Episode Transcript
Hallo Leute, schön, dass ihr einschaltet zu einer neuen Folge von viel der News, was Deutschland bewegt.
Wir sprechen hier jede Woche über Themen, die uns bewegen.
Zu Hause am Abend pro Tisch mit der Familie und das ist die erste Folge für zwanzig sechsundzwanzig.
und wir möchten mit euch zusammen über die neuen Internet intellektuell nachdenken.
Intellektualität zeigt sich ja in der Gesellschaft, wenn man sich vor allem das historisch ansieht auf völlig unterschiedliche Weisen.
Früher wurden Bücher und Dissertationen und Gedanken verfasst.
Heute ist es oft so, dass intellektuelle Gedanken in Reals, in Stories in Beiträge, in Captions geschrieben werden und wir wollen genau über dieses Phänomen sprechen.
Natürlich gibt es auch noch Leute, die sich außerhalb des Internets Gedanken machen über die Welt, über die Gesellschaft.
Aber dieses neue Phänomen, dass man eigentlich im Alltag auf dem Weg zur Arbeit, während man auf den Bus wartet, jungen Menschen bei unfassbar klugen Gedanken zuhören kann, die mitnehmen kann, dann drüber nachdenken kann.
Das ist ein Phänomen über das aus unserer Sicht bis jetzt noch nicht so richtig gesprochen wurde.
Und deswegen wollen wir euch heute nicht nur Personen vorstellen, bei denen wir das total so sehen, sondern euch erklären, warum das so besonders und anders ist.
Ja, wir haben beide den Eindruck, dass es im Jahr auch in den Jahr wird, wo genau diese Leute noch ein ganz andere Wirkmacht bekommen, wo es ein nicht mehr so primär darum geht, wer sitzt in welcher Talkshow und was führt die Spiegelbesterler-Liste an, sondern wo das, was groß diskutiert wird, eben auch mal aus einem Real kommt, aus einem Podcast kommt, aus einem Snippet kommt oder aus einem Meme rauskommt.
Vereinsheit gab es das schon, aber das Diskussion, ob das jetzt umwerflich ist, um Geschlechter, um die Art und Weise, wie wir miteinander leben, um Integration, um Rassismus oder um den Krieg in Europa, dass das besprochen wird aus einer Art, die eben eher aus einem Real, aus einem Tiktok rauskommt, das ist ein Phänomen, wo wir heute richtig tief reingehen wollen, Jule.
Ich finde es interessant, dass du das sagst, dass du glaubst, dass es nicht mehr primär um Wer-Sitz-Beiladens oder wer für die Spiegel-Bestseller-Liste angeht, weil ich glaube, dass schon, ich glaube eher, dass man sagen kann, man hat hier schon mal so ein bisschen entfernt Glas in, wer wird die Spiegel-Bestseller-Liste vielleicht in zehn Jahren anführen oder wer wird, und da gibt es ja auch schon so ein paar Character, die es total geschafft haben von klugen Internet-Tags, dann plötzlich irgendwie in Fernsehsendungen zu sitzen.
und ich glaube, dass das eher so, das werden Bühnen sein auf die...
den man diese Menschen auch sehen wird.
Aber ich finde es halt interessant, wenn man sich überlegt, dass man in einer alten Welt zumindest irgendwie ein Bestseller geschrieben haben muss, um intellektuell wahrgenommen zu werden oder studiert haben muss, in seiner Abschlussarbeit für die Uni oder in der Forschungsarbeit oder in der Dessertation eben dann ein Thema behandelt haben muss, dass Leute sagen, okay, der oder die Personen sind darin ExpertInnen.
Ich finde, das ist jetzt wirklich anders und das sieht man vor allem und natürlich sprechen wir jetzt nicht von der ganzen Gesellschaft, sondern wie konsumieren junge Menschen philosophische Gedanken, gesellschaftskritische Gedanken, gesellschaftliche Beobachtungen.
Und da spielt das Internet einfach tatsächlich eine größere Rolle als nur die Spiegelbestellerliste, weil ich meine, es gibt Booktalk und so die Leute lesen schon auch noch, aber ich glaube, diese Wichtigkeit von...
Na ja, wie viele Bücher kannst du im Jahr lesen?
Du kannst dir aber von einer Person, so wie ich, Tiktoks in einer Woche ansehen.
Das ist so ein Wert, den darf man nicht unterschätzen, wenn es um Gedankengut geht.
Und wir kommen ja irgendwie aus einer Zeit, wo alles, was im Internet so Thema war, ja, auch so ein bisschen abgestempelt wurde, als.
es sind jetzt so ein paar schnelle Gedanken, die sich die Leute hier gemacht haben.
Und ich finde, in den letzten Jahren hat man das, hat sich das komplett gewendet.
Es gibt wirklich Accounts, bei denen ich manchmal denke, ich habe so eine richtige Sehnsucht danach.
mehr aus deren Köpfen zu hören, weil ich das so klug finde, was sie sagen und so differenziert und fein beobachtet finde.
Vor relativer Einsteigen, weil mich sehr, sehr interessiert, wir haben das ja auch noch nicht im Detail abgesprochen, was für Accounts du da siehst und ich dir ein paar von denen sagen kann, die ich da sehe, würde mich in deine Meinung zu einer These interessieren, die ich schon ein bisschen mit mir rumschleppe und jetzt aber jetzt in den gerade in den letzten anderthalb Jahren, würde ich sagen, richtig raus bricht.
Meine These ist nämlich, dass Mehr oder weniger der wichtigste Wert und auch die größte Unterscheidung zu so ganz klassischen Intellektuellen, der ist, dass die es schaffen, extrem schnell zu reagieren.
Quasi eine Debatte in ihrer Entstehung fast in Echtzeit aufzugreifen, weiterzuentwickeln, Argumente zu finden.
In einer Geschwindigkeit, also Bücher möchte ich gar nicht erst anfangen, du machst ein Buch, das ist denn zwei Jahre später draußen oder so, aber schon Artikel.
in so klassischen Zeitungen oder so, erst recht in welche Fernsehsendung, sind so langsam, dass sie einfach nicht mehr der schnellen Realität standhalten.
Und deswegen braucht es solche Leute, die so eine Art Echtzeit-Einordnung und Echtzeit-Debatte herstellen.
Interessant.
Weil, also ist das vielleicht so ein bisschen die Frage nach der Hände und dem Ei, aber ich hätte jetzt eher gesagt, Die Welt hat sich verändert und Intellektualität oder Gedanken suchen sich halt ihre Wege.
Es ist ja nicht so, weil jetzt irgendwie Bücher nicht mehr das Nummer eins Medium unserer Gesellschaft sind, dass deswegen halt alle klugen Gedanken, die früher in Büchern drin standen, jetzt weg sind, sondern die suchen sich halt andere Wege.
Und das, was du sagst, ist ja eigentlich eher, also eher es hat sich die Welt verändert und dann aus der Not heraus oder aus der Situation heraus entstehen solche Gedanken.
oder?
Ich weiß nicht, ob aus der Not heraus, aber aus dem Wunsch, sich zu beteiligen.
Und dann kommt was dazu, was über soziale Medien aus meiner Sicht groß geworden ist und wo auch eine junge Generation, ich würde mal sagen, so im weitesten Sinn unter thirty-fünf, echt gut ist, nämlich mit dem Publikum zu arbeiten und...
Reaktionen vom Publikum in die eigenen Denkvorgänge mit einzubauen.
Früher war das einfach, also nicht nur Bücher, sondern fast alle Medienformen, wo man sich an öffentlichen Debatten beteiligt hat, irgendwie so über Wochen, Monate, Jahre in der Einbahnstraße.
Du sendest so raus und irgendwann viel später kommt eine Reaktion.
Das funktioniert halt.
in vielen Fällen bei Debatten heute in Echtzeit.
Dann gibt es so Reaktionen auf TikTok.
Inzwischen auch auf Instagram gibt es so Stitches.
Das heißt, du kannst die Reaktion direkt in ein Video einbauen und da so ein Ping-Pong-Spiel herstellen.
Das ist also so eine Form von Erweiterung und Ergänzung von Debatte, wo ich sage, das sind neue Instrumente, die sind für die Geschwindigkeit geeignet und die kommen keine Minute zu früh, weil die Welt so schnell geworden ist.
dass du in dieser galoppierenden Ratlosigkeit einfach Leute brauchst, die in Echtzeit Anhaltspunkte liefern.
Du musst ja gar nicht immer Leute haben, die genau deine Meinung und sagen, du bist richtig, sondern die dir einfach so ein paar Gedanken hinwerfen, wo du mit umgehen kannst und irgendwie auf das Weltgeschehen reagieren kannst.
Jetzt ist es ja eigentlich schon immer so, wenn man sich so Medien ansieht, das war ja auch schon vor fünfzehn oder hundert Jahren so.
dass die dominierenden Medien eher von älteren Menschen kontrolliert, geführt und auch produziert wurden.
Und ich frage mich, wenn man das historisch betrachtet, ob sich am Ende einfach nur der Kanal ändert, aber der Vorgang dahinter, der dergleiche bleibt, nämlich, dass man halt, wenn man sich jetzt überlegt, wie war das früher mit Goethe und Schiller oder von mir ist auch ein Thomas Mann oder so, Menschen, die Ja auch, ich meine, Mann hat ja sogar irgendwie bei einer Zeitung gearbeitet, bei einer Verlage gearbeitet und da versucht irgendwie seine Gedanken groß zu machen und dann suchen die sich irgendwann halt dieses Hauptmedium und veröffentlichen, wie auch immer.
Da gibt es ja völlig unterschiedliche Geschichten, weil sie aus gutem Elternhaus kommen, weil sie dann doch.
irgendwie wurde jemand darauf aufmerksam, dass die Gedanken vielleicht ein bisschen uniker sind als andere, dann wird es veröffentlicht und dann werden sie groß und wachsen.
Und ich frage mich, ob das halt heutzutage einfach dadurch, dass es eben Social Media ist, das Hauptmedium von jungen Menschen ist, dass das irgendwann, weil das ist ja eigentlich schon ein altes Lied, das ist ein altes Lied, das war ja auch damals schon so, dass diese ersten Texte oft von großen Denkern von älteren Menschen eher verschrien wurden, dann hieß es irgendwie, das ist Stoß, das kann man zu nichts zu gebrauchen.
und dann merkt man, das geht irgendwie so in der Wiener Lawine durch die Gesellschaft und alle wollen das lesen und interessieren sich dafür und es wird groß.
und irgendwann sind dann auch diese großen Medien gezwungen, sich dem anzunehmen, weil es halt so unaufhaltbar ist.
Und ich finde schon, dass es teilweise auch mit Social Media Accounts so ist.
Ich finde ein Beispiel, über das wir beide schon seit Jahren sprechen, ist Levy Penel.
Levy Penel sitzt inzwischen, saß neulich bei Hard but Fair, würde mich nicht wundern, würde ich auch gerne sehen, den mal bei Markus Land sehen, würde mich jetzt auch nicht wundern, wenn er die Vorvariante ist ja so ein bisschen Riso.
Es würde mich nicht wundern, wenn Levi Pannell jetzt bald irgendwie in der Zeit eine Kolumne bekommt, wo er wöchentlich irgendwie schreiben kann.
Das war mal mehr wert tatsächlich, also eine Zeitkolumne zu haben.
Ich will nicht sagen, dass das heute nichts mehr wert ist, aber für diese Menschen, die Millionen Interaktionen auf ihren Social Media Accounts haben, ist das oft ja so ein bisschen bitterer Reality-Check dann zu sehen.
mit wie viel Arbeit für so einen Text man dann welchen Reward finanziell, öffentlichkeitswirksam und alles bekommt.
Ich glaube, dass RISO seine Kolumne in der Zeit auch nicht mehr hat.
Aber dieser natürliche Vorgang von da ist jemand wie jetzt Beispiel RISO, der produziert ganz viele Videos, aber ja vor allem die Zerstörung der CDU.
Das hat irgendwie innerhalb von Tagen Millionen Aufrufe und Zeitungen denken sich, das ist ja wirklich gut, was der macht.
Und ich weiß es nicht, ob der ein klassisches Studium hingelegt hat, aber selbst wenn er es nicht hätte, hätte man ihm ja total das zugestehen können, dass das, was er da gemacht hat, einfach isoliert so funktioniert.
Und das finde ich bei Levi-Pinell auch interessant, wie viel Qualitätscontent, die in kürzester Zeit raushauen, der mit journalistischer Arbeit, intellektueller Arbeit nicht nur verglichen werden kann, sondern das ist diese Arbeit.
Bei Levi finde ich mehrere Ebenen ziemlich interessant.
Ich bin ihm absolut durch Zufall gar nicht, weil ich jetzt so ein ganz frühes Gespür für solche Entwicklungen habe, vergleichsweise früh reingefolgt.
Was heißt das?
Was hat er da so grob an Followern?
Ich kann das jetzt im Detail gar nicht sagen.
Ich weiß aber, dass er in seinen ersten Videos, die ich gesehen habe, ein großes eigenes Erstaunen immer wieder angedeutet hat darüber, was für eine Wirkmacht er entfalten kann oder darüber, dass er jetzt plötzlich Geld verdienen könnte mit...
Zum Beispiel sowas wie Werbung machen, auf dem Account in Größenordnungen, die ihn selbst erstaunt oder erschüttert haben.
Also dieses beim Wachsen beobachten, mit der eigenen Wirkung offen umgehen, mit Schwächen offen umgehen, aber dann eben auch die eigenen Stärken relativ deutlich zeigen und sich anhand dieser Stärken weiterzuentwickeln.
Also nicht, wie das in früheren klassischen Medien eigentlich gefordert ist, von Anfang an eine Inszenierung der eigenen geistigen Fähigkeiten darzustellen.
nicht hinzukommen und zu sagen, hier sind meine neuen Professoren.
Titel, ich habe zwölf Bücher geschrieben, ich weiß ganz genau, wo ich rede, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich das bin, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich das bin, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich das bin, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich das bin, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich das bin, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich das bin, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich das bin, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich das bin, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich das bin, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich das bin, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich das bin, und jetzt mache ich den Debattenbeitrag, dass ich verändern.
Man kann damit was versuchen, in Gang zu bringen, dabei zuzuschauen, das Transparenz zu machen.
Das finde ich eine wahnsinnig große Stärke, nicht nur von Levi, sondern von vielen von diesen Internetintellektuellen.
Und ich würde ganz genau so sagen Internetintellektuellen, weil das immer noch gering geschätzt wird von sehr vielen Leuten, die unter zwei Doktortiteln gar nichts gelassen wollen.
Ja, und ich finde das also gerade bei jemandem wie Levi so lustig.
Ich habe neulich bin ich auf ein Video gestoßen, wo ihm so vorgeworfen wurde in Kommentaren, dass er den Wikipedia-Beitrag für seinen Vater geschrieben haben soll.
Und er war so, ja, das habe ich.
Ich bin mega stolz auf den, der hat richtig tolle Sachen gemacht.
Und er einfach so Art zugibt, dass er diesen Wikipedia-Beitrag für den Vater, der ein Architekt ist, also der auch große Sachen entworfen hat.
Das ist auch wirklich so, er weiß nicht, der musste da jetzt nicht irgendwie so Stories erfinden, sondern er hat berechtigterweise für seinen Vater ein Wikipedia-Artikel geschrieben, aber halt auch, weil er ein Kind des Internets ist und halt weiß, ein Wikipedia-Artikel schreibt sich nicht von alleine.
Das ist eine Form von Wertschätzung, die ich für meinen Vater ausdrücken kann, weil ich verstanden habe, wie das Internet funktioniert.
Und er glückerte, dass sein Vater, also das ist nicht seine Mutter war, die die Gebäude gebaut hat, weil das wissen wir alle, dass bei Wikipedia Frauen einfach keine Chance haben oder wenig Chance haben.
Aber ich finde so was, also...
Das ist so ein klassisches Phänomen von, da ist jemand in der Lage, einen Wikipedia-Artikel aus dem Stand so rauszuschreiben und zu recherchieren, dass der dann auch angenommen wird, dass der existiert.
Und der tut das aber auch.
Und wenn man dann irgendwie so ein bisschen diese historische Brücke wagt, na ja, vielleicht hätte Thomas Mann auch ein Wikipedia-Artikel, in seinem Wikipedia-Artikel rumgeschrieben oder vielleicht hätte Schiller auch ein virales Real.
zu irgendeinem Challenge-Trend gepostet, weil ein bisschen ist das das, was mit deren Büchern passiert ist.
Und es ist halt eine andere Zeit gewesen.
Aber ich finde es immer so ein bisschen schade, wenn so ein Hochmut da ist, was Intellektualität angeht und vor allem, wie sie sich zeigt und wie die Gesellschaft das wahrnimmt.
Weil ich schon denke, dass wir heute, also wenn wir uns alle mal ehrlich machen, dann...
ist es ja nicht so, dass alle nur noch, wie das damals war, es bei Goethe ja einfach völlig normal, dass alle gelesen haben oder viele gelesen haben, die das Bürgertum gelesen hat.
Und das halt auch in der Intensität oder in eine Rolle in der Gesellschaft eingenommen hat, die ist heute einfach nicht mehr so da und ist das nicht schlimm.
Ich weiß, ihr lest alle noch gerne und viel.
Gar kein Problem.
Trotzdem muss man ja drüber reden, dass wir alle permanent am Handy sind, die meisten von uns.
Ich habe vor ein paar Tagen ein Bit gesehen.
Da hat jemand in der Runde gefragt, wie viele von euch haben sich beim Online-Dating kennengelernt.
In der Halle war es dann wirklich so, dass so ein paar Verhalten die Hand gehoben haben.
Es ist eigentlich beschämt dafür, dass das das Nummer eins Art ist, wie sich Menschen heutzutage kennenlernen, wie wenig das hier von euch sind und wie verschrien das in der Gesellschaft noch ist, zu sagen, dass man sich so kennengelernt hat, weil wir halt eigentlich alle schon in dieser Zeit leben.
Ja, wenn man Single ist, dann installiert man sich Tinder oder man slidert jemandem in die DMs oder man schreibt mit irgend jemandem sonst wo, auf Facebook.
Ich finde dieser Wandel der Gesellschaft zum einen, dass wir das, wir haben es in der Nutzung verstanden.
Aber was wir selber am höchsten setzen, würde ich auch sagen, ist es bei mir auch noch, wenn ich einen ehrlichen Reality-Check machen würde, so dass ein Levi-Panel geschlagen wird von jemanden, der an der klassischen, vielleicht sogar Elite-Universität in Deutschland ein Doktortitel über ein Thema geschrieben hat.
Ja, da gibt es mehr so sehr interessante Facetierungen davon.
Und eine, die, glaube ich, unterschätzt wird, ist die unfassbare Fixierung in Deutschland auf Hierarchien, auf...
Autoritäten und am Ende auf eine bestimmte Form von Beweisführung.
Selbst ernannt ist das schlimmste Schimpfwort, was in Deutschland überhaupt bekam.
Also selbst ernannt, egal was dahinter kommt, es ist immer schlecht.
Das ist interessant, dass es in Amerika komplett anders ist.
Das ist in Amerika auf mehreren Ebenen anders und eine wichtige Ebene davon ist, dass diese Frage hast du es geschafft.
Die kannst du in Deutschland eigentlich nur durch Hierarchien und Auszeichnungen und den Gang und Marsch durch Institutionen und über Jahre und das da bleiben irgendwie beantworten.
Es gibt so ein paar Möglichkeiten, da so außen drum herum zu kommen und ein paar so Shortcuts zu machen.
Da muss man aber schon wirklich ganz tolle Sachen gemacht haben wie ein super Bestseller oder wirklich was ein sehr bekanntes, frage mich, denn der große These aufgestellt haben oder so.
Aber eigentlich Hier gibt es in Deutschland so eine direkte Korrelation zwischen der empfundenen Autorität, die so siebzig plus Professor, ich möchte hier nicht gendern, Universitätsabzeichen, siebzehn FAZ-Artikel, ein paar Besteller noch dazu und dann ab und zu in irgendwelchen großen Torgrunden zu sein.
Das ist so eine Intellektualitätsherarchie, die eben komplett aufgebrochen wird.
Und neben dieser Intellektualitätsherarchie gibt es ein Ekel, in Deutschland vor in Anführungszeichen dem Pöbel.
Und das finde ich noch krasser.
Es gibt Leute aus diesen intellektuellen Zirkeln, wo ich zeitweise hier und da den einen oder anderen Kontakt hatte, die es als verwerflich empfinden, wenn man viele Leute erreicht.
Und ich würde sogar fast sagen, es gibt in Deutschland, das ist ja sicherlich auch, hat es ein bisschen seine Berechtigung, sodass es einfach zertifizierte Handwerksberufe gibt, dass es geschützte Begriffe gibt, was Berufungen angeht.
Das ist ja in vielen Bereichen ist es total hilfreich, dass wir diese Regelung haben.
Aber ich glaube, was in den Köpfen der Menschen dadurch passiert ist, dass du halt im Umkehrschluss auch das Gegenteil von diesen Begriffen hast.
Weil beispielsweise Influencer, und das ist ein Levi-Panel, der wird halt in unserer Gesellschaft nach wie vor.
eher ist es vielleicht ein bisschen besser geworden.
Ich würde schon sagen, es hat sich geschiftet.
Das war vor zehn Jahren wirklich noch ein Schirm fort.
Und inzwischen ist es so, dass man Er hat sich schon eingestehen kann, ja gut, wenn man eben eine große Masse am Internet erreicht und die wegen einem dann irgendwelchen Richtungswechsel oder was auch immer einschlagen, dann hat man die geinfluencer, dann ist man Influencer.
Das muss jetzt nicht unbedingt sein, dass man seinen eigenen Duschhaumen rausbringt, um Influencer zu sein.
Und trotzdem würde ich sagen, wahrscheinlich würde es auch einen, ich will es nicht so auf Levi-Panel gehen, aber...
Der ist ja am Ende ein Influencer, wenn man jetzt sieht, dass er in der Talkshow eingeladen wird und da würde der Devi-Panel und unten dann einfach als Beschreibung Influencer stehen.
Das ist ja auch lustig, dass wir das in Deutschland immer brauchen, dass wir brauchen, weil welche Schublade muss da rein?
Ich weiß, dass ich das lange bei Podcasterin mich dagegen gewährt habe und so dachte, boah, ich will nicht nur Podcasterin dastehen haben.
Ich würde schreiben Journalistin hin, Schreibt Redakteurin hin, Schreibt Juristin hin, irgendwas, aber schreibt nicht einfach nur Podcasterin hin, weil...
Man hat ja nicht selber dieses...
Also ich habe das sonst nie, dass ich mir denke, ich finde Titel nicht wichtig.
Ich habe jetzt auch keinen, aber ich finde es jetzt nicht wichtig, bei anderen rauszufinden, ob die ein Doktortitel haben oder nicht.
Ich war total überrascht, dass deine Mutter zum Beispiel einen hat, weil die dann auch nirgendwo benutzt.
Weil ich das nicht nachfragen würde bei jemandem, obwohl ich wusste, dass deine Mutter eine krasse universitäre Laufbahn hingelegt hat.
Aber ich glaube, dass...
Das passiert, dass man sich selber weist über diese Abwertung.
Es ist nicht was, was einem selbst wichtig ist, aber man möchte nicht abgewertet werden.
Und ich finde, da gibt es einfach Begriffe in unserer Gesellschaft und dazu gehört Podcast darin, Influencer in alles, was diese ganzen eigentlich Internet, alles, was mit Internet zu tun hat, ist erstmal, ja, ja, ja, ja, okay, alles klar.
Also du hast nichts richtiges gelernt.
Und warum ist es so?
Ich glaube, das hängt ganz eng damit zusammen, dass im Netz Erfolg eine extrem große Öffentlichkeitskomponente hat.
Hast du viele Views?
Ja oder nein?
Hast du viele Leute, die die erfolgen?
Hast du erfolgreiche, also viel diskutierte, viel gelagte, viel kommentierte, viel, wie auch immer im Gespräch, seien die Inhalte ja oder nein?
Und das ist ein sehr wichtiger Punkt für neue Internetintellektuelle.
Ich glaube schon, dass das nicht nur ein Antrieb ist, sondern auch ihre Wirkmacht mit begründet.
Und gleichzeitig rümpfen Menschen, die so klassische Intellektuelle sind oder seien wollen oder in diese Richtung gezogen werden, die rümpfen doch schon die Nase.
Weil da ist eine bestimmte Form von Reichweite und Öffentlichkeit eher ein Anzeichen dafür, dass man viel zu zugänglich ist, dass man viel zu verständlich ist, dass man die Debatte nicht voran bringt, weil man das den Leuten dort draußen erklären muss und damit kann das gar nicht im Innern, kann das gar nicht wirklich intellektuell fortschrittlich sein.
weil es dazu viel zu breit rezipiert wird.
Und am Ende ist da viel Neid und viel Missgunz mit dabei.
Da mag ein kleiner wahrer Kern mit da drin sein, weil man ja schon überlegen kann, okay, wenn ich in bestimmten Sprachformen rede, die so an der Speerspitze der Intellektualität Philosophie voranbringen.
Es ist schon eher schwierig, gleichzeitig eine große Reichweite zu entwickeln, weil es nicht mehr alle Leute verstehen.
Da kann ich mir schon vorstellen, wo es herkommt.
Ich würde aber sagen, wir leben in einer Zeit, wo das nur noch sehr, sehr punktuell der Fall ist.
Ich glaube, inzwischen ist Reichweite durchaus eine intellektuelle Qualität.
Das wäre jetzt meine These.
Also, das würde ich auch sagen, ich würde aber trotzdem auch sagen, dass das bei vielen zwar auf so einer...
Man nimmt das so ein bisschen zähnignöschend hin, aber das ist ja auch wieder ein altes Lied.
Das hat man ja damals auch mit Texten irgendwie von Vordenkern, dass man so dachte, ja gut, dann drückt halt den Text von diesen, waren ja meistens Männer, von diesem Vordenker.
Wir finden es eigentlich verblödet, aber dann drückt es, wenn es die Leute lesen wollen.
Und ein bisschen ist es ja so auch mit InfluencerInnen oder mit diesen ganzen Internetpersönlichkeiten, dass man die so einlädt.
Ich finde, das ist oft wahnsinnig despertierlich.
Das hat sich ein bisschen verändert, aber trotzdem gibt es irgendwie dann so...
Influencerinnen sind oft auf Frauen, die so eingeladen werden, und dann sagt man so ja, erzähl mal von deiner Gaga-Welt.
Und es findet nicht auf einer Augenhöhe statt.
Und mir fällt eine Aktivistin ein, die mal in eine Talkshow eingeladen wurde.
Und ich da wirklich das Gefühl hatte, das wurde so ein bisschen verkauft, mit hier sitzen ganz viele Expertinnen und einen noch Personen aus dem Internet, die auch mit im Internet damit arbeitet.
Aber das wirkte nicht auf Augenhöhe.
Die Vorstellung wirkte nicht auf Augenhöhe und das ganze Gespräch.
Das finde ich eigentlich schade, weil ich mir denke, wir konsumieren es ja alle die ganze Zeit.
Und vielleicht wäre es mir auch wichtig, bei dieser Sendung mal so ein bisschen Blick drauf zu bekommen, was da für fantastische Gedanken um die Ecke kommen.
Weil ich sitz immer wieder vor Reels und wir schicken uns das ja oft auch hin und her besprechen das, weil wir beide sagen, das kann doch nicht wahr sein, dass diese Person irgendwie in der Siehstau oft, dass das so zwischen Tür und Angel aufgenommen wurde.
dass die auf solche deepen Gedanken kommt und Beobachtungen kommen und das sind oft feins in der Beobachtung, wo ich sagen würde, wir diskutieren nicht so viel, obwohl wir beide sehr aktiv viele Artikel und so Think Pieces lesen.
Es ist auch mal so, Economist und so ist schon auch Thema bei uns, aber ich finde es dann interessant, dass sowas vielleicht weil es auch so leicht irgendwie konsumierbar ist und hin und her schickbar ist, aber wie viel Teil des in unserem Leben inzwischen hat, dass ich jeden nur einladen kann und jede das mehr in den Kopf zu lassen, weil einem so viel verloren geht, wenn man sich davor verschließt, weil da halt total viel drin sein kann.
Man muss viel dafür konsumieren und braucht sich auch Quatsch dabei.
Aber man liest ja auch viele Bücher und denkt sich danach, jetzt weiß ich jetzt nicht, würde ich uns nicht direkt weiter empfehlen.
Was wäre denn aus deiner Sicht ein Account, eine Person und deren...
Inhalte, die für das stehen, was du gerade gesagt hast.
Also ein wenig die ganze Zeit gerade denke, das ist ein Account, der hat sich dieses Jahr, hat er erst richtig angefangen und er hat jetzt so grob vierzig tausend Follower in und es ist Samuel Behnke.
Was in diesem Kopf vorgeht, das stimmt wirklich alles.
Ich finde das so fantastisch.
Ich werde euch alle Accounts, über die wir heute sprechen, auch am Donnerstag, wenn ihr auf meinen, auf meinen Account geht, in die Story packen, dann könnt ihr den reinfolgen, wenn es euch interessiert.
was ich bei Samuel im Bänke so interessant finde, ist, dass der einen super eigenen Stil hat.
Also das ist ja so ein bisschen das Ding.
Wir reden ja heute auch schon darum, warum funktioniert das gut im Internet.
Und die Menschen, über die wir heute reden, die haben ja, und das ist das Krasse, die sind ja oft wahnsinnig attraktiv.
So ist es auch bei Samuel der Fall.
Die sind attraktiv, die sind jung, die haben schon irgendwie tausend Sachen gemacht.
Samuel, glaube ich, schreibt für die Gay Times und hat Ich weiß gar nicht, ob Instagram sein Hauptjob ist.
Ich glaube es nicht, weil hier steht Autor und Redakteur und Moderator.
Dann haben die aber alle auch noch Internet verstanden und Veralität verstanden.
Und das finde ich so interessant.
Samuel hat immer so ganz besondere Outfits an.
Wie auch immer die Aussehen.
Das ist wirklich auch so, dass ich mir denke, wie viele Klamotten hat der denn?
Das sieht alles so besonders und anders aus.
Und man sieht, er macht sich Gedanken, dass das irgendwie so vom Aussehen schon interessant ist.
Und dann kommt es aber dann haut der Gedanken raus.
Eigentlich ist er so groß geworden mit Booktalk, dass er wirklich einfach so seine liebsten Bücher empfohlen hat.
Und dann hat er aber irgendwann sich, glaube ich, so ein bisschen aus der Deckung gewagt und hat angefangen, ja, über so Gedanken, eigentlich so Hot Takes zusammenzufassen.
Oft sind es keine Hot Takes, sondern gesellschaftliche Gedanken, einfach philosophische Gedanken.
Das ist dann zum Beispiel Familie als Statussymbol, Dogma und Ideologie, künstliche Intelligenz, Threadrives und Rechtsextreme.
Und das sind einfach...
oder jetzt hat er gerade wieder ein neues Pies zum Böllerverbot gemacht.
All diese Videos sind so besonders für mich, weil er es schafft auf eine sehr überlegte Art, sehr klare Standpunkte rauszuhauen.
Der berichtet nicht über Themen, sondern man sieht so ein bisschen, wo seine Haltung in dem Thema ist.
Er schafft das wahnsinnig gutes Publikum mit einzubeziehen.
Ich liebe die Diskussion unter seinen Beiträgen, weil er es immer gut schafft, das Publikum eben mehr einzubeziehen, als zu sagen, und wie interessiert euch die ganze Sache, sondern Es ist irgendwie so von seinen Hakes her so klar, Haltung und Meinung, was ich super interessant finde, weil es das selten gibt, dass jemand sich so aus der Deckung wagt und sagt, so sehe ich das, wie seht ihr das?
Und das sind eigentlich so seine Videos und da sind, aber das ist eine ganz besondere Art, finde ich, wie er das macht.
Und ich hoffe, zeige dem wirklich, ich glaube, dass das noch, dieser Account noch viel krasser wachsen wird.
und dass er noch viel mehr Herzen dafür sich gewinnen wird, weil das wirklich außergewöhnlich ist.
Und ich freue mich auch, wenn der mal ein Buch schreibt, ich weiß nicht, ob da auch schon eines geschrieben, wenn der Autor steht, würde mich auch darauf freuen, aber im Echt zu sein, hoffe ich, dass jetzt mit diesem Wachstum diese starken Haltungen nicht weggehen, die oft unkonventionell und mutig sind, was ich interessant finde, weil es gibt ja schon auch in diesem Internet intellektuellen Tum so gefällige Haltungen, wo man weiß, wenn man die einnimmt, dann kriegt man Applaus von den richtigen Seiten.
Und ich finde, dass er sich manchmal aus einer Deckung wagt, in einer Weise, wo ich mir denke, das ist mutig.
Das wird er mit einberechnet haben und tut es trotzdem.
Und das finde ich mutig.
Und ich finde den einfach klug und mutig und kreativ.
Und das ist doch das, was irgendwie den Intellektuellen am Ende ausmacht.
Also für mich zumindest.
Hast du kennst, also wenn ich schick dir manchmal Sachen von ihm, aber wie nimmst du ihn wahr?
Ich nehme ihn ganz ähnlich wahr.
Ich finde, dass er perfektioniert hat auf bestimmte Debatten, die auch zu seinen Dingen geführt werden und manchmal richtig feindlich geführt werden, auf einer Metaebene zu reagieren.
Das ist wahnsinnig schwierig.
Man merkt daran, dass er mutmaßlich als queere Person schon sehr viel Gegenwind erfahren hat, versucht es jetzt mal sehr vorsichtig auszudrücken.
Wir haben sowieso vergleichsweise viele queere Menschen, so nehme ich das wahr, in diesen neuen intellektuellen Zirkeln im Netz.
Und ich glaube, das hängt auch damit zusammen, dass man Wenn man viel gegen Wind, viel Hass, viel auch Debatten, Aggression erfährt, dass man dann Instrumente braucht, um sich selber sowohl emotional wie auch intellektuell gegen diese Angriffe zu wappnen.
Und da ist es mit Sicherheit so, dass eine Vielzahl von Menschen aus diesen Sphären aufgibt, nicht mehr kann.
Es ist aber vielleicht auch so, dass wenn man durch so eine harte Schule geht und jeden Tag aufs Neue geht, dass man dann eine andere Form von, ja, so Gegendenken lernt.
Und das scheint mir bei Samuel Winke genauso zu sein.
Der nimmt Argumente, die sehen auf den ersten Blick verletzend, die sind verletzend und er geht auf die Metaebene, zerlegt da so ein paar reingeworfene Aggressionen.
und macht daraus eine neue, eigene, interessante Diskussion.
Das habe ich bei ihm mehrfach gesehen und das kann gut sein, dass das eine Form ist von Publikumsinteraktion, Publikumsreaktion mit der Wirklichkeit so klar zu kommen mit intellektuellen Instrumenten.
Eine andere Form finde ich, wie man vielleicht auch historisch betrachtet sehen kann, wie sich das Intellektuellentum aufbaut und zeigt ist, dass sich mit so speziellen Themen einfach beschäftigt, wo der historisch aber auch heute noch beschäftigt wird, die da relevant sind.
Und wenn man sich das jetzt so ansieht, dann ist zum Beispiel Feminismus einfach eine Säule, was so Intellektuellentum angeht.
Gedenken über Feminismus, über Frau sein.
Und eine meiner liebsten Intellektuellen, die Ich ja auch hier immer wieder zitiere, ist Susan Sonntag.
und ich habe mir so in Vorbereitung auf die Sendung überlegt, naja, was ist denn so ein Pondant zu einer so Susan Sonntag heute, die natürlich für ihre Bücher und vor allem für ihre Essays bekannt ist, die ja aber so frühen Anführungszeichen gestorben ist oder halt so früh geboren wurde, dass sie es jetzt nicht mehr so in soziale Medien reingeschafft hat, weil es es auch einfach Ahn noch nicht gab.
und man sieht dann manchmal so, dass es so Charakter gibt, die werden dann so...
Zweitverwertet in Social Media.
Aber das ist bei Susan Sondack leider, finde ich, nicht so.
Bei wem das aber total so ist in Deutschland und es finde ich extrem interessant ist Tara Luise Wittwerb.
Was Tara sagt.
Ich fand es interessant, weil sie einen Zugang geschafft hat zu dem feministischen Themen mit Unterhaltungs-Real, eigentlich.
Sie hat ja so in dieser Real-Reihe TikToksik immer irgendwelche toxischen, meistens männlichen Figuren rausgenommen, die sich irgendwie über Frauen lustig machen, Frauen herabsetzen und hat dann in eigentlich eher so Slapstick-Witzen oft auch gar nicht mit so einer, ich erkläre euch jetzt, was daran unfeministisch ist, sondern einfach so, ich sage jetzt mal, paraphrasiert halt ein Maulmäßig geantwortet.
Und ich fand das so cool, weil ich mir zum ersten Mal dachte, ey, Es gibt Menschen, die reden sich bei diesem Thema seit Jahren, den Mund fußlich und es interessiert niemanden.
Das, was sie macht, sie hat es geschafft, über eine Viralität, über eine Unterhaltung, eine Viralität herzustellen, die funktioniert, die sich die Leute ansehen, die sich auch teilweise Internet-Rambos ansehen und sagen ja irgendwie ist es lustig, was sie da macht.
Und ich glaube, dass man davon wahrscheinlich zehn Reels oder TikToks mehr gesehen haben muss, bis es langsam anfängt einzusickern, aber Dieser Gedanke ist ja, das werden sich die Leute auch reinziehen, weil man kann sich eben auch dreißig Tiktoks davon reinziehen.
und die eine Dissertation, wo in drei Sätzen perfekt zusammengefasst wird, was das Problem am Patriarchat ist, das liest halt niemand.
Und das anzuerkennen und zu sagen, wie kriegen wir es hin, das finde ich so klug und dafür wirklich Props an Thara Luisa Wittwa, finde ich...
wirklich das moderne Pondort zu Susan Sonntag, zumindest was so snackable Content angeht, den Susan Sonntag ja auch super gut hinbekommen hat mit ihren Essays.
Ich bin gespannt, dass du sie erwähnst, weil ich bei ihr sowohl diese positiven Punkte sehe, wie auch die Ansätze, wo Kritik geäußert werden könnte, die diese ganze Sphäre ja manchmal betrifft.
Es geht ja auf so einer Metarebene nicht nur darum, wie es bei allen intellektuellen neuen Entwicklungen immer darum gegangen ist, was ist da positiv, was ist da negativ, weil ich bei ihr sehr deutlich merke die Kraft, die du eben beschrieben hast, wenn man so bestimmte unterhaltsame Muster bedient.
Und gleichzeitig habe ich am Anfang ein bisschen gebraucht, um da reinzukommen, weil sie an manchen Stellen sowas macht wie preaching to the converted, also etwas sagt, wo klar ist, ihre Crowd findet es gut und braucht es auch als Bestätigung, einfach weil dieses Thema immer wieder neu aufgeladen werden muss, aber die Zugänglichkeit für Außen.
ist eher so abschirmt.
Das habe ich bei manchen Leuten auch wahrgenommen.
Ist das so oder ist es eher so ein bisschen show don't tell?
Na, wenn man einfach...
Weiß ich nicht, wenn du jetzt in Jan Böhmermann ein Stück angestellt hast, dann waren auch immer viele Insider drin, die viele nicht verstanden haben, aber das macht es ja ein Stück weit.
Also kriegt man da nicht eine Aufmerksamkeit darauf, dass man es vielleicht ansieht und denkt, ich verstehe jetzt gar nicht, was sie meint und ihre Reaktion lässt auch gar nichts zu, dass man es versteht.
Aber ich folge immer rein, weil ihre Crowd war ja nicht immer ihre Crowd.
Das heißt, sie hat sich ja...
diese Menschen alle erarbeitet und dieses nicht den Drang haben, erklären zu wollen, sondern einfach zu zeigen und zu sagen, ihr werdet schon irgendwann checken.
Ich verstehe, was du meinst.
Ich finde auch, dass es manchmal Punkte gibt, wo ich auch sagen würde, ich checke es gerade nicht, was gerade los ist hier.
Es wäre gut, eine Erklärung dafür zu bekommen.
Aber diese ganzen Erklärbären bei Feminismus, wenn wir ehrlich sind, wird denen nicht richtig zugehört, zumindest nicht von einer breiten Masse.
Ja, und das ist auch eine Schwierigkeit.
Und gleichzeitig haben wir ja gerade so alte, intellektuelle Sphären beide kritisiert für so eine Hermetik, für so eine Unzugänglichkeit.
Und es gibt verschiedene Formen von Unzugänglichkeit und deswegen würde ich sagen, man muss es gut ausbalancieren.
Meistens schafft das Tara definitiv, aber man muss es gut ausbalancieren und das ist eher so eine Art Gedanke.
Wie schafft es denn?
diese Form von neuen Internetintellektuellen nicht auf eine andere Art die gleichen Fehler zu machen.
Ja, vielleicht nicht für eine Beobachtung.
Leute auszuschließen und die Zugänglichkeit dann in eine andere Richtung zu drehen.
Und ich meine jetzt nicht macht auch endlich mal TikTok für siebzigjährige oder so, sondern ich meine eher irgendwann.
gerade, was so viel Intellektualität, Öffentlichkeit angeht, gibt es so einen Punkt, da muss man sich entscheiden, entwickelt man sich weiter, möchte man neue Gruppen, neue Leute erreichen.
oder reichte einem, was man geschaffen hat und fertig.
Und das, glaube ich, wird noch eine interessante Frage in diesen Sphären.
Ich würde gerne mit dir über eine Beobachtung reden, die ich neben der Geschwindigkeit in diesen neuen intellektuellen Denkerinnen-Sphären auch spannend finde und das ist Humor.
Ich habe das schon mehrfach beobachtet, dass es Accounts gibt, die diese tiefen Gedanken haben oder weil die trotzdem Witz haben, einfach weil du den auch brauchst, um eine größere Reichweite zu bekommen.
Das muss irgendwie unterhaltsam, aber es muss Grippe haben.
und dann noch eine besondere Art, wo ich gerne zwei Accounts dir vorstellen würde, wo ich merke, krass.
Das ist zwar vordergründig Humor oder sogar Comedy, aber dahinter steht eine tiefe sociologische Analyse, die viel Welterkenntnis mit sich bringt.
Und das ist einmal zu diesem ganzen großen Generationenthema.
Das ist Ina Reni Alexandro, die hat inzwischen über hundred und achtzigtausend Follower, vor allem auf Instagram, das ist auch ein Peachy on the Gram.
Und die hat dieses große Thema verschiedener Generationen, die stellt halt immer Frauen und Mädchen von drei, vier, fünf verschiedenen Generationen dar und deren Reaktion, deren prototypische Sicht auf die Welt.
Und das ist so klug, dahinter ist so viel Analyse, das hat so eine Tiefe, da würde ich auch...
so eine parallele ziehen.
es gibt ein mann aus deutschland ist ein zwanziger und dreißiger jahren der hat quasi die arbeit groß gemacht der hat das buch geschrieben siegfried krakauer die angestellten und der hat sich angeschaut wie verändert denn das angestellten da sein die arbeitswelt und die gesellschaft.
unfassbar kluges buch bis heute richtig richtig tief.
und ich würde dann eine parallele ziehen weil sie in ihren analysen die sie dann im ende verpackt in comedy schafft sie es zu zeigen Wie ist denn die heutige Arbeitswelt?
Toll, ich kenne die Videos auch.
Es ist lustig, weil ich wusste jetzt nicht, dass du sie vorschlägst, aber ich finde diesen Gedanken so klug und es ist einfach auch wieder so eine Viralität hergestellt mit einem klugen Gedanken, der in einem Buch wahrscheinlich irgendwie anders viel trockener formuliert worden wäre, aber durch diese Visualität total eindringlich.
Ja, der zweite Account, der viel kleiner ist und wo ich aber auch ein gigantisches Potenzial genau in dieser Mischung aus Analytik und Humor sehe, ist Breaking Badges.
Ja, ein Breaking Badges Unterstrich.
Das ist eine junge Frau, deren Pattern, würde man sagen, deren Gag-Pattern.
Immer wieder ist, über eine Arbeitswelt zu sprechen mit dem Projekt.
Und das Projekt wird abgehandelt in einer Chefin und einer nicht besonders fleißigen Angestellten in einer Videokonferenz, in der immer wieder vollkommen klar wird, hier gibt es eine komplette Realitätsverschiebung.
Und das ist für mich eine Analyse von der Arbeitswelt des XXI.
Jahrhunderts.
Finde ich mega klug.
Finde ich super lustig.
Ich finde es richtig lustig gerade, Sascha, weil es ist halt eine Freundin von mir.
Das weißt du nicht, aber das ist halt eine Freundin.
Das weiß ich nicht.
Bitte?
Nein, das weiß ich wirklich nicht.
Ja, ich weiß, dass du das nicht weißt, weil ich immer mit der mich alleine treffe oder alleine irgendwie auf ein Konzert gehe.
Och Fanny.
Und deswegen liebe Grüße an diese Stelle.
Ich weiß nicht mal, wie sie heißt, aber...
Ja, also ich finde es mega, ich finde es gerade voll schön, weil es ist nicht gestaged und ich finde auch, dass sie so unique Gedanken hat und ich frage mich immer, warum sie nicht irgendwie mehr Follower in hat, weil ich diese Gedanken einfach so und dieses Pattern auch so klug finde.
Deswegen verlinken wir alles, aber ja, also liebe Grüße nochmal an Melanie Kurzbruch an dieser Stelle.
Ich will gleich weitermachen in diesen Pattern, weil ich finde, dass man zum einen ist Humor und totales Vehikel, finde ich, für Intellektualität.
was aber für mich auch da mit reingehört ist Kunst und ich finde es so interessant, dass es inzwischen so viele wirklich Künstler-Sinnen auf Instagram gibt und Künstler, die malen und sich nebenbei Gedanken machen.
Ich glaube, ein relativ großer Account ist dieser Volane Art.
Ich mag die Kunst von ihr ehrlich gesagt nicht so gerne, aber Das ist eher so eine Geschmackssache.
Ich finde das Wahnsinn, dass die so eine Künstlerin ist und nebenher auch noch so viele gesellschaftliche, intellektuelle, feministische Gedanken zu einem Thema hinbekommt.
Ein Account, deren Kunst ich liebe und deren Gedanken ich auch so wichtig finde und deswegen eine große Empfehlung ist Don Pregos, Annika Prigge.
Die Bilder malt und sich während sie diese Bilder malt, Gedanken macht.
Das ist Ab so.
diese Videos sind so gut anzusehen, weil sie oft entweder ein Boys-Over drüberlegt mit Gedanken oder während sie mal diese Gedanken runter labert.
Und das ist einfach von der Visualität her total spannend, weil sie eine tolle Künstlerin ist, aber nebenher eben, weil sie auch Journalistin ist und auch als Journalistin arbeitet, die bringt da Sachen raus.
Der Haut ist einem das Blech weg, wirklich.
Ich folge der so gerne und ich finde das so verrückt zu sehen, wie halt so Menschen, die in ihren Köpfen schneller oder unkonventioneller sind, dass halt dann oft nicht nur in diesem einen Bereich sind, sondern dann halt auch mit Kunst was anfangen können oder dann super schön gekleidet sind wie Samuel Binker oder ja einfach so eine Visualität irgendwie auch noch da ist, wo man sich denkt, es wäre ja schon genug, wenn man bläst wäre mit diesen ganzen Gedanken, aber das ist es nicht, da ist noch mehr.
Ich habe verobachtet, das ist technologischer und das ist eben bei Don Prigos auch so, das ist so technologisch bedingt.
Muster gibt, man sagt so mal so Pattern in sozialen Medien, die solche Diskussionen einfacher machen, beflügeln, unterhaltsamer machen.
So das ganz klassische ist, glaube ich, auf TikTok entstanden, ist der Dialog mit sich selbst.
Wo man auf zwei verschiedenen Perspektiven manchmal mit ganz kurz angedeutet verschiedener Kleidung oder einem unterschiedlichen Hut Frisur zwei Personen darstellt und so ein Dialog inszeniert.
Wo vollkommen klar ist, sind nicht zwei Personen klar.
Aber es sind prototypische Situationen, auf die man dann reagieren kann.
Davon gibt es, ich würde sagen, ein Dutzend ganz klassischer Mechaniken, wie man Gespräche auf ein anderes Level hieven kann, zugänglicher machen kann, wo man plötzlich den Eindruck hat, hier bin ich bei der Entwicklung eines Gedanken mit dabei.
Wirklich so im Nachgang zu Heinrich von Kleist, von der allmählichen Verfertigung der Gedanken beim Reden.
Da würde ich auf TikTok sagen, von der allmählichen Verfertigung von philosophischen Gedanken beim Reden mit sich selbst.
Und da sind so viele tolle Ansatzpunkte, wo ich merke, krass, da haben soziale Medien ein paar Generationen von jungen, intelligenten, gebildeten oder manchmal auch nur gewitzten Menschen ermöglicht mit so einem Hebel, der eben nicht, denkt mal, hundert Jahre nach und schreibt ein Buch, sondern äußermal deine Blitzgedanken zu bestimmten Themen.
Denen haben es ermöglicht, solche sozialmedialen Mechanismen völlig neue Gedanken zu entwickeln.
Das sehe ich eben auch bei Dorn Prigos.
Seit wir uns mit diesem Thema beschäftigen, frage ich mich die ganze Zeit, wie sehr man, wenn man über Intellektualität spricht, auch über Privilegien sprechen muss.
Weil ich schon sagen würde, zumindest wenn man es historisch betrachtet, haben natürlich Menschen Zugang zu Bildung und dann auch irgendwie diese Bildung zu verwandeln gehabt, die in irgendeiner Form privilegiert waren.
Natürlich gab es auch mal Menschen wie Camus oder so, die dann mit einer Analphabetin aufgewachsen sind und trotzdem irgendwie selbst sich diese Sprache erarbeitet und erfasst haben.
Aber das waren ja eher so Ausnahmen, die man sich heute erzählt.
Wenn man sich das so reinzieht, dann muss man schon sagen, die überwiegend weiße, männliche, privilegierte Gesellschaftsschicht, die Zugang zu Intellektualität hatte.
Und da würde ich schon sagen, Zugang zu Intellektualität, auch wenn sich das ein bisschen komisch anhört, wenn man ja denkt, ja gut, das kommt ja aus einem selbst, naja, naja, nie.
Also es kommt ja schon aus der Bildung, die man genossen hat, aus der Sozialisation, aus vielleicht den Zugängen, die man dann auch nutzen konnte, dass ich schon sagen würde, das ist zu einem gewissen Teil, liegt es sicherlich in einem drin und ab einem gewissen Teil kann man, finde ich, aber auch einfach mal zugestehen, dass Privilegien da eine große Rolle spielen.
Und wenn wir jetzt über die Menschen reden über, die wir heute geredet haben, dann sind die meisten davon auch Deutsch, sind auch weiß.
Und zumindest bei den Paaren weiß ich, dass sie privilegiert aufgewachsen sind.
Also jetzt bei einem Levy-Panel, der spielt ja auch noch begnadet Klavier.
Der Vater ist irgendwie ein mittelberühmter, aber schon irgendwie berühmter Architekt.
Da kann man jetzt davon ausgehen, dass der jetzt nicht die schlechteste Bildung genossen hat und so.
Ich will damit nicht sagen, dass das nicht verdient ist, was er gemacht hat, aber ich finde schon, dass es wichtig ist, dass man einmal über Privilegien spricht.
Und trotzdem finde ich, dass das Internet bei dem Thema echt inklusiv ist, weil dieser Zugang halt viel geringer ist als früher.
Und du, wenn du natürlich musst du trotzdem irgendwie die Bildung und alles Mögliche haben, um...
da so erstmal Teil von werden zu können, weil ja Sprache und Wissen und was alles vorausgesetzt wird irgendwie so ein bisschen selbstverständlich ist bei Intellektualität, was ich auch schade finde, weil da auch wieder so eine Fetischisierung von dieser klassischen, wie wir deutsche Intelligenz verstehen ist.
Und das ist halt, man weiß viel und man weiß viel in Bereichen, wo es toll ist, viel zu wissen.
Und soziale Intelligenz oder andere Formen von Intelligenz spielen da jetzt nicht so eine mega große Rolle.
Zumindest habe ich das Gefühl, dass wenn man eine Intellektuelle denkt, dann denkt man nicht sofort an.
Menschen, die sozial vielleicht wahnsinnig intelligent sind.
Aber trotzdem ist ja erstmal diese Möglichkeit, dass man sich ja smartphone oder wie auch immer die Weis sucht und damit was ins Internet ballert, fast for free.
Ja, natürlich gibt es auch da wieder über Algorithmen, über die Publikumsgewohnheiten, die man dann nicht so schnell abstimmen kann, auch wieder Filter, Filtermechanismen und Abwertungen und alles möglich an Einfluss werden.
Aber wenn man sich so die alten intellektuellen Zirkel anguckt, dann ist das schon eine Essenz des alten Weißseins.
Und zwar des alten knalldeutsch-europäischen Weißseins.
Also mein Beispiel, was ich da ganz direkt einmange, ist, dass die von vielen belächelte, aber dann doch irgendwie wieder...
Häufiger hervorgekramte Liste der fünfhundert wichtigsten Intellektuellen, die der Zizero, er Zeitschrift immer wieder rausgekramt hat.
Der letzte Stand ist von zwei Tausend Zweiundzwanzig.
Unter den Top Ten sind zwei Frauen.
Und zwar auf Platz vier Elfriede Lejelinek und auf Platz acht Alice Schwarzer.
Beide ist jetzt nicht unbedingt wirklich im Internet wirkmächtige junge Person.
sondern sehr, sehr klassisch betrachtete Intellektuellen, sogar bei Alice Schwarzer würde man sagen, ja, ob das jetzt zu diesem Zeitpunkt noch gerecht wird.
Ja, aber R.S.
schaust du dir an, Peters Lutterdijk, Peter Handgel und den Toptennen genauso viele Peters wie Frauen, vielleicht auch mal ein interessanter Angang.
Jürgen Habermas, dann eben Elfriede Jellinek, Marcel Fratscher, Martin Weiser, Hans Magnus Enzensberger, dann noch gelebt, dann wie gesagt, Alice Schwarzer, Hans Werner Sinn.
Herr Friedmünkler.
Das sind auch nicht nur über Männerinnen, sondern auch über weiße Männer sprechen.
Also das kommt ja wirklich auch noch dazu, dass es jetzt da fehlen schwarze Personen fehlen, wahrscheinlich auch Personen mit großen Migrationshintergrund.
Ich will jetzt nicht diesen Leuten, weil sie alle hundertprozentige Allmannnahmen haben, nicht irgendwie auch eine Migrationsgeschichte verschweigen, aber es ist ja schon sehr bezeichnend, dass es irgendwie alles Hans und Peters und ja.
Auf jeden Fall.
Dann unter den Top-twanzig sind vier Frauen unter den Top-zwanzig.
Und davon haben zwei einen Nobelpreis.
Das heißt, als Frau, um unter die Top-zwanzig zu kommen...
Was müssen wir noch alles tun?
Und da brinzt es alle den Wissen.
...fucking Nobelpreis.
Und ansonsten sind da halt auch Leute dabei, ich möchte jetzt gar nicht stänkern oder so, aber Ökonomen, wo ich sagen würde, okay, die sind jetzt eher Qua-Amtvorsteherpräsident von irgendeinem Institut.
Ja, so ist es bei Marcel Fratscher zum Beispiel, bei Clemens Füß zum Beispiel, bei Hans Werner Sinn.
Das ist halt so ein bisschen, wenn wir sagen, okay, die sind halt in vielen Artikeln, das sind auch Listen, muss man dazu sagen, die viel mit Zitaten zu tun haben.
Wer wird viel zitiert und auch da ist in unseren Köpfen immer noch so ein patriarchales Autoritätsdenken.
Der ist Professor, der hat einen neuen Doktortitel, der war mal Berater von der Bundesregierung.
Also solche Sachen, die sind dann plötzlich wichtig.
Und da sehe ich schon den Schiff bei aller Kritik von sozialen Medien.
Wenn du dir anschaust, was sind so die...
an intellektuellen Virals, die so rumgegangen sind, die sind schon diverser.
Die sind in jeder Hinsicht diverser.
Die könnten noch viel diverser sein.
Aber ich glaube, da ist tatsächlich ein Aufbruch spürbar und ich finde den gut.
Ich finde den wichtig, weil Stimmen gehört werden, die früher halt nicht gehört wurden.
Ich würde gerne noch mit dir über einen thematischen Aufbruch sprechen, den ich jetzt wahrgenommen habe, auch wenn wir so ein bisschen auf zwanzig sechs und zwanzig blicken, wie wird sich Deutschland verändern?
Das ist jetzt eine persönliche Prognose, aber ich glaube, dass es stehen ein paar Wahlen an, das wird katastrophal.
Noch mal ist es gerade nicht in sich, dass die AfD an Stimmen verlieren wird.
Es wird eher im Gegenteil so sein, dass sie noch Stimmen dazu gewinnen.
Und ich glaube, dass wenn wir jetzt über ein intellektuelles Deutschland sprechen, dass wie so eine Druckwelle durch auch dieses Ferien geht und Inhalte sich verändern werden, sich selbst Kritik und Selbstzweifel und Verzweiflung ausbreiten wird.
Ich glaube noch nicht, dass es irgendwie jetzt katastrophal wird, aber ich glaube, dass man das merken wird, wenn man jetzt so auf zwanzig, sechsundzwanzig und Veränderungen blickt.
Und was mich daran so interessiert, ist, wie wird sich das verändern, weil Menschen, die sich in irgendeiner Form mit sich selbst beschäftigen, kritisch mit sich selbst beschäftigen, die werden sich fragen, was haben wir falsch gemacht, wie können wir was daran ändern.
Das wird ja passieren.
Also auch wenn man sagt und das Ereignis, dass die AfD mehr Stimmen bekommt, ich will damit überhaupt nicht sagen, es ist berechtigterweise so, dass sich total viele Fragen gestellt werden.
Aber es wird trotzdem passieren, weil das ja bedrückend ist und solche Wahlergebnisse bedrückend sind.
Und ich hoffe, dass das in der kritischen Weise passiert, die angenehm zu beobachten ist und nicht in so einem Reaktionären.
Oh nein, wir müssen jetzt sofort irgendwie die ganzen Inhalte verändern und wir müssen jetzt sofort auf diese und jene Sachen eingehen.
Sondern ich hoffe, dass das wirklich in einem überlegten, durchdachten, kritischen Hinterfragen stattfindet.
Das wäre eine Hoffnung.
Ich finde, es spricht ein bisschen gegen diese Hoffnung.
Ich sehe nämlich für im Jahr zwanzig als großen Leitstern dieser neuen Intellektuellen Zirkel in sozialen Medien auch einen wichtigen Punkt heraufziehen.
Nämlich, dass die Debattenkultur, speziell in Deutschland, wahrscheinlich an vielen Punkten der Welt, aber jetzt mal fokussiert auf Deutschland, aus meiner Sicht stark dazu beigetragen hat zu einem Erstarken der Rechten.
Und ich möchte jetzt nicht dieses, die Linken sind schuld daran, dass AfD gewählt wird.
So einfach ist es nicht.
Aber die Art und Weise, wie in Deutschland Debatten geführt werden und vor allem auch nicht geführt werden.
Und dafür sind maßgeblich diese intellektuellen und medialen und auch politischen Zirkel mitverantwortlich.
Die Art und Weise, wie das passiert, die ist aus meiner Sicht prägend für eine Stimmung, in der rechtes Gedankengut salonfähiger wird.
Und zwar aus mehreren unterschiedlichen Gründen ist nicht Monokausal, aber ich glaube, dass am Ende zum Beispiel die extrem beharrliche Weigerung der SPD mal zu schauen, was heute Arbeiterinnen so umtreibt, was sie interessiert, die inzwischen zum überwiegenden Teil AfD wählen.
Absurd, krass, bitter oder BSW wählen.
Auch schwierig, dass die Weigerung sich damit intensive auseinanderzusetzen, aus meiner Sicht ein Teil des Problems ist.
Und vielleicht stehen diese neuen Denke-Innen für einen Aufbruch, der ein bisschen offener für solche Debatten ist.
Also für mich gibt es da zwei Accounts, die ich wirklich nochmal ganz besonders hervorheben will, weil ich deren Gedanken beide so herausragend finde und vor allem ich sehe nämlich manchmal richtig bei politischen Themen, Takes von diesen beiden Personen zu hören, weil ich das wirklich outstanding finde, wie die auf Gedanken kommen.
Und der erste Account, den ich euch sehr gerne empfehlen will, ist von Dara Natusius.
Sie ist im Bundesvorstand der Jungen Union, ist aktuell gerade Pressesprecherin bei Wolfgang Weimar und sie wird auf Insta klarer mit C, C-L-A-R-A-N-T-H-S geschrieben.
Ihre Gedanken zu Rente, zu politischen Berlin, zu Themen, Entscheidungen, die gerade anstehen, teilweise auch zur CDU und zu Friedrich Merz, die finde ich so durchdacht und klug.
Es ist nicht so gefällig, womit kriegt man am meisten Applaus.
Sondern ich finde, sie reagiert relativ schnell auf Inhalte in einer komplexen Weise.
Erinnert mich manchmal an Jasmin Mbarek.
Die stehen politisch, würde ich sagen, an unterschiedlichen Stellen, die beiden.
Aber ich finde das interessant, in welcher Schnelligkeit da reagiert wird und auf Gedanken gekommen wird.
Und deswegen ist es für mich eine wirklich meiner liebsten Accounts.
Und ich würde es geradezu im Jahresabfluss gehört, dass sie meinte, dass sie gefragt wird, wie viel Geld sie mit diesem Account machen.
Sie hat irgendwie neunzehntausend Followerinnen.
Sie meint, das findest du lustig, dass die Leute denken, mit so nem politischen Account könnte man irgendwie einen Lipgloss bewerben oder so.
Und da musste ich ehrlich denken, ey, ich glaube, das ist eine Frage der Zeit, bis Leute kommen werden und wahrscheinlich wird sie kein Lipgloss damit bewerben.
Aber wenn ich politisch in irgendeiner Form Internethilfe bräuchte, dann wäre sie die erste Person, die ich anfragen würde, weil ich finde, dass sie eine Form von Schnelligkeit hat und dann aber auch wahrscheinlich Gen Zee oder Millennial-Tum in Sicht regt.
Das gut wäre für die Politik und das politische Berlin.
Ich meine, sie arbeitet ja auch schon in diesem Bereich.
Also das hört sich ja nicht wahnsinnig.
Er muss sich da jetzt ja wahrscheinlich nicht irgendwie darauf hoffen, dass jemand ihren Job anbietet.
Aber ich glaube, dass wenn dann passiert eher genau das, wenn man so einen Account gut pflegt, dann kriegt man vielleicht nicht irgendwie die Werbung für den nächsten Lipgloss rein.
Aber Man erarbeitet sich in Standing und auch in einem intellektuellen Deutschland in Standing, dass man halt dann auch nicht mehr los wird, was ja toll ist.
Ja.
Ich teile total deiner Haltung gegenüber Clara.
Hab da auch sehr schnell gemerkt, dass ihre Argumentationsmuster halt auch gar nicht, obwohl sie halt in der Junge Union ist, parteipolitisch orientiert sind.
Sie hat sich zum Beispiel sehr offensiv dazu bekannt, dass die CDU aus ihrer Sicht eine neue Haltung zur Abtreibung.
entwickeln muss.
Und das will wirklich was heißen.
Das war ja zeitweise eine der ganz großen Streitpunkte in der Union.
Als Kontrapunkt möchte ich gerne eine Frau aus der SPD dazu bringen, nämlich Philippa Siegel-Glöckner, die Ökonomen ist, die im Institut für Makrofinanzen, die Direktorin de Zener Zukunft.
ist, weil sie sich für den Bundestag hat aufstellen lassen und dann leider nicht gewählt worden ist.
Ich hab mit ihren paar mal sprechen können und sie hat so ein wahnsinnig tiefes politisches Fachwissen zum Thema Rente, zum Thema Arbeit, zum Thema Weiterentwicklung.
Und das zeigt sie auf Insta?
Sie macht regelmäßig, sie hat bis jetzt nur knapp zehn tausend Follower, aber sie macht regelmäßig Reels, von denen ich mir wünschen würde, dass sie stärker in der Politik wahrgenommen wird, weil sie aus einer jungen Perspektive trotzdem mit Wissen über wie funktioniert der politische Apparat glänzen kann.
Das ist eine von den Stimmen, wo ich sagen würde, krass, das zeigt, dass aus der alten Welt kommt, und sie war auch genau wie Clara in politischen Sphären ziemlich weit oben, dass aus der alten Welt kommen, man trotzdem, wenn man Gespür hat, für diese neue Welt richtig gute Vermittlung betrieben werden kann.
Genau auf dieser Ebene ist für mich so ein politischer Intellektualismus was, wo ich glaube, davon brauchen wir mehr.
Mit wem ich gerne diese Folge dann auch schließen würde, als Empfehlung ist, Win.
Win heißt der wyn.wyn.
Ist ein junger, ich würde sagen, Gen C Journalist, der sich mit Politik und Debatten befasst.
Das sind sehr politische Themen.
Er hat so ein bisschen dieses Schlupfloch gefunden.
dass er sich selber nicht positionieren muss, sondern und das finde ich aber eigentlich ganz gut, vor allem für junge Menschen, er nimmt sich ein Thema fort, zum Beispiel Nationalhymne in der Schule und dann sagt er selbst pro und kontra Argumente und diskutiert mit sich selbst und blendet immer ein, das ist ein pro Argument dafür und das ist ein kontra Argument dafür.
Und es ist obviously nicht für Menschen wie uns gemacht, sondern für jüngere Menschen, aber ich fand das so erklären und ich finde es total schön, weil ich kenne es jetzt aus dem Jurastudium, da gibt es eben total diese Departierkurse.
dass man wirklich, wenn man das nicht von zu Hause kennt, Debatten lernt und lernt, was gibt es für pro und kontra Argumente, wie baut man die Debatte auf, dass man sie vielleicht am Ende gewinnt, wenn man irgendwie starke Argumente hat, wie dass man sich vielleicht aber auch überzeugen, dass die andere Seite hier viel weiter ist oder mehr Recht hat oder man dann selber mehr davon überzeugt ist.
Das finde ich so toll, dass er das macht und er hat dann aber manchmal auch wirklich so eigene Takes, die er raushaut.
und Was ich bei dem total interessant finde, ist auch, dass der hat eine hohe Bildung, der setzt ganz oft so beiläufig Wissen voraus.
Es gab zum Beispiel eine Folge, da hat er so erzählt, warum Leute andere Meinungen so schlecht aushalten und dass man ja wohl mal nach Hause fahren kann, ob dann jemand da links oder konservativ ist.
Das ist doch egal, man kann sich doch auch mal eine andere Meinung geben.
Und ich fand das so interessant, weil er das so beiläufig gesagt hat, ob jemand links oder konservativ ist, aber das stimmt.
Das Gegenteil von links ist nicht rechts, sondern konservativ.
Damit hat er A selbst total ausgeschlossen, dass rechts keine Haltung ist, wo man sagt, ja gut, dann fahrt auch nach Hause zu deiner Familie und hört dir da irgendwie rechtes Gedanken gut an.
Nee, das ist inakzeptabel.
Aber er hat auch den Gedankenkorridor so ein bisschen geöffnet zu.
Aber konservativ muss eine Haltung sein, die für dich in deinem Leben nicht so eine große Bedrohung war.
Nimmt, dass du nicht mehr zu deiner Familie nach Hause fährst.
Und das sind halt alles so Punkte, von denen ich mir denke, das ist klug, das ist unkonventionell.
Und dann hat er oft auch einfach takes.
Die habe ich vorher so noch nicht gehört.
und die sind nicht gefährlich, weil auch da er beschäftigt sich mit Themen, wo man sagen könnte, es wäre einfach da diese oder jene Haltung einzunehmen und er nimmt oft eine Haltung ein, die unkonventionelles, für die er dann auch auf den Deckel bekommt.
Und ich finde es toll, dass er das trotzdem macht, weil da sind wir wieder bei Ambiguitätstoleranz.
Bei den meisten Themen gibt es halt unterschiedliche Haltungen und ich finde, sein Account ist so ein Paradebeispiel für mal ein bisschen über den Tellerrand raus gucken oder rausdenken, ohne...
Verbledet zu sein.
Was ich an ihm toll finde, ist, dass er immer wieder so einen Millionkrach heraushaut.
Er hat tatsächlich nur ein bisschen über zehntausend Follower auf seinem Account winwin.ig.
Und trotzdem haut er immer so einen Millionkrach heraus, wo ganz klar wird, er trifft einen Nerv in einer Debatte, wo der Bereich bis jetzt gefehlt hat.
Er hat zum Beispiel ein Stitch gemacht mit Reaktionen, hat inzwischen auch über eine Million Views.
wo er versucht, diese konfrontative Debatte zwischen Männern und Frauen in geschlechter Debatte so ein bisschen anders gelagert zu betrachten, ohne gleich Frauen weintlich zu werden, zu sagen, schon auch Männer haben Probleme.
und wenn man sich darüber lustig macht, wie ein sehr großer Account, wenn man sagt, Männer halt die Fresse, dann kann das aus einer emotionalen Situation heraus sinnvoll sein, aber führt das weiter.
Also die Frage stellt, von denen ich glaube, dass sie ganz viele Hände ausstrecken zu Leuten, die sonst vielleicht früher oder später sich verhöhnt fühlen und dadurch abgleiten könnten.
Ich glaube nämlich, das ist ein wesentliches Kennzeichen von diesen neuen DenkerInnen, dass sie versuchen, Abwertung anders zu begegnen, Brücken zu bauen, ausschließendes, so explodierendes Verhalten einfach aufzubrechen und vielleicht aber trotzdem mit Gedanken nicht gleich gefällig zu werden.
Man sagt ja immer, dass ein großer Faktor von Intelligenz ist, ob man mit neuen Informationen selbst die Richtung ändern kann und Richtungswechsel bei sich selbst beherbeirufen kann.
Und ich finde es interessant, dass all diese Accounts, und wenn wir über Intellektualität reden, dann kann man ja auch über Intelligenz sprechen.
Ich finde es interessant, dass all diese Accounts das Unterbewusst anbieten.
Sie sagen nämlich, hey, du hast jetzt zu diesem Thema wahrscheinlich schon ABCDE gehört, aber hast du auch F gehört und bleibst du so bei deiner Haltung?
Und das finde ich ganz interessant, weil das ist von einem Samuel Behenke bis über einen Wind, bis über einer Clara so, dass die eine Freude daran haben, ein Thema vollumfassend zu beleuchten und auch die Teile des Themas zu beleuchten, die vielleicht ein bisschen unterrepräsentiert sind in der Gesellschaft.
Was ja immer so ein Anbieten ist zu...
Willst du nicht die Richtung wechseln oder möchtest du das nicht nochmal überlegen?
Könnte es nicht sein, dass ich dich hier gerade mit was überzeuge oder von was überzeuge, was du vorher noch nicht so gesehen hast.
Und das finde ich immer spannend, wenn Menschen das machen.
Vor allem du hast es jetzt gerade bei diesem Frauen-Männer-Thema bei Winn gesagt.
Das sind ja Themen, wo man weiß und all diese Menschen, über die wir heute gesprochen haben, im Internet verstanden.
Die wissen welche Knöpfe sie drücken müssen, um Applaus zu bekommen.
Und ich finde es so erfrischen zu sehen, dass all diese Menschen oft auf völlig unterschiedliche Weise Sicht gegen den schnellen Applaus entscheiden und führen Argumenten entscheiden.
Und das ist für mich so das, was eigentlich alle heute zusammenfasst.
Und deswegen, ich glaube, dass man wirklich sich selber überhaupt nicht schadet, all diesen Menschen rein zu folgen.
Man bekommt neue Gedanken zu Themen.
Und ob die einen dann überzeugen oder nicht, darum geht es nicht.
Es geht nur darum, dass man Gedanken konsumieren kann, die man vielleicht vorher selber so noch nicht hatte.
Ja, das finde ich einen schönen Gedankengang.
Und das ist ja...
Abschließend auch die Balance, dass man auf der einen Seite den Reich weiterentwickeln kann, um eine Wirkung zu haben.
Und auf der anderen Seite, aber nicht in die Falle rein fällt, dieser Reichweite nach dem Mund zu reden.
Und dieser Reichweite, ja, am Ende nur noch das zu liefern, von dem man weiß, das funktioniert gut.
Und das, was du gesagt hast, ist genau dieses Überraschungsmoment.
Alle diese Accounts, die wir heute geredet haben, haben regelmäßig den Wunsch so ein bisschen...
Quer zu bürsten und haben regelmäßig den Wunsch, die Leute weiterzubringen.
Da sind da vielleicht drei Reals, wo die genau wissen, okay, jetzt sage ich das, was die Crowd erwartet, um anschließend umso stärker so ein bisschen dagegen zu halten.
Und ich glaube, sie machen es nicht, dass das dagegen halten will, sondern weil es halt bei manchen Themen einfach Punkte gibt, die nicht besprochen werden, weil man dafür keinen Applaus bekommt.
Leute, das waren unsere Gedanken zu den Internetintellektuellen, über die ihr sicherlich zum Teil noch mehr hören werdet.
Dieses Jahr, nächstes Jahr, ich wünsche Ihnen auf jeden Fall wirklich alles alles Gute und es ist eine große Freude, euch allen rein zu folgen und euch zuzuhören und zu sehen, was ihr so mit Gesellschaft und all dem, was so auf uns einen Puzzle macht.
Wir hören uns nächsten Donnerstag wieder.
Bis dahin.
Passt auf euch auf.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Tschüss.
