Episode Transcript
[Hintergrundmusik] Hallo und herzlich willkommen zur Folge 2 von den Faxinformatikern.
Ich bin Patrick, mit mir dabei der Christian, hallo.
Die Claudia.
Der Falk.
Und der Marius.
Da sind wir wieder in der von der letzten Folge schon gewohnten Runde.
Wir sind ja alle im weitesten Sinne Handwerker.
Und wie das mit Handwerk, wenn ihr mal Handwerker so in Familie und Freundeskreis, immer ist immer die Frage, was für ein Werkzeug benutzt ihr denn?
Und wenn es um meine handwerklichen Geschicklichkeiten geht, mir ist das quasi egal.
Also für mich ist ein Schraubendreher ein Schraubendreher, aber da gibt es ja Unterschiede.
Man kann das ganz lustig aber auch eigentlich auf unsere eigentliche Tätigkeit übertragen, denn ist mir letztens mal wieder schlagartig bewusst worden, zwar war ich beim Kunden und normalerweise bin ich es gewohnt, wenn ich schon beim Kunden vor Ort sein muss, was ja dank der Pandemie tatsächlich gar nicht mehr so üblich ist, dann bin ich eigentlich immer sehr dankbar, wenn ich mein eigenes Gear benutzen darf.
Ich kann mich ja gerne irgendwie in Gäste-Netz hängen, ihr könnt mir es wie Tricks geben, ist mir kackegal, aber lasst mir bitte mein Laptop und irgendwie meine Umgebung, je nachdem, was ich da machen muss.
Und auf jeden Fall bekam ich bei einem Kunden einen Rechner gestellt.
Nackig irgendwie Windows 10 drauf, sein Standard-Setup mit dann einem Textpfeil auf dem Desktop, wo denn so die üblichen verdächtigen Systeme zu suchen sind, wie Center, so ein paar Switchs, ich musste halt ein bisschen was machen.
Und dann dachte ich mir, okay, du hast jetzt hier quasi nichts.
Also so Windows-Taste S, MST-SC, okay, ich brauche ja irgendwie Remote-Desktop.
Und da ist mir auf einmal schlagartig bewusst geworden, wie gehandicapt ich doch bin, wenn ich nicht mein eigenes Werkzeug benutze.
Und da würde mich jetzt mal interessieren, wie da so euer Setup aussieht, wie ihr da so mit umgeht.
Habt ihr da so eine bestimmte Toolchain, die ihr benutzt?
Ich meine, wir machen ja auch alle immer so ein bisschen unterschiedliche Sachen.
Weiß ich ja auch von einer Person hier, die gehört ja zum Beispiel zu der Fraktion Windows 11 und Startbutton links.
Das ist mir schon suspekt, Frau Kollegin.
Wo ist der denn sonst?
Ah, da kam schon die richtige Frage, wo ist der denn sonst?
Wo soll denn der Windows-Startbutton denn hingehören?
Der gehört doch nicht, nein, der gehört einfach nicht in die Mitte.
Der ist seit wie vielen Jahrzehnten links, ja?
Windows 95, ja.
Der gehört dahin, wo auch Mac dann hat, ganz einfach.
Ja, er hat mich schon geoutet, ich bin halt Windows-Tante.
Und ja, altmodisch, ich benutze den Startbutton links.
Und ich habe auch nicht so einen riesigen Bildschirm, dass es sich dann irgendwie lohnen würde, dass der in der Mitte ist, damit man nicht so viel mit der Maus hin und her fahren muss.
Möchtest du da was andeuten?
Ich rede nicht von deinem Bildschirm, nein.
Wenn der Kollege Screen-Sharing macht beim Teams-Meeting, dann brauche ich immer eine Lupe.
Windows-Tante und M365, halt auch durch die Firma bedingt, für ein bisschen Kollaboration.
Und ich muss auch sagen, ich möchte es auch nicht mehr missen, weil es ist echt das Einfachste, Teams, OneDrive, SharePoint.
Ja, OneNote jetzt nur, um Infos auch mit Kollegen zu dokumentieren usw.
Ich hatte auch tatsächlich schon mal die Situation, dass mein Notebook nicht mehr einsatzfähig war.
Und dann musste ich mich schnell auf ein neues Gerät umstellen, was fürchterlich ist.
Aber dank OneDrive und Non-Folder-Sync und all die schönen Sachen ging das tatsächlich relativ schnell, bis mein Notebook repariert war.
Also ja, M365 möchte ich nicht missen.
Ja, dann was macht man sonst so?
Ganz viel Sachen hin und her kopieren und Texte von A nach B tragen.
Und deswegen habe ich immer einen Visual Studio Code mit wahrscheinlich so 35 Tabs offen, wo ich mal schnell irgendwie Notizen hinterlege.
Dann haben wir natürlich noch so ein bisschen dauerhaftere Notizen, so Projektnotizen und To-Do-Listen und KB-Einträge, so Dinge, die man nicht jedes Mal neu googlen will, die man sich dann irgendwo weglegen möchte.
Dafür benutze ich tatsächlich Joplin.
Das hat sich da ganz gut erwiesen.
Gut, als To-Do-Tool kann man das auch benutzen.
Ich persönlich konnte mich damit jetzt nicht so anfreunden.
Dafür benutze ich halt Microsoft To-Do noch.
Ganz, ganz wichtig, Royal TS.
Also zum Managen von meiner Bazillion Remote Desktop und Terminal-Verbindungen für Kundenumgebung.
Und Royal TS, ja, kann man eigentlich nicht meckern.
Ich finde nichts Falsches dran.
Was ich auch immer brauche, ist Greenshot, einfach um schöne Screenshots zu machen.
Und ja, Windows 11 kann das auch mit dem Snipping-Tool, aber nein, nicht so gut.
Ich will auch mal Sachen markieren und umranden und zuschneiden und solche Sachen.
Da ist Greenshot einfach bis heute immer noch das Beste, was ich da kenne.
Hint, Hint, soll übrigens Windows 11 24h2, soll das Snipping-Tool genau das mitbringen?
Das glaube ich dann, wenn ich es sehe.
Okay, ja, und ansonsten KeyPass, weil irgendwo muss man ja seine drei Bazillionen Passwörter hinterlegen.
Teamviewer braucht man manchmal für die Arbeit.
Und ja, Browser Edge, Standardsuchmaschine Bing, lasst mich in Ruhe.
Nicht meckern.
Ich habe dich dafür oft genug gemobbt.
Also findest du auch Sachen oder suchst du so selten?
Bing ist eigentlich ganz okay.
Ich habe wirklich auch die Entwicklung mitbekommen von, ja, versuch es mal bei Bing, nee, komm, mach wieder Google auf.
Bis hin zu heute ist es eigentlich ganz, ganz selten, dass ich dann doch noch mal Google aufmache.
Ich gestehe, ich habe mich mit Bing ganz gut angefreundet inzwischen.
Ich habe gehört, Dr.
Coco benutzt Bing als Backend.
Korrekt.
Also insofern kann Bing ja nicht so schlecht sein.
Claudia, irgendwelche KI- oder AI-Tools mit drin?
Weil du hast ja schon so ein paar aufgezählt, die zumindest Marketing damit machen, also gerade Visual Studio Code oder irgendwo noch ein Copilot mit drin.
Hast du da irgendwo eine Anwendung?
Tatsächlich nicht.
Das ist aber eher eine Zeitfrage.
Ich muss mich mal tiefer damit auseinandersetzen.
Ja, ab und an schmeiße ich mal Sachen bei ChatterPT rein, einfach nur so aus Spaß an der Freude.
Gerade wenn es um Formulieren und so was geht.
Aber im Allgemeinen wenig.
Also Copilot ist ganz cool.
Das habe ich schon mal gesehen und genutzt auch bei Kunden in Meetings.
Die Meeting-Zusammenfassung und so was, das ist auch ganz nett.
Aber selber nutzen tue ich das tatsächlich nicht.
Mache ich doch mal direkt weiter, weil unser Setup, also das von Claudia und mir, weicht gar nicht so weit voneinander ab.
Also, Disclaimer, wir sind halt bei dem, was wir machen, echt Microsoft-lastig.
Ich habe immer, auch ein VSCode ist bei mir quasi immer offen.
Weniger wegen Coding als vielmehr, weil ich da so ein Scratch-TXT drin habe.
So als Zwischenablage, mein ganzes Knowledge und Snippets usw.
mache ich auch in Joplin für Software-Installationen.
Also mal schnell irgendwas installieren.
Winget kann ich jedem empfehlen, wenn ihr Windows habt, Windows 10, Windows 11, Winget und ein Winget Update.
Dann wird auch alles schön aktuell gehalten.
Brew oder Chocolaty auch mal ausprobiert in der Richtung oder direkt bei Winget geblieben?
Chocolaty war mal vielversprechend damals, als ich es ausgesucht hatte.
War mal vielversprechend, habe ich auch schwere Probleme mit, weil die Kisten, wie wir sie benutzen, also Claudia, also bei mir oder generell die Geräte bei uns, sind schon gehärtet.
Also da läuft überall ein App-Locker drauf, da läuft überall Credential Guard und hin und her.
Und du merkst gerade, wenn du App-Locker im Einsatz hast, dass das damit nicht so richtig umgeht.
Auch Winget stolpert da ganz gerne mal drüber.
Dass er sich irgendwo was runterlädt und dann das Setup nicht ausführen kann, weil App-Locker halt sagt, du hast das Zauberwort nicht gesagt.
Die machen immer noch diese dynamische CDN-Verteilung, weswegen das manchmal aufploppt, oder?
Das auch.
Du kannst Winget einen festen Ordner geben, wo er seine Sachen hinpacken soll.
Da muss er darauf achten, dass da entsprechend die Ausnahmen für App-Locker mit drin sind.
Royal TS stolpert auch gerne mal über App-Locker, weil er dann auch einige Sachen gerne unter App-Data-Local-Temp mal ablegt.
Aber Unreal TS wäre ich auch echt aufgeschmissen für die ganzen Verbindungen, die wir teilweise dann auch zu Kunden haben.
Ich brauche immer eine WSL, eine WSL 2, für so ein bisschen Ansible-Kram.
Lustigerweise beformele ich damit weniger irgendwelche Linux-Hobel als viel mehr, wenn du mal auf einer Masse von ILOs User anlegen musst, Einstellungen ändern musst oder mal so ein bisschen rudimentär Netz-Scaler usw.
Das funktioniert da auch ganz gut.
KeyPass.
Tatsächlich benutze ich, was Kennwörter-Verwaltung angeht, gar nichts, was irgendwie Cloud-basiert ist.
Also ich überlege immer noch, ob ich mir irgendwie so ein, ich glaube, ein Bitwarden oder so was, was man dann irgendwie selber hosten kann, wäre tatsächlich weniger was für uns als Unternehmen.
Da braucht man dann auch wieder eine Commercial-License für.
KeyPass aber nicht nur wegen Kennwörtern, sondern weil es gibt ja diese lustige Autotype-Funktion von KeyPass und die ist ganz hervorragend dafür geeignet, zum Beispiel Skripte oder Snippets über RDP zu übertragen, wenn man kein Copy and Paste hat.
Wir härten ja selber Umgebungen bei Kunden und wir härten die manchmal auch in einer Art und Weise, wo es dann auch für uns so ein bisschen unangenehm wird.
Und wenn man dann halt Snippets mit KeyPass übertragen kann, dann ist das Gold wert.
Macht keinen Atmen Gottmuth.
Nein.
Nein.
Nein.
Wir kasteien uns gerne selber.
Ja, also insofern.
Ja, selber habe ich noch einen Private Bin, einen Chibi-Safe gehostet, den ich ab und zu mal brauche.
Also ein Private Bin vor allem für so, Kunde möchte mal ein Kennwort haben, so One-Time-Read-Links nach dem Motto, ich gebe dir hier einen Link, den kannst du dir genau einmal anzeigen lassen, dann ist es weg.
Und ein Chibi-Safe vor allem, wenn es dann darum geht, irgendwie Dateien oder auch Snippets mal irgendwie zu übertragen, ohne dass ich die dann irgendwie da durch einen OneDrive oder sowas durchschieben muss.
Ansonsten den kompletten Windows- und O365-Rödel, also mit Teams mit rauf und runter.
Was AI angeht, tatsächlich, GitHub Copilot ist durchaus etwas, was man sich leisten können möchte.
Ist aber schon, als ich das das erste Mal gesehen habe, das ist schon sehr scary.
Also bin mir da gar nicht sicher, aber angesichts der, also ich bin mir auch nicht sicher, ob das eine besonders gute Idee ist, AI-Code generieren zu lassen, je nachdem, womit das Zeug trainiert wurde.
Chat-GPT, ja, manchmal so ein bisschen für Formulierungen, was Chat-GPT und auch der ganze AI-Kram definitiv nicht hinkriegt, sind Switch-Configs.
Also wenn du dem sagst, ich habe hier ein Aruba-CX und mach mir da bitte mal eine Config hier und da, da kommt nur Müll raus.
Also insofern, vielleicht müssen wir uns da mal unser eigenes LLM trainieren.
Das ist genau das, was ich tatsächlich gemacht habe.
Ich habe tatsächlich ein paar lokale Sachen laufen, da komme ich später in meinem Teil zu, wo ich einfach mal so, keine Ahnung, die letzten zwei Jahrzehnte an Kundendokus oder so was mal reinkippe und sage, guten Tag, was machen wir denn damit?
Oder und da sind auch gerade tatsächlich, wenn du genug Fiber-Spiele hast, so was wie Switch-Dokus, in meinem Fall sind es meistens Deployment-Skripts oder so was, die sind schon meistens 90, 99-prozentig einsetzbar, aber die meisten Sachen bei neuen Versionen, wenn man noch nicht genug eingekippt hat, versteht man dann irgendwann selber, wo man nochmal ran muss.
Aber gerade so mit lokalen, spezifischen Sachen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
Würde ich so nicht verkaufen oder einem Kunden geben wollen, aber es spart mir ja mal eine Viertelstunde suchen vorher, weil dann weiß ich zumindest konkret an der Stelle, an welcher Stelle es knallt.
Aber das ist ja eigentlich ein total interessanter Aspekt, dieses ganze AI-Thema, gerade wenn es auch um Code-Generierung geht oder inwieweit zum Beispiel AI-Entwicklern dabei helfen soll, besseren Code zu generieren.
Das ist ja in der Diskussion, die wir draußen haben, total normal.
Aber was glauben die Leute eigentlich, was wir machen?
Wir gehen ja jetzt auch jedes Mal hin, wenn wir einen Switch haben, egal ob das jetzt Ethernet ist oder auch bei FC-Switches oder auch Netz-Scaler.
Alter, mein Job-Plan ist voll mit Snippets.
Ich lutsch mir doch, ich geh doch nicht hin und klöppel da jede Zeile per Hand rein, sondern das ist immer so, okay, das müssen wir machen, dann suche ich mir jetzt mal meinen Bunch an Snippets zusammen und dann entsteht da irgendwie eine Config raus, wo ich dann sagen kann, so, Copy, Paste, zack, läuft.
Also das ist ja wirklich immer ein immer wiederkehrender Prozess, immer dieses Code wiederverwenden.
Und das ist, glaube ich, bei Entwicklern ist das so drin, du machst Code, dann verwendest du den nach Möglichkeit wieder, weil den hast du ja, aber das ist in der Infrastruktur ähnlich.
Also auch, man mag das ja auch bei Windows, hier bei uns Mausschubsern, wie ich schon sage, ist ja immer gerne dann aber so Deployments, PKIs, AD und so weiter, das ist so ein bisschen PowerShell.
Und da habe ich auch mehr als einmal dann, wenn ich dann irgendwas gemacht habe, sagt der Kunde so, das hast du jetzt nicht aus dem Kopf gemacht, oder?
Ich so, nein, das habe ich jetzt hier gerade quasi von einem Fenster hier rüber gepasted, weil das mache ich ja auch nicht jedes Mal, nicht jedes Mal neu.
Oder wenn dann Deployments kommen, ja, wir haben gedacht, das dauert jetzt irgendwie zwei Tage, sind sie jetzt hier und bauen unsere neue PKI.
Ja, warum?
Das ist hier irgendwie diese 63 Zeilen PowerShell.
Und wenn wir vorher die Parameter festgelegt haben, dann ist das vor der Mittagspause gegessen.
Ich glaube, Christian brennt es auch schon unter den Fingernägeln, aber ich glaube, wir werden irgendwann dieses ethische Thema mit, wo kommen denn diese Daten her und warum meinen wir jetzt, was damit machen zu dürfen, das müssen wir irgendwann, glaube ich, auch mal aufmachen in der Runde, aber vielleicht noch nicht jetzt.
Das ist in erster Linie erst mal dann mein Problem.
Noch irgendwas außer in Configs oder auch ähnlich wie bei Cloud, irgendwelche Gesprächszusammenfassungen oder irgendwelche Sachen?
Nee, tatsächlich nicht.
Also, ja, so Protokolle und so, das mache ich dann auch in Joplin fertig.
Ich glaube, wenn dieses Thema Copilot mal durchstartet, dass man in Teams wirklich sagen kann, so, ich habe jetzt diesen Call gehabt, bitte fass mich an, das wird nochmal ganz spannend werden.
Also gerade so für Protokolle oder seit der Pandemie ist es ja tatsächlich so, dass teilweise ganze Projekte dann so in Teams-Calls abfackeln.
Da übrigens nochmal ein ganz wichtiger Punkt.
Also, das ist jetzt wieder so unsere Bubble, ne?
95 Prozent der Leute haben Teams.
Ich kriege mittlerweile echt schon Angstschweiß, wenn mir dann irgendjemand einen Zoom-Call oder ein WebEx schickt, wo ich denke, oh, jetzt muss ich mir wieder hier irgendwas runterladen oder sonst irgendwas.
Jetzt liegt da wieder Kopie 17 im Download-Ordner von, ich will über Web beitreten.
Ja, ja.
Genau.
Und ich meine, wir sind ja auch groß Kunde, weil wir haben ja relativ viel Kirche, Sozialwirtschaft, Wohlfahrt, wo dann auch schon mal der Datenschützer sagt, nein, nein, nein, also Teams können wir hier auf gar keinen Fall machen.
Wir müssen hier irgendwie Jitsi oder sowas.
Ist ja auch cool, wenn das funktioniert.
Nur häufig sind das so selbstgefrickelte und dann ist das so, oh, Schmerz.
Falk.
Ja, so halte ich mal, ja.
Genau.
Also, ich habe auch ein Auron-Tool des Keepers.
Früher nur für Passwörter benutzt, aber man gewöhnt sich an, dann alles Mögliche reinzukippen.
Also die AutoType-Funktion nutze ich auch extrem oft.
Immer wenn Copy-Paste nicht geht, AutoType ist die Lösung schlechthin.
Und ich dokumentiere da halt Seriennummern von Servern, ich dokumentiere Kabellängen zwischen Adsets und Zwischenspäße, weil der Kunde, wenn du ihn fragst, welche Kabellängen hast du denn, keine Ahnung.
Dann gehst du in die Suche, krebst da mal irgendwelche Messprotokolle aus, dann dokumentiere ich mir das in meinem Keepers und dann 5 Jahre später beim nächsten Projekt, achso, wie war denn das, was hatten wir da für eine Verkabelung, was können wir denn da?
Ich sage, Moment, Keepers, ah, das war oben 3, da geht noch 300 Meter, 10 Gigabit, mehr geht nicht.
Woher weißt du das?
Habe ich mir mal aufgeschrieben.
Da kann ich mir mal eine Texture machen.
Das ist einfach mehr als nur Passungsverwaltung und halt vernünftig verschlüsselt gespeichert.
Das ist einfach ein cooles Tool.
Wie viele hast du da drin stehen?
Seriennummern kann ich nachempfinden, das mache ich auch, aber wenn du da jedes Kabel dokumentierst, heißt das dann, dass ihr kein verkrustetes Infra.xlsx oder was auch immer rumliegen habt?
Das mache ich die ganzen Excel-Dinger nicht mehr, weil das nervt, das suchst du immer.
Ich habe dann einfach in meinem Keepers massenhaft Ordner mit Unterordnern.
Ich habe dann zum Beispiel auch bei den Kunden Switches und Ilos und was weiß ich alles, schöne Unterordner, wo man dann drin hat.
Ich habe mir auch viele, viele automatische Verknüpfungen gebaut.
Zum Beispiel rdp:// ist dann halt, er öffnet einen MSDC mit den ganzen Optionen.
Du kannst ja alles mögliche selbst bauen.
Also Standards sind ja SSH oder HTTPS.
Du kannst auch jeden selbst definieren, was du möchtest.
Ich habe mir auch einen Java-Doppelpunkt-Selbsttest gemacht.
Wenn ich die ganzen alten Pro-Cade-Switches habe, dann mache ich die ganzen Java-Gedöns aufrufend, mit passenden Parametern, dass es auch funktioniert.
Das habe ich mir alles da eingebaut.
Dann habe ich einfach einen Java-Doppelpunkt-Selbsttest, klicke drauf oder mache Steuerung U und habe meine Java-Konsole offen.
Das ist dann aber auch schon im Kundenzugriff.
Findet dein Kunde das okay, dass der die Infrastruktur-Doku bei dir mietet?
Ja, nee.
Das ist ja nicht die komplette Doku.
Das sind halt nur die wichtigen Tools.
Ich werde ja auch oftmals als Telefonjogger benutzt.
Man hat es schon gehabt.
Der Kunde ruft an, der Kollege ist im Urlaub, hast du das Passwort?
Hab ich.
Oder ganz schlimm.
Zertifikate.
Das ist auch schlimmer.
Alles ist down.
Wir kriegen nichts mehr online.
Wieso?
Ich habe da auch einen Kandidatenmarkt.
Ja, die liegen im Fileserverbot.
Das ist down.
Ah, super.
Du hast doch.
Ich war da schon öfter als Telefonjogger.
Das ist dann Gold wert, wenn man jemanden hat, der das auch lokal vorliegen hat.
Das erinnert mich ein bisschen an einen Arbeitskollegen bei einem meiner folgenden Arbeitgeber.
Der hat so ein Excel-Sheet.
Dieses THCP wird sich niemals durchsetzen.
Aber der wusste die wichtigsten IPs auch auswendig.
Wenn der Fileserver down ist, haben wir ihn dann gefragt.
Der hieß bei uns Wikipeter.
Grüße gehen raus.
Der wusste nämlich wirklich jede IP.
So ein menschlicher DNS-Cache ist schon was Feines.
Ja.
Aber wir haben früher im alten Unternehmen auch einen Netzwerker gehabt.
Du konntest den irgendwas fragen von irgendeinem Server.
Der wusste alle IPs aus dem Kopf.
Schon geil.
Und dann kommt V6.
Genau.
Das waren mal ein paar Anekdoten von früher.
Was mir das Leben leichter macht, ist M360.
Ich bin immer noch Microsoft-User.
Ich bin einfach mit MS-DOS groß geworden.
Dann zu Windows.
Linux auf dem Desktop ist eine coole Sache.
Auf einem Zockrechner probiere ich das immer wieder.
Aber mein Arbeitsgerät muss laufen.
Die Tools müssen laufen.
Ohne Teams-Telefonie wäre ich aufgeschmissen.
Ich habe Kunden, da habe ich nicht mal eine Telefonnummer von manchen Admins.
Der eine ist jetzt schon über ein Jahr bei dem Kunden.
Ich habe noch nicht mal ein Telefonnummer von ihm, weil wir immer über Teams telefonieren.
Das ist einfach ein cooles Tool.
Es funktioniert.
Dank Patrick und seinem Podcast bin ich auch Jobland-User geworden.
Weil OneNote ging mir immer mehr auf die Senke.
Dann habe ich Jobland getestet.
Die Migration dauerte 2 Minuten.
Es war aber alles umgezogen.
Vollautomatisch.
Genial.
Seitdem ist auch alles in Jobland dokumentiert.
Remote Desktop Manager nutze ich.
Ich hatte auch mal so einem Remote.
Ich habe auch mal Royal TS getestet.
Ein Problem war, ich habe mal mit einem alten Arbeitgeber mit einem Kundenverbindung gespeichert.
Die Formate, die das Tool ausgespuckt hat, waren alle etwas proritär.
Das einzige Tool, was sauber importieren konnte, war der Remote Desktop Manager.
Der kann auch relativ viel.
Was mir auf den Sack hängen gegeht ist, wenn man eine Einstellung editieren will, das dauert ewig, bis die Eigenschaften offen sind.
Auch wenn man das Ding startet, braucht es ewig.
Ansonsten funktioniert es geschmeidig.
Die Verbindungen sind schnell aufgebaut.
Aber Einstellungen bearbeiten oder das Tool starten dauert ewig.
Richtig Freunde sind wir nicht.
Leitest du da großartig lokale Ressourcen durch, oder?
Nein, eben nicht.
Nur eine Eigenschaft, ein IP, vielleicht noch ein Benutzernamen, ein Passwort, eine Domäne, und das war es.
Mehr macht er gar nicht.
Da steht ja, es ist ein RDP oder ein SSH.
Das ist eigentlich keine Raketenwissenschaft.
Wer weiß.
Das Ding funktioniert.
Ich mache den Keypass immer weniger.
Manchmal ist es zu faul, die neuen Server einzuflegen.
Da habe ich meinen RDP, da ist das SSH bei Windows.
Dann mache ich Sturm U und habe den MSC auf und fertig.
Man ist ja faul.
Braucht ein Tool weniger öffnen, geht schon.
Für die ganzen Remote-Arbeiten, früher habe ich Team-Viewer genutzt.
Da bin ich jetzt auch weg.
Das ist ein kleiner Stalker-Image.
Klein, schnell, funktioniert wunderbar.
Bis auf die Kunden, die es blocken.
Der macht nicht den Schmuh, den Team-Viewer und AnyDesk machen.
Der tunnelt nicht über 443.
Sondern benutzt eigene Ports, die klar definiert sind.
Es gibt Kunden, die blocken.
Das sind in der Firewall.
Da muss man sagen, das mal bitte aufmachen, dann können wir auch miteinander arbeiten.
Die meisten machen das auch bereitwillig.
Ein paar Kunden haben auch gesagt, cooles Tool, benutzen wir jetzt auch.
Der Funktionsumfang ist nicht 100% Team-Viewer.
Aber alles, was man typischerweise braucht.
Remote-Steuerung oder jemanden mit Remote-Bestützung.
Das funktioniert wunderbar.
Selbst Meetings gehen inzwischen, was ich noch nie gemacht habe.
Aber soll wohl alles gehen inzwischen.
Benutzt du da die kostenlose Version oder hast du da eine Subscription?
Subscription kannst du machen, wenn du das in der Cloud mietest.
Aber ich möchte das nicht in der Cloud mieten.
Sondern ich möchte das gerne selbst hosten.
Ich habe das einfach auf meinem Webserver mit drauf geknallt.
Es ist ein kleines Docker-Image mehr.
Das stört den armen Prozessoren überhaupt nicht.
Du merkst gar nichts an Last von dem Ding.
Und einmal eine Port-Vorleitung, engine-xms.
Das ist 2 Minuten Einrichtungsarbeit.
Dann hast du ein Ding im Laufen.
Das ist cool.
Sieht doch spannend aus.
Ich habe mir gerade mal die Website angeschaut.
Wenn man selbst hostet, gibt es eine Art Subscription, dass du 2 Faktor hast.
Das ist neu.
Aber als einfaches Tool, nur für Remote, dass dort mal jemandem helfen kann, ist das ein echt cooles Tool.
Es funktioniert wunderbar.
Auch schön schnell.
Man kann schön zwischen Monitoren hinswitchen.
Es funktioniert alles.
Cool.
Würde ich mir auch immer mal anschauen.
Interessant zu hören, dass es für dich so einfach funktioniert.
Ich bin Windows-User und klickfaul.
Es funktioniert.
Es ist gut, das Tool.
Das kann man so sagen.
Nutzt einer von euch Guacamole?
Ja, für Schulungsumgebungen nehme ich das regelmäßig.
Stimmt.
Da habe ich es mir nicht gehört.
Ansonsten habe ich kaum noch Tools, außer im Browser.
Ich halte mein System, bis auf die Tools und Keypads, relativ vaniller.
Das halte ich auch bei Kundensystemen so.
Da wird nichts so groß angepasst.
Ein paar Kleinigkeiten, dass z.B.
der Server-Meldschirm nicht automatisch öffnet, das mache ich aus.
So etwas auf dem Server beim Kunden.
Alles andere lasse ich vaniller.
Umso weniger man anpasst, umso weniger muss man beachten.
Das ist mein Job.
Was ich habe, was einige Leute immer wieder bestaunen, ich nutze den Chrome nur für administrative Arbeiten, nicht für das Internet.
Den Chrome benutze ich mit einem nicht so polierten Kommando oder Schalter, das eine ZFW-Karte generiert.
Das macht das Leben sehr viel leichter.
Erstens öffnet man beim Kunden ganz viele Sachen mit selbst einer ZFW-Karte.
Oder die haben eine ZFW-Karte generiert mit dem eigenen Root-ZFW-Kart, was ich nicht habe.
Ich habe die ZFW-Karte 4.11 immer und so habe ich keine.
Der zeigt zwar rot oben an, aber ich muss nichts wegklicken.
Was auch bequem ist, wenn Leute Sachen uploaden wollen im vCenter, muss man jedes Mal das ZFW-Karte des Essexhost bestätigen.
Das brauche ich nicht.
Das geht einfach.
Das sind die kleinen Bequemlichkeiten.
Ich weiß, ich nutze das Ding nicht für das Internet.
Das ist mein Rechner, den nutze nur ich.
Dann kann ich so etwas machen, dann ist mein Chrome unsicher.
Dann gibt es keine Pop-Ups, dann kriege ich keine Meldungen.
Der macht einfach.
Das macht das Leben viel leichter, wenn man amist dreht.
Deswegen nutze ich meinen schönen Firefox für das Internet.
Da sind auch die ganzen Add-ons drin.
Da ist der Darkreader drin.
Der Chrome ist immer auf Englisch getrimmt und immer ohne ZFW-Warnung.
Englisch ist immer wichtig.
Genau.
Christian, deine Toolchain wird sich jetzt wahrscheinlich sehr von unserer unterscheiden.
Ich wollte gerade sagen, ich habe mich sehr höflich zurückgehalten bei den letzten Vorstellungen.
Bei mir sieht es wirklich anders aus.
Wir haben jetzt nicht über Hardware gesprochen, aber ich arbeite vorzugerne mit Thinkpads.
Da macht man mich immer glücklich, wenn man mir eins auf den Tisch stellt.
Ich muss beruflich mit Windows-Produkten arbeiten.
Wir sind bei 365 unterwegs.
Bei den einzelnen Kunden, wo ich unterwegs bin, muss ich auch mit Teams arbeiten.
Ich bin froh drum, wenn ich ein anderes Betriebssystem wählen kann.
Das ist bei mir eben Linux.
Das ist nicht Hand-Amt und Händler-Linux.
Auch wenn ich mich müde werde, das immer zu betonen.
Das ist meistens Fedora mit einem Gnome-Desktop.
Das funktioniert für mich einfach am besten.
Das ist ein schöner, kleiner, aufgeräumter Desktop.
Der tut, was er soll.
Ich versuche mich auch immer mal wieder mit Tiling-Window-Manager.
Aber so richtig warm geworden bin ich damit nicht.
Ansonsten benutze ich keine KI-Tools.
Ich bin extrem overhyped.
Ich bin zuweilen ziemlich müde geworden, wenn es um das Thema geht.
Ich sehe Use-Cases.
Ich sehe aber, dass wir viel zu viel Energie und Ressourcen auf nichtrelevante Dinge schmeißen.
Es ist modisch, KI-generierte Bilder in Präsentationen zu haben.
Wenn man sich ausrechnet, was das für ein CO2-Footprint bedeutet, dann denke ich mir immer, dass man das nicht so groß unterstützen kann.
Aber ein eigenes LLM fände ich mal interessant.
Da habe ich neulich intern bei uns eine Demo gesehen.
Da hat ein Kollege seine ganze Notizsammlung, die er als Markter hat, in ein Modell geschmissen.
Das kann sehr praktisch sein.
Was ich für mich auch sinnvoll finde, ist Ansible Lightspeed.
Ich automatisiere viel mit Ansible.
Da kannst du dir selbst dein Modell verfeinern oder trainieren.
Die Leute, die da sind, haben ein ordentliches Modell antrainiert, zusammen mit IBM, auf Basis von zertifizierten Herstellerinhalten und von hochqualitativen Ansible Galaxy-Inhalten.
Die Leute, die ordentlich einen Code schreiben, der auch einen gewissen Standard erfüllt.
Ich schreibe in 3 Minuten mal ein rotziges Playbook und feuere das online, ohne den Lintern drüber laufen zu lassen.
Das ist schon mächtig.
Das könnte ich mir schon eher vorstellen.
GitHub Copilot oder GitLab Duo habe ich nicht ausprobiert.
Tangiert mich aber auch nicht.
Das bisschen Code, was ich schreibe, kriege ich schon selbst hin.
Da brauche ich keine KI-Unterstützung.
Das ist mit 10 Sekunden Stackoverflow gelöst.
Von daher würde ich mich bei dem Hype ein bisschen zurückhalten.
Das ist aber ein bisschen zu dem Thema.
Meine Toolchain ist seit Jahren unverändert.
Ich benutze eine IDE, Codeum.
Das ist die Open-Source-Variante von VSCode, ohne die Zusatzentwicklung, die Microsoft getätigt hat.
Und ohne Telemetrie.
Ich benutze für alles Git.
In meinem eigenen Netzwerk habe ich einen Forgeo.
Auf Arbeit haben wir auch eine Git-Versionskontrolle.
Da landet alles drin.
Vom Playbook bis hin zur umfangreichen Projektdokumentation.
Da landet alles drin.
Ich benutze kein Word oder LibreOffice, um Dokus zu schreiben.
Da habe ich eine ASCII-Doc-Vorlage mit Firmenlogo.
Da klatsche ich die Sachen rein.
Für die Dinge, die ich bei Kunden installiere, habe ich mir ein Template gebaut.
Da muss ich nur IP-Adresse, Hostname und alles, und dann ein PDF raus.
Das verschicke ich per E-Mail.
Das ist Formelei.
Aber es macht es langfristig einfacher, ohne proprietary Tools, ordentliche Dokus zu schreiben.
Ich benutze viel Terraform und Ansible.
Automatisierung auf Hypervisor oder Cloud-Ebene.
Für alles.
Sei es Schulung, Umgebung oder eine lokale Test-VM.
Ich berühre alles mit Ansible.
Für Ansible-Rollen benutze ich Molecule mit Plugins.
Da kann ich mit der Hilfe von Vagrant, einfach auf einem beliebigen Laptop eine VM hochziehen, ohne dass ich davon Ahnung haben muss.
Das zieht mir dann einen Ubuntu hoch oder einen Rel in einer spezifischen Version.
Das kann auf meinem Laptop mit KVM sein.
Das könnte aber auch mit Hyper-V sein.
Das übernimmt das Tool für mich.
Das nenne ich gerne für Schulungsszenarien.
Wenn ich eine schöne Schulungs-VM gebaut habe, und die Teilnehmenden das File rübergefeuert haben, können sie es selbst auf dem Laptop nach einem halben Jahr ausprobieren.
Da nehme ich die Zeit lieber.
Schreibt es einmal runter, dann muss ich es nicht noch mal anfassen.
Ansonsten bin ich auch ein lausiger Coder.
Für Python und Ansible habe ich Linter.
Wenn ich auf Systeme springen muss, nehme ich gerne Remina.
Früher habe ich super gerne mRemoteNG genommen.
Ich glaube, das kennt ihr bestimmt auch noch, oder?
Ja.
Das ist ein richtig gutes Tool.
Das habe ich sehr gerne genutzt.
Remina kommt dem nicht ganz so nah.
Ich habe da vielleicht 5 oder 10 Verbindungen.
Ich habe da keine hunderten Server.
Von daher passt das für mich.
Container laufen bei mir unter Potman statt mit Docker.
Ich bin ein großer Freund des Testens.
Test, Stream und Development ist eines der Mantras, die ich gerne verinnerliche.
Da ist es egal, ob ich eine Schulung halte oder meine eigene Infrastruktur hochziehe.
Ich schreibe für jeden Kram Unit-Tests, damit ich wirklich weiß, die Pakete und Versionen sind installiert.
Es gibt nichts Schlimmeres, als was Hochziehen automatisiert und dann 3 Stunden Trouble-Shooting zu machen, weil irgendwas nicht geht.
Wenn man eine Schulung hat, fragt man sich nachher immer.
Test-Infra beantwortet das dann für mich.
Ansonsten find ich Manpages zuweilen schwer zu lesen.
Da ist TLDR ganz cool, "Too Long Didn't Read".
Das ist ein Projekt, das macht so, dass man heute in JetGPT reinschmeißen würde, haben die selbst gemacht.
Das heißt, du hast 50 Seiten Manpage runtergebrochen auf 10 Befehle, die du kennen musst.
Das ist cool, weil das kann ich mir merken und die Manpages lesen sich die Leute heutzutage eh nicht mehr durch.
Also bin ich auch selbst ehrlich.
Ich hab keinen Bock, 20 Seiten Manpages zu lesen, wenn es doch 20 Zahlen auch tun.
Dann, mimetisch ist mir immer wichtig, 2 Kommandos müssen auf jeden Rechner, das "doge" Kommando und das "lolcat" Kommando.
"Doge", vielleicht auch kleine Info am Rande.
Das ist die bekannteste Hündin.
Das "doge"-Meme ist leider verstorben vor wenigen Tagen.
Das "doge"-Kommando malt dir einen schönen Doge in dein Terminal und schreibt "wow, such" und holt sich ein paar Dinge aus deiner Umgebung raus.
D.h., wenn du mit Curl auf deine Webseite gehst und die auf "doge" peipst, würde da stehen, "wow, such, tellisten", "why are you kuen" oder so was.
Find ich wichtig.
Ich glaub, das können wir in die Show-Notes packen.
"lolcat" ist eine animierte Regenbogen-Beleuchtung für das Terminal.
D.h., da kann man sein Kommando reinpeipen und dann wird es so LSD-artig animiert runtergefahren.
Das ist ein altes Icon-Heist-Cheeseburger-Meme.
Wenn euch das alles nichts sagt, ich hab meine Schulung zu dem Thema konzipiert, weil ich eine Wette am 1.
April verloren hab.
Da kann man ein bisschen reinhören.
Da kann ich ein bisschen mehr drüber erzählen.
Ansonsten benutze ich Firefox.
Chromium hab ich auch für diesen Termin z.B., also für Nextcloud-Videokonferenzen oder für Teams.
Das muss ich auch gegebenenfalls ab und zu mal benutzen.
Das läuft mit Chromium halt, mit Firefox nicht.
Enter, Enter, Lauf.
Ich mein, DuckDuckGo ist meine Suchmaschine.
Passend dazu gibt es noch den Privacy Redirect.
Das ist echt eine Add-on, die ich den Leuten wirklich nahe legen kann.
Das sorgt dafür, wenn ihr auf einen Twitter-Link klickt, dann kommt ihr auf ein alternatives Frontend, wo man halt eben ohne Tracker diese Infos lesen kann.
Bei Reddit genauso.
Bei YouTube kommt man auf ...
Heißt das InRedicious?
Ich hab keine Ahnung, wie man es ausspricht.
Weiß das einer von euch?
- Ich sprech das im Kopf auch so aus.
Ja, ist halt so ein cooler Proxyservice, der dann die Videos ohne Werbung einem anzeigt.
Nicht in Full-HD, sondern nur in 720p.
Aber dafür reicht's.
Und ganz wichtig natürlich, YouBlogOrigin für alle Browser.
Oder Consentomatic, das automatisiert das Ausfüllen dieser "Nein, du darfst mich nicht überwachen"-Cookie-Banner.
Das hat mein Leben echt verändert.
Lieblings-Email-Client ist Gnome Evolution.
Der kann auch 365, hab ich festgestellt.
Also kann man auch dann damit benutzen.
Weil die Web-GUI, die find ich ein bisschen schwierig zu benutzen.
Wie steht ihr denn dazu, Claudia und Patrick?
Ihr seid ja im 365-Game-Deep drin.
Benutzt ihr einen nativen Client?
Oder auch mal die ...
Heißt das jetzt noch OVA?
Nee, das hat doch einen eigenen Namen.
Nee, das ist Outlook im Web.
Oder Outlook-Web einfach nur.
Ich sag's mal so, wenn sie es schaffen, einen Bug zu fixen, der mir momentan wirklich die Nerven raubt, dann würd ich mein lokal installiertes Outlook sofort wegschmeißen.
Problem ist folgendes, ich signiere alle meine Mails mit SMIME.
Das mach ich schon seit vielen Jahren so.
Das halt ich auch für wichtig, weil da in den Regulatoren unter anderem Geschäftsführung drinsteht.
Ich will den Leuten sagen, guck mal, wenn da ein Schlösschen dran ist, dann ist das von mir, dann ist alles cool.
Wenn da kein Schlösschen dran ist, schmeiß die weg.
Problem ist, SMIME bei einem lokal installierten Outlook kein Problem.
Wenn du das im Web machen willst, dann musst du Klimmzüge machen.
Dann brauchst du so ein Add-In für den Browser und so und hin und her.
Das geht aber.
Problem dabei, wir nutzen eine Software, die uns automatisch die Signaturen einfügt.
Damit das auch ein bisschen für alle einheitlich ist und nicht jeder seine eigene Signatur macht.
Die ganzen Gen Z-Kollegen schreiben da nicht ihre lustigen Verabschiedungssachen rein, sondern das muss für alle gleich sein.
Ich hab vorhin irgendwo OKSE gelesen.
Auf jeden Fall ist das Problem, wenn ich eine neue Mail generiere und er möchte die Signatur einfügen, dann kriegt er das nicht hin, wenn die Option gesetzt ist, sofort alle Mails mit SMIME signieren.
Das ist ein Bug, den hab ich auch gefilet.
Die Bude von dieser Signatursoftware CodeTwo sagt auch, ja, können wir nachvollziehen.
Aber ganz ehrlich, da müssen wir mal gucken, wie wir das gefixt kriegen, um ein generelles Problem zu sein.
Aber wenn das funktioniert, ist mein lokal installiertes Outlook sofort weg.
Das stampfe ich sofort ein, ich benutze nur das im Browser.
Was mir bei dem Outlook im Web noch extrem aufstößt, ist der Kalender.
Du kannst nicht im Kalender scrollen.
Das macht mich wahnsinnig.
Du kannst nur ganze Monate blättern, du kannst nicht scrollen.
Das ist ein Problem, wenn ich plane, kannst du morgen oder übermorgen oder nächste Woche.
Moment, ich muss das nächste Woche, nein, das will ich nicht.
Das ist auch so was, wo ich sage, nein, geht nicht.
Dafür lassen sich Serientermine im Outlook im Web deutlich einfacher editieren.
Wenn du eine Terminserie hast und du musst die verlegen, dann bleibt dir bei einem lokal installierten Outlook nur die Option, du musst die Serie anpassen, du musst den enden und dann fängst du eine neue Serie an.
In OVA gibt es tatsächlich diese Funktion, du kannst jetzt hier nur die zukünftigen Termine ändern.
Dann bleibt die Serie in der Vergangenheit so bestehen, wie sie ist, das ist deutlich einfacher.
Das war das erste Mal, wo ich dachte, oh, guck mal.
Es ist scheinbar auch tatsächlich so, dass neuere Features eher in OVA reinkommen als in das installierbare Outlook.
Microsoft hat O365 oder Exchange Online-Kunden die Möglichkeit gegeben, externe Mails zu taggen.
Es gab dann so einen externen Tag mit im From-Feld.
Damit du nicht wie bisher mit irgendwelchen Transportregeln rumkaspern musstest, um deinen Usern zu sagen, guck mal, die Mail kommt von extern.
Das haben sie 2021 eingeführt.
Erst letztes Jahr konnte das installierbare Outlook dieses Fleck anzeigen.
Sonst ging das nur in OVA oder in Outlook für iOS und für Android.
Neue Sachen kommen eher in OVA.
Ich glaube, das ist auch eher die Tendenz, wo es hingeht, ähnlich wie OneNote.
OneNote ist ja auch so ein Tool.
Warum in Gottes Namen flicken sie OneNote nicht endlich mal Markdown-Support bei?
Ich verstehe es nicht.
Kann der immer noch nicht?
Nein.
Das ist halt ein Standard, der sich eigentlich etabliert hat.
Das ist schon ziemlich uncool, wenn das immer noch nicht geht.
Genau, da merkt man, Outlook oder OneNote, das sind nicht unbedingt die Tools, wo Microsoft bei der Entwicklung den Fokus drauf legt.
Wobei, hat schon mal jemand das neue Outlook ausprobiert?
Nein.
Ich habe einen kleinen Schieberegler in meinem Outlook gesehen.
Ich dachte, guck dir das neue Outlook mal an.
Ich habe ungefähr 5 Minuten gebraucht, bis ich zurückgedreht habe.
Das ist noch sehr buggy.
Das fühlt sich an wie eine OVA-App.
Ja, genau.
Das sieht aus wie OVA, aber nicht so richtig.
Ganz schwer zu beschreiben.
Das muss man sich selber angucken.
Ich habe diesen Schieberegler auch.
Er ist bei mir immer auf "zeigen, was zukünftig kommt".
Ich kriege das neue Outlook nicht angezeigt.
Andere Leute kriegen das, ich nicht.
Ich weiß nicht, woran das liegt, ob das eine Einstellung im Tenet ist.
Ich habe es nicht gefunden.
Ich habe alle möglichen Sachen im Tenet durchgeguckt.
Ich kann das neue Outlook nicht testen.
Ich hatte es heute angezeigt bekommen.
Ich wollte es auch, aber keine Chance.
Das kommt bestimmt noch später.
Ich bin auf jeden Fall auch umgestellt worden in einem anderen Netzwerk vor nicht allzu langer Zeit.
Ich habe dann 1/2 Stunde gebraucht, diese Oberfläche so zu konfigurieren, dass es mich nicht nervt.
Ich habe einen Posteingang, wo ich alles gelesen und markiere, damit ich weiß, ich muss das noch machen.
Im 400.
Untermenü musste ich herausfinden, wie man deaktiviert, dass die Mails automatisch markiert werden.
Das hat Tradition.
Das war zu meinen Outlook-Zeiten noch so, dass du durch das Untermenü eine Gruppenrichtlinie setzen konntest.
Genau.
Was ich super nervig finde, ist dieses "Für dich empfohlen" oder "Für dich empfohlen".
Da waren dann E-Mails nur in der einen Ansicht zu sehen.
An dem Tag bin ich deutlich gealtert.
Das kann ich total nachvollziehen.
Aber Christian, du gewöhnst dich um.
Für mich war das Schlimmste, ich war lange Zeit Lotus-Notes-Nutzer.
Bei der Bundeswehr gab es Lotus-Notes.
Bei einem Arbeitgeber gab es sehr lange Lotus-Notes.
Man gewöhnt sich daran.
Man hat auch Shotcuts wie F8.
Was ich extrem viel genutzt habe, wenn ich meine Mails durchgeblendet habe, mit der Einfügentaste konntest du die gelesen und ungelesen markieren.
Das heißt, du hast dir die Autobahn angeguckt, hast gelesen markiert und alles passiert, wo du sagst, da muss ich rein, schnell, Einfügentaste, ungelesen markiert.
Da hast du ruckzuck durchgeblendet, aussortiert, die 10.
Mails musst du abarbeiten, den Rest wegsortieren.
Dann kam Outlook und so, scheiße, gibt es da was?
Ja, du kannst eigene Shotcuts dafür bauen, die bestehen aber mindestens aus 3 Tasten.
Ich will nicht 3 Tasten drücken, ich will eine Taste drücken.
Das geht nicht, das ist keine Chance.
Irgendwann hast du dich daran gewöhnt, da schaltest du mit der Maus scrollen und klicken.
Man gewöhnt sich dann irgendwann um.
Ich habe festgestellt, mein Lieblings-Client, das muss man einmal verknüpfen, wenn man das darf.
Das ist für mich der gängige Weg.
Ansonsten, weil du gerade sagtest, ich benutze Zimwiki, wollte aber auch schon lang mal Richtung Joplin wechseln.
Alle Fragen, die ich noch hatte, hatte auch Patrick schon beantwortet.
Da hapert es nur an der Zeit, man müsste das halt mal machen, wie das halt immer so ist.
Ansonsten, wenn ich mal mit klassischen Dokumenten arbeiten muss, dann nehme ich tatsächlich sehr gerne das Softmaker Office.
Das ist ein deutsches Unternehmen aus Nürnberg.
Die machen das schon seit den 90ern, dass die Produkte bauen, die kompatibel zu Microsoft Office sind.
Da habe ich bessere Erfahrungen mitgemacht als mit LibreOffice.
Wenn ich ein komplett verhunztes, schrottiges CI-Dokument von irgendjemandem bekomme, dann ist es bei LibreOffice so, ich mache das auf, schreibe was rein, speichere es, und es ist noch kaputter als vorher.
Die Gegenseite ist noch trauriger als vorher.
Mit Softmaker Office funktioniert das auch echt gut.
Da habe ich dieses Problem noch nicht gehabt.
Und vor allen Dingen, es sieht halt auch von der Oberfläche aus wie ein Microsoft Office.
Ich habe bei einem meiner vorherigen Arbeitgeber auch intensiv Microsoft-Produkte benutzen müssen.
Bis Windows 7 oder Windows 8 war ich da unterwegs.
Ich habe auch Office auf Mac benutzt.
Diese Oberfläche mit den Ribbons, das habe ich mir angeeignet.
Das passt auch für mich.
Bei LibreOffice tue ich mir echt schwer.
Das ist mittlerweile auch besser geworden.
Bis vor ein paar Monaten oder Jahren bin ich da überhaupt nicht mit zurande gekommen.
Softmaker Office ist dann die Alternative für mich.
Die kaufst du dir einmal, kannst sie auf 3 oder 5 Rechnern installieren.
Du kannst sie auch als Abo haben, wenn es sein muss.
Das finde ich gut, das benutze ich gerne.
Es ist das erste Office-Paket mit integriertem Chat-GPT4.
Ja, geil, super.
Da bin ich direkt gehuckt.
Klick einfach direkt schon, während wir hier auf den Kaufen-Button.
Shut up and take my money.
Wichtige Frage, die jetzt da noch gar nicht.
Welche Shell?
Da bin ich gerade in der Umgewöhnungsphase.
Ich habe bis vor einer Woche auf meinem Daily Driver die Bash gehabt.
Das ist aus dem Grund, weil du nie weißt, was du bei der Kundschaft antriffst.
Das kann vom aktuellen Debian 12 bis hin zum Red Hat Linux, wohlgemerkt nicht Red Hat Enterprise Linux, kann das alles sein.
Deswegen ist Bash meistens der kleinste gemeinsame Nenner.
Nachdem aber hier im regionalen Hackspace, Grüße gehen raus, ich sowieso schon immer mit Side-I angeschaut werde, weil ich der Einzige bin, der ein NixOS benutzt und dann auch noch der Einzige, der keine Z-Shell hat.
Das geht ja gar nicht.
Jetzt habe ich gerade angefangen, mich in dieses Z-Shell-Repertoire zu begeben und experimentiere gerade damit.
Kann ich verstehen.
Sowohl auf meinen Linux- als auch auf meinen BSD-Kisten muss eine ZSH drauf sein.
Es gibt ja das bekannte OhMyZSH.
Fun Fact, das gibt es auch für die PowerShell.
Das kann ich euch auch empfehlen.
Lässt die PowerShell dann doch noch ein bisschen schöner aussehen.
Cool.
Aber ja, kann ich total verstehen.
Mit der Bash komme ich klar oder so.
Ich bin ja froh, dass ich heute keine C oder keine Corn-Shell mehr in die Finger kriegen muss.
Das wäre dann doch ein bisschen sehr rudimentär.
Bash ist halt einfach überall da.
Das merke ich dir noch, wie man die Bash benutzt.
Da merke ich jetzt auch, da musst du dann umlehnen.
Manche Shortcuts sind halt eben einfach anders.
Tricks, die man sich vorher angeeignet hat, die funktionieren dann nicht notwendigerweise genauso.
Wobei die ZSH ja schon viel kombiniert.
Das ist ja eine Mischung aus TCSH, KSH und eben die Bash.
Also eigentlich so das Beste aus allen drei Welten.
Aber es ist natürlich eine Lernkurve.
Da musst du halt mal schauen.
Aber das war ja auch jahrzehntelang mit WIM und VI genauso.
Da war es so dieses "H, wie, du kannst keinen HJKL, du kannst nur Cursor-Tasten".
Ja, dann keine Eingabe für dich.
Tut mir leid.
Haben wir damals die Kollegen direkt als Erstes eingebläut.
Hier, Lern-VI, weil den hast du auf jedem System, egal ob Reliant oder HPUX oder IX oder sonst was.
Da hast du immer ein VI, kein WIM, sondern ein VI.
Also, das ist ein Vorteil von Vorteil.
Also, das hat sich jetzt auch geändert.
Die ersten Distros haben jetzt schon Nano als Default-Editor, wie zum Beispiel Fedora.
Weil man eben das Feedback bekommen hat von neuen Usern, dass die halt aufgeschmissen sind, wenn die GUI jetzt grad mal nicht geht und sie wollen den Config-File editieren.
Und dann hast du halt so ein WIM.
Ich verstehe das.
Bloß weil wir das damals so gemacht haben und wir die VI-Tasse auf den Tisch gestellt bekommen haben, ging mir in der Ausbildung genauso, muss man das ja nicht notwendigerweise von allen da draußen erwarten.
Ja, wobei, gerade IMEX oder WIM, das sind ja auch sehr, sehr mächtige Tools.
Also, für den VS Code gibt es auch eine lustige Extension, damit man das Ding auch wie ein VI bedienen kann.
Das ist super, ja.
Das habe ich auch gesehen.
Und ich hatte vor Ewigkeiten schon, also das ist jetzt 10 Jahre her, in meinem ersten Job oder so, gab es schon so ein Add-on für Outlook und für Excel, was aber kommerziell war, was genau das nachgerüstet hat.
Und ich habe versucht, meinem Chef die 60 Dollar aus den Rippen zu leiern, aber irgendwie hat das nicht funktioniert.
Heute ist es einfach.
Heute ist es ein Add-on für deinen VS Code und es ist sowieso alles eine Web-Anwendung, also was soll's.
Das ja sowieso, ne?
Es ist ja alles irgendwie Elektronen unter der Haube.
Und, ja, ich glaube, wenn ich gucke, was sagt mein Taskmanager momentan?
Ich meine, zu meinem Edge sage ich jetzt mal nichts, aber wenn ich allein sehe, was hier Teams sich im Hintergrund frisst, obwohl es halt einfach nur genutzt oder einfach nur im Hintergrund läuft.
Ja, schöne neue Webwelt.
Ich wollte es auch gerade sagen, schöne neue Welt.
Und wenn ich hier mal in unserem Dokument nach unten scrolle, glaube ich, wird Marius jetzt gleich den Inhalt seines Dateisystems auflisten.
Ich habe "Herr Jury" eingegeben und ich lese jetzt vor.
Nein, genau.
ASMR der Tools mit Marius Quabberg.
Oh Gott, oh Gott.
Ja, oh mein Gott.
Ich hatte es in der letzten Folge kurz angeschnitten.
Ich kam zwar aus der Systemadministration, bin dann aber relativ zügig in den Bereich IT-Marketing rübergegangen.
Ich war auch mal bei einem größeren Dokumentenmanagementsystem und war da auch sehr an der Exchange-Komponente mit beteiligt.
Traumata, sollte man am besten sagen.
Außerdem war ich vor ein paar Jahren auch im Marketing-Team von Nextcloud, weswegen das auch bei meinen Infratools ganz oben steht.
Also ich habe das bei mir ein bisschen aufgeteilt.
Ich bin ja eher in der Media- und Bearbeitungswelt anstatt in der Systemadministration mittlerweile.
Ein bisschen was selber zu administrieren, ist trotzdem übrig geblieben, weil ich unsere Infrastruktur von vielen gemanagten Hostern mittlerweile wieder zurückgeholt habe, weil das hat halt ein paar Jahre gut funktioniert und dann hat es geknallt und jetzt möchte ich dafür wieder weniger Geld bezahlen und dafür mehr Zeit reinstecken.
Wie gesagt, ich habe bei uns im Team Nextcloud relativ gut integriert.
Also von Nextcloud Talk, worüber wir hier gerade auch diesen Call führen, über Dateischares mit Kunden, die integrierte Mail-App, wenn wir irgendwie einen neuen Contractor oder Kunden onboarden.
Wir haben auch Menschen, die auf unsere Infrastruktur tatsächlich was machen.
Bis hin zu Deck für Kanban-Boards und so weiter habe ich da mittlerweile fast alles im Prinzip eingesetzt.
Ich habe auch die Passwörter-App mit drin, weil da kann man so schön mit den Mitgliedern dann auf der Instanz den direkten Passwörter teilen.
Nutzen wir hier tatsächlich bei Fax-Informatiker auch schon.
Ja, also wie gesagt, Nextcloud im Prinzip, den kompletten Stack durch, mache ich das Allermeiste drauf, weil das hat den völligen Vorteil, dass das meiste von meiner Firmeninfrastruktur damit austauschbar ist beziehungsweise meine lokalen Geräte.
Ich logge mich halt wieder im Browser ein und lade den Client runter und bin wieder da.
Das war mir an vielen Stellen wichtig, weil ich hatte halt auch gerade im letzten Jahr häufige Auslandseinsätze und da weiß man halt nicht, kommt jetzt das Gerät durch den Zoll oder was weiß ich, schmeißt mir einer kaputt, dann muss ich aber irgendwie in zehn Minuten wieder startklar sein.
Zehn Minuten nicht, aber klar.
So, bisschen Sys-Management mache ich halt doch noch.
Ich habe Thermius als SSH-Client gemacht.
Der kann eine ganz schön sortierte Key-Ablage machen.
Du kannst sehr viele lokale Environments mit übergeben.
Der gefällt mir sehr.
Da tue ich unsere meisten Web-Server mit verwalten.
Und ansonsten habe ich noch den Remote Desktop Manager auf dem Mac.
Ich muss dazu sagen, das ist jetzt hier alles auf macOS, weil ich kam zwar aus Windows-Welt, war dann irgendwie ein Jahrzehnt komplett auf Ubuntu unterwegs und habe da natürlich alles mundgeklöppelt und feinjustiert bzw.
kaputtjustiert und habe irgendwann gesagt, als ich von der Sys-Advent-Welt in die Media-Welt rübergegangen bin, okay, jetzt nehmen wir hier mal das OS und die Hardware, die dafür eigentlich die meisten nutzen.
Und das war macOS und ich komme auch mit den meisten Defaults mittlerweile sehr gut klar und habe nur weniges aufgebohrt.
So, so viel zum Infrateil.
Messaging habe ich hier im Prinzip noch.
Das habe ich auch mal als Thema vorgeschlagen für eine Folge, wie wir das so lösen.
Ich mache die kurz vor.
Ich habe da Beeper am Laufen.
Das ist auch ein Elektron-Client übrigens, der alle möglichen Bridges und andere Anbieter integriert.
Also, ich kann...
Achso, das ist hier natürlich für die Aufnahmen geschlossen.
Also, ich habe im Prinzip alle Messaging-Apps, WhatsApp, iMessage, Discord und so weiter, alles darüber abgebildet und habe den Vorteil, ich muss mit ein paar Geräten wechseleine App installieren und bin wieder da.
Das ist auch schön Ende zu Ende verschlüsselt.
Also, das Onboarding braucht noch mal zwei mehr und du musst da Keys drücken und dann kommt der ganze Verlauf wieder rein, aber dann musst du dich nicht bei allen Apps nochmal anmelden.
Das ist das Schöne.
Discord und Signal habe ich trotzdem noch als Desktop-Client integriert, weil das ist so ein bisschen das ISE-Drama.
In Beeper kriege ich zwar alle rudimentären Funktionen rein, aber das gibt es halt noch nicht.
Also, Text geht und was darüber hinaus geht.
Aber Video-Calls und so noch nicht.
Deswegen habe ich das noch.
Und da ich mittlerweile halt doch einen bunten Blumenstrauß, also, sowohl von unseren eigenen Sachen auf Mastodon als auch von Kundenprojekten verwalte, habe ich Mastodon.
Das ist ein ziemlich fähiger Mastodon-Client mit Multi-User.
Den kann ich sehr empfehlen.
Ja, dann sind wir im Prinzip schon bei der Kategorie Media-Bearbeitung.
Also, ich mache hauptsächlich Video-Bearbeitung im Moment.
Bin da hauptsächlich auf Final Cut Pro unterwegs.
Das habe ich irgendwann mal gelernt und seitdem beibehalten.
Und bin für alles, was der Kunde mir leider überbringt, Dienstleister vor die Nase.
Sitze dann auch noch mal bei den Adobe Creative Cloud Tools unterwegs, von denen bin ich kein großer Fan, aber meine Kunden leider schon.
So, dann habe ich für das Allermeiste dann auch noch Headbreak im Einsatz.
Das ist ein sehr schönes Frontend für FFM-Pack, wo du verschiedene Presets und Settings eingeben kannst, damit dir deine 12-GB-große Videodatei in ein paar 100 MB runterrendert.
Das reicht in den meisten Fällen, wenn du das komprimiert woanders eh wieder hochladen willst, zur Übergabe völlig aus.
Ja, ansonsten Standard-Tool bei mir noch in der Toolchain ist OBS.
Sowohl zum Streamen als auch zur Aufnahme, als auch zur Integration mit so ein paar Python-Skripts, dass da dann über irgendwelche Server-Instanzen mir dann Sachen reingepiped werden, habe ich im Prinzip häufig im Einsatz.
Dann habe ich hier noch was, das ist zum Ausreißer noch aus meiner Nextcloud-Site.
GIF-Brewery 3.
Das ist im Prinzip Greenshot, aber in "bewegt".
Kann man auch schön runterrennen und sagen, mit wie vielen Frames da dein GIF aufgezeichnet werden soll, entweder vom ganzen Bildschirm oder von einem Ausschnitt.
Ist ganz gut, wenn man mal einfach was in eine Doku reinpasten möchte, wo da jetzt ein Schritt ist, den man jetzt einfacher mit einem Bild oder mit bewegten Bildern als über die Tonspur oder Textspur vermitteln kann.
Ja, dann habe ich hier noch so die üblichen verdächtigen.
Canva, Gimp, Photoscape für was so an Bildbearbeitung reinkommt.
Das reicht in den meisten Fällen völlig.
Und ich habe mal geguckt, genau doch, Creative Cloud hatte ich aufgezählt, also Photoshop habe ich auch manchmal drin.
Heutzutage bekomme ich aber das allermeiste davon tatsächlich auch in Gimp oder in Inkscape auf.
Also ich brauche tatsächlich in den seltensten Fällen noch Photoshop.
Dann sind wir so bei der Mediaspatte beim Audiobereich angekommen, also TeamSpeak 3 zur Aufnahme nutzen wir auch hier gerade.
Hatte ich in der letzten Folge, hab ich das bei dir gemacht, Christian?
Ne, das haben wir in unserer Weihnachtsfolge, haben wir das mal sehr genau erklärt, diesen Workflow dazu.
Ja, genau.
Audacity zur Bearbeitung, Levelator zum Mixing und Forecast zum Kapitelmarken eintragen.
Das ist relativ robust.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich bei Audacity ein Versions-Pinning habe, weil ich mit dem neuen britischen Scheiß, den die da eingebaut haben, nicht klarkomme bzw.
wieder Features fehlen.
Da bin ich hier schon beim exotischen Teil bei den Tools oder was noch so übrig blieb.
Ich bin in Anspruch, dass meine Webcam besser aussieht als bei allen anderen Teilnehmern in den meisten Videocalls und habe deswegen eine DSLR von Canon über meinem Bildschirm hängen.
Und die kann auch Video out über USB.
Das Schöne ist, das Problem ist an dieser Stelle nur, dass Canon irgendwann mal aufgehört hat, ihre Tools zu optimieren und die mit diesen ganzen Permissions und mit den ganzen Abgrenzungen, die macOS irgendwann mal eingebaut hat, nicht mehr so richtig funktioniert, wenn man nicht irgendwie den Festplattenschutz aufhebt und solche Sachen macht.
Oder gerne auch mal ein Update, muss man Kernel-Module wieder aktivieren.
Also ich habe hier EOS Webcam Utility.
Das funktioniert bei mir aktuell nur, wenn ich die Kamera zuerst über OBS ansteuere, damit sie dann auch im Treiber aktiviert wird.
Witzige Geschichten, sollte man lassen.
Dann habe ich hier noch Viper.
Das ist tatsächlich ein systemweiter Adblocker unter macOS.
Der wird auch gut gepflegt und kriegt regelmäßig Updates für die Listen.
Damit habe ich hier im Prinzip irgendwann mal meinen eigenen DNS-Server abgelöst, weil ich brauche ihn auf dem Level dann nicht mehr.
Ich habe dann einfach die Ads über Viper blockiert.
Dann das eine der wenigen Sachen, die ich in den Key-Tools, Basistools austausche, ist tatsächlich der Clipboard-Manager.
Da nimmt sich CopyClip für.
Relativ idiotensicher.
Du kannst die letzten neun beziehungsweise zehn Sachen auch mit Tastenkombinationen wieder hervorholen.
Und da hast du von dem Rest, ich glaube, ich habe den bis 200, den nur bis 50 anscheinend.
Ach ja, genau, ich habe den Laptop aufgesetzt.
Deswegen, ich konnte im Verlauf durchgehen.
Hast du eine sehr gute Clipboard-Historie.
Ja, wir hatten Office schon mal angeschnitten.
Ich habe es tatsächlich mit meinem Umstieg aus der Ubuntu- beziehungsweise Linux-Welt rüber in die Media-Welt geschafft, diese ganzen Zöpfe im Bereich probitäre Software so gut es geht abzuschneiden und zwinge seitdem meine Umwelt dazu, diese freien Tools auch zu verwenden, weil dann werden irgendwann dazu Formate verwendet, die dann auch bei allen tatsächlich gehen.
Und in den allermeisten Fällen funktioniert das bei mir mittlerweile.
Ich habe lokal ein LibreOffice.
Ich nutze allerdings in den allermeisten Fällen auf der Nextcloud tatsächlich CollaborateOffice, beziehungsweise die Anpassung, die Nextcloud beziehungsweise Collaborate für Nextcloud macht mit Nextcloud Office und fahre damit sehr, sehr gut und habe das eben auch im Browser und damit auch auf allen meinen mobilen Clients dann direkt integriert.
Produktivity-Hack für mich, den ich seit irgendwie vier, fünf Jahren verwende, ist tatsächlich das Elgato Stream Deck.
Das ist so ein Makro-Keyboard.
Ich habe hier die Variante mit 15 Tasten, gibt es auch noch mit 32 Tasten, wo ich sämtliche Shortcuts drauf habe für Audio- und Videobearbeitung, wo ich dann nicht Spagat auf der Tastatur machen muss oder 30 Menüs durchklicken muss, drücke ich hier einmal und habe das mittlerweile mit Muscle Memory drin.
Ich sehe es gerade bei meinem Stream Deck für Final Cut habe ich noch eigene Icons drauf gemacht.
Bei Audacity schon nicht mehr, es ist alles Muscle Memory mittlerweile.
Ich muss nicht mal mehr hingucken.
Ich mache den hier mit irgendwie Daumen bewegen und bin dann durch die Timeline durch.
Das ist schön.
Habe ich das erste AI-Tool oder KI-Tool oder wie auch immer man es verfluchen möchte, ist in dem Fall ein bisschen mehr Machine Learning.
Mac Whisper.
Ich mache super viele von unseren Sendungen auch als Audio-Transkriptionen oder auch gerade auch bei meiner politischen Arbeit, wenn ich irgendwie größere Calls beiwohne und den oder der später leite oder durchdokumentieren und protokollieren muss, schmeiße ich da eine Aufnahme rein, lasse mir das im Volltext zurückgeben, schmeiße das in ein lokales GPT-Modell rein und sage dann "Guten Tag" und sage "Einmal bitte nach Themen" und so weiter, aufschlüsseln und so ein bisschen die Action Items, die ich erkennen kann, bitte wieder zurückliefern und dann gehe ich nochmal inhaltlich rüber und gucke, ob das tatsächlich noch Sinn ergibt und bin dann meistens zu 95% bereits da.
Also wenn ich das manuell machen würde, dann funktioniert meine Arbeitszeiteinteilung schlichtweg nicht.
Das ist für mich ein sehr wichtiges Tool.
Und auch mit Mac Whisper ganz wichtig, es läuft lokal, weil nicht nur in der politischen Arbeit, auch bei anderen Kundenprojekten, die haben das halt nicht so gerne, wenn man dann Sachen wo hinschickt, die sie nicht bereits im Stack haben als Server oder als Enderbieter.
Und das tut ganz gut.
Und auf MacOS, beziehungsweise mit der Apple Silicon Architektur, das Ding langweilt sich großen Teils, da geht nicht mal der Lüfter für an und ich glaube bei meinen zwei Stunden Calls ist das Ding in fünf Minuten fertig und dann habe ich dann mein Transkript.
Ja, für ein paar Sachen habe ich noch Chat GPT.
Das nutze ich tatsächlich gerade in der 4.0-Version, die ich da habe.
Da geht's dann meistens darum, irgendwelche größere und längeren Texte zu kürzen oder zusammenzustampfen, dass sie in die jeweilige Beschreibung noch mit reinpassen.
Ich mache viel Social Media Arbeit damit, darüber.
Das ist im Prinzip ein gutes erstes Werkzeug.
Also mir graut's auch so ein bisschen vor dieser Sparte mit "Oh, ich kann jetzt dieses Chatfenster bedienen und glaube jetzt Sachen zu können, ohne dass ich davon Ahnung habe." Es ist für mich immer nur ein Ergänzungswerkzeug oder eins auf dem Weg, was mich zum Ziel bringt.
Und auch da ist es in vielen Fällen nicht perfekt.
Ich hatte anfangs, das hatte Christian angesprochen, auch mal diese Phase mit "Oh cool, das Ding kann Bilder malen." Ich habe dann da auch alle möglichen lokalen Scheiß gemacht.
Diese Novelty hat recht schnell abgenommen.
Christian und ich hatten da auch schon mal das Gespräch drüber.
Wir hatten da ein paar Mal so Chapter Arts im Podcast zugemacht.
Auch das machen wir mittlerweile nicht mehr.
Und natürlich gibt es auch da diese Diskussion mit "Wo kommen diese Daten her?
Oh, interessant." Dann habe ich hier noch eine Tour, das heißt "Next Fan Control", wo ich im Prinzip sagen kann, mit einem Umschalter am Samstag Lüfter bitte einmal auf 100% setzen.
Das mache ich ganz gerne, wenn ich so eine paar Stapel Verarbeitung, so ein paar Stunden Videomaterial durchrendern muss, weil macOS dann doch sehr konservativ ist, was die CPU- beziehungsweise Fan-Kurve betrifft.
Und ich möchte dann doch nicht darauf warten, dass das fertig wird, nur weil macOS sagt "Ne, uns ist noch nicht warm genug, wir lassen den Lüfter noch aus." Da ist das dann ganz praktisch.
Ja, auch noch mal aus dem Haus El Gato ist das Control Center.
Ich habe hier im Hintergrund ganz viel RGB und leuchtenden Scheiß rumstehen, da alles darüber irgendwie anzusteuern ist.
Das mache ich dann darüber.
Und dann habe ich tatsächlich eine beziehungsweise zwei Indikatoren-Erweiterungen noch.
Das eine heißt "Itsica".
Das ist im Prinzip, wenn man auf das Datum oben in der Leiste klickt, kannst du einstellen, dass er dir sämtliche von deinen Kalendern und Kalender-Items noch mit einblendet.
Das ist ganz schön, wenn man mal schnell einen Überblick braucht.
Ja, dann habe ich hier noch "Airbody", weil ich bin mittlerweile relativ fest im Apple-Ekosystem drin.
Das fasst mir einmal alle Geräte, die ich so habe und die verbunden sind, zusammen, zeigt mir den Ladezustand an, oder wenn es irgendwelche Audiogeräte sind, per Shortcut kann ich mich dann zu denen verbinden.
Ja, und dann habe ich hier noch was, weil ich auch sehr oft leider mit Kleinstcomputern rumspiele, wie Raspberry Pis, den "Berliner Etcher" und den "Raspberry Pi Imager" noch installiert.
Den "Raspberry Pi Imager" bräuchte ich im Prinzip nicht, weil der ist Deckungsblech von der Funktionalität mit "Berliner Etcher", aber ich bin zufroren, mir jedes Mal von bestimmten Nischen Sachen die Downloaddings raussuchen und dem "Raspberry Pi Imager" sind sie bereits hinterlegt.
Deswegen habe ich den noch drauf.
Dann habe ich im Prinzip hier die letzte Entwicklungskomponente noch, das nennt sich "Local".
Das ist so ein Prinzip lokaler Web-Server, der dir sehr schnell lokale WordPress-Instanzen deployed, weil ich kriege halt häufiger auch noch so für Web-Migrationen irgendwelche Sachen vorgesetzt, die, keine Ahnung, schon sehr stark angestaubt sind und die so keinen Upload in der aktuellen Version überleben würden und die darf ich dann erstmal in der lokalen Umgebung auseinandernehmen und dann wieder exportieren und dann auf den Web-Server stellen.
Das ist tatsächlich komplett free.
Es gibt eine Subscription-Variante, mit der du das dann auf den Server übertragen kannst.
Die brauche ich aber nicht, weil irgendwann habe ich auch mal gelernt, FTP-Server zu bedienen.
Ja, tut relativ gut.
Ja, das ist mein Deck.
Ich bin tatsächlich relativ froh, den "Sysadmin"-Teil sehr weit eingestampft zu haben.
Das Allermeiste mache ich mittlerweile einfach nur noch über "SSH" bzw.
"Thermios".
Wobei, "Elgato Stream Deck", ich habe selber zwei.
Ich habe eins im Büro, das mit den 15 Tasten und hier vor mir steht das kleine mit den sechs.
Doch, ist schon sehr praktisch.
Ich habe da auch die Plug-ins für Teams, für Zoom und hin und her.
Also mal schnell muten und so weiter.
Ist das schon ganz handy an der Stelle.
Ich habe da halt ganze Effektketten drauf oder irgendwie, wenn ich meinen Livestream starte, so kriege ich jetzt zwei Knöpfe und dann ploppen wir so 17 Fenster hoch mit den richtigen Einstellungen und Parametern.
Das hat schon was.
Was ich auch spannend fand, du machst dann den Schnitt mit Audacity.
Ich glaube, Christian, du bist auch, genau wie wir beim Wartungsfenster, eher auf dieser püttelhaften Schiene mit Ultraschall.
Ja, ist so.
Also ich habe mir Audacity mal angeguckt, auch weil einige von meinen befreundeten Podcaster in Größe gehen raus, die benutzen auch Audacity und ich finde das Tool einfach, es tut mir leid, ich komme da nicht rein.
Ich finde das schwer zu bedienen.
Audacity verhält sich zu Ultraschall so wie GIMP sich zu Photoshop verhält.
Und das meine ich jetzt völlig emotionsfrei.
Also ich meine das nicht, dass das eine Tool gut, das andere schlecht ist.
Das liegt alles immer, es ist eine persönliche Sache, was man besser findet, aber mit Ultraschall, finde ich, kommt man auch als jemand, der überhaupt keine Ahnung von Audio hat.
Ich habe da ja überhaupt gar keine Ahnung von und kriege das trotzdem hin, in einer adäquaten Zeit einen Podcast zu schneiden.
Und bei Audacity bin ich da kläglich dran gescheitert.
Da sollte ich kurz dazu sagen, ich habe eine YouTuber-Vergangenheit, in der ich damals noch 2008/2009 Musik gemacht habe.
Ich habe ganze Alben in dieser Software produziert und nutze Audacity seit knapp 15 Jahren.
Deswegen, also mich kriegst du, ich bin dann jetzt im Features Deck drin, ich weiß jetzt, wie das geht, mich kriegst du da erstmal so schnell nicht wieder raus.
Ich fand den Vergleich zu GIMP und Photoshop tatsächlich sehr gut.
Ich hätte gesagt, die machen anders andere Sachen kompliziert, aber das ist hier genau auch der Fall.
Wenn ich das heute nochmal neu lernen würde, oh Gott, ich würde auch nie nochmal Audacity nehmen.
Da gibt es doch noch ein anderes Tool, wie heißt das?
Die Digital Audio Workstation, wenn man den Bock hat, sich krude Shortcuts anzulernen.
Ist das wirklich so schlimm?
Ja, muss man so sagen.
Ich habe für die ganzen Midi-Kram damals noch Linux Multimedia Studio genommen.
Das war ein FL Studio Clone.
Und dann später Bitwig Studio.
Aber die haben im Prinzip auch alle die gleichen Krankheiten.
Du musst das ein paar Mal verinnerlicht haben, was da tatsächlich abgeht, und danach tut es immer noch weh, aber du gewöhnst dich dran.
Gleiches wie bei Audacity.
Spannend.
Ja, war sehr schön zu sehen, wie jeder da so seine Toolchain hat.
Ich lasse es nochmal schwimmen, wenn sich so andere Leute Toolchain, was man auch selber für seine eigene Sache dann noch auspicken kann.
Liebe Zuhörende, wenn ihr Tool-Empfehlungen habt, Handwerkszeuge, oder auch wenn ihr mal eure eigene Toolchain mal vorstellen wollt, ihr könnt das über die bekannten Feedback-Kanäle, also zum Beispiel in einer E-Mail an domian@faxinformatiker.de oder kommentiert unter faxinformatiker unter die aktuelle Folge, oder über Mastodon.
Gerne auch eure Anekdoten und Horror-Stories, wo wir euch dann in einer der nächsten Folgen seelischen Beistand ergeben können.
Oder wir machen es einfach lustig über euch.
Könnt ihr euch raussuchen.
Mit den Leuten lachen, nicht über die Leute, Patrick.
Wichtiger Unterschied.
Ich hoffe, die Leute konnten auch heute wieder über uns lachen, oder über einige unserer Sachen.
In diesem Sinne würde ich sagen, vielen Dank fürs Zuhören.
Bis zum nächsten Mal.
Tschüss!
Tschüss!
Bis bald!
Tschüss!
[Musik]
