Navigated to Immer Hertha – XXL-Jahresrückblick 2025 - Transcript

Immer Hertha – XXL-Jahresrückblick 2025

Episode Transcript

Und schon wieder ist ein Jahr geschafft.

Hallo und herzlich willkommen zum Jahresrückblick von ImmerHärter.

Und liebe Herthanerinnen und Herthaner, wir wissen doch, wie ihr euch fühlt.

Und wir werden euch heute nicht mit dem 3 zu 3 gegen Kräuter Fürth quälen, sondern wir gucken schon eine Woche im Voraus auf das Jahr 2025 zurück in einer großen XXL-Sonderjahresrückblick-Folge.

Und dafür begrüße ich wie immer Paul Gorgers, mein Paul.

Hallo Nilles, grüß dich.

Und weil es eben so eine besondere Folge ist, haben wir uns einen ganz besonderen Gast eingeladen.

Ihr habt sie vermisst, das lese ich jede Woche in den Kommentaren.

Und deswegen ist sie heute zu uns ins Studio gekommen und wird ein wenig mit uns über Hertha sprechen.

Hallo Inga, grüß dich.

Hallo, ich freue mich, dass ich da sein darf und dass ihr mich eingeladen habt.

Mensch Inga, wie schön dich mal wieder zu sehen hier im Studio.

Wie fühlt es sich an?

Für dich ist es jetzt auch schon ein paar Monate her, oder?

Ja, ist ein bisschen verrückt, ehrlich gesagt, hier zu sein.

Auch in dieser Konstellation, aber auch ganz cool.

Wie geht es dir denn?

Das wollen ja auch die Leute draußen immer wieder wissen.

Das lesen wir immer wieder, auch im Stadion.

Bin ich ohne Witz eins, zwei Mal schon angesprochen worden.

Was macht denn die Kollegin Bördling?

Die Kollegin Bördling macht Babypause, wechselt Windeln, steckt Schnuller wieder in den Mund und füttert.

So sieht mein Leben gerade aus.

Nein, es ist alles super.

Dem Kleinen geht es gut.

Er ist jetzt zwei Monate alt.

Wir sind happy, finden uns immer besser ein und genießen es.

Und ich meine, du warst Härte-Reporterin, bist Härte-Reporterin.

Also Herausforderungen kennst du ja.

Die sind jetzt neuer Art, aber du wirst sie meistern, da sind wir uns sicher.

Wie hast du denn Hertha verfolgt, außer auf morgenpost.de in den letzten Monaten?

Ich habe tatsächlich alle Spiele gesehen.

Manchmal haben sie tatsächlich geholfen, dass der kleine Einschiff.

Aber in letzter Zeit ja nicht mehr so gut, also muss man dazu sagen.

Ich war sehr beeindruckt und habe mir tatsächlich die Frage gestellt, ob es an mir lag.

Wie reagiert der Junge auf Hertha?

Also ist das nicht so interessant, muss ich sagen.

Er schläft gerne ein dabei.

Aber ich glaube, es ist so diese monotone Geräuschkulisse aus dem Stadion und so.

Wenn der Kommentator nicht gerade mal so brüllt, dann ist das so ein bisschen wegdämmernd.

Das ist schon ganz gut.

Und ich muss zugeben, dass ich auch das eine oder andere Mal schon eingeschlafen bin.

Das wäre mir verziehen.

Aber nee, ich bin tatsächlich ein bisschen beeindruckt.

Nicht nur von dem, was ihr immer so Woche für Woche abliefert, sondern auch was Hertha tatsächlich so zu bieten hat, weil das ja dann doch teilweise Dinge sind, die ich noch nicht so oft gesehen habe live im Stadion in der Rolle als Hertha-Reporterin.

Wir wollen das auch in keinen Zusammenhang stellen, dass es richtig gut läuft, seit du nicht mehr jede Woche da bist.

Ich glaube, dass es an mir liegt.

Ich habe das schon verarbeitet so ein bisschen.

Du hast ja aber auch noch vieles erlebt mit Hertha BSC im Jahr 2025.

Es ist nun mal unsere große Jahresrückblicksfolge.

Gibt es so den einen Moment, den du aus diesem Hertha-Jahr herausgreifst, an den du dich gerne erinnerst?

Ich wusste ja, dass diese Frage kommen würde.

Ich habe echt lange gekramt.

Ich muss sagen, das Trainingslager in Spanien war schon nicht so schlecht.

Wir waren zusammen da, Paul.

Das Wetter war nicht so bombastisch, wie wir uns das vorgestellt hatten, glaube ich.

Das Dorf war nicht so toll, wie wir uns das vorgestellt hatten.

Die Weihnachtsparade war nett, muss ich sagen.

Das war nicht so schlecht.

Im Januar wohlgemerkt.

Im Januar.

Im Drei-Königstag.

Im Drei-Königstag, genau.

Da war es so, wir waren halt die Einzigen bei den Reporters, war sehr entspannt irgendwie so, auch mit den Spielern und den Verantwortlichen.

Danach ging es sportlich, also da habe ich wirklich einfach kein Highlight gefunden, muss ich sagen.

Ich dachte, du sagst jetzt Herters Auswärtsniederlage in Münster am 33.

Spieltag, aber.

Ja, ich wollte es so laut sagen, aber.

Ich muss sagen, unser großer Jahresabschluss im Live-Podcast, das war so das Highlight im Mai, weil es einfach schön war, auch mal zu sehen, wer uns da eigentlich hört.

Und auch mal so ein Tagesichter von euch da draußen kennenzulernen und zu hören, warum ihr uns eigentlich gerne hört.

Und das hat echt großen, großen Spaß gemacht, da im Biergarten an der Spree.

Ja, sportlich, wie gesagt, bin ich ein bisschen neidisch, dass ihr jetzt so die Kirschen...

Ist ja auch schon wieder vorbei.

Achso, ja stimmt.

Es hat sich ja schon wieder alles gelegt.

Aber ich muss sagen, wenn ich dann nächstes Jahr wiederkomme, sind wir Bundesliga-Reporter dann, dann wird ja alles gut.

Groß Europa, denke ich, zu dem Zeitpunkt.

Ja, ich denke auch.

Große Träume im Hertha-Podcast.

Inga, du hast es ja auch gesehen, Paul und ich haben jede Woche großen, großen Spaß hier im Hertha-Podcast.

Was mir aber fehlt, ist unsere kleine Ostwestfalen-NRW-Fehle.

Immer wenn ich anfange, hier von Arminia Bielefeld zu schwadronieren, kommt von der Gegenseite so gar nichts zurück.

Außer ein bisschen schnarchen.

So, jetzt fängt er wieder an.

Fängt er wieder an.

Nächste Woche das letzte Spiel, was wir dann hier im Hertha-Podcast durchwinken werden.

Weil ich danach im Urlaub bin direkt.

Also das hat wirklich keine anderen Gründe.

Du hast es ja schon erlebt, wenn Herder BSC gegen Preuß Münster immer wieder spielt.

Gibt es noch irgendwas, was du mir mitgeben möchtest vor der nächsten Woche, vor diesem großen Spiel?

Erst würde ich gerne noch über das Spiel von Münster in Bielefeld sprechen.

Oh Gott, was ist jetzt denn los?

Danke, Inga.

Schön, dass du wieder da warst.

Ich dachte mir, dass das alte Unname ist.

Handgemenge.

Ich würde sagen, genieße es, weil es ist echt schon Wahnsinn, wenn man sieht, dass so sein eigentlich recht kleiner Verein plötzlich in diesem großen Olympiastadion spielt.

Ich hatte auch mit vielen Münster-Fans Kontakt, die extra nach Berlin gereist sind.

Und die waren einfach so begeistert von dieser Atmosphäre.

Ich meine Bielefeld-Fans kennen natürlich jetzt das Olympiastadion.

So unheimlich.

Das nehme ich dir mal vorweg, damit du gar nicht das damit anfängst.

Aber es macht schon Spaß, als Reporter drauf zu gucken und zu sehen, welchen Weg der eigene Verein genommen hat.

Und deshalb einzige Prämisse genießen.

So machen wir das doch.

Das ist doch ein guter Plan.

Und mir ist übrigens noch was aufgefallen.

Ich habe ja dieses Jahr keine Saisonprognose abgegeben.

Ich würde sagen, meine vom letzten Jahr zählt dann noch.

Dann liege ich nämlich eigentlich ganz gut im Rennen.

Was hast du da getippt?

Da hatte ich Schalke auf der Eins.

Ach was.

Da wurde ich hier derbe für belächelt und ausgelacht.

Aber ich war eigentlich einfach schon meiner Zeit voraus.

Wo stand Hertha in einer Saison?

Auf drei.

Glaube ich.

Und das ist ja noch alles möglich.

Aber auch dieses Jahr die besseren Chancen darauf auf jeden Fall.

Ja, also ich wollte es nur noch mal kurz hinterlegen, damit ihr das dann aufnehmen könnt, wenn die Saison vorbei ist.

Auch bei mir, glaube ich, härter auf drei oder zwei.

Was hatte ich denn?

Einer hatte zwei, einer hatte drei.

Was man natürlich zur Ehrenrettung der Kollegin Böndeling auch noch sagen muss, dass sie, ich glaube, die mit Abstand bestplatzierteste Mitarbeiterin der Berliner Morgenpost ist in unserem großen Community-Tippspiel.

Also ich habe mich in den letzten Wochen eher dem Kollegen Gorgas angenähert, der im unteren Tabellenmittelfeld sich rumzieht.

So ein dreistelliger Tabellenfeld.

Ja, ich fange dich auf.

Aber Inga, was bist du?

Top Ten?

Ja, da bin ich gerade rausgerutscht, weil der vorletzte Spieltag war ziemlich schlecht.

Mein Vater hat mich gerade überholt im Tippspiel.

Es ist Familieninterviews, deswegen ist es ein bisschen schief, muss ich sagen.

Weihnachten spielt auf den Kippen.

Ansonsten bin ich ganz stolz auf meine Ausbeute bislang.

So, sehr schön.

Ich habe einmal auf Nina Biegelfeld getippt, da haben die verloren.

Aber ist alles nicht mehr.

Jetzt höre ich damit auf.

Wunderbar, Inga.

Schön, dass du kurz mal reingeschaut hast bei uns.

Wir wollen dich jetzt nicht mit all den Kleinheiten dieses Hertha-Jahres wieder belästigen.

Der Junge steht vor der Tür.

Er wird über den Flur geschoben gerade, ja.

Er hat geschrien, ich weiß nicht, ob er zu viel Hertha gesehen hat oder die Hertha-Atmosphäre hier geraut hat.

Vielen, vielen Dank, dass du da warst.

Es war so schön, auch wenn es ein kleines, kurzes Intermezzo war.

Das war sehr schön.

Jetzt geht es für dich schon Richtung Weihnachten?

Oder was steht jetzt an die nächsten Tage?

Ja, eigentlich immer schon die ganze Zeit.

Es ist sehr entschleunigend mit Baby, muss man sagen.

Es ist die langsamste Adventszeit, die ich je erlebt habe.

Wunderbar.

Und du wirst wahrscheinlich mit Hertha mitfiebern am Freitagabend.

Nicht aus Gründen der Unparteiligkeit oder Hertha-Nähe, sondern halt, wer der Gegner ist.

Richtig.

So ist es Spaß.

Euch noch ganz viel Spaß und macht weiter so.

Danke, Inga.

Danke dir.

Alles Gute.

Bis dann.

Danke.

Ja, also da sind wir wieder unter uns.

Mensch, das war schön, aber da waren wir mal zu dritt hier richtig Energie im Hertha-Podcast.

Wunderbar.

Und jetzt steigen wir ein.

Jetzt gehen wir rein ins Hertha-Jahr 2025.

Wir haben es gerade schon angesprochen, klang gerade schon durch bei Inga, das Trainingslager in Spanien.

Damit startete dieses Hertha-Jahr.

Und Inga schrieb damals einen Artikel mit der Überschrift, drei Hertha-Talente sind in Spanien dabei.

Eines sticht heraus.

Spoiler-Alert, es war nicht Kenneth Eichhorn.

Das ist umso überraschender, ja.

Den Namen kannte damals noch keiner, ne?

Das ist wirklich, wenn man sich allein diese, darum machen wir auch diese Jahresrückblick-Folge, wenn man sich mal diese Entwicklung vor Augen führt.

Und damals, das war Boris Luhm, das Talent, was herausstach.

Es hat sich viel getan seitdem, ne?

Ja.

Natürlich war Kenneth Eichhorn schon irgendwie ein Begriff, allerdings natürlich nicht im Dunstkreis der Profis, weil er einfach noch so jung war, sondern genau, Bobo Lum galt eigentlich als das große Talent, als der nächste überragende Nachwuchsspieler, der es eben zu den Profis schon früh geschafft hatte.

Und man muss ja dazu sagen, zu der Geschichte von Kenneth Eichhorn gehört eben auch, dass er dann in der Zwischenzeit Bobo Lum den Rang abgelaufen hat tatsächlich.

Ich meine, es ist dieselbe Position, defensives Mittelfeld und Eichhorn ist da quasi intern einfach an Lum vorbeigezogen.

Es waren noch Julius Gottschalk und Lukas Michelbrink, die anderen beiden Talente, die mit in Spanien, in Analusien waren zu dem Zeitpunkt.

Julius Gottschalk leider jetzt schon länger schwerer verletzt.

Er konnte sich nicht mehr so wirklich zeigen bei den Profis.

Lukas Michelbrink nach Cottbus verliehen.

Der sammelt da auch ganz gut Minuten, auch auf der Sechsen zwischen.

Also mal gucken, wie der zurückkommt.

Aber ja, ist richtig.

Highlights, hat ja Inga gerade auch schon angesprochen, waren dann doch rar gesät in diesem Trainingslager.

Nicht nur, was das Wetter angeht.

Aber kulturell, wenn ihr vom Weihnachtsfest sprecht.

Spanische Weihnachten noch mitgenommen.

ein bisschen Analusien gesehen, das war ganz gut.

Es gab ein Testspiel gegen Sandhausen, ein 2 zu 0, was über 120 Minuten ging und das war recht kurios geendet, weil der spanische Hitsrichter dann irgendwann nach Hause gegangen ist nach 90 Minuten und irgendwie nach Verbandstatuten gar nicht länger durfte und dann hat Andi Menger das Spiel zu Ende gepfiffen.

Wer sonst?

Ich glaube, Toni Leistner, Linienrichter, also es war, haben sich bei Hertha auf einmal die handelnden Personen in ganz neuen Rollen wiedergefunden.

Herrlich, alles wie immer schon in den ersten Hertha-Talmjahren.

Und es stand natürlich Alles unter dem Zeichen der Aufholjagd, die beginnen sollte.

Man hatte schon große Hoffnungen, dass mit diesem Trainingslager dann so eine Art Neustart nicht nur ins Jahr 2025, sondern auch eine bessere Rückrunde lief, weil die Hinrunde unter Christian Felder doch einigermaßen holprig vor allem zu Ende gegangen war.

Deswegen war schon spannend zu sehen, wie sich da Hertha versuchen würde, rauszuziehen aus dieser kleinen Krise, die sie hatten vor dem Jahreswechsel.

Und ja, im Trainingslager ist uns dann aber aufgefallen, sie machen gar nicht so viel anders, also sie bleiben sehr bei ihrem Plan A.

Es war alles sehr so, dass sie, glaube ich, versuchen wollten, irgendwie auch einfach da weiterzumachen, wo sie aufgehört haben, aber das war angesichts der Leistung, die sie gezeigt haben, keine gute Idee.

Ja, diese Aufholjagd aber, die begann dann wenig später mit einem spektakulären 2 zu 1 Erfolg beim SC Paderborn zum Auftakt der Rückrunde.

Also Hand aufs Herz, wer hätte sich von euch da draußen noch daran erinnert, dass dieses Hertha ja mit einem 2 zu 1 in Paderborn unter Trainer Christian Fjell gestartet war.

Traumtor Derry Scherhand, ich erinnere mich.

Und sechs Punkte Rückschirm auf Platz drei.

Also das ist ja irgendwie durchaus vielversprechend, wenn man so sagt, jetzt haben wir hier mit so einem Sieg in Paderborn, da musst du auch erst mal gewinnen, sind wir gestartet.

Und das ist doch alles möglich irgendwie.

Aber das ist auf der anderen Seite auch so ein bisschen die Hertha-Geschichte der letzten Zweitliga-Jahre gefühlt, dass man immer so, jetzt deutet es sich ja schon wieder an, dass man immer in Schlagdistanz so einigermaßen ist, aber dann eben doch nie ganz ranspringt, wie sich wenig später zeigen kann.

Genau, richtig.

Also es war immer der letzte Schritt, der dann fehlte, um wirklich mal da aktiv mitzumischen in diesem Aufstiegsrennen.

Und ja, das wurde dann eher dramatisch und der Blick richtete sich eher in die andere Richtung.

Ein großes Heimspiel Ende Januar, das 2 zu 3 gegen HSV.

Mein persönliches Jahreshighlight wirklich, wenn ihr bei unserer Live-Folge im Sommer dabei wart, habt ihr es schon gehört.

Es war ein großer, großer Abend für mich.

Ich war damals noch Volontär.

War auf Politikstationen in der Funke Zentralredaktion und auf Dienstreise in Aschaffenburg nach dem Messerangriff.

Und ich habe dort über zwei Tage wirklich sämtliche menschliche Abgründe gesehen und bin dann in einer spektakulären, epochalen Bahnfahrt quer durch Deutschland, früher am Morgen in Aschaffenburg los und habe es rechtzeitig zu den Klängen von nur nach Hause.

Es war wirklich genau in dem Moment, wo ich die Treppe hochgesprungen bin auf dem Pressebereich.

Und es war so schön.

Fußball ist doch immer noch irgendwie einfach so die schönste Nebensache der Welt.

Und eine großartige Choreo in Gedenken an Kai Bernstein.

Da hat sich der Todestag das erste Mal gejährt.

Wir haben deinen Baum mit unseren Tränen gegossen.

Femminale Stimmung einbezogen.

Ein spektakuläres Fußballspiel.

Der HSV führt 2 zu 0.

Es sieht nach einem relativ souveränen Sieg des Aufstiegsanwärters aus.

Dann wird Fabian Reze eingewechselt, kommt zu seinem Comeback, stellt das Spiel völlig auf den Kopf.

Hertha macht das 2 zu 2.

Und dann, wie das halt damals so war, sportlich in dieser Phase, Hertha wusste, wir brauchen Siege, Hertha drückt auf das 3 zu 2, kassiert stattdessen das 2 zu 3 und so ging dieser große Abend mit einer Niederlage zu Ende.

Ich habe damals aus meiner Perspektive gedacht, was ich so die zwei Tage vorher gesehen hatte, das sind Probleme, die man hier haben kann mit so einer Niederlage.

Aber es war ein großes Spektakel und ja, so ein bisschen, wie man dann in der Retro-Perspektive leider auch sagen muss, dass der Anfang vom Ende von Christian Ferrer bei RRBSC dann doch.

Ja, also es ist natürlich immer die Frage, was wäre, wenn?

Und da sieht man mal, dass auch eine ganze Saison vielleicht von einem Spielverlauf abhängen kann.

Also vielleicht wäre das eine Art Momentum gewesen.

Vielleicht hätte sich da eine ganze Mannschaft nochmal gefangen.

Aber ich sehe es auch so, dass da einfach zu viel im Argen lag und zu wenig stimmte, als dass da wirklich eine große Aufholjagd dann noch zustande gekommen wäre.

Nicht nur in diesem Spiel, sondern auch was den weiteren Saisonverlauf angehen sollte.

Aber klar, es sind dann wirklich an 34 Spieltagen eben teilweise einzelne Momente, einzelne Tore, einzelne Spiele, die so oder so ausgehen, die über eine ganze Spielzeit, über einen Aufstieg entscheiden können tatsächlich und das war auch da wieder sichtbar.

Anfang Februar folgte dann das 0 zu 2 bei Jan Regensburg, ein 0 zu 1 zu Hause gegen Kaiserslautern und schließlich ein 1 zu 2 in Düsseldorf.

Und drei Niederlagen in Folge in diesem Februar, eine dramatischer als die andere gefühlt, weil das 0 zu 2 in Regensburg, die waren damals Tabellenletzter, das kommt einem auch irgendwie bekannt vor in der aktuellen Lage.

Das 0 zu 1 gegen Kaiserslautern war ein ganz, ganz blasser, schwacher Auftritt und das 1 zu 2 in Düsseldorf, ich erinnere mich, dass die Düsseldorfer damals ein Tor geschossen hatten, wo ein Hertha-Spieler verletzt am Boden lag, Düsseldorf spielte weiter so und da hatte man das Gefühl in dieser Phase, es wendet sich aber auch wirklich alles gegen Hertha.

Genau, das war glaube ich gar kein so schlechter Auftritt in Düsseldorf.

Da hat man irgendwie gemerkt, dass sich die Mannschaft auch ein Stück weit dagegen stemmt.

Also das war auf jeden Fall nicht kampflos oder eine Mannschaft, die sich irgendwie schon aufgegeben hätte.

Aber ja, es ging dann irgendwie vieles schief.

Hertha hat dann halbwegs unverdient das Spiel verloren und das war aber eben so die Konstellation, dass vorher schon bekannt war, dass das Ultimatum für Christian Fjell schon gesetzt war vor diesem Spiel.

Und es klar war, es würde ein Endspiel für ihn werden und das hat Hertha, das hat der Fjellow dann verloren.

Wie wir auch erfuhren haben durch Benjamin Weber hinterher, gab es ja auch schon in der Woche vor diesem Düsseldorf-Spiel die erste Kontaktaufnahme mit Stefan Leitl, dem Nachfolger.

Also letztendlich war klar, dass dann nach der Niederlage das unvermeidliche folgen musste, die Entlassung von Trainer Christian Fjell.

Nichts war es mit Aufholjagd in der Rückrunde.

Hertha steht auf Platz 14 und nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Platz 16.

Und ja, es musste einfach so kommen.

Also es war unvermeidbar in dieser Lage.

Wir haben es auch schon angedeutet.

Es war auch immer mal wieder so ein bisschen Spielpech einfach schlicht.

Aber es war natürlich schon länger abzusehen, dass es in der großen ganzen Gesamtheit mit Christian Fjell und Hertha BSC einfach nicht mehr zusammenpasste.

Ja, es war eigentlich von Anfang an eine durchwachsene Saison.

Wie gesagt, es gab Highlights.

Es gab Momente, wo man dachte, jetzt könnte so eine Serie mal beginnen oder sowas.

Dann folgten wieder Rückschläge.

Es war ja auch bekannt, dass er natürlich unter schwierigen Umständen in die Saison gegangen war mit Schlüsselspielern, die dann auf einmal weggegangen sind.

Das ist ja alles hinlänglich bekannt und aufgearbeitet.

Aber es war zu dem Zeitpunkt einfach überhaupt nicht mehr vorstellbar, wie er in dieser Konstellation mit der Mannschaft...

Ja, erstens nach oben irgendwie nochmal rücken sollte und dann kennen wir die zweite Liga, das ist dieses Jahr auch nicht anders, die ist einfach dicht beisammen und da rutscht er einfach auch schnell ab.

Dann mit Trainierlagen in Folge war es wirklich auf einmal im Abstiegskampf zu diesem Zeitpunkt und da musste dann auf der Trainerposition was passieren und dann gab es den Impuls zu Stefan Leitl, der ja, das war ja auch nicht absehbar, Zeit hatte im Februar Hertha-Trainer zu werden, weil er dann doch relativ überraschend in Hannover entlassen worden war, Ende des Jahres 2024, obwohl er da eigentlich mit dem Aufstiegsrennen unterwegs war.

Das war ja auch eine Konstellation, die niemand vorhersehen konnte.

Stefan Leitl war auch schon, bevor dann Christian Fjell, härter Trainer wurde, Kandidat bei den Berlinern.

Damals aber eben noch Hannover gebunden und das war dann auf einmal anders und das hat sich ja auch ein Stück weit begünstigt, dass man sich dann wirklich von Fjellow getrennt hat und Stefan Leitl geholt hat.

Ja, er wurde wenig später vorgestellt, schon als Nachfolger, hat André Mijatovic als Co-Trainer mitgebracht und hat mit einem alten Bekannten hier in Berlin bei Hertha BSC.

Mijatovic saß auch gleich bei der Vorstellungs-PK mit auf dem Podium und hat echt für ein bisschen gute Laune gesorgt.

Das war in dieser Situation wirklich dringend erforderlich.

Ich erinnere mich noch gut daran, der Februar in Berlin, ja, graues Winterwetter, nass, kalt und dann bei Hertha alles Kacke.

und dann kommt André Mjatovic dahin und macht ein paar gute Gags.

Berlin ist immer noch genauso groß wie früher, der Weg vom Kaiserdamm ist immer noch genauso weit wie zum Olympiastadion und ja, es wurde da schon deutlich, dass erinnere ich mich, dass die Erkenntnis war, dieser Vorstellungsprekade, dass die beiden echt ein richtig eingeschworenes Team sind und dass sie sich die Arbeit so ein bisschen aufteilen und jetzt finde ich in der Rückbetrachtung auf den Februar ist es schon, erstaunlich, dass André Mjatovic gar nicht mir so prominent öffentlich auftritt.

Also es gibt immer mal wieder die Szenen, haben wir ja hier auch besprochen nach dem Einspiel.

Ich meine, es war das Heimspiel gegen Münster, wo er dann Kevin Sesser zusammengefaltet hat an dieser Aktion.

Aber André Mjatovic hält sich schon durchaus im Hintergrund.

Aber er verrichtet seinen Job natürlich in gewohnter Manier, wie man es von ihm als Hertha-Verteidiger auch kannte.

Kompromisslos.

Und vielleicht auch mit dem Aufstieg belohnt.

Nein, wir wollen jetzt nicht vorgreifen auf den alten Kapitän.

Nein, es war absolut so, dass da einfach Erfahrung auf einmal dann da war, auch Zweitliga-Erfahrung.

Das ist ja das, was dann auch Christian Fell ein Stück weit vorgeworfen wurde, dass er eben nicht allzu viel Zweitliga-Erfahrung hatte vor Hertha.

Das hat man bei dem Du dann, ja, Doric Leitl, einfach gemerkt, dass da viel mehr an Spielerfahrung und Erfahrung in der Zweitliga dahinter ist.

Und wie du sagst, dafür, dass er da mit auf der PK saß, was jetzt auch nicht besonders gewöhnlich ist, dass der Co-Trainer mit auf der AntrittspK des neuen Cheftrainers unterwegs ist, ist er jetzt etwas in den Hintergrund gerückt medial, aber Stefan Leitl, Zeigt ja auch gute Präsenz auf Pressekonferenzen und Interviews.

Der braucht ja gar keinen Co-Piloten eigentlich mehr an seiner Seite, was das angeht.

So und die beiden zeigten dann ein anständiges Debüt gegen Nürnberg.

Ein 0 zu 0, was sicherlich nicht begeisternd war damals, aber halt eben für die Lage passend war.

Nach drei Niederlagen in Folge.

So dachte man, es wäre möglicherweise ein kleiner Schritt nach vorne.

Aber dann folgte das erste Spiel im März.

Auswärts in Elversberg, das zweite Spiel unter der Leitung von Stefan Leitel zur Halbzeit 0 zu 4.

Was für ein Wahnsinn.

Wie erinnerst du dich an dieses Spiel?

Also das war ja unglaublich.

Ich war vor Ort in Elversberg, war auch zum ersten Mal da und das ist ja eh schon kurios, weil das Stadion damals noch keine Baustelle war.

Kurzer Einwurf, aber noch von meiner Seite die Hymne von Elversberg hat den Kollegen Gorgers nachhaltig begeistert.

Und das immer noch wieder.

Die Elf.

Unsere Elf.

Nein, aber wir wollen über Hertha sprechen.

Nee, muss man auch an der Stelle wirklich, weil, ja, das war, das war, wie gesagt, eine durchwachsende Saison, habe ich gerade schon angesprochen, aber es war trotzdem der Tiefpunkt der Saison, obwohl natürlich der Tiefpunkt war der Tiefpunkt.

Der nächste Tiefpunkt und wo ist das Weizenbier?

Nein.

Es war richtig bitter, es war total verdient, dass sie da so zurückklangen.

Die wurden wirklich hergespielt von Elversberg, da war überhaupt nichts mehr mit Aufbäumen oder irgendeiner Art von defensiver Stabilität, die man sich da eigentlich erhofft hatte nach dem 0-0 gegen Nürnberg.

Elversberg war wirklich wie entfesselt, das hat man auch gemerkt, die Zuschauer sind da total mitgegangen, es war glaube ich noch Karnevalssaison und das hat dann auch noch gut ins Bild gepasst.

Ich erinnere mich an lustige Verkleidungen auf der Tribüne, die ich im Fernsehbild gesehen hatte und das zu diesem Spielstand, das war eine absurde Situation wirklich.

Also wirklich eine Demütigung, ein Stück weit zu dem Zeitpunkt und ja, ich habe es gerade angesprochen schon, das Stadion ist einfach kurios, weil es keinen Kabinenbereich in dem Sinne gibt, sondern du musst dich so als Gastmannschaft nebenan in so einem Containerdorf eigentlich umziehen und aufwärmen und dann irgendwie so über so eine halbe Baustelle rüberlaufen und ja.

In diesen Blechcontainer hat es wohl auch ordentlich gescheppert.

In der Halbzeit wurde dann im Nachhinein bekannt, da hat sich dieser Konflikt, und das war auch ein Thema in dieser Hin-, aber dann auch eben in der Rückrunde, dieser Konflikt zwischen alten und jungen Spielern, der ist da einmal richtig aufgebrochen.

Da gab es, wurde jedenfalls dann hinterher so berichtet, es ist auch zum Teil so verbrieft, dann quasi die Idee der jüngeren Spieler, wir könnten jetzt nochmal richtig loslegen und so 0-4 zur Pause, das können wir doch drehen, wir sind doch gut genug.

Und dann das entsprechende Kontra der älteren Fraktionen, die eigentlich glaube ich den realistischen Blick auf dieses Spiel hatten und wussten, was die Stunde geschlagen hat und ein Stück weit ist eben Stefan Leitl ja dann auch gefolgt, indem er umgestellt hat.

Und da lag dann aber einmal offen, dass durch diese Mannschaft ein Stück weit ein Riss geht, dass das eben keine Einheit wirklich ist, sondern dass es da Fraktionen alt gegen Jungen gibt.

Es war natürlich auch eine besondere Konstellation.

Ich meine, es war eine Mannschaft mit sehr talentierten Jungspielern, die dann aber auch innerhalb dieser Saison schnell zu Leistungsträgern geworden sind.

Eben der angesprochene Derry Scherhand, Ibo Maser einfach aufgrund seines Talents, seines Vermögens.

Dann aber eben auch noch erfahrenere Spieler, Flonier Lechner sei da genannt, der eben auch noch eine tragende Rolle gespielt hat in der Saison.

Und das hat nicht zusammengepasst und das hat dann glaube ich auch Stefan Leidl schnell gemerkt, allein anhand dieser Halbzeitpause, dass da etwas grundsätzlich nicht stimmt in der Mannschaft.

Aber du hast die Umstellung schon angesprochen und es war der Tiefpunkt aller Tiefpunkte, aber es war irgendwie auch so ein bisschen dann der Anfang davon, dass es doch noch die Wende gab und dass es besser wurde, denn in der Halbzeit erfolgte diese Umstellung auf Dreierkette und zumindest kassierte Hertha ein weiteres Gegenüber, was an dem Tag ein Erfolg war.

Und Fabian Rehse spielte ab der nächsten Woche als Mittelstürmer.

Also Leitl hat dieses Debakel erlebt und er konnte einem ja wirklich leid tun in dem Moment, dass er relativ frisch ankam und sowas erlebte.

Und er hat die richtigen Schlüsse aber daraus gezogen.

Bevor wir aber mit den Profis weitermachen, machen wir einen kleinen Abstecher zu den Hertha-Frauen, die im März nämlich die Professionalisierung der Abteilung verkündet haben.

Es gab die teilweise Rückführung von Teams zu Hertha-Zehlendorf und das klare Leistungsbekenntnis, was ja auch dann, Im späteren Verlauf des Jahres durch Peter Görlich nochmal festgeschrieben wurde, der sich auf der Mitgliederversammlung sehr dafür eingesetzt hat, ein führendes Nachwuchsleistungszentrum im Frauenbereich bei Hertha BSC zu etablieren.

Dieses Thema mit dem Leistungsbekenntnis, das war absolut erforderlich in der Frauenabteilung, aber es hat auch wirklich Früchte getragen.

Also wir haben es dann gesehen in dieser Saison, 24, 25 hat Hertha BSC den zweiten Platz geholt, nur hinter den starken Frauen von Viktoria gelandet und jetzt sind die Hertha Frauen Tabellenführer in der Regionalliga.

Also da entsteht gerade schon auch was, das merkt man richtig.

Ja, die wollen es jetzt wirklich schaffen in diesem Anlauf und dann in die zweite Bundesliga oder in die zweite Liga aufsteigen bei den Frauen.

Und natürlich war es, glaube ich, auch trotzdem schweren Herzens, dass man da dann Nachwuchsteams wieder gestrichen hat, die man eigentlich schon aufgenommen hatte.

Das kam ja alles aus Hertha-Zehlendorf, war ja eine Gesamtübernahme der Frauen- und Mädchenabteilung der Zehlendorfer.

Und es war schon ursprünglich die Idee, weil es ja auch fangetrieben war zu dem großen Teil dieser Antritt im Frauen- und Mädchenfußball bei Hertha, möglichst vielen Frauen und Mädchen in Berlin die Möglichkeit zu geben, für Hertha aufzulaufen und für Hertha zu spielen.

Und insofern war es natürlich dann schon ein schwerer Schritt zu sagen, wir streichen Mannschaften wieder ein.

Es hat natürlich aber auch nicht nur Gründe der Konzentration auf Leistungsteams.

Da geht es auch um praktische logistische Fragen.

Im Olympiapark haben ja sowieso nicht alle Mannschaften Platz, um zu trainieren.

Das hat natürlich dann auch Frauen- und Mädchenteams getroffen, die teilweise doch noch bei Zehlendorf weiter trainiert haben, weil dann da mehr Flächen waren.

Also das war ein Für und Wider und jetzt gab es dann eben das Bekenntnis zur Leistung, wie es Peter Görlich nennen würde, schon damals.

Und aktuell sieht es ganz gut aus, wie die Frauen bei Hertha unterwegs sind.

Es gibt ja mit Arne Noske als Vizepräsidentin eine große Fürsprecherin der Frauenabteilung, die im Verein sehr prominent platziert ist, die auch ein gutes Standing genießt inzwischen und die auf den Mitgliederversammlungen regelmäßig auftritt und die Belange der Frauenabteilung dort vertritt.

Und man merkt, wie konsequent und konstant das Thema immer wieder hochkocht, dass das jetzt nicht nur so ein Aufflammen ist, sondern dass das echt verankert ist im ganzen Verein.

Ja, weil natürlich speziell der Frauenfußball gerade weiter auf seinem Hoch unterwegs ist.

Also das merkt man ja auch übergeordnet bundesweit, dass es da ganz neue Entwicklungen ganz aktuell gibt.

Stichwort Gründung des Liga-Verbands und so weiter.

Also da ist einfach viel, viel los gerade und Hertha war immer spät dran mit dem Frauenfußball, steigt jetzt eben richtig mit ein und deswegen ist das gerade noch rechtzeitiges Timing, würde ich sagen und es scheint aber wie gesagt in die richtige Richtung zu führen aktuell.

Wo es im März noch nicht in die richtige Richtung ging, was für eine Überleitung war bei den Profis der Männer.

Nach dem Debakel in Elversberg folgte das Heimspiel gegen Schalke.

Ich erinnere mich, ich war in Braunschweig auf Wohlestation währenddessen noch und ich hatte wirklich überlegt, das war am Wochenende, ob ich für den einen Tag nach Berlin fahre, einfach nur um dieses Spiel mitzuerleben, weil es war, glaube ich, so in meiner Erinnerung der erste gefühlte richtige Frühlingstag, tolles Wetter und dann natürlich durch den riesigen Gästeanhang von Schalke ein wahnsinnig volles Stadion.

Aber das Spiel geht mit 1 zu 2 verloren.

Hertha ist am Abgrund angekommen.

Ein unglaublicher Chancenwuch.

Auch das war ja ein Spiel, Schalke damals noch nicht die Topmannschaft von heute, die hier von der Kollegin Bödeling natürlich schon immer hochgelobt wurde.

Schalke hing da auch noch so ein bisschen leicht mit unten drin.

Und es war ein Spiel, was sich wirklich auch anfühlte wie Abstiegskampf, zweite Bundesliga.

Und Schalke macht aber das Tor.

Er hatte einen unglaublichen Chancenbucher erlebt.

Also Fabian Rehse mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich damals, wenn ich mich recht erinnere.

Aber Schalke macht nochmal das 2 zu 1 und dann in der Nachspielzeit gab es eben diese eine Aktion nach der nächsten.

Also es gab Luca Wollschläger, der knapp am Ball vorbeirutscht, wirklich nur um Zentimeter.

Es gab Martin Winkler, der eine aberwünsige Torchance vergeben hat.

Also das war der Abgrund, wirklich eine Platz 14, nur noch drei Punkte Vorsprung auf Platz 16.

Hattest du da mal zu den Gedanken, das kann hier echt richtig nach hinten losgehen diese Saison noch?

Ja, zumindest zu dem Zeitpunkt hat es sich einfach komplett nach Abstiegskampf angefühlt und das war ja eigentlich verrückt dafür, dass wir eine Mitgliederversammlung im November des Vorjahres hatten, wo Tom Herrig unter anderem dastand und gesagt hat, Christian Ferd hat als Trainer die Ziele übererfüllt und die Ausrichtung halt eine ganz andere war und dann war man auf einmal wirklich im Abstiegskampf der zweiten Liga angekommen und ja, zu dem Zeitpunkt, auch wegen so eines Spiels, wo dann irgendwie auch vieles gegen dich läuft, wo du einfach Pech hast, Klar bist du irgendwie an dem Punkt, wo du denkst, boah, das kann auch noch richtig schief gehen, trotz aller Qualität im Kader.

Einfach weil jetzt offenbar sich alle Fußballgötter gegen dich verschworen haben und es jetzt richtig, richtig schief läuft, was da passiert.

Bemerkenswert ist es aber auch in der Rückschau, wenn ich mich richtig erinnere, hat sich Stefan Leitl nach dem Spiel auch gegründet.

Und ausgestrahlt, ja, Niederlage zu Hause, tut weh, schwierige Situationen.

Aber wir hatten Chancen, es war kein Spiel, was man verlieren muss.

Also hat so ein bisschen das, was wir diese Saison auch erkannt haben, schon damals in den Klub ins Team getragen und auch nach außen vor allem kommuniziert, dass er losgelöst vom Ergebnis eigentlich zufrieden ist mit dem Auftritt der Mannschaft.

Und das sollten wir dann mitbekommen, kann so eine Mannschaft wirklich stärken und auch voranbringen und das ist vor allem auch eine Art Philosophie von Stefan Leitl, dass er sich auch nach solchen Spielen hinsetzt, sich vor die Mannschaft stellt und sehr analytisch, sehr nüchtern auf diese Spiele guckt, egal in welche Richtung sie ausschlagen.

Ja, und er wurde belohnt für genau diesen Ansatz in der Woche drauf, das 5 zu 1 in Braunschweig.

Es war der glückliche Zufall, dass ich dort gerade die Station hatte und da sein konnte dann für die Morgenpost und ich weiß noch, ich hatte echt, ein Kribbeln im Bauch vorher, weil es um alles ging für Hertha.

Also Braunschweig war der Tabellen-16.

Damals, war drei Punkte hinter Hertha und es war echt das Spiel, wo er die ganze Saison dann umkippen kann und wo Hertha richtig mit auf die Abstiegsplätze reingezogen werden kann.

Aber es geht alles.

5 zu 1, Fabian Rehse mit maßgeblichem Anteil, Derri Scherhand mit maßgeblichem Anteil da.

Schon zur Pause stand es 3-0.

Wir gucken uns auf der Pressetribüne egal ob Braunschweiger Journalist, Berliner Journalist, alle verdutzt an.

Was ist hier denn los?

Also wir haben mit vielem gerechnet, aber nicht damit.

Und Hertha feiert diesen spektakulären Sieg in Braunschweig und auch da sehr interessant Stefan Leitl danach.

Es war der große Befreiungsschlag.

Es war für ihn der erste Sieg und er guckt auf der Pressekonferenz wie drei Tage Regenwetter und so ein bisschen also auch da nicht zu sehr vom Ergebnis ablenken lassen.

Kopf bewahren und das hat er da auch schon vermittelt.

Ja, genau.

Es war, glaube ich, auch so ein Spielverlauf, der natürlich total gepasst hat.

Du hast gesagt, 3-0 zur Pause.

Ich glaube, früh ist 1-0.

Und da hat man dann doch gemerkt in dem Spiel, dass Hertha qualitativ einfach anders unterwegs ist als der Rest der zweiten Liga oder gerade die Abstiegskandidaten in der zweiten Liga.

Also das wurde da schon deutlich, dass die Mannschaft viel mehr kann eigentlich.

Und wenn es dann darauf ankam in dem Fall, hat sie es auch abrufen können.

Also das erleben wir auch ab und zu jetzt heute noch.

Hin und wieder mal.

Im April schließlich hat sich die Lage beruhigt.

Hertha ist stabilisiert und auf einer ungeschlagenen Serie.

Der Höhepunkt des Aprils damals ist 1 zu 0 beim damaligen Tabellenführer 1.

FC Köln.

Fabian Rehse trifft wie Arjen Romm, man kann es nicht anders sagen.

Das war ein Tor in genau der Maniere, schön über halbrechts nach innen gezogen, dann Schlenzer ins lange Eck und das war dann eben so ein Highlight-Moment, wie du auch sagst, das Potenzial ist da.

Köln war damals die Mannschaft der Stunde, es war schon abzusehen, dass das wohl Richtung Aufstieg gehen wird und Hertha kann dort gewinnen und man hatte wirklich das Gefühl, okay, das Schlimmste ist abgewendet, Hertha ist wieder da und gerade in Köln, wo es ja die letzten Jahre auch ein paar nicht ganz so glückliche Auswärtsspiele gab, Stichwort DFB-Pokal zum Beispiel.

Hat das einfach wahnsinnig gut in diesem Moment, dass man sieht, ey, da ist ja doch noch was.

Ja, also eigentlich ein typisches Stefan-Leitl-Spiel, 1-0 gewonnen.

Das sollte sich auch noch dann durchziehen als Muster in den kommenden Monaten.

Und genau, Fabio Reza hängt das Ding da in den Winkel, auch für ihn ein absolutes Highlight.

Und er hat ja wirklich viele schöne Tore auch geschossen in der vergangenen Rückrunde.

Und auch da, finde ich, muss man ja sagen, hängt ihm das ein Stück weit nach in dieser Saison, weil wir viel drüber geredet haben und vor allem die Fans natürlich sehr viel diskutiert haben, wo bleiben die Tore aus dem Spiel heraus.

Jetzt hat es endlich mal geklappt in Fürth.

Aber durch diese vielen individuellen Highlights, die sie natürlich vor allem in Toren niedergeschlagen haben, ist halt die Erwartungshaltung an Fabian Rehser auch noch weiter gewachsen in diesen Monaten damals.

Hat er eine unglaubliche Serie auch hingelegt, was Tore angeht.

Das war, wenn ich es nochmal richtig nachgeschlagen habe, sein sechstes Tor im vierten Spiel nacheinander zu dem Zeitpunkt.

Also der war sowas von on fire, war ja glaube ich am Ende auch bester Saisontorschütze bei Hertha, obwohl er nur ein halbes Jahr mitgespielt hat, also ein Kollege Wahnsinn.

Und da passte dann einfach viel, da waren glaube ich zwei Doppelpacks davor und man hatte das Gefühl, das ist vielleicht auch so ein bisschen diese Connection mit Stefan Leitl, den er ja schon kannte von früher und da hatte man das Gefühl, da ist ja auch irgendwie zwischen Bestenspieler, Führungsspieler und Trainer was entstanden oder wurde was wieder aufgelegt, was schon mal da war.

Und das hat einfach, glaube ich, allen gut getan, die es mit Hertha halten, diese Phase, diesen Fabian Rehse zu erleben und plötzlich war irgendwie gar nicht mehr so sehr akuter Abstiegskampf, sondern da war so richtig Hoffnung auf mehr und auf bessere Zeiten schon wieder spürbar in der Zeit.

Ja, dieses Aufblühen von Fabian Rehse war vor allem durch die Positionsumstellung ja bedingt auf die Rolle des Mittelstürmers, wo Stefan Leite damals gesagt hat, das ist eigentlich gar nicht so seine Lieblingsposition, aber er tut es eben im Dienste der Mannschaft, weil die Mannschaft das gerade braucht und es wurde mit dieser aberwitzigen Torquote zurückgezahlt.

Und das ist ja auch eine Tendenz, die uns noch...

Einige Diskussionen geshared hat im Verlauf dieser Saison dann.

Also das war das Lieblingsthema in den Kommentarspalten in den ersten Spielen der neuen Saison, wann Fabian Resene endlich wieder auf die linke Seite zurückgeht.

Und das war ja wirklich auch erstaunlich.

Er spielte in dieser Stürmerrolle und auch da ging ja in der neuen Saison dann wirklich wenig für ihn zusammen.

Und Leitl hat immer wieder darauf verwiesen, wie er eben in dieser abgelaufenen Saison dann damals performt hatte in dieser Stürmerrolle und sobald er zurück jetzt auf dem klassischen Flügel war, performte er wieder.

Also wie es so manchmal ist im Fußball, mal gelingt es, mal gelingt es nicht und mal hat man irgendwie diese Tendenzen und diese Serien und dann passt es einfach rein.

Ja, es gibt da keine Gesetzmäßigkeiten, das ist schon kurios, ich hätte vor ein paar Tagen die Chance mit Tjag Ernst zu sprechen, auch über dieses Thema und hat auch gesagt, es ist manchmal nicht erklärbar, warum Fabi Reza als Mittelstürmer so abgeliefert hat.

Diese Saison hat es wenig geklappt und dann muss man wieder zurück umstellen.

Sprechen wir bestimmt nochmal drüber, wenn es jetzt in diese Saison reinragt, aber das spricht ja auch ein Stück weit für Stefan Leitl, dass er immer diese Flexibilität an den Tag legen kann.

Das Auswärtsspiel in Köln war auch ein großer Meilenstein für die Berliner Morgenpost, denn wir haben unseren ersten Live-Ticker während des Spiels geschrieben, den ihr fleißig klickt und mitlest während der Spiele.

Vielen Dank dafür.

Es ist ein großer Spaß.

Man kann den einen oder anderen kleinen Gag reißen im Vorfeld mal.

Auch das macht uns große Freude.

Ich erinnere an das Auswärtsspiel in Kiel, falls das einer noch nicht gelesen hat.

Da haben wir uns in einer oder anderen maritimen Metapher verloren, aber schönes Format und auch das werdet ihr natürlich im Jahr 2026.

Wie gewohnt weiterhin erleben.

Dann gehen wir wieder auf große Fahrt.

So nämlich, es setzt die Segel Richtung 2026.

Wir bleiben aber erst noch im Jahr 2025 und im Mai erlebten wir noch einen Rückschlag von Hertha BSC, wo wir dann doch die Gewissheit erlangten, es ist alles wie immer auswärts in Münster.

Hertha ist noch nicht auf dem Weg zum Aufstiegsaspiranten.

Es gab eine ziemlich glatte 0 zu 2 Niederlage zur Freude der Familie Bördeling, wie ich eben angedeutet hatte.

Ich erinnere mich, dass Ingas Vater nahezu neben uns im Pressebereich saß und sehr froh lockte.

Es war für Hertha damals zu verschmerzen, weil die Saison mehr oder weniger gelaufen war.

Und einfach nochmal so ein Warnschuss auch irgendwie zur Rechenzeit.

Hey, wir sind noch nicht da, wo wir sein müssen.

Ja, das auf jeden Fall.

Aber genau, die Saison war eben auch schon am Austrudeln.

Und es war klar, es geht jetzt eigentlich nicht mehr nach oben oder unten.

Und deswegen war das Spiel dann vielleicht auch ein Stück weit weg.

Zu vernachlässigen.

Aber ich finde das Muster, was sich da abgezeichnet hat, ist das, und ich kann es jetzt sagen, weil Inga nicht mehr in unmittelbarer Nähe ist, dass sich Hertha gegen kleine Mannschaften doch sehr schwer tut und dann da Probleme bekommt.

Und das sollten wir ja auch später dann noch öfter erleben.

Und das hat sich da irgendwie schon so ein Stück weit manifestiert in dem Spiel.

Es war der vorletzte Spieltag in Münster und dann beim letzten Spiel zu Hause gegen Hannover erlebten wir ein emotionales Feuerwerk der Gefühle.

In jeder Hinsicht.

Es gab die großen Abschiede von Ibo Maser, Jonjo Kenny, Florian Niederlechner unter anderem.

Sehr verdiente, sehr beliebte Spieler, die ihren Wechsel schon verkündet hatten.

Der Abgang von Derri Scherhan stand damals noch nicht fest, deswegen wurde er auch noch nicht verabschiedet.

Vielleicht wird das möglicherweise 2026 beim Pokalspiel gegen Freiburg noch nachgeholt, irgendwie im Kontext.

Müssen wir mal sehen.

Was wir aber natürlich auch erlebt haben, abseits der ganzen Abschiede, war die große Fabian-Rese-Mania.

Also die Vertragsverlängerung, es war den Tag, den Abend vorher schon durchgesickert, dass es passieren würde und ich erinnere mich in der S-Bahn auf dem Weg zum Stadion, wie in jeder Gesprächsgruppe war das einzige Thema, wann werden sie es verkünden, wann werden sie es wie sagen und dann.

Ich saß mit Inga im Stadion und wir gucken das ganze Aufwärmen völlig fixiert auf Fabian Rehse und dann zum Ende des Aufwärms schrieb Inga den atemlosen Satz in den Live-Ticker, Fabian Rehse wird an der Seitenlinie verkabelt aus.

Und dann folgte eben das, was ich später in der Einzelkritik als Regierungserklärung eines Kandidaten für den Regierenden Bürgermeister beschrieben habe.

Für die Stadt Berlin, für die Leute, für alle verlängere ich meinen Vertrag, Und das brandete ein Jubel auf, wie als wenn das erste Tor schon gefallen wäre, was später überraschenderweise im Spiel Fabian Rehse besorgte.

Also es war der große Triumph von Sportrektor Benjamin Weber natürlich auch.

Und so in diesem Gefühl, im Lichte dieses Jubels, dieses emotionalen Ausbruchs, hatte Hertha es doch geschafft, nach dieser sehr bescheidenen Saison die Leute irgendwie mit einem ganz guten Gefühl in die Sommerpause zu entlassen.

Ja, das ist eigentlich das Verrückte, dass du den Tiefpunkt der zweiten Liga eigentlich kennengelernt hattest in dieser Saison und am Ende, am letzten Spieltag das Gefühl hattest, nächstes Jahr wird unser Jahr.

Also nein, das war wirklich ein Highlight, muss man sagen, dieses Jahres aus Hertha-Sicht und es war auch wirklich ein Meilenstein für Hertha und für Fabian Rehse, weil er nach vielen Jahren mal wieder ein Spieler war, ein Profi ist, der wirklich für den ganzen Klub steht, der wirklich das Gesicht einer Mannschaft ist.

Also da hängt ja noch viel mehr dran als jetzt die Tore der Rückrunde damals, sondern er bringt ja einfach sehr viel mehr mit durch seine Persönlichkeit, auch durch sein Auftreten.

Und wie gesagt, dadurch hat man natürlich auch ein Stück weit die schmerzhaften Abgänge, zum Beispiel von Ibo Maser, wegstecken können zu dem Zeitpunkt, emotional jedenfalls.

Weil man dachte, wenn uns hier der zu dem Zeitpunkt sicherlich formstärkste Spieler der zweiten Liga so die Treue schwirrt, auch mit einem vergleichsweise langen Vertrag, natürlich auch gut bezahlt ist für ihn, aber es war ja ein Statement, das er bis 2030 unterschrieben hat, weil klar war, er hat viel vor mit Hertha und das hat Euphorie entfacht, ein Stück weit.

Dann noch getragen dadurch, dass Michael Cuisance zuvor schon verlängert hatte, das wurde auch schon vorher kommuniziert von Hertha, das war natürlich auch geschickt gemacht, unter anderem von Benjamin Weber, wo man natürlich damit auch Fabian Rehse das Signal gesendet hat, wir halten hier noch einen wichtigen Spieler, lass uns darauf aufbauen.

Und das war auch ein Signal, was man in die Liga gesendet hat, dass man jetzt eigentlich beginnt anzugreifen.

Man hat auch gezeigt, man hat aus den Fehlern der Vorjahre gelernt und versucht, so früh wie möglich ein Gerüst an Spielern zusammenzubauen.

Wurde dann hinterher vielleicht auch ein Stück weit unterschätzt, wie sehr die Abgänge dann doch schwerwiegen der anderen Spieler.

Aber zu dem Zeitpunkt war so das Gefühl, Hertha baut sich da die nächste Star-Truppe zusammen, beziehungsweise hält halt die Säulen und die Aushängeschilder der Mannschaft in den eigenen Reihen.

Und damit war nach der Saison natürlich nicht zu rechnen.

Ich kann mich erinnern, wir haben im Frühjahr drüber gesprochen und auch berichtet, dass Hertha da irgendwie der komplette Ausverkauf droht, weil die Saison so grottig gelaufen ist, wie sie gelaufen ist zu dem Zeitpunkt und man nicht dachte, die würden das schaffen, nochmal ein Jahr eine Truppe zusammen zu zimmern, die mit Ambitionen in die Saison gehen kann.

Diese Ambitionen, dieses gute Gefühl spiegelt sich dann auch wieder am Montag drauf nach dem letzten Spiel.

Unsere erste immer härter Live-Show, Inga hatte es eben schon angesprochen, im Biergarten Caprivi in Charlottenburg.

Ganz, ganz toll, dass ihr alle da wart.

Es war ein toller Sommerabend mit einem noch etwas besseren Wetter, was hätte sein können.

Aber man muss sich auch noch steigern können.

Das ist auch das Stichwort.

Man weiß es natürlich immer nie und die Planungen sind schon immer, es ist immer nicht ganz leicht, sowas auf die Beine zu stellen.

Aber wir geben unser Bestes, dass es auch 2026 zum Saisonabschluss wieder eine Live-Show geben wird.

Bleibt da einfach am Ball und dann halten wir euch auf dem Laufenden, wie es damit aussieht.

Aber wir schreiten weiter in den Juni, in die Sommerpause.

Man denkt, wie wir gerade erklärt haben, die Saison gut zu Ende gegangen.

Es ist irgendwie mit einer ganz guten Stimmung gelaufen.

Und jetzt ist ja eigentlich alles bereitet für eine ruhige Sommerpause, aber nicht mit Hertha BSC natürlich, denn dann ploppte Anfang Juni auf einmal die Nachricht auf, dass die Vermögenswerte von 777, sprich auch die Anteile von 777 an Hertha BSC, versteigert werden.

Und da wusste man natürlich auf einmal gar nicht, was ist jetzt denn los?

Wo geht das denn jetzt hin?

Und das war eine höchst undurchsichtige Aktion, die damals auch für uns als Berichterstatter schwer zu überblicken war, weil das eine Versteigerung war, die halt in den USA stattfand mit Zeitverschiebungen und so weiter und so fort.

Dachte man kurz vielleicht, okay, was passiert jetzt?

Es gibt jetzt hier einen ganz großen Wechsel und im Nachhinein in der heutigen Betrachtung muss man noch sagen, es ist doch irgendwie verhältnismäßig wenig passiert und es ist immer noch ein schwieriges Thema einfach.

Ja genau, so viel Konsequenz hat es eigentlich gar nicht.

Am Ende war es dann fast ein formaler Akt, weil ACAP irgendwie linke Tasche, rechte Tasche, keine Ahnung, die Anteile halt selbst ersteigert hat, die sie irgendwie de facto schon gehalten hatten.

Und ja, es bleibt irgendwie schwierig da durchzusteigen, wie generell in diesem ganzen Konstrukt, was die ganzen Investoren der letzten Jahre angeht und die Anteile und so.

Das wird ein leidiges Thema bleiben.

Man hört aus dem Verein, das hat auch Ralf schon zuletzt gesagt, dass A-Cap nach dem Käufer sucht.

Es wird irgendwann soweit sein, dass die Härteanteile nochmal veräußert werden.

Das steht, glaube ich, fest.

Es ist aber völlig unklar aktuell, was die eigentlich wert sind, wie viel ein Käufer zahlen müsste, wen es überhaupt reizt.

Es ist natürlich auch inzwischen klar, Hertha als Verein, was die Vereinsspitze angeht, die es jetzt eben gibt seit einiger Zeit.

Und auch die Fans natürlich, das ist jetzt nicht die Basis für offene Arme für irgendwelche etwaigen Investoren.

Den Ruf hat sich Hertha inzwischen natürlich auch erarbeitet.

Gleichzeitig ist es aber so, dass natürlich der Traum, der Wunsch der Fans ist, die Anteile selbst kaufen zu können.

Da wissen wir aber auch, das ist finanziell herausfordernd.

Da muss man sehr oft Gönner und finanzstarke Partner bauen, die es gut mit Hertha meinen.

Dass es die gibt, wissen wir spätestens seitdem der ganzen Anleihe-Thematik, aber trotzdem, das wird uns glaube ich noch weiter beschäftigen, das Thema und das bleibt schwierig zu greifen.

Freut euch auf den Jahresrückblick 2026, wo wir auch da wieder ausführlich wahrscheinlich über dieses Thema sprechen werden.

Zunächst im Juni 2025 präsentiert Hertha BSC auch das neue Trikot mit einem neuen Ausrüster.

Das erste Mal seit 26 Jahren nicht mehr Nike.

Die Briten von Castora haben übernommen.

Es gab ein schönes Wandgemälde in Berlin, mit dem das durchaus bedeutungsschwanger auch verkündet wurde.

Sicherlich kein schlechtes Hertha-Trikot, blau-weiß in Grundzügen, da ist man nie ganz verkehrt mit natürlich.

Was später folgte, war natürlich noch das Chaos und die herrliche Schlagzeile, dass Herthas Trikot nicht für den Spielbetrieb zugelassen ist einfach.

Also das war so ein bisschen so ein kleines Marketing-Merchandise- Desaster.

Da ging auf jeden Fall eine Ära zu Ende nach 26 Jahren mit Nike und Nike hat ja auch wirklich alles mitgemacht bei Hertha von Champions League bis Abstieg.

Müsste, glaube ich, Champions League noch gewesen sein.

Und deswegen war das schon ein großer Schritt irgendwo.

Das hatte sich aber abgezeichnet, weil Nike einfach nicht mehr auf diesen Märkten unterwegs war.

Es soll wohl auch finanziell gar nicht so schlecht gelaufen sein für Hertha, was sie jetzt dafür bekommen, dass Castor sich ausrüstet, auch wenn es natürlich immer noch dann andere Wege sind, auf anderen Ebenen sich bemerkbar macht, dass da neue Ausrüster unterwegs ist.

Und das ist wohl auch so, habe ich mir sagen lassen, dass bei der Jagd nach Talenten das doch ein Nachteil ist tatsächlich, wenn man nicht mehr mit Nike locken kann und werben kann als Verein, sondern da sind dann so in der Gruppe der wirklich jungen, jungen Spieler und Talente Sachen von Castor gar nicht so gefragt.

Also an der Front muss sich Hertha was Neues einfallen lassen, aber das sind so die kleinen Trennungsschmerzen gewesen.

Hertha, ja, nicht nur Talente, sondern auch im Sommer auch einen neuen Sportchef, einen neuen Geschäftsführersport und es kursierten die verrücktesten Namen.

Es war wirklich wieder ein Sommer, wie für Hertha BSC im Buche steht irgendwie, dass man auch im Rest der Republik aufmerksam wurde auf Hertha BSC.

Was ist da denn schon wieder los?

Es kursierten die Namen Ralf Rangnick, Oliver Kahn und, und, und.

Also es war der Wahnsinn.

Wenn man so darauf zurückblickt heute, das war eine verrückte Zeit.

Ja, das ging Woche für Woche, Tag für Tag eigentlich, was da an Kandidaten und möglichen Gesprächen und Schlagzeilen hinterherging.

Eine heiße Aktie war Jonas Bolt.

Das ist ja auch bekannt oder eigentlich relativ sicher, wie konkret da Gespräche auch geführt wurden zwischen Jonas Bolt und Hertha.

Dann gab es zwischendurch auch das Gerücht und die Berichterstattung, dass offenbar verschiedene Personen bei Jonas Bolt unabgesprochen voneinander bei ihm angefragt haben für verschiedene Jobs.

Also auch völlig irre eigentlich, wenn man darüber nachdenkt und zeigt auch so ein Stück weit, wo Hertha herkommt, was so Strukturen und Organisationen angeht.

Und es fiel dann auch damit zusammen natürlich mit der Verkündung des Endes der Amtszeit von Tom Herrig, das wurde Ende April kommuniziert, dass er aufhören würde auch nach über 20 Jahren im Verein und zum Sommer hin den Verein dann vorzeitig.

Also es war klar, dass da quasi auch ein Bruch ansteht.

Und ja, es war eine verrückte Zeit, weil wie gesagt, es gab so viele Namen.

Auch diese Streuung von Rangnick Kahn, auch über Jonas Bolt.

Also da wusste man ja auch gar nicht teilweise, wonach sucht denn Hertha eigentlich?

Nach welchem Profil und wohin soll es denn gehen?

Und offenbar wusste das Hertha auch teilweise selbst nicht.

Beziehungsweise ist dann eben doch immer noch ein großer Verein, der mit vielen Stimmen spricht.

Konnte man jedenfalls raushören.

Jonas Boll zum Beispiel, die Gespräche waren dann irgendwie am Ende so, dass sich da beide Seiten eben nicht gefunden haben.

Es klang so ein bisschen durch, dass bei ihm dann auch so irgendwie der Eindruck entstanden sein soll, dass sich Hertha gar nicht so weit verändern möchte, wie es wohl nötig wäre.

Gleichzeitig war, glaube ich, Hertha nicht so recht, wie viel, ja...

Entscheidungskompetenzen er dann für sich eingefordert hat, hat so ein bisschen gezeigt, dass das eine schwierige Suche war und die ja dann auch wirklich vergleichsweise spätestens abgeschlossen wurde.

Ja, da kommen wir später noch zu, aber dieser Prozess im Sommer zeigt ja auch ein altes Thema, was auch immer wieder aufploppt auf die Mitgliederversammlung, das Thema von Internas, die in die Öffentlichkeit durchgestochen werden, was Hertha in diesem Sommer völlig aus der Kontrolle verloren hat.

Also das ist völlig eskaliert und war nicht im guten Sinne des Vereins, dass das so natürlich durch die Medien geht und dass man sich ja wirklich im ganzen Land fast schon lustig gemacht für bei Hertha BSC, also die Vorstellung, was hier los gewesen wäre, wenn Oliver Kahn unterschrieben hätte, dann wäre hier nochmal ganz was anderes los gewesen.

So ging es aber zunächst im Juli dann ohne Sportchef ins Trainingslager nach Kitzbühel.

Dort gab es nicht den ganz großen Knall mit so etwas wie der schwerwiegenden Riese-Verletzung in der Vorsaison, aber dann doch so viele vielfältige kleine Probleme, hier mal eine Krankheit, da mal eine Verletzung.

Die am Ende dann eine strukturierte Vorbereitung doch ziemlich erschwert haben.

Also es ging zum Beispiel das Thema mit dem Wunschsystem von Stefan Leitl, was er schlicht einfach nicht spielen oder einstudieren lassen konnte, weil die Spieler dafür nicht da waren, die immer wieder verletzt waren.

Also rückblickend war das doch ganz schön kompliziert.

Ja, also Hertha ist wirklich von Tag 1 der Vorbereitung verletzungsgeplagt in die Saison gegangen.

Während der Vorbereitung hat sich ja zum Beispiel Pascal Clemens noch sehr schwer verletzt, also da ploppte ja auch fast jede Woche irgendwie eine neue Hipsbotschaft irgendwie, bei Hertha auf und deswegen war das eine schwierige Vorbereitung und für Stefan Leitl eben auch mehr Herausforderungen als irgendwie gezielt sich auf die Saison einzustellen.

Gleichzeitig war aber glaube ich so in den Grundzügen der Kader immerhin schon mal klar, es war auch, Ja, absehbar, dass nicht sowas passieren würde, was Christian Fjell im Vorjahr passiert ist, dass auf einmal Leistungsträger noch wegverkauft werden, kurz vor Saisonstart oder schon nach Saisonstart.

Das war wiederum natürlich dann beruhigend, aber klar, die Verletzungsmisere hat es ein Stück weit zunichte gemacht, sich da ja von Anfang an mit Voller Kraft quasi auf die Saison einstellen zu können.

Was die Stimmung aufhellte, war die Verpflichtung von David Kovnatski kurz nach dem Trainingslager, der so ein bisschen schon als Königstransfer gesehen wurde, angekündigt wurde auch.

Er war der dringend benötigte weitere Stürmer, der dann zu Hertha kam und letztendlich auch in einer Transferperiode, wo Maurice Krattenmacher, Niklas Keube, Leon Jensen, Paul Seguin, Sebastian Gröning neu zu Hertha BSC kamen.

Aber schon alles mit Namen, die in der zweiten Liga durchaus Gewicht und eine Präsenz haben, wo ja auch Benjamin Weber im Vorfeld gesagt hat, wir haben die Strategie geändert auf dem Transfermarkt.

Und wenn man sich anschaut, diese Spieler heute, also Leon Jensen ist verletzungsgeplagt, Paul Seguin war es am Anfang, ist heute nicht mehr wegzudenken aus der Berliner Mannschaft.

Niklas Kolbe kommt immer besser rein, Maurice Krattenmacher hat seine Momente, Kovnatski war zwischendrin ein wichtiger Torjäger.

Also ich würde sagen, es ist noch keiner so hundertprozentig voll durchgestartet, aber jeder hat es schon mal aufblitzen lassen, was da möglich sein kann noch.

Ja, es ist interessant, weil auch das war so ein bisschen Teil der schwierigen Rückrunde, dass zu Beginn ja vor allem die Transfers von Niklas Kolbe.

Leon Jensen und Sebastian Gröning durchgesickert waren und auch teilweise schon bekannt gemacht wurden.

Und da dachte man noch, ja gut, das ist jetzt wirklich eher Mittelmaß der zweiten Liga.

Also ob das der große Wurf ist, um oben anzugreifen, mal schauen.

Dann aber wie gesagt die Vertragsverlängerung von Quaisons von Rehse und dann eben auch so Namen wie Paul Seguin, David Kufnacki, die halt einfach nochmal ein neues Niveau auch reinbringen.

Das hat sich auch erst entwickelt, muss man sagen, dann während dieser Rückrunde bis in den Sommer hinein, dass man dann davon sprechen konnte, dass da Hertha auch hochwertig zugreift auf den Transfermarkt und wirklich nochmal angreifen möchte.

Ja, so ging es dann doch mit ganz guter Stimmung und ganz guter Aussicht zum Saisonauftakt auf Schalke.

Anfang August.

Von außen auch hereingetragen.

Also ich weiß...

Vor dem Saisonauftakt war Hertha nicht nur bei mir, klarer Aufstiegsanwärter und Aufstiegsfavorit.

Gar nicht mal so sehr auch, weil sie selbst erklärt haben, dass sie das angehen wollen, sondern weil man wirklich auf den Kader geguckt hat und auf die Namen geschaut hat und diese Rückrunde im Kopf hatte, Reeses, Topform im Kopf hatte.

Das hat alles dazu geführt, dass man nach Schalke gefahren ist und dachte, da spielt mindestens ein Aufsteiger.

Ja, es war wirklich so die Stimmung, dieses Jahr ist Hertha dran.

Das waren sich alle einig, auch weil es im Rest der Liga nicht so den ganz klaren Aufstiegsanwärter gab.

Und Schalke ist natürlich immer so ein großer Name, aber auch da war man sich ja nicht sicher, was die irgendwie liefern können würden.

Und de facto haben sie Hertha auseinandergenommen in der ersten Halbzeit, in der Anfangsphase.

Also ein schnelles 2 zu 0, was hochverdient war.

Und sie hatten Hertha völlig im Griff.

Also es gab dann spät noch das Anschlusstor durch Sebastian Gröning völlig aus dem Nix.

Aber es war ein dermaßen verdientes 1 zu 2, also die Niederlage.

Und was doch schon ziemlich desillusionierend war irgendwie.

Wie das immer so ist mit diesen Saisonauftaktspielen, die stehen so ein bisschen für sich genommen.

Das ist so ein bisschen wie das Pokalspiel, das seine eigenen Gesetze hat.

Wieder drei Euro ins Frasenschwein, aber es ging in die Hose und irgendwie hat das alle dann doch ziemlich rasant auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Ja, das war glaube ich selten so viel Euphorie um einen Saisonstart mit Hertha und auch selten ist Euphorie so schnell in sich zusammengefallen, weil wie gesagt, man hat sich einfach ganz anders das ausgemalt, weil man wie gesagt eigentlich aus einer Struktur kam, die gepasst hatte.

Dachte man, eingespieltes Team, Trainer, der schon halb ein Jahr mit der Mannschaft gearbeitet hat, da stimmt doch jetzt alles und dann eben Schalke, die ja auch eine durchwachsene Saison hinter sich hatten, Da könnte man auch gleich das erste Statement setzen, war, glaube ich, auch so ein bisschen das Gefühl.

Und ich weiß noch, dass so in den Tagen davor und auch rund um das Team war so, glaube ich, so ein bisschen diese Einstellung, naja, wir müssen da ja nur hinfahren und bespielen die und dann werden wir schon gewinnen, weil wir sind ja...

Qualitativ einfach besser.

So ein bisschen war das Gefühl, was rüberkam und das ging dramatisch schief.

Es half die Nachricht wenige Tage später, dass dann durchsiegerte die Woche, dass Peter Görlich der neue Geschäftsführer würde.

Es war nicht der große Name, der im Sommer zeitlich zu erwarten oder auch zu befürchten war, je nachdem, wie man da drauf geblickt hatte.

Aber dann doch einer, wenn man sich so ein bisschen damit auseinandergesetzt hat, wo man sich dachte, könnte schon passen.

Also er hat sich ja von so einer Personalagentur auch beraten lassen und wo man dann gesehen hat, okay das ist jetzt eher Nobody im Vorstandsfunktionärsbereich, also der halt nicht diesen Namen hat, aber der schon auch eine gewisse Erfahrung hat natürlich und der dann, wie wir später, das war dann am 1.9.

Die Vorstellung der Presskonferenz für klare Prinzipien steht auch einfach und durchaus sich selbst in der Lage sieht, aber auch den Anspruch hat, den Laden einmal aufzuräumen.

Und das hat Peter Görlich, wie man auch heute hört, vom ersten Tag an getan.

Ja, also genau, es war so ein Impuls, der einfach gesetzt wurde und so eine Art frischer Wind, eben weil es auch irgendwie glaube ich ein Name war, wo man nicht genau wusste, was man zu erwarten hat und weil er auch so ein Stück weit Professionalität eigentlich mit in den Vereinen gebracht hat, weil es eben einfach ein externer Name war zuerst.

Also es war ja eine Zeit, in der, Viele bekannte Namen sich bei Hertha getummelt haben in verschiedenen Funktionen, die zurückgeholt wurden, teilweise neu auf Posten gekommen sind und er war jetzt eben so ein externes Gesicht, was bewusst aktiv in den Verein reingeholt wurde und das hat glaube ich ein Stück weit geholfen dabei, ihm auch so einen Ruf zu verschaffen, dass er eben als Experte in den Verein kommt und nicht wegen seines Namens.

Es folgte ein müdes 0 zu 0 im ersten Heimspiel gegen die befreundeten Spieler von Karlsruher SC.

Ein Spiel, wo es Pfiffe gab auf der Tribüne am ersten, wo man schon merkte, okay, wer hochfliegt, kann tief fallen.

Das ist schon diese Erwartungshaltung, die da aufgebaut wurde.

Da sind die Leute echt enttäuscht.

Immerhin, kleiner Lichtblick an dem Tag, war, dass Hertha Geschichte geschrieben hat mit dem Einsatz von Kenneth Eichhorn, dem Debüt der jüngste Hertha-Spieler aller Zeiten, der jüngste Zweitligaspieler aller Zeiten.

Und man hat trotz diesem relativ trostlosen Ergebnis schon auch gesehen, was der Junge für Qualitäten hat.

Dennoch muss ich sagen, ich habe ihm damals noch nicht zugetraut, dass er so eine tragende Rolle im Verlauf dieser gesamten Hinrunde würde spielen können.

Das ist ja häufig so, wenn diese jungen Spieler mal reingeschmissen werden, dass sie dann so ein bisschen als One-Hit-Wonder irgendwie bleiben.

Aber Kenneth Eichhorn hat dieses Debüt, wo dann ja auch alle Medien im ganzen Land drauf aufgesprungen sind und darüber berichtet haben, hat er echt gut verkraftet.

Das ist, glaube ich, das, was man herausstellen muss bei ihm, diese mentale Reife, die einfach da ist, dass er von diesem ganzen Trubel um seine Person, dass er sich daraus überhaupt nichts macht und es echt geschafft hat, ein Stammspieler bei Hertha BSC zu werden.

Ja, und die rasantste Entwicklung ist ja auch einfach bemerksam.

Ich meine, wir haben darüber gesprochen und...

Im Januar des Jahres war er wirklich nur irgendwie Leuten, die sich intensiv mit dem Hertha-Nachwuchs beschäftigt haben, ein Begriff dieser Name.

Und dann steht er da gegen Karlsruhe.

Im August war das er, glaube ich, noch auf einmal mit auf dem Feld mit den Profis.

Und ja, wie du es auch gesagt hast, jetzt halt immer noch.

Also es war nicht dieses eine Zwischenhoch, was ja auch manche Talente hinlegen.

Er war ja auch mit dem Trainingslager, also er war schon natürlich präsent.

Aber genau, manche stürzen halt genauso schnell wieder ab, weil sie dann erstmal mental auch in ein Loch fallen oder weil es eben dann doch nur eine kurze Hochphase war.

Und ja, da hilft ihm sicher so dieses bodenständige Umfeld, was er auch hat.

Und wir erleben ihn ja jetzt leider nicht vor der Kamera oder im Interview oder so, aber was man eben so hört aus dem Verein auch und von Leuten, die mit ihm umgehen, sagen ihm auch, dass er sehr vernünftig ist, dass er eben weiß, wo er herkommt, dass er weiß, wie viel harte Arbeit da auch drin steckt und dass das alles nicht selbstverständlich ist.

Und das hilft, glaube ich, ihn da auch auf dem Boden zu behalten.

Aber wir haben ja vor kurzem auch hier im Podcast drüber gesprochen.

Es ist eben eine Entwicklung, die so schnell geht, dass sich auch viele andere große Vereine auf ihn aufmerksam werden lässt.

Und das bleibt sicher in den nächsten Wochen sogar schon Thema, was die Zukunft angeht von Kenneth Eichhorn.

Ein erstes großes Thema für 2026, was uns im neuen Jahr beschäftigen wird, wie auch der DFB-Pokal, dessen Reise begann in Münster im Spiel der ersten Runde.

Es war die Situation, dass Hertha nach diesem sehr schwierigen Start in die Zweitliga-Saison, ich glaube Stefan Eitel hat gesagt, echt froh war, rauszukommen aus dem gewohnten Mustern, wo ich so dachte, nach zwei Wochen sagt ihr schon, dass ihr froh seid, hier aus diesen festgefahrenen Mustern rauszukommen.

Das ist echt hart.

Aber dann das Spiel in Münster, was für ein unglaublicher Abend irgendwie.

Also Münster spielt wie der FC Barcelona, das sage nicht ich, sondern das hat Toni Leisner gesagt an dem Abend.

Nimmt Hertha komplett auseinander, aber schießt kein Tor.

Also Thiag Ernst macht ein herausragendes Spiel.

Und Hertha quasi nicht existent und hat dann in den 90.

Plötzlich doch noch die Chance schlechthin, als Fabian Rehse durchbricht auf die Grundlinie und Kovnazzi das Ding aus zwei Metern neben das Tor stolpert oder über das Tor stolpert.

Ich weiß nicht mehr genau, wie es war.

Die war es nicht wirklich trifft.

Man hatte es vor Augen, wie jetzt dann doch noch dieses 1-0 für Hertha fällt.

Und Verlängerung, es gab diesen Moment, vielleicht war der ein oder andere von euch dabei, im Gästeblock diesen Ha-Ho-He-Wechselgesang, der immer lauter wurde, wo ich dachte, was ist hier denn los, Alter, das war ja richtig krass.

Wo ich saß im Stadion an dem Tag, wo mir dann Leute vor Kumpel schrieben, wie kommt das im Stadion, das ist ja Wahnsinn, wie man es schon über die Außenmikrofone auch offenbar gehört hatte.

Und Sian, das hat geholfen.

Nicht zum Tor in der Verlängerung, aber zum Sieg im Elfmeterschießen auf der Seite, wo der Hertha-Gästeblock war an dem Tag.

Hertha trifft alles nach so einem Spiel, wo man so unter Bedrängnis ist, alle fünf Elfmeter reinzumachen.

Das war wirklich richtig stark.

Sebastian Gröning macht den Entscheidenden.

Und war damit so etwas wie so ein kleiner erster Gewinner dieses schwachen Saisongestats, weil er das bis dato einzige Tor in der Liga gemacht hat und den entscheidenden Elfmeter.

Und Hertha steht in Runde zwei.

Aber ich muss zugeben, damals hätte ich es nicht viel Möglichkeiten, dass diese Pokalreise uns noch dahin führt, wo wir jetzt stehen.

Ja, das ist schon verrückt, dass wir jetzt hier Ende Dezember oder Mitte Dezember sitzen und darüber sprechen, dass Hertha auch 2026 im DFB-Pokal noch erstmal dabei ist.

Das ist schon bemerkenswert nach dem Spiel.

War ja auch wirklich kein gutes Los, muss man sagen, für Hertha.

Ich meine, zu dem Zeitpunkt hätten sie sicher irgendwie den Fünftligisten, Regionalligisten gut gebrauchen können, bei dem sie sich mal ein bisschen Selbstvertrauen holen.

Dann müssen sie aber zum Liga-Rivalen reisen, der dann eben richtig Bock hatte, auch zu zocken.

Also das war wirklich schwierig für Hertha.

Genau die Person Gröning, die ja genau wie du sagst so ein Stück weit Gewinner war, da wusstest du auch, was mit dem Kader eigentlich jetzt gerade los ist oder eben nicht los ist.

Oder der nominelle Stürmer Nummer 3, der irgendwie aus der dritten Liga kam, dass der jetzt der Hoffnungsträger im Sturm ist.

Das hat ja auch so ein bisschen für sich gesprochen.

Und ja, wer weiß, wohin es noch führt, dass Hertha diese erste Runde überstanden hat und jetzt eben noch weiter träumen darf.

Also das ist schon eine bemerkswerte Reise, muss man sagen.

Wir sind im September angekommen und erleben, Das Highlight des Hertha-Jahres.

Paul Gorgers kommt zu Berliner Morgenpost.

Der wahre Königstrampfer.

So nämlich.

Am ersten Arbeitstag direkt hier in den Immerherther-Podcast reingesetzt.

Es war diese Phase voll in der Krise, muss man sagen, wo auch Stefan Leitl so ein bisschen gewackelt hat schon.

Wo hier und da mal die ersten Stimmen laut wurden.

Es war der erste Arbeitstag von Peter Görlich und diese Folge Immerherther am ersten Arbeitstag wurde direkt zur, ich glaube zweiterfolgreichsten Folge von der Reichweite, die wir bis heute aufgenommen haben und da wir im Jahresrückblick hier auch immer gerne so ein bisschen auf das Format selbst zurückblicken, wie ist es für dich jetzt das erste, was ist es, Quartal, oder so etwas mehr, das Jahresdrittel sozusagen.

Immer härter Podcast ein fester Bestandteil zu sein.

Ja, es macht vom ersten Tag an wirklich Spaß und es ist schön sich einfach nochmal mit dir dann jede Woche damit auseinanderzusetzen, was wir dann auch oft gemeinsam gesehen haben.

Ja, es ist richtig, richtig die Sprechstherapie.

Es lebte natürlich zwischendurch auch davon, dass wir hier saßen und uns eigentlich die Augen gerieben haben und schon wieder über den nächsten Sieg berichtet haben, dass wir gemeinsam mit diesem Podcast auch eine historische Siegesserie erlebt haben.

Also da kam schon viel zusammen, auch in den wenigen Monaten, die es jetzt eigentlich war.

Waren und das ist schon ein cooles Format.

Es macht mir auch Spaß an, mit euch dann zu interagieren.

Ich sehe ja, was ihr in den Kommentaren schreibt, wie ihr die Folgen klickt.

Man wird dann auf der MV angesprochen und kriegt gesagt, ja, macht super mit dem Podcast.

Das macht schon Bock, das macht schon wirklich Spaß und deswegen freue ich mich, dass wir euch einmal ausführlich auch über das Jahr sprechen können.

Diese Pokalfolgen am frühen Morgen danach, großer Spaß und auch da werden wir mindestens eine von dem Jahr 2026 noch erleben.

Schauen wir mal, ob das noch weiter geht.

Sportfachlich gab es die neue Akademieleitung im September.

Auch das war, glaube ich, noch an deinem ersten Arbeitstag.

Ja, zumindest in den Tag kam noch unsere Klasse-Beteiligung.

Genau, es gibt die neue Doppelspitze aus Björn Müller, der sich um die sportlichen Belange kümmert und Zazan Guari, der die administrative Seite covert.

Und es war auch wirklich in der Hertha-Akademie, die ja durchaus hohes Ansehen im ganzen Land genießt, weil man immer wieder sieht, welche Talente durchkommen.

Es war doch der dringend erforderliche Neustand, weil die Umstände, die in der Akademie herrschten, eben doch gar nicht mal so pralle sind.

Genau, also da wurde Tabula Rasa ja im Frühjahr gemacht.

Noch vor Tom Herrich kam ja das Aus für Zecke Neuendorf auch offiziell einen Rücktritt.

Aus eigenen Beweggründen ist aber auch klar, dass da natürlich viele Nebengeräusche und Begleitumstände waren, dass das nicht 100 Prozent freiwillig wohl war.

Und er hat eben die Akademie zu großem Teil mitverantwortet zu dem Zeitpunkt und da lag dann doch einiges im Argen.

Es war natürlich auch immer bedingt durch finanziell schwierige Zeiten und durch eine gewisse Angespanntheit.

Aber da wurden eben auch einfach teilweise keine guten Entscheidungen getroffen, was die Ausrichtung und Zukunft der Akademie angeht.

Insofern hat man sich dann ja entschieden, wirklich alles abzurasieren eigentlich und jeden Post neu auszuschreiben und sich dann eben für so eine Doppelspitze entschieden.

Und ja, wie gesagt, es war einfach nötig, weil Hertha klar einen guten Ruf genießt und auch weiterhin gute Talente in ihren eigenen Reihen hat.

Aber jetzt schon absehbar ist, dass da, jetzt mal abgesehen von Kenneth Eichhorn, in den Jahrgängen nicht mehr die Überflieger warten.

Jedenfalls zeichnet sich das aktuell nicht so wirklich ab.

Und deswegen musste einfach ein neuer Ansatz her, neues Personal in dem Fall.

Und ja, man wird sehen, wo das hinführt in Zukunft.

Aber es ist eben nicht mehr so selbstverständlich, dass da Hertha durch die U-Mannschaften bzw.

Die Ligen der U-Mannschaften pflügt.

Und ein Superstar nach dem anderen dann jetzt irgendwie da, jetzt jedes Jahr ein Ibo Maser.

Ich glaube, da ist man dann doch sehr verwöhnt von der Vorstellung.

Und deswegen haben die da durchaus ihre Herausforderungen mitbekommen, die neue Doppelspitze.

Mit dem Kronjuwel der Akademie und dem möglicherweise künftigen Superstar erstmals in der Startelf Kenneth Eichhorn beim Auswärtsspiel in Hannover gelangen dann endlich, der erste Saisonsieg der Profis ein 3 zu 0.

Es war auch unser erstes gemeinsames Spiel.

Lustige Auswärtsfahrt nach Hannover auf dem Samstagabend.

Es war, Ein verrücktes Spiel auch ein Stück weit, weil wir wirklich nicht viel erwartet hatten natürlich, wenn Hertha beim damaligen Tabellenführer, der die Liga auch ziemlich in Grund und Boden gespielt hat, so auftritt und dann plötzlich 3 zu 0 gewinnt.

Also das ist ja Wahnsinn, reibt man sich heute noch die Augen, wie das eigentlich gelingen konnte.

Ja, auf jeden Fall, weil ja auch das Spiel an sich eigentlich gar nicht so verlaufen war, dass Hertha jetzt da mit 3-0 vom Platz gehen müsste, zwangsläufig, sondern ich erinnere mich, dass da eine Großchance nach der anderen von Hannover eigentlich zu sehen war und man dachte, es ist nur eine Frage der Zeit, bis mal einer reinfällt und dann der Favorit in dem Spiel sich auch durchsetzt, aber Hertha hat sich mit Mann und Maus gewehrt, hat sich in jeden Ball geworfen, auch in der Art und Weise, wie man es nicht oft gesehen hat und wo man auch irgendwie gemerkt hat, ja, an dem Punkt sind wir jetzt angekommen.

Hertha mit großen Ambitionen und irgendwie so als der Gesamtfavorit gesehen in die Saison gestartet.

Und jetzt muss man sich hier mit Leibeskräften wehren, um erstmal 0 zu 0 in Hannover an einem Samstagabend zu halten.

Und in der Rückschau jetzt, einige Monate später, sagen einem das aber auch die Spieler, dass das vielleicht so eine Initialzündung, so ein Schlüsselmoment für den gesamten Saisonverlauf war.

Weil zu diesem schwachen Saisonstart kam dann das Spiel in Hannover mit weiteren Pannen und Widrigkeiten hinzu.

Also der Zug, mit dem man eigentlich nach Europa reisen wollte, ist ausgefallen, die sind in den Kleinbussen gefahren.

Eine Krankheitswelle, Corona war da ein Thema, hatte sich da schon abgezeichnet.

Also Hertha ging es gar nicht gut in jeglicher Hinsicht.

Auf allen Ebenen.

Auf allen Ebenen und dann legen die eben so ein Spiel hin, zu dem Zeitpunkt sicher das beste Saisonspiel auch.

Und das war so ein Brustlöser an der Stelle, den sie auch gebraucht haben.

Und wie gesagt, jetzt wissen wir nicht, wo die Reise hingeht diese Saison, aber es könnte noch in der Rückschau vielleicht der eine Moment sein und werden, wo sich vieles zum Guten gewendet hat, auch wenn es damals noch nicht so absehbar war.

Ein weiteres Thema aus der Kategorie Evergreens im Hertha-Podcast.

Vielleicht sollten wir für den nächsten Jahresrückblick uns mal so eine Kategorie überlegen.

Irgendwie die 777 und Fredi Bobic.

Der Prozess, mit dem du dich sehr intensiv auseinandergesetzt hast, Paul.

Deswegen übergebe ich an dieser Stelle gleich mal an dich, weil ich muss ehrlich zugeben, ich finde nicht mehr durch.

Ja, da traust du mir viel zu, dass ich das jetzt hier einmal schnell auftröbel.

Und ich meine, die Quintessenz ist ja auch, dass er eben nicht abgeschlossen ist.

Es gab ein Urteil an diesem Tag und man dachte, es wäre jetzt vielleicht so ein Schlussstrich ein Stück weit.

Letztlich ging es darum, dass Hertha in welcher Form auch immer erstmal über vier Millionen Euro bereitstellen muss, die letztlich dann auch Freddy Bobic zustehen.

Aber Hertha wird sich weiterhin gerichtlich dagegen wehren.

Das Verfahren wird weitergehen, wenn man mit Beteiligten oder Leuten, die das gut einschätzen können, spricht, dann klingt da schon durch, dass uns das auch mindestens in den nächsten zwei Jahren das Rückblicken noch beschäftigen wird, da ja auch nicht absehbar ist, dass sich beide Seiten jetzt auf einmal aufeinander zubewegen.

Also das wird gerichtlich weiter ausgetragen, das wird sich noch weiter ziehen und insofern können wir das schon mal uns vorsichtig aufschreiben für den nächsten Jahresrückblick.

Das begleitet uns weiterhin.

Kommen wir an dieser Stelle lieber zurück zum Sportlichen.

Wir haben im Oktober den ersten Heimsieg der Saison erlebt, auch nach langer, langer Zeit.

Ich weiß noch, vor dem Spiel hatte ich zu dir gesagt, dass ich wirklich unironisch nicht mehr wusste, wie sich die Torhymne von Hertha BSC anhört.

Ich habe es nicht mehr zusammengekriegt, weil es auch so lange her war, dass es wirklich überhaupt in Tor fiel.

Und es war ein 2 zu 1 gegen Preußen Münster, Doppelpack Sebastian Gröning.

Es war so ungefähr das erste Mal, also klar in Hannover auch schon so ein bisschen, aber das richtig deutlich wurde.

Herr Hertha hat nicht die Sterne vom Himmel gespielt, aber sie haben sich hinterher berufen auf die Zweitligatugenden, die sie wirklich geschlossen auf den Platz gebracht haben.

Und auch da war Chancenauswertung nochmal ein Thema.

Es wurde unnötig spannend zum Ende der Saison, aber am Ende stand ja eben einfach mal dieser erste Heimsieg und das war dringend erforderlich, um dieser Saison so ein bisschen den Twist zu verleihen.

Ja, das war ja generell ein sehr bewegter Herbst mit Höhen und Tiefen.

Also dann gab es Rückschläge, das Spiel gegen Paderborn, wo es dann aber auch um Corona und Krankheit ging.

Dann gab es noch das 3-0 in Nürnberg, meine ich, was auch wieder so ein famoser Auswärtsauftritt war, wo man sich gefragt hat, ist das eigentlich dieselbe Mannschaft, die zu Hause so überhaupt nicht zurechtkommt bisher Und genau deswegen ist ja, glaube ich, das Spiel gegen Münster ganz gut und stellvertretend zu sehen, weil man da eben doch verdient gewonnen hat tatsächlich und auch als Heimannschaft so aufgetreten ist.

Und ja, auch das kann in der Rückschau vielleicht so ein Stück weit Startpunkt von etwas Größerem gewesen sein.

Aber ja, wie gesagt, es war eine bewegte Zeit und man wusste einfach lange nicht, wohin geht die Reise für Hertha.

Ja, auch nach diesem Spiel war noch nicht alles, wie es sein sollte, weil eben nochmal der Rückschlag mit dem 2 zu 3 in Bochum erfolgte.

Bochum damals richtig im Keller, richtig unten drin.

Es war...

Eines der ersten Spiele, oder wenn ich das erste Spiel von Trainer Uwe Rösler, das 2 zu 3, was eigentlich lange ein 0 zu 3 war, wo Hertha wirklich gar nichts gelangt, wo man sich fragt, was ist jetzt denn auf einmal wieder los?

Es wurde aus einem anderen sportlichen Grund nachher noch ein markanter Wendepunkt, weil eben danach die Siegesserie begann.

Aber vor allem war es aus Hertha Sicht auch das lang ersehnte Comeback von Paul Seguin.

Und es war wirklich ein schwaches Berliner Spiel.

Aber man hat an dem Tag gesehen, Paul Seguin tut dieser Mannschaft auch richtig gut.

Und das könnte schon nochmal die Wende bringen.

Naja genau, das war so einer der Hoffnungsschimmer in diesem Spiel.

Ich fand, es war auch ein Stück weit so ein Spiel, was wir jetzt auch ab und zu mal erleben, dass Hertha sich da halt vor allem selbst schlägt dann in dem Fall.

Aber genau, Paul Seguin kam da zum Einsatz und hat so ein neues Element einfach im Rest reingebracht.

Also die Spiele davor waren geprägt von einem doch relativ wilden Mittelfeld, was wir da erlebt haben.

Und man hat das Gefühl, da gibt es so einen Taktgeber, jemanden, der das Spieltempo dann eben auch besser bestimmen kann und ja, es war natürlich auch große Hoffnung verbunden mit Paul Seguin, weil er eben der Wunschspieler von Stefan Leitl war.

Es war ja auch bekannt im Sommer, dass da Ralf Uschen gar nicht so großer Fan dieser Verpflichtung war, einfach aus finanzieller Sicht und dem finanziellen Blick darauf, aber der Kompromiss dann eben war, Stefan Leitl diesen Spieler zu ermöglichen und dann lange Verletzungen, alles bekannt, aber eben dieses Spiel, dieses Comeback und was daraus folgen sollte, haben wir in den folgenden Wochen dann auch gesehen.

Ganz genau, es ging rein in die englische Woche mit drei Heimspielen, wo wir im Vorfeld gesagt haben, Frustrationstoleranz ist gefragt.

Jetzt dreimal innerhalb von einer Woche Hertha zu Hause erleben, da wird es sicherlich Rückschläge geben.

Es kam anders und es begann mit dem 1-0 gegen Düsseldorf, sicherlich einer der.

Emotionalsten Torjubel im Olympiastadion in diesem Jahr 2025.

Was für ein sensationelles Tor, tief in der Nachspielzeit, wo es dann schon nach dem 0-0 aussah eigentlich und wo man dann auch sagte, Vielleicht hat der Hertha auch einfach so einen Moment mal gebraucht, wo man dann spät so ein Spiel noch zieht und wo man natürlich auch die ganzen Leute mitreißen kann.

Und ja, der Maurice Kratmacher auch das erste große Highlight für ihn gewesen, wo wir auch so ein bisschen vielleicht den Durchbruch erwartet hätten danach.

Der ist ausgeblieben, wie sich jetzt gezeigt hat.

Er muss häufig mit der Joker-Rolle Vorlieb nehmen, weil aber natürlich Positionskonkurrent Marten Winkler danach auch im Rahmen dieser Siegeserie dann aufgedreht hat.

Aber dieser Moment, das war ein Highlight des Hertha-Jahres, das Tor von Krattenmacher.

Genau und es steht auch immer noch sinnbildlich eigentlich so ein bisschen dafür, was Hertha...

Zu leisten imstande ist, wenn sie wechseln.

Also es bleibt eben dabei, dass Maurice Krattenmacher ein überragender Joker ist, einfach qualitativ, wenn man ihn nochmal reinschmeißen kann.

Und ich erinnere mich, dass wir in diese Woche gegangen sind, auch in dieses Düsseldorf-Spiel und uns irgendwie einig waren, das ist eine Woche und ein Spiel voll großer Chancen, aber auch voll großer Falltüren, die auf dem Weg lauern.

Und nachdem es dann doch eine enttäuschende erste Halbzeit gab, eine gesteigerte zweite Halbzeit, aber es lange nach 0-0 aussah.

Hatte man so ein bisschen das Gefühl, dass hier gerade eine Chance verschenkt wird eigentlich.

Und ja, so Also dieses letzte Erfolgslebnis eben doch wieder ausbleibt und wir eben doch nicht diesen einen Schritt machen, den wir irgendwie alle erwartet hätten von Hertha.

Dann aber dieses 1 zu 0 und das war ja dann wirklich ein Dammbruch im positiven Sinne.

Ja, es folgte das Pokalspiel gegen Elversberg, das 3 zu 0 unter der Woche und dann im November das Hochrisikospiel gegen Dynamo Dresden, das die perfekte englische Woche beschlossen hat mit dem 2 zu 0 über 70.000 Zuschauer im Stadion.

Es wurde viel gesprochen, viel geschrieben auch von uns im Vorfeld über die mögliche Dresdner Fan-Invasion, die dann doch welches mäßig friedlich und unspektakulär ausfiel.

Auch weil Hertha einfach in der Lage war, sportlich dieses Spiel früh zuzumachen und den völlig jegliche Energie direkt rauszunehmen.

Also es gab natürlich mit der entscheidenden Szene der Elfmeter von Fabian Rehse vor dem völlig gelben Marathon-Tor, wo er schon Statement-Jubel danach mal rauslässt und ein bisschen mal die Fahne in den Wind hält.

Das war ganz stark und da hat man so richtig gemerkt, wie Hertha sich schon gewandelt hatte, allein durch diese englische Woche, was für ein Selbstvertrauen da herrscht.

Genau, und das war auch so der nächste Schritt, weil man dann eben früh in Führung gegangen ist, innerhalb weniger Tage nochmal nach dem Elversberg-Spiel, also da hatte man das Gefühl, er hat jetzt eine neue Stufe.

Erklommen ein Stück weit und wenn man eben jetzt nochmal hier sitzt, finde ich, und dann überlegt, wir reden jetzt über November, als man das erste Mal das Gefühl hatte, da ist richtig was entstanden, was das schon wieder für ein schwieriges Jahr war, eigentlich unterm Strich, also.

Wahnsinn, dass das dann aber eben auch der Zeitpunkt war, wo es dann wirklich Fahrt aufgenommen hat, muss man ja auch so sehen und etwas folgen sollte, was wir vorher nicht kannten bei Hertha.

Ja, so eine Siegesjahr, aber was wir auch nicht kannten, war ein weitestgehend friedlicher Mitgliedschaftsverfaltung, die kam dann und vor allem das Kernelement, neben dem Mitglied, was Martin Luther zitiert hat, bis heute unvergessen, war Peter Görlich mit seinem späten Auftritt vor einer schon so friedlich, am Nachmittag schlummernden Fangemeinde und wo Görlich dann mit einem TED-Talk die Gemeinde komplett angezündet hat nochmal, das war der blanke Wahnsinn, ein Auftritt im Stile von Steve Jobs.

Das Hügelmikro.

Ja, wo er aber auch den Leuten vermittelt hat, was er für eine Person ist und wie er arbeitet und agieren kann.

Das war ja für Fans, glaube ich, lange schwer zu greifen, auch seine Persönlichkeit, auch nach seiner Vorstellung, weil man natürlich vieles auch nicht mitkriegt, was er auf der Geschäftsstelle hinter verschlossenen Türen macht, richtigerweise, was ja gut ist, was wir ja vorhin auch schon bemängelt haben.

Aber da hat er richtig einmal von seiner Vision erklärt und den Leuten...

Wie dieses gute Gefühl, diese gute Stimmung so mitgegeben und so ein bisschen auch einfach diese Anspruchshaltung, diesen Willen so nach dem Motto, ey, wir können es doch, wir müssen es einfach zeigen wollen und mit dem Leistungsgedanken, den er immer wieder betont, dann wird das hier schon was.

Also aus der Erfolgswelle, die es damals eben schon gab, heraus, war es natürlich auch ein gutes Timing für ihn, sich da so hinzustellen.

Wenn Hertha da weiter gedümpelt wäre, dann hätte das auch schnell seltsam wirken können mit seiner Forderung nach Leistung.

Und auch sein Manager sprecht, den er ja irgendwie schon mit hat, auch in jedem Interview.

Also so richtig greifbar ist es ja immer nicht, finde ich.

Man kann sich irgendwie was darunter vorstellen, aber gleichzeitig denkst du auch so, dass das alles sehr wohl klingt.

Und gleichzeitig sind es dann doch die Ergebnisse auf dem Rasen, an denen auch er sich messen lassen muss.

Klar, er hat überblickt den ganzen Verein.

Er ist da in vielen Strukturen ganz anders drin als jetzt nur 90 Minuten am Wochenende.

Aber man merkt auch bei ihm und seiner Personalie, dass es davon lebt, wie erste Herren abschneiden.

Ja, Peter Görlich hat sich auch wenig später nochmal geäußert bei uns in der Mixzone.

Das war nach dem 1-0 gegen Eintracht Braunschweig.

Weil das war das erste Hertha-Spiel mit dem zwölfminütigen Stimmungsboykott gegen die Pläne der Innenministerkonferenz.

Da haben wir vor einiger Zeit ja erst viel diskutiert hier im Podcast.

Das müssen wir in der Tiefe nicht nochmal aufgreifen.

Aber es war halt vor allem auch einfach aus sportlicher Sicht dann so dieser 1-0-Sieg wieder mal.

So eben schon angedeutet, typisch Stefan Leitl.

ein bisschen dieses 50-50-Spiel, was dann in dieser Phase ganz häufig auf Herthas Seite gekippt ist einfach und wo Hertha dann dieser eine Treffer gelungen ist, der dann gereicht hat.

Aber man oft das Gefühl hatte, fand ich, dass es irgendwie auch verdient ist, weil sie defensiv total stabil unterwegs waren.

Dann, wie gesagt, man immer noch davon ausgeht, dass sie einfach die Qualität haben, mindestens ein Tor zu schießen und dann in diesem Flow waren, über den wir auch viel gesprochen haben in den vergangenen Wochen, mit Selbstbewusstsein die Spiele angehen konnten und das einfach insgesamt rund wirkte und man zum ersten Mal auch in diesem Jahr, in diesem schwierigen Jahr 2025 das Gefühl hatte, man sieht da eine Spitzenmannschaft der zweiten Liga, die da auf dem Platz steht für Hertha und das war ja auch ein ganz neues Gefühl.

Ganz genau und dann sind wir im Dezember angekommen mit dem Höhepunkt dieser Siegesserie im Grunde, das spektakuläre 6 zu 1 Feuerwerk im Pokal-Achtelfinale gegen den 1.

FC Kaiserslautern.

Es war sicher das beste Herderspiel der letzten Jahre, also ist jetzt noch ungläubig, wenn man daran zurückdenkt und es war dann halt auch eben der absolute Gipfel der Leistung, das letzte Spiel dieser Siegesserie, wie man jetzt nachher weiß.

Aber das war natürlich auch so der Auftritt, der dann, hatte ich so das Gefühl, endgültig die Republik hat aufhorchen lassen, diese Siegesserie in der zweiten Liga, die hat man schon immer so ein bisschen mitgekriegt, aber dann auf einmal im Pokal auch noch so eine Leistung, da haben schon alle, was ist da denn los in Berlin?

Auf jeden Fall.

Und ich bin jetzt fast gemeint zu sagen, ob das nicht in der Höhe ein fataler Sieg war.

Ganz genau, ja.

Sogar, weil es jetzt gar nicht so sehr auch um die Aufmerksamkeit geht, die natürlich ja auch Belastung und Druck sein kann.

Aber wenn man auch das Gefühl hat, irgendwie ja in der Mannschaft ist da irgendwas passiert oder irgendwas stimmt seitdem nicht mehr so richtig, weil die Auftritte, die beiden, die danach folgten, eben wirklich schwach waren, muss man ja sagen.

Also es waren keine besonders unglücklichen Punktverluste, die man nicht mehr so richtig hat.

Wir sitzen jetzt hier nach dem Spiel gegen Magdeburg und auch gegen Fürth und irgendwie hat man das Gefühl, dass man über zwei Niederlagen spricht, auch wenn das eine ein Unentschieden war in Fürth, aber einfach die Konstellation, Tabellenletzter, Tabellen, Drittletzter, ja kein Sieg, irgendwie hergeschenkt beide Spiele muss man natürlich sagen.

Da waren einfach auf einmal dann Konzentrationsschwächen, jetzt gerade in Fürth auch so Defizite in der defensiven Stabilität, wo man sich fragt, was ist mit dieser Mannschaft passiert, die davor so gefestigt, so selbstbewusst und so stabil aufgetreten ist.

Aber gut, gegen Magdeburg gab es natürlich noch eine andere Geschichte, nicht nur das Ergebnis.

Ganz genau, Raijan Grieb lernt den Reportergarten im Olympiastadion kennen, sicherlich auch eines der spektakulärsten Bilder aus dem Olympiastadion.

In diesem Jahr ein beherzter Sprung über den Bande, der tiefer endete, als er erwartet hätte.

Glücklicherweise ist er unbeschadet rausgekommen, hat schnell wieder trainiert danach, aber natürlich trotzdem eine Szene für jeden Jahresrückblick, wie man so schon sagt.

Und damit hat er es auch zu uns in den Jahresrückblick geschafft.

Ja, herzlichen Glückwunsch schon mal.

Nee, aber auch haben wir nochmal jetzt auf einem Handyvideo gesehen, die andere Perspektive, wo man in den Graben reinguckt und sieht, dass er quasi gegen die Mauer des Grabens prallt, bevor er auf den Boden aufschlägt und das ihn, glaube ich, ein Stück weit gerettet hat in dem Moment, dass er nicht aus drei Metern Höhe oder wie viel es dann sein mögen auf die Erde gefallen ist, sondern noch gegen den Graben geprallt ist.

Aber ja, also unfassbar kurios als Szene und eigentlich sinnbildlich für Herthas Absturz der letzten Wochen.

Das ist jetzt der Gewagter.

Was für eine fantastische Metaphorik.

Aber es fühlt sich dazu zu beenden.

Also wir sind mit dem Jahr 2025 durch.

Es fehlt noch das letzte Heimspiel gegen Arminia Bielefeld.

Mein Heimatverein, besonderes Spiel für mich.

Macht euch keine Sorgen, Leute, der Kollege Gorgas Es wird dafür Sorge tragen, dass ich, weiterhin die journalistische Brille aufbehalte und das werdet ihr entsprechend lesen, dass wir das ausgewogen halten.

Aber es wird natürlich trotzdem ein großer Abend, auch sicherlich stimmungsvoll, da kann ich euch versprechen, die Bielefelder, die haben mit dem Olympiastadion natürlich 2025 auch das eine oder andere erlebt und aus härter Sicht wollen wir natürlich hoffen, dass man doch irgendwie vielleicht mit einem Erfolgserlebnis nochmal rausgeht, um diese Siegesserie, wo ja die Euphorie auch durchaus nochmal aufkam.

Dass die jetzt nicht völlig verpufft über den Jahreswechsel.

Also es ist lange Pause und das ist wirklich wichtig und nochmal ein stimmungsprägendes Heimspiel, was jetzt kommt.

Ja, in jeder Hinsicht.

Auch sportlich.

Du musst jetzt wieder punkten, bestenfalls dreifach, weil es auch in der Tabelle jetzt einfach langsam darum geht, sich so zu platzieren, dass du guten Gewissens in die Rückrunde starten kannst.

Und genau, stimmungsmäßig ist es mindestens genauso wichtig.

Ich glaube, es war das Vorjahr, als es mit einer Pleite gegen Münster in die Winterpause ging und dann wissen wir, was daraus geworden ist.

Ich glaube, das Jahr davor war es ein ernüchterndes 0 zu 0 gegen Osnabrück, die damals auch ganz tief im Keller standen.

Also umso wichtiger ist, dass du da einfach das Spiel gewinnst tatsächlich und irgendwie auch nachweisen kannst, dass die letzten beiden Spiele, muss man inzwischen sagen, dann eben doch nicht das ist, was Hertha im Mittel an Leistung, imstande zu bringen ist, sondern dass es wirklich Ausrutscher nach unten waren.

Und insofern ist das wirklich nochmal ein viel wichtigeres Spiel, als ich es vor drei, vier Wochen gedacht hätte.

Dann legen wir uns unter den Weihnachtsbaum und dann gehen wir in 2026.

Du wirst früh im neuen Jahr mit ins Trainingslager fliegen.

Was können wir erwarten von 2026?

Wie ist so deine Gefühlslage jetzt zum Ende dieses Jahres?

Was kommt da im neuen Jahr noch auf uns zu?

Ja, es ist jetzt irgendwie doch durchmischter, als ich es gedacht hätte.

Also ich dachte, wir sitzen hier in den letzten Folgen unseres Podcasts und sprechen darüber, dass sich Hertha zum Spitzenteam gemausert hat und jetzt mit ganz breiter Brust in dieses Jahr startet.

Und du hast eben schon Europa reingeworfen.

So, nehm ich.

Und ja, eigentlich wirklich die mit massiv Rückenwind in dieses Trainingslager auch fliegen nach Portugal und sich da in aller Ruhe darauf vorbereiten können.

Ja, ich weiß nicht, zu gucken, welche Spiele kriegen wir in Spielzeit, weil wir haben eine Elf, die du so oft durchwechseln kannst, dass es immer passt.

Das war so ein bisschen das Gefühl der letzten Wochen und ja, jetzt abgesehen von dem Bielefeld-Spiel weiß man gar nicht so richtig, was man jetzt anfangen soll mit dem Jahreswechsel.

Man hat das Gefühl, da wartet doch nochmal Arbeit, auf jeden Fall in Portugal, nicht nur, Um quasi einen hohen Standard zu wahren, sondern erstmal um sich wieder Basics zu erarbeiten.

Das überrascht mich schon ein Stück weit und dann ist aber allen bewusst, dass es schon jetzt dann im Januar, Februar und vor allem Frühjahr 26 nur um den Aufstieg geht.

Also das bleibt das große Ziel und da muss alle Kraft hinfließen und das wird auch uns begleiten natürlich.

Auch wir werden wieder dabei sein im Immer Härter Podcast, aber für dieses Jahr war das hier die letzte Folge und wir wollen uns natürlich nicht verabschieden, ohne noch bei ein paar wichtigen Leuten Danke zu sagen, ohne die dieser Podcast dieses Jahr nicht so hätte erscheinen können.

Und an vorderster Front gilt es natürlich unseren Produzenten Krauti zu nennen.

Ihr habt ihn möglicherweise auch kennengelernt bei unserer Live-Show im Sommer.

Aber der muss sich unser Gequatsche hier jede Woche mehrfach anhören, während er die Folgen durchproduziert.

Danke, danke dafür.

Ohne Krauti wären wir hier nicht an dieser Stelle, wo wir wären mit dem Podcast.

Und vielleicht auch in den Kommentaren mal ein bisschen Liebe für Krauti da lassen, dass der das hier so durchzieht dieses Jahr immer mit uns.

Ja, der trägt uns durch den Podcast und durch das Podcast.

Ja, genau aber auch wie das andere Podcast-Team bei uns im Haus, Enzo und Simon, die ihn würdig vertreten haben, wenn es mal nötig war.

Auch danke an die beiden.

Wir bedanken uns bei Marvin Müggel, Sophia Jordan und dem ganzen Rest unseres Social-Media-Teams der Berliner Morgenpost, die uns das ganze Jahr über supportet haben und auch immer treu zur Seite standen mit YouTube-Uploads und allem drum und dran und uns auch im Jahr 2026 sicher weiter pushen werden.

Und ich sage auch nochmal ganz schnell Dank natürlich an Inga, auch wenn ich sie selbst im Podcast in dieser Konstellation nur ganz kurz erlebt habe.

Vielleicht übernimmst du an der Stelle nochmal und führst das nochmal weiter aus.

Das Gesicht dieses Podcasts, natürlich Inga Bordeling, so schön, dass sie heute da war.

Ihr habt es in den Kommentaren, habt ihr auch immer wieder gefordert, vermisst, aber ihr habt es ja auch schon rausgehört.

Und 2026, es wird noch etwas Zeit brauchen, aber dann wird sie zurückkommen hier an diese Stelle.

Wir bedanken uns darüber hinaus an unsere Gäste in diesem Podcast, die zu besonderen Anlässen mal mit dabei waren oder immer, wenn die Stammbesetzung unvollständig war.

Das war Sebastian Stier, vor allem Toro, der freie Kollege, der regelmäßig eingesprungen ist, gerade zum Start der neuen Saison, als Paul noch nicht dabei war.

Unser Volontär Robin Amberg, der ein tolles Debücher abgeliefert hat in diesem Jahr.

Luis Richter, mit dem ich das Pokalspiel in Münster auseinandergenommen habe.

Das war eine große Freude, die Folge.

Lars Rücker von der Braunschweiger Zeitung, mit dem wir das 5 zu 1 hinreichend besprochen, auch in dieser Folge nachgearbeitet haben.

Fabian Drescher und Anne Noske, damals bei Inga zu Gast gewesen.

Und ganz am Anfang des Jahres Kevin Sesser.

Was für eine illustre Runde.

Ob Robin das gedacht hat, dass er mit Kevin Sesser nochmal in einer Reihe genannt wird hier?

Das ist ja Wahnsinn.

Zeigt nur die Hochwertigkeit unseres Podcasts und dass jeder seine Chance bekommt und auch nutzen darf.

Das lebt ja auch davon.

Sowohl Kevin Sesser als auch Kevin Sesser.

Das lebt ja auch davon, dass hier bunte Gesichter durch die Reihen laufen und das macht glaube ich schon auch einfach zum Zuhören Spaß.

Ganz genau.

Und als letzten Schritt natürlich vielen, vielen Dank an euch.

Vielen Dank fürs Zuhören und Dabeisein.

Vielen Dank fürs Zusehen und Dabeisein.

Vielen Dank fürs Kommentieren, fürs Liken, für die vielen tollen persönlichen Begegnungen.

Paul, du hast auch schon gesagt, das ist eine tolle Community, mit der wir uns hier austauschen können.

Das macht richtig Spaß.

Und deswegen muss ich natürlich auch nochmal Danke sagen an dieser Stelle, ganz besonders Ihnen und Euch, dass ich hier so aufgenommen wurde in den Podcast, dass ich jetzt Teil dieser Community bin.

Das macht mir großen Spaß.

Und ich freue mich über jedes positive Feedback, auch über jede Kritik.

Bin dafür sehr offen und habe das Gefühl, ich habe hier einen sehr einfachen Start gehabt in diesem Podcast.

Und es macht mir Woche für Woche, wie gesagt, sehr große Freude, hier dabei zu sein.

Und ich hoffe, dass das 2026 genauso weitergeht.

Da es uns auch immer große Freude macht, zu lesen, was ihr so über die aktuelle Lage bei Hertha denkt, schreibt doch einfach mal in die Kommentare, was denn euer Jahreshighlight war, was so euer Moment war und in diesem Sinne würde ich dann sagen, sind wir am Ende angekommen.

Unsere großen XXL-Folge Immer Hertha, vielleicht zehrt ihr ja noch ein bisschen über die Feiertage davon und ich würde sagen, Paul, letzte Worte für das Jahr 2025 im Hertha-Podcast?

Tja, also es war ein wildes Jahr, es bleibt dabei.

Es wird auch das nächste Jahr.

Ich hoffe, dass auch 2026 genauso kurzweilig und unterhaltsam sein wird.

Und ich kann euch auch nur schöne Feiertage wünschen, einen guten Rutsch vor allem.

Und dass wir uns dann 2026 alle wiedersehen hier.

Macht euch schöne Tage.

Wir hören uns im neuen Jahr im Januar wieder mit Hertha BSC.

Und wer weiß, was uns dann alles so erwartet.

Hier bei Emmer Hertha werdet ihr es erleben.

Bis dahin kommt gut rüber.

Guten Rutsch, wie man immer auch so schön sagt, jetzt schon.

Bis ins neue Jahr.

Tschüss.

Never lose your place, on any device

Create a free account to sync, back up, and get personal recommendations.