Episode Transcript
Momentum kann Growth sein, Momentum kann Revenue sein, Momentum kann aber auch andere Themen sein wie technologische Durchbrüche oder beispielsweise Partnerships und so weiter und von dem her.
Also ich glaub, was jetzt in dem Fundrails, und es hat tatsächlich weniger wie eine Woche gedauert von dem Zeitpunkt gesagt, wir legen los, wir kriegen das erste Termsheet, war die Kombination aus beiden.
Ein Software-Engineer in Deutschland ist nicht weniger gut wie ein Software-Engineer hier.
Und ich, beispielsweise, ich hab eng mit dem MIT zusammen gearbeitet, im Rahmen meiner Promotion und so weiter.
Wenn man da mal dahinter guckt, auch Google X kochen, wie gesagt, alle nur mit Wasser.
Die sind nicht cleverer.
Herzlich willkommen zum OMR Silicon Valley Update.
der Podcast mit Christian Büzer, der euch von deutschen Erfolgsgeschichten aus San Francisco und dem Welle berichtet.
So, heute mal einer im Podcast, bei dem es gerade immer wieder so richtig abgeht, Karriere technisch im Silicon Valley.
unter mich ganz stolz drauf, weil Ralf ist wirklich ein super Typ und dazu auch noch mein Nachbar, jedenfalls zwei Blocke entfernt, wohnte auf der gleichen Straße und ich nehme mal so ein paar Punkte oder Eckpunkte aus dem Podcast.
Also der war im BMW Global Leadership Programme oder bei Google X, der Moonshot Factory, der hat als erstes Start-up im Robotics Bereich gebaut, hat viele Millionen dafür graced und hat jetzt gerade mal vor einem Jahr eine neue Firma gestartet im Compliance Bereich und hat schon über oder knapp zehn Millionen Dollar graced für die neue Company.
Also da geht es auf.
Und dazu geht er mit sage und schreibe den Sackaburks.
Also den Sackaburks.
Zusammen Heli Skying und hat dazu auch eine relativ brutale Meinung über Deutschland als Gründerstandort.
Also als seiner Spoiler hat gesagt, du kannst in Deutschland gründen, aber du machtest dir damit halt echt schwer.
Und ja, ein Deep Dive mit jemandem, der vom deutschen Konzern über die Google Moonshot Factory zum zweifachen Founder wurde und dabei nie aufgehört, hat auch Adrenalin zu suchen.
Und bevor es losgeht, habe ich mir gedacht, mache ich nochmal so eine kleine...
Best of oder ein kleines Summary, ein Review.
Das machen wir mit alle.
Ich habe es jetzt gesehen bei LinkedIn, bei Spotify ja schon seit Jahren.
Also was waren die fünf erfolgreichsten Folgen des Jahres?
Erst mal, bevor ich das mache, vielen, vielen Dank, dass du hier mir alle zwei Wochen zuhörst.
Das bedeutet mir wirklich sehr, sehr viel und das macht mir unheimlich viel Spaß, eure ganzen Feedback zu bekommen in der WhatsApp-Community.
Total klasse.
Aber ja, die fünf besten Folgen von den Number of Plays.
Nummer fünf, Hartmut Esslinger, der Apple und Frog Design, Legende, gerade vor ein paar Wochen hier S.I.F.
gegangen, der würde wahrscheinlich noch auf den höheren Plätzen vorrücken, wenn er ein bisschen mehr Zeit gehabt hätte.
Platz Nummer vier, Florian, jünger Mann von Listenlabs, der mit twenty-fünf Jahren schon siebenzwanzig Millionen Dollar gereist hat.
Der dritte Platz geht an Nick Turley.
Wir kennen ihn alle von OpenAI, dem Gottfather of JetGPT.
Der zweite Platz geht an David Paffenholz von Jukebox mit seiner sieben Tagewoche im Office.
Und der erste Platz geht an Philipp Wien.
Von NEXSAI AI, dem Go Big or Go Home Podcast.
Und eins kann ich schon verraten, von Philipp, gibt es demnächst ein kleines sehr interessantes Update, das wir hier sehr exklusiv verkünden werden dürfen, aber dazu erst mehr im Januar.
Und dazu, also erst mal Kongrets zu den meisten Plates, Philipp und das Lustige ist, und es ist wirklich ein Zufall, das schwöre ich, die heutige Folge wird auch noch von Philipp Wien und Nexar AI, also seiner Firma hier, supportet und gesponsert.
Also vielen Dank dafür, die Jungs und Mädels bei Nexar, die gehen gerade richtig gut ab und heiern ohne Ende und suchen Leute aus Deutschland.
die hier zu Ihnen nach San Francisco in deren Office kommen.
Was Sie gerne suchen, werde ich gleich im Podcast erzählen, wie man sich da bewerben kann.
Gibt es alles in den Show-Notes.
Also wie gesagt, die Folge heute präsentiert von nexa.ai.
Und wenn euch dieser Podcast gefällt, vielleicht ein kleines Weihnachtsgeschenk für mich, würde ich mich total freuen, über ein Review oder einen Kommentar in den Comments bei Spotify zum Beispiel.
Das macht richtig Spaß, die zu lesen.
Vielen Dank dazu, aber genug der Vorworte, der neue Podcast mit Ralph Schöhnherr oder Dr.
Ralph Schöhnherr von Mir...
Auf geht's.
Moin Reif, moin, grüß dich.
Gehst du diesen Winter wieder Hellyskiing mit den Zuckerburgs?
Du wirst lachen, also ich wurde gefragt, ob ich mitgehen will diesen Winter.
Das ist nur nicht so ganz günstig und von dem her muss ich das so alle...
Zwei bis drei bis vier Jahre eher mal schieben, also von dem her habe ich mir vorgenommen, im nächsten Winter dann hoffentlich wieder mitgehen zu dürfen, aber dieses Jahr schlicht und ergreifend nicht drin.
Das müssen wir gleich nochmal aufrollen, aber das war nur ein kleiner Teaser, damit die Leute dran bleiben.
Aber lass mal vorne anfangen.
Wo kommst du eigentlich her?
Also wenn es ganz genau gönnt ist, ich bin in Köln geboren, das steht auf dem Ausweis, da habe ich aber auch nur die ersten drei Jahre in meinem Leben gelebt und dann den Rest meiner Jugend bin ich in Freiburg aufgewachsen, zur Schule gegangen, also von dem her sage ich immer, ich bin Freiburger für mich auch wie Freiburger, also von dem her.
Freiburg und Preiskauf ist die Heimat.
Und du hast mir mal beim Bierchen erzählt, dass du so ein bisschen das schwarze Schaf der Familie bist.
Da musste ich ein bisschen lachen, weil du bist mittlerweile sehr erfolgreich hier.
Wie kommt das?
Wie wurdest du von Eltern beeinflusst, dass du vielleicht nicht Unternehmer werden solltest?
Ja, also das erklärt sich, glaube ich, so ein Stück weit damit, dass in meiner Familie neben meinem Vater alle meine Geschwister Jura studiert haben.
Also sozusagen alle sind Volljuristen, sind Anwälte geworden, haben wir mittlerweile auch nennen.
Scheinbar, ein Richter jetzt mit im Familienkreis und von dem her bin ich da schon immer, glaube ich, derjenige gewesen, der schon auch ein Stück weit das Interesse, glaube ich, da war.
So, warum willst du nicht du, Joa, studieren?
Wäre das nicht interessant?
Und wie das so klassisch ist, auch über meine Großeltern, so bist du Doktor oder Jurist, wenn bist du erfolgreich.
Und ich glaube, was so in meinem Leben für mich häufig immer richtig war, meine eigenen Interessen zu finden.
Und ich hatte da also auf das Thema relativ wenig Lust und bin dann in einen anderen Weg gegangen, habe mich Wirtschaftsingenieurwesen, Business & Engineering und dann tief in den Bereich Engineering und Mathematik gegangen und hat sich dann im Endeffekt schon mich als guter Weg herausgestellt, aber natürlich jetzt so im Rahmen meiner Familienmitglieder bin ich da schon so ein Stück weit.
es war zu scharf.
Ein Doktor ist er trotzdem gemacht, also kein Medizinischen, aber das würde ich ja sagen ist ja fast noch schwieriger.
Und was hast du durst dann irgendwas mit Mathe studiert?
Genau, ich habe in Wirtschaftsingenjüsen in Karlsruhe angefangen, war dann das das Versuchskaninchen der erste Bachelor-Master-Jahrgang und da haben sich viele Dinge im Studium immer rumgedreht.
Und der große Vorteil war, dass man dann sozusagen jetzt nicht diese komplette Zeit wie im Deplo, wenn Karlsruhe sein müsste, das wird dann doch nach drei, vier Jahren relativ klein, sondern der große Vorteil für mich war, ich konnte zu Masternummer waren das hin.
Und da war ein Programm beim George Attack in Atlanta für mich sehr interessant und das war eben stark mathematische Optimierung, das hieß Systems Engineering, aber im Wesentlichen ist das halt viel Mathe, viel Statistik und da habe ich mich dann relativ voll gefühlt und bin dann von da dann sozusagen in meinem Buch.
Leben eingestiegen.
Okay, okay.
Und du warst dann irgendwie in so ein BMW-Global Leadership-Programm.
Wie kommt man da rein?
War das dann so ein bisschen, man wurde von der Uni abgeworben oder wie ging das los?
Ja, das ist eigentlich auch ganz interessante Geschichte.
Also ich glaube, ich persönlich glaube, man muss auch viel Glück im Leben haben, also so zur richtigen Zeit, am richtigen Ort sein.
Ich glaube, das ist bei mir ein paar Mal passiert.
und eine der Dinge, die ich mich noch gut erinnere, ich habe dann während dem Masterstudium einen Praktikum bei BMW gemacht und ich war da auf so einem.
Das war ein Consulting-Projekt, das heißt ich habe da unglaublich harte Arbeitszeiten mit den Consultants dann halt mitgefahren, also die halt da wirklich Tag und Nacht zum Endeffekt beschäftigt waren.
Und ich hatte eigentlich keine Zeit irgendwie so groß Dinge außerhalb zu machen.
Und da gab es eben glaube ich eine Orientierung bei BMW und da haben die unterschiedliche Programme vorgestellt.
hatte keine Zeit dahin zu gehen.
Mir hat dann aber ein Kumpel über das Mittagessen das erklärt und er sprach dann von diesem BMW Trainee-Programm.
Und das klang super interessant, weil man da für achtzehn Monate normal viele Unternehmen gelernt hat.
Und man wurde in zwei unterschiedliche Länder geschickt, aber halt extrem kompetitiv, irgendwie so drei bis viertausend, fünftausend Bewerber, je nachdem pro Stelle, zweimal im Jahr rekrutieren die da.
Und da habe ich dann einfach so ein Stück weit auf gut Glück aus Atlanta eine Bewerbung abgeschickt und gedacht, na ja.
Vielleicht habe ich das Glück und sortiere mich auf einen falschen Stapel und so kam das dann auch.
Also ich wurde dann irgendwann zum Assessment Center eingeladen und hatte dann auch wieder so ein glaube ich ein Stück weit das Glück, dass ich dann mir einer dieser wenigen Plätze sichern konnte.
und dann war es für mich ein Stück weit auch relativ klar, dass es halt eine super Karriere startet, wenn man da in so kurzer Zeit so viel von so einem relativ guten, großen etablierten Unternehmen lernen darf.
Und das ist man ist in so einer Rotation dann irgendwie drin und gibt es dann also ein Ziel, dass man sagt, okay, nach drei Jahren ist man dann da oder wie läuft es ab?
Also Dadurch, dass es relativ pustiesträchtig war, gab es da schon relativ viel Mentorship und Pläne, wie es dann weiterging.
Es waren halt diese achtzehn Monate, vier Stationen, zweimal im Ausland.
Ich habe eine Zeit dann wieder aus A verbracht, eine Zeit lang in China.
Und dann hatte ich auch einen Mentor, der auch relativ gut, karrieremäßig bei BMW unterwegs war.
Und da eigentlich wieder ein ganz interessanter Punkt, der hat mir dann schon so einen Weg vorgelegt, so von wegen, dann gehst du da an, dann wirst du hier gruppenleitern, gehst du ins Ausland, dann wirst du abseilungsleiter und dann wirst du vorstanden bei BMW.
Also, witzigerweise sind ja, glaube ich, die letzten beiden der CEOs bei BMW.
kommen ja aus ihrem eigenen Nachwuchsprogramm.
Das sind Leute, die wirklich von Anfang bis Ende da waren.
Also ich glaube, es ist schon ein Weg, Karriere zu machen.
Aber interessanterweise, als dann mein Trainingprogramm zu Ende kam, habe ich mich dann wieder so einen ähnlichen Stück weit auch wie mit meiner Familie dann dagegen entschieden.
Also ein Stück weit wieder gegen den Strom geschwimmen.
Und also ich habe mich dann sozusagen mir den ganzen Hinweis angehört, aber gesagt eigentlich habe ich darauf relativ viel nicht Bock, mich interessiert mehr dieses Innovationsthema.
Und dann sozusagen ...
haben wenige verstanden, aber ich bin dann sozusagen Teil von einer relativ neuen Innovationstruppe geworden und da sonst ein Stück weit wie die Jungfrau zum Kind auch dann auch relativ früh in meiner Karriere in eine relativ große Verantwortung gerutscht.
Aber das war zu dem Zeitpunkt, als ich mich sozusagen dafür entschieden habe, nicht klar, dass mal mehr sonst ein Stück weit einfach wieder eine Entscheidung dafür für die Dinge, die mich halt interessieren und worauf ich halt Bock habe.
Was habt ihr da gebaut, irgendwelche Roboter oder?
Also das kam ein Stück weit so zustande, dass zu dem Zeitpunkt, als die Innovationsgruppe gegründet wurde, da gab es dieser neue Fokus auf dieses ganze Thema Industrie.
Also so alt bin ich mittlerweile.
Dass das der neueste Schrei war und das hat dann auch relativ viele Tension.
Also das hat dann der Produktionsvorstand sich direkt angenommen und dann haben wir da in so einer Gruppe von sechs Leuten mit dem Produktionsvorstand alle zwei, drei Wochen zusammengesessen und Dinge vorangetrieben.
Und dann wurden diese Themenfelder eben ein Stück weit verteilt.
und das ist, glaube ich, ähnlich.
wie wenn man da so ein Unternehmen wie jetzt beispielsweise Facebook halt, Facebook-Mitarbeiter Nummer Fünfzig ist oder so, rutscht man da schneller in gewissere größere Verantwortung.
und so kam das dann bei mir.
Also ich habe dann dieses komplette Themenfeld, innovative Automatisierung übernommen und ausarbeiten dürfen und da wuchs das dann sozusagen um mich relativ schnell rum mit dem Fokus sozusagen.
Themen zu automatisieren, die historisch nicht möglich waren zu automatisieren und da halt wirklich komplett neue Wege zu finden in der Industrie, die ja eigentlich schon relativ hoch automatisiert ist.
So, ich habe es gerade schon einmal angekündigt am Anfang.
Heute die Folge wird präsentiert von Nexar AI.
Persönlich von Philipp Wehm, dem CEO.
Der war hier im Podcast von ein paar Wochen.
Ich empfehle wirklich vollen Herzen, sich die Folge mal anzugucken.
Es ist richtig Spaß gemacht mit ihm.
Und Nexar, die suchen gerade nach neuen Mitarbeitenden, nämlich nach deutschsprachigen Mitarbeitenden.
Und deswegen haben sie gesagt, hey, das sollten wir auf jeden Fall mal im Podcast hier erzählen.
Ja, und das ist echt eine spannende Firma.
Die haben so die Top-Investoren aus dem Welle, zum Beispiel Andriesen.
Horowitz, die arbeiten global mit Fortune-Fivehundred-Company zusammen und deren Vision ist es halt Industriefirmen und Ingenieure in das KI-Zeitalter zu bringen.
Und genau dafür brauchen sie halt die absoluten Rockstar-Mitarbeitenden, die Deutsch sprechen.
Und wenn du halt Software-Entwickler bist und halt Bock hast, strategisch zu denken und AI nicht nur zu bauen, sondern beim Kunden wirklich zu implementieren, dann solltest du jetzt zuhören.
Nexta stellt aktuell für die Rollen Forward Deployed Engineers und Forward Deployed AI Strategies ein.
Und das sind halt so Rollen für Menschen, die einfach Bock haben, nah am Kunden zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und Lust haben, AI-Lösung von der Idee bis zur Umsetzung zu treiben, direkt bei führenden Industriekunden weltweit.
Du arbeitest also nicht nur an irgendwelchen Demo-Daten oder du löst keine hypothetischen Probleme, sondern du baust AI, die wirklich mehr Wert bringt.
Wenn du also neugierig bist, wenn du deutschsprachig bist, wenn du Bock hast auf ein Visa und wenn du Bock hast, hier in Silicon Valley zu kommen, Nexar, die kümmern sich.
Da solltest du dich auf jeden Fall bewerben auf nexar.ai.
Nexar ist mit doppel X-Alef-Infos dazu.
Findest du natürlich auch in den Show-Notes und damit zurück in den Podcast.
Ich meine, war das dann auch schon so ein bisschen so KI.
erste Anfänge, dass man gesagt hat, die Roboter müssen selbstständig Entscheidungen treffen?
Oder wie kann man sich das vorstellen, worüber ihr nachgedacht habt?
Also, wir haben uns relativ viel anfänglich mit dem Thema Mensch-Roboter-Kollaboration.
Da war dieser neueste Schrei, dieser Leichtbau-Robotik, die eben halt Kräfte wahrnimmt und dass man diesen Sicherheitszaun los wird.
Und da war immer der Sales-Bedschalt.
Das ist halt einfacher, ist schneller, ist es günstiger, weil du viel dieser Sicherheitstechnik nicht brauchst.
Da waren wir auch tatsächlich die ersten in Deutschland, in der Erdomene.
die da auch wirklich konkret Dinge umgesetzt haben und in Serie gebracht haben.
Aber KI war so ein Stück weit jetzt noch kein Thema in der Praxis.
Aber es gab sozusagen diese theoretischen Konstrukte schon.
Also das war gerade so die Zeit, wo DeepMind ganz bekannt wurde, dass sie halt hier die Atari Videospiele gespielt haben und dann mit Reinforcement Learning unglaublich viel gemacht haben.
Und das war nachher auch die Inspiration für mich, nochmal zu promovieren.
Also, das kam danach.
Also, im Endeffekt war das so, dass ich in dieser Gesamtverantwortung nach einer innovativen Automatisierung bei BMW war meine größte Herausforderung, dass diese neuen innovativen Automatisierungssysteme halt nicht selbst gelernt haben.
Das heißt, die funktionierten immer super, solange sich die Welt nicht verändert hat.
Wenn die Welt sich dann so ein Stück weit verändert hat, fragt das Gartenhaus immer relativ schnell in sich zusammen.
Um dann sozusagen ganz egoistisch meine eigenen Probleme zu lösen, habe ich mich dann eben halt in das...
Thema eingelesen und mir gedacht, hey, wie können wir das denn, wie können wir das System beibringen, da auf gewisse Umstände zu reagieren, die vorher nicht bekannt sind, die wir vielleicht auch nicht abschätzen können.
Und dann hat es mich mein Effekt so weit fasziniert, dass ich wirklich nochmal dann...
neben meinem Vollzeitjob berufsbegleitend an die Uni bin und hab dann im Bereich vielen Forstmittel an ihn promoviert.
Schlicht und ergreifend war es mich halt echt interessiert, aber auf der anderen Seite auch, weil mir klar war, wenn ich mich da jetzt nicht irgendwie committe und mir da so ein klares Ziel setze, dann ziehe ich es nicht durch.
Und das war im Endeffekt dann, glaube ich, auch einer der Gründe, wie sich dann meine Karriere dann auch zukünftig weiter gestaltet hat, aber eigentlich so ein Stück weit auch wieder viele Dinge zustande gekommen, die ich so nicht geplant hab, wenn ich ehrlich bin.
in so Automobilkonzern, da ist ja so ein bisschen so ein Doktor auch immer noch so sehr hoch angesehen, also wenn du die Vorstandsetage und guckst, da ist ja überall mindestens ein PhD, wenn ich zwei war das dann trotzdem immer noch so ein bisschen so die Backdoor, dass man sagt, ja wenn das jetzt, also bei Weiß oder war dir schon klar damals, okay, gut, ich mach das jetzt noch ein bisschen bei BMW und dann will ich eigentlich auch irgendwie ONEUS in.
Also ich habe das nicht für den Titel gemacht.
Es ist schon richtig, dass diese komische, dass du den ein musst mit Doktor ansprechen, den anderen nicht und so weiter.
Und wenn du Doktor bist, dann musst du den nicht mehr Doktor nennen.
Also das gab es schon.
Aber es war schon zu einem Zeitpunkt, wo dann auch in der Vorstandsabteilung von BMW viele Wohnedoktor auf einmal saßen.
Also es hat sich schon geändert.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe meinen Doktortitel irgendwie noch nie gefühlt, noch nie irgendwie so groß benutzt, außer vielleicht so ein Stück weit für Selbstmarketing.
Das ist jetzt gerade im Start-up-Bereich.
dass ich ein bisschen mehr Ahnung worden in dem hab.
Aber es war keine, dass man relativ tatsächlich stark daraus getrieben, dass es mich halt echt interessiert hat, dass ich gesagt hab, hey, ich möchte da noch mal einsteigen.
Und da muss man aber auch mit sich selber ehrlich sein, also ob man dann wirklich am Sonntagabend und am Holiday noch mal Paper liest und was schreibt, da muss man schon auch ein klares Ziel haben.
Und sonst macht man es nicht.
Und das war für mich im Endeffekt dann die Entscheidung zu sagen, okay, ich find noch mal einen Dr.
Vater, geh noch mal zurück an die Uni und dann erzähle ich es allen meinen Freunden und dann hab ich auch irgendwann zu liefern.
weil dann der Druck, den ich gebraucht habe, das auch durchzuziehen.
Okay, okay.
Und wann war dir klar, dass du nach Samuansisco oder hier ins Welli willst?
Hat es sich das so langsam entwickelt oder gab es einen bestimmten Moment?
Das ist für mich, also, da hat Google ja mich gefunden.
Also im Endeffekt war das so, dass ich in dieser Rolle bei BMW relativ gut unterwegs war und dann war auch schon Diskussion, weitere Karriere-Schritte und so weiter, die Promotion sozusagen im letzten Stand.
Und aufgrund dieses Hintergrund ist Google auf mich aufmerksam geworden.
Die haben sozusagen um den Zeitpunkt herum ein Projekt gegründet gehabt, wo die Idee war.
Klicken wir es nicht hin, Software beizubringen, wie man Software schreibt, mit einem initialen Endmüllungsbereich im Bereich Robotik.
Und dann haben die natürlich geguckt, wo finden man denn Leute, die da neue Dinge tun?
Die Automobilindustrie liegt relativ nah, weil es hat einer der most advanced User von Robotikbereichen Automatisierung ist.
Das heißt, die haben dann den Bereichen geguckt und wurden dann ein Stück weit auf mich aufmerksam.
Haben die überlegt und dann geguckt.
Im Endeffekt, nee, das kam tatsächlich über eine direkte Kollaboration von Google zu BMW und sozusagen am Austausch und ins Gespräch zu gehen.
Ja, und dann sind sie sozusagen, kam das an meinem Schreibtisch vorbei und dann ging die Gespräche los und dann haben sie mich kennengelernt, meinen Hintergrund, die Promotion.
Und als ich mich dann sozusagen aus dieser Rolle verabschieden habe, um zu sagen, hey, ich übergebe das jetzt, um sozusagen was Neues zu tun, haben sie dann die Chance gesehen, sozusagen mir ein Angebot zu machen, dass ich nicht abschlagen wollte, sozusagen hierherzukommen und dann im Bereich bei Google X da diesen geheimen Themen zu arbeiten.
Okay, okay.
Und dann gibst du da visumsmäßig keine Probleme, weil du halt...
und promoviert hast, oder gibt es irgendwie O-One oder was?
Oder wie bist du da hingekommen?
Ja, das war gefühlt, war das relativ einfach aus meiner Sicht.
Also, das hat Google dann ein Stück weit schon auch übernommen.
Die haben gesagt, hey, wird man gerne machen, wird man auf einen O-One-Visum machen.
Und wir haben da auch sozusagen alle volle Unterstützung.
Und klar, natürlich, wenn man promoviert hat in dem Bereich zu dem Zeitpunkt, war das dann auch irgendwie gefühlt, nicht so schwer, dann auch paar Leute zu finden, die mir Empfehlungen schreiben zu schreiben.
Und also, war tatsächlich, glaube ich, eine Sache von weniger wie zwei Monaten, das alles dann irgendwie einzutöten und herzuziegen.
Also, das kam relativ schnell.
Okay, okay.
Gab's dann irgendwie für dich so ein Kulturschock?
Ich mein, wenn du halt Google X alles so geheim und irgendwie so an den großen Moonshots ist, das heißt ja, The Moonshot Factory, ne?
Ich hab im Januar eine Aufnahme mit einem Deutsch.
ne, das ist jetzt alles alleine, hab ich schon ganz gespannt.
Wie war das im Vergleich zu München, BMW?
Also hast du da irgendwie so Momente, wo du dachtest, so Holy Shit, hier wird dir die Zukunft irgendwie gebaut?
Also ich glaub, dass im guten und den schlechten gab's da schon Momente, wo ich ...
so sagen überrascht war.
also ich glaube immer guten anzufangen.
was mich extrem positiv überrascht hat in dem umfeld war.
Wie wenig silos es gibt und wie stark man sich gegenseitig hilft und ich habe das später auch verstanden.
also wenn das sozusagen bei google in gewissen karriere schritt mal gemacht hast und die karriere leider hoch genug geklettert bist dann ist ein großer teil deiner compensation company wide impact und company wide impact ist immer.
Das Beste, was dir passieren kann, ist, dass sich jemand vor dem anderen Team meldet und Hilfe braucht.
Das heißt, wenn ich da sozusagen diese Korrefäen und gefühlt Genobellpreisträger an ihren Bereichen angeschrieben hab, da waren die immer Feuer und Flamme, sozusagen, Lust zu retten und mir zu helfen.
Und das war gefühlt so ein Großkonzern davor, das komplette Gegenteil.
Aber nee, das ist nicht unser Job, das machen wir nicht, kann man nicht helfen, haben wir keine Kapazität für die nächsten zwei Monate oder wie auch immer.
Und das war geil.
Aber ich hab das eben, glaube ich, ein Stück weit dann auch für mich verstehen dürfen, dass ich sage, das ist alles eine...
eine Frage der Encentives.
Du musst halt die entsprechenden Anreize geben.
Und bei Google ist man schon ein Stück weit am gewissen Karriere-Stufe sehr stark auch incentiviert, da einfach auch zu helfen und diesen Company Might Impact zu erzeugen.
Also das muss ich sagen, das war eine sehr, sehr positive Überraschung.
Was für mich eine größere Herausforderung war, ich fühlte, fühlte gefühlt in so ein Stück weit ein Loch.
Also beim BMW gefühlt so sechti Stunden und siebti Stunden die Woche alles Mögliche.
Und dann bei X war es eher das Gegenteil.
Das war so von wegen, hey, also ...
Terrorisch haben wir nicht viel zu tun, aber das Problem, was wir lösen, ist unglaublich hart.
Und das war schon eine Umstellung.
Es geht jetzt nicht mehr darum, wie viel ich tue, sondern das, was ich tue, ist halt extrem schwierig.
Da muss man halt irgendwie tiefer einsteigen.
Und das war schon eine Umstellung, die mir nicht ganz leicht gefallen ist, wenn ich da ganz ehrlich bin.
Bei Google X, wenn man da so mal raufguckt, was da rausgekommen ist, da ist ja irgendwie Waymo rausgekommen und so.
Also einige so richtig krasse Dinger.
Aber ja auch ganz viel, wo nie was draus geworden ist.
Ich meine, es gibt so Leute, die Spaß haben darüber, dass bei Google, wenn der, wenn man sagt, wenn der bei Google der Produktmanager geht, dann wird das Produkt eingestellt.
Was hat das so gemacht, wenn man da an so Sachen Moonshots gearbeitet hat, irgendwie ein Jahr lang oder was?
Und dann haben die einfach gesagt, okay, next project.
Ja, also...
Teil von dem Mantra von Google X, was mir eigentlich sehr gut gefallen hat, waren eigentlich zwei Dinge.
Also zum einen, geh früh zum Kunden und sozusagen such Kunden Feedback.
und das zweite war diese Analogie, wenn du es sozusagen einen Affen auf so eine Säule setzen möchtest und ihm beibringen möchtest, Shakespeare zu zitieren, dann fangen wir dem Affen an, weil es ist sehr intuitiv und vielleicht auch sehr deutsch, manchmal erst mal die Säule fertig gemacht.
Und dann war immer so den Mantra so von im Englisch nieß es halt pedestal, das ist pedestal building und so, wir müssen auf den Affen fokussieren.
Und das muss ich sagen, das ist schon extrem clever und da ist auch glaube ich unglaublich viel Wahrheit drin.
Wenn man dann hinter den Vorhang guckt, habe ich das Gefühl gehabt, dass das nicht manchmal immer so ehrlich gelebt wurde.
Also ich glaube, da wurde auch unglaublich viel Politik manchmal gemacht und ich glaube in einer gewissen Form war noch viele dieser Ideen die dann sozusagen von der Grundidee und da ist ja unglaublich alles möglich.
Also erst mal kreativ, komplett maximaler Ideenspektrum.
Und da ist auch unglaublich viel Miss dabei, wenn man ehrlich ist, wenn man halt so kreativ denkt.
Und was ich, glaube ich, gefühlt gesehen habe, ist, da waren viele gute Ideen, die das dann auch in Umsetzung geschafft haben, jetzt beispielsweise autonomes Fahren.
Da waren aber auch viele Ideen dabei, die halt eigentlich relativ wenig Sinn gemacht haben, aber die ist dann schon ein Stück weit auch geschafft haben, zum Teil hunderte Leute nachher da zu steilen als Projektaufwand.
Leute, die dahinter standen, relativ gut waren, sozusagen diese Politik zu spielen.
Das war ein Stück weit für mich das Thema, wo ich mir dann ...
auch relativ wenig Illusion gemacht habe.
Also da waren Projekte dabei, wo ich mir gesagt habe, also ich bin mir ganz sicher, dass das in zwei, drei Jahren nicht mehr existiert.
Einfach, weil ich glaube, die Ambitionen sehr groß waren und ich glaube, der tatsächlich die technologische Forschschritt gar nicht unbedingt korreliert hat mit dem, wie groß diese Projekte dann wurden.
Also für dem her ist tatsächlich auch relativ viel eingestampft worden.
Ich glaube, das hat sich dann zu dem Zeitpunkt, wo ich mich dann aus dem Bereich verabschiedet habe, auch stark verändert.
Also das wurde dann mehr...
Da sind auch viele Leute dazu gekommen, die kommen aus dem Venture-Bereich, wo es dann heißt, hey, wir müssen andere Logiken anwenden.
Also das Mantra ist super.
Und ich glaube, da ist auch unglaublich viele gute Dinge passiert.
Aber auf der anderen Seite, klar, ist da auch unglaublich viel Mist weit vorangetrieben worden.
Und der dann halt im Endeffekt dann irgendwann später das Einsehen kam, dass wir sagen, hey, wir sind halt einfach technologisch noch nicht so weit.
Das müssen wir jetzt also dann auch mal uns ehrlich eingestehen.
Und dann haben wir mit dem Projekt auch das halt nicht wieder auf.
An sich ist es ja schön so zum Lernen eigentlich, wie man eine auch startet.
Also wenn man so ein bisschen wissenschaftlich angeht, erst mal den ganzen Research zu betreiben und irgendwie Sachen, was du gerade sagst mit dem Kunden, finde ich ja schon ganz spannend und genau das ist ja dann passiert.
Du hast ja dann auch irgendwann gesagt, okay, Ich habe jetzt hier eine Menge gelernt, natürlich was Eigenes machen.
Wann wurde die das klar?
Ganz kurze Anhängdote nebenbei.
Ich habe ja auch mal bei LinkedIn gearbeitet und irgendwann haben die Leute immer gesagt, du musst unbedingt in den Start-up gehen, sonst bist du gar nicht im Silicon Valley.
War das auch so ein Gefühl, dass wenn man da bei Google war, man war nicht in so einer Blase und deswegen muss man irgendwann in den Start-up selber gehen.
oder was war für dich die Motivation?
Also für mich war das tatsächlich von mir selber ausgetrieben.
Ich hatte immer Bock drauf.
Wie ist denn das, so ein Unternehmen aufzubauen?
Und ich glaube, was für mich eigentlich der Hauptfaktor war.
Ich habe bei Google haben Sie mir immer gesagt, ich wollte immer diese Produkte nehmen und dann halt zum Kunden bringen.
Und dann haben alle gesagt, nee, Ralph, das ist wieder hier pedestal building.
Das ist die Säule.
Wir müssen uns auf den Affen fokussieren.
Und ich glaube, da bin ich halt wahrscheinlich auch zu sehr pragmatisch in gewissen Themen, wo es mir einfach auch darum gehen.
Hey, ich will eigentlich vielleicht das einfache Produkt nehmen und zum Kunden bringen.
Dann schad jetzt sozusagen an dem Ding zu arbeiten, was Nummer fünf bis zehn Jahre arbeitet.
Und da war tatsächlich für mich einfach auch eine Lücke, wo ich gesagt habe, hey, wenn ich jetzt in den nächsten ein bis zwei Jahren wirklich ein Produkt zum Kunden bringen will, dann kann ich das hier wahrscheinlich nur sehr schwer.
Dementsprechend war dann sozusagen der einfachste Weg, das zu tun, wenn ich sozusagen komplett in Kontrolle bin.
Und das hat mich dann dazu bewegt, auch wieder eigentlich zu einem Zeitpunkt, der nicht besonders vor der Laft war.
Also genau Mitte zwanzig zwanzig, wo ein Covid gerade am Turm waren, hab ich mich dann aus diesem sicheren Hafen beantiedelt und gesagt, Effet, ich versuch's und bin das Erste an dem gegründet da.
Okay, okay.
Und wie hast du da Co-Foundern kennengelernt?
Also ist das über Google passiert, oder?
Ja, aus einem persönlichen Netzwerk raus.
Wir kannten uns von dem Unternehmen, also was auch eine Learning für mich schon ist.
Und ich glaube, da, wenn es Leute interessiert, das ist mein Ansatz.
Du weißt, dieses Co-Founder-Matching, das funktioniert für ein paar Leute, aber ich persönlich habe schon die Erfahrung gemacht, dass du besser man die andere Person kennst, desto wahrscheinlicher ist es, dass diese persönlichen Themen und zum Teil auch wirklich der Bullshit dann einfach nicht in den Weg kommt.
Also von dem her ist das schon auch für mich eine sehr, sehr wichtiger Faktor in meiner Co-Foundersuche, ist immer, wie gut kenn ich die Person.
Klar, passt das natürlich auch vom Skillset.
Das müssen viele Faktoren zusammenkommen, aber so jetzt auf co-founder-matching-Jagd zu gehen über YC und Simula, das ist ein Weg, der für mich glaube ich nie so richtig funktioniert hätte, wenn ich ehrlich bin.
Und wie hast du das angegangen?
Also hast du dir eine lange Liste gemacht mit Ideen?
Hast du gesagt, okay, da habe ich was gesehen von Google, das kann ich jetzt irgendwie selber machen?
Oder wie bist du auf deinem...
und vor allem, was war die Idee?
Wie ging das los?
Also, interessanterweise ist schon so gefühlt, glaube ich, den Fehler gemacht.
Ich habe halt echt einen Hammer gehabt und den Nagel gesucht.
Da bin ich auch ganz ehrlich im ersten und zweiten Unternehmen.
Ist das jetzt anders gewesen?
Aber ja, klar, also da ist ich hingesetzt.
So was sind die Themen, die mich interessieren, für die ich brenne, die ich auch Bock drauf habe, durchzuziehen und mit meinem Co-Foundar das dann sozusagen zu...
haben gemacht und dadurch realisierte sich relativ schnell dieses Thema im landwirtschaftlichen Bereich heraus.
Vielleicht auch als Freiburger, sie mir ist halt das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig.
Ich bin zusammen mit meinem Großvater aufgewachsen, der war Professor für Entomologie an der Universität in Freiburg, deswegen immer sehr, sehr viel, sozusagen Liebe für die Natur gehabt und unsere Umwelt und dementsprechend war dann sozusagen das ein Thema, wo ich auch echt Lust drauf hatte, im Climate-Bereich was zu tun.
Das war initial eigentlich nicht mehr der Gedanke, dass man sagen, hey, das ganze Indoor.
Also damals war dieses ganze Thema Indoor Cultivation, Greenhouses, ist die Zukunft und der Klimawandel macht es auch irgendwann mittelfristig und möglich außen anzubauen und so weiter und sofort.
Und dann sind wir sozusagen relativ früh da in den Hype mit eingestiegen und haben dann versucht sozusagen unsere Nische in dem Produkt zu finden.
Okay, und ihr wolltet Roboter bauen, die irgendwie so Vertical Farming machen, oder?
Genau, also die Value Proposition des ersten Unternehmens war, dass wir sozusagen eine Roboterlösung entwickelt haben, die dann in der Lage war.
flächendeckend Daten aufzunehmen in der Vertical Farm oder in so einem Gewächshaus, Greenhouse und dann diese Daten zurückzuführen für, sag mal, Entscheidungsfindung und damit dann einfach auch höhere Träger rauszuführen, Missernten zu vermeiden, Effizienzen zu steigern.
Das war so ein Stück by the value proposition von eigentlich von Anfang an und das haben wir dann auch am Ende tatsächlich so entwickelt und zum Kunden gebracht.
Interessant.
Ich habe gesehen.
Bei Vertical Farming gibt es sehr ertragsreiche Produkte.
Zum Beispiel Erdbeeren habe ich gesehen in Japan, die irgendwie für sieben Euro oder Dollar die Erdbeere verkaufen.
Ein anderes Produkt, was sehr ertragsreich ist.
Daran hast ab ihr euch erst mal ausgetobt, mich kann aber es.
War das so ein bisschen so, weil das den größten ertrag bei dem Output gibt?
oder gab es irgendwelche anderen Gründe, dass man gesagt hat, das ist ein sinnvolles Thema.
Das war ja damals auch so ein Trend, dass man gesagt hat, die Regulation ändert sich und das ist jetzt irgendwie ein Riesenmarkt, der total abgeht.
Ja, also die Hypothese war schon immer, dass du halt einfach...
anfängst da wo sozusagen du den größten Mehrwert schaffen kannst und natürlich der Cannabis Bereich schon als mal Beachhead Markt prädestiniert zu sagen hey wir fangen halt an.
wenn man sozusagen eine so eine Missernte vermeidet sind das hunderte Tausende von Dollar.
und wenn das in meinem Salat an Bauer machst und das eher hunderte von Dollar von dem her war das als Beachhead eigentlich gedacht.
um da aber dann auch ganz transparent zu sein war es dann schon so dass dieses System kosten.
also wir haben das versucht echt in den Griff zu kriegen.
aber so ein Robotik System hat einfach eine gewisse Form von Grundkosten.
Wenn man da mit niedrig kostenden Kamerasysteme arbeitet und so weiter.
Das gesamte System war schlicht und ergreifend dann eigentlich auch zu teuer für alle außerhalb von Cannabis-Bereich.
Und das hat dann im Endeffekt schon auch dazu geführt, dass wir uns dann immer mehr auf diesen Cannabis-Bereich dann fokussieren mussten ein Stück weit.
Eigentlich schlicht und ergreifend, weil es überall anders kostentechnisch keinen Sinn gemacht hat.
Und die Cannabis-Jungs hatten da auch ohne Ende Bock drauf.
Also von dem war das auch gerade so diese Hypecycle in der Cannabis-Industrie.
Auf der anderen Seite, klassisch, du hast halt ein Benscherbekt, Unternehmen hast halt Geld angenommen und du musst halt auch dahin gehen, wo dann nachher der Revenue sitzt.
Und das war dann im Endeffekt, glaube ich, auch der Grund, warum ich dann auch gerne ein Ticken früher ausgestiegen bin, weil ich ja eigentlich ein Climate-Tag-Unternehmen machen wollte.
Auch das Climate-Tag-Unternehmen wurde dann eben halt was anderes.
Das habe ich auch erst mal gerne so gemacht und vorangetrieben.
Aber es war natürlich dann nicht die gleiche Form von Liebe und Herzblut da, wie wenn das jetzt tatsächlich in die andere Richtung gegangen wäre.
Du bist dann nach drei Jahren da raus.
Die Firma gibt's aber noch, ne?
Es läuft noch weiter.
Ja, also ich muss ganz ehrlich gestehen, ich hab relativ wenig Einblick, also ich hab mich dann zu dem Zeitpunkt relativ flächendeckend daraus verabschiedet.
Und das war ein Stück weit so, dass ich...
Wahrscheinlich eine der besten Dinge, die ich auch fürs Unternehmen noch gemacht habe.
Ich habe dann geschafft, das größte Cannabis nehmen und der Welt, Cure Leaf dazu zu bewegen, sozusagen sich in dieses Unternehmen einzukaufen.
Und das hat sich dann im Endeffekt für mich.
Kurz danach sozusagen die Möglichkeit gegeben, mich dann aus dem Unternehmen in Tickenfrühe zu verabschieden.
Ich hatte schon auch noch Anteilenunternehmen.
Also von dem her hatte ich da auch schon noch Aktien mit dem Spiel, aber natürlich muss man dann auch sich ehrlich eingestehen, wenn man in das Unternehmen dann nicht mehr so aktiv involviert ist.
Und dann auch sozusagen, wenn ich ganz ehrlich bin, gewisse Meinungsverschiedenheiten hatte mit Company Direction, das dann meinem Co-Found übergeben hat, hat es dann einfach auch schon ein Stück weit mehr Sinn gemacht zu sagen, okay, man stellt sich.
sich selber zurück, man überlässt das dann sozusagen den Leuten, die das weitertreiben.
und von dem her bin ich da auch gar nicht mehr so tief drin.
Aber die Hoffnung war schon immer, dass das nochmal größer wird, wenn man jetzt ganz ehrlich ist, wenn man sich die Industrie anguckt und was hingegangen ist, wenn man sich mal anguckt, wo der Aktienkurs von Cure Leap steckt und so weiter, dann glaube ich, ist es vor dem Hintergrund so und ich glaube da auch...
dass mein Co-Founder das wahrscheinlich ein Stück weit unterschätzt hat.
Also da ging es halt dann weiter und noch mal aggressiv ge-raced.
Und irgendwann kommt ein Unternehmen schon an einem Punkt an, wo du halt sozusagen so viel Geld ge-raced hast, dass das eigentlich den Unternehmenswert übersteigt.
Und ich glaube, die Gefahr ist tatsächlich in dem Unternehmen schon auch der Fall, dass da ja für die Leute, die früh mit dabei waren, tatsächlich nicht mehr so viel rauskommt.
Aber dann hast du ja zum richtigen Zeitpunkt vielleicht den Ausstieg dann geschafft.
Was mich mich frage, was hast du da gelernt?
vielleicht nicht gelernt hättest, was du jetzt auch vor allen Dingen auf das neue Unternehmen über das Werk gleich sprechen anwenden kannst.
Hast du irgendwelche großen Fehler gemacht oder irgendwelche Sachen, die auch besonders gut funktioniert haben und gesagt hast, das machst du genauso wieder?
Ja, also ich glaube als First Time Founder macht man erstmal was nur Fehler.
Also ich glaube von dem her, da habe ich schon auch echt...
viel auf die harte Art und Weise lernen dürfen.
Aber ich meine, das sind mehr so diese klassischen Themen wie Venture Capital.
Wie geht man damit um diese Themen?
Was steht denn wirklich nach einem Papierkram?
Was hat das für Implikationen?
Wie komme ich denn überhaupt in Gespräche mit Investoren, die für mich relevant sind?
All das.
Also ich glaube, da habe ich schon auch echt viel lernen dürfen.
Das sind Sachen, die keiner lernt.
Da steht es auch keine wirkliche.
guten advices ist es immer ganz ein stück.
weiter gibt es kein playbook.
das ist vieles unternehmen anders und von dem her da profitiere ich schon ganz massiv.
ich glaube was so ein unternehmen und so ein so ein mehr so ein thema aufbauen betrifft würde ich sagen klar land man da in jedem unternehmen in einer gewissen form eigene dinge.
aber ich glaube so der hauptpunkt den ich da schon mitgenommen habe ist ja wie spielt man denn dieses founderspiel?
also wie wird man den guter in ordentlich fundraising zu machen und die division zu verkaufen gerade früh wie baut man so unter eben dann auch auf, wenn dann wirklich mal wachstum da ist.
Also das sind Sachen, die ich da schon zum Glück hab, dort lernen durften.
und dann jetzt fürs zweite Unternehmen geht es natürlich dann schon einfacher, wenn man das alles weiß.
Okay, okay.
Ja, lass uns mal über Myriad sprechen, sprich mal so aus.
Also ich sag Myriad.
Myriad.
Ja, gut, der Deutsch.
Wieder gleiche Frage, was macht ihr da und wie seid ihr da oder wie bist du darauf gekommen?
Also was mir automatisiert ist im Wesentlichen diese diese Flut an regulatorischen Anforderungen, die Unternehmen haben.
In Englisch sagt man heavily regulated industries und sozusagen Industrien, die halt relativ regularisch viele Anforderungen haben, also klassisch Banking, Insurance, Pharmaceutical, Medical Devices, also ohne Ende Industrien, die sozusagen da unglaublich viele Gesetze haben, die ihnen halt.
Sachen vorgeben, wie kann man so ein Kreditprodukt bewerben?
Und um mal ein Beispiel zu machen, wenn man das alleine in den USA mal sich nur auf Bundesebene die Gesetze...
mal diese regulatorischen Anforderungen ein Dokument kopieren würde, dann wäre das eine Dokument über hundertneinzig, hundertneinzig, tausend Seiten lang ein.
Das ist nur die Bundesebene, dann kommt die Staatenebene noch dazu und dann hast du europäische Gesetze.
Und ich meine, das an sich ist halt im Endeffekt eine Komplexität, die halt eigentlich diese menschliche Gehirnweite übersteigt.
und der zweite Faktor, der damit reinspielt ist, dass es sich halt auch kontinuierlich ändert.
Also du hast im globalen, zweihundertzwanzig regulatorische Updates jeden einzelnen Tag und sozusagen diese Flut zu überschauen.
und das Nachhaf fürs Unternehmen zu übersetzen.
Das ist im Wesentlichen die Value Proposition.
Das muss man sich nachher in der Form so vorstellen, dass ich sage jetzt mal der klassische Bank angestellte, macht zum Microsoft Word-Dokument auf, schreibt eine neue Produktspezifikation, Marketing Material, eine Policy.
Und zu dem Zeitpunkt, wo dieses Dokument entsteht, können wir eigentlich jetzt mit Maria DH schon sagen, hey.
Das Produkt darfst du so beispielsweise in Georgia gar nicht bewerben, weil da Consumer Protection Heights anders interpretiert werden.
Und das ist tatsächlich ein Thema, was so in der Form heute nicht existiert.
Und was auch tatsächlich, glaube ich, eine Riesenchance ist, weil eben jetzt mit dem neuen, sagen wir mal, Möglichkeiten der Technologie im Bereich EI solche Dinge halt tatsächlich möglich werden.
Und das sind wir glaube ich auch schon früher auf einem Fahrt.
Thema neu zu denken, die historisch halt alle extrem manuell waren.
oder hast du mal so vier Prozent der Datenmahl, stichprobenmäßig getestet, wenn es audit kam und da können wir schon tatsächlich massiv einsahlen auf das Thema.
Okay, okay.
Und ich meine, das ist ja jetzt kein Climate-Tag, aber es ist natürlich ein wichtiges, wichtiges Legal-Thema, also vielleicht da ein bisschen die Wurzeln wieder zurück zu deiner Familie, aber...
Wieder da auch.
Hast du dann auch einfach irgendwelche Buddies gehabt?
Die hatten auch gerade Zeit und die wollten dann was mit dir starten?
Wie bist du da angefangen?
Wie bist du vorgegangen, da die richtigen Partner zu finden?
Ja, also im Endeffekt, das ist tatsächlich, glaube ich, mehr motiviert aus der Tatsache, dass ich habe mal im Bereich Machine Learning für vielen, vielen Jahren promoviert.
Das heißt, als Durchbrüche dann kamen, habe ich das auch relativ gut verstanden.
Ich habe tatsächlich auch vor vielen, vielen Jahren schon das allererste Mal large English Models gesehen.
Also nochmal rewind.
Die Idee bei Google war ja sozusagen, Software beizubringen, wie man Software schreibt.
Also das war sozusagen für mich kein unbekanntes Thema.
Das heißt, ich kannte die Technologie gut.
Und aus der zweiten Seite eben halt über diese Diese Exposure über meine Familie zu dem Thema Legal, Compliance, Recht, kannte ich das schon noch, glaube ich, relativ viele Problemstellungen.
Hatte auch tatsächlich einige enge Freunde hier in den USA, die Anwälte waren und wo ich dann sozusagen immer wieder auf dieses Thema eingestiegen bin.
Und so ergab sich das relativ natürlich, dass ich also im Endeffekt eigentlich jetzt nicht gefühlt einen Hammer hatte und den Nagel gesucht habe, sondern das wuchste sozusagen aus diesen Gesprächen heraus, aus meiner Historie diese Diese Möglichkeit, die ich gesehen habe, dass ich sage, hey, kann ich nicht eigentlich jetzt wirklich diesen AI-Komponenten beizubringen, diese regulatorischen Werke so akkurat zu interpretieren, dass es wirklich ein Produkt wird.
Und das ist tatsächlich ja das, was mit Chachi Bitti uns im Allzertage noch nicht gehen.
Da haben wir schon auch wirklich Defensibility in der Technologie, aber auf der anderen Seite...
auch halt eine riesen Economic Opportunity.
Also was die meisten Leute unterschätzen, so eine große Bank wie JP Morgan, die gibt zehn Prozent der operativen Kosten, also zehn Prozent der OPEX von JP Morgan ist Compliance.
Das sind hunderte Millionen jedes Jahr.
Das heißt, die Kombination aus, ich sehe da was, das ist eine riesen Economic Opportunity, ich glaube auch ethisch dran und ich meine diese Gesetze existieren ja auch häufig so ein Stück weit um um gute Akteuren, von schlechten Akteuren zu beschützen, also von dem hat sich für mich das viel alles so in sich zusammen.
und dann habe ich da relativ schnell Konviction aufgebaut und gesagt, ich möchte das gerne machen.
hab dann die richtigen Co-Founder gefunden und losgelegt.
Ich hab irgendwie gelesen, dass irgendwie mit zehn Milliarden Dollar Strafen für US-Banken, allein im Jahr, wegen Compliance halt irgendwie schaffen.
Da ist das ja auch so ein bisschen der Sales-Pitch.
Du kannst uns einsetzen oder du hast halt hier das Risiko auf die Strafen.
Wie kann man sich aber das Produkt vorstellen?
Ist das dann so ein Word- oder Google-Doc-Plug-In oder ist das so ein Interface, wo ich einfach meine Dokumente hochlade?
Oder ist das dem Hintergrund, oder wie funktioniert das?
Es sind ein Stück weit beides.
Also in der ersten iteration ist es sehr stark fokussiert auf diese legalen Compliance-Teams.
So zu sagen, wenn man jetzt beispielsweise...
auf einem dritten Party-Kontrakt oder ein Marketingmaterial.
sozusagen genehmigt möchte, dann muss das immer bei Legal & Compliance vorbei.
Und da können wir den Legal & Compliance Team schon die Möglichkeit geben, zu sagen, anstatt da jetzt irgendwie sich drei Tage damit zu beschäftigen.
Wir machen das in drei Minuten für dich und wir sagen ganz genau, wo die Probleme sind und die Legal & Compliance Teams können dann eben halt in wenigen Minuten diese Themen sich angucken und dann lösen.
Also das ist halt eine extremen Beschneunigung.
In der nächsten iteration oder so, auch tatsächlich auch schon dran ist genau diese Integration eben in diese Day-to-Day Workflows oder dann sozusagen tatsächlich den klassischen Business User sozusagen Guidance.
gibt es.
Und das ist tatsächlich eine Funktion, die existiert heute so nicht.
Die ist auch nicht möglich.
Also es gibt, du hast diese Kapazitäten nicht, dass du wirklich schauen kannst, was macht denn jeder Mitarbeiter jeden Tag?
Ja, das ist eine auch ganz interessante Diskussion.
Also es ist schon vorteilhaft, dieses Risiko zu kennen.
Und ich glaube, viele dieser Dinge, die man hört, dass jetzt, wie ich sage, eine hunderte Millionen Strafen, das sind ja Unternehmen, die das nicht wissen.
Also es ist nicht so, dass die bewusst sagen, wir wollen jetzt irgendwie non-compliant sein.
Die haben häufig keine Ahnung, bis dann der Regulat kommt und sagt, siehe da, du hast da was verpasst.
Und der Grundwissenheit schützt mir.
Und was natürlich auch ganz interessant ist, wenn man sich das mal gedanklich weiter denkt, ist, was passiert dann, wenn du so einen regulatorischen Behörde so eine Fähigkeit gibst?
Wenn die jetzt wirklich die Möglichkeit hat, so ein Unternehmen hundert Prozent zu durchleuchten, dann hat das natürlich auch in einer gewissen Form, dann erhöht es den Druck auf die Unternehmen, also das ist ein Stück weit auch ein Flywheel.
Und der Grund, warum diese Strafen heute so hoch sind, ist schlicht und ergreifend, weil die Gelber nicht hinterherkommen.
Also das ist rein so von wegen, wir haben jetzt einen gefunden und den stellen wir an den Pranger und der muss jetzt zwanzig Millionen dafür bezahlen und alle anderen sind dann hoffentlich abgeschreckt.
Und schauen, strengen sich an, das ist sozusagen den Regeln folgen.
Das ist die Art und Weise, wie es heutzutage funktioniert tatsächlich.
Wie kommst du dann die ersten paar Kunden, als es losging?
Also ich glaub, ich weiß nicht, ob du das ähnlich siehst, aber für mich ist es gefühlt so, dass wenn du ein Unternehmen startest, die ersten Kunden, die du hast, das ist dein eigenes Netzwerk.
Das sind Leute, First, Second Degree.
Also ich glaub, da hab ich viel auf mein eigenes Netzwerk gesetzt, auf die Leute, die mich kannten und mir vertraut haben, weil im Endeffekt, wenn du anfingst, du hast ja erst mal relativ wenig.
Und dann wenn du neben sich dann sozusagen auf dich einlässt, ist das ja schon auch so ein Stück weit.
deren Zeit, deren Reputation, dass man sagen, mach mal mal einen Piloten.
Was wir auch, glaube ich, relativ früh relativ gut gemacht haben ist, wir haben einen Advisory Board ausgebaut.
Da kamen wir über mein Netzwerk.
Ein, zwei Kontakte zustande.
Inklusive, wir haben den Former Director of Financial Crimes Enforcement von der USIS Treasury.
Das ist erst mal ein ziemlicher Mouthful.
Das ist im Endeffekt, das ist unglaublich nicht die wichtige Position.
Wenn man sich den Accountant anguckt, ja, eins und zwei, sozusagen derjenige, der sozusagen den Treasury verantwortet, das ist die gleiche Rolle, ja.
Also sozusagen den haben wir fürs Advisory Board relativ früh beworben, den ehemaligen CEO von GE Capital, die man, glaube ich, achtzigtausend Leute, wo Rich das Unternehmen geleitet hat als Financial Institution und sozusagen...
Aber diese Connections kriegst du natürlich dann auch Zugang zu Unternehmen, die du sonst nicht bekommen würdest mit einem, wenn man mal ganz ehrlich ist, in einer Produktmaturity, die vielleicht auch noch nicht ganz bereit ist, sozusagen mit den großen Playern da zu interagieren.
Okay, okay.
Und dann habt ihr natürlich ein bisschen Geld gereist, erst mal irgendwie so zwei Millionen irgendwas rum, so eine Pre-Seat-Runde ja, und dann relativ schnell hinterher, jetzt gerade kürzlich, und Congress auch noch mal dazu fast acht Millionen, also ihr seid fast mit zehn Millionen Dollar irgendwie ausgestattet, das ist ja schon ziemlich irre.
Wie kommt man da hin?
oder was für Metriken muss man vorlegen, um vor allen Dingen so diesen zweiten Schritt zu gehen?
Weil ich sage immer so, in Millionen oder zwei kriegt es ungefähr jeder.
Also wenn man so ein Leben dauert wie du oder ein bisschen irgendwie ganz gut unterwegs ist, dann kann man ja irgendeine Runde raise oder auch gerade als Repeat Founder bekommen ja Leute auch einfach Geld.
Aber wie kommt man auf dieses nächste Level über?
Das ist ja schon relativ signifikant.
Also ich glaube, da sind zwei Faktoren, die reinspielen.
Also zum einen, ohne da jetzt irgendwie arrogant liegen zu wollen, bin ich, glaube ich, deutlich besser geworden, wie man diesen Fundraising-Tanz spielt.
Also das ist unglaublich viel, wie er zielt zu die Geschichte, in welcher Reihenfolge redest du mit den Investoren, vielleicht auch wenn es die Leute interessiert, was für mich irgendwie so ein Stück weit, und das habe ich von einem guten Kumpel vor vielen Jahren, der extrem erfolgreich in dem Bereich ist, gelernt.
Der hat immer gesagt, fang erst mal mit einer kleineren Runde an.
Also sozusagen, wenn du jetzt zehn machen willst, sag fünf.
Weil dann versteht jeder, dass diese Runde zustande kommt.
Also jedem, wie sie ist dann eigentlich klar, die Runde passiert.
Also wenn wir sozusagen in Sets-to-Siege-Sage-Eins sagen wollen, müssen sie es jetzt machen.
Das heißt, du generierst da schon auch so ein Stück weit diese Formel.
Das ist ja immer so das große Thema.
Wie incentiveierst du denn den ersten wie sie dir das erste Termschied zu schreiben?
Und dann wird es ja einfach.
Und ich glaube...
Das ist eine Sache, die ich, glaube ich, so ein Stück weit nicht perfektioniert habe, aber die ich schon deutlich besser mache, wie jetzt beispielsweise, das ist, glaube ich, der fünfte Fundraise für mich gewesen.
Also da ist ein Riesendelter zwischen, wie das man am ersten Fundraise lief, zu meinem dritten Fundraise.
Also wie man auch diesen Tanz-Tanz, sage ich mal, so ein Stück weit.
Und auf der anderen Seite, ich glaube, den zweiten Punkt, den die Leute immer unterschätzen, ist...
Timing also was unglaublich was viel wichtiger ist wie jetzt beispielsweise diese klassischen Zahlen wie er und so weiter ist Momentum.
Momentum kommt in ganz unterschiedlicher Form.
Momentum kann growth sein Momentum kann Revenue sein Momentum kann aber auch andere Demen sein wie technologische Durchbrüche oder beispielsweise Partner chips und so weiter und von dem her.
Also ich glaube, was jetzt in dem Fundraise und es hat tatsächlich weniger wie eine Woche gedauert von dem Zeitpunkt gesagt, wir legen los, wir kriegen das erste Termsheet, war die Kombination aus Beinem.
Das ist, glaube ich, relativ gut vorbereitet war.
Wir wussten, wie wir was machen müssen und auf der anderen Seite aber halt auch zu dem Zeitpunkt extrem richtig abgewartet haben, wo wir halt wirklich Momentum hatten, was wir zeigen konnten.
Okay, okay.
Und jetzt kommen wir nochmal zu dem Thema, was ich am Anfang schon kurz geteasert habe.
Wie lernt man dann so Leute, wie die Suckerbox kennen und die dann auch noch in dich investieren?
Die gehen ja nicht in die Bar hier um die Ecke und man kennt die im Wochenende.
Du bist lachen, also die Areal ist sehr, sehr, sehr...
Die trifft man im Noy Valley Café, wenn man, oder für vielen Jahren, mittlerweile, glaube ich, kann ich sagen, mittlerweile trifft es ja dann nicht mehr an, weil es im Gezogen ist.
Aber also theoretisch schon, also man trifft die im Café, aber bei mir war es tatsächlich so, dass in meiner Frau mit ihrem Ehemann zusammengearbeitet oder damals noch nicht Ehemann, glaube ich.
verlogten zusammengearbeitet hat und da entwickelte sich dann eine persönliche Freundschaft sozusagen daraus und dann haben wir uns relativ gut verstanden.
Sie ist auch unglaublich bodenständig.
Das mag ich an ihr total.
Und dann ging das sozusagen von dieser freundschaftlichen Beziehung zu, hey willst du nicht mal mitkommen zum Schieferhans, zum Hellies gegen, was eben gesagt nicht ganz günstig ist.
Und dann war eigentlich für mich schon auch immer klar, sozusagen von dem, wie ich sie kannte und von dem, was ich auch weiß, was der Fund Long Journey macht, dass ich unglaublich gerne auch beruflich mit ihr mal zusammenarbeiten wollte.
Und als dann sozusagen die Seedrounder kam, habe ich das zwar ja gerne angeteasert.
Und das ist jetzt auch nicht so, dass ich da einen Freundschaftsdienst bekommen habe, sondern das ist ja schon auch tatsächlich bei allen anderen Partnern vorbei.
Und das wurde auch sehr, sehr, sehr genau sich angeschaut.
Aber ja, am Endeffekt kam das mehr aus so einer freundschaftlichen Beziehung.
Aber ich glaube, was die Leute schon unterschätzen ist, dass du unglaublich viele dieser Leute hier einfach auch wirklich triffst.
Also wenn du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist, du sagst auch Neu-Wälle, ich glaub das als Neighborhaut ist unglaublich mächtig.
Da sind so viele Leute, als haben wir so ein Nachbarn, wir wollen einen Block voneinander entfernt.
So trivial wie das ist und man trifft sich dann halt auf ein Kaffee und man geht spazieren oder zum Burger essen an der Ecke oder wie auch immer.
Die Leute sind hier, du weißt noch häufig gar nicht, wer die eigentlich sind.
Und dementsprechend geht da glaube ich schon auch viel und nicht.
aber auch mal so die Frage, wann musst du vor Ort sein?
Also ich sage hundert Prozent auf alle Fälle, dass das aus der Distanz kriegst du diesen Zugang, sondern der vormitt Sicherheit nicht.
Und Christi, nicht wenn du hier mal für zwei Wochen hin kommst, sondern das dauert ja auch ein bisschen.
Du bist ja auch nicht irgendwie innerhalb von einer Woche lernst du nicht jeden Kennen, der da irgendwie durch Neubelle läuft.
Ja, hundert Prozent.
Ich meine, es geht ja schon jetzt mega ab irgendwie.
Du hast jetzt die Taschen voll Geld, ihr macht Kunden, ihr macht gute Pressearbeiten so.
Gibt es auch irgendwelche Sachen, die jetzt auch schon komplett schiefgegangen sind?
Also du sagst, oh mein Gott, warum haben wir das denn so gemacht?
Das hätte man ja irgendwie besser lösen können.
Das ist eine gute Frage.
Also ich muss ganz ehrlich sagen, aktuell ist es jetzt ziemlich happy path.
Also wenn ich jetzt auf die letzten, sagen wir mal, anderthalb Jahre da so zurückgucke, war das eigentlich fast wie am Schnürchen so.
Und das ist natürlich schon auch, da habe ich extrem Respekt.
Da bin ich auch sehr dankbar dafür.
Da war jetzt nichts dabei, wo gesagt haben, oh, hätte man doch mal, wenn ich kritisch sein möchte, ich glaube, was ich anders machen würde, ist mit der Pre-Seat-Round immer relativ früh in die Gespräche gegangen.
Da hat man auch sehr wenig.
Und das hat dann dazu geführt, dass das ein bisschen länger gedauert hat, wie ich mir das eigentlich gewünscht hätte.
Also das war nicht so ein paar wenige Wochen, sondern das war tatsächlich mehr, tatsächlich Monate, bis man dann tatsächlich auch den...
richtigen, sagen wir mal, Round Composition gefunden haben und das ist Zeit, die du halt auch verlierst oder dann kein Produkt machst.
Also ich glaube nicht, dass nochmal machen würde, würde ich tatsächlich eher ein bisschen länger warten, nochmal ein bisschen Produkt entwickeln, mehr Kunden validieren und dann erst rausgehen.
Aber klar, im Endeffekt...
Es sieht jetzt erst mal gut aus, aber das ist auch noch ohne Ende Themen, die wir machen müssen.
Im ersten Unternehmen war es anders.
Da waren schon so einige Themen, wo man, glaube ich, einfach auch sich ein blaues Auge geholt hat, aber vielleicht auch da wieder wahrscheinlich die Synergien, die ich jetzt halt habe, dass ich halt diese Fehler wahrscheinlich so in der Form zumindest mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit mache.
Letzte Frage noch zur Firma jetzt.
Wie groß seid ihr jetzt?
Habt ihr da jetzt irgendwie dreißig Mann angestellt?
Oder wie kann man sich das vorstellen?
Ja, wir sind knapp über dreißig Leute mittlerweile.
Wir haben ein relativ großes Office in Prag.
Ein paar Leute hier wollen auch jetzt dann in zwanzig, sechs und zwanzig das DOS-Team auch noch mal weiter ausbauen.
Also wir sind noch nicht Spektrum angekommen.
Also von dem her sind wir auch schon jetzt ein relativ großes Unternehmen.
Und ich glaube, Co-Founder ist auch aus Prag.
Das ist die Community Connection.
Wir kennen uns seit fünf, zehn Jahren.
Ich bin dem Am George Attack begegnet in Atlanta.
schon durchsprünglich eben aus Prag.
Und das ist auch, glaub ich, ein Konstrukt, das extrem gut funktioniert.
Also ich kriege auch häufig die Frage so, von wegen wie ist denn das machst du outsourcing, oder ist das sonst irgendwo hin?
Was für mich in der Historium am besten funktioniert hat, ist so ein Satellite-Office, in einem Land zu haben, wo du halt gute Engineering hast, wo die Lebenshaltungskosten nicht so krass sind wie in San Francisco, aber du brauchst halt jemanden vor Ort, dem du echt vertraust.
Early Engineer, Founding Engineer, Co-Founder und dann läuft es auch extrem gut.
Also wir profitieren davon.
Wir sind halt in allen Zeitzonen, also neun Stunden Zeitunterschied gefühlt, das ist mal vierundzwanzig Stunden am Tag irgendwie aktiv.
Wir haben Kundennähe zu unseren Kunden in Europa, also von dem her ist das für uns ein ziemlich gutes Konstrukt so.
Ja, ist interessant, ne?
Es gibt ja Leute, die dann irgendwie sagen, ja, aber nur in San Francisco kriegst du richtig die ganzen krassen Cracks, aber vieles ist ja auch gar nicht nur Crackarbeit, sondern auch ein ganz guter Ingenieur, muss ja auch irgendwelche Sachen machen.
Und dann kann man das auch in anderen Orten und am Ende des Tages kochen die da auch noch mit Wasser.
Das ist das, was ich ja hundert Prozent dagegen halten würde.
Also wenn man guckt wie so ein...
Ein Software-Engineer in Deutschland ist nicht weniger gut wie ein Software-Engineer hier.
Und ich, beispielsweise, ich habe eng mit MIT zusammengearbeitet im Rahmen meiner Promotion und so weiter.
Wenn man da mal dahinter guckt, auch Google X kochen, wie gesagt, alle nur mit Wasser.
Die sind nicht cleverer.
Und ich glaube, was das US-Bildungssystem schon extrem gut macht, das ist sehr gut im Marketing.
Jeder kennt MIT, jeder kennt Stanford.
Keiner kennt KIT oder die TU in München.
Aber die ausbilden langsam.
Aber die Ausbildung ist nichts schlechter.
Also von dem her, glaube ich, ist das schon auch einer der Dinge, die man echt aktiv nutzen kann.
Und was ich noch darüber hinaus sagen möchte, ist, wenn du dann in so einen Standort gehst, wie jetzt beispielsweise gut München vielleicht nicht mehr so, weil da mittlerweile auch viele Tech-Unternehmen sind, aber im Prag gibt es keine Open AI-Office, da gibt es keinen Topic-Office.
Das heißt, wenn du da jetzt wirklich so die Top-Five-Percent der Machine Learning Scientists einstellen willst, die kriegst du tatsächlich.
Und hier hast du berät.
Ja, genau.
Und hier hast du gar keine Chance, da kommst du nicht ansatzweise ran von denen, was du den bezahlen müsstest.
Ich meine, klar, vielleicht CSB oder so, später vielleicht dann schon noch.
Aber zu dem jetzigen Zeitpunkt haben wir da schon einen, ich sag mal, einen Unfair Advantage.
Das würde halt einfach echt top Talent kriegen, dass ich hier gar nicht kriegen würde.
...
für geringere Kosten und dementsprechend also ...
...
und die Ausbildung ist nicht schlechter.
Also die Leute ...
...
ich leg da meine Hand echt ins Feuer.
Die sind einfach noch besser im Marketing her, Nusa.
Und du musst halt jetzt immer früh aufstehen, ne?
Ja, das ist der dicke, fette Nachteil.
Mein Tag geht halt echt früh los.
Zum Teil hab ich sitze ich ...
...
in meinen ersten Calls um ...
...
manchmal echt fünf vor dreißig, das tut dann schon weh.
Sechs Uhr ist eigentlich so die Regel.
Aber klar hat natürlich dann auch den Vorteil ...
...
dass das dann zum späten Nachmittag eher wieder einfacher wird ...
...
und dann Kids abholen.
und so weiter ist dann auch wieder einfacher, also von dem her bin ich gar nicht so böse drüber.
Wie nutzt du privat oder ist nicht privat, sondern im Alltag KI selber?
Also hast du irgendwelche besonderen Tools, die du nutzt, die wir alle mal ausprobieren sollen?
Also ich habe da jetzt keine Silver Bullet von wegen, das ist eine Tool.
Was ich schon tue ist, ich baue meine eigenen Agents.
Also ich habe schon so Tasks, die ich outsource beispielsweise.
wie ich Informationen wahrnehme.
Also ich hab tatsächlich Agents, die jeden Tag gewisse Newsites, LinkedIn, Crawl'n, die ich mir halt sozusagen selber zur Verfügung gemacht hab und die mir das dann sozusagen als E-Mail jeden Morgen zuschicken.
Ja, genau.
Ich hab da schon meine eigenen kleinen Agenten auch gemacht, schichten und ergreifend, weil es mich halt einfach interessiert hat, wie man so ein Agent mal machen kann.
Und da ist ja auch unglaublich viel noch nicht da in der Welt.
Diese Tools sind auch noch in einem frühen Schaden, wenn man sich damit mal beschäftigt.
Also von dem, das nutze ich schon.
klassischen Themen, halt da Research, E-Mail schreiben und so weiter.
Ich mache unglaublich viel Dog-Fooding.
Also ich benutze unsere eigene Plattform ohne Ende, viele für diese Themen einfach so ein schlicht und ergreifend Fehler aufzudecken, Dinge mitzubekommen.
Also ich bin da schon ein ganz aktiver User, aber ich bin auch wahrscheinlich, glaube ich, nicht der Durchschnitt da, weil natürlich die, den Zugang zu der Technologie, aufgrund des technischen Hintergrunds, den ich habe, ist schon stellenweise einfacher.
Ich habe das versucht, meiner Frau mal beizubringen, aber die hat dann gesagt, machst du mir fertig?
Und ich sage dir, was ich brauche, also von dem her.
Aber auch das wird ja einfacher jetzt irgendwie gefühlt jeden Monat mit den ganzen Wildcoding-Truhzern.
Wenn man so ein bisschen die deutsche Medienlandschaft betrachtet, dann hat man das Gefühl, dass die alle von der AI-Bubble sprechen und irgendwie so ein bisschen hoffen, dass die jetzt demnächst mal platzt.
Ich habe da eine ganz andere Perspektive zu.
Was denkst du, wo wir uns hier gerade befinden in San Francisco?
Ja, das ist schon auch ganz interessant.
Das ist, glaube ich, so diese deutsche Schadenfreude von wegen, also von wegen jetzt Fall mal auf die Schnauze.
Ich persönlich nehme das auch völlig gegenteilig wahr.
Und wenn man es mal runterbricht, warum sagen die Leute, es ist eine Eibabbel, dann wird hier immer dieser Vergleich zu dort Kombabbel gemacht.
Zum einen, erster Punkt, ohne Riesenvaluierung.
Aber der große Unterschied zwischen .com und jetzt ist, die Unternehmen generieren halt Revenue.
.com, das war also immer die Hoffnung, dass das Intermittent mal wichtig ist.
Da waren null Revenue dahinter, ein User halt.
Genau, also von dem her ist das, glaube ich, also diese ökonomische Mehrwerte generiert wird.
Der rechtfertigt das schon aus meiner Sicht.
Der zweite Punkt ist, diese Circular Economies zu sagen, da wandelt ihr irgendwie Geld von der einen Tasse zur nächsten Tasche.
Aber aus meiner Sicht eigentlich ist das, was wir wirklich sehen, die Entstehung eines neuen Ökosystems.
Und Ökosysteme fangen immer so an.
Das war mit Mobile nicht anders oder mit den Early Days von Silicon.
Also von dem her glaube ich, da auch bin ich...
der festen Überzeugung, dass das anders ist.
Und der dritte Punkt ist dieses Massive Spending.
Aber das ist ja auch wieder anders, weil die Unternehmen, die ja massiv investieren, zum einen haben die ohne Ende Cashflow, wenn du mal guckst, Amazon und so weiter und Meta, das ist ja, die drucken ja Geld.
Und auf der anderen Seite wird das Geld ausgegeben und da entstehen dann auch wieder gleichzeitig reale Werte.
Also so ein Data Center ist ja dann ein physisches Gut.
Also von dem her, ich bin Ich bin völlig gegenteilig aufgestellt.
Klar, stellenweise gibt es mit Sicherheit gerade im VC-Bereich viele Investments, die alle irgendwie wahrscheinlich in die Hose gehen werden.
Und dann gibt es da nachher einen Gewinner.
Aber das ist ja genau das VC-Game, dass du sagst, du musst ja nur einer deinen Fund nachher rechtfertigen und irgendwie Hundertfünfzig Ex auf das Ding machen.
Dann hast du schon wieder ausgesorgt.
Das sind die nächsten Fundraisen.
Also von dem her ist das, glaube ich, aus meiner Sicht bin ich noch voll und ganz bei dir.
Also dieses Thema von der Bubble.
Ich sehe sehr gegendartig, also ich glaube, dass es diese Vergleiche hinken und auf der anderen Seite.
Habe ich das Gefühl, wir sind auch echt noch in einer frühen Phase.
Also ich glaube, wir checken langsam erst, was man richtig mit der Technologie machen kann.
Und bei Mobile war das ja auch nichts anderes.
Also wenn du mal guckst, als Mobile rauskam, Unternehmen wie Uber oder so waren ja theoretisch ab Tag eins möglich.
Aber es hat uns schon irgendwie so zwei, drei, vier Jahre gedauert, bis wir erst mal wirklich verstanden haben, was wir dann mit der Technologie wirklich tun können.
Und dann kamen die großen Unternehmen und ich glaube, Wahrscheinlich geht es schon schneller in der High-Bereich, aber ich glaube, dass wir schon gerade an diesem Punkt erst ankommen, dass also unglaublich viel da noch in der Entstehung ist.
Ja, bin ich auch von voll von überzeugt.
Einen Grund, warum ich das anspreche auch.
Du warst gerade in den Medien ganz gut unterwegs.
Galileo, meiner Jugend, Lieblingsmagazine auf ProSieben, hat eine große Dokumentation gemacht über Silicon Valley und du warst da der Hauptprotagonist.
Und das fing auch erst mal ganz dunkel an und er war erst mal so, es ist alles ganz besonders, da muss die auch wieder so ein bisschen spunzeln.
Du hast das ja gut verkauft da.
Aber warum machst du deutsche Medien?
Weil ich meine, deinen Hauptmarkt müsste ja wahrscheinlich eigentlich USA sein.
oder machst du das aus, sich aus Recruiting gründen oder glaubst du an den deutschen Markt auch als Vertriebskanal?
Also warum machst du das?
Recruiting klar ist, das ist ein No-Brainer, das macht immer Sinn, das Unternehmen, free PR, so ein Stück weit zu machen.
Ich habe auch auf der Galileo immer gerne geguckt, das war das nächste, wo ich es dann mit den Kontakten war und sage, das ist schon, ich bin nicht sagen, Kindheitstrauben oder so.
Aber auf der anderen Seite ist es auch tatsächlich so, dass wir relativ viel Vertrieb in der EU machen.
Also wenn man sich anguckt, die USA sind überreguliert, aber die EU noch mal mehr.
Und jetzt diese Themen mit Brexit, wo Großbritannien noch mal was Eigenes kocht und die Schweiz auch und so weiter.
Also von dem her ist es für uns...
Und das ist ja nicht nur Deutschland, das ist ja Deutschland, Österreich, Schweiz, wo Galileo dann auch übertragen wird, ist ein realer Absatzmarkt.
Also von dem war das für mich so ein Stück, hat eigentlich no-brainer, als ich da die Möglichkeit aufgetan hat zu sagen, hey, man kann da irgendwie ein Teil sein und das Unternehmen auch und sich selber noch mal präsentieren.
Von dem her ist es auch wirklich strategisch für uns als Markt.
Und da hat sich auch, wirst du nicht glauben, also da haben sich große Banken bei uns gemeldet, große Industrieunternehmen, also zum Teil Geschichten, wo sich dann der Vorstand Vorsitzender hat das Galileo geschaut und hat dann seinem, seinem Mitarbeiter sich die Aufgabe gegeben, sich bei uns zu melden.
Also von dem er hat sich das auch mit Sicherheit rentiert.
Und sich immer so ein bisschen Medienpräsenz.
Wenn du mal jetzt auf den deutschen Markt guckst und du hast gerade schon gesagt, die kochen auch nur mit Wasser.
Aber du bist ja trotzdem auch hier und sagst, ich gründe hier und das ist hier mein Mittelpunkt.
Glaubst du, wenn jetzt jemand hier in Deutschland zuhört, muss man insgesamt das gut gründen oder kann man auch in Deutschland eine coole Firma bauen?
Also ich glaube, da kann man, man kann mit Sicherheit auch.
Und ich glaube, als Freiburger gibt es ja dieses Beispiel Black Forest Labs, die ja technologisch führen sind, jetzt in ihrem Bereich, in dem sie sind, ohne Ende auch, glaube ich, funds from the reason bekommen haben.
Also ich glaube, das geht schon, wenn du halt, also du kannst es auch Deutschland tun.
Die Frage ist halt nur, man macht sich das Leben halt schon ein Stück weit einfacher, wenn man das, wenn man das nicht in Deutschland versucht.
Also ich glaube, der Hauptgrund dafür ist einfach dieser Zugang zum Risikokapital.
Wie du schon sagst, jeder, also zwei Millionen Kriegst du jeder gefühlt?
Ja, aber das ist schon auch gefühlt, wie sich es dir anfühlt.
Da fützt du schon jemand, der sagt, ich bin bereit, da ein Risiko auf dich einzugehen und zu machen.
In Deutschland wird man dann schreiben, man ein Businessplan und ich brauche die genauen Kennzeilen und so weiter.
Also ich glaube, das ist ein uphill battle.
Du kannst es mit Sicherheit tun.
Was mit Sicherheit gut funktioniert und was ich, was ich schon auch jetzt ein paar mal gesehen habe, gerade in den letzten zwölf Monaten ist.
Du kannst eigentlich so ein Unternehmen, was in USA gut funktioniert, in Deutschland nachbauen.
Also diese Copycats, die funktionieren tatsächlich auch.
Ja oder sagst, ich bin jetzt keiner.
Lösung XYZ für Deutschland oder für die Schweiz.
Und die Deutschen ja schon immer gut in den letzten zehn Jahren.
Und das muss ich sagen, da habe ich unglaublich viele Erfolgsgeschichten auch auch real wahrgenommen, wo dann noch wirklich Leute in relativ kurzer Zeit dann extrem große Exizien gelegt haben.
Also ich glaube, das ist, ich will jetzt nicht sagen, also keinem den Anreiz geben hier Claudia die Ideen oder so, aber ich glaube, das funktioniert gut.
Wobei dann natürlich dann auch wieder die Frage ist, das ist eigentlich noch einfacher, wenn du halt eine Unternehmensstruktur hast, wo du sagst, du bist halt eine Delaware C Corp.
hast Zugang zum Westkapital und baust aber für den deutschen Markt in Deutschland.
Also ich glaube, das wird Sicherheit wahrscheinlich nach wie vor der einfache Weg.
Also es wird Sicherheit möglich, aber man macht sich schon schwerer, wenn man dann sozusagen hier nicht vor Ort ist.
Wie glaubst du denn, wie das bei dir jetzt weitergeht?
Ist das jetzt so ein Unternehmen, in fünf Jahren, wer seid dir in Unicorn, ihr macht ein IPO oder gibt es irgendeine große Firma, wo man auch sagt, das könnte auch gut passen, dass man irgendwann da so reingeht?
Hast du da so ein Ziel vor Augen?
Also, den Exitplan habe ich so in der Form nicht.
Also, was ich weiß, ich will jetzt nicht irgendwie das Unternehmen aufbauschen und schnell verkaufen.
Das ist ja zum Teil auch Valide.
Die Leute sagen, das geht darum, Momentum aufzubauen und dann möglichst schnell rausgehen.
Und das ist wahrscheinlich einfacher, wie die zehn Jahre dann Herzblut reinzustecken und das Unternehmen hochzuziehen.
Wenn ich ehrlich zu mir bin, ist es so, was würde ich denn machen, wenn das Unternehmen jetzt, keine Ahnung, nächstes übernächstes Jahr irgendwie aufgekauft wird.
Ich würde wahrscheinlich wieder nur daneben kunden wollen, einfach weil mit mehr Helis gehen.
Wahrscheinlich mit Sicherheit, mehr Helis gehen, ja?
Das mit Sicherheit.
Kommt da auf den X, wird wahrscheinlich auch drauf an, aber...
Also mir macht das halt unglaublich viel Spaß.
Und von dem her gibt es für mich eigentlich kein Anreiz, seit es irgendwie schnell auszusteigen und irgendwie was anderes zu tun.
Auf der anderen Seite, wenn man halt realistisch ist, gibt es mit Sicherheit schon Momente in einem Unternehmen, wo du sagst, du bist halt das Produkt ist erfolgreicher im Rahmen eines anderen Konstruks.
Du brauchst Channel Distribution wie auch immer.
Das schließe ich nicht aus.
Also von dem her, wir jetzt nicht sagen IPO oder Death.
Aber mir geht es eigentlich darum sozusagen neben der Tatsache, dass es natürlich kommerziell und finanziell für einen Sinn machen muss, dass ich einfach auch echt Freude daran habe und dass ich das gerne mache.
Und von dem her habe ich da auch erstmal jetzt keine Pläne, sozusagen mich da irgendwie schnell daraus zu verabschieden.
Zwei Fragen zum Ende, die ich immer stelle.
Die erste, kannst du dir vorstellen, auch wieder in Deutschland zu leben?
Ich glaube, es ist für mich ein bisschen schwieriger, weil meine Frau und ich, wir haben uns hier kennengelernt.
Sie kommen durchsprünglich aus Istanbul.
Das heißt, wir haben so diesen...
Überschneidungspunkt kulturell in Deutschland nicht so, also von dem ja meine Kinder sind noch alle hier geboren.
Kannst mir vielleicht vorstellen, so langfristig vielleicht so Richtung Retirement.
Aber dann denke ich auch, ihr seid in Zentral-Europa.
Also ich weiß nicht, ob das dann Deutschland, Deutschland ist.
Also von dem her, das hat aber mit Deutschland nichts zu tun.
Es ist schlicht und ergreifend, wie sich mein Leben entwickelt hat.
Und dann muss ich halt einfach auch, glaube ich, meine Partnerin gerecht werden und jetzt sozusagen die hier zu entwurzeln und dann dahin zu bringen.
Das ist tatsächlich ein Konstrukt, was ich mir da relativ schwer vorstellen kann, dass das funktioniert.
Also von dem her ist es wahrscheinlich für uns.
Mittelfristiger mit Sicherheit hast man nicht der Plan.
Okay, okay, verstehe ich.
Sehr gut, du bleibst hier.
Das mag ich.
Das letzte, was ich immer frage, ist, was dich ausmacht, was nicht auf deinem LinkedIn-Profil steht.
Ist irgendwas, wo du irgendwie...
Zu den Top-Ein-Prozenten gehörst du dieser Welt?
Bei Galileo sieht man, dass du gerne surfen gehst.
Aber das ist auch so ein bisschen wahrscheinlich Medienaufmerksamkeit.
Tatsächlich, weil ich das gerne mache.
Bei Galileo hab ich mich das, wenn ich mich nicht gesagt hab, ich zeig dir einfach mal mein reales Bild.
Ich zeig dir meine Kinder, ich zeig dir, wie unsere Küche ausseht.
Ich zeig dir, dass ich nach dem Abendessen noch mal an die Arbeit gehe, wie es halt real so ist.
Und ich zeig dir, was ich am Wochenende oder eben halt nach der Arbeit mit meinen Freunden, dann mal mal ein bisschen surfen gehe.
Also von dem her, ich glaub, was auf meinem, ja, linken Profil steht.
vieles nicht.
Also ich glaube klar, der Hintergrund der Anwaltsfamilie steht da nicht drauf, aber ich glaube persönlich ist es so, ich bin schon auch ein Antonyllin-Junkie und ich glaube, das ist was, was mit Sicherheit auf LinkedIn vielleicht zum Glück nicht so zu finden ist.
Also ich habe auch in Europa, ob das jetzt eine Überschreitung von Watzmann war oder ich bin Piz Buen bestiegen und so weiter.
Da schon immer so meine Projekte auch noch in den Alpen gehabt, wo ich mir dann auch zum Teil Dinge vorgenommen habe, die vielleicht auch nicht so ganz ...
verantwortungsbewusst immer waren, die man vielleicht auch als Familienvater heutzutage noch tun sollte.
Aber ich glaube, ja, das ist, Adrenalin feuert mich an und da, ob das jetzt ein Endeller hier im Race Track auf dem Motorrad ist, also das verbringe ich gerne Zeit, wenn ich die Möglichkeit habe.
Also von dem her, ich glaube, das ist eine zusätzliche Komponente, die ich über mich selber habe lernen dürften, dass die Sportarten, wo extrem viel Adrenalin dabei sind, die ziehen mich tatsächlich ein bisschen mehr an, wie alle anderen Dinger.
Sehr gut, sehr gut.
Wünsche Ralf.
Vielen, vielen Dank.
Ich wünsche dir weiter.
Dann viel Erfolg.
Und wenn wir das sehr eng verfolgen.
Ich freue mich, da weiter abzusehen.
Mach's gut, ne?
Danke dir.
Danke dir.
Ciao, ciao.
So, das war's schon wieder mit der Folge mit Dr.
Ralf Schönherr.
Und denkt auf jeden Fall daran, euch nochmal nexar.ai anzugucken, also nexx.
Die Jungs und Mädels suchen ganz kräftig nach Personal und sponseln dir deinen Visum, wenn du aus Deutschland herkommst und da vielleicht auf die Stellen passt, die sie da suchen.
Also sofern, nexa.ai.
Vielen Dank für den Support und auch vielen Dank wie immer ganz am Ende an Turbinothelfer mit dem Produzier, nämlich diesem Podcast hier.
Ohne ihn wäre das alles nicht möglich.
Und ja, das war's schon wieder mit der Folge.
Wir hören uns wieder in zwei Wochen.
Bis dahin schon mal schöne Feiertage.
Frohe Weihnachten, vielen Dank nochmal.
Ich freue mich, tschau!
