
·E199
Brain as a Service
Episode Transcript
Hi, Marius hier.
Nein, dieser Podcast ist nicht tot.
Wir sind nur alle viel beschäftigt und waren viel unterwegs.
Deswegen haben wir auch diese Folge quasi in zwei Teilen aufgezeichnet.
Einen Teil schon im Juni und den anderen jetzt im Juli.
Da war ich mit dem Wohnmobil auf dem FediCamp und habe dort unter anderem ein Interview aufgezeichnet.
Nur damit ihr euch nicht wundert, ein paar Sachen lagen schon ein bisschen, aber die Sachen, die jetzt noch relevant und korrekt sind, haben wir drin gelassen.
Und wir wünschen euch ganz viel Spaß mit der Folge.
Ich habe eine neue Brille und die habe ich bei einem Online-Portal bzw.
so einem Online-Anbieter erstanden, der sich irgendwie bei anderen Optikern mit einnistet und da dann für günstiger Geld Gestelle verkauft.
Da muss man immer so fancy Online-Termine machen und dreimal SMS und hier kommt in die WhatsApp-Gruppe und so.
Und bis das dann irgendwann geht.
Und die Brille kam auch und die habe ich jetzt auch auf und mit der tut auch alles.
Aber dann war ich vor ein paar Wochen nochmal in Berlin und habe mir das neue Nextcloud-Office angeguckt und war mit dir aufs Mittagessen und so.
Und da ist mir die Brille runtergefallen.
Und da war dann so ein fetter Kratzer drauf, den ich auch irgendwie nicht weggekriegt habe.
Der war so erfüllbar, also der war schon tief im Glas.
Bist ja von Diamanten gefallen.
Wie geht denn das?
Beziehungsweise im Kunststoff, ne?
Du hast Kunststoffgläser.
Wenn du Kratzer hast, hast du Kunststoffgläser.
Das ist Glas.
Glas, Glas?
Ja, Glas, Glas.
Wow.
Das ist mir, beim Auto aussteigen ist mir die, weil ich wollte irgendwas noch mit raus.
Keine Ahnung.
Ich habe mir die irgendwie geschafft, vom Kopf zu schlagen.
So.
Dann kamen die halt auf den Asphalt an, so einen halben Meter später.
Da dachte ich mir, ah ja, scheiße.
Nächste Woche gleich zum Optiker.
Und dann ging es wieder los am Telefon mit Termin.
Ja, haha, Moment.
Sie sind ja von, äh, äh, DE.
Da müssen Sie gesondert einen Termin vereinbaren.
Das habe ich dann gemacht.
Und dann musste man da wieder mit dem Chatbot sprechen und so weiter und so fort.
Und ich habe ja nur, das Problem ist, ich würde ja diesen Scheiß nicht machen, aber ich habe ja nur drei Optikerformen mehr da oben, ne?
Also das, viel Auswahl habe ich nicht.
So.
Die war auch okay, aber ich musste trotzdem durch diese Reifen springen.
So, Termin vereinbart, war ich dann endlich da.
Dann musste auch eingecheckt werden, weil sonst kriegst du alle fünf Minuten so eine WhatsApp-Nachricht mit, guten Tag.
Es wäre viel fairer von dir, wenn du zu deinem vereinbarten Termin noch erscheinst, du Arsch.
Also so ungefähr formuliert.
Du dummes Arschloch jetzt.
Mach endlich.
Genau.
Ja, jedenfalls haben die mich nicht eingecheckt, aber sie haben mir trotzdem geholfen.
Die hat mir die Brille aus der Hand genommen, hat die geputzt, hat mir die wiedergegeben und der Kratzer war weg.
What?
Weil ich es anscheinend wirklich geschafft habe, auch mit, ich habe die auch geputzt ein paar Mal seitdem, den Dreck, der da drauf war anscheinend, der dadurch drauf kam, nicht wegzukriegen.
Das ist zum einen schön, weil das war für sie ein sehr kurzer Kundentermin und für mich eine sehr günstige Angelegenheit.
Ich habe dann noch einen Brillenetrie mitgenommen aus Mitleid.
Aber ich kriege es seitdem, dadurch, dass ich nicht ein nicht ein- oder ausgecheckt wurde für diesen DE-Termin bei diesem Optiker, jeden Tag eine WhatsApp-Nachricht von denen.
Und ich habe die schon gemeldet und so weiter.
Das bringt alles nichts, weil dann kommt das einfach per SMS.
Und es heißt immer, nee, das muss der Optiker dann lösen.
So, Optiker angerufen.
Ja, nee, der Vorgang ist jetzt irgendwie ein paar Tage her, da können wir nichts mehr dran machen.
Ja, was mache ich jetzt?
Hm.
Also ich kriege jetzt ganz viele E-Mails, äh, ganz viele SMSen oder Whatsappen am Tag.
Sehr schön.
Oh.
Ich muss dich nicht einsam fühlen, Marius.
Jemand denkt an dich, auch wenn es nur der Optiker ist.
Hallo und herzlich willkommen zur TechnikTechnik Folge 199, aufgenommen am 12.
Juni 2025.
Mein Name ist Marius Quabeck und mit dabei ist die Anna Larch.
Hallo.
Und der Peter Mack.
Guten Tag.
Wie geht das hier nochmal?
Ist das dieses Podcasting, Podfading?
Was?
Herzlich willkommen zu Technik-Technik, dem Quartalspodcast.
Genau, die Jahresausgabe.
Ja, wir haben uns dann vom Projekt zwölf Folgen für zwölf Monate, glaube ich, offiziell verabschiedet, ähm, auch schon im letzten Jahr.
Ja, es lag wieder an mir, es tut mir leid.
Wir holen das wieder rein.
Okay.
Ja, es lag wieder an mir, äh, verschiedenste Umstände und Reisetätigkeiten kamen da so zusammen und jetzt schaffen wir es gerade.
Ich bin heute auch am leicht veränderten Setup, also wenn das etwas anders klingt, man sehe es mir nach.
Wir haben aber trotzdem, also das Gute ist ja, wenn man nur so quartalsweise sendet, was wir gerade wirklich tun, ähm, es kommen Themen zusammen, über die es sich noch lohnt zu sprechen, über die wir ein bisschen länger uns auslassen können.
Das machen wir heute auch.
Juhu!
Aber zuerst müssen wir noch drüber reden, was so in den letzten Monaten, seit wir zuletzt aufgenommen haben, so passiert ist.
Und Anna fängt an und darauf bin ich gespannt.
Oh mein Gott, liebe Freunde, live on Linux, ich sag's euch.
Ich habe einen Fernseher, der theoretisch Chromecast kann.
Ich habe einen Laptop, der theoretisch auch Chrome hat und dann wollte ich casten.
Nur mit Chrome unter Linux, ähm, unmöglich.
Und dann geht natürlich die schlaue Anna her und googelt sich durch, was die anderen da so verwenden, findet Artikel, was weiß ich, Stack Overflow, hin und her.
Gnome Network Displays kann man verwenden.
Okay, gesagt, getan, Flatback installiert, ähm, funktioniert nicht, findet keine Verbindung im gleichen Netz und so weiter.
Nicht hing out.
Okay, gegoogelt, äh, gefunden.
Bug in der Version 0.9.4.
Ähm, 0.9.5 behebt es.
Die Version ist schon seit Wochen draußen.
Äh, ja, aber kein Flatback dafür.
Dann probiert die Anna natürlich das von Source zu bauen.
Eh klar.
Dann fehlen mal verschiedene Build-Tools.
Dann wollte ich die Build-Tools updaten.
Na, meine Repositories sind outgedatet.
Dann wollte ich meine Source-Lists updaten.
Das geht dann nicht, weil ich bin auf SE Linux und nicht auf normalem Linux.
Bis es dann soweit gekommen ist, dass ich ein Ubuntu-Update von SE 2204 auf 2402 machen wollte.
Und das ist dann schlussendlich auch in die Hose gegangen, weil laut auch die Libraries outgedatet sind.
Und dann nach vier Stunden auf der Couch bin ich rauf in den ersten Stock und habe mir HDMI-Kabel gekauft, äh, Kult, um meinen Fernseher anzuschließen.
Damit die modeste Hobby auf archive.is auf meinem Fernseher schauen kann.
Also Anna, das ist immer noch ein Fortschritt.
Vor ein paar Jahren wäre deine Desktop-Oberfläche in irgendeinem dieser Zwischenschritte weg gewesen.
Mhm.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir damals so Ilanka in die Community geholt haben, als wir noch Ubuntu-Fan gemacht haben.
Ungefähr so ähnlich.
Naja, hast du es seitdem nochmal nachverfolgt?
Weil es gibt da ja Lösungen, zu dem Peter gleich bestimmt was sagen will.
Ich habe jetzt nochmal gegoogelt gestern.
Ich habe dann nicht mehr geschaut.
Aber die Version 097 ist draußen.
Und mein Fernseher kann eben Miracast, wo GNOME Network Displays ja drauf basiert.
Das sollte jetzt funktionieren.
Ich habe es allerdings nicht ausprobiert, weil ich draufgekommen bin.
Mein Laptop-Lüfter ist so laut, dass es beim Fernsehen stört.
Wow.
Deswegen bin ich dann in meinen Fernsehbrowser ohne Adblocker gegangen und weiß Archive.is.
Das habe ich mir gedacht, okay, das geht.
Und dann ist es klanky, aber es funktioniert.
Alternative wäre es sich, ein Boxset für Modestier Hobby zu bestellen oder Super RTL zu empfangen.
Ja, oder ein Pie-Hall.
Oder ein Pie-Hall.
Oder ein Pie-Hall, ja.
Oder sowas in der Art im Netzwerk.
Ja, Chromecast.
Also VLC kann das angeblich, aber ich muss sagen, ich habe es damit auch noch nie genutzt.
Und sonst, was man theoretisch machen kann, ist sich selber das Flatpak bauen.
Hab ich ja probiert.
Wenn man dann einen Haufen Zeug installiert hat, geht es vielleicht.
Aber ja, ein Kabel, ich meine, Kabel sind halt geil, die funktionieren.
Ja.
Und das Problem war ja, ich wollte ja meinen Browser auf dem Fernseher casten.
Ich glaube, VLC hat es wahrscheinlich sogar hingekriegt, aber ich wollte einfach nicht Johoho Pirat sein und mir Mod ist ihr Hobby als Torrent runterladen.
Aber wenn das bei einer 40 Jahre alten Serie wahrscheinlich niemanden mehr reißt, aber ist halt die Frage.
Naja, das hättest du gar nicht tun müssen.
Du kannst einfach einen Webstream oder Webcast-Stream kannst du in VLC reinpipen und sagen, auf welchem Ausgabe-Divide du es streamen möchtest.
Also das kann das wirklich.
Habe ich auch schon gemacht, auch für Chromecast.
Damals war das ein Point-of-Sales-Ding, aber egal.
Das kann das grundsätzlich.
Es kann aber sehr gut sein, dass je nachdem, wie das bei dir paketiert ist auf deiner Distro, dass du da Sachen nachinstallieren musst, damit die Pakete dafür da sind.
Ja, und dann muss ich wieder mit FFM-Pack auseinandersetzen, was ich bitte vermeiden möchte.
Vielen Dank.
Es gibt nichts Schöneres im Leben, Entschuldigung.
Ja, okay, verstehe ich.
Da gibt es doch jetzt diese LMs, damit man da weiß, was man machen soll.
Peter, wir haben gesagt, das Thema machen wir nicht.
Ja, okay.
Bitte mir keine Mails schicken.
Dankeschön.
Ich will mich schon wieder triggern.
Okay.
Sehr schön.
Peter war wie zu erwarten im Urlaub.
Ja, ich muss ja zwangsläufig immer aus Urlaub berichten.
Ich war in Rom.
Das ist so eine Stadt.
Während der Papstwahl oder wie?
Und nee, nach der Papstwahl.
Also Ende Mai.
Und ja, ist cool.
Kann man machen.
Weiß nicht.
Wir sind mit dem Zug hingefahren.
Auch das hat funktioniert.
In Italien fahren die Züge pünktlich.
Man muss halt nur über den Brenner kommen und dann geht's.
Wie bitter ist es als Deutsche, das zuzugeben, dass in Italien die Züge pünktlich fahren?
Ja.
Ja.
Nee.
Also läuft da.
Die haben tolle Fernverkürst-Fernkarriere-Herstzüge.
Da gibt es auch so einen neben Trinitalia, auch so einen Anbieter, der heißt Italo.
Da kostet dann das erste Klasse-Upgrade sehr wenig.
Das macht es deutlich angenehmer, wenn man noch so als Hexenschuss-Konvaleszent da drin sitzt.
und nicht so gut sitzen kann.
Also Rom, volle Empfehlung.
Gerne wieder.
Heißt nicht umsonst die ewige Stadt.
Sehr schön.
Jetzt müssen wir aber auch noch die Klammer zur Breitbandnutzung und so weiter machen.
Wie war Internet?
E-SIM, VPN oder?
Nee, es gibt ja EU-Roaming.
Ach so, das hat einfach geslappt.
Das ging einfach mit 5G, blablabla.
War kein Thema.
Zu normalen Konditionen und nicht irgendwie nur dann ein Gig pro Tag oder so?
Nö, nö.
War bei mir alles gut.
Cool.
Ähm, ich bin, falls das jemand interessiert, mit dem einen Handy im Telekom-Netz über Norma Mobile.
Geil.
Was ich selber total absurd finde.
Bald hast du auch wirklich alle Discounter-SIMs durch, oder?
Und sonst bin ich noch im O2-Netz mit Simio.
Irgendwie so 40 GB für 8 Euro.
So ne komische Black Friday-Aktion.
Also, ja, passt alles.
Nee.
Das war auch kein Thema.
Internet in Rom gibt's.
Haben die.
Die haben Internet in Italien.
Krass.
Ähm, sogar in dem Airbnb hatten sie Internet.
Aber das heißt natürlich nicht, dass es in eurem Airbnb auch Internet gibt.
Ich weiß, wir reizen diese Kategorie gerade sehr aus.
Aber Airbnb, wie war die Situation bei dir in Rom?
Weil ich bin ja mittlerweile abgeschreckt mit hier Cleaning-Fee, aber da musst du das Ding trotzdem quasi komplett grundgereinigt übergeben und so weiter.
War da nicht.
War da nicht, okay.
War total entspannt und easy und gut.
Dann ist ja gut.
Es war ordentlich und wie beschrieben und wir haben es ordentlich hinterlassen und alles easy.
Ja, dann, dann hab ich noch so ein, um auch ein bisschen technisch zu werden.
Es gibt ja dieses Fativerse.
Mhm.
Und da gibt's ja die verschiedensten Instanzen.
Und manchmal gibt's da so ein bisschen Beef.
Und, ähm, das ist was, was mich kürzlich ein bisschen betroffen hat, weil ich war, bin mit meinem Linux-Mobile-Krempel, äh, bei Fostodon gewesen.
Ah ja.
Und, ähm, Fostodon hatte so eine, hatte so ein bisschen so eine Moderatoren-Krise, sag ich mal, nach der dann zwei der ursprünglichen Admins auch das Handtuch geworfen haben, hat dann jemand anders übernommen.
Ähm, die hat ein neues, äh, Moderatoren-Team zusammengestellt.
Und, äh, dann ging's leider nochmal los.
Und, ähm, deswegen sind dann auch, ähm, Projekte wie PostMarketOS zum Beispiel auf eine andere Instanz gewechselt.
Das war auch dann die Instanz, die quasi dann irgendwann gesagt hat, ja, also wenn das so weiterläuft bei Fostodon, dann müssen wir die defederaten.
Und dann dachte ich mir, okay, ich hab viele Follower, äh, Follower, die sind auch bei Fostodon.
Ich hab viele Follower, die sind auf dieser anderen Instanz.
Ich hab da keinen Bock drauf, mich damit abzustressen.
Ich hab auch noch Linux PhoneApps.org, die sind bei einer nochmal anderen Instanz.
Da hab ich auch so ein Problem, ähm, dass ich dort kein, keine Blue Sky Bridge einrichten kann, weil die das nicht zulassen.
Und deswegen hab ich mir gedacht, ah, okay, das kann ja nicht so schwer sein, äh, setze dir irgendwie GoToSocial auf.
Und ich sag mal so, wenige Stunden später muss ich auch sagen, ich hab fast keine grauen Haare.
Ähm, ich hab dann einen Anbieter gefunden, der das als Service anbietet und die auch dann sozusagen die, die ganze, ja, Absicherung drumherum, ähm, übernehmen.
Das hat Nachteile.
Also zum Beispiel, wenn ich von meinem, äh, VPS, auf dem ich so ein paar Sachen liegen habe, dort versuche, ein Skript auszuführen, was meinem GoToSocial Boosts einsammelt, damit ich meine wöchentlichen Boosts für mein Weekly Update in dem Post drin hab und die nicht von Hand raus krepeln muss.
Äh, dann sagt das, nee, das geht nicht, weil du bist auf einem öffentlichen Ding und ich lass dich nicht.
Das verhält sich genauso wie irgendwie so Seiten, wie reddet sich in so Fällen verhalten.
Aber gut, dafür finde ich schon irgendwie eine Lösung.
Äh, insgesamt hab ich das mit diesem Dienstleister gemacht, weil das auch nicht teurer war, als ein VPS in den Dimensionen zu haben und weil die ein Setup haben, was, ja, auch ganz sane wirkt.
Also GoToSocial ist eine Go-App.
Das heißt, ihr habt vom Prinzip her da so ein Go-Binary und dann braucht es noch eine Datenbank.
Da kann man ganz einfach SQLite nehmen.
Das heißt, man hätte dann nur diese SQLite-Datei noch.
Ähm, die setzen es jetzt dort mit Postgres auf, ähm, was ich auch eigentlich ganz ordentlich finde.
Mit Postgres und Go-Binary habe ich generell gute Erfahrungen gemacht.
Ähm, ich nutze ja zum RHS-Feed zu verfolgen diese Software namens Miniflux.
Ähm, betreibe die seit Jahren selber problemlos und deswegen hab ich mir gedacht, das ist vielleicht eine Lösung, die ich machen kann.
GoToSocial hat für mich gegenüber Mastodon ein Feature, was ich ganz praktisch finde.
Und zwar sorgt es von selber dafür, dass es nicht zu viel Scheiße ansammelt.
Mit Scheiße meine ich diese ganzen ollen Mediadateien, die so eine Mastodon-Instanz zum Beispiel ansammelt.
Und das ist dann natürlich auch noch so ein Edit-Bonus, dass du so ein Ding hast, was so ein bisschen von alleine die Stube sauber hält.
Und du musst es nur, du kannst dann, wenn es irgendwie blöd ist, in Konfigurationsdatei das relativ einfach anpassen.
Und dann, dann soll das schon passen.
Was für Specs hat die, hat das VPS?
Wie gesagt, das ist ja jetzt bei dem Anbieter, die schreiben was von 1 bis 2 CPU-Cores, 1 GB RAM und 20 GB Storage.
Das ist auch, was sonst so empfohlen wird.
Also 10 reichen prinzipiell auch.
Aber man will ja lieber ein bisschen mehr Luft haben, damit man nicht, also out of disk space will man ja seine Disposition doch nicht bringen.
Das ist immer ganz eklig, das dann wieder ins Leben zu bringen.
Da hat keiner Lust drauf.
Deswegen ist das, sind dann so die Specs.
Also das ist alles relativ lauernd.
Ich zahle dafür dann irgendwie, ja, 3,50 Dollar im Monat.
Also ich meine, scheiß drauf, ja.
Das ist ein Kaffee.
Also hier in München weniger als ein Kaffee im Monat.
Den kaufe ich mir dann halt nicht und schon habe ich Plus gemacht.
Was natürlich so ein Ding ist bei GoToSocial ist, man hat, also man kennt ja vielleicht von Mastodon dieses Interface, wo ich entweder einmal nur meine Timeline habe oder ich kann ja dann noch diese verschiedenen Sachen mit irgendwie Hashtags folgen und bla bla bla und das in diese Spalte und jenes und so.
So Tweetdeck-Style für die Älteren unter uns.
Und sowas bringt das nicht mit.
Dafür kann man dann aber, da gibt es diverseste Projekte.
Ich habe jetzt irgendwie mich mal bei so einer Fanpy, Fanpy, also P-H-A-N-P-Y Instanz angemeldet.
Damit hast du dann eigentlich ein noch niceres User-Interface als auf Mastodon.
Und sonst nutze ich halt diverse native Clients auf den verschiedenen Plattformen.
Ja, also das mit dem Speicher wegschmeißen, das kann ich als gutes Feature oder mit den Sachen, die da so cached halt beim durchscrollen, kann ich einfach nur empfehlen, dass man da so seine Defaults hat.
Hat aber natürlich auch den Nachteil, deswegen hat mich gerade deine CPU-Kurs und RAM interessiert.
Du musst dann im Zweifelsfall halt live eine 8 ziehen und dann ist das nicht immer gleich da oder dann braucht das ein Reload oder auch mal zwei Sekunden länger und du sitzt da und wartest auf Inhalte.
Ja, das merke ich auch.
Oder man kann nicht leben.
Okay, dann ist das ja ein fairer Traitor.
So viel passiert dann.
Ja, ist okay.
So habe ich das ja bei meiner auch angefangen, bis wir da, also ich habe ja mal, ich habe gerade noch die TTI 175 eingebrannt statt ausgebrannt verlinkt, wo ich von meiner Leidensgeschichte mit dem Linode, ich meine ja, genau mit dieser One-Click-App, mit Mastodon erzählt habe, die die so kastriert haben, dass die so quasi, also Runtime geht noch, aber du könntest sie nicht mehr rausbauen und sie haben so ziemlich alles aus dem Buildscript wieder rausgeschmissen, also die überlebte kein Update, bis ich da so irgendwie ein paar Monate den Support genervt habe, die gesagt haben, jetzt ist es billiger, wenn wir das lösen und dann haben die das gemacht und ich habe das tatsächlich letztens für einen Kunden, der das unbedingt haben wollte, darüber dann auch nochmal aufgesetzt und kann bestätigen, die haben den, der Scheiß läuft noch, also er ist immer noch updatebar, sie haben da auch nochmal was am Skript angepasst, also.
Das ist nicht so die Version, die du damals zuletzt selber hattest.
Iteration davon ist es.
Also die wollen offensichtlich den Scheiß, die wollen nicht nochmal mit so einem wie wir zu tun haben, offensichtlich, das kann ich nur begrüßen.
Das ist schön.
Ich hatte mir damals GoToSocial auch angeguckt, aber da war ich schon in diesem, das hatte ich damals irgendwie mit Alan Pope in so einem Abend besprochen, mit so einer Flasche Rotwein, ja machen wir eben schnell, geht ja schnell aus der Doku.
Und dann standen wir da zwei Stunden und haben gedacht, jetzt müssen wir es auch richtig lösen.
Ich glaube, meine Mastodon Instanz hat mittlerweile vier Cores, acht Gigabit, 80 Gigabyte Disc.
Das heißt, da musst du gar nicht so viel haushalten, die tut einfach.
Ich weiß tatsächlich gar nicht mehr, warum ich die von der Z2 Core auf die V4 Core geupgradet habe.
Ich glaube, das war mal bei irgendeinem Deal oder so mit drin.
Ich meine, das Ding kostet mich jetzt 5,99 im Monat, das bin ich auch sehr gerne bereit für meine Social Media Experience zu zahlen, ich sehe da kein Problem drin.
Ich glaube, der nächste ist da 12,99 oder so mit Backups drin, das würde ich dann vielleicht schon wieder nicht machen.
Aber das tut ganz gut.
Hast du, wie lief die Migration ab?
Weil du hast ja deine Konten mitgenommen und so weiter, ist da mittlerweile alles durch, Follower wieder da?
Da ist noch nicht alles durch, weil ich es zu früh gemacht habe.
Also man soll so einen Account erstmal eine Woche rumliegen lassen, weiß ich mittlerweile.
Aber ja, die meisten sind da und man kann ja nach einem Monat das nochmal anstoßen.
Ich werde das dann einfach machen.
Bin ich ganz entspannt.
Tangiert mich jetzt nicht so sehr.
Das passt schon.
Was für mich sonst noch ein Thema war, das habe ich jetzt vergessen.
Und zwar kann ich bei, kann man bei GoToSocial mit einer weiteren Software namens Slurp, ich packe da dann nachher noch ein paar Links in die Show Notes, es so machen, dass man seine alten Posts aus dem Export, und zwar dabei dann nur die, die nicht irgendwelche anderen Accounts erwähnen.
Die kann man reimportieren.
Das heißt, auch wenn die andere Instanz, auf der man vorher war, irgendwann tot sein sollte, hat man nochmal jedenfalls einen Teil seiner eigenen History da.
Und das war mir irgendwie wichtig, weil ich da so einen Fetisch habe mit Archiven.
Ich denke, für die meisten Leute ist es vielleicht egal, aber das war für mich auch so neben dem, das ist einfach manageable, das frisst jetzt nicht viel Zeug, war für mich wichtig.
Genau.
Und Marius schreibt gerade schon was mit Wimpress rein, der hat auch noch ein Backup-Tool dazu entwickelt.
Genau, das wollte ich sagen.
Der hat auch nochmal einen eigenen Importer gebastelt.
Ich weiß nicht, für Mastodon oder GoToSocial, aber der Backupper ist auch sehr, sehr...
Also der nutzt jetzt GoToSocial auf jeden Fall.
Okay, dann wird das dafür gewesen sein.
Genau, das kann ich auch empfehlen.
Packe ich nachher noch den Link in die Show Notes.
Ja, Peter, willkommen bei den Mastodon-Hostern.
Wiediwärts-Hostern.
Wiediwärts-Hostern, Entschuldigung.
Genau.
Bin gespannt, ob du bei dem Anbieter zufrieden bleibst.
Du laubst dich da irgendwann nochmal so die Use Cases ändern.
Du wirst es uns erzählen.
Schauen wir mal.
Ich auch.
Okay, gut.
Ich hoffe, es geht alles glatt, weil ganz im Ernst, weißt du, zu wie viel Mist man wegen so einem Schrott nicht kommt dann?
Da gibt es dann doch immer irgendwelche Probleme, weißt du, wegen dieser schönen Sicherheitslösung, die die da rumgeklatscht haben, klappt ja natürlich auch, er slurpt nicht und so weiter.
Das haben die dann aber in dem Support wirklich auch an einem Sonntag super schnell und ist nur S-Anbieter, also auch nicht meine Zeitzone, haben die alles super gelöst.
Von daher kann ich da nur sagen, yo, kann man machen.
Ich verlinke nochmal meinen Chaos.Social-Post, wo drinsteht, was für ein Anbieter das auch ist, für die, die es interessiert.
Ja, cool.
Ja, ich durfte wieder House-IT spielen.
Meine Eltern sind ja jetzt in Rente und mein Vater schon ein bisschen länger und der war ja irgendwie 40 Jahre Personaler und IT-Leiter und hat das dann aber alles im Büro gelassen und hat das nicht so wirklich privat angewendet.
Also jetzt beschäftigen wir uns mit so heißen Themen wie Passwortmanagern und so weiter und Backup-Tools.
Nicht, dass der das nicht kannte, der hat das einfach vorher nicht gebraucht.
Der hat das alles einfach beruflich gemacht.
So, ich dachte, er hat jetzt mit dir erstmal eine Zielvereinbarung abgeschlossen.
Genau, ich habe jetzt SLA zu Hause.
Naja, ich habe ihn auf Ubuntu 24.04 LTS umgezogen.
Der hatte da irgendwie keinen Bock mehr auf Windows.
Gut, mit mir im Haus verfolgt er natürlich sehr, was wir da so auch im Verband so machen und so weiter und hat das durchaus auch betrieblich mitgetragen an manchen Stellen.
Dementsprechend war er dafür sowieso schon offen und haben gesagt, gut, dann machen wir doch jetzt mal Ubuntu, probieren wir das aus und wenn das nicht passt, dann können wir das immer noch anders machen.
Und hat sich da auch sehr, sehr aufgeschlossen drauf eingelassen, alles gut.
Und wir hatten da so irgendwie ein drei, fünf Jahre altes Thinkpad, aber schon eine höhere Ausstattung auch damals schon, also völlig brauchbar für jetzt und haben das da drauf installiert.
Das lief auch normal, wie dazu ist, Festplanverschlüsselung drauf und so weiter.
Und gesagt, hier gibt es keine Diskussion, darfst zweimal Passwörter eingeben, fertig.
Und das hat er dann auch so akzeptiert.
Und dann sind wir halt so den Anfang durchgegangen mit hier ein bisschen personalisieren vom Launcher, hier dann mal Updates installieren und zwischendrin mal neu starten und noch mal testen, ob wir uns wirklich das Passwort oder das Festplattenverschlüsselungspasswort gemerkt haben und so.
Und in einem dieser Reboot-Vorgänge sah ich noch ganz kurz aufblitzen, Grafikkartentreiber wird aktualisiert.
Plupp weg.
So, der Laptop fuhr wieder hoch, diesmal ohne grafische Oberfläche.
Das war natürlich ein schöner Vorführeffekt in dem Moment.
Nvidia?
Ja.
Genau.
Den habe ich danach abgeschaltet.
Aber was ich zuerst gemacht habe, weil ich musste wieder drauf, weil ich wollte nicht den ganzen Stack nachziehen.
Ich habe einmal die DE-Pakete nochmal runtergezogen und habe dann mal mit Reconfigurator die Pakete neu konfigurieren lassen.
Also der war ja quasi noch Auslieferungszustand.
Das heißt, es war auch kein Risiko, da was Großes mit zu verstellen.
Habe ich gemacht, so zack, wieder da.
Und mein Vater saß so daneben und muss ich das jetzt nach jedem Neustart machen?
Sag ich, ich hoffe nicht.
Das, nein.
Okay, das war einfach cool, dass die offensichtlich keine Logik dazu haben, dass dieser Updater reingrenscht, wenn da gerade ein Reboot oder ein Shutdown-Vorgang läuft oder umgekehrt.
Dass da einfach kein Timeout dabei ist.
Oder ein Timeout-Abbruch, kann man ja machen.
Das habe ich natürlich auch prompt gemeldet und dann ganz viele so, ah ja, nee, das sollte nicht passieren.
Sag ich, ja, das sah mein Vater auch so.
Dann gab es noch so ein paar Kleinigkeiten, wo ich dachte, dass wir da eigentlich keine Probleme mit haben, mit Druckerinstallation bzw.
Erkennung.
Der hatte da ein geläufiges, ich glaube, das ist ein Brother, so ein Multifunktionsding, hat einen Standardtreiber, kann Print alles drucken und so weiter.
Den haben wir auch erkannt bekommen, der konnte Füllstände ablesen, aber der wollte halt nicht drucken.
Und wir mussten da wirklich ein paar Mal den Treiber manuell indexieren und mussten da ein paar Mal den Service neu starten.
Und danach hat er sich auch automatisch gefangen.
Aber irgendwas ist da initial stecken geblieben.
Also das sind so solche Sachen, die wären mir als scheißegal.
Ich mache das, hab jetzt, dass das funktioniert.
Aber für jemand, der jetzt zum ersten Mal aktiv dieses Betriebssystem nutzt, den ich supporten muss, ist das dann eine andere Nummer.
Auch das haben wir reportet.
Und dabei haben wir noch, er wollte irgendwas installieren, das war dann ein App-Image.
Und da kommen wir jetzt zu einer Ubuntu-Verschwörungstheorie.
Ja.
I knew it was an App-Image.
Ja.
Weil wenn du ein App-Image von Haus aus bei Ubuntu installieren möchtest, dadurch, dass die jetzt mehr so darauf stehen, dass die Leute bitte ihre hauseigenen Paketformate installieren, sind da die Abhängigkeiten, die benötigt werden, nicht dabei.
Weil warum auch?
Man könnte ja den User davon abhalten, das zu nutzen.
So, das heißt, du musst erst mal Fuse oder Fuse-Gutails eigentlich nachinstallieren, aber er sagt dir erst mal nur, dass Fuse fehlt.
So, was machst du?
Upinstall Fuse.
Läuft auch durch.
Tut dann auch.
Nur irgendwie ist dann Nautilus weg.
Weil Nautilus wird entfernt.
Also, Entschuldigung, für die nicht im Ubuntu oder Genom-Lager ist das der Dateimanager.
Dann ist halt einmal kurz der Dateimanager weg.
Das haben wir dann nachinstalliert.
Das habe ich auch schon ein paar Mal bei meinen eigenen Distro-Versuchen gemacht.
Das ist eine andere Folge von, ich bin jetzt fast Distro-Mantainer.
Komm ein anderer mal zu.
Also, das haben wir gemeldet.
Das wurde dann als, ja, das ist ein nicht-supporteter Edge-Case.
Wo ich dann sagen musste, wie, das ist ein nicht-supporteter Edge-Case.
Frische Installationen, die man möchte ein App-Image installieren, ist ein nicht-supporteter Edge-Case.
Ja, da sind sie jetzt noch am, ich verlinke das nachher, da sind sie noch so ein bisschen am Rum-Jonglieren.
Naja, aber man muss sagen, mein Vater ist produktiv, da hält er sehr glücklich drauf.
Ihm reicht auch LibreOffice und so weiter.
Er muss für irgendwelche Sachen, wo er sich jetzt ehrenamtlich noch beteiligt, irgendwo noch Teams machen.
Das macht er halt im Browser, wie das jeder tun sollte, weil die App auch scheiße ist, egal auf welcher Plattform.
Ehrlich?
Sogar auf Windows.
Genau.
E-Mails tut, Kalender tut.
Er hat natürlich eine Next-Lot-Anbindung auf meinem Server.
Wir synchronisieren auch alle Sachen, Kalender, Kontakte und so weiter, alles darüber rein.
Das tut auch, wie es soll.
Das ist gut.
Und jetzt haben wir uns dann mit DejaDub, also dieser Backup-Software, mal wieder auseinandergesetzt, weil jetzt ist er langsam an dem Punkt, was sagen möchte ich, jetzt hätte ich da auch gerne Backup von.
Und das würde ich dann als Erfolg sehen.
Also der Vergleich ist ein bisschen schwierig, weil er ist jetzt kein Otto-Normal-Nutzer, der Mann hat 40 Jahre eigentlich gemacht.
Also schwierig gegen einen zu stellen.
Aber er hat das jetzt zum ersten Mal gemacht und jetzt tut es dann auch so einigermaßen.
Und er kann da bleiben und hat nicht gesagt, guten Tag, ich hätte kein Windows wieder und der andere Laptop, wo noch irgendwo Windows drauf ist, der irgendwo im Regal steht für irgendeine Steuersoftware, der verstaubt.
Also den benutzt er auch nicht.
Hm.
Dann finde ich das gut.
Jetzt habe ich halt SLA zu Hause.
Naja.
Ja, ich habe meine Eltern seit Jahren auf Runde.
Hm.
Die habe ich halt, boah, was waren das von Windows XP, als das noch supported war, so lange schon, dahin migriert.
Das war dann Unity, als Leute, die irgendwo mal auf dem Mac mit System 7 angefangen hatten, hat denen da das auch getaugt.
Und dann irgendwie haben wir auch den GNOME-Wechsel überlebt.
Die machen damit nicht viel, aber das klappt.
und deutlich weniger Support als vorher mit Windows.
Von Anfang an, weil einfach läuft.
Ja.
Ja, also ich werde da weiterberichten, wenn es neue, schöne, unsupportete Edge-Cases gibt, wie man geht installieren.
Fand ich sehr unterhaltsam.
Da wurde ich nochmal so 10, 12 Jahre irgendwie zurückgestoßen mit hier, wir fangen nochmal bei Null an.
Mal schauen.
Vielleicht bringe ich dazu noch ein paar Sachen mit.
Dann kommen wir zu...
Feedback und Hausmitteilungen.
Richtig.
Das ist auch ganz kurz nur dieses Mal.
Ich möchte an dieser Stelle kurz sagen, wir haben von Schock eine E-Mail bekommen zu der Folge, die wir auf dem Kongress aufgezeichnet haben, wo er uns ganz viel Kontext gibt zu Sachen, die wir uns in der Folge vom Kontext gefragt haben.
Und das ist ganz lieb.
Und ich werde ihm da auch nochmal separat drauf antworten.
Ich glaube an ihm.
Aber das werden wir jetzt nicht mehr in voller Länge vorlesen, weil es ist schon etwas Längeres, was auch nett ist.
Aber es passt jetzt einfach nicht mehr, weil wir halt so scheiße in diesem Sendungsrhythmus sind.
Tut mir leid.
Aber vielen, vielen Dank für die E-Mail.
Bitte schickt uns trotzdem E-Mails.
Wir müssen halt nur zeitlicher, zeitiger senden.
Dann geht das.
Tut mir leid.
Aber wir haben auch noch, ist das eine gute Nachricht?
Wahrscheinlich schon.
Eine gute Nachricht, die aus einer schlechten Nachricht kommt.
Wir werden uns jetzt wirklich endgültig von Telegram trennen.
Das haben wir schon ein bisschen länger angekündigt.
Und das war auch schon klar.
Das ging mit den Corona-Assis los und die ganzen anderen Verstrahlten auf der Plattform.
Bei uns fing das ja damals an, dass sich da halt so Linux, Mobile, Bubble, damals einfach aufgrund der App-Verfügbarkeit da sehr früh drauf versammelt hat.
Und das hat auch für sehr viele andere Projekte und Bereiche dann auch Anklang gefunden.
Und das hat auch immer, man muss sagen, die waren wie WhatsApp immer featuremäßig weit voraus.
Und das hat auch der Zeit dann wirklich Spaß gemacht.
Auch wenn das immer so ein bisschen zweifelhaft war mit Pavel Durov und so ladungsfähige Postadresse, bis er jetzt in Frankreich festgenommen wurde.
Also so langsam ist dann Schluss.
Weil diese Woche, oder ich glaube letzte, kam dann die Meldung, jo, hier, Gexus Maximus Elon Musk hat dann irgendwie gemeint, ja, hier, wir bringen jetzt Grog als AI-integrierten Assistenten zu Telegram.
Und ich sage, ja gut, bin gut, das war's dann.
Fertig.
Man kann auch wirklich alles kaputt machen.
Diese Premium-Stick habe ich mir noch angeguckt.
Dieses Premium-Ding mit ihrer Kryptowährung war mir auch so ein bisschen scheißegal, weil das fanden wir von der Konzeptionierung mal gut.
Weil es hatte schon Verbreitung in dem Moment.
Aber auch das ist jetzt so ein bisschen vorbei.
Hast du etwa Probleme mit dem einzigen non-voken AI-Assistent der Welt?
Habe ich, ja.
Tatsächlich.
Auch weil er so Sachen empfiehlt, wie er erzählt, dass es Genozide gibt, die es nicht gibt?
Ja, oder manchmal zu welchen aufruft.
Also such dir was aus.
Also an diesem Punkt machen wir jetzt hier wirklich die Tür zu.
Ich werde das jetzt nicht von heute auf morgen löschen.
Ich werde da noch was zusammenschreiben, damit dann ein Migrationsweg steht für Leute, die irgendwie die alten Links finden und so.
Aber das kommt weg.
Jetzt heißt erstmal die Ansage, bitte, wenn ihr nur auf Telegram seid, folgt uns irgendwie auf Mastodon.
Oder wenn ihr weiterhin unbedingt für euch auf eurer Seite Telegram nutzen wollt, dann richtet euch einen Bot ein, der das britscht.
Das kann man auch tun lokal.
Ist aber in Anführungszeichen nicht unser Problem, weil wir werden da dann jetzt nicht mehr großartig drauf aktiv sein.
Zumindest in den Gruppen, mit denen wir da bisher über unsere Shows kommuniziert haben.
Wo ja immer auch seit vielen Jahren dann auch parallel eine Mastodon-Gruppe, Entschuldigung, eine Mastodon auch, aber eine Matrix-Gruppe, danke, dranhängt.
Macht das.
Wir werden für die Jungen und Tippen-Leuten da auch noch eine Bridge zu bauen, die darüber zu Discord geht.
Für die Leute, die das darüber verwenden wollen, da wird keinem was weggenommen.
Das kann man halt nur auch anders verwenden.
Ich weiß, da gab es einen ganz großen Aufruhr, weil auch ich gehöre zu der Gruppe, die das UI von Discord nicht versteht.
Aber es gibt Leute, die mögen das nutzen und das sind relativ viele.
So, also, Telegram kann dann weg.
Ja, danke für den Fisch und so weiter.
Die Opas kommen nach Discord.
Ja, das kann es auch.
Kann die Quinte nicht IRC machen?
Besser als TikTok.
Ja, TikTok ist kein Chat-Messenger.
Kann eine Instagram-Gruppe daraus machen, wenn du möchtest.
Das hat ungefähr genauso viel Endwert.
Also, nee.
Abgesehen davon, Metaprodukten, waren wir eigentlich durch.
Es gibt doch irgendeinen Slack-Competitor.
Ja, RocketChat.
Nee, den anderen, mit M.
Metamost.
Metamost, ja, genau.
Können wir nicht Metamost machen.
Slack war eine ernsthafte Überlegung, tatsächlich, in der Auswahl.
Können wir jetzt kurz drüber reden.
Weil das für viel, also ich meine, die Pritt-Lavschub-Formate nutzen das ja auch größtenteils.
ATP nutzt das in vielen Belangen.
Bad Voltage nutzt das seit irgendwie 15 Jahren oder so was.
So alt sind die nicht, 12 oder 11 oder so.
auch sehr erfolgreich.
Das Ding ist nur, ich habe eigentlich keine Lust dafür zu bezahlen.
Also, dann holst du dich den Scheiß am Ende des Tages dann halt noch selber.
Ist mir egal, wenn anstatt sich das dann bei einem externen Dienst per Münze löse.
Weil sonst sind dann nach irgendwie 30, 90 Tagen die Nachrichten oder der Backlog weg.
Und das große Ding, was mich ja auch bis heute so lange bei, und wahrscheinlich auch noch aus Archivgründen, so lange bei Telegram hält, ist die unfassbar geile und schnelle Suche da drin, die du kontextbasiert, die du nach Gruppen einstellen kannst.
Ich habe das Ding als größte Ablage verwendet.
Also, da sind so viele Sachen von mir drin, über die ich mich organisiere, oder auch Nachrichten oder Threads, an die ich mich erinnere, aus denen ich dann auch noch Jahre später dann mal Sachen rausziehe.
Das wird anstrengend, davon wegzumigrieren.
Aber den Fehler habe ich halt gemacht.
Da war ich jetzt.
Oder ich habe das eine sehr lange Zeit für eine gute Idee gehalten, und jetzt ist das nicht mehr so.
So.
Aber das Schöne ist, seit DSGVO und GDPR-Export-Zeiten kann man das ja alles da schön rausholen und JSON indizieren lassen und dann lasse ich dann LLM drüber gehen und das muss man dann halt vorlesen.
Selbstgehostet, logischerweise.
Ja.
Okay.
Dann gibt es noch eine weitere gute Nachricht und ich darf hier exklusiv ein neues Podcast-Format anteasern.
Es ist nicht ganz ein neues Nerds und Media-Format, aber es wird von Nerds und Media produziert.
Das Linux-Magazin, also linux-magazin.de, bringt jetzt auch einen eigenen Podcast.
Ich bin da schon länger in der Redaktion oder auch in der Online-Redaktion bei denen aktiv und wir sind jetzt endlich so weit, dass wir da auch einen Podcast launchen.
Und das wird dann von der Karina Schipper, der stellvertretende Chefredakteurin, und Tim Schürmann, auch ein Redakteur, und mir gehostet werden.
Und da werden wir uns dann auch mit so aktuellen Linux-Themen wieder beschäftigen.
Ich bin sehr gespannt.
Wir wollen auch ein paar Reportagen machen, aber da könnt ihr euch auf Sachen freuen.
Bisher ist das, als sollen da zwei Folgen im Monat erscheinen.
Wir schauen einfach mal, wie wir das im Rhythmus machen wollen.
Dadurch, dass das Arbeitszeit ist, können wir da auch ein bisschen mehr committen, was wir tatsächlich an Folgen bringen werden.
Aber wir müssen einfach schauen, wie wir es einpendeln, weil wir müssen nebenher halt auch so eine Webseite bedienen.
Wir müssen ein Magazin vollkriegen, wir müssen Artikel schreiben.
Das kostet alles Zeit.
Das Schöne ist, im Podcast können wir das zweitverwerten, weil wir haben die Infos bereits.
Und da müssen wir nicht heise vorlesen, sondern wir können unsere Sachen vorlesen und wir können dabei auch noch über Sachen diskutieren, die wir in den Artikel nicht mehr reingekriegt haben.
Solche Sachen.
Da freue ich mich sehr drauf.
Das war lange, lange, lange in den Startlöchern beziehungsweise in der Planung und jetzt sind wir in den Startlöchern.
Also freue ich mich sehr drauf.
Also guck mal auf linuxmagazin, linuxmagazin.de slash podcast.
Da geht es dann demnächst los.
So, so, drei Pinguine unterhalten sich.
Drei Pinguine unter mehr Schweinchen oder so.
Das ist, ja.
Nee, es wird lustig.
Also ich freue mich da sehr drauf.
Mal schauen, was das wird.
Ja, dann kommen wir jetzt zum...
Feedback aufgerufen.
Wir haben immer gerne Feedback.
Wir haben ja am Anfang auch eins nicht vorgelesen.
Trotzdem freuen wir uns natürlich immer gern über E-Mails an Domian.
Das ist so wie Domain, nur das I und das A sind verdreht.
An techniktechnik.de.
Ihr könnt auf techniktechnik.de unter dieser Folge und auch unter vorherigen Folgen, wenn ihr dazu noch Feedback habt, kommentieren.
Und ihr könnt unseren Chat bekommen.
Den findet ihr unter techniktechnik.de slash chat.
Ab jetzt vor allem nur auf Matrix und dann irgendwann auf Discord.
Genau.
Auch wenn ihr den Dreher bei dem I und dem A habt, bei Domian ist es nicht schlimm.
Das ist eine Catch-all Domain.
Ich kriege den Scheiß trotzdem.
Deswegen kriege ich auch den ganzen Spam, wenn ihr an die Domain geht.
Das ist dann der Nachteil.
Aber es kommt an.
Keine Sorge.
Habe ich das mal erzählt.
Wir haben zu Ubuntu-Fund-Zeiten haben wir irgendwie mal so für jede Folge da mal so irgendwelche witzigen Sachen vor das Ad gestellt.
Irgendwie Klobrille im Rechenzentrum.
Und da haben uns Leute Bilder von Toiletten in Rechenzentren geschickt.
Also, ja.
Ich finde, Dobi hat das Universalbegriff eigentlich ganz gut behalten.
Ich fand das eine gute Idee damals.
So, wie im Intro angekündigt.
Ich bin ja immer noch auf dem Fedicamp und heute ist Samstag, der letzte eigentliche Programmtag.
Morgens noch ein bisschen was und abreise.
Und ich sitze hier mit dem Tobi.
Hallo Tobi.
Hallo Marius.
Wer bist du?
Was machst du?
Wo kommst du her?
Ja, ich bin Tobi.
Aus dem Fediverse bekannt beziehungsweise auch von verschiedenen Hackspaces.
Wir sind hauptsächlich in Jena, Weimar, Erfurt unterwegs.
Ich persönlich wohne und arbeite jetzt mittlerweile aber in Hamburg.
Bin aber in Deutschland halt mehr oder weniger ständig unterwegs und auch in verschiedenen Hackspaces und Cars-Events zu finden.
Wir haben ja auch schon ein paar Mal kollaboriert.
Du stellst ja zum Beispiel die Infrastruktur, wenn wir so mit den ganzen Nerds und Media Communities zum Beispiel die Apple-Keynotes gucken oder ich glaube irgendwann haben wir auch mal eine Google I.O.
geschaut und solche Sachen.
Ja, genau.
Und da steht immer noch so Kabi.tk mit dran.
Was ist, wer oder was ist Kabi?
Ja, das ist eine Abkürzung.
Steht für Karima und Tobias.
Also ich und meine Frau, wir betreiben das.
Wir haben das uns mehr oder weniger, naja, schon vor Corona, aber mit Corona dann nochmal etwas mehr aufgebaut.
Es ging erst mal darum, Open-Source-Sachen zu hosten und dann aber halt eben mit der ganzen Corona-Pandemie haben wir dann Infrastruktur für Hackspaces, aber auch für Schulen und so weiter angeboten.
Also nicht nur Deutschland, hauptsächlich im afrikanischen Ausland, dass wir dann dort eben entsprechend die Schulen unterstützen mit Videokonferenzanlagen und so weiter.
Und mittlerweile hat sich das halt so ein bisschen zu einer Plattform etabliert, wo wir verschiedene Services drauf haben, hauptsächlich dann für die Chaos-Community und immer wenn was gebraucht wird, dann sind wir da und können das mit auffangen.
Ja, sehr cool.
Dann lass uns doch mal zum Fedi-Camp kommen.
Also als ob ich jetzt nicht schon vier Tage hier auf dem Platz stehen würde.
Was ist denn das Fedi-Camp?
Ja, das Fedi-Camp ist ein, naja, Treffen von Leuten, die sich aus dem Fedi-Wars kennen.
Ganz ursprünglich hat das mal angefangen mit zwei Leute wollten sich zum Grillen verabreden und haben dann gesagt, okay, Person drei, vier und fünf kommen noch mit hinzu.
Und das war es eigentlich schon.
Und dann gab es natürlich auch, ich sag mal, wir haben ja alle noch die Erinnerungen an die guten alten Twitter-Zeiten, da gab es natürlich auch immer Treffen in den Städten, dass sich dann Leute verabredet haben, irgendwo in eine Kneipe gegangen sind und so weiter.
User-Treffen hieß das früher.
Ja, genau.
Und sowas hatten dann natürlich auch viele gleich im Sinn, wo jemand sagte, okay, wir treffen uns zum Grillen und viele sagten dann, okay, ja, klar, den würde ich auch gerne mal treffen, mit dem würde ich auch gerne mal was tun.
Und dann hat sich das auch im Jahr eins relativ gleich so etabliert, dass wir das durchaus größer planen und entsprechende Leute einladen.
Mittlerweile sind wir jetzt zum vierten Mal hier in Gedelitz auf dem Campingplatz und haben das FEDICAMP jetzt zum vierten Mal natürlich immer mehr und mehr und mehr auch professionalisiert.
Ja, du hast gerade schon Gedelitz gesagt, erzähl mal ein bisschen was zur Lokation, wie das hier so aufgebaut und unterteilt ist.
Genau, wir sind in Gedelitz, sagt wahrscheinlich niemandem was.
Das ist im Wendland, ja, zwischen Lychow und Salzbedel, könnte man sagen.
Also wirklich direkt am Arsch der Heide, so heißt auch der Slogan auf der Website.
Und hier gibt es tatsächlich außer guter Luft und Landschaft relativ wenig Infrastruktur.
Ich habe das mit dem Am Arsch der Heide immer nur für so einen witzigen Beisatz auf der Webseite erachtet, weil du hast mir das ja schon ein paar Jahre geschickt und jetzt konnte ich endlich mal teilnehmen.
Nee, das ist wirklich hier.
Also das kommt noch Gorleben, wenn du irgendwie eine Viertelstunde in eine Richtung läufst.
Ja, genau.
Also das ist auch immer ein guter Ausflugspunkt beim Gorleben.
Also das Zwischenlager ist hier gleich drei Kilometer entfernt und das kann man jetzt tatsächlich wirklich anschauen, bis zum Zaun ranlaufen, weil da ist ja nichts mehr und kann da einmal drum rumgehen und ein bisschen auch was zu der ganzen Historie da erfahren.
Ja, und die Unterkünfte hier sind im Prinzip, es gibt so ein paar Häuser vom Haus selber und der Rest ist eigentlich Camping.
Richtig.
Also es gibt hier ein Restaurant, also der Gasthof besser gesagt, die haben jetzt auch nicht jeden Tag geöffnet, sondern halt bei Veranstaltungen oder mit Anmeldung im Zweifel abends am Wochenende.
Das ist eine relativ, ich sag mal, für die Region oder für das Wendland eine relativ bekannte Location, weil hier auch verschiedene Veranstaltungen sind, wie die Kulturelle Landpartie, KLP.
Es gibt hier viele oder damals zu den Demonstrationen im Wendland zu Gorleben, Anti-Atom-Bewegung und so weiter.
Dann war das hier natürlich immer auf der Grund oder aufgrund der Nähe zu Gorleben so ein Anlaufpunkt, wo viele Leute eben dann auch gekämmt haben oder ihre Lage aufgeschlagen haben.
Ja, ich habe auch geschaut, es gibt im Umkreis noch so irgendwie zwei weitere Campingplätze und dann war es das für einen ziemlich großen Umkreis.
Genau, damit haben wir die Lokation.
Zum Fedi-Camp selber, was ist denn hier so der Themenschwer?
Also gut, klar, Fediverse, könnte man vielleicht drauf kommen vom Namen her, aber wie ist hier so ungefähr der Ablauf oder wie kann man sich das vorstellen, wenn man teilnimmt?
Also wir sind natürlich, ich sag mal, so eine, wie man so schön sagt, eine Unkonferenz.
Es findet halt das statt, was Leute tun und wenn niemand was tut, findet nichts statt.
Deswegen haben wir natürlich auch im Vorfeld erstmal gefragt, wer kann denn welche Vorträge machen, wen interessieren bestimmte Themen und das ein bisschen eingesammelt.
Aber es ist natürlich auch so, dass wir jetzt am Tag schnell nochmal mal Talks dazwischen schalten und wir sind hier wirklich ganz Themen oder wir haben eine große Vielfalt an Themen, angefangen von wirklich technischen Dingen, die das Fediverse betreffen bis hin eben zu Hosting-Sachen.
Nextcloud hatten wir, wir haben auch dann Rollenspiel-Sessions, die Leute durchführen.
Also alles das, was die Leute, die halt gerade da sind, interessiert, finden sich dann in Gruppen zusammen und machen dann ihre Aktivitäten.
Ja, die Pen & Papers fand ich auch sehr interessant.
Die waren, glaube ich, am ersten und zweiten Abend noch länger und dann kann man auch einfach so Barcamp-Style im Prinzip so an die Wand noch so ein paar Sessions schreiben und dann genau und sich noch so quasi einbringen.
Es gibt auch einige Ableger mittlerweile vom Fedicamp.
Kannst du dazu was sagen?
Also das Fedicamp kann natürlich überall stattfinden.
Also wenn sich Leute zusammenschalten und so eine Veranstaltung abhalten wollen, dann ist es natürlich in jeder Stadt möglich.
Und es gab jetzt in Österreich, in Graz, meine ich, nochmal so einen Ableger vom Fedicamp, wo sich Personen getroffen haben.
Und ich weiß, in Dresden beispielsweise gibt es so ein Feditreff.
Das ist dann immer nur einen Tag, einen Tag im Monat, wo sich entsprechend Leute treffen.
Erstens halt, um sich auszutauschen.
Zweitens aber auch, um technische Hilfe zu leisten bei verschiedenen Dingen.
Ja, super.
Wie viele Teilnehmer waren denn dieses Jahr hier mit dabei?
Hast du eine Zahl?
Oder andersrum, wie viele Tickets habt ihr verkauft?
Weil die Zahl hast du bestimmt.
Ja, also dieses Jahr waren wir 42.
an insgesamt Anmeldungen.
Das sind natürlich auch ein paar Leute dabei, die nur so ein oder zwei Tage, also so Einzeltickets haben für mal einen Tag.
Die meisten aber halt dann durchweg.
Wir haben grundsätzlich gesagt, dass wir so bei 50 circa den Deckel dann drauf machen, weil viel mehr dann die Location, auch was Infrastruktur, Küche, Essen und so weiter anbelangt, nicht mehr so ganz hergibt.
Also 60 wären sicherlich auch noch möglich, aber mit 150 wären wir zu viel.
Von daher so immer um die 50, das waren wir auch im letzten Jahr.
Im letzten Jahr waren noch ein paar mehr Kinder da, dies Jahr eher nicht, aber das ist halt immer Zufall.
Und so um circa 50 plus minus Personen, das ist eigentlich so die Zahl, mit der wir rechnen.
Ja, cool.
Ein weiteres Highlight, und da kommen wir vielleicht so ein bisschen zu so einer Mini-Infrastructure-Review.
Das ist nicht nur am Arsch der Heide, du hast ja auch, je nachdem unter welchem Baum du stehst, keinen Handyempfang.
außer du kennst den Tobi und der stellt dir in das Wohnmobil, in dem wir gerade senden, so einen Accesspoint rein, dann hast du sehr gutes Internet.
Wo kommt denn dein Internet her?
Wie kommt das hier her?
Ja, Internet ist natürlich mitgebracht, von uns gebaut.
Und zwar, wie schon gesagt, es gibt hier nichts.
Auch das lokale DSL vom Gasthof hier ist nicht wirklich verwendbar, vor allen Dingen nicht für die Anzahl der Leute.
deswegen bleibt nichts anderes übrig, als Satelliten-Internet zu nehmen, also Starlink.
Und das haben wir entsprechend mitgebracht und hier aufgebaut.
Also ganz infrastrukturell ist es so, dass wir Starlink nutzen, das Ganze dann nochmal über eigene Infrastruktur, also über VPNs, Routen, um halt den Traffic dann ein bisschen zu sanitizen und verschiedene Sachen, Werbesachen und so auch wegzublocken.
Das Ganze geht dann von Starlink in ein Ubiquity Cloud Gateway Ultra, wird dort dann auf Access Points gegeben mit Power over Ethernet, die natürlich auch dann WiFi-Roaming können, sodass man sich nahtlos von einem Standpunkt zum anderen bewegen kann, also durch das Camp laufen kann, ohne die Verbindung jetzt zu verlieren.
So haben wir jetzt eigentlich auf dem gesamten Camp, auf dem Zeltplatz, Lagerfeuerstelle, Veranstaltungssaal und so weiter überall Internet.
Ja, sehr cool.
Was kann man da so an Durchsatz erwarten, beziehungsweise wie viel haben wir verfeuert jetzt in den, was waren das, fünf Tagen beziehungsweise Nächten?
Vom insgesamten Traffic erstaunlicherweise gar nicht mal so viel, liegt aber auch daran, dass viele Leute natürlich so dann zusammensitzen, auch das Handy und Gerät mal weglegen oder abends am Lagerfeuer sich aufhalten und miteinander sprechen.
Also insgesamt sind wir jetzt so bei gut über 600 Gigabyte, das ist für, naja, für die Anzahl der Leute schon relativ wenig.
Wir haben ja noch einen Tag und Datendurchsatz Starlink, das kommt natürlich immer so ein bisschen drauf an, wie die Satelliten gerade stehen, beziehungsweise auch wie das Wetter ist.
Also bei Trockenheit, so wie wir das jetzt haben, ist mit einem Durchschnitt von 200 Mbit down auf jeden Fall zu rechnen, man kommt manchmal auf 300, es kann aber auch mal sein, dass man nur 40 rausbekommt für mal 1-2 Minuten, bis die nächsten Satelliten dann wieder da sind.
Also das ist tatsächlich, wenn es um Zuverlässigkeit geht im Sinne von Stream-Mets was oder machen Webcams nach außen, relativ schwierig, aber für eine ganz normale Internetnutzung absolut ausreichend.
Genau, der geplante Twitch-Livestream gestern ist leider gescheitert, aber der Download ist ziemlich gut und Videomeetings gehen auch, das konnten wir beide testen.
Genau, Upload ist halt bei Satelliten ganz klassisch immer das Problem.
War irgendwas anders als in den letzten Jahren bei der Veranstaltung?
Gibt es irgendwelche Sachen oder irgendwelche Learnings oder gibt es jetzt vielleicht auch Learnings aus diesem Jahr, wo ihr vielleicht etwas anderes macht?
Wie sieht es aus?
Ja, natürlich mit jedem Jahr, mit jeder Veranstaltung lernt man natürlich ein bisschen dazu, wo wir jetzt im Jahr 4 eigentlich schon ganz gut aufgestellt sind und aus den Erfahrungen der Vorjahre eben entsprechend profitieren können.
Dieses Jahr hatten wir das erste Mal das Essen tatsächlich vom Gasthof Wiese, also auf dem Grund und Boden, wo wir sind.
In den Jahren zuvor haben wir selbst gekocht.
Das war für so circa 50 Leute wie im letzten Jahr zwar möglich, aber schon teilweise auch eine Herausforderung, nicht nur, wenn es um das Kochen geht, weil das ist ja natürlich auch oft mal ein gutes Social Event, was dann Spaß macht, aber da steckt natürlich noch viel mehr dahinter, also einkaufen gehen, das Ganze wieder wegbringen und so weiter und die ganze Planung.
Also das haben wir uns in diesem Jahr gespart und outgesourcet an den Gasthof und das hat super funktioniert.
Gab es irgendwelche Highlights, vielleicht auch von den Sessions dieses Mal?
Ich habe leider wenige gesehen, weil zwischenzeitlich dann immer mal wieder Kunden bei mir angerufen haben und dann musste ich mich wieder hier in das Wohnmobil zurückziehen, aber was ich vorhin sehr schön fand und gesehen habe, war zum Beispiel vom, ich glaube, E-Punk, von der C-Base, die Session zur Jet-Kontrolle.
Da hat er noch mal einiges zu erzählt, das war ziemlich spannend.
Gab es für dich Highlights?
Also es sind natürlich viele Veranstaltungen, die ganz, ganz interessant waren.
Ich kann mich erinnern, gestern hat T-Alk sein Rollenspiel dort Monster vorgestellt, das ist auch eine Plattform, die sehr, sehr viele User mittlerweile hat, ziemlich gut professionell aufgesetzt, eben auch mit Single Sign-On, das interessiert mich persönlich auch sehr, auch gerade für meine Services, weil das ist etwas, was ich noch nicht habe und ja, gibt viele spannende Themen und man kann dann halt immer sich weiterentwickeln und voneinander lernen.
Sehr schön, Tobi, dann vielen Dank und hoffentlich bis nächstes Jahr.
Alles klar, vielen Dank dir.
Dann machen wir weiter mit Follow-up.
Ja, und das geht eigentlich ganz schnell.
Wir haben in der letzten Folge ja darüber gesprochen, dass Pebble OS aus den Fängen von Google befreit wurde.
Nein, die haben tatsächlich ganz eng mit dem Grable-Projekt und sehr lieb mit ihren eigenen Engineers den scheiß endlich Open-Sourced wieder.
Das heißt wieder, der war vorher teils Open-Sourced, aber nicht komplett und jetzt ist der wirklich komplett Open-Sourced.
Es gibt ein paar device-spezifische Sachen, die noch fehlen, die werden wahrscheinlich nachreichen und das war die News bei der letzten Folge.
Jetzt sind wir einen Schritt weiter.
Logischerweise war das natürlich nur der Vorspann, aber das haben wir in der Aufnahme einfach vom Zeitpunkt her verpasst, der Vorspann zu neuen Pebble-Geräten.
Es gibt jetzt zwei neue Pebble-Watchers, die Core 2 Duo mit einem Schwarz-Weiß-Display und eine Core Time 2 mit einem 64-Bit-Color-Display.
Und das sind sehr, sehr schöne Geräte.
Preislich sind die auch ungefähr da geblieben, wo wir sie ungefähr erwartet hätten zu der Zeit.
also die Core 2 Duo kriegst du für 149 Dollar und die Core Time 2 kriegst du für 225.
Ich habe acht Stück gepreordert, weil die die in ganz vielen Farbvariationen rausbringen und in verschiedenen Ausführungen und ich die fürs Linux-Magazin reviewe, frage meine Kreditkarte nächstes Jahr.
Aber ich werde dann sehr wahrscheinlich nur eine oder zwei behalten, der riskiert wieder in die Bucht.
Aber genau, die sind jetzt da und Eric hat jetzt auch irgendwie so einen Video-Podcast gestartet, wo er dann auch durchführt durch den Produktionsprozess und sagt, wie ist gerade der Softwarestand und was machen sie da gerade alles und hält da die Leute auf dem Laufenden und jetzt muss Peter erklären, warum er ein kleines Thinkpad in die Kamera hält.
Das hat auch ein Core 2 Duo, deswegen.
Ah, danke.
So, ich habe die Glocke nicht hier.
Also, das sind wirklich schöne Geräte und vor allem, sie sind jetzt auch dank den verschiedensten Deckeln oder Sachen, die Apple auf den Deckel bekommen hat, mit Companions-Apps ausgestattet, die jetzt auch wieder so Sachen können.
Das heißt, das wird eigentlich eine ganz nette Nutzungserfahrung.
Also, wer damals Pebble mochte mit dem Funktionsumfang, der wird die auch heute noch mögen und es wird noch ein bisschen was dazukommen, nämlich hier so Health Tracking, wo haben wir es hier, bei der Core 2 Duo ist es mit drauf, Sleep Tracking ist mit dabei, du hast einen Step Counter mit drin, irgendwo haben sie noch genau, Kompass und Barometer ist mit drin.
Das hat die alte aber auch schon gehabt.
Ja, aber die waren ja damals nicht unbedingt für die Genauigkeit bekannt, also ich bin bei denen sehr viel mehr optimistisch.
Das Gute ist, für einen Zeitvergleich taucht das unangenehmste, ungenauste Gerät, weil relativ misst es ja wahrscheinlich über den Zeitraum immer gleich ungenau, das heißt, um zu sagen, habe ich mich heute viermal bewegt wie an dem Tag, dafür reicht's.
Ja, Simon Raffaine, aka Sturmflut, auch ein früherer Budufan-Podcast-Kohost, hat mal von einem, der ist mal wieder irgendwo hingeflogen und hatte dann in der ersten Klasse ein Stück Fleisch serviert bekommen, hat da sein Fitbit draufgelegt und hat den Puls gemessen.
So genau waren die Sensoren damals, heute ist das besser.
Ja, das stimmt.
Genau.
Und genau, neues SDK und so weiter ist mit drauf, sie haben jetzt schon ganz viel mit ihren Frameworks angefangen und mit den Watch-Faces gibt es jetzt wieder neue Sachen, die man machen kann.
Also, das wird cool und man merkt wirklich auch in den Videos, die Eric macht, er nennt TikTok-Cast oder so, weil irgendein Wortspiel hat wegen Uhr.
Und er macht da auch wirklich, man merkt ihm wirklich an, wie vorfreudig und wie, ja, wirklich froh ist, dass das wieder losgehen kann, weil er hat ja dazwischen seine ganzen Start-Up-Ventures gemacht, er war ja auch bei BIPA, kommen wir nachher nochmals zu übrigens.
Und so, da ist er jetzt wieder zu Hause und sag mal so, das hat schon häufig sehr gut funktioniert, ich denke, das wird auch dieses Mal gut funktionieren, so wie das gerade aussieht.
Ich weiß nicht genau, ob das noch möglich ist zu dem Zeitpunkt der Ausstrahlung der Folge, wahrscheinlich eine Woche, nachdem wir das hier aufnehmen.
Es gibt auch, wenn ihr das gepreordert habt, ihr könnt das auch jetzt immer noch preordern, die werden wahrscheinlich Mitte bis, äh, beziehungsweise in den zwei Monaten und eine kommt wahrscheinlich gegen November, Dezember, könnt ihr die immer noch preordern.
Und es gibt jetzt auch eine Beta-Phase.
wenn ihr in so einer Google-Form beschreiben könnt, warum ihr unbedingt in diese Beta-Phase rein möchtet oder rein solltet, damit ihr die Geräte früher kriegt, weil ihr irgendwie gut im Debuggen seid oder Watchfaces erstellen oder App entwickeln oder sowas oder auch Low-Level-Sachen, gibt es auch ein Feld für, könnt ihr euch da eintragen und dann gibt es da eine gute Chance.
Ich habe eventuell damit geflext, dass ich mal so Moto-Touch-Sachen gemacht habe, ich kriege jetzt meine Bestellung sehr viel früher.
Und da ist natürlich, da bin ich nur mit gemeint, also das haben sie auch gesagt, natürlich darfst du damit im Internet flexen, aber du sollst auch Feedback geben, sonst fühlen die sich natürlich verarscht.
Und das werde ich natürlich auch tun und werde auch da hier ein bisschen auf dem Laufenden halten.
Das ist so diese, ja Early Adopter ist bei Pebble ein bisschen schwer zu sagen, aber diese jetzt, dieser Rerunt von Early Adopting mit Pebble, da freue ich mich schon sehr drauf.
Das hatte ich jetzt ein paar Jahre nicht mehr.
Link dazu in den Shownotes.
Ich habe dazu auch noch was für das Linux-Magazin geschrieben, Link dazu auch in den Shownotes.
Da ist auch noch ein kleines Interview mit Eric drin und ein paar Aussagen und so einiges am Background.
Genau.
Schaut es euch mal an und die Pebble ist zurück.
Yay.
Dann kommen wir von Wearables für den Arm zu Wearables für Pflanzen.
Anna.
Ja, ziemlich cooles Ding als Hobbygärtnerin.
Die American Chemical Society hat einen Detektor gebaut, der Pflanzenstress erkennen kann.
Bisher ist es nämlich so, wenn man Pflanzenstress testen will, dann muss man der Pflanze einen Teil entnehmen, dann chemische Tests machen, um dann festzustellen, ob da Wasserstoffperoxid vorhanden ist in den Pflanzenteilen, was natürlich ein Labor voraussetzt und so weiter und so fort.
Und die haben jetzt Biohydrogel gebaut, das Microneedles hat, also winzig kleine Nadel, das kleppt man unten aufs Blattl, dann kann man ein Kabel anstecken und dann kann man ablesen, wie hoch das Wasserstoffperoxid bei der Pflanze ist.
Und das alles für weniger als einen Dollar pro Test.
Warum ist es wichtig?
Pflanzenstress führt zu Ernteausfällen, führt zu verschlechterten Wachstum, führt zu Anfälligkeit für Krankheiten, für Schädlinge und so weiter und so fort.
Und je früher man das erkennt, umso besser kann man der Pflanze zur Seite stehen, was schlussendlich dann zur Verringerung von Spritzmitteln führt, zur Verringerung von Ernteausfällen und so weiter und so fort.
Also coole Geschichte.
Ganz nice.
Das finde ich tatsächlich unter dem Aspekt ganz cool, weil das ist vom Hobbygärtner mit zu viel Geld bis zum irgendwie Bauern, der damit wirklich sein Feld in Schuss halten muss, brauchbar.
Gibt es da irgendwelche Frameworks oder Tools?
Ich habe jetzt verstanden, da gibt es einen Hardware-Sensor, der ist auch nicht so kompliziert zu erklären.
Aber das ist ja immer noch ganz viel Software, die da mit dranhängt und nicht mehr nur diese chemische Auslese später wurde dann vergleichst mit Tabellen.
Ist das irgendwo integriert oder weißt du das?
Leider habe ich da nichts drüber gefunden.
Der Press Release selber von der American Chemical Society sagt nur, dass sie weiterhin an Plant-Wearable Devices, also an Pflanzensensoren, arbeiten.
Wie das genaue Ding funktioniert, müsst ihr dann in den Shownotes nachreichen, falls ihr es findet.
Es gibt da Paper, den Abstract kann man sich anschauen.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob das Paywall ist.
Das ist ACS Publications.
Dann klingt das aber eher noch so als, ja nicht Proof of Concept, aber so, wir haben da mal einen Sensor gebaut, das ist jetzt noch nicht massentauglich wahrscheinlich, oder?
So wie es ausschaut, ist es nur eine Studie, es ist nur nicht massentauglich.
Ich finde aber das Konzept dahinter ziemlich cool.
Also selbst wenn es nicht massentauglich ist, einfach aufgrund dessen, dass der Sensor so billig herzustellen ist.
Wenn der Sensor unter einem Dollar kostet, dann ist es wirklich sehr, sehr, sehr leichtbar, auch für Menschen, die vielleicht sonst nie Zugang zu einem Labor haben.
Sprich, wenn der Sensor jetzt vielleicht außerhalb von Testsituationen dann mit dem Raspberry Pi anschließbar wäre oder so.
Ja, scheißegal.
Scheißegal oder irgendwas.
Für die Leute, die das da brauchen, irgendwann gießt das einer auf Kickstarter in eine schönere App oder so, aber gut, wenn auf jeden Fall jetzt die Hardware schon mal erschwinglich ist, ist der Weg zum Produkt beziehungsweise zum Markt auf jeden Fall schon mal sehr viel einfacher, als wenn sie das noch klein und günstig bringen müssen.
Genau, genau.
Ja, cool.
Vielleicht kommt das ja noch.
Genau, den Abstract gibt es oder den Artikel gibt es dann in den Shownotes.
Es ist mehr Chemie als Technik, aber vielleicht haben wir ja ein paar Chemiker unter uns oder Hobbychemiker, die sich das gerne anschauen möchten.
und ich finde es eine sehr, sehr spannende Idee und ich hoffe, dass man in Zukunft mehr so den Überschnitt oder die Überschneidung von Landwirtschaft und Technik zum Beispiel sehen, weil es wirklich ein weit gefächertes und enorm hilfreiches Feld sein kann.
Ja, das haben wir auch schon mal mit den, eher im Bereich Repairability, auch mit den ganzen Traktoren und mit diesen Flotten, was da jetzt mittlerweile alles einfach digitalisiert und IoT-mäßig halt läuft.
Da ist das einfach ein Element in der Kette.
Also das ist ja, glaube ich, nicht unwahrscheinlich oder wahrscheinlich wird das auch teilweise schon angewendet, aber halt noch mit den, mit den, mit den chemischen Tests, die man auswerten muss, wie du das eingangs gesagt hast.
Nicht gespannt.
Der Traktor von meinem Cousin hat mehr Kameras als so ein normales Handy.
Also das ist, das ist schon absurd.
Also der hat mir mal so Sachen gezeigt mit seinem Kartoffelvollernter da und und dem Seeding, wie das das da überhaupt, was ist Millimeter genau diese Pflanzen da reinballert und die dann halt wieder so rausholt, damit möglichst wenig irgendwie verloren geht.
Da hat sich auch viel getan in der organisierten Landwirtschaft.
Aber das ist natürlich jetzt, das sind alles richtig ziemlich teure Dinge und das ist relativ proprietär und so ein Euro, ein Dollar Sensoren, die brauche ich auch nicht zwingend für jede Pflanze, sondern kann ja sagen, je nachdem, was ich halt da für eine Kultur habe, wie ich das angepflanzt habe, mache ich halt hier und da was hin und habe dann eine Idee, wie es läuft.
Und das ist natürlich cool und dann auch budgetierbar.
Ja, und dann natürlich ja die Vergleichbarkeit.
Wenn ich sage, okay, ich habe am Feldrand weniger Stress als in der Feldmitte oder umgekehrt, dann kann ich mir überlegen, okay, woran liegt das?
Ist es vielleicht, weil die Feldmitte nasser ist oder mehr oder weniger Dünger abkriegt oder ist die Nebenpflanze vielleicht verantwortlich, weil sie sich mit den Mikronährstoffen nicht vertragen oder besonders gut vertragen oder das macht unendlich viele Forschungsfelder zugänglich für eben auch für Menschen, die sich vielleicht nicht den Labortest um, der wird wahrscheinlich ein paar hundert Euro kosten, vermute ich jetzt einfach einmal.
Genau.
Ja, und ich meine, der Traktor kostet halt ab 100.000 Euro, ist man dabei mit einem Traktor.
Ich habe geschaut, das sind ein gebrauchter Traktor.
Ja, genau.
Ja, und wenn man dann halt so ein tolles John-Dier-Teil haben will, das von selber fährt und dann noch ein GPS-Path hat, der hat sich selber ausrechnet, dann ist man halt bei einer halben Million.
Da ist ein toller Sensor natürlich viel zugänglicher für alle Arten von Landwirte, auch die Kleinbauern und die Hobbygärten.
Absolut.
Vor allem mit dem, selbst mit dem teuren Fahrgerät hast du dann noch nicht die ganzen Maschinen, die du damit betreiben möchtest.
Ja.
Genau.
Und den Techniker, der dann kommen muss, um was zu richten, wenn...
Genau.
Sehr schön.
Gut, dann kommen wir von Sensoren zu Pflanzen, zu Linux-Kleinstgeräten, die du vielleicht auch besser biologisch abbauen solltest.
Ich hätte jetzt gesagt von etwas, was es noch nicht auf dem Markt gibt, zu etwas, was es noch nicht auf dem Markt gibt.
Okay.
Es gibt einen Kickstarter für ein Linux-Phone.
Also es ist kein Kickstarter, aber Kickstarter ist ja das Tempo unter den Papiertaschentüchern.
Crowdfunding-Dienstleistern.
Und es ist tatsächlich auf Indiegogo.
Und da geht es um ein Projekt eines spanischen Startups aus Madrid.
die heißen Liberux.
Und die haben quasi einen Single-Bord-Computer aufgebaut und daraus ein Linux-Smartphone gebaut, wie das immer so läuft.
Wenn wir uns an Pinephone und Pinephone Pro und an das LeBron 5 erinnern, dann waren das alles so Geräte.
Die hatten irgendeinen Chip drin, den man eher von Single-Bord-Computern kannte als aus anderen gängigen Telefonen.
Und so ist es hier auch.
In dem Fall benutzen sie einen Chip, über den wir schon häufiger gesprochen haben, in den sinnlosen Single-Bord-Computern.
und zwar den Rockship RK 3588 in der S-Variante.
Die S-Variante hat einen kleineren Footprint und einen USB-3-Bus weniger und so.
Also ist ein bisschen abgespeckt.
Dadurch aber dann natürlich auch, wie gesagt, kleinerer Footprint, ein bisschen stromsparender.
Yada, yada und eher geeignet für so ein Telefon.
Das Ganze soll 2026 im Juli dann shippen.
Fängt bei 790 Euro an für 8 GB RAM und 128 GB eMMC, die erweiterbar ist mit bis zu 2 TB micro SDXC.
Karten.
Zudem hast du da ein, hast du 2 USB-C-Ports.
Und ja, der Headphone-Jack hat es auch noch.
Es hat auch Hardware-Killswitches, also soll es dann haben, dass ich halt wie beim Librem 5 sagen kann, ja, nee, das WLAN ist jetzt wirklich aus und kriegt keinen Strom.
Nee, das Qualcomm 5G-Modem ist jetzt wirklich aus und kriegt keinen Strom.
Und so weiter.
Das heißt, ich habe da diverse Möglichkeiten, die ich sonst nicht habe.
Der Akku ist mit 5300 mAh so groß, dass ich dem Ding schon zutraue, dass wenn sie ein bisschen das Ding optimieren, dass es dann schon irgendwie einen Tag durchhält.
Aber natürlich ist da viel dran an Proven, was der was der Vorteil von Liberux ist, sage ich mal, was das Software-Ökosystem angeht, ist, dass wir da 2025 beziehungsweise 2026, wenn die rauskommen, deutlich weiter sind, als wir es 2020 oder 2022 für das Pinephone Pro waren.
einfach, weil es viele Apps gibt, die mit nativen Frameworks entwickelt sind und die auf Mobilgeräten dann auch leidlich funktionieren und gar nicht mal so schlecht die Usability haben.
Natürlich ist das ein risikoreiches Ding, so ein Crowdfunder.
Man kann das Ding, fängt bei 790 Euro an, 1300 Euro zahlt man dann für 32 Gigabyte RAM mit 512 Gigabyte Storage.
Ich selber bin jetzt auch noch nicht eingestiegen in die Sache, aber ich fand es ganz interessant.
Es hat jedenfalls keine, ja, also ich sehe jetzt hier keine lautleuchtenden roten Flaggen.
Natürlich ist das eine schwierige Sache, sowas aufzuziehen.
Sie wollen auch wieder ihr, das haben ja die anderen vorher auch gemacht, mehr oder weniger bis auf Pine64.
Die haben sich dann irgendwann in irgendeine Distro gepickt und gesagt, wie ist unser Default.
Die wollen ein Liberux OS machen, basierend auf Debian 13, dann aber mit Gnome Mobile, was jetzt in Trixi jetzt nicht unbedingt paketiert ist, das heißt, ein bisschen selber paketieren werden sie auf jeden Fall müssen, jenseits von Hardware Enablement.
Aber ich meine, das sind die typischen Schritte, allgemein denke ich, wird man wenige Produkte sehen von Startups, die dann sagen, ach ja, wir nehmen einfach jetzt irgend so eine Distro, die es schon gibt, weil du willst natürlich die Experience und gerade so First Use und so weiter auch ein bisschen kontrollieren.
Das ist dann leider so das übliche Ding, dass es dann halt so ein bisschen ausfragmentiert und dann immer alles ein bisschen anders ist, wenn du auf diesem Gerät bist und nicht auf jedem, aber anders läuft das nicht.
Marius, hast du irgendwelche Gedanken?
Du schaust schon so.
Ja, ich bin ja immer noch so gestraft von hier, liebe Grüße an Tanja Darker von Nikuno ist damals, Name and Shame kann ich mir hier leisten, weil sie hat sich damals mit Klagen mal interviewen lassen.
Ja.
Das war dieses angebliche Linux-Phone, wo die dann so ein Plastik-Buddy irgendwie mit auf die Fosterm geschleppt hat und dort Sponsoren abgegrast hat.
Ja, und es hatte vor allem kein 5G-Teil, oder?
Es war ein reines WLAN-Gerät eigentlich.
Es konnte eigentlich quasi nicht telefonieren, so wie sie das gesagt haben.
Sollte natürlich alles noch kommen, aber war bisher so nicht so announced.
Bei Voice of API kannst du es machen, wenn du WLAN hast.
Ja, ja, ja.
Also, ich muss auch zugeben, es liest sich besser als die ganzen anderen Sachen.
Der Pessimist, der mir sagt aber auch, die können einfach bei den erfolgreichen mittlerweile abschreiben, also auch was die Screenshots und den Feature-Umpfang betrifft.
Ja, also die Screenshots sind alles Renderer.
Das ist ja auch fair, aber es liest sich trotzdem besser und auch mit Prototypen, die sie zeigen, sind sie weiter als die anderen, wo man bisher dran gescheitert ist.
Ich muss trotzdem sagen, der Preis ist absolut unverhältnismäßig, gerade für, also, Entschuldigung, nicht unverhältnismäßig, er ist nicht passend für das Ziel, was sie haben.
Weil die Nische, die sie ansprechen wollen, wollen in den allermessen Fällen nicht so viel dafür zahlen.
Du wirst die drei Leute dafür haben, die sagen, ja, mir ist Made in the USA wichtig oder was auch immer, die dann bereit sind, dafür irgendwelche Organe zu verkaufen.
Ja.
Mit denen verdienst du später aber kein Geld.
Und ich finde es sehr gut, dass sie später auch nochmal, das hat John Luke auch bei CNXsoft nochmal hier verlinkt, dann auch gesagt, dass sie jetzt auch die Untermodelle und dass es günstigere Modelle geben soll.
Ja.
Sie haben nämlich nur mit dem 1300 Euro Ding angefangen.
Genau.
Da habe ich schon gedacht, ja, schön.
Ja, wird wieder im Sande verlaufen, aber so hat das vielleicht eine Chance.
Ist immer noch hoch, aber...
Ja, sie haben jetzt 4% nach neun Tagen von 30, also muss mal ein bisschen was passieren.
Also es kann gut sein, dass das einfach nichts wird.
Es ist auch ein Fixed Goal, das heißt, wenn die nicht die Hürde schaffen, also ihr könnt jetzt sozusagen gewissermaßen risikolos einsteigen, weil ob es klappt, steht in Stern.
Das stimmt.
Wenn es so weit, wie es jetzt gerade weg ist, ja, wird es schwierig.
Sie haben dann auch noch so witzige Accessoires sich ausgedacht, die ich nicht ganz verstehe.
Eins davon ist so ein Wireless-Doc, wo ich mir dachte, oh Gott, also Wireless-Display-Sachen, da habe ich eigentlich keine Lust drauf, weil das ist immer Pixelbrei und ja, wollen sie irgendwie machen, dass du das halt an deinem Monitor hinten dran machst und dann zack, bist du full Workstation und so.
Ich meine, ganz im Ernst, du wirst das Ding trotzdem ans Ladegerät hängen wollen, wenn du das machst und nach meinen limitierten Convergence-Erfahrungen mit Hardware, die zugegebenermaßen auch nicht so geil ist, also Pine from Pro, Librem 5, ist es so, dass wenn du das Convergent betreiben willst, dann willst du eigentlich da drin Strom haben, dass es lädt, erstens, und zweitens willst du da dran dicken Lüfter haben, damit das Ding thermisch nicht total überlastet ist.
Oh ja.
Weil natürlich multitaskst du dann auch mehr und das Ding muss das Display pushen und so.
Nun ist der Rockchip-Chip da drin in einer anderen Performance-Liga als diese Krippel-Chips in den älteren Geräten.
Er ist auch in einer anderen Performance-Liga als das Ding im Pine from Pro.
Das heißt, sie haben da insofern deutlich mehr Luft, dass das geht.
Das ist ja auch ohne die S-Variante ist das ja auch das Ding, was MNT in den diversen Reform-Laptops verbaut und was da auch ganz brauchbar funktioniert.
Auch dort bis zu 32 GB RAM.
Aber ja, ich meine, super schnell ist das Ding nicht.
Also, wenn ihr jetzt denkt, das ist ja vielleicht so M1 Performance, nein, das ist Cortex A76, forget it.
Also, das ist okay, wenn die Software darauf abgestimmt ist.
Aber jetzt so die AI Workstation in der Hosentasche, no.
Also, ich habe gerade beschlossen, das wird heute eine sehr lange Folge, ist mir egal, so selten wie wir senden, darf die lang sein, fertig.
Das Thema Convergence, das ist ja für mich schon wieder langweilig, das haben wir ja schon bei Ubisoft damals durchgehabt und da reden wir ja vor Zeiten von einem Nexus 4 und da hat mir damals dann Softpedia oder Softsonic, ich weiß nicht mehr, wie sie hießen, dann immer die Screenshots geklaut von Google Plus und haben daraus Artikel gemacht, fand ich dann immer sehr witzig zu der Zeit, habe ich auch mit einem Nexus 4 damals ja einen kompletten Desktop nachgestellt und so.
Und wir hatten auch Jahre später mit Samsung, da hatten wir dann Ubuntu und Dex, was die Idioten leider wieder eingestellt haben, das war so gut.
Das wäre auch auf heutiger Hardware weiterhin so gut, aber das wollen sie nicht mehr, weil sie möchten die eigene Stacks pushen, kann ich auch verstehen.
Ja, beziehungsweise jetzt macht Google halt ja auch ein Desktop.
Genau, Google macht das, Microsoft hatte das davor, ich will immer Cortana sagen, ist falsch, aber die hatten das auch mal quasi fertig.
Ja, Continuity, irgendwie sowas.
Irgendwie sowas, genau.
Continuum, glaube ich.
Continuum, danke, genau.
Also, wir haben jetzt über die letzten 15 Jahre diese Dinger immer schon gesehen und die haben schon einigermaßen getan.
wenigstens für die Leute, die da im Enthusastenkreis dabei waren.
Aber es wollte halt nie einer kaufen.
Und ich glaube auch, dass wir heute nicht näher dran sind.
Selbst Samsung kriegt Dex nicht an den Mann oder die Frau oder was auch immer, weil sie auch ihre ganzen Hubs dazu nicht verkauft kriegen.
Die Zahlen dazu sind bekannt.
Da frage ich mich halt, was fehlt da noch?
Weil wir sind zumindest bei der, jetzt nehmen wir mal eine High-End-Hardware, irgendein Fold von Samsung oder sowas, habe ich ja damit auch lange ausprobiert, Tat auch ja auch brauchbar.
Also, es würde gehen.
Aber es wollen halt zu wenig Leute.
Und da hängt zum einen dran, dass der Use Case, klassischer Desktop-Formfaktor, für viele Leute einfach uninteressanter wird.
Dass der enthusiastische Kreis, der sich da initial interessiert und da mitmacht und irgendwelche Sachen macht, sehr klein ist.
Und da frage ich mich halt, für wem bauen wir diese Produkte jetzt noch?
Es ist ganz toll, dass die das jetzt hier auch wieder anbieten.
Wenn sie jetzt hier gesagt hätten, bei dem Ding, wir bauen einfach ein Ding, was gut Linux und Mobile kann.
Ich meine, hier, Peter, in Endlosschleife abspielen.
Hätten wir ja alles.
Dann wäre das ja ein cooles Ding.
Aber da ist immer noch dieser Convergence-Teil damit dazu.
Und darüber halt Kompromisse gemacht werden, die hier dann klar zum Nachteil der Performance sind.
Peter hat's gesagt, Wärmeentwicklung, Wireless-Display und so weiter.
Wir haben bei Ubiquet auch mal so ein Wireless-Doc versucht zu bauen, das haben wir ganz schnell wieder gelassen.
Wenn schon nach dem Prototypen klar war, das braucht man so nicht.
Finde ich ein bisschen schwierig.
Und dann halt wirklich für den Preis.
Da befürchte ich halt, werden sie, selbst wenn sie es initial gefundet bekommen, was ich denen ja wünschen würde, werden sie nicht darüber hinaus kommen.
Und dann kannst du es halt auch wirklich nur so als Projekt weiterlaufen lassen zu den Preisen.
Und das wird sich halt nicht tragen.
Und dann wird das halt leider nichts.
Das ist halt das Gefühl, meine Timeline.
Ich weiß nicht, sehe ich das zu pessimistisch, Peter?
Nee, ich sehe es nicht groß anders.
Ganz im Ernst, wenn wir jetzt gerade schon da so ins Detail gehen, dann sage ich auch noch, warum ich es auch wirklich nicht für einen Scam halte.
Dafür ist die Mediastrategie viel zu schlecht.
Das ist zumindest konsequent, da hast du recht.
Und außerdem, es gibt seit vielen Jahren Kryptowährungen.
Warum soll ich dann anfangen, irgendwelche bescheuerte Hardware zu entwickeln?
Also, wenn es jetzt nur ums Geld geht, ist es Blödsinn.
Was ich noch interessant finde, ist das Keyboard, was sie machen.
Da haben sie, bei der, es gibt die Golden-Backer-Variante für 2048 Euro.
Juhu, eine Zweierpotenz.
Das Ding hat dann so eine IBM-looking Tastatur dabei, wo man dann das Telefon mit dem einem USB-C-Port, der an der Seite ist, rein docken kann.
Das sieht ganz witzig aus, wie so eine Travel-Schreibmaschine.
Wirklich, ja.
Und da drin ist dann auch nochmal ein großer Akku.
Das erinnert mich sehr ans Pine-Phone-Keyboard, was Pine-64 dann ja irgendwann wegen offensichtlicher Hardware-Mängel beim Mainboard, ich bin selber durch drei davon gelaufen, die haben immer wieder mit der Zeit den gleichen Fehler entwickelt, eingestellt hat.
Und wenn die das mit USB-C machen, haben sie schon mal ein paar Probleme weniger.
Ja.
Weil darüber kann man solide chargen und darüber kann man solide eine Tastatur ansteuern.
Aber ja.
Also ich wünsche da ganz viel Glück.
Ich habe auch für meinen Blog ein Interview angefragt.
Schauen wir mal.
Wir werden dann berichten, wenn es was wird oder wenn es nichts geworden ist.
Ich war gerade so negativ.
Ich würde gerne noch ganz kurz so meine ideale Variante davon, die wenigstens funktionieren könnte, mal beschreiben.
Weil das haben wir vor vielen Jahren bei Ubiports mal runtergebrochen und ich bin mir ziemlich sicher, dass das heute fast noch so stimmen könnte.
Zu den Zeiten 20, 10er Jahre, die frühen, gab es diese schöne Reihe von Google mit den Nexus-Geräten.
Die hatte so ziemlich jeder, der darauf entwickeln und hacken, was auch immer machen wollte, weil die waren zum einen erschwinglich und aus dem gleichen Grund hatten die auch die einzelnen anderen Leute, die einfach nur ein billiges Smartphone haben wollten.
Und diese Leute sind die, die später großgezogen wurden in die ganzen Modder und Synergy Mod und später Lineage S, wo ich ja auch darüber rein kam, weil die Hardware war dann halt irgendwann Schluss, weil Google keinen Bock mehr hatte, das zu supporten, weil die wollten das nächste verkaufen, fair enough.
die haben auch die die lange supportet, aber dann hattest du die Möglichkeit, sehr einfach die Dinger weiterzunutzen mit den Custom-Rubs.
Und einen ähnlichen Barebone in Anführungszeichen oder eine Produktpalette an Fonds brauchen wir für diesen Bereich, damit allein der Teil, da brauche ich jetzt nicht spezielle Hardware in Anführungszeichen oder was ganz Teures, sondern hier liegen irgendwo in der Preisklasse zwei bis siebenhundert Euro halt verschiedene Geräte rum, wo du folgenden Funktionsumfang, wie auch immer abgespeckt, dann eben abbilden kannst.
Wir bringen dir die Software, wir machen dir, wie ich das ja damals mit dem Magic Device Tour gemacht habe, der UbiPorts Installer und mittlerweile auch ganz viele andere, die das über Web-ADB und so machen ganz tolle Installer-Möglichkeiten, an denen die Leute nicht gleich ersticken.
Heißt, die Einstiegshürde ist niedrig und danach brauchst du halt einigermaßen eine Community, die den Scheiß halt aktuell hält.
Und das ist ein realistischer Reim, weil das schaffen ja viele.
Post-Market-OS, UbiPorts bis heute, UbiPorts fairerweise heute und das gönne ich denen ja mit ganz viel Backing auch, aber das haben sie auch davor und wir auch davor geschafft.
Und dann kann das wachsen.
Aber hier sehe ich halt jedes Mal mit diesen Kickstartern oder mit diesem, Entschuldigung, wir haben ja gesagt, Tempo des Crowdfundings, dass so hoch gegriffen wird und dass dann auch nur, also nur die können die Lösung sein und auch nur mit unserer Hardware, jedes Mal.
Ja, und mit unserer Software und la, la, la.
Genau.
Und wenn sie hier wenigstens gesagt hätten, wir re-usen Post-Market-OS oder wen auch immer, es gibt ja mittlerweile Auswahl.
Oder stellen uns, ne gut, sie werden auch hier dann bei ihrem eigenen.
Kooperation mit Mobian, die eDebian machen da.
Genau.
Und das finde ich so schade, weil was wir halt alle in dem Bereich nicht können, sobald du in so einem Open-Source-Projekt mal an dem Thema Hardware vorbeikommst, machen wir alle die gleichen Fehler nochmal, jedes Mal.
Ja.
Und das ist so frustrierend, dass jemand das auch schon fünfmal gemacht hat.
Ja, also was ich noch ganz nett finde und das ist, was, das hat Purism übrigens, das hat dann keiner mehr mitbekommen beim Rewind 5 auch irgendwann mal abgeliefert, dass sie da nochmal mehr an Bord-Specs und so rausgehauen haben und Open-Source-Hardware gemacht hat.
Auch das ist ein Ziel, dass sie eine Certification für Open-Source-Hardware hier drin stehen haben als Ding.
Ja, aber gut, dafür muss erstmal vorher ganz viel anderes passieren, auch muss diese Hardware erstmal fertig designed sein.
Ja.
Bevor sie Open-Sourced werden kann und wahrscheinlich werden sie auch so schlau sein, dass sie das nicht gleich machen, sondern das einfach an einer Zeit gesteuert machen und sagen, ja, ist jetzt zwei Jahre auf dem Markt, hier, bitte.
Ja.
Wir müssen weitermachen.
Yes.
Auch wenn ich noch ganz viele Gedanken habe.
Wo geht es denn weiter hier?
Genau.
Ah, okay, da können wir ein bisschen schneller durch.
Wir haben, ich glaube, auch letzte oder vorletzte Folge davon gesprochen, dass Holland Packard, HP, sich die Humane AI-Pins eingetreten hat beziehungsweise die Bude dahinter mit der Verteilungs- und Softwareplattform und ein paar von den Entwicklern.
Jetzt kaltgestellt bei denen im Keller.
Das heißt, du könntest dann nur noch auf den AI-Pins, die ja solche Features ermöglichen, wie die Anzeige des Batteriestandes.
Das ist ein ganz elementares Feature, weil es gab keine vielen anderen mehr.
Ich glaube, Uhrzeit ging noch über Umwege.
Ja, aber es reicht doch, Marius.
Ja, für das, was die Dinger sonst konnten, ist das immer noch viel.
Hast du recht?
Deine Batterie hat noch 89 Prozent.
Genau.
Aber es hat natürlich keine drei Wochen gedauert, bis sich dann einer gesagt hat, und das habe ich tatsächlich auf X gesehen, das war Max Mäler, der hat das Projekt OpenPin, OpenPin.org, gelauncht, und das ist jetzt eine Custom-Firmware, die du drauf flashen kannst, mit denen du diese Remote-Gebrickten Humane-AI-Pins dann wieder lauffähig kriegst.
Da sind sogar so ein paar Kernfeatures wieder mit drin, was ich interessant fand.
Der Assistant-Mode geht wieder, mit hier Touchpad und Double-Tapping und so was.
Du kannst da wieder Nodes reinsprechen und so machen.
Du kannst da wieder ein bisschen navigieren mit Wetteraktien, Webbrowsing und so weiter, kannst du darüber auch wieder machen.
Also diese ganzen elementaren Sachen, die man von Embedded-Sachen kennt, werden jetzt gerade wieder nachgezogen.
Aber die bauen da im Prinzip nochmal ein US draus.
Und das fand ich schon spannend.
Was mich auch dazu gebracht hat, zu gucken auf Ebay, komme ich jetzt noch günstig an so einen scheiß AI-Pin dran?
Nee.
Weil ich glaube tatsächlich, und ich habe auch dann europaweit geguckt, ich glaube tatsächlich, fast alle Leute haben die zurückgegeben oder die, die sie jetzt noch haben, haben kein Interesse, sie zu verkaufen.
Also für die drei Leute hier openpin.org.
Da gibt es den OpenPin Hub und dann kann man da ganz viele Sachen tun.
Die haben übrigens auch einen geilen Installer.
Direkt aus Chrome heraus kannst du da über Web-ADB und so weiter auch Dinge mitschulen.
Super Ding.
Habe ich mir angeguckt.
Es sieht sehr sauber aus.
Weißt du, was auch noch sein kann?
Die haben das einfach verloren.
Die haben das irgendwo hingelegt und finden es nicht wieder.
Das kann auch sehr gut sein.
Hast du nicht auch so Grabbelkisten, wo du dann manchmal sagst, ach, die Fernbedienung habe ich lange gesucht, irgendwann habe ich aufgegeben.
Ich finde Apple Watches so wieder, ja.
Und hier die Pens von Apple.
Smart Pencil?
Apple Pencil, das Ding.
Weil die sind ja grundsätzlich, du kaufst sie und dann sind die weg.
Dann finde ich die in Kisten Jahre später wieder.
Naja.
Ich habe vorhin schon mal kurz angedroht, dass wir über Beeper reden müssen.
Beeper hat jetzt, oder was heißt jetzt, hat im April noch mal kurz, hat Eric Michikowski, ich glaube, auf dem Weg nach draußen von Automatic noch mal kurz verlauten lassen, hey, die Beeper App wurde jetzt mit der App von text.com gemerged.
Und das klingt erstmal schlimmer, als es ist, weil text.com war ja auch so ein Multi-Messenger-Gedöns, aber wesentlich schlechterer Qualität, wenn ich mich richtig erinnere an meine Evaluation damals.
Aber das Frontend war so ganz geil.
Und die haben jetzt diese, dadurch, dass das Beeper-Team hier gemerged wurde, mit denen bei Automatic haben sie dann jetzt diese Clients zusammengelegt.
Und Peter hat das Ding, glaube ich, auch im Einsatz.
Ich finde, der neue Client ist wesentlich schneller, er ist immer noch Matrix-basiert, er ist an vielen Ecken weniger clunky, als das Ding davor war, der braucht immer noch manchmal ein paar Sekunden, je nach Netzwerk und wie das antwortet.
Aber ich finde ihn in der Benutzung sehr viel angenehmer und auch auf den mobilen Plattformen, by the way, unter iOS haben sie den Client nämlich auch darüber neu gemacht, aber auch auf dem Desktop.
Ich bin sehr begeistert davon.
Peter?
Ja, also, bis auf das Logo, was ich vorher besser fand, habe ich keine Complaints.
Das läuft einfach besser, runder, sieht, ja, es ist einfach ein Overhaul, ist einfach ein bisschen besser designt, ist hier und da einfach schneller.
Wenn ihr das nicht gemacht habt, dann macht es einfach, weil so wichtig ist so ein App-Icon auch nicht.
Ja, mittlerweile wirst du, glaube ich, auch fast dazu genötigt.
Also, die alte App wolltest du jetzt auch demnächst wirklich abschalten, also, du kriegst Start-Up-Pop-Ups und so weiter und die Dinger haben jetzt auch als App-Namen im Store in Klammern Old App oder Please Upgrade oder sowas.
mach das mal.
Ich habe da, also andersrum gesagt, ich habe keinen Nachteil feststellen können, wenn wir jetzt dieses App-Icon-Ding mal ausschließen, was du ja auf sogenannte iOS anpassen könntest.
Ich habe da ja damals rein investiert, weil damals, ich habe da irgendwie ein paar hundert Dollar gelassen dafür, da war das dann auch in der Beta- und Warteliste und so weiter.
Ich bereue es tatsächlich nicht.
So oft wie ich Geräte wechsle oder mittlerweile auch an den Geräten dich länger behalte, du hast einfach alles in einem drin, in den allermeisten Fällen sogar mit erhöhtem Funktionsumfang.
habe letztens wieder, ich weiß nicht mal, welche Plattform es war, festgestellt, oder gehen auch Anrufe durch mittlerweile.
Das habe ich versehentlich ausprobiert, weil ich die Person über die falsche App angeschrieben oder angerufen habe.
Das bauen die weiter aus, ich finde das eine gute Sache und die arbeiten weiter aktiv daran.
Automatic ist eine Klammer, die werden wir dieses Jahr hoffentlich nicht nochmal aufmachen müssen, aber mal schauen.
Open Source, dann können wir Automatic wegrationalisieren.
Egal, apropos wegrationalisieren, Peter, End of 10.
Es gibt ja dieses Betriebssystem, viele Menschen nutzen das.
Es heißt Windows 10 und Windows 10 Support läuft am 14.
Oktober 2025 aus.
Danach will Microsoft natürlich, dass man sich einen neuen Computer kauft mit Windows 11.
jedenfalls, wenn man eine CPU hat, die älter ist, als irgendwie sowas wie 8.
Intel-Generation.
Da sind natürlich dann einige Geräte dabei, die gehen vielleicht noch, gerade wenn es irgendwie knapp ist, so 6.
oder 7.
Generation oder irgendein Ryzen-Deck knapp davor ist.
Oder auch andere Geräte, wo man sagt, naja, also für meine Zwecke reicht es noch, ist halt ein bisschen langsam, aber ist mir wurscht, will ich lieber weiter nutzen, will mir keinen neuen Computer kaufen.
Und deswegen haben sich die Linux-Götter Götter und irgendwie auch Teilzeit-Ökos zusammengetan.
Und auf endof10, also endof und dann die Nummer 10.org, da was Schönes zusammengetragen, was man denn so machen kann und warum man denn auch so ein Linux mal installieren könnte.
einerseits natürlich mit Anleitung, wie man es selber machen kann, aber auch wie man jemanden finden kann, der einen dabei unterstützt.
Da gibt es dann so ein Verzeichnis, kann man nachschauen, wo die Leute sind.
Gibt es in Argentinien, in Österreich, ja, also in Linz zum Beispiel, gleich zweimal.
meine Güte und so weiter.
Also weltweit können sich da Gruppen verzeichnen lassen.
Ihr könnt natürlich auch noch eine Gruppe gründen, wenn ihr vielleicht eh bei einem Repair-Café dabei seid oder da schon immer mal dabei sein wolltet.
Vielleicht könnt ihr das da reintragen und dann da auch mitmachen.
Und ja, also die großen Desktops, GNOME und KDE, sind da beide involviert.
Das kam so ein bisschen aus diesem KDE Eco-Team raus, wo Joseph, dessen Nachnamen ich gerade nicht weiß, ja auch sehr gute Arbeit macht.
Wie vielleicht bekannt ist, KDE Okula, die erste Software mit dem blauen Engel, die zertifiziert ist, dieser PDF-Reader, das war die erste Software, die damit je zertifiziert wurde.
Mittlerweile gibt es noch mehr.
Und von daher kommt das auch von Leuten, die aus meiner Sicht das Herz am richtigen Platz haben.
Und ja, ist der Linux-Desktop perfekt?
Nee, aber Windows 11 auch nicht.
Und Windows 10 sowieso nicht.
Und ein unsupportetes Windows 10 erst recht nicht.
Kurze Disclosure an der Stelle.
Appell, unser Europäischer Dachverband beim Arbeitgeber gehört auch zu den Unterstützern.
Wir sind ein guter Gesellschaft mit zum Beispiel C&L, L, E3, die FSFE.
Nextcloud ist auch mit dabei.
Ich glaube nicht, dass ich das großartig verteidigen muss hier, aber diese, das haben sie ja schon mit der Einführung von Windows 11 versucht, mit hier, darf nur noch mit TPM-Modulen installiert werden und ab jetzt nur noch mit Onlinezwang und so weiter.
Die Schlingel zieht sich zu.
Der Drogenhändler hat abgeliefert, ab jetzt kostet das Geld.
Und da werden wir auch, das würde ich aus Zeitgründen hier nicht mehr unterbringen, aber ich verweise darauf, dass wir das im Linux-Magazin behandeln werden, hoffentlich auch in einer kleinen Reportage, wo wir uns auch über die Auswirkungen darüber unterhalten werden und auch da mit Betroffenen sprechen werden, die jetzt da ganze Flotten mit ersetzen müssen oder jetzt vor der Frage stehen, investieren wir da jetzt nochmal irgendwie Hunderttausende bis Millionen oder rüsten wir um und welche Möglichkeiten dafür gibt es, weil es gibt natürlich auch Anbieter, die das dann ermöglichen, zu tun, in beide Richtungen.
Es, ja, ich habe es im Prinzip eingangs gesagt, die Falle hat zugeschnappt, jetzt hast du halt, wie auch damals, wie bei jedem anderen Upgrade von XP auf 7, auf 8, auf 10 und jetzt 11, die Leute sind da drin gefangen und jetzt wollen sie eben nochmal Münze einwerfen und Microsoft kriegt ja auch, das ist einer der Teile, mit denen sie viel Geld verdienen, auch mit den Hardware-Kooperationen, die sie zertifizieren, damit sie das damit verkaufen dürfen, verdienen sie auch eine Menge Geld, deswegen ist denen daran gelegen, dass hier geupgradet wird und das ist einfach eine Hardware und eine, ja, ich will Umweltsünde sagen, in dem Moment, weil die Computer laufen da zu vielen Teilen noch.
Es gibt auch, hier steht zum Beispiel eingangs drin, wenn sie ihren Computer nach 2010 gekauft haben, du kannst auch noch einen in 2016 oder 2017 gekauft haben, je nach Konfiguration, der würde auch ausfallen, das ist jetzt ein Standardbeispiel.
Das ist einfach Verschwendung und Microsoft kann hier die Brechstange ansetzen und das wird denen auch wieder viele Milliarden einbringen, keine Frage, aber ich finde es schön, dass es hier wirklich Bemühungen und auch Organisationen mittlerweile gibt, die, ja, dafür sorgen und auch dafür, oder dafür sorgen wollen, dass Leute wissen, das kann auch anders gehen und hier haben wir eben mit End of Ten das Revival der Install Partys.
Das habe ich vor irgendwie zehn Jahren mit dem Franzosen noch mit Ubuntu gemacht, das war eine ganz gute Sache immer und hier geht es dann nicht nur um die ganz großen, bei denen wir uns dann mit dem Linux-Magazin-Podcast beschäftigen werden, den großen Firmen, sondern auch um den Heimanwender, dem damit geholfen werden kann und das ist wichtig und das ist jetzt auch immer mehr im Bewusstsein der, auch der normalen Anwender, weil Microsoft natürlich, die auch jetzt mit Pop-Ups lernt, hier, schönen PC haben Sie da, wollen Sie dieses Betriebssystem weiterverwenden, gib mal Münze.
Ah, also, ja.
Ja, also, soweit ich das jetzt verstanden habe, ist der Hintergrund ja das Trusted-Plattform-Module, oder?
Also diese kryptografische Chip-Geschichte.
Und so AVX-Features und so.
Genau, aber so meine Recherche zorgt, dass eigentlich das Trusted-Plattform-Module eines der Grund- Hardware-Requirements für Windows 11 ist, das bei den meisten dann zu Problemen führt und landläufige Meinung in den Spaces, wo ich jetzt nachgeschaut habe, ist eben eigentlich auch, wie Marius schon teils gesagt hat, Microsoft.
Die haben das auch nicht kommuniziert.
Also Windows 11 ist ja ein Produkt, dass das veröffentlicht wird, was man ja nicht erst hat vorgestern.
Aber die Hardware-Requirements waren nicht offiziell kommuniziert, waren nie klar gemacht und jetzt stehen halt Leute, die ein Gaming-Bizek gekauft haben, VR-Downs sagen, ja 10 geht nur, 11 geht nimmer, weil mir das Trusted-Plattform-Module fehlt und so weiter.
Stimmt das?
Habe ich das richtig mitkriegt?
Nee, die haben es schon kommuniziert.
Also meine Freundin hat so ein Laptop, was betroffen ist und das hat, da wurde das dann angeboten, das Update und dann hat es die Hardware geprüft und hat gesagt, nee, sorry, geht nicht.
Deine Scheißkiste ist zu alt.
Und sie haben es auch direkt mit der Einführung und der Präsentation von Windows 11 relativ klar gemacht.
Aber du hast trotzdem teilweise recht, weil sie haben das natürlich nur so weit kommuniziert, wie sie wussten, das gucken normale Benutzer eh nicht.
Okay.
Die Hardware wurde jetzt auch nicht aufgedrängt, das kann man definitiv festhalten.
Aber gesagt haben sie es an bestimmten Stellen schon.
Aber damals war vor allem noch der Stand, als das, das kam ja vor drei, vier Jahren, kam das ja schon raus oder die Beta ist vor drei.
Da war aber schon gesagt, ja gut, dann hast du halt kein TPM und dann nutzt du das halt ohne TPM-Modul.
Dann hast du halt theoretisch ein schlechter abgesichertes Betriebssystem.
Das war ein Trade-off, den haben wir damals gemacht von BIOS zu EFI und so weiter und so fort.
Das war jetzt kein Totschlagargument.
Aber jetzt ist es eins.
Da gibt es ja auch Schleichweglösungen und so, dass du das dann doch irgendwie noch installieren kannst.
Ich weiß nicht.
Ja, genau.
TPM 1.2 kannst du anscheinend über die ISO Windows 11 schon noch raufspielen, kriegst du aber dann keine Security-Updates und so.
Genau.
Das ist natürlich jetzt für einen Home-User, okay, dann habe ich Windows 11, ist ja ganz schön, aber dann kann ich unsupported das Windows 10 auch rennen lassen, oder?
Ja, unsupported das Windows 11 ist jetzt auch nicht besser als unsupported das Windows 10.
Genau.
Und für einen Enterprise-Context natürlich überhaupt sinnlos, weil, ich meine, da ist die Security dann entscheidend und da brauche ich die Updates und da kann ich mich dann nicht mehr entscheiden, ob ich jetzt ein ISO da draufspiele und das nicht mehr update das Betriebssystem.
Ich meine, sorry, das geht einfach nicht, oder?
Es hat ja auch noch für ganze Schulen, Universitäten, Bildungseinrichtungen, öffentliche Institutionen noch den Beigeschmack, dass da jetzt ganze Hardwareflotten ausgetauscht werden müssen.
Und die haben dann in den meisten Fällen eh einen Leasingvertrag, das heißt, dann wird die Hardware halt outgefaced und die werden ersetzt mit einem anderen.
Ist trotzdem eine Hardwareverschwendung, weil was machen, was werden dann die?
Die werden dann für billig Geld dann die Geräte ausschlachten oder weiterverkaufen, wenn überhaupt, aber auch das ist eine Verschwendung in dem Moment.
die Hardware könnte weiterlaufen.
Willst du den Punkt ein schlechter abgesichertes oder ein Windows 10 wäre dann immer, wäre dann nicht besser oder umgekehrt, wie du es gesagt hast.
Du kannst ein älteres Windows 10 weiterlaufen lassen eigentlich, solange du das da wenigstens abgesichert hast.
Ich würde jetzt nicht die Klammer besprechen, ob ein aktivierendes System zur Sicherheit beiträgt bei Windows-Systemen.
Aber wenn du das mal für gut befunden hast, könntest du das weiterlaufen lassen und dann wäre das trotzdem besser als ein nicht abgesichertes Windows 11.
Das ist der Punkt nach der Definition.
Okay.
Also, große Grütze.
Da werden wir bestimmt auch nochmal drauf zurückkommen, weil das 14.
Oktober rückt immer näher und selbst aus EU-Kreisen und Consumer Rights Orcs und so haben sich jetzt auch Leute dazu gemeldet, wo man sagen kann, es könnte durchaus sein, dass Microsoft davor nochmal eins auf den Deckel kriegt oder so die Bemühungen laufen.
Schauen wir uns mal an.
Ich drücke die Daumen.
Bisschen spät, oder?
Ja, schon.
Aber deswegen hat Microsoft das ja in der Kommunikation noch so geteilt.
Die sind ja auch nicht doof.
Ja.
Eine geile Sache muss ich noch sagen zum 14.10.
Der 14.10.
ist der International E-Waste Day.
Das haben sich, also wer auch immer sich das bei Microsoft ausgedacht hat, ob das jetzt jemand war, der es festgelegt hat, der eigentlich schon innerlich gekündigt hatte seit Jahren und sie dachte, lol, das mache ich jetzt.
Also, Chapeau.
Well played.
Richtig.
Also, nicht so witzig, aber dann doch irgendwie lustig.
Da bleibt mir das Lachen nur ein bisschen im Halse stecken.
Es ist schon wirklich gut gewählt.
Gut.
Wird nicht das letzte Mal sein, dass wir uns darüber unterhalten haben, aber wir machen jetzt mal ein kleines bisschen weiter.
Und, ähm, das ist ein Thema, was Peter mitgebracht hat.
Wir reden mal wieder über LLMs und, ähm, wie die so angelernt werden und ob man das eigentlich so darf und mit den Inhalten und wie man das eigentlich in richtig und ethisch in Anführungszeichen machen könnte.
Genau.
Das ist, wie Marius in der Vorbesprechung gesagt hat, eigentlich gar keine News.
Ähm, aber.
Guter Einstieg.
Ähm, also, das hätte man jetzt auch so wissen können, dass das geht, ne?
Aber wir hatten ja, ähm, haben wir jetzt nicht besprochen, glaube ich, diese ganzen schönen Storys zuletzt.
Vielleicht ist es auch an euch vorbeigescrollt, ähm, mit, äh, von zum Beispiel Meta, die dann da, ich weiß nicht, wie viele Terabyte Bücher irgendwoher getorretet hatten und das natürlich, ist dann natürlich kein Urheberrechtsverstoß, weil, ähm, äh, ja, also, wie sollen wir denn sonst unsere AI trainieren?
das geht ja gar nicht.
Deswegen finde ich es, äh, ganz wichtig, darauf mal hinzuweisen, naja, das kannst du schon machen.
Ähm, es gibt ja große Textkorpusse, die, ähm, sozusagen in der Public Domain sind, wo das Urheberrecht abgelaufen ist und die sind auch digital verfügbar.
zum Beispiel, ähm, die 1300 Books der US Library of Congress und, ja, da musst du natürlich dann auch die Arbeit machen und das, ähm, dein, dein Large Language Model trainieren und tatsächlich ist das, was da getestet wurde, dann in der Performance so gut wie, äh, Lama 2 in der 7B Variante von 2023.
Das ist jetzt kein grandios, geiles Modell, ähm, da, äh, läuft einiges, äh, weit von weg, aber einfach nur noch mal der Hinweis, das kann man schon machen.
Man muss jetzt nicht, äh, alles abgrasen und da reintun und einfach sagen, jo, jo, YOLO, scheißegal, ähm, Rechtsbruch als Hobby, äh, machen wir mal, ähm, sondern es geht auch anders.
Ja, also, ich, ich hake mal kurz die Disclosures ab, also zum, zum einen, äh, das NextLot Ethical AI Rating, ähm, ist ja jetzt auch schon seit ein paar Jahren unterwegs, ähm, die OSBA hat jetzt letztens bekannt gegeben, dass sie die Open Source AI Definition vom OSI, ähm, zertifiziert hat beziehungsweise mit unterstützt und die unterscheiden sich im, in den meisten Fällen zwischen den Bias Annotations halt und, ähm, der Transparenz, wie die Daten gesammelt wurden, aber die wollen, im größten Teil wollen die, wollen die identische Dinge.
So, ähm, diese, diese ganze Diskussion geht ja aber eigentlich früher los, da hast du ja Peter im Intro so gestreift, mit, ähm, dass sich da irgendwelche Tech-CEOs auf Bühnen setzen und sagen, ja, das im Internet gehört mir, ne?
Wenn das im Internet ist, warum soll ich das dann nicht nutzen dürfen?
Ich kann's ja runterladen, also ist meins.
Ja, ja, ja, das ist ja ein Argument, das würde ich durchaus technisch gerne mal durchgehen, aber, ähm, es ändert ja am Ende des Tages trotzdem nichts dran, wenn da was drin landet.
Ich habe ein fallaktuelles Beispiel, auf das Peter noch nicht reagiert hat.
Ähm, ich habe dir heute Mittag, habe ich dir zwei Screenshots geschickt.
Ähm, aus meiner Zeit bei Magic Device Tool wurde ich sehr häufig von Random Dudes im Internet angeschrieben mit, hey, mach da mal heile oder ich halte dich jetzt hier für zuständig, äh, mach mal Dinge.
Und ich sitze da und denke mir so, warum bist du mein Problem?
Ähm, heute hat mich, äh, jemand eines, glaube ich, äh, philippinisch oder, oder ja, wie auch immer Herkunft angeschrieben und hat gemeint, ja, hier, ich habe ein Problem mit KaiOS.
Das war das, das damals auf diesen Nokia Revivals drauflief, dieses ganz Low-Level-Renten-Affon-Gedöns.
Banana-Phone, genau.
Ähm, und hat gemeint, hey, ich habe hier ein Problem, ich bin jetzt hier ganz sauer, helft mir mal.
Und ich habe ihm dann im Endeffekt geschrieben, hey, warum bist du mein Problem?
Und, ähm, der meinte dann, ja, ChatGPT hat dich mir empfohlen.
Nicht so, da hätte ich gern einen Screenshot von Mitte.
Und tatsächlich, ähm, haben die da irgendwo in ihrem Datensatz wohl den, den Fehler, dass sie, dass sie denken, ich wäre irgendwie mit KaiOS-Development involviert, weil wir das, glaube ich, mal im Magic-Device-Tool evaluiert haben, ob wir es mit shippen oder so.
Oder die Installation ermöglichen.
So, ähm, was ich sagen will, ähm, diese ganzen Diskussionen mit, wo kommen die Daten her, die kommen immer erst, wenn es mal geknallt hat.
Wie jetzt gerade bei mir, weil jetzt bin ich sehr daran interessiert, OpenAI das zu verbieten.
Sie können gerne für mich Kundenakquise machen, aber nicht so.
Ähm, zumindest dann mit richtigen Themen.
Und das ist halt bis heute nicht geklärt.
Und es wird weiterhin gesagt, ja, wenn es im Internet steht, darf ich es indizieren.
Ähm, deswegen gibt es ja diese, wir haben vor ein paar Folgen auch, äh, darüber gesprochen über, ähm, Counterfy, wo du im Prinzip diese ganzen Scraper auf ihre Wege leiten kannst und denen einfach nur Garbage vorsetzt, den sie dann indizieren müssen, solche Sachen.
Ähm, das sind jetzt alles Abwehrmaßnahmen.
Ähm, weil da eben dieser Schritt übersprungen wurde.
vor, vor zwei Jahren hat dann auch mal OpenAI ganz großtünig gesagt, ja, wir respektieren jetzt den Standard, ähm, äh, nicht ignored.txt.
Wie heißt das auf dem Webserver?
Robots.txt.
Robots.txt, danke.
Genau.
Ähm, dieses revolutionäre Ding aus den 80ern oder so.
Ähm, oder spezifiziert.
Ich glaube, effektiv in den 90ern.
Und jetzt hast du halt eben die Situation, die Leute haben jetzt gefressen, dass man mit diesem großen Fundus und Informationen aus dem ganz großen Internet halt schon geile Sachen machen kann.
Und Technologie und Fortschritt wird nicht zurückgebaut.
Ich kann es nicht oft genug sagen.
Ähm, und wenn du jetzt eben damit kommst mit der Diskussion mit, hallo, äh, wäre doch viel schöner, wenn wir das für alle Beteiligten richtig lizenziert oder so bereitstellen, kriegst du ein effektiv schlechteres Ergebnis.
Das ist aber der Grundlage geschuldet, dass die sich davor einfach nicht drum geschert haben, wie sie das Zeugs eben da reinpullen.
Und, ähm, ich sehe nicht, dass leider, ich sehe leider nicht, dass sich da diese freien, in Anführungszeichen, Modelle oder die in irgendeiner Form das ethisch zu irgendeinem Rating-System dann gesammelt haben, da jetzt noch irgendwie eine Schnitte haben können.
Weil, wenn das alle anderen, wo das ja angeblich einfach so durchgewunken wird, weil das läuft ja, das macht ja keiner, da klagen so ein paar Leute gegen, dann gibt es vielleicht mal irgendwo Geld und dann läuft das weiter.
Den Geist kriegst du nicht in die Flasche zurück.
Was machen wir daraus jetzt?
Zudo-R minus RF.
Ja, ich wiederhole, Technologie und Fortschrift werden nicht zurückgebaut.
Schön wär's.
Ja, natürlich, natürlich.
Aber es ist jetzt, es klingt schadhaft, aber auf der anderen Seite denke ich mir, ähm, es gibt ein Konzept, äh, bei uns, was ich nicht glaube, ob das, ob das zutrifft, aber die Idee, wenn ich, äh, einen Gewinn aus etwas habe, das mir nicht legal zusteht, dass sie dann diesen Gewinn nicht behalten darf und alles, was aus dem weiteren Gewinn dann weiterhin entsteht.
Und dann denke ich mir, da sind wir eigentlich, wenn man es jetzt, wenn man es jetzt nur von der grundlegenden Sache anschaue, sind wir an einem Punkt, die AI-Modelle haben sich illegalerweise an Content bedient, der ihnen nicht gehört und ihnen nicht zusteht und daraus jetzt ein Geschäftsmodell gebaut und mit diesem Geschäftsmodell jetzt davon profitieren.
Das heißt, eigentlich ist das komplette Modell ja auch nicht mehr auseinanderdröselbar.
Ich kann das ja nicht mehr aufteilen, in welcher Teil davon ist, außer am Copyright oder was weiß ich geschützten Inhalt und welcher Teil davon ist, äh, Public Domain, öffentlich zugänglich, was weiß ich, Hardcore Robots, TXT und so weiter.
Das heißt, eigentlich, wenn man jetzt ganz, ganz, äh, akkurat sein müsste, müsste man das ganz, komplett, das komplette Modell blub machen.
Man müsste das komplette Modell löschen, weil, ich kann nicht definieren, welcher Teil von dem Modell ist gewachsen aus, ähm, Content, der tatsächlich legitim zugänglich war und welcher nicht.
Welcher Teil ist vielleicht da aus Content, der gelöscht worden ist?
Und wir haben in Europa zum Beispiel ein Recht auf Löschung, aber wie kann ich in einem AI-Modell denn jemals sagen, dass meine Daten, die vielleicht drinnen sind, weil sie damals vielleicht zugänglich waren, boost auf welche Art und Weise, äh, äh, wer kann man garantieren, dass die tatsächlich aus meinem AI-Modell verschwinden?
Also, Punkt eins, Right to be forgotten ist zurecht sehr, sehr restriktiv, äh, definiert.
Ähm, das hat auch seine Gründe, weil du das uns einfach unendlich ausschlachten kannst.
Ähm, Punkt zwei ist, du kannst da auch, also, klar, du hast allein technisch das Problem, dass du die Daten dann nicht mehr rauskriegst, in Anführungszeichen, oder sagen kannst, bitte das jetzt nicht mehr wissen, oder so.
Mh.
Sonst tun die ja auch nichts.
Ähm, du kannst jetzt eigentlich nur noch über, äh, über den Zweitweg sagen, okay, wir klagen jetzt zwischen bestimmte Informationen, oder irgendwo, wie hier war mein Getty Images, Watermark in einem generierten Bild drin, oder sowas, wo du halt klar sagen kannst, wir sind ein Datenset, wir hätten jetzt dann gerne entweder rückwirkend lizenziert, lizenzgebühren oder Schadensersatz dafür, ähm, und dann wird das gemacht, und dann ist das aber gut, weil dann ist der Schadensfall beseitigt.
Ähm, wir haben es verpasst, diese Stelle so zu reglementieren, ähm, dass das von Anfang an wenigstens justiziabel, strafbar, zivil, bis was auch immer eben rechtlich, dann eben greifbar wäre, und das wird jetzt auch nicht mehr so passieren, ähm, was jetzt noch passieren wird, ist, wir kriegen das in klein hin, das ist wie damals Brasilien mit der Linksteuer und so weiter, es werden sich jetzt bestimmte Teile der Welt dazu entschließen, bestimmte Dinge unter Strafe zu stellen, das wird dann darin münden, dass bestimmte Produkte in dem Teil der Welt nicht mehr angeboten werden, oder da nur noch ein abgespecktes Feature-Set, ähm, aber es wird sich global daran nichts ändern.
Ja, ich weiß nicht, mir gehen da auch so ein bisschen die Argumente aus, weil, ähm, zum einen finde ich, ja, ich bin da ja auch dem Wikimedia- und Wikipedia-Gedanken sehr verbunden, eine freie Enzyklinie mit allen Informationen im Internet, und, ähm, mit jedem, der dazu beitragen kann, was du, wenn du ganz tief die Augen zudrückst, ähm, auch LLMs addichten könntest, wenn du willst, ähm, das finde ich ja eigentlich eine coole Sache.
Das Problem ist, dass da ganz viel auf der anderen Seite Gewinn mitgemacht wird.
Die Springer SE hat, hat, hat Exklusivverträge mit OpenAI, äh, Vox Media hat das auch unterschrieben, und so weiter und so fort.
Also, die, die, die haben jetzt wenigstens noch den Punkt geschafft, wo sie sagen, okay, wenigstens wir kriegen ein paar Cent pro Klick, oder was auch immer.
Aber, jetzt solche Sachen wie das, meine Dienstleistungen, meiner Firma, jetzt plötzlich irgendwelchen Randoms im Internet empfohlen werden, die ich da gar nicht haben wollte, die noch nicht mal stimmen.
Dagegen kann ich mich nicht wehren.
Ich kann dem LLM jetzt im Chat sagen, ja, nee, das stimmt gar nicht, und wenn ich Glück habe, dann kommt das in irgendeinem Debug-Mode mal mit raus, aber ich werde das Datenset damit nicht ändern.
Ich werde nur hinzufügen, dass das eine umstrittene Information vielleicht sein könnte.
Also, weiß ich nicht, Peter, hol uns mal zurück hier.
Nee.
Nein, ich würde da auch gerne noch was einfügen, weil du sagst, dann ist es eine umstrittene Information.
Es ist ja noch nicht einmal so, oder was heißt, es ist noch nicht einmal so, weil es ist ja nur Teil des Problems, dass die ganze finanzielle Geschichte, die dahinter hängt, ein Riesenthema ist, oder?
Ich kreiere Inhalte, aber jemand anderer verdient an dem, dass ich Inhalte kreiere.
War immer schon ein Problem im Internet.
Hat sich durch AI nur zugespitzt, weil halt AI so schlürft.
Das kann ja jemand anderer gar nicht.
Natürlich kann ja YouTube-Video, weiß ich nicht, alle zehn Sekunden einen Schnitt machen und blöd was drüber reden und was weiß ich, irgendwelche Kommentare auf YouTube, die halt andere Menschenarbeit verwenden, ob das jetzt, keine Ahnung, ob das ethisch ist oder nicht, sei dahingestellt, aber das kann ich ja als Mensch gar nicht.
Die kann ja in dieser Geschwindigkeit gar nicht Content von anderen Menschen plagiarisieren, oder?
Blöd gesagt jetzt.
Aber das andere Problem ist, wir Menschen, und ich merke das immer wieder, es lässt sich mal beim Spazierengehen, gehen zwar Frauen an mir vorbei und dann sagt die eine zu anderen, ja, und dann habe ich da so ChatGPT gefragt und ich denke mir nur so, warum fragst du ChatGPT?
Warum?
Also, ich meine, vielleicht bin ich da, keine Ahnung, ein Luddite, vielleicht bin ich da echt ein technischer Verweigerer, aber ich würde doch nie auf die Idee kommen, ChatGPT irgendwas zu fragen.
Irgendwas.
Mir nerven ja schon die AI-generierten Content-Schnipsel auf der Startseite von DuckDuckGo ein Launcher, deswegen bin ich auch von Google weg wegen dem Blödsinn.
Aber das Problem, das wir haben, ist, du hast schon eine Information angeboten und dann ist die Frage, nimmer ist die Information faktisch korrekt oder nicht, sondern LLM präsentiert und dann ist es faktisch richtige Information und dann musst du drum streiten mit dem AI, ob das richtig ist oder nicht.
Das heißt, mir sind nimmer diejenigen, die bestimmen, welche Informationen als Fakten wahrgenommen werden oder nicht, sondern irgendein undurchsichtiges Blackbox-AI-Model, das in seinen Learning Mechanisms irgendwie die Dinge dann als akkurat repräsentiert, sagt dir, ja, das stimmt so und 99% der Menschen glauben das dann auch und die Sprache, mit der es präsentiert wird, ist sehr schön und es wird als sehr schön strukturiert und bla bla bla und die Argumente und dann denke ich mir, ich habe ChatGPD auch mal gefragt, ein einziges Mal, ob es mal einen Ernährungsplan erstellen kann mit 35% Proteine, 35% Kohlenhydrate, 30% Fett.
Ich habe eine halbe Stunde mit dem rumgestritten, dass 107 Gramm Proteine und 147 Gramm Kohlenhydrate nicht jeweils 35% sind.
Das war es für mich mit AI, aber wenn du, wenn solche Fälle, wenn der erste, der erste Eindruck von, von ChatGPD oder wie man immer, einer ist von, boah, das ist so toll, oh, das ist so lässig, oh, das kann das so gut, wir haben alle einen Bias.
Ich meine, kleb, kleb doch deinen Käse auf der Pizza mit Klebstoff fest.
Ja.
Das sagt MCGPD auch, aber ja, also so im Alltag.
Ja, das Wort, der Buchstabe I ist im Wort Teamwork dreimal enthalten, habe ich heute in den Skinshot gesehen.
Egal.
Aber ich muss dich an dieser Stelle kurz korrigieren, weil den Bias hast du und deine Nutzungserfahrung und deine Einschätzung resultiert daraus, dass du das, ja schon, aber du hast einen ganz speziellen.
Ja.
Und deine, ja, aber deine Einstellung resultiert daraus, dass du das nicht oft benutzt.
Leute, die da ungefiltert ihren Braindump reinmachen und daraus dann irgendwelche kontextbasierten Antworten zu kriegen, ist so viel besser als alles, was du in eine strukturierte Suchleiste reinmachen kannst, weil die Leute kommen dann schneller zu dem Ergebnis, was sie suchen, weil sie kriegen das kontextbasiert zusammengestellt.
Das ist der große Vorteil.
Du hast den zweiten gerade noch selber genannt.
Die Strukturierung davon ist fantastisch.
Stimmt, strukturieren kann AI, wundervoll, absolut.
Und wir kommen immer mehr an die Schwelle, dass dadurch, dass wir uns jetzt von dem Thema, was wir eins behandelt haben, verabschiedet haben, dass wir noch in irgendeiner Form versuchen, welche Sachen da rein dürfen und welche nicht, verabschiedet haben, sind die meisten Sachen, die da drin ist, wenn du die Frage jetzt wenigstens so einigermaßen richtig gestellt hast, hast du eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Antwort wahrscheinlich richtig sein wird für die allermeisten Fragen, speziell und Abstufungen und so weiter.
Dementsprechend ist das ein super Produktivitätswerkzeug.
Und für viele Leute stellt sich dann nicht mehr die Frage, mache ich da jetzt eine komische Suchanfrage und mache da irgendwie einen Klammern Reddit hinter oder so, wie wir das, wie wir alten früher das gemacht haben.
Die stellt sich gar nicht mehr, weil das tut da drin einfach.
Ich finde das auch ganz bedenklich und das habe ich auch bei meiner Familie ganz früh abgeschnitten, wo sie gesagt haben, ja, ich habe an ChatGPT gefragt, wo ich sage, ja, und glaubst du das?
Aber du hast einfach eine hohe Schnittmenge mit einer sinnvollen und korrekten Antwort da drin.
Und damit ist das auch fairerweise für den normalen Nutzer im Einsatz, ist das rechtfertigbar, dass die das damit einsetzen.
vor allem plausibel und eloquent.
Ja.
Das kommt deutlich vor korrekt.
Und da ist das Problem.
Genau.
Ist tatsächlich nicht mal mehr meine persönliche Erfahrung.
Bei mir ist tatsächlich der, also klar, der sagt ja auch noch sehr überzeugt irgendwelche Scheiße an manchen Stellen, wenn er eben nicht genug Daten hat.
Also dieser Cut-Off haben sie nicht hingekriegt, aber das passiert bei mir jetzt weniger oft, als dass ich gute Antworten kann.
Wirklich gute.
Und ich weiß das natürlich.
Und wenn ich da irgendwas für seltsam halte, gucke ich mir die Quellen an und gucke, ob der den Link dafür selber halluziniert hat oder so.
Aber es ist jetzt ein etabliertes Werkzeug.
Es ist jetzt im Mainstream.
Und es ist da, weil es so gut ist und für viele Leute eine so hohe, ja, einen so hohen Grad an Korrektheit eben hat in den Ergebnissen, den sie kriegen.
Wenn das von Anfang an Scheiße gewesen wäre und da alle nur irgendwie keine Ahnung, keine Ahnung, sich die Antworten auswirfen, dann würden die das heute nicht nutzen.
Das heißt, man kann diesen nutzen und man kann auch die Akkurität von dem einfach nicht absprechen.
Es gibt das an vielen Stellen.
der sollte das nicht haben aufgrund der Sachen, die wir eingangs besprochen haben.
Aber der ist jetzt da und deswegen nutzen es Leute.
Ja, ich meine, also ich habe auf dem Rückweg von Rom was erlebt.
Das fand ich dann schon witzig.
Oder naja, also das hat mich kurz, es war für mich ein ganz ehrlicher What-the-fuck-Moment.
Und zwar ging es da, fuhr irgendwie eine Familie von einem Ausflug zurück und dann meinte die Mutter zu ihrem Grundschulkind so oder vielleicht, ja, früher, weiter früher in der Schule, aber irgendwie sowas.
Ja, mit dem Buch, hast du das denn jetzt weitergelesen für Deutsch?
Und dann meinte sie so, ja, nee, aber ich lese heute Abend dann ganz viel.
Dann meinte sie, ja, aber vielleicht, wir können doch einfach Chat-GPT fragen, was da noch vorkommt in dem Teil, die dir fehlt.
Dann hast du schon mal eine Ahnung, falls du gefragt wirst.
Ja, aber das ist Parenting 101, wie man es auch nicht machen sollte.
Und ich saß da echt so, so, äh, äh, äh, ja, und dann, dann meinte sie, ja, nee, aber ich will es doch lesen.
Also es wurde immer absurder.
I don't know, es gibt immer Gründe, in denen man nicht drinsteckt.
Ich will es jetzt auch gar nicht so aburteilen, aber dass das die erste Idee ist, finde ich schon ein bisschen hart.
Also, ich weiß nicht, Wikipedia-Artikel durchlesen, meinetwegen, da hast du meistens auch irgendwie einen inhaltlichen Überblick.
Okay, aber, naja, man kann auch Chat-GiBeauty fragen, warum nicht?
Vielleicht stimmt die Antwort, vielleicht kommt man auch bei, äh, nur hat so Media Chaos Development raus, weil, I will send back a list of YouTubers slash creators who actually have content that supports KaiOS Active and can contactable.
Das ist, äh, gutes Englisch.
Nein, Peter, das muss ich tatsächlich korrigieren, ähm, das war vorher in thailändischer Schrift.
Das hat der automatisiert übersetzen lassen mit QCR von dem gleichen Tool.
Deswegen hast du auch am Rand so diesen leichten Versatz, der da ist.
Ähm, das wird bestimmt grammatikalisch korrekt in seiner Sprache da gestanden haben.
Can contactable fand ich sonst echt geil.
Can be contacted wäre dann die, die Phrase, aber, ähm, Ich, ich hab grad noch, wo du grad Hausaufgaben oder wo ich Hausaufgaben gesagt hab, noch was eingefallen.
Ich war selbstens mit Sascha Lobo auf einer Veranstaltung.
Also ich hab mich danach noch ein bisschen mit ihm unterhalten.
Und Teil seiner Slide war eben, dass 85% von befragten Schülern ihre Hausaufgaben mit Chat-GPT machen.
Und er ist sich ziemlich sicher, dass es da eine Logikziffer von 15% gibt.
Ja.
Das Werkzeug ist jetzt da, da wachsend jetzt Generationen mit auf.
An dieser Sache wird sich nicht mehr ändern.
Wir können es jetzt nur noch versuchen zu formen.
Das Kind ist im Boden.
Naja, wir können nicht nur das Tool formen, wir können auch unseren Umgang damit formen, oder?
Ich meine, diese ganze Sorge und dieses ganze, wie Menschen mit Dingen umgehen, das gibt es seit Beginn des Schieß-mich-tot.
Druckerpresse wahrscheinlich.
Wahrscheinlich sind Mönche, die früher handgeprintete Bücher geschrieben haben, ganz entsetzt gewesen, dass der Pöbel auf einmal Zugang zur Literatur hat, oder?
Als die Romane aufkamen, gab es eine große Empörung darüber, dass das wirklich der Untergang der Menschheit sein wird, wenn die Kinder alle Romane lesen.
Genau, genau.
Und davor, dass Frauen Liebesromane lesen und überhaupt, dass Frauen lesen dürfen und schieß mich tot.
Der Unterschied da ist die Geschwindigkeit in der Entwicklung.
Weil der Anfang von AI bis zur sozusagen Reife ist ja in kaum Verhältnissen zu dem, wie sich allein schon zum Beispiel das Internet entwickelt hat.
Und das ist rapide.
Das hat unsere menschliche Gesellschaft unglaublich verändert die letzten, allein schon zehn Jahre, wenn man sich soziale Medien anschaut.
Und AI war jetzt zur Geschäftsreife, vier, Jahr, fünf Jahre vielleicht, also doppelt so schnell, wie soziale Medien sich in jedem Haushalt etabliert haben, oder?
Jein.
Du zählst die Consumer-Facing-Seite, das Zeitraum.
Ja, aber das ist ja das, was unsere Gesellschaft beeinflusst.
die 20 Jahre Entwicklung vorher muss man schon noch eingehen.
Genau, nicht mit den Argumenten, die du gerade davor gebracht hast, weil GPT-3 wurde schon jahrelang in Blogs davor gewechselt.
Ich bin auch bis heute dabei, dass Joe Rogan Frontend für Chat-GPT war.
Aber egal, der hat, das wurde ja jahrelang getestet.
Das wurde jahrelang im Umlauf gebracht, dass da wurden Sachen mitgeschrieben, ohne dass das disclosed wurde.
Okay.
Und wenn man du vergleichst, Facebook hatte eine Onboarding-Zeit von, ich würde sagen, vier Jahren, dann haben sich da ungefähr zehn, zwölf Jahre Leute drauf rumgetrimmelt, bis das dann für die Generation, die aktuelle, wenn die Eltern da waren, dann wieder zu uninteressant wurden und bis sie den Rest mit ihrem anderen Scheiß eben verdrängt haben.
Wenn du das im Zuge mit Etablierung von Internetanwendungen für normale User hochrechnest, finde ich jetzt den Aufstieg von, selbst wenn du die User-Zeit von drei bis vier Jahren rechnest und wenn wir jetzt, keine Ahnung, noch zwei Jahre Entwicklung mit dazunehmen, mit dem Soft-Launch mit rein, empfinde ich das nicht und verhältnismäßig im Vergleich.
Aber ich finde den Einfluss, den es auf unsere Gesellschaft nimmt in dem Zeitraum, wie es jetzt existiert, der ist anders und das ist, weil die, wie soll ich sagen, die Benutzbarkeit so weitläufig ist.
Für soziale Medien verwende ich für soziale Geschichten, oder?
Also natürlich hat sich dann ein Dienstleistungsding drum entwickelt und dann hat Instagram Videos dazu getan und blablabla, schieß mich tot und dann war TikTok.
Aber die Nutzbarkeit ist eine Einzelne, aber ChatGPT kann, kann unter Anführungsstrichen ja alles.
Das kann dir erklären, wie du dein Kind sicher ins Bett bringst, das kann dir eine Märchengeschichte schreiben, das kann dir sagen, wie du Bier brauchst, das kann dir sagen, wie du, keine Ahnung, deine Ernährung strukturierst, wie du Sprachen lernen kannst, wie du deinen, keine Ahnung, dein Testament schreiben sollst.
Also das ist ja...
Kommt noch was Negatives oder sind wir noch bei den Vorteilen?
Entschuldigung.
Ich muss, ich muss, ja, ich muss ein bisschen ketzerisch fragen, weil du hast vorhin, du hast vorhin so schön gesagt, wir können jetzt noch ändern, wie wir die Leute daran ranführen, vielleicht, oder wie wir die Entwicklung sagen.
Und ich möchte kurz mein Beispiel voranstellen.
Ich durfte damals als Kind nicht lustiges Taschenbuch lesen, weil das sind Comics, da wird man doof von.
Das wurde mir gesagt.
Ich habe nicht Harry Potter lesen dürfen, weil Hexen sind gegen den christlichen Glauben.
Mhm.
Ja, heute würde ich die auch nicht mehr meinen Kindern lesen lassen, aber es geht auch was anderem.
Aber ganz kurz, wie würdest du das einstellen oder versuchen zu formen?
Weil das ist ja genau der Punkt.
Es ist bereits jetzt ein Universalwerkzeug für alles und für jeden.
Und du musst jetzt der sein, der sagt, oder die sein, die sagt, nee, das Böse macht das nicht.
Nein, nein, ich rede nicht davon, dass es Böse per se ist.
Ich glaube, dass es eine Riesengefahr darstellt, wenn man sich mit dem nicht auseinandersetzt.
Genauso wie das Internet immer schon eine Riesenquelle an Verschwörungstheorien und Halbwahrheiten und teilweise kompletten Falschwahrheiten war.
Das ist ja eine Realität und mit der Realität haben wir irgendwie zumindest mir in Millenials, ich weiß es nicht, was jetzt die Boomer geht, wenn ich mir meinen Vater anschaue, der tut sich sehr schwer damit, da zu verstehen, was real ist und was nicht.
Aber da gibt es eine Art Medienbefähigung und die Medienbefähigung hat es früher auch gebraucht.
Wenn du Nachrichten liest, dann weißt du, okay, die Zeitung ist eher, weiß ich nicht, bei uns in Österreich.
Die Zeitung gehört zur SPÖ, die Zeitung gehört zur ÖVP und dann gibt es so den Standard, der ist grün.
Ja, genau, aber es gibt so eine Art von Befähigung zu erkennen, okay, welchen Bias hat welche Quelle.
Das ist jetzt leichter, wenn es eine Zeitung ist, als wie wenn ich von ChatGPT einfach irgendwas vorgeschrieben kriege, was schön strukturiert und eloquent ist, wo ich mich dann wirklich Zeile für Zeile damit auseinandersetzen kann und gar nicht nachvollziehen kann, ist es jetzt aus dem Standard oder aus der Presse oder aus der Kronenzeitung.
wenn du von ChatGPT einen schön strukturierten, eloquenten Artikel vorgestellt kriegst, der einen Inhalt beinhaltet, bist du versucht, die Quellen nachzuvollziehen, wenn du nicht der Marius Kovac bist.
An vielen Stellen nicht und da kommen wir jetzt zu dem Punkt, an dem ich dir auch zustimme.
Natürlich muss Medienkompetenz ein Schulfach sein und das reden wir hier auch seit erst 15 Jahren drüber und es passiert trotzdem nicht.
Es hat sich aber im Grundproblem nichts geändert.
Was ist dein Grundproblem?
Dass es eben nicht ein Schulfach ist, dass die Leute nicht dafür sozialisiert wurden.
Wir hatten das noch bei der frühen Generation, die ohne Internet aufgewachsen sind und dann so bis kurz vor der Pubertät dann ans Internet rangeführt wurden.
Die haben dann nach Jahr drei ihre Eltern überholt.
Die konnten dann auch nicht mehr prüfen, was die machten.
Ich habe auch damals die Internetsperren ausgehebelt und alles und so fort.
Da kannst du doch nicht eingreifen.
Und zu einem gewissen Maß will ich das auch den Eltern nicht vorwerfen.
Es wäre natürlich schön, wenn das trotzdem ginge, zum Nachteil der Kinder, deren Verständnis in dem Moment.
Was willst du da jetzt noch machen?
Also es ist jetzt bereits, also da kommen wir vielleicht auf den Konsens zurück.
Nochmal auf das Lobo-Beispiel mit das, dass in 85 Prozent der Schüler als Hausaufgabenhilfe verwendet wird, wenn ich sogar einfach copy-paste.
Da muss ich danach natürlich auch der Lehrplan in gewisser Weise anpassen.
Und da ist es eben nicht damit getan, dass man versucht, diese Antworten zu erkennen, sondern dass man versucht, den Leuten nochmal oder den Kindern oder den Schülern dann nochmal zu erklären, inhaltlich, warum kam das da jetzt raus und was bedeutet das tatsächlich.
Und nicht nur, wir haben jetzt hier eine Hausaufgabe abgearbeitet.
Ein Konzept, was ich seit meiner eigenen Schulzeit für überholt halte, aber nichtsdestotrotz.
Same, same.
Ja, da muss jetzt halt drauf reagiert werden.
Aber das, in Anführungszeichen, von wegführen oder von abraten oder so weiter, das sehe ich halt nicht passieren.
Da könnte man viele sagen, da könnte man all unsere Einstiegsprobleme mit lösen.
Ja, ich sehe das noch nicht passieren.
Ich sage ja nicht wegführen oder abraten, sondern ich sage, Punkt eins, es gibt einfach gewisse Dinge, die muss ich in einem gewissen Alter lernen.
Ja.
Wenn ich als Baby nicht gehen lerne, dann wäre ich mir als Erwachsener einfach, dann wäre ich mir blutig schwer tun.
Es gibt Gott sei Dank den intrinsischen Wachstumsimpuls, dass Babys gehen lernen.
Aber das Gleiche gilt für die Grundlagen der Mathematik, fürs Lesen, fürs mit der Hand schreiben, ist einfach wichtig.
Hand-Augen-Koordinatoren und so weiter und so fort.
Und dann gibt es einfach auch diese Fähigkeit, kontextbasiert lernen anzufangen.
Und da denke ich mir, man muss ja die Kinder nicht abwenden von AI überhaupt nicht.
Es ist wichtig, dass sie lernen, damit umzugehen, aber muss sie einem Volksschulkind das schon beibringen.
Da geht es einfach um grundlegendes Denken lernen.
Und ich glaube, das ist die Riesenherausforderung, nicht zu sagen, es gibt kein AI, wir tun so, als ob es nicht existiert oder wir machen Altersbegrenzungen oder schieß mich tot, sondern wie kann ich sicherstellen, dass mein Kind nicht aufhört zu denken und sich denkt, ChatGPD ist das Denken für mich.
Aber dann stimmen wir doch überein.
Ja, ja.
Sehe ich genauso.
Eine Frühsozialisierung.
Wir werden ja nicht mit dir streiten.
Ja, ist ein bisschen Sintesisformats.
Aber natürlich gehört da eine Sozialisierung mit diesen Medien und auch wie man daran herangeht zu.
Und ich bin auch bis heute der Mann, selbst heute noch, dass ein Vorschul, schon gar nicht, aber auch kein Grundschulkind, für seine Schularbeit Zugang zum Internet benötigt.
Yes.
So.
Und in der Zeit sind die auch noch in Anführungszeichen formbar.
Oder da ist auch genau die Aufgabe der Pädagogen und Lehrkräfte, das Wissen und dieses Art und Weise, wie die sich später im Leben verhalten sollen, bitte in diese Kinderkünfe reinzuquetschen.
Nach irgendeinem, der das mal definiert hat, wo wir alle nicht übereinstimmen, wie auch immer.
Aber da gehört das zeitlich hin.
Oh, nice.
Zu wenig sagt.
100 Millionen.
Natürlich.
Sorry Steiner oder Maria Theresia.
Super.
Oh je.
Ja gut, also sorry, dann wären es wirklich drei Stunden, wenn wir das fast aufmachen.
Nein, also genau da gehört das ja zeitlich hin.
Und deswegen wäre, also ich möchte immer bei diesem Schulbeispiel bleiben, weil ich glaube, dass wir das im großen Kontext das nicht lösen werden.
Auch nicht im Kleinen.
Aber das Beispiel, was ich mir im Schulkontext vorstellen kann, ist ja, die Lehrer werden jetzt noch ihre nächsten 10, 15 Jahre, ihre stumpfe Abschreiberhausarbeit irgendwie weiterhin aufgeben und denken, das wird jetzt ein Lehrziel mit erfüllt.
Faktisch nein.
Auch damals schon nicht, aber anderes Thema.
Und jetzt wird das halt von ChatGPT erklärt und jetzt muss da halt nochmal irgendein Punkt rangeflanscht werden, der den Kindern auch nochmal audiovisuell diesen Punkt vermittelt und nicht nur, wir haben da was gekropiert und gepastet, ohne es überhaupt zu lesen.
So, das Wissen muss immer noch an die herangetragen werden und nicht nur, damit sie es abgeben können, sondern mitzis mal im Kopf hatten.
So, also da fehlt dieser Zwischenschritt.
So.
Wir sind ganz weit weg und ich weiß jetzt schon, dass wir unser Hausthema nicht machen werden.
Von daher, wenn ihr möchtet, können wir das Thema noch fünf Minuten machen, dann würde ich zum nächsten übergehen.
Ich finde, wir können dann auch einmal in der nächsten Folge da weiter streiten.
Finde ich sehr gut.
Danke.
Über Brain as a Service.
Ja, sehr schön.
Ah, folgenden Titel.
Vielen Dank.
So, kommen wir zu vielleicht weniger kontrovers diskutierbaren Themen.
die EU hat eine neue Verordnung gelauncht, die jetzt, glaube ich, im, gerade hatte ich das Datum noch, Juni, 20.
Juni.
Genau.
20.
Juni in Kraft tritt, nämlich ein Energy Labeling and Equidesign Requirement for Technical Products für Smartphones und Tablets zum Beispiel.
Und das sind eigentlich zwei Dinge, die müssen wir kurz unterscheiden.
Erstmal, was ist betroffen?
Smartphones, Feature-Phones, die also keine Apps oder kein Internet können, schnurlose Festnetstelefone, aus ja nicht ersichtlichen Gründen, aber die sind da mit drin, und sogenannte Slate-Tablets, also Tablets, auf denen ein mobiles Betriebssystem läuft und nicht einfach nur Tablets, auf denen du ein Desktop-Betriebssystem laufen lassen könntest.
So unterscheiden die das.
Kommen wir bestimmt gleich im Detail zu.
Nicht gemeint sind Geräte mit flexiblem Hauptdisplay, also vor der Bild sind raus, aber Tablet-Computer mit Desktop-OS wie Windows oder so, also Desktop-OS sind ausgenommen und ganz speziell abgesicherte Smartphones auch nicht.
Was aber die alle anderen Eingangsgenannten erfüllen müssen, sind Eco-Design-Anforderungen ab dem 20.
Juni.
Nämlich für Robustheit, Schutz vor Stürzen, Wasser und Staub.
Da wären sie wahrscheinlich eine IP 6.8 oder 6.X oder 8.X wahrscheinlich definiert so und raus machen, ist noch nicht genau raus.
Dann, was ich hochgradig spannend finde, die müssen da eine Batterie reinmachen, die nach 800 Ladecyclen immer noch wenigstens bis über 80 Prozent Kapazität hat.
Das wird spannend, weil das ist sportlich, je nachdem, wenn du da so ein mobiles Ding hast, auf dem du die ganze Zeit irgendwelche Spiele machst, das wird warm, da kriegst du den Akku auch schneller runter in 800 Zyklen.
800 Zyklen sind viel, muss man in dem Fall sagen, wirklich viel.
Reparierbarkeit, du brauchst mindestens sieben Jahre Ersatzteile, die müssen verfügbar sein und was sie auch noch definiert haben, die müssen in fünf bis zehn Tagen Lieferer sein.
Das finde ich schön.
Updates, US-Updates für mindestens fünf Jahre ab letztem Verkauf des Modells.
Das hatten wir in gewisser Weise schon so ein bisschen, aber das ist schön, dass sie es auch hier noch mal reingegossen haben als Bestimmung.
Das ist gut und das befürworten wir.
Die Zahl kann steigen und der Zugang zu diesen Reparatur- oder Austauschteilen ist erstmal nur für Profis in Anführungszeichen bis Repariershops definiert.
Das ist so ein bisschen der Einstieg, den Apple damals in Reparierbarkeit gemacht hat.
Mit ihr könnt das reparieren, aber wir wollen nicht, dass ihr das selber macht, weil dann wird das nichts.
Kann ich für einen Einstieg nachvollziehen.
Immerhin haben sie dann wenigstens an die Shops und bestimmt auch am zweiten, dritt Verwerter diesen Zugang ermöglicht.
Nicht schlecht.
So, und dann haben sie auch noch eine VW-Klausel reingebaut.
Die Dinger dürfen nicht, wenn sie irgendwie gerade zum Beispiel der Akkutest, wenn sie erkennen, die werden gerade ausgelesen, die eine andere Zahl vorlügen.
Mendo.
Das ist die VW-Klausel.
Keine Erkennung für Labortests.
So, das sind erstmal die Eco-Design-Anforderungen.
Die müssen die alle erfüllen.
Das ist kein Rating, was wenn du Ernst von denen nicht machst, du ein schlechteres Rating kriegst.
Das musst du dann tun.
Und zwar für ziemlich alle Smartphones, ziemlich alle mobilen Tablets und Home-Telefone-Festnetz.
Frag mich nicht, warum.
Steht da dran.
So, und dazu kommt noch eine Energie-Kennzeichnung.
Wir erkennen alle, dass die in den letzten 20 Jahren Kühlschränke oder Waschmaschinen oder Trockner gekauft haben.
Da hängt so eine Skala dran mit irgendwie Rot bis Grün abgestuft.
A bis G.
Dazu kommt auch nochmal eine Kennzeichnung für die Batterieausdauer pro Zyklus, zum Beispiel pro 10 Stunden Nutzung.
Sturzresistenzklasse muss angegeben werden.
Das ist so ein bisschen das IP-Rating, was wir eingangs hatten.
Es wird eine Reparierbarkeitsklasse definiert.
A sehr gut reparierbar, E schlecht reparierbar.
Und wir haben ja dadurch, dass wir die Eco-Design-Anforderungen drin haben, ja nicht mehr den Teil, sie können gar nicht reparierbar sein, sondern sie müssen es ja, aber sie dürfen es schlecht sein.
Das heißt, das ist mit drin.
Und wie gesagt, IP-Schutz, zum Beispiel IP 68.
So, und dieser Reparability-Score wird Teil dieses EU-Energy-Labels.
Das ist, keine Ahnung, Peter, seit wann machen wir Plastorouter beim CCC, seit wann wünschen wir uns das.
Das ist schon eine ganz Weile gefordert und das finde ich sehr schön, dass das jetzt gemacht wird.
Und die haben auch hier in ihrem Pressrelease so erwartete oder wartbare Effekte bis 2030 so abgeschätzt.
Und da sagen sie, minus 63% Stromverbrauch von Standby bei Festnetztelefonen.
mir war nicht bekannt, dass das ein erheblicher Wert ist.
Ja, gut, die Dinger sind halt, also ich meine, die sind schon lange fertig entwickelt und dann ist da einfach einiges an, was mittlerweile besser geht beim Charger und so, nicht reingekommen.
Hm.
Fair enough.
Okay.
Ja, okay.
Von mir aus.
Minus 25% Stromverbrauch beim Laden von Smartphones, Tablets.
Das ist, ähm, das ist in Anführungszeichen richtig, wenn wir, wenn wir argumentieren, dass die Dinger wegen den 800-Ladezyklen auch effizienter laden und entladen müssen.
Ja, okay.
Die Zahl weiß ich nicht, aber minus, äh, 20 Milliarden Euro Einsparung an Nutzerausgaben jährlich.
Das haben sie auch nicht mit Sternchen oder sowas definiert.
Ich kann nicht sagen, wie sie auf diese Zahl kommen.
Wie auch immer, da steht eine Zahl.
Vielen Dank.
Ist ja wahrscheinlich da, da, wahrscheinlich Reparatur, Reparaturkosten versus neues Gerät, oder?
Dann gehe ich auch mal vom Worst-Case-Szenario aus und dann kann ich die Kosten im Vergleich stellen und dann gibt es wahrscheinlich Versicherungszahlen, die besagen, wie viele Leute haben wir Versicherung, wo sie das Handy neu kriegen, blabla, blabla, schieß mich tot, oder?
Du hast, du hast genau den richtigen Ansatz.
Das sind zusammengefasste Zahlen.
Ich hätte sie trotzdem gerne ausgeschrieben gesehen.
Aber es wird das sein.
Hast du recht.
Ähm, minus 31% Stromverbrauch für betroffene Geräte insgesamt.
Da sind wir wieder so ein bisschen, wenn wir halt zu den Smartphones und Tablets dann auch noch die Haustelefone und Tablets mit, äh, nee, haben wir schon, die Haustelefone mit dazurechnen, sind wir wahrscheinlich bei dem Wert.
Und das, und jetzt kommen wir zum realistischen Teil, das sollen dann durchschnittlich 98 Euro Ersparnis pro Haushalt deswegen ergeben.
aber Lifetime pro Gerät, ne?
Also das, oder, pro Geräteklasse wahrscheinlich, weiß ich nicht.
Ähm, dafür zählen sie 687 Millionen Telefone und Tablets in der EU, angeblich ein Wert aus 2020, und 2,5 Stunden Ladezeit pro Tag und Gerät zusätzlich 9,5 Stunden Trickle Charge.
Das halte ich für falsch, weil die Home-Telefone hängen im Zweifelsfall immer am Strom und die Mobilgeräte hängen über Nacht am Kabel.
Ich weiß nicht, wo dieser Wert herkommt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der sich großartig pro EU-Land unterscheidet, ähm, aber den meinen sie hier zu haben.
Und noch 855 Milliarden Stunden Standby pro Jahr.
Das sind aber nur die Festnetztelefone.
Also ich, ich finde das so schön, dass die diesen Teil damit reingebracht haben, damit sie schöne Zahlen haben.
Aber immerhin, also schön, das ist immer noch eine sehr, sehr geile Sache.
Ähm, das hat Fokus auf Lebensdauer anstatt Wegwerfzyklus, ähm, Reparierbarkeit und Absatz werden gesetzlich vorgeschrieben.
Ähm, das, da hältst du eigentlich, könntest du eigentlich schon aufhören, das fordern wir seit Jahren.
Herzlichen Glückwunsch.
Sehr schön.
Ähm, IP-Schutz und File-Chats werden vorgeschrieben.
Die müssen auch gelabelt sein.
Die müssen eine bestimmte Klasse auch bereits erfüllen.
Ich nehme an, dass es wahrscheinlich eine mit X werden wird.
Also entweder Schutz oder also entweder Staub oder wahrscheinlich Wasser.
Und plus gibt's dann das bessere Rating.
Ähm, und auf diesem, äh, Energie-Label muss dann auch noch ein weiterführende Link sein, der das genau für das Gerät erklärt, was das im Zusammenhang bedeutet.
Damit hast du eine, eine, äh, informierte Kaufentscheidung, die du dem Kunden ermöglichen kannst.
Und das ist eigentlich das Wichtige hier.
Ja.
Dass ich das auf einem Label nachschauen kann und dann kann ich sagen, ach so, das ist jetzt, fällt sich so in diesem standardisierten Ding und ich kann Produkt A mit Produkt B vergleichen und muss nicht 15.000 Reviews lesen und habe einfach einen Einblick.
Die EU zerstört die Telefon-Review-Industry.
So ein bisschen schon.
Ähm, das habe ich hier tatsächlich auch noch als Punkt stehen.
Ähm, erster Nachteil, die Energieeffizienzwerte sind nicht verpflichtend.
Die werden zwar gefördert, aber du kannst dir halt ein schlechtere Rating geben lassen, wenn du willst.
Mhm.
Da wollten sie noch nicht dran.
Und dann aber hier, längere Lebensdauer, gleich weniger Verkäufe, ne?
Also, ähm, was machen die Hersteller damit?
Wie sieht das mit den Gewinnmargen und Gewinnmodellen basierend auf diesen schnellen Zyklen aus, die jetzt dann wegbrechen werden oder wegbrechen könnten?
Und gleichzeitig ist noch nicht ganz definiert, was mit der erhöhten Reparierbarkeit mit den höheren Wartungskosten passiert.
Wird das an den Endkunden weitergegeben im Kaufpreis?
Das kann ja durchaus sein, weil die Leute, die Firmen und Hersteller müssen jetzt den Versandweg, die Lagerung, die Teile, die Herstellung, alles aufhalten.
Die ganze Logistik.
Genau.
Das ist ganz, ganz viel.
Auf der anderen Seite kann man natürlich dann als Secondhand-Reparatur-Handy-Händler, was auch immer, ein total neues Geschäftsfeld aufmachen und vielleicht die Wartungskosten, die, oder die Herstellungskosten, die sich erhöhen, als Produzent auch dadurch kompensieren, dass man die Reparaturteile verkauft.
Ich meine, da kann dann natürlich auch höhere Marge drauf sein.
Also vielleicht ist es auch nicht unbedingt was komplett Negatives, dass da vielleicht einfach eine Secondhand-Industrie entsteht.
Ich meine, es wird wahrscheinlich eine Zwei-Klassengesellschaft.
Ich meine, das haben wir ein bisschen schon mit Refurbed, oder?
Aber nicht bewusst.
Du kannst ein Refurbed-Handy kaufen.
Ich habe jetzt persönlich gute Erfahrungen.
Ich weiß, andere Leute haben andere Erfahrungen.
Du kaufst halt ein Secondhand-Handy.
Ich war damals bei ja, es gibt diese englische Dinge, nicht GameStop, sondern gibt es doch bei GameStop.
In England kann man Secondhand-Handys kaufen.
Da kriegt man dann ganz günstig Telefone.
Ja, ist vielleicht etwas nur Negatives vom Umsatz her.
Ich weiß es nicht.
Marius?
Der Ansatz ist richtig.
Die Praxis wird aber trotzdem sein, dass du durch einen erhöhten Preis nicht komplett die Lagerung und die längere Bereitstellung refinanziert bekommst, weil sonst müssten die Ersatzteile das, aus dem Bauch gesprochen, das Dreifache kosten.
oder so.
Ich glaube nicht, dass du es komplett offsetten kannst.
Sie werden beides versuchen, weil plötzlich ist da ja Geld drin.
Und dann werden sie feststellen, dann möchten das Leute nicht tun.
Und dann wird spannend zu sehen sein, was passiert.
Weil dann wollen sie entweder, dass diese Richtlinie gekippt wird, Entschuldigung, Verordnung, oder sie müssen an die Preise ran.
Aber du kannst jetzt nicht dann sagen, für ein Ersatzdisplay, das kostet dann jetzt anstatt 200 Euro 500.
natürlich nicht.
Oder es entwickelt sich ein drittes Geschäftsmodell, dass Handy- oder Mobiltelefonentwicklung nicht mehr auf einem komplett neuen Endgerät besteht, sondern dass ich als Feature einen Austausch eines Anteils meines Telefons anbiete, weil die Reparatur oder Reparierbarkeit ja gegeben ist.
Das heißt, die verkaufe als Handyhersteller ein Einzelgerät, für das sie dann mehrere Bauserien anbietet.
Und man kann dann nicht nur reparieren, sondern auch upgraden an der Hardware.
Ding, ding, ding.
Modularität.
Eine Fairphone, ein Framework, die bestimmt irgendwann auch noch ein Telefon machen werden, ein frühes Google Project Error.
Und Peter, korrigiere mich mit den ganzen anderen, die da auch noch mit rein sind.
Die könnten dadurch wirklich nochmal beflügelt werden.
Und das wird interessant zu sehen sein.
Leider werden die am meisten mit den anderen Bestimmungen, wie die Sturz- und Wasserfestigkeit zu kämpfen haben.
Und auch vor allem, gerade wenn es da kleinere Buden sind, mit dem Vorraten und Vorhalten der Ersatzteile und dem Versandweg.
Aber ja, für die wird das nochmal ein Einstiegspunkt werden.
Absolut.
Wobei, ich glaube gar nicht so das Problem, also ich glaube, die kleineren Buden werden gar nicht so das Problem haben, weil wenn ihr berichtig sind, bietet Fairphone ja nicht sieben Modelle an.
Sondern die haben, wie viele Fairphone-Modelle momentan im Umlauf, aktuell?
Zwei, hätte ich jetzt gesagt.
Vier und fünf Grad.
Und das Sechser kommt dann demnächst.
Genau.
Aber das heißt, die Varietät und Größe an Einzelteilen jetzt im Verhältnis zu Samsung, die ja, ich weiß nicht, wie viele hunderte Telefonmodelle anbieten, oder?
Also hunderte vielleicht nicht, aber sind schon im zweistelligen Bereich.
Ja, ja, absolut, pro Jahr.
Sorry, lass uns ganz kurz nochmal auf das Fairphone-Beispiel zurückkommen, weil das gab es sehr Interessantes gesagt, dass die davon dann nicht betroffen sind, weil die es einfacher haben, das vorzuhalten.
Naja, die Menge, oder?
Ja, ja, schon.
Aber daraus resultiert ja die Annahme, dass die auch alle in dem Produktzyklus wahrscheinlich kaputt gehen und ersetzt werden können, ist jetzt das Ziel, dass die Dinger schneller kaputt gehen, weil die müssen sich darüber ja immer noch finanzieren.
Und das machen die, indem die alle Fairphone, wenigstens alle zwei, drei, vier Jahre, wenigstens ein neues bis eine innere Vision rausbringen.
Die müssen ja trotzdem noch das Geld daran verdienen.
Betreiben müssen sie es trotzdem.
Und von den nur Ersatzteilverkäufen, werden sie sich nicht tragen können.
Das stimmt natürlich, aber umgekehrt sind sie das Geschäftsmodell natürlich gewohnt und jemand wie Samsung oder Schießmichtodt, die stehen jetzt vor der Herausforderung, die müssen das ganze Konzept ihrer Telefonentwicklung überdenken und haben ja genauso diese Kosten, sind aber überhaupt nicht eingestellt auf dieses Geschäftsmodell.
Die sagen einfach, du kannst bei uns noch nicht einmal meinen Akku austauschen, wenn er kaputt ist.
Also ich glaube, dass das gar nicht unbedingt so schwierig für Hersteller wie Fairphone zum Beispiel sein würde, wie man vielleicht im ersten Moment annehmen müsste, weil die bereits den Marktvorteil haben, das ist bereits ihr Konzept.
Ja, die müssen bei der Sturzsicherheit und bei der Wasserfestigkeit arbeiten, aber das sind technisch bereits existierende Möglichkeiten.
Also es ist nichts, was sie sozusagen neu erfinden muss.
Aber Samsung muss die komplette globale Lieferkette auf ein neues Konzept umstellen, das sie ja nicht haben.
Weil die Samsung-Telefone oder auch iPhones oder so immer, die werden ja nicht in Europa produziert, also nicht nur.
da wird Orteil dort und Orteil in China und Orteil in Korea und was du siehst.
Naja, das meiste Malaysia.
Oder ist ja vollkommen egal, weil es wird Malaysia betreffen, trotzdem, dass sie nicht in der EU sind, weil der EU-Konsument sozusagen oder die EU damit eigentlich weltweiten Druck auf die globale Industrie ausübt, oder?
Klar.
Ja, genauso wie das iPhone halt an USB-C-Port gekriegt hat.
Den hat es bekommen, weil Apple das einfach wollte.
Natürlich.
Können wir dazu schnell durchlaufen machen.
Das allererste USB-C-zertifizierte Gerät war das MacBook Adorable.
Das hat Apple damals gebaut.
Das erste Smartphone war wahrscheinlich dieses Nokia damals.
Richtig.
Und irgendwann Jahre später haben sie sich dann, kurz bevor sie dazu gezwungen worden wären, haben sie dann das iPhone umgestellt.
Richtig.
Aber deswegen finde ich das immer so kurz gesagt, dass Apple sich gegen USB-C gewährt hat.
Die wollten aber noch so lange wie möglich die Lightning-Lizenzkosten abverkaufen, die die Abverkäufe mitnehmen.
So.
Aber, ja, die haben diesen Standard mitgeprägt.
So.
Egal.
Ich würde nochmal kurz zurückgehen und unterscheiden.
Also, die Einhaltung von diesen Eco-Design-Anforderungen, die sind verpflichtend.
Das sind harte Anforderungen ab dem 20.
Juni, also die 800-Lade-Zyklen mit 80% Kapazität, die 7-Jahre-Ersatzteile, OS-Updates für 5 Jahre, der Reparaturzugang wenigstens für Profis, wenn nicht sogar darüber hinaus.
Also, Profis sind in dem Fall mit Jobs gemeint.
Und das Verbot von diesen, von hier die VW-Klausel.
Das mit dem Energielabel, wo die Energieeffizienz, Akku-Ausdauer, Sturzfestigkeit, Reparierbarkeit und Staub- und Wasser-Rating mit drin ist, das ist eine Skala.
Da kannst du hin und her arbeiten und dir quasi aussuchen, was du erfüllen möchtest.
Und das finde ich auch den richtigen Ansatz, weil du kannst jetzt nicht von einem Tag auf den anderen diese Produktionspipelines umschmeißen.
Das wird auch nicht funktionieren, das wird nur noch für mehr Unmut sorgen.
Das ist ein Prozess und es geht ja klar, wohin sie möchten, dass die Hersteller gehen.
Aber da muss jetzt herangeführt werden.
Und da finde ich allein jetzt schon die Pflichtsetzung, die Teile, die wir bei diesen, ich finde immer das Wort, Eko-Design-Anforderungen drin haben, das finde ich allein schon extrem.
Ich finde das zwar super, aber das ist schon hart.
das hätte ich so von der EU nicht erwartet, nachdem wir uns jetzt die letzten drei Jahre über hier Reparierbarkeit im Mund fusselig geredet haben, was da jetzt passiert und nicht passiert.
Das ist mal was Konsequentes.
Ich kann das auch gar nicht richtig glauben.
Ja, cool.
Also ich finde es sehr cool, was sie gemacht haben, muss ich sagen.
Ich finde, ist einmal was, was nicht wie so eine österreichische Lösung klingt.
Wir machen was, aber es ist eigentlich zahnlos, oder?
Ja, ja, nee.
Und mit der EU ist auch genug Bums dahinter, dass es einen Effekt auf den Weltmarkt hat.
Wenn das jetzt auch ein Deutschland machen würde, als großer Player, die würden, da würden dann bestimmte Produkte hier einfach nicht mehr verkauft werden und fertig wäre es.
Ganz genau.
Vor allem wichtig mittlerweile sind diese EU-Verordnungen und auch die Vertragsstrafen dahinter, die sind auch in der Wahrnehmung mittlerweile ernstzunehmend.
Nicht, dass da der Power nicht schon früher dahinter stand, mittlerweile wird der auch so verstanden.
Ja.
Das könnte daran liegen, dass unser Herr Breton auf Twitter Brieffreundschaft mit den verschiedensten CEOs geführt hat.
Aber auch mittlerweile, das ist, ja, naja, finde ich sehr schön.
Ich bin unfassbar gespannt auf die Umsetzung.
Mhm.
Und welche Edge-Case, wie sie sich versuchen, daraus zu reden, das werden wir begleiten.
Das wird auch bestimmt mit Apple nochmal eine ganz eigene Klammer werden.
Natürlich werden die versuchen, was ganz anderes zu tun.
Mal schauen.
Ach, schön.
So, jetzt sind wir bei zwei Stunden zehn.
Ich würde behaupten, wir machen das Hauptthema nicht mehr und machen einfach weiter mit dem restlichen Ablauf.
Aber das Hauptthema behalten wir uns vor, weil das wird nicht schlecht.
Das nehmen wir in die nächste Folge mit.
Okay.
Gut.
Dann kommen wir jetzt zum Technik, Technik, Bastelspaß.
und der geht ganz schnell.
Das ist eigentlich nur ein Link.
Und zwar hat jemand, den man vielleicht als Blogger kennt, weil er auch über OpenBSD und so Sachen schreibt, Joshua Stein, ein iMac G4K gebaut.
Und das ist quasi, es gab ja so ein iMac G4, irgendwann in den frühen 2000ern, der sieht so ein bisschen aus wie, ja, wie, wie, wie so eine Lampe, die Disney mal auch animiert hatte, glaube ich.
Oder es war Pixar, Pixar.
Und, also, man hat so ein Knobel unten und dann ist da so ein Metallstab dran.
Der, und da dran ist dann das Display und das ist dadurch höhenverstellbar und so weiter.
Also, nur höhenverstellbar, kein Pivot.
und das Ding ist halt eins dieser ikonischen Designs aus der Zeit, wo Apple noch ganz klein und knapp dem Krott entkommen war, aber schon wieder im Aufwind.
Und da rein hat er jetzt heutige Apple-Hardware gebaut und zwar ein Mac Mini.
Und ich finde, das ist so ein cooles Projekt.
Das sind so die Sachen, die ich auch gern machen würde, aber die ich nicht mache.
Und vielleicht interessiert es euch ja, es ist manchmal auch ganz nett, einfach nur was zu lesen und zu bewundern und zu sagen, ah ja, das ist ja cool.
Nice.
Ich muss ganz kurz, ist völlig auf der Weg, sorry, ich finde diesen iMac Mini auch toll.
Wenn du lange Zeit von hier jcs.org den Tab nicht im Vordergrund hast, dann macht der ein Bildschirm schon.
Dann musst du da reinklicken und dann geht der weg.
Das finde ich unfassbar klasse gerade.
Ist auch ein Mac-Design.
Nee, ich bin auch immer noch überlegt daran, mir so meinen eigenen Mac Pro Mini zu bauen, gerade wenn es jetzt hier um die M4 Mac Minis geht, zu dem ich definitiv Ende dieses Jahres upgraden werde von meinem M1.
Da kannst du ja einen Speicher mittlerweile aufbauen.
Du kommst ein bisschen an die Thunderbolt Lanes dran.
Also ich muss mal überlegen, aber ich werde wahrscheinlich mit einem gebrauchten, kaputten Board wahrscheinlich mal proben oder testen.
Aber ich hoffe, dass ich das machen werde, weil vor allem Apple hat den Fehler gemacht.
Die haben jetzt dieses Device, den M4 Mac Mini, rausgebaut zu einem Preis, zu dem ich den sogar kaufen würde.
Ja.
Das haben die lange Zeit nicht mehr gemacht, nach den M1 Geräten.
Und dank Apple Intelligence, was nichts macht, hat es auch genug Rahmen in der Basisausstattung.
Ja, das deaktiviere ich sowieso, aber auf dem M1 wenigstens, weil die paar CPU Cycles brauche ich.
Aber das ist jetzt wirklich so ein Powerhouse, wo ich denke, oh, ob ihr euch da nicht verkalkuliert habt.
Ich warte auf den M5 Mini und dann kriege ich die nochmal für den Hunderter billiger und dann wird es witzig.
Das sind richtig, richtig kalt Geräte.
Na gut, dann haben wir neben dem Bastelspaß auch noch sinnlose Singleboard Computer mit Peter.
Ich gehe da mal ganz schnell durch.
Das eine ist so ein Raspberry Pi Form Faktor ungefähr Ding.
Auch natürlich wieder für irgendwelche AI Workloads mit einem MediaTek Ship.
Ganz interessant, dass jetzt auch mal MediaTek im Singleboard Computer auftaucht.
Ich meine, so insgesamt sind die natürlich im Mbit Bereich auch vertreten.
Also es gibt ja auch viele Router Chips von denen und so weiter.
Von daher ist es jetzt nicht so super überraschend.
Aber so ein Gino 520 ist interessant.
Software Support weiß keiner.
Wird man sehen.
Hoffentlich geht es einigermaßen.
Ich würde es jetzt nicht unbedingt empfehlen.
Aber wenn einem langweilig ist, warum denn nicht?
Dann ist natürlich das nächste Interessante nach so einem Raspberry Pi Form Faktor so ein Compute Module Form Faktor.
Also wo man irgendwie so ein Carrier Board hat und darauf haut man dann so ein kleines Mini Board und kann das dann theoretisch irgendwann gegen ein etwas Schnelleres tauschen.
Klingt immer super toll.
Leider werden die Formate oft nicht so beibehalten.
Aber gibt es jetzt auch mit RISC-V.
Und zwar mit einem RISC-V-Octa-Core Shop.
Ist der Chip deswegen gut?
Nein.
Nein.
Langsam ist er trotzdem.
Aber die, die es vorher gab, waren überwiegend noch langsamer.
Von daher ist so ein Space mit K1 vielleicht gar nicht mal so blöde.
Aber sinnlos trotzdem.
Ja.
Und wenn man dann so in den RISC-V-Bereich reingeht, dann ist natürlich klar, was macht man mit so einem Computer-Module im Single-Board-Computer-Ding.
Man haut es hinter den Fernseher und will drauf Games zocken.
Und das ist natürlich schwierig auf RISC-V.
Deswegen braucht man einen x86-64-Emulator.
Das kostet dann auch mal ausnahmsweise nichts.
Und dazu haben wir auch noch einen Link drin.
Und damit sind wir jetzt schon beim BTF der Woche.
Ein interessanterer Ansatz der Online-Kriminalität dieses Mal heiße Titel Cyberkriminelle änderten Bankverbindungen bei der Bundesagentur für Arbeit.
Die sind im Prinzip hingegangen, haben aus irgendwelchen Leaks oder Accounts, die sie eben komprimitieren konnten, sich die Credentials gezogen und haben sich eben, du weißt, du hast eine eindliche E-Mail-Adresse, hast nur zwei Passwörter und dann kommt man halt so ziemlich überall rein, wo man halt wahrscheinlich angemeldet ist.
Und so ziemlich jeder war wahrscheinlich schon mal bei der Bundesagentur für Arbeit.
Die wenigsten Menschen sind von Berufseinstieg bis Rente endlos beschäftigt und mussten da nie vorbeigehen, waren da mal irgendwie registriert und dann sind da ganz viele Accounts dabei und sie haben 831 Online-Accounts kompromittiert und haben da die Bankverbindung für die Auszahlung geändert.
Ich würde an dieser Stelle kurz sagen, dass ich das mechanisch eine sehr durchdachte zumindest Taktik finde, wie sie das gemacht haben.
Natürlich jetzt ausgerechnet den Leuten das Geld wegzunehmen, die es in dem Moment wirklich brauchen.
Und da sind ja jetzt nicht nur Hartz-IV beziehungsweise Arbeitslosengeldbezieher mit dabei, sondern auch wirklich Menschen, die das in einer Situation brauchen.
Dementsprechend finde ich das wieder nicht gut.
Reverse Robin Hood.
Ja, so ein bisschen.
121 davon konnten sie tatsächlich die IBAN ändern und von den 121, die tatsächlich in einer Auszahlungssituation waren, waren geringer.
Ich glaube, ich finde das gerade leider nicht mehr.
Es waren auf jeden Fall wenige Accounts, die tatsächlich Leistungen bezogen haben in dem Moment.
Es läuft halt einfach so, du warst schon mal da, wurdest halt wieder arbeitslos oder bist halt wieder beim Amt und beziehst dann irgendwann wieder Leistungen und dann kontrollierst du davor nicht nochmal die Daten, die für deine Auszahlung oder deine Bankverbindung eben stehen.
Und ja, bis das auffällt, wird halt darin überwiesen.
Spannend ist hier noch, dass eigentlich für diese Ämter zwei Faktoren vorgeschrieben wurden.
Das haben wir vor ein paar Jahren gemacht.
Das ist hier offensichtlich nicht der Fall gewesen.
Jetzt haben wir noch die E-ID beziehungsweise Bund-ID, die da mit dranhängt.
Über die wird das zumindest jetzt dann erschwert.
Ob das eine Verbesserung ist, reden wir ein andermal drüber.
Und da, ja, wird jetzt die Kripo gegen ermitteln und es wird vermutet, dass das sogar Akteure aus dem Ausland waren.
Also das war ein Lohns, oder es wurde als ein lohnenswertes Ziel erachtet.
Und das ist ja extrem getargetet, ne?
Andererseits muss man sich auch im Kopf behalten, dass die Agentur für Arbeit in dem Fall, warte mal, welche war es denn?
Das war eine ganz spezielle, die da besonders daneben gelangt hat.
Ist egal.
Eine davon haben offensichtlich keine Erkennung.
Also ich weiß nicht, in so einem System baut man so einen Check ein, dass wenn dieselbe E-Bahn oder keine Ahnung, vielleicht haben sie auch unterschiedliche Konten genommen, aber wenn auf jeden Fall wiederkehrende E-Bahns irgendwo gesetzt sind, dann muss doch irgendwo ein Licht angehen.
Das wundert mich, dass sie das nicht geprüft haben.
Und genau, die Nürnberger Behörde war das.
Die empfehlen jetzt zwei Faktoren, ganz überraschend.
Und die Bundesagentur selber hat jetzt dafür eine technische Wartungsseite eingerichtet, was im Prinzip nur ein Stoppschild ist, wir erinnern uns.
Und die Leute müssen jetzt dafür bitte selber dann ins Jobcenter gehen.
Das ist dann online jetzt zu gefährlich.
Ist jetzt die Konsequenz daraus.
Also so kann man es auch nicht lösen.
Kleine potenzielle Korrektur.
Ich glaube, die Nürnberger Behörde, das ist einfach der Hauptsitz der Bundesagentur für Arbeit.
Ah, okay.
das ist deren Hauptsitz.
Aber hätte man anders implementieren können.
Aber gut, das ist halt IT-Sicherheit made in Germany.
It works.
Ihre Steuergelder bei der Arbeit.
Nee, es tut einem irgendwie leid um die Leute, die dadurch ihre Leistungen nicht erhalten haben.
Ja.
Ja, und die Konsequenzen, die daraus entstehen, oder?
Wenn ich meine finanzielle Unterstützung nicht habe, das ist ja nicht witzig.
Verliere ich die Wohnung vielleicht und so weiter.
Also da können ja echt beschissene Folgen Donning.
Richtig.
Genau.
Okay, dann kommen wir zu den Events.
Und da haben wir jetzt ausnahmsweise mal eins, zwei, drei, vier, sechs, sechs Events haben wir jetzt hier mal in unserer Liste drin, da wir noch nicht wissen, wann wir das nächste Mal aufnehmen.
Hacks on the Beach findet am 19.9.
Start, 19.
bis 21.9.
wieder in Flensburg.
Das ist quasi bei mir um die Ecke, da werde ich wieder vorbeigucken, weil ich letztes Jahr war ganz nett.
Es gibt so ein paar, ich will es nicht Bühnen nennen, aber da findet man sich dann zu Sessions zusammen und präsentiert dann auch Themen, aber es ist eher so als kleines, kleines Minicamp gedacht, wo man so ein bisschen Hackerspace und Coworkingspace miteinander verbindet und seinen Projekten schraubt und sich dabei schön austauscht.
Das hat genau das gemacht, deswegen war ich da letztes Jahr da, das war sehr schön und locker.
Das ist in dem schönen Strandpavillon Solitude mit Direktblick aufs Meer und so.
Ist ganz schön, kann man gerne hingehen, würde ich empfehlen.
Wenn ihr nicht so weit hochfahren wollt, dann könnt ihr vom 18.
bis zum 20.9.
einfach nach Kiel fahren für die Kieler Open Source und Linux Tage.
Die Keylux findet wieder statt.
Ich nehme an, der 18.
ist wieder Ankunft und Abends Grillen oder sowas und dann ist eben 19.
und 20.
wieder Vortragsprogramm.
Auch da war ich letztes Jahr und Du hast die Frostcon vergessen, Marius.
Entschuldigung, wie konnte ich nur?
Mein Fehler.
Frostcon, 16.
und 17.
August St.
August würde ich mal gerade statt annehmen, aber ich finde es gerade auf der Seite nicht sehr.
Genau, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in St.
August eigentlich eine Pflichtveranstaltung, wenn es nicht so weit weg wäre.
Call for Papers ist, glaube ich, bereits zu.
Ja, ich glaube schon.
Ja, aber auf jeden Fall Tickets könnt ihr euch dafür noch klicken und dann macht das bitte und geht da hin.
Braucht man da dies Jahr eins?
Also es Sonst braucht man keins.
Ich gucke mal kurz.
Ach so, Entschuldigung.
Nee, der Eintritt zur Frostcon ist frei.
Ihr braucht euch nicht zu registrieren.
Wir bieten jedoch ein Business-Ticket an.
Ja, das hätten sie ein bisschen anders markieren können auf der Startseite.
Man kann was zahlen, wenn man möchte.
Das freut da auch alle.
Ja.
Und gerade wenn man irgendwie das für sein Business nutzt, das ist auch der anständige Weg.
und sonst werde ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% da sein.
Es kollidiert so ein bisschen mit meiner Urlaubsplanung.
Deswegen nur 50%.
Die Bahntickets dahin und zurück sind an sich gebucht.
Aber naja, wie das immer so ist.
Ja.
Urlaubsplanung schwierig.
Aber wahrscheinlich bin ich da.
Es gibt nämlich auch wieder, wurde jedenfalls angemeldet, einen Stand und Deathroom zu meinem Hobbythema mit diesen Pinguinen auf den komischen Taschengeräten, die demnächst weniger Strom verbrauchen und weniger kaputt gehen oder so.
Ja.
Ja, die Klammer werden wir irgendwann auch nochmal aufmachen, ob die das dann auch erfüllen müssen.
Das wird spannend.
Das ist ja alles Aftermarket.
Ja.
Okay.
Dann kommen wir zu Musikfilm-Game-Tip.
Richtig.
Anna, hast du was geschaut in den drei Monaten, die wir nicht gesendet haben?
Wenig, wenig.
Na, ich habe einiges geschaut, aber was mir momentan am meisten hängen geblieben ist, ist die Nachfolge von Vikings, nämlich Vikings Valhalla.
Wir folgen unseren Vikings weiter in der Geschichte 100 Jahre nach der Originalserie mit drei Hauptcharakteren Freddy's Life, Life Ericsson, die meisten mögen es wissen und Harald, dem König der Norweger, oder so wäre er gerne, Spoiler, jedenfalls wirklich interessant, wirklich gut gemacht, sehr unbekannte Schauspieler, also ich habe keinen einzigen von den Personen gekannt, die da mitgespielt haben, trotzdem unglaublich spannend und gut gefilmt und sehr brutal, also wer nicht gern Brutalität hat, sollte die Serie eher vermeiden und dann noch so ein Throwback in die 90er, den ich heute gerade geschaut habe mit Sandra Bullock, The Nets, wirklich nett, so alte Hacker-Filme wie halt früher, die waren mit ja, 8-Bit-Grafiken und so.
Ach so, ich dachte, du meinst jetzt so CIS-irgendwas-mäßig mit drei Leuten tippen auf einer Tastatur.
Nein.
zwei, aber ja.
Nein.
Ganz schlimm.
Hacker.
Peter, es geht wieder weiter bei dir.
Also ich habe jetzt mit Vikings-Wahala hier eine Hausaufgabe mitgenommen, weil ich habe Vikings sehr gern geschaut.
Ich war jetzt aber mal runter vom Streaming und habe so Sachen von diesen Silberscheiben, vielleicht hat Opa noch einen Blu-Roy-Player, war ich im Keller, geschaut und zwar Sopranos.
Ich wüsste jetzt auch nicht, wo man Sopranos streamen könnte, das ist bei der Serie immer ein bisschen schwierig.
Die wurde ja von, ja, was war es, 99 bis 2007, glaube ich, ausgestrahlt in sechs Staffeln.
Und wir haben jetzt fünf Staffeln relativ schnell hintereinander durchgebencht.
Und das ist wirklich gut und hat so auch so Folgen, die einfach von einer Erzählung oder von bestimmten filmischen Elementen dann doch neben der Story, die ja im Wesentlichen damit beginnt, ein lokaler wannabe maybe soon Mob, also Mafia-Boss geht zum Psychiater oder zur Psychiaterin einfach so ein Filmkunstwerk auch haben, obwohl es eine Fernsehserie ist.
Das ist wirklich eine dieser Serien, weswegen HBO dann irgendwann mal so einen guten Ruf hatte, was dann aber nicht allen, die diese Marke mal besessen haben, so klar war.
Die Umbenennung haben auch nicht geholfen.
Ja, aber Marius, was hast du?
Ich habe ein Podcast-Problem.
Wie?
Ich habe ja vor einigen Folgen, glaube ich, den Podcast Baywatch Berlin empfohlen und ich finde den nach wie vor sehr unterhaltsam, weil das einfach belangloser Quatsch ist, aber dafür ist er unterhaltsam, indem man auch problemlos uns zusammenhängend oder gerandomized in den Folgen und Episoden einfach so nebenher hören kann.
Das ist immer so knackig, irgendwie eine Stunde Folge und da kann ich nebenher irgendwie Thumbnails machen oder sowas.
Das läuft halt immer nebenher.
Ich habe dieses Jahr 323 Stunden, 37 Minuten und 5 Sekunden Baywatch Berlin gehört und keinen anderen Podcast bisher.
Wort.
Ja, ich packe dir das gerne in den Screenshot, das ist tatsächlich so.
Kann man das bei der Webkrieg nicht erkennen.
Was ist Baywatch Berlin?
Der Podcast von Klaashofer Umlauf, Thomas Schmidt und Jakob Lund.
Jakob Lund.
Genau.
Eben die Produktionsriege rund um die ganzen Joko und Klaas Sachen und wo sie aus ihren vielen Reisen und ihren gerade aktuell anstehenden Sendungen eben einfach erzählen, sehr viel behind the scenes machen und inzwischen einfach sehr viel, die erleben einfach aufgrund ihres Berufes sehr viele lustige Sachen und einfach sehr viel abstrusen Kram.
Und das ist sehr unterhaltsam zuzuhören.
Und erfordert auch nicht viel irgendwie Aufmerksamkeit oder Brainspace irgendwie, wenn man einfach mal reinhören möchte und dann geht das ganz gut.
Und ich habe dieses Jahr bereits sehr, sehr, sehr viel oder einfach mal beim Exportieren irgendwie eine neue Folge gehört oder so, weil ich schneide und produziere gerade sehr viele Sachen.
Und da blieb das so hängen.
Und jetzt bin ich halt bei 323 Stunden.
Ich habe das mal vorhin hier eingegeben.
Das sind 13,45 Tage.
Das lief halt immer nebenher.
Respekt.
Jetzt bin ich endlich durch.
Ich weiß nicht, ob das gut ist.
Der Podcast, den du beim Podcast bearbeiten hast.
Nee, auch wenn das gehen würde, wäre das schön.
Also ich meine bei den nachgelagerten Schritten.
Ja, genau.
Beim Transkribieren.
Ja, genau.
Beim Transkribieren läuft der weiter.
Beim Social Media Post schreiben.
Wirklich.
Wirklich.
Da lief das dann weiter.
Ich bin jetzt endlich bei der aktuellen Folge angelangt und habe jetzt heute angefangen mit dem Backlog von Logbuch Netzpolitik weiterzumachen.
Also ich muss jetzt auch wieder runterkommen wieder zu mehr frustrierenderen Themen.
Ich entwickle mich langsam wieder zurück.
Ja.
Ansonsten, wenn ich nebenher auch noch irgendwie was essen musste und dann eben Bewegtbild laufen sollte, habe ich jetzt mit Züts weitergemacht.
Weiterhin einfach sehr gut erzähltes Drama, auch wenn es völlig fern hat vom Schuss von irgendwelchen Legalitäten oder irgendwie juristischen Realitäten ist.
Aber es ist sehr lustig anzuschauen und es ist sehr gut erzähltes Drama.
Ja.
Zum wievielten Mal guckst du Züts?
Das ist, ich habe gehofft, dass du die Frage nicht stellst.
Ich glaube, das vierte Mal.
Du Sopranos erst das dritte Mal.
Und den zweiten Versuch habe ich abgebrochen, also teilweise erst das zweite Mal.
Vielleicht wäre White Collar dann was für die.
Ja, habe ich versucht, kam ich nicht so wirklich rein.
Da fehlte mir irgendwas.
Habe ich mal versucht, ist mir bekannt.
Wieder mal mit Matt Bomer.
Und obwohl da unser Lieblingsspieler mit drin ist.
Ja, ja.
Ja.
Naja.
Okay.
Damit sind wir endlich am Ende der Folge bei zweieinhalb Stunden.
Ich werde ein kleines bisschen was schneiden müssen, aber es wird eine längere Folge sein.
Freut euch, weil wir wissen noch nicht, wann die nächste kommt.
Wir geloben wie immer Besserung, aber am Ende des Tages machen wir es halt möglich, wann es geht.
Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen.
Danke.
Ja, genau.
Ja.
Können ja auch noch ein Quartal warten, bis wir die veröffentlichen.
Ah ja, genau.
Wir halten die jetzt auf Vorrat, damit die noch aktueller werden.
Nein, ich habe tatsächlich ein paar Stunden Zeit die nächste Woche, um die zu bearbeiten.
Das sollte gehen.
Anna-Peter, ich bedanke mich sehr für eure Teilnahme und für die Diskussion.
Das hat wieder Spaß gemacht.
Ja, absolut.
Und dann hören wir uns hoffentlich in ein paar Wochen oder in einem Monat wieder und dann gibt es die nächste Folge.
Ansonsten, es geht jetzt auch wieder bei Faxinformatiker weiter.
Bastum ging gestern tatsächlich wieder online.
Da arbeite ich jetzt gerade den ganzen Backlog wieder ab.
Es geht alles wieder los und weiter.
Wir sind nicht gepottfaded.
Sogar bei Dvoit hat es geschafft, eine Folge rauszubringen.
Die habe ich gestern noch geschnitten.
Also, es geht weiter.
und wie gesagt, linux-magazin.de slash podcast.
Nächsten Monat geht es da wahrscheinlich los.
Viel zu tun.
Gut.
An dieser Stelle.
Nice.
Vielen, vielen Dank fürs Zuhören.
Macht es gut und bis zum nächsten Mal.
Tschüss.
Tschüss.
Macht's gut.
Habt Spaß am Gerät und holt euch keinen Husten, so wie ich.
Husten ist scheiße.
Gesundheit.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Untertitelung des ZDF, 2020