Episode Transcript
In diesem Tech-Tag reden wir über etwas, was ich selbst nicht verstehe.
Über Quanten oder Konkreter Quanten Physik.
Diese muntzigen Teile spielen in der Tech-Industrie eine immer grössere Rolle.
Und wieso das so ist, erklären wir jetzt im neuesten Tech-Tag.
Und Kathrin Michl, herzlich willkommen im Tech-Tag.
Du bist bei Swissmem, Ressortleiter in Technologie und weisst ganz genau, was ...
Quantenphysik ist schisslos.
An sich sind quankenmehrschonische Prinzipien so eins der Herzstücken der Physik, die erklären eigentlich, warum unsere Materie stabil ist.
Also auch, warum es uns eigentlich gibt.
Was daran vielleicht manchmal ein bisschen schwierig wahrgenommen wird und warum es darüber auch jetzt so viele YouTube-Videos gibt und Artikeln so was ist, dass es nicht ganz so intuitiv oder anschaulich ist.
Das auch überhaupt nicht.
Also zum Beispiel bei Elektrodynamik oder Strom, das habe ich selbst im Studium oder wird in vielen Büchern so erklärt, kann man viel mit Hydrodynamik erklären oder einfach Strom fließt wie Wasser fließt.
Also einen Widerstand staut mein Wasserfluss.
Genau, hat sehr viel anschauliches.
Und in der Quantenmechanik fällt das eigentlich wie so ein bisschen weg.
Es ist ja ein Fundamentalsprinzip von der Physik, aber kannst du das irgendwie in die Tüpfung an?
Was ist denn so fundamental daran?
Man konnte sich eigentlich ganz lange in der Physik vieles eben so anschaulich erklären.
Und es gab auch die Dampfmaschinen und Elektromotor.
Und man hat schon Elektrizität entdeckt und nutzen können.
Aber es gab so Grundprinzipien, wo man wie an die Grenzen gestoßen ist.
Also zum Beispiel, warum ist Materie stabil?
Und da gab es so Ende des neunzehn Jahrhunderts schon die ersten Experimente, die man sich nicht mehr richtig erklären konnte.
Also hat irgendwie Herz und Halwachs haben so bestimmte Versuche gemacht, mit Metalloberflächen und da hat man UV-Strahlung drauf geschossen und konnte nicht richtig erklären, was man da eigentlich gesehen hat.
Darf ich auch fragen?
Die Materie ist konstantisch.
Also wie das Mikrofon das hebt, das verflüstet nicht.
Ist das ein bisschen mit gemeint?
Dass überhaupt ein Atom das Elektronen nicht in Atomkerne fallen.
Das funktioniert nur durch Krankenmechanik.
aber auch viel einfache Sachen.
Also zum Beispiel gab es ein ganz wichtiges Experiment, deswegen muss ich ein bisschen konkret werden.
So war so Max Planck um nineteenhundert, das ist so genannte Schwarzkörperstrahlung, da kommt man quasi mit elektro-dynamisch, mit elektromagnetischen Wellen auf einen schwarzen Strahler und es kommt Wärmestrahlung raus.
Da gab es Ergebnisse, die haben überhaupt nicht ins klassische Konzept gepasst.
Und eben genauso war es mit dieser Metalloberfläche, die so von Herz und Hallwachs untersucht wurde.
Da konnte man später erklären, Elektronen rausgeschlagen, aber so in ganz konkreten Paketen eben nicht mehr kontinuierlich Energie, sondern...
Einzelne Mengen an Energie, also quantisiert.
Also auch Fotos quantisiert.
Und in den letzten zehn Jahren hat das zum Beispiel Einstein erklären können, warum diese Elektronen da rausgeschlagen werden und hat in den letzten zehn Jahren einen Nobelpreis bekommen.
Also es war nicht für die Relativitätstheorie, sondern dafür, dass man diesen äußeren fotoelektrischen Effekt erklären konnte.
Also der einsteinische Gottfordern-of-Quanten-Mechanik?
Mit.
Also es gibt berühmte Fotos aus den Zwanzigern, wo sie die Nobel- Preisträger zusammensitzen, eine Frau Marie Curie und ansonsten ganz viele sehr bekannte Männer.
Und da hat man eigentlich festgestellt, dass bei ganz kleinen Größenordnungen, also wirklich es geht hier um atommare Größenordnung, da kann die klassische Physik nichts mehr erklären so richtig und da spielen so Unbestimmtheitsprinzipien eine ganz große Rolle und das ist eben für uns nicht mehr so anschaulich und intuitiv.
Und das macht vielleicht auch so ein bisschen, einerseits das Mysterium um Quantenphysik aus und andererseits verschließt damit für einige Menschen oder baut so eine Hürde auf.
Es ist ja so kompliziert.
Es ist so nicht befassbar, weil du hast mir eine Form, sprich gesagt, redet nicht von Quanten.
Es ist nur Quantenmechanik oder Quantenphysik.
Also ein Quantum.
Das gibt es nicht.
Ich kann das nicht irgendwie heben.
Das ist eigentlich ein Prinzip.
Genau, also Quantum heißt da einfach nur Menge oder halt also ein abgeschlossene Menge und eben dieses quantisierte Auftreten von Effekten.
Genau, das ist so ein Prinzip, was man da gefunden hat und man hat vielleicht schon mal das blankste Wirkungsquantum gehört, dass es gibt.
zu Zahlen, die hat man dann postuliert, dass es in so vielen Fachen davon Effekte auftreten und man muss eigentlich sagen, dass erst so vor Naja, hundert Jahre ein bisschen mehr, dass alles richtig, also nochmal so unsere Verständnis von der Welt revolutioniert wurde.
Und wir feiern ja dieses Jahr hundert Jahre Quanten.
Und jetzt habe ich gesagt, die Ergebnisse waren irgendwie...
...Ninzenhundert, Ninzenhundertfünf hat Einstein das erklärt in dem Paper.
Aber wir...
Dann haben diese Erklärungen das alles recht für viel Kontroversen gesorgt, weil es eben so das Verständnis am Grundverständnis gerettelt hat.
Und dann gab es da viel Auseinandersetzung mit bekannten Physikern und Boa und Borges Atommodell hat man vielleicht schon mal gehört.
Und da gab es eben ...
Das ist auch die Gruppe gewesen in Deutschland, wo auch generell Atomkraft bisher zu der Atommobrechtschaft hat.
Deutschland und Dänemark, ja, das kommt dann noch ein bisschen später, genau.
Es war so wie ...
einzelne Personen, sehr junge, haben da zum Teil durch revolutionäre Ideen wieder die Welt erklärt.
Und zum Beispiel Heisenberg, der war nur vierundzwanzig, der hatte Heuch-Schnupfen, hat den auf Helgoland auskurriert und hat da eben über das Borsche-Atom-Modell nachgedacht.
Und alles, was damit zusammenhängt, hat dann ein Paper herausgebracht, zu Ende neunzehnfünfundzwanzig.
Und da, sagt man, liegt so die Geburtsstunde der Quantenphysik.
Deswegen feiern wir jetzt hundert Jahre Quantenphysik, obwohl das so ein längerer Prozess war.
Aber da hat man dann mehr und mehr diskutiert.
Und es kommt auch so ein bisschen, wenn ich mich nicht ganz täusche, der Spruch von Albert Einstein, Gott würfelt nicht.
Aus der Tatsache, dass das am Anfang noch gar nicht so akzeptiert wurde, sondern selbst die Leute ...
die die Postulate veröffentlicht haben und darüber diskutiert haben, hatten so wie innere Kämpfe.
Ja, kann das eigentlich alles sein?
Sind das Genies?
oder hat da auch viel Zufall mitgespielt?
und sie sind auf Sachen gestoßen?
Eben, weil du sagst, dass sie sich gar nicht selber erklären können.
Oder war das ein ganzes Geziel zu suchen?
Also ich würde sagen, dass das ja häufig, das spielt so zusammen.
Erstens war es viel Kollaboration.
Also es gibt da wirklich Gruppen, die haben zusammengearbeitet.
Und wenn man das jetzt in Geschichtsbüchern liest, denkt man, all die Nobelpreisträger haben da so zusammen an einem Tisch diskutiert.
Dann gab es ganz viele Fragen, für die es keine Erklärung gab.
Und das liefert ja manchmal eben wie so eine Art Innovationsdruck auch oder Revolutionsdruck.
Also man musste überlegen, warum funktioniert das jetzt eigentlich.
Ähm, ja.
Und man hat sich da zusammengesetzt und mit vielen schlauen Köpfen richtig heiß diskutiert.
Was heißt das eigentlich?
Kann man das so akzeptieren?
Mit Umwagen, oder?
Du kannst einfach gerade auslaufen.
Nein, also wie gesagt, die Experimente, die man nicht erklären konnte, die wurden Jahrzehnte vorher schon begonnen.
Und man musste einfach immer sagen, es kann eigentlich nicht sein.
Wenn man merkt bei dir Begeisterung, du hast Physik studiert, hast gesagt, was ist es denn?
bei dir, die dich für die Welt so einnimmt?
Also ich finde es deswegen spannend, weil es eben unsere Welt erklärt.
Also warum Atome stabil sind, warum Molekülbindung eingegangen werden, also warum wir überhaupt hier sind.
Und nicht auseinanderkehren?
Ja, warum, also letztlich in der Konsequenz auch, warum eigentlich Medikamente funktionieren.
Das hat Alles.
in den Grundprinzipien liegt da Quantenmechanik, die ja auch für die Chemie eine riesengroße Rolle spielt.
Und ich finde es in der Physik generell faszinierend, dass man relativ leicht erklären kann, warum die Welt so ist, wie sie ist.
Nimm uns mit Deiner Begeisterung.
In der Technikindustrie ist die Quantenphysik, die Quantenmechanik in den letzten Jahren immer ein wichtiger Thema geworden.
Warum ist das so?
Also wie wir gerade diskutiert haben, ist es ja eigentlich seit über hundert Jahren jetzt schon Thema.
Aber natürlich ist das für die breite Öffentlichkeit.
In den Medien wird das häufig nicht so thematisiert, was da die neueste Erkenntnis ist, sondern meistens geht es ja darum, was hilft uns, also neues Krebsmedikament oder solche Dinge zum Beispiel.
Aber in den letzten Jahren ist natürlich durch das Quantencomputing, was eine Technologie ist, die sich Quantenmechanik zu Nutze macht, hat das recht viel medialer Aufmerksamkeit bekommen.
Ich würde sagen, auch aufgrund der Tatsache, dass es einerseits so faszinierend und teuer klingt, also teure, große...
Aber immer noch ein bisschen mysterisch, oder?
Ja.
Und andererseits ist es wie so eine Art globaler Wettlauf.
Und man spricht immer so von diesem Harvest Now, Decrypt Later.
Also es geht jetzt darum, Daten zu sammeln.
Das ist ein ganz geopolitisches Sicherheitsrelevantes Thema.
Und so die Idee ist, wenn Quantencomputing funktioniert, Dann kann man die jetzt benutzten Verschlüsselungsmethoden, die im Banking oder auch für Persönliches Informationen genutzt werden, sowieso mit einem Schnip entschlüsseln.
Weil das einfach nur alles extrem viel potenter ist.
Ja, also ich kann gleich zu den Quantentechnologien noch etwas erklären, aber die Idee ist eben so ein bisschen das Land, das als erstes einen wirklich funktionierenden Quantencomputer hat, also der fehlerfrei und schnell zuverlässig arbeitet.
Die haben quasi die die Sicherheitsmacht.
Also Kryptografie ja vielleicht so ein bisschen überspitzt.
gesagt.
Und dadurch ist es natürlich ein heißes Thema gerade, geopolitisch ist ja sowieso viel und dann heißt es immer, China ist gerade ganz weit und die USA und Europa ist da versucht auch mitzukommen durch viele Förderprogramme.
Aber ich würde sagen, dass so andere Themen in Quantentechnologien medial gar nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen, aber eben Quantencomputing ist so ein Thema, da kann man große Schlagzeilen damit machen, obwohl es technologisch noch gar nicht so weit ist, dass man eben sagt, nächstes Jahr geht es los.
Jetzt muss ich natürlich fragen, was ist denn Quantencomputing?
Hast du das irgendwie umreissen für mich?
Ich versuche es.
Also einen klassischen Computing, das läuft digital.
Man nutzt nullen und einsen als Bit.
Das wird verschieden umgesetzt, z.B.
durch kleine Kondensatoren.
Wir hören dann häufig in Medien, oh, jetzt wird es immer kleiner, unsere Chips.
Das geht durch neue Herstellungsmethoden, die dann auch wieder so klein sind, dass es manchmal an der Grenze ist, dass die Quantenmechanik reinkommt und dass zusätzliche Effekte kommen.
so richtig an Hersteller, also an technologischen Grenzen schon, einen klassischen Computing können da sein.
Und ein klassischer Computer mit Nullen und Einsen, die er dann logisch verarbeitet, arbeitet seriell.
Also wenn ich mir vorstelle, ich möchte zum Beispiel vereinfacht jetzt in einer Logistikfrage wissen, wie kommt ein Auto oder ein Schiff am besten von A nach B.
Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten und ein klassischer Computer, ein klassischer Algorithmus würde alle Möglichkeiten nacheinander ausrechnen.
Das dauert recht lang.
Und die Idee ist so ein bisschen, aber jetzt eben sehr simplifiziert, dass in einem Quantencomputer mit Quantenbits, so Q-Bits, das liest man manchmal, da nutzt man quantenmechanische Effekte.
Und damit kann man so ein bisschen wie parallel arbeiten und kann eben gleichzeitig sehr viele Rechnungen parallel ausführen und schnellen Ergebnisse ausspucken.
Wobei das Beispiel, was ich gerade geschildert habe, nicht unbedingt das beste Beispiel ist.
Also es geht beim Quantencomputing auch wirklich darum, welche Fragestellungen sind es eigentlich wert?
Oder wo ist Quantencomputing im klassischen Computing überlegen?
Genau.
Also sicher bist du total komplexe Sachen.
Wo lohnt sich das?
Wo lohnt sich das?
Nein, nicht unbedingt Rechnungsleistung.
Aber zum Beispiel, wenn wir ausrechnen wollen, wie der Zustand von einem Molekül ist oder wie es ist ein Protein.
vielleicht faltet.
Das ist so für die Pharmazie relevant.
Dann beschreibt man das in der Physik mit quantenmechanischen Zustandsgleichungen.
Die sind aber sehr komplex und können jetzt aktuell nicht gelöst werden, sondern gerade wenn es komplexe Moleküle sind, simplifiziert man das.
Und dann hat man bestimmte Anlehrungen, kriegt ein Ergebnis.
Aber ein Quantencomputer könnte jetzt zum ersten Mal wirklich die Quantenphysikalische Gleichung lösen und den Zustand ausrechnen und so ein bisschen weiter gedacht eben uns in einer Pharmazie zum Beispiel sehr viel weiter bringen.
Jetzt bist du in der Pharmacie gelandet, jetzt werden wir zurück in die Technikindustrie.
Kannst du dir etwas grieffbar machen, wo kann man dann jetzt die Quantentechnik anwenden, wo passiert es schon oder wo könnte das in Zukunft das wichtigste Thema sein?
Ich kann das auch nur ein bisschen aus der Ferne bewerten, aber prinzipiell spricht man meistens von so drei großen Bereichen.
Wir haben eben Quantencomputing, dann Quantensensing oder Sensorik und Quantenkommunikation.
Und eigentlich ist man so in der Quantensensorik und Quantenkommunikation.
schon weiter technologisch als im Quantencomputing.
Das liegt so an verschiedenen Ursachen von Stabilität, von Zuständen.
Das liest man dann vielleicht manchmal.
das große Fehlerraten noch gibt bei Quantencomputern.
Aber in der Quantensensorik kann man die Tatsache, dass diese Quantenzustände sehr, sehr sensitiv sind, Veränderungen nutzen, um zum Beispiel Magnet Felder sehr, sehr sensitiv.
Also es geht primär ums Messen, oder?
Genau, es geht um eine Art von Messtechnik.
Wahnsinnig gut, sehr präzises Messen.
Oder auch in der Navigation kann man das benutzen und dann in der Quantenkommunikation.
Da kommen wir wieder ein bisschen zurück zu diesem Datensammeln und später entschlüsseln, also Quantenkryptografie.
Da versucht man sich quantenmechanische Prinzipien zu Nutze zu machen, um sicher Informationen zu verschlüsseln und zu übertragen.
Jetzt macht man zum Beispiel viel mit so einer Zerlegung einer natürlichen Zahl in Primzahlen.
Das kann man sehr leicht machen, aber ganz schlecht umkehren.
Das ist so ein typisches Verschlüsselungsprinzip aktuell.
Und man vermutet aber, dass selbst wenn das sehr gut ist, Wenn es den Quantencomputer gibt, kann man das ganz leicht knacken.
Zum Beispiel auch Banktransfer, Kryptowährungen, alles in diesem Bereich ist dann wie so ein bisschen in Gefahr.
Es ist interessant, dass es dazu führt, dass in unserer Technologie, wenn das wirklich mal kommt, auch schon wieder überholt sind.
Und in der Quantenverschlüsselung kann man eben, wieso die Eigenschaften von einem einzelnen Foto nutzen, dass man genau sieht, ob diese Information abgefragt wurde.
Und dann ist die Information, sobald die abgefragt wurde, auch gleichzeitig wegvereinfacht gesagt.
Aber kommt man nicht her oder ist es einfach nur ...
Also da gibt es wirklich, da gibt es sogar schon einen Standard dafür in Südkorea.
Es gibt schon Quantennetzwerke, also in der EU haben einzelne Mitgliedsstaaten, sind da auch schon recht weit.
Da gibt es große Fördertöpfe dafür.
Wie gesagt, in Asien sind da manche Länder schon recht weit, wo man wirklich versucht, zu Point-to-Point.
Also das sind noch recht kurze Distanzen.
Aber da sehr sicher zu verschlüsseln.
Aber da sind natürlich Finanzindustrie sehr interessiert dran oder militär.
Also eigentlich kann man jetzt auf ganz banal abbrauchen, Quantenmechanik bedeutet schneller, sicherer, präziser.
Vielleicht, ja, vereinzelt.
Genau.
Und das Wichtige ist aber noch, das möchte ich Ihnen zufügen, dass man immer gucken muss, wofür braucht es wirklich und wofür lohnt sich es.
Also es ist kein...
Genau, weil man sich nicht ganz günstig nehmen kann.
Ja und auch nicht für alles besser.
Also bei manchen Fragen überlegen und bei manchen Fragen kannst du auch unterlegen.
Kannst du zwei, drei Beispiele nennen, die eine gewandertechnologie in der Tech-Industrie bereits zum Einsatz kommt?
Also es gibt...
Die unterschiedlichen Technologien sind unterschiedlich weit, aber es gibt zum Beispiel im Bereich von Quantencomputing gibt es zuerst die Use Cases, wo man eben so Logistikprobleme versucht zu lösen.
oder wie man komplexe Heizungsklimallüftungssysteme irgendwie in einem Gebäude am besten verteilt.
Aber es müssen wirklich sehr komplexe Netze sein.
Und es ist auch gar nicht unbedingt vielleicht das am besten geeignete System oder besten geeignete Fragestellung, aber man sucht jetzt auch so ein bisschen nach realen Testcases dafür.
Und es gibt eben schon erste Quantencomputer, die man nutzen kann.
Also man kann sich zum Beispiel bei Quantum Basel...
kann man Zeit auf einem Quantencomputer buchen und dann ein Problem testen, wenn man viel Geld hat.
Wo ist die Schweizer Universität, aber auch die Schweizer Industrie, die Schweizer Unternehmer, wo wir im internationalen Vergleich in der Quanten-Technologie stehen?
Vorne von Sykria genannt, hat man das Gefühl, oben sind Schauung voraus, oder?
Das ist eigentlich eine ganz gute Brücke.
Wir haben uns nicht abgesprochen, aber eben, wir haben ID Quantik, es ist einer von diesen Hidden Champions weltweit.
im Bereich Quantentechnologie und da Quantenverschlüsselung.
Die sind in Südkorea aktiv, die sind nachzertifiziert worden.
Aber Schweizer Firma?
Ist eine Schweizer Firma in Genf, ein bisschen über hundert Angestellte, gibt's schon seit über zwanzig Jahren.
Und die...
bauen Hardware, die eben diese Quantenschlüsselverteilung, Quantum Key Distribution, erlaubt.
Und da gibt's weltweit nicht viele, die das können.
Und die sind da wirklich ganz vorne dabei.
Wir haben aber auch andere Firmen, Hitachi Energy, bemüht sich da sehr drum.
Wir haben IBM Rüschli Korn, den natürlich im Bereich Quanten Computing groß dabei sind.
Und wir haben, was man manchmal nicht so ganz sieht, auch ...
zum Teil Player, aber auch Potenzial für Zulieferende.
Also wir haben Photonikfirmen, zum Beispiel in der Industrie-Sektor, Photonik bei Swissmem.
Und diese Komponenten, die braucht man, oder auch bei Huber und Zuner, man braucht diese elektronischen Komponenten, um am Ende gute Systeme bauen zu können.
Und da sind Schweizer Firmen schon aktiv, aber wir hätten natürlich gerne noch mehr.
Bleiben wir bis Swissmem, du leidest im Rahmen von Swissmem ein Arbeitsgruppe für Quantentechnologie.
Industrial Network, was bezweckst du mit dem?
Was ist da der Plan mit der Arbeitsgruppe?
Also es ist kein quantenphysikalischer Austausch sozusagen, sondern es sind Vertreter von eben etablierten Firmen und Start-ups dabei, die sich eigentlich austauschen wollen zu Herausforderungen wie Fördertöpfe.
Quantentechnologie ist immer teuer, kann man im Großen und Ganzen so sagen.
Wo bekommt man wirklich Geld her?
Und das ist in der Schweiz zum Teil ein größeres Problem als in europäischen Nachbarstaaten.
Wie geht man jetzt mit Exporten um?
Weil das jetzt zum Teil auch kann man sich vorstellen, dass das an der Nähe zu Verteidigungsmöglichkeiten ist.
Also wie kommt man da voran?
Dann tauschen die sich dazu aus, was gibt es für Talente?
Also was braucht es für Leute?
zusammenarbeiten, auch mit etablierten Industrien, weil die suchen idealerweise nationale Zulieferer und es gibt eben großes Potenzial, auch gerade bei unseren Mitgliedsfirmen.
dass Firmen bereits Produkte haben oder Fähigkeiten, von denen sie gar nicht wissen, dass die im, sagen wir, quanten technologischen Ökosystem eigentlich gebraucht wären.
Und da müssen wir so versuchen, ein bisschen Übersetzungsarbeit zu leisten und die zusammenzubringen, sodass man da wirklich so eine Art stabiles Ökosystem aufkommt.
Was würdest du nicht an einem Unternehmen, der sich für die Thematik stark interessiert, vielleicht auch schon aufgeschnappt hat, vielleicht reingehen will?
Was würde Stenne empfehlen?
Also am besten, sich wirklich so jegliche Hürde versuchen zu verlieren und sich einfach mal mit den Firmen, die da schon aktiv sind, auseinanderzusetzen.
Wir sind jetzt auch bald beim Quantum Industry Day in Switzerland.
Wann ist der?
Am vierzehnten Oktober in Genf, da sind die großen Feierlichkeiten, hundert Jahre Quantenphysik, und sich mit den Firmen, die da aktiv sind, auseinanderzusetzen.
Und ich würde nicht sagen, dass Quantentechnologie ist die Lösung für die ganzen Unternehmen, aber es Wichtige ist, dass sie eine informierte Entscheidung fällen können und eben wissen, warum sie sich für oder gegen Aktivitäten in dem Bereich als zukünftige Nutzer, Nutzerinnen entscheiden oder eben als Zuliefernden.
Kann man dann an Katerin einfach die eraldet und eine Beratungstunde verlangen?
Prinzipiell ja, aber ich glaube, also das ist ein guter Anhaltspunkt, aber am meisten lohnt sich es wahrscheinlich sich wirklich auch mal im Rahmen von unseren Netzwerktreffen, sich einfach mit den Leuten, die da schon aktiv sind, auseinanderzusetzen und mal wirklich zu verstehen, hey, wie kam jetzt zum Beispiel ...
ein Xornaenotec oder ...
...
um Huber und Zuner dazu ...
...
in dem Bereich aktiv zu werden.
Was gibt's ...
...
was sind's für Produktspezifikationen, ...
...
muslimische Prozesse anpassen ...
...
oder habe ich auch eine gute Idee, ...
...
die ich nie verfolgen konnte, ...
...
die ich jetzt vielleicht ...
...
im Rahmen von einer Ausgründung oder so ...
...
verfolgen kann.
Oder kann ich auch mit InnoSWIS ...
...
oder ...
...
Universitäten zusammen nicht mal ein cooles Projekt machen.
Und die haben vielleicht eine Idee ...
...
und ich habe die ...
Kapazitäten in einer Produktion, Rheinräum.
Und das Netzwerk.
Also, es ist ein Angebot, wer sich für das Thema als Unternehmen interessiert, Swissmem, Webpage, da findet man Kontakt zu der Ankaterin und eben auch zu dem sich bildenden Netzwerk und zu dieser Arbeitsgruppe.
Eine letzte Frage, Ankaterin.
Du redest wirklich begeistert von dieser Quantentechnologie.
Ich glaube, jetzt einfach etwas mehr zu verstanden zu haben, wenn ich heute Abend nach Hause gehe.
Finde ich dir heim etwas, das mit Quantentechnologien zu tun hat bereits?
Tendenziell wahrscheinlich nicht richtig zu Hause, aber wenn du nach Hause gehst und wissen willst, wie du dahin kommst oder du gehst joggen und guckst, was mache ich eigentlich für eine Route und nutze dafür GPS?
Jogger gar nicht, ganz selten muss ich jetzt ehrlich etwas zugeben.
Oder Motorrad fahren.
Danke.
TÜV fahren, genau.
Dann nutzt du GPS.
Und GPS nutzt eigentlich Atomuern.
Und Atomuern nutzen die Tatsache, dass Atome schwingen.
Und zum Beispiel keine Schwingung von so einem Cesiumatom, die eben eine ganz verlässliche Zeit-Einheit geben.
Und über diesen Unterschied in den Zeit-Einheiten.
Zu dir wird eine Distanz oder beziehungsweise dein Ort dann bestimmt.
Also insofern wird GPS-Nutzt in einer gewissen Sicht Kondmechaniker.
Großartig.
Anka drin.
Ganz, ganz lieben Dank.
Danke dir.
Das war der aktuellste Tech-Tag zur Quantenmechanik quer an der Schweizer Tech-Industrie.
Nicht nur an den politischen, nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch an den Innovationsfragen interessiert ist.
Der abonniert auch unseren Kanal.
Wir kommen auf YouTube, auf Spotify und auf Apple Podcasts.
Immer Anfang Monat.
Der nächste Monat haben wir wieder einen Unternehmer zu Gast, Bernhard.
von der Aufzug AG in Bern, und dann reden wir über die zerstörerische Initiativen von den Jungsozialisten, die wir am drissigsten November drüber abstimmen.
Jetzt sage ich, bleibet frisch, bleibet gewunderig und schaltet wieder rein.
