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Folge 200.2 - Für eine Handvoll Community-Fragen - Teil 2

Episode Transcript

Genre geschehen wird präsentiert von Podriders.de, das Podcast-Netzwerk.

Wir hätten dann noch ein paar Fragen.

Und damit herzlich willkommen, meine sehr verehrten Damen und Herren, zu einer neuen Folge, einer neuen Jubiläumsfolge, Genregeschehen.

200b oder 200 Teil 2 steht an.

Wir sind noch längst nicht dort, wo wir sein wollten.

Und dementsprechend begrüße ich heute meine sehr geschätzten Kollegen André Hecker und Tino Hahn zu einem weiteren Bombardement der Informationen und eben Neugier.

Ja, Freunde, da haben wir uns was aufgehalst, würde ich sagen.

Die einen sagen so, die anderen sagen so.

Ja, ich weiß nicht.

Gibt es noch ein paar offizielle Programmpunkte abzuarbeiten?

Müssen wir noch irgendwie was Erwähnens vorab oder wollen wir direkt in die Vollen gehen?

Weil die Leute sind ja wahrscheinlich neugierig und wollen wissen, ob wir ihre Fragen auch beantworten.

Ja, also wir können auf jeden Fall noch kurz den Shoutout natürlich wieder geben an hinzugekommene Steady-Supporter.

Das können wir an der Stelle natürlich gerne machen.

Das sind einmal Adrian, Christoph, Bastian und Mike.

Vielen Dank für euer Subben, für euer Supporten und das freut uns sehr.

Vielen, vielen Dank.

Und in dem Zuge voten wir auch gerade den nächsten Audio-Flick im Discord bei uns für unsere Supporter.

Also das wird auch spannend.

Das ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen gerade, sag ich mal.

Zwischen, ich bin zu alt für den Scheiß und waghalsigen Stunts.

Mal gucken, was wir gucken müssen oder dürfen besser gesagt.

Aber auf beides Bock.

Mal schauen.

Aber ja, das kommt auch dann bald für unsere Steady-Supporter.

Also wer Bock hat, gerne bei uns dabei zu sein, zu uns unterstützen im Monat ein bisschen und dafür mehr Content zu bekommen, wie den Audio-Flick eben einmal monatlich, der kann bei support.genre-geschehen.de reinschauen und wird da fündig.

Ja, vielleicht seid ihr vier Neuen jetzt das Zünglein an der Waage.

Ich hoffe, ihr entscheidet euch nicht Salmono, nee, wie heißt es?

Salomonisch?

Salmonellisch.

Salmonellisch.

Salmonellisch, okay.

Nein, Salomonisch, sondern ja, ihr geht in die Vollen und seid keine Ahnung, für die ein oder andere schlagkräftige Polizeitruppe.

Mir egal welche.

Ich find beide gut.

Gut.

So, apropos gut.

Da wären wir schon bei der ersten Frage von Alex F.

Oder beziehungsweise bei dem ersten Fragenblock von Alex F.

Soll ich mit dem direkt mal loslegen?

Alright, dann.

Ja, Stichwort gut.

Gut, Alex F.

fragt, war es eine gute Idee, einen Podcast über Filme zu machen, den ihr im Durchschnitt gefühlt maximal drei Sterne auf Letterboxd gebt?

Und jetzt in Folge dessen, oder anders, hat der Genrefilm ein Qualitätsproblem?

Sind Genrefilme im Mittel eher, in Klammern, untergegeben?

Durchschnittlich, weil es mehr von ihnen gibt und sie leichter zu produzieren sind?

Oder liegt es an den Ansprüchen der Zuschauer, die vielleicht generell mehr gesehen beziehungsweise einen distinguierteren Geschmack haben und sich bewusst auf die Suche nach den Filmen begeben?

Ja, war es eine gute Idee, diesen Podcast zu machen?

Das würde ich von Folge 200 mal bejahen.

Und ansonsten, ich finde die Frage sehr gut, weil man auch immer wieder drüber nachdenkt, weil wir ja angetreten sind mit diesem Trüffelschweinchen-Ansatz.

Aber wir natürlich auch oft Filme schauen, über die wir halt wenig bis gar nichts wissen.

Und da ist die Fallhöhe dann auch unterschiedlich hoch.

Was ja zum Beispiel auch dann so Filme wie Shelby Oaks, wo im Vorfeld ein Riesenhype entsteht.

Und dann schaut man sie und denkt so, Gott, oh Gott.

Also auch bei Filmen, wo man denkt, man hat eine Ahnung, dass das wahrscheinlich gut wird, ist man immer noch so ein bisschen underwhelmed.

Aber ich sehe es eher so mit einem Lebensmittelvergleich.

Ein Genre-Film mit drei Sternen ist immer noch wie eine Pizza.

Egal, wie schlecht oder gut eine Pizza ist, es ist immer eine Pizza.

Während ich halt bei manchen Filmen, wo man nicht so das Genre mag, wie zum Beispiel, ich bin nicht so ein großer Western-Fan, aber ein Western, der jetzt so eine Durchschnittswertung von vier Sternen hat, wird mir wohl auch gefallen.

Ein Western, der eine Durchschnittswertung von drei Sternen hat, wird mir wahrscheinlich nicht so gut gefallen.

Und so ähnlich sehe ich das bei Genre-Filmen beziehungsweise Horror, Thriller und so weiter auch, also obwohl ich oft denke das war gar nicht so gut, hat es mir aber gefallen, beziehungsweise es hat mir geschmeckt während mir irgendwas das Lakritze-Pendant in irgendeinem anderen Segment dann nach wie vor nicht zusagt, weil es ist halt einfach Lakritze nach wie vor Ja, das sehe ich tatsächlich aber auch so.

Es gibt so viele Genre-Filme.

Ja, es ist tatsächlich so ein bisschen auch, man fühlt sich fast ein bisschen ertappt, dem man drei Sterne gegeben hat.

Und trotzdem mochte man sie.

Es ist halt kein Meisterwerk, aber es hat halt trotzdem Spaß gemacht.

Und es sind halt gut gemeinte drei Sterne.

Und ich finde schon, es liegt auf jeden Fall an der Masse einfach.

Es liegt schon daran, dass natürlich im Genre-Kino super viel produziert wird, auch günstig produziert wird.

Und da einfach Sachen bei rumkommen.

Ja, denen fehlt halt vielleicht Feinschliff, denen fehlt irgendwie ein gewisses Produktionsniveau.

Und trotzdem machen sie irgendwie Spaß oder haben eine gute Idee oder überzeugen mich zumindest mit dem Grundgedanken oder irgendwas.

Also die haben mehr zu bieten generell.

Es gibt mehr Punkte, an denen ich mich festhalten kann, als jetzt in einer seichten Komödie oder so.

Und deswegen finde ich schon halt, also das Genre-Kino hat kein Qualitätsproblem, finde ich.

Sondern es ist eher halt so, dass die Qualität mit dem Genre-Kino sehr ambivalent ist.

das aber auch nicht unbedingt dafür steht, dass der Film schlecht oder gut ist.

Also die filmische Qualität, also die Produktionsqualität und so weiter, muss nicht mehr dafür stehen, wie der Film nachher auch ist in meiner Wahrnehmung.

Ja, ich gebe meinen Kollegen in fast allen Punkten recht.

Ich würde aber auch sagen, Alex, du hast so ein bisschen deine Frage selbst ausgehebelt.

Denn ich finde so, ja, zu fragen, ob es eine gute Idee war, einen Podcast zu machen über Filme, den man irgendwie gefühlt drei Sterne gibt.

Und dann zu fragen, sind die Ansprüche immer höher geworden?

Ist dann halt, ja, also das hebelt sich, wie gesagt, für mich so ein bisschen aus.

Weil nur weil der Film drei Sterne hat, ist es ja nicht ein schlechter Film.

Also es ist ja nur kein herausragender Film.

Aber es bleibt ja ein guter Film.

Es bleibt ein Film, den man gucken kann.

Vielen Dank.

Und bei dem einen oder anderen, und das ist ja das Ding.

Was meiner Ansicht nach auch deine Frage schon auch beantwortet, je mehr du gesehen hast, umso breiter, umso differenzierter wird dein Geschmack, meiner Ansicht nach, und eben auch deine Ansprüche.

Und dementsprechend fällt es vielleicht nicht mehr ganz so einfach, jeden Film gleich überragend zu sehen oder mit jedem Film irgendwie gleich richtig mitzugehen, sondern halt, man braucht vielleicht drei, vier Filme, bevor dann halt der sechste Film wieder einer ist, wo man sagt, wow, das war ein Brett.

Also das sind alles, sag ich mal, es greift alles ineinander.

Und natürlich würde ich jetzt aber auch sagen, gibt es innerhalb gewisser Genres, innerhalb gewisser Jahrzehnte, innerhalb gewisser, sag ich mal, Studio-struktureller Perioden, gibt es immer wieder Entwicklungen.

Also ich meine, wir kriegen das ja jetzt alle gerade mit, wie sehr oder wie wenig auf Beleuchtung zum Beispiel geachtet wird aufgrund von eben Zeit und Geldknappheit so.

Und halt eben auch aufgrund der inzwischen technischen Mittel, die deutlich mehr Leuten zur Verfügung stehen, um sich dagegen halt zu helfen.

Also.

Alles greift da rein, meiner Ansicht nach.

Ja, und so übers Gesamte gesehen finde ich auch nicht, dass die Anzahl an Meisterwerken oder an wirklich herausragenden Filmen weniger wird.

Und ich bin eigentlich auch dankbar, dass sie nicht mehr wird.

Weil wenn wir nur Meisterwerke gucken wollen, alle, warum haben wir da nicht Criterion Channel abonniert und Mubi abonniert und gucken ausschließlich da die Sachen, sondern rennen wie die Verrückten in The Monkey, sobald der im Kino startet.

Weil man halt genau auch so was sehen will.

Man will nicht jeden Tag den besten Film aller Zeiten sehen, man will nur die Gewissheit haben, dass man den besten Film aller Zeiten mutmaßlich noch sehen wird und dass immer wieder Filme kommen, wo man so denkt, okay, sowas habe ich noch nicht gesehen.

Also deswegen mache ich mir da keine Sorgen, obwohl ich auch manchmal denke, wenn ich so fünf Gurken hintereinander gucke, denke ich mir auch so, okay.

Ja, aber da wären wir ja wieder bei deinem Essensbeispiel.

Ja, ja, eben.

Es gibt Tage, da habe ich Bock auf einen Burger.

Ja.

Und es gibt dann drei Tage, da habe ich hintereinander Bock.

Du hast Bock auf Gurken.

Ja, habe ich Bock auf Gurken.

Ja, genau.

Aber dann gucke ich mir drei Tage hintereinander.

Also ich meine, ich war jetzt zum Beispiel, letztes Wochenende, als ich krank war.

Da habe ich drei Tage lang hintereinander, habe ich halt Bock auf Indisch gehabt und habe mir drei dieser großen indischen Blockbuster hintereinander reingezogen.

Was ja ungefähr drei Tage in Anspruch nimmt.

So, ja.

Und danach habe ich mir erst mal wieder was anderes reingezogen.

Also so ist es ja, finde ich.

Ja, eben.

Also es gibt genug auf der Speisekarte in allen Qualitätsstufen und Geschmacksrichtungen.

Ob Butter, Chicken oder Gürkchen auf dem Burger.

Mh, Gürkchen.

So, komm, dann hauen wir doch mal direkt hinten dran, weil das schließt nämlich so ein bisschen an die Frage an.

Wieso finden größere Produktionen so selten Platz im Podcast?

Ist das Konzept der Sendung prinzipiell eher unbekannteren Filmen eine Bühne zu bieten?

So etwas wie Dune 1-2, Cold Stealing oder The Long Walk sind ja sicher auch Genrefilme, die euch und das Publikum interessieren, aber selten bis nie Platz im Podcast finden.

Fakt, Alex, hinterher.

Ja, das ist sowas, wo wir eigentlich auch immer wieder drüber nachdenken.

Wir merken halt auch bei sowas wie der Folge zu Weapons, der ja auch ein großer Film war und wo ein entsprechendes Diskussionspotenzial da war, beziehungsweise ein großer Andrang für Analysen, Interpretationen jeglicher Art, dass so große Produktionen, glaube ich, auch mehr Platz zukünftig finden sollten, wenn sie es denn hergeben.

Also ich glaube jetzt so über Dune 1 oder 2 reden, ist nicht so spannend, weil da die Wahrnehmung bei uns allen wahrscheinlich ähnlich sein wird.

Ich glaube sowas wie Long Walk wäre spannend gewesen, wie wir den unterschiedlich wahrnehmen.

Und ich glaube, dass wir ja über größere Sachen auch reden sollten.

Wir können sie nur meistens im Vorfeld nicht früh genug sehen, sondern würden dann wahrscheinlich meistens Nachbesprechungen machen.

Das ist so ein bisschen so ein Punkt, wo wir noch drüber nachdenken müssen, beziehungsweise wo ihr auch gerne mal auf dem Discord ein bisschen Feedback geben könnt, ob euch Nachbesprechungen auch interessieren, beziehungsweise ob ihr generell den Podcast hört, bevor ihr die Filme gesehen habt, ob ihr sowieso dann die Folgen eher hört, wenn ihr die Filme gesehen habt.

Ja, die Überlebensfolge war halt, kann man mal auch transparent sagen, es war unsere meistgehörte des Jahres tatsächlich, wenn wir geguckt.

Ähm...

Nee, neben dem, ich glaub, die Vorschau am Anfang des Jahres, die war, glaub ich, noch mehr.

Aber rein an Filmfolgen war die Weapons-Folge die meistgehörte.

Ich hätt das schon bei uns im Chat auch gesagt.

Ich glaub, das liegt eben daran, dass Weapons dieses Mysterium hat.

Und Leute hören gerne dann Einschätzungen über Mysterien, wie wir das sehen, was unsere Interpretationen sind.

Deswegen, glaub ich, dass so Filme wie Weapons da einfach dankbar sind.

Filme, die so ein Mysterium aufmachen.

So Bring Her Back ist auch ähnlich.

So ist es eine Filme, wo man so ein bisschen gerne hört, wie verschiedene Leute, die eben gesehen haben oder da verschiedene Dinge drin interpretieren.

Das funktioniert natürlich nicht mit jedem Film und generell für größere Filme.

Also wir verschließen es da ja nicht.

Wir haben ja auch Predator Badlands behandelt und so weiter.

Ich glaube nur ein Faktor ist auch eben zu dem, dass wir haben ja alle noch auch noch mehrere Projekte und so weiter.

Daniel spricht ja über die großen Filme, auch viel über Kino Plus und so weiter.

Teilweise haben wir eben auch an anderen Stellen schon über Filme, gerade über die großen, geredet, sodass dass wir uns dann auch quasi hier nicht noch mal so wiederholen wollen.

Ich weiß, es ist ein bisschen blöd, weil natürlich gibt es auch Leute da draußen, die hören jetzt nur Genregeschehen und kriegen das dann eben vielleicht nicht mit, wenn wir an anderer Stelle auch drüber sprechen.

Aber dann fällt dann manchmal bei der Filmauswahl fallen so große Sachen dann eher runter, vor allem wenn spannendere, kleinere Filme gerade da sind, auch parallel, die wir halt eben wieder unterm Trüffelansatz eher in den Fokus rücken wollen.

Dann nehmen wir lieber die, als dann eben den neuen Dune, weil über den reden halt quasi alle.

Und unser Anspruch ist ja so ein bisschen, wir wollen über Sachen reden, über die eben nicht alle reden.

Das ist, glaube ich, so.

Also es muss halt wirklich einen Grund zum drüber reden für uns in irgendeiner Art und Weise geben und nicht nur, dass mal eine große Genreproduktion im Kino läuft.

Da freuen wir uns natürlich auch.

Aber euch, wie der André schon sagt, zu sagen, ey, apropos, guckt euch mal die aktuelle Nummer eins der weltweiten Kinocharts an Dune, der ist echt gut.

Das ist, glaube ich, nicht das, wofür wir angetreten sind.

Und kurz die Gegend ist auch kein Trüffel.

Ja.

Oh, job's fired.

Ja, ja.

Eher so ein Gewürzgürkchen.

Eher so eine von diesen Silberzwiebeln, die man gar nicht in diesem Glas drin haben will.

Also ein Gewürzgürkchen hätte ja immerhin Geschmack.

Also irgendwie eine Note, die bleibt.

Ja, und wäre knackig kurz.

Kurt Stealing ist ja mehr so die Salatgurke.

Die schmeckt halt ja irgendwie gesund, aber das war es auch.

Ja, also ich kann da auch nicht viel mehr sagen, als die beiden schon gesagt haben.

Das ist vor allem mein Problem ist immer so, was ich habe, oder was mich am meisten immer beschäftigt ist, ich möchte mich halt nicht zu sehr, wiederholen, weil irgendwo taucht man ja nochmal woanders auf, irgendwo redet man hier nochmal, irgendwo wird das Thema nochmal wiederholt und dann, ja, hab ich immer ein bisschen Schiss davor, zu oft dieselben Sachen zu sagen, so, weil mir jetzt halt auch ad hoc dann nicht viel was Intelligenteres oder Cleveres oder Besseres einfällt.

Und, ähm, ja, vor dieser Wiederholung hab ich eigentlich Angst, aber, ja, da muss man auch sagen, Alex, das sind so Sachen, die hatten wir eigentlich schon in Folge 0 einmal abgeklärt.

Nämlich, dass wir halt schon hier mit dem Podcast eben die Augen auf das richten, was eben nicht auf allen Radars ist.

Sagt man Radars?

Weiß ich nicht, aber das leitet gut auf die nächste Frage über.

Genau, denn zum Abschluss möchte Alex F.

Wissen, hat Tino nun Foki als Mehrzahl von Fokus gewusst, weil er ein großes Latinum hat, oder hat er einfach nur gut geraten?

Werden wir es endlich, wie versprochen, in Folge 200 erfahren.

Also ich habe die Mehrzahl von Fokus gewusst, aber nicht, weil ich ein großes Latinum habe, sondern weil ich einen großen Sprachschatztun habe.

Und im Englischen ist es irgendwie auch die Mehrzahl, wenn ich mich richtig erinnere.

Jedenfalls habe ich es da häufiger schon gesehen und musste immer wieder nachgoogeln, was das überhaupt heißen soll, weil das so ungewöhnlich einfach aussieht und man das ja auch wirklich sehr, sehr selten benutzt.

Und im Deutschen sagt man weiterhin Fokusse, Was ich auch ganz cool finde, weil Foki klingt wie da ...

Ja, so klugscheißerisch und ich versuche es immer irgendwie zu vermeiden, einen korrekten Begriff zu benutzen, wenn es auch was Umgangssprachliches gibt, was genauso gut ist, weil das dann immer nicht so von oben herab irgendwie wirkt.

Wie dem Oma ihr sein Gartenhaus.

Wie dem Oma ihr sein Gartenhaus.

Ja.

Foki klingt halt auch falsch, finde ich.

Also das ist kein schönes Wort.

Das klingt nicht so, als ob es das Richtige wäre.

Fokusse auch nicht, deswegen sterbe ich da den geringeren Tod und nenne es Fokusse.

Echt?

Ja.

Sagst du Foki?

Naja, wenn ich jetzt weiß, dass es Foki heißt, würde ich Foki sagen, ja.

Also ich hab jetzt irgendwie so auch geguckt.

Im wissenschaftlichen Bereich, ja, und ich weiß halt nicht, ob das der Foki ist, wirklich von so einem Brennglas, oder ob das auch der Fokus ist, wenn wir jetzt drei Folgen nur über asiatisches Kino sprechen, ob wir dann den, ob wir einer unserer Foki auf asiatischem Kino liegt oder ob wir dann halt so wie so Deppen die Mehrzahl im falschen Kontext benutzen.

Das weiß ich wiederum nicht.

Ja gut, meistens haben wir ja nur einen Fokus.

Eben.

Ja, und der ist Genrefilme.

So.

Und es heißt übrigens die Radare oder die Radars.

Man kann beides sagen.

Ah ja.

Gut.

Weiter im Text?

Ja.

Alles klar, dann sind wir jetzt bei Zebrastuhl.

Und jetzt, oh, das wird eine Aufgabe, oder was?

Zebrastuhl hat folgendes geschrieben.

Es gibt eine Ankündigung der Weltfilmadministration.

Ab sofort werden keine Filme und Serien mehr produziert und jegliche Art der Replikation von bereits bestehenden Material oder neuen Material ist verboten.

Wie reagiert ihr?

Okay, ich glaub, das gehört dazu.

Erleichterungen, da es vielleicht doch noch schafft, euren Backlog abzuarbeiten.

Panik, und ihr rennt direkt los und versucht, alle DVDs zu kaufen, die ihr finden könnt.

Oder ihr startet ein eigenes Kino mit eurer Sammlung.

Ja, ich würd sagen, alles.

Ich bin mir bei der Reihenfolge nur noch nicht ganz klar.

Also, die Replikation von bereits bestehendem Material oder neuem Material ist verboten.

Das heißt, von den DVDs und Blu-rays, die es jetzt gibt, darf man auch keine Kopien mehr machen.

Genau, man kann sie kaufen, aber du kannst quasi nicht sagen, ja, ich kopiere dir alle meine Filme, sondern ich müsste jetzt zum Mediamarkt rennen und holen, was noch da ist.

Genau, aber wenn sie ausverkauft sind, gibt es auch keine neue mehr nachkommen.

Oder es gibt einen horrenden Schwarzmarkt.

Also ich würde erst mal alles kaufen, was mir noch, wo ich sage, das will ich auf jeden Fall noch haben.

Und ob ich dann ein Kino aufmache, weiß ich nicht, aber ich bin auf jeden Fall froh, weil ich dann halt Zeit habe, das alles abzuarbeiten, weil ich ja weiß, es kommt nichts mehr nachher.

Und viele von den Sachen, die ich gerne hätte, gibt es eh nicht irgendwo zu kaufen.

Also ändert sich de facto wenig.

Aber ja, also diese Erleichterung, weil es hat ja schon einen Grund, warum der Backlog so groß ist.

Man jeden Tag fünf Sachen auf die Watchlist setzt, anstatt irgendwas von den Sachen zu gucken, die auf der Watchlist stehen.

Ich glaube, so eine Watchlist von unter 1.000 Filmen würde mich schon ein bisschen beunruhigen.

Und klar wäre man irgendwie froh, alles zu schaffen, aber dass nichts mehr Neues dazukommt, würde mich, glaube ich, schon traurig machen.

Und dieses eigenes Kino starten, ja, auf jeden Fall, weil man dann ja wahrscheinlich auch Leute findet, die ein ähnliches Interesse haben.

Und das ist ja eh immer das große Problem, beziehungsweise diese Challenge, vor der wir alle stehen, dass wir für eine gewisse Nische von Filmen sehr offen sind, aber immer so denken, ach, da ist man ja fast so allein.

Also wir haben uns hier für einen Podcast gefunden Und wir kennen auch viele Leute, aber das sehen wir auch auf dem Discord, wie oft Leute das sagen, dass sie gar niemanden in ihrem Umfeld haben, mit dem sie über die Filme reden können und deswegen froh sind, sowas wie den Discord zu haben.

Und ich glaube, so ein Kino könnte dann auch mal wieder dieses viel bemühte, geflügelte Wort vom Kino als Stätte der Begegnung dann wieder mit neuem Leben erfüllen.

Ich mache ein Kino auf und nenne es den Gurkenpalast und es zeigt nur drei Sterne Filme.

Ja.

Und als Snacks gibt es nur Gurkengläser.

Nice.

Also das Ding ist ja, es gibt so viele Filme, wahrscheinlich kommst du, da müsste man ja wirklich auch nur noch das machen, also du kommst ja wahrscheinlich in einer Lebenszeit gar nicht dazu, alles zu gucken, wenn du noch normal in deinem Alltag nachgehst.

Wenn du sagst, ich gucke nur noch Filme, mach nichts anderes mehr, okay, dann vielleicht, aber sag mal, wenn du seinen Back, wenn es wirklich nach nichts mehr Neues kommt, klar, wäre es absolut schade, aber es gibt ja so viele Filme einfach noch, glaube ich, dass du trotzdem ja so lange beschäftigt sein wirst, dass du es quasi nicht merken wirst.

Von daher natürlich, aber vor allem natürlich wäre es schade, um Filme, die dann so verloren gehen.

Wenn du wirklich merkst, es gibt noch irgendwas, was du unbedingt noch sehen willst, haben willst, und du merkst, okay, es gibt den einfach nicht mehr.

Und ja, jegliche Zielefertigung.

Ja, aber da musst du einfach gucken, ob denn jemand in seinem Kino zeigt.

Genau.

Das ist ja halt höchstens, wenn den jemand anders vorführt.

Ja.

Aber wenn du einen Film ansuchen würdest, den gäbe es einfach nirgendwo mehr, das wäre natürlich schon irgendwie krass schade.

Aber wahrscheinlich kommt dann so eine Ära der Re-Releases.

Dann ist halt einfach immer 25 Jahre zurück in die Zukunft ist dann einfach mit jedem Film.

Wobei ich aber auch glaube, dass die Piraterie dann noch mal steigen wird.

Ja, ja, klar.

Deswegen ist ja dieses jegliche Art der Replikation, also dass du quasi auch nichts runterladen kannst, das geht nicht.

Das ist ja auch eine Vor-Vielfältigung.

In dem fiktiven Szenario gibt es das nicht, genau.

Ja.

Gibt es nicht mehr.

Nee.

Ja, aber sonst wäre es ja wirklich, also auch schlimm, weil nichts Neues kommt, aber dann wäre es ja wirklich ein Nutzungsproblem, weil dann lebt man halt einfach alles runter, was im Netz ist.

Weil meine Hemmschwelle dann, Raubkopien mir zu besorgen, wäre auch geringer, wenn ich merke, okay, es ist eh vorbei.

Also es geht gar nicht mehr anders.

Du kannst nichts mehr kaufen, es geht nicht mehr.

Das ist ja schon fast ein Mundraub.

Naja gut, aber ich würde schon sagen, es gibt noch so eine Art Schwarzmarkt.

Da werden halt Festplatten so hier von Hand zu Hand getauscht und zack, zack, zack.

Ja gut, klar, das wird es geben und bestimmt wird es auch, du könntest mir auch Sachen einfach digitalisieren und mir geben oder so, oder ich euch und so.

Das würde sicherlich gehen, aber in diesem Szenario muss das weg, sonst geht die Dringlichkeit, glaube ich, ein bisschen verloren, wenn wir jetzt die ganze Zeit gucken wie wir das Szenario von Zebrastuhl effektiv aushebeln können.

Aber ich würde schon sagen, ich hätte, glaube ich, bis zu meinem Lebensende jetzt ausgesorgt.

Also ich müsste mir nichts mehr Neues holen.

Ich hätte noch genug, was ich mir angucken kann, bis zum Ende meiner Tage.

Ich würde auch viel mehr dann in so Comfort-Watches reingehen.

So irgendwelche Serien oder Sitcoms jetzt zum Tausendsmann noch mal gucken, weil es kommt ja eh nichts Neues nach.

Da bin ich ja manchmal so am Abwägen.

Ich würde zum Beispiel seit Ewigkeit noch mal West Wing von vorne anfangen, aber da denke ich auch so, das jetzt noch mal anfangen, da kette ich mich drei, vier Monate locker dran mit relativ viel Folgen pro Woche, das geht nicht, es kommen noch viele neue Sachen, aber wenn das nicht mehr da ist, dann ...

Wird einfach mal ein Jahr lang West Wing geguckt, dann fange ich nochmal 24 von vorne an und Lost und dann ist auch schon 2027, das geht schon.

So, die Spur ist ...

Wird wieder ein bisschen so wie damals, als man noch CDs gekauft hat, die man auch 50 Mal hören musste.

Ja, aber ist doch okay.

Ja, eben, deswegen.

Dann fragt Zebrastuhl darüber hinaus, kostenloser Kinoeintritt für immer oder ein eigenes Privatkino im Keller, Garten oder Dach.

Also in meinem gürgischen Kino?

Ich glaube, ich nehme glaube ich ersteres.

Kostet dieser Kinoentritt für immer.

Ich auch.

Weil das Ereignis, das Happening ist mir halt dann mehr wert und wenn ich wirklich jeden Film einfach im Kino gucken kann, um darüber nachzudenken, ob ich jetzt Geld bezahlen soll, nicht.

Doch, das wäre nice.

Genau.

Zu Hause musst du auch noch sauber machen.

Tja, Grüße aus Berlin mit den ganzen Kinoabos rüber.

Ich nehme natürlich das Privatkino.

Ich zahle jetzt ein Gänsefüßchen nur 35 Euro Monaten kann jedes Kino gehen und jeden Film so oft gucken, wie ich will.

Deswegen hab ich da eher so das Luxusproblem und wird eher das eigene Privatkino nehmen.

Im Keller, im Garten oder unter dem Dach?

Ja, im Garten, das seh ich irgendwie nicht.

Auf mehr Kino.

Ja, irgendwie ein Kino muss in den Keller oder, also klar könnte man es auch auf dem Dach machen, das fühlt sich aber irgendwie schon fast verboten an.

Aber im Privatkino, da musst du doch ewig warten, bis du alles, also du kriegst alles hast.

Ja, aber es ist ja nicht, ich darf ja trotzdem noch ins Kino gehen.

Also ich muss mich ja quasi jetzt entscheiden, kriege ich 35 Euro im Monat, die ich quasi so spare, oder kriege ich ein Privatkino gestellt?

Oder denke ich mir, so ein Privatkino, das, wie ich mir das so vorstelle, wird schon locker, oder wie man ein Privatkino, dass das auch Privatkino ohne Gänsefüßchen drumherum ist, wird schon so 5000 Euro kosten und Und da muss ich lange das Kinoeintrittsgeld wieder so zurückbekommen, dass sich das wirklich lohnt.

Nö, ich nehme auch den Kinoeintritt.

So, was denkt ihr, ist die beste Epoche Zeit für Polizei-Ermittlungs-Thriller?

Die Zeit vor den Handys, die Zeit mit Handys, die Zeit von Smartphones, mit Internet oder Zukunft?

Da bin ich ganz eindeutig für die Zeit vor den Handys.

Weil ganz oft sieht man ja im Film jetzt, dass so die Existenz von Handys zumindest irgendwie kurz erklärt werden muss und dann irgendwie ein Weg gefunden werden muss, warum die Handys jetzt gerade nicht benutzt werden können oder so.

Das trifft zwar eher auf Slasher und Co.

Zu und nicht so auf Polizeiermittlungs-Thriller, aber schon allein so eine Serie wie 24, die ich eben ja gerade erwähnt habe, in den ersten beiden Staffeln waren Handys noch nicht so verbreitet und heutzutage wäre es einfach ein Anruf.

Also die ganze erste Staffel könnte man mit einem Anruf erledigen und das finde ich dann oft nicht so spannend, wenn dann die moderne Technik so reingezogen wird.

Ich bin ja auch ein großer Fan von sowas wie Detective D oder Blood Rain oder so, also solche.

Ja, ich weiß nicht, ob es ein Thriller ist oder ob es nicht eher ein Abenteuerfilm ist oder ein Krimi, aber wo quasi so im Mittelalter ermittelt wird, wo man viele Sachen auch sich mühsam erschließen muss, viele Sachen noch unbekannt sind, die man nicht einfach so googeln kann.

Aber wenn ich mir so einen Film wie Bloodrain vorstelle, ein koreanischer Historienfilm, wo halt immer so ein Blutregen kommt und niemand weiß, was da los ist.

Und jetzt würden sie halt einfach ein Handy nehmen, kurz googeln, dann würden sie sich auf Wikipedia durchlesen und sagen, ja, Entwarnung, Leute, das ist nicht schlimm.

Es wird nur mystisch von irgendwelchen Leuten dann so gegen euch verwendet, die erklären wollen, dass das zu irgendeiner Sekte gehört.

Und deswegen finde ich das...

Ja, deutlich spannender, weil du eine viel größere Bandbreite hast, diese Detektivarbeit einfach auszuwalzen.

Und ich halt auch nicht so spannend finde, dann immer zu sehen, wenn Leute irgendwie am Smartphone oder am Computer was machen.

Ich finde es ganz gut, wenn in so Slasher ins Archiv gegangen wird, um zu gucken, wer ist eigentlich da vor 25 Jahren verbrannt in diesem Haus.

Das finde ich ganz nice.

Aber noch nicer fände ich es, wenn sie zu diesem Haus hingehen müssten und irgendwie in der Asche rumwöhnen, um irgendeinen Schädel zu finden.

Ja, verstehe ich.

Und würde ich, glaube ich, mitgehen.

Also ich mag ja auch solche, hier so Desktop-Filme, so Searching Missing mag ich zwar auch, wenn sie dann wirklich aktiv, aber auch diese Technik wirklich durchgehend nutzen.

Das mag ich total.

Aber ich verstehe genau, was du meinst.

So manchmal, die Technik muss dann so reingebracht werden, weil es gibt sie nun mal.

Aber oft merkst du so, dass es nicht auseinandergesetzt werden will.

Dann wird halt nur genau so alibimäßig gesagt, so ja, wir können da jetzt nicht nachgucken, weil, und dann wird doch mal kurz in SMS geschrieben und dann wird das irgendwie cool noch ins Bild eingeblendet oder sowas.

Oder Stromausfall.

Also oft ist es eher ein so ein unumgebbares Hindernis, obwohl es wir gar nicht da gerne da hätten.

Also wirklich entweder aktiv reinzubringen oder halt gekonnt zu ignorieren.

Deswegen also entweder, ich mag beides, aber dann halt richtig.

Also entweder wie gesagt eher diese wirklich full on wir suchen jetzt, wir nutzen die digitale Welt, um auf irgendwas auf die Spur zu kommen mit allem, was dazugehört.

Oder einfach wirklich früher, es gab's nicht, wir Müssen daran gar nicht denken, das höchste der Gefühle ist eine Telefonzelle.

Dann fehlt das Kleingeld, um jemanden anzurufen.

Aber da bin ich auch eher so Pre-Era, ja.

Ja, ich denke mir halt, wenn dein Polizeiermittlungs-Thriller von etwas so sehr abhängig ist, beziehungsweise mit einem Handy oder Smartphone.

Steht und zerfällt, dann ist es vielleicht auch nicht die beste Geschichte, um sie zu erzählen.

Also ich meine, ein guter Polizei-Ermittlungs-Thriller.

Müsste unabhängig von so einer Art Device oder von so einem Gegenstand funktionieren.

Also ich denke, es ist mit allen möglich, sag ich mal, einen guten Film oder einen guten Thriller hinzulegen.

Allerdings muss ich sagen, wenn es denn dann auch mit handys oder sonst irgendwas ist dann muss ich jetzt sagen auf jeden fall die zeit vor.

Smartphones denn inzwischen lässt sich ja halt auch vom hersteller ableiten wer irgendwie jetzt dreck am stecken hat und wenn ich und das ist halt tatsächlich meiner ansicht nach der tod für alle krimis und und ermittlungs thriller dass diese news von apple halt so durch die welt gegangen ist.

Und überhaupt einmal ausgesprochen worden ist.

Weil wirklich, ich habe mir jetzt mal in letzter Zeit drauf geachtet und es ist schon, es kann dir den Filmgenuss schon ziemlich kaputt machen beziehungsweise den Rätselspaß schon ziemlich kaputt machen.

Deswegen, wenn Handys mit drin sein müssen im Film, dann gerne die Zeit vor Smartphones.

Ab danach, ja, dann wird es halt noch mal schwieriger als ohnehin schon.

Also als ohnehin das, was Tino schon gesagt hat.

Aber ich glaube halt schon, dass es möglich ist, so Thriller halt in allen Zeitepochen, gute Thriller in allen Zeitepochen zu erzählen, wenn sie denn nicht so sehr abhängig sind von eben so einem Utensilien.

Ja, und halt auch von dem Wissensstand des Zuschauenden, also so ein Thriller, der heutzutage noch so top on the edge of technology wirkt, wirkt in fünf Jahren ja auch schon wieder unfreiwegs lächerlich.

Ich habe zum Beispiel jetzt nochmal Feed am Wochenende geguckt und da wird halt einfach nach Servern im Internet gesucht, indem sie Verzeichnisse auf der Festplatte erzeugen mit irgendwelchen Kommando-Prompts und das ist dann halt schon strange, das hat man damals glaube ich schon so durchschaut, aber das altert halt einfach nicht schlecht.

Also so wie du ja auch am Handy-Modell dann so dir auch so denkst, ja okay, jetzt mit dem Handy, was heutzutage draußen ist, würde das auch wieder ganz anders ablaufen.

Das mag ich dann nicht so, wenn Technik Filme so timely macht irgendwie.

Weil die fünf bis zehn Jahre, nachdem sie erschienen sind, sind sie schwierig konsumierbar, bis sie dann halt wieder so eine nostalgische Distanz irgendwie aufgebaut haben.

Also auch so was wie Hackers aus heutiger Sicht gucken super.

Den zehn Jahren, nachdem er gemacht wurde, sich angucken, denken wir auch, was ist das denn?

Ja, all right.

Noch irgendwas?

Fügen wir noch was hinzu oder gehen wir weiter?

Können, glaube ich, weitergehen.

Ja, gehen wir weiter.

Dann, welcher Regisseur oder welches Regisseur-Duo war der Erste oder das Erste, bei dem ihr bewusst gesagt habt, von dem oder denen schaue ich jetzt alle Filme und dann auch die Filmografie durchgeschaut habt?

Also richtig konsequent, so richtig konsequent.

Nicht nur, okay, das war jetzt cool, ich will noch ein, zwei Szenen oder die Szenen, über die man so redet.

Ganz konsequent habe ich das bei David Lynch gemacht.

Ich bin relativ spät in Lynch eingestiegen erst, hab Twin Peaks geguckt dann, war ultra hooked und hab dann wirklich ganz konsequent alle Filme durchguckt, von ältesten bis neuesten quasi.

Ja, das war glaube ich so, so konsequent hab ich das vorher glaube ich noch nie gemacht, also David Lynch dann, ja.

Bei mir war es also relativ früh, ich weiß nicht, ob man das dann bewusst und konsequent nennen kann, war Steven Spielberg, weil ich halt Indiana Jones gesehen habe und gedacht, okay, ich muss noch mehr sehen.

Und ich da auch in einem Alter war, wo ich noch nicht ganz unterscheiden konnte, wer ist hier eigentlich Regisseur, wer ist der Hauptdarsteller.

Also da war halt einfach, also überall hat Harrison Ford mitgespielt, Krieg der Sterne.

Deswegen war er quasi so die Person, wo ich so dachte, okay, alles mit dem muss gut sein, bis ich dann so gerafft habe, okay, nee, es gibt Regisseure.

Und dann habe ich viele Spielbergs-Sachen geguckt.

Dann kam allerdings auch dann irgendwann mal Sugarland Express im Fernsehen und für den war ich, glaube ich, noch zu jung.

Der hat mir nicht gefallen.

Also da konnte ich wenig mit anfangen.

Und so der erste, bei dem ich so bewusst gesagt habe, okay, das ist ein Regisseur, wo ich jetzt, nicht nur, weil ich so komplett geflasht war vom Film, sondern auch so von der generellen Herangehensweise, war ein Terrence Malick.

Das war so der erste, wo ich so mich dann durch alles durchgeschaut habe, mehrmals.

Boah, ist schwierig.

Ich weiß gar nicht.

Also genau bestimmen kann ich es leider nicht.

Ich kann nur bei zwei Leuten sagen ...

Dass ich, nachdem ich irgendwie festgestellt habe, ah, okay, der ist von dem und ah, der hat auch den gemacht, dass ich dann angefangen habe, so viel wie möglich davon zu gucken.

Das war nicht Spielberg.

Spielberg habe ich immer irgendwie gesehen.

Da war es nicht so, der hat, keine Ahnung, der hat ja alle paar Jahre, hat er ja einen Film am Start gehabt.

Und irgendwie in die Videothek bist du gegangen und hast immer irgendwo einen Film gefunden, auf dem Steven Spielberg stand.

Das war nicht so ein bewusstes, da muss ich mir jetzt alles von anschauen, sondern auch der hat einfach viele Filme gemacht, okay, dann nehme ich heute mal den.

Aber ich glaube, entweder habe ich angefangen, James Cameron aufgrund von Dingen, die James Cameron getan hat, zu vervollständigen.

Das war meines Wissens nach Abyss.

Und da habe ich dann festgestellt, ah, okay, vor dem ist auch Terminator, oh, krass, okay.

Und dann, ha, der macht jetzt Terminator 2, demnächst, alles klar.

Und dann, ha, Aliens, okay, dann gucke ich mir jetzt mal Aliens von dem an.

Also, das war so ein Name, bei dem ich halt versucht habe, mir dann halt so viel wie möglich reinzuziehen.

Aber wo ich es halt definitiv sagen kann, das war John Woo.

Also, ich glaube, Hardboiled war der Erste, den ich so bewusst von ihm wahrgenommen hatte.

Und wo ich dann dachte, wow, krass, okay, davon will ich mehr sehen und dann habe ich mich auf die Suche gemacht und da ist halt die Schwierigkeit, das war ja damals ähm, nicht wirklich einfach John-Woo-Filme zu kriegen.

Und wenn man sie gekriegt hat, war es auch nicht wirklich selbstverständlich, die in der vollen oder in der kompletten Fassung zu kriegen.

Und als ich dann irgendwann noch festgestellt habe, dass der Mann ja eine ganze Reihe an Komödien vorher gemacht hat, bevor er mit Blast Heroes mal endlich Action inszenieren durfte, ja, an die komme ich ja gar nicht ran, weil die sind ja hierzulande nie erschienen.

Also dementsprechend kann ich nicht sagen, dass ich davon alles gesehen habe, aber natürlich habe ich dann versucht, alles Better Tomorrow, mit dem er dann ja wirklich durch die Decke geschossen ist, mir dann reinzuziehen und zu kriegen.

Also da würde ich dann auf jeden Fall John Woo sagen.

Alright, damit wäre Zebrastuhl auch erledigt.

Oh, da kommen wir heute mal ja richtig gut durch hier.

Ja, agern wir uns hier durch.

Das haben wir nicht auf der Uhr, das geht ja alles.

Wir flügen durch.

Jetzt kommt Jakob und Jakob hat auch wieder so direkt zwei monströse Blöcke.

Gut, Jakob schreibt, es gibt ja immer Filme, die man selbst schätzt und bei denen man eine Art Neid empfindet, wenn ein Freund, eine Freundin sie zum ersten Mal sieht, weil man sich noch gut daran erinnert, wie beeindruckend das erste Mal mit diesem oder jedem Film war.

Könnt ihr zwei bis drei Filme nennen, bei denen ihr dieses Gefühl habt und kurz erklären warum?

Also wir sollen jetzt Filmen nennen, bei denen wir neidisch waren, auf den oder diejenigen.

Als andere sie nochmal gucken konnten.

Nee, zum ersten Mal.

Zum ersten Mal gucken konnten und wir dieses Gefühl nicht mehr haben können.

Ja, ja, ja.

Naja, okay, ich kann das schnell machen.

Ich hab ja mit meinem Sohn, hab ich ja sämtliche Star-Wars-Filme geguckt ab, ich glaub, seinem sechsten Lebensjahr.

Das ist natürlich so etwas, wo ich sage, oh Mann, ey, geil, da hätte ich noch mal Bock.

Also beziehungsweise da hatte ich so gesehen, aber das war keine richtig bösartige Form von Neid, sondern eher so, oh Mann, ich habe mich gefreut für ihn, dass er das jetzt zum ersten Mal gucken kann und dementsprechend alles so pur und rein aufnehmen kann.

Und das ist natürlich etwas, was ich mir auch noch mal wünsche oder herbeisehne, aber das war jetzt nicht so eine richtige negative Form von Neid.

Ja und dann, ich weiß nicht, ich würde sagen, ich war leidisch auf meine Frau, als ich mit ihr zusammen Spiel mir das Lied vom Tod zum ersten Mal gesehen habe.

Also, dass sie den zum ersten Mal gesehen hat.

Und ich war neidisch, sie durfte, sie durfte der Exorzist allein im Kino zum ersten Mal gucken.

Okay, nice.

Ja, da war ich auch ein bisschen neidisch.

Also, aber das war so eher so von wegen, hey, cool, das Ding allein zum ersten Mal im eigenen Kinosaal.

Das war hier im Astro-Kino in Hamburg.

Und also das, allein das Happening, darauf war ich neidisch.

So.

Nicht unbedingt, dass sie den Film zum ersten Mal erlebt hat.

Und ja, bei Spiel mir das Lied vom Tod, ja, da war ich ein bisschen neidisch.

Dieses Opening, das nochmal so mit ganz unschuldigen Augen zu erleben und sich zu fragen, hä, was geht hier ab?

So, das finde ich schon geil.

Und dann halt auch wirklich diese ganze Pracht, diese musikalische Pracht, diese optische Pracht nochmal irgendwie zu sehen, wenn Claudia Kardinale in der Stadt ankommt und die Kamera über das Bahnhofsgebäude schwenkt.

So, das, ja.

Also eben einfach diese ganze Inszenierung von Leone noch mal so zum ersten Mal auf sich wirken lassen.

Das war neidisch.

Da war ich neidisch.

Jo.

Also neidisch bin ich tatsächlich nicht auf Leute, wenn sie uns zum ersten Mal sehen, sondern ich finde es eher nice, wenn ich jemandem was zeigen kann, was ich zum Beispiel sehr mag und bin dann eher halt gespannt, ob die Person das auch dann nice findet, wenn sie es zum ersten Mal sieht.

Also Neid, ich verstehe dann eher sowas wie genau so ein Happening, dass dann jemand irgendwie was in einem besonderen Umfeld sehen kann, obwohl man selber zum ersten Mal, weiß ich nicht, auf einer VHS, auf dem Laptop oder sonst wo geguckt hat, nicht in der optimalen in der optimalen Version, was trotzdem irgendwie feiert und die Person kriegt es jetzt halt gleich irgendwie auf dem Gold-Tablett serviert, das verstehe ich dann, aber sonst bin ich eher, wie gesagt, ich freue mich eher, wenn ich eben anderen Menschen Filme zeigen kann, die ich sehr mag und sie dann hoffentlich auch nice finden irgendwie.

Dieses Neidding, das geht mir ab, das verstehe ich jetzt nicht.

Ja, also ich will auch sagen, also Neid ist nicht der Begriff, den ich dabei empfinden würde.

Ja, mir geht's auch dann eher so wie André, beziehungsweise wie dir auch, Daniel, dass ich mich dann so mitfreue, dann man aber natürlich auch schon so am liebsten eher die Person beobachten will.

Also diese ganzen ekelhaften Memes, die es da so gibt, wenn man dann so da so sitzt und dann so gleich kommt der Moment und dann die Reaktion so sich angucken will, das versuche ich dann deshalb auch oft zu vermeiden, weil sowas dann zu sehr dieses ...

Also mir gelingt es selten, aber dann nicht so oft so zu sagen, hey, das ist übrigens auch der beste Film aller Zeiten, den gucken wir jetzt.

Ich bin gespannt, wie du ihn findest.

Ja, diese Erwartungsschüren.

Ja, ja, das mache ich immer mit The Leftovers und so und dann bin ich immer persönlich angegriffen, wenn die Leute irgendwie weniger weinen als ich oder sonst irgendwas.

Und das aber, ich finde es auch eher so, wenn das Setting besonders ist oder so.

Also mit der Freundin, mit der ich da bei dem RAA-Konzert war, die ihn halt noch nie vorher gesehen hat und dann halt in so einem Live-Konzert mit so einer Meute, um sowas beneide ich Leute, halt schon, aber in so einer Good-Way, also weil ich so denke, okay, das ist das Bestmögliche für den Erstkontakt mit so einem Film, das finde ich dann super spannend oder halt auch irgendwelche Klassiker, die wir vielleicht so, also sowas wie sie leben, hab ich halt noch nie im Kino gesehen.

Ist jetzt auch nicht einer meiner Lieblingsfilme oder so, aber den dann endlich auch mal so im Kino sehen zu können, mit Leuten, die ihn jetzt zum ersten Mal sehen, das find ich spannend.

Oder auch Schweigende Lämmer jetzt neulich, mit Leuten, die den Film vorher noch nie gesehen haben und den im Kino gucken konnten.

Sowas find ich dann schön.

Wo wir dieses Jahr Toxic Avenger gezeigt haben im Starboy.

Mit 80% der Leuten, die ihn halt nicht kannten.

So, ja, das war geil.

Genau, du wirst halt so würdig.

Du wusstest, was passiert und alle waren halt komplett so, what the fuck.

Oder, ja, keine Ahnung, ich hab mal mit jemandem zum ersten Mal Saw geguckt.

Und du wartest auf den Moment halt, wo er dann aufsteht halt.

Und du weißt halt ja schon, was passiert.

Und du willst die Reaktion dann sehen.

Sowas find ich halt dann geil.

Wenn Leute gar nicht wissen, was kommt.

Und du bist dann schon so am Schielen oder als hier die Innocence auf dem FFF lief.

Und wir hatten den ja schon vorab gesehen.

Und dann war ich nochmal im Kino.

Und ich hab dann kaum auf den Film geguckt, sondern fast mehr ins Publikum, weil ich wissen wollte, wie Leute auf diverse Szenen halt dann reagieren.

Das finde ich dann eher spannend halt, so mir dann die Reaktionen so anzugucken, ja.

Ja, genau das.

Okay.

So.

Zweite Frage.

Jakob, jetzt wird's melancholisch.

Überkommt euch manchmal eine Melancholie-Traurigkeit, wenn ihr euch überlegt, wie viel ihr schon gesehen habt.

Wenn man am Anfang seines Film-Fantoms steht, hat man so viel zur Auswahl und denkt so oft, ach cool, den will ich auch mal schauen, von dem hat mir XY erzählt, der wurde dort und dort empfohlen.

Aber mit der Zeit schwindet die Zahl der wirklich beeindruckenden Filme, die man zum ersten Mal sieht und man kommt eher bei den mittelmäßigeren Filmen an, an denen man selbstverständlich auch immer bestimmte Aspekte schätzen kann, aber die einen nur noch selten wirklich begeistern.

Natürlich glotzt man trotzdem weiter, um vielleicht die nächste Perle zu finden, aber ich finde es trotzdem manchmal etwas ernüchternd.

Da waren wir wieder bei der Gürkchen-Diskussion.

Ich meine, die Frage haben wir eigentlich so gesehen ja schon beantwortet.

Ein bisschen, ja, ja.

Das ist so, ich weiß nicht, ob man Jakob da jetzt wirklich eine Antwort geben kann, die so befriedigend ist, dass es lohnt, sich weiterzumachen, weil es hängt ja eigentlich auch immer so ein bisschen von einem selbst ab.

Ja genau, also es ist natürlich die Pein des Vielguckers so, natürlich, also wir wissen ja alle, wir gucken halt alle natürlich ein x-faches mehr Filme als der Otto Normalbürger irgendwie, der dreimal mehr ins Kino geht, so natürlich freut er sich über jeden Dune, als wäre es der beste Film aller Zeiten, natürlich ist das was ein ganz anderer Maßstab und es ist der Fluch natürlich auch so ein bisschen unserer Berufung, dass wir halt irgendwie im Jahr 400 Filme glotzen, natürlich ist dann nicht mehr die Begeisterung bei jedem Film, das geht halt auch gar nicht.

Aber ich glaube, solange man immer noch mal ein, zwei Mal im Jahr merkt, so boah krass, ich hab grad doch was richtig Geiles gesehen und man immer wieder merkt, okay, zwischen all den Gürkchen gibt's halt dann noch mal den Royal mit Käse.

Dann finde ich, ist für mich persönlich bleibt dann die Begeisterung nach wie vor da, weil die immer wieder entfacht wird, zwar nicht mehr so natürlich, zielsicher wie früher, als man so natürlich einen Klassiker nach dem anderen sich reinfahren konnte und wusste halt, das sind alles Meilensteine, die sind auf jeden Fall gut, sondern heute müssen wir halt eben suchen.

Ja, aber das ist ja auch so ein bisschen Trugschluss.

Also ich meine, wir haben halt angefangen, Filme zu gucken, als ziemlich viele Klassiker halt schon da waren.

Ich kann nur einfach den, also meiner Ansicht nach hast du schon das Richtige gesagt, ich kann nur auch den guten Tipp geben, vielleicht hat man mal jetzt drei, vier neue Filme gesehen, die einfach kacke waren oder die nicht so wirklich gut waren oder wo man da sitzt und denkt sich so, warum habe ich mir das angeguckt?

Das ist auch vollkommen normal.

Ich denke, da gibt es genug Filme, die halt so sind, um eben diesen Eindruck zu haben.

Ja.

Aber ich würde halt zwischendurch auf jeden Fall immer wieder einen Film einschieben, von dem ich genau weiß, den finde ich richtig, richtig geil.

Ja, den finde ich richtig, richtig geil.

Denn dann weiß man, warum man das macht.

Oder beziehungsweise dann kriege ich immer zum Beispiel einfach so oftmals diese Bestätigung, ja, Mann, genau das ist das, was ich sehen will.

Hammer.

Ja, klar, mag sein, dass es jetzt nicht vielleicht in drei Tagen den nächsten von diesem Kaliber gibt.

Ist vollkommen, würde ich jetzt auch nicht behaupten wollen.

Aber nichtsdestotrotz, finde ich, ist das immer so ein schöner Reminder, warum man ja mal angefangen hat, Filme zu schauen.

Und davon gibt es ja trotzdem noch eine Menge.

Also es ist ja nicht so, dass man nur einen einzigen Lieblingsfilm hat.

Das glaube ich nicht.

Ja.

Und ich merke das bei mir auch, dass das manchmal so in so Wellen kommt.

Und ich manchmal auch so denke, okay, vielleicht ist mal jetzt Zeit, weniger zu gucken.

Aber das kann man ja auch machen.

Also es gibt ja auch genug Videospiele, es gibt genug Serien, es gibt genug Bücher, es gibt genug andere Sachen zu machen.

Und ich finde, das größte Gift ist halt immer zu vergleichen.

Dann immer irgendwas zu sehen, wo man so denkt ...

Ja, vier Sterne, aber Rettetary ist halt fünf Sterne.

Dann hat, wie sieht man quasi so schon die eigene Unzufriedenheit in diesem ständigen Vergleichen mit irgendwas.

Weil ich finde, in vielen Filmen schon irgendwas drin, wo man so denkt, ach, das hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen, aber eigentlich hatte ich eine ganz gute Zeit.

Und das ist, glaube ich, so, wie man gerade als Vielgucker an Sachen rangehen sollte.

Wenn man eher nur so auf das Negative guckt, dann, glaube ich, ist es wirklich auf Dauer zu ernüchteren.

Also ich will die nicht unterstellen, dass das machst, Jakob.

Nur so meine Beobachtung oft, dass Leute dann.

Wenn sie vier, fünf enttäuschende Filme aneinander gesehen haben, dann auch dazu neigen, eher zu überlegen, warum sie das so kacke finden, anstatt zu überlegen, was fanden sie daran gut oder wieso sind sie überhaupt auf die Idee gekommen, diese Filme zu schauen.

Und dann halt einfach mal anderen Sachen eine Chance zu geben.

Es gibt viele Festivals, wo man Sachen entdecken kann.

Also vielleicht einfach mal so ein bisschen den Blick zu weiten oder so die Instrumente, mit denen man Filme entdeckt.

Weil man ja irgendwie auf diese fünf mittelmäßigen Filme auch irgendwie gekommen ist.

Und dann muss man halt mal gucken, okay, vielleicht hat man sich da mit der Person, dem Medium, die diese fünf Filme empfohlen hat, auseinandergelebt.

Und wenn dieses Medium bloß die wöchentlichen Kinostarts sind, dann skippt man die Filme halt einfach mal und denkt nicht, man muss sie sofort in der ersten Woche gucken.

Sondern wahl erst mal ab, was so die allgemeine Wahrnehmung dieser Filme ist, was so Leute sagen, denen man vertraut.

Ob das irgendwie gut ist, weil dann würde man sowas wie Keeper wahrscheinlich überspringen einfach mal, anstatt denen dann zu schauen, sich so zu denken, ja okay, schon wieder ein öder Horrorfilm, hoffentlich macht es Five Nights at Freddy's 2 besser, weil dann ist man schon direkt auf dieser Straße des Untergangs unterwegs.

Und ich habe jetzt letzte Woche wieder drei Filme gesehen, wo ich Gänsehaut hatte und dachte, krass, sowas habe ich noch nie gesehen.

Und das gibt es also weiterhin.

Und ich glaube, das wird es auch immer weiterhin geben.

Und die Abstände mögen vielleicht größer werden, aber sie werden nicht so groß, dass man dazwischen die Hoffnung verliert, glaube ich.

Zumal man ja auch die Chance oder die Option hat, seine Horizonte ein bisschen zu erweitern.

Also ich habe das jetzt ja gerade eben schon mal gesagt, also an diesem Wochenende jetzt, wo ich wieder diese drei indischen Filme mir reingezogen habe.

Also muss ich schon mal sagen, bei zwei Filmen habe ich echt gedacht, Hut ab.

Wirklich, Hut ab.

Also allein für den Aufwand oder eben halt für die Inszenierung, die teilweise da eingeflossen ist.

Oder halt auch für eben, weiß ich nicht, so typische Merkmale, die ich halt bei indischen Filmen öfter mal festgestellt habe.

Wo man sich halt fragt, ja, warum sehe ich das jetzt?

Und dann irgendwann zwei Stunden später doch wirklich noch die Entsprechung dafür bekommt, beziehungsweise den Grund dafür bekommt.

Und ich glaube, das ist auch noch mal ein Ding, je offener man ist und je mehr man auch zulässt, umso eher kann man vielleicht noch mal ganz andere Bereiche und Länder für sich entdecken, um dann halt abstrahierend noch mal Perlen zu entdecken.

Also es ist ja auch ein Unterschied, ob ich mir so was angucke.

Wie hieß dieser afrikanische, den wir bei uns gezeigt haben beim Shivers Festival, Captain Alex?

Captain Alex, ja.

Also ich weiß nicht, wir haben einen, glaube ich, dieser Captain Alex-Filme gezeigt.

Ja, ich glaube, es war der, ich weiß nicht genau welcher.

Ja, aber natürlich ist das kein Film, der irgendwie, weiß ich nicht, regietechnisch oder produktionstechnisch oder sonst was mit irgendwas wie, keine Ahnung, Transformers mithalten kann.

Das will ich gar nicht sagen.

Nichtsdestotrotz hatten wir eine Haydn Gaudi mit diesem Film.

Also deswegen, es, Es ist meiner Ansicht nach schon, natürlich kann es ermüden, aber es gibt Mittel und Wege, dagegen zu arbeiten, gegen diese Liedung.

Ja.

So, kommen wir zu was hoffentlich leichterem.

Auch wenn der Schwere nicht unbedingt danach klingt.

Der Schwere schreibt, mein Lieblingshorrorgenre ist Gothic.

Leider gibt es in letzter Zeit wenig gute Filme.

Frage 1, habt ihr noch ein paar Geheimtipps in diesem Genre parat?

Ey, ich weiß nicht, wir hatten doch hier auch Dawn Breaks Behind the Eyes.

Ist das ein Gothic-Film?

Kann man den in die Gothic-Schublade packen?

Schon.

Ich würde zumindest nicht gegen an argumentieren, würde mir aber dann auch nicht unbedingt einfallen.

Also das ist ja eh immer das große Mysterium, was genau ist.

Gothic dann.

Weil eigentlich ist es ja so Dark Romance unheimlich, Atmosphäre, Häuser bröckeln weg, es gibt eine übernatürliche Bedrohung.

Alles da.

Ja, genau.

Aber das haben ja auch viele Haunted House Filme.

Also zum Beispiel wie ist der mit Daniel Ratcliffe?

Black Woman?

Black Woman, ja.

Ist das Gothic Horror?

Ja, nee, das ist glaube ich dann wegen des Jahrzehnts oder so, ne?

Meinst du?

Ja, ja, aber dann ist ja auch sowas wie The Orphanage.

Oder Lighthouse würde ich ja zum Beispiel auch als Gothic-Horror bezeichnen.

Also ich verstehe darunter vor allem, ich würde das zum Beispiel die ganzen alten Bava-Sachen nennen.

Für mich ist Gothic-Horror dieses ...

Und Schlösser und vernebelte Straßenzüge und alte gotische Bauten und diese typische, schon so auch, ja, natürlich auch so Hauntings und so.

Aber vor allem zeige ich jetzt für mich Gothic-Horror für mich vor allem durch diese Ästhetik aus.

So vernebelte Friedhöfe und diese alten Gemäuer.

Das ist für mich halt diese gotische, mystische Atmosphäre.

Das ist für mich Gothic-Horror.

Ja aber dann wäre doch dawn breaks behind the ice ja ich finde schon das passt ja ja und ich meine also den würde ich jetzt mal als kleine empfehlung reinschmeißen so es ist eher unbekannter ist natürlich auch eher vom budget gering aber ich fand der gibt sich echt mühe für seine atmosphäre ich gucke mal kurz was gossip horror ob es eine allgemeine definition gibt, Ja, atmosphärische Ausgestaltung, okay.

Ich filme mit Mexikon der Uni Kiel.

Im Grunde ist es doch auch so was wie Nosferatu-Gothic-Horror.

Ja, ja.

Crimson Peak, auf jeden Fall.

Sleepy Hollow würde ich auch drunter zählen.

Ja, aber ich denke mal, das sind ja alles Tipps, die ihr schon vermutlich kennt.

So düster romantisch eben.

Wie gesagt, für mich ist es vor allem nur noch diese Atmosphäre.

Ja, charakteristische atmosphärische Ausgestaltung, eine bestimmte narrative Konstruktion der Filme, wollen eine, emotionspsychologische Zielsetzung, kathartische Gefühle von Angst, Furcht und Ersetzung ihrer sublimierten Form erträglichen Grusis beim wohlvorbereiteten Publikum hervorrufen.

Ja, deswegen also Alien wird ja auch oft als Gothic-Horror bezeichnen und ich verstehe auch warum, weil ob jetzt so ein Raumschiffgang voller Nebel hängt beziehungsweise Rauch oder so ein Friedhof und es schleicht irgendwas im Hintergrund rum, ist da halt so die Frage, weil ich kann ja nichts in der Hitze spielen.

Also so was wie Brahma Yugam zum Beispiel würde ich auch als Gothic-Horror bezeichnen.

Geht aber gar nicht, weil das ist halt schweineheiß einfach.

Und es scheint die Sonne.

Oder diese Schlange und der Regenbogen von Wes Craven würde ich auch.

Also vielleicht ein bisschen zu schrill für Gothic-Horror.

Aber ich glaube, da gibt es schon noch mehr.

Ja, also ich würde halt so was wie Black Sunday und so, die alten Barbers so ein bisschen nennen oder so was.

Was gab es denn noch?

das Pale Blue Eye vielleicht.

Ja, sowas, ja.

Eight for Silver würde ich vielleicht noch nennen.

Devils Backbone?

Würde ich auch.

Der ist ja gar nicht mal so wirklich Horror.

Aber, ja.

Weil wenn ich so mit so einer ganz klassischen Gothic-Horrorsache an die Del Toro-Filme rangehe, bleiben wenig dafür, dass er so als Gothic-Horror-Meister bezeichnet wird.

Ja, Crimson Peak würde ich jetzt.

Das ist ja eher so Gothic-Romance.

Ja, aber das passt schon, finde ich.

Auch vielleicht so was wie The Chainsling, könnte man auch noch nennen.

The Nun?

Ja, aber da haben wir die sauren Gürkchen halt, ne?

Also ist jetzt keine Empfehlung, wir sind immer noch ein bisschen an der Einordnung.

Ja gut, der aktuelle Frankenstein, das ist auch keine Empfehlung, würde ich aber auch dann.

Der aktuelle Wolfman.

Das ist auch keine Empfehlung.

Nee, nee, keine Empfehlung, aber ist das Gothic-Horror?

Nee, das würde ich nicht sagen.

Weil dann ist eigentlich auch Sinners Gothic-Horror.

Zumindest bis zu einem bestimmten Punkt.

Also eher dieses Sazan-Gothic.

Vielleicht können wir mal eine extra Folge über Gothic-Horror machen.

Ja, ich wollte gerade sagen, ich glaube, wir müssen mal was weiter.

Weil es stimmt schon, dass es da wenig Neues gibt, aber ich check nicht so ganz, warum.

Naja, wer soll's produzieren?

Wer hat Lust, sich da in diesem, sag ich mal, in dieser Opulenz zu schwelgen?

Und wer gibt dafür Geld?

Naja, aber wenn ein großer Name draufsteht, weil, auch keine Empfehlung, aber der neue Dracula von Luc Besson würde ich jetzt auch als Gothic-Horror bezeichnen.

Beziehungsweise sind halt Elemente drin, also so einen ganz klassischen Gothic-Horror würde mir jetzt auch wenig einfallen, vielleicht der aktuelle Nosferatu noch.

Ja, der neue Nosferatu, ne?

Was ist mit diesem Kavit von 2020?

Hier von dem Damien McCarthy, der hat ja auch diesen Cup gemacht, oder wie er heißt, oder?

Ja, den würde ich vielleicht ein bisschen zu reduziert irgendwie.

Also da ist so, aber, ja, oder sowas, die Älteren sagen halt sowas, aber gefühlt so um die 2000er-Wende, Sleepy Hollow, das neunte Tor, dieser The Ninth Gate und From Hell, die kamen doch alle innerhalb von ein, zwei Jahren raus.

Vielleicht war das so die große Zeit der The Others ist doch auch aus 2000 oder 2001.

Das war so die große Gothic-Horror-Phase.

Shadow of the Vampire auch aus 2000.

Brotherhood of the Wolf 2001.

Ich würde sagen, ich glaube, wir machen mal Gothic-Horror-Phase.

Ich merke, das braucht Ausführung.

Und ich höre nochmal Pack der Wölfe.

Ich glaube, der ist nicht so bekannt.

Den gab es ja ganz.

Aber dann ist mal Gothic-Horror auch mal so was wie so aus Indonesien oder so, also oder aus Asien, weil dieses Chinese-Ghost-Story ist wahrscheinlich auch Gothic-Horror, hat zumindest Elemente, weil das quasi Gothic-Horror nur in Europa und Amerika möglich sein soll vom Setting her, weil irgendwas neblig und feucht sein muss im Keller, das glaube ich ist zu eng gefasst.

Hätte ich Bock drauf.

The Eyes of My Mother?

Ja, würde ich auch.

auch mit Element.

Verbinde ich damit nicht, aber ich glaube, das ist da wirklich eine große Definition.

Ja, ist auch schön, mal wieder sich so an so ein Genre auch mal generell mit so einer Definitions oder so einem Definitionsversuch ranzugehen, ranzuwagen und dann zu schauen, was man da drin noch so kommt.

Kommt 2026, bleibt dran.

Gut, dann Frage 2 von der Schwere.

Welches ist euer Lieblingsgenre im Bereich Horror?

Cosmic Horror.

Punkt.

Ja gut, das hätten wir schon mehrfach geklärt.

Wer sagt jetzt Gothic Horror?

Was sind denn in den Micro?

Ich gucke am meisten Supernatural Horror.

Gefolgt von Gory, Grusom und Thrasher Horror und dann Intense Violence and Sexual Transgression.

Das sind meine Lieblingsgenres anscheinend.

Laut Letterboxd.

Kann man das nach kann man das?

Ich weiß nicht, das ist bei diesen Themes und Nano-Genres dabei.

Ich weiß nicht, ob das so ein Patreon-Ding ist.

Patreon-Patron-Ding?

Ja, weil bei mir steht oben Action, Excitement and Destruction.

Ah ja, dann guckst du halt mehr Action und Destruction.

Vielleicht kommt ja noch irgendwie, kannst ja mal nicht auf Most Watch gehen, sondern auf Highest Rated.

Ja.

Aber das bei mir.

Genius, Ego, Frustrated.

Ja, okay.

Und was guckst du halt für Filme.

Bei mir ist Tragic Sadness and Captivating Beauty.

Das ist das Theme, was ich am meisten, am höchsten bewerte.

Ich habe Powerful, Poetic and Passionate Drama.

Das habe ich knapp drunter.

Und dann habe ich unten drunter Gripping Intense Violent Crime.

Das kommt bei mir auf 8.

Auf 10 kommt bei mir Brutal Violent Prison Drama.

Ja, irgendwie Horror steht hier nicht so wirklich viel.

Ja, es war so eher bei Most Watched, dass man da eher so was ist.

Bei den Highest Rated habe ich hier Eerie, Surreal und Horrific.

Oder eins drüber ist sogar noch Insanity, Surreal und Vision.

Also da würde ich sagen, das ist vielleicht so mein Ding, so ein Film, wo ich nicht, also so Filme, bei denen ich nicht weiß, wo ich mich gerade befinde, aus denen ich selbst irgendwie kein Entkommen sehe, also ich würde sagen, sowas wie ein Jacob's Letter zum Beispiel, wo man sich halt fragt, wo man so ein bisschen in den Wahnsinn untergeht, Possession von Zulaski wäre da vielleicht auch noch ein Beispiel, weil das sind zwei Filme, die habe ich sehr hoch bewertet.

Also so irgendwie dieser Horror, ja, der sowohl körperlich als auch gedanklich sein kann und in dem Hellraiser zum Beispiel auch.

So ein Film, wo man halt irgendwie Angst hat, in der gleichen Situation zu stecken, aus der man nicht rauskommt.

Die Cent wahrscheinlich ja bei mir jetzt wo ich so angucke was ich in diesem bei Terrifying und Supernatural Horror am höchsten bewertet habe mag ich wohl am meisten Filme wo man nicht so genau weiß was da so abgeht beziehungsweise was genau die Bedrohung ist also da habt ihr meine höchstbewertesten Filme Follow Them Cure House der ist halt eher lustig also dieser japanische, Invitation Coherence ist noch dabei Send Mord The Mist, Perfect Blue, The Medium, Oddity, Skinner Mering, Apostle, Ritual, Insight, Also schon alles, wo nicht so ganz klar ist für eine relativ lange Zeit, was hier so im Busch ist.

Das scheint so mein Ding zu sein.

Ja, und ich mag übernatürlich.

Also sowas wie Zombie-Bedrohung ist nicht so mein Ding.

Es muss schon irgendwas Übernatürliches sein.

Irgendwelche Dämonen oder Flüche.

Ja, Cosmic Horror, gut.

Dann machen wir weiter mit dem nächsten Fragesteller.

Ja.

Oder mit der nächsten Fragestellerin.

Ich weiß nicht, ob Mosquito 8 eine Dame oder ein Herr ist.

Aber sie oder er hat gefragt, was sind eure Lieblingsfilme aus der Asia-Horrorwelle um die Jahrtausendwende?

Audition.

Aus dem Jahr 2000 oder was?

Hm.

Schmeiß ich direkt da rein.

Audition, Itchy the Killer, Grudge, Ju-On, Tale of Two Sisters.

Wobei, Audition und was hast du vorher gesagt?

Itchy?

Sind das wirklich Horrorfilme?

Audition würde ich auf jeden Fall als Horror.

Ja, Ichi hat auch schon Elemente.

Nicht so, aber würde ich jetzt auch nicht so vehement gegen An.

Würde ich jetzt nicht als J-Horror so einordnen.

Aber sonst auf jeden Fall Joao, Ring, Ringu.

Ringu.

Dark Waters.

Ja.

Ich würde, glaube ich, auch Ringu, dann One Missed Call, über den ja irgendwann auch noch zu sprechen sein wird in diesen Fragen, habe ich schon gesehen.

Bitte nie.

Tale of Two Sisters, Shudder fand ich geil.

Und diesen Maribito.

Ja, und auch Audition, ich glaube, das sind fast alle, das sind schon sehr viele so Konsensfilme, also weil man da ja auch nur durchgereicht bekommen hat, was wirklich gut ist, bevor dann so nach 2004, 2005 halt jeder japanische, koreanische Horrorfilm nach Deutschland kam, man sich so dachte, ja okay, jetzt kommt der ganze Mittelmaß, der halt vorher rausgefiltert wurde, auch einfach zu uns, weil man da ja auch so begeistert war, man dachte, okay, jeder Film, der aus Japan oder Korea jetzt nach Deutschland dringt, ist ja mega gut.

Und dann kommt halt die Schwämme.

Cairo fand ich noch super.

Ja und Cure natürlich.

Ich mag den Recycle.

Stimmt, den mag ich auch gerne.

Er hat eine schwierige Botschaft aus heutiger Sicht, aber das macht ihn irgendwie auch nicht schlechter, finde ich, sondern eher noch ...

Noch diskussionswürdiger auf eine gute Art und Weise.

Q ist ja sogar aus 1997, dem würde ich nicht mal mehr zu diesen dazuzählen.

Was mit Visitor Q?

Ist spannend, aber wirklich gut fand ich den nie.

Sehe ich auch nicht so als Horrorfilm.

Seance finde ich noch super.

Dark Water haben wir schon erwähnt, oder?

Hatte ich genannt, ja.

Ja, diese Whisperring-Corridor-Sachen fand ich irgendwie auch ganz nice, aber die hätten mich so alleine jetzt nicht davon überzeugt, dass ich das weiter im Auge halten muss, was so an Horrorfilmen aus Japan kommt.

Die waren halt sehr milde irgendwie, aber die hatten auch so eine verlorene melancholische Atmosphäre, das mochte ich ganz gern.

Und dann, ach, dieses Tomi, das mochte ich eigentlich auch ganz gerne, aber das habe ich auch ewig schon nicht mehr gesehen, also vielleicht ist das schlecht gealtert, aber da könnte ich mal wieder einen Blick drauf werfen.

Ja, dann haben wir doch hier alles, oder?

Ja, ich glaube, das waren fast alle, die in dem Zeitraum erschienen sind, aber das war auch eine goldene Ära eben durch diese.

Ach, Utsumaki, der ist auch aus 2000, den mochte ich auch sehr gern.

Das war der mit den Spiralen, ne?

Ja.

Da gab es ja diesen Skandal um diese Serie, glaube ich.

Ja, das ist doch Junji Ito-Vorlage.

Die erst so cool war und dann schlecht.

Ja, weil Production hell und Kosten und überhaupt.

Ja.

Da ist aber der neue Ito-Film mega geworden.

Aber das sehen wir dann ja 2027, wenn er irgendwo anders aufploppt.

Ja, so.

Dann nächste Frage für Mosquito8.

Ein Szenario.

Ihr dürft mit Ausnahme der USA ab sofort nur noch Filme aus einem weiteren Produktionsland schauen.

Welches?

Ich hab eine leichte Ahnung, Bertino.

Ja, ich auch.

Ja, ich würd auch.

Also, ich glaub halt auch, weil die Bandbreite am größten ist, weil man da von großen Actionfilmen bis zu kleinen Dramen alles bekommt.

Horror, Science-Fiction, Comedy, Art House.

Deswegen würde ich Indien nehmen.

Ich habe auch über Japan, Korea nachgedacht, aber da mangelt es dann immer so an ein, zwei Sachen, die ich dann doch auf Dauer, glaube ich, vermissen würde.

Und deswegen ist mir das, glaube ich, am liebsten.

Ich überlege zwischen Indonesien und Südkorea, aber ich glaube, ich bin bei Südkorea.

Über Indonesien habe ich auch nachgedacht, aber ich habe so viel Müll aus Indonesien gesehen.

Ja, also Indonesien finde ich spannender teilweise.

Aber genau, aber der Amount auf Müll ist höher, der wird höher als bei Südkorea, weil die haben doch einfach ein besseres Händchen fürs Filme machen.

Ja, ja, weil da wollte ich dieses Jahr ...

Der gefällt mir prozentual, glaube ich, einfach am meisten so insgesamt.

Ich wollte in Indonesien dieses Jahr ein bisschen nach Trüffeln tauchen.

Das war eine Katastrophe.

Also locker 30, 40 Filme gesehen, die so nach einem Template gemacht sind.

Wahnsinn.

Ich weiß nicht.

Ich bin auf jeden Fall irgendwie natürlich schon bei Südkorea.

Indien ist aber auch, da muss ich auch sagen, da ist halt echt, es ist halt mit einer der größten Filmmärkte der Welt, so mit zwischen, da wird halt so viel produziert, also deswegen, da würde man sehr breit abgedeckt.

Ich würde aber auch eine Lanze für unsere Nachbarn brechen wollen, denn ich denke, aus Frankreich kamen doch in den letzten Jahren echt eine Menge coole Sachen, die, ja, also wo wirklich alles dabei war.

Ich denke jetzt mal an Farang, ich denke jetzt mal an Mars Express, ich denke mal an Amour Uff oder wie bei uns hieß Burning Heart, also Ja, das ist halt so einer pro Quartal, also das ist halt, also ich weiß ja nicht ob mir das reichen würde, klar hat man die USA noch, mit der man locker gut über die Runden kommt, aber Ja, aber also, ey, ich sag mal so, ich glaube am meisten meine Vorlieben würden über Korea abgedeckt werden, so glaube ich schon, dass ich mit Korea über die Runden kommen würde, aber.

Ich lasse es mir jetzt mal offen.

No.

Alright.

Weiter im Text.

Mensch, Don Schiedel, das ist ja schön, dass Sie sich hier in unserem Podcast veröhrern.

Grüße.

Ja, finde ich auch gut.

Ich habe gerade letztens, was habe ich letztens gesehen?

Ah ja, Hamburger Hill lief irgendwo.

Da ist er ja als ganz junger Mensch noch mit dabei.

Und da muss ich ein bisschen schmunzeln, weil ich längst nicht mehr in Erinnerung hatte, den habe ich vor Jahren das letzte Mal gesehen, dass er mit am Start war.

Aber siehst du immer.

Ich glaub, Kurt Lebevance war auch mit dabei.

Frage 1 von Don Cheadle.

Welche Settings oder Zeitepochen würdet ihr gerne in mehr Horrorfilmen sehen?

Mein Beispiel wäre Japan während der Zeit der Samurais, die Edo-Periode.

Filme wie Unibaba oder Kuroneko hatten das Setting ziemlich gut benutzt.

Ja, bin ich immer ein Fan von solchen.

Also auch wenn ich jetzt nicht genau weiß, wo die Edo-Periode liegt, aber ich würde sie mal irgendwo zwischen dem 16.

Und 20.

Jahrhundert verorten.

Vielleicht auch deutlich früher, aber das mag ich irgendwie schon ganz gerne.

Ich habe neulich diesen Detective Key in Headless Horror gesehen, diesen vietnamesischen Historian-Horror-Detektiv-Ermittlungs-Thriller-Film.

Und da mochte ich das auch wieder.

Gleichzeitig hast du aber natürlich so eine gewisse Distanz zu den Figuren.

Also so ein wirkliches Identifikationspotenzial ist da halt nicht so da, Sondern du schaust halt eher Leuten, die es einfach nicht besser wissen, dabei zu, wie sie sich in irgendwelchen Mythen und so verrennen und denken, okay, dieser kopflose Reiter, der wirklich rumreitet, das ist bestimmt irgendeine mythische Gestalt und nicht etwa irgendjemand, der sie einfach nur verarschen will oder so.

Deswegen bin ich da immer so ein bisschen her und her gerissen, weil diese, auf Netflix Kingdom hieß das, oder?

Diese Zombieserie, diese koreanische.

Das war vom Setting her halt auch geil.

Aber natürlich ist man da eher so ...

Ja, man schaut gerne zu, aber wirklich involviert habe ich mich da nicht so gefühlt.

Und das ist nicht so eine Distanz, die ich zu irgendwelchen historischen Epochen habe, aber es muss schon irgendwie für mich so einen Hook geben, dass ich denke, da kann ich auch irgendwie mit den Charakteren mitfühlen, ohne dass die Charaktere für jemanden wie mich aus dem Jahr 2025 dann so kompatibel gemacht wurden.

Weil das nervt mich dann auch oft, wenn die Figuren halt erkennbar sich gegenwärtlich verhalten und nicht halt, wie Leute sich damals verhalten haben.

Deswegen finde ich, glaube ich, so.

Also plötzlich ein Smartphone haben.

Ja, ZB.

Nee, so 19.

Jahrhundert, so kurz bevor alles angefangen hat, irgendwie aufgeklärt zu werden, beziehungsweise bevor Technik Einzug gehalten hat, das finde ich, glaube ich, schon spannend.

Und über eine noch spezifischere Periode muss ich noch mal kurz nachdenken, wenn die beiden anderen irgendwas sagen.

Also ich fände ja mega spannend, das gibt es halt auch quasi nicht, weil es ist auch schwierig umzusetzen, aber ich fände so Steinzeit-Horror mal geil.

Das ist einfach so super frühe Menschheitskultur, da kannst du ja auch viel machen, auch dieses total Unbekannte und keine Ahnung von irgendwas und alles ist irgendwie mythisch und seltsam.

Das fände ich mal spannend.

Und diese Zeit so von hier so Babylon und Inkas und so.

Also im Grunde da, wo sich moderner Horror immer bedient, hier Hereditary und so.

Ja, hier Potsuzu und so weiter.

Da quasi wirklich reingehen zu der Zeit, weil da hast du ja diese ganzen Flüche und Sagen und vergessene Städte und keine Ahnung.

Und da kannst du ja auch supergeil dämonischen Horror platzieren, nur halt eben in der Zeit und nicht einfach sich nur darauf berufen.

Das fände ich halt auch mal super spannend.

Das macht nämlich irgendwie auch keiner.

Das wären so zwei Epochen, die ich mal irgendwie abgebildet irgendwie mal gern sehen würde.

Boah, weiß ich nicht.

Letzte Woche Dienstag.

Das war die beste Epoche.

Also, ich, ich.

Weiß gar nicht, ob das jetzt wirklich so abhängig ist von der Epoche, eher so vom Umfeld.

Also sowas wie Inkas und sowas finde ich auch spannend.

Ja, ist eher so ein Setting, so Pyramiden, beziehungsweise so diese Tempelanlagen.

Genau, also ich würde auch eher sagen, das Setting ist da irgendwie das, was mich da mehr reizen würde oder was für mich entscheidender wäre als eben die Epoche.

Ich meine, ob das jetzt in der Edo-Periode ist oder in irgendeiner anderen Periode, in der Samurai sind, ist für mich ja letztendlich egal, solange es Samurai sind, die dagegen irgendwie Zombies oder sonst irgendwas vorgehen müssen.

Also ich mag Kingdom sehr, sehr gerne.

Also ich finde, das ist eine sehr, sehr geile Serie.

Eben gerade aufgrund der Schwierigkeit, dass die halt eben nur mit Schwertern gegen diese Toten vorgehen können.

Ja, ich hätte gern mal wieder, weiß ich nicht, ich hätte doch gerne einfach ganz Schnöde.

Es ist wirklich nichts besonders Kreatives oder Spektakuläres.

Aber ich hätte gern mal wieder so einen schönen Horrorfilm im Western.

Also irgendwas wie Bone Tomahawk halt ein bisschen unproblematischer.

So.

Ja, so wie ich jetzt noch so drüber nachgedacht habe, würde ich auch, glaube ich, mal so Horrorfilme in so einem Blade Runner Setting gibt es halt auch irgendwie nicht.

Also so Science-Fiction, die nicht wirklich in einem Raumschiff spielt oder mit irgendwelchen außerirdischen Lebensformen.

Bei Blade Runner, wenn sie die Replikanten verfolgen, das ist teilweise schon richtig spooky, auch am Anfang dieses Verhör, das hat ja schon viele so Horrorelemente, aber wenn das jetzt wirklich mal ein richtiger Horrorfilm wäre oder wenn da irgendwie ein Slasher-Killer umgehen würde, das würde mir, glaube ich, schon gut gefallen.

Weil das ist auch relativ selten zu sehen, dass so ein Science-Fiction-Szenario, so ein nahes Zukunftsszenario, so eine Dystopie halt nicht auch für ausschließlich dieses Thema verwendet wird, sondern in diesem Setting dann halt eine Genregeschichte erzählt wird.

Ja, das fände ich, glaube ich, ganz nice.

Ja, das verstehe ich.

Finde ich auch.

Fakt ist, ich glaube auf jeden Fall, es gibt noch unzählige Epochen oder Settings in Epochen, aus denen man noch jede Menge Potenzial schöpfen kann.

Weil es ja auch schon immer, wie gesagt, merklich Trends gibt.

Also in den letzten Jahren war es ja schon immer sehr ...

Also ich meine, gab es ja schon bei Exorzist und so, aber einfach sehr beliebt, natürlich immer zu referenzieren.

Setting heute, aber Bedrohungen aus einer alten Welt oder so.

Aber ich finde, man kann auch ruhig mal zurückgehen und in diesen Zeiten stattfinden.

Das ist, finde ich, auch was, was der Horror mal wieder ein bisschen mehr erkunden könnte.

Wird halt immer ein bisschen dementsprechend teurer, ne?

Natürlich, da kostet der Film halt nicht mehr nur 1,2 Millionen.

Dann muss man was in die Hand nehmen, ja.

Ja, aber da könnte sich doch Robert Eggers mal dran abarbeiten, anstatt jetzt den 37.

Wolfman zu machen.

oder Werwolf-Film.

Da sein Hang zu irgendwelchen historischen Settings.

Unibaba spielt übrigens den Bürgerkrieg in Japan im 14.

Jahrhundert.

Gut, kommen wir zur nächsten Frage von Don Cheadle.

Falls ein Horrorklassiker seine eigene Muppets-Version bekommt, welchen Film würdet ihr auswählen?

Also sowas wie die Muppets Weihnachtsgeschichte, aber statt der Weihnachtsgeschichte spielen sie Alien oder Freitag der 13.

nach.

Das ist eine schöne Frage.

Ja, finde ich auch.

Schöne Frage.

Ist es dann auch eher so lustig oder wird das, es bleibt schon so in diesem lustigen Muppet-Style?

Ja, stell es mir ein bisschen Meet the Feebles-mäßig vor.

Ja, oder so Little Shops of Horror oder so.

Das ist ja ein Musical.

Ja, ja, aber so vom Fun-Faktor.

Also, dass es schon ein bisschen horrormäßig ist, aber halt jetzt nicht eins zu eins der Film, aber mit Puppen, sondern dieser Humor bleibt schon erhalten.

Also weitestgehend.

weil das wäre mit Horror und dieser Humor muss noch bleiben, das stelle ich mir schon reizvoll vor, Ja, ich glaub, dann wäre sowas, fände ich, glaube ich, sowas wie Final Destination schon irgendwie am interessantesten.

Ja, stimmt.

Das ist ein bisschen so Happy Tree Friends-mäßig.

Ja, eben.

Also es kann trotzdem weiterhin witzig bleiben, ohne so den Geist des Films irgendwie zu boykottieren.

Weil natürlich wäre auch sowas wie Redditary lustig.

Aber dass nach dem Beakers Kopfes-Up-Moment noch irgendwie der Humor erhalten bleiben kann, das glaube ich nicht.

Wenn der weiterlebt, der Kopf und lustige Sprüche reißt, dann geht alle.

Ich könnte mir vorstellen, sowas wie Shining.

Shining mit den Muppets.

Kermit ist Jack Nicholson und es dürfte jetzt nicht unbedingt Piggy sein, aber wahrscheinlich wird Piggy Shelley de Waal.

All work and no play makes Kermit a dull frog.

Ja, aber Miss Piggy können auch die beiden Zwillinge sein.

Nee, für die beiden Zwillinge gibt's bestimmt irgendwie Gonzo und Rizzo oder sowas.

Oder hier, Waldorf und Steppler sind die beiden Zwillinge.

Oh, und Schweigender Lämmer wäre auch, glaube ich, witzig.

Mit dem Puppen-Hannibal Lecter.

Das finde ich auch.

Ich kann ihre Schweineschwarte riechen.

Und Piggy, genau, Piggy ist Claire Starling.

Ja.

Das ist eine witzige Idee.

Schweigender Lämmer wäre, glaube ich, auch das, was ich am lustigsten fände.

Gut.

Oder sowas wie Braindead.

Da musst du halt aber unendliche Tonnen an Stoffgedärmen entgegenwerfen.

Ja, und hast halt so wenig Hauptfiguren.

Also brauchst du ja auch ein großes, also brauchst du ja so ein Ensemble.

Brauchst ein Ensemble, ja, ja.

Ja, Scream wäre bestimmt auch funny.

Welche Horror-Klassiker hat denn ein großes Ensemble?

Zu Beginn viele.

Oh, The Thing.

The Thing, Alter.

Stimmt, The Thing, ja.

Ja, aber halt oder sowas wie Scream, also wo du so acht Leute hast, die dann auch irgendwie weniger werden.

Oder Schweigende Lämmer, hast du auch genug Nebenfiguren.

Sowas wie Exorzist wär, glaub ich, halt schwierig, weil du hast ja nur vier Leute.

Es ging nur als Sketch.

Ja.

Ja eben, das wäre so ein Saturday Night Live Skit.

Viertelstunde und gut ist.

So, hätten wir das auch abgearbeitet.

Ich habe jetzt keine Ahnung, wie ich es jetzt aussprechen soll.

Fotter oder P-H-O-T-E-R?

Der P-H-O-T-E-R.

P-H-O-T-E-R.

Es stimmt bestimmt beides.

Ja.

Ich sage jetzt mal Potter fragt, Welche Regisseure schaffen es bei euch, ganz subjektiv betrachtet, jeweils in die Top 3?

Na gut, dann mach ich als erstes.

Also bei mir ist es Terrence Malick, Hawaii und SS Ratschamouli, auch objektiv betrachtet.

Bei mir ist es wahrscheinlich Carpenter.

Warum ausgerechnet Top 3?

Ja.

Top 100.

Okay, ich mach's mal, ich versuch's mal.

Also definitiv Wu.

Also Wu auf jeden Fall.

Egal in welcher Liste.

Ist Wu bei mir auf jeden Fall immer gesetzt.

Ich würde dann schon sagen, er hat zwar jetzt nicht so viele Filme gemacht, aber die, die ich von ihm kenne, die finde ich echt fast ausnahmslos alle geil.

Das ist Sergio Leone.

Also da würde ich jetzt sagen, da gibt's einfach nichts, was ich wirklich kacke finde.

Und dann Platz 3, es wird schwierig und wird hart, weil da kommen eine Menge Leute in Frage.

In Scorsese, in Kubrick, in Lynch.

Okay, dann überleg du auf drei rum.

Dann mach ich's.

Carpenter, Park Chan-Wook und Lynch.

Ja komm, auch weil er dieses Jahr verstorben ist.

Nehme ich aber einfach heute.

Heute ist es Lynch.

Leone, Wu und Lynch.

Mhm.

Ja.

Das sind doch gute Dreierlisten.

Ja.

Könnte sich jetzt morgen wieder anders gestalten, aber für heute.

Ich meine, ich habe jeden Film von ihm gesehen und das auch mehrfach und ja, der war einfach wichtig.

Im Jahr von seinem Todestag oder in dem er gestorben ist, kann man das, glaube ich, vertreten.

Dann kommen wir doch zu einer Frage oder ich weiß nicht, ob es eine Aufgabe ist, die wir jetzt hier schon mal so ein bisschen angeteast hatten oder die Tino schon so ein bisschen angeteast hatte.

Es geht um Takeshi Mikis The Call aka One Missed Call.

Angry Sheep möchte wissen.

Tino, was siehst du in Miekes The Call, was andere nicht wahrnehmen und was für eine Meinung haben André und Daniel zu dem Film bzw.

Tinos Ansichten?

So sich da die Geister spalten natürlich.

Ich kann ja dank euch mittlerweile wirklich viel mehr auf Filme eingehen und sie durch andere Blickwinkel mehr genießen.

Hier bin ich allerdings hilflos überfordert.

Ja, Angry Sheep, I feel you.

Ich bin auch hilflos überfordert, damit das Tino wirklich so begeistert ist von diesem Film.

Also erst mal, ich habe den 2003 gesehen.

Wo da noch sehr viel sehr unverbraucht dran war und diese Grundidee, dass man einen Handyanruf bekommt und auf der Mailbox dann hört, wann man sterben wird bzw.

Wie man sterben wird und genau dadurch, dass man vermeiden möchte zu sterben, dann genau diese Schritte einleitet, die auch auf diesem Handy-Anruf zu hören sind.

Fand ich als Grundidee extrem effektiv, weil das halt auch so was Final-Destination-mäßiges hatte, beziehungsweise das schon so foreshadowed.

Und dann ja auch die Medien drauf aufmerksam wollen und dann quasi so einen dieser Tode live im TV-Studio übertragen wollen.

Und auch das wieder alles so in die Wege leitet, wie dieser Tod dann einfach eintritt.

Und ab dem Moment, wo das in diesem TV-Studio passiert, war es sich unglaublich gruselig.

Ich fand ihn auch sehr effektiv inszeniert, weil diese Person halt trotz der ganzen Kameras um sie drum, trotz der ganzen Security-Leute halt einfach keine Chance hat, das zu überleben.

Das fand ich schon sehr visionär.

Und das hat auch schon, finde ich, so was wie Late Night with the Devil geforeshadowed.

Aber das habe ich davor und danach erst mal nie wieder gesehen, dass diese, ja, so eine leichte Form von Medienkritik in so ein Horrorszenario eingebettet wurde, dass das trotzdem gruselig war.

Und dann sind sie die ganze Zeit noch in diesem Krankenhaus.

Das fand ich alles super gruselig.

Dieses Geräusch fand ich gruselig und ich habe jetzt nochmal bei Angry Sheep, dessen Meinung ich immer sehr schätze, bis auf bei One Miss Call, jetzt auch eine Review gelesen, dass er sagt, dass nichts an dem Film subtil ist, was ich jetzt im Horrorbereich nicht als Kritikpunkt sehe.

Also klar ist da wenig subtil und dass die richtige Lösung mit riesigen Leuchtreklamen in Pfeilform beworben wird, das weiß ich jetzt nicht.

Also ich habe nicht mitbekommen, dass dieses gruselige Geräusch, was wir immer wieder hören, ein Asthma-Spray ist, was eine Person nicht bekommen hat und dass auch der Twist am Ende durch einen anderen Twist nochmal abgelöst wird.

Also ich finde den gegen Ende auch sehr tragisch und ich habe den vor einem Jahr nochmal gesehen, ich bleibe bei meinen vier Sternen mit Herz, ich finde den als J-Horror-Beitrag sehr gut gelungen.

Tja, André.

Ich kann halt auch jetzt tatsächlich weder groß dagegen noch dafür argumentieren, ich habe den auch nämlich ewig nicht gesehen und ich fand den, ich fand den, glaube ich, ganz solide, aber halt nicht mega so.

Also Mieke hat da halt natürlich komplett im Fahrwasser des Japan-Geister-Horror-Booms gehandelt.

Aber er hat ihn doch mit eingeleitet.

Also wieso ist er dann im Fahrwasser?

Naja, Ringu gab's da halt schon, ne?

Also seine Versatzstücke.

Aber das ist ja was anderes als Rotychen.

Ich red jetzt rein von diesem Call-Ding, ne?

Dass jemand anruft und irgendwas einleitet, einen Tod einleitet durch Anruf und so weiter.

Das hatten wir halt davor alles.

Und es gab's nun mal aus Japan davor gerade sehr prominent.

Von daher, also Mieke ist natürlich nicht im Fahrwasser generell, sondern in diesem Film war er im Fahrwasser des Japan-Geister-Horror-Hypes.

Und er hat da sicherlich nicht den stärksten Beitrag geleistet, meiner Meinung nach, aber ich finde den auch solide, also es gibt auch deutlich Schlechteres noch in diesem Subgenre, oder Subjubgenre, aber ich habe ihn auch jetzt ewig nicht gesehen, also um da jetzt irgendwie ernsthaft zu diskutieren und zu, äh, ein Streitthema draus zu machen, dafür müsste ich ihn, glaube ich, jetzt erst nochmal gucken, von daher, ja.

Also wir hatten ihn ja, wir hatten ihn ja irgendwann mal hier im Podcast, aber ich weiß nicht mehr, wie tief das war, und, äh, irgendwann hatten wir ihn mal.

War jetzt zumindest mal Thema.

Aber ja, also von daher ich kann ihn weder schlechtreden, jetzt noch irgendwie hypen.

Ich fand ihn damals auf jeden Fall solide.

Mehr kann ich dazu echt kaum noch sagen.

Ich hab mich nur gefragt, warum sie halt die Mailbox überhaupt eingestellt haben, aber gut.

Ja, gut.

Zwangsmailbox.

Siehst du, das ist wieder das Argument für Filme vor der Technik-Ära.

Oder bei Blackphone.

Warum warum reißen sie nicht einfach die Telefonzelle ab?

Ich behaupte nicht, dass Blackphone ein geiler Film ist.

Das Münztelefon in der Arktis hat nämlich keine Mailbox.

Ich habe mich auch gefragt, wer bis dahin Telefonkabel gelegt hat.

Warum steht in so einem Sommercamp eine Telefonzelle, in der du Münzen reinschmeißen musst?

Ja, damit man die Eltern zu Hause anrufen kann.

Ja, wunderbar.

Die kannst du nicht vom Büro des Campleiters anrufen.

Nein, die 25 Cent müssen abgearbeitet werden.

Ja, klar.

Ich muss mich da leider André anschließen ich hab nur noch ganz vage Erinnerungen ich hab den noch nicht mal gelockt bei Letterboxd den Film, Weil ich weiß, dass ich damals im Kino mehrfach eingepennt bin.

Ich fand den halt schweineöde.

Und ich, ey, Tino, ich meine, korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

Vielleicht verwechsel ich ihn auch.

Ich kann mich noch an so einen Aufzug erinnern, aus dem jemand rausfällt.

Und dann, meine ich, liegt noch das Telefon im Aufzug drin.

Und das war so ein gläserner Aufzug, so ein rundlicher, gläserner Aufzug.

So ähnlich wie bei Phantomkommando.

Ist das richtig?

Ich glaube schon, aber es gibt jedenfalls so einen Todesfall mit einem Aufzug.

Okay, ey, auch da kann ich einfach nicht sagen, also ich kann wirklich keine fundierte Meinung abgeben.

Ich weiß damals im Kino, das war 2003, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Was war denn da?

Da war ich hier in Hamburg, da habe ich hier schon den ganzen Zinnober mitgemacht.

Und ich glaube, ich habe den anlässlich irgendeiner Auftragsarbeit Das kann beim Fantasy-Filmfest auch gewesen sein.

Oder das, ich glaube vielleicht eher, es war sogar Fantasy-Filmfest, weil ich mich darauf gefreut habe, einen Mieke-Film zu sehen.

Und vielleicht war das auch wieder der Fluch des späten Screenings mit Untertiteln, nachdem du schon drei Filme gesehen hast, zu deiner jugendlichen Sturm-und-Drang-Phase, wo du noch alles mitnehmen wolltest und sogar noch zwei Filme parallel gelaufen sind.

Deswegen, ich kann da leider auch nicht wirklich ein Pro oder Contra geben, so, weil es viel zu lange her ist, dass ich sie gesehen habe.

Ich schaue mir gerne nochmal an und dann können wir gerne nochmal einen Spoiler-Talk dazu machen.

Gerne.

Und um dich ein bisschen zu trösten, Angry Sheep, ich glaube gerade so im Horrorbereich ist die individuelle Wahrnehmung, was man gruselig findet und was halt nicht funktioniert, eh glaube ich am weitesten, auseinanderklaffend, weil es gibt ja auch wahrscheinlich ein paar Horrorfilme, die du gruselig findest, wo ich mir so denke, ah, das haut mich jetzt nicht so weg, aber da Darf ich mich verletzen?

Gut gegruselt.

Ich habe den im Laufe der Jahre drei, vier Mal im Kino gesehen.

Auch da spricht natürlich für die grandiose Qualität dieses Films, dass er halt einfach auch überhaupt noch ein paar Mal im Kino jetzt kam seitdem, was ich auch irgendwie strange finde.

Aber anlässlich von irgendwelchen Horrorfilm-Klassikern oder Japan-Filmen, Klassiker-Festivals, habe ich den nochmal im Kino sehen können.

Und ja.

Und er hat ja auch eine 3,2 auf Letterboxd.

Also jetzt für einen Horrorfilm auch keine wirklich vernichtende Wertung, sondern ja auch schon eher ein Ausreißer nach oben beziehungsweise so ins obere Mittelfeld.

Und er lief im selben Jahr wie Oldboy und Save the Green Planet.

Ja, das erklärt dann, warum er vielleicht nicht ganz so den besten Eindruck bei mir hinterlassen hat mit diesen zwei Granaten.

Kann sein.

Und Infernal Affairs 1 und 2 liefen da anscheinend wohl hintereinander.

Da kann ich mich gar nicht mehr, weil der habe ich da wahrscheinlich gar nicht gesehen.

Oh, oh.

Ja, dann muss ich sagen, gut, Und da verblasst er natürlich in einer Menge aus sehr vielen.

Aber auch auf F3A-Net, der offiziellen Fantasy-Filmfest-Fanwebsite, eine 6,9 von 10 bei 32 Bewertungen.

Also scheint er erst im Laufe der Jahre irgendwie immer weniger gelitten zu sein.

Nun ...

Dann machen wir weiter bei der nächsten Frage von Angry Sheep.

Alles klar.

Hättet ihr die Möglichkeit, mit einer Filmfigur, egal aus welchem Genre oder was für eine Art von Film, einen Tag zu verbringen, welche Figur wäre das und warum?

Eine.

Ja, das finde ich auch super schwierig.

Das ist komplett tagesformabhängig, würde ich sagen.

Ja, genau.

Also, ich hätte 80.

Mehr.

Weiß nicht.

Ich würde mal einen Tag lang zum Beispiel, nur mal als Beispiel, ich würde mal einen Tag lang, auch wenn ich nicht genau weiß, ob ich mir damit nicht selbst ins Knie schieße, wenn ich sage, einen Tag lang, weil seine Wahrnehmung von Zeit halt eine ganz andere ist, aber mal so einen Tag lang mit Pinhead rumhängen.

Ja.

Was macht der so, wenn er nicht gerade auftaucht und Sprüche reißt?

Was macht der so den ganzen Tag, wenn man mal eben ...

Ja, keine Ahnung, keiner mal den Würfel geöffnet hat oder sonst irgendwas.

Wo hängt der ab?

Wie steht der auf?

Wie geht der ins Bett?

Weiß ich nicht.

Hat der überhaupt nicht?

Damit macht man sich vieles kaputt, wenn man so drüber nachdenkt.

Was machen die Leute eigentlich so, wenn man nicht hier Phase ist?

Welchen Pyjama trinkt Pille?

Was macht Freddy Krüger so den ganzen Tag?

Was macht Jason Voorhees den ganzen Tag?

Ja, aber...

Also genau, mit so Slasher-Villains kann man sich das ja eh geil vorstellen, weil das wäre, dann hast du quasi Rise of Leslie Vernon, wenn du den ganzen Tag hinter Jason her und guckst, wie der überall rumstapft und in seiner Hütte pimmelt und so.

Das wäre halt super fun.

Ja, aber Pinhead ist ja noch mal in einer ganz anderen Sphäre.

Und der ist ja auch nicht mal allein.

Also der hat ja ja seine ganzen...

Ja, wahrscheinlich muss er den ganzen Tag foltern.

Der hat eine enge Zeitplan.

Und das wird mich mal, weißt du, so...

Vielleicht gibt es irgendeine, sag ich mal, kryptische Zeiteinheit da in dem Labyrinth oder sonst irgendwas.

Also hier die Sonne steht im achten Zenit.

Naja, aber wenn der Würfel geöffnet ist, sind die auch sofort fertig angezogen und so.

Die werden schon irgendwo sitzen und warten.

Deswegen sag ich ja, also wenn ich jetzt sage, ich möchte einen Tag mit ihm verbringen, dann ist das für ihn wahrscheinlich die Ewigkeit.

Also dann wäre es für mich halt natürlich dumm.

Also beschränken wir uns auf 24 Stunden, die ich mit ihm zusammen abhänge.

Und dann würde ich mich schon interessieren, ob der halt irgendwie so eine Art Zeitplan, irgendwie ein Schedule hat, nachdem er irgendwas machen muss.

Und ob der dann alles stehen und liegen lässt, was er grad macht, wenn jemand halt mal den Würfel geöffnet hat.

Ja, dann geht's so ein Büb, Büb.

Und der so, ach du Scheiße.

Ja, zum Beispiel.

Er hat noch die Backhandschuhe an und ach, ich muss doch den Braten aus dem Ofen hin und her.

Das Kind ist in der Badewanne.

Ach Gott.

Wer weiß denn?

Irgendwann muss Butterball auch mal gebadet werden.

Ja, wahrscheinlich.

Und das Ganze als Muppet-Film.

Ja stimmt, Hellraiser wäre auch funny gewesen als Muppet.

Ja, da gibt's genug, ne?

Gibt's das?

Nein, ich meine, da gibt's genug.

Achso, da gibt's genug, ja.

Ja, aber keine Ahnung.

Dann lebe ich die Kindheitshelden ab.

So einen Tag lang mit Han Solo durchs Gegenfliegen.

Einen Tag lang mit Indie auf Schatzsuche und so weiter.

Ich glaube, das Leben von Han Solo ist auch, abgesehen von den Ereignissen im Film, jetzt auch nicht so der Überburner.

Oh, na ja, na ja, glaube ich schon.

Ich glaube, der hat schon viel erlebt.

Ja, ich denke auch.

Ich glaube, der wird auch mal einen Tag lang nur abhängen und so.

Ja, glaube ich.

Bin beim Baumeln lassen, aber nichtsdestotrotz.

Ich würde gerne mal einen Tag lang mit Jigsaw rumhängen und die ganze Zeit gucken, wie er diese Fallen eigentlich baut.

Weil das möchte ich gerne mal sehen, wie der das hinbekommt mit seiner umgedrehten Kappe.

How you do fellow kids mit seinen 70 Jahren.

Ja, und vor allem halt den Tagesplan von ihm mal so ein bisschen erstellt sehen.

Also, das muss ja wirklich ein straffer Zeitplan sein, mit dem er da alles da macht.

Guck mal, wie viele Locations hat der jetzt schon bespielt mit irgendwelchen Fallen.

Ja, eben.

Das ist ja alles, das meine ich ja, diesen Aufwand, das Bauen, das Aufstellen, das Hinkarren, die Leute irgendwie ausknocken, alles.

Das möchte ich gerne mal sehen, wie der das in einem Tag schafft.

Ich schaff's nicht mal in einem Tag.

Ich wollte jetzt Staubsaugen, hab ich nicht geschafft.

Aber der schafft's da.

Und dann zwischendurch noch zur Chemo, ne?

Ja, auch noch.

Ja, mir fällt da auch eher sowas, keine Ahnung, sowas wie Bruce Almighty oder irgendwie mal mit dem lieben Gott abhängen.

Mit das mal angucken, was der so den ganzen Tag über macht.

Aber wahrscheinlich sind das alles recht unbefriedigende Antworten.

Weil wahrscheinlich muss es ja schon eine Figur sein.

Also es muss ja auch eine Figur sein, in der von 24 Stunden was ...

Durchmacht oder so.

Es müsste ja irgend so einer von diesen Filmen sein, die so an einem Tag, aber mit Adam Senter aus Anka Jams abhängen, würde ich eher ungern.

Also das weiß ich halt auch nicht.

Also alles, was man sich so vorstellt, ich würde am ehesten halt mit so Leuten eher so abchillen, aber das Problem ist ja, dass Filmcharakter zwangsläufig was erleben.

Oder die meisten.

Also so einfach nur mit Leuten dann mal so Zeit verbringen geht ja gar nicht, weil man ja auch, wie wir jetzt ja auch überlegt, okay, was würde dann konkret mit denen gemacht werden.

Also in welcher Stelle des Films ist man mit denen unterwegs?

Ja, oder wir haben jetzt einen Denkfehler gemacht.

Das.

Weil wir agieren ja, oder beziehungsweise in meinem Pinhead-Beispiel bin ich ja in der Welt von Pinhead.

Ja.

Aber vielleicht müssen wir den ja quasi also diese Filmfigur zu uns in die Welt holen.

Oder?

Nee, ich glaube, das kannst du machen, wie du möchtest.

Ja, das ist halt so ein bisschen auch mit Han Solo.

Also natürlich kannst du einen geilen Tag mit Han Solo verbringen oder halt so ein ganz öden.

Das ist halt wieder so, wie man sich selbst vorstellt, wie der Alltag aussieht.

Und das meine ich, da kommt ja drauf an.

Wenn ich jetzt Han Solo aus seinem Weltraum in unsere Welt hier bringe, um zu sagen, hey, Alter, wir bringen jetzt einen Tag miteinander.

Ja, ich glaube, dann könnte das scheiße werden, weil der fühlt sich ja dann nicht hier wohl.

Der weiß ja gar nicht, was er hier macht.

Der muss ja alles irgendwie erst mal erklärt bekommen und so weiter.

Also das wäre ja eigentlich nicht lustig oder sonst irgendwas.

Es wäre ja nur spaßig, wenn ich dann quasi, also wenn ich das Fischerempforder bin.

Ja, oder auch, was man mit den Personen redet, ob man die was fragen will, ob man denen was mitteilen will.

Also dann kann ich mir auch irgendwie Brad Pitt aus Droja und dann erzähle ich ihm, dass es irgendwann Labubus gibt und alles, was er da im Krieg macht, alles scheißegal, die Labubus kommen, das kann er nicht aufhalten.

Und achte auf deine scheiß Ferse, du Idiot.

Ja stimmt, man könnte ihnen ja auch Tipps geben.

Man könnte ja quasi ...

Man könnte die gesamte Geschichte umschreiben, wenn man in so einen Historienfilm reingeht.

Ja, aber dann wäre es ja eigentlich nur sinnig, irgendwie sich Hitler ranzuholen und den versuchen zu beschwätzen, oder?

Das stimmt.

Also zu sagen, hey, Adolf, komm, es war nicht alles scheiße in seiner Jugend.

Es ist jetzt kein Grund, die ganze Welt niederzubrennen.

Aber frag dich halt, ob er eine Filmfigur, also ja, ist er dann auch, aber, oder ob halt historische Figuren generell irgendwie rausfallen.

Obwohl, ich glaube, das ist halt das Problem, also, weil den Hitler, den wir filmisch kennen, da ist, das ist ja meistens nur der Endstadium Hitler.

Ja, also wo man auch gar nichts mehr.

Also eigentlich müsste man ihn ja als 15-Jährigen irgendwie abfangen.

Genau.

Und ich glaube, da gibt's wenig Filme, die das irgendwie thematisieren.

Wahrscheinlich.

Ich glaube, es geht um fiktionale Charakter.

Ja, mit irgendjemandem, der mit einem geilen Raumschiff rumfliegt.

Also ich glaube, ich würde eher überlegen, was ich erleben möchte und nicht mit wem.

Weil, dass es irgendeine Filmfigur gibt, die ich jetzt so krass geil finde, dass ich unabhängig von dem, was sie sonst so macht, den Tag verbringen würde.

Weil man hat ja auch nur diese einmalige Gelegenheit.

Also ich glaube, ich würde eher mit irgendjemandem auf Zeitreise gehen, als mit irgendjemandem, den ich als Filmcharakter super spannend finde, dann abzuhängen.

Naja, aber ich meine.

Man könnte jetzt wirklich pragmatisch denken.

Also ich würde zum Beispiel gerne, kennt ihr noch den Film mit Richard Pryor zum Teufel mit den Kohlen?

Wahrscheinlich, aber ich muss googeln.

Da muss er, um das Erbe, also das wirklich fette Erbe seines nächsten Verwandten oder eines entfernten Verwandten anzutreten, muss er vorher eine ganze, ganze, ganze Menge Geld einfach ausgeben.

Und er kriegt erst das richtig fette Erbe, wenn er diese andere Insumme ...

Stimmt, das war so wie Mankomania.

Das hat mich sehr fasziniert mit John Candy.

Das war ein geiler Film, also damals.

Aber jetzt, ne, könnte ich jetzt mal sagen, Brewster heißt der, glaub ich, in dem Film.

Brewster's Millions heißt der, glaub ich, im Original.

Dann hänge ich mit Bruce da ab, weil der muss seine Millionen loswerden.

Und dann sage ich, und er muss richtig viele Millionen loswerden, der kauft irgendwann mal eine blaue Mauritius und lässt sie abstempeln zum Beispiel.

Und ja, dann würde ich sagen, pass auf, ich bin in 24 Stunden wieder weg.

Danach ist die Kohle weg.

Gibt es alles mir und du hast nicht mal den Hauch eines Nachweises davon.

Das heißt, es ist einfach weg und du kannst dein großes Erbe antreten und ich bin um eine Menge Geld reiche.

Also der hätte sogar quasi was zum Nutzen davon, wenn er zu mir in die Welt kommen würde.

Ja, sowas irgendwie.

Also ich bin jetzt kein Fan von Ocean's Eleven, aber mit denen so einen Überfall machen, vielleicht auch spannend.

Aber dann bist du ja wieder bei denen.

Ja, stimmt.

Also es ist ja die Frage, was ist jetzt hier die Grundvoraussetzung?

Kommen die zu uns oder gehen wir zu denen?

Ja, aber dass die Person zu mir kommt, also Han Solo, der zu mir kommt, das brauche ich nun nicht.

Genau, das meine ich.

Dadurch wird es nämlich viel schwieriger.

Ja, ja.

Nee, ich glaube, es soll schon in die Filmwelt reingehen.

Weil es ist ja auch die Frage, was für eine Art von Film.

Weil wenn die Person dann zu mir kommt, dann ...

Ja, aber dann wird es ja auch noch mal spannend zu sagen, okay, werde ich jetzt richtig abstrakt.

Also gehe ich zum Beispiel ...

Gehe ich in die Welt von Wall-E?

Ja.

Ja, ich habe aber auch gerade über Avatar nachgedacht.

Oder so?

Ja.

Aber nee, ich will nicht auf Pandora leben.

Alter, ist ja nur Action und Stress.

Ja, 24 Stunden.

Ja, aber dafür auch mit so einem Vieh rumfliegen.

Geht ja nur um einen Tag, genau.

Du musst dir halt eine Figur mit Plot-Armer raussuchen.

Ja, aber die Wall-E-Welt, also die finde ich jetzt persönlich nicht so attraktiv und einladend.

Ja, aber es geht ja nicht darum, dass die Welt geil ist.

es geht ja darum, dass ich wissen möchte, was passiert, wenn ich sage, ich möchte gerne mit Wolli einen Tag verbringen, ob ich dann auch zur 3-3 gerenderten Figur werde.

Und wie ist es?

Du bist dann wie Bob Hoskins in Roger Rabbit.

Ja.

Ja, weiß ich nicht.

Das kann ja vielleicht noch für die 300.

Folge nochmal spezifiziert dann werden, ob wir gerendert werden oder nicht.

Ob das wehtut, Ja, aber ich meine, Angry Sheep, du kannst ja noch mal bitte in der Zwischenzeit, weil wir werden jetzt hier wahrscheinlich auch einen Schlussstrich ziehen an dieser Stelle, denn noch mehr Fragen können wir nicht mehr beantworten und wir haben leider noch ein paar Seiten.

Also Gott sei Dank und leider, also aber da kommt noch eine Folge, wollen wir damit sagen.

Da kommt noch eine Folge.

Und vielleicht, Angry Sheep, kannst du ja mal bei Discord, er ist bei Discord auf jeden Fall.

Ja, oder sie.

Kannst du ja mal präzisieren, ob es darum geht, dass wir mit diesen Figuren mitgehen oder dass diese Figuren zu uns kommen.

Weil das fände ich schon mal eine hilfreiche Information.

Ja, und wenn die zu uns kommen, gehe ich nochmal mit Dolph Lundgren bei ein paar Leuten vorbei, die mich in der Schule nicht so gut behandelt haben.

Aber warum ausgerechnet mit Dolph Lundgren?

Mir ist niemand eingefallen, der wie ein Tumperschläger wirkt.

Und Steven Seagal wollte ich nicht, weil ich wollte nicht, dass man denkt, ich finde den irgendwie gut.

Aber das sind ja schon diese alten Recken.

Ja, mir ist jetzt niemand auf die Schnelle eingefallen.

Scott Adkins hier, den kannst du ein paar.

Ja, aber würde der so furchteinflößend wirken?

Die Leute müssen ja auch irgendwie so denken, ach du je, wieso kommt der denn mit dem da jetzt?

Ja, dann sage ich hier, pass auf, Scott, kleb mal deinen Beukerbart an.

Ja, okay.

Und dann zack, gibst ihm ein, zwei Spin-Kicks und dann batz.

Mach mal.

André, hattest du jetzt schon jemand gesagt?

Ne, ich hatte ja vorhin auch gesagt, die ganzen Slasher-Killer fände ich halt funny, weil dann hast du gleich schon im Kopf, wie gesagt, wie so eine Mock-Libin-Terry, wenn du halt den ganzen Tag so verfolgst, weil was die machen, eben wenn sie natürlich nicht auf dem Screen sind, das fände ich auf jeden Fall auch funnier.

Ja, natürlich sowas wie einfach mal mit Dr.

Albright durch den Jurassic Park marschieren oder sowas, natürlich, klar, sowas eben.

Auch mal mit Stadler Cain?

Ja, genau.

Ja, ja, einen Tag mit Sutter Cain.

Einfach mal sehen, was der, wir wissen es ja so ein bisschen, der schreibt ihn ganz klar in seiner Schaltmaschine, während dann Sam Neill da draußen durch die Gegend hetzt und ihn sucht durch Hobbs End, einfach mal mit ihm in der Kirche chillen den ganzen Tag.

Während Jürgen Brochnhoff sich noch ein Käffchen macht.

Da ist wahrscheinlich dann die Haare auftopieren.

Ja, auf jeden Fall am interessantesten, also natürlich, klar gibt es auch Hauptfiguren, wo man sagt, okay, so ein Abenteuertag mit denen, aber ich glaube, am spannendsten finde ich es sogar eher dann so Nebenfiguren oder Antagonisten, einfach Figuren, die man oft im Film dann eine Zeit lang gar nicht sieht und einfach nicht weiß, was machen die eigentlich gerade, wenn die nicht onscreen sind.

Ich glaube, das fände ich am spannendsten, ja.

Also mit dem Typen aus Notting Hill.

Aber wie Tina auch schon sagt, gleichzeitig natürlich auch am End mystifizierendsten, weil wenn du dann einmal natürlich Pinhead in seiner Quietsche-Äntchen- Boxershorts gesehen hast, dann ist wahrscheinlich auch der Film vorbei.

Ja, aber, ne, also ich hätte zum Beispiel eine Menge Leute, wenn die zu uns kommen würden, mit denen ich einfach abhängen würde, problemlos so.

Jane Silent Bob, Chi-Chi-Chong.

Das wäre so, da wüsste ich, ich brauche gar nicht mich groß anstrengen.

Das ist alles eine Wendelänge.

Kompatibel.

Passt.

Einen Tag mit dem Predator.

Oh, das wäre auch geil.

Auf die Jagd gehen.

Aber ich glaube, da kommst du gar nicht mit.

Da bist du ja am Ende klinisch tot.

Kann ich doch auf den Rücken schnallen.

Ja, nachdem er mir die Beine amputiert hat, oder was?

Nee, da muss er sich mal ein bisschen mühen.

Der kann das schon tragen.

So schwer bin ich auch nicht mehr.

Gut, aber obwohl es uns jetzt schwer fällt, machen wir an dieser Stelle mal einen Break.

Und ja, haben noch eine Menge, Menge Fragen von Eddie, von Timo, von Mandelkern, von Markus, von Ponti und wie sie alle heißen, die werden wir aber alle beim nächsten Mal beantworten.

Oder kommt noch dazwischen irgendwas?

Nee, ne?

Beim nächsten Mal geht's weiter hier bitte.

Ja, ja, klar.

Natürlich, Teil 3 wird kommen.

Alles klar, alle guten Dinge sind 3.

Mal gucken, ob wir 4 draus machen.

Und in diesem Sinne, schaut gerne bei Discord vorbei.

Angry Sheep, wir warten auf deine Antwort.

Vielen Dank an alle da draußen, die uns bereits bei Steady folgen.

An alle, die es nicht tun, überlegt's euch.

Bald ist Weihnachten.

Und trotzdem, danke, danke, danke.

Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

Vielen Dank für eure Fragen und bis dann.

Dankeschön.

Tschüss.

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