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Mi370 – "LichtlanD"

Episode Transcript

Es sind noch hundert sechs Meilen bis Freiburg.

Der Akku ist voll, wir haben zwei tolle Themen.

Die Paper haben wir gelesen und der Kofferraum ist voller Gefahrgut.

Hau rein!

Methodisch in Korrekt Folge dreihundertseptzig vom achtzehnten Elften zweitausendfünfundzwanzig direkt vom Roadtrip der Wissenschaft.

mit mir heute wieder mein Blues Brother Reinhard Remford.

Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs.

Und ich bin der Fahrer der Wissenschaft Nikolas Work.

Glück auf.

Da sind wir.

Wir sind allerdings nicht aus dem Auto.

Wir hatten ein bisschen Sorge, dass das ein bisschen...

Zu laut wird, zu stören, zu nervig.

Ja, das ist ein nettes Ding, aber auf Dauer wird es dann doch ein bisschen zu holperig.

Mit einem defekten Radlager hinten links.

Was?

Ne, und da wir ein schönes Hotel gefunden haben unterwegs, in einer vielseitigen Stadt, möchte ich jetzt mal sagen.

Oh, aber Spoiler noch nicht, das machen wir am Ende.

Eine vielseitige Stadt.

Wir haben gedacht, wir haben ein Late-Check-Out im Hotel, bevor wir weiterfahren müssen, dann können wir auch hier ein bisschen was aufnehmen.

Wo sind wir denn eigentlich?

Wie heißt das hier nochmal?

Ich hab's schon wieder vergessen.

Oh, das weiß ich auch nicht mehr.

Eiplingen?

Ist das Eiplingen?

Du guckst mal eben nach, derweil beklage ich mich bitterlich, da dich neben dir sitzen muss, sowohl im Auto als auch hier im Hotelzimmer, wäre du hochgradig.

Erkältet bis.

Ja, so hoch grad ich auch nicht mehr.

Ja, aber was?

Das hört ja wohl hier jeder.

Da hatte ich hier mitten im Gefahrenbereich bin.

Große Solidarität werden Leute mir aussprechen.

Ich habe gestern freiwillig durchgehend im Auto eine Maske getragen.

Ich auch.

Ich nicht so freiwillig.

Meine Angst vor Krankheiten hat mich gezwungen, dazu eine Maske zu tragen.

Nee, ja, ich werde...

Die Frage, du wirst jetzt über dieses Tourwochenende gesünder und gesünder?

Und ich werde kränker und kränker.

Nein, das darfst du nicht mehr reden.

Nein, nein, nein.

Es wird alles gut.

Das alles wird gut.

Ich bin ja schon deutlich wieder auf dem Weg der Besserung.

Ich war ja nun ein bisschen erkältet.

Jeder hört, wie krank du bist.

Ich hatte nicht mal Kopfweh oder so.

Ich hatte nur ein bisschen Husten.

Wir sind in Eibelsstadt.

Eibelsstadt.

Der kleinsten Stadt Bayerns, wie ich gelernt habe, mit über die drei Tausend Einwohner.

Stimmt.

Menschenmäßig oder flächenmäßig?

Flächenmäßig, die kleinste Stadt Bayerns.

Ganz in der Nähe von Würzburg.

Wir machen das manchmal so, wenn wir am Samstag einen Auftritt haben, der relativ weit weg ist, dann fahren wir Freitags schon mal ein paar Stunden vor und gestern sind wir ganz gut durchgekommen.

Da sind wir bis bis Würzburg gefahren.

Dann haben wir jetzt heute nicht ganz so viel zu fahren.

Also wir heute nur noch ein stündchen nachführt.

Es ist ja heute dann auch noch Auftritt mit einem drum und dran.

Und haben vor allem auch die Gelegenheit jetzt hier noch schnell den Podcast aufzunehmen, weil das werden wir in den nächsten Tagen nicht.

von hier geht es nämlich weiter.

Morgen nach Freiburg und dann wieder nach Hause.

Und das sind halt auch lange Autofahrten.

Da mussten wir euch mit ins Hotel nehmen.

Aber das ist ja nicht das erste mal, dass wir das machen.

Ich sehe gerade hier in den Nähe ist der Campingplatz kalte Quelle.

Das ist jetzt nicht ein Land.

Ja, schön.

Ja, viele Industrie haben wir hier gesehen.

Viel Wein.

Wir sind hier in der Weinregion.

Scheint keine arme Ecke zu sein, muss ich sagen.

Ich habe heute Morgen beim Laufen schon viele Willen gesehen.

Ich muss mich ja gestern wieder aufregen, der Popo-Industrie.

Schön, dass wir die Flugzeugticketsteuer abschaffen.

Ja, ich habe von morgen gelesen, es ist ein Steuergeschenk von dreihundertfünfzig Millionen.

Da hundertfünfzig Millionen.

Wie war nochmal die Diskussion mit dem Deutschlandticket?

Das können wir uns nicht leisten.

Nee, das ist viel zu teuer.

Das ist ja blanker Kommunismus.

Das ist doch scheiße, oder?

Ja, das ist halt geliefert wie bestellt.

Genau.

Ich finde, ich finde auch ein absolutes Unding.

Ich könnte aber, ey, bei so offen kundiger Korruption.

Ja, komm, jetzt sagen wir wieder Leute, wie kannst du nur, ist mir egal, geh mir am Arsch vorbei.

Korruptions, vielleicht ist das falsche Wort.

Aber, ey, sich so offensichtlich als Politiker bezahlen zu lassen von einem, also, oder von Interessenverbänden, die Gesetze diktiert bekommen, dann ist da einfach nur traurig.

Ich glaub, das wird alles zu den kleinen Leuten durchgereicht mit den Tickets.

Günstig fliegen und das ist auch das was die welt braucht.

Das wollen wir ja auch alle.

Wir wollen das ist so wie die Mehrwertsteuersenkung für die Gastroß auch gemerkt wie überall billiger geworden ist.

Gerade bei meckis und so die davon am meisten profitieren.

Ich habe letzte Woche habe ich hier es gibt von der zeit doch diesen diesen podcast alles gesagt und in der aktuellen folge ist wie heißt die noch mal ich kann mir den namen nicht merken hilke hilkebrunnen die die Steuereimitlerin die Staatsanwältin.

Die ein Cum Ex ermittelt hat.

Wie heißt die nochmal?

Ich weiß sie nicht.

Ich auch nicht.

Ist das jetzt so wichtig oder?

Du willst ja die Geschichte erzählen.

Ja, ich finde es nur.

Ich finde es nur doof, dass ich mir den Namen von ihr nicht kreiert habe.

Ich habe die.

ich habe die schon live gesehen.

bei bei Lokbuchnetzpolitik war die ja zu Gast, als ich live da war und so weiter.

Aber ich kann mir den weil das ist so ein.

Das ist ein Name, den ich mir, ich weiß nicht, warum ich mich nicht merken kann, ist auch egal.

Auf jeden Fall, hat erzählt die, sechs Stunden geht die Folge, übrigens, und die erzählt halt von diesen Cum-Ex und Cum-Cum-Emmittlungen und wie das abgelaufen ist und so weiter, hat es ja als Gast bei der Lokbuchnetzpolitik, bei der Live-Sendung auch gemacht, nur hier ein bisschen ausgiebiger, weil halt wie gesagt sechs Stunden in Summe.

Und die erzählt dann auch tatsächlich, wie es in dieser Finanzbranche passiert ist und auch immer wieder passiert, dass Gesetzestexte eins zu eins von Lobby.

verbänden von der bankenwirtschaft übernommen werden.

also irgendwie eine der eine der großen lücken irgendwie in den kumx geschäften oder so sollte mit einem gesetz ausgehebelt werden.

und das war von der bankindustrie genau so geschrieben dass es quasi instant umgang werden kann.

und da denkst du also wie kann sowas denn sein?

ja das ist interessant.

da ist einer in meiner großen Also wo ich immer wieder staunt davor stehe, dass man in einer Demokratie lebt, wo er meine denkt, eigentlich müsste das Volk sich etwas zusammen wählen, was für die meisten im Volk gut ist.

Ja, eigentlich schon.

Man würde ja auch denken, wir wählen Vertreter, die eigentlich die Mehrheit, die sie gewählt hat, auch vertreten sollte.

Ja, sonst würden sie aber abgewählt werden.

Und jetzt guckt man sich an, die meisten in unserem Land sind nicht besonders wohlhabend, haben wenig Ersparnisse.

Also eigentlich müssten die Politik wählen, die gut für weniger Verdienende ist.

Also eigentlich so eine linke...

Politik.

Passiert aber nicht.

Weil die anderen Parteien es schaffen den Leuten zu erzählen, dass sie Politik, also die AfD ist dafür ja so ein Paradebeispiel, die erzählen ja immer dem kleinen Mann von der Straße, dem würden sie helfen, wenn man sich die Finanzpolitik anguckt, ist das eine FDP auf Koks.

Also die FDP hat es ja auch immer geschafft irgendwie den jungen oder weiß ich nicht, jüngeren Leuten oder generell Leuten zu erzählen, dass sie ja die sind, die auch davon profitieren.

Jeder kann sie erschaffen oder so.

Also, Anne Broerhilke heißt es übrigens.

Ah, dann haben wir das noch, genau, haben wir das noch nachgegeben.

Ist eine sehr höhrenswerte Folge.

Ähm, apropos Kapitalismus.

Ja.

Ich habe mir was neues gekauft.

Mal wieder.

Es gibt ja so Dinge, da laufe ich fasenweise durch.

Und es war mal wieder die Phase, wo ich mich für eine neue Tastatur fasziniert habe.

Ich bin bei meinen Doktoranden, also nicht bei meinen, bei unseren Doktoranden durchgelaufen.

Und die hatten auch neue...

Tastaturen habe ich ein bisschen rumgespielt und ich mochte den Klang wieder oder war ich wieder so angepeitscht.

Dann bin ich zwei, drei mal falsch abgebogen im Internet und plötzlich wusste ich, welche Tastatur ich haben möchte.

Ich habe mir eine weitere Keykron gekauft.

Letzte mal hatte ich mir eine gekauft, die so brutal laut war.

Mit Blu, mit Blu, ähm, wie hast du die nochmal?

Kies, ne?

Ja, also den Schalter.

Ja, den Schalter, ja.

Blu Switches.

Switches, ja, genau.

Ähm, und ähm, ja, der war ja auch ganz glücklich damit, aber irgendwie ist die dann zunehmend im Schrank geblieben.

Und jetzt habe ich mir eine neue Keykron gekauft, eine Katzen He.

Und H.E.

ist das Entscheidende.

Ich muss kurz gucken.

H.E.

steht für Hall-Effekt.

Das heißt, die ist komplett lautlos?

Nein, natürlich nicht.

Ich will sie ja haben, dass das irgendwie gut klingt.

Aber sie ist tatsächlich ...

Die Signalerzeugung funktioniert eben über Hall-Effekt.

Und das ist natürlich schon gleich was, was uns als Physiker fasziniert.

heißt das heißt ja rein theoretisch die kann unterscheiden wie hart du auf die taster haus ne und wie tief du die rein drückst.

ja dass du kannst.

du kannst sie so einstellender wenn du fest auf die taster aus die groß schreibt.

Wenn du so an emotion gekoppelt.

Interessant ob er das will.

Stimmt ja das fett schreibt.

Du nimmst es schon vorweg was heißt holen.

effekt also hol effekt ist ein ström durchflossener leiter oder halbleiter.

...

der eine Spannung erzeugt, wenn er in die Nähe eines Magnetfelds kommt.

Das heißt, du bringst einen Magnetfeld in die Nähe von diesem Hall-Effect-Sensor, der erzeugt eine Spannung ...

...

und die Spannung hängt davon ab, wie nah der Magnet ist ...

...

oder wie stark das Magnetfeld ist, könnte man sagen.

Und dann hast du einen Wert.

Was brauchst du dafür?

Ganz klar, in der Taste selbst hängt ein permanent Magnet, also in der ...

in der buchen keycap im keycap genau und dann hast du halt diesen hall sensor darunter liegt.

und das was du gerade schon gesagt hast ist halt das besondere daran.

du kannst nicht nur messen also im wesentlichen misst du wie weit die taste gedrückt ist.

aber das ist natürlich interessant weil damit kannst du halt also und du hast erstmal Kein mechanische Auslösung, ne?

Eine mechanische Auslösung ist ja immer was, was dann auch irgendwann mal kaputtgehen kann.

Das heißt, die Dinge...

Wobei ich ehrlich sagen muss, die wenigsten Tastatur, die ich habe, haben an der Mütungserscheinung aufgegeben.

Ich weiß nicht, vielleicht ist das beim Gamer anders, dass die dann irgendwann mal...

Dass da Tasten mal versagen sollten, weil man da eben ausreichend viele Anschläge gemacht hat, aber jetzt beim beim Schreiben, wie ich meine Tastatur hauptsächlich nutze, da wird sicherlich nicht die Tastatur irgendwann mal aufgeben, weil sie, weil sie ermüdet.

Das ist richtig, aber trotzdem muss kann man ja mal sagen, die Technologie ist da halt bevorzugt, weil sie halt prinzipiell keine mechanischen Verschleißteile hat und deswegen immer Also angegeben wird, dass sie oft hundert Millionen Anschläge und mehr schaffen.

Aber du hast gerade schon gesagt, was damit halt auch geht, ist, dass die Tasten unterschiedlich.

Ja du kannst halt definieren wann und das kannst du halt auch ändern in so einem Menü, wann die Taster auslösen soll.

Also soll die bei wenig Berührung schon auslösen oder muss die tiefer reingedrückt werden.

Das kannst du dir halt selber definieren und das finde ich natürlich ganz witzig.

Nicht, da ich schon genutzt hätte.

Die ist immer noch in der Art und Weise wie sie ausgeliefert wird.

Wahrscheinlich erinnert sich das.

Es könnte sein.

Das ist so wie beim meiner Tastatur, ich hab auch eine zu Hause mit Blue Switches.

Aber ich hab auch gedacht, die kann man ja mal wechseln und so.

Der kaufst du, wie sie ist, dann steht sie da und dann benutzt du sie und dann ist gut.

Und im Büro hab ich tatsächlich sogar diese unsägliche, die muss ich eigentlich mal austauschen, diese unsägliche Apple-Standard-Tastatur.

Mit diesen ganz flachen, dünnen kleinen Tasten.

Die ist gar nicht so schlecht, ne?

Warte, die ist so lange nicht schlecht, bis da mal Dreck reinkommt.

Ja, das stimmt.

Dann ist das scheiße.

Weil dann habe ich an meinem MacBook hier auch das irgendwo unter, ich weiß gar nicht mehr, ich glaube unter dem Haar oder so ist irgendwo ein Krümel drunter gekommen und...

Aber ich bin ja erstaunt, weil ich natürlich jetzt im Zuge dessen auch mal wieder angefangen habe.

Während Corona habe ich ja zehn Fingerschreiben gelernt und das so gut gekonnt oder schlecht, dass ich halt alles im Prinzip immer mit zehn Finger geschrieben habe im Büro, aber...

Ich habe über die letzten Monate festgestellt, dass ich immer häufiger mit den Augen auf der Tastatur bin, weil er die ideale ist, du bleibst auf dem Monitor und schreibst halt blind.

Und ich habe gemerkt, ich bin immer fauler, weiß nicht, fauler oder nachlässiger geworden, aber immer häufiger auf die Finger wieder geguckt.

Und wenn du das immer mehr machst, dann wirst du natürlich auch immer schlechter im Blind tippen.

Und da habe ich jetzt wieder angefangen, ein bisschen zu trainieren, also einmal am tach aus eine fünf Minuten Übung zu machen, um nochmal, wo sind die Tasten, also so diese typischen Webseiten, wo du das üben kannst.

Du musst hier so eine Ablage über die Tastatur legen, dass du die nicht siehst.

Ja, ich kann aber einfach weggucken, das geht ja auch.

Aber du musst halt nur diszipliniert sein, da schaffst du dann aber halt häufig nicht auf der Arbeit, wenn du mal eben eine E-Mail schreiben willst.

Weil dann willst du halt schnell fertig sein.

Dann willst du schnell fertig sein.

Aber das ist halt selbst verstärkend.

Irgendwann brauchst du dann wieder den Blick.

Deswegen habe ich wieder angefangen zu üben.

Und diese Webseiten sind ja hilfreich, weil du dann auch Testtexte schreibst und dann halt auch Zeitnimmens und Fehler gemessen wird.

Und dann stelle ich immer wieder fest, die Apple-Tastaturen sind...

Nicht schlecht für mich, also ich schreibe da relativ gut mit zügig und fehlerfrei.

Mit der neuen Keychron zum Beispiel bin ich schlechter, aber da sind natürlich jetzt die Fingerwege auch erstmal eine andere.

Um das noch abzuschließen, die habe ich mir nicht gekauft, wie in der Galentechnik.

Das auch, wenn ein Physiker saß, so Hall-Effekte.

Dann hätte es noch warten sollen, die bringen auch noch gerade eine raus mit Hall-Effekt, die komplett aus Keramik ist.

Er weiß jetzt schon, was der nächsten Zyklus von mir gekauft wird.

Ich weiß, du bist ein bisschen mehr in der Gaming Szene.

Ich könnte mir vorstellen, dass die da schon, das ist eigentlich, glaube ich, eine Gaming-Tastatur, weil die da mögen, die das natürlich dazu einstellen können, wie tief ist der Druckpunkt und solche Sachen.

Da kannst du wirklich optimieren.

Ich weiß gar nicht, ob die Tastatur da so eine große Rolle spielt.

Also ja, wahrscheinlich kommt drauf an, welche Spiele du spielst.

Wenn ihr irgendwie so echt Z-Strategie, hast du immer so ein Profi-Match StarCraft oder so gesehen?

Wahnsinn, wirklich.

Die fassen die Maus fast gar nicht an.

Ja, ich muss dazugeben, dass ich mir die auch hauptsächlich, also einmal wenigen physikalischen Effekt gekauft habe, aber dann einfach auch, weil die gut klingt für mich und sich gut anfühlt.

Ja, das kommt noch dazu.

Stimmt ja zur Holzapplikation.

Aber im Wesentlichen ist es der schöne Klang.

Ich habe mal schnell was aufgenommen, was ich im Hintergrund abspiele, mit den Erhöhren, um das mal genießen können, was da so im ...

wie es sich anfühlt, klickt.

Sie ist ...

Sie wird als Creamy bezeichnet und ich glaube, das ist das, was ich auch bei keyboard porne sah nicht, könnte man sagen.

Die ist so ein bisschen, sie ist ganz weich und rund.

Die klickt nicht so, sondern die ist so sah nicht.

Wie gut ist die Resistent gegen die Schütte?

Ist eine Cola drüber?

Soll gut sein, weil du ja kein mechanische...

Ja, aber die Taste gleitet ja trotzdem.

Ja, ja, natürlich.

Eine Feder und eine Rückstellung ist da.

Ich würde das jetzt ungern ausprobieren wollen, wenn ich will.

Ja, so laufe ich durch meine Züge im Leben.

Da kommen immer Dinge mal wieder, natürlich, so wie diese Tastaturen.

Ich muss feststellen, dass ich sowieso so ein Typ bin, der...

Ich weiß nicht.

Also dieses Tastatur üben, ne?

Ja.

Das ist so...

Also das ist wirklich geil, wenn du dann so eine Übung machst und Text schreibst und nicht mehr darüber nachdenkst, wo war jetzt nochmal das D, wo ist das A und so.

Sondern wenn du in so einem Flow bist, ne?

Du liest ein Wort und kannst das tippen ohne dem Gehirn noch zu sagen, wo muss das hin?

Wo muss der Finger hin?

Und da ist man neulich bei noch ein paar anderen aufgefallen.

Also ich bin ein bisschen krank war mit diesem Schwindel, ne?

Da war ich ein bisschen mehr zu Hause.

...

bin ich im Internet auch wieder falsch abgebogen ...

...

und bin in den Topf der ...

...

Pen Spinning ...

...

Menschen gefallen.

Also Menschen, die das Stift in der Hand haben ...

...

und die so durch die Finger rollen können.

Und dann habe ich mir da ein paar Sachen angeguckt ...

...

und gedacht, oh, das sieht gar nicht so schwer aus ...

...

und dann habe ich natürlich sofort eingestiegen, ...

...

habe mir sofort ...

...

ein Pen Spinning Pen gekauft.

Pen gekauft natürlich, weil ...

...

die sind ja besonders schwer ...

...

an den Enden ...

...

und haben da auch so Gummi-Nuppies.

Und dann habe ich angefangen, so paar Tricks zu machen.

Ich hatte einen Supernebeneffekt, dass ich in meinem hohen Alter mich jetzt fühlen kann, als würde ich Skateboard fahren, weil die Dinger haben auch so einen Namen.

Infinity Extended kann ich zum Beispiel.

Und dann ist es total geil, weil du fängst an mit diesen Stiften und das geht halt am Anfang gar nicht.

Ich gebe dir noch drei Wochen und du hast ein Fingerboard.

Ich glaube, das wird nicht passieren.

Aber du machst diese Bewegung in der Hand und du verstehst überhaupt nicht, wie die gemeint ist.

Du fasst den Stift zu fest an, der bewegt sich ruppig in deiner Hand.

Und dann machst du das weiter, ein paar Stunden später.

Bist du in so einem Zustand, wo du gar nicht mehr so volle Kontrolle über den Stift hast, aber der Trick funktioniert?

Du bist auf einmal so in der Bewegung, im Floh.

Du spürst auf einmal, wie das gemeint ist.

Und da hat eine unheimliche Befriedigung für mich, solche Dinge lernen.

Das war damals beim Schlagzeugspielen auch so.

Ich würde sagen, das ist sehr ähnlich zu Musikinstrukturen.

dieses Erlebnis lange nicht gehabt, aber wenn ich mich mal ans Klavier gesetzt habe und irgendein Stück geübt habe oder so, dann irgendwann brauchst du ja auch keine Noten oder so.

Also die Sachen spielen zwar aus dem Kopf und das ist auch so halbautomatisch, wie sich dann die Finger bewegen.

So habe ich auch immer Schlachtzeug gespielt, also bei längeren Stücken, wo ich mir nicht alles merken konnte, was kam, habe ich auch nach Blatt gespielt, Schlachtzeug.

Und dann siehst du immer nur die Muster, also den nächsten Taktor, den nächsten Taktor und siehst du ein Muster von Noten und weiß, ah ja, da muss ich das und das machen.

Du denkst über komplett andere Dinge nach, aber der Körper feuert das einfach ab.

Und das ist eine sehr befriedigende Nummer, muss ich sagen.

Das ist, glaube ich, was mit dem Alltag immer schwieriger wird, oder?

Neulernen, ja, das glaube ich ja.

Aber wenn es dann trotzdem gelingt, freust du dich.

Also ich finde, Also dieses Tastaturlernen und das...

...

Pen Spinning-Ding.

Ich habe plötzlich mal so einen Stift dabei ...

...

und manchmal lege ich dann abends im Bett ...

...

und spinn noch so ein bisschen.

Weil da sind ein paar Minuten, ...

...

aber das macht mich glücklich irgendwie.

Ja, da ist es schön.

So ein Hobby zu finden ist schön.

Ja, ich weiß nicht.

Ich würde es halt jetzt nicht Hobby nennen.

Also wenn du mich demnächst, ...

...

wenn ich im Interview gefragt werde, ...

...

was ist dein Hobby, ...

...

dann sage ich nicht Pen Spinning.

Aber ...

Das ist was, was du so ganz schön ...

...

so casual nebenbei machen kannst, ...

...

wenn du irgendwie im ICE sitzt ...

...

und irgendwie bei irgendwas nachdenkst ...

...

machst du halt so oder während da die ...

Das ist natürlich ...

mein eigentliches Ziel.

Da hätte ich irgendwann mal in so einer Besprechung sitzen und mal eben so einen Stift durch rotieren.

Aber da muss ich leider sein, da zieht im Moment noch ziemlich kacke aus.

Vor allem mit normalen Stiften geht das halt noch gar nicht.

Ja, da musst du halt deinen Profi-Stift so reinschmuggeln.

Vorher schon so den Stiftehalter im Konferenzraum reinstehen, vorbereiten.

Der ist das Lustigste, dass diese Pen Spinning Stifte ja eigentlich aufs Pen Spinning optimiert sind.

Aber ich habe eingekauft, der hat tatsächlich noch einen Stift, eine Kugelschreiber, drin, damit du damit auch noch wirklich schreiben kannst.

Das heißt, normalerweise können die gar nicht mehr schreiben?

Also ich habe mir zwei Unterschiede gekauft.

Der eine hat überhaupt keine Mine mehr, weil es darum nicht geht.

Das ist halt ein kleines Stöckchen, was da durch den Finger dreht.

Und gerade mal gucken, was kostet denn so ein Stief?

Also die kosten gar nichts.

Also die einen habe ich gekauft für, weiß ich nicht, also wirklich minimal.

Ich sehe den golden-golden-bullet-Mod für siebzehn Euro.

Ich glaube sowas habe ich nicht.

Es gibt einen Pen Spinning-Mäppchen.

Nein, habe ich noch nicht.

Sonst habe ich nichts gekauft.

Mir war das auch eilig.

Ich glaube, ich bin anfällig für so Optimierungs-Dinge.

Ich habe jetzt von uns am wenigsten Zeit bei unserem Empirie-Shop investiert.

Da sind ja so Tätigkeiten, wo du z.B.

die Kartons, in denen die Produkte kommen, zusammenbauen musst.

Und das finde ich total schön.

Also, als ich das erste Mal gemacht habe, hast du mir gezeigt, welche Kartons da zusammengebaut werden.

Und dann hast du da in Sekunden zwei Kartons zusammengebaut.

Und dann habe ich gesagt, okay, das mache ich.

Dann habe ich angefangen und dann sitzt einfach keine Bewegung.

Die Band ist schief.

Kartons müssen aufgebaut werden, da muss ein Klebeband rumgemacht werden.

hat gehakt, verklebt, alles Scheiße.

Aber so nach einer halben Stunde hast du den Bogen raus und dann sitzt die Bewegung.

und ich mag das.

dann dieses...

Völlig stupide abarbeiten von so Prozessen, aber auch zu merken, wie du schneller wirst oder zu sehen, wie der Stapel an fertigen Kartons hör wird.

Was du gemacht hast.

Das macht mich total glücklich irgendwie.

Ja, für einen Moment.

Wenn du das jeden Tag machen musst, dann hast du irgendwann keinen Bock mehr drauf.

Aber so als Ausgleich ist das tatsächlich ganz nett, vor allem wenn du sonst irgendwie einen Job hast, wo du mehr irgendwie kreativ irgendwas tun musst.

Ja, ja, wo du nicht so stupide Dinge machen kannst.

Ja, ja.

Ja, Pen Spinning und neue Tastatur.

Ich habe auch mit etwas noch nicht so richtig angefangen, aber ich habe darüber nachgedacht.

Du bist ja sehr glücklich mit deinem Bullet Journal.

Ich habe überlegt, ob ich so was auch mal anfangen soll, weil mir auch von mehreren Leuten nahegelegt wurde, so für mentale Gesundheit und so, mal so was wie ein Tagebuch zu schreiben.

...

oder generell.

Und ich habe mir gedacht so, ja so ein bisschen ...

...

Struktur ist ja nicht schlecht ...

...

und ich habe dann gedacht so, ja ...

...

aber so Bullet Journaling ...

...

ich habe ja meine To-do-Liste ...

...

und dann habe ich angefangen da ein bisschen ...

...

was zu lesen, mich ein bisschen mehr mit beschäftigt ...

...

und ich weiß nicht, du hattest glaube ich auch mal ...

...

am Rande erwähnt zumindest, dass das ...

...

anders funktioniert als einfach nur eine ...

...

To-do-Liste zu sein oder so, sondern ...

...

dass da auch zumindest, also ich habe mal angefangen ...

...

diese Buch dazu zu lesen, zumindest so grob ...

dass da ganz, ganz viel so, ich will jetzt nicht Philosophie sagen, hat es ein bisschen hochgegriffen, aber so dieses Beformern...

Bevor man To-Do-Listen und so weiter macht, sich einmal zurücklehnen, sich hinsetzen und sich überlegen, worum es überhaupt geht.

Und zwar jetzt nicht bei dem Bullet-Journal, worum es überhaupt geht, sondern so bei allem, worum es überhaupt geht.

Was ist überhaupt dein Ziel?

Was willst du?

Wo willst du hin?

Warum?

Was hast du gerade zu tun oder was glaubst du zu tun zu haben?

Warum hast du da zu tun?

Ist das wirklich was, was du tun willst oder musst du das tun oder willst du das nicht vielleicht doch weglassen und ...

Wo liegt denn dein Schwerpunkt?

Und da, also ich will jetzt nicht sagen, da bin ich gerade dabei, aber das ist so der Punkt, den ich gerade lese und ich finde, das ist...

Also ich bin mal gespannt, wie gut ich damit zurechtkomme.

Ich werde da bestimmt noch mal was von erzählen, wenn ich dann ein bisschen länger, also wenn ich damit wirklich angefangen habe.

Aber ich glaube zumindest, dass das was ist, was mir fehlt oder wo ich glaube, das könnte mir was bringen, weil da gehört ja auch zu...

sich von Sachen zu trennen.

Also...

Sachen irgendwie zu sagen so nee das dann mache ich jetzt nicht so weiter weil das nicht gut ist oder weil mir das nicht gut tut oder weil das weil ich das eigentlich gar nicht will oder so.

das ist ja also zumindest so wie ich das bis jetzt verstanden habe ist das kein irgendwie gethings dann mäßig so dass ich sage so ja ich muss diese fünf sachen unbedingt machen und ich brauche jetzt struktur um die irgendwie hinzukriegen ja kann man auch dafür benutzen.

aber soweit ich da verstanden habe sind dafür nicht gedacht sondern eigentlich eher Prioritäten zu setzen.

So, weiß ich nicht, wenn du sagst du willst immer, du willst mehr Sport machen, das, was jeder will, dann zu fragen, warum.

Und warum hast du das denn bis jetzt nicht gemacht?

Und was ist in der Grund, warum du das nicht gemacht hast?

Und warum willst du das denn machen?

Also ich frage mich, ob das was ist, was für mich funktionieren kann oder nicht.

Oder ob ich daran scheitere?

Ich finde es interessant, dass meine Frau mir sagte, dass du dir auch das Buch, also ist von Ryder Carroll, das Buch Bullet Journal, er hat halt die Methode erfunden.

Und ich hatte das Buch auch gelesen.

Als meine Frau sagte, du hast ja auch mal besorgt und du liest da rein, hatte ich ein bisschen Sorge, wie du auf diese, auf diese philosophischen Ansätze in R Quotes, weil es ja keine Philosophie oder so.

Aber diese Sinnfrage, das kann man ja schon sagen, wie du da drauf reagierst, weil manchmal bist du da ja auch so ein bisschen ungeduldig mit gewesen.

Also ja, ich...

Ich habe manchmal das Problem gehabt, dass ich darüber nachdenke und zu keinem Ergebnis kommen.

Und das ist sehr, sehr unschön.

Also irgendwann, also das kann in so eine, also wenn es dir nicht gut geht, kann das in so eine Verzweiflung kippen.

Ja, ja.

Weil du dann da sitzt und denkst so, ja aber warum ist so alles sinnlos, alles quatsch ist, alles egal und...

Okay, das verstehe ich natürlich, aber die Frage ist, ob wir dann dieser Frage...

trotzdem dich, dieser Frage, die ich trotzdem stellen müsste, weil dann natürlich trotzdem die Frage bleibt, was, was könnte der Sinn sein?

Ja.

Aber da ist natürlich für jemanden, also da ist natürlich leichter gesagt als getan, da muss man, muss man...

Ja, ich, also ich, ich finde den Aspekt tatsächlich, also jetzt gerade, ganz gut, also ich finde das irgendwie, ich werde es nicht sagen, interessant ist das falsche Wort, aber ein guter, ein guter Denkanstoß mal...

so grundlegende Prioritäten zu ordnen und sich auch klar zu sein, dass man am Ende für das meiste, was man macht, irgendwie selbst verantwortlich ist.

Ob ihr jetzt Sport machen gehst, also selbst bei deinem Job oder bei allem anderen, wenn dich das belastet oder so, denkt man drüber nach, ob du das denn wirklich machen musst oder willst oder weil es halt schließlich am Ende dein Leben hatte.

Und vielleicht ist das ja gar nicht so belastend.

Vielleicht ist das ja, wenn du dir darüber klar bist, dass das irgendwie nur ein kleiner Teil ist und du eigentlich andere Sachen noch ...

die du dann irgendwie, ...

...

weiß ich nicht, priorisierst ...

...

oder dafür ...

...

dir Zeit nimmst ...

...

oder andere Sachen einfach mal zurückstellst ...

...

oder sagst, ...

...

die habe ich so lange auf meiner ...

...

Tudulis, also dieser Klassiker, ...

...

da habe ich so lange draufstehen, ...

...

das mache ich nicht mehr, ...

...

das werde ich nicht mehr, ...

...

wir machen das ja eigentlich auch egal ...

...

und dann dich davon trennst.

Und ...

...

da hatte ich ja schon mal gesagt, ...

...

deswegen würde ich ein bisschen einschrecken, ...

...

als du gerade gesagt hast, ...

...

das ist jetzt kein ...

...

Get More Done oder ...

eine Effizienz steigerungsmethode.

da würde ich sogar einschränken und sagen glaube ich schon.

Weil du halt ihr bewusster die Sachen raussuchst für den Tag oder für die Woche oder für den Monat wo du sagst so die will ich das sind meine Ziele die würde ich gerne erreichen daran will ich arbeiten.

und genauer du sagst die Sachen die.

Digitale To-Do-Listen sind halt wahnsinnig geduldig.

Da kannst du halt immer neue Sachen reinballern, die werden immer länger, aber du willst die gar nicht machen.

und da ist dann irgendwann so viel neues, so viel Unruhe, so viel Lärm drin in deinen To-Do-Listen, dass du die wesentlichen Dinge gar nicht mehr siehst.

und weil das hier ein Papierformat ist und du Dinge übertragen musst und darfst.

Führt das dazu, dass du genau diese Selektion auch machst?

Hat das überhaupt mit meinem Ziel zu tun?

Will ich das überhaupt machen heute so?

Und das ist für mich auch sehr, sehr wertvoll.

Wie gesagt, ich habe damit noch nicht so richtig angefangen, aber ich bin mal gespannt, ob das für mich eine Möglichkeit ist.

...

sowas anzufangen.

Also eine To-do-Liste, die mir wirklich ...

...

also eine To-do-Listen-Anführungszeichen ...

...

die mir wirklich mal hilft irgendwie ...

...

erstmal Prioritäten zu ordnen, ...

...

bevor ich irgendwie ...

...

mal wieder auf meiner To-do-Liste hab, ...

...

steuert, ...

...

zwanzig, ...

...

vierundzwanzig und so, also ne ...

...

wird ja auch gemacht werden müssen, ...

...

aber du musst die Balance halt haben.

Ja genau, ich muss das nicht jeden Tag sehen.

Ja, ja.

Ja, kommt noch dazu.

Und ich hatte in der letzten Woche tatsächlich mal wieder ...

...

so eine Erfahrung mit meinem Journal ...

Wo mich wirklich nicht gerechnet hab irgendwie.

Du schreibst ja auch so ein Monatsplan.

Kannst du machen, musst du natürlich nicht.

Du kannst einen Monatsplan machen, so eine Monatsübersicht.

Wo ich mir, als ich damit angefangen hab, auch wirklich gefragt hab so, warum muss ich das machen?

Das ist ja alles in meinem Kalender drin.

Warum sollte ich mir dann nochmal auf dem Papier einen Monatsplan machen?

Da hab ich dann aber gemacht und da hab ich dann zum einen...

...

gar nicht so sehr vorausschauend Dinge reingeschrieben, sondern eher am Ende des Tages.

Was habe ich an dem Tag gemacht?

Alles ganz, ganz kurz und knapp auf einer Seite ...

...

für den ganzen Monat.

Und aber trotzdem habe ich da auch so Eckpunkte reingeschrieben, ...

...

auf die ich mich freue.

Also Termine, wenn du dich mit Freunden triffst und solche Sachen ...

...

oder wichtige berufliche Sachen auch.

Unsere Auftritte beispielsweise oder ich hatte so ein paar ...

...

berufliche Termine, die etwas größer und wichtiger waren so.

Und jetzt habe ich ...

Vor ein paar Tagen war ich mal wieder auf dieser Seite, guck mir diesen Monat an und guck die letzten Wochen zurück und denke, mein Gott, das war alles in den letzten zwei Wochen, so viel habe ich gemacht, so viel habe ich erlebt, so tolle Sachen, auch Herausforderungen.

Und diese Nummer, dieses Zurückgucken und sagen, also da ist wirklich viel passiert, ist glaube ich auch, was du brauchst, weil du bist immer so hart zu dir und sagst so, ja...

Bei mir passiert gar nix so.

Und ich glaube, wenn du da mal den Blick drauf hättest, also wirklich zu jedem Tag schreibst und dann hab ich das gemacht, dann würdest du mal sehen, die Wochentage sind echt voll.

Da passiert viel.

Ich hab ja gerade eine Therapeute gefunden, mit der ich über so was reden kann.

Das ist nicht mehr.

auch gesagt, ich soll mal ein Tagebuch schreiben oder irgendwie dieser Klassiker so, schreib mal auf, was an dem Tag gut war.

Und mir kam das dann immer total blöd vor.

Weil ich habe auch schon mal so Vorlagen probiert.

Drei Dinge, die heute gut waren.

Für dich dann ein paar.

Ja, genau.

Und nach drei Tagen habe ich das gelassen, weil es mir, oder nach einer Woche oder so, weil ich da saß und denke so.

Tut mir leid, aber das ist maximal albern.

Also das hilft mir gar nicht.

Also wenn du sagst, albern für dich vielleicht, also für andere.

Das ist das alles, das für mich auf mich bezogen, das mag für Leute funktioniert.

Für mich hat das nicht funktioniert.

Und für mich war das immer so, dann sitze ich abends da und denke so, boah, ich muss jetzt drei Dinge hier hinschreiben.

Und manchmal ist ein Tag einfach scheiße.

Also ich hätte lieber den Ansatz und vielleicht bekomme ich das ja hin.

mehr, also weniger reaktiv am Tag zu sein, sondern mehr selber zu entscheiden, was ich wann mache, weil ich habe das Problem oder zumindest glaube ich das Problem zu haben, dass ich mein Leben relativ reaktiv gestaltet, dass ich immer, also mir zwar auch Sachen vornehme, aber ganz häufig dann nicht mache, weil irgendetwas anderes von außen passiert, weil irgendwie...

Jemand der nicht genannt werden darf mal wieder ein Termin verballert hat und die Aufnahme.

Nicht ich.

Und irgendwie ein Aufnahmetermin vergisst oder weil irgendwie weiß ich nicht eine wichtige Mail in den Klammern vom Finanzamt kommt oder weil irgendwie weiß ich nicht für den Shop irgendwas gemacht werden muss, aber eigentlich in dem Moment nicht zwingend meine Aufgabe ist.

Aber ich mache es halt trotzdem, weil ich das Gefühl habe, ja, muss ja gerade gemacht werden.

Ja, ich glaube, Ich glaube, da hilft tatsächlich schon das Bullet Journal oder...

Ja, sogar mehr als als eine To-do-Liste, weil in der To-do-Liste sind einfach tausend Dinge, wenn die Digital sind.

Und beim Bullet Journal machst du dir halt morgens, überlegst du dir, was will ich heute machen oder am Abend davor, mache ich das gerne.

Und wenn du da dann bewusst reinschreibst, ich will mich um diese Steuermail oder so kümmern, ist das wieder was anderes, als wenn du nur das Gefühl hast, ich habe reagiert da drauf.

Dann machst du eigentlich dasselbe, aber die Einstellung ist eine andere.

Also mir geht das häufig so, dass ich dann irgendwie...

Ich habe den Tag Zeit, da gucke ich mal meine To-do-Liste, was da so zu tun ist.

Und da ist halt immer irgendetwas.

Und das führt dazu, dass ich Sachen, die ich eigentlich gerne mal machen wollte oder wo ich denke.

Das ist ja auch noch so ein Punkt.

Ich weiß gar nicht, ob ich die wirklich machen will.

Ich denke nur, ich will die machen.

die dann immer hinten runterfallen weil halt immer irgendwas anderes ist und deshalb also ich will da gar keine werbung oder so viel machen.

ich wollte nur mal sagen ich habe mal angefangen das zu lesen oder mir das anzugucken und werde mal berichten ob mir das hilft oder ob ich am ende auch sagen kann also sagen kann so.

Das hat mir nicht geholfen, das ist es nicht.

Also ich hab nur zunehmend gemerkt in den letzten Monaten, Wochen, was auch immer, dass ich irgendwie ganz dringend mal was an meinem Alltag ändern muss, weil mein Alltag mich auslaugt.

Und das ist nicht gut auf Dauer.

Also Alltag darf mal anstrengend sein, aber nicht jeder Tag.

Nicht immer.

Ja, da bin ich gespannt.

Dann warten wir mal noch ein, zwei Wochen.

Ich wollte ja sowieso mal über meine Bullet Journal-Routine sprechen.

Und dann warte ich nochmal auf deinen Eindruck darauf und dann können wir dann sprechen, was für dich funktioniert oder nicht funktioniert und für mich.

Weil man kann ja alles so gestalten, wie man...

Wie man es möchte.

Ich glaube auch, dass das sogar bei uns auch sehr unterschiedlich ist.

Auf jeden Fall.

Ich habe weniger Verpflichtungen mit Familie und so, aber ich habe keine Kinder.

Das ist ja schon mal ein Unterschied.

Aber auch ich habe ja keinen vierzig Stunden Job.

Also ich habe keinen Job, wo ich täglich hingehe und irgendwie...

...

einen Job habe.

Andererseits ist der Job, wenn du an der Uni hast, jetzt auch nicht der Standardjob.

Du entscheidest ja auch selber im Großen und Ganzen, was du da machst.

Also deswegen glaube ich, so sehr unterscheidet sich das nicht.

Also ob du jetzt wo du jetzt arbeitest, das macht ja eigentlich keinen Unterschied.

Aber wir sind natürlich von typenmäßig auch anders.

Das stimmt.

Ja, ich fand diesen Philosophie-Ansatz da am Anfang, oder sich zu überlegen, wofür mache ich eigentlich diesen Bullet Journal?

Wobei soll mir das helfen?

Also unter anderem, da stehen auch noch andere Sachen drin.

Aber eine Sache, die ich darauf geschrieben hat, ist, ich will mehr im Moment sein, wenn ich irgendwo bin.

Weil ich hatte, Herr Palde, beobachtet, dass ich, egal wo ich bin, mein Handy rausholt.

Oh, ganz schlimm, ne?

Und das ist mir immer schlimmer geworden.

Ich saß bei den Schwiegerhältern beim Essen und hab das Handy rausgeholt.

Oder auch mit der Familie am Tisch.

Ja, wir haben jetzt Verband.

Ich glaube, das geht vielen Leuten so.

Weil mir selber geht das so.

Mir ist das Straffall, dass ich ganz oft auf mein Handy gucke.

Bei meiner Frau bemerke ich das, dass sie halt andauernd irgendwie, weil irgendwas ist mit irgendwelchen Leuten, schreibt irgendwas, liest oder so.

Ja, ist immer alles wichtig.

Also, das rechtfertigste von dir selbst.

Ja, ich wollte ja nur mal eben.

Ja, genau.

Aber ich habe mir auch ein...

Also, das ist auch ein Ding, was ich mir vornehmen wollte.

Dat Handy häufiger einfach mal...

Also du verpasst ja gar nix und ich merke auch, dass ich morgens aufstehe, das Handy in der Hand nehmen und erst mal guckst du, ne, es sind neue Kommentare irgendwo, was ist denn an E-Mails reingekommen, ist irgendwas auf Instagram passiert und ist alles vollkommen irrelevant.

Ist wieder alles Fremdsteuerung, ne?

Du hast für dein Leben eigentlich erst mal gar keine Rulle.

Ich könnte genauso gut aufstehen, mein Handy einfach da liegen lassen, wir vielleicht einen Podcast anmachen, wenn ich Lust habe, irgendwas zu hören und mir eine Ruhe erst mal Kaffee machen gehen, bevor ich irgendwas anderes lese und genau so, wenn ich irgendwie mit Leuten unterwegs bin.

Ich bin irgendwo, also das ist eigentlich, es hat die Pest, also da gibt es bestimmt psychologische Untersuchungen.

Aber ich glaube, das ist trotzdem noch ein Phänomen, das Smartphone, das so in Anführungszeichen neu ist, dass uns noch gar nicht bewusst ist, wie kaputt ein das macht.

Ja, das wird uns richtig kaputt machen.

Auch Dopamin.

Also durchgehend?

Ja, ja, eben mal wird gespült, weil du immer schnell wieder guckst auf ein schönes kleines Video, was dich mal eben erheitern kann, findest oder irgendeine neue Information, die dich kickt.

Jetzt mal abgesehen, so vom privaten Wart, auch so, dass ich in Besprechungen saß.

Wenn ihr eh digitale Aufzeichnungen im Notebook machst, dann kannst du auch mal schnell nach Mails gucken.

Dann kannst du auch mal kurz bei Amazon gucken, ob es irgendwas gibt.

Ist das Paket mit der Key-Pontastatur schon da?

Genau.

Und dann habe ich mich beobachtet, ich sitze in Besprechungen und mache andere Sachen, wo ich denke, ey, wenn das eine Besprechung ist, in der ich sitze.

Dann will ich einen Unterschied machen.

Dann will ich da sein und einen Unterschied machen.

Wenn nicht, dann musst du nicht da sein.

Oder auf Konferenzen, wo ich dachte, der nächste Vorteil interessiert mich nicht, mache ich mal im Privatkram auf meinem Notebook.

Und dadurch, um die Frage zurückzukommen, wo hilft da ein Bulletscher?

Ich gehe einfach zur Besprechung und habe mein Handy nicht dabei oder mein Notebook und habe nur das Papierbuch dabei.

Da kann ich gar nichts machen außer entweder zurückblättern und gucken, was war die letzten Tage und war mein letzter Monat schön und erlebnisreich.

Das ist ja auch schon.

Oder ich konzentriere mich halt auf das Meeting.

Ich notiere mir irgendwas über das Meeting oder, was ich ja auch schon mal mache, ist, ich notiere mir, wie es mir gerade geht.

Also diese Beschäftigung mit dir selbst.

Und nicht sagen, ich gucke mir ein Video an und stellen mir die Frage gar nicht.

Oder nicht nachrichten, was ist denn Neues passiert und so, ne?

Jetzt, jetzt, jetzt, jetzt.

Also, das ist leichter gesagt als getan, aber ich glaube, also mir wird das auch ganz gut tun, wenn ich mich von dieser Dauerstimulation, die jetzt nicht nur Social Media, sondern generell einfach das Internet, immer irgendwas Neues zu haben, davon einfach mal einfach mal...

Ich würde jetzt nicht sagen detox weil das ist aber davon mal entwöhnen und lange weile aushalten weil ich glaube dann dann langweiltein auch irgendwas nicht mehr so schnell irgendwann.

also ich habe das auch schon beobachtet dass wenn ich irgendwie mit meiner meiner liebsten in den film gucke oder so dass man von dem film den man unterstimuliert ist sag ich mal.

Also dann fällt mir jetzt bei fußball immer auf.

Früher habe ich ja fußballspiele geguckt komplett.

Das schaff ich gar nicht mehr.

Ja, ich bin so langweilig.

Guckst du nur mal kurz aufs Handy?

Am Ende stellst du fest, du hast vom Spiel gar nichts mitgekriegt.

Außer die Tore, die hast du dir mal angeguckt.

Die ganze restliche Zeit hast du aufs Handy geguckt.

Das ist ja ein Thema, das wir schon häufiger hatten.

Bevor uns jetzt irgendjemand in den Kommentaren schreibt, ja, die reden immer nur über Blar.

Aber ich hab das Gefühl, vielleicht erinnere ich mich, ich hab das Gefühl, bei mir selber, da wird's schlimmer.

Es wird schlimmer.

Es wird bei meinen...

Und mich selber auch unglücklicher machen.

Und zwar massiv.

Also...

Ja, ja, mich auch.

Selbst wenn ich ein Computerspiel spiele, denke ich manchmal so, ich kann ja noch mal kurz aufs Handy gucken nehmen, bei Werder Lade.

Richtig, richtig schlimm.

Es ist ganz schlimm und das wird was mit uns machen, das wird mit der nächsten Generation was machen, glaube ich.

Ich glaube auch, weil ich mich ja mit dem Thema Depression und so auch umschlage.

Ich glaube, dass das auch einen ganz, ganz großen Impact hat.

Das wird eine Epidemie von psychischen Krankheiten sein, die da auf uns zukommen, glaube ich.

Also diese Dauerstimulation, die du halt haben kannst, wenn du willst, das ist jetzt, ich werde es nicht sagen, das ist wie Heroin, weil ich Heroin nie ausprobiert habe und das auch nicht tun will.

Aber das ist halt, ich glaube, am Ende sind es ja auch Botenstoffe in deinem Hirn, die du da mit Triggers hast.

Und ich glaube, das ist...

eine weit verbreitete echte Abhängigkeit, die sich da breit macht.

Die positive Nachricht oder für mich war das Gefühl, dass ich...

doch auch schaffen kann, dafür Handy wieder loszuwerden.

Ja doch besser und leichter.

Also ist ja jetzt nicht so, dass ich kein Handy mehr benutze oder so.

Das ist halt der Punkt.

Das ist so ein bisschen wie, ich habe zum Beispiel, ich habe ja früher mal geraucht.

Das ist sehr, sehr lange her.

Ich fand mit dem Rauchenaufwand viel, viel einfacher, obwohl das eine stark abhängig machende Substanz ist.

Ich fand es mit dem Rauchenaufwand viel, viel einfacher als gesund zu essen.

Weil bei dem Rauchenaufwand musst du einfach nur nicht mehr rauchen.

Das ist relativ leicht gesagt.

fang ein bisschen hart, aber nach zwei Wochen oder so bist du durch, hätte ich jetzt gesagt.

und dann musst du einfach nur, du musst halt einfach nur nicht tun, fertig.

Bei gesund essen ist es so, du musst essen und zwar jeden Tag.

Du kannst ja nie einfach sagen, ich ess jetzt nicht mehr.

Du kannst natürlich, kannst du sagen, ich ess nix ungesundes mehr.

Aber das ist was anderes.

Das ist so, als ob du sagen würdest, ich rauch nicht mehr, außer auf Partys.

Also das...

Ja, aber bei diesem Smartphone jetzt zu sagen so, Zum Beispiel heute Morgen hier im Hotel, ich nehme das Handy gar nicht erst mit nach unten.

Ist nix, wo du dann nach unten sitzt und denkst, ich brauche meine Hände.

Und da dachte ich, ich vermisst das einfach nicht.

Es geht mir sogar richtig gut, dass ich einfach so durchgegangen bin.

Also ich habe relativ schnell ein instant positives Gefühl, wenn ich jetzt mal zu einer Besprechung ohne Handy gehe.

...

beim estisch sowieso natürlich jetzt nicht draufgucken oder so.

Das ist wirklich ...

...

also ich war erstaunt, ...

...

dass man ein positives Feedback kriegt ...

...

und nicht dieses Suchtverhalten hat ...

...

und so denkt.

so, wo ich ...

...

muss jetzt schnell wieder hoch ...

...

ins Hotelzimmer, ...

...

ich muss dringend auf mein Handy gucken.

Vielleicht ...

...

vielleicht brauche ich auch mal wieder eine Uhr.

Dann kann ich auch einfach mal so rausgehen, ...

...

runde spazieren.

Ja, wenn du eine Uhrzeit brauchst, ...

...

ja, das wäre natürlich ...

...

ja, gucken.

Aber da kommt noch einiges auf uns zu, ...

...

da bin ich mir ziemlich ...

Ziemlich sicher.

Genau.

Sagen wir mal, wir wollten gar nicht so lange machen heute, weil wir gleich auf die Bühne müssen.

Ich muss gleich weiter.

Wir gucken, wie weit wir kommen.

Sonst müssen wir morgen den Rest aufwenden.

Das ist verquatschen bei uns hier.

Du hattest noch einen Punkt im Sendungsplan stehen.

Wolltest du den nächsten Volga für ihn?

Ach so.

Machen wir es mal.

Okay, danke.

Machen wir es mal.

Muss ich nur gleich verschieben.

Ja.

Gut, wir reden über...

Kamelions.

Diese Schweine, die man kaum sehen kann, weil sie sich gut tarnen können.

Die, die sich mal anpassen, die Feenlein im Wind der Natur.

Genau.

Ja, die haben ja zwei, eigentlich zwei Dinge, die irgendwie ziemlich abgefahren sind.

Die können sich tarnen, das hat die schon irgendwie total abgefahren.

Ja, die Rautfarbe anpassen.

Das ist irgendwie...

Wie genau funktioniert mit dem Tarnwasser?

Ich hatte genau befürchtet, dass du das jetzt sagst und jetzt sind wir wieder in so einer Google Schleife.

Ich recherchiere das für das nächste Mal, da ist ja wirklich interessant.

Du musst nämlich deine Umwelt wahrnehmen.

Ja, und dann dich entsprechend darauf anpassen.

Ich meine so, dass mein irgendeiner Naturdukku gesehen ist, aber ich will jetzt auch nicht googeln, aber ich glaube, die haben so verschiedene Pigmentzellen, die die zusammenziehen können oder nicht, um ihre Farbe anzupassen.

Okay, dir geht es darum, wie die...

Farbe überhaupt gewechselt.

Genau, wie funktioniert das?

Guck ich mal raus, weil das ist wirklich eine interessante Frage.

Aber auch diese Wahrnehmung, wie sieht meine Umwelt aus, finde ich auch schon.

Wie sehe ich in meiner Umwelt aus?

Ja, genau.

Das ist natürlich faszinierend, aber die haben natürlich auch faszinierende Augen.

Ja, weil sie in beliebig also in unabhängige Richtung gucken können.

mit den Augen also das rechte Auge kann unabhängig von vom linken bewegt werden.

Das können wir uns ja gar nicht vorstellen, da würden wir Kiere werden.

Das hat sich hier auch verarbeiten kann davor.

Also das sinnvoll.

Das heißt, bedeutet das die Sehen nicht dreidimensional?

Doch.

Doch.

Ja, ja, die können das zusammensetzen und die können besonders gut sogar dreidimensional also mit einer hohen Tiefenschärfe.

Gucken weil weil sie ja dann steuern können wie weit ist die fliege weg damit sie die zunge genau so weit ausfahren können.

dazu die Die fliege treffen was für ein sichtfeld haben die denn fast drei hundert sechzig grad?

also das ist wirklich krass.

also die die die kommen nahe an drei hundert sechzig grad dran was sie natürlich brauchen um ja feinde zu entdecken natürlich auch aber eben auch ihre beute zu suchen und dann eben die die zunge auszufahren und das ist abgesehen davon was die unabhängig voneinander bewegen können haben die auch noch so teleskopartige.

Turm Augen sage ich jetzt machen die habe ich direkt vor Augen die sich so in alle richtungen drehen ja genau die die publik kann sich wohl wahnsinnig vergrößern oder verkleinern und damit kriegen sie diese diese tiefen schärfe oder tiefen wahrnehmung hin damit sie damit sie eine hohe stereo stereo sicht haben und dann eben genau zielen können.

Also faszinierende, faszinierende Augen, übrigens auch wieder, das hat mich auch wieder fasziniert, wie irgendwie die Natur unterschiedliche Lösungen.

für ein Problem findet.

Man kann sich ja vorstellen, dass das irgendwie Sinn macht, also für manche Lebewesen Sinn macht, dass man nach vorne, nach hinten zur Seite gleichzeitig gucken.

Also schnell den Blickwinkel erweitern kann.

Können wir ja nicht, also nach hinten sind wir ja blind.

Nach hinten gucken ist ja auch noch relativ aufwendig.

Also selbst über die Schulter gucken erweitert jetzt nicht bis komplett hinten.

Wir müssen uns halt umdrehen.

Aber wir sind soziale Wesen, die in Gruppen unterwegs sind und dadurch in alle Richtungen gucken.

Im Gegensatz zu Einzelgänger.

Ich glaube, Chameleons sind nicht in Gruppen unterwegs.

Ja, guter Punkt.

Dann waren das nicht nötig vielleicht.

Interessant, weil wir Rudeltiere sind.

Ja, im Grunde.

Ja, Rudelmensch.

Ja, stimmt.

Aber es gibt andere Tiere, wo eine andere Lösung gefunden wurde.

Zum Beispiel Eulen.

Die können auch dauernd sechszig Grad gucken, aber haben starre Augen.

Aber die können den Kopf drehen, wie bekloppt.

Stimmt.

Da kommt ja zusätzlich noch dazu, dass sie mit ihrem Kopf auch noch hören.

Ach echt?

Ja.

Hier die Ohren sind ja irgendwie mit dem Teil des Knochens, also quasi wie so Resonator, also wie so Radarschüsseln quasi verschallt und deshalb können die auch dann sehr gezielt in die Richtung hören, die den Kopf drehen.

Also da gibt es von der Natur also unterschiedliche Lösungen für diese...

für diesen Wunsch irgendwie eine große, dreihundertsechzig Grad rund um sich zu haben.

Und beim Kameleon hat man das halt beobachtet.

Unterschiedliche, also Augen können in unterschiedliche Richtungen gucken, können sich auch viel mehr bewegen, als wir unsere Augen bewegen können.

Und das hat natürlich Forschende schon immer fasziniert und super lange.

Es gibt dann auch Aufzeichnungen in der Antike schon, dass man sich damit beschäftigt hat und sich angeguckt hat, warum, wie geht das überhaupt?

Und gerade weil das Interesse so lange schon besteht, ist es erstaunlich, dass es eigentlich noch nicht so richtig klar war, wie anatomisch diese Bewegung der Augen geht.

Weil?

Das war nicht klar.

Sind das nicht irgendwie Muskelfasern?

Also klar, Muskeln bewegen die Augen.

Aber die Frage, die sich die Menschen lange gestellt haben, ist, Da hängt ja hinten an so einem Auge so ein Sehnerv dran.

Wir haben letztens schon darüber gesprochen, als du über Retina und Fovea gesprochen hast.

Da sitzt ja der Strang, die Signalleitung, sag ich jetzt mal dran.

Und die limitiert natürlich bei uns die Bewegung der Augen.

Weil das ist ein Kabel, sag ich jetzt mal so ein bisschen technisch von einer gewissen Länge.

Und irgendwann ist die Länge halt ausgeschöpft und dann kann sich unser Auge nicht mehr weiter bewegen.

Und da war eben die Frage, wie sieht das beim Chameleon aus?

Gibt es da anatomische Besonderheiten, die dazu führen, dass die flexiblerer Augen haben?

Die haben ja, wie du schon gesagt hast, so Stilaugen.

Also die sind ja so länglich.

Also die Auge von denen, wenn man die jetzt so lagert, dass die, das Lagerung nicht in der Mitte ist, sondern der untere Teil kürzer ist, dann kannst du ja oben einen relativ großen Winkel abfahren ohne unten, zwar den gleichen Winkel abzufahren, aber wenn der Hebelkürzer ist, dann musst du ja das Kabel da dran hängen, sich zu viel bewegen.

Wenn wir Kabel sagen, meinen wir jetzt Sehnerv.

Aber ist okay.

Ich werde auch gleich wieder Kabel sagen.

Wir sind halt Physiker.

Ja, vielleicht auch eine Überlegung, wie das funktionieren könnte.

Die Forschung, die frühe Forschung hatte mal die Theorie, dass die Sehnerven beim Chameleon sich nicht kreuzen.

Das ist ja bei uns und bei vielen Säugetieren so.

dass sich die Sehnerven kreuzen, insofern als die mit der anderen Hirnhälfte verbunden sind.

Also rechtes Auge linke Hälfte, linkes Auge rechte Hälfte.

Da ist es sehr verkürzt.

Da dachte ich nämlich auch immer, das ist ein bisschen komplizierter sogar noch.

Das muss ich mal ganz kurz nachgucken, weil mich das auch interessiert hat, weil ich mir die Frage stellt, warum, warum kreuzt sich der Sehnerve überhaupt?

Man könnte auch sagen, ja, macht doch rechte Auge rechte Gehirnhälfte und linke Auge linke Gehirnhälfte.

Das ist ein bisschen komplizierter.

weil nicht so ist, dass der komplette Sehnerv des rechten Auges nach links läuft und umgekehrt, sondern das ist sogar noch mal aufgeteilt.

Also wenn du so ein Auge anguckst, dann hast du Fasern aus der nasalen Retina, also das ist die Retina, also die, das ist die Rückseite deines Augapfels, da wo die Sehnerven sitzen, die nasale Retina, das ist die Seite deiner Retina, die der Nase zugewandt ist.

Die kreuzt, also die gehen zur anderen Gehirnhälfte und die Fasern aus der temporalen Retina, also die auf der Schlefenseite, die kreuzen nicht, die bleiben auf der Gehirnhälfte.

Das hat den Effekt, dass die, also die linke Seite, da ist rechten Auges, Und die linke Seite deines linken Auges gemeinsam in deine linke Gehirnhälfte läuft und da verarbeitet wird.

Der hat den Vorteil, du hast ein größeres Sichtfeld dadurch.

Und jede Gehirnhälfte bekommt Signale von beiden Augen und kann die vergleichen und darüber dann den Dreadeeffekt besser erzeugen.

Und deswegen, wenn ihr da so diese Szenar von anguckt, dann kreuzen zwar welche, aber manche laufen auch direkt quasi gerade zu der Gehirnhälfte.

Genau.

Und so läuft das bei vielen, also bei Menschen und bei anderen Säugetieren, hauptsächlich auch, aber zu den Chameleons zurück.

Vielleicht ist es da anders.

Dann haben sie sich das angeguckt, bei den Kameleons haben die aufgeschnitten, haben gesehen, nee, das ist das genauso.

Sie kreuzen auch, das kann nicht die Erklärung sein.

Aber jetzt gibt es eine neue Erklärung.

Es gibt nämlich ein Paper von Forschenden, die haben Computertomographie gemacht, kontrastverstärkende Computertomographie, um sich mal etwas genauer die Struktur der See nerven anzugucken.

Und zwar in so einer Kameleonart, die relativ klein ist, drei Zentimeter, Brokesia minima.

So heißt sie nun mal.

Wir haben sie im Paper rausgebracht.

A new twist in the evolution of chameleons uncovers an extremely specialized optic nerve morphology.

A new twist ist gut, aber ansonsten ein Titel, der er neugierig macht.

Extremely specialized optic nerve.

Wow, okay.

Wir haben verstanden, wie man neugierde weckt.

Veröffentlich den Scientific Reports am zehnten November, zwanzig, fünfundzwanzig.

Also, eigentlich ist es fast schon zu trivial.

Die haben Computertomographie gemacht, haben sich den Sehnerv angeguckt und haben relativ schnell gesehen, was die Besonderheit ist von den Sehnerven der Chameleons.

Die sind nämlich so aufgewickelt wie die Kabel von alten Festnetz-Telefonen, nämlich so spiralförmig.

Äh, ihr nasset dich noch die Freisprecheinrichtung der Achtziger, wenn du aus dem Flur...

Ich erinnere mich noch dran, wir hatten auch immer, na erst mal war der Telefon ja Kabel gebunden, wir hatten keinen, wir hatten keinen...

Im Flur gab es ja einen eigenen...

Im Flur, genau, im Flur, direkt neben der Eingangstür stand der Telefon, mit der acht Minuten Sandur daneben.

Die hatte ich natürlich für die Einheit.

Ja, die gab es aber, ja, genau, aber die war zu der Zeit, als ich Kind war, war die auch schon wieder, die stand da nur noch zu meinen Eltern.

Unternehmen, was man sich heute auch kaum noch vorstellen kann.

Ich weiß, ihr hattet ihr so was auch, sondern meine Tante hatte das, und wir hatten so was auch, so eine längere...

Also so ein Block mit so einer Klappe oben drauf, wo so ein Regler an der Seite war, mit Buchstaben.

Den du auf Buchstaben stellen kannst, dann auf den Knopf drücken kannst, dann klappte der auf, genau bei dem Buchstaben, den du voreingestellt hast.

Und da hat es ja handschriftlich die Telefonnummer reingeschrieben.

Ja, wir hatten so Telefonnummernbuch.

Und Tech.

Wahnsinn, da kann man sich gar nicht mehr...

Und wir hatten auch noch ein Wählscheimtelefon.

Natürlich.

Welche Farbe?

Grün.

Wir hatten das Orange.

Wir hatten das Grüne.

Und dann hatte man den höherer und der war halt an so einem Spiralkabel und der war immer verdreht.

Ja.

Das war immer verdreht und der Telefon selber war an einem irgendwie, weiß ich nicht, zehn Meter langen Kabel.

Damit man es auch mal nehmen und in die Küche mitnehmen konnte oder so.

Ja.

Aber telefoniert wurde sonst im Flur.

Natürlich, ja.

Warum eigentlich?

Also, was wäre es?

Aber wahrscheinlich war die Anschlussbox da, ne?

Ja, genau.

Also, ich habe wahrscheinlich keinen.

Da gab es ja dann auch so die zierte Möbel, ne?

Also ein Telefon-Tischkirchen, teilweise mit so einem Sitz daneben, da konnte man sich so...

Unseres hing an der Wand, war so wie so ein Brett, wie so ein Rätnerpult, wo das halt drauf stand, da drunter so eine Ablage, wo das Telefonbuch drin lag.

Ja, stimmt.

Mein Gott.

Damals.

Wir haben ja noch die kurze Abschwilfe, aber wir haben ja noch die komplette Revolution, die hast du ja auch mitgemacht, von analogen Telefon, dann zu ISDN.

Wo man dann neben dem Telefonanschluss die erste Endbox hängen hatte und wenn man kein ISDN Telefon hatte, hing daneben noch eine Box die Telefonanlage, an der man das analoge Telefon anschließen konnte.

Später, eine Attraktion weiter, kam neben den Telefonanschluss der DSL-Splitter, also die Splitterbox, daneben die ISDN-Box, daneben die Telefonanlage und parallel zur Splitterbox noch das DSL-Modem.

Das heißt, man hatte da so eine Fallangs von...

von etwa eins, zwei, drei, vier, vier Boxen unter dem Telefon hängen, die alle bunt blinken.

Und wie du schon sagst, das war halt so eine Evolution, weil er halt nicht von Anfang an gedacht wurde, sondern immer weiterentwickelt wurde.

Genau, und irgendwann hast du so wie heute gehabt, heute hast du halt diese eine Box, wo all das drin ist.

Ja, genau.

Also hier wurden diese Tiere untersucht und haben festgestellt, okay, diese...

diese Nervenkabel, wenn man so will, die sind eben auch so aufgerollt wie der Telefonkabel, also schon piralförmig.

Und die werden halt von der Augenmuskulatur, die du ja auch gerade schon angesprochen hast, immer nur gerade so weit gedehnt, wie du gerade brauchst für die Richtung, in die du den Augeapfel drehen willst und gucken willst.

Und anschließend, weil die auch so eine innere Spannung haben wie so ein Kabel, ziehen die sich wieder zusammen.

Ich war wirklich irgendwie total überrascht.

Das hat noch keiner beobachtet hat.

Alles alles wurde sitziert und den weiß nicht was eingelegt aber da ist noch keinem aufgefallen, dass da ein Telefonkabel im Auge ist.

Und das ist hier natürlich auch passiert, also weil da ja eine gewisse Neugierde war, haben die Gelehrten seinerzeit auch Chameleons auseinander geschnitten.

Und es gibt zwar Aufzeichnungen, wo dann steht, dass da irgendwelche Biegungen sind oder C-Formen der Sehnerven, aber es wurde halt nicht wirklich beschrieben, dass da so eine Spiralform vorliegt.

der paper mutmasst dann und die sagen okay die früher also bevor kein ct gab haben sie die köpfe von kamel uns halt aufgeschnitten und reingeguckt und die vermutung ist da dann halt möglicherweise diese seh kabel halt verletzt worden sind oder beim raustrennen langgezogen oder so.

oder Ich würde sagen, wenn er aufmerksam gewesen wäre, hätte es trotzdem gesehen.

Aber gut, vielleicht ist er jetzt auch ein bisschen anmaßend von mir.

Aber so ist es manchmal.

Der ist ja auch ein bisschen die Frage, wie viel von den Viechern wurden denn siziert?

Weil man muss ja schon sagen, dass ganz, ganz viel von der Forschung, wie wir sie heute nennen, also historische Forschung auch sehr europazentristisch war und da dann eher so in den Kolonien eher exotisch war.

Vielleicht wurden davon gar nicht so viele auseinandergenommen.

Du musst natürlich auch irgendwie einen Forschungsauftrag haben.

Du musst ja auch jemand verstehen können oder wollen.

Du kannst ja sagen, okay, ich schneide so einen Kamel und gucke mir die Augen an, aber hast du halt irgendwie nie auf dem Schirm gehackt.

Ich gucke mir mal besonders gut die See nerven an.

Weil das ist noch so ein Spin hier in diesem Paper.

Die war natürlich jetzt überrascht, da zu sehen und auch erfreut, weil sie dann offensichtlich jetzt verstanden haben, wie diese Augen funktionieren, warum sie diesen großen, diese große Bewegungsfreiheit haben.

Also ich dann aber natürlich gefragt, ist das jetzt was Besonderes von dem Chameleon oder von Dichtern?

Oder gibt es auch andere Chameleons oder vielleicht sogar andere Tiere, die das gleiche.

Prinzip nutzen.

Also andere Reptilien beispielsweise.

Und dann haben sie eine große US-Datenbank angezapft, wo so digitale, drei D-Anatomiemodelle von Wirbeltieren drin sind.

Also die Tiere wurden schon mal mit CT gescannt, die Daten sind da.

Und dann haben sie festgestellt, also die haben dann irgendwie vier und dreißig verschiedene Eidechsen und Schlangen untersucht, darunter auch drei Chameleons.

Und dann haben sie gesehen, alle Von den untersuchten Kameleonarten haben auch diese aufgerollte, spiralförmige, spiralförmigen Sehnerv.

Aber dieses Prinzip haben sie bei kein anderen Reptilien gefunden.

Also man hätte durchaus schon mal drauf stoßen können, würde ich sagen, aber wie das so ist.

Das heißt, es ist eine Eigenart des Kameleons, der Art.

Das ist eine Lösung, die für das Kameleon gefunden wurde von der Natur.

Jetzt haben sie sich drei Arten angeguckt, da muss man halt noch mal gucken, da werden sie jetzt auch machen.

Wie verbreitet ist das?

Vielleicht gibt es auch noch andere Tiere, die das haben.

und vor allem, das ist natürlich auch hoch interessant.

Wann hat sich die Evolution da ausgedacht?

Wann ist das als Lösung aufgetaucht?

Gut, wahrscheinlich in dem Moment, wo...

Kameleons.

Wo von was stammen die ab?

Also woraus haben die sich?

Ja, genau.

Ich habe gerade auch ganz kurz überlegt, um ja andere Tiere einfallen, die Sonntanmechanismus haben mit Kameleon.

Und ja, hier, wer ist denn Kopffüßler?

Also so Tintenfische.

Stimmt.

Und die sind sogar auch richtig krass.

Und die sind ja maximal weit weg, wenn man sich dazu vorstellt.

Stimmt, ja.

Ja, das ist immer faszinierend.

Aber gut, die Natur ist halt effizient.

Weil man jetzt sagen würde, geil, wenn die Natur das entwickelt hat, hätten wir ja auch Bock dazu haben.

Warum kann ich mich hier nicht tarnen?

Die Natur sagt halt, weil du das nicht brauchst.

Nur weil es geil ist, machen wir das nicht.

Da hast du keine Flügel.

Du brauchst das halt so richtig, nicht schade eigentlich.

Genau, also erstens fand ich interessant, sich darüber Gedanken zu machen, warum kann Camille eigentlich die Augen so krass bewegen.

Und zum anderen fand ich das Thema interessant, weil ich das mal wieder interessant fand, dass teilweise Daten da sind.

Zeigt mal wieder, wie wichtig es ist, dass wir offene Daten haben.

Genau, wühlen in alten Daten.

Ja, die müssen ja nicht mal alt sein.

Wir haben, glaube ich, einfach das Luxusproblem, dass wir so viele Daten haben, dass halt nicht alles auswerten kann.

Und wenn du dann jetzt sagst, die Daten sind offen, dann hast du halt auch die riesige Möglichkeit einer demokratisierten Forschungswelt, wo du halt sagen kannst, Leute, die aus ärmeren Regionen haben, die überhaupt keinen Zugriff auf den CT haben, können trotzdem mit den Datenarbeiten und Forschungsfragen beantworten.

Und das ist jetzt kein neues Problem, dass wir sagen, wir haben zu viele Daten, die kann man gar nicht analysieren.

Da gibt es ja haufenweise Beispiele für SETI oder so, hat man ja auch eine Menge an Daten, die man ausgelagert hat an anderen Menschen.

Wie du schon sagst, eigentlich sollten Messdaten, also wenigstens die, wenigstens die rohen Messdaten, sollten für alle immer frei zur Verfügung stehen.

Was jetzt übrigens in Deutschland ja auch Pflicht ist.

Was denn für die Uni.

Ja, ja klar.

Ja, ja.

Also gut für geförderte Projekte.

So müsste ich wahrscheinlich sagen, was ich privat an der Uni mache, kann mir ja keiner.

Ich will jetzt nicht irgendwie den Miese Peter spielen, aber ich würde meinen Arsch drauf verwetten, wenn du ein öffentlich gefördertes Projekt hast, wo beispielsweise die BASF einen kleinen Teilaspekt mitmacht und da berechtigte wirtschaftliche Interessen.

mit drin stehen, dann gibt es Ausnahmen.

Da gibt es Ausnahmen.

Das ist so wie Dissertation und ähnliches, die ja veröffentlicht werden müssen.

Es sei denn, es gibt, also...

Aber ja, prinzipiell sind wir da, also zumindest der Weg ist die richtige Richtung.

Genau.

Apropos Weg, wir hatten in der letzten Folge darüber gesprochen über die Mondlandung und die Frage...

Waren die Imperihel oder nicht?

Genau, war es wichtig für die NASA, dass der Mond möglichst nah an der Erde ist oder war denn das völlig egal?

Und wir haben einige Zuschriften bekommen.

Chris und Daniel möchte ich hier hervorheben, die uns dazu was geschrieben haben, was ich hier gerne teilen möchte.

Daniel insbesondere hat auch die Quelle angegeben.

Das ist immer gut.

Nämlich das Buch, was direkt neben mir am Schreibtisch stand, aber ich hatte noch nicht die Gelegenheit, da rein zu gucken und die Antwort selber zu finden.

Da hatte Daniel uns das schon geschrieben.

Das fantastische Buch How Apollo Flew to the Moon von David Woods.

Da ist wirklich ziemlich krass, das Buch.

Da stehen wirklich absurde Details drin.

Wer wirklich daran Interesse hat, aber er geht schon tief.

Also da muss man wirklich Interesse haben.

Aber ich liebe dieses Buch.

Ich gucke immer mal wieder rein.

Und da findet man auch eine Angabe dazu, wann die denn, wie diese Startfenster aussahen und wovon die abhängen.

Und um das mal ganz von vornherein abzuräumen, die Saturn V Rakete war voll bestückt, also mit dem Apollo Raumschiff, also dieses Kommandmodul und der Servicemodul und den Lunaländer, war in der Lage dieses Gesamtsystem auf eine Position von fünfhunderttausend Kilometern Entfernung zur Erde.

zu befördern und das weit jenseits des apogeums also das weitesten punkt der mondumlaufbahn.

also die raketenleistung hätte ausgereicht überall hinzukommen also egal wie weit der mond weg gewesen wäre.

ich habe von perihel gesagt oder das bei der sonne Ah, okay.

Hab ich gar nicht reagiert.

Aber danke, dass es korrigiert ist.

So viele E-Mails.

Wahrscheinlich sind jetzt die E-Mails schon los.

Die Leute reagieren ja sofort.

Was?

Ja, someone wrong on the Internet.

Aber jetzt kann man natürlich trotzdem fragen, gab es denn trotzdem irgendwelche Kriterien und Parameter, die entscheidend waren?

Und da zitiere ich mal aus dem Buch.

Ich habe es übersetzt und lese jetzt quasi eins zu eins aus dem Buch.

Die größten Probleme oder die Parameter, die wichtig waren beim Startfenster für Apollo, waren der Treibstoff.

Klar, also der muss natürlich, aber da haben wir gerade schon gesagt, der war ja ausreichend da, wenn die Bahn vernünftig geplant war.

Die Kommunikation, also man wollte natürlich freie Sicht, Richtfeld, Radioempfang musste ja gewährleistet sein.

Das ist wirklich ganz interessant.

Lichtverhältnisse am Landeplatz auf dem Mond.

Wir hatten ja schon so ein bisschen vermutet, dass die jetzt nicht gerade in der Nacht landen wollten.

Aber es war noch ein bisschen spezieller.

Man hatte herausgefunden, dass das beste Zeitpunkt für die Mondlandung der Mondmorgen war.

Die Oberflächentemperatur war moderat.

Und das flache Licht liest die Landschaft gut erkennen, was die Topografie hervorhob und dem Kommandanten auf der Suche nach einer geeigneten, nach einem geeigneten Landeplatz half.

Also du wolltest lange Schatten haben.

Deswegen wolltest du früh morgens, also Montmorgen.

Also lange Schatten im Sinne von zeitlich lang oder lange Schatten?

Lange Schatten auf Meter, genau, Distanz.

Viel Profil sichtbar in den Schatten.

Hinweis dazu, die Landeplätze wurden immer von Osten her angeflogen, sodass die Crew mit der Sonne im Rücken landete.

Daher konnte eine Landung an einem bestimmten Ort nur einmal im Monat erfolgen, was den Staat auf einen einzigen Tag im Monat beschränkte.

Für den Fall, dass ein Staat um einen Tag verschoben werden musste, was allerdings nie vorkam, Also für diese Apollo-Mission zertifizierte die NASA manchmal Landeplätze weiter westlich auf dem Mond, wo die Lichtverhältnisse zwei oder drei R-Tage später geeignet waren.

Also dann werden sie einfach weitergefuhren.

Das Startfenster für Apollo-Elf, damit Armstrong und Eroldrin ihr Ziel im Mare-Tran-Quitatis erreichen konnten, begann am sechzehnten Juli, neunzehnzechs, neunsechzig und dauerte fast vierenhalb Stunden.

Die mussten also in diesen vierenhalb Stunden starten.

Zwei Tage und fünf Tage später gab es weitere Startmöglichkeiten für weiter westlich gelegene Standorte.

Wenn diese verpasst worden wären wegen schlechten Wetter oder so, dann wären die gleichen drei Standorte ein Monat später wieder zur Verfügung gewesen.

Also das war wohl so das kritischste.

Die Lichtfälle.

Die wollten da halt gut sehen können.

Und sollte nicht zu heiß sein.

Ach guck mal, wie eine hätte es schlechtet Wetter gegeben auf der Erde an dem Tag.

Dann werden die eventuell woanders auf dem Mond gelandet.

Dann werden anderes mehr gewesen.

Mir war auch gar nicht bewusst, dass die quasi immer gestartet sind.

Also ich erinnere mich, Apollo-III, die sind ja nicht gelandet, weil sie ja schwierig geraten haben, die wurden ja während des Staats auch von einem Blitz getroffen.

Also die sind glaube ich bei schlechtem Wetter gestartet.

Was und heute aus Wolkischen?

Genau, heute ist man eher zurückhaltend.

Also dass die nicht einmal verschoben wurden, hat mich auch erstaunt zu lesen.

Genau.

Was hast du uns schönes mitgebracht?

Ich habe eine Sache, die ich noch einschieben wollte, die habe ich am Anfang vergessen.

Und zwar, da es auf Weihnachten zugeht und ähnliches, bekommen wir immer mehr Nachrichten.

Unter anderem so, in dem Stil, hier wichtige, wichtige Aktionen, könnt ihr das mal bitte teilen, könnt ihr das mal hier teilen?

und so weiter.

Also sowohl beim Mincorrect als auch ich persönlich, bekommen wir da relativ viel.

Und dann ist es immer um Weihnachten rum.

Wenn es so auf die Adventszeit zugeht, wird das immer ein bisschen mehr.

Und deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal dazu aufrufen.

und dazu wieder ermutigen, wobei wir das schon häufiger gemacht haben, registriert euch bei der DKMS.

dass die deutsche Knochenmark Spender Datei ist kostenlos also kostenlos jetzt bevor wieder jemand merkt hat na ja ich weiß es kostet Geld aber ihr müsst nichts dafür bezahlen wenn ihr euch registriert.

es wird mit Spenden finanziert und so weiter.

also wenn ihr euch registrieren möchtet geht einfach mal auf die seite ddkms dann bekommt ihr so ein Test Kit zugeschickt ist relativ einfach.

ihr musst nur so ein Abstrich im Mund machen und fertig und irgendwann kriegt ihr eventuell einen Anruf dass ihr irgendjemandem das Leben retten könnt.

also.

Ist einfach schön, wenn man diese Datei erweitert.

Wir beide sind registriert.

Genau, kurzer Aufruf.

Wenn ihr noch nicht registriert seid bei der DKMS und nichts dagegen spricht, dann macht das mal.

Ist eine gute Sache.

Genau.

Zum Thema.

Warte mal, ich muss einmal ganz kurz im Sendungsplan was ergänzen, damit das nicht hinten runter fällt.

DKMS Aufruf.

So.

Ich habe als wissenschaftliches Thema etwas mitgebracht, den ich mit dem Titel gegeben habe, Cinderella's Schuster.

Es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht um, es geht.

Wahnsinn, wirklich krass, also ich ärgere es nicht.

Ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, ich würde sagen, Drucker.

Also ich hätte, also wenn jemand tiefer in der Materie ist, wird jetzt sagen, was, was für ein Quatsch, das ist schon viel länger und so weiter.

Aber in meiner Wahrnehmung sind so die letzten fünf Jahre da ist, zumindest bei dem, was ich mitbekommen habe, unglaublich viel Nummer passiert, so im Bereich Consumer-D-Drucker.

Seien es jetzt diese Resin-Drucker, wo halt irgendwie mit Lichtdrucks, aber vor allem auch in den stinknormalen, diesen, wie nennt man die abschätze ich, gerne diese...

Diese Plastikpisser, also diese, also die irgendeinen Filament aufschmelzen und Layer für Layer da halt irgendwas hindrucken.

Ich habe auch ein D-Drucker bei mir im Büro stehen, so ein Ender, irgendwas.

Ich weiß nicht mehr, wie die Firma ist.

Cruelty, nee, Cruelty nicht.

Das wär grauser Höl.

Cruelty, ja, ich glaub schon.

Von Kreativ und, naja, weiß ich nicht mehr.

Ja, ist auch egal.

Auf jeden Fall, davon hab ich einen stehen.

Der ist ganz okay, ne?

Also ich drück damit gelegentlich immer mal wieder was, wenn ich für irgendwas eine Halterung brauche.

Der übliche Quatsch.

Letztens, das letzte, was ich gedruckt hab, waren für meine Frau leider etwas zu spät, Katzengeist-Ohringe.

Das sind Ohringe, die sind so, weiß ich nicht, so groß wie in Euron.

ist so in weiß so ein kleines gespenst mit so Katzen oben.

da habe ich eine led noch reingepackt von unten.

also das ist nicht meine idee gewesen ich habe das nachgebaut.

das ist von achnina.

findet ihr das?

wenn ihr mal achnina sucht led unten reingepackt mit einer kleinen batterie die mit magnet schalter an und aus machen ist und dann kannst du quasi magnet an den ohring halten und dann leuchtet dieser dieser geister sehr stimmt auf jeden fall.

was heißt jetzt zu spät?

du so wolltest du eigentlich zur halloween machen eigentlich zur halloween fertig Aber die LEDs mit dem Magnetschalter sind nicht rechtzeitig angekommen.

Die kam aus China.

Das heißt, das waren nicht deine Schuhe?

Ja, doch schon.

Ich hätte es ja früher bestellen können.

Auf jeden Fall.

Bei den drei D-Druckern hat sich unglaublich viel getan.

Ich sehe immer ein bisschen Neidisch, wenn ich irgendjemanden mit so einem...

Bambulab, irgendwas mit vier verschiedenen Filamenten drauf, trockener, weil die Dinger können ja mittlerweile mehrfarbig drucken.

Also automatisch das Filament wechseln, du musst nicht mehr so viel Scheiße einstellen.

Also bis ich mit meinem Drucker was drucken kann, muss ich...

Also zumindest jetzt gerade so eingestellt, aber wenn er mal irgendwie umgezogen ist oder so, muss ich erstmal eine Stunde lang irgendwie das Bett leveln und alles einstellen, gucken Temperatur richtig ist, der ganze Scheiß, das ist alles irgendwie, ich glaube, bei den Neuren so gut wie nicht mehr nötig, das passiert alles automatisch von alleine.

Und wie gesagt, also diese Mehrfarbigkeit.

Du kannst Filamente mit denen drucken, die halt so holzmäßig sind.

Du kannst welche drucken.

Jetzt falle ich doch in den nächsten Zyklus wieder rein.

Tastatur zur Seite.

Jetzt muss ich mir dann drei Tee drucken.

Ich warte darauf, dass meiner kaputt geht, damit ich in welchen Grund haben.

Wobei ich nicht genug Sachen hätte, die ich damit drucken würde.

Ich habe auch keine Zeit dafür.

Du brauchst ja keine Zeit mehr.

Das ist ja alles.

Aber du kannst auch flexibieren.

...

flexible Filamente drucken.

Du kannst zum Beispiel so ...

...

ich habe letztens jemanden gesehen, der hat ...

...

so wie wir ...

...

den iMac zu einem Display umgebaut.

Also den alten iMac, ...

...

den Funkka iMac kann man ja wunderbar ...

...

zu einem Display umbauen, ...

...

nimmt man eine Platine rein, ...

...

da hast du ja so eine unschöne Platine ...

...

für die Knöpfe, ...

...

und du hast hinten noch ein Loch drin.

Du kannst halt dafür halt ...

...

eine passende Aussparung ...

...

kannst du jetzt auch schon drucken, ...

...

aber dann kannst du auch noch ...

...

mit so flexiblen Gummidingern ...

...

kannst du noch so Plucks dafür machen, ...

...

dass da halt keine Löcher drin hast.

Also vielleicht kaufe ich mir irgendwann mal neun, wenn ich dringend einen brauche.

Aber gerade habe ich, kann ich es vor mir selber nicht rechtfertigen.

Wollt nur sagen.

Können wir nicht irgendwas für die...

Für die Firma.

Für die Empirie.

Empirie hat verkauft und hat custom gedruckte Produkte.

Du musst kurz überlegen.

Katzenohrringe.

Scheiß auf Wissenschaft.

Naja, auf jeden Fall.

Ich hatte das Gefühl, ich habe mich da nicht super viel mit beschäftigt, aber immer mal wieder, weil ich ja auch so die ein oder andere Maker-Zeitschrift lese oder auch hier in so Foren mich ein bisschen durchlesen oder ein bisschen was basteln, dass da viel passiert ist und nicht nur also nicht nur im Consumer-Bereich, wo man das so direkt mitkriegt, sondern auch in der Forschung.

Also es gibt ja durchaus in der Materialwissenschaft im Maschinenbau.

Also ein Freund von mir zum Beispiel hat im Rahmen seiner Promotion, der ja nicht zu Ende gemacht, weil er später irgendwann doch in die Wirtschaft gegangen ist als Maschinenbauer.

Ist auch nicht so ungewöhnlich.

Der hat auf jeden Fall damals schon was mit drei D-Druckern gemacht, um Bauteile zu machen, die mit konventionellen Verfahren nicht möglich sind oder teuer sind zu machen, weil sie ein kleiner Stück zahlt sind, weil sie sehr, weil jedes Ding ein bisschen anders sein muss oder so.

In Amsterdam gibt es eine Brücke, die drei D gedruckt ist.

Ja, das habe ich glaube ich schon.

Ja, im Rotlichtviertel.

Ich hatte neulich auch ein...

...

ein Projektmeeting, sage ich jetzt mal, ...

...

wo ich mit jemandem neu zusammengekommen bin, ...

...

und wenn wir machen, glaube ich jetzt ein Projekt zusammen, ...

...

da war die Herausforderung, also ...

...

Elektroden, mit denen du Wasserstoff herstellst, ...

...

die sind häufig aus Nickel.

Und die Herausforderung ist natürlich, ...

...

du willst zum einen natürlich für die Elektrolyse, ...

...

also das Aufspalten des Wassers, ...

...

willst du eine sinnvolle Oberfläche haben, ...

...

eine große Oberfläche, aber gleichzeitig entsteht ...

...

an der Oberfläche ja Gas.

Wasserstoff, Sauerstoff, und das muss weg.

Und sich dazu überlegen, wie könnte ein Körper aussehen, der diese zwei Voraussetzungen erfüllt, ist eine Sache, aber diesen Körper dann auch zu realisieren, ist eine andere.

Und die drucken die auch so Strukturen, dreidimensionale Strukturen aus Nickel, indem sie die mit einem Laser aufschmelzen.

Wahrscheinlich so Pulver drauf aufschmelzen, nächste Pulver drauf.

Und das ist einfach...

Wahnsinnig geil, eigentlich, dass so was jetzt möglich ist.

Ja, und wie gesagt, also, die Consumer-Ebene ist eine Sache, da ist viel.

Die Industrie-Ebene, und dann gibt es ja auch noch die Forschung, die noch mal einen umdrauf setzt.

Aber so in diesem Bereich, drei D-Druck, passiert immer noch unglaublich viel und auch spannende Sachen.

Meinst du, da wird immer in ein paar Jahren oder Jahrzehnten, wird in jedem Haushalt wie ein Kühlschrank unten Drucker um Papier zu bedrucken, um an drei D-Drucker stehen?

Nee, das glaube ich nicht.

Nee, meinst du nicht?

Ich glaube nicht, dafür ist es eher so on-demand bestätzt.

Ja, genau.

Du bestellst Sachen on-demand.

Ich glaube, das passiert ja.

So wie es jetzt auch ist, dass so Druckerfarmen irgendwo stehen oder das Firmen was anbieten.

Das gibt es zum Beispiel schon.

Du kannst dir Schuhe drucken lassen.

Du kannst deinen Fuß scannen und dann auch für dich angepasste Schuhe.

Die sehen komisch aus und so.

Aber du kannst zum Beispiel Schuhe drucken.

Rennradsättel kannst du auch drucken lassen.

Ah, Rennradsättel kannst du auch drucken lassen.

Ja.

Wir sehen, es gibt immer mehr und es gibt auch Forschung.

Dann kann man sich ja fragen, was wäre denn noch, was so noch nicht geht, was irgendwie schön wäre?

Beispielsweise Schuhe für Cinderella.

Schuhe für Cinderella?

Ja.

Die waren aus Glas.

Ah, ja, stimmt.

Ich erinnere mich.

Genau, und genau darum geht es in diesem Paper.

Es geht jetzt nicht um einen Schuhdrucker der Glasschuhdrucker, aber es geht um eine besondere drei D-Drucktechnik und zwar um das Material Glas.

Drei D-Drucker von Glas.

Interessant.

Linsen könnte man dann drücken und solche Sachen.

Alles möglich.

Auf die Anwendung kommen wir ganz am Schluss.

Also da gibt es nämlich etliche an, die ich auch nicht gedacht hätte, weil das Druckprinzip halt eine Menge hergibt.

Das Paper heißt LAMP.

Also L-A-M-P, LAMP.

Laser Assisted Melt Printing.

Okay, sehr geil.

Also Laser Assisted Melt Printing for Direct Silica Glass, Three-D Printing with in-situ nanoparticle Synthesis.

Es schien es ganz in Materials and Designs am vierundzwanzten Oktober diesen Jahres von Forschern aus Kiel.

Falls ihr das hört, verzeiht und korrigiert gerne in einem Audio-Kommentar, wenn ihr ein halbwegs vernünftiges Mikrofon habt.

Was ist das?

Was ist das Besondere?

Jetzt können wir sagen, es ist ja nur ein weiterer, drei D-Drucker.

Aber das Material ist hier schon eine besondere Herausforderung.

Denn es ist Glas.

Und wie wir wissen, Glas...

ist ja nichts, was irgendwie einfach zu verarbeiten ist.

Es muss heiß gemacht werden, die Zusammensetzung muss stimmen und so.

Und hier steckt das in diesem Titel schon drin, also in diesem Laser Assisted Melt Printing.

Hier wird nämlich mit einer ganz speziellen Tinte tatsächlich gedruckt, also wie bei einem normalen, dreideedrucker.

Er wird eine ganz dünne Schicht jetzt nicht Plastik aufgeschmolzen und hier wird auch kein Material aufgeschmolzen beim Druck direkt, sondern es wird...

mit einer Tinte gedruckt.

Also nicht wie ein Filament, was von einem kommt, sondern nicht wie ein Filament, sondern eine Tinte, also eine...

Flüssig, also gerade Paste, würde ich sagen.

Also die, die...

Viskosität ist einstellbar und muss auch hier eingestellt werden.

Es wird eine Paste gedruckt, also ein Layer und dann wird anschließend, also im gleichen Prozess, also nicht ersten Layer gedruckt und dann, sondern während des Drucks, also man kann sich vorstellen, da kommt der Printed, druckt etwas und direkt hinterher fährt...

einen Laser drüber und dieser Laser schmilzt die Tinte auf und sorgt dann dafür, dass dort Glas entsteht.

Das ist besonders, weil es gibt schon Drucker, die Glas drucken können beziehungsweise Glasstrukturen.

Da funktioniert es aber meistens so, dass die das Objekt fertig drucken und dann danach in den Ofen packen, um es zu sintern.

Also um es dann zusammenzuschmelzen.

Okay, das limitiert dir wahrscheinlich ein bisschen die Komplexität.

Na dann kannst du flache Sachen ganz gut machen vermutlich.

Ja und auch also, drei D-Objekte auch noch, aber da bekommst du das Problem, dass du in weder Einschlüsse hast, also haben kannst, aber vor allem auch Spannungen im Glas, die dir das ganze halt kaputt machen und so.

Hier ist der technische Aufbau so gelöst.

Wir haben ein Laser, der das Material, das gedruckt wurde, wie gesagt aufschmilzt.

Das ist ein CO-Zweilaser mit fünfundfünfzig Watt Leistung.

Also irgendwas, was man auch auf AliExpress bestellen kann.

Fünfzig Watt.

Ja, fünfundfünfzig Watt Leistung.

Ist schon ordentlich, aber jetzt nichts, was irgendwie super außergewöhnlich ist.

Das Druckbett ist ganz interessant.

Also bei einem Dreidrucker wird auf so einem Druckbett das Verfahrbar ist gedruckt.

Und dieses Druckbett ist aus Zerran.

Also es ist eine Zerran-Koch-Platte.

Also wirklich genau das gleiche Material.

Es ist eine Zerran-Platte.

Also Zerran ist ein Marken...

Aber weil das Ding so glatt ist und wenig haftet oder weil das auch geheizt werden soll oder...

Auch das ist im Wesentlichen der gleiche Grund, warum man Zerran bei Kochfeldern benutzt.

Man braucht, man kann ja nicht einfaches Glas benutzen, man braucht da ja schon eine bestimmte Form von Glas und Zeran, von Schott ist das, also die Firma ist Schott.

Das Material beziehungsweise die Marke heißt Zeran, deshalb auch Zeranfeld.

Das ist ein besonderes Glas, das eine sehr, sehr, sehr geringen Temperatur aus Denuss-Konfizienten hat.

Das heißt, wenn du es heiß machst an einzelnen Stellen, springt es nicht.

Ach krass.

Und das ist das Besondere an Zerran.

Also deshalb benutzt man Zerrankochfelder, weil auch da hat man ja, da ist ja die Eigentlichheitsspirale, ist ja darunter, die sieht man ja rot glühen, die da drunter ist.

Das Glas wird heiß an der einen Stelle.

Trotzdem kannst du ja ohne Probleme die andere Stelle, die Platte, die noch kalt ist, anfassen.

Das heißt, du hast ein Temperaturgradienten in so einem Zerrankochfeld von irgendwie sechshundert Grad auf nicht mal einem halben Meter.

Und das Ding springt nicht.

Also Zerran zeichnet sich dadurch aus, dass es Temperatur-Differenzen unglaublich gut ab kann und Temperatur-Schocks auch.

Selbst wenn du auf so einer heiße Platte irgendwie ein Glas Wasser drauf kippst, dann siehst du ja diesen Leidenfrosteffekt und das wandert weg, aber dir springt das Glas nicht, obwohl du einen massiven Temperatur-Schock hast.

Deshalb ist das Bett auf dem gedruckt wird hier aus Zerran.

Während die erste Schicht unten gedruckt und dann aufgeschmolzen wird, verschmilzt die sogar ganz leicht mit dem zerranen Feld, aber nur so leicht, dass es nachher ohne Probleme abgebrochen werden kann.

Heldhalt, also diese typische Haftung, die man auch beim LED Drucker haben möchte, aber man kann es nachher ohne Probleme ablösen.

Die Tinte selbst besteht aus Silica Nano Partikel, vierzig Nanometer Durchmesser, die kann man kaufen, in diesem Fall von Iwonic.

Also aus Essen.

Echt?

Da stand in dem Paper drin?

Da stand drin.

Ja, finde ich auch gut.

Also aus Silica Nanopartikel und zwar etwa zehn Prozent der Tinte machen das aus.

Das Zeug ist hydrophil und hat einen Anteil von neunneinzigkommar acht Prozent Silicium Dioxid Anteil.

Also relativ sauber.

Also wirklich saubere Silica Nano Partikel, der neben den vierzig Nanometer Silica Partikeln ist in der Tinte noch dreinvierzig Prozent Bohrsilikat in Form von vierzig Mikrometer Partikeln, von Schott.

Also Bohrsilikat-Glas kann man ja auch, da sind diese klassischen, das klassische Labor-Glas, das man so hat.

Warum sind die hier größer?

Also die verschiedenen großen Partikel wurden gewählt, damit die Konsistenz der Tinte passt.

Und dieses Borsillikat hat auch noch den Vorteil, dass es den Schmelzpunkt senkt.

Aber da kommen wir gleich zu, also von der Gesamtmischung.

Abgesehen davon besteht die Tinte noch aus Wasser als Trägermaterial und Polyethylene Glykrol als Bindemittel.

Damit das Ganze auch irgendwie zusammenpappt.

Die letzte Abstimmung, also die feine Einstellung der Viskosität der Tinte, wird dann mit kleinen Mengen Essigsäure.

Also fragen wir nicht, warum, aber also wir haben also eine Tinte, die besteht zu einem gewissen Anteil aus Nanopartikeln Silikat, aus Mikropartikeln Borsilikat, Wasser und Polyethylen Glykol.

Insgesamt hat die Tinte am Ende ein Glasanteil von dreiundseitig Prozent, also relativ hoch.

Das Bohrsilikat hat ja gerade schon angeteasert, hat man in der Tinte drin, weil das einen niedrigeren Schmelzpunkt hat.

Also da liegt der Glasübergang niedriger.

Das muss nicht so hoch aufgeheizt werden.

Bei purem Silikat liegt der bei thousand vierhundert achtzig Kelvin.

Und bei Bohrsilikat bei ungefähr achthundert, also sechshundert Grad weniger.

Und gleichzeitig ist das Bohrsilikat im Gegensatz zum anderen Silikat auch noch sehr robust gegen thermische Schocks.

Also plötzlich Temperaturänderung und die haben wir ja hier auch, weil das sehr lokal aufgeschmolzen wird und dann auch relativ schnell wieder abkühlt.

Während des Drucks ist wie für einen guten drei D Drucker üblich die Parameter und Randbedingungen bestimmen das Endprodukt und hier auch massiv.

Und zwar kann man bei dem Drucker hier zum einen die Laserleistung ändern.

Natürlich, die Druckgeschwindigkeit und so auch.

Aber ein wesentlicher Aspekt ist die Laserleistung, die geändert werden kann und die Druckatmosphäre kann geändert werden.

Das heißt, das Gas drumrum kann geändert werden.

Und das hat auch einen massiven Einfluss.

Die besten Druckergebnisse, zumindest für transparentes Glas, gab es bei einer Laserleistung von zwölf, fünf Watt und einer Sauerstoffatmosphäre.

Oh, das hätte ich jetzt gar nicht gedacht.

Ich dachte, vielleicht will man sogar einen Sauerstoff raushaben, weil dann halt das Glas oxidiert, aber vielleicht...

Aber das ist ja schon oxidiert.

Ja, genau.

Das aber, man will, also die Sauerstoffatmosphäre ist super, weil in der verbrennt das Bindematerial, also das Polytolinkol, oxidiert halt super krass, also super schnell weg, wenn es ausgeheizt wird, schon im äußeren Bereich des Lasers, reicht das schon, um das weg zu brennen quasi durch die Sauerstoffatmosphäre.

Wenn man das hat, wird das Glas weitestgehend durchsichtig.

Also wirklich transparent.

Das Einzige, was man sieht, sind die einzelnen Schichten, weil sich an der Oberfläche immer eine leichte, also Blasen bilden.

Und die sieht man in Form von weißen Linien dann an.

Aber das ist wahrscheinlich auch nur eine Optimierungsfrage, das irgendwann rauszubekommen.

Wenn man hingegen Stickstoff als Atmosphäre benutzt, dann bildet sich ein Glas, wo man keine Linien mehr sieht, weil das komplett einfach milchig ist.

Das begünstigt wohl die Blasenbildung im Material.

ist jetzt hier auch die Frage, was ist die Anwendung am Ende?

und dementsprechend kann man den Prozess anpassen.

Aber man sieht, man kann hier mit der Laserleistung und vor allem der Atmosphäre drum herum, kann man beeinflussen, wie das also wie am Ende das Material aussieht.

Also selbst viele Bläschen kann ja für eine Anwendung gut sein.

Wenn du so einen diffusen Streuer behaben willst, ist das ja völlig okay, ne?

Ja, und interessant ist, du kannst ja auch, wenn du das Ding druckst, kannst du das ja auch ändern während des Drucks.

Kannst ja sagen, ich will irgendwie drei Schichten haben, die halt milchig sind und der Rest bitte klar.

Dann endest du das Gas drumrum?

Genau.

Und der Vorteil ist hier, wie gesagt, haben wir ganz am Anfang schon gesagt, man kann geometrische Formen machen, die relativ komplex sind, aber keine Spannungsrisse haben.

Also die müssen nachher nicht ausgebrannt werden, also müssen nicht nachher gesintert werden.

Man kann mit den verschiedenen Parametern die Zusammensetzung und Dichte des Materials anpassen, also je nachdem wie viel Gas man noch drin hat.

Also die Sauerstoffatmosphäre begünstigt wohl auch beim Bohrsilikat des Ausgasen, also auch dadurch ist es transparenter.

Und jetzt wird es richtig interessant, man kann ja in die Tinte noch ein bisschen was reingeben.

Also funktionale Dinge, also man kann das Glas dopen so ein bisschen, wenn man möchte, um zum Beispiel eine gewisse Filterwirkung zu erzielen.

Beispiel Goldnano Partikel kann man ja reingeben oder andere Sachen.

und dann strukturiert, wenn man jetzt zum Beispiel zwei Druckköpfe benutzt, kann man ja nur an bestimmten Stellen, wenn man möchte, das andere Material drucken.

Goldpartikel sind dann schon in dieser Paste mit reingemischt oder?

Ja, genau.

Die Forscher haben es hier im Paper gemacht mit Gold, Silber und eine Mischung aus beiden und zwar in Form von Salzen.

Also, wo die Metaller an Salze gebunden sind und durch das Aufschmelzen entstehen, also durch das Aufschmelzen mit dem Laser, entstehen aus diesen Salzen dann Nanopartikel während des Druckprozesses.

Weil sie ja auch nicht trivial, die könnten ja auch agglomerieren oder komplett...

Verdampfen oder interessant.

Ja, und das ist hier quasi, die werden im Prozess dann erzeugt.

Also es werden entsprechende Salze der Tinte zugefügt, also Salze, die Goldjohnen oder Silberjohnen haben.

Und durch den Ausschmelzprozess und die Bildung des Glases werden da die Nanopartikel direkt eingebaut und direkt erzeugt.

Und wie schon zu erwarten ist, bei Gold zum Beispiel wird das Glas rot, so wie bei Kirchenfenster.

Also sehr interessant ist.

auch die Technik ist prinzipiell nicht auf Glas beschränkt.

Also Glas ist eine Sache.

Man könnte genauso gut auch Keramiken damit machen.

Und das ist zum Beispiel interessant für die Medizin, weil man maßgeschneiderte Prothesen oder ähnliches damit drucken kann also für knochen oder für zehn oder was auch immer.

also man kann kramik damit maßgeschneidert machen.

insgesamt.

jetzt können wir fragen warum glasdrucken?

was ist denn da also?

was soll der quatsch.

Eine sehr naheliegende Anwendung hier sind so Photonikbauteile.

Da habe ich gerade so angedacht, so kleiner Lichtleiter auf irgendwelchen integrierten Schaltkreisen oder solche Sachen.

Genau, die in bestimmten Bereichen nur bestimmte Eigenschaften haben.

Und hier ist es sogar so, dass sie das beschränkt auf einzelne Bereiche machen können.

Die können aber auch die Zugabe so anpassen, dass die Gradienten machen können.

in dem Glas.

Also zunehmend mehr Nanopartikel rein, dass du in dem Glas, z.B.

ein Glas, das langsam rot wird.

Ja, eine neue Art von D-Drucker.

Das ist schon faszinierend, wie so Technologie voranschreitet.

Weil stärkere Laser beispielsweise oder...

neue neue Anwendungen erschließen, dadurch, dass die jetzt billig sind, kann man sowas bauen.

Ja genau, oder überhaupt mal ausprobieren, sowas zu machen.

Also ich glaube hier bei dem, also ich war nicht dabei, ich habe mir den Vorschlag nicht gesprochen, aber ich nehme an, da war ganz ganz viel Trial and Error dabei auch.

Also die richtige Tinte, natürlich kannst du dir vorüberlegen, welche Eigenschaften muss es haben und auch ausrechnen und so, aber am Ende das Ganze in den Experiment überführen, ist ja nochmal eine andere Geschichte.

Ich glaube auch, also ausrechnen, Das ist so komplex.

Es ist schon spannend, was da alles geht.

Apropos Drucker, ich warte noch auf den Drucker aus dem Kickstarter.

Ein UV-Printer.

Die hast du hier schon mal erzählt.

Der ist immer noch nicht da.

Also wenn ich im jackpot gewinnen würde.

wenn ich auf einmal reich wäre dann würde ich glaube ich auch nur noch so maker sachen machen oder ja nur noch basteln nur noch basteln.

also so hat man halt irgendwie im normalen alltag weil man so viel anderen kram macht halt dann auch manchmal keine zeit oder keine energie mehr abends dann auch irgendwie was aufwendiges zu basteln.

aber wenn man.

Unbegrenzt ressourcen hätte dann würde ich mir alle den kram kaufen und dann würde man einfach mal.

Gut, die sind auch, das kommt noch dazu, die sind ja auch erstaunlich künstlich geworden.

Also irgendwie, ich glaube, das rechts unten Modell von Bamboo Lab kostet irgendwie siebenhundert Euro oder so.

Komm, zeich mir das gar nicht erst.

Genau, eine Sache haben wir noch, und zwar unseren beliebten Schwurbel der Woche.

Und da ist, eigentlich hatten wir was anderes vorbereitet, aber wir sind ja gestern hier in diese kleine Stadt eingeritten und was war dann die Eiblingen?

Eiblingen?

Was wir dann immer gerne machen ist ja, dass wir nochmal schauen was gibt's da so für Industrie?

gibt's da irgendwas nettes anzuschauen?

und dann sagst du neben mir im Auto und hast schon mal so diese Recherche gemacht für uns.

Gibt's da irgendwas?

Gibt's da irgendwas Interessantes?

und dann hast du was Interessantes gefunden.

Ja, jetzt müssen wir mal gucken, wie ist die Stadt?

Das waren nicht Eiplingen, sondern ich habe am Anfang gesagt, jetzt müssen wir wieder auf den Maps gucken, wo wir sind.

Wie peinlich, weil ich nicht mehr weiß, wie es hieß.

Wir sind in Eibeltstadt.

Entschuldigung, wir sind in Eibeltstadt.

Und am Rande von Eibeltstadt ist uns bei Google Maps ins Auge gefallen, als wir nach einem Hotel geguckt haben.

Die Freistaatliche Religionsgemeinschaft Lichtlande.

Die Freistaatliche Religionsgemeinschaft Lichtlande.

Und ihr könnt euch die, wenn ihr wollt, mal angucken auf lichtland.org.

Vorsicht allerdings!

Moment, da kann man erst mal sich alles angucken.

Das Menü links, erst mal ist sie in den Neunzigern stehen geblieben, die Seite.

Und das Menü links ist schon vielversprechend.

Das Menü links fängt an mit das Milgram Experiment, das Impfexperiment, Lichtland Info, Lichtland TV, Lichtland Naturheilpraxis, der Shop, Leben in Liebe und Licht, vereinte Welt der Seelen, der Dritte Weltkrieg läuft seit zwei Tausend Eins.

Wie alles begann, das Aufklärungsarchiv und so weiter und so weiter und links.

Dann hat man hier auf der Hauptseite Gottesbotschaft und jetzt das dritte Testament.

Aber man kann auch sich über den Religionsstaat Lichtland informieren.

Da ist ein Link, da kann man drauf klicken.

Und wenn man da drauf klickt, kommt man auf eine Seite, wo man einen Disclaimer hat.

Also wo man erst mal, das kennt man ja, sind sie über achtzehnt oder so, das ist hier nicht der Fall.

Hier steht, es gilt leider noch Haus- und Landesverbot für alle, die das BRD- und EU-Staatensystem aktiv gegen das Natur- und Völkerrecht unterstützen und die UNA-Resolution fifty-sechsundfünfzig dreiundachtzig aus zwei tausend zwei sowie die Konvention von Montevideo neunsterdrein dreißig nicht anerkennen.

Jetzt kann ich entweder zurück.

oder betreten.

Wohin komme ich eigentlich, wenn ich auf zurück klicke?

Da komme ich wirklich zurück.

Ich kann auf zurück klicken oder auf betreten und um Zugriff auf dem Bereich betreten zu bekommen, brauche ich zwingend Cookie steht darunter, aber viel wichtiger ist noch unterbetreten steht.

Zutritt nur nach der Anerkennung des Lichtstaates Lichtland.

Das Religionsstaats Lichtland steht.

Also das Religionsstaats Lichtland.

Ja, der ist die Frage.

Erkennen wir das an oder nicht?

Wir haben es doch gestern schon anerkannt für beide.

Hallo, ich gehöre ja zu den Bösen.

Ich kann meine Meinung jeden Tag ändern.

Wir kennen es mal an und betreten das Ganze mal.

Und dann kommen wir auf eine Seite, die...

überquillt mit PDFs.

Zugegeben, da weiß ich, dass ich richtig sehe, ist das Lichtland nicht mehr sehr aktiv.

Das letzte PDF ist von...

von...

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Anweisung Nummer eins und Anweisung Nummer zwei.

An wen ergeht die Anweisung Nummer eins?

Gucken wir doch mal.

Ich klicke mal auf die Anweisung Nummer eins.

Das ist die Freistaatliche Religionsgemeinschaft Lichtland.

Freistaat Lichtland.

Leben in Liebe und Licht in Eibeltstadt.

Das ist ein offener Brief an den Bundespräsidenten.

Damals noch Joachim Gauck.

Oh, okay.

Wir gehen gleich...

Der hat den ernsthaft per Post dahin geschickt und per Fax vorab.

Ich frag mich, ob die beim Bundespräsidenten oder beim Bundespräsidialamt so einen Fax haben, dass es direkt in den Schredder geht.

Könnte ich mir vorstellen oder müssen die auf sowas antworten?

Nee, doch ich glaube das ist schlimme ist.

die müssen glaube ich antworten.

das ist ja auch der grund warum so reichsbüger ganze also ganze behörden lahm legen weil die halt anträge stellen bis zum abwinken und die müssen beantwortet werden und dann Dann ziehen sie da ja auch noch eine gewisse legitimierung raus dass sie eine antwort bekommen wenn wenn dann da steht anders lichtland dann sagen damit bin ich anerkannt mit mir hier bei der anweisung an den bundes an dem BRD-Bundespräsidenten auffällt ist.

Man kann ja so einen Text verfassen und dann linksbündig schreiben.

Man könnte auch rechtsbündig schreiben oder zentriert ein Brief und der ist zentriert.

Das sieht völlig absurd aus.

Aber vielleicht muss man...

Ich zitiere nur mal ganz kurz den Anfang, weil man kann sich da Dinge nicht komplett geben.

Anweisung an den BRD-Bundespräsidenten.

Da die Verwaltungseinheit Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das völkerrechtlich...

Handeln, ne, vertreten und völkerrechtlich handelnd durch den BRD.

Bundespräsidenten, keiner der Erklärung und Erlasse des Freistaats Lichtland zur Neuregelung der der VBRD gegebenen Verfassung in Bezug auf das BRD Grundgesetz sowie nachgelagerte Gesetze nachgekommen ist.

Er geht nun mehr Anweisung an den BRD.

Bundespräsidenten.

Diejenigen Seelenmenschen, die sich durch Freiheitserklärung gegenüber der VBRD dem Freistaat Lichtland angeschlossen haben oder in sonstiger Weise ihre Freiheit durch Selbstverwaltung gegenüber der VBRD.

Erklärten durch interne Anweisungen zum Dresden, Vierzehn, Zwanzig, Vierzehn an alle Beere und so weiter und so weiter.

Dies ist durch Presseerklärung öffentlich Kunst zu tun.

Er fordert den Bundespräsidenten auf, die Lichtland anzuerkennen und die Bürger, die sich...

dem Lichtland zugewandt haben, frei zu lassen.

Ja, schön ist auch den habe ich noch gleich gelesen.

Außerdem ist diesem freien Seelenmenschen jegliche Form der Inanspruchnahme der sozialen Leistungen der BRD, welche diese bisher mit dieser gegenseitig eingegangen sind, weiterhin als vorgezogener Schaden, vorgezogener Schadensersatz zu bewähren.

Das ist geil.

Ich will mit euch nichts zu tun, aber wie Sozialleistung zahlt ihr.

gefehlt weiter.

Und das ist nur der vorgezogenen Schadenshersatz.

Da kommt noch ganz andere Forderungen.

Ja, der hier gibt auch eine Begründung.

Dies begründet sich daraus, dass die VrBRD die Seelenmenschen durch arglistige Täuschung seit neunzehn, vierzig in ihre Abhängigkeit gebracht hat.

Wobei es selbstverständlich ist, dass alle dadurch erwobenen Anwaltschaften zum Beispiel Rente auf Wunsch diese Seelenmenschen sofort auszuzahlen sind.

Es ist ja ein Mensch dort, der...

Man soll ja mit so was vorsichtig sein, aber ich glaube, der Mensch braucht Hilfe.

Vielleicht hat er Hilfe bekommen, weil das letzte...

Ist ja von zwei tausend vierzehn.

vielleicht ist er ja.

also es ist.

also man kann sich da mal durchklicken.

also man muss ja mal vorsichtig sagen ihr habt ja zurecht schon mal gesagt als wir über reichsbürger gesprochen haben das ist nur so lange lustig wie man mit den leuten nichts zu tun hat und dann wird das wirklich auch sehr unschönen und gefährlich.

genau und das muss man hier wahrscheinlich kann kann das hier natürlich auch sein.

deswegen muss man immer vorsichtig sein aber ist schon beeindruckend.

also hier ist dann doch relativ.

Also was man an Verschwörungsmythen schon mal gehört hat, ist hier auf dieser Webseite zu finden.

Alles dabei.

Also es gibt auch diverse Videos.

Schumannfrequenz ist dabei.

Kontakt zur Außerirdischen ist dabei.

Der grüne Tisch, wo der internationale Finanzelite Kriege plant und so.

Also wirklich alles dabei.

Das ist wirklich ein Eins-Ahr-Reichs-Bürger.

Genau.

Also und für uns, warum erzählen wir euch das überhaupt, für uns ist natürlich interessant, hat man irgendwie sowas auch mal begegnet.

Also heute Morgen war ich dann joggen und dachte, ach dann laufe ich doch mal am Lichtland vorbei und bin da vorbei gejoggt und man kann es sich eigentlich nicht ausdenken.

Man kommt dann an einem Haus vorbei und der hat da so ein Wehrturm auf dem Gelände.

Also es ist eigentlich ein normales Haus, würde ich sagen, aber da ist dann so ein Wehr, also wie so ein Ritter, wie so ein Ritterburg, so ein Turm drauf gesetzt.

Ja, ist dann irgendwie interessant, dass man dem so im normalen Leben begegnet.

Ja.

Dem Spurbel.

Ja.

Genau.

Dann sind wir durch, würde ich sagen, oder?

Hast du noch Watneu?

Natürlich habe ich alles.

Wir haben auch noch Kleinigkeiten, muss man dazusagen.

Wir haben natürlich wie immer, also haben wir Hausmeister rein noch?

Ja, wir wollten eine Sache.

Ja, du wolltest hinweisen.

Ja, genau.

Und zwar wollte ich hinweisen, ohne dafür jetzt explizit Werbung zu machen zu wollen.

Wir haben ja unseren kleinen Shop an den Start gebracht, empirie.de.

Und da haben wir letztes Zeit auch viel von erzählt, dass wir irgendwie Pakete packen und so weiter und so weiter.

Und jetzt ist es passiert, dass jemand auf unsere Homepage gegangen ist und aber in unserem Supergeek Shop gelandet ist, weil wir es verpeilt haben, da mal aufzuräumen.

Also den Supergeek Shop mit so Mincorrect Merch und so gibt.

immer noch.

Das ist aber nicht der Shop, von dem wir die ganze Zeit reden.

Der heißt Empire.de.

Das habe ich mittlerweile oder wir haben es mittlerweile auf Mincorrect.de auch verlinkt und ein bisschen aufgeräumt mal die Links.

Also da findet ihr das jetzt, wenn ihr da mal reinschauen möchtet.

Genau.

Gut, dann sind wir durch.

Dann machen wir noch natürlich wie immer ein Intro, nämlich Intro von Folge neun neunzig, Ditche.

Das wird euch Komisch vorkommen, wenn ihr die schon nicht kennt, aber wenn ihr die schon kennt, dann könnt ihr damit vielleicht connecten.

Und wir haben einen ganz tollen Audiokommentar bekommen von Sebastian.

Da hatte ich natürlich ein bisschen mit mit gerechnet, weil wir natürlich viele Imker und Imkerinnen in unserer Hörerschaft auch haben und ich habe ja neulich über Game of Drones gesprochen.

Und da hat Sebastian noch Insider Information.

Genau, er korrigiert ein bisschen Dinge, die ich vielleicht etwas schwammig formuliert habe.

Da hört man noch mal etwas von einem Experten.

Vielen Dank, Sebastian, für deinen Audio-Kommentar.

Dann würde ich sagen, sind wir durch.

Vielen Dank, dass ihr uns mal wieder gehört habt, dass ihr zu unseren Auftritten kommt, denn wir werden ja heute Abend und morgen Abend auch wieder viele von euch treffen.

Das bedeutet uns sehr viel.

Bleibt gesund, ich werde es wahrscheinlich nicht bleiben.

Ah, kann man nix machen.

Beileitsbekundung gerne per Mail oder Beschimpfung, wüsste Beschimpfung an Raini, weil er mich angesteckt hat, gerne.

Ich bin gesund, das kann gar nicht sein.

Du klingst wahnsinnig gesund.

Ich habe hier schon Placebo-Halsschmerzen.

Ja, meine Frau auch schon.

Okay, macht's gut, bleibt gesund und bis nächste Woche.

Tschüss.

Ah, Chef-Visite.

Moin.

Moin.

Mach mir erst mal einen Vogel klar.

Duckstein?

Das will ich doch wohl meinen, meinen Niko-Mann.

Boah, das perlt aber.

Hast du brandend was?

Ich habe eine Weltidee, Niko.

Ich mache jetzt was mit Wissenschaft.

Wissenschaft?

Wissenschaftskommunikation ist das Stichwort.

Ich mache ein Podcast für alle.

Ja, aber du hast doch gar keine Ahnung davon.

Da haben Leute lange studiert und du willst das mal eben mal eben so?

Das bleibt mir doch unbenommen.

Mach mir lieber nochmal ein Hobel klar.

Hallo hierwein.

Ihr habt heute das Thema Game of Drones.

Da ich selber Hobbyimpiker bin, habe ich mir gesagt, ich habe da vielleicht ein, zwei Punkte zu ergänzen.

Zunächst einmal hat Nikolas in einem Lebensatz gesagt, dass hin und wieder Völker dem Winter nicht überleben.

Das ist richtig.

Ja, das ist Alltag vom Imker, dass Völker nicht durch den Winter kommen.

Nikolas hat angedeutet, dass die Hauptursache hierfür der Tod der Königin sei.

Das wiederum ist nicht richtig.

Das kann vorkommen, dann wird das Volk allerdings drohnenbrütig oder buckebrütig.

Das ist ein anderes Thema, da will ich jetzt nicht so weit ausholen.

Meistens ist das Volk durch einen fiesen Parasiten, die Varroermilbe so sehr geschwächt, dass es nicht über den Winter kommt.

Es gibt allerdings auch Krankheiten bei den Bienenvölkern, die dafür sorgen, dass das Volk dem Winter nicht überlebt.

Hauptsächlich wollte ich aber das von euch angedeutete Thema der Inzucht ansprechen.

Das war leider doch sehr falsch.

Daher habe ich gedacht, da muss ich mal etwas aufräumen.

Zunächst einmal müsst ihr als Grundwissen wissen, dass die männlichen Bienen, die sogenannten Drohnen, selber gar keine Nahrung zu sich nehmen können.

Sie sind darauf angewiesen, dass ihre Schwestern die Arbeiterinnen sie füttern.

Da könnte man jetzt natürlich mit dem menschlichen Blick drauf gucken und über die üble Matschels schimpfen.

Das ist aber bei Weitem nicht so.

Das ganze hat System.

Juli August kommt es zur sogenannten Drohnschlacht.

Da füttern die Arbeiter in die Drohnen einfach nicht mehr.

Die Drohnen werden dadurch immer schwächer und ihre Schwestern schmeißen sie aus dem Stock oder töten sie direkt.

Das ist die brutale Wahrheit der männlichen Bienen der Drohnen.

Die Drohnen sind einzig und alleine für die Paarung da.

Sie am Leben zu halten, kostet das Bienenvolk viel zu viel Energie, damit Nahrung, die die Arbeiterin im Winter viel dringender benötigen.

Daher entledigt sich das Bienenvolk der Drohnen im ungefähr grobe Juli-August, könnte ich sagen.

Außerdem, und damit komme ich jetzt zum Punkt der Inzucht, ist der Flugradius der Drohnen damit eingeschränkt.

Es gibt überall auf der Welt sogenannte Drohnensammelplätze.

Das sind zum Beispiel Waldlichtungen oder ähnliches.

Über diesen Plätzen fliegen in der Paarungszeit der Bienen unzählige Drohnen, also männliche Bienen.

Die frisch geschlüpften Bienenköniginnen fliegen diese Plätze ebenfalls an und werden dann dort von ca.

zwanzig, dreißig Drohnen begattet.

Dabei verlieren die Drohnen übrigens ihr Leben.

Auch das Leben einer männlichen Biene ist nicht gerade schön.

Dein ganzes Ziel ist es, dich einmal in deinem Leben mit einer Königin zu fahren.

Und wenn du das schaffen solltest, dann bist du auch tot.

Einmal Spaß, das war es.

Und wenn du es nicht geschafft hast, einen Königin zu begatten, dann wirst du irgendwann von deinen Schwestern auf die Seite gemeint.

Es ist übrigens auch jetzt noch mal ein kleiner Fun Fact, ein bislang ungelösseres Rätsel der Wissenschaft, wo diese drohend sammelplätze sind.

Soweit ich weiß, ist es bisher nicht gelöst.

Niemand weiß, woher die Drohnen und die Königin wissen, wo diese drohnsame Plätze sind.

Selbst wenn man mit einem Bienenvolk ans andere Ende von Deutschland reist und weiß eine neu geborene Königin, wo die nächsten Drohnsammelplätze sind.

Aber zurück zum Thema Inzucht.

Also, wir wissen jetzt, die männlichen Bienen, die Drohnen können selber keine Nahrung zu sich nehmen.

Die Arbeiterinnen schon.

Die Königin wird auch geführt hat im Bienenvolk, die wird versorgt.

aber auf dem Flug zum Drohnsammelplatz.

Da können dann die Drohnen kein Tankstopp auf irgendeiner Blüte einlegen, um etwas neckter und damit Energie zu tanken, da sie selber nicht essen können.

Ihr Flugradius ist damit relativ eingeschränkt.

Sie haben nicht so viel Energie, um jetzt zehn, zwanzig Kilometer oder wie weit auch immer zu fliehen.

Die Königin wiederum ist dazu in der Lage.

Die neu geborene Königin kann auf ihrem sogenannten Hochzeitsflug, also den Flug zum Drohnsammelplatz, Kann sie irgendwann zwischendurch auf einer Blüte landen, dort etwas Nektas schlürfen, hat wieder frische Energie und fliegt weiter.

Sie kann also weiterfliegen als ihre Brüder, die Drohnen.

Und damit hat die Natur sichergestellt, dass es sehr, sehr unwahrscheinlich ist, dass eine Königin von einem ihrer eigenen Brüder begattet wird.

Ja, ich hoffe, das war jetzt nicht zu verwirrend und hat da ein bisschen geholfen, mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Alles Gute euch!

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