Episode Transcript
Music: Speaker1: Zur neuen Folge von Eure Energiezone, dem Podcast, der die Energiewende für euch dekodiert.
Speaker1: Ich bin Ilan und heute habe ich einen Gast, auf den ich mich schon ewig freue Speaker1: und dessen Reise ich schon lange mitverfolgen darf.
Speaker1: Matthias Kager, der Co-Gründer und CEO von Node.energy, also N-O-D-E.energy.
Speaker1: Der Slogan, die Energiewende radikal einfach machen.
Und Leute, Speaker1: die meinen das wirklich ernst.
Speaker1: Und das ist für mich heute auch eine kleine Zeitreise, denn ich kann mich noch Speaker1: gut daran erinnern, wie ich damals als Node Energy seine allererste oder eine Speaker1: der ersten Finanzierungsrunden geraced hat mit dem Angel Nikolaus Bayer.
Speaker1: Grüße gehen raus, danke auch fürs Aufsetzen dieser Aufnahme und ohne dich wäre Speaker1: die Folge gar nicht zustande gekommen.
Speaker1: Einem der ersten Angels, bei denen wie gesagt zusammen saß und mit auf den Investment Speaker1: Case draufschauen durfte.
Speaker1: Und ja, die Vision war leicht anders, aber schon damals ziemlich groß.
Speaker1: Und was viele vielleicht gar nicht wissen, Matthias ist ein echter, Speaker1: also wirklich waschechter Pionier der ersten Stunde.
Schon lange vor Node Energy Speaker1: hat er bei Cleanse, einer der ersten virtuellen Kraftwerke in Deutschland, mit aufgebaut.
Speaker1: Er hat das Spiel also nicht nur verstanden, er hat die Regeln quasi so mitgestaltet, mitgeschrieben.
Speaker1: Und heute skaliert er mit Node Energy ein Remote-First-Unternehmen mit über 80 Mitarbeitern, Speaker1: das mit seiner Software OptiNode bereits über 10.000 erneuerbaren Erzeugungsanlagen Speaker1: managt und als Marktführer für so Commercial Asset Management gilt.
Speaker1: Wir sprechen also über ganz viel, fast alles sozusagen, wie das damals war, Speaker1: wirklich so als Pionier für so ein virtuelles Kraftwerk aus dem Boden zu stampfen.
Speaker1: Was macht Node Energy heute zum Marktführer in gewissen Segmenten und wie definieren sie das selbst?
Speaker1: Wie zur Hölle skaliert man erfolgreich ein Remote-First-Unternehmen, Speaker1: während der Rest der Welt wieder zurück ins Büro will?
Speaker1: Eine Frage, die ich mir persönlich oder die wir uns Management Team bei ONU Speaker1: Energy auch ständig stellen und die uns umtreibt.
Speaker1: Und ja, wir gehen auch in den Sparing Modus.
Speaker1: Wir haken nach, wo die echten Einsparungen bei PPAs liegen und fordern Matthias Speaker1: mit so ein paar Tough Love Fragen auch heraus, die er aber natürlich total souverän Speaker1: meistert.
Kleiner Insider-Fact am Rande.
Speaker1: Wir haben dieses Gespräch schon im März aufgezeichnet.
Speaker1: Wir saßen so ein bisschen auf glühenden Kohlen, weil die massive Series-B-Runde gerade geklost war.
Speaker1: Es waren wirklich noch so Konfetti im Office vom Abend davor.
Speaker1: Aber das war eben noch nicht announced.
Speaker1: Und umso geiler, dass wir diese Folge jetzt endlich mit euch teilen können.
Speaker1: Macht euch bereit für eine Folge mit viel Tiefgang in Sachen Energiewende, Speaker1: Skalierung und Unternehmertum.
und hier ist der Mann, der die Komplexität aus Speaker1: der Energiebranche rausnehmen will.
Speaker1: Herzlich willkommen, Matthias Kager, auf geht's, ab geht's, let's roll!
Speaker1: Matthias, danke für die Einladung hier nach Frankfurt.
Wir sitzen hier direkt mit Blick auf den Main.
Speaker1: Wir sind auf der Südseite des Mainz.
Ihr habt hier in der dritten Etage in so Speaker1: einem mega schicken, bisschen leeren Office einen tollen Blick auf die Finance Speaker1: City oder wie nennt man das hier in Frankfurt?
Speaker0: Manhattan Skyline.
Speaker1: Manhattan, genau, Manhattan Skyline.
Danke für die Einladung.
Speaker1: Danke, dass du dich bereit erklärt hast, hier heute in den Podcast zu kommen.
Speaker1: Bin ganz gespannt, dich und deine Firma kennenzulernen.
Speaker1: Ich glaube, die meisten kennen dich noch nicht.
Vielleicht fangen wir einfach Speaker1: mit einem Wer bist du, was machst du an?
Und du holst es einmal aus.
Speaker1: Sehr gerne.
Worüber sprechen wir heute?
Speaker0: Schön, dass du zu Besuch bei uns bist, hier in Frankfurt im Büro, Ilan.
Speaker0: Und ich freue mich auch auf das Gespräch.
Ja, wer bin ich?
Speaker0: Ich bin einer der zwei Gründer und Geschäftsführer von Node Energy und vom Hintergrund bin ich BWLer.
Speaker0: Ich habe in Köln und im Ausland BWL studiert und bin dann eigentlich mit der Speaker0: Abgabe meiner Diplomarbeit vor nunmehr 15, 16 Jahren ins Unternehmertum reingeraten.
Speaker1: Also direkt nach der Uni?
Speaker0: Ja, genau.
Speaker1: Auch Direkt-Energy gleich?
Speaker0: Auch Direkt-Energy, genau.
Also ich Speaker0: bin seit 16 Jahren als Unternehmer im erneuerbaren Energienumfeld aktiv.
Speaker0: Von 2010 bis 2016 habe ich einen der ersten deutschen Direktvermarkter mit aufgebaut.
Speaker0: Welcher?
Clean Energy Sourcing und bin dort in der Firma zuständig gewesen für Speaker0: den eher technologischen Part.
Speaker0: Wir haben auch eines der ersten europäischen virtuellen Kraftwerke kommerzialisiert.
Speaker1: Ein BWLer, der auch technisch arbeitet, gleich in einem komplexen.
Speaker0: Ja, also letzten Endes ist es auch damals schon so gewesen, dass ein virtuelles Speaker0: Kraftwerk natürlich eine technische Komponente hat, aber viele der technischen Komponenten auch, Speaker0: schon verfügbar waren und das eher eine Art Systemintegrationsaufgabe war und Speaker0: das Geschäftsmodell dazu halt eben zu entwickeln, ist fast anspruchsvoller gewesen.
Speaker1: Aber muss man sich ja trotzdem irgendwie zutrauen, aus der Uni kommt.
Speaker0: Gut, ich meine, ich habe in der Uni Energiewirtschaft als Schwerpunkt gehabt.
Speaker0: Einige meiner Uni-Bekannten Kommilitonen dürften in der Szene auch bekannt sein, Speaker0: der Jochen Schwill und der Hendrik Selig.
Speaker1: Die kommen auch bald in den Podcast.
Also Jochen, wenn er es mal nach Berlin Speaker1: schafft oder ich es mal nach Köln schaffe von SpotMeanity.
Speaker0: Also wir kennen uns schon aus Uni-Zeiten sozusagen und sind dann aber in eine Speaker0: Wettbewerbssituation gekommen, weil die natürlich mit Next-Kraftwerke eigentlich Speaker0: dasselbe Geschäftsmodell aufgebaut haben, wie wir mit der Clean Energy Sourcing.
Speaker1: Ich dachte immer, sorry, dass ich unterbreche Next, dass Next so die absoluten Speaker1: Ersten waren oder die Pioniere waren, aber es gibt dann offensichtlich noch Speaker1: andere, die sozusagen nicht… Genau, Speaker0: Also Next ist, ich würde sagen, nicht der Erste gewesen, aber sie sind diejenigen, Speaker0: die als Erste wahrgenommen wurden.
Speaker0: Sie haben eine sehr gute Öffentlichkeitsarbeit gemacht, aber rein vom Volumen Speaker0: und vom Speed sind wir eigentlich identisch groß gewesen.
Speaker0: Wir haben in 2015 mit der alten Firma fast 600 Millionen Euro Außenumsatz gemacht, Speaker0: also Handelsvolumen in der Direktvermarktung von Wind, PV, Speaker0: aber damals auch sehr viel Bioenergie.
Speaker0: Und die Biogasanlagen sind auch die Anlagen gewesen, die genau wie bei Nextkraftwerke Speaker0: in dem virtuellen Kraftwerk primär gebündelt waren.
Speaker0: Und 2012 mit der Einführung des Marktprämienmodells, was ja, Speaker0: ich nenne es mal Direktvermarktung massenkompatibel gemacht hat.
Speaker0: Davor gab es auch schon eine Möglichkeit der Direktvermarktung, Speaker0: nämlich das sogenannte Grünstromprivileg.
Speaker0: Das haben wir schon gemacht, als Next Kraftwerke noch gar nicht gehandelt hat.
Speaker1: Und mit… Du bist aus der Firma geworden?
Wie ist die… Heute Speaker0: Gehört die Survivor-Gruppe.
Also wir haben 2015 oder 2016 das Unternehmen zunächst Speaker0: an ein italienisches Unternehmen verkauft.
Speaker0: Und heute gehört es Survivor.
Speaker1: Und du warst dann Mitgründer drin?
Speaker0: Ich bin einer der Gründer gewesen.
Oh wow.
Speaker1: Also schon Exit in the Pocket sozusagen?
Speaker0: Ja, aber ich bin absoluter Juniorpartner gewesen in der Konstellation damals.
Speaker0: Ich glaube, die anderen Gründungspartner, die ich dabei hatte, Speaker0: die hatten auch nicht unbedingt damit gerechnet, dass ich Anteile haben will, Speaker0: sondern die sind eher davon ausgegangen, dass ich halt mitarbeiten würde.
Speaker0: Ich bin aber in der damaligen Konstellation ein energiewirtschaftlich kompetentes Arbeitspferd gewesen, Speaker0: während die anderen schon mit etwas mehr unternehmerischem Background und auch Speaker0: mit Kapital den Unternehmensaufbau vorangetrieben haben.
Speaker0: Und deshalb bin ich da kein Hauptanteilseigner gewesen, aber ich war Mitgründer Speaker0: und bin auch in einer, sagen wir mal, Speaker0: starken operativen Verantwortung gewesen und habe dadurch aber natürlich auch Speaker0: die Nähe zum Gründerdasein dann gelernt.
Speaker0: Also beim Notar gesessen und das erste Mal einen Beteiligungsvertrag gelesen, Speaker0: das erste Mal in Verhandlungen mit einem Venture Capital Investor gewesen.
Speaker0: Das durfte ich da, ich nenne es mal aus der Beifahrerperspektive oder Rücksitzperspektive lernen.
Speaker0: Und nachdem wir dann die Clean Energy Sourcing verkauft haben und ich da tatsächlich Speaker0: auch ein bisschen Exit-Erlös generieren konnte, Speaker0: habe ich mich dann getraut, in die Fahrerposition zu wechseln und habe einen Speaker0: früheren Kollegen und Mitarbeiter von mir.
Speaker0: Den Lars, als Co-Gründer gefunden.
Speaker0: Und er ist quasi anstatt zum Promovieren ans Fraunhofer Ise nach Freiburg zu Speaker0: gehen, dann in die unternehmerische Laufbahn eingeschlagen und hat dann so ein Speaker0: Stück weit die Rolle eingenommen, die ich in der alten Firma hatte.
Speaker0: Und so sind wir dann 2016, Ende 2016 mit der Node Energy gestartet.
Speaker1: Cool, weil das ist ja eigentlich so ein, also mir wird jetzt erst bewusst, Speaker1: was für ein absoluter Experte und perfekt du in diesen Podcast passt, Speaker1: weil du irgendwie sowohl Wissenschaft und Energiewirtschaftsverständnis Speaker1: Als auch eben lange Jahre Gründer da sein und Unternehmensaufbau mitbringst.
Speaker1: Und ehrlich gesagt, gefällt mir dein Weg eigentlich viel besser, Speaker1: sozusagen erst als Unternehmer und dann wieder ans Frauenhof zu gehen.
Speaker1: Bei mir war es ja sozusagen ein bisschen andersrum.
Speaker1: Erst promoviert und dann irgendwie so richtig unternehmerisch gearbeitet.
Speaker1: Aber cool.
Und dann hast du gesagt, jetzt habe ich eigentlich ausgesorgt, Speaker1: aber ich will trotzdem noch.
Speaker0: Nein, also es ist nicht so gewesen, dass der Verkauf der früheren Firma mich Speaker0: schon in den finanziellen Ruhestand befördert hat.
Speaker0: Und vor allem ist es ja auch klar gewesen, der gesamte Prozess der Energiewende, Speaker0: der ist ja in vollem Gang gewesen.
Speaker0: Also wenn wir 2010, als wir die alte Firma gegründet haben, ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz Speaker0: oder Einspeise-Gesetz gerade mal zehn Jahre in Kraft gewesen und da ist noch Speaker0: eine ganz andere Zeit gewesen.
Speaker0: Damals sind Erneuerbare-Energien noch eine Randerscheinung im Energiesystem Speaker0: gewesen.
Sie waren auch nicht markt- oder marktpreisprägend, Speaker0: wie das heute der Fall ist.
Speaker0: Was aber damals schon absehbar war, als wir die Noel Energy gegründet haben, Speaker0: und das ist auch Kern unserer Vision und Mission, Speaker0: dass irgendwann erneuerbare Energien die günstigste Energiequelle sein werden.
Das ist heute so.
Speaker0: Wind und Sonne sind die günstigsten Möglichkeiten, Strom zu produzieren.
Speaker0: Und mit einer Quote von über 50 Prozent am gesamten Strommix, Speaker0: den wir inzwischen in Deutschland haben, Speaker0: ist auch klar gewesen, irgendwann wird sich der Staat aus der Verantwortung Speaker0: zurückziehen, die Refinanzierung der Anlagen über Förderinstrumente eben abzusichern.
Speaker0: Und jetzt habe ich eben schon ein paar Jahre Direktvermarktungserfahrung, Speaker0: Stromhandelserfahrung und darüber auch eine gewisse Kenntnis, Speaker0: wie so das Kompetenzprofil eines klassischen Wind- oder Solarparkbetreibers eben ist.
Speaker0: Und Wind- und Solarparkbetreiber sind exzellente Projektfinanzierer.
Speaker0: Wind- und Solarparkbetreiber sind auch exzellente technische Experten, Speaker0: die wissen, wie man die Anlagen warten muss und instand halten muss, Speaker0: damit sie maximal viele Kilowattstunden produzieren.
Speaker0: Aber die energiewirtschaftliche Kompetenz, also die Kommerzialisierung der erzeugten Kilowattstunde, Speaker0: das ist etwas, was nach wie vor in der Szene nicht so stark ausgeprägt ist, Speaker0: was aber eine immer größere Bedeutung gewinnt, wenn der Staat plötzlich sagt, Speaker0: du bekommst nicht mehr hier fix einen bestimmten Tarif, eine bestimmte Einspeisevergütung, Speaker0: einen anzulegenden Wert für jede Kilowattstunde, die erzeugt wird.
Speaker0: Und zukünftig musst du dich selber darum kümmern, dass du möglichst viel und Speaker0: profitabel erwirtschaftest.
Speaker0: Und das ist nicht mehr über 20 Jahre fixe Förderung abgesichert.
Speaker0: Und genau das ist jetzt ja die Situation, die seit ein, zwei Jahren immer stärker Speaker0: auch spürbar wird.
Und neue Wind- und PV-Anlagen bekommen in Stunden mit negativen Speaker0: Börsenpreisen keine Förderung mehr.
Speaker0: Und plötzlich ist die Profitabilität der Anlagen für die Zukunft sehr viel stärker Speaker0: vom Markt abhängig, als es früher der Fall war.
Speaker0: Und ja, mit der Vorstellung, dass das so kommen wird, haben wir vor sieben Jahren Speaker0: die Firma auch gegründet.
Speaker1: Da gehen wir gleich ganz tief rein.
Noch ein bisschen zu diesem Werdegang, Speaker1: weil ich irgendwie so, mir wird es jetzt erst bewusst, dass du so ein Pionier warst.
Speaker1: Und würdest du sagen, wir haben es in Deutschland, also wie so ein Rückblick Speaker1: regulatorisch irgendwie analysieren, haben wir das gut gemacht?
Speaker1: Also wir haben mit dem EEG gestartet und mit den fixen Einspeisevergütungen und so weiter.
Speaker1: Und dann haben wir irgendwann Direktvermarktung kam wann?
2010 oder wann?
Speaker0: Also 2012 ist das Marktprämienmodell eingeführt worden als erste Form der Direktvermarktung, Speaker0: die eigentlich dann für alle Arten der Anlagen ab einer gewissen Größenordnung Speaker0: möglich war, beziehungsweise auch jetzt verpflichtend wurde.
Speaker0: Und davor gab es das Grünstromprivileg.
Das war aber nur für sehr niedrig vergütete Speaker0: Anlagen auch wirklich sinnvoll nutzbar.
Speaker0: Und ja, um auf deine Frage zurückzukommen, haben wir das gut gemacht.
Speaker0: Ich finde schon, dass der regulatorische und gesetzliche Förderrahmen für erneuerbare Speaker0: Energien in Deutschland sehr gut war, um die Entwicklung in Richtung...
Speaker0: Des Ausbaus erneuerbarer Energien Speaker0: voranzutreiben.
Und zwar nicht nur in Deutschland, sondern ja weltweit.
Speaker0: Also dass heute PV-Anlagen so günstig sind, hat ja ganz maßgeblich damit zu Speaker0: tun, dass in Deutschland zu Zeiten der Ausbau gefördert wurde, Speaker0: als die Technologie noch viel teurer war.
Speaker0: Dadurch sind überhaupt erst diese Kostendekressionen möglich geworden.
Speaker1: Ich glaube, 50 Cent pro Kilowattstunde oder so ging das EEG los.
Speaker0: Heute ja unvorstellbar.
Speaker1: 500 Euro pro Mingo.
Speaker0: Das ist krass.
Aber was, glaube ich, immer, egal welches Segment man sich anschaut.
Speaker0: Einfach Realität ist, Regulatorik ist immer ein Stück weit hintendran.
Speaker0: Also der Gesetzesrahmen, der läuft immer ein Stück weit technologischen oder Speaker0: marktlichen Entwicklungen hinterher.
Speaker0: Und es ist schon viel passiert, das immer, sagen wir mal, den neuen Umständen Speaker0: anzupassen, was aber auch ein Stück weit dazu geführt hat, dass es sehr kompliziert, Speaker0: sehr bürokratisch, sehr unübersichtlich wurde.
Speaker0: Und das ist natürlich auch etwas, was gerade Speaker0: in einer sehr heterogenen Betreiberlandschaft ein Problem darstellt, Speaker0: weil nicht jeder, der ein einzelnes Windrad oder eine einzelne Solaranlage betreibt, Speaker0: kann natürlich in jedem Aspekt der Energiewirtschaft, Speaker0: der energieregulatorik Experte sein.
Speaker0: Und das ist ja auch ein Stück weit das Window of Opportunity, Speaker0: was wir damals 2017 schon gesehen haben.
Speaker0: Hier ist ein Bedarf an Vereinfachung, an Automatisierung.
Speaker0: Und so sind wir mit unseren ersten Softwareentwicklungen gestartet.
Speaker0: Einfach mit dem Ziel, den Betreibern von erneuerbaren Energienanlagen bürokratische Speaker0: und energiewirtschaftliche Prozesse zu automatisieren und sie damit zu vereinfachen.
Speaker1: Got it.
Und also da ist so viel passiert in der Zeit, seit der du quasi wirksam Speaker1: bist in der Energiebranche.
Speaker1: Kannst du das noch ein bisschen greifbar machen an irgendwelchen Anekdoten, Speaker1: irgendwelche skurrilen Erfahrungen, die heute aus, ich glaube 60 Prozent Erneuerbare, Speaker1: tatsächlich sogar 2024, Speaker1: die irgendwie so die jungen oder jüngeren HörerInnen unter uns nochmal so verdeutlichen, Speaker1: wo wir eigentlich wirklich herkommen?
Speaker0: Also als wir 2010 mit der Vision, ein virtuelles Kraftwerk in Deutschland aufzubauen, gestartet sind, Speaker0: waren die Präqualifikationsanforderungen, die die Übertragungsnetzbetreiber Speaker0: veröffentlicht hatten, um am Regelenergiemarkt teilzunehmen.
Speaker0: Also Netzfrequenzstabilisierung mit flexiblen Kraft.
Speaker1: Ein MV oder was?
Speaker0: Genau, damals gab es Mindestgrößen und der gesamte Katalog an Präqualifikationsanforderungen Speaker0: ist in jeder einzelnen Zeile im Grunde genommen klar gewesen.
Speaker0: Das ist für ein Kohle- oder für ein Gaskraftwerk geschrieben worden, Speaker0: aber halt nicht für eine Biogasanlage und schon gar nicht für einen Batteriespeicher oder ähnliches.
Speaker0: Und heute ist es ja ein Haushaltsbegriff.
Also jeder weiß ja letzten Endes, Speaker0: was mit einem virtuellen Kraftwerk gemeint ist, der sich in dieser Szene ein bisschen bewegt.
Speaker0: Damals ist virtuelles Kraftwerk, also was ist denn überhaupt ein virtuelles Speaker0: Kraftwerk?
Das ist ein gänzlich unbesetzter Begriff gewesen.
Speaker0: Da hat sich schon wahnsinnig viel entwickelt.
Speaker0: Aber manche Dinge sind auch damals schon klar gewesen.
Nur sie waren halt einfach Speaker0: noch nicht, die Zeit war noch nicht weif.
Speaker0: Also auch 2010 ist schon klar gewesen, wenn wir in Richtung 100 Prozent erneuerbare Speaker0: Energien gehen werden, dann werden wir Batteriespeicher brauchen, Speaker0: weil dann, wenn der Wind weht und die Sonne scheint, Speaker0: habe ich zwar Strom, um die Nachfrage zu bedienen, aber wenn Wind nicht weht Speaker0: und die Sonne nicht scheint, werde ich irgendwie diese Phasen auch überbrücken müssen.
Speaker0: Und es wird nicht nur durch eine flexible Nachfrageanpassung möglich sein.
Speaker0: Ich werde also Speicher brauchen.
Speaker0: Dieser Missing Piece für ein funktionierendes Energiesystem ist damals schon klar gewesen.
Speaker0: Aber heute mit einem Anteil von 50, 60 Prozent erneuerbaren Energien im Strommix Speaker0: hast du auch eine Volatilität einerseits.
Speaker0: Die solche Flexibilitäten lohnend werden lassen.
Speaker0: Und andererseits hast du halt auch über die Kostendekressionen in den Batteriespeichertechnologien Speaker0: selbst viel günstigere Investitionskosten für diese Flexibilitäten.
Speaker0: Also die Zeit ist jetzt reif für das, was 2010, vor 15 Jahren eigentlich schon Speaker0: allen, die sich näher damit beschäftigt haben, klar sein wird, dass es kommen wird.
Speaker0: Also das Timing ist ultraspannend.
Also das, was jetzt passiert, Speaker0: ist das, was schon viele, viele Jahre eigentlich absehbar war, dass es kommen wird.
Speaker0: Und die große Frage war immer nur, wann ist es denn soweit?
Und jetzt ist es soweit.
Speaker1: Genau, also ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mir ging es halt auch immer Speaker1: so, mir geht es irgendwie alles auch viel zu langsam.
Speaker1: Also es schlagen ja so zwei Herzen auch in meiner Brust.
Speaker1: Und das eine ist irgendwie ein bisschen tieferes Verständnis von den ganzen Speaker1: Herausforderungen, die es auch gibt.
Und dann weiß man, okay, Speaker1: es dauert halt seine Zeit.
Speaker1: Aber wenn man, also keine Ahnung, ich habe irgendwie, 2008 habe ich angefangen, Speaker1: da dieses Strommarktmodell am Fraunhofer Easy mit, so als kleiner Hiwi noch so mitzubasteln.
Speaker1: Und wenn du dann halt da schon irgendwie KUOVADES Elektromobilität liest und Speaker1: so weißt, was irgendwie, warum das halt fundamental besser ist, Speaker1: sozusagen aufgrund von Effizienz und all den Dingen und erneuerbaren Integration Speaker1: und so Elektromobilität zu machen, Speaker1: dann, und jetzt sind wir halt 2025, Speaker1: also fucking 17 Jahre später.
Speaker1: Und wie viel Anteil an der neuen...
Speaker0: Ich sag dir, ich habe damals meine Diplomarbeit an der Uni Köln über Home-Energy-Management-Systeme Speaker0: geschrieben und jetzt ist quasi mit Heartbeat AI und wie die ganzen Tools heißen Speaker0: im Grunde genommen das, was damals wissenschaftlich beschrieben wurde, Speaker0: was man sinnvollerweise alles tun sollte und könnte...
Speaker0: In der Praxis angekommen.
Und auch damals schon war das Thema, Speaker0: man braucht aber Smart Mieter, man braucht die Möglichkeit, viertelstundenscharf Speaker0: den Verbrauch zu erfassen.
Speaker0: Ansonsten wird der Wert der Flexibilität nicht wirklich beim Verbraucher ankommen.
Speaker0: Und ich meine, das hätte ich damals niemals für möglich gehalten, Speaker0: als ich das in der Diplomarbeit an der Uni Köln geschrieben habe, dass wir heute, 2025, Speaker0: immer noch darüber diskutieren, wie kann denn dieser Smart Meter Rollout gelingen?
Das ist ja Treppenwind.
Speaker0: Also unglaublich.
Und deshalb finde ich schon, als Unternehmer in diesem Markt Speaker0: muss man eigentlich auf zwei Füßen stehen.
Speaker0: Der eine Fuß ist eine strategische Vision, eine Idee davon, wie die Welt in Speaker0: der Zukunft aussehen wird.
Da ist aber eine große Timing-Unsicherheit dabei.
Speaker0: Fundamental ist es vollkommen klar, wie das Energiesystem der Zukunft aussehen wird.
Speaker0: Da gibt es eigentlich überhaupt keine Diskussion darüber.
Speaker0: Aber auf der anderen Seite ist es sehr unklar, wie schnell welche Entwicklungen Speaker0: vonstatten gehen werden.
Smart Meter Rollout hatten wir gerade als Beispiel.
Speaker0: Dass das so lange dauern wird, ist unglaublich.
Speaker0: Ist auch nicht zu erklären eigentlich.
Speaker0: Insofern war es für uns auch beim Aufbau der Node Energy immer wichtig, Speaker0: auf beiden Füßen zu stehen.
Speaker0: Also einerseits eine strategische Vision zu haben und andererseits ein Opportunity Speaker0: Crapping zu machen.
dann quasi in eine Marktschance reinzugehen, Speaker0: wenn sich die Gelegenheit bietet.
Speaker0: Wir haben 2022 im Rahmen der Energiekrise, Speaker0: da sind die Börsenstrompreise ja durch die Decke gegangen und viele Betreiber Speaker0: von Wind- und Solaranlagen hatten Speaker0: plötzlich unerwartet hohe Vermarktungserlöse, Weil einfach der Strom, Speaker0: der ursprünglich vielleicht mal mit 7, 8, 9 Cent Einspeisevergütung hätte vergütet werden sollen, Speaker0: an der Börse 20, 30, 40 Cent plötzlich wert war.
Speaker0: Und da hat damals ja der Gesetzgeber gesagt, diese unerwartet hohen Gewinne, Speaker0: die wollen wir abschöpfen.
Speaker1: Übergewinnsteuer.
Speaker0: Genau.
Und als Übergewinne abschöpfen und an die Verbraucher zur Entlastung wieder auskehren.
Mhm.
Speaker0: Und dann haben wir dafür eine Softwarelösung gebaut, um den Anlagenbetreibern, Speaker0: die jetzt plötzlich verpflichtet waren, ihre Übergewinne zu ermitteln und zu Speaker0: melden, um das rechtskonform machen zu können.
Speaker0: Und das ist ein Wegwerfprodukt gewesen, weil es war im Grunde genommen klar, Speaker0: das wird ja nicht dauerhaft so sein.
Speaker0: Aber mit Daten und Automatisierung kann man sowas dann schnell machen.
Speaker0: Wir haben 2023 mit diesem Wegwerf-SARS-Produkt temporär gutes Geld verdient Speaker0: und haben damit auch die Arbeit in unserer strategischen Vision querfinanziert.
Speaker0: Also in unserer langfristigen Unternehmensvision oder Vorstellung, Speaker0: wie die Energiewelt aussehen wird, da findet Erlösabschöpfung als SARS-Produkt Speaker0: nicht statt.
Trotzdem haben wir es natürlich gemacht und mitgenommen.
Speaker0: Es war ein kurzfristiger Bedarf im Markt.
Wir hatten die Fähigkeiten dazu.
Speaker0: Es hat uns Geld gebracht.
Es hat den Kunden Nutzen gebracht.
Speaker0: Und wir haben die Erlöse genutzt, um an den strategisch langfristig relevanten Speaker0: Produkten bauen zu können.
Speaker1: Naja, cool.
Kann ich auch noch einiges sozusagen von lernen, Speaker1: von diesen unterschiedlichen Füßen, auf denen ihr steht und den Opportunity-Grabbing-Tricks verstanden.
Speaker1: Vielleicht gibt es sonst noch irgendwas zur Entwicklung von Node, Speaker1: was du gerne teilen möchtest, also 2025 versus 2016.
Was ist alles passiert?
Speaker0: Ja, also als wir 2016, 2017 gestartet sind, Speaker0: Und war im Grunde genommen für einen Wind- und PV-Anlagenbetreiber noch keine Speaker0: große Unsicherheit, was die Erlöse für die Stromproduktion anbetreffen wird, Thema.
Speaker0: Da waren die alle safe mit einem Förderrahmen, der eine gute Planungssicherheit gebunden hat.
Speaker0: Es war aber wie gesagt klar, dass das zukünftig sich ändern wird.
Speaker0: Wir wussten aber nicht genau wann.
Wir wussten aber, dass wenn es sich ändern Speaker0: wird und ein Anlagenbetreiber sich mehr energiewirtschaftliche Geschäftsmodelle aneignen können muss, Speaker0: dass es dann wichtig sein wird, Speaker0: mit Daten- und Automatisierungskompetenz Lösungen anbieten zu können.
Speaker0: Und deshalb war früher für uns halt zu Beginn erstmal die Frage, Speaker0: wie können wir es denn schaffen, Speaker0: uns im Markt ein Kundennetzwerk aufzubauen und Datenbasierte Produkte zu liefern, Speaker0: die uns auch es ermöglichen, Speaker0: kundenspezifische Daten einzusammeln, um dem Kunden dann darauf basierende Mehrwerte Speaker0: durch Automatisierung wieder zurückgeben zu können.
Speaker0: Und da haben wir uns mit ultra trockenen Themen beschäftigt.
Speaker0: Also wir waren damals die Ersten und sind bis heute, glaube ich, Speaker0: die Einzigen, die eine Software dafür gebaut haben, eine Stromsteuermeldung zu automatisieren.
Speaker0: Also genau so.
Speaker1: Sounds very German.
Speaker0: Also gut, tatsächlich ist die Stromsteuer europaweit in Kraft, Speaker0: aber trotzdem jeder, der schon mal eine Einkommenssteuererklärung gemacht hat, Speaker0: weiß, was das für ein Pain ist.
Speaker0: Komplizierte Formulare, undurchsichtige Berechnungsmethoden, die erforderlich sind.
Speaker0: Komplett spaßbefreite Angelegenheit.
Da hat keiner Bock drauf gehabt.
Speaker1: Ist es homogen über ganz Deutschland oder hast du da auch noch sozusagen Heterogenität, Speaker1: je nachdem, wo du es einreifst?
Speaker0: Also gut, es gibt 40 Hauptzahlämter in Deutschland, die natürlich überall da, Speaker0: wo Menschen irgendwie arbeiten, auch in gewissen Unterschieden.
Speaker1: Aber das Formular ist schon mal das Gleiche.
Speaker0: Also das Formular ist das Gleiche und das ist schon relativ standardisiert.
Speaker0: Das ist nicht vergleichbar mit der hohe Heterogenität im Netzbetreiberumfeld, Speaker0: wo man 800 Netzbetreiber hat und 800 Netzbetreiber auch wirklich 800 Mal Sachen Speaker0: unterschiedlich machen.
Speaker1: Das ist doch mal ein anderes Thema.
Ja, da brauchen wir noch zwei, Speaker1: dreimal Stunden extra Podcast.
Speaker0: Also bei den Hauptzeitämtern ist es schon einigermaßen standardisiert und trotzdem Speaker0: ist es halt einfach für Betreiber von größeren Anlagen keine freudvolle Angelegenheit, das zu machen.
Speaker0: Aber wenn du eine Stromsteuermeldung korrekt und zeiteffizient machen willst, Speaker0: brauchst du Daten dafür.
Speaker0: Und diese Daten, die sind bei uns in der Software und mit diesen Daten kann Speaker0: man ja noch viel mehr machen als Stromsteuermeldungen.
Und das haben wir auch Speaker0: dann in den letzten Jahren sukzessive um weitere Anwendungen erweitert, Speaker0: zum Beispiel Erlös-Monitoring.
Speaker0: Man kann heute halt mit der Software auch schauen, wie viel verdiene ich denn Speaker0: mit meiner Anlage, auch in Abhängigkeit von Börsenstrompreisen, Speaker0: wie viel wird mir aufgrund von negativen Preisen vielleicht auch entgehen.
Speaker0: Und das sind Anwendungen, die in der kaufmännischen Betriebsführung der Anlagen Speaker0: im täglichen Einsatz sind.
Speaker0: Und wir haben Kunden, die deutschlandweit 14.000 Wind- und PV-Anlagen betreiben Speaker0: und dann rund ein Drittel des gesamten deutschen Grünstroms produzieren.
Also richtig viel.
Speaker0: Über 60 Terawatt Stromerzeugung machen unsere Kunden in Deutschland.
Speaker1: Das war mir nicht klar, das ist ja riesig.
Speaker0: Also richtig dickes Brett.
Und jetzt, Speaker0: wo die Förderung von der Grünstromerzeugung nicht mehr über gesetzliche Einspeisetarife Speaker0: oder Einspeisevergütungen gesichert ist, Speaker0: sondern marktlich organisiert werden muss, ist es für uns natürlich klar, Speaker0: dass wir jetzt auch viel stärker in diese Richtung uns entwickelt haben.
Speaker0: Und den PV- und Windanlagenbetreibern die Möglichkeit bieten, Speaker0: ihren Strom zum Beispiel auch direkt an einen Gewerbe- und Industriebetrieb Speaker0: zu liefern, ohne dass da noch irgendwelche Zwischenhändler dabei sind.
Speaker0: Die ganze energiewirtschaftliche Komplexität, Bilanzkreismanagement, Speaker0: Netznutzungsverträge, Speaker0: Handelszugänge, wo man Überschüsse vermarkten, Restbedarfe beschaffen muss und Speaker0: so, das bieten wir quasi als ein Lösungspaket an.
Speaker0: Und das ist nur deshalb so effizient und auch für die Kunden einfach möglich, Speaker0: weil halt in der Software schon ein ganzes Datenfundament ist und auch Anwendungen Speaker0: drin sind, die das sehr einfach machen.
Speaker1: Got it.
Speaker1: Und wo steht ihr heute, wenn du sozusagen irgendwas nennen kannst, Speaker1: wenn du keine Zahlen für Umsatz nennen kannst, dann sag vielleicht irgendwas Speaker1: zu Internationalisierung, wie viel merkt ihr mit oder Anzahl der Mitarbeiter Speaker1: oder so, also dass man so ein Gefühl kriegt.
Ja, ja klar.
Speaker1: Also Terra ist ja irgendwie schon mal cool, verstanden, aber also als Organisation, wer seid ihr?
Speaker0: Wir sind aktuell knapp 90 Mitarbeitende, über ganz Deutschland verteilt.
Speaker0: Wir sind ein Remote-First-Unternehmen.
Speaker1: Deswegen ist es so leer hier.
Speaker0: Unser Büro ist in der Tat nur einmal im Monat rappelvoll, weil wir dann unseren Speaker0: monatlichen Teamtag haben.
Speaker0: Und dann zahlt die Firma auch für alle Mitarbeitenden eine Bahnreise, Speaker0: eine Hotelübernachtung.
Speaker0: Wir gehen abends zusammen essen.
Wer Lust hat, auch noch was trinken.
Speaker0: Aber ansonsten sind wir als Remote-First-Company organisiert.
Speaker0: Das heißt, wenn bei uns eine Meeting-Einladung kommt, ist jedem klar, Speaker0: das ist ein Online-Meeting.
Speaker0: Und es gibt auch keine so hybriden Grüppchen-Bildungen oder so, Speaker0: also dass irgendwie ein Teil des Teams immer vor Ort zusammenarbeitet.
Speaker1: Das verhindert ihr sozusagen?
Speaker0: Also genau, ist einfach nicht angelegt.
Remote-First.
Speaker1: Und bist du zufrieden damit?
Also wir haben dann auch viel darüber nachgedacht, Speaker1: jetzt gerade kürzlich wieder.
Speaker1: Wir sind tatsächlich ein Hybrid.
Wir sind, und ich bin irgendwie happy damit, Speaker1: irgendwie auch die Leute ab und zu zu sehen, aber ich frage mich schon, Speaker1: ob es sich nicht irgendwie lohnt oder was ich mir sozusagen am Talentpool da Speaker1: wegschneide, weil ich irgendwie nur in Nordostdeutsch lande.
Speaker0: Ich meine, es ist vollkommen klar, eine vollständige Büroarbeit hat ihre Vorteile Speaker0: und eine vollständige Remote-Arbeit hat ihre Vorteile.
Es sind Trade-offs drin.
Speaker0: Aber wenn man sich diese Trade-offs bewusst macht und einfach den Rahmen akzeptiert, Speaker0: unter dem man jetzt optimiert, dann kann man auch optimieren.
Speaker0: Also für uns ist es klar, wir sind eine Remote-First-Company und wir werden es auch bleiben.
Speaker0: Als jetzt vor ziemlich genau fünf Jahren die Corona-Pandemie ausgebrochen ist, waren wir zehn Leute.
Speaker0: Der Lockdown ging los, wir haben unsere Laptops genommen, sind nach Hause gegangen.
Speaker0: Drei Jahre später ist Corona dann vorbei gewesen und wir waren 50.
Speaker0: Und die 40 Leute, die in der Zwischenzeit dazugekommen sind, Speaker0: die haben wir nicht verstanden.
Speaker0: In Frankfurt eingestellt, sondern die haben wir deutschlandweit eingestellt.
Speaker0: Und das haben wir auch seitdem fortgesetzt.
Speaker0: Unsere Mitarbeitenden sind über das gesamte Bundesgebiet verteilt.
Speaker0: Und wenn wir jetzt sagen würden, ab morgen müssen wir alle ins Büro kommen, Speaker0: dann könnten wir zwei Drittel der Kollegen überhaupt nicht weiter beschäftigen.
Speaker0: Insofern ist es vollkommen klar, die Option ist nicht wählbar.
Speaker0: Und dann trauerst du dem auch nicht nach.
Speaker0: Also ich traue dem nicht nach, sondern wir überlegen uns in der Firma, Speaker0: wie können wir unter diesen Rahmenbedingungen bestmöglich arbeiten.
Speaker0: Und da versuchen wir permanent uns auch selber zu challengen und zu hinterfragen.
Speaker0: Und in diesem Remote-Setting ist eine ganz große Verantwortung bei den Führungskräften.
Speaker0: Also ich bin davon überzeugt, dass mein Team, das ist motiviert, Speaker0: das ist fleißig, das ist intelligent.
Speaker0: Und sie brauchen aber natürlich Orientierung.
Speaker0: Sie brauchen auch Tools, mit denen sie produktiv sein können.
Speaker0: Und also ich weiß nicht, ob ihr das auch macht.
Wir arbeiten mit OKRs.
Speaker0: Also jedes Quartal werden neue Ziele und Planungen gemacht.
Speaker0: Und anhand dieses Frameworks kann man schon relativ gut auch schauen, Speaker0: kommen wir eigentlich gut voran oder nicht.
Und also für uns passt das, Speaker0: aber es passt auch deshalb, weil wir halt zum Beispiel monatlich diesen Team-Tag haben.
Speaker0: Dann hat man auch ein Socializing-Astieg.
Speaker1: Ich glaube, das heißt, die meisten kommen schon aus Deutschland, Speaker1: also sie sind in Deutschland.
Speaker1: Ja, ja, ja.
Also es ist jetzt nicht Remote First sozusagen, du hast nicht irgendwelche Speaker1: Entwickler in Brasilien am Stand?
Nein, genau.
Speaker0: Also wir haben tatsächlich fast die vollständige Softwareentwicklung in-house.
Speaker0: Wir arbeiten mit ein paar Freelancern, die aber meistens auch deutsch oder zumindest Speaker0: nearshoring sind, also Polen, Ukraine oder sowas.
Speaker0: Aber wir sind ein deutsches Unternehmen und wir sind auch bezüglich unseres Speaker0: Geschäftsmodells aktuell auf Deutschland konzentriert.
Speaker0: Wir haben Kunden, die international sind, die auch immer mal wieder pullen.
Speaker0: Wollt ihr nicht auch in Dänemark, wollt ihr nicht auch in Österreich.
Speaker0: Aber ich finde, das ist auch eine sehr besondere Situation, Speaker0: dass der Energiemarkt in Deutschland als nationales Geschäft eine solche Tiefe Speaker0: besitzt, was auch Umsatzpotenzial anbetrifft, Speaker0: dass es nicht zwingend erforderlich ist, um zum Beispiel auch den Wachstumserwartungen Speaker0: eines Finanzinvestors gerecht zu werden, international gehen muss.
Speaker1: Habt ihr da so Pressure bekommen manchmal von euren Investoren?
Speaker1: Soll ihr aber erstmal jetzt hier nach Frankreich raus wollen?
Speaker0: Pressure nicht, aber Fragen natürlich.
Speaker0: Also wenn wir in der Vergangenheit eine Finanzierungsrunde gemacht haben und Speaker0: mit einem US-amerikanischen Venture Capital Fund gesprochen haben, Speaker0: dann war natürlich immer eine der ersten Fragen, was ist eure Internationalisierungsstrategie?
Speaker0: Und wenn wir dann gesagt haben, also erstmal gar nicht, weil wir sehen hier Speaker0: ein Umsatzpotenzial von einer Milliarde in Deutschland allein, Speaker0: dann sind die erstmal skeptisch.
Speaker0: Aber man kann das erklären und für uns macht das auch Sinn.
Speaker0: Also wir werden die nächsten ein, zwei Jahre uns weiter auf Deutschland konzentrieren, Speaker0: haben aber schon eine Idee, welche europäischen Auslandsmärkte dann im nächsten Speaker0: Schritt interessant sein könnten.
Speaker0: Aber uns ist es immer wichtig gewesen, auch einen kapitaleffizienten Wachstumspfad zu verfolgen.
Speaker0: Und in der Phase, in der wir jetzt sind, würde der Gang ins Ausland wahrscheinlich Speaker0: mindestens 5 bis 10 Millionen Euro Investitionen erstmal bedeuten, Speaker0: um dort ein tragfähiges Geschäftsmodell aufgleisen zu können.
Speaker0: Und diese 5 bis 10 Millionen Euro, die können wir hier in Deutschland sehr viel Speaker0: sinnvoller investieren.
Und deshalb machen wir das.
Speaker1: Spannend.
Also jetzt sind wir so ein bisschen gut, dass wir die Kurve wieder Speaker1: zurückziehen, weil es ist einfach spannend für mich, zu verstehen, Speaker1: wie gut klappt Remote First, weil wir auch konkret darüber nachdenken.
Speaker1: Der Trend geht ja so ein bisschen wieder in die andere Richtung und wir haben Speaker1: es bei ONU Energy eben auch überlegt und sind halt noch bei Hybrid geblieben.
Speaker1: Aber ich meine, wenn ihr so, Und so verstehe ich euch als Ziel, Speaker1: habt die Energiewende radikal einfach Speaker1: zu machen, letztendlich auch durch Digitalisierung und Automatisierung.
Speaker1: Dann ist es ja sozusagen als Software Company auch irgendwie einfacher, Speaker1: remote zu sein als jemand, der Hardware baut oder so.
Speaker0: Uns hat die ganze, ich nenne es mal, online-basierte Economy und das Mindset, Speaker0: was auch durch Corona entstanden ist, überhaupt auch erst so einem wirklich Speaker0: tragfähigen Geschäftsmodell verholfen.
Speaker0: Wir haben Kunden, die haben jährlichen, Speaker0: die zahlen für die Nutzung der Software, sagen wir mal 5000 Euro.
Speaker0: Und ein solcher Kunde hätte 2019 wahrscheinlich erwartet, dass man für einen Speaker0: Vertragsabschluss sich mal persönlich trifft.
Speaker0: Und wenn ich jetzt aus Frankfurt irgendwo nach Fleswig-Holstein hätte fahren Speaker0: müssen oder einen Vertriebsmitarbeiter dann dort hätte hinschicken müssen, Speaker0: um einen Vertrag für 5000 Euro Umsatz pro Jahr zu verhandeln und zu schließen, Speaker0: dann wäre das von den ganzen Customer Acquisition Costs kein so geiles Business.
Speaker0: Heute ist es aber so, dass meine Speaker0: Vertriebskollegen vier oder fünf solche Termine online machen können.
Speaker0: Und wir haben Verträge im sechsstelligen Bereich, 100.000 Euro und mehr, Speaker0: die wir schließen, ohne dass wir den Kunden einmal in der physischen Welt getroffen haben.
Speaker0: Also wir sind inzwischen natürlich auch dann auf Fachmessen und treffen dort Speaker0: auch bestehende Kunden.
Aber es ist nicht unüblich, dass wir auch Verträge in Speaker0: einer solchen Größenordnung machen, ohne dass man sich einmal persönlich getroffen hat.
Speaker0: Und dann trifft man sich ein Jahr später mal zu einem persönlichen Kennenlernen, Speaker0: entweder weil unsere Key Account irgendwie eine Tour durch Norddeutschland machen Speaker0: oder weil wir auf einer Messe eben sind und dort ein Termin vereinbart wird.
Speaker0: Und das ist schon auch etwas, was durch Corona überhaupt erst möglich geworden ist.
Speaker1: Ich habe heute auch, ich kann noch nicht sagen, wer, oder ich weiß nicht, Speaker1: wenn es ausgestattet wird, aber ich habe heute auch zum ersten Mal, Speaker1: wir sind noch nicht ganz bei sechsstellig, aber wir so Speaker1: gut fünfstelligen Vertrag auch abgeschlossen online, wo ich den Kunden auch Speaker1: noch nie getroffen habe.
Das ist auch das erste Mal.
Speaker1: Sonst war es bei uns halt irgendwie auch als Startup immer so, Speaker1: dass wir schon irgendwie dann doch die Kunden immer noch einmal getroffen haben.
Speaker1: Wir sind auch einfach noch eine andere Stage als ihr Und wir brauchen dann auch Speaker1: mehr Vertrauensvorschuss auch für so große Dinge.
Speaker1: Aber ich weiß auch noch, vorher habe ich für die EWE so einen Corporate Venture Speaker1: gebaut, da haben wir so einen Marktplatz für Strom- und Gasliefervertragsvermittlungen Speaker1: gebaut.
Und auf der einen Seite, auf der Produktgeberseite waren halt Energieversorger.
Speaker1: Und das war so 2018, 19 war das.
Speaker1: Also das ist auch schon wieder ein paar Jährchen her, sechs Jahre her.
Speaker1: Und da haben wir halt, da war die Herausforderung war überhaupt Videocall-Demos Speaker1: zu machen, weil die Leute halt also beim Stadtwerk oder beim Versorger halt Speaker1: gar irgendwie keine Videocalls gemacht haben und auch nicht durften.
Speaker1: Ja, die mussten dann immer auf ihr privates iPad umschwenken und so.
Speaker1: Das war dann irgendwie von der Corporate IT natürlich nicht gern gesehen.
Speaker0: Ja, und das ist natürlich heute gar nicht.
Speaker1: Google Meet was?
Speaker0: Ja, ja, ja.
Speaker0: Also da hat sich viel getan und wir kommen gut mit diesem Remote-First-Setup Speaker0: klar und auch in der Interaktion mit unseren Kunden funktioniert das gut.
Speaker1: Cool, also ich frage dich dann nochmal, wenn ich sozusagen offline, Speaker1: wenn ich nochmal ein paar detaillierte Fragen habe.
Speaker1: Lass mal richtig einsteigen jetzt in euer Geschäftsmodell.
Energiezone schimpft Speaker1: sich ja irgendwie, wir machen Strategien und Geschäftsmodelle und das glaube Speaker1: ich, da können wir wirklich jetzt reinzoomen und was von dir lernen.
Speaker1: Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist eure, und korrigiere mich, Speaker1: falls ich es irgendwie jetzt falsch wiedergebe oder schlecht zusammenfasse oder so, Speaker1: eure, meinen eigenen Worten, Kernkompetenz ist so die Automatisierung von komplexen Speaker1: regulatorischen Prozessen.
Speaker0: Regulatorischen und, ich würde auch sagen.
Speaker1: Auch energiewirtschaftliche Prozessen ganz allgemein.
Speaker0: Also es muss nicht nur was regulatorisches sein, sondern kann auch einfach ein Marktprozess sein.
Speaker1: Hauptsächlich gestartet sozusagen für Betreiber erneuerbare Energien und jetzt Speaker1: aber auch mehr und mehr sozusagen Industrieunternehmen und Gewerbekunden, richtig?
Speaker0: Ja, wobei also die Industrie- und Gewerbekunden sind für uns eine Zielgruppe, Speaker0: die wir als Gegenstück zu den Wind- und PV-Anlagenbetreibern eben bespielen.
ähm, Speaker0: Tatsächlich ist es aber so, dass die Wind- und PV-Anlagenbetreiber dann auch Speaker0: mit diesen Industriebetrieben direkte Verträge abschließen.
Speaker0: Also wir sind nicht wie ein klassisches Energieversorgungsunternehmen, Speaker0: dass wir Strom von Wind- und PV-Anlagen kaufen, Speaker0: um ihn dann an einen Industrie- oder Gewerbebetrieb weiter zu verkaufen, Speaker0: sondern wir ermöglichen den Wind- und Speaker0: PV-Anlagenbetreibern eine direkte Geschäftsbeziehung mit den Verbrauchern.
Speaker0: Und jetzt ist aber ein Windparkbetreiber in der Regel nicht mit einem Vertrieb Speaker0: ausgestattet in dem Sinne, dass dort Vertriebsmitarbeiter sitzen, Speaker0: die mit einem mittelständischen Betrieb von der Schwäbischen Alb einen Stromversorgungsvertrag aushandeln.
Speaker0: Einen Stromversorgungsvertrag aushandeln.
Speaker0: Und das übernehmen wir, Dienst leisten sozusagen für die Anlagenbetreiber, Speaker0: damit das Matching klappt.
Speaker0: Muss nicht zwingend so sein.
Also auch ein Windanlagenbetreiber kann auch seinen Speaker0: eigenen Verbraucher mitbringen.
Speaker0: Und auch ein Industriebetrieb kann seine eigene Wind- oder PV-Anlage mitbringen.
Speaker1: Das kommt wahrscheinlich auch mehr und mehr jetzt.
Speaker0: Das ist ein starker Trend, dass viele halt eben so einen OPEX-CAPEX-Tausch machen.
Speaker0: Also während früher halt eben eine Stromrechnung immer operative Betriebskosten Speaker0: waren, die auch schwanken konnten, Speaker0: sind gerade viele familiengeführten Betriebe inzwischen halt dazu übergegangen, Speaker0: lieber eine Investition in eine Windkraftanlage oder einen Solarpark zu machen.
Speaker0: Und den Strom, den sie dann mit festen Investitionskosten planbar erzeugen können, Speaker0: zur Versorgung ihres Betriebes zu nutzen.
Speaker0: Aber wenn das halt nicht direkt auf dem Hallendach des Produktionsbetriebs ist, Speaker0: sondern im Zweifelsfall viele Kilometer entfernt, Speaker0: muss ja der Strom trotzdem durch das öffentliche Netz über Bilanzkreise irgendwie Speaker0: zu dem Betrieb kommen.
Und das übernehmen wir.
Ja.
Speaker1: Okay, also so grob so drei Sachen, oder?
Also ihr macht, und wirklich, Speaker1: wenn es falsch wiedergeben ist, dann sagst du.
Speaker1: Aber ihr macht diese direkten Stromlieferverträge, also quasi Offsite-PPAs, Speaker1: wie man sagt, für Industrie und Gewerbe.
Speaker1: Dann macht ihr Onsite-PPAs und gewerblichen Mieterstrom, macht ihr auch.
Speaker1: Und Energiedatenplattform Optinode Cockpit.
Speaker0: Also OptiNote ist unsere Software und das ist eine Plattformlösung, Speaker0: auf der verschiedenste Anwendungen laufen.
Speaker0: Ein Teilbereich, der ganz speziell eben für Betreiber von Freiflächen-PV-Anlagen Speaker0: und Windkraftanlagen konzipiert ist, ist halt eben die Automatisierung von kaufmännischen Speaker0: Betriebsführungsaufgaben.
Speaker0: Da gehört zum Beispiel eine Stromsteuermeldung, aber auch ein Erlösmonitoring Speaker0: oder die Abwicklung von sogenannten EEG Paragraph 6.
Speaker0: Das ist kommunale Beteiligung.
Also wenn ich eine Solaranlage baue und in dem Speaker0: Gemeindegebiet, in dem ich stehe, Speaker0: kann ich der Gemeinde eine Beteiligung an den Vermarktungserlösen zahlen.
Speaker0: Und mir das vom Netzbetreiber teilweise wieder rückerstatten lassen.
Speaker0: Das ist auch wieder ein komplizierter Berechnungsprozess.
Speaker0: Das lässt sich auch damit automatisieren.
Speaker0: Das ist so für die Wind- und PV-Anlagenbetreiber im Daily Business einfach eine Speaker0: Softwarelösung, die sie für die kaufmännischen Betriebsführungen nutzen.
Speaker0: Du hast On-Site-PPAs oder Mieterstrom angesprochen.
Wir selber sind kein Mieterstrom-Anbieter.
Speaker0: Also wir bauen und betreiben keine PV-Anlagen, um dann damit Mieterstrom zu Speaker0: machen.
Aber unsere Kunden tun das.
Speaker0: Also auch da ist wieder der PV-Anlagenbetreiber der Nutzer und der kann dann Speaker0: mithilfe der Software eben eine Mieterstromlieferung abrechnen, Speaker0: der kann einen Wechselprozess organisieren, der kann das Vertragsmanagement Speaker0: über die Software machen.
Speaker0: Und der dritte Baustein ist dann Offsite-PPAs.
Speaker0: Wir nennen es PPA as a Service, also den Anlagenbetreiber in die Lage zu versetzen, Speaker0: selbst ein PPA mit einem Industrie- oder Gewerbebetrieb schließen und abwickeln zu können.
Speaker0: Und alles innerhalb von Optinode.
Das ist die Software.
Speaker1: Also so jede Menge und irgendwie schon auch irgendwie komplex da die Übersicht zu behalten.
Speaker1: Wo liegt oder wo lag und wird liegen der Fokus sozusagen von diesen drei Seiten?
Speaker1: Ich verstehe, wo ihr herkommt so ein bisschen, wo geht es hin?
Speaker0: Also die Dinge bauen aufeinander auf, aber man kann ganz klar sagen, Speaker0: dass ein immer wichtig werdenderer Teil eben die Optimierung der Vermarktungserlöse Speaker0: für den Anlagenbetreiber und die Optimierung der Beschaffungskosten für den Speaker0: Industrie- und Gewerbebetriebs ist.
Speaker0: Und wir glauben, dass das auch gut miteinander vereinbar ist.
Speaker0: Also wir halten wenig davon, Speaker0: einem Anlagenbetreiber einen super tollen Vermarktungserlös zu organisieren, Speaker0: der aber nur deshalb zustande kommt, weil der Käufer des Stroms zu doof war.
Speaker0: Irgendwie einen richtigen Preis zu verhandeln.
Speaker0: Wir sind der festen Überzeugung, dass eine funktionierende Wirtschaft, Speaker0: eine Gesellschaft in Wohlstand möglich ist, basierend auf Wind und PV in Kombination Speaker0: zukünftig mit Batteriespeichern und Energie.
Speaker0: Die Transaktion der Kilowattstunde vom Erzeuger zum Verbraucher, Speaker0: die muss bestmöglich automatisiert organisiert werden.
Speaker0: Und da gibt es heute im klassischen Energieliefergeschäft eben so viele Marktrollen und Systembrüche, Speaker0: die dafür Sorge tragen, dass eine Megawattstunde, die im Windpark erzeugt wird Speaker0: und an der Börse vielleicht 70 Euro wert ist.
Speaker0: Beim Verbraucher ankommt und der 100 Euro dafür bezahlt, weil so viele Transaktionskosten und...
Speaker1: Also du würdest sagen, 30 Euro pro Megawattstunde ist sozusagen der fat that we can cut.
Ganz genau.
Speaker1: Das klingt erstmal viel.
Also es klingt zu viel.
Wenn ich jetzt kritisch sozusagen Speaker1: nachfragen darf, weil, ich meine, Direktvermarkt...
Also was ist dazwischen?
Speaker1: Welche Rollen?
Direktvermarkter, Speaker1: Börsenbetreiber, sag ich mal, Lieferant.
Speaker1: Reicht ja schon.
Und du würdest sagen, 30 Euro pro Megawattstunde sozusagen Speaker0: Zwischen 20 und 30 ist das, was wir quasi regelmäßig sehen.
Speaker1: Und würden die Direktformarkter jetzt sagen, nee, nee, das ist ultra kompetitiv, Speaker1: Margen erodieren, wir zahlen nur 4 Euro.
Speaker0: Aber jetzt, also ich kenne ja das Geschäft der Direktformarkter, Speaker0: habe ich selber Filiale gemacht.
Lass uns nur mal dieses Beispiel nehmen.
Die, Speaker0: Ich bin ein Anlagenbetreiber und verkaufe meinen Strom über einen Direktvermarkter.
Speaker0: Der Direktvermarkter verkauft das im Rahmen des Marktprämienmodells an die Strombörse.
Speaker0: Ich produziere jeden Tag irgendwelche Kilowattstunden, die ich in den Bilanzkreis Speaker0: des Direktvermarkters liefere.
Speaker0: Der verkauft das auch jeden Tag an die Börse und hat Einnahmen.
Speaker0: Ich bekomme als Anlagenbetreiber aber immer erst ein oder zwei Monate später mein Geld.
Speaker0: Das ist für mich erstmal ein Liquiditäts- oder Kapitalkostenthema, Speaker0: ist für mich aber insbesondere ein Risikothema, was ich mit der finanzierenden Speaker0: Bank absichern muss über eine Bürgschaft.
Speaker0: Das heißt, der Direktvermarkter muss dem Anlagenbetreiber für zwei bis drei Speaker0: Monatsumsätze eine Ausfallgarantie stellen.
Die kostet ja was.
Speaker0: Also ich meine, wir haben aktuell ein Zinspreisniveau, welches nicht mehr Null ist.
Speaker0: Deshalb kostet eine solche Bürgschaft richtig Geld.
Speaker0: Und der Direktvermarkter muss wiederum eine Sicherheit bei der Börse hinterlegen, Speaker0: dass er dort überhaupt handeln darf, kostet auch wieder Geld.
Speaker0: Und der Energievertrieb, der den Strom von der Börse kauft, muss bei der Börse Speaker0: auch eine Sicherheit hinterlegen.
Speaker0: Und gleichzeitig hat er ein Ausfallrisiko, dass der Verbraucher eventuell seine Speaker0: Rechnung nicht bezahlt.
Speaker0: Allein anhand dieser Absicherungskette, Die hier über verschiedenste Stufen Speaker0: in der Lieferkette sich spannt, Speaker0: entstehen schon Kosten, die du natürlich durch eine direkte Geschäftsbeziehung Speaker0: zwischen Anlagen und Betreiber und Verbraucher rausnehmen kannst.
Nur ein Beispiel.
Speaker1: Aber das finde ich spannend, weil wir hatten ja auch schon Direktvermarkter im Podcast.
Speaker0: Aber das ist immer Äpfel mit Äpfel verglichen.
Speaker0: Ein Direktvermarkter vergleicht sich kompetitiv mit einem anderen Direktvermarkter, Speaker0: der aber ja dasselbe geschäfte.
Speaker0: Wenn jetzt der Anlagenbetreiber aber die Möglichkeit hat, den Strom auf eine Speaker0: ganz andere Art zu vermarkten, Speaker0: nämlich nicht über einen Direktvermarkter über die Börse, Und dann entsteht Speaker0: dadurch natürlich auch eine andere Kostensituation und in dem Fall eine für Speaker0: den Anlagenbetreiber vorteilhafte.
Speaker1: Und wie schafft ihr es dann sozusagen geringere Preise für die Großkunden, Speaker1: also diese 70 versus 100 Euro, ich weiß nicht, wo man dann sozusagen mit euch landet.
Speaker1: Also du wirst ja auch nicht garantieren, dass es sozusagen immer 30 Euro pro Stunde günstiger ist.
Speaker1: Aber wie schafft ihr das, wenn du sozusagen die Marge von Energievertrieb rausnimmst?
Speaker1: Und bringt es da sozusagen die ganzen Händler rauszuschneiden?
Speaker0: Klar, das bringt auf jeden Fall was.
Also Speaker0: das ist eine ganz klassische Cut-out-the-Mittlement-Logik an der Stelle.
Speaker1: Des-Intermediation oder so.
Speaker0: Heißt das so?
Speaker1: Habe ich mal ein VC.
Speaker0: Also hört sich cool an, ja.
Das muss ich mir merken.
Des-Intermediation.
Speaker0: Durch eine Abkürzung in der Lieferkette kann man finanzielle Vorteile sowohl Speaker0: für die Anbieterseite, Anlagenbetreiber, als auch die Verbraucherseite, Speaker0: Nachfrageseite eben generieren.
Speaker0: Und jetzt nehmen wir mal diese, sagen wir mal, es sind nicht 30, Speaker0: es sind nicht 20, sondern es sind 25 Euro die Megawattstunde.
Speaker0: Einfach nur mal um das Beispiel zu nehmen.
Wir nehmen für das Matchmaking, Speaker0: die Bereitstellung der rechtssicheren Vertragsunterlagen und die während der Speaker0: Vertragslaufzeit kontinuierliche Abwicklung der Lieferung von der Einspeisung Speaker0: bis zum Verbrauch eine feste Gebühr.
Speaker0: 1 Cent die Kilowattstunde, 10 Euro die Megawattstunde.
Speaker0: Es werden also 15 Euro die Megawattstunde frei, im Vergleich zu diesen 25, die es davor gab, Speaker0: die zum finanziellen Vorteil des Anlagenbetreibers genutzt werden können, Speaker0: beziehungsweise zum finanziellen Vorteil des Verbrauchers.
Speaker0: Beide wollen ja gewinnen, deshalb teilt sich das auf.
Speaker0: Der eine kriegt einen leichten Vorteil, der andere kriegt ebenfalls einen leichten Vorteil.
Speaker0: Sie haben eine direkte Geschäftsbeziehung und aus Verbraucherperspektive natürlich Speaker0: ein ultra glaubwürdiges Produkt, weil der kann sagen, ich habe in dieser Viertelstunde Speaker0: so und so viele Kilowattstunden aus genau dieser Anlage bekommen.
Ja.
Speaker0: Und also das sind PPAs, die aber im Unterschied zu vielen PPAs, Speaker0: die man in den Medien so liest, nicht super langfristig sind.
Speaker0: Also es sind keine 10 oder 15 Jahre Abnahmeverträge, wollen die meisten Verbraucher, Speaker0: die meisten mittelständischen Betriebe wollen sich nicht für 10 oder 15 Jahre Speaker0: heute in so ein PPA binden.
schon gar nicht, wenn sie das zum ersten Mal machen.
Speaker0: Das sind eigentlich Einsteiger-PPAs.
Ein bis drei Jahre Laufzeit.
Speaker0: Und die Bepreisung kann man gegen ein heute an der Strombörse beobachtbares Speaker0: Terminpreisniveau machen.
Speaker0: Und das ist uns immer ganz wichtig, sowohl für den Anlagenbetreiber als auch für den Verbraucher.
Speaker0: Im Rahmen des Vertriebs- und Anwaltungsprozesses sagen wir immer.
Speaker0: Hol dir doch ein Vergleichsangebot.
Speaker0: Der Verbraucher soll einfach das vergleichen mit einem Angebot, Speaker0: was er zu dem jetzigen Zeitpunkt immer, man muss ja immer schauen, zu welchem Zeitpunkt.
Speaker0: Werden Preise verglichen.
Hol dir doch mal ein Angebot von deinem Stadtwerk.
Speaker0: Was würde dich dann die Stromlieferung für nächstes Jahr kosten?
Speaker0: Und da sehen wir halt eben dann diese 25 Euro.
Speaker1: Ja, okay, weil das ist irgendwie ein Stadtwerk irgendwie mit sozusagen ineffizienten Speaker1: Vertriebsmannschaft oder so.
Speaker0: Aber was ist schon ein Stadtwerk?
Ich meine, also auch die MVV oder die Stadtwerke Speaker0: München oder NRC, die sind auch Stadtwerke.
Speaker0: Ich bin jetzt nicht sicher.
Speaker1: Gar nichts gegen die gesagt.
Ich wollte nur sagen, dass man manchmal da, Speaker1: auch bei dieser sehr heterogenen Stadtwerkelandschaft in Deutschland, Speaker1: dann vielleicht auch, je nachdem, wo man dann gerade sozusagen lokal nachguckt.
Speaker0: Aber es lässt sich halt systematisch erklären, wo der Preisvorteil herkommt Speaker0: und das ist auch das, was uns halt eben so sehr bestärkt, da reinzugehen.
Speaker1: Cool.
Also mega spannend, irgendwie besser zu verstehen.
Und...
Speaker1: Und da glaubt ihr, dass ihr sozusagen einen richtigen Mehrwert für die Kunden Speaker1: schafft und einfach sozusagen im Matchmaking.
Speaker1: Ich finde auch diese Idee, das weiß ich nicht, wie stark ihr in die Richtung Speaker1: auch denkt, aber so diese Idee von Standardisierung, Speaker1: also wir haben ja früher Terminmarktgeschäfte, also wenn du jetzt auf der C&I, Speaker1: auf der Verbraucherseite bist, auf der Offtakerseite bist, immer irgendwie Strom- Speaker1: und Gaslieferverträge gedacht irgendwie, Speaker1: wenn man da tranchiert halt, Also wenn man da ein Teilabsicherungsgeschäft gemacht Speaker1: hat, dann hat man es über Branchenverträge gemacht oder ein Portfolio-Management Speaker1: dann über so Base und Peak, Speaker1: also Felix Futures von der EEX und das ist ja nichts anderes als irgendjemand Speaker1: standardisiert Handelsprodukte.
Speaker1: Jemand sagt, das ist das Package, auf das wir uns einigen und deswegen können Speaker1: wir hier 0,1 MW-Schritten skalieren und wir können auch nur, Speaker1: wir können zwar das Jahr abschließen oder wir können auf drei Jahre abschließen, Speaker1: aber fünf oder zehn oder 15 Jahre nicht, sondern mit einem gewissen Beschaffungshorizont Speaker1: von drei oder fünf Jahren, sagen wir mal maximal.
Speaker1: Aber du kannst eben auch auf ein Quartal gehen oder auf einen Monat gehen, Speaker1: teilweise auf eine Woche, die sind nicht so liquide und so, aber so funktioniert Speaker1: ja der Terminmarkt oder hat der Terminmarkt funktioniert und die PPA-Logik in Speaker1: diese Richtung der Standardisierung zu denken, für den Kunden ist, Speaker1: glaube ich, super hilfreich.
Speaker0: Absolut.
Und ich glaube auch, dass da die Reise hingehen wird.
Speaker0: Das ist nach wie vor ein sehr junges Produkt, PPAs ganz grundsätzlich.
Speaker0: Und da kann man sicherlich noch in den Details viele Optimierungen reinmachen.
Speaker0: Ich glaube, was am Ende aber sehr viel ausschlaggebender sein wird als jetzt Speaker0: zum Beispiel eine Monatsscheiben-Tranchierung oder sowas, Speaker0: werden so fundamentale Änderungen sein, wie zum Beispiel, dass der Windparkbetreiber Speaker0: im Windpark noch einen Batteriespeicher haben wird und dadurch das Profil der Stromlieferung, Speaker0: Im Vergleich zum reinen, wie der Wind weht, Profil angepasst.
Speaker1: Geht mehr Richtung Base sozusagen.
Speaker0: Nicht Richtung Base, das glaube ich gar nicht.
Ich glaube, FlexPower hatte das Speaker0: mal bei dir im Podcast auch gesagt, Baseload ist tot.
Und da sehe ich genauso.
Speaker1: Isch over.
Speaker0: Isch over.
Noch besser, lustig.
Also warum soll ich denn aus einer variablen, Speaker0: volatilen Stromerzeugung erst mal ein Base-Produkt bauen, Speaker0: um danach wieder eine variable, volatile Verbrauchskurve damit zu matchen.
Speaker0: Das ist doch auch wieder ein Transformationsaufwand, den ich betreibe.
Speaker0: Den betreibe ich heute, um eine Standardisierung für Liquidität zu produzieren.
Speaker0: Aber wenn ich diese Liquidität auch anders hinbekommen kann, Speaker0: und das kann ich anders hinbekommen.
Speaker0: Wie gesagt, unsere Kunden betreiben 14.000 Wind- und PV-Anlagen.
Speaker0: Wenn die damit einverstanden sind, dann nutzen wir deren Erzeugungsprofile, Speaker0: um sie mit dem Verbrauchsprofil eines Industrie- und Gewerbebetriebs zu matchen Speaker0: und dann sehen wir, wie gut die zusammenpasst und dann können wir dafür auch einen Preis nennen.
Speaker0: Und dann habe ich eine Liquidität, die ich sonst vielleicht nur an der Börse Speaker0: hätte, wo ich ein Standardprodukt handeln kann.
Speaker0: Wir haben 60 Terawattstunden Stromerzeugungsmenge unserer Kunden.
Speaker0: Das ist verdammt viel Liquidität.
Speaker0: Und das ist dann auch in der Individualität ein großer Nutzen.
Speaker1: Das war mir echt nicht so bewusst.
Speaker0: Also je nachdem, ob ich einen Dreischichtbetrieb habe oder nicht oder ob ich Speaker0: ein eher größerer oder eher kleinerer bin, ob ich ein Getränkehersteller oder Speaker0: eher Papierindustrie bin, habe ich natürlich sehr individuelle Profile.
Speaker0: Und genauso habe ich individuelle Profile, ob das Windrad in Norddeutschland Speaker0: steht oder ob das in Bayern steht, ob das eine PV-Anlage mit einer Ost-West-Ausrichtung Speaker0: oder mit einer Südausrichtung ist.
Speaker0: Und das kann ich matchen.
Und da bekommen wir über ein individuelles Matching Speaker0: eine Zeitgleichheit von ungefähr 70 Prozent im besten Fall hin.
Speaker0: Und die restlichen 30 Prozent müssen heute halt noch über kurzfristigen Börsenhandel Speaker0: beschafft werden, können zukünftig aber halt auch, Speaker0: man macht wahrscheinlich jetzt nicht im ersten Schritt Sinn, Speaker0: da in Richtung 100 Prozent zu denken, aber auf 85, 90 Prozent komme ich auch Speaker0: mit einem Batteriespeicher schon.
Speaker1: Ja, genau.
Und das meinte ich mit in Richtung von.
Also ich habe ja gesagt, in Richtung von Basin.
Speaker0: Und das ist wieder wie am Anfang unseres Gesprächs gesagt, die langfristige Speaker0: Vision ist eigentlich klar.
Die Frage ist nur, wann wird es kommen?
Speaker1: 100 Prozent kommen.
Du sagst sozusagen, da gehen wir weiter, Speaker1: maschinen wir stramm drauf zu kommen.
Speaker0: Genau.
Also jetzt sind wir bei 65, 70 Prozent, die quasi zeitgleich Menschen.
Speaker0: Der nächste Schritt ist jetzt vielleicht mal Richtung 80, 85 zu gucken.
Das wird man auch.
Speaker1: Eine geile KPI.
Die könnte man ja systemweit irgendwie sich mal anschauen.
Speaker1: Wie nah kommen wir da ran?
Speaker1: Also sozusagen einfach so sozusagen als Nordstern für alle immer wieder drauf gucken.
Speaker0: Absolut.
Speaker1: Weil, also ich meine, wenn wir erneuerbar sein wollen, dann müssen wir irgendwann Speaker1: zu 100 Prozent kommen.
Wie schnell kommen wir dahinter?
Genau, richtig.
Ja.
Speaker0: Und also ich glaube, die letzten zwei, drei, vier Prozent, die sind richtig, Speaker0: richtig hardcore painful.
Und da glaube ich auch nicht dran, Speaker0: dass das mit einem Batteriespeicher gelöst werden wird.
Speaker0: Da werden wir dann schon in Richtung synthetische Gase, Wasserstoff und sowas quasi gucken.
Speaker0: Aber bis dahin ist es heute im Bereich des Machbaren.
Speaker1: Das schreibe ich vielleicht im Titel.
Das finde ich gut.
Also so bis zwei, Speaker1: drei Prozent kriegen wir irgendwie über Strom hin und den Rest machen wir vielleicht Speaker1: über was anderes.
Zwei, drei Prozent.
Speaker1: Lass mal weiter sozusagen nach vorne gucken.
Also was glaubst du, Speaker1: also für jetzt vielleicht auch jüngere Unternehmer oder so, die jetzt drüber Speaker1: nachdenken, was zu starten?
Speaker1: Wie glaubst du, also wird sich unsere Branche entwickeln in den nächsten fünf bis zehn Jahren?
Speaker1: Stefan Müller hat irgendwie so gesagt, lass mal nicht mehr über 80 Prozent Erneuerbare 2030 reden, Speaker1: ehemalige Bundesregierung, muss man ja sagen, sondern lass uns über, Speaker1: was passiert 2040, lass uns an 1000 Gigawatt denken und so.
Speaker0: Gut.
Hast du deine...
Nee, muss ich jetzt gerade mal kurz überlegen.
Speaker0: Also für mich ist quasi das, was wir gerade eben skizziert haben, Speaker0: eigentlich schon relativ nah dran an der Endeausbaustufe.
Speaker0: Also es ist, ich habe es gerade eben schon gesagt, eine gesunde Wirtschaft, Speaker0: eine Gesellschaft im Wohlstand braucht eine gute, zuverlässige und günstige Energieversorgung.
Speaker0: Die alte Energiewelt ist inzwischen ein alter, sterbender Mann.
Speaker0: Die neue Energiewelt...
Speaker0: Die hatten wir jetzt über 20 Jahre mit geförderten Instrumenten durch die Kindheit gebracht.
Speaker0: Und ich würde sagen, diese neue Energiewelt ist jetzt ein Teenager.
Speaker0: Und dieser Teenager, der ist aber krank.
Speaker0: Der leidet.
Speaker1: Männlich oder weiblich?
Weil du gesagt hast, sterbender Mann.
Speaker0: Ist egal, vielleicht ist es auch eine sterbende Frau.
Divers.
Speaker0: Also ich finde es immer ganz gut, sowas ein bisschen zu personifizieren, Speaker0: um einfach ein Bild zu kreieren.
Und also der Generationenwechsel im Energiesystem, Speaker0: der vollzieht sich, aber der vollzieht sich nicht vollständig reibungslos.
Speaker0: Das heißt, es ist klar, das alte System stirbt, das neue System ist aber noch nicht voll in der Kraft.
Speaker0: Und dieses neue System braucht Medizin.
Und diese Medizin, also der Teil der Speaker0: Medizin, den wir bereitstellen, besteht aus drei Komponenten.
Speaker0: Daten, Automatisierung und energiewirtschaftliches Fachwissen, Know-how.
Speaker0: Wie funktionieren die Prozesse?
Das ist unser Beitrag, dass dieser Teenager Speaker0: in die Kraft kommt und das neue System gewinnen wird.
Speaker0: Gewinnen wird, hört sich ideologisch an, einfach funktionieren wird.
Speaker0: Es gibt aber ja weitere Komponenten, die zur Erstarkung dieses neuen Systems Speaker0: beitragen und viele davon sind auch außerhalb des Scopes von Node Energy.
Speaker0: Zum Beispiel eine weitere Absenkung der Levelized Costs of Electricity durch Speaker0: einfach sinkende Modulpreise, durch sinkende Systemkosten.
Speaker0: Und da zähle ich auch Batteriespeicher mit rein.
Die werden ja auch immer günstiger.
Speaker0: Und wenn ich jetzt über Geschäftsmodelle der Zukunft nachdenke, Speaker0: dann kann ich mir eigentlich gucken, was sind denn die Zutaten, Speaker0: die es braucht, um diesen Teenager zu vermitteln, Speaker0: in die Kraft zu bringen, die Kinderkrankheiten hinter uns zu lassen.
Speaker0: Da würde ich, wenn ich jetzt ein neues Startup gründen müsste, Speaker0: muss ich ja zum Glück nicht, bin happy mit meiner Firma hier, Speaker0: da würde ich gucken, wo krankt es und wie könnte die Medizin dafür aussehen.
Speaker0: Aber erst mal das Problem suchen und dann die Lösung dafür bauen.
Speaker1: Begleitest du auch manchmal so jüngere Unternehmen, also Beirat oder Investor Speaker1: oder so, Also, weil du kennst dich ja echt sozusagen.
Speaker0: Also, das ist vielleicht zu viel gesagt.
Speaker0: Ich bin offen für Gespräche und Networking und so, aber mein Fokus gilt schon primär Node Energy.
Speaker0: Und da habe ich auch in der Vergangenheit recht hart priorisiert.
Speaker0: Also so reine Laberrunden, um irgendwo ein bisschen Brainstorming zu machen und so.
Speaker0: Da ist mir auch die eigene Firma zu wichtig.
Speaker1: Klar, na klar.
Okay, und dann, weil ich gerade 80 Prozent alte Bundesregierung, Speaker1: kam mir noch die Frage, die ich vielleicht auch relevant finde.
Speaker1: Wir haben ja jetzt vor kurzem eine Bundestagswahl gehabt und da gab es eine Speaker1: seismische Verschiebung.
Speaker1: Wie blickst du da drauf sozusagen politische Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft Speaker1: aufgrund der hohen Anteile von Regulatorik und so auch immer wichtig Speaker1: wie könnte sozusagen eine neue Regierung Rahmenbedingungen für das was ihr konkret macht also PPS Speaker1: digitale Energiethemen verändern oder wie schaust du da drauf also Speaker0: Zunächst mal bin ich froh dass es bei der Bundestagswahl immer noch ein Ergebnis Speaker0: gegeben hat, welches eine demokratische Mitte als regierungsfähiges Bündnis hat.
Speaker0: Und solange das der Fall ist, glaube ich auch an rationale Entscheidungen.
Speaker0: Und wenn rationale Entscheidungen auch in der Politik mal mehr, Speaker0: mal weniger, aber zumindest als grundsätzliche Marschrichtung vorhanden sind, Speaker0: wird es ja klar sein, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien weitergehen Speaker0: wird und niemand hier Windräder abreißen wird, wie das auch mal im Wahlkampf postuliert wurde.
Speaker1: Und zwar nicht nur von ganz rechts außen.
Leute haben mal gesagt, Speaker1: weil sie hässlich sind, sollen die Windräder abgehauen.
Habe ich, Speaker1: aber müssen wir sich darüber reden.
Klar, ist Unsinn.
Speaker0: Und ich meine, in den USA, auch da sieht man, im Ölstaat Texas geht die erneuerbaren Speaker0: Energiewende in einem rasenden Tempo vonstatten.
Speaker0: Wind und PV wird dazu gebaut, da kann einem Hören und Sehen vergehen und da Speaker0: kann man auch vergessen, dass irgendwo vom Highway aus die Ölpumpen dann noch Speaker0: wie so alte Relikte irgendwie im Wüstensand stehen.
Speaker0: Und jetzt, also was war nochmal die Frage jetzt?
Speaker1: Einfach was du glaubst, was die Rahmenbedingungen, also wie stark hängst du davon richtig?
Speaker0: Also was ich immer ganz cool finde, ist so zum Beispiel Ideen von Agora Energiewende Speaker0: oder so zu lesen.
Wie bitte?
Speaker1: Grüße gehen raus.
Speaker0: Ja, Grüße gehen raus.
Und da ist schon skizziert, dass eben PPAs, Speaker0: also Direktlieferverträge, zukünftig eine stärkere Rolle spielen sollen.
Speaker1: Diesmal aus der EU eben auch immer.
Genau.
Speaker0: Und die Frage ist ja immer das Wie.
Und dieses Wie ist, wie ich finde, Speaker0: da schon relativ gut inzwischen skizziert.
Speaker0: Also es gibt zwei unterschiedliche Interessen auf der Erzeuger- und auf der Verbraucherseite.
Speaker0: Die Anlagenbetreiber, die haben ein Interesse, eine möglichst langfristige Planbarkeit Speaker0: für die Refinanzierung der Anlagen zu bekommen.
Speaker0: Heute habe ich mit den oder in der Vergangenheit hatte ich eben mit festen Einspeisevergütungen Speaker0: diese Sicherheit kreiert und die wird es so in Zukunft wahrscheinlich, Speaker0: also die wird es nicht mehr geben.
Gibt es auch heute ja schon nicht mehr in der Art.
Speaker0: Gleichzeitig gibt es ein Interesse von Industrie- und Gewerbebetrieben, Speaker0: sich möglichst günstig mit Strom einzudecken, Speaker0: was halt Wind- und PV-Strom ist, das ist günstig die wollen aber keine 10 oder Speaker0: 15 Jahresabnahmeverträge, Speaker0: haben, das heißt irgendwie braucht es politisch regulatorisch eine Lösung, Speaker0: um diese erstmal abweichenden Interessen in Einklang zu bringen eine Möglichkeit ist die Speaker0: Der Anlagenbetreiber kann für die kurze Frist, für die nächsten zwei, Speaker0: drei, vier, vielleicht sogar auch fünf Jahre, ein PPA abschließen mit einem Speaker0: Industrie- und Gewerbebetrieb und kann sich damit marktlich refinanzieren.
Speaker1: Brauchen die dann nicht längere Laufzeiten für die Bankability?
Speaker0: Das ist jetzt nämlich genau der zweite Baustein.
Nur mit einem vier-Jahres-PPA Speaker0: kriegst du keine Projektfinanzierung für einen Windpark oder eine Solaranlage.
Speaker0: Du brauchst also eine längere Planungssicherheit.
Und diese längere Planungssicherheit, Speaker0: die kann wiederum dann durch ein staatliches Förderinstrument geschaffen werden.
Speaker0: Und das kannst du dann ja auch in einen Wettbewerb stellen.
Speaker0: Das heißt, wenn ein Anlagenbetreiber es hinbekommt, über drei, Speaker0: vier, fünf Jahre schon eine marktliche Refinanzierung zu organisieren, Speaker0: braucht er ja einen weniger langen Absicherungszeitraum hinten raus.
Speaker0: Und das wäre etwas, was im Rahmen von Ausschreibungen organisiert werden könnte.
Speaker0: Und dann hast du da auch einen wettbewerblichen Charakter drin.
Speaker1: Organisiert ihr das auch schon oder denkt ihr in die Richtung da sozusagen mehr zu facilitaten?
Speaker0: Wie meinst du das?
Speaker1: Na, sozusagen eine Finanzierung auch zu facilitaten für die, also du hast auf der Speaker1: Angebotsseite eurer Plattform hast du erneuerbare Erzeugung und die keine Ahnung, Speaker1: das sind ja jetzt auch keine Firmen, die immer ihr erstes Projekt bauen, Speaker1: sondern die haben sozusagen ein gewisses ein gewissen Bestand an Erzeugungsanlagen, Speaker1: dann haben sie eine Pipeline.
Speaker1: Und dass du denen hilfst, sozusagen die Pipeline zu finanzieren, Speaker1: über eure, also so als Plattformgedanke.
Speaker0: Kommt immer mehr, ja.
Also ist im Moment für uns noch etwas, Speaker0: wo wir nicht den Fokus drauf haben, weil wir finden es heute einfach, Speaker0: schwierig, das zu machen.
Also das muss man auch einfach anerkennen, Speaker0: mal radikale Akzeptanz in dem Zusammenhang.
Speaker0: Das ist ein schwierig zu lösen das Problem.
Speaker0: Und wir glauben, es ist leichter, dieses Problem zu lösen, wenn wir unseren Speaker0: heutigen Standard besser etabliert haben.
Speaker0: Dann wächst nämlich Vertrauen, dann wächst Verständnis, dann ist mehr Transparenz Speaker0: da und dann wird auch der nächste Schritt in Richtung Finanzierung von Neuanlagen leichter möglich sein.
Speaker0: Heute sind es Primäranlagen, die schon eine Art Grundabsicherung haben.
Speaker0: Also wenn eine Freiflächen-PV-Anlage im Rahmen einer Ausschreibung 5 Cent Zuschlagswert Speaker0: bekommen hat, dann können sie über ein PPA heute 6 Cent verdienen.
Speaker0: Das heißt, es ist ein Upside, es ist eine Verbesserung, aber sie sind nach unten Speaker0: hin abgesichert über ein staatliches Förderinstrument.
Speaker0: Oder es sind Windkraftanlagen, die bereits vollständig refinanziert sind, Speaker0: die also keine staatliche Sicherheit mehr brauchen an der Stelle, Speaker0: die dann in ein PPA gehen können.
Speaker1: Die Altanlagen, die aus dem EG auslaufen.
Speaker0: Und das PPA ist für neue Anlagen, die noch keine Finanzierung haben und wo das Speaker0: PPA ein integraler Bestandteil der Finanzierung sein wird, dass das kommen wird, ist vollkommen klar.
Speaker0: Nur der Schritt von heute sind wir alle in der Vollkasko-Mentalität noch unterwegs Speaker0: und direkt ins PBA als neues Refinanzierungsinstrument, was gar keine staatliche Speaker0: Förderung mehr braucht zu springen, das ist zu groß.
Speaker0: Da würde man auf die Fresse fallen.
Speaker0: Deshalb springen wir ambitioniert das, was heute geht, Und von dort aus machen Speaker0: wir den nächsten Sprung.
Speaker1: Got it.
Cool.
Also ich gucke so ein bisschen auf die Uhrzeit.
Speaker1: Und Alex ist immer streng, der sagt, wir dürfen nur eine Stunde.
Speaker0: Wir sind schon bei einer Stunde.
Ich glaube, wir sind heute nicht drüber.
Speaker1: Ich muss du mal gucken.
Wir haben ja auch gar nicht mehr so viel Zeit reserviert.
Speaker1: Ja, wir sind schon zehn Minuten drüber.
Okay, also, dass uns die Leute hier Speaker1: nicht abspringen, wenn sie sehen, wie lang das Ding ist.
Vielleicht noch ein, Speaker1: zwei abschließende Fragen.
Speaker1: Also ich habe hier irgendwie Seed-Finanzierung 2017 und Series A-Runde 2022, Speaker1: habt ihr 7 Millionen Finanzierungen gemacht, irgendwie auch mit ziemlich namhaften Speaker1: hier Bitstone, 10X Founders, Bond Venture, Helen Venture, HTGF.
Speaker1: Wenn du jetzt so, was weiß ich, nach vorne blickst, habt ihr da irgendwie Ambitionen Speaker1: weiter zu raisen oder, ich meine, ihr wollt ja ordentlich skalieren, Speaker1: da ist ja irgendwie noch ein Weg vor euch.
Wie schaust du sozusagen darauf?
Speaker0: Auf jeden Fall.
Also ich bin die letzten Speaker0: Wochen auch wieder mit vielen Investorengesprächen beschäftigt gewesen.
Speaker0: Und wenn diese Folge veröffentlicht wird, wird man vielleicht dann auch schon wissen, weshalb.
Speaker0: Aber ja, wir sehen große Chancen, Speaker0: jetzt auch nochmal zu investieren und haben dafür auch Investorengespräche geführt, Speaker0: um einfach mehr Gas geben zu können, als wir das aus unserem eigenen operativen Speaker0: Cashflow sonst tun könnten.
Speaker0: Und wir sehen im Moment einfach tolle Chancen, Speaker0: also nicht nur unser Geschäftsmodell auf eine neue Ebene zu heben, Speaker0: sondern auch die Energiewende insgesamt einfach einen Schritt voranzubringen Speaker0: und sich von staatlichen Förderungen zu emanzipieren.
Speaker0: Und das Ganze aber halt auch zum Wohle der Verbraucherseite, Speaker0: zum Wohle der Wirtschaft zu tun.
Speaker0: Und deshalb, ja, wir werden weiter offensiv wachsen.
Speaker1: Cool, dann bin ich mal gespannt.
Wir halten euch da im Blick ganz eng.
Speaker1: Ansonsten, was passiert sonst so die nächsten zwölf Monate?
Worauf freust du Speaker1: dich am meisten?
Das ist so eine der Abschlussfragen, die ich immer stelle.
Speaker0: Ich freue mich offengesagt, jetzt nach dieser intensiven Investorenphase wieder Speaker0: ins operative und strategische Geschäft richtig eintauchen zu können.
Speaker0: Du hast es selbst gesagt, wir haben als dann doch verhältnismäßig kleines Unternehmen Speaker0: eine große Themenbandbreite und das Wissen, Speaker0: was dafür nötig ist, in einer wachsenden Organisation auch lebendig zu halten und aktuell zu halten.
Speaker0: Das ist schon eine Riesenaufgabe, auf die ich mich unter unternehmerischen Gesichtspunkten wahnsinnig freue.
Speaker1: Wir müssen jetzt mehr einfach den Podcast hören.
Du schickst jedem von deinen Speaker1: Employees bis zur Energiezone hoch und runter.
Absolut.
Speaker0: Also da werden wir unseren Beitrag leisten, dass ihr viele Klicks bekommt, Speaker0: indem wir das auch bei uns publik machen.
Speaker1: Matthias, habe ich noch irgendwas vergessen zu fragen, was du unbedingt noch Speaker1: erwähnt haben wolltest?
Wo findet man euch?
Speaker1: Social Media bist sehr aktiv auf LinkedIn.
Ich lese deine Beiträge.
Speaker1: Ja, so aktiv bin ich nicht.
Speaker0: Also meine Marketingmanagerin ermahnt mich auch immer wieder, Speaker0: da viel mehr machen zu können und machen zu sollen.
Speaker0: Vielleicht finde ich dafür auch in der nahen Zukunft jetzt die Zeit.
Speaker0: Ja, ich bin auf LinkedIn, also man kann sich mit mir dort gerne vernetzen und in Austausch treten.
Speaker1: Oder baut ihr Stellen auf?
Speaker0: Ja, genau.
Also wir werden auch in diesem Jahr geplant wahrscheinlich weitere Speaker0: 30 Stellen aufbauen in 2025.
Speaker0: Also wir sind weiter auf Wachstumskurs und durch die komplette Palette, Speaker0: also sowohl Softwareentwicklung als auch Vertrieb, Marketing, Speaker0: regulatorische Themen.
Speaker0: Ja, genau.
Findet man auch bei uns auf der Webseite und ansonsten einfach direkten Speaker0: Reachout über LinkedIn.
Sehr, sehr gerne.
Speaker1: Super.
Cool.
Matthias, herzlichen Dank für die Einladung.
Speaker1: Und ja, bin gespannt, was da alles noch so passiert.
Vielleicht müssen wir in Speaker1: einem Jahr eine Update-Folge machen oder so.
Speaker1: Würde mich auf jeden Fall freuen.
Und toi toi toi, alles Gute.
Speaker0: Vielen Dank, Ilan.
Schön, dass du da warst.
Speaker1: So, das war es auch schon wieder.
Wow, was für eine Folge.
Speaker1: Ein riesengroßes Dankeschön an dich, Matthias, für diese offenen und ehrlichen Einblicke.
Speaker1: Es ist einfach mega inspirierend zu sehen, welche Energie und welchen klaren Speaker1: Fokus ihr bei Node Energy die Zukunft mitgestaltet und einen richtig wichtigen Speaker1: Dienst für die Gesellschaft, für die Energiewende da erbringt.
Speaker1: Ich nehme da extrem viel Motivation mit und jetzt seid ihr dran.
Speaker1: Also liebe Energiezone Community, euer Feedback ist unser Treibstoff.
Speaker1: Naja, sagen wir mal, der Wind in unseren Windkraftanlagen und die Sonne auf unserem Paneel.
Speaker1: Habt ihr Kritik, Anregungen oder Kommentare zur Folge, schreibt uns eine E-Mail Speaker1: an team.energiezone.org.
Speaker1: Also nochmal team.energiezone.org.
Speaker1: Wir lesen jede einzelne Nachricht, versprochen.
Und wenn euch gefallen hat, Speaker1: was ihr gehört habt, dann tut uns den allergrößten Gefallen.
Speaker1: Erstens abonniert diesen Podcast, damit ihr keine Folge mehr verpasst.
Speaker1: Und egal, ob ihr auf Spotify, Apple Podcast, Speaker1: Overcast, YouTube oder wo auch immer ihr uns hört klickt auf folgen und zweitens Speaker1: hinterlasst uns eine Bewertung am besten natürlich ganz ganz viele Sterne es Speaker1: dauert nur ein paar Sekunden für euch hilft uns aber Speaker1: Und unserem Podcast ungemein sichtbarer zu werden und noch mehr Menschen zu Speaker1: erreichen das war es für heute danke fürs Zuhören bleibt neugierig bleibt geladen Speaker1: und bis zum nächsten Mal macht es gut erstmal Music:
