Episode Transcript
Bonjour, Bonjour und herzlich willkommen zu einer ganz besonderen Ausgabe von Spaß mit Flaggen.
Ich bin euer Gastgeber Pierre und heute ignorieren wir den vulgären Mainstream.
Während der gewöhnliche Pöbel in Super Mario auf Schildkröten springt, was biologisch höchst fragwürdig ist, widmen wir uns heute der hohen Kunst der Arktis gestützten Vexillologie der Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, eine Prinzessin zu retten, sondern ein Stück Stoff an einem mast akkurat um 180 Grad zu rotieren.
Grüß euch die Madeln.
Servus die Buam.
Zu Episode 151 von Pixelbeschallung Reincarnation, dem Retro Gaming Podcast, der nicht nur zu Weihnachten Witze mit Bart bringt.
Liebe Leute, es weihnachtet sehr und ich untröstlich, dass wir mit einer Tradition brechen müssen.
Wir haben ja schon einiges Die Geburt des Alpha Kevins, die Rückkehr des Alpha Kevins, Kevin, der Treppendepp, Kevin und der Vaginabaum und beherzt über in Kevins Garten Und jetzt die Home Alone Spiele Ausgangen.
Kein Home Alone Spiel heut.
Wir frieren uns diesmal den Arsch ab.
Polar Pierre, das sich Dennis schon vor langer, langer Zeit gewünscht hat, ob aufgrund perfektem Gameplay oder aus nostalgisch sadistischen Gründen, das wird sich zeigen.
Pola Pier ein Plattformer für den Commodore 64 und Atari Bit Computer, gepublished 1984 von Datamost, die allseits bekannte Burner wie RD, The Artwork oder Super Bunny rausgebracht haben.
OK und Mr.
Robot and his Robot Factory, das haben wir in Episode 77 schon besprochen.
1984 hat Datamost aber auch dicht gemacht, deswegen ist Polar Pier 1986 re released worden von Databyte.
Wahnsinnig kreativ die Namensgebung damals.
Databyte hat unter anderem Spiele von First Star SoftW.
Wie das schon zweimal besprochene Boulder Dash oder SPY vs.
SPY 1 bis 3 gepublished.
Programmiert ist Paula Pierre Worden von Ron Rosen, der auch Mr.
Robot programmiert hat und Adam Caveman hat er auch gemacht, das allerdings nie erschienen ist, was lustigerweise Ron Rosen erst im Dezember 22 von Games that Wert erfahren hat.
Polar Pierre ist sowohl auf Diskette als auch auf Kassette, also Tape erschienen und kann alleine oder zu zweit gespielt werden.
Story gibts bei Polarpierre keine und das können wir keinesfalls so stehen lassen.
Pierre rückte seine Krawatte zurecht, die tapfer über einem dicken Daunenparker saß.
So sah ein Staubsaugervertreter am Südpol aus, in der Hand sein ganzer der Dirtbuster 3000 mit Peter Mann Düsenaufsatz.
Die Marktanalyse hatte keine Konkurrenz, aber sie hat nicht auch kein Staub.
Über ihm blinkten Lichterketten an den Häusern.
Ebene 4 Penthouse Weihnachtsabend.
Die Fahnenregel, die war Fahne unten hieß lass mich in Ruhe, Fahne oben heiß, komm, bring Kekse.
Pierre sprang von Plattform zu Plattform, während unten irgendwo ein Chor Stille Nacht probte.
Und da ertönte plötzlich eine Stimme von.
Oben Ho ho, nicht so schnell.
Bon Ami Cousin Jacques natürlich mit dem Konkurrenzmodell unterm Arm und einem Grinsen wie eine Weihnachtsbaumstern.
Der Kunde hat schon unterschrieben.
Pierre rutschte über den Feistenboden, wich Schneebällen aus, die unzufriedene Kunden nach ihm warfen und erreichte die Fahne.
Die Fahne war oben.
Jacques lachte und warf ihm einen Aktenkopf zu, der in seinem Schnurrbart hängenblieb.
Pierre taumelte und verfing sich in einer Lichterkette.
Plötzlich Glockenklang, ein Fenster öffnete sich drinnen ein Weihnachtsbaum, Kakao, Kekse, Krümel auf dem Teppich.
Oh, perfekt, sagte der Kunde, Genau dafür brauchen wir einen Staubsauger.
Und Jacques verschwand im Schneesturm mit den Wir sind hier noch nicht fertig.
Und so begann der Krieg der Staubsauger.
Let the suck wars begin.
Aber erst schlagen wir die Zeitung auf.
1984 Dezember 1984 Was war denn da los?
Am 1.
Dezember 1984 einen Monat vor Sendebeginn des ersten privaten Satellitenfernsehvollprogramms, nimmt Reisat seinen Dienst auf.
Der gemeinsam vom Zweiten Deutschen Fernsehen ZDF, vom Österreichischen Rundfunk, ORF und von der Schweizerischen Radio und Fernsehgesellschaft SRG betriebene Sender startet um 18 Uhr sein deutschsprachiges Programm.
Die Mehrheit des britischen parlaments billigt am 6.12.1984 das ab mit der Volksrepublik China über die Rückgabe der britischen Kronkolonie Hongkong im Jahr 1997 Chartstürmer hat es natürlich auch gegeben.
Im Dezember 1984 war Duran Duran auf Platz 1 der deutschen Single Charts mit Wild Boys.
Die Albumcharts führte Sade mit dem Album Diamond Live an.
Und ins Kino Gekommen ist am 21.
Dezember 1984 ein Film mit Val Kilmer in seiner besten Rolle, nämlich Top Secret.
Aber bevor ihr euch fragt, ob Nick Rivers besser singt als Enrico Palazzo, ab zum Pixel Royal.
Und da wird Wima erst einmal aufgelöst im Frostreich, wo die Fahnen stehen.
Es spielt also im Schnee und es gibt Fahnen.
Darf keiner zu tief runtergehen.
Ein falscher Schritt.
Autsch.
Leben futsch.
Doch Mut ist hier des Helden Schutz.
Möglicherweise könnte das eine Andeutung auf dem Fallschaden sein.
Er springt und klettert flink empor, sehr vorsichtig und sieh dich vor.
Dank Stromschlag, fallen Schneegitos unter anderem gibt's Stromfallen und Und Blitze geht manches Leben in die Hose.
Auf alten Kisten war geboren, die Pixelwelt schon fast verloren.
Auf C und Atari gar Hinweise auf die Systeme.
Wobei Hinweise, das ist schon ein Hinweis mit dem Prügel eingebrüllt, erblickt Das Licht.
Im 84.
Jahr, also 1984 erschienen.
Zu zweit wird's gern ein Wettlauf draus.
Zwei Spieler kompetitiv.
Wer schneller flaggt, gewinnt den Applaus.
Geht also um Zeit im Zwei Spieler Modus.
Zwei Cousins hupfen durch das Bild.
Die Figuren sind Cousins, bis einer strahlt, der andere chillt.
Ein Editor war auch dabei.
Wer wollte, baute Level neu.
Es gibt also einen Level Editor.
Ein Jump Run im Wintermeer.
Na sag schon, wie heißt unser Herr?
Das ist ein kleiner Hinweis darauf, dass der Titel aus dem Namen des Protagonisten bestehen könnte und zum Schluss meint Pierre, dass er einmal Austauschstudent in der Antarktis war.
Ja, wenn ein Name im Titel ist und Pierre meint er war Austauschstudent in der Antarktis, welcher Name könnte denn da im Titel sein?
Ich gebe zu, es war diesmal alles andere als einfach, aber es haben trotzdem einige gewusst, teilweise mit ein klein wenig Hilfe und Heimpferd, Dennis, Dr.
Terra, Palazzo, Tobias, Chris, Turrican, Rookiester und Fiete Lemminger, Bullibi, Matigandi, Bayer Forge, Traforainer und Major Dexter, die haben sich verdient die Karten Isis, the Crisis, die K Hornet und die Grand Canyon Boxengasse.
Und ich kann euch schon mal spoilern, auch nächstes Jahr wirds Sammelkarten zu den Spielen geben.
Es gibt ja viel zu wenige Sammelkarten auf dieser Welt, zumindest für Retro Spiele.
Diesmal gibt's kein Rätsel.
Das Rätseljahr 2025 ist zu Ende.
Heimfett, Dennis, Dr.
Terra, Palazzo, Tobias, Chris, Turrican und der Lemminger haben es geschafft und jedes Rätsel von diesem Jahr gelöst.
Respekt.
Bei manchen war es extrem knapp, wie zum Beispiel bei Bioforge oder Martin Gandhi und sehr wahrscheinlich ist, dass Heimfe als einziger alle sammelbaren Sammelkarten abräumen wird, weil es gibt ja auch Sammelkarten für die Highscore Challenges.
Eins darf ich nicht vergessen, vielen lieben Dank an Trafo Reiner für die Unterstützung.
Wir Ko Fi wird gut investiert, wir wollen ja mehr Sammelkarten, mehr Sammelkarten, mehr Sammelkarten.
Ich hab übrigens die Lizenz vom Quizmaker erneuert, das heißt mehr Quizze mehr als zwei ist auch nicht wirklich schwer, weil im Moment gibt es ja nur zwei Stück davon, aber da werden viel viel, viel, viel, viel, viel mehr kommen.
Zumindest habe ich mir das vorgenommen.
Sollte ich jemanden bei der Aufzählung vergessen haben, obwohl er das Rätsel gelöst hat, dann bitte einfach kurz Meldung an mich und ich werde das korrigieren.
Polar Pierre Neun Jahre vor Block hat anscheinend schon jemand Probleme mit Fahnen gehabt.
Wir sprechen also nicht von Bozo, Snide Out, Alkoholfahnen, sondern von echten Fahnen aus Stoff.
Vermutlich aus Stoff.
PolarPierre ist ein Single Screen Platformer, wie man PolarPier ist ein Single Screen PlatformER, wie man so schön sagt.
Ein Plattformer, bei dem sich alles auf einem einzigen Bildschirm abspielt.
Das Gold Nix ist auch nicht notwendig.
Das Spielprinzip kann man eigentlich relativ schnell alle Fahnen hissen und dann zum Exit.
Das klingt leicht, ist es aber nicht.
Nein, das ist es nicht.
Auf keinen Fall ist das bei Pull Up.
Yeah.
Ihr müsst euch das so ein Bildschirm mehrere Etagen spielt im Freien verteilt sind je nach Level so 10 bis keine Ahnung wie viele Fahnen am Gelände.
Die Sprites sind schön groß, also so groß, dass man ein paar Details erkennen kann.
Nicht so loadrunner Minifiguren Style, sondern ein bisschen größer.
So in etwa wie bei Little Computer People.
Da sollte ich auch mal eine Episode drüber machen.
Der Pierre, der trägt einen Pulli, Hose und Augen.
Ja gut, Augen trägt er auch.
Nein, Augen sind auch erkennbar.
Und auch sein französischer gekringelter Riesenschnurrbart, das kringelte vielleicht eher nicht so.
Vielleicht ist die Auflösung zu grob, aber laut Cover und Titelbild soll er eigentlich wie Quagmire mit französischem Kringelschnurrbart ausschauen.
Die Fahnen, die haben zwei unterschiedliche Farben.
Hissen lässt sich immer nur eine der Farben.
Und warum erkläre ich später, warum Pierre wirklich so geil drauf ist, alle Fahnen zu hissen?
Ich hab wirklich keine Ahnung.
Das wird nicht erklärt.
Genauso wenig wie warum diese seltsamen Fallen platziert sind.
Das ist nämlich kein einfaches Durchlaufen und Springen.
Das merkt man gleich im Level 1 das man wahrscheinlich erst beim 20.
Durchlauf meistern wird, wenn überhaupt.
In Level 1 warten nämlich schon bitter böse Gewitterwolken, unter anderem in Bodennähe.
Also Gewitterwolken in Bodennähe.
Wer kennt die nicht?
Die aggressiven Kriechgewitter mit Höhenangst.
Die Wolken, die sind zwar wurscht, aber nicht die Blitze, die die von sich geben.
Und die Blitze blitzen nicht regelmäßig.
Nein, nein, nein, natürlich nicht, weil wenn die in regelmäßigen Abständen blitzen würden, wäre es ja viel zu leicht.
Die Abstände sind manchmal etwas länger, dass man durchlaufen kann und manchmal so kurz, dass man es nie schaffen würde.
Und wie groß der Abstand ist, das weiß man nicht.
Sind alle Fahnen gehisst ab zum Exit.
Aber blöderweise ist oft nicht ganz ersichtlich, wo der ist.
Exit ist eine Hütte.
Blöd ist nur, dass es in manchen Level mehrere davon gibt.
Und der senile Pierre hat keine Ahnung, welche davon die richtige ist.
Da heißt Ausprobieren ist aber kein Designfehler, sondern einfach Teil des Schwierigkeitsgrades des Levels, aber aber nicht so übermütig sein.
Der gute Pierre, der hat keine Gelenke aus Stahl, deswegen aufpassen.
Fallschaden und nachdem es keine Energie gibt, heißt Fallschaden ein Leben weniger.
Also entweder einen angenehmeren Weg gehen, der keine Plattformen in todbringender Tiefe beinhaltet, oder auf einen Baum springen.
Die mildern nämlich den Fall ab.
Stellenweise gibt es auch Pole Dance Stangen, an denen Ghostbusters like runtergerutscht werden kann.
Das ist aber noch nicht alles polar.
Pierre hat noch ein bisschen mehr zu bieten.
Um ehrlich zu sein, war ich sogar erstaunt, wie viele von den Todbringern es gibt für Ein Spiel aus 1984 die obligatorischen Stampfer zum Beispiel.
Sie stampfen Nona und verarbeiten uns zu französischen Pierre Goulas zumindest.
Aber die Stampfer stampfen in regelmäßigen Abständen.
Wegen dem Timing war's gewesen.
Dazu werden auch noch Elektrofallen platziert, Blitzfunken Dinger, die natürlich genauso lebensbeendend sind.
Es gibt auch Schneeballkanonen horizontal und vertikal, welches Arschloch auch immer die Teile platziert hat.
Die Schneeballkanonen schießen, Surprise, surprise.
Schneebälle eben horizontal oder vertikal und die sind entweder ziemlich scheiße, weil Tod oder Voraussetzung, um den Level zu beenden.
Auch dazu später mehr, weil natürlich will uns nicht alles umbringen.
Trampoline katapultieren Pierre eine Etage höher oder in den nächstgelegenen Blitz.
Aufzüge sind nicht wirklich Aufzüge, wobei, sagen wir mal, durch Pierre Power betriebene Aufzüge.
Das ist eine kleine Plattform, die ein kleines bisserl in die Höhe steigt, wenn Pierre drauf springt und wenn er dann noch einmal springt, geht sie noch ein wenig höher und so weiter und so weiter.
Irgendwann hat man öfter das Problem, dass ein unüberwindbarer Abgrund das Leben schwer macht.
Da gibt es dann zwei Möglichkeiten.
Entweder gibt es einen anderen Weg, den man übersehen hat, oder es ist ein Brückenbauapparat installiert.
Ein großer Knopf ist das, ein Sprung am Knopf und ein Brückenblock wird gesetzt.
Wenn man nochmal drauf springt, noch ein Brückenblock.
Das geht so lang, bis die Maximalanzahl erreicht ist.
Die Pole Dance Ghostbusterstangen haben wir ja schon besprochen.
Ah ja, Schatzen gibt's auch.
Liegt ja nix näher als irgendwo im Schneegestöber.
Wallos Skisprungschanzen hinzupflanzen, die rutscht piautomatisch runter und würde dann möglicherweise theoretisch am Boden zerschellen, wenn da nicht die rettende oder der cosy weiche Baumwehr oder ganz einfach eine Plattform.
Falltüren brechen ein, naja, sobald man drauf springt.
Springen ist also ein Multi Werkzeug in dem Spiel, das kann praktisch sein, es kann aber auch notwendig sein oder dezent nervig.
Ein Hilfsmittel ist noch vorhanden, das habe ich ja schon angeteasert.
Die Schneebälle.
Ja, die Schneebälle, die uns eigentlich ins Jenseits befördern, wenn wir es ins Gesicht kriegen, die können wohnmünchhausen leicht geritten werden, die Teile.
Die sind halb so breit wie Pierre und genauso schnell das Timen genau auf einem zu landen ist ein wunderschönes Vergnügen, vor allem weil jo Fallschaden mit Todesfolge und die meisten Schneeballräte sind natürlich so platziert, dass Pierre sein Leben mit einem zitternden Mörder nach einem Sturz gen Boden aushaucht.
Das muss aber Gott sei Dank heutzutage nicht mehr sein, wenn man bissl schummeln will.
Ich geb zu, ich hab Polar Pierre mit Trainer gespielt.
Nicht nur unendlich leben Trainer, sondern auch, dass mich absolut nichts umbringen kann.
Das ist halt schon recht praktisch, weil sonst hätte ich gerade mal, naja, vielleicht Level 3 gesehen maximal.
Ich sage euch, wenn ihr jetzt glaubt, dass Polar Pierre mit Trainer ein Spaziergang in einer verschneiten Winteridylle ist, dann glaubt ihr ein bisserl falsch Sicher ist Super Vampier, unsterblich ist Blitz Elektro Stampfer, die tun uns nichts mehr.
Aber das Ganze bringt überhaupt nichts, wenn auf zwei Plattformen übereinander Schneeballkanonen anbracht sind, über dessen Schneebälle wir laufen müssen.
Da verliert man zwar kein Leben, wenn man abstürzt, aber definitiv die Nervenvampir, den oberen Schneeball zum 48.
Mal verfehlt und natürlich ganz nach unten fällt ein Katapult.
Das soll es angeblich laut Spielbeschreibung auch noch geben.
Dieses Katapult, das schießt Pierre quer durch den Bildschirm.
Aber ich sage euch ganz soweit habe ich Polar Pierre nicht gespielt, was nämlich erschwerend die Zukunft und ein bisserl arg nervig ist.
Wenn Pierre springt, also nicht grad nach oben, sondern nach vorne, dann haut's ihm auf die Goschen würd ma stinken wenn ich nicht das richtige Schuhwerk dabei hätte.
Das bedeutet nicht, dass er hinfällt und dann wieder aufsteht schon irgendwie, aber er rutscht auch ein gutes Stück nach vorn und ein gutes Stück heiß noch einmal so weit wie der Sprung war, wahrscheinlich sogar noch ein kleines bisschen weiter.
Die einzige Möglichkeit, diesen Rutsch abzufangen, also vorzeitig abzufangen, ist, wenn eine Fahnenstange platziert ist, weil die stoppt den Pierre instant, muss einkalkuliert werden, damit Mr.
P.
Nicht in einer Falle landet.
Was sicherlich recht witzig ist, ist der Zwei Spieler Modus.
Den habe ich nur leider nicht testen können, weil mir Spieler Nummer 2 dazu fehlt.
Im 2 Spielern Modus kommt Piers Cousin Jacques dazu, der hat keinen frisch gestylten Moustache, sondern einen langen Zottelbart.
Der 2 Spieler Modus ist kein Koop, sondern eher kompetitiv.
Normalerweise gibts bei Polar Pierre kein Zeitlimit, wenigstens das hat uns Ron Rosen bei dem ohnehin schon unbarmherzig schweren plattform erspart.
Im 2 Spieler Modus gibt es zwar auch kein Zeitlimit, aber es kommen jetzt die Fahne ins Spiel, die Pierre nicht angreift, diese nämlich für Jacques platziert und der rührt dafür Piers Fahnenstange nicht an und gewonnen hat der, der als erster seine Fahnen gehisst hat.
Mehr, weniger.
Es geht halt ganz einfach ins nächste Level.
Es gibt auch keine Zusatzpunkte dafür, dass man Erster war, aber der Gegenspieler hat dann folglich weniger Zeit, seine Flaggen zu bearbeiten.
Und wenn Spieler zwei gewonnen hat eine Runde, heißt das in diesem level hat Spieler 1 weniger Flaggen eingesammelt, vorerst, weil im nächsten Level geht es ja weiter.
Spiel ist vorbei, wenn beide keine Leben mehr haben.
Ist einer der beiden Eisfranzosen zu oft übern Jordan gegangen, kann sich der andere dafür sehr viel Zeit lassen, weil er dann alleine spielt.
Alleine spielt sich Polar Pierre, zumindest bei der Databyte Version auf jeden Fall, wenn die Anleitung verloren gegangen ist, und zwar nur alleine.
F startet das Spiel eben nur mit Pierre.
Damit auch Jacques ins Spiel kommt, wird ebenfalls F gedrückt.
Aber während der Feuerknopf von Spieler 2 gedrückt wird, warum auch immer, es gibt genügend F Tasten.
Warum er das so gemacht hat, weiß wahrscheinlich nur Ron Rosen.
Es gibt aber auch Versionen, bei denen F den 2 Spieler Modus, F den 2 Spieler Modus im Zufallslevel und F den Einspieler Modus startet und F.
F startet den Editor und der ist mein persönliches Highlight.
Der Level Editor ist heutzutage ein bisserl ungewohnt, einen Leveleditor mit dem Joystick zu bedienen.
Das geht aber nach einer kurzen Eingewöhnung.
Unten habt ihr in zwei Zeilen die möglichen Blöcke aufgelistet.
Vom Boden über Kellerblitze bis zum Finish ist alles da und die werden ganz einfach am Bildschirm platziert, um ein Level zu zaubern.
Fühlen Sie sich gestresst.
Haben Sie Verwandte, die einfach nicht nach Hause gehen wollen?
Dieser eine Cousin, der immer ihre Chips isst, Jacques heißt und nervig grinst.
Wenn reden nicht hilft, hilft Architektur.
Willkommen bei Bau dir deine Hölle, dem Premium Baukasten von Polar Pierre.
Warum Konflikte lösen, wenn man sie konstruieren konstruieren kann?
Mit unserem patentierten Editor.
Erstellen Sie das ultimative Gästezimmer.
Platzieren Sie den Startpunkt direkt neben einem Abgrund.
Entfernen Sie alle Leitern wirklich alle.
Platzieren Sie Zufallsblitze auf jeder zweiten Bodenplatte.
Beobachten Sie, wie die Verzweiflung in den Augen Ihres Verwandten wächst, während er versucht, eine Fahne zu erreichen, die Sie unerreichbar platziert haben.
Vergessen Sie Familientherapie.
Bauen Sie eine Sackgasse aus Eis und stellen Sie den Boden unter Strom.
Der Polar Pierre Level Editor, weil Rache am besten eiskalt serviert wird.
Die Kreationen können sogar abgespeichert und geladen werden, meistens zumindest wenn die Diskette im Laufwerk schlummert.
Und floppy abstinente Tape User, die haben leider ein Pech, weil bei der Kassettenversion kann man weder speichern noch laden, was ohne Speichern sowieso keinen Sinn macht.
R O S T.
Grostomi am Apparat.
Also ich hab mir dieses Machwerk nun zwangsweise angeschaut und ich sag Ihnen ganz offen, ich glaube, Ihnen ist der Christbaum heuer mal zu oft am Schädel gefallen.
Herr Reiser, am ersten Blick, da schaut's ja harmlos aus.
Amann im Parker.
A bisserl Schnee, a bisserl Eis.
Idyllisch könnte man meinen, aber das ist ja nichts anderes als Anleitung zur systematischen Selbstgefährdung unter dem Deckmantel digitaler Unterhaltung und das Sozialverhalten.
Das Spiel propagiert die sogenannten Zwei Spieler Modus.
Pierre und Jacques sind Cousins, Blutsverwandte.
In einer funktionierenden Gesellschaft sollten die Zahnarzt, um den Profit zu maximieren, Aber nein, Das ist keine Familienunterhaltung, Herr Reiser.
Das sind Kain und Ablauf Glatteis.
Das absolut Perfideste ist der Editor.
Da gibt er dem Kind Werkzeug in Hand.
Aber nicht um zu lernen und Werte zu schaffen, nein, um Fallen zu bauen.
Das ist keine Software.
Das ist ein Vorschulausbildungscamp für zadistische Bauingenieure.
Wo sind die Helme, die rutschfesten Sohlen, die Stahlkappen?
Das ist ein arbeitsschutzrechtlicher Albtraum.
Und Sie, Herr Reiser, kurz vor Weihnachten die Fest der Besinnlichkeit und Bilanzierung.
Sie haben nichts Besseres zu tun, als den Schummel zu propagieren.
Sie sind auch intellektuell ein bisserl Unterbewaffneter, oder?
Sie hören von mir Humbug.
Ja, Ihnen auch vor Weihnachten, Herr Dr.
Rostami.
Stimme.
Fazit bitte.
Polar Pierre ist ein Plattformer für Hartgesottene.
Fürs Ohr gibt es zwar außer ein paar einfachen Soundeffekten recht wenig, aber grafisch finde ich das Spiel für 1984 vollkommen OK.
Der relativ hohe Schwierigkeitsgrad kann und wird viele Leute abschrecken.
Dafür kann der 2 Spieler Modus für Lacher sorgen.
Auf der Gegenseite ein Highlight ist aber der Leveleditor, auch wenn der nur für Besitzer der Diskettenversion sinnvoll ist.
Zugegeben, wer Polar Pierre nicht kennt, muss sich nicht grämen.
Wer allerdings Dark Souls mit verbundenen Augen und einem Lenkradtanz Controller durchspielt, hat auch mit Polar Pierre keine Probleme.
Alle anderen sollten schon ein hohes Maß an Frustresistenz mitbringen.
Damals habe ich Polar Pierre nicht gespielt.
Möglicherweise habe ich es gehabt, aber gespielt habe ich es nie.
Keine Ahnung.
Da waren ein paar Disketten unbeschriftet, ein paar viele.
Vielleicht war es da ja drauf.
Heute heut bin ich verzweifelt.
Ich hab noch nie und ich schwöre noch nie ein Spiel zur Vorbereitung für den Podcast mit Trainer oder Save States gespielt, bis ich Polar Pierre gespielt hab.
Irgendwann ist immer das erste Mal.
Es war schon interessant.
Und Spiele mit einem eingebauten Editor sind mir von Grund auf sympathisch.
Aber ob das reicht, um Polarpierre noch einmal zu spielen, Ich weiß nicht.
Ich weiß nicht.
Polarpierre hat auch ein paar Bugs, zum Beispiel, dass manchmal die Blitze nicht angezeigt werden.
Blöd, weil tödlich sind sie nämlich trotzdem.
Und Bug Nummer 2 ist ja fast schon ein Feature und schlägt in die sadistische Schwierigkeitsgrad Kerbe.
Die Farben der Fahnen werden zufällig gewählt.
Es haben zwar alle Farben für Pierre im Level die gleiche Farbe, aber welche ist eben Zufall Und da ist jede Farbe möglich, auch schwarz.
Ja, ich weiß schwarz ist keine Farbe, blablabla.
Nachdem der Hintergrund auch schwarz ist, ist es blöd, wenn die Fahnen auch schwarz sind, weil dann kann man nicht sehen, welche Fahnen schon gehisst worden sind.
Die Atari Version unterscheidet sich übrigens nur optisch von der C Variante, wobei das schon die schönere ist.
Also die Atari Version.
Das war's für 2025 fast das Silvester Special mit dem Crew Hörspiel, das kommt noch nicht verpassen, aber erst einmal kommt Weihnachten.
Verbringt die Feiertage schön.
Wir hören uns wieder am 31.
Dezember, zumindest von meiner Seite aus.
Folgt mir auf Instagram xlbeschallung kommt in den Discord, discord pixelbeschallung at oder schaut bei dort findet er mehr Infos und auch alle Links, wie ihr mich erreichen oder so wie diesmal Traforeiner unterstützen könnt.
Und Poldis Weisheit Nummer 151 fangt nicht an an jeder Stange zu tanzen.
Die Leute in der U Bahn, die schauen dann immer so komisch.
Es war mir ein Volksfest.
Das war unsere Analyse.
Faszinierend, nicht wahr?
Die Lektion für heute Eine eingeholte Flagge ist kein modisches Statement, sondern ein administrativer Fehler.
Und nun entschuldigt mich, ich habe ein Date.