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Der FC Bayern vor der Königsklasse: „Im Moment entspricht das genau dem Idealbild von Uli Hoeneß“
Episode Transcript
Und nun zum Sport.
Herzlich willkommen zur neuen Folge des SW Sport Podcasts.
Labestia ist zurück, auferweckt von Vincent Compagnie und bei aller Gefahr auf dem Platz, so friedlich ohne Ball, dass es einem fast schon unheimlich vorkommt, wie gut die Stimmung beim FC Bayern ist.
Die Münchner gewinnen und gewinnen so viele Spiele, dass ein Rekord winkt.
Aber wie gut die Mannschaft gerade wirklich ist, darauf wird die nächste Partie in der Champions League gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain Hinweise geben.
Wenn die Mannschaft, die aktuell die wohl Beste ist, gegen die Mannschaft spielt, die gerne die Beste wäre.
Welchen Einfluss hat Vincent Kompagnie auf diese störgeräuschfreie Zeit?
Welche Rolle spielt der kleine Kader?
Was lässt sich aus der Jahreshauptversammlung über den Zustand des Clubs im Allgemeinen sagen und läuft wirklich alles so super?
Der FC Bayern nach Siegen im Pokal und in der Bundesliga nach der Jahreshauptversammlung und vor dem Champions League-Spiel gegen PSG.
Darüber rede ich heute mit Martin Schneider.
Hi Martin.
Hallo.
Und zugeschaltet ist uns Christoph Kneer.
Hi Christoph.
Hi.
Mein Name ist Anna-Drea.
Schön, dass Sie dabei sind.
Wir fangen an mit dem aktuellen, nicht weil die Jahreshauptversammlung so unfassbar viel Drama geboten hätte, sondern weil genau das nicht passiert ist und sich daran der Zustand des FC Bayern beschreiben lässt.
Martin, du warst dort.
Wie war denn dein Eindruck im Vergleich zu den vergangenen Jahreshauptversammlungen?
Ja, man muss bilanzieren, dass der FC Bayern aus den Federn der Vergangenheit gelernt hat und dass er mittlerweile auch kritische Themen vor Jahreshauptversammlungen antizipiert und gegebenenfalls hat er auch einfach abräumt, sodass sie dann in der Halle gar nicht thematisiert waren.
Es gab, du spielst vermutlich auf diese legendäre, JV- Twenty-One-Zig an als Skatarsponsoring.
eben nicht diskutiert wurde vom FC Bayern, sondern die Fans das Gefühl hatten, da wird ein kritisches Thema einfach komplett verschwiegen und die Versammlung dann auf die Art eskalierte, wie es damals eskaliert ist.
Jetzt vor dieser Jahreshauptversammlung gab es höchstens ein Thema, das das Potenzial dazu gehabt hätte, sehr kontrovers diskutiert zu werden.
Das war die Hospitanz von Jerome Boateng, die hat der Club auch vorher abgesagt.
und so gab es in der Halle Eine Szene, die kommen wir vielleicht noch, die man vielleicht thematisieren kann, aber ansonsten wurde Herbert Heiner mit Überwältigen der Mehrheit wiedergewählt.
Und auch die Wortmeldungen beschränken sich auf Kritik in der B-Note der Umgang mit Thomas Müller.
Die Trikofarbe, das ist ein Lieblingsthema der Fans, die am liebsten nur rotweise Trikots hätten, beziehungsweise ein widererkennbares, ständiges Trikot, so wie Real Madrid bei Weiß.
Das ist in der Fanszene ein sehr großes Thema für Außenstehende.
Vielleicht nicht so ganz.
Was ich auffällig fand, ist ein großer, auffällig langer Applaus für Max Eberl und Christoph Freund, die erwähnt wurden.
Da interpretiere ich jetzt so ein bisschen, dass der öffentliche Umgang mit den Mitgliedern vielleicht nicht immer gefallen hat.
Da gab es auch in einer anderen Wortmeldung dazu.
Das ist jetzt meine Interpretation, aber das war schon auffällig.
Es hat auch Herbert Heiner an der Pressekonferenz dann nachthematisiert.
Das ist schon so wahr, dass die Mitglieder Unterstützung für Freund und Ebal signalisiert haben durch Applaus.
Dann kommen wir doch zu diesem einen Moment, den du jetzt gerade schon angesprochen hast.
Der war freundlich formuliert unnötig aus meiner Perspektive.
Mitglied Michael Ott hat in der Vergangenheit ja schon die Sponsorenverträge mit Qatar Airways und Visit Wanda erkritisiert.
Da war eben diese eine besagte Jahreshauptversammlung, die da hervorsticht.
Und diesmal kam er auf die Bühne und kritisierte den Deal des FC Bayern mit der Fluglinie Emirates.
Wie reagiert der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dresen?
Er macht sich lustig, ich glaube, das kann man sagen.
Er macht sich lustig über ihn und viele im Publikum haben gelacht nach diesem Spruch.
Und statt das da anerkannt wird, dass es gut ist, dass man kritische und mutige Geister im Club hat, kommt eben so eine Reaktion von oben.
Ich war nicht live dabei, vielleicht schwang da auch ein bisschen Humor mit, aber grundsätzlich finde ich das daneben.
Und Martin, wieder Frage an dich, weil du dabei warst, wie ist das einzuordnen?
Ja, ist jetzt auch Interpretation.
Meinerseits, als die Situation war, dass auch Michael Ott sich vor der Wahl von Herbert Heiner dann zu einem Wortbeitrag gemeldet hatte und als der Hallensprecher ihn quasi aufrief.
Gab's schon Unmutzbekundungen in der Halle, weil Michael Ott so interpretiere ich jetzt auch so ein bisschen den Ruf hat, Kritik um der Kritikwillen zu üben.
Weil jetzt dieser Emirates Deal vor der Ja, das Hauptversammlung, nicht das große Thema war.
Aber die Kritik, die er dann geübt hat, die ...
Die kann man so üben.
Das wird jetzt wirklich zu weit führen, wenn wir jetzt anfangen über Emirates und Abu Dhabi oder Dubai ist es ja, also VYE, vereinigte arabische Emirate.
Und inwiefern jetzt der Sponsorendil vergleichbar ist mit Qatar Airways oder mit Vizeturanda.
Vizeturanda, klang mal auf, den der FC Bayern ja auch abgesagt hat.
Klang mal zu, hat auch Michael Ott gesagt.
Also man kann auf jeden Fall diese Kritik üben, finde ich.
Und dann ist die Jahreshauptversammlung auch der Ort dafür.
Und Jan-Christian Dresen hatte quasi die Halle eh schon auf seiner Seite.
Also als Michael dort aufgerufen wurde, gab es vereinzelte Buchrufe.
Und in der Situation, wo er eh in einer Situation der Stärke war, drückte ihm dann halt den Spruch herort.
Wir haben sie vermisst.
Ich hoffe, sie waren nicht in Urlaub, sie haben nicht geflogen.
Das fand ich persönlich auch unsouverän.
Ja, das Koriose daran ist ja, dass deswegen hat das ja auch funktioniert, offenbar in der Emotion des Tages, weil der Jan-Christian Resen ja sozusagen den Ruf hat, ein sehr, ein sehr fennnaher CEO zu sein.
Die Fans waren eine Zeit lang in seinem Ressort direkt angesiedelt.
Und die Fans sagen auch heute noch, wenn man mit denen spricht, mit dem Jan-Christian kann man immer reden.
Das heißt, der Jan-Christian-Resen ist bei den Fans, bei den Hardcore-Fans, überhaupt nicht das Funktionärs-Feind-Bild, dass es ja in manchen Clubs so gibt.
Und ich glaube, deswegen konnte sich das, wie du sagst, auch erlauben, weil man bei dem Kritiker-Ot inzwischen tatsächlich das Gefühl hat, dass sein Name-Ot quasi die Sache überlagert.
Man hört schon gar nicht mehr richtig zu, wenn man denkt, das ist einer, wie du sagst, der Kritik um der Kritik üben will.
Und bin dann sozusagen ein Fanar, Fraktionsvorsitzender dazu kommt, dann entsteht genau das, was da entstanden ist.
Ich glaube, so lässt sich das am Ende dann doch relativ schlüssig herleiten.
Wenn jetzt aber dieser Moment und eben die Frage, welche Farbe soll das Trikot des FC Bayern am der einzige Punkt ist, dann sagt es ja schon ziemlich viel über die gute Wohlfühleatmosphäre, die dort gerade herrscht.
Martin, du hast vorhin auch schon gesagt, es gab an und für sich ja schon Streitthemen in den vergangenen Wochen und Monaten.
Erinnert sei da nochmal an diese Debatte zwischen Max Eberle und Uni Höhenes über die Frage, wie groß darf ein Kader sein, darf gekauft oder muskelin werden.
Florian Wirts kam nicht, Nick Wolthemade kam nicht.
Ein großer Trainer, Name nach dem anderen, kam nicht.
Dann der Wirbel eben um besagten, umstrittenen Ex-Bayern-Profi.
Jerome Boateng, die Hospitanz, die dann nicht zuletzt auch sicherlich aufgrund öffentlichen Drucks nicht angetreten wurde.
Wenn das jetzt alles mit einem Haken versehen ist mehr oder weniger, ist es dann so einfach, ist gerade alles super duper beim FC Bayern?
Die aktuelle Stimmungslage im FC Bayern wird eben überlagert durch diese überragende sportliche Leistung, die die Mannschaft und Unterwincent Company bringt.
Da kommen wir, glaube ich, auch gleich zu.
Ich will nur sagen, was ich am Anfang gesagt habe, der FC Bayern hat auch ein bisschen gelernt.
Also diese Jahreshauptversammlung, die ist einerseits eskaliert wegen dieses Katarsponsoring, aber auch das ist meine Interpretation.
Da bin ich selbst bewusst genug, das ist, glaube ich, nah an der Wahrheit.
Es war vor allem der Umgang des FC Bayern mit diesem Katarsponsoring, weil sie sich eben verweigert.
haben, diese Kritik überhaupt zu diskutieren.
Also damals, der damalige Vorstandschef Oliver Kahn hat eine Rede gehalten in der Halle und er hat Katar einfach gar nicht erwähnt.
Also er hat das einfach tot geschwiegen und das hat sich eben geändert, wo ich gesagt habe, das haben wir kritisiert, aber zum Beispiel diesen Visit Runder Deal, den hatte FC Bayern ja auch abgesagt oder Jerome Boateng.
...
hospitiert jetzt nicht.
Das haben auch einzelne Mitglieder gemacht.
Da haben gesagt, ja, wieso brauchst du da halt erst die Kritik?
Wieso und so weiter und so fort?
Aber im Endeffekt muss man sagen, Sie sind dazu gekommen, das eben nicht zu machen.
Und da haben Sie einfach einen Fortschritt gemacht.
Und ich glaube, das ist das, was man drüber schreiben kann, über allem, dass das, was ja auch fast ein bisschen erstaunlich ist, dass der FC Bayern, den man halt immer so ...
Image mäßig, Klischee mäßig nach sagt.
Er sei halt der selbstbewusste Mirsan, mir FC Bayern, der alles so macht, wie er es immer gemacht hat.
Dieser FC Bayern ist tatsächlich ein lernendes System und das gilt ja jetzt nicht nur für das, was wir gerade besprechen mit der Jahreshauptversammlung.
Es gilt natürlich auch für das, worauf wir jetzt zu sprechen kommen, gilt natürlich auch ein bisschen für den Fußball.
Auch da hat der Trainer Dinge angepasst im Vergleich zum ersten Jahr.
Also man hat so das Gefühl, dass der FC Bayern tatsächlich gerade so ein bisschen lernt und ein bisschen sich anpasst an die modernen Zeiten und das auch das, also auf allen Ebenen, auf allen Hierarchie-Ebenen, dass auch das ein bisschen mit dem aktuellen Erfolg zu tun hat.
Dem widerspricht nicht, dass wir vor ein paar Wochen ja noch kritisiert haben, dass wir auf dem Transfermarkt vielleicht nicht so richtig an die moderne Zeiten angepasst sind und vielleicht noch ein bisschen zu langsam sind und das Tempo dieses dynamischen Saudi-Arabien getriebenen Marktes vielleicht noch nicht verinnerlicht haben.
Aber das ändert jetzt tatsächlich nichts daran, dass wir auf relevanten Feldern, wie man das jetzt sieht, sich an die neuen Zeiten angepasst haben.
und da kann und will man im Moment auch nichts dagegen sagen.
Wobei da ja sogar auch ein Spruch der Stärke, wenn man so will, bei der Jahreshauptversammlung gekommen ist.
Und zwar hat Jan-Christian Dresen gesagt, wir können uns jeden Transfer leisten, den wir machen wollen, aber wir wollen nicht jeden Transfer machen.
Welcher Preis vernünftig ist, das definieren wir und nicht andere.
So kann man es natürlich auch frame.
Ja, wenn ich das mal als Rampe nehmen darf, um mal kurz in die Finanzzahlen zu gucken, die Jan-Christian Dresen ja dann wieder ...
präsentiert hat.
Die waren schon im Detail interessant.
Die taugen nicht so richtig zur großen Schlagzeile.
Also Jan-Kristian Dresen musste einen geringeren Gewinn verkünden als noch im vergangenen Jahr.
Und er hat zwei Sachen gesagt, die ganz interessant sind in Kombination.
Er hat die ClubWM mal wieder gelobt.
Die der FC Bayern einfach lobt.
dieser Wettbewerb, den sie eigentlich nicht antizipieren konnten, ihnen unfassbar viel Geld bringt.
Und er hat quasi die, die anhand der fünsterlichen Abschreibungen thematisiert und diesen Abschreibungen eben Transfers reingebracht, wo er auch die Namen, er hat clevererweise die Namen Ulyse, Palinja und Boé und Erik Daier in einem Atemzug genannt.
Das ist insofern clever, als dass Michael Ulyse natürlich ein Top-Investment war.
Diese anderen beiden, Palinja und Sascha Boé, aber ...
nicht die aller aller aller besten Transferentscheidungen in der Geschichte des FC Bayern waren, sondern hat dann auch in diesen Grafiken gesehen, dass FC Bayern schon ein bisschen Geld gelassen hat in den vergangenen Jahren.
Stimmt wahrscheinlich.
Der Bipark-Zettel oder die Fußnote, immer wenn man über Finanzen des FC Bayern redet, ist, der FC Bayern ist unglaublich reich.
Und der FC Bayern hat eigentlich nicht das Recht, sich zu beschweren, auch im europäischen Kontext, auch wenn er gegen Manchester City und Paris Saint-Germain konkurriert.
Ja, aber der FC Bayern hat immer noch sehr, sehr viel Geld.
Aber im Detail waren da schon ein paar interessante Balken zu sehen.
Das ist ja auch sozusagen, man erinnert sich in diesem Moment ja auch noch an diese Debatten, die es im Zuge der Volte Marde Saga ja gegeben hat im Sommer.
Der Außenstehende beobachter nicht so richtig verstanden, hat der FC Bayern jetzt Geldprobleme oder ist der FC Bayern reich wie immer?
Weil es ja ja dann Sätze gab von Uli Hoeneß.
Man muss ja aus Festgeldkonto achten und da sei nicht mehr so viel drauf, was dann Jan-Christian Dresen im nächsten Interview richtig gestellt hat, bevor die Schlagzeilen kamen.
FC Bayern verarmt und ich glaube die Wahrheit ist so ein bisschen natürlich A dazwischen und B Darf man auch nicht vergessen, dass da auch immer wieder bei öffentlichen Äußerungen die andere andere Taktik dabei ist.
Also wer Uli Hönes kennt, weiß, dass er dann so ein Satz wie auf unser Festgeldkonto ist, nicht mehr so betroffen, dass er so ein Satz dann auch...
halt einsetzt, so wie es gerade passt.
und das war sozusagen der Satz war taktisch gedacht.
Der sollte den Markt, dem irren Transfermarkt da draußen signalisieren, freundliche Zahlen nicht jeden Preis.
Das war sozusagen eher nach außen gerichtet, dieser Satz und Taktik.
Er wurde dann sofort begeistert, aufgenommen, FC Bayern hat kein Geld mehr und deswegen hat ein Christian Resen das dann richtig gestellt.
Das muss man glaube ich zu einer oder anderen dazu sagen.
Aber Fakt ist natürlich, dass der FC Bayern jetzt nicht mehr wie, so nochmal, vermeintlich Gott gegeben jedes Jahr einen Rekord gewinnen.
vermelden kann, dass diese Wahrheit steht.
Und da haben wir auch drüber geredet, dass allein zwei Hundertfünfzig Millionen oder mehr in den letzten fünf Jahren ein Ablösen für Abwehrspieler ausgegeben wurden, die zum Teil überhaupt gar nicht mehr da sind, der Licht untereinander ist und wie sie alle hießen.
Also da ist schon eine Menge Geld auf der Strecke geblieben.
Man kann es ja aber auch einfach als gesunder Menschenverstand in einem Jahr durchaus teils perversen Fußball-Transfermarkt sehen, wenn der FC Bayern eben sagt, wir machen jetzt nicht alles mit, sondern...
dieser Vernunftgedanke, den Dresender aufgefasst hat.
Es ist auf jeden Fall noch genug Geld da gewesen oder noch genug Geld da, um ein Kader zusammen zu stellen, der sehr erfolgreich ist.
Seit fünfzehn Partien ist die Mannschaft von Trainer Vincent Kompani ungeschlagen, so gut, also wie seit der Serie von Dreiundzwanzig Spielen unter Hansi Flick nicht.
Und Gewinnen geht sogar, das mal am Wochenende zu sehen, mit einer B-Mannschaft gegen Leverkusen.
kann man jetzt als Demetigung betrachten oder als sinnvolle Belastungssteuerung?
dieses Unwort nehme ich jetzt mal an der Stelle.
Wie hat Kompanie, der ja eigentlich selbst nur eine B-Lösung gewesen ist?
Wie hat er das geschafft?
Also ich glaube um...
Und die Interpretation dieser Aufstellung nochmal abzuschließen.
Also eine Demütigung für leverkusende Bewusste war das nicht.
So tickt dieser Trainer natürlich nicht.
Das hat Felix Magath damals gemacht, als er mit Wolfsburg in Bayern fünf-eins gesiegt hat und er in der neun-und-achtzigsten, glaube ich, den Torwart noch ausgewechselt hat.
Das war der hochgeregte Mittelfingereinrichtung FC Bayern.
So ein Typ ist dieser Kompany natürlich eigentlich gar nicht.
Er hatte halt sozusagen diese...
Ganz banale Trainer-Herausforderung, dass er einen Spiel gegen den Top-Club Leverkusen hatte und dann drei Tage später einen Spiel gegen den Top-Top-Top-Top-Top-Top-Top-Clubs, und da halt ein bisschen wechseln muss.
Und es kommt ihm natürlich zu gut, dass Leverkusen stand jetzt dieser Top-Club gerade gar nicht mehr ist.
Und ja, so kam dann am Ende diese Aufstellung zustande.
Und im Moment muss man sagen, hat man das Gefühl, Vincent Compagnie hat das Perpetuumobile entwickelt beim FC Bayern.
Der muss also überhaupt nicht mehr tanken.
Dieses Ding braucht doch keinen elektrischen oder sonst irgendein Antrieb.
Das funktioniert einfach aus sich selbst heraus.
Und man versteht es natürlich als Außenstehender nur bedingt.
Aber Fakt ist ...
FC Bayern liefert die Problemlösung für die Automobil- ...
Auch das noch.
Da ist ja einer der Anteilseigner, ist ja, glaube ich, sogar.
Wenn ich mich rechnen will, ist da sogar ein Autokonzern dabei.
Also vielleicht, das ist ja überhaupt das Lustige dran, wir schmunzeln jetzt darüber, aber tatsächlich hat man, und das ist, finde ich, total neu und geradezu spektakulär an dieser FC Bayern-Geschichte, das ist der Trainer.
Also das ist ja in der Bayern-Historie, ist das kein hoher Posten im Organigramm.
Der Trainer war zwar immer hochgeschätzt, wenn er Hitzfeld und Heynckes und wir auch immer hieß, aber der Trainer war bei München ja immer der, der die Rennpferdchen dann in den Stall gestellt bekommt und die dann trainieren darf.
Der sollte keine großen Forderungen stellen und der war einfach in der Hierarchie ein Leitender angestellt, ein Abteilungsleiter und eigentlich nicht viel mehr.
Und jetzt schafft es dieser Mensch, auf dieser Position schafft es jetzt den ganzen Verein ruhigzustellen.
Das ist also wirklich hoch erstaunlich, dass der Funke der Ruhe, der Funke jetzt aus der Kabine überspringt auf den ganzen Verein.
Also diese Richtung und diese Reihenfolge ist komplett neu.
Und das hat natürlich mit der Person, mit der Persönlichkeit, Vincent Company zu tun, auch damit, dass er sich, dass er ein bisschen das Glück hat, sich von seinen völlig widersprüchlichen Vorgängern abzusetzen.
Also all das, was man sonst vielleicht ein bisschen, ja, ein bisschen langweilig, verlangweilig empfunden hätte oder für ein bisschen, weiß ich nicht, kanntenfrei empfunden hätte, das wirkt jetzt.
vernünftig und schlau, weil er eben nicht mehr die Portenreis wie Julia Nagels machen, weil er nicht mehr die Eigenspieler kritisiert wie Thomas Tuchel.
Und so merkt man, dass da hinter dieser Art, wie er auftritt, eine Menge Kalkül steckt.
Und ich glaube, das merkt man wie es in den Kompagnen auch annährt, ja eine sehr beeindruckende Lebens- oder Familiengeschichte, sagen wir es mal so, dass da trotzdem eine ganze Menge Charisma steckt bei diesen Menschen.
Das musste er gar nicht durch knackige Sprüche befeuern.
Er hat es wirklich geschafft, Bayern Klischee, die Kabine nicht nur nicht zu verlieren, sondern die Kabine hinter sich zu bringen.
Und komischerweise den ganzen Verein hinter sich zu bringen.
Und das merkt man.
Natürlich hilft dann so ein Perpetuumobili-Erfolg, dass sich von selbst plötzlich weiter fortpflanzt, dass diese Stimmung immer so bleibt.
Und deswegen, wir sprechen am Tag vor dem Paris-Spiel, ist es natürlich hoch, hoch spannend zu sehen, was jetzt die beiden wirklich schweren Spiegel gegen Paris und Ende des Monats dann beim FCA ist.
Was die dann a...
bringen, das dürfen wir einfach sportlich sehen und B, was die dann sozusagen in einem möglichen Misserfolgsfall auch atmosphärisch mit dem Verein anstellen würden.
Das ist wirklich was, wo man sehr gespannt darauf sein darf.
Kannst du denn ganz kurz für die, die es entweder noch nicht wissen oder für die, die es gerade nicht parat haben, auf diese persönliche Geschichte vom Company eingehen?
Einfach, dass man den Hintergrund dieses Menschen noch besser versteht.
Boah, da bin ich jetzt natürlich nicht so ganz top vorbereitet, aber jetzt sagen wir es mal einfach mal ansatz.
Also die Familiengeschichte liegt auch sehr stark in seinem Vater begründet, der mit der Familie aus Afrika nach Belgien kam, der dann jetzt in Belgien auch Politiker gewesen ist und immer noch ist, aber die eine beeindruckende Familiengeschichte hinter sich hat und der junge Wind sind, dass er sozusagen von Anfang an mitbekommen hat.
Da gibt es eine ganze Menge an, wie soll ich sagen, an Widerstandsfähigkeit, an Haltung in dieser Familie.
Das ist sozusagen die persönliche Ebene, die man an anderer Stelle noch mehr vertiefen könnte.
Das würde auch mehrere Minuten oder halben Podcast tragen.
Und dazu kommt eben, dass diese Art von Reife, die in diesem Menschen einfach drin steckt, natürlich auch durch eine Fußballerische oder durch eine Reife im Fußballbusiness noch mal sozusagen verstärkt wurde.
Der war ein absoluter Weltklassespieler, hat unter absoluten Weltklasse Trainern trainiert und bringt jetzt das Gefühl, Eine gewisse, einfach eine Souveränität mit in dieses Amt.
Und worüber ich immer, manchmal ein bisschen schmunzelt, das muss man sich mal vor Augen führen.
Wir alle, wir Inklusive, schreiben ja immer noch bei Julian Nagelsmann von dem jungen Bundestrainer.
Also Julian Nagelsmann ist für uns irgendwie jung, obwohl er ja auch dienstlich schon sehr erfahren ist und über zehn Jahre in diesem Job ist.
Aber in Wahrheit ist Nagelsmann, glaube ich, nur ein Jahr, oder?
Ein Jahr jünger als bei Vincent Company.
Bei Company kommt man irgendwie gar nicht auf die Idee, den Jung zu nennen.
Da verweist man manchmal auf seine etwas kurze Trainerbiografie das Jahr.
Aber man kommt nie auf den Gedanken, ihn irgendwie als Typen für Jung oder für Unreif oder so zu halten.
Und ich finde an diesen beiden Persönlichkeiten, ohne da zu tief gehen zu können und zu dürfen, steht uns ja auch nicht so richtig zu Charakterkritik über Menschen, die wir nur so ein bisschen kennen oder Naturellkritik.
Aber während man nagelt, man nimmt immer so dieses Etikett, das etwas Das etwas schnodderigen, sprunghaften Anheftet wirkt Kompanie wirklich so, wie in sich selbst ruhend.
Und auch das vermeintlich langweilige Wirk bei ihm inzwischen souverän.
Und deswegen sage ich ja, deswegen sind diese beiden Spiele, die jetzt anstehen, so spannend.
Wer bisher ja immer darauf hingewiesen haben, wie echte Journalisten, die ja immer das Haar in der Suche befinden, wartet mal ab, ob die Bayern gegen Top-Gegner nicht ausgekontert werden und all das.
Und natürlich steht das immer noch aus dieser Beweis.
Aber irgendwie hat sich selbst diese Debatte verkleinert, wenn man irgendwie das Gefühl hat, man kann diesem Company-Fußball.
Vertrauen.
Ich weiß gar nicht, ob das vielleicht nicht so gar schon zu viel der Vorschusslohbären ist, weil der Test steht wirklich noch aus.
Aber irgendwie schafft dieser Trainer, dass ihn in diesem Verein die Leute alle mögen und dass ihm alle vertrauen.
Und was ihn auch sehr schützt, ist, dass er das tut, was...
Was Udi Höhne es ja so gerne hat, er ist nicht nur das, was man in der Branche an akribischen Arbeitern nennt, sondern er ist sogar wirklich ein leidenschaftlicher Arbeiter.
Der arbeitet rund um die Uhr, der scoutet jeden Gegner vorwärts und rückwärts, der fordert seinen Trainerstab massiv, seine Co-Trainer sehen ihre Familien kaum mehr.
Also das gefällt ja auch Udi Höhne, ist wie eine hart arbeitende.
Also da kennst du nicht vor, wie ich es bei Funktionären des Clubs schon vorkam, das Höhne ist die man anrief, dann hatten die am Feiertag die Mailbox an.
Also sowas kommt bei Winnie, kommt bei mich glaube ich nicht vor.
Und deswegen hat er diesen Verein, und natürlich den Allerhöchsten im Verein, nämlich den Hohenherrn vom Tegernsee, deswegen hat er die alle hinter sich.
Martin, wie sieht es denn aus, dieses fußballerische System der alten Seele Wincent Company?
Wenn man es im Vergleich zum letzten Jahr sieht, es ist immer noch der gleiche Fußball aber weiterentwickelt.
Also grundsätzlich gilt dieses System gilt die Grundgedanken, ohne jetzt in die kompletten taktischen Analyse und Außenverteidiger und Aufbau usw.
abzudriften.
Es ist immer noch, finde ich, gegen schwächere Gegner, besser als gegen stärkere Gegner.
Da könnte man jetzt auch sagen, das ist ja logisch, ne, der bessere Gegner.
Ja, man kann ja richtig erdrückt von diesem System.
Genau.
Genau, aber es ist im Fußball auch oft genug so, dass Mannschaften sich gegen stärkere Gegner leichter tun.
Das beste Beispiel ist Borussia Dortmund in der Champions League jahrelang und dann halt auswärts in in in St.
Pauli oder beim Aufsteiger und so weiter.
Aber dieses dieses System gegen schwächere Gegner, dieses extrem hohe Pressing und vor allem diese Fähigkeit tiefstehende Fünfer und Viererketten halt nahe denn los auseinander zu nehmen.
Beispiel, wo ich finde, dass man es gut gesehen hat, war dieses Heimspiel gegen Bremen, das ist jetzt schon ein bisschen länger her.
Da fand ich, dass Bremen das für seine Mittel wirklich gut gemacht hat und dass der Plan auch logisch war und dachte, das kann man so machen.
und die hatten gar keine Chance.
Und wenn ich jetzt...
Trainer einer unteren oder mittelklasse Bundesliga-Mannschaft wäre.
Und ich müsste gegen diesen FC Bayern spielen.
Da würde ich quasi in meiner Taktikstube sitzen und würde einfach nur ständig so Optionen abhaken, die nicht funktionieren.
Tiefstehen funktioniert nicht.
Mutig anlaufen funktioniert nicht.
Mittel hoch anlaufen funktioniert nicht.
Indikontakommen funktioniert nicht.
Und da frage ich mich, was mache ich denn eigentlich?
Könntest JetGPT fragen.
Und die beiden Mannschaften, die sie in diesem Jahr am besten gemacht haben, waren halt Köln in der ersten Halbzeit und Dortmund in der zweiten Halbzeit.
Dortmund, haben wir glaube ich im Podcast auch darüber geredet, da waren wir, da war ich enttäuscht, weil die hätten die Mittel, das ist ein bisschen offener zu gestalten.
Bei Köln fand ich es ehrlicherweise am frustrierendsten, weil Lukas Quasniok dann der Trainer von Köln in der Pressekonferenz danach gesagt hat, ja in der ersten Halbzeit hat eigentlich alles funktioniert.
Taktisch, klar, die haben so ein bisschen versucht, Bayern in so einer offenen Felschlacht zu verwickeln, eins gegen eins, Kopfball-Duelle, Fouls, also so gut es geht, da halt so ein bisschen Battle-Royale draus zu machen.
Lukas Quasnyok saß dann in der Pressekonferenz gesagt und ja, es hat super funktionierten, ja, wir sind eins, zero in Führung gegangen und ja, die haben Abseits-Tor geschossen, aber in der zweiten Halbzeit wäre es da hingegangen.
Also der saß da auch vollkommen resigniert und sagt, ja, es hat für uns schon alles funktionierten, wir waren trotzdem chancenlos.
Aber sprich, diese Spieleidee, die funktioniert nicht nur, sondern die hat ja auch dann das Backup der Mannschaft, die überzeugt davon ist, weil sie ja auch sieht, dass es funktioniert.
Das wiederum ist der Eigenschaft zuzuschreiben, die Kompanie sicherlich auch zu so einem starken Trainer macht, dass da Kommunikation kann.
An welchen Punkten lässt sich das denn festmachen?
Also auch dieser Aspekt, der vorhin schon gefallen ist, dass er als Trainer die Kabine eben nicht nur unter Kontrolle hat, sondern dass die Mannschaft geradezu hinter diesem Trainer steht voll und ganz.
Na ja, zur Kommunikation, das muss man unterscheiden in die interne und in die externe.
Und was halt bei der externen Kommunikation halt auffällt, dass er wirklich auf fast militante Weise namentliche Aussage über seine Spieler einfach verweigert.
Er macht das charmant, er macht das mit einem Lächeln.
Manchmal zieht er auch die Augenbrauen hoch und denkt, oh, was, ihr schoner Listen wieder fragt.
Ihr wisst dort, dass ich nicht darauf antworte.
Und das hält er, also erhält die Kabine einfach insofern komplett sauber, indem er einfach da überhaupt gar nichts reinkommen lässt.
Und das, was ich ja vorher schon mal angedeutet habe, natürlich ist der Mensch, der so fleißig ist, natürlich hat er sich auch sehr, sehr, sehr gut auf diesen Job vorbereitet.
Er hat natürlich gesehen, was seine Vorgänger gemacht und nicht gemacht haben.
Und das versucht er eben jetzt sozusagen im Sinne des Vereins.
So zu machen, wie der Verein das mag.
Also das eine ist eben, dass er extrem viel arbeitet und nicht ins Zittertal zum Skifahren fährt.
Und das andere ist natürlich auch, dass er auch das, was Uli Hoeneß schätzt und liebt, dass er nicht groß und vor allem nicht in der Öffentlichkeit Spieler fordert.
Es gibt einen einzigen Satz von ihm, der ist fast ein bisschen untergegangen, weil man von ihm solche Sätze gar nicht erwartet.
Kurz vor Ende der Transferfrist hat er auch gesagt, ich zitiere sinngemäß, ja unsere Gruppe ist schon wahnsinnig leistungsstark, aber sehr, sehr groß ist sie jetzt nicht gerade so ungefähr.
Also das hätte man jetzt schon als Kritik an Oho Company sagt, Doppelpunkt mein Kader zu klein auslegen können.
Aber das war der einzige Satz, der sich finden lässt und ansonsten hat man wirklich das Gefühl, dass er extrem loyal zu dem ist, was der Verein davor gibt und man kann nicht mal so ganz wirklich abschätzen.
wie er das intern für sich persönlich sieht.
Nach allem, was man weiß, ist es schon so, dass ihm sehr bewusst ist, dass dieser Kader auf Kante genäht ist.
Dieser Kader ist ja eigentlich ein Uli-Hönes-Kader.
Mehr denn je ist das, was gerade passiert personell, das, was sich Uli-Hönes eigentlich erwünscht oder erträumt.
Das ist ein kleiner Kader, Uli-Hönes sagt immer, wir dürfen nicht mehr als vierzehn, fünfzehn Top-Spieler haben, sondern werden die auf den Tribünen, die wir rausschicken müssen, dann unzufrieden, da gibt es eine kabinisch leichte Stimmung.
Dann träumt Uli-Hönes davon, dass Wie man in der Fachsprache sagt, eigengewächse spielen, das hat man ja jetzt mit Pavlovic und Stanisic, Kunde mit Muziala, jetzt auch noch mit Lenard Karl, da hat man ja jetzt wirklich genug.
Also das ist genau so, wie Oli Hölle sich das vorstellt.
Ich glaube, wenn es so zusammenpasst, was Uli Hoeneß im Moment hat, ist A recht und B Glück.
Also seine Philosophie geht auf im Moment, aber er hat natürlich auch Glück, weil das natürlich schon ein Ansatz ist, der eher vor zehn oder zwanzig Jahren super war.
Also in diesem wahnsinnig atletischen, unfassbar eng getakteten Spitzenfußball, wo du wirklich jeden dritten Tag spielst und jeden dritten Tag ins Limit musst, sind vierzehn, fünfzehn Stammspielerkarte natürlich.
natürlich eigentlich zu klein.
Eigentlich ist dieser Kader auch zu klein, sowohl in der Abwehr als auch vorne.
Aber in dem Moment, wo sich niemand verletzt und deswegen Glück oder auch eine tolle Fitnessabteilung, eine ärztliche Abteilung, in dem Moment, wo sich niemand verletzt, ist die ideale Welt realisierbar.
Aber ich glaube, dass die nächste mögliche Verletzung eines relevanten Spielers ist.
Die könnte das Kartenhaus zum Einsturz bringen, aber wir wollen da nichts herbeischreien, was nicht da ist.
Und allmählich scheinen sich diese Musialas und Ralfonso Davies und so auch wieder auf den Weg zurück in die Mannschaft zu machen, auch wenn das natürlich, wie man aus Erfahrung weiß, noch ein bisschen dauern wird.
Aber sagen wir mal, im Moment ist das genau das Idealbild des Ehrenpräsidenten, aber es stimmt auch im Moment alles.
Also das muss man immer dazusagen.
Das kann sich auch mit jeder Grätsche des Gegners Wenn sich das jetzt von der Kommunikation, Kompanies nach außen nicht so richtig festmachen lässt, Martin, du bist ja auch im Stadion in der Mixzone, kann man es aus den Aussagen der Spieler herausinterpretieren, was aus deren Sicht so gut läuft, dass sie eben sagen, ja, wir gehen und wir gehen egal, in welche Richtung der Trainer will.
Also der Mannschaft taugt das.
Es gibt, glaube ich, auch einen Satz, den Christoph schon ein paar Mal geschrieben hat.
Man ist als Trainer immer gut beraten, nicht gegen den Charakter einer Mannschaft anzukotchen.
Man sollte einer Mannschaft, die grundsätzlich offensiv denkt, nicht an sagen, dass sie jetzt gefällig sind, Bus zu parken hat.
Und das ist schon ein Vorteil von Company.
jetzt im Gegenschnitt vor allem zu Thomas Tuchel, der als Trainer nicht der absolute Hurra offensiv man ist.
Dieses Kompaniesystem ist immer noch riskant, das geht immer noch Risiken ein.
Aber das kann man dieser Mannschaft offensichtlich extrem gut vermitteln, dass sie sagt, wir wollen mutig spielen, wir wollen riskieren, dass wir auch halt mal einen Konter fangen.
Dafür schießen wir dann halt im besten Fall halt drei Tore.
Es ist natürlich, was Christoph gesagt hat, eine kleine Gruppe.
ist besser zu moderieren als eine große Gruppe.
Also, die entwickelt dann eher ein Gruppengefühl oder eine, so, wir sind's jetzt und jeder kriegt seine Chance.
Aber eben mit den Risiken, die Christoph gerade skizziert hat.
Bayern ist die laufstärkste Mannschaft der Bundesliga.
Und es kommt nie vor, also es kommt nie vor, dass ein Spitzenteam auch noch die laufstärkste Mannschaft ist und kombiniert mit diesem kleinen Kader.
Das ist ein Teufelskerl dieser Kompanie.
Ich sag, es ist ...
Man muss jetzt wirklich mal abwarten, wo Sahar ja auch ein Podcast schon ein paar Mal gesagt hat, wo der FC Bayern so Ende November steht.
Also dieses Spiel gegen Paris jetzt morgen Abend, wer die Gelegenheit hat es sich anzuschauen, ich würde es mir anschauen, das wird richtig, richtig spannend.
Wobei ich mich auch gefragt habe, selbst wenn das jetzt schief gehen sollte in Paris, das kann es wirklich gut sein, weil es ist die vielleicht wirklich beste Mannschaft der Welt im Moment und auch eine Mannschaft, die ideal ist.
gegen diesen Company Fußball zu spielen, auch bei der Club WM war es dann gut.
Das war überschattet von Musiala und so weiter und so fort.
Selbst wenn das jetzt schief gehen sollte, kann ich mir gut vorstellen, dass der FC Bayern auch daraus oder auch Company daraus quasi so einen Okay hat.
noch nicht geklappt.
Aber war ja noch nicht entscheidend, war ja noch kein Achtelfinale oder Viertelfinale.
Aber ich glaube, das war einen Namen tatsächlich, auch wenn der inflationär verwendet wird, trotzdem an der Stelle auch einfach nochmal verwenden müssen.
Und das ist einfach der Name Harry Kane.
Und zwar nicht nur, weil der Harry Kane in jedem Spiel drei, vier, sieben Tore schießt.
Es geht mehr darum, was dieser Harry Kane auf dem Platz ausstrahlt.
Christoph, wir haben wieder einen Moment der unabgesprochenen Überleitung, genau, weil das wäre jetzt auch eine Frage gewesen.
Also, auf wen kommt es denn dann in diesem Kleinkader besonders an?
Naja, dann setze ich meinen Satz fort, genau.
Und kappe jetzt die Verbindung.
Das kommt natürlich, also da lässt sich das Handy- und Eid-Prinzip jetzt schwer, sagen wir mal, schwer klären.
Also ist der Harry Kane jetzt auch...
noch besser als er war, weil ihn der aktuelle Fußball des Trainers in einen besseren Zusammenhang stellt und weil er sich noch wohler fühlt.
und dann ist sozusagen Kompanie jetzt auch noch dafür verantwortet, dieser unglaubliche Kompanie auch noch dafür verantwortet, dass Kane auch noch besser geworden ist.
Oder ist es umgekehrt?
Ist Harry Kane einfach?
im Grunde der Glücksfall für diesen Verein und lässt damit auch den Trainer gut aussehen.
Weil Kane im Grunde genau das darüber wir gerade bei Company sprechen, das verkörpert alles Harry Kane.
Also wenn man ihn jetzt mal mit seinem Vorgänger, der ja auch verheerlicht wurde, zu Recht vergleicht mit Robert Lewandowski, dann geht es mir beim Vergleich gar nicht darum, wer jetzt ein Tor mehr schießt oder wer einen Assisten mehr hat oder wer vielleicht etwas bessere Vorbereiter oder sonst was ist.
Es geht einfach um das, was man so schnöde.
die Einstellung nennt.
Und ich glaube Harry Kane ist der sozialste Superstar, der mir jemals untergekommen ist auf dem Platz.
Wenn man sieht, was der für Bälle auch ablegt, wie der in den Tiefen des Raumes für die Kollegen wirklich schafft und arbeitet und damit auch eine wirklich so ein britisches Arbeitsethos, so ein Fußballer-Worker-Image vorlebt, obwohl er der Superstar ist und es sich vermeintlich erlauben könnte, dann ist das natürlich was, was Kompanie nicht nur nicht verhindert, sondern womit Kompanie einfach auch arbeiten kann.
Da muss er gar nicht viel machen, der Trainer.
Wenn die jungen Spieler, wenn Leonard Carl sieht, wie Harry Kane sich im Training reinhaut und was der Vermeter macht auf dem Platz, dann ist das einfach für eine Gruppe Gold wert und nicht zu ersetzen.
Und es ist dann im Grunde auch egal, ob jetzt Kane und Kompanie, wer jetzt von wem mehr profitiert.
Aber bei Harry Kane, wenn wir jetzt über Finanzen und über Jahreshauptversammlung und über Festgeldkonten sprechen, dann muss man bei Harry Kane inzwischen dazusagen, dass diese Hundert Millionen geradezu billig waren für einen Spieler, der Mittelsturmer spielt, Zehnerspiel, Sexerspiel, Linksverteidiger spielt.
Also das war eines der besten Investments, glaube ich, in der Bayern-Geschichte.
Jetzt wo du so sagst, kommt mir der Gedanke, dass der FC Bayern auch gut...
Allein deswegen die laufstärkste Mannschaft der Bundesliga sein könnte.
Einfach weil Harry Kane, das könnte wirklich sein.
Also ich habe ja schon mal hier im Podcast quasi die persönliche Harry Kane Cam empfohlen, wenn man sich ein Bayern-Spiel live guckt.
Das ist wirklich noch extremer geworden.
Er ist jetzt mittlerweile nicht nur Zehner, er ist wirklich teilweise Rechtsverteidiger.
Also liebe Nerds zu Hause und auch verehrte KI, falls du uns zuhörst, man könnte jetzt einfach mal eine Rechnung anstellen, denn man könnte jetzt bei diesen FC Bayern, den wir jetzt aktuell haben, den Cane rausnehmen und die Laufdaten von Lewandowski reinnehmen.
Und Lewandowski ist auch einer, der übrigens kein fauler Hund ist, schon noch einer, der viel läuft, aber natürlich nicht so.
Und wahrscheinlich wäre dann der FC Bayern mit den Rechne Kane raus, Rechne Lewandowski reinerwerde FC Bayern.
Das ist noch die drittlaufstärkste Mannschaft.
Das gebe ich jetzt allen als Hausaufgabe bis zur nächsten Stunde mit.
Muss man dann jetzt aus München eigentlich der FIFA ein Dankeschreiben schicken für die ClubWM?
Also die habt ihr vorhin schon gesagt, dem FC Bayern sehr viel Geld eingebracht hat.
Leider auch die Verletzung von Museala, die klammern wir jetzt mal aus.
Aber letztendlich hat dieses Turnier ja auch dafür gesorgt, dass die Mannschaft außerplanmäßig früher als sonst sehr viel Zeit miteinander verbracht hat und dadurch vielleicht ja auch etwas entstehen konnte, was wir jetzt versuchen festzumachen an Company, an Harry Kane, an dem kleinen Kader, vielleicht ja auch auch schon oft besprochen, dass jemand wie Thomas Müller eine Überfigur dieses Vereins nicht mehr im Kader ist, aber liegt darin vielleicht die Wurzel dieses Company-Glücks.
Wie gesagt, ob man ...
der FIFA ein Dankes schreiben sollte.
Das können wir auch an einem anderen Podcast nochmal separat, aber Mai, ich bin ja auch immer noch, ich verweise ja so ein bisschen langweilig, schaltplatten, hängend technisch.
Diese ClubwM hat die Vorbereitung schon extrem.
reduziert und eigentlich erwarte ich auch, dass das auf irgendeiner Art und Weise beim FC Bayern nochmal zuschlagen sollte, weil Sportlerkörper funktionieren halt so, dass sie halt nicht ständig am Anschlag laufen können.
Das geht nicht auch Bayernspieler nicht, auch eigentlich Josef Kimmich nicht, der muss man auch irgendwie nochmal seine Minuten zusammenrechnen.
Diese Vorbereitung war halt durch die ClubWM.
kürzer.
Und irgendwann muss das eigentlich auch noch mal zuschlagen.
Aber was offensichtlich stimmt, das hört man halt immer deutlich heraus, bei der Jahreshauptversammlung Thema ist, dass in dieser Zeit in den USA wirklich so ein bisschen Klassenfahrt, Teamgefühl entstanden ist in dieser Gruppe.
Und dass diese Gruppe mit dem Trainer Vincent Kompany sich offensichtlich wirklich viel besser versteht, als es beim FC Bayern in der Vergangenheit schon mal der Fall gewesen sein muss.
Ja, und es geht ja sozusagen bis in die...
individuellen Details.
Man kann das sozusagen auch an einzelnen Spielern festmachen.
Diese Club-WM, die von uns aus politischen Gründen, Klamot auf Infantino, Klamot zu ja zurecht immer kritisiert wurde, hat, sagen wir mal, fußballerisch wirklich die eine oder andere kuriose Auswirkungen gehabt.
Zum Beispiel hat die Club-WM der Welt einen neuen Manuel Neuer beschert.
Auch das gehört im Übrigen dazu, dass das hört man eindeutig, wenn man mit den Leuten spricht hat, wenn man in die sogenannte Kabine hineinhorricht.
Also Manuel Neuer hat seit April jetzt tatsächlich keine einzige Trainingseinheit mehr verpasst und für sich selbst hat er irgendwie bei der Club WM, bei der er ja wirklich hervorragend gehalten hat, das Gefühl entwickelt, oh, ich bin ja tatsächlich wieder Manuel Neuer da.
Der war klar auf den Kurs Manuel Neuer für sich persönlich jetzt am Ende der Saison aufzuhören und diese Club WM hat ihm in irgendeiner Art und Weise jetzt nochmal das Gefühl gegeben, Er sei wieder ganz nah dran am modernen Fußball, selbst dass er diese Club WM bewirkt.
Aber natürlich hat Martin recht und dass es ein körperlicher, weil er damit ein körperlicher Verschleiß begonnen hat, den man gar nicht so genau merkt und der bei sich bei den Spielern sicherlich zu unterschiedlichen Zeiten auswirken wird.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir in einem Jahr vor allem darüber reden werden, dass die Club WM dann immer noch eine Rolle spielen wird, weil wir haben jetzt noch eine Fußball-Weltmeisterschaft vor uns mit mit achtundvierzig Mannschaften, die fünf und ein halb Wochen ohne Vorbereitung dauert.
Das heißt, es kommt dann der zweite Sommer ohne Pause, nachdem der Sommer vierundzwanzig ja auch schon keine hatte.
Also ich könnte mir vorstellen, dass die Verschleißersteinungen auch mit Verzögerung kommen.
Also ganz ohne kann das eigentlich nach menschlichem Ermessen nicht abgehen.
Wenn wir jetzt mal davon ausgehen und aus Sicht des FC Bayern hoffen, dass sich in den nächsten vierundzwanzig Stunden zumindest niemand mehr verletzt und wir haben jetzt über Harry Kane lobend gesprochen.
Wir haben über Manuel Neuer jetzt gesprochen, Josef Kimmich.
Es gibt natürlich auch noch viele andere, die wir hier entsprechend erwähnen könnten.
Serge Gnabry zum Beispiel blüht ja auch auf und ist zu einem entscheidenden Spieler gerade geworden.
Was heißt denn all das über, was wir jetzt gesprochen haben für dieses Champions League Spiel diesen Dienstag gegen Paris Saint-Germain?
Also wie erwartet ihr den FC Bayern gegen diesen Gegner?
und was vor allem für ein Gegner erwartet den FC Bayern?
Konrad Leibern noch, der plötzlich einer der besten Außenverteidiger Europas ist.
Was wir alle haben, kommen sehen.
Alle haben wir, genau das haben wir erwartet, dass das passieren wird.
Ja, ich kann nur sagen, ich kann empfehlen, dieses Spiel einzuschalten.
Ich glaube, das wird ein spektakuläres Hochgeschwindigkeitsspiel, weil eben Paris, wie keine andere Mannschaft der Welt, so weit würde ich mich aus dem Fenster lehnen, die Mittel hat.
die wenigen Schwächen, die das Systemkompanie hat, zu entblößen.
Du musst technisch gut genug sein, um aus diesem Pressing herauszuspielen beim FC Bayern.
Das ist Paris.
Und wenn du technisch gut genug bist, aus diesem Pressing herauszuspielen, dann brauchst du schnelle Spieler, die abgehen.
Die hat Paris auch.
Also, Paris ist im Prinzip das perfekte Gegenmittel und ...
Wir hatten es bei der Club WM, das verschwindet so ein bisschen, weil halt alles hinter dieser Musialla, aber das war ein absolut hochklassiges Spiel bis zu diesem Zeitpunkt.
Und mit offenem Ausgang, als Musialla sich dann verletzt hat, dann war es auch so ein bisschen unter diesem Vorzeichen.
Aber ich bin gespannt, ich bin auch gespannt, wie der FC Bayern rangeht, ob sie das Gleiche machen.
Ich traue es ihnen zu, dass sie sagen, sogar auswärts in Paris stellen wir uns hoch hin.
Überladen wir die rechte Seite, schieben wir fünf Spieler in die letzte Kette, pressen wir hoch, stellen wir sie vor Aufgaben, gucken wir mal, was sie damit anfangen.
Und wenn irgendein Trainer auch schlau genug ist, da dann exakt das Gegenmittel zu finden, dann Luis Enrique.
Kann wir?
Ich hoffe, dass alle Menschen uns jetzt vor diesem Spiel hören, sonst kümmert uns ja immer nur Blamir mit unseren Prognosen.
Ich glaube, dass diese Logik, die man in der Bundesliga oft anwendet und diesen Spruch, dass man sagt, ob man gegen Bayern eine Chance hat als Gegner, das entscheidet nur der FC Bayern, also ob die Bayern mit voller Körperspannung und so weiter spielen.
Das ist ja immer so ein Spruch.
Und ich glaube, der geht in dem Fall auch ein bisschen andersrum.
Wie gut Bayern dieses Spiel in Paris bestreiten wird, entscheidet Glaube ich ein bisschen Paris Saint-Germain.
Ich glaube, wenn PSG so spielt und so in Form ist, wie sie es im Champions League-Finale gewesen sind oder wie sie es in ihren besten Momenten im letzten halben, dreiviertel Jahr waren, ich denke, das spielt in Stuttgart zum Beispiel letztes in der Vorrunde.
Wenn PSG in dieser Verfassung ist und mit dieser Einstellung hat, dann kann ich mir fast nicht vorstellen, selbst bei diesem FC Bayern, dass die Bayern da ihr Bayern-Spiel aufziehen werden und gewinnen können.
Für diesen Fall wäre für mich Paris schon favorisiert.
Aber wenn Paris einfach wie so ein Spitzenteam spielt, das gerade so ein bisschen über den Zenit ist und nicht hundertprozent oder hundertzwanzig Prozent Körperspannung hat, dann kann ich mir schon vorstellen, dass die Bayern in ihrer aktuellen, uns kann doch keiner Laune sehr konkurrenzfähig sein werden.
Aber ich glaube tatsächlich, dass es ein bisschen davon abhängt.
was Paris macht.
Nicht taktisch, sondern einfach von der Verfassung her.
Was Paris macht, was der FC Bayern macht, das wissen wir dann am Dienstagabend.
Dann wissen wir auch, wie gut der FC Bayern wirklich ist.
Für den Moment sag ich vielen Dank an euch beide fürs Mitmachen.
Heute produziert hat Emanuel Petersen die nächste Folge von Unum zum Sport.
Gibt's nächsten Montag.
Wir freuen uns, wenn sie wieder mit dabei sind.
Bis dahin, machen sie's gut.