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370 - Das Monster im Keller

Episode Transcript

Herzlich willkommen bei Paula Lieblin.

Mein heutiger Gast ist Alex und es geht um eine Mutter, die ein riesiges Monster im Keller versteckt hält und sich mit ihm versteckt.

Und wie das aussieht und sich anhört, hört ihr in dieser Folge.

Ganz viel Spaß.

Herzlich willkommen, liebe Alex.

Hallo, liebe Paula.

Schön, dass du da bist.

Ich freu mich sehr.

Und wir haben hier schon eine Menge Action vorab gehabt, weil ich gedacht habe, ich hätte mein Handy vergessen.

Aber langsamer, egal.

Na ja, egal.

War ich halt noch mal draußen, macht ja auch nichts.

Worüber wollen wir heute sprechen?

Also, ich glaube, ich habe zwei Themen, die wahrscheinlich sehr nah beieinander liegen.

Ich fange einfach mal, bitte starte einfach mal so rein.

Ich hatte eigentlich, und das habe ich so lange nicht mehr gesagt, ein richtig, richtig geiles Jahr.

Und da ist das ironisch gemeint, oder?

Nee, das ist gut.

Weil bei diesem Jahr, dem Jahr, war für viele echt schwierig.

Ja, okay.

Total.

Und ich hatte eigentlich ein mega, mega gutes Jahr.

Und hatte ganz viele Mutausbrüche.

Tatsächlich hab irgendwie meinen Job geschmissen.

Zum Glück mit einer guten Abfindung.

Und hab einen Auslandsaufenthalt gemacht.

Länger, was ich noch nie gemacht habe.

Und bin Tante geworden.

Das war jetzt nicht mein persönlicher Mutausbruch, aber trotzdem irgendwie eigentlich richtig cool.

Und hab dann gemerkt, aber so bei all der Stärke, die ich auch empfunden hab, was für einen wahnsinnig krassen Einfluss einfach so meine Mutter immer noch auf mich hat.

Das Thema mit meiner Mutter, ja, das Thema Bindung tatsächlich.

Ich hab mich auch ausnahm.

Eine sehr lange Geschichte, die mir überhaupt nicht gut getan hat, mit einem Mann gelöst dieses Jahr.

Und merkt trotzdem einfach, dass dieses Thema nicht aus meinem Kopf und Herzen ist es wahrscheinlich sowieso immer drin, aber halt einfach, also so wie stark es mich beeinflusst, auch den Rest meiner Familie beeinflusst, jetzt auch meinen Bruder beeinflusst in Sachen Erziehung und so weiter.

Und das ist irgendwie so ein Dauerthema.

Ja, und darüber würde ich gerne sprechen, quasi das Thema Bindung, Bindung zur Mutter und auch dadurch meinen Bindungsverhalten halt tatsächlich.

Genau.

Sehr interessant.

Dieses Jahr war, glaube ich, oder also, dieses Jahr, zwanzig, fünfundzwanzig, war für ganz viele Das ist zumindest mein Eindruck, ein Jahr, in dem sich so geschält wurde.

Alte, heute wurden abgestriffen.

Und auch vieles noch mal so aufgeploppt ist, was weg sollte.

Also war zumindest bei mir ganz stark so bei vielen aus meinem Freundeskreis auch.

Ich vermute, das war vielleicht ein bisschen das Motto.

Ich glaube, ganz stark an sechsundzwanzig.

Darum ist es super, dass du hier bist.

Sehr schön.

Erzähl von deiner Mutter.

Ja, also ich bin die Erstgeborene, war nicht geplant.

Wie alt war sie da?

Mitte zwanzig, vierundzwanzig, glaube ich ungefähr.

In einer festen Beziehung oder so zwei, drei Monate, kann sich meine Eltern immer noch zusammen.

Mein Bruder ist jünger als ich, dreieinhalb Jahre.

Ich weiß aber, dass ...

Also, ich war einfach tatsächlich eben nicht geplant und es wurde sehr stark von beiden Eltern, Häusern gedrängt.

Okay, du bist schwanger, dann wird geheiratet.

So, ne?

Ich bin auf dem Dorf groß geworden.

Was sollen denn die Leute denken?

Was sollen denn sonst die Leute denken?

So was wie Schwangerschaftsabbruch um Gottes Willen.

Genau.

Und ja, dann wurde geheiratet und dann auch quasi bei ihrer Schwiegermutter eingezogen.

Ins Elternhaus.

Macht mein Bruder übrigens gerade auch.

Gerade Einzug.

Das ist nur schon mal so.

Ja, okay.

Ja, diejenigen, die sich in den Haus wiederholen, die wiederholen das.

Ja, klar.

Genau.

Und ja, so ...

Und dann wurde eben geheiratet.

Und mein Vater hat halt ...

also, ganz klassische Rollenbilder.

Meine Mutter hat so ein bisschen anfangs noch gearbeitet, ganz schnell nicht mehr.

Ähm, ich bin allerdings sehr, sehr stark viel auch bei ihrer Mutter quasi mit groß geworden, also meiner Oma.

Die ist sich dann leider ...

da war ich so, elf, zwölf, hat sie sich das Leben genommen.

Kein Thema, aber familiär.

Also ...

Was wurde gesagt, was mit der Oma ist?

Ich glaub, ich hab insgesamt drei Geschichten gehört.

Das Erste war, sie ist gestolpert.

In der Badewanne gestolpert.

Das Zweite war in der Badewanne gestolpert und hatte irgendwie noch einen Föhn in der Hand.

Was geht da mal?

Kann ja einfach mal so passieren.

Und dann hab ich eigentlich im Schulbus erfahren, was wirklich los war.

Und so mit dreißig tatsächlich dann erfahren, dass das dann so lieb.

wirklich die Story.

Also sie hat sich die Pulsar dann aufgeschnitten.

Mhm.

Genau.

Aber eben nie ein Thema.

Und für mich war das so ein ...

Es war wie, als hätte ich meine Mutter verloren einfach.

Es ist die Mutter mütterlicherseits gewesen.

Und die hatten eigentlich auch eine sehr starke Bindung, aber sie konnte einfach nicht drüber sprechen, glaube ich.

Ja.

War ein starkes Thema, aber ...

Ja.

Vor allem wenn es so ein Geheimnis ist.

Es herstellt immer noch der Irrglaube, dass Kinder nicht merken, wenn was nicht wahr ist.

Aber Kinder merken das.

Total.

Auch viel kleinere Kinder merken das ja schon und checken viel mehr.

Genau, das war auf jeden Fall ein Riesenthema.

Und ich glaube, das ist da auch mit meiner Mutter psychisch sicherlich.

was ich auch total nachvollziehbar finde.

Aber eben, sie hatte auch nicht gelernt, offensichtlich irgendwie sich zu äußern, zu kommunizieren.

Hat bei ihr, glaub ich, eine starke Überforderung spätestens ab da stattgefunden.

Ich kann mich auch an Überforderungssituationen vorher erinnern.

Und sie hat's leider durch ...

Sie hat's leider körperlich an mir und meinem Bruder halt ausgelassen.

Das heißt, ihr seid geschlagen worden?

Ja.

Mhm.

Mhm.

geschlagen worden, sie war.

Und das ist sie eigentlich bis heute.

Und das ist so, ich bin so ambivalent ihr gegenüber einfach, weil ich so viel auch Verständnis hab und so viel kapiere einfach, ne?

Weil ich weiß, also ich hab keine Kinder auch bewusst nicht und ich kann mir das vorstellen, dass dir alles über den Kopf wächst.

Aber die Dinge, die sie gemacht hat, die kann ich Ich kann das nicht vergessen, ich kann es auch nicht verzeihen so richtig, ehrlich gesagt.

Und es tut mir trotzdem total leid, dass sie in so einer Situation war, weil ich mir sicher bin, dass es auch ihr eigentlich wahnsinnig leid tut.

Aber sie hat Dinge, also es ging über die körperliche Gewalt hinaus.

Es ist für mich einfach psychischer Missbrauch, ehrlich gesagt, gewesen.

Zum Teil mit Liebesentzug, sie hat drei, vier, fünf, sechs Wochen einfach mit niemandem mehr gesprochen.

weder mit mir, mit meinem Bruder, mit meinem Vater nicht.

Sie hat sich zweieinhalb Tage einfach versteckt.

Und ist einfach nicht versteckt.

Sie hat sich im Keller versteckt.

Sie hat sich einfach vor uns versteckt.

Und mein Vater hat sich nicht getraut.

Ich hab irgendwann gesagt, ich rufe jetzt die Polizei.

Und er so, nein, was sollen die Leute denken?

Und dann kam sie raus und hat gedacht, na, habt ihr gedacht, ich tue mir was an.

Und sie hat damit gespielt, angefangen, damit zu spielen.

Und sie hat ...

angefangen mich unter Druck zu setzen, indem sie mein Bruder geschlagen hat und mir gesagt hat, wenn du jetzt nicht auffällst, ich hab oft so Übersprungsreaktionen, das hab ich immer noch, dass ich hysterisch lachen muss, wenn irgendwas Schlimmes passiert.

Also, dann kannst du jetzt erzählen, genau, irgendwie, meine Mutter ist gestorben und ich muss voll lachen oder grinsen.

So, das hab ich irgendwie nie ...

überwunden.

Und das hatte ich als Kind schon.

Und musste hysterisch lachen.

Und sie hat gesagt, ich höre erst auf deinen Bruder zu schlagen, bis du aufhörst zu lachen.

Wow.

Und das geht so in die Richtung.

Und das war nicht permanent so.

Das war ...

Weil das ist ...

Ich merke das immer selber, wenn ich drüber spreche, ist eigentlich gar nicht auszuhalten irgendwie.

Es war nicht permanent, aber immer wieder.

Und es war immer einfach so ein Druckzustand.

Wann passiert es wieder?

Und ...

Ich hab jetzt einfach so gemerkt, Mann, ich hab so viel irgendwie geschafft.

Ich bin mit ...

mit ...

mit ...

mit zwanzig bin ich ausgezogen.

Ich hab mich gelöst, ich hatte ganz viele Kontaktabbrüche.

Ähm ...

Ich hab irgendwie so ein ganz anderes Leben irgendwie für mich zwar geschafft.

Und trotzdem hat sie immer noch so eine Macht, weil immer dieser Angstzustand da ist, wann flippt sie wieder aus, wann passiert wieder etwas.

Und ...

Ich möchte den Kontakt eigentlich nicht abbrechen.

Ich will das eigentlich nicht, weil jetzt zieht mein Bruder ein.

Mit meiner Nichte.

Aber ich hab auch so Angst, dass sich diese Geschichte einfach wiederholt, weißt du so?

Weil sich jetzt auch anfängt schon.

Die Beeinflussung halt einfach so ...

Moment, das haben wir früher aber anders gemacht.

Das musst du bei dem Kind jetzt auch so und so machen.

Wieso zieht er bei ihr ein?

Also, offiziell?

Ähm, er hat, das ist unser Elternhaus.

Er hängt da irgendwie unfassbar daran.

Er hat's jetzt auch überschrieben bekommen.

Ich hab gesagt, ich will's auf gar keinen Fall.

So, er hat mich ausbezahlt und ähm, er hängt da total dran.

Er sieht sich voll in der Verantwortung.

So von wegen, was denkst du denn?

dann wird das verkauft, dann wurden da fremde Menschen drin.

Und ich denke mal so, ja, was ist auch nur ein Haus?

Und weißt du, wie viel Scheiß wir da eigentlich erlebt haben?

Ist dir das klar?

Und es ist ihm zum Teil klar.

Aber zu einem ganz großen Teil auch nicht.

Und er ist auch dort in der Region einfach verwurzelt, viel verwurzelt als ich.

Ich wollte immer eigentlich nur weg.

Und er ist eben da.

Und jetzt sieht er mit seiner Freundin ein.

Und dem Baby.

Und ich denk mir so, oh mein Gott.

Wie alt ist deine Mutter?

Fünfundsechzig.

Also deine Eltern leben beide noch da.

Und das soll auch so bleiben.

Weißt die Freundin um die Geschichte?

Ansatzweise nicht alles.

Bin ich mir ziemlich sicher.

Also ...

Sie hat viel mitbekommen, weil auch in den letzten Jahren zwischen meinem Bruder und ihr auch Eskalationen passiert sind, die ...

Völlig irre sind eigentlich.

Schlägt er sie?

Streckt wer?

Mein Bruder?

Seine Freunde?

Nein.

Also, ähm, ich meine Eskalation zwischen meiner Mutter und ihm.

Ah, okay.

Und Gottes Willen nein.

Ich dachte, nee, es kann ja sein, dass er das dann übernimmt.

Dann wäre es für ihn weniger schlimm.

Es geht definitiv nicht voraus, aber es gab Eskalationen zwischen meiner Mutter und ihm und das hat meine Spägerin quasi schon mitbekommen.

Ich glaub aber nicht, dass ihr das gesamte Ausmaß bewusst ist, was da stattgefunden hat.

Mein Bruder ist es bewusst, war ich mir auch lange nicht sicher, aber ich hab ihnen einfach damit konfrontiert und hab gesagt, du, zieh da nicht ein, zieh nicht ein.

Und vor allem nicht mit dem Kind.

Und er sieht sich aber in so einer Verantwortung auch meinen Eltern gegenüber.

Und ich bin halt so ein bisschen, na ja, ich bin halt weggegangen, weißt du?

Dann irgendwann auch noch weiter weg.

Und das ist so...

Ja.

Ist auch schwierig.

Ja.

Ja, verstehe ich.

Und er hat natürlich nie eine Therapie gemacht.

Nein.

Na ja, gut.

Ja.

Es ist aber, das ist nicht deine Verantwortung, ne?

Du bist deine Verantwortung.

Ich kann mir vorstellen, wie absolut beschissen sich das anfühlt für dich.

Horror.

Mhm.

Die Prognose wäre natürlich, dass die Freundin irgendwann denkt, fuck it.

Und das Kind nimmt und auszieht.

Das ist zumindest meine Hoffnung, dass sie es macht, wenn es wirklich eskaliert, ehrlich gesagt.

Also so schlimm, dass auch dann im Prinzip ist.

Aber darauf vertraue ich auch, weil sie ist schon ...

Ich halte sie auch reflektierter als mein Bruder.

Und sie hat ...

Also sie hat einen guten, älterlichen Background hinter sich.

Also ich weiß, dass sie unfassbar verantwortungsvoll auch einfach mit diesem Kind, mein Bruder allerdings auch, das definitiv.

Aber ich traue ihr schon zu, dass sie sagt so, nee.

bis hier nicht weiter.

Und jetzt packe ich das Kind und gehe halt weg.

Vielleicht braucht er das, diese Lektion.

Noch mal so richtig verstehen, dass hier nichts zu holen ist.

Interessant finde ich ja die Rolle deines Vaters, dass er sich entscheidet, seine Leben zu verderben, indem er sich so besudeln lässt und auch seine Kindern natürlich nicht geschützt hat.

Er hat sich massiv schuldig gemacht an euch.

Ich weiß.

Das ist ihm auch bewusst.

Ähm, mit ihm habt ich Gespräche darüber, auf jeden Fall.

Er schämt sich wahnsinnig.

Aber kann das immer wieder richtig gut wegschieben.

Und dann bin ich eher so.

die Drama Queen, weißt du so?

Viel Verständnis.

Dann, aber oh Gott, jetzt muss ich ja was dann verändern.

Ach, jetzt übertreibt man nicht so schlimm was doch nicht.

Das schwarze Schaf bringt das Licht ins Dunkel.

Aber das ist deren Drama, ne?

Es geht ja jetzt um Deins.

So, wo spürst du sie am deutlichsten in dir?

In einer ziemlich krassen Konfliktscheuer, tatsächlich.

Weil ich darf ja nicht zu viel sein, ich darf nicht zu anstrengend sein, dann eskaliert's.

Und auch darin, dass ich halt ...

voll um Liebe kämpfen muss einfach.

Ich muss halt ganz viel machen.

Na klar, die gibt es ja für dich nicht einfach so, ne?

So, genau, und ich muss da richtig.

Und Liebe muss auch total krass sein und sich so richtig, es muss immer super extrem sein.

Also irgendwie, ne, so, ich hab mit.

mit achtzehn hatte ich meine erste Beziehung und der Mann war einfach dreiunddreißig.

Das war schon, oah, krass ist was Außergewöhnliches und crazy und ich schaff das aber, ne?

Ich krieg das hin, so.

Hatte auch ein Geschmäckchen.

Ja, total.

Ich bin jetzt neununddreißig, wenn ich darüber nachdenke, jetzt ein Freund von mir ankäme und sagen würde, dass meine Freundin dies achtzehn, ich würde ausrasten einfach.

Es hat ein totales Geschmack, also richtig überleihlich, total, ja.

Genau, und das ging so ein Jahr.

Und es war immer, danach hatte ich irgendwie eine Fernbeziehung, dann hatte ich, also es war immer irgendwas.

Was nicht so kompliziert ist.

Genau.

Es muss kompliziert sein.

Und vor allem auch mit ziemlich viel Drama auch.

So, gerade am Anfang.

Das muss so richtig reinhauen.

Dann catches sie mich am meisten.

Und meine längste Beziehung habe ich vor sechs, sieben Jahren jetzt beendet.

Das waren zehn Jahre, aber mit jemandem, der halt einfach absolut gar nicht binungsfähig war, im Prinzip.

Wir hatten nach fünf Jahren einfach auch keinen Sex mehr, aber ich wusste, das ist mein Projekt.

Irgendwann wird das.

Irgendwann, wenn ich nur fest genug kämpfe, dann wird das schon.

Total, ja.

Und wir sind dann ...

Genau, also, als die Schwierigkeiten anfingen, sind wir zusammengezogen.

Auch super Entscheidung.

War richtig geil.

Vielleicht hätte wir noch heiraten können.

Total, und eigentlich auch noch.

Ich hätte eigentlich einfach aufschwanger werden müssen.

Er wollte zwar nie, aber ich hätte das ja ...

Ja, klar.

Er wäre ein super Vater gewesen.

Das hätte ich auch noch hinbekommen.

Genau, so.

Ja, von dem hab ich mich getrennt.

Also, es sind erstaunlich viele Leute, entweder mit ihrem Vater oder ihre Mutter zusammen.

Es hilft wirklich, wenn man in so einer komplizierten Beziehung ist, zu überlegen, mit wem wir nicht zusammen, ist es Mami oder ist es Papi?

Total, absolut.

Da hab ich auch schon darüber nachgedacht, im Prinzip eigentlich, wer es ist.

Ich bin selber auch so eine Kombi aus beiden Charakteren irgendwie.

Ziemlich emotional aufbrausend wie meine Mutter, allerdings auch total konfliktscheu.

und so ein bisschen blämchenhaft wie Party.

Und ja, also ich such mir schon eine Mischung aus beiden dann auch immer, genau.

Naja, jedenfalls, ja, ich hab mich getrennt, war eigentlich schon mal guter Schritt, hab's dann aber fertig gebracht, einfach jetzt quasi so sechs Jahre.

Na, Fähren mit einem verheirateten Mann zu haben.

Cool.

Ein bisschen Lebenszeit für Sven.

Ich brauchte noch mal ein bisschen Drama.

Vor allem brauchte ich, aber ich war wie so ein Schwamm.

Und der hat mir natürlich so viel Lovebombing gegeben am Anfang, das hab ich so gebraucht.

Es war aber so geil einfach, es war so toll.

Ich dachte mir so, ja, genau, das brauch ich.

Ich hab super viel bekommen und dann eigentlich nichts bekommen.

Die Lebenszeit, ich werd nächstes Jahr vierzig.

Ja, genau.

Egal.

Also, äh, ne?

Aber ...

du, es gibt Leute, die machen das zwanzig, dreißig Jahre.

Das ist dann noch viel tragischer.

Ja.

Äh, cool.

Und der ist ...

Geht so.

Auch immer noch mit seiner Frau zusammen, weil ...

Nein, er hat sich jetzt getrennt, aber hat dann parallel quasi das mit mir dann auch beendet.

Also, ähm, bzw.

hat gesagt, nee, ich brauche jetzt erst mal, ich kann jetzt erst mal gar nichts mehr an mich ranlassen.

Und dadurch hab ich's geschafft, mich tatsächlich dieses Jahr zu lösen.

weil er gesagt, nee, jetzt trenne ich mich wirklich, jetzt brauche ich aber auch so richtig Zeit für mich.

Und für dich habe ich jetzt einfach gar keine Zeit mehr.

Da sieht man ja auch, wie groß der Wert dann ist.

Total.

Also für den Menschen.

Und es ist ein interessantes Phänomen oder, ehrlich gesagt, Symptom fast, dass Männer ...

oder auch Frauen, also die Leute, die in der festen Partnerschaft sind.

Nee, es betrifft eher Männer.

Also Männer, die verheiratet sind oder in der Partnerschaft, wenn man sie fragt, was hat dir die Affäre gegeben, dann reden sie nur von sich.

Also, sie hat mich lebendig fühlen lassen, ich fühlte mich wieder gebraucht und gewollt und so weiter.

Und da geht es gar nicht um die Personen, die da noch involviert ist.

Also, das muss man sich immer wieder ...

...

ins Herz rufen oder ins Hirn, je nachdem, wo es besser andocken kann.

Weil es geht nicht um euch.

Es geht darum, dass der Mensch sich besser fühlt.

Absolut.

Mit seinem Scheiß.

Ja.

Aber ich war ja diejenige, die ...

hat besser fühlen.

Ja, ist das so?

Also, das hab nur ich geschaut.

Nur du.

Das war nur ich.

Ja.

Genau.

Die ganze große Belohnung.

Total.

Ich darf Liebe nicht einfach haben, dafür muss ich kämpfen, das ist superpräsent.

Du bist ja auch keine Einzelfreiheit, wie du weißt.

Sicher, das ist leider, leider sehr weit verbreitet.

Das Problem ist natürlich, dass es so tief verwurzelt ist, weil du ab Tag eins deines Lebens gelernt hast, dass man wirklich aktiv ...

und zwar nicht nur ab und zu, sondern eigentlich von morgens bis abends.

Und das ist das, was so anstrengend macht.

Darum sagen viele Leute, dein Vater, dein Bruder, alle da draußen, oh, nee, so schlimm ist es ja eigentlich nicht.

Und suchen dann wieder und wieder Rechtfertigung, warum es so schlimm nicht ist, aber es ist so schlimm.

Weil Liebe, um die man kämpfen muss, ist keine Liebe, das ist Mitleid.

oder Mitgefühl vielleicht im Idealfall noch.

Ja.

Okay.

Eigentlich auf dem Papier eine simple Lösung.

Ja?

Ja.

Die Umsetzung ist das Problem.

Okay.

Also auf Papier ist die Lösung.

Alles, was sich kompliziert anfühlt, ist falsch.

Okay.

Alles, was sich anfühlt, reizt mich nicht.

Ich merke inzwischen auch, dass es mir sogar dann Angst macht.

Also, wenn jemand einfach super nett zu mir ist, richtig bockert, so, ne?

Dann denk ich, oh mein Gott, oh nein.

Das kann nicht wahr sein.

Das kann nicht wahr sein.

Ich kann das ja gar nicht erfüllen.

Und der ist total overcommittet.

Das ist ja total drüber irgendwie so.

Und ja, das ist ...

dann bin ich auch schnell weg.

Tatsächlich.

Und ich dachte ja immer, ich bin doch so, ich will mich doch unbedingt bitten.

Und alle laufen ja eigentlich vor mir weg.

Und jetzt merke ich auch, genau auch ein Thema eben, nee, ich kann das dann auch ganz gut, ganz schnell zu der Aune ist, ist mir so drüber Aune.

Also bitte, so, ähm, du willst mich schon wieder treffen.

Hä?

Nein, ich wollte aber doch heute das und das machen.

Jetzt geh mir doch nicht auf die Nerven.

Und das ist doch eigentlich das, genau das, was ich mir eigentlich wünsche.

Und dann kriege ich Angst.

Ja, genau.

Und genau das musst du machen.

Also alles, was kompliziert ist, weg.

Okay.

Egal, ob im Beruf, in der U-Bahn, beim Tomatenkauf, egal.

Dass du einfach wirklich im täglichen Leben übst, dich nicht unter Wert zu verkaufen.

Wenn du von den Grundeinstellungen ausgehst.

Also jedes Kind, jedes Tierchen, jedes Pflänzchen wird eigentlich ...

Wenn man mal von dem göttlichen Funken spricht, egal wie er aussehen mag, hat jedes Lebewesen das Recht, so angenommen zu werden, wie es ist, und den idealen Grund zu finden, zu gedeihen.

Sonne, Wasser, Nährstoffe, so.

Die Menschheit, das macht die Spezies so unglaublich ekelhaft.

Im Groben sieht man momentan wieder, wir nähern uns einer dunklen Phase, das kriegen Menschen offenbar nicht anders hin, es muss Back-auf-Back-abgehen, bis sie irgendwann mal irgendwas checken, müssen zerstören.

Und darum werden Kinder oder Tiere von uns ...

drangsaliert und gequält und kaputt gemacht.

Aber deine Default-Einstellung ist eine andere.

Die kleine Alex verdient das Bestmögliche von allem.

Und bisher hast du es nicht bekommen.

Und übrigens, genau wie meine liebe Julia Leischik, dickes Küsschen an dieser Stelle, immer sagt, du hast als Elternteil immer die Wahl.

Werde ich Sith oder werde ich Jedi?

Ja, und wenn du Sith wirst, der dunklen Macht verfälst.

Dann ist das eine bewusste oder unbewusste Entscheidung, aber es ist eine Entscheidung, die ein erwachsener Mensch getroffen hat.

Genau wie dein Bruder sich dafür entscheidet, sich weiter quälen zu lassen.

So ist seine Verantwortung.

Und ich verstehe auch, dass du Mitgefühl mit deiner Mutter hast, weil die Arme kann ja auch nichts dafür.

Aber die hätte sich jederzeit ...

leicht dahin gesagt.

Aber zumindest in der Theorie hätte sie sich jederzeit dagegen entscheiden können.

Das ist zu stark in ihr, hat sie nicht geschafft.

Ich meine, wie grotesk ist das, dass sich eine erwachsene Frau im Keller versteckt?

Irre.

Ja, das ist ...

Irre.

Mir wird es immer erst wieder bewusst, wenn ich noch mal drüber spreche.

Das ist total wahnsinnig.

Das ist absolut wahnsinnig.

Ja, definitiv.

Also ...

Ja, und sie trifft ...

Ja, da darf ich kurz einhaken.

Also, definitiv auch ihre Entscheidung, auch in einem viel späteren Erwachsenenalter.

Sie war vor sechs Jahren in der Psychiatrie.

Und sie hat selber entschieden, dahin zu gehen.

Dann hat sie kurz selber entschieden, wieder rauszugehen.

Weil sie gemerkt hat, oh Gott, ich bin hier von ihren umgeben.

Entschuldigung.

Das war ihre ...

Gucken in den Spiegel.

Genau, und dann ist sie aber freiwillig auch wieder hingegangen.

Und dann ist sie aber auch freiwillig wieder rausgegangen.

Ich muss nicht, ich muss auch nicht, genau.

Und ich muss auch nicht ansetzen jetzt, weil nein, das war, und es ist bis heute die Schuld meines Bruders, weil er irgendwie eine Streitsituation ausgelöst hat.

Das hat bei ihr dann eine Depression ausgelöst, deswegen war sie in der Psychiatrie.

Genau, und das finde ich, in dem Alter ist es definitiv eine bewusste Entscheidung, einfach auch zu sagen, nein, ich übernehme gar keine Verantwortung für nichts, weil ...

Selbst wenn ich mal außer Kontrolle gerate, dann sind da aber auch vor allem meine Kinder schuld.

Ja, wow.

Genau.

Die Kinder sind schuld und sie ist Opfer der Umstände, ne?

Genau.

Was witzigerweise in der Parallel ist zu dem, was du bist, du bist Opfer der Umstände, ne?

Du musst um Liebe kämpfen und so weiter.

Das ist auch deine Entscheidung momentan.

Aber es ist natürlich auch meine Entscheidung und ich bin auch erwachsen inzwischen.

Ich bin ja auch nicht nur noch Opfer, finde ich so.

Genau, aber du fällst dich natürlich in Beziehungsdingen so, indem du sagst, ich arme Sau, ich guck, wie schwierig das für mich ist.

Ja, total.

Und ich will es aber gar nicht.

Und ich denke auch vor allem, was mich wirklich auch wahnsinnig macht, ist, dass ich denke, So, ich kann mich ja gar nicht mehr verlieben, weil wenn ich verliebt bin, ist es eigentlich total drüber immer gewesen.

Weil es so voll aufregend und so richtig, dass es mir eigentlich übel wird und so.

Aber so will ich ja gar nicht mehr.

Aber wie komme ich in den Zustand?

Und woher weiß ich denn, auch wenn jemand, weil du gesagt hast, geh nicht mehr so in diese Extreme und nimm das an, was gut für dich ist und das komplizierte Spaß raus.

Nee, das ist ja wie gesagt, auf Papier einfach in der Praxis herzustellen.

Ich möchte aber sogar challenge'n, dass du verliebt warst.

Vielleicht sogar jemals.

Du warst voll in deinem Trauma drin.

Und das fühlt sich natürlich an wie ein High nach dem anderen.

Also, High, Low, High, Low, High, Low, ne?

Doppel an Min kickt voll rein.

Voll.

Du wirst ein richtiger Junkie und endlich kriegst du wieder einen Schuss, ne?

So.

Ähm ...

Das hat ...

mit dem Gefühl der Liebe ...

gar nichts zu tun, ne?

Natürlich verwechselt man das leicht, weil das einem ...

oder uns auch so beigebracht wird.

In Filmen sieht das so aus, in Büchern sieht das so aus.

Die ganze Weltliteratur ist ja voll mit hochdramatischen Geschichten, wo Leute Augenlichter verlieren und was weiß ich.

Vor allem, wenn wir auch gerettet werden.

Ja, ja.

Ich meine, guck dir Romeo und Julian an.

Das lieben es paar schlechthin wie Albern.

Zwei, fünfzehnjährige oder vierzehn, wie alt auch immer sie waren.

die Opfer richtig beschissener Familien-Systeme sind und dann entscheiden, okay, weißt du was, wir bringen uns alle um.

Dana Bacuzio muss ja auch dran glauben.

Voll.

Ja, also, es ist einfach eine richtig verrottete Gang.

Auch total krass eigentlich.

Ja, voll.

Mhm.

Aber ...

also, genau, die Praxis, das hast du ja auch nicht zum ersten Mal gehört, aber ich sag's gerne noch mal, weil der Mensch lernt durch Wiederholung.

Das ist ...

Und ich bin immer wieder überrascht, auch bei mir selbst, wie schnell ich Dinge vergesse.

Nicht nur mein Telefon und mein Kopf.

Und ich hab übrigens tatsächlich vergessen, das zu machen, weshalb ich das Telefon ursprünglich gesucht hab, nämlich die Parkohren zu stellen.

Nein, da hast du tatsächlich nicht gemacht.

Egal.

Egal.

Aber ...

Was kostet die Welt?

Ja, also ...

Es ist tatsächlich so, dass das, was du brauchst, genau das ist ...

was sich zu Tode langweilt, ne?

Weil das Dopamin fehlt.

Ja.

So.

Liebe ist aber tatsächlich im Grunde der Sturz aus dem Flugzeug wissend, dass du aufgefangen bist.

Okay.

Nichts anderes ist es, ne?

Okay.

Eigentlich.

Das maximale Vertrauen, das muss Liebe sein.

Und jetzt kann man natürlich diskutieren, ist da ...

epische sexuelle Spannung drinnen, idealerweise oder zumindest eine okaye Spannung, ja, ist aber auch nicht immer.

Und für Kinder wie dich finde ich es viel, viel wichtiger, nicht, dass du in einer sexlosen Beziehung leben sollst, verstehe mich nicht falsch, um Gottes Willen.

Aber, dass du erst mal auf das andere achtest, Loyalität, Integrität, ja, wie Stimmen, Wort und Tat überein, so.

in die Selbstbeobachtung gehen, kann ich mich fallen lassen, kann ich zulassen, dass jemand was für mich tut.

In dem du einfach sagst, ich hab mich halb zu Tode gekämpft, jetzt leg ich die Füßchen hoch.

Und jemand anderes schiebt mir so einen kleinen Puff drunter.

Voll schwer, aber okay.

Genau.

Übrigens eines der schönsten Wörter, die es gibt, finde ich, Puff.

Ja?

Ja, ich hab tatsächlich erst mal auch total, also nach meiner Trennung, auch nach dieser langen Beziehung total, ich hab also so meinen Mantra erst mal, ich lebe nie wieder ohne Sex einfach, ne?

Weil einfach fünf Jahre nichts passiert ist.

Ja.

Und das ist ja auch so, ne?

Du hast ja eigentlich mal so ein Schnitzel vor der Nase, du darfst aber nicht ran.

Und das ist halt, das macht auch mit dem Selbstwertgefühl so viel.

Und das war so mein Mantra, ne?

Und danach hatte ich dann irgendwie auch erst mal so für mich gefühlt.

so ein bisschen wie so eine sexuelle Revolution auch mal wieder.

Oder ich hab wirklich angefangen, überhaupt mich auch in der Hinsicht tatsächlich zu spüren.

Das finde ich schon wichtig.

Das ging tatsächlich super mit diesem ...

Verheiratet ein Mann?

Ja, na klar, weil du gar nicht, du bist emotional ja null in Gefahr.

Weil du wusstest, der kommt ja eh nicht zu nahe.

Kann er nicht.

Das ist eigentlich für dein Trauma die ideale Konsee.

Das war total gut, absolut.

Und immer, wenn er sich trennen wollte, habe ich gesagt, nein, bitte, weil, also trenne ich doch nicht wegen mir.

So, ne?

Und ich fange dich, aber dann nehme ich auch nicht auf, so, ne?

So.

Mhm.

Ja, und genau, aber nur zu diesem Thema.

auch mal, ja, hab ich aber auch gemerkt, es ist ja nicht alles so.

Und alles andere fehlt ja total und ich verhungere ja eigentlich immer noch so.

Und yay, toll, ich hab jetzt irgendwie ...

Wenn wir uns sehen, drei Uhr Gassmann, aber um danach geht er nach Hause.

Und ich bin ja immer noch am Arsch quasi.

Genau.

Naja, ist nicht alles ...

Sechsmal halt nicht satt, ne?

Das nähert nicht.

Also, es ist so ein Snack.

Aber es ist nicht ...

Das ist auch der Dominic Kick eigentlich wieder ein bisschen, ne?

Genau.

Und das kann dich natürlich auf so einem Level halten, dass es sich okay anfühlt, ne?

Aber ...

Du gräbst das Fundament trotzdem weiter ab.

Darum sind Leute, die sich so in der Sexualität ...

Passiert.

vielen, die neu nach Berlin ziehen.

Die denken dann, yeah, Kit-Kat-Kirrberg, kein Da.

Ich raste völlig aus.

Die graben sich aber selber das Fundament ab, weil sie aushöhlen.

Also die emotionale Unterfütterung fehlt dann so sehr, dass du wie bei so einer ganz krassen Diät dir deine eigenen Vorräte noch wegfrisst.

Da hast du gar nichts mehr plötzlich.

Und da hilft dir kein Orgasmus der Welt.

Und du siehst es immer an den Augen, wenn die dann plötzlich so ein bisschen tot werden.

Schaut euch mal im Merlin um.

Es gibt viele davon.

Und so toll das ist.

Ich bin voll dabei, wenn es um sexuelles Erleben und so weiter geht.

Aber es reicht halt nicht.

Reicht nicht.

Gerade wenn man so einen großen emotionalen Mangel hat.

Durch so eine Kindheit.

Würdest du mir überhaupt raten, gerade irgendwie jemanden kennenzulernen?

Oder?

Ja, unbedingt.

Und zwar ...

damit du mit dir selber in Kontakt kommst, in der auf der Seite, die du nicht so gerne anschaust.

Das heißt ...

ist natürlich schwierig.

Du kannst mir das auch gerne schicken auf Instagram.

Ich kann so rauslesen aus den Zwischentönen, ob das Hinderhaut oder nicht.

Aber jemanden, wo du ...

Also, du musst ihn schon als Mensch interessant finden, der muss intellektuell da sein, wo du ihn haben willst.

Idealerweise auch appetitlich, mehr oder minder.

Wird wahrscheinlich langweiliger aussehen, als du es dir vorstellst, aber egal.

Gut riechen soll er, so das meine ich.

Und dann ...

Also, A, offen sein, dass du da ein richtig schweres Päckchen hast.

Okay, auch tatsächlich.

Ja, finde ich immer.

Weil du sortierst die aus, die kann Bock haben, sich Mühe oder da so mit reinzufinden.

Das ist anstrengend für alle Beteiligten.

Und dann tatsächlich in die Selbstbeobachtung gehst und guckst, okay, jetzt ist jemand nett zu mir.

Also der sagt zum Beispiel, keine Ahnung, was er jetzt normal wäre, wenn du ...

den auch gut fändest.

Du, ich hab, ich weiß, wir wollten uns heute treffen.

Ich hab in deinem Lieblingsrestaurantisch reserviert.

Und hier sind Blumen.

Und, weißt du was, ich bin an diesem Buchladen vorbei.

Wir mussten sofort an dich denken.

Hier ist ein Buch, du wirst wahrscheinlich ...

Ja?

Aber ...

wenn du verliebt wärst, also, oder wenn das so ein Hype in dir auslösen würde, wie du's gewohnt bist, fändest du's geil, ja?

Mhm.

So.

Du lehnst es aber ab, dass jemand nett zu dir ist, darum findest du es wahrscheinlich zu viel und doof und völlig übergriffig, dass jemand an dich denkt und dir da noch ein Buch kauft, was soll der best?

Und auch schon entscheidet, was ich heute Abend mache, so geht's noch.

Ja, genau.

Und dass du genau diesen Impuls spürst und sagst, ach, interessant, das spricht ja, keine Ahnung, formulierst irgendwie, ich finde das immer ganz gut, wenn man das irgendwie verbildlicht, weil es leichter ist, das spricht ...

Keine Ahnung.

Stell dir vor, pass auf, das ist doch ein gutes Bild.

Weil es mächtig genug ist, glaub ich.

Stell dir vor, deine Mutter hatte einen Monsterfreund, unten im Keller.

Zudem ist sie immer gegangen und hat ...

Die haben sich gegenseitig Sachen eingeflüstert.

Wie, bleib hier, geh nicht hoch.

Die werden schon sehen, was sie ohne dich machen.

Und du könntest sagen, guck mal, da spricht der Monsterfreund, wie auch immer, meiner Mutter.

Der spricht zu mir.

Das übernommen eine Trauma.

Oder deine Mutter im Keller spricht zu dir.

Stell dir vor, wie sie im Kohlenkeller hinter einem Holzverschlag sitzt.

Keine Ahnung.

Mach's groß und gewaltig, sodass es präsent ist.

Nicht das harmloses, was dir leicht fällt.

Mach's so groß, wie es tatsächlich ist, so ein Monster.

Das spricht das Monster zu mir.

Und das Wille, dass ich das Falsche mache für mich.

Ich entscheide mich aber dagegen.

Ich gehe nicht mit in den Keller.

Ich bleibe hier und ich sage, lieber Hans, ich fühle mich total ...

oder witzig.

Jetzt kommt dieser Impuls in mir hoch, dass ich mich total bedrängt fühle.

Ja, oder in deinen eigenen Worten, logischerweise.

Ich weiß, dass das super nett ist mit dem Buch.

Wir haben gestern noch darüber gesprochen.

Aber witzigerweise löst das XY in mir aus.

Halt kurz meine Hand, lass mich mit diesem Gefühl sitzen, kurz.

Fände gut, wenn du in solchen Situationen Körperkontakt hast, damit diese Bedrohung so ein bisschen ...

Schmaler wird.

Kannst auch mit Freunden machen, die was Nettes für dich machen.

Egal wie.

Mit dem Arbeitgeber wäre es vielleicht ein bisschen weird, aber du weißt schon.

Da hab ich kurz in die Armung geht.

Das Ding ist nämlich, wir denken immer, diese Gefühle bleiben stundenlang mit uns.

Das stimmt nicht.

Es ist ein kurzer Moment.

Ungefähr zehn Sekunden.

Roundabout.

Dann sagst du, okay, das ist das Monster.

Das sagt mir, ich finde, dieses Buch ist richtig blöd.

Aber ich spüre, darunter ist eine total kindliche Freude.

Darüber, dass du so süße Sachen für mich machst.

Und ich möchte gerne lernen, das anzunehmen, annehmen zu können.

Weil ich das verdiene.

Es hat noch nie jemand für mich gemacht.

Und das ist ein ganz neues Gefühl für mich.

Ganz neu.

Dass du fast in kindliches Erleben zurückgehst, bloß diesmal schreibst du die Geschichte.

Und lässt nur Leute rein, die dir helfen, die Geschichte ...

Schön zu machen.

Bunte Tapete, Überlichter, Fenster, Fenster auf, Luftvögelchen, Gezwitscher, Wasser immer.

Und jede diese Handlung ist, da reißt du den fiesen Keller mit dem umtes Monster weg.

Und irgendwann wird das Monster sagen, okay, kann ich gar nicht mehr wohnen.

Dann gehe ich wohl besser.

Dauert aber.

Dauert.

Und es muss auch jemand wirklich verstehen.

Aber das ist ja eigentlich schon mal ein ganz gutes Auswahlkriterium, eventuell, wenn's jemand nicht versteht.

Ich hab's letztens gemerkt, ich lerne gerade jemanden kennen.

Aber jetzt auch schon wieder gemerkt, okay, ist auch schon wieder eigentlich ne ...

ne Extremsituation dahinter, die mich wahrscheinlich jetzt schon wieder reizt.

Trotzdem gutes Beispiel nur.

Erzähl mal kurz.

Der wollte mich halt einfach sehen.

Und ich wollte morgens ins Café.

Und er so, hey, ich bin aber grad in der Nähe.

Lass uns dann doch treffen.

Und ich so, ja ...

Aber erst dann und dann, ich bin ja noch gar nicht fertig.

Da hat er angerufen und das hat mich so gestresst.

Und ich dachte mir, was willst du jetzt?

Ich wollte heute morgen ins Café gehen.

Das ist meine Zeit.

Und er so, ja, ich dachte einfach nur, ich sprech's kurz mit dir ab, weil ich wollte dich gerne zur Frühstück einladen, so ungefähr, ne?

Und das hat mich so gestresst.

Und ich hab bei meiner Freundin ne Sprache nach, ist so, der macht mich wahnsinnig.

Der will mich jetzt unbedingt sehen und sie so, ja, ich kann's verstehen, aber ...

ist doch eigentlich auch ganz geil, weil der hat jetzt einfach Bock auf dich.

So, und der ist jetzt in der Nähe und der gibt sich Mühe und der hat auch nur angerufen.

Er stand ja nicht vor der Natur, der hat gar nichts Schlimmes gemacht, so.

Und du könntest dann halt immer noch sagen, pass auf, also oder anders gefragt, was hättest du in dem Café gemacht, wo du hin wolltest?

Genau, ich hätte da gelesen.

Ich hätte mich da hingesetzt, hätte an Buch gelesen und Kaffee getrunken.

Ja.

Kann dir ja wichtig sein, ne?

Total, kann man nachvollziehen.

Die Frage ist halt ...

Du hast es jetzt so sehr ...

Also sehr dynamisch erzählt, als hätte er dich super belästigt.

Möglicherweise war es aus meiner Sicht, wäre es einfach nur jemand gewesen, der dir geschrieben hat und du hast so komische Runge murkelt und der dachte, kommen wir klären schnell per Telefon.

Voll.

Ist ein Erwachsenesverhalten würde ich, finde ich jetzt nicht, rotflaggig irgendwie.

Aber solche Situationen sind perfekt.

dafür.

Hättest du jetzt gesagt, ich treffe mich mit meiner besten Freundin, das ist super wichtig und so weiter, wäre es was anderes gewesen.

Ein Café-Besuch mit Buchlesen ist etwas, das kannst du verschieben.

Ja, und ich beschwer mich eigentlich ehrlich gesagt eher, dass ich da sitze und schon wieder alleine im Café sitze und Buch lese und mir denke so, okay, da ist ein Pärchen, da ist ein Pärchen und alle gehen sonntags halt irgendwie zusammen aus.

Dann beschwer ich mich, dann möchte jemand mit mir ins Café, dann beschwer ich mich aber auch, weil der wollte das jetzt klären, da stand ich aber noch unter der Dusche, hat der zweimal angerufen, ich denke mir, es geht's noch.

Ist der total over?

Ich hab doch gesagt, ich komm, ich meld mich gleich.

Warum musst du dann anrufen?

Flipp total aus und denk mir, sag mal, spinnst du eigentlich?

Wusste er, dass du unter der Dusche stehst?

Ja, hab ich ihm aber nach den zwei Anrufen geschrieben.

Ich so, pass mal auf, ich steh noch unter der, ich bin grade quasi im Bad.

Ich mach mich fertig, ich meld mich gleich.

War überhaupt kein Thema.

Dann haben wir uns getroffen und ich bin ruhig geworden und dann war's auch okay.

Weil ich mir dachte, warum bist du eigentlich so ausgeflippt?

Ja, weil das Monster gesagt hat, kommt mit mir in den Keller.

Ja.

Genau.

Das ist echt ein krasses Bild.

Wie war's denn?

Ein gutes Bild eigentlich.

Ja, weil es praktisch ist.

Ja, total.

Es gibt einen ganz tollen Film, den ich hier sehr ans Herz lege.

Ist eine Horrorfilm, allerdings.

Ja, schwierig.

Wenn du es so siehst, wie es gemeint ist, ist der gar nicht so gruselig.

Eher traurig.

Der heißt der Babadook.

Das ist...

Das muss ich mir aufschreiben.

Okay.

Das ist ein australischer Film, meine ich, von der Regisseurin.

Und es geht, Achtung, wenn ihr den ohne tieferen Sinn gucken wollt oder zur ohne Überraschung ganz kurz die Öhrchen zu machen.

In Wahrheit geht es um eine Trauerbewältigung.

Der Familienvater ist gestorben und die Mutter...

kommt damit gar nicht klar, die schiebt all ihre Gefühle weg.

Und die werden buchstäblich zu einem riesengroßen Monster, das natürlich auch ihr Kind besudelt, weil das lebte auch in diesem Familiensystem.

Und der Film endet damit, dass sie das Monster integrieren.

Der darf wohnen, der wohnt bei denen dann im Keller.

Und die schubst immer so einen Eimerchen mit Käfern und Raupen da rein, schubst.

Also ...

Also bevor ich das gecheckt habe, war der super gruselig.

Aber als ich es dann verstanden habe, ist er einfach wunderschön.

Ganz tolle Darstellung dieser seelischen Not, in der sich ganz viele Menschen befinden.

Darum finde ich das ein gutes Bild mit dem Monster.

Du musst das Monster...

Ähm, integrieren irgendwann und sagen, pass auf, Junge, wir wohnen jetzt nicht mehr im Kohlenkeller, ist Quatsch.

Meine Dwingen rumpeln da rum, aber wir bauen dir was mit Luft und Licht und ich will eine schöne Tapete und das anmalen und so weiter.

Man kann Monster ja auch mit anderen Bekannten machen, theoretisch.

Genau, sagen wir, das ist mein Monster.

Ist manchmal ein bisschen weird.

Wir leben einfach damit und alles ist gut.

Und dann ab da wird alles ...

Easy peasy, weil du weißt, dass es ist da, es wird auch niemals weggehen.

Das muss man sich immer sagen.

Die Leute denken, sie gehen zur Therapie und dann wird alles gut.

Du lernst in der Therapie, das Monster zu integrieren.

Eigentlich mit dem Monster oben zu gehen.

Genau.

Wir machen eine coole WG und gut ist.

Und das bedeutet, dass du dem zum Beispiel das erklärst.

dass es dieses Monster gibt.

Und das ist völlig irrelevant, ob der jetzt bleibt oder nicht.

Weil es geht nur um dich.

Endlich mal geht es nur um dich.

Das ist eine schöne Zeit.

Ja?

Ja, absolut.

Wir lernen uns grad immer noch kennen, ich merk aber auch.

So, hab ich mich ein bisschen mehr drauf eingelassen, jetzt hab ich das Gefühl, okay, nein, der wird jetzt weggehen.

Der wird jetzt weggehen.

Es kommt so ein bisschen Verlustangst, ne?

Auch mit Parallel, richtig.

Aber es ist voll gut, was du sagst, weil genau, es ist auch nicht von ihm abhängig.

Und mein Leben ist nicht davon abhängig, ob er jetzt bleibt.

Und wenn er es nicht versteht, dann versteht das eben auch nicht.

Und das ist ...

Ja, ja.

Das ist das, eins folgt dem anderen.

Und dann so krass, innerhalb von quasi Minuten kann das passieren.

Ja.

Das ist, denke ich, viel zu krass gerade und so.

Toll bin ich ja gar nicht, das hab ich gar nicht verdient.

Und dann lässt er auch mal, weil ich hab ihm auch gesagt, ich brauche meinen Tempo, ich möchte gerne das Tempo bestimmen, weil ich hab Schwierigkeiten und so weiter, danach hat er ein bisschen losgelassen.

Und ich dachte so, ach so, ja, hast schon keinen Bock mehr, ne?

Das geht viel zu schnell.

Das wird schalt einfach.

Genau, aber der wird langsamer, wenn du ihn bewusst erlebst.

Also wenn du sagst, pass auf.

Ich merke wieder, wie die ganze Abwehr hochgeht.

Pass auf, ich hol dich kurz ab.

Das passiert gerade in mir.

Das sind die Gedanken, dafür musst du die Backstory erkennen.

Okay.

Ja.

Und ich bin sicher, dass du jetzt aus Hüftlichkeit deiner Mutter gegenüber den absoluten Irrsinn gar nicht auspackst.

Aber da werden noch viel wahnsinnigere Dinge passiert sein.

Und je ...

mehr du dich, also davon auch distanzierst, das hat ja nichts mit dir zu tun als Mensch, sondern es war das ungeklärte Trauma deiner Mutter, dass du, einmaler ist das ja auch, also dass du kleiner wird.

sie, weil die ist nicht, die ist ja nicht auf Augenhöhe, du guckst ja nach unten inzwischen, verstehst du?

Ja, und trotzdem hat sie so eine Macht.

Und alle flippen aus.

Ja, alle flippen aus.

Oh Gott, oh Gott.

Sie muss quasi...

Man benenne das einfach.

Okay.

Also, ich kann nicht glauben, dass du das laut ausgesprochen hast.

Schämst du dich nicht?

Ich würde mich schämen, wenn ich so was sage.

Und so weiter.

Du kannst ja die Leute einfach stellen, weißt du?

Die Menschen dieser Färbung, die entharen sich immer selber.

Du darfst sehen nur, also gibt der Neurose keinen Resonanzraum.

Die hat dich an den Eiern buchstäblich, wenn du ihr Spiel mitspielst.

Aber wenn du sagst, also bitte, Entschuldige, dafür bin ich zu erwachsen.

Das tut mir richtig leid, aber das ist ja absolut lächerlich.

Ja, zerfällt dich zu Staub.

Das Monster ist nur so groß, wie wir es werden lassen.

In Wahrheit, also wer versteckt sich in Konfliktsituationen?

Wie alt ist die Person, die das macht?

Ein Kind, maximal.

Total.

Du hast es nicht mit einer Erwachsenen zu tun.

Das musst du dir wieder und wieder sagen.

Das Monster, das sie geschaffen hat, das nimmst du jetzt ernst, aber sie nicht mehr.

Ja, das ist gut, weil es auch Distanz schafft.

Zwischenbeiben, als es nicht sie das Beängstigen, sondern das, was geschaffen wurde.

Und das kann ich selber vielleicht irgendwie ...

Also, vor ihr musst du keine Angst haben, weil sie wirklich ...

Sie ist ein kleines Kind, das was auch immer erlebt hat und darum offensichtlich nicht klar kommt.

Ja.

Aber das, was sie auf euch loslässt, dass damit arbeitest du oder losgelassen hat, aber vor ihr musst du keine Angst haben.

Das ist Herr Albern.

Eigentlich schon.

Ja, also wer benimmt sich denn so?

Das ist ja wirklich lächerlich.

Und die Leute werden selten so reagieren, wie du's gerne hättest, weil die ungern an sich arbeiten.

Aber du kannst deine Reaktion bestimmen.

Und so deine Zukunft gestalten.

Du kannst ja ne...

Und auch nicht so krass in die Verantwortung gehen vielleicht auch.

Wofür denn?

Also es hat schon genau so, ich dachte, oh nein, und dieses Kind, aber mein Bruder ist halt auch erwachsen.

Ja, und du musst das zugestehen.

Du musst dich jetzt mal um dich kümmern.

Je stärker du wirst, desto mehr kannst du dann irgendwann auch vielleicht Patronen dieses kaputten Systems werden und sagen, nee, so machen wir das nicht mehr.

cool bleiben im Konflikt und sagen, es kommt mir recht kindlich vor, was hier passiert.

Wisst ihr, wie Erwachsene reagieren würden?

Aus einer Souveränität heraussammeln.

Super wichtiger Punkt, weil ich auch merke im Konflikt.

bin ich dann auch ganz schnell wieder vierzehn.

Ja, genau.

Und fang an zu heulen und an zu schreien und dann lass mich in Ruhe und denk so, sag mal, hackt.

Ja, weil du dich auf deren Niveau begisst.

Ja, okay.

Und auf das Niveau deiner Verletzung.

Aber ...

und es ist ja auch nicht ausgeschlossen, dass es nicht wieder passiert.

Absolut.

Auf der Verneinung.

Nein, egal, ihr wisst schon.

Aber ...

Es ist wichtig, dass du weißt, dass du das Monster langfristig an die Hand nehmen kannst.

Okay.

Der Barber Duc.

WU, übrigens.

Also, ja.

Und je mehr man die Leute halt an Bord holt, desto leichter.

Weil es tatsächlich einfach die aussieht, die gar kein Interesse daran haben.

Und die hält wirkliches Interesse an, die als Mensch haben.

Ja, und das auch.

tatsächlich aushalten, wenn dann jemand sagt, sorry, ist mir so drüber, ist mir so too much, ist mir eben, es ist einfach zu viel.

Ja, ist doch fair enough.

Okay, genau, ist ja auch völlig in Ordnung.

So, ich hab auch ehrlich gesagt keine Lust mehr.

Ich will ja auch eigentlich keine Projekte mehr so, ne?

Und mir jemanden, also ...

Du wirst nur zum Projekt, das ist auch eine gerne genommen Verwechslung, wenn du den Leuten die Verantwortung für deine Gesundung überhilft.

Du bist kein Projekt, sondern du bist nur ein Mensch mit Verletzungen, die noch heilen müssen.

Du kümmerst dich selber um dich.

Also nicht indem du nichts annimmst, sondern indem du sagst, das ist meine Verantwortung, dass das hier ...

in Ordnung geht.

Und nicht die von jemand anderem.

Also der magische Mann, der alles gesund macht.

Das gibt's nicht.

Sondern du sagst, pass auf.

Das, was du sagst, ich merke wieder, das halte ich wahnsinnig schwer aus.

Es ist wahnsinnig.

schade, dass es so ist.

Fühlt sich übrigens, falls du es nachvollziehen willst, so und so an.

Gib mir kurz eine Minute.

So, hab gemerkt, wir nageln es uns auf die Stirn.

Gefühle sind keine Fakten.

Und jetzt ist es wieder gut.

Ich würde mich wahnsinnig freuen, mit dir Frühstücken zu gehen.

Weil lesen kann ich auch später noch.

Wie süß, dass du an mich gedacht hast.

Ich freue mich tierisch drüber.

Vielleicht wirst du ja sogar eingeladen.

Wie schön wär das denn?

Oh mein Gott.

Ja.

Und das kann man mit Freunden üben im Supermarkt, im Bus, überall.

Weil es Tausend Situationen gibt, wo du wahrscheinlich ...

Anders handelst, als es gut für dich wäre so.

Und dann, je häufiger du es machst, desto besser wird das Gesamtbild.

Jedes Stückchen, ein kleines Mauerwerk raus aus dem Monsterkeller.

Und es fällt immer mehr Licht rein.

Ja.

Ja?

Abgemacht.

Abgemacht, versprochen.

Gut.

Vielen Dank, dass du da warst.

Danke, dass ich da sein durfte.

Das war Paula Liebenlern und wenn ihr auch mal dabei sein wollt, dann schreibt mir am besten auf Instagram.

The Real Paula Lambert bin ich da.

Übrigens geh ich, auf große Tour und Tickets gibt's bei mir auf Instagram.

Ich freu mich, euch zu sehen.

Bis dann.

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