Episode Transcript
Speaker1: Hallo und herzlich willkommen zu Mansli Energiezone.
Speaker1: Einmal im Monat unterhalten Ilan und ich uns darüber, was im Strommarkt passiert ist.
Speaker1: In der letzten Folge haben wir relativ viel Feedback dazu bekommen, Speaker1: dass ich nicht verstanden habe, Speaker1: warum ein flexibler Stromtarif überhaupt für mich funktionieren sollte, Speaker1: beziehungsweise wer am Ende des Tages das Geld dafür eigentlich zahlt, Speaker1: weil ich es nicht schaffe, Speaker1: auch mit ganz viel Optimierung in einem flexiblen Stromtarif ohne 14a-Modul, muss man dazu sagen, Speaker1: billiger zu sein als mit einem fixen Tarif.
Speaker1: Und da gab es viele spannende Rückmeldungen, die gesagt haben, Speaker1: naja, am Ende bezahlen die anderen Kunden sozusagen meine Ersparnis einem fixen Speaker1: Tarif, wenn ich nicht mehr netzdienlich verbrauche.
Speaker1: Aber 100% aufgelöst hat es sich noch nicht.
diese Fragestellung.
Speaker1: Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als ich vor drei Tagen die neue E-Mail Speaker1: bekommen habe von Tibam mit den Preisen für 2026.
Speaker1: Und da wird jetzt das Netznutzungsentgelt bei mir in der Region von 10,4 Cent Speaker1: pro Kilowattstunde gesenkt auf 7,6 Cent.
Speaker1: Die Offshore-Netzumlage steigt.
Warum eigentlich?
Speaker1: Und die KWKG-Umlage steigt auch.
Speaker1: Kannst du mir auch gleich erklären, warum das so ist.
Aber im Summe bleiben Speaker1: 2,5 Cent Ersparnis, was bei sozusagen unserem Großverbrauch hier Speaker1: Ein schönes Abendessen ist mit der ganzen Familie in einem coolen Restaurant in Eckernförde.
Speaker1: Insofern habe ich mich entschieden, doch noch nicht zu Montana Energie zu wechseln, Speaker1: immer noch auf Platz 1 bei mir bei Verivox, sondern bei Tipper zu bleiben, Speaker1: um mich weiter zu optimieren.
Speaker1: Ilan, mache ich da das Richtige oder bin ich jetzt hier zu netzdienlich unterwegs.
Speaker0: Ja, moin erstmal.
Freut mich, Alex, dass wir es geschafft haben.
Speaker0: Wir nehmen an einem Samstag auf und wie ich gerade vernommen habe, Speaker0: hat Berlin gegen Kiel gewonnen.
Speaker0: Ich bin ja gar kein Fußballer oder Fußballschauender.
Speaker0: Ich habe früher viel Handball gespielt, von daher interessiert es mich gar nicht so sehr.
Speaker0: Aber zweite Liga-Match und das versöhnen Speaker0: wir jetzt hier wieder mit unserem Samstagspodcast, hoffe ich zumindest.
Speaker1: Er hat nicht so abgrundtief schlecht gespielt wie gegen Kaiserslautern.
Speaker1: Das war wirklich peinlich.
Speaker1: Und Reza hat schon wieder die Flanke gemacht, der Ex-Kieler.
Speaker1: Mann, Mann, Mann, Mann, der Reza.
Speaker0: Aber ihr habt doch Derby im Pokal, oder?
Speaker1: Ja, aber gegen den HSV im Volkspark, das wird, glaube ich, eine enge Kiste.
Speaker1: Und jetzt ist die Moral bei Kiel.
Speaker1: Im Keller.
Mal schauen, ob der Marcel Rapp, der Kieler Trainer, Speaker1: ob denen da was einfällt, aber damit wollen wir die Leute jetzt nicht ablenken hier.
Speaker0: Stimmt, stimmt, du hast recht.
Und dann wollte ich aber eingangs trotzdem noch Speaker0: bemerkt haben, es ist jetzt Ende November und wir haben es tatsächlich, Speaker0: wir sind jetzt in einem monatlichen Rhythmus für unser Manzli und das müssen Speaker0: wir ja auch zumindest mal, Speaker0: würdigen und freue mich hier, dass wir jetzt so.
Speaker0: Deine Frage, warum steigen die Umlagen?
Habe ich jetzt nicht nachgeguckt.
Speaker1: Aber Die Offshore-Netzumlage, wird es wieder teurer, Offshore-Dinger zu bauen?
Speaker0: Wahrscheinlich fällt einfach die Stromverbrauchsmenge, über die das umgelegt werden kann.
Speaker0: Oder der Netzbezug, auf das sich das bezieht und deswegen wird sie planbar höher.
Speaker0: Ich weiß aber nicht, ich rate jetzt so ein bisschen und so gefährliches Halbwissen.
Speaker0: Und natürlich einfach sozusagen Ausbau.
Also je mehr ausgebaut wird, Speaker0: desto höhere Entschädigungszahlungen, glaube ich, auch für die Abregelung oder Speaker0: Verzögerung von Anbindungen und I don't know.
Speaker0: Aber du merkst, ich kenne mich da auch nicht perfekt aus.
Speaker1: Okay.
Aber irgendwann hat der heutige Tag, obwohl die Sonne gar nicht geschienen Speaker1: hat, mit meiner Anlage 8 Kilowattstunden Strom erzeugt.
Speaker1: Gar nicht schlecht für einen dunklen Novembertag.
Speaker0: Siehst du?
Sehr gut.
Und es wird aber günstiger für dich.
Speaker0: Also ich weiß gar nicht, ob du jetzt disclosen willst, ob du da bleibst oder Speaker0: ob du es gut findest oder so, aber es ist ja erstmal keine schlechte Nachricht.
Speaker1: Und das wird auf jeden Fall günstiger für mich, aber trotzdem, Speaker1: um zurückzukommen auf die Fragestellungen aus dem letzten Podcast, Speaker1: kann ich mich selber so optimieren mit meiner Batterie und den Verbrauchssteuerungen, Speaker1: dass ich billiger werde als sozusagen der trichgeführte Tarif.
Speaker1: Also es ist eher, es ist schon knapp, muss man ganz klar sagen.
Speaker1: Wenn man den ganzen Aufwand einem rechnet, dann brauche ich eine Batterie und Speaker1: das OpenBB muss ich auch dauernd irgendwie öffnen, um zu gucken, Speaker1: was wird da eigentlich gesteuert, dann wird es schon knapp und ich rechne schon Speaker1: die ganze Zeit, ob sich das lohnt, eine deutlich größere Batterie zu holen, Speaker1: die dann zu den günstigen Stunden die Energie dann vorspeichert.
Speaker1: Also auch mein Hems kann das jetzt mittlerweile nicht nur Hardbeat, Speaker1: aber da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen.
Speaker1: Aber auch dann wird das so eine knappe Kiste.
Also wenn ich hier irgendwie nochmal Speaker1: 5000 Euro in so eine Riesenbatterie stecke, bis die Kohle wieder drin ist durch Speaker1: die Stromersparnis, habe ich das Gefühl, bis dahin gibt es bessere, Speaker1: keine Ahnung, bessere Inzentivierungsmöglichkeiten.
Speaker1: Dann kann ich vielleicht den Stromverbrauch nochmal ein bisschen verschieben Speaker1: mit die Stunden, wo es dann nicht so teuer ist.
Speaker1: Es bleibt schon so ein Edge-Case, diese Eigenoptimierung.
Für den Energiezone-Podcast bleibe ich dabei.
Speaker1: Ja, guck mir das natürlich an.
Aber ich glaube, übers Jahr fällt es mir schwer, Speaker1: den zugekauften Strom aus dem Netz auf unter 29 Cent, unter 28 Cent mit der Speaker1: alten Netzentgeltregelung zu halten.
Speaker1: Und ich habe noch nicht verstanden, wie ich jetzt an diese 14a-Regelung kommen kann.
Speaker1: Also dieses modularisierte Netzentgelt, wo man dann so irgendwie drei Zeiten Speaker1: am Tag hat, wo man dann vielleicht mal für 1 Cent, 2 Cent Netzentgelt tatsächlich Speaker1: Strom ziehen kann, dann könnte ein Schuh draus werden.
Speaker1: Aber es ist schon sehr, sehr, sehr edgy.
Speaker0: Verstanden, verstanden.
Also, wir danken dir, dass du da dabei bleibst und dass Speaker0: du uns immer fröhlich informierst und dass du die Energiewende zu Hause vorantreibst Speaker0: und darüber berichtest.
Speaker0: Bist wahrscheinlich ein bisschen glücklicher als so mancher Enpile-Kunde, was man so hört, oder?
Speaker1: Das stimmt.
Du verweist auf die aktuelle Doku bei Plus Minus, glaube ich.
Speaker1: Da hat Enpal leider eine ganz schlechte Doku erwischt.
Speaker1: Oder eine schlechte Doku, aber eine Doku, in der wenig Gutes über Enpal gesagt wurde.
Speaker1: Da haben sie ein paar sehr unzufriedene Kunden gefunden, die gesagt haben, Speaker1: bei uns wurde das Dach kaputt gemacht, als Enpal die Anlage da draufgestellt hat.
Speaker1: Das wird dann, wenn man es einmal bezahlt hat, auch dann nicht mehr so wirklich Speaker1: gewartet und auch teilweise falsch beraten.
Also da kam Enpa wirklich nicht gut weg in der Doku.
Speaker1: Mittlerweile frage ich mich aber, ob, wenn die smarten Zähler wirklich jetzt Speaker1: ein bisschen breiter sozusagen ausgerollt werden, ob es dann für die meisten Speaker1: Kunden nicht so gereicht, einfach eine Batterie zu kaufen und die dann dynamisch zu steuern.
Speaker1: Also dieses Setup mit der Solaranlage lohnt sich ja wirklich nur für Kunden, Speaker1: die das auch selber zum großen Teil verbrauchen können nach vorne.
Speaker1: Und die, die auf Einspeisung angewiesen sind, für die lohnt sich wahrscheinlich Speaker1: eher eine Batterie, um dann die teuren Zeiten zu umschiffen.
Speaker1: Deswegen weiß ich gar nicht mehr, ob wir noch so viele unzufriedene Endpile-Kunden, Speaker1: was das Thema Aufdach-Solaranlage angeht, in Zukunft finden werden, Speaker1: sondern weil da kann wirklich viel kaputt gehen.
Speaker1: Da hatten sie auch einen Kunde, der hat dann einen Schaden von 150.000 Euro.
Speaker1: Also genau, bei Ilan klingelt der Solaranlagenmann hier im Hintergrund.
Speaker1: Auf jeden Fall hatten sie einen riesigen Schaden und da hatten sie sich dann Speaker1: vor Gericht gestritten.
Speaker1: Das baute auch so ein bisschen auf, auf der Recherche von Manager Magazin, Speaker1: wo Enpal ja auch nicht so gut weggekommen ist und dann in den einschlägigen Speaker1: Foren wurde das natürlich auch geteilt und dann wurde auch gesagt, Speaker1: na guck mal, ihr müsst doch irgendwie auf lokales Handwerk gehen und ihr müsst Speaker1: auch Qualität setzen, immer nur billig, billig, billig, funktioniert nicht, Speaker1: aber es wird, glaube ich, Speaker1: für das Geschäft von Enpal nicht cool sein.
Speaker1: Was ich aber super interessant fand, ist, in dem, ich weiß nicht, Speaker1: ob es in dem Beitrag war oder im Rahmen der Recherche, wurde nochmal gezeigt, Speaker1: wie da eigentlich die Umsätze ausgewiesen werden.
Speaker1: Wenn Enpal dir eine Solarlage verkauft, 200 Euro, kann das sein, 200 Euro Miete im Monat?
Speaker0: Ja, und dann komplette Miete über 20 Jahre als Umsatz.
Speaker1: Genau, genau.
Dann hast du quasi sozusagen, genau, musst dann über 20 Jahre dann 200, Speaker1: 2400, das wären ja dann 48.000 Euro, das ist ein bisschen viel, Speaker1: aber sagen wir mal, weil du machst das über 15 Jahre, bist dann bei 40.000 Euro, Speaker1: dann sind es nicht diese 200 Euro mal 12, die NPA als Jahresumsatz ausgibt, Speaker1: sondern es ist der komplette Laufzeitbetrag.
Speaker1: Daher kommen diese Milliardenumsätze, aber das sind eigentlich Pfandrechte oder Speaker1: Schuldrechte, die jetzt in den nächsten 20 Jahren eingetrieben werden.
Speaker1: Das ist kein ungewöhnliches Geschäft, weil der Vertriebsaufwand und der Installationsaufwand Speaker1: ist ja in diesem Jahr entstanden.
Speaker1: Deswegen kann man natürlich auch sozusagen den Total Customer Value dagegen Speaker1: rechnen, aber es ist, glaube ich, nicht der intuitiv zu verstehende Umsatz, Speaker1: für sozusagen die meisten Menschen, die schon mal Gewinn und Umsatz gehört haben.
Speaker1: Das fand ich nochmal interessant, dass das auch so berichtet wurde.
Speaker1: Da wurde auch versucht, jetzt in der Plus-Minus-Reportage Endpals und Strick draus zu drehen.
Speaker1: Da hat aber da ein Sachverständiger nochmal gesagt, das kann man durchaus so machen.
Speaker1: Also sagen wir mal so, die Reportage, um hier vielleicht auch mal eine Lanze Speaker1: für Endpals zu brechen, die hat schon stark versucht, das in kein so gutes Licht zu rücken.
Speaker1: Und da wird natürlich erstmal jeder bestätigt, der schon immer verdächtigt oder Speaker1: immer schon gedacht hat, dass NPAI keinen guten Job macht.
Ich glaube, Speaker1: Da hätten sie auch besser wegkommen können mit einer etwas objektiveren Speaker1: Berichterstattung.
Speaker0: Fand ich auch.
Also du hast mir geschickt, ich habe es durch LinkedIn geistern Speaker0: sehen und dann aber nie, sozusagen tagsüber nie die Zeit gehabt, Speaker0: das richtig anzugucken und dann, als wir gestern nochmal gesprochen haben, Speaker0: mir das auch angeguckt und ja, schon ganz schön ernste Vorwürfe irgendwie, Speaker0: aber also fair in ihrer Ernsttheil, sozusagen für die Einzelfälle, Speaker0: aber mit Blick auf was da so insgesamt auf dem Spiel steht, Speaker0: finde ich, ja, also sollten wir auf jeden Fall drüber sprechen.
Speaker0: Das ist eigentlich gut, dass wir so einen investigativen Journalismus haben, Speaker0: und der Bericht so von Plus Minus, finde ich gut, dass man da die Missstände, Speaker0: gut und notwendig, dass man da die Missstände anspricht.
Ähm.
Speaker1: Aber was ich quasi viel schlauer oder viel besser gefunden hätte von den Dösten, Speaker1: ist ja mal zu hinterfragen, ist dieses Meet-Modell, ist diese Modell, Speaker1: macht das eigentlich überhaupt Sinn?
Speaker1: Und da wird man dann, weil sie sagen, naja, es ist ein sehr einfach zu kaufendes Speaker1: Modell, die Leute müssen nicht groß in Vorleistung gehen, aber es wird ja eine Speaker1: sehr teure Anlage kalkuliert im NPAI-Fall und für die meisten Leute, Speaker1: die jetzt sagen wir mal 10 Kilowatt Peak Anlage aufs Dach haben wollen, Speaker1: das ist schon eine sehr große Anlage und nochmal eine 10 KWH-Batage.
Speaker1: Inklusive aufs Dach bringen, das kriegt man wahrscheinlich so zwischen 15.000 Speaker1: und 20.000 Euro mittlerweile hin in der guten Qualität, auch Handwerkern vor Speaker1: Ort, weil die Preise für die einzelnen Komponente einfach sehr, Speaker1: sehr günstig geworden sind.
Speaker1: Und das lässt sich wahrscheinlich über eine Bank sehr günstig auch finanzieren Speaker1: mit vielleicht irgendwie 2-3% Zinsen, weil das lässt sich ja auch besichern, so eine Anlage.
Speaker1: Und die gleiche Anlage bei Enpal, zumindest war das in dem Beispiel dann auch Speaker1: so, hat der Kostler irgendwie das Doppelte über die 20 Jahre Laufzeit.
Speaker1: Und dass man halt so hinterfragen, macht das eigentlich Sinn aus einer Kundenperspektive?
Speaker1: Also lohnt sich das?
Speaker1: Das ist nicht passiert und da hätten sie dann auch die Recherche tiefe nutzen Speaker1: können und zu überlegen, okay, wie muss man das eigentlich nutzen?
Speaker1: Und braucht man noch die Solaranlage?
Lohnt sich die Batterie?
Speaker1: Was passiert mit dynamischen Speichern?
Speaker1: Ein bisschen zur Aufklärung zu sorgen, dass man da ein paar unzufriedene, Speaker1: viele unzufriedene Solarkunden hatte.
Speaker1: Ja, fair enough, aber ich glaube, das ist gar nicht mehr das Problem, Speaker1: was nach vorne relevant ist.
Ja, genau.
Speaker1: Finde ich auch.
Wie oft du in den letzten fünf Jahren Energiewirtschaft in deiner Speaker1: Familie, in deinem Umfeld N-PAL empfohlen hast als Anbieter des Vertrauens, Speaker1: um dann auf die Ausdächer von deiner Tante eine Anlage zu bringen.
Speaker1: Wahrscheinlich nicht so oft.
Speaker0: Zumindest das Mietmodell weiß ich, dass ich es nie empfohlen habe.
Speaker1: Dieses Mietmodell ist wirklich...
Speaker1: Sie kriegen es verkauft, sie lösen offensichtlich ja ein Problem, Speaker1: was es am Markt gibt.
Aber ich fand es ein Stückchen einseitig.
Speaker0: Ja, also die Fehler an sich so, die sind ja alle irgendwie für sich genommen.
Speaker0: Also es gibt einfach Einzelfälle und die sind dann, also da dieser, Speaker0: wo dann die Solaranlage auf der Nordseite installiert wird.
Speaker0: Okay, ja, das ist halt so offensichtlich dumm und falsch.
Speaker0: Oder dass halt Monteure irgendwie ein Dach zerstören und dann gibt es irgendwelche Speaker0: Sanierungskosten und dann schreiten sie sich, finde ich auch irgendwie, Speaker0: ähm, ja, also aber andererseits muss man ja auch sagen, es sind irgendwie 100.000 Speaker0: Kunden, die die haben und dass es solche Einzelfälle bei so einer großen, Speaker0: die man irgendwie mal geben kann, finde ich jetzt irgendwie auch nicht so überraschend.
Speaker0: Das ist für die Betroffenen scheiße und irgendwie jeweils eine Katastrophe, Speaker0: aber aber so, weiß ich nicht, ob ich da, also das kann ich jetzt nicht bewerten, Speaker0: ob das da wirklich sozusagen so System hat und, Speaker0: genau, und dass da einmal irgendwie, also, wenn man, wenn sechsmal der Termin Speaker0: nicht eingehalten ist, ist das natürlich schon viel.
Speaker0: Aber so, aber ich finde schon auch, also, Speaker0: Enpa hat irgendwie 100.000 Kunden, ist Europas größter Solaranbieter und die Speaker0: haben halt, also hätten ja auch viele andere machen können.
Speaker0: Also ich habe ja bei meinem großen Energieversorger gearbeitet, EWE.
Speaker0: Ich glaube, du bist sogar Eigensonne-Kunde, wenn ich das richtig erinnere.
Speaker1: Ja, aber bei Eigensonne.
Meine erste Anlage hatte ich bei Eigensonne gekauft, Speaker1: 2020 meine ich.
Oder vorher sogar.
Ich glaube, vorher noch.
Speaker0: Ich habe Corporate Venture gemacht bei der EWE von 2018 bis 2023.
Speaker1: Ich suche mal nach Eigensonne in meinen E-Mails hier, wann die Anlage denn gebaut wurde.
Speaker0: Genau.
Und ich habe das parallel gemacht, der Moritz und der Michael und so, Speaker0: die haben sozusagen Eigensonne aufgebaut.
Ich habe Amperas DP4 damals aufgebaut.
Speaker0: Und so, man muss ja ehrlich sagen, also Endball hat in der gleichen Zeit halt, Speaker0: da so ein Hyperwachstum hingelegt und, Speaker0: das ist irgendwie ein atemberaubendes Tempo gewesen und so und da gibt es natürlich Speaker0: zwangsläufig Reibungsverluste und Prozesse gehen kaputt und so und ich finde Speaker0: aber, die sind so ein bisschen aus diesem Welpenschutz, Speaker0: Startup, Scale-Up jetzt langsam raus und deswegen sozusagen sind die Fehler Speaker0: nicht entschuldigt, aber, Speaker0: Aber ich fände auch von Plus Minus als Wirtschaftsmagazin von der ARD eigentlich Speaker0: viel spannender, dass die irgendwie drüber sprechen.
Speaker0: Der Kern der Sache ist doch, wie kriegen wir Solargut hin in Deutschland?
Speaker0: Und sind Mietmodelle oder sowas wie du, sind Mietmodelle?
Speaker0: Oder hier diese Studie, da haben doch letztens sich alle zusammengeschlossen Speaker0: und mit der Hochzeitenbericht berichtet, da war doch irgendwie Enpal auch einer.
Speaker0: Enpal war dabei und 1,5 und Octopus und so, wo sie diese Roland-Berger-Studie Speaker0: wirtschaftlicher Nutzen, 255 Milliarden Euro Mehrwert für Deutschland bis 2045.
Speaker0: Das finde ich eine wichtigere Nachricht, als da ist ein Dach kaputt gegangen.
Speaker1: Total, total.
Ich habe gerade nachgeguckt, im März 2019 konnte ich 2019 noch komplett mitnehmen.
Speaker1: Ja, das ganze Jahr nicht.
Was habe ich hier auch?
Speaker1: Guck mal, dieses Jahr hat diese Eigensonneanlage 8000, Kielwebschunden gemacht.
Speaker1: Das ist glaube ich noch ungefähr, das ist eine Süd...
Speaker1: Ne, das ist eigentlich eine Ost-West-Anlage.
Das kann ja gar nicht sein.
Speaker1: Ost-West...
Speaker1: Südost, Südost, genau.
Eigentlich ganz gut hier für Norddeutschland.
Speaker1: Das ist also ein 9-Kilowatt-Peak war das.
Speaker1: Und jetzt ist aber nochmal, du hast ja gerade gesagt, Norden lohnt sich nicht.
Speaker1: Also wenn man ausreichend große Dachfläche hat, die günstig zu erreichen, Speaker1: ist das aber mir der Fall.
Da ist ein Carport davor, da muss man kein Gerüst aufstellen.
Speaker1: Da habe ich auch das ganze Nordwestdach nochmal belegt.
Speaker1: Da kommen aus einer 15-Kilowatt-Peak-Anlage auch nochmal 8000 Kilowattstunden raus.
Speaker1: Dann lohnt sich schon.
Also es kann sich, also das würde ich gar nicht in Abrede Speaker1: stellen, dass sich Norden nicht lohnt.
Speaker1: Das ist einfach eine Preis-Leistungs-Frage.
Da kommen wir gleich nochmal drauf zu sprechen.
Speaker1: Ich hätte hier quasi auf jeden Fall ein preis-leistungsmäßig super Angebot, was auf jedem Norddach Speaker1: Passt hätte.
Aber gut, das muss ja jeder selber entscheiden.
Speaker1: Und damals hat tatsächlich die Anlage 9 Kilowatt Peak, 6,5 Kilowattstunden Batterie Speaker1: mit Anschluss und Anmeldung und Wechselrichter hat 22.000 Euro Speaker1: gekostet.
Speaker1: Zwischendurch jetzt im letzten Jahr, den man die wahrscheinlich zwischendurch mal so für die Speaker1: nicht ganz die Hälfte, aber vielleicht für 13, 14 kaufen können.
Speaker1: Aber ich habe natürlich auch schon viel Strom damit gemacht in den letzten sechs Jahren.
Speaker0: Genau.
Speaker1: 58.000 Kilowattstunden sind da schon auf jeden Fall rausgekommen.
Speaker0: Viele teure Netzstunden, Netzkilowattstunden vermieden.
Speaker1: Genau.
Die habe ich umfahren.
tatsächlich, aber ja.
Speaker1: Genau, aber also, wir brauchen bessere Recherche und mal gucken, Speaker1: was die Endpaar-Jahreszahlen geben, aber jetzt habe ich auch ein besseres Gefühl, Speaker1: wie man die Umsatzzahlen lesen kann.
Speaker0: Ja, aber ein Punkt noch zu den Umsätzen, was da auch drin ist, Speaker0: vielleicht verstehst du das, aber irgendwie haben die auch mal von so SPVs und Speaker0: so Finanzierungsvehikeln gesprochen.
Speaker0: Können die dann, glaubst du, die können dann die komplette Summe, Speaker0: sozusagen den Umsatz quasi, Speaker0: direkt sich auszahlen lassen von diesen SPVs oder gibt es dann sozusagen einen Speaker0: Finanzierungsabschlag dann doch wieder?
Speaker1: Das kommt ein bisschen an, was man mit denen vereinbart.
Das glaube ich jetzt Speaker1: nicht, dass sie die komplette Summe direkt verkaufen.
Speaker1: Sie lassen sich natürlich dann die besichern und haben einen entsprechenden Speaker1: Bilanz-Effekt dadurch.
Speaker1: Aber dass du jetzt mal den 40.000-Euro-Umsatz weiterverkaufst an den SPV für Speaker1: 33.000 Euro, das würde ja dazu führen, dass du die 40.000 Euro nicht bei dir Speaker1: in die Bilanz ausweisen kannst.
Speaker1: Kann ich mir nicht vorstellen, dass das so läuft.
Aber dann müsste man mal jemanden Speaker1: fragen, Also am Ende müssen sie das Cash ja irgendwie reinholen, Speaker1: weil wir quasi schon ein Business, das recht Feuer ist, weil sie ganzen Leute Speaker1: ja bezahlen müssen, das Material bezahlen müssen.
Speaker1: Aber wie das jetzt ganz genau funktioniert, das weiß ich auch.
Speaker1: Da müsste man mal jemanden fragen, der in der Branche ist.
Hallo Philipp Schröder an der Stelle.
Speaker0: Schönen Gruß.
Speaker1: Okay, soll ich dir mal sagen, was ich aufs Dach bauen würde, Speaker1: wenn man nur so ein Norddach hat oder so eine kleine Unwürde nach morgen?
Speaker1: Please, I can't wait.
Also für die, die es nicht wissen.
Speaker0: Du darfst jetzt sagen, während der Dunkelflaute im Winter, sagst du es.
Speaker1: Ja, auch dann, auch dann, trotzdem, schneller Return on Invest.
Speaker1: Ich teile immer mit Elon hier sozusagen meine neuesten Findings über günstige Speaker1: Batterien und Balkon-Solarkraftwerke.
Speaker1: Und als wir angefangen haben hier mit diesem Podcast, konnte man einen Balkonkraftwerk Speaker1: mit irgendwie zwei Paneelen und einem 600-Watt-Wechselrichter und einer 1-Kilowatt-Stunden-Batterie, Speaker1: hatte 1500 Euro gekostet.
Speaker1: Mittlerweile kriegt man irgendwie doppelt so große mit einer viel größeren Batterie Speaker1: für irgendwie 700 Euro oder teilweise auch für 400 Euro ohne Batterie.
Speaker1: Und jetzt habe ich ein Angebot gefunden, das konnte ich gar nicht glauben, Speaker1: natürlich wie immer bei MyDeals.
Speaker1: Da wurde angeboten ein Balkonkraftwerk mit zwei Modulen, jeweils 370 Watt, Speaker1: also etwas ältere, kleinere Module, inklusive Mikrowechselrichter, Speaker1: bei Selbstabholung 99 Euro.
Speaker1: Also du hast quasi zwei Module, die sind dann ungefähr so Meter mal Meterbreit, Meter 60 lang, Speaker1: Plus Mikrowechselrichter, den kann man sogar takten auf 800 Watt.
Speaker1: Für 99 Euro.
Und dann haben viele in dem Forum schon geschrieben, Speaker1: dass wir es billiger als Dachpappe kaufen für den nächsten Hühnerstall.
Speaker1: Dann lege ich da einfach Solarpanee drauf.
Speaker1: Und das ist ja das Absurde.
Es ist wirklich billiger als Baumaterial für einen Speaker1: Zaun, für einen Hühnerstall, für deinen Fahrradunterstand.
Speaker1: Klar, das ist jetzt in der Nähe von Frankfurt gewesen, aber es ist ja so ein Speaker1: Indiz dafür, was eigentlich so ein Lagerware in Deutschland so rumliegen muss.
Speaker1: Und wahrscheinlich wird das nicht das letzte 99-Euro-Angebot gewesen sein.
Speaker1: Aber was ist das denn für eine Welt?
Speaker1: 99 Euro für zwei solche Riesenpaneele und das ist ja schon Hightech.
Speaker1: Klar, die sind ein bisschen in die Jahre gekommen, sind schon vor zwei, Speaker1: drei Jahren produziert worden.
Speaker1: Aber das macht ja nichts.
Die halten trotzdem ewig.
Das ist kein schlechtes Speaker1: Solarpaneel für 99 Euro.
Speaker1: Das ist ja ein totaler No-Brainer.
Speaker0: Also hast du aber nicht zugeschlagen.
Speaker1: Ja gut, ich bin ja jetzt nicht extra nach Frankfurt gefahren und brauche ich Speaker1: sie nicht.
Ich habe ja schon alles ausgereizt bei mir.
Speaker1: Aber das ist total krass.
Und angenommen, man hat jetzt zu Hause noch so einen Speaker1: alten Zähler, so einen Ferraris-Zähler, der sich rückwärts dreht, Speaker1: wo diese Module machen, wahrscheinlich so mit einer sehr guten Ausrichtung, Speaker1: also nicht nach Norden, mit einer sehr guten Ausrichtung wird man da wahrscheinlich Speaker1: über das Jahr 600 Kilowattstunden rausholen.
Speaker1: Auch aus diesen beiden alten Modulen mit diesem Mikrowechselrichter und dein Speaker1: Zähler zu Hause dreht sich ja noch weiterhin rückwärts.
Speaker1: Diese 6,5 Kilowattstunden bei aktuellen kleinen Strompreisen von 30 Cent brutto Speaker1: wären das ja immer noch fast 200 Euro, die du sparst.
Speaker1: Das heißt, es hat sich im Grunde nach einem Jahr schon doppelt amortisiert.
Speaker1: Die crazy stuff, dann packen wir nochmal quasi ein Investitionsgut, Speaker1: was sich nach sechs Monaten schon komplett abschreibt und das kann jeder Durchschnittshaushalt Speaker1: wahrscheinlich zwei, drei Mal installieren.
Speaker1: Also insbesondere die, die noch einen Zähler haben, der sich rückwärts dreht, Speaker1: weil dann, das spart die Batterie.
Speaker1: Das ist auch übrigens nicht verboten.
Das ist jetzt hier kein illegaler Trip, Speaker1: man muss das quasi schon anmelden und dann irgendwann meldet sich der Netzbetreiber Speaker1: und tauscht den Zähler aus, aber Speaker1: crazy.
Es ist, wir können ja mal in die Show-Notes nochmal den Link zu den Mighty's Speaker1: Dings da reinstellen.
Ich fand's...
Speaker0: Wir haben bestimmt ein paar Hörer in der Nähe von...
Speaker1: Ich fand's mindblowing.
Also 99 Euro für eine Balkon-Support.
Speaker1: Also wo gibt's denn das?
Findest du nicht?
Speaker0: Glitch in the Matrix.
Speaker1: Oder bin ich der Schnäppchen-Graf?
Speaker0: Nee, du bist der Schnäppchen-Graf sowieso.
Ich finde's auch erstaunlich günstig.
Speaker0: Also natürlich nicht repräsentativ für sozusagen den Marktpreis für alle oder Speaker0: im Mittel aller jetzt neu verfügbaren Solarpanel in Deutschland oder Europa oder so, aber, Speaker0: schon gut.
Vielleicht hat das sowas zu tun.
Speaker1: Ich gucke mal kurz, was der Normpreis ist.
Ich gucke ja immer nach bei Netto Speaker1: Online.
Damals haben wir bei Netto Online immer nachgeguckt.
Speaker1: Da kommst du jetzt mit einem normalen, also mit einem aktuellen Kraftwerk.
Speaker1: Ich gucke mal kurz.
Das ist hier das billigste.
Speaker1: Balkonkraftwerk 900 Watt, also nochmal ein bisschen stärker als das, Speaker1: was da war, mit 5 Meter Kabel und Wechselrichter bist du jetzt bei 219 Euro.
Speaker1: Also immer noch doppelt so teuer, vielleicht noch etwas Größeres, Speaker1: aber so, aber sozusagen 200 Euro, und ich hab's ja gerade vorgerechnet, Speaker1: das ist ja so ein bisschen größer, du hast ja trotzdem innerhalb von einem Jahr Armortisation.
Speaker1: Also, das ist doch krass.
Speaker0: Ja, ja, das ist absolut.
Die Frage ist, wie G2 Und wo geht es hin?
Speaker0: Weil wenn alle das machen und die Netzentgelte halt so berechnet werden, Speaker0: wie sie berechnet werden, dann erodiert ja auch die Basis derer, Speaker0: die sozusagen mitfinanzieren noch das Netz und so weiter.
Also es ist ein bisschen so eine Schleife.
Speaker1: Ist das so?
Speaker0: Klar, wenn bei dir weniger Kilowattstunden abgerechnet werden, Speaker0: weil der Zähler sich rückwärts dreht, dann zahlst du weniger Netzentgelte auf Speaker0: diese vermiedenen Kilowattstunden und dann zahlen alle anderen trotzdem die gleichen...
Speaker1: Wie viel Balkonkraftwerkskapazität ist denn mittlerweile in Deutschland vorhanden, weißt du das?
Speaker0: Wie viel was?
Speaker1: Wie viel Balkonkraftwerkskapazität?
Wie viele Balkonkraftwerke darf ich haben, Speaker1: ist die erste Frage bei Google, geil.
in Deutschland.
Speaker1: Sind wir da schon im Gigawatt-Bereich?
Eine Million, also Marktstammdatenregister Juni 25 Speaker1: sind ungefähr eine Million drin.
Die tatsächliche Zahl wird wahrscheinlich deutlich, Speaker1: sagen wir mal, anderthalb Millionen sind dann drin, die Speaker1: die dann im Schnitt 800 Watt haben, mindestens.
Speaker1: Das sind ja im letzten Jahr auch viele größere mit 2000 Watt.
Speaker1: Aber gut, dann sind wir schon zwischen ein und zwei Gigawattstunden Kapazität.
Das ist nicht schlecht.
Speaker1: Ich glaube, die gesamte installierte Großbringensolaranlagenleistung in Deutschland Speaker1: ist irgendwie bei 100 Gigawattstunden, 100 Gigawatt an Leistung.
Speaker1: Schon.
Okay.
Ja gut, aber ich glaube jetzt...
Speaker0: Ja, also die größere Frage, die sich dann der, Speaker0: Regulierer oder so stellen muss, ist halt, also ich glaube im kleinen Stil wird Speaker0: es immer so eine Regelung geben, dass man ein bisschen darf man machen, Speaker0: dass jeder, darf jeder machen, weil sonst kommt ja auch wieder ja, also so, aber, Speaker0: aber genau.
Speaker0: Es ist auf jeden Fall kompetitiv zum Netzstrom mit es ist erlaubt.
Speaker1: Mehrere Balkonkraftberge zu installieren, solange es in unterschiedlichen Stromkreisen Speaker1: angeschlossen ist.
Ist das so?
Speaker1: Der Stromkreis, hört der an der Sicherung auf?
Nee, eigentlich nicht.
Speaker1: Der hört doch quasi am Zähler auf.
In einem Zähler ist quasi ein Stromkreis, oder?
Speaker0: Würde ich auch sagen, ja.
Speaker1: Gut, ich habe ja mehrere Zähler.
Okay.
Interessant, interessant, interessant.
Speaker1: Gut, das ist jetzt ein bisschen Rillenoptimierung.
Jetzt haben wir ja genug Speaker1: auf dem Dach, aber 99 Euro.
Speaker1: Das ist so, also ich glaube, bei den nächsten sozusagen Bauprojekten, Speaker1: die ich jetzt irgendwo habe, wo ich sage, ich brauche hier irgendwie einen Unterstand, Speaker1: dann denke ich gar nicht mehr darüber nach, irgendein so ein Wellblech zu kaufen oder Holz.
Speaker1: Hol ich mir einfach ein paar Balkonkraftwerke, stöpsel die zusammen, Speaker1: dann kann ich auch als Insel laufen lassen.
Speaker1: Weil viele dieser neueren Wechselrichter von den Balkonkraftwerken lassen ja Speaker1: auch einen Inselbetrieb zu.
Speaker1: Ist billiger als Holz.
Speaker0: Grafnetze.
Speaker1: Das ist echt krass.
Speaker0: Getthorffsche Grafnetze.
Speaker1: Das ist wirklich crazy.
Gut, das hat mich am meisten überrascht hier in den letzten Tagen.
Speaker1: Aber wo du mich mal ein bisschen aufklären musst, ist dieses ganze Zeugs, Speaker1: was jetzt gekommen ist vom BGH, da hat sich jetzt Speaker1: irgendwie alle ganz happy, dass es irgendwie nicht mehr doppelte Netzentgelte Speaker1: gibt für irgendwie Batterienutzung und jetzt ist großer Hype rund um bidirektionelles Laden und Speaker1: Hausbatterien und dann direkt an dem Tag ist dann auch 1,5 mit Hardbeat 2.0 Speaker1: an den Start gegangen und jetzt kann irgendwie jeder Hardbeat-Nutzer werden.
Speaker1: Klär mich mal auf, was ist denn da genau passiert?
Speaker0: Genau, es gibt eine ENWG-Nungwelle und da wurden ganz viele kleine Dinge geregelt, Speaker0: unter anderem eben auch diese doppelte Netzentgelte für Batterien hinter.
Speaker0: Also Kleinstbatterien.
Speaker0: Es gab ja schon, das hat Philipp auch immer wieder angeprangert, moniert, Speaker0: also Philipp Schröder von 1,5, dass Großbatterien da so eine Sonderregelung Speaker0: haben, die wurden für eine gewisse Zeit ausgenommen von den, Speaker0: Also alle, die bis zu, ich glaube, bis 26 ans Netz gehen würden, Speaker0: hatten 20 Jahre Netzentgeltbefreiung und genau, Speaker0: jetzt gibt es dieses neue Gesetz oder Novelle des alten Gesetzes und das hat Speaker0: letzte Woche die letzte Hürde im Bundesrat genommen und ist damit endgültig beschlossen und genau, Speaker0: bisher war es so zum Beispiel in Deutschland ja relativ unattraktiv, Speaker0: Strom aus einem Akku von einem E-Auto zurück ins Netz zu springen.
Speaker0: Dieses BIDI, bidirektionale Vehicle-to-Grid-Laden und der Grund war wie so eine Speaker0: Art Doppelbestrafung bei den Netzentgelten.
Speaker0: Also kannst du dir wie so eine Liefergebühr für Strom vorstellen, Speaker0: wenn du dein eigenes Auto geladen hast, dass du diese Gebühr zahlst, Speaker0: ist ja irgendwie fair genug, aber wenn du dann später dem Netz helfen willst, Speaker0: indem du Strom zurückspeist, Speaker0: zum Beispiel, weil es irgendwie Stromknappheit gibt oder so.
Speaker0: Um dann danach wieder dein Auto auf den alten Stand zu laden, Speaker0: dann musst du halt dieselbe Menge Strom nochmal, Speaker0: also Netzentgelte draufzahlen.
Speaker1: Aber ist das nicht korrekt?
Weil ich nutze ja auch das Netz in beiden Fällen.
Speaker0: Kann man so sehen, aber es gab eben die Befreiung für die großen, Speaker0: also gleichzeitig wollen wir ja Flexibilitäten anreizen und wollen die Business Speaker0: Cases für Speicher verbessern und deswegen war halt so die Frage, Speaker0: warum die Großen, aber die Kleinen nicht und genau, das ist jetzt die Geschichte.
Speaker0: Nachdem der Bundestag da, ich glaube, Speaker0: so Mitte November den Weg geebnet hat, hat jetzt auch der Bundesrat zugestimmt Speaker0: und die entscheidende Änderung im Energiewirtschaftsgesetz ist damit offiziell und Kernaussage ist, Speaker0: doppelte Belastung mit Netzentgelten für zurückgespeisten Strom wird abgeschafft.
Speaker0: Und da hat sich Philipp Schröder auf LinkedIn auch positiv zugeäußert, Speaker0: weil das natürlich den Business Case für so Heartbeat- Speaker0: Also die Orchestrierung davon, von vielen Ressourcen im Netz hinterm Zähler und so verbessert.
Speaker1: Würde dein Heartbeat, also in diesem Falle 1,5, das irgendwie konsolidieren, Speaker1: also so ein virtuelles Kraftwerk und zurückverkaufen an die Netzbetreiber, Speaker1: wenn dann irgendwie Strombedarf sein sollte in einer bestimmten Region oder Speaker1: kann ich das als Heartbeat Nutzer, mache ich das dann irgendwie selber?
Speaker1: Oder was heißt das eigentlich für meine Batterie-Anschaffungspläne?
Speaker1: Kann ich jetzt eigentlich noch einen größeren Speicher planen?
Speaker1: Ich glaube schon.
Wenn ich dann, sagen wir mal, das Größte kann ich jetzt irgendwie Speaker1: anbauen, was kann denn dieses neue Kostalding?
Speaker1: Ich glaube, ich kann drei 22 KWH-Batterien verbinden.
Speaker1: Ich glaube, ich könnte 70 Kilowattstunden einbauen.
Speaker1: Das brauche ich ja im Leben nicht selber nachts irgendwie.
Also das kann ich Speaker1: nicht mehr ein- und ausspeisen.
Speaker1: Aber wenn ich das so, wenn ich mir ein Business Case draus baue, Speaker1: dass ich mit jeder Kilowattstunde rein- und rausziehe, nochmal 5% bekommen kann, Speaker1: wenn ich sie zu nachgefragten Stunden ins Netz einspeise, Speaker1: dann könnte der Payback ja schon nach 5, 6 Jahren da sein.
Speaker1: Tatsächlich.
Dann wäre eine viel größere Batterie.
Speaker1: Könnte ich das überhaupt machen?
Oder kann das nur Philipp und Enpal oder wer Speaker1: auch immer das dann konsolidiert machen?
Speaker0: Also die Regelung tritt offiziell ab 26 in Kraft und ich glaube, Speaker0: da kannst du es dann machen.
Speaker1: Wer kauft das denn ab?
Ist das dann ein Deal, den ich mit meinem Netzbetreiber Speaker1: mache?
Gut, ich habe ja schon so einen Imses-Zähler.
Speaker1: Und wie gibt der mir denn das Signal, hey, jetzt bitte Batterie entladen, Speaker1: da hinten die Windkraftanlage hat ein Vogelgegen gekackt, da gibt es nicht mehr Speaker1: genug Strom.
Wer orchestriert das denn?
Speaker0: Ja, genau, du brauchst so einen Aggregator wie der Empal-One oder der Heartbeat Speaker0: von 1,5 und genau, und die, Speaker0: ich glaube, ich weiß gar nicht genau, wie die Verrechnung dann zwischen dir Speaker0: und denen ist, Aber wenn du dann, also sozusagen, wenn du deinen Strom insgesamt Speaker0: wieder direkt vermarktet kriegst, weil du genügend aggregiert hast, Speaker0: dann sozusagen interagierst du mit der Börse und so mit dem, Speaker0: also an den Kurzfristmärkten, EPEX-Bot und die Intraday-Märkte.
Speaker0: Und dann hast du halt so diesen Multi-Use-Speicher und das ist auch eben die Speaker0: Befreiung, die es jetzt gibt in der ENWG-Novelle.
Speaker0: Also, es gibt dann auch so zusätzliche neue technische Regeln, Speaker0: die den Prozess ein bisschen vereinfachen.
Speaker0: Zum Beispiel brauchst du keinen zweiten Stromzähler mehr und so, Speaker0: also für Einspeisen, Ausspeisen und so.
Speaker0: Und genau.
Aber du brauchst, also klar, du brauchst halt irgendwie Zugang zum Speaker0: Markt und den muss dir irgendeiner orchestrieren, ne?
Speaker1: Okay.
Speaker0: Aber wenn du deine Watterie groß genug machst, reicht es vielleicht.
Speaker1: Okay, gucke ich mir nochmal genau an.
Ich habe es noch nicht 100%.
Speaker1: Auch mit diesem flexiblen Netzentgelten nach 14a, wenn ich mir das bei mir irgendwie Speaker1: aktiviere, da weiß ich gar nicht, zähle ich das jetzt nur für den Wallbox-Strom.
Speaker1: Also wenn ich jetzt das Auto lade, bekomme ich dann den Strom Speaker1: mit zu reduzierten Netzentgelten, wenn ich mich dieser 14a-Regelung unterliege Speaker1: oder ist das dann der ganze Hausstrom und wenn es nur der Strom aus der Wallbox Speaker1: ist, wie wollen die das denn messen?
Speaker1: Weil der Zähler aggregiert ja quasi, der aggregiert ja alles.
Speaker1: Also es ist noch ein bisschen unklar.
Speaker0: Also bei 14A ist es nochmal was anderes.
14A ist ja, da wird dein Verbrauch Speaker0: ja gesteuert, also Wärmepumpe oder Wallbox oder Elektroauto, Speaker0: also vom Netzbetreiber selber.
Also du hast halt irgendein physisches Gerät zu Hause und und die, Speaker0: sozusagen, du machst eine netzdienliche Steuerung für den Netzbetreiber, Speaker0: dass du reduzierte Netzentgelte bekommst.
Das ist 14a.
Speaker0: Also das ist dann nochmal.
Speaker0: Nochmal was anderes, weil da kommt das Steuersignal ja nicht vom Marktpreis, Speaker0: sondern vom lokalen Netzbetreiber und der kann dann nicht, der kann sozusagen Speaker0: eingreifen in deinen Netzbezug.
Speaker0: Genau.
Aber das ist, glaube ich, noch ein bisschen anders gelagert.
Speaker0: Also in meinem Fall kommt das Signal aus vom lokalen Netz.
Da kannst du auch, Speaker0: kannst du irgendwie total günstig sein insgesamt.
Speaker0: Also die ganze Thematik, die wir mit dem Christoph Maurer besprochen haben.
Speaker0: Du kannst sozusagen, du sitzt bei dir oben in Schleswig-Holstein und deine Netze sind voll.
Speaker0: Ist ja eine andere Situation und sozusagen du hast viel Windstrom im System.
Speaker0: Ist eine andere Situation als, also da willst du ja, Speaker0: Da willst du ja eigentlich mehr Verbrauch dort direkt anreizen, Speaker0: der Netzbetreiber lokal.
Speaker0: Es kann aber genauso gut sein, dass du halt an irgendeiner anderen Stelle im Speaker0: Netz sitzt, irgendwie hinter einem Bottleneck, also in Bayern oder so.
Speaker0: Und das ist da, dann hast du auch den günstigen Marktpreis, weil wir haben eine Speaker0: Preiszone, aber dass es da gar nicht unbedingt so viel besser ist, mehr zu verbrauchen, Speaker0: weil da eher eine Knappheit besteht und da dann ein Gaskraftwerk halt angefeuert werden muss.
Genau.
Speaker1: Okay.
Ja.
Okay.
Speaker1: Mir fällt immer nur auf, es ist so auch für so DIY-Profis wie mich, Speaker1: es ist nicht ganz trivial, was mich ja quasi Speaker1: durchaus auch zu der Aussage hinreißen lassen würde, dass für die allermeisten Speaker1: doch so eine 1,5 oder alternative Lösung wahrscheinlich das bessere System werden, Speaker1: weil wir hatten in einem normalen Haushalt schon Bock, Speaker1: Lust, Zeit und Kompetenz, sich mit diesen ganzen Sachen zu beschäftigen.
Speaker1: Wir wollen ja wie eine Gastherme irgendein Gerät haben, was läuft und es nie wieder anfassen.
Speaker1: Ich glaube, das ist halt der Use-Case.
Speaker1: Ich glaube, ich bin quasi die 5% sozusagen, ich bilde hier die 5%-Cases ab, Speaker1: einen totalen Edge-Case.
Speaker1: Aber egal, verstehe ich, also günstige Balkonkraftwerke haben wir.
Speaker1: Glückwunsch sozusagen, dass das funktioniert hat, auch für Heartbeat, Speaker1: weil das richtig Momentum reinkriegt in den Speaker1: Markt.
Aber wie läuft es denn bei euch?
Lohnt sich das denn noch, Speaker1: bei UNO einen Vertrag zu machen, um dann zu sparen?
Speaker1: Im Industriestrompreis soll sich ja auch irgendwas tun.
Da ließe ich jetzt auch Speaker1: dauern.
Dann denke ich immer an, was macht jetzt Ilan mit diesem Industriestrompreis?
Speaker0: Ja, es lohnt sich noch total.
Der Industriestrompreis, ja, und es läuft.
Speaker0: Also, wir hatten letzte Woche so ein Webinar zu dem Thema und die Resonanz war überwältigend.
Speaker0: Also, wir machen immer mal wieder irgendwelche kleinen Veranstaltungen, Webinars und so.
Speaker0: Aber wir haben jetzt echt, wir haben so einen Account, der kostet auch relativ Speaker0: viel bei Zoom, wo du dann irgendwie, es gibt da tausend Tears, wo du so Zoom-Webinars, Speaker0: also erstmal Zoom-Pro, weil so, dann kannst du irgendwie aufzeichnen, Speaker0: dann Zoom-Webinars, dann kannst du irgendwie mehr Teilnehmer und dann Zoom-Webinars Speaker0: Plus, weil dann hast du noch einen Backstage-Bereich.
Speaker0: Und irgendwie haben wir uns schon da das teurere Tier gekauft gehabt, Speaker0: eigentlich dachten wir.
Speaker0: Aber auch da war die Anzahl der Plätze irgendwie begrenzt und wir sind dann Speaker0: tatsächlich, wir rechnen immer mit so ein bisschen Überbuchung und dann No-Show-Rate und so weiter.
Speaker0: Aber wir hatten so sehr hohe Anmeldezahlen oder sind die aber auch alle gekommen.
Speaker0: Und genau, also zeigt irgendwie, ist ein Thema, was viele natürlich sich fragen, Speaker0: so, was bedeutet das jetzt für mich?
Speaker0: Und für alle, die nicht dabei sein konnten oder die wichtigsten Punkte nochmal Speaker0: hören wollen, kann ich es jetzt hier kurz nochmal zusammenfassen.
Speaker0: Und oder wir machen wahrscheinlich einfach nochmal eine zweite Edition in ein, zwei Wochen.
Speaker0: Wenn das klar ist, wann, dann irgendwie announcen wir es auch auf LinkedIn.
Speaker0: Aber so, als Industrie-Strompreis aufkam, war ja meine erste Reaktion eher verhalten.
Speaker0: Ich weiß gar nicht, ob wir da so drüber gesprochen haben, aber so schon wieder Speaker0: eine komplexe Subvention und irgendwie...
Speaker0: Machen wir es da sozusagen nur künstlich günstig und wie lange können wir uns Speaker0: das leisten als Staat und so.
Speaker0: Aber da hat sich meine Perspektive schon ziemlich gedreht.
Speaker0: Und auch der Austausch mit hier Simon Hillmann von Asman Pfeiffer, Speaker0: der bei mir mit dabei war, der ist ja unser Regulierungsexperte, Speaker0: der war ja auch mal hier im Podcast, hat mal was zur Kundenanlage gemacht.
Speaker0: Ach, übrigens, in der ENWG-Novelle gab es auch ein Update zur Kundenanlage, Speaker0: um da mehr Bestandsschutz zu sichern.
Speaker0: Also, die haben, glaube ich, erstmal gesagt, bis 28 braucht sich erstmal keiner Speaker0: Sorgen machen, da werden die ganzen Kundenanlagen müssen nicht zu Netzbetreibern Speaker0: werden und irgendwie Netzentgelte abrechnen und so weiter.
Speaker0: Aber genau, das nur so als, fällt mir gerade ein, weil wir da vorhin über die Speaker0: Novelle gesprochen hatten.
Speaker0: Genau, aber der war ja schon Gast bei uns im Webinar.
Und genau, Speaker0: wir haben dieses Webinar halt so gesprochen, wie funktioniert das alles?
Speaker0: Und es ist ja eher jetzt von der Mechanik so eine strategische Brücke, Speaker0: der interessant auch als Instrument genauso ausgestaltet wie der sogenannte Speaker0: Brückenstrompreis, den Robert Habeck mal vorgestellt hat, der dann total zerrissen Speaker0: wurde und nicht durchgekommen ist.
Speaker0: Und jetzt macht die aktuelle Regierung, macht eigentlich genau das gleiche Instrument, Speaker0: nennt es aber nicht Brückenstrompreis, weil es halt auf keinen Fall irgendwie Speaker0: nach sich nach Habeck anhören darf oder so.
Speaker0: Aber genau, Industriestrompreis.
Speaker0: Und die Idee ist, dass es halt nicht nur über die Strompreise der nächsten zwei, Speaker0: drei Jahre hinweg helfen soll, sondern gezielt in eine flexiblere und dann auch Speaker0: wettbewerbsfähige Energiezukunft nach 2028 für die Industrie führen soll.
Speaker0: Und so, wie funktioniert das genau?
Es gibt mehrere Bausteine.
Speaker0: Erstens, wer profitiert, das richtet sich vor allen Dingen gezielt an die Industrie, Speaker0: die im internationalen Wettbewerb steht.
Das ist diese Kübelliste.
Speaker0: Da gibt es so Liste 1 und Liste 2 und nur die, die sozusagen in einem, Speaker0: die ein hohes Risiko hat, auch dann die Produktion ins Ausland zu verlagern.
Speaker0: Das ist so Grundstoffindustrie, Chemie, Papier und so weiter.
Speaker0: Also ist kein Gießkannenprinzip, sondern ein sehr gezieltes Instrument.
Speaker0: Und wie berechnet man die Beihilfe?
Speaker0: Da wird es eigentlich ziemlich clever, denn die Förderung wird an Referenzpreis Speaker0: gekoppelt, der sich nicht irgendwie Speaker0: daran orientiert, was du wirklich für Kosten hast im Unternehmen.
Speaker0: Also irgendwie geguckt, was genau, wie hast du abgesichert, welche Instrumente Speaker0: hast du, PPA hast du nicht, sondern orientiert sich an den Terminmarktpreisen.
Speaker0: Also kann man sozusagen einfach nachgucken in unserem Dashboard, Speaker0: aber auch jeder, der irgendwie auf die E-X guckt.
Speaker0: Und es werden grundsätzlich nur 50 Prozent des Stromverbrauchs gefördert.
Speaker0: Und zusätzlich gibt es auch noch einen Preisfloor von 50 Euro pro Megawattstunde Speaker0: oder 5 Cent pro Kilowattstunde, dass man da so Fehlernreize vermeidet.
Speaker0: Und das zwingt dann die Unternehmen dazu, weiterhin auf Effizienz und auch zum Speaker0: Beispiel kluge Beschaffungsstrategien mit ONU zu achten.
Speaker0: Also man muss trotzdem noch weiter gucken, wie macht man es gut.
Speaker0: Und drittens, und das ist, glaube ich, der entscheidende Punkt, Speaker0: das funktioniert halt nur mit Gegenleistung.
Also die Subvention verwandelt Speaker0: sich dann sozusagen in eine Investition.
Speaker0: Unternehmen müssen die 50 Prozent der erhaltenen Beihilfe in Dekarbonisierungs- Speaker0: und Flexibilitätsmaßnahmen reinvestieren.
Speaker0: Also klingt erstmal wie so ein Haken, ach blöd, ist doch keine Situation, Speaker0: aber ist in Wahrheit eigentlich ganz cool, weil du dann damit sozusagen auch Speaker0: die Erneuerung anreizt.
Speaker0: Genau und da gibt es dann auch so einen 10% Bonus und da wird es ja nochmal Speaker0: ein bisschen komplexer sozusagen, Speaker0: wenn man es ganz optimal machen will, dann kann man auch so ein sogenanntes Speaker0: Frontloading machen, also nicht jedes Jahr 50% machen, sondern im ersten Jahr, Speaker0: weil der Terminmarktpreis höher ist noch, Speaker0: sozusagen 80, 90 Prozent zu machen und am zweiten 50 und dann im dritten nur Speaker0: noch irgendwie die verbleibenden 10, 20 Prozent oder so.
Speaker0: Und wer das genau rausrechnen will, wie man das am besten macht, Speaker0: der muss natürlich ONU nutzen.
Speaker0: Und genau das haben wir in dem Webinar vorgestellt und einmal gezeigt, Speaker0: so wie kann man das machen, wie kann man das gut durchoptimieren und wie lässt Speaker0: man da keinen Euro liegen.
Speaker1: Und für so einen stark verbrauchenden Betrieb, wenn man das durchoptimiert, auch mit dieser Speaker1: neuen Flexibilisierungsidee.
Auf welchen Preis kommt man dann so Ende des Jahres?
Speaker1: Also ich als Zipper-Endkunde kann mich jetzt so Richtung 28 Cent optimieren, Speaker1: wenn ich Sommer und Winter zusammen, ohne große Batterie, die ich jetzt quasi aktiv mitsteuere.
Speaker1: Wenn ich nur eine größere Batterie jetzt hier aktiv steuere, Speaker1: dann würde ich mir zutrauen, vielleicht 26,5 Cent zu erreichen.
Speaker1: Wie ist das bei Industriebetrieben?
Ja.
Speaker0: Na, also wir gucken ja immer nur auf die Großhandelspreise, auf den Energieanteil, Speaker0: also nicht die ganzen Netzentgelte, Umlagen, Abgaben und so weiter.
Speaker0: Und da sind wir im Terminmarkt für Bays nächstes Jahr so bei 88 Euro, Speaker0: sag mal zwischen 85 und 90 Euro aktuell.
Speaker0: Also, man weiß ja, Großhandel und Industrie ist immer Euro pro Megawattstunde, Speaker0: also in Cent pro Kilowattstunde irgendwas zwischen 8,5 und 9 Cent pro Kilowattstunde.
Speaker0: Das ist der Großhandel, das ist der Energieteil.
Speaker0: Und dann geht das immer so ungefähr 5 Euro pro Megawattstunde oder 0,5 Cent Speaker0: pro Kilowattstunde runter pro Jahr und das, Speaker0: genau und wenn die sagen sozusagen ist es gecapped auf 50 Cent und 50 Prozent, Speaker0: dann bedeutet das halt die Hälfte deines Verbrauchs kriegst du dann auf 5 Cent runter, Speaker0: und kommst sozusagen von den 9 Cent runter auf 5 Cent und das kann dann halt Speaker0: schon ordentlich was ausmachen.
Speaker0: Also wir haben da so ein paar Rechenbeispiele gemacht und da kommst du dann Speaker0: halt, da kannst du ordentlich, also es lohnt sich auf jeden Fall für alle Betriebe, egal welche Größe.
Speaker1: Ich bin gespannt, da wird jetzt auch wieder Zementwerke gebaut werden in Deutschland oder was immer.
Speaker0: Ne, natürlich nicht, aber viele sozusagen auch der energieintensive Mittelstand, Speaker0: also wenn der sozusagen Kübelliste 1 ist, also erhöhtes Risiko durch Verlagerung und so zu haben, dann, Speaker0: dann haben die eine deutlich bessere Chance, hierbleiben zu können und nicht abzuwandern.
Speaker0: Und genau, wir haben so Beispiele gerechnet auch.
Speaker0: Da gibt es je nach Größe natürlich, irgendwie gibt es richtig gute, Speaker0: satte Beihilfehöhen für die Unternehmen.
Speaker1: Geil.
Haben wir noch ein Thema vergessen?
Speaker0: Ich glaube, also ich habe keins mehr mitgebracht.
Ich weiß nicht, ob du noch eins hast.
Speaker1: Ich würde gerne genau verstehen, wenn mir mal jemand helfen kann, Speaker1: der hier zuhört, wenn ich jetzt hier das Formular, für mich ist das hier das Speaker1: SH-Netz, da kann ich mich nämlich anmelden für 14a.
Speaker1: Wenn ich da jetzt drauf drücke und da steht, das ist nicht mehr rückgängig machbar.
Speaker1: Und irgendwie mit OpenBB kann ich das auch irgendwie verknüpfen.
Speaker1: Ich würde gerne wissen, was heißt denn das eigentlich für mich?
Speaker1: Wenn ich das jetzt mache, was spare ich denn da am Ende?
Mache ich mich dann Speaker1: viel unflexibler, weil ich dann einmal 20 Cent Netzentgelte zahlen muss zwischen 12 und 16 Uhr?
Speaker1: Geht das nur, wenn ich eine große Batterie habe, die nochmal als Zwischenpuffer fungiert?
Speaker1: Also ich habe es nicht verstanden, muss ich sagen.
Speaker1: Und bei der Hotline, bei der SH-Netz, glaube ich, wird es auch schwer für mich.
Speaker0: Ich glaube, du musst das so oder so mit dem Elektroinstallateur-Fachbetrieb Speaker0: machen und die müssen doch dann diese Steuerungsschnittstelle oder dieses ein Speaker0: Element, was da wirklich eingebaut wird, zu steuern.
Speaker1: Das kann die Wallbox.
Speaker0: Das kann die Wallbox selber?
Speaker1: Ja.
Aber klar, die Wallbox kann aber nicht jetzt die Waffenschnitte dimmen.
Speaker1: Gut, die ist jetzt auch zu klein vom Verbrauch, aber was haben wir da für, Speaker1: keine Ahnung, den Wasserboiler, den kannst du jetzt nicht dimmen.
Speaker1: Der hängt ja nicht an der Wallbox dran.
Speaker1: Da müsste ich ein Relais noch dahin bauen, dann könnte das auch gedimmt werden.
Speaker1: Also, nicht so einfach.
Speaker0: Hast du dich so einen Nachbarn, der irgendwie...
Speaker1: Der ist ein Elektriker, aber der weiß ja auch nicht, wie er jetzt die 14a bei mir auswirkt.
Das hat er Speaker0: Bestimmt bei 5 anderen Kunden schon gehabt.
Speaker1: Auf keinen Fall.
Speaker1: Nein.
Speaker0: Na gut, dann müssen wir das nochmal vorbereiten.
Speaker1: Dann müssen wir jetzt mal in die Tiefe gehen hier.
Vielleicht hört ja jemand Speaker1: mit von Schleswig-Holstein jetzt und kann mir da helfen.
Speaker1: Bestimmt.
Die freuen sich doch bestimmt, wenn sie bei mir dimmen können.
Speaker0: Gut, Alex, ich hoffe, du kommst über den Berlin-Sieg drüber hinweg.
Speaker1: Ja, war verdient.
Speaker0: Und ja, danke dir für das Gespräch und bis ganz bald.
Speaker1: Bis bald, ciao, ciao.
