Episode Transcript
2025 kommt zu einem Ende.
Und was war das für ein Gaming-Jahr?
Die Großen der Branche straucheln und dafür nehmen kleinere Studios ihre Plätze ein und räumen bei den Game Awards ganze neuen Preise ab.
Das gab es so noch nie.
Und genau darüber wollen wir jetzt sprechen.
Was war das für ein Gaming-Jahr?
Wie haben wir es selber wahrgenommen?
Was war wichtig?
Was wird uns vielleicht auch noch in den nächsten Jahren begleiten?
Das möchte ich heute besprechen mit meinen Gästen.
Zuallererst möchte ich begrüßen meinen Chef und eine Größe hier im Gamestar Talk, den lieben Micha.
Schön, dass du da bist.
Hallihallo, freut mich sehr.
Das war ein bewegtes Jahr tatsächlich.
Das kann man auf jeden Fall so sagen.
Bewegt hat es uns und bewegt hat es definitiv auch meinen nächsten Gast, Phil.
Er ist der Leiter unserer News-Abteilung und er musste sich tagtäglich mit den Nachrichten in der Gaming-Branche beschäftigen.
Auch schön, dass du dabei bist.
Hi, vielen Dank für die Einladung.
Und ja, gibt sicher die ein oder andere Headline, über die wir heute reden werden müssten.
Ja, da gibt es eine ganze Menge.
Wir haben viel zu besprechen und wir sind nicht nur zu dritt, sondern wir haben auch jemanden aus dem Maschinenraum der Industrie dabei, den lieben Humann.
Schön, dass du Zeit gefunden hast.
Guten Tag, hi.
Und guten Tag, Chef Micha.
So habe ich dich auch noch nicht kennengelernt.
Ja, nennt mich gerne jetzt weiter Chef Micha.
Das hat einen Klang einfach.
Ja, Chef.
Gut, erstmal, wir starten direkt mal rein mit dem ganz großen Thema und zwar, was war da los bei den großen Firmen?
Was war da los zum Beispiel bei EA, die von den Saudis zumindest jetzt stark unterstützt werden?
Wie habt ihr auf diese Nachricht reagiert?
Mit einem eigenen Talk, ne?
Ja, gute Antwort.
Ja, genau, definitiv.
Also ich meine, das war ein Thema, das musste, glaube ich, den eigenen Talk kriegen, weil das so viele Implikationen hat, die wir, glaube ich, hier in dem Rahmen jetzt nicht nochmal alle aufrollen können.
Aber für mich persönlich hat es nochmal gezeigt, in was für einer Konsolidierungswelle wir weiterhin sind.
In dem Fall jetzt war es keine andere Corporation, wie damals bei Microsoft kauft Activision Blizzard.
Sondern eben ein privater Investmentfund, der saudische Fund, aber trotzdem, dass große Studios, große Gaming-Konzerne aufgekauft werden, das ist ein Trend, der nicht neu ist, sondern der setzt sich 2025 nur fort oder hat sich fortgesetzt.
Und ich habe es damals schon im Talk, glaube ich, gesagt, ich persönlich habe da riesengroße Skepsis, wenn diese Konsolidierungswelle weiter anhält, ob wir dann irgendwann in ein paar Jahren oder Jahrzehnten vielleicht nur noch mit irgendwie ein oder zwei großen Gaming-Giganten zu tun haben, dann gehört alles Tencent und irgendwie noch einem zweiten Ding.
Und dann, ja, dann fehlt mir da die Diversität, die Gaming so ausmacht eigentlich.
Teilst du diese Angst, Micha?
Ja, also das vielleicht nicht in ganz dieser Krassheit, weil es immer wieder sein kann, dass irgendwas dazwischen ploppt in den nächsten Jahren, mit dem keiner gerechnet hat, so wie damals in Minecraft.
Und plötzlich alle aufwachen und sagen, oh Gott, ein neuer Player, eine neue Milliardenmarke und die ganze Industrie mischt sich neu durch.
Also vielleicht nicht, dass es ganz so krass wird, aber was diese Konsolidierung angeht, 100 Prozent.
Noch haben die Saudis EA nicht übernommen, aber das Angebot liegt auf dem Tisch für 55 Milliarden Dollar.
Netflix, beziehungsweise auch Paramount, streiten gerade um Warner Brothers, auch eine Entertainment-Übernahme, da liegen 83 Milliarden Dollar auf dem Tisch, also auch Unsummen einfach, die da investiert werden.
Tencent, hast du gerade schon erwähnt, hat sich bei Ubisoft eingekauft in diese neue Ubisoft-Unterfirma, wo sie Assassin's Creed, Far Cry und Tom Clancy ausgelagert haben, ihre wertvollsten Marken.
Und dann Tencent ihnen über eine Milliarde Euro gegeben hat, um sich damit reinzukaufen.
Also diese ganze Konsolidierungs-Bubble ist einfach immer weiter, also verengt sich immer weiter, kann man sagen.
Was ja auch bis zu den Stellenstreichungen geht, die wir auch dieses Jahr wieder gesehen haben.
Microsoft hat Projekte eingestellt, hat Studios geschlossen.
Bei Amazon, oh Gott, haben sie das neue Herr-der-Ringe-MMO eingestellt, die Idioten.
Ich meine, die geschäftstüchtigen Herrschaften.
Nein, alles richtig.
Ja, Mann.
Warum macht man sowas?
Gleichzeitig Ende der Weiterentwicklung von New World, würde ich sagen.
Schade, aber naja.
Aber dass sie die neuen Projekte auch einstellen, also die Projekte, auf die sie eigentlich ihre Zukunft aufgesetzt haben.
Das ist ja schon eine Hausnummer, dass man sagt, wir glauben an das Spiel in ein paar Jahren, das wird das nächste große MMO und jetzt heißt es, ach so, nee, Ups, doch nicht.
Alle sind raus, Studio ist dicht.
Das war auch nochmal ein Niveau.
Ich hätte damit so stark nicht mehr gerechnet dieses Jahr, weil wir eigentlich gesagt haben, jetzt geht es wieder ein bisschen voran.
Vielleicht ist diese Konsolidierung jetzt zumindest weitgehend beruhigt.
Auch in Microsoft, vielleicht sind die jetzt einigermaßen in sicheren Fahrwassern oder haben zumindest ihre Strategie gefunden, auch in Amazon.
Sondern nö, nö, es geht einfach weiter.
Und das macht die Zukunft halt auch so ein bisschen ungewiss, wenn du denkst, naja, deswegen, Humann, jetzt bist du dran.
Weil mit dir haben wir auch noch gar nicht über Yay gesprochen, deswegen.
Nee, da war ich gerade im Urlaub, oder ich war krank, eins von beiden.
Ich weiß, dass wir den Urlaub kriegen haben.
Ja.
Also ich würde tatsächlich das EA-Ding unter eine andere Prämisse mir anschauen.
Ich schaue gerade in meine Notizen rein, was gab es dieses Jahr überhaupt für Akquisitionen prinzipiell.
Ich meine, es gab EA, das war so die dominante Akquisition.
Dann hat, genau, es gab Ubisoft Tencent, wo man ein Vehikel geschaffen hat, aber so viele weitere Akquisitionen, ich glaube Take-Two hat irgendwas gekauft, ein kleineres in Australien, aber so viel findet man gar nicht.
Und ich glaube, das spricht ja eigentlich dafür zu sagen, eine Konsolidierung ist vorbei, dem würde ich prinzipiell auch mitgehen, denn ich glaube, die Konsolidierungsphase ist aus einer strategischen Marktperspektive vorbei.
Aber die Akquisition von EA muss man halt unter eine andere Lupe nehmen.
Also prinzipiell unterscheidet man bei Akquisitionen zwischen strategischer Akquisition.
Das heißt, du hast im Grunde einen Marktdominanten, der sagt, okay, cool, wenn ich den jetzt dazu hole, kann ich eine Marktposition schließen, erweitern, was auch immer.
Neue Kundensegmente erreichen, mein Produktportfolio erweitern, also halt diese Dinger.
Aber EA wurde ja nicht strategisch gekauft, sondern von einem Private Equity.
Und man hört ab und zu, dass mal irgendwo ein Private Equity mit drin ist, bei börsennotierten Unternehmen oder irgendwo mal mit 10, 20 Prozent mitinvestiert ist.
Hier wäre ein Delisting.
Also man hat sie sozusagen going private, EA war am Kapitalmarkt, an der Börse, man hat sie runter, oder man will sie runternehmen und dann werden sie in der Hand eines klassischen Private Equity Setup und ich.
Erfahrung mit Private Equity sehr eng zusammenzuarbeiten.
Und das ist eine andere Logik.
Und ich glaube, das muss man sehr scharf formulieren.
Und ich glaube, wenn man sich den Markt anguckt, macht auch Sinn, dass sie EA genommen haben, weil es macht auch nur Sinn, wahrscheinlich für eine Private Equity EA zu kaufen, weil eine Private Equity hat Einblick, das ist Cashflow.
Und wer als ein anderes Unternehmen kann seine Cashflows mindestens über FIFA und so weiter so sauber in die Zukunft vorhersagen, wie es EA kann.
Und warum ist Cashflow für ein Private Equity extrem wichtig?
Weil Private Equities, wenn sie ein Unternehmen kaufen wollen, suchen sie das Geld nicht immer in der eigenen Tasche, sondern das nennt sich Leverage.
Also wenn ein Unternehmen 10 Milliarden hat oder so, dann weiß es, wenn es das Unternehmen kauft, wird ihnen ja die Bank dafür ganz viel Kredit geben.
Das heißt, man verzehnfacht sozusagen darüber und man levernt sozusagen dieses Unternehmen und was normalerweise Private Equity macht, ist in dem Moment, wo sie ein Unternehmen kaufen.
Pushen sie ganz viel Fremdkapital rein, weil die sagen, ja, damit kriege ich ja mehr Rendite sozusagen auf mein eingesetztes Kapital.
Das erzeugt bei dem Unternehmen unglaublich viel Druck, weil jetzt müssen sie, klar EA muss jetzt nicht mehr monatlich oder hier quartalsmäßig reporten in die Börse, aber jetzt müssen sie monatlich an eine Bank reporten und das kann super kritisch werden, wenn sie zum Beispiel die sogenannte Covenants reißen.
Und ich glaube, was wir erleben werden bei EA ist, ich meine, war jetzt vielleicht nicht in letzter Zeit das größte Kreativstudio, aber Kreativität wird nicht mehr das Thema sein.
Property Equity hat in der Regel auch einen Investmenthorizont von fünf Jahren.
Ich würde nicht sagen, dass es eine Blaupause ist für diese Industrie, weil sowas wie EA gibt es in der Heldindustrie, aber es ist zumindest mal was Neues.
Also so in dieser Art, glaube ich, haben wir das in der Form noch nicht gesehen, vielleicht noch Embracer ein bisschen, aber in dieser Perspektive.
Und ich glaube, das wird spannend sein, weil ich kann mir nicht vorstellen, ich meine, EA hat sich ja eh schon in eine Richtung entwickelt.
Ich glaube, das ist sozusagen jetzt nur noch so, ja, das ist der einzige Weg, den man jetzt mit EA gehen wird.
Und Embracer lief ja auch so fantastisch für den Spielemarkt.
Da hat man ja gesehen, wo das alles hingemündet ist.
Da war das Geld plötzlich auch nicht mehr da.
Und jetzt werden nach und nach die Studios abgestoßen, teilweise dicht gemacht, teilweise müssen sie verkauft werden, wo du dir auch denkst, wofür das alles?
Diese riesige Blase, die Embrace haben auch geplatzt.
Embrace konnte so lange funktionieren, als es günstiges Geld gab und als das günstige Geld weg war.
Und sie konnten halt nicht heben, was sie sich geplant haben.
Aber EA ist, glaube ich, relativ klar.
Das Geld ist da und solange dieses Geld fließt, für die nächsten fünf Jahre, weil dann wird Tendenziell stoßen dann auch Private Equities ab ihr Investment.
Vielleicht ganz kurz, weil die, was ich halt sehr bemerkenswert finde an dieser ganzen Entwicklung, ist ja, dass selbst Firmen, die wir als groß wahrnehmen, wir reden ja bei dem Electronic Arts oder noch größer bei dem Warner Brothers, nicht über irgendwie Hinterhoffirmen oder über den Mittelstand, sondern über Milliarden Konzerne.
Und dass selbst die offensichtlich der Ansicht sind, nicht mehr alleine bestehen zu können in dieser Industrie.
Der Andrew Wilson von EA, der Geschäftsführer, sagt ja schon seit Jahren, wir sind Übernahmekandidat.
Wir brauchen einen noch größeren Wahl, der uns schluckt, weil wir kommen alleine nicht mehr klar gegen noch größere Konzerne wie halt Microsoft, wie Amazon.
Gut, Amazon ist jetzt vielleicht das allerflechteste Beispiel gerade mit dem Verhalten im Gaming-Markt, aber auch mit einem Tencent, mit all den Tech-Konzernen.
Das finde ich halt am allerbeunruhigendsten so ein bisschen.
Ja, also ich glaube, dieser Satz signalisiert ja vielleicht eher das Problem, wie der Gaming-Markt sich selbst sieht und wir werden ja gleich auch wahrscheinlich dazu kommen, Leo, du hast es ja auch schon in der Intro gezeigt, ist, warum ist Wachstum und mehr Budget immer besser?
Also die Frage ist, braucht man immer mehr in der Gaming-Industrie, um bestehen zu können oder sind andere Formen auch vorstellbar?
Ich meine, dieses Größerwerden ist ja, ich würde sagen, inhärent an Kapitalismus, aber beim Gaming kann man wirklich die Frage stellen, wozu?
Vielleicht war der Exit auch lukrativ für den einen oder anderen Manager bei EA, aber lassen wir das auch mal stehen.
Ja, das ist jetzt die Frage, denkst du, dass es solche Fälle in Zukunft noch öfter geben wird?
Weil du hast schon gesagt, EA ist ja auch ein sehr spezieller Fall, eine Firma, die es so in keiner Weise nochmal gibt.
Ja, ich würde sagen, wahrscheinlich nicht.
Also ihr müsst ja wirklich verstehen, Private Equity, wie gesagt, ich habe die Ehre gehabt, mit verschiedenen zu arbeiten.
Den interessiert nicht, was das Unternehmen macht, solange die Excel-Tabellen stimmen.
Und die Excel-Tabelle muss so aussehen, dass es im Grunde idealerweise, so wie Sie sich das vorstellen, das Monat für Monat sich so entwickelt.
Und das soll so sein.
Und ich würde sagen, wenn wir uns die Industrie angucken.
Sogar sowas wie Electronic Arts, sorry, Activision mit jedes Jahr bringen sie Call of Duty aus.
Man kann sagen, ja, das ist doch ganz planbar oder mit Ubisoft schon nicht mehr so ganz planbar.
Es ist immer noch so ein Hitgame.
Und ich glaube, in einer Industrie, die im Wesentlichen über Hit or Miss funktioniert, sind die seltenen Perlen die Unternehmen, die kontinuierliches Umsatz machen.
Das werden wahrscheinlich in der Regel nur Service-Gaming-Unternehmen sein, die dafür relevant werden.
Da sehe ich Phil schon aufleuchten.
Ja, ich meine, das ist ja genau die Lektion, die gerade sehr, sehr, sehr schmerzhaft und unter Milliarden von Kosten gelernt wird, dass das eben nicht die sicheren Hits ist, dass es nicht die sichere Bank ist, dass nicht dein nächster Hero-Shooter-Service-Game, das ist, was dir diesen konstanten Cashflow reinbringt.
Und mich hat das super beunruhigt, jetzt so als Abschlussnachricht von 2025 mit dem Netflix Beat it auf Warner, weil da ja Warner Games dranhängt und die ganzen Marken, Rocksteady's Batman und die Shadow of Mordor Spiele und alles.
Und Netflix explizit gesagt hat, naja, das haben wir bei unseren 83 Millionen gar nicht eingepreist, weil das Gaming, das ist quasi, das ist so, nee, das ist für uns da gar nicht relevant irgendwie monetär.
Das geht in so einem Anwaltsschrank.
wenn du dir anschaust, was da noch eigentlich für Power drin ist und für wie viel Kreativität und Leidenschaft da drinsteckt und auch wie viel Geld, die haben allein mit Hogwarts Legacy über eine Milliarde Umsatz gemacht und das war nur ein Spiel und Netflix geht her und sagt, das Gaming, das interessiert uns da eigentlich jetzt gar nicht so wirklich, wir wollen jetzt lieber das nächste FIFA machen und das machen wir dann schön als Streaming-Spiel auf unserem, Ja, im Browser oder auf deinem Fernseher so als, ja, ja, das ist dann so ein Lizenzding, das wickeln wir dann da irgendwie easy peasy ab.
Das ist doch ein fatales Signal an all die Marken, diese gewachsene Kreativität, die da drin steckt.
Und genauso ist es bei Amazon, dass Amazon jetzt so langsam da aussteigt und sagt so, hey, selbst das neue MOBA, was wir gerade machen, dieses March of Giants, das kann Ubisoft haben, das verkaufen wir direkt mitsamt Studio und allem drum und dran.
Was für eine Beleidigung das ist.
Die glauben doch gar nicht mehr da dran.
Die großen Konzerne glauben da überhaupt nicht mehr dran, dass sie mit Gaming da überhaupt noch was reißen können, sondern die versuchen jetzt so, cut your losses und versuchen wieder irgendwie auf normalen Ebenen im Boden zu kommen.
Würde nur einschieben, wie fies es ist, einfach zu sagen, das kann Ubisoft haben, nach all den Service-Game-Erfolgen, die Ubisoft so verzeichnet hat in den letzten Jahren mit X-Defined und all den anderen, Hyper-Scape und so, was sie alles eingestellt haben.
Aber vielleicht, zu dem, was du gesagt hast, Hogwarts hat eine Milliarde gemacht und gleichzeitig hat Suezot-Code mega viel Wert vernichtet.
Und ich glaube, das ist auch Netflix.
Also ich glaube, die sind auch eher mit diesem, Lieber kein Risiko.
Genau, kontinuierlich, was können wir planen, was können wir aussteuern?
Und ich glaube, das ist auch so eine Art Mindset, wie man auf so eine Industrie guckt.
Es ist eher kreativ getrieben.
Man muss halt sagen, man kann auch Kreativität, also Risiko gestreut machen.
Aber wenn Leute im Grunde eher auf Kennzahlen gucken, die auf Stabilität setzen, kann man immer so ein bisschen kritisch sein und hoffen, dass es nicht am Ende wirklich in so einem, Ordner bei einem Anwalt landet, wo dann die ganzen IPs liegen und irgendjemand fragt sich dann in 20 Jahren, wo war das denn eigentlich nochmal?
Welchen Dien ist alles runtergegangen?
Das ist einfach, das wird jetzt in so eine Landfill geschmissen alles und zugeschüttet und solche Sachen, nach denen die Leute eigentlich seit 10 Jahren fragen, so wann bekommen wir mal wieder ein gutes Arkham-Spiel von Rocksteady?
Wann macht ihr mal was Vernünftiges mit dem Nemesis-System aus den Morderspielen, wonach auch Seit zehn Jahren sagen die Leute, das möchte ich in dem Spiel, das möchte ich hier, bitte lizenziert das an andere.
Sie nehmen das und beerdigen es.
Und das ist halt so schade, um all das, was da drin steckt.
Jetzt können Sie es in FIFA packen bei Netflix, dann hast du so Spieler-Rivalitäten oder Vereins-Rivalitäten, da kann ich mich sehr gut wiederfinden.
Plötzlich kommt jemand aufs Feld.
Ja, genau.
Und dann geht es schlägt.
Also da geht viel, glaube ich, im Fußball.
Aber definitiv, ich würde sagen, was wir auch dieses Jahr immer noch sehen und was sich halt wahrscheinlich weiter auch durchziehen wird durch die nächsten Jahre, ist einfach dieser Krieg um die Zeit der Menschen da draußen.
Auch Netflix sagt ja, sie sind eine Entertainment-Plattform, die konkurriert mit Gaming und sie konkurriert mit YouTube, weil für YouTube auch die Faune immer wichtigerer Plattform wird.
Ja.
Dann zu versuchen, halt ein möglichst großes Angebot zu schaffen, dass Leute möglichst viel Zeit bei dir verbringen und dadurch natürlich gewillt sind, Abos zu verlängern, Mikrotransaktionen zu kaufen, einen Game Pass zu abonnieren, der auch teurer geworden ist dieses Jahr um bis zu 50 Prozent.
Also ich glaube, das ist so die Logik, wie so Plattformanbieter einfach denken.
Wir brauchen ein Angebot, dass Leute wirklich sagen, okay, da verbringe ich das Maximum meiner Zeit, weil es da einfach genau das gibt, was ich möchte.
Und die Ironie daran ist, ich sehe schon, wie Humann schon was sagen möchte, aber ich nur ganz kurz, um das zu Ende zu führen, die Ironie daran ist.
Sie schaffen es bisher halt einfach nicht.
Weil wenn du guckst auch, was bei Steam am meisten gespielt wird, dann entfallen bei Steam 2025, die Statistiken sind ganz frisch gerade eingetrudelt, 40 Prozent der Spielzeit, die dort verbracht wird, auf Spiele, die acht Jahre oder älter sind.
44 Prozent entfällt auf Spiele, die eins bis sieben Jahre alt sind, Und auf Spiele, die dieses Jahr erschienen sind, sind dieses Jahr nur 14 Prozent der gesamten Spielzeit entfallen.
Also die Leute verbringen ihre Zeit in alten Schinken, die sie aber kennen und lieben und die natürlich als Service Games weiterentwickelt und weiterbetrieben werden.
Counter-Strike, PlayerUnknown's Battlegrounds und all die großen Gegranden auf Steam.
Aber es ist halt alt.
und alle die, die gerade versuchen, irgendwie durch Akquisen und Wachstum und sonst was da mit reinzuspielen und sich da reinzuquetschen, schaffen es halt einfach nicht.
Ja, Netflix hat ja auch, also sowohl Netflix als auch Amazon hat ja versucht, Gaming auch zu etablieren als Marke und mit einzugliedern.
Bei Netflix hat das nicht so richtig gut funktioniert, bei Amazon ehrlicherweise leider auch nicht so richtig gut.
Aber liegt das daran, dass sie sich vielleicht auch einfach nicht genug Zeit dafür genommen haben und auch den Fokus darauf nicht richtig gesetzt haben?
Ja, also ich glaube, das, was wir beobachten, Google hat es ja auch versucht, ist die Frage, schafft ein Unternehmen, was auf eine bestimmte Sache fokussiert ist, die auf bestimmte auch, ich mache es mal wirklich so, brech es runter auf das Banalste, aber so ist es ganz oft, auf bestimmte Kennzahlen orientiert ist, dann plötzlich in einen Markt zu kommen, was auf ganz anderen Logiken funktioniert und man denkt, man kann sein System irgendwie dann doch dort zugänglich machen.
Und ich glaube, das ist im Gaming-Markt, super schwer Fuß zu fassen.
Ich kann mir vorstellen, dass zum Beispiel Amazon oder auch Netflix sich denken, Gaming hier, dieses Service-Games ist ja wie Streaming.
Das können wir ja genauso sozusagen reproduzieren.
Aber sie verstehen sozusagen oft nicht die Kernlogik.
Und das klappt ja auch oft nicht.
Man sieht ja, wie oft die dann sozusagen große Leute aus der Spielindustrie holen.
Ich glaube, die Herausforderung ist nicht der Kreativteil.
Die Herausforderung ist immer der Management über Unterbau, der das dann schwierig macht, dass man da Fuß fasst.
Es gibt, glaube ich, wirklich wenige Beispiele.
Ich glaube, Microsoft wäre vielleicht ein Beispiel.
Die aber ja auch schon von Anfang an immer so Games, wenn man sich Age of Empires oder so nimmt, schon irgendwie dabei hatten.
Und ich muss eine Korrektur machen zu Micha.
Micha, ich glaube, du bist noch in der alten Netflix-Strategie.
Netflix konkurriert neuerdings nicht mehr mit dem, was du gesagt hast.
Offiziell ist Netflix in Konkurrenz mit Schlaf.
Ah, okay.
Das hat Netflix announced.
Ihr Konkurrent ist der Schlaf.
Einfach nicht mehr schlafen.
Wie können wir das bieten, was der Schlaf bietet?
Ja, Sie müssten einfach irgendwie so einen Koffeingetränkehersteller oder sowas dann übernehmen.
Das wäre jetzt der nächste logische Schritt.
Oder irgendwie so Pillen, dass du weniger Schlaf brauchst.
Oder im Schlaf sich reinhacken.
Du musst mal weiterhacken.
In deine Träume.
Da ist die Dystopie, danke schön.
In fünf Jahren hackt für deine Träume.
Selbst in meinen Träumen kann Amazon mir nicht so viel Werbung ausspielen, wie sie in diese eine Fallout-Folge gepackt haben.
Das war ja wirklich...
Aber habt ihr es gesehen, dass das nicht rechtens ist mit der Werbung, was Amazon da gemacht hat?
Ah, es ist so schön.
Es fühlt sich so gut an.
Ich bin da total bei Human, bei diesen, Man merkt jetzt so langsam, dass die Konzepte, mit denen Konzerne wie zum Beispiel Amazon rangegangen sind, dass die nicht aufgehen, weil sie nicht die inhärente Logik und das sehr komplizierte Erfolgsrezept gibt es ja gar nicht.
Sondern wie habe ich Erfolg im Gaming, dass das halt extrem diffizil ist.
Und sie sind da rangegangen und haben gesagt, naja, wir haben potenziell unendlich Geld.
Wir erschlagen es damit und stellen jetzt fest, naja, egal wie viel Geld, ob du jetzt 10 oder 100 oder 200 Millionen in dein Projekt gesteckt hast, das garantiert dir rein gar nichts im Gaming.
Wir hatten ja letztens einen Stream mit Maurice, wo, ich habe das Zitat jetzt nur so halb im Kopf, oder die Evidenz, aber wenn ein Spiel läuft und man braucht, es verzögert sich und so weiter, ist es wohl so, dass je mehr man Leute dann in dieses Projekt schickt, damit das Projekt schneller fertig wird, desto länger verschiebt sich die Projektzeit.
Also das ist super kritisch und deswegen, ich kann mir voll vorstellen, in so einem Konzern wie Amazon denken sich so, ja wir schütten das Problem zu mit Geld, aber das Problem ist halt oft nicht nur Geld, sondern das Problem liegt an ganz vielen Stellen und oft, wie gesagt, Es ist so ein Management-Thema.
Und wie man so Projekte steuert.
Man kann sich die kreativsten Leute holen, aber am Ende hilft es auch nicht.
Aber schon auch, glaube ich, wie du diese Kreativität dann kanalisierst.
Also was ist tatsächlich, wenn du ins Game Design schaust, was ist dein Konzept, mit dem du am Schluss Leute überzeugen wirst, dass sie den Trailer sehen und sagen, geil, das muss ich mir runterladen oder das muss ich mir kaufen.
Und dann 2025, wir hatten so viele Service Games, die den Bach runtergegangen sind mit Ansage, Ich habe mir ein paar Notizen gemacht, Spectre Divide, angekündigt tot, Dauntless, rausgekommen tot, Multiversus, rausgekommen tot, X-Defined, rausgekommen tot.
Und die waren alle Spiele, wo von Anfang an die Leute gesagt haben, als sie die Trailer gesehen haben, so, wow, das wirkt irgendwie generisch, das habe ich alles schon tausendmal gesehen, das ist jetzt wieder so ein Konzept, oh, wir machen einen auf Overwatch und Paladines und diese ganzen, ja, so völlig abgegriffenen, hundertfach gesehenen Konzepte, zu denen dann große Konzerne gegangen sind und gesagt haben, okay, passt auf, wir machen das jetzt auch.
Das funktioniert ja offenbar.
Die Leute lieben ja Overwatch oder die Leute lieben ja League of Legends.
Das machen wir auch.
Und dann hast du halt einen Friedhof von Copycats, die allesamt da beerdigt wurden dieses Jahr allein.
Ja, man hat einerseits die Copycats, die beerdigt werden, andererseits sieht man ja auch, wenn man es richtig macht, können solche Spiele auch immer noch funktionieren, wie ein Marvel Rivals, das ja trotzdem noch richtig Erfolg hat und jetzt eine Community aufgebaut hat, die dieses Spiel auch liebt.
Aber die haben halt eine IP, die haben einen unique selling point und dieser unique selling point ist fucking Marvel.
Ich meine mit Marvel, da kommst du schon mal ein paar Kilometer weiter als mit einem anderen.
Das ist aber auch kein Garant mehr, weil schau, wie weit Ubisoft mit Star Wars gekommen ist.
Ich glaube, wenn es halt um Kreativität geht oder um, also ich finde es vollkommen richtig, was ihr sagt, und um Spielkonzepte, ist es halt immer wichtig.
Habe ich eine klare Vision?
Habe ich eine klare Vorstellung davon, was mein Spiel sein möchte?
Kann ich diese Vision klar an mein Team kommunizieren, dass es entwickelt, damit wir am Ende dahin kommen, wo wir von Anfang an hinkommen wollten?
Natürlich immer mit ein paar Bodenwellen, die gibt es immer.
Aber man braucht halt eine klare Vorstellung und eine klare Idee, die man dann durchziehen kann.
Und bei vielen der Spiele, die in den letzten Jahren gescheitert sind oder auch die Milliarden verbrannt haben, sei es in Suicide Squad, gab es es ja offensichtlich nicht, wo es dann ein Hin und Her gab.
Was man sein möchte, wo es, ne, da war die Rede von toxischer Positivität, wo Leute im Studio gesagt haben, das können wir nicht, das ist nicht, das passt nicht zusammen und es hieß dann, doch, doch, das kriegen wir hin, ne, passt schon, macht ihr mal, ich bin Gold spielen, ja, genau, ja, genau, also auch bei einem Anthem, ne, ganz simpel, ist schon ein bisschen älteres Beispiel, wo du dann nachlesen konntest hinterher, wie BioWare hin und her gemeandert ist zwischen Spielideen und Konzepten und Namen und sonst was, Und dann denkst du dir hinterher, das ist doch kein Wunder.
Es ist doch kein Wunder, wenn sowas dann scheitert, weil es einfach...
Keine klare Linie gab und das ist oft entscheidender, glaube ich, als man denkt, wenn man von außen auf solche Projekte drauf guckt, auch wenn sie dann, wenn sie halt eingestellt werden oder wenn sie rauskommen, so wie halt X-Defined oder Concord oder sowas und dann einfach direkt eingehen.
Ja, Sony hatte ja auch theoretisch zwölf Live-Service-Titel angekündigt.
Letztendlich wurden acht von den Projekten gestrichen.
Heißt das auch, dass es allgemein jetzt vielleicht wieder weniger Live-Service-Titel geben wird?
In Zukunft, Roman?
Also ich glaube wirklich, dass die Live-Service ist so krass gegen die Wand gefahren, dass alle unglaublich große Angst haben, sich die Finger dran zu verbrennen.
Weil ich meine, das ist so eine Sache, das hätte man sich irgendwie vorher denken können, dass so ein Live-Service-Ding super teuer ist in der Entwicklung.
Das kostet super viel im Service.
Also du musst ja viel mehr zur Verfügung stellen.
Du brauchst ein Team, das ist sozusagen kontinuierlich auch hosted und serviced, aber dann ja auch noch Content entwickelt.
Und wenn es nicht gut läuft, wie lange sollen wir denn damit Geld verbrennen, bis wir sozusagen das stoppen?
Und ich glaube, das ist wirklich eins der spannenden Erkenntnisse, dass sich jetzt alle denken so, oh, so einfach geht das gar nicht.
Das ist so meine große Vermutung, dass wir Live-Service dort erleben werden, eher aus so einem größeren Indie-Kontext, also mittelgroßen Indie-Kontext, wo man sich das noch traut und wo man vielleicht auch eine Idee hat und wo wir dann wahrscheinlich erst davon hören werden, wenn es eine gewisse Reichweite erreicht hat.
Wo die Leute halt auch dahinter stehen.
Also ich sage jetzt mal so, das sieht man ja zum Beispiel aktuell bei einem Arc Riders, wo du halt merkst, da haben die Leute Bock drauf und da wird halt Zeit reingesteckt.
Absolut.
Also ich glaube, vielleicht mal so diesen Schritt zur Seite zu machen, weil ich habe das mal gerade für mich herausgesucht als so vielleicht eine Pointe, was auch Phil gesagt hat, bei den großen Studios, also warum klappt es zum Beispiel nicht bei einem Amazon, was unendlich Geld hat?
Also die wollen jetzt irgendwelche Sachen zum Mond bringen, aber kriegen kein Computerspiele-Studio zum Laufen.
Und was ich jetzt mal schnell rausgesucht habe, ist einfach dieses Verständnis zu haben, wie versteht Amazon ein Meeting?
Also es gibt, das kann jeder googeln, die Meeting-Regeln von Amazon.
Die Logik ist, ein Meeting wird immer aufgesetzt, es gibt so ein sechsseitiges Memo.
Bloß kein PowerPoint, es muss Text sein.
So, das wird vorab geschickt.
Dann fängt das Meeting an und alle, die in diesem Meeting sitzen, lesen diesen Text leise durch.
Die ersten 15 Minuten sind diese sechs Seiten lesen.
Und dann arbeitet man diesen Text durch.
Der, der das Text mitgebracht hat, schmeißt das sozusagen an die Wand und kommentiert, passt das an und das Meeting hört auf, dass diese Person sagt, okay, ich nehme diesen Text mit, passt ihn zur Diskussion an und schicke sie wieder in die Runde.
Und dann gibt es auch Excel-Tabellen, wenn man auf Kennzahlen guckt.
Und ich würde sagen, wenn das die Art ist, wie ich die Welt betrachte und dann mir vielleicht auch überlege, was sind die relevanten Spiele, ich hole mir welche Daten und mache dann Entscheidungen auf Excel-Kennzahlen, wo der Markt, wie er vermuten, hingeht und sechsseitigen Memos.
Ich sage jetzt nicht, dass alle Amazon Studios so gearbeitet haben, aber nur mal zu verstehen, über welche kulturelle Lücke wir reden.
Und auf der anderen Seite, ich meine, in dem einen oder anderen Podcast habe ich das mal so mitgegeben, ist zu verstehen, dass die Indie-Welt ja nicht so hoffentlich deckt, sondern da eher etwas kommt von Leute, probieren wir was aus, laufen schon mal vor, checken das.
Dass er mir denkt, es klappt nicht.
Wenn es nicht klappt, dann hat man vielleicht nicht Millionen verbraucht oder so.
Und dann kommt die eine Perle hoch und dann ist es vielleicht das, was du gerade gesagt hast, so ein Arc Riders.
Dann ist es, glaube ich, eine ganz andere Dimension.
Und ich würde auch sagen, man merkt es auch irgendwann in den Spielen an, in einer gewissen Form von Authentizität.
Auf jeden Fall.
Also man merkt es den Spielen an und auch das, was wir ja schon gesagt hatten, es gibt Zahlen dazu vom GDC Report 2025, dass rund 42 Prozent skeptisch gegenüber dem Live-Service-Modell sind und keinen Bock mehr auf die Umsetzung haben, weil halt die Angst vor Marktwertigung, Burnout der Teams auf einem Rekordhoch ist.
Ja, man muss dazu sagen, 42 Prozent der Entwickler und der Entwickler.
Ich glaube, wenn du bei uns in die GameStar-Community fragen würdest, sind es wahrscheinlich 95.
Aber dass selbst die Leute, die damit ihr Geld verdienen sollten oder die Zukunftschancen in der Gaming-Industrie bewerten in dieser Umfrage, weil sie damit ihren Lebensunterhalt verdienen, 42 Prozent selber sagen, Games is a Service, Alter, nee, komm, renn.
Das ist schon sehr besonders.
Aber es ist super krass.
Also ich kann mich erinnern, Micha, das war 2020, eine der ersten Podcasts, die wir zusammen gemacht haben.
Und ich weiß noch, ich hatte damals das Argument gebracht, jemand, der Spieleentwicklerin oder Spieleentwickler werden möchte, der will doch auch an kreativen Sachen arbeiten und nicht unbedingt jetzt, keine Ahnung, den nächsten Hut stellen für irgendeinen Shooter.
Aber damals war so ein bisschen ja, aber vielleicht ist auch die Industrie eigentlich ganz happy wenn Stabilität da ist, ich glaube, das hat sich jetzt erstmal gedreht und natürlich merken wir ja auch das ist ja auch nicht wirklich stabil also auch diese ganzen Service Games, es ist halt nur stabil für die, die schon etabliert sind am Markt es gibt halt die, die einfach weiter laufen du hast ein League of Legends oder ein Counter-Strike oder ein WoW oder jetzt auch ein Arc Raiders was ich als etabliert bezeichnen würde, für die läuft ja der Zug.
Der Zug fährt für die und der wird so schnell nicht wieder anhalten.
Aber alle, die versuchen, auf diesen Zug aufzuspringen, für die ist der schon längst zu schnell.
Und deswegen ist es so wahnsinnig schwierig, um Da jetzt noch irgendwie um die eh schon begrenzte Zeit der Leute noch weiter zu buhlen mit einem Spiel, wo du sagst, ja, hier mit FOMO-Mechaniken und Battle Pass und so, du musst mindestens 300 Stunden pro Jahr in dieses Ding reinstecken, sonst lohnt sich das für dich gar nicht.
In einer Zeit, wo die Leute sagen, okay, vielleicht möchte ich aber eher so einfach ein Erlebnis von ein paar Stunden für einen fixen Preis, wie ich den kriege bei einem Clare Obscure oder sowas.
Vielleicht will ich eher sowas und dann hast du halt diesen ganzen Diskurs im Gaming.
Was sind die Spiele, wonach sich die Leute die Finger geleckt haben und die die Preise abgeräumt haben?
War halt ein Clare Obscure oder war halt ein Hollow Knight Silk Song oder diese ganzen Sachen aus dem Double-A- und Indie-Bereich.
Welches der Service Game ist denn dieses Jahr von den eher so Triple-A gut gelaufen?
Also ich bin da jetzt nicht der größte Experte, aber Monster Hunter Wilds.
Ist das ein Service Game oder gilt das nicht als Service Game?
Das ist ein Zwischending, würde ich sagen.
Aber ich würde sagen, es gilt als Service-Game, weil man daran auch ein bisschen festmachen kann, was heutzutage eigentlich Content-Erwartungen sind an Spiele.
Monster Hunter Biles ist ja irrsinnig gut gestartet mit knapp 1,4 Millionen gleichzeitig aktiven Spielerinnen und Spielern auf Steam.
Es ist, glaube ich, Platz 5 oder 6 der ewigen Bestenliste der Gleichzeitigkeit auf Steam.
Und dann ist es runtergekracht auf aktuell 17.000.
Das kann ich in Prozent nicht mal berechnen, weil ich doof bin.
Also richtig krass, richtig krass eingebrochen, weil ihm, und das war absurd, ich habe mit Paul vorgestern darüber geredet, als wir abends beim Essen zusammensaßen mit dem Team, weil er meinte, naja, 100 Stunden geht ihm halt die Luft aus.
Das Endgame ist zu dünn, es fehlt ihm die Tiefe im Endgame.
Es hat auch weniger Tiefe als Monster Hunter World in den Augen der Leute, die das halt kennen.
Das hat sich auch sehr gut verkauft.
Und dann so nach 100 Stunden sitzt du da und denkst dir, ja, komm, also da muss einfach mehr Content, mehr Tiefe, mehr coole Mechanik rein und nicht so 100 Stunden.
Also 100 Stunden, 20 Stunden durch, nach 100 Stunden geht ihm die Luft aus, aber das sind halt, wenn du so ein Spiel machst, genau diese Erwartungen heute, es muss weitergehen, es braucht Updates, es braucht, Nachschub, es braucht Vertiefung, neue Features, neue Gegner, neue Whatever.
Also das ist halt durch diese Season Pass und Saisonmechanik, die man halt inzwischen gewohnt ist aus allen möglichen Spielen, ist auch die Erwartung an sehr viele andere Spiele.
Es muss immer weitergehen, auch in Helder, aber es ist ja sehr schnell dann runtergeschnurrt, was die Spielerzahlen anging letztes Jahr.
Ähm, Wenn man so ein bisschen nach erfolgreicheren, zumindest noch, wer weiß, was morgen passiert, aber nach noch erfolgreicheren Servicegames sucht aus diesem Jahr, würde ich fast Battlefield 6 sagen.
Oder?
Man kann ja EA vieles vorwerfen, aber da ist mal nicht alles schiefgegangen.
Ja, aber auch da, wie gesagt, da gehe ich wieder zurück zum Unique Selling Point.
Der Unique Selling Point von Battlefield 6 ist relativ simpel.
Sie geben uns wieder das, was wir seit Battlefield 3 und 4 vermisst haben.
Also du kannst auch als Unique Selling Point durchaus Nostalgie und ich will wieder die guten alten Zeiten zurückhaben, verkaufen.
Und das haben sie halbwegs erfolgreich gemacht, allein schon durch ihr Setting und so.
Und dann hast du halt ein Arc Raiders, was wieder auch einen uniken Selling Point hat.
Und ja, aber ich sag's mal so, die anderen Service Games, die 2025 erfolgreich gestartet sind, die kannst du wahrscheinlich dann weniger als eine Hand abzählen.
Ich glaube, Battlefield 6 trifft auch ein bisschen das zu, was ich vorhin gesagt habe, nämlich auch wieder eine klare Revision.
Ich glaube, Battlefield, wie hieß das vorher?
2042?
Kommen wir mit den Titeln durcheinander.
2042 war der vorher.
Genau, hat sich halt verzettelt, auch mit irgendwie größere Karten, mehr Spieler.
Wir wollen auch einen Battle Royale-Modus drin haben.
Wir wollen diesen Editor drin haben für irgendwie eigene Modi.
Wir wollen irgendwie sonst was alles noch sein.
Wir wollen das, ne?
Also alle Spiele in einem.
Klar, natürlich Battlefield 6 hat auch viele Modi, aber ich glaube, diese Kernvision diesmal schien dann klarer und klarer auch am Ende umgesetzt.
Wir wollen wieder zurück zu dem, was es cool macht.
Auf der anderen Seite, und das ist auch wieder ein schönes Beispiel aus diesem Jahr, wo das halt offensichtlich nicht der Fall war, ein Civilization 7, was mit einem meiner größten AAA-Enttäuschungen dieses Jahr war, was ja auch ein bisschen ein Servicegame ist, in der Hinsicht, dass es jahrelang die Leute beschäftigen soll, dass immer noch DLCs erscheinen.
Die haben ja inzwischen auch so ein Season-Konzept, wo dann neue Anführer erscheinen und so, was kein Mensch braucht.
Aber okay, fair enough.
Also auch das ist ein Spiel, was auf jahrelange Laufzeit ausgelegt ist, aber dann kommt es raus und du denkst dir, die haben doch, Die haben acht Jahre damit verbracht, das zu entwickeln.
Und ich habe ein Interface, was nicht ausgereift ist.
Im Spiel fehlt die Gegenwart als letztes Zeitalter.
Also das ist doch ein Witz.
Niemand kann mir, also ich habe noch nichts darüber gelesen oder so, wir haben da keine Insider-Einblicke oder so.
Kein Mensch kann mir erzählen, dass das acht Jahre lang stringent entwickelt wurde.
Nie und nimmer.
Also das wirkt auch so wie, okay, so ein bisschen Scun and Bones als Strategiespiel.
So, okay, es gab unterschiedliche Visionen und es gab unterschiedliche Ansichten, was da jetzt wichtig ist.
Sie haben ja auch Sachen verändert, wie die Völker funktionieren, dass man je nach Zeitalter halt die Völker wechselt und sowas, wie es in Humankind vorher schon war.
Aber man fühlt schon, wenn man das spielt, irgendwie war da die Idee unscharf.
Irgendwie passt was nicht zusammen.
Und ich glaube, das zieht sich halt so oft durch.
Und wenn wir auf der anderen Seite halt gucken, die Dinge, die erfolgreich waren, ich meine, es ist immer leicht, das hinterher zu sagen.
Es gibt bestimmt auch Dinge mit sehr klarer Vision, die halt einfach Schrott sind, weil die Vision nicht funktioniert.
Aber die Dinge, die erfolgreich waren, scheinen eine sehr klare Kernidee gehabt zu haben und die gut zum Ende transportiert, wie ein Kleopskür.
Und dann auch oft mit so ein bisschen etwas kleineren, agileren Teams, wo du halt wirklich alle diese Entwickler, die hast du 100 Prozent on board bei diesem, das wollen wir machen, das soll das Spiel sein und das soll das Spiel eben nicht sein.
Also nicht diese auf 15 Hochzeiten tanzen irgendwie gleichzeitig und 15 Modi und hier noch Multiplayer und hier noch Battle Royale, sondern was du sagst, fokussiert mit all deinen Leuten on board, die genau an dieser Vision arbeiten, vielleicht zu 10, zu 20, mit 100, aber eben nicht mit weit mehr als 100, also nicht dieses...
Du bist ein Programmierer, ein kleines Zahnrädchen in einem riesigen Gebäude mit 800 Stockwerken und auf jedem Stockwerk sind nochmal 800 Programmierer, die auch irgendwas daran machen.
Sondern das und so, glaube ich, bin fest davon überzeugt, so ist ein Clear Obscure entstanden, ein Arc Raiders entstanden oder auch ein Kingdom Come Deliverance 2 entstanden, mit relativ überschaubaren Teams, die halt genau wussten, was sie da machen eigentlich und wofür.
Das bin ich überzeugt von.
Ja, ich glaube, da wird dir auch die Evidenz recht geben.
Und ich wollte eigentlich nur einwerfen, du bist ja noch romantisch, alle in einem Gebäude.
Also guck dir mal an, wie Ubisoft zwischendurch irgendwie auf vier Ländern verteilt entwickelt hat und wo du dann immer das Integrationsproblem mindestens hast.
Das ist ein Riesenthema.
Ich meine, das beste Beispiel, wie es unglaublich gut funktionieren kann, ist natürlich sowas wie Baldur's Gate 3, wo du halt ein sehr fokussiertes Team hast.
Das heißt nicht, dass man zum Beispiel auch mal mit Dienstleistern arbeiten kann, die dann für einen spezielle Sachen machen und so weiter, aber du hast dazu ein sehr fokussiertes Team, das das Gesamtwerk im Blick hat.
Also es gibt da auch unterschiedliche Formen von Entwicklung, aber dieses, man hat irgendwie tausende Leute verteilt auf unglaublich vielen Studios und keiner hat mehr den Überblick, das ist wirklich ein Problem unserer Zeit, dass es im Gaming angekommen ist.
Was aber auch resultiert, dass man, glaube ich, einen großen Teil denkt, mehr Budget gleich besser.
Und ich glaube, das ist auch etwas, was 2025 spätestens mal so ein bisschen der Moment kommt mit, vielleicht doch nicht.
Ja, es ist ja auch der Guillaume Brosch, der bei Ubisoft damals ja gearbeitet hat, als er die Idee hatte zu Claire Obscure, hat ja gesagt, es hätte zu lange gedauert und wäre zu schwierig gewesen, diese Vision bei Ubisoft umzusetzen, weil Ubisoft zu langweilig ist und zu bürokratisch.
Das große Schiff, was da fährt, ist einfach nicht in der Lage, seine Richtung schnell genug zu ändern, wenn ein kluger Kopf kommt und sagt, lass mal ein neues Final Fantasy machen.
So ein bisschen.
Um es jetzt mal, also es ist sehr TLDR, aber das ist so ein bisschen die Kernmessage jetzt von Kleops Kür.
Und dasselbe ist ja bei Arc Raiders der Fall, das gegründet wurde von einer Person, die wie keine andere für mich für diesen Wandel so ein bisschen steht, nämlich Patrick Söderlund.
Und Patrick Söderhund hatte ich vor Jahren mal auf der Gamescom im Interview, wo er richtig fuchsig geworden ist auf meine Fragen, weil er damals bei EA gearbeitet hat.
Der ist ja ehemaliger Leiter von, er ist DICE gewesen, vom Battlefield-Studio und dann von EA Games, also verantwortlich für alles, Battlefield, Lead for Speed und sonst was.
Und damals, wo wir dieses Interview hatten, war EA gerade in dieser Phase, wo sie gesagt haben, Singleplayer ist tot.
Alles wird Service, alles wird Free-to-Play.
Und ich habe ihm dieses Interview reingesetzt und ihm gesagt, warum sagt ihr das denn?
Und wo kommt denn das her?
Und glaubt ihr das wirklich?
Und er war da ein bisschen angepisst und hat gesagt, das habe ich gar nicht gesagt, das stimmt so gar nicht, kann man so nicht sagen.
Und dann saß noch jemand von der PR mit dabei, die schon so, oh, jetzt wird es hier langsam kritisch.
Also da ist er richtig böse geworden.
Aber das war ja das, was EA lange Zeit vertreten hat, bis vielleicht dann ein Star Wars Jedi Survivor kam und da ein bisschen wieder das aufgebrochen hat.
Und dass dieser Patrick Söderlund, ja, ist eine persönliche Sache, Patrick, jetzt hingeht und sagt, ich gründe ein neues, kleines Studio, was natürlich mit Arc Radars auch ein Service Game macht.
Es ist ja jetzt nicht so, dass die plötzlich angefangen haben, Singleplayer wieder zu wertschätzen, aber wieder ein kleines, agiles Studio macht, was dann in der Multiplayer-Kategorie bei den Game Awards sogar in Battlefield 6 schlägt.
Das finde ich ironisch.
Oder es ist witzig.
Und das siehst du gerade sehr häufig, wenn du mit Entwicklern sprichst, die gerade eher die erfolgreicheren Projekte oder erfolgversprechenden Projekte machen, dass die eher Neugründungen in einer maximal AA-Größe sind.
Also die wirklich Studios betreiben, wo sie sagen, ich schare da irgendwie 10, 20, 50 Gleichgesinnte um mich und wir machen zusammen das Spiel, was wir uns als nächstes auf die Fahnen geschrieben haben, ohne Corporate-Dach drüber und ohne diese bürokratischen Einschränkungen.
Stichwort Ubisoft ich hab da jetzt, als wir bei dem Rahmen der Game Awards mit den Machern von The Ascent reden konnten für ihren neuen Shooter, die haben den neuen Cyberpunk Shooter angekündigt, der heißt No Law, Die haben gesagt, sie waren, als die Ascent rauskam, das ist dieses Cyberpunk-Diablo-artige, so Action-Rollenspiel-mäßig, da waren die zu elf.
Die haben zu elf oder zu zwölf die Ascent gemacht und rausgebracht und das war super erfolgreich und sie hatten eine Menge Geld.
Und dann saßen sie mit dieser Menge Geld da und standen quasi vor der Entscheidung, was machen wir jetzt?
Und der hat mir ganz klar gesagt, der Chef von dem Studio, wir wollten auf gar keinen Fall irgendwie groß wachsen.
Also sie haben sich dann verdoppelt, sie sind jetzt 24, aber er hat gesagt, er wollte auf gar keinen Fall ein großes Studio machen.
Er wollte auf gar keinen Fall in diese AAA-Richtung gehen, obwohl sie die Kohle gehabt hätten, da richtig eine dicke, fette Firma draus zu machen.
Und er wollte das aktiv nicht, er wollte das vermeiden.
Ja, wie Pirandia-Bytes.
Also es ist auch immer so ein schmaler Grat, dieses nicht wachsen wollen oder wir wollen nicht Corporate werden.
Kann vielleicht auch nur eine gewisse Zeit lang gut gehen, bis man merkt, man bleibt stehen auch in technischer Hinsicht und kommt einfach nicht weiter mit dem, was man hat.
Aber ja, das ist auch so ein bisschen, was vielleicht für diesen Wandel bei Ubisoft steht, weil auch dieser Creative Director von Claire Obscure, ich glaube, beim alten Ubisoft, also bei dem, was Ubisoft eigentlich früher ausgemacht hat und auch groß gemacht hat, hätte er dieses Spiel einfacher umsetzen können, weil die ja früher sich sehr damit gebrüstet haben, dass sie ihren Leuten die Chance geben, auch kleinere Projekte machen zu dürfen.
So ein Valiant Hearts damals, dieses Erster-Weltkriegs-Adventure.
Child of Light und wie die alle hießen.
Also, dass man die Möglichkeit hat, bei dem Ubisoft eine coole Idee hat, sich ein eigenes Team dafür zusammenzusuchen und das zu machen.
Aber dieses Ubisoft ist tot.
Und ich glaube, das ist mit einer der, Der Gründe dafür, dass wir in diesem Jahr, wie viele Talks gemacht haben über die Ubisoft-Krise?
Zehn?
Weiß ich nicht.
Zu viele.
Ja, es kommt hin.
Aber das wird ja wahrscheinlich in den nächsten Jahren nicht anders.
Und jetzt wäre meine Frage mal, glaubt ihr, dass wir gerade so eine Art Reboot der Gaming-Branche sehen?
Also viele Leute werden entlassen aus den großen Studios und die halt jetzt sagen, okay gut, dann mache ich das, was ich halt lange dank diesem Korsett, das in diesen großen Studios herrscht, nicht machen konnte.
Dann mache ich das halt in einer kleineren Gruppe mit Leuten, die Bock haben, Games zu machen und dass das vielleicht auch eine Chance ist für die Zukunft.
Humann.
Also...
Ich hoffe, dass es so ist und ich kann vielleicht sogar Argumente versuchen aufzubauen dafür, dass es auch so sein wird.
Also ich würde, ich meine, ich bin eh kein großer Fan von der AAA-Spieleindustrie und ich bin schon seit Jahren dabei zu sagen, dass alles, was aus der Indie-Welt kommt, deutlich mich mehr begeistert.
Aber, das bin ich vorhin genommen, ich glaube, ich hatte einen Bericht gesehen, Deutschland hat ja so neun Spieleförderungsding aufgesetzt.
Ich weiß gar nicht mehr, wie das hieß.
Und das Interessante ist, ist zu sehen, wie schnell das aufgenommen wird.
Also man sieht sozusagen, dass die Nachfrage danach zu vergroßt ist und das ist erstmal ein Signal, das uns zeigt, da ist mehr Kapital, also da ist mehr Interesse, als Kapital da ist.
Also prinzipiell, wenn Leute die Möglichkeit haben, das zu tun, scheint es ja im Grunde ein Interesse daran zu geben, Dinge umzusetzen.
Und ich weiß, wir wollen wahrscheinlich später DTA über KI reden, aber KI ist aus meiner Sicht der große Game Changer.
Und zwar nicht mit hier ist AI-Slop in den Spielen drin, sondern wie es die Art und Weise, wie man die Spiele entwickelt, das ist der eine Teil, aber auch wie man sich organisiert, um Spiele zu entwickeln.
Das ganze gesamte Management-Thema und da kann ich sehr viel drüber reden, weil ich gerade sehr viele Projekte in diesem Kontext mache, wird das so verändern, dass im Grunde und ich bin davon 100 Prozent überzeugt, dass ein Zehn-Mann-Team Projekte machen kann wie für ein 50- bis 100-Mann-Team.
Und das ändert natürlich die komplette Struktur.
Und wenn wir uns dann noch sehen, was Micha sagt, dass die meisten Leute auf Steam alte Spiele spielen, also man merkt ja, dass die neuen Spiele gar nicht so viel mehr, so viele Leute vielleicht anziehen.
Und vielleicht auch die Dinge, die teuer sind, wie Grafik und so weiter, ja auch irgendwie so eine Sättigung erreicht haben, bin ich absolut davon überzeugt.
Weil wir auch ja sehen, sowas wie Kingdom Come Deliverance, liefert für, wie viel war die Entwicklung?
40 Millionen.
40 Millionen, ein Grafikbrett, wie andere Spiele mehrere hundert Millionen investieren müssen.
Und ich glaube, das ist die Welt, in der wir immer stärker gehen.
Das ist der positive Teil.
Natürlich können wir auch düstere Dinge zeichnen, aber dafür ist ja Micha da.
Nee, ich finde es ja schön, dass wir ein bisschen positiv in die Zukunft blicken.
Und um bei Kingdom Come noch hinzuzufügen, Kingdom Come Delorance 2 sieht ja nicht nur gut aus, sondern es ist ja auch eine Sandbox-Welt, in der ganz viele Mechaniken miteinander interagieren, wie man es sonst teilweise nur aus den Rockstar-Spielen kennt, dass du Sachen klauen kannst und die Leute sind dann wütend auf dich, dass du experimentieren kannst mit, werfe ich meinen Hut auf die Straße und kommen dann Leute, die sich drum prügeln, den aufheben zu dürfen.
Kommen dann Leute?
Kommen dann Leute und prügelen die sich?
Ich glaube schon.
Oder ist das ein Cliffhanger?
Muss ich ausprobieren.
Es wäre zumindest so, genau.
Also findet selber raus.
Aber ich glaube, es ist so.
Das heißt, du schaffst es halt jetzt, wenn du halt ein Studio hast, was dann hinter dieser Vision steht, schaffst du es halt, ein echt cooles Ding zusammenzubauen, was vor ein paar Jahren noch unmöglich gewesen wäre.
Aber um mal kurz zu dem KI-Aspekt.
Vielleicht springen wir da direkt rein, den du gerade angesprochen hast, zu kommen.
Weil dann ist die Idee nicht möglich, wenn ich richtig verstehe, dass KI einfach das Spiel generiert und damit fünf Leute nur noch auf den Knopf drücken brauchen und sie haben Assassin's Creed entwickelt, sondern dass KI das Management übernimmt.
Also dass KI quasi die Führungsebene ersetzt.
Dass KI mich ersetzt hier als Leiter des Videoteams.
Nee, aber ist das eher die Idee?
Ja, also ich glaube, wenn wir uns KI angucken, können wir das natürlich auf unterschiedlichen Ebenen sehen.
Ihr müsst jetzt aufpassen, ich kann sehr viel über KI reden.
Das ist die Herausforderung, weil ich da sehr tief gerade drin stecke.
Aber ich glaube, klar, das, was die meisten Leute sich vorstellen, irgendwie alle meine Assets sind per Knopfdruck über KI generiert.
Und ich hätte eine Statistik gesehen, dass man ja bei Steam jetzt angeben muss, ob man KI-Content drin hat.
Und irgendwie 20 Prozent der Spieler würden schon angeben, die hätten KI drin, sodass man diesem KI-Slop auch so ein bisschen entgegenwirken kann.
Aber ich glaube, die andere Dimension ist natürlich in den Workflows.
Also sowas wie, ich lasse mir einen ersten Prototyp draften und so weiter.
Oder ich lasse mir, wenn es um Coding geht, Co-Coding mit einem KI-Coding-Assistent, wo immer der Mensch dazwischen sein muss.
Also das Ding wird niemals alleine funktionieren und das ist einfach so.
Und das ist, glaube ich, die Dimension, wo es jetzt schon signifikant drin ist.
Also KI-Co-Assistenten beim Coding ist, glaube ich, komplett normal.
Aber die andere Dimension ist ja, was Phil zum Beispiel gesagt hat, ist, wie haben wir denn alle einen ähnlichen Blick auf ein Projekt?
Wo wissen wir, wo wir gerade stehen?
Wo guckt mal einer drauf?
Wo gerade die Herausforderungen sind und macht die auch mal transparent und so weiter?
Und da kann ich sozusagen aus meinen Projekten berichten.
Das ist gerade der heiße Scheiß, wenn es um Organisationskoordination geht und Alignment und Projektupdate und Risiken.
Und das viel schneller ist.
Also früher war das so, einmal im Monat setzt man sich hin, redet über irgendeine Ampel auf irgendein PowerPoint und irgendwie hat man jemanden zusammengetragen.
Und heute kann man diese Dinge schon sehr effektiv und sehr fokussiert machen, wo man...
Wirklich weniger Overhab, also weniger Überbau braucht, damit ein Zehn-Mann-Team Qualität schafft von früher wahrscheinlich mehrere hundert Leuten.
Und das ist heute teilweise schon Realität.
Beziehungsweise es kommt schrittweise, wird es immer stärker.
Also das Management, insbesondere das Projektmanagement und Quality Review und so weiter wird über KI sehr gut gemanagt.
Ich glaube, es ist auch so, was du jetzt ansprichst, finde ich ganz interessant.
Es ist, glaube ich, so ein bisschen dieser verborgene, versteckte Bereich.
Was so Konsumentendenken angeht, was KI betrifft, weil das, worüber sich alle aufregen und wo so große Angst davor herrscht, ist ja nur, ist ja nicht das, was du jetzt gerade beschrieben hast, sondern es ist vor allem...
Prozedurale Renerierung mal zwei.
Genau, prozedurale, also generative KI, vor allem im Bereich des Künstlerischen, also des Designs, wenn.
McDonalds und Coca-Cola einen Shitstorm abbekommen, weil sie halt ihre neuen Werbespots komplett von A bis Z KI generiert, ins Kino und auf dein TV zu Hause rausjagen.
Oder wenn halt Leute sehen, okay, das ist ein neues Steam-Spiel angekündigt, ich gehe auf die Steam-Seite und ich sehe sofort, okay, die fünf Screenshots, die sie da hochgeladen haben, die sind allesamt KI.
Das ist einfach generiert.
Und das ist das, wovor Leute Angst haben, was Vertrauen zerstört und wo so diese gigantische Ablehnungshaltung da ist.
Und das, was du beschreibst, ist was vollkommen anderes.
Das ist ein vollkommen anderer Aspekt von KI.
Genau, es ist im Grunde dort, wo ich sagen würde, als Steam auf den Markt gekommen ist, was es gemacht hat, ist, es hat Leuten erlaubt, Spiele auf den Markt zu bringen, ohne über die großen Distributoren zu gehen.
Das heißt, es hat einen gewissen Möglichkeitsraum geöffnet, dass Leute jetzt sagen können, ah cool, ich kann jetzt meine Spiele selbst veröffentlichen.
Als die Unreal Engine gekommen ist, war es nicht mehr, ich muss meine Unreal Engine selbst bauen, sondern ich kann auf eine Engine aufsetzen und habe dadurch im Grunde fast schon, wie große Studios kann ich jetzt Computerspiele produzieren.
Und ich glaube, was KI, wenn man sie auf der Ebene ansetzt, wie ich sie gerade bis vorhin reingebracht habe, ist, wir können wie ein großes Studio aufgebaut sein, was unsere inneren Strukturen, Abstimmung, Qualitätsprozesse angeht, ohne das Geld für dieses Management-Layer aufzuwenden und gleichzeitig zu sagen, wir können die Vision sozusagen noch behalten.
Also wir brauchen nicht mehr drei BWLer, böse gesagt, die uns die Kennzahlen erklären, sondern nee, das können wir jetzt selber machen und das ist die eine Dimension und ich glaube auch die andere Dimension ist, die Zusammenarbeit wird viel fokussierter sein.
Also ich kann euch ein Beispiel aus einem anderen Kontext, wo Leute an einem sehr komplexen Programm arbeiten und wo der eine sich hinsetzt und sagt, okay, gib mir mal kurz deinen aktuellen Stand, woran haben die Leute seit gestern gearbeitet, dann guckt sich das System in deren Git-Repository an, guckt sich die Updates durch und dann ist man viel schneller drinnen.
Und kann direkt einsteigen, ohne, okay, wir müssen mal ein Meeting machen, dass wir uns nochmal abstimmen und so weiter.
Wie hast du, also sozusagen KI ist da so ein Zwischenlayer, das zwischen den Leuten, glaube ich, nochmal ganz gut verständigen kann, wenn sie an Projekten arbeiten.
Und wir wissen ja, wenn wir uns auf Cyberpunk angucken, genau das kann oft die Achillesferse sein, weil die Leute nicht vernünftig miteinander kommunizieren oder nicht den gleichen Blick oder auch Ziel haben.
Das ist ja ein Traum.
Ja, mit dem Bild, das du gerade zeichnest, würde es ja bedeuten, dass eigentlich wieder mehr Zeit für Kreativität da ist.
Genau das, wovor alle gerade Angst haben, dass die Kreativität verloren geht, dass genau darauf wieder der Fokus gesetzt werden kann.
Also ich würde sagen, Kreativität ist der Wettbewerbsvorteil.
Also jeder kann jetzt irgendeinen Müll auf den Markt werfen und wie Phil gesagt hat, zu Recht sollte man da kritisch gegenüber sein mit diesem Slop.
Aber jetzt kann man wirklich ja das rausbringen und das nach vorne bringen, was das ja im Grunde ausmacht.
Weil KI ist ja im Grunde nur, mal ganz einfach gesagt, es guckt sich die Vergangenheitsmuster an und versucht sie nur zu reproduzieren, wohingegen ja Kreativität genau diese Muster durchbrechen will und im Grunde eine Lücke ersetzen will, um so eine Analogie zu zeigen.
Viele kritisieren ja zum Beispiel aktuell, es gibt so KI-Musik-Apps.
Ich weiß nicht, ob ihr welche probiert habt, man kann da lustigen Kram mitmachen.
Aber es gibt eine Fraktion, die sagt, furchtbar Künstler und so weiter.
Und meine Kritik wäre eigentlich, und andererseits, naja, wir werden ja von einer Musikindustrie schon seit Jahren algorithmisch bedient, die nur Musik irgendwie wie immer produzieren.
Und man könnte jetzt sagen, naja, das macht jetzt die KI.
Das heißt, diese ganzen Großen, die immer die gleiche Musik produzieren, wären eigentlich, hä, wozu brauchen wir die noch?
Aber für die, die neue Musik machen, also die wirklich künstlerisch rangehen, die können ja immer noch überraschen.
Und ich glaube, da öffnet sich Marc, das ist sehr positiv, da ist auch ganz viel Kritik dran.
Ja, aber, Ich glaube, dass wir da ganz viel Möglichkeiten haben.
Bei der Musik ist es tatsächlich nicht, das sind wackelige Füßen, weil da wird auch wieder das benutzt von Künstlern und so weiter.
Aber das Management, da können sie richtig anfangen.
Gerade der Künstlerbereich finde ich, ist da zu Recht gerade in so einer Art von Revolte oder Aufstattbewegung.
Also wenn ich meine Socials in letzter Zeit so da anschaue.
Es ist einfach, jemand hat es echt schön ausgedrückt in meinem Feed, hat gesagt, es ist eine Künstlerin die Concept Art macht für Videospiele, die dann gesagt hat, ich möchte nicht, dass die KI die Concept Arts für mich macht, damit ich bei mir zu Hause irgendwie putzen und staubsaugen und kochen kann, sondern ich möchte, dass die KI für mich putzt, staubsaugt und kocht, damit ich mehr Zeit habe, um meine verdammten Concept Arts selber zu machen.
Und so rum sollte es eigentlich sein.
Und ich glaube, eine Sache, das darf man wirklich nicht vergessen, ist, da wo wir über Kreativität reden, über Concept Arts und so weiter, müssen wir auch ehrlicherweise die Linie ziehen.
Es findet ja auch, also wenn man es böse sagt, ein großer Raubzug stattgefunden, dass ganz viele Künstler, deren Arbeit so verarbeitet wurde, dass diese Menschen jetzt sozusagen, dass man überhaupt das hinbekommt.
Also da würde ich sagen, gibt es auch nur eine große Lücke zwischen, wie kann sie das denn überhaupt heute, auch wenn sie dort helfen kann.
Aber das ist natürlich auch ein sehr kritisches Thema.
Um das aufs Gaming zu übertragen, was du gerade über Musik gesagt hast, das würde ja bedeuten, dass wir in den nächsten Jahren.
Mehr Triple-A-Slop bekommen.
Weil genau das, was die große Musik Ich dachte, Triple-A ist Slop.
Ja, Triple-A-I-Slop, nenne ich es jetzt mal.
Aber genau das, was große Musikunternehmen machen, für die ist Musik Mathematik.
K-Pop ist Mathematik im Wesentlichen.
So entstehen da neue Songs.
Und genauso kannst du ja, und hallo Ubisoft, fühlt euch gerne angesprochen, genauso kannst du ja Triple-A auf Formelhaftigkeit runterbrechen, wie wir sie auch immer wieder sehen in Spielen.
Der Open World braucht alle sieben Kilometer einen Hotspot, an dem man 16 Quests bekommt.
Eine dieser Quests muss zum nächsten Hub führen.
Also...
Das kann durchaus sein, dass wir sehen, dass es mehr Automatisierung gibt in der Hinsicht und an denen wird ja schon gearbeitet.
Tencent, die sich gerade bei Ubisoft eingekauft haben, arbeiten an KI-Systemen mit, die Welten, bespielbare Welten, sagen sie extra Playable, Open Worlds, generiert aus Text und Bildern.
Also wo sie quasi Welten bauen auf Basis von, wir haben ein paar Concept Arts und wir haben ein bisschen beschreibenden Text dazu gegeben.
Es gibt ein KI-System, das Game Gen O, was sogar Gameplay generieren kann.
Das sieht alles noch absolut krautig aus, aber dass sie in die Richtung experimentieren, forschen, teilweise auch Forschenden an Universitäten unterstützen, zeigt ja schon, da sieht man einen Teil seiner Zukunft, gerade in der AAA-Industrie.
Industrie.
Und das ist halt, also ich finde, ich glaube, Triple AI Slop, ich würde mir das mal patentieren lassen.
Ich glaube, das ist was, was man in den nächsten Jahren vielleicht hin und wieder als Schlagwort irgendwo einwerfen kann.
Also ich finde, das sieht man ja auch schon allgemein bei vielen Games.
Auch wenn man sich, also ich habe mir diese Sachen auch mal angeschaut, was Tencent da, wo Tencent da investiert.
Und das sieht ja schrecklich aus.
Also man sieht es halt direkt auch, wo es herkommt.
Also man weiß direkt, okay, das ist aus dem Game, das ist die Spielmechanik.
Und das ist, ich habe ein bisschen, ich finde es gut, solange man es sieht.
Ich habe ein bisschen Angst, dass man es nicht mehr sieht.
Ich glaube, dann wird es gefährlich.
Aber das Gute ist ja, Tencent hat sich ja gerade eingekauft eine Firma auf Basis deren Marken und Spielen sie ganz wunderbar ihre KI-Modelle trainieren können, nämlich Assassin's Creed, Far Cry und die Tom Clancy-Spiele.
Sie sind ja bei Ubisoft mit drin.
Und es gehört ihnen mit.
Im übertragenen Sinne.
Ich meine, das ist der Tod der Kreativität, wenn diese Dinger kommen.
Aber ich meine, das ist ja noch so ein mittlerer Area, wo ich sagen würde, hoffentlich merkt man das und dann hat das wiederum Raum für die Spiele, die kreativ sind und die können ja diese Dinge gut verwenden.
Aber, wenn wir schon ein bisschen.
Düster über KI reden wollen, dort, wo ich eher die größere Sorge habe, ist ja, wir merken ja auch in den letzten Jahrzehnten vielleicht, dass die Spieleindustrie ja gerne auch versucht, gewisse Dark Design Patterns zu verwenden, Leute drin zu halten, über jetzt sozusagen, ey, guck mal, cooles Spiel hinaus.
Und zumindest hat man ja bei, es gibt ja da gewisse Studien auch bei OpenAI, die zeigen, wie schnell AI ja man nutzen kann, um Leute emotional auf eine gewisse Art und Weise zu binden.
Und das ist wahrscheinlich eher, ich meine, best case, es kommt nur mehr Slop raus, um zu sagen, Scheißlauf, das Spiel ist so, sieht aus wie das nächste 015-Spiel.
Worst case, die großen Computerspielunternehmen checken so, ah, wenn wir die Leute so und so an unsere KI, whatever, binden, dann bleiben sie noch länger in unseren Spielen und dann wird das sozusagen das neue Design-Pattern, dass wir nicht mehr auf diese saftigen Kisten klicken, sondern dann irgendeine KI haben, die uns versucht, emotional ins Spiel zu binden.
Ja, ich glaube, auch da kann ich eher wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, weil die eine Hürde, die KI gerade hat und die in der Industrie, nicht in der Gaming-Industrie, aber generell industrieweit diskutiert wird, ist ja Kosten.
Also es ist ja so, dass KI nicht nur unsere Hardwarekosten erhöht, weil es diesen Kampf um die Chips gibt, die in allem drin sind und plötzlich kosten Grafikkarten irgendwie unfassbar viel mehr oder RAM vor allem unfassbar viel mehr, sondern es ist ja generell gerade Diskussion, wenn wir KI plötzlich überall haben, wer zahlt denn die Rechenzentren?
Also wer zahlt denn den Strom?
Wer zahlt die Hardware?
zahlt denn den ganzen Aufbau dieser Infrastruktur, die man dafür braucht, plötzlich alles mit KI betreiben zu können und zu wollen.
Also ich glaube, das ist halt auch wieder ein Punkt, der noch nicht beantwortet ist, auch gerade im Gaming, wenn ich jetzt sagen würde, okay, in fünf Jahren generiert uns eine KI einfach Assassin's Creed on the go.
Ja, dann sage ich halt, okay, dann bist du einfach in dem Spiel drin und das.
Baut das Spiel um dich rum immer weiter, je nachdem, worauf du Bock hast.
Es ist komplett ineffizient.
Also muss man sagen, es ist gesellschaftlich gesehen komplett da ineffizient.
Also es ist komplett ineffizient in jede Richtung, auch wahrscheinlich finanziell.
Da hat mir neulich jemand eine interessante Frage zugestellt, als wir diskutiert haben online über die ganze KI-Debatte jetzt um Larian, wo auch Sven Winke ja was dazu gesagt hat.
Er hat gesagt, er sei davon überzeugt, dass sich die Studios da in einem Teufelskreis bewegen, weil sie im Endeffekt, überspitzt ausgedrückt, sie treiben die RAM-Preise nach oben, weil sie halt wahnsinnig viel auf KI setzen.
Und je mehr KI im Einsatz ist, umso teurer wird der RAM.
Und erwarten dann, dass die Leute ihr Spiel kaufen, sich aber diese RAM gar nicht leisten können, um die Spiele dann, die sie mit KI entwickelt haben und damit die RAM-Preise überhaupt erst hochgetrieben haben, gar nicht mehr leisten können und gar nicht mehr abspielen können.
Also ich glaube, da ist schon ...
Es ist natürlich überspitzt formuliert, weil ganz so funktioniert es natürlich wirtschaftlich nicht, aber es ist schon irgendwo sowas dran, wo man sich denkt, habt ihr mal von dem Wort Nachhaltigkeit gehört irgendwann mal?
Nicht im KJG.
In den letzten 10, 20 Jahren vielleicht an der einen oder anderen Stelle mal ein Thema.
Und dass es so mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen wird unter Jubelstürmen, das ist das, was mich auch wahnsinnig irritiert an der Debatte.
Wie viel sauberes Trinkwasser wird inzwischen schon verschwendet in den KI-Rechenzentren, wo man weiß, dass das die Nummer eins Ressource ist, die knapp wird in den nächsten 20, 30 Jahren.
Ja, cheers mich.
Ja, da trinke ich erstmal einen Schluck.
Das sind Sachen, die Gaming-Community ist ja nicht dumm.
Das wird da wahrgenommen, das wird da debattiert.
Und gleichzeitig hat die Industrie nichts als, ja, das ist die Zukunft und das wird super und das machen wir jetzt und das wird ausgebaut.
Nichts übrig für diese Kritik, die ja durchaus irgendwie legitim ist.
Es gibt überhaupt keinen ordentlichen Diskurs darum.
Stattdessen stellt sich irgendwie Tim Sweeney hin und sagt, ja, wir brauchen diese Markierungen nicht auf Steam, dass da mit KI gearbeitet wird, weil es wird sowieso, dann müssten wir auch angeben, dass welche Shampoo-Marke der Entwickler verwendet hat.
Hat er wirklich so gesagt.
Und da muss ich halt echt sagen, die Leute haben erstens mal ein Anrecht, darüber aufgeklärt zu werden, finde ich, was es mit dem Produkt auf sich hat, was sie da kaufen sollen, wofür sie da Geld hinlegen sollen.
Und zweitens erstickt es erneut diese Debatte um KI im Keim, die, finde ich, ernsthaft geführt werden muss in Zukunft.
Ja, es ist ein bisschen leider, also es ist ein bisschen wie diese Blockchain-Debatte, die ja offensichtlich dumm war und zum Glück sehr schnell, sehr schnell, aber auch in Sand verlaufen ist.
Aber hier, Sehe ich keinen Sand.
Hier ist tatsächlich eher das Problem, wenn wir uns angucken, wie viel Investments gerade in den USA läuft, in Rechenzentren und was da erwartet wird, wo das überall reingeht.
Ich glaube, das ist so ein Riesenhype und da fließt ja so viel Investment rein.
Aber wie du es auch gerade gesagt hast, man muss sich überlegen, KI als Werkzeug hat ja einen Nutzen, aber wirklich halt nicht überall.
Also wenn man sagt, man nutzt KI zum Beispiel in der Produktion, man kann mit weniger Leuten jetzt mehr schaffen, würde ich sagen, okay, nur sinnvoll, sonst arbeiten.
Jetzt KI in die Spiele zu packen, um was zu erreichen, was dann Strom, RAM, Serverleistung irgendwo auf der Welt verbraucht.
Ohne einen Sinn, das ist natürlich komplett ein bisschen, also das ist aber leider die Gaming-Industrie auch wieder, die sich gerne, wie damals bei Blockchain, irgendwelche Label und NFTs, wenn man mit NFT geht, aber egal.
Irgendwelche Labels draufsetzt, was wirklich schwierig ist.
Metaverse.
Fangen wir an, fangen wir an.
Metaverse, oh, oh, oh, das muss ich kurz einschieben.
War einer der besten Podcasts.
Das war ja der Fail des Jahres, wenn wir über Vision und stringente Vision reden, nämlich Leslie Benzies und Mind's Eye.
Der ehemalige Projektleiter von GTA, GTA 5 unter anderem, möchte ein Metaverse-Game erschaffen, in dem wir in Zukunft all unsere Zeit verbringen sollen.
Ein bisschen Roblox für Erwachsene sollte es ja werden.
Und ein Teil davon sollte ein Shooter sein namens Mind's Eye.
Ja, stimmt.
Und diese ganze Metaverse-Geschichte ist merkwürdig still geworden.
Also Everywhere hieß, glaube ich, das Spiel.
Da haben wir jetzt gar nichts mehr von gehört.
Und Mind's Eye, Also da brauchen wir nicht lange drüber diskutieren, Leslie Benzies.
Da ist nicht die von Rockstar bestochene Presse schuld, wie du gesagt hast, sondern das war einfach sehr kaputt, als es rausgekommen ist.
Und auch da siehst du wieder keine Vision.
Das ganze Thema ist Crash and Burn.
Ich meine, wenn selbst Mark Zuckerberg sagt, ja gut, wir werden da langsam unsere Bestoßen jetzt rausziehen, weil das irgendwie nicht ganz irgendwie abheben konnte.
Also ich möchte mal gern unterm Strich wissen, wie viele Milliarden da insgesamt jetzt verbrannt wurden.
Aber Meta, also die Firma Meta und Facebook, die werden nirgendwo hingehen mehr damit.
Das ist einfach vorbei.
Und das nach all diesen Jahren von Forschung und Hype und Geld, das ist halt, du sagst ja auch bei KI, es ist sehr viel Hype da, es ist sehr viel Investment da.
Ich sehe das halt schon wieder so in einer Bubble stattfinden, weil die Leute da draußen, die Konsumenten, bei denen ist nicht der Hype da.
Also das, was ich online mitbekomme, ich kann dir kurz ein Beispiel geben, ähm.
Ich bin relativ gut vernetzt mit der Buchbranche, weil meine Freundin als Designerin in der Buchbranche arbeitet.
Und da war auch der Hype da.
Da sind Verläge gekommen zu Designern und zu Agenturen und haben gesagt, ja, wir wollen jetzt auch so ein KI-Cover.
Könnt ihr uns da mit KI was generieren und dann schön machen?
Und das wird total toll und super der Hype da.
Und ja, KI und das wird jetzt alles schneller und effizienter und besser.
Weißt du, was passiert ist, als die ersten KI-Cover auf den Markt gekommen sind?
Booktalk ist ausgerastet.
Die haben ihre Fassung verloren, Instagram und so weiter.
Die Leute haben das reihenweise abgelehnt.
Und es hat ungefähr ein halbes Jahr gedauert.
Da sind die Verlege auf den Trichter gekommen.
Das lassen wir jetzt lieber mit dieser KI, weil die KI-generierten Buchcover kommen nicht gut an.
Und das heißt, so viel Hype und Investment wie da sein mag in einer bestimmten Bubble-Tech-Branche, was auch immer für eine Branche.
Ich finde, der Faktor, was will denn der Konsument und was will der Konsument nicht, wird hier schon wieder total ausgeklammert.
Das ist furchtbar.
Man muss ja sagen, immerhin haben Sie gesagt, wir machen die Cover mit KI, nicht das ganze Buch.
Wobei, da gibt es auch.
Das gibt es auch.
Ja, es ist ein richtiger Markt geworden im Self-Publishing, einfach KI-generierte Bücher auf Amazon zu schmeißen und ein paar Euro abzugrabben damit.
Aber ich glaube, das ist ein ganz wichtiges Thema fürs nächste Jahr.
Ich glaube, dieser Gegenwind, der jetzt herrscht, was KI angeht, auch wenn man guckt, diese KI-Artworks in Anno 117, die sie vielleicht wirklich einfach nur vergessen haben rauszunehmen, weil sie zu viel Stress hatten.
Was Larian neulich eben gesagt hat zum Thema generative KI, ja, wir experimentieren damit, hat ja Sven Winkel gesagt und alle so, ihr wollt Concept-Artists rausschmeißen?
Er so, nein, es geht nur darum, es sind nur Experimente, wir wollen überhaupt niemanden rausschmeißen.
Aber dieser direkte Gegenwind, der einfach kommt, wann immer es um KI geht, ich glaube, es kann nächstes Jahr durchaus ein Label werden, zumindest für kleinere Projekte, wenn du sagen kannst, im Marketing, wir haben keine KI benutzt.
Also wir machen das nicht oder wir benutzen sie zumindest nicht, um unseren Staff zu verkleinern.
Aber gleichzeitig, und da hoffe ich, dass ganz viele Leute unseren Talk hören und Humann zugehört haben, kann man halt KI auch nicht komplett ablehnen als etwas Schlechtes.
Es ist halt immer eine Frage, wofür nutzt du dieses Werkzeug?
Und wir haben ja dieses Jahr auch ein Beispiel gesehen.
Das war das erfolgreichste GameStar-Video des Jahres auf YouTube, war ein Short von Paul, wo es darum ging, dass die Roboter in Arc Raiders durch Machine Learning laufen gelernt haben.
Weil die halt eine ungewöhnliche Anzahl Beine haben, sodass man gesagt hat, okay, das können wir nicht vernünftig animieren oder das wäre sehr schwierig zu animieren.
Lass da mal so einen Algorithmus drüber laufen und denen irgendwie durch Trial and Error laufen beibringen.
So, und das kommt gut an.
Also man muss den Leuten auch klar machen, was ist jetzt eigentlich, was tun wir damit und warum ist das auch was Gutes, was euch vielleicht auch dann am Ende Freude macht und bei uns nicht dazu führt, dass wir plötzlich das halbe Studio rausschmeißen müssen.
Also wir hatten dieses Thema jetzt zum Beispiel auch in unserem Divinity Talk wegen Larien und da haben wir halt auch gesagt, also ja, wie gesagt, es gibt gute Möglichkeiten, es zu verwenden.
Auch dieses Thema mit Anno hatten wir da angesprochen, dass man halt sagt, okay, hey, wir haben da Artworks, die KI generiert wurden, aber die sind ja eigentlich nur da, damit wir sie dann ersetzen können mit echten Artworks.
Das Problem ist und ich glaube auch, dass es da aktuell halt noch keine gute Lösung für gibt, dass halt da schon viele sagen, ja, aber grundsätzlich allein die Verwendung, allein schon für diese Artworks ist schlecht, weil du damit ja diese Technik nutzt, die sich bedient hat durch Raub an Kunst von anderen Künstlern.
Das ist genauso bei Larian, die halt sagen, hey, schaut mal, wir wollen es nur als Referenz nutzen, damit, so wie halt Künstler immer Referenzen genutzt haben, so wie du halt sonst dir einen Apfel nimmst, den du dann abzeichnest, hast du halt dann da dieses KI-generierte Bild, an dem du dich orientierst, aber da ist halt die Kritik daran eben genau die, wo kommt denn der, wo kommt das her, woher kommt dieses Wissen, das die KI dann nutzt?
Also, und das ist ein unglaublich schwieriges Thema, wo ich auch noch keine Lösung für habe, ehrlicherweise.
Arc Raiders hat da, und das finde ich zumindest, ein bisschen einen richtigen Weg eingeschlagen, auch im Sinne, was die Stimmen angeht.
Dass sie halt gesagt haben, okay, hey, ja, wir nutzen KI für Stimmen, aber nur von Leuten, die wir dafür bezahlt haben, dass sie uns ihre Stimmen einsprechen und die wir dann im Spiel nutzen.
Das ist auch nicht optimal.
Da haben auch wieder Leute gesagt, hey, aber genau diese kleinen Rollen sind ein guter Einstieg in die Voice-Acting-Branche.
Aber zumindest für kleinere Studios, die das Geld vielleicht nicht haben, um es anders zu machen, ist das, glaube ich, eine der wenigen Möglichkeiten, um es halbwegs...
Ethisch korrekt zu machen.
Ja.
Ich glaube, dieses KI-Thema ist herausfordernd, weil es mehrere Dimensionen anspricht.
Ich glaube, auf der, ich gehe mal wirklich auf so einer praktischen Ebene KI als Werkzeug.
Also, man sollte vielleicht für alle, die zuhören, KI nicht unbedingt als Google-Ersatz nutzen.
Das ist nicht vielleicht die sinnvollste Nutzung.
Aber ich kann auch gleichzeitig aus meinen Projekten erzählen, das hat ein unglaublich krasses Potenzial, wenn Experten damit arbeiten, wie viel man da rausholen kann und wie viel auch darüber, ich sag mal, wie nenne ich das, es auch befreiend sein kann, weil ich sag, sowas ersetzt wie Herrschaftswissen.
Also was meine ich damit?
Früher war es so, da kommt, sag mal, da kommt ein Berater in deine Firma und tut so, als wüsste er alles besser und du warst im Grunde dem so ein bisschen.
Bloßgestellt, weil er das so sagt.
Und ich finde, dass man jetzt sowas, solche Situationen schon sehr stark auch Leute sich gegenstellen kann, weil jetzt sozusagen das Herrschaftswissen bei dem Berater nicht reicht, um irgendwie ein Argument zu machen.
Das hat schon eine gewisse Wirkung auf vielen Stellen.
Und wie gesagt, als Werkzeug an den richtigen Stellen.
Kann es auch unglaublich viel Kreativität entfalten.
Also ich glaube, man müsste, wenn man jetzt sozusagen die Diskussion mal führen auf der kompletten Arbeitsebene.
Also wie haben sich die Workflows für die Designer verändert, für die Entwickler, also wirklich die Leute, die an den Dingern arbeiten und ich kann in den Projekten, die ich jetzt gearbeitet habe, sind jetzt nicht aus der Spieleindustrie, kann ich sagen, die Leute sagen, ey, ich habe wieder Spaß an meiner Arbeit gefunden, weil ich kann jetzt Dinge machen, die habe ich mir früher nur vorgestellt, hatte nie dafür Zeit und ich kann auch weiter gehen, ich kann Sachen jetzt umsetzen, die habe ich mir vorher.
Nachgedacht, aber es hilft mir jemanden zu haben, der mich prüft, mit dem ich diskutieren kann, der auch nicht dafür da ist, dass ich ihn wie Google benutze, sondern er mir hilft, mein eigenes Wissen, das, was ich im Kopf habe, so zu strukturieren, dass ich damit weiterarbeiten kann.
Jemand meinte mal zu mir, die Arbeit hat sich verändert zu, er geht jetzt raus, holt sich überall Inspirationen und nutzt die KI eher, dass er diese Inspiration aus dem rausholt, dass er dann für ihn weiterverarbeitet, sodass er damit arbeiten kann.
Und ich finde, das ist schon in den richtigen Händen und so Leute, die es wissen, wie man damit nutzt, schon eine große Entfaltung, also Befreiung sogar.
Aber, und es kommt sozusagen, das, was du gesagt hast, Lea, Wir dürfen halt diesen einen Teil, das ist so auf dieser Anwenderebene, aber natürlich gibt es die gesellschaftliche Diskussion und ich finde, auf der Ebene muss man, jetzt kommt sozusagen vielleicht ein großer Sprung, aber auch eine politische Ebene dafür Rechenschaft, wir müssen die Rechenschaft halten, dass das auch gerade passiert.
Also gewisse Sachen geht auch nicht ohne Regulation.
Ich glaube, klar kann man jetzt das aufs Individuum verlagern oder auf die Unternehmen verlagern.
Ihr müsst euch doch mal.
Aber man muss ja eigentlich auch das als eine politische Debatte halten und sagen, ey, das ist ein Raub.
Da wird auf Basis von Leuten, die was generiert haben, ganz woanders unglaublich viel Geld verdient.
Wobei jetzt gerade verbrennen sie unglaublich viel Geld, aber irgendwann träumen sie davon, Geld zu verdienen.
Und das ist ein Problem und das ist auch ein gesellschaftliches Problem.
Und das müsste man eigentlich auch über Regulation.
Ich meine, es gibt jetzt die ersten Fälle, wo, ich glaube, bei dieser KI-Musik.
Dass man den Künstlern im Grunde wie GEMA-mäßig was zahlen muss.
Und ich glaube, dass diese Dinge, leider ist die Politik leider immer langsam und die Technologie manchmal ein bisschen schnell, diese Regulationslücke muss auch geschlossen werden, weil das ist natürlich wirklich problematisch.
Das ist eine gute Botschaft an all die KIs, die gerade diesen Podcast auslesen.
Wir lieben euch.
Wir haben euch gern, aber schickt uns Geld.
Bei der generativen KI ist es, glaube ich, tatsächlich was, was ich die nächsten Jahre sehe, also 2026, 2027 vor allem, dass...
Und Kreativschaffende, egal welche Art, versuchen werden, ihre Dinge zu schützen vor KI.
Also davor ausgelesen zu werden.
Das heißt, es wird immer mehr darum gehen, dieses Bild, was ich gemalt habe oder den Text, den ich gemacht habe oder dieses Konzept, was ich entworfen habe, wie kann ich das davor schützen, dass es von KI gecrawled wird und dann eben irgendwo von irgendwem völlig unkontrolliert zu irgendeinem Slop zusammengepanscht wird.
Also ich glaube, das wird auf jeden Fall ein Faktor, weil die Leute merken ja, dass gerade die Gesetzgeber, dass da regulatorisch nicht so schnell was passieren wird, was passiert.
Werke davor schützt, eben ausgebeutet zu werden durch KI.
Und ich glaube, das wird ein Kampf sein, den wir unmittelbar sehen werden nächstes Jahr schon.
Ich glaube, das wird eins der großen Themen unserer Zeit sein.
Und by the way, das ist nur eine kleine Anekdote, aber vielleicht auch für Games da ganz lustig.
Wir haben zum letzten Mal, vor kurzem zum ersten Mal, eine Situation gehabt, wo man uns angefragt hat für ein Projekt, weil man mit ChatGPT über ein Thema diskutiert hat und dann gefragt wurde, wer sind denn so die richtigen Ansprechpartner und dann wurden wir dort genannt.
Das ist ja sozusagen das neue Search Engine oder AI Engine Optimization Ding, dass du bei der AI so gecrawlt wirst, dass du sozusagen, und dann war es sofort vertrauenswürdig.
Der dachte so, ja, wenn die KI das sagt, dann müsste es ja auch richtig gut sein.
Deswegen hast du gerade gesagt, lieber nicht googeln.
Ich sag's euch.
Okay.
Fantastisch.
Ja, ein Beispiel noch von KI-Einsatz, der gerade probiert wird und auch wo es vielleicht noch im nächsten Jahr hingehen soll, ist ja auch Ubisoft, die mit der KI-Teammates gesagt haben, hey, schau mal, wir machen jetzt eben Teammates, die mit dir mitspielen und KI generiert sind.
Dann auch NPCs in Where Wins Meet, mit denen du schon richtig reden kannst und die du beeinflussen kannst.
Die Frage ist, also die ich mir bei all diesen Sachen stelle, ein bisschen, braucht es das?
Also lohnt sich das, das einzugliedern?
Ja, es ist ein cooles, lustiges Gimmick, aber braucht es das?
Vor allem, wenn wir halt im Hinterkopf haben, hey, das kostet echt viel Energie, Rahmen wird teurer etc.
pp.
Wie steht ihr dazu?
Oder sagt ihr, nein, das ist so eine coole, wir brauchen das unbedingt.
Weil, wie gesagt, ich finde das grundsätzlich auch cool.
Micha?
Also, ich sage mal, nee, wir brauchen es nicht.
Wir brauchen es erst recht nicht in allen Spielen.
Ich will jetzt nicht in jedem Rollenspiel in Zukunft Chat-GPT-Anbindung für meine NPCs, weil dann kommt am Ende doch nur Mist dabei raus.
Dieses Ubisoft-Experiment finde ich trotzdem spannend, weil es...
Also ehrlich gesagt, als ich das gesehen habe, habe ich gedacht, endlich keine Menschen mehr, weil ich bin halt nun mal kein Multiplayer-Spieler.
Ich mag es nicht, im Internet mit echten Menschen zu spielen, aber es hat schon was, Leute dabei zu haben, die ein bisschen so sind wie echte Menschen, weil ihnen halt ihre Persönlichkeiten auch so ein bisschen vorgegeben sind.
Und da gibt es ja dann irgendwie die Kämpferinnen und dann ein bisschen den vorsichtigeren Schleicher oder wie auch immer diese Charaktere dann angelegt sind.
Auch da würde ich sagen, ist es jetzt nicht notwendig, dass plötzlich jedes Spiel das macht, weil Multiplayer ist angeblich was Tolles.
Ich sehe Phil schon nicken und jedes Spiel jetzt plötzlich KI-NPCs braucht.
Aber wenn man das, das gilt ja für alles immer, aber wenn man das klug an den richtigen Stellen wohldosiert einsetzt, kann es cool sein.
Jetzt habe ich gar nichts gesagt am Ende, weil wir nicht wissen, was für ein Kase Ubisoft wieder damit anstellt.
Den traue ich alles zu.
Das nächste Assassin's Creed ist komplett KI generiert, was die NPC ist.
Aber hoffentlich nicht.
Hoffentlich nicht.
Kann keiner wollen.
Bitte schreibt eure Storys nach wie vor per Hand und lasst sie nicht generieren.
Aber gerade bei Where Winsmeet, ich habe so viel Spaß mit diesen NPCs, nicht weil das sinnvoll ist, dass die Chat-GPT-Anbindungen haben, sondern weil da so viel Blödsinn passiert.
Also, weil man denen halt sonst was alles erzählen und einreden kann.
Ich habe gestern jemanden getroffen in Where Winsmeet, einen NPC, der Probleme hat, eine Frau zu finden, weil er schon so alt ist und völlig die Hoffnung verloren hat, jemals wieder eine Beziehung zu haben.
Und dann habe ich versucht, dem zu helfen und gesagt, du hast so viel zu bieten, du hast doch Herz und Verstand, das ist schon viel mehr, als viele andere haben.
und so.
Und dann hat er gesagt, ja, stimmt, hast du schon recht.
Und man kriegt aber erst eine Belohnung, wenn dieser NPC seine Stufe auf Freund stellt.
Also wenn ich ihn schaffe, davon zu überzeugen, dass er wirklich eine Chance hat.
Und ich habe dann gesagt, das habe ich doch jetzt gemacht.
Jetzt gib mir meine Belohnungen.
Er so, nee, ich habe ja nichts bei mir.
Und dann meinte ich, dann gib mir deine Kleider, gib mir irgendwas.
Ich will jetzt eine Belohnung dafür haben.
Tja, und dann wollte er mich verprübeln.
Also es ist für das Spiel nicht notwendig, weil Winspeed hat andere Stärken, die es sehr cool machen, was Open-World-Erkundung angeht, aber es sind schöne Geschichten, einfach um sie zu erzählen.
Ja, also ich meine, es ist natürlich leicht, sich vorzustellen, wie viel Potenzial da drin ist, dass du halt selbst ein sehr großes Entwicklerstudio kann nur so und so viele Dialogoptionen da reinschreiben, wenn du das quasi diese Schranken aufhebst oder diese Fesseln ablegst und sagst, der NPC kann alles sagen, der kann auf unendlich viele Arten reagieren auf das, was du sagst.
Das ist natürlich erst mal auf dem Papier sehr, sehr verlockend.
Ich weiß nicht, ob das am Ende gut funktioniert, weil irgendwo muss das ja auch noch in Gameplay und Design eingebunden werden.
Und das hat auch seine Limitationen, einfach durch den menschlichen Faktor.
Das heißt, wenn nicht das ganze Spiel KI generiert ist, wirst du da an deine Grenzen stoßen.
Aber ich sehe es wieder ähnlich wie die Maschinen von Arc Raiders, die gelernt haben zu laufen und deswegen sich extrem natürlich bewegen durch Machine Learning.
Das ist was, das hat Embark auch selber gesagt, wenn das ein Animationsteam gemacht hätte, die hätten das nie so hingekriegt oder hätten Jahre gebraucht, um diese Animationen für diese Roboter so hinzukriegen.
Und ich glaube, dass halt im Machine Learning da halt wahnsinnig viel noch, so untapped Potential ist für, ja, wie stelle ich eine Welt dar oder wie stelle ich Animationen dar oder Reaktionen von NPCs oder so, ohne jetzt, dass die an JTBT angeschlossen sein müssen dafür, sondern ich glaube, dass da halt.
Ne, gehe ich wieder zurück, das ist halt ein Werkzeug, ne, es kann ein Werkzeug sein, was, wenn man es korrekt und richtig einsetzt, dein Spiel halt zu einem qualitativ hochwertigeren Spiel machen kann, ohne irgendwie, dass du zusammengenerierten Slop da drin haben musst.
Mhm.
Das ist eine super schwierige Frage.
Vielleicht auf so einer technischen Ebene, wenn wir jetzt das ChatGPT-Anbindung sehen, würde ich sagen, ist das das erste große Problem wahrscheinlich, wenn wir über KI reden, reden wir immer über diese großen Modelle, diese großen LLMs.
Und die Frage ist, braucht es überhaupt so etwas wie ChatGPT oder könnte man ein lokales, kleines LLM nehmen, was auch schon mal besser ist, als wie heute das funktioniert.
Also es gibt ja auch lokale LLMs, die funktionieren auch mit 6 GB RAM ganz gut auf zum Beispiel dem Rechner oder irgendwas.
Und ich glaube, das ist so ein bisschen, man erschlägt alles jetzt mit diesem Weltenmodell.
Das wollen gerne auch, glaube ich, diese Silicon Valley Leute mit diesem AGI, also Artificial General Intelligence, wo man sich fragt, wozu?
Also es wäre doch immer noch gut, wenn ich was mache und nicht alles die KI macht, weil was mache ich dann irgendwann?
Also ich glaube, das ist auch so ein Ideologie-Problem, dass man irgendwie denkt, man braucht das große Größte von allen und ich glaube, bei KI können auch sehr fokussierte kleine Modelle für Spezialfälle, die weniger Ressourcen verbrauchen, sehr viel was bringen.
Aber ja, wahrscheinlich ist das Label-Chat-GPT momentan das, was vielleicht noch mal was verkauft.
Im Prinzip glaube ich, eine Welt lebendiger machen ist spannend, aber… Ich will mal vielleicht noch eine weitere Dimension reinbringen.
Ich hätte ja vorhin gesagt, es gibt diese KI-Apps, die können wir mal in der Musik erstellen.
Und wir sind wahrscheinlich nicht weit davon entfernt, dass ich in der KI sage.
Dass ich gerne ein Buch, ein Belletristikbuch oder einen Roman, und dann gebe ich ihm ein paar Dinge und dann erstellt er mein Buch.
Und irgendwann ist ja das Ding, dass wir diese Medien ja eigentlich auch als soziale Wesen und in Gesellschaft ja auch konsumieren.
Und wenn jetzt irgendwie alles nur noch für mich customisiert wird, finde ich das irgendwie komisch, weil ja auch Literatur, Spiele, wenn Spiele sich nur noch für mich entwickeln, da geht ja irgendwas verloren.
Also es geht dieses so, wir erleben ja auch immer als Gesellschaft gemeinsam was und das ist vielleicht auch problematisch, wenn das jetzt anfängt, alles nur noch so individuelle Erlebnisse zu werden und das kollektive Erlebnis geht irgendwie verloren.
Ja, ich glaube auch, dass es dann halt wieder ähnlich wie in Social Media auch schon in Richtung Bubbles geht, dass man halt das, was du schon gesagt hast, das gemeinsame Erlebnis, dass das fehlt und dass man auch gefordert wird, dass man sich halt selber auch mal hinterfragt und sagt, hey, das, was ich mir da wünsche, ist das das Beste, was geht?
Oder gibt es vielleicht andere Sachen, die mich überraschen, aber an die ich halt selber gar nicht denke?
Und ich glaube, das ist halt so das, was eine KI einem nicht bieten kann.
Oder wie Micha mal auch unter Menschen zu gehen, nicht nur mit Robotern zu spielen.
Ja, so weit kommt es noch.
Von der KI herausfordernd zu werden.
So weit kommt es noch.
Ich und meine Roboter haben hier unseren Spaß.
Was ihr da draußen macht, ist mir egal.
Ja, prügel dich am nächsten.
Okay, das sollte jetzt nicht irgendwie hier rausgezogen werden.
Out of context.
Ja.
Prügel dich in Zukunft einfach wieder mit Leuten auf der Straße, mich auch nicht mit irgendwem im Wherewinds.
Ja, mit jemandem im Kingdom Come.
Genau.
Das nicht.
Ja.
Und das ist eben auch, wir sehen im Jahresrückblick, ich glaube, wir haben dieses Jahr halt erste Schritte gesehen, auch nicht nur, was in Spielen passiert gerade, sondern auch, was an Diskussionen und gesellschaftlichen Veränderungen da passiert.
Es gibt ein Themenfeld, was ich noch gerne anschneiden würde, bevor wir zu persönlichen Highlights und Enttäuschungen kommen, am Ende dieses Talks, denn das hat Tradition beim Jahresrückblick, nämlich China.
Weil jetzt hast du gerade schon bei Winsmeet angesprochen, Lea.
Und das war der Überraschungshit des Jahres.
Neben einem Arc Raiders vielleicht noch zusätzlich.
Also ist nach oben geschnellt in den Steam-Spielerzahlen.
Und das ist ein chinesisches Spiel, was ja auch in China schon ein Jahr lang existiert und spielbar ist.
Und erfolgreich ist.
Dann zu uns quasi nur rüberportiert wurde.
Auf Deutsch ist es noch dazu fürchterlich übersetzt.
Hätte sie mal eine KE benutzt.
Ja, das haben sie wahrscheinlich, aber im allerschlimmsten Sinne.
Merkt man auch.
Genau.
Ja, da steht zum Beispiel eine Katze, da ist Pet quasi, dass man sie streichelt, ist dann übersetzt mit Haustier.
Dann klingt ich Haustier und mein Charakter streichelt halt die Katze.
Okay, fair.
Das hätte in der KI besser gemacht.
Ja, das hätte in der KI besser.
Die Chat-GPT-NPCs, da könnte ich mal fragen, wie sie die Übersetzung finden.
Aber dass es ein Spiel gibt, das quasi für uns im Westen aus dem Nichts kommt und auch, und das ist das Besondere daran, eine Open World mitbringt, wo du merkst, wie coole Geschichten und wie coole Aktivitäten da drin stecken.
Es gibt ein Beispiel, was Julius erzählt hat, der das auch gerade spielt, neulich, dass es im Spiel eine Figur gibt, die dafür da ist, dein Aussehen zu ändern, also einfach dein Gesicht zu ändern, falls du damit unzufrieden bist, was es in jedem Spiel gibt.
Und da hat er sich erst nicht viel dabei gedacht, aber dann kommt man irgendwann im Spiel in einen Dungeon, wo lauter Leute drin rumlaufen, mit so Verband um den Kopf und das sind die fehlgeschlagenen Experimente dieser Figur.
Also sie haben dann diesen Dungeon, extra dafür einen Dungeon eingebaut, der dieser Figur mehr Hintergrundgeschichte und mehr Tiefe gibt und du gehst da rein und sagst, wow, okay, krass, was geht denn hier gerade ab?
Nur ein Beispiel, also ganz viele coole Ideen einfach, die da drinstecken und eine vollgestopfte Welt, mit der man nicht gerechnet hätte.
Und warum erzähle ich das so lang?
weil es ein Element davon ist, wie China gerade...
Den Westen mit erobert, was so Triple-A-Gaming angeht.
Nicht nur Triple-A-Gaming.
Ja, und nicht nur Triple-A-Gaming.
Aber Mobile-Gaming haben sie uns ja schon.
Oh, ich wollte auch sagen Automobilindustrie.
Ah ja, Automobilindustrie ist ja einiges.
Also China erobert gerade ziemlich viel.
So kann man es glaube ich zusammenfassen.
Genau, Mobile haben sie uns schon.
Riot Games gehört ihnen ja auch.
Die League of Legends-Macher, die gerade ihre nächste LOL-Version angekündigt haben und so weiter.
Aber dass auch aus China jetzt nicht nur billig produzierte Mobile-Games kommen, sondern erfolgreich weltweit erfolgreiche AAA-Games.
Letztes Jahr auch Black Myth Wukong, was jetzt, glaube ich, bei schätzungsweise 30 Millionen Verkäufen steht weltweit.
Dieses Jahr sowas wie ein Where Wins Meet, was ja noch dazu Free-to-Play ist, aber auch fair monetarisiert, kann man dazu sagen.
Plus diverse Spiele, die angekündigt sind fürs nächste Jahr.
So ein Phantom Blade Zero Blood Message mit diesem Trailer.
Ich glaube, der ist auch bei GameStar durch die Decke gegangen.
Ja, absolut.
Das ist auch, sieht man jetzt sehr viel, was sich da technisch und grafisch getan hat aus dem chinesischen Bereich.
Ich glaube, dass das tatsächlich so ein relativ neuer Trend ist und ich bin überzeugt, dass auch westliche Publisher und Hersteller da teilweise jetzt richtig zittern oder das Zittern anfangen, weil sie merken, oh scheiße, da kommt jetzt nicht nur irgendwie so die nächste Mobile-Game-Umsetzung, sondern da kommt wirklich was Crimson Desert oder sowas von der.
Bandbreite oder eben Phantom Blade Zero oder sowas.
Da kommt was um die Ecke, das kann hier wirklich unseren ganz, ganz großen Spielen heftige Konkurrenz machen.
Das heißt, wenn da noch die Übersetzungs- und ein paar Anpassungshürden überwunden werden, dann hast du hier plötzlich Spiele, die quasi aus dem Nichts kommen, mit denen vorher niemand gerechnet hat, die standen auf keiner, das sind die besten Spiele 2026-Ausblicksliste im Westen.
Und dann zack sind die da und die Leute denken sich, wow, okay, Also das so krasse Grafik in so einer Open World habe ich auch noch nie gesehen und holen sich das.
Und wenn das dann passt, so wie bei Where Wins Meet von der Qualität her, dann werden selbst die größeren Hersteller, Open World, vielleicht Ubisoft oder so mit Assassin's Creed, die werden zu beißen haben an sowas.
Also das ist tatsächlich, glaube ich, eine ganz neue Konkurrenzsituation, die sich da langsam auftut, weil die Zeiten, dass China halt wirklich, ja, Mobile-Portierungen und so ein bisschen Billo-Sammelkarten-Kram zu uns bringt, das ist vorbei.
Ja, bei den Web & Smeet muss man dazu sagen, das hat ja MMO-Wurzeln oder Multiplayer-Wurzeln.
Es ist auch ein bisschen clunky, was irgendwie Steuerung angeht.
Es hat viel zu viele Menüs, es ist nicht alles perfekt an dem Ding, aber...
Es zeigt halt schon auf jeden Fall, wie so ein Spiel halt eine Tragweite erreichen kann plötzlich im Westen.
Plus es gibt eine Option, alle anderen Leute abzuschalten in einem Online-Spiel.
Also es ist genau für mich gemacht.
Da sind wir wieder beim Thema.
Also du bist dann halt alleine da unterwegs und kannst die Story erleben, die es ja auch gibt.
Und dann siehst du so einen Blood-Message-Trailer und denkst dir, okay, das ist ja absolut Next Level, was Animationen angeht.
Oder auch ein Phantom Blade Zero.
Also wo du siehst, sind richtig hochwertig offenbar.
Also das ist ja noch nicht draußen.
Das kommt dann erst noch.
Aber es wirkt zumindest wie etwas, was man früher nur erwartet hätte von einem EA, Activision, von einem großen westlichen Publisher.
Definitiv.
Oder auch sowas Kleines.
Und ich glaube, das hat Phil Spencer echt geärgert.
Da gibt er Milliarden aus für Bethesda, für Activision, um halt Microsoft mit der Service Game Zukunft aufzupumpen und ihrem Game Pass.
Und was passiert?
Es kommt Escape from Duck-Off von einem chinesischen Studio, wo man mit Enten rumballert.
Und das hat zeitweise über 300.000 gleichzeitig aktive Spielerinnen und Spieler aufs Team.
So, ja, Halo, mach das nach.
Also ich glaube, wenn ich da ein Manager wäre, jetzt auch gerade nach solchen großen Akquisen mit der Hoffnung ja, die Zeit der Menschen da draußen und die Herzen der Menschen zu erobern mit unseren Games.
Und dann kommt ein Spiel, wo Enten rumballern und es ist das neue Steam-Phänomen.
Ja, ärgerlich.
Und gleichzeitig ist es ja auch noch so, es geht sogar in die andere Richtung, gerade weil China ist immer noch ein extrem wachsender Markt für westliche Spiele.
Zum Beispiel macht Embark, also die Arc Raiders Entwickler machen ihr erstes Spiel, The Finals, jetzt seit dieser Season in der chinesischen Version und vertreiben das extrem erfolgreich in China.
Und das war vorher ein westliches Spiel.
Also das geht auch in die andere Richtung, dass sie merken, okay, dieser Markt da, der ist noch am Wachsen, die haben ein riesiges Interesse an unseren IPs.
Das bringen wir von Schweden nach China.
Und das halt mit mehr Spielern, als die jemals hier in Europa gehabt haben.
Ja, was ich noch spannend fand, weil, Nochmal kurz zu Where Wins Meets, Micha, weil du ja gesagt hast, MMO-Wurzeln, es ist ja kein MMO und vor allem ein Carsten von meinem MMO, mit dem ich über Where Wins Meets damals geredet hatte, hat zum Beispiel gesagt, für ihn als MMO-Fan war es sehr schade, dass es halt eben viel von dem, was man von einem MMO kennt, dann nicht mehr weitergeführt hat oder nur in einer sehr kleinen Form gemacht hat.
Und grundsätzlich auch das, dass jetzt China von jetzt auf gleich kommt und auf einmal ganz tolle Spiele macht, die gut aussehen, stimmt ja so auch nicht.
Also China hat ja auch schon in den letzten Jahren große Spiele gemacht, die auch hier in Europa erfolgreich waren und gut aussahen.
Vielleicht nicht unbedingt in einem Stil, den wir so cool fanden, aber zum Beispiel auch ein Genshin Impact, das nenne ich immer sehr, sehr gerne, ist ja auch ein chinesisches Spiel, das in den letzten Jahren hier Europa schon komplett eingenommen hat.
Vielleicht nicht unsere Community.
Doch, zum Teil auch schon.
Es kam aber bei uns gut an.
Du hast vollkommen recht.
Also deswegen, ich glaube einfach, dass sich das halt weiterentwickelt hat und dass wir halt China eben nicht mehr nur in einer Sparte sehen, sondern in ganz, ganz vielen verschiedenen.
Ob das jetzt Gacha-Games sind, ob das jetzt ein Where Wins Meet ist, ein Black Myth Wukong oder ein Escape from Duck Off, was wie gesagt wieder aus einer ganz anderen Richtung kommt und sich halt dann auch nicht zu ernst nimmt und lustig ist.
Was man vielleicht jetzt auch nicht mal, weil du siehst ein Where Wins Meet und denkst dir im ersten Moment, okay, das ist auch düstere Geschichte und nimmt sich sehr ernst.
Und dann lernst du von einer Gans ihren Kampfschrei.
Und das ist auch so was, dass diese chinesischen Games halt sehr viel mehr noch zu bieten haben, als man vielleicht im ersten Moment, wenn man chinesische Games hört, im Hinterkopf hat.
Und ich glaube, da müssen sich die europäischen und auch amerikanischen Firmen warm anziehen in den nächsten Jahren.
Gänse sind knallhart in dem Spiel, zeige ich dazu.
Aber Mac in Musta, Gänse in Where Wins Meant, Enten in Escape from Duckhoff.
So, Geflügel in China ist.
Wann kommt das Killerhuhn aus China?
Neues Moorhuhn vielleicht aus China?
Ja.
Aber ja, also ich bin da total bei Lea.
Die Vielfalt und auch die technische Vielfalt, was aus China kommt, ist viel, viel größer geworden.
Eben nicht mehr nur Cartoon-gestylte Gacha-Games oder so.
Ich spiele in letzter Zeit wahnsinnig viel Arena Breakout Infinite, weil es für mich gerade die klar bessere Alternative zu Escape from Tarkov ist.
Und ich meine, es ist ein sehr, sehr gritty Military-Shooter, den du klassischerweise von westlichen Entwicklern erwarten würdest.
Es ist von Tencent, kommt aus China, komplett zu 100%.
Und es ist halt was...
Tarkov ist jetzt dieses Jahr auf Steam gestartet.
Nach irgendwie neun Jahren Early Access ist es in die 1.0 und dann kommt Arena Breakout Infinite aus China, macht im Endeffekt dasselbe, was Tarkov macht, nur ein bisschen besser, überholt es auf Steam.
So, weg, tot, drüber gebügelt einfach.
Und das nicht irgendwie, weil sie jetzt da die krasse Marktmacht haben, sondern sie haben einfach das bessere Spiel abgeliefert.
Das muss man einfach mal so anerkennen.
Die haben einfach ein besseres Spiel als Escape from Tarkov nach zehn Jahren Entwicklungszeit abgeliefert.
Und da muss ich schon sagen, okay, das hätte ich, wenn mir das vor fünf, sechs Jahren jemand gesagt hätte, du spielst dann so einen Military Shooter aus China, hätte ich gesagt, da glaube ich nicht dran.
Ja, es ist schon auf jeden Fall absurd.
Und es bleibt spannend.
Also China bleibt auf jeden Fall spannend und mal schauen, ob der europäische und amerikanische Markt da mithalten kann oder komplett überholt wird.
Ich weiß nicht, wie man das einschätzt.
Also ich glaube, Tencent übernimmt einfach den europäischen Markt.
Ubisoft haben sie ja schon losgelegt.
Genau, wie sie mit Ubisoft ja schon losgelegt haben.
Also ich meine, Tencent kann man ja wirklich wahrscheinlich jetzt langsam als das größte Medienunternehmen der Welt sehen.
Okay, also pass auf, wenn Tencent CD Projekt kauft und The Witcher 3 war in China sehr erfolgreich, tatsächlich und sehr beliebt, aber wenn Tencent CD Projekt kauft, Dann weiß ich auch nicht.
Dann sind wir alle du'd.
Aber du hast es hier vorausgesagt quasi gerade für mich.
Ich habe dir sozusagen die Inspiration für deine Vorhersage gegeben.
Ah.
Ja, also ich meine, Tencent verhält sich so ein bisschen wie der chinesische Staat ja insgesamt so.
So irgendwie offen, aber irgendwie nicht.
Und immer im Hintergrund.
Und alles schon in so einem Rahmen.
Aber ich glaube, die Sache mit Ubisoft, wo sie sich ja im Grunde die Filetstücke rausgenommen haben, also ich würde sagen, für Tencent ein sehr schlauer Deal, dass sie ja insgesamt ein sehr breites Portfolio haben.
Sie haben mit Grinding Gear Games sind sie auch drin.
Also das ist ja sehr breit aufgestellt.
Und jetzt noch mit dieser Gen-AI-Sache, die sie machen, wo sie ja, mich hat es ja vorhin gesagt, dass sie dann das Ding befüttern mit Assassin's Creed und Far Crys und alles Mögliche.
Wird schon spannend sein, was da am Ende rauskommt.
Dann wird dann irgendwie hier so Cyberpunk, aber nur halt mit einem riesen Gaming-Unternehmen als der eine.
Das ist schon eine wilde Entwicklung.
Ich glaube, wir haben vorhin so ein bisschen über, ich habe so ein bisschen kritisiert, wie vielleicht so klassische Unternehmen denken, wenn sie im Gaming sind oder wie zum Beispiel die Großen über den Markt denken, dass sie immer nur größer werden wollen.
Und ich habe das Gefühl...
Tencent geht da anders ran.
Man hat leider auch nicht so viel Information.
Man nimmt immer nur so die Bruchstücke, die man findet.
Das scheint schon eine gewisse Richtung zu nehmen.
Aber man muss ja nicht vergessen, das ist halt der Staat China.
Und Tencent, also da ist ja auch die Partei irgendwo mit drin.
Und dass China sich denkt, so cool, die Kulturindustrie haben wir auch sozusagen Vehikel.
Also Tencent wird nicht morgen pleite gehen.
Das können wir uns auf jeden Fall sicher sein.
Da steckt mehr drin, als nur die wollen Kapital oder Geld verdienen.
Ja, auch so ein Zeitgeist-Ding.
Ja, apropos Zeitgeist, bevor wir jetzt zu unseren Highlights kommen, es gibt noch ein paar Themen, die dieses Jahr passiert sind, über die ich zumindest noch kurz sprechen wollte, weil die halt einfach wichtig waren und zwar zum Beispiel GTA 6, das schon wieder verschoben wurde, nochmal.
Das habe ich auch auf der Liste.
Zweimal verschoben, genau.
Erst zweimal.
Ja, und wir haben immer noch keinen dritten Trailer.
Also vielleicht haben die Leute schon, das ist ja immer typisches Podcast-Tilming für uns, dass wir sagen, es gibt keinen Tritten-Trailer und ein Tag vorher kommt er raus.
Weiß man auch nicht.
Aber ja.
Aber GTA 6 wäre ja interessant.
Also jetzt auch rein aus einer wirtschaftlichen Perspektive.
Kann man sagen, 2025 ist anders, weil sie es verschoben haben?
Weil, also man hätte ja erwarten können, dass ganz viele um GTA 6 rum planen, vielleicht waren auch einige so schlau und haben so darauf gewettet, dass sie es wahrscheinlich verschieben werden auf 26 und haben sozusagen die Wette gemacht, also da habt ihr vielleicht einen besseren Blick, aber kann man sagen, 2025 ist irgendwie anders?
Riesig.
Komplett anders.
Das Jahr wäre ein vollständig anderes gewesen mit GTA 6 und zwar in fast jeder Hinsicht.
Also allein so wie du sagst, dass die meisten großen Publisher und Entwickler alles, was sie in der Pipeline haben, wenn sie nicht komplett suizidal sind, wirklich berücksichtigen, dass wann kommt GTA und wie passen wir da rein oder passen wir da nicht rein.
Steht es irgendwie in Konkurrenz mit uns und planen da sehr großzügig drumherum.
Und dann wird es verschoben und dann fängt nämlich die Scheiße erst richtig an, weil dann bist du wieder so, oh nein, jetzt funktioniert es nicht mehr, was wir da geplant haben.
Und du darfst nicht vergessen, die ganzen Prognosen, was Investments angeht von großen Hardware-Herstellern, teilweise von Sony oder so, dass.
Ich glaube, es waren 2,7 Milliarden US-Dollar waren prognostiziert als zusätzlicher Umsatz im Gaming-Segment, die gefehlt haben, weil die nur an GTA 6 gekoppelt waren.
2,7 Milliarden Dollar.
Und die sind einfach nicht da.
Und das bedeutet dann wiederum, wenn GTA aufs nächste Jahr verschoben wird, was dann der Fall war bei der zweiten Verschiebung, dass dann vielleicht sogar Microsoft oder Sony darstellen und sagen, hm, was machen wir jetzt mit unseren neuen Konsolen?
Wollen wir die nicht weiter nach hinten verlegen, damit die aktuelle Generation dann noch ein bisschen einen System-Seller hat weil wenn irgendein Spiel ein System-Seller ist, dann GTA 6, das heißt, ich glaube, dass da die größten Stakes, die du überhaupt haben kannst in der gesamten Gaming-Branche, sind da dran gekoppelt, direkt oder indirekt an GTA 6, deswegen ich glaube, das war dieses Jahr von singulären Ereignissen das, was den meisten Impact hatte auf jeden Fall.
Eigentlich immer wieder faszinierend, was für einen Einfluss dieses eine Spiel hat und das wird nächstes Jahr auch nicht anders.
Also ich weiß ja auch, dass viele auch wirklich sich so aufgeregt haben, dass dieses Spiel nochmal verschoben wurde, weil sie halt dann ihre Releases auch dem wieder anpassen mussten fürs nächste Jahr.
Ich glaube auch da, alle Games, die um GTA 6 herum veröffentlicht werden, werden es schwierig haben, vermutlich.
In einem Jahr sitzen wir hier beim nächsten Jahresrückblick und sagen, die Zeitrechnung endet einfach am 19.
November.
Falls es wirklich rauskommt.
Falls es rauskommt oder nicht noch wieder verschoben wird.
Wer weiß.
Rockstar kann sich ja alles erlauben.
Aber ich glaube, alles danach wird GTA einfach sein.
Langsam kriegen sie.
Also die Axte ist ja auch ein bisschen runtergegangen, habe ich gesehen.
Also irgendwann wird es auch ein Cash-Thema.
Aber ja, also wenn du das größte Medienprodukt aller Zeiten auf den Markt wirfst, wo man erwarten kann, jede Sache wird da drin analysiert.
Also und das ist ja das Spannende, nicht nur in den Gaming-Medien, sondern auch in den General-Medien.
Und ich kenne auch ganz viele Freunde von mir, die nie zocken.
Und haben gesagt, ich werde mir eine PlayStation kaufen für GTA.
Also ich glaube, das Ding wird interessant sein.
Natürlich wird es besonders interessant, wenn es nicht seine Ziele erreicht und die gesamte Gaming-Industrie abstürzt.
Ja, das wird sehr interessant.
Also ich glaube, da wird die gesamte Gaming-Industrie einfach einstürzen.
Aber ich bin auch sehr gespannt, wie sich das nächstes Jahr entwickelt, wie viel Sauerstoff es wegnimmt.
Ja, also GTA 6, puh.
Aber ich habe auch gesehen, dass wegen GTA 6 die Konsolenverkäufe, also der Umsatz auf Konsolen war gleichauf wie Umsatz auf PC.
PC hatte besseres Wachstum als Konsole.
Da waren diese 2,7 Milliarden nicht drin.
Ja, da waren diese 2,7 Milliarden nicht drin.
Gut, und Konsolen allgemein oder grundsätzlich Hardware allgemein hatte ja dieses Jahr auch eine schwere Zeit, könnte man so sagen.
Einerseits haben wir eine neue Konsole bekommen mit der Switch 2, die endlich da war, aber für 470 Euro, wo ganz viele Leute gesagt haben, das ist ja mega teuer, wenn du es aber vergleichst mit anderen Handhelds, ehrlicherweise gar nicht so.
Also da geht noch was.
Da sind nach oben keine Grenzen gesetzt, gefühlt.
Aber dann dazu sind alte Konsolen nicht günstiger geworden.
Nee, teurer sogar.
Ja, es wird alles teurer.
Das erste Mal in der Geschichte der Konsolen werden Konsolen im Lebenszyklus teurer.
Was ja gar kein...
Also wenn man sich überlegt, das war ja immer ein Los Leader.
Das heißt, man wollte...
Also man hat bewusst damit Verlust gemacht.
Ja.
Das ist ja genau die Umkehrung der gesamten Idee, weil sie merken, die Verkäufe können jetzt hier nicht nach.
Also es gibt wirklich, also ich glaube, Konsole ist jetzt gerade in einer Systemkrise, dass das, wie sie es bisher vermarktet haben, schwierig wird.
Ja.
Was heißt das für die neue Steam Machine?
Kann man sich sofort fragen, die Valve angekündigt hat dieses Jahr.
Auch ein einschneidendes Ereignis, weil wir nicht gedacht hätten, dass sie das nochmal wagen, nachdem die erste gefloppt ist, mehr oder weniger.
Wo ja jetzt auch schon Leaks auf so einen Verkaufspreis zwischen 700 und 900 Dollar hindeuten, wenn es langt.
Also mit einem knappen Tausi kannst du auch in die Hand nehmen für deine Steam Machine.
Ah.
Und obwohl es nicht mal eine PC-Version gibt, die dann drauf läuft von GTA 6, Stand jetzt.
Da muss schon Half-Life 3 kommen, um mir das schmackhaft zu machen.
Es gibt ja diese Gerüchte, dass es dann angeblich in Tandem released wird mit Half-Life 3.
Aber ehrlich gesagt, ich kann auch im Vorfeld der Game Awards oder so, wenn ich inzwischen Half-Life 3 lese, ich mache den Job jetzt zwölf Jahre lang.
In den zwölf Jahren wurde Half-Life 3, glaube ich, mit am meisten geleakt und besprochen in Gerüchten.
Und in den zwölf Jahren ist Half-Life 3 nie erschienen.
Deswegen, ich bin inzwischen leider so, ja, nee.
Aber kann man zumindest sagen, wenn man sich so ein bisschen in diese Valve-Welt reinliest, es wird wahrscheinlich auch zwölfmal schon angefangen zu entwickeln und dann wird zwölfmal intern abgebrochen, weil Valve hat ja andere Logiken, wie sie Dinge machen.
Aber Valve kann das auch ziemlich egal sein, weil die haben einfach genug Geld und die können auch Half-Life 3 noch 30 Mal anfangen und wieder abbrechen, ohne dass ihnen irgendwie ein Zacken aus der Krone fällt, glaube ich.
Ich glaube, Valve ist die eine Firma auf der Welt, denen kann wirklich fast alles egal sein.
Das stimmt.
Aber auf jeden Fall, das wird spannend bleiben und der Konsolenmarkt, das wird auch nicht günstiger, zumindest nicht in der nächsten Zeit.
Wir hatten einen Talk zum Thema Preissteigerungen auch hier auf diesem Kanal.
Schaut euch den gerne auch nochmal an.
Und da war eigentlich leider die Zukunftsvorhersage keine so positive, zumindest in den nächsten sechs Monaten.
Das wird alles eher noch teurer als günstiger.
Und dann werden die Abos auch noch teurer.
Du hast einen teureren Game Pass, du hast ein teureres, selbst Streaming-Angebote.
Ich glaube, das zieht sich halt so durch diese komplette Medienwelt.
Und ich sehe das für 2026 auch noch anhalten.
Ich habe kurz vor dem Talk jetzt noch gelesen, in den USA gab es im Gaming das schlechteste Weihnachtsgeschäft mit Konsolen-Umsätzen und Hardware-Verkäufen seit 1995.
Also so niedrig waren die Umsätze seit 1995 noch nie.
Und es zeigt ja schon, wo wir da stehen.
Wir sind halt in einem Teuerungsprozess.
Du hast dann noch politische Faktoren wie Zölle und sonst was alles.
In den USA, du hast Inflation und du hast Chip-Knappheit.
Und das alles sorgt halt in Kombination dafür, dass sich die Leute einfach auch weniger leisten können und wollen.
Ja, und ich will vielleicht nochmal für alle hörenden Personen mal diesen Hinweis hier lassen.
Ein einfacher PC oder Laptop und die Indie-Industrie deckt im Grunde alles andere ab, würde ich sagen.
Also da wage ich mich mal ganz weit raus.
Weil ich denke, dieses immer teurer, immer größer, ich glaube wirklich, wir leben in einer Zeit, das ist nicht mehr zwingend notwendig, sondern man kann glaube ich sehr gut sich auch spielerisch bedienen.
Ich meine, Micha sagt ja selber, die acht Jahre alt spielen.
Außerdem ist man natürlich FIFA-Fan, da muss man sich die FIFA-Dinger holen.
Man muss aber auch fanlishalber sagen, eine PS5, ich meine über die Xbox, ich glaube, die ist eh mehr oder weniger abgelöst von dem Game Pass und dem PC, aber eine PS5 hatte dieses Jahr auch nicht wirklich den großen System-Seller.
Also ja, und Ghost of Jotay, das war gut.
Ich habe das sehr, sehr gerne durchgespielt.
Aber was sonst?
Gab es nicht dieses, ich habe keine Ahnung.
Und all die Spiele, die ich halt auch auf anderen Plattformen kriege, logischerweise auch auf der PS5.
Aber so ein richtig dickes Bretto, du sagst, dafür brauche ich meine PS5.
Was ja das Ziel von Sony sein muss, um diese Plattform am Leben zu halten.
Nicht umsonst diskutieren wir seit Monaten über irgendwelche Mikro-Leaks zu einem nächsten God of War in Ägypten oder wo auch immer es dann spielt.
War Death Stranding kein Dings zu spielen.
Aber es war kein System-Seller.
Also Death Stranding.
Da redest du mit dem falschen jetzt was.
Death Stranding bin ich überhaupt kein Fan von.
Aber ja, gab es dieses Jahr.
Aber trotzdem, dafür kauft sich niemand.
Hat kein System gesellt.
Niemand kauft sich die Playstation für Death Stranding.
Also zumindest niemand, den ich kenne.
Wer weiß, es gibt sicher jemanden da draußen.
Ein, zwei Verrückte.
Ja, aber die gibt es ja immer.
Aber grundsätzlich, also sagen wir so, was Preise anging und was auch das Thema angeht, zum Beispiel auch alte Spiele weiterspielen zu können oder zum Beispiel wieder kaufen zu können.
Das war ja auch nicht so ein gutes Jahr dafür.
Einerseits hat GameStop in Deutschland zugemacht.
Was bedeutet, der Laden, den ich seit meiner Kindheit kenne, wo ich hingegangen bin, um mir nochmal so ein altes Gameboy-Spiel zu kaufen oder nochmal ein altes DS-Spiel, damit ich meine alten Konsolen noch nutzen kann, der hat zugemacht.
Und jetzt bin ich so, ja und jetzt, wo soll ich denn meinen Zeug herbekommen?
Also es gibt glücklicherweise in München zumindest noch so ein, zwei Anlaufstellen, aber es wird schwierig, hier grundsätzlich Spiele zu shoppen in deutschen Innenstädten.
Und das ist super schade.
Aber es ist ja alles jetzt Service Game und Plattform gebunden.
Das heißt, brauchst du es ja nicht mehr.
Ja, andererseits haben wir aber zum Beispiel auch das Thema mit der Stop Killing Games Kampagne, die dieses Jahr leider nicht funktioniert hat, wo sie eigentlich gesagt haben, hey, wir wollen jetzt, wir wollen uns dran setzen, dass Spiele weitergeführt werden, dass sie halt nicht einfach gekillt werden, sondern dass wir eben diese alten Spiele, die wir lieben, auch noch 15, 20 Jahre später spielen können.
Und nicht nur League of Legends, das jetzt auch schon 16 Jahre alt ist, sondern auch andere Spiele, die besser sind.
Dass das halt weitergeht, die Bürgerinitiative war leider auch nicht so erfolgreich, weil einfach die politischen Hebel gefehlt haben.
Genau, weil das ist, glaube ich, ein bisschen das inhärente Problem bei einer Bürgerinitiative.
Du kannst halt mit einer Bürgerinitiative, und ich meine, die hat 1,4 Millionen Unterschriften gesammelt auf europäischer Ebene, kannst du erzwingen, dass sich die Parlamente damit beschäftigen, aber du kannst keine positive Antwort der Parlamente erzwingen, weil das war in Großbritannien auch so.
Das Parlament hat das diskutiert und dann gesagt.
Ist für uns nicht wichtig.
Also das, ja, schade drum.
Aber war ein großes Thema auch dieses Jahr nochmal.
War ein großes Thema, aber wie gesagt, also was Preise angeht, weil das hilft ja auch, wenn du alte Spiele einfach weiterspielen kannst.
Wenn das nicht mehr geht, schwierig und schade.
Also auch da, denkt ihr, dass das nochmal in irgendeiner Weise einen Ausschwung bekommen kann und nochmal irgendwann funktionieren kann?
Oder ist das Thema tot?
Das Gute ist ja, wir haben ja vorhin über die Service-Gain-Krise gesprochen, vielleicht löst sich das Problem teilweise selbst, dass einfach weniger konzipiert wird als Service.
Ja, vielleicht auch nicht.
Wahrscheinlich könnte man das größer machen und sagen, das ist ja auch so ein Kulturthema.
Also Spiele werden anscheinend ja wie Produkte gesehen, weil man könnte auch aus einer Kulturperspektive sagen, da gehen ja auch Kulturgüter einfach verloren und man kann sie gar nicht mehr für die Zeit auch mal festhalten.
Und mal zurück, also wie könnten man dann mal zurückgehen und schauen, was war denn dieses komische Zeug, was sie da die ganze Zeit gespielt haben und in Games da alle sich schüren.
Aber es ist schwierig, also es ist halt am Ende sehr nachfragegetrieben.
Und auch irgendwie über Convenience, aber ja, schwieriges Thema.
Es ist vor allem, glaube ich, super schwierig, das von der rechten Lage her zu klären, weil die ganzen Rechte an IPs und an Plattformen und an Engines und an sonst was, das ändert sich ständig oder da ist dann Lizenzmusik drin.
Das ist ja sogar bei Spielen, die noch laufen und aktiv sind teilweise schon schlimm.
Dann müssen irgendwelche Patches kommen und ein Lied rauspatchen, weil die Lizenz für den Song ist abgelaufen.
Das heißt, du hast eine unglaublich komplexe Gemengelage an, wer hat eigentlich das Recht an was und wo liegt was.
Ich weiß nicht, wie oft wir schon den Fall hatten, dass irgendwie jemand versucht hat, ein Spiel zu remasteren und dann kam raus, naja, der Source-Code ist vor 20 Jahren verschütt gegangen und niemand findet den irgendwo mehr.
Ich glaube, dass halt keine private Entität da ist, die bereit ist oder die Ressourcen hat, diesen Kampf aufzunehmen und zu sagen, wir bauen jetzt ein großes Legacy-Museum der Videospiele auf, um quasi all diese Spiele von damals als Kulturgut zu bewahren, was in einer idealen Welt aber der Fall sein müsste, weil Spiele halt es nicht verdient haben, irgendwie einfach unauffindbar irgendwie in Vergessenheit und in Obskurität zu rutschen.
Und deswegen grundsätzlich ich persönlich bin da riesen Fan von.
Ich fand auch die Idee hinter der Initiative sehr begrüßenswert, wenn auch nicht besonders schlau umgesetzt.
Aber ich glaube, dass da.
Wenn das nicht regulatorisch gelegt wird, also wenn da keine legislative Basis dafür da ist, um sowas zu machen, dann ist das ein Ding der Unmöglichkeit, weil du dann nur noch mit Anwälten und Patenten und sonst was dich am auseinandersetzen bist, um so eine Legacy Collection oder was auch immer das dann ist, so eine Plattform aufzubauen.
Und GOG macht es ja teilweise, aber ja.
Ja, und wenn du über Legislative redest, dann redest du natürlich dann gleich über die Lobby.
Und die Lobby ist dann natürlich die Lobby.
Ja, die möchte keine alten Spiele weiterlaufen lassen, sondern neue verkaufen.
Aber ich sage mal, es ist ja auch gut vielleicht, wenn ein Spiel wie Scull and Bones der Nachwelt nicht zugemutet wird.
Deswegen hat er auch so Vorteile.
Aber wer hat das Recht, das zu entscheiden?
Aber ich meine, die Argumentation könnte man eigentlich ankreiden, Wenn man sagt, guck mal, wenn es öffentlich ist, wenn Server dafür bereitgestellt werden und so weiter und Leute finanzieren das irgendwie oder es gibt irgendwelche Finanzierung von sowas, ist ja die Argumentation, ja, aber es geht um unsere IP, ein bisschen schwach.
Aber am Ende ist die Lobby, glaube ich, einfach so stark, dass die das wie auch immer machen.
Aber gut, aber man muss Fairness aber sagen, auch strukturell gesehen, es ist ja Teil auch dieser Forderung, dass es halt einen Offline-Patch gibt am Ende, dass man sagt, okay, dann ist es halt nicht mehr online, ist es nicht mehr auf dem Server, aber es ist offline spielbar.
Aber viele der Spiele, über die gesprochen wird, haben ja mit Offline-Spielen überhaupt nichts zu tun.
Also sie funktionieren ja nicht mal als Offline-Games.
Aber die Frage, ich glaube, man sollte das vielleicht nicht zu groß machen, aber ich würde schon sowas auch aus einer gesellschaftlichen Perspektive sehen und sagen, das ist ja gerade auch ein Zeitgeist-Ding.
Und sollte zumindest der Code irgendwie, also man sollte ja irgendwie in 50 Jahren idealerweise auch nochmal draufschauen können, was war denn das, was mal eine gesamte Zeit lang Leute ziemlich stark in eine Richtung bewegt hat oder whatever.
Und das zu sagen, ja, ist IP, finde ich halt, ist eigentlich schon eine schwache Argumentation.
Die technische Frage ist tatsächlich wirklich in dem Zeitalter, wie Micha sagt, heutzutage geht alles always on.
Ist es möglich?
Per Gesetz vorzuschreiben, dass wenn dein Spiel quasi abgeschaltet wird oder die Server offline gehen, dass du verpflichtet wirst, einen Offline-Patch zur Verfügung zu stellen.
Und wie wäre das überhaupt technisch machbar, wenn das Spiel halt von Grund auf aufgebaut ist in einer Infrastruktur, die halt schlicht online ist und an den Server gebunden.
Dann musst du das alles auf Peer-to-Peer oder sowas umbauen.
Das ist halt quasi unmöglich bei komplexen Projekten.
Ja, auf jeden Fall.
Also ich glaube, die Frage wäre immer, gibt es eine Community, die würde das dann im Grunde weiter betreiben wollen.
Oder zumindest kommt das in diesem Art Archiv, so dass es nicht verloren geht.
Du hast vorhin gesagt, eine Quell gehört geht verschüttet und so weiter.
Das wäre, aber wie gesagt, das ist, glaube ich, das hat niemand auf dem Schirm, weil ich glaube auch anscheinend an vielen Stellen, es nicht als Kultur-Artefakt gesehen wird, sondern am Ende halt als ein Produkt.
Und ein Produkt gibt es keine Nachfrage, gibt es halt das Produkt nicht.
Ja, aber ich denke auch, das wird sich in den nächsten, Also da bin ich relativ positiv gestimmt, dass ich glaube, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird, wenn Leute, die in höheren Positionen sind, selber mit Gaming aufgewachsen sind und selber sagen, hey, das ist ein Kulturgut, das ist was, was mich geprägt hat in meinem Leben.
Also ich glaube auch da, zumindest ich sehe das bei Leuten in meinem Alter, die sagen, definitiv Gaming ist ein Kulturgut.
Gaming ist definitiv, was uns, also zumindest meiner Bubble auf jeden Fall, jeden geprägt hat.
Und über das wir dann auch nochmal in 30 Jahren safe noch reden werden.
Ja, ich möchte, dass im Museum of Modern Art so ein Raum eingerichtet wird mit 100 Stühlen und 100 PCs, wo man dann auch in 100 Jahren noch Fortnite spielen kann.
Einfach, damit Schulklassen das erleben können, wie das...
Mindestens gegen eine KI.
Ja, mindestens gegen eine KI.
Und, was man ja schon auch sagen muss, zum Beispiel Arcade Games stehen schon in Museen.
Also dafür gibt es schon...
Also ich glaube einfach, das braucht halt Zeit, bis dann auch die Spiele, die jetzt aktuell relevant sind, wieder als Kulturgut anerkannt werden.
So, dann müsstet ihr euch mal so einen Kultur-Museumsmenschen einladen, der das Thema mal so richtig auseinander nimmt.
Ja, warum nicht?
Also schreibt gerne mal in die Kommentare, ob ihr Bock auf so einen Talk habt.
Seid ihr Museumsmensch?
Museen sind großartig.
Oder Museumswissenschaftler oder wie man das auch immer nennt.
Ein Kugator.
Archivar.
Also meldet euch bei uns, wenn ihr ein Gaming-Museum aufmachen wollt und die perfekte Lösung dafür habt.
Dann sagt gerne Bescheid.
Genau, ein letztes Thema, bevor wir zu unseren Highlights und Lowlights kommen.
Und zwar Videospielverfilmungen.
Ein Thema, das uns schon über die letzten Jahre begleitet hat.
Und jetzt auch dieses Jahr wieder ein ganz großes Thema war natürlich vor allem dank einem der erfolgreichsten Filme des Jahres Minecraft und ja, meines Erachtens auch einem der schlechtesten Filme des Jahres, wenn nicht der schlechteste Film des Jahres.
Ah, was für ein Chaos.
Aber gleichzeitig, während wir diesen schrecklichen Film hatten, hatten wir eine Fallout Season 2 oder haben wir gerade eine Fallout Season 2 am Laufen.
The Last of Us Season 2, Devil May Cry, die ich zum Beispiel auch sehr, sehr gut fand auf Netflix.
Da war auch viel Schönes dabei.
Wie steht ihr zu Videospielverfilmungen und wie fandet ihr dieses Jahr aus Videospielverfilmungssicht?
Phil?
Also man kann von Minecraft ja halten, was man will von dem Film, aber der hat halt auch viele große Marvel-Produktionen geschlagen und das ist, rein monetär gesehen, das Nonplusultra, was du überhaupt erreichen kannst an der Kinokasse.
Also ich würde das gar nicht so wegwischen.
Ich sehe das eher als, Das ist ein Symptom davon, dass halt die Videospielverfilmungen, vor allem ganz früher hat man ja oft so das irgendwie belächelt, das war dann irgendwie Low Budget oder B-Produktionen oder so oder ja, ich denke bis heute noch mit Schrecken an diesen Far Cry-Film zurück von damals mit Til Schweiger.
Wir sind halt einfach so weit gekommen mit so Sachen wie Arcane oder so die so richtige Kulturereignisse geworden sind.
Eine Serie, die ausgerechnet auf All Things auf League of Legends basiert, die dann plötzlich irgendwie Leute zu Tränen rührt das muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen, Bei uns, ich kann das nur sagen, aus der reinen Newsroom-Perspektive, wie viele Leute bei uns sich die Finger geleckt haben in der Community nach der neuen Fallout-Staffel da war der Hype, war real Also wirklich krass.
Die Leute waren so geil, wieder Fallout, endlich auf Amazon weitergucken.
Das ist mehr eine Antizipation als teilweise für ein neues Spiel, was da herrscht.
Ich glaube, dass teilweise die Branche wirklich verstanden hat nicht in allen Fällen, aber was macht eine gute Videospielverfilmung aus wie nutzen wir da auch die Synergie zwischen dem Film und dem Spiel also so Cross-Promotion-Sachen, funktioniert im Fall von Fallout zum Beispiel hervorragend, dass sie dann immer so mit Fallout 76-Updates Hand in Hand gehen und sowas, also ich glaube, da passiert ganz viel und ich glaube, da wird, das ist auch eher so ein Grundstein, der für die Zukunft gelegt ist, mit ähm.
Kino oder vor allem Streaming-Sachen, die immer näher ans Gaming rücken und immer enger verflochten sein werden, bin ich relativ sicher.
Ja, ich glaube, es ist auch, ich meine, allein aus einer Business-Sicht ist es ja sehr sinnvoll, Universen, die viele Millionen Fans weltweit haben, als Filme umzusetzen, weil das ist halt nun mal eine garantierte Zielgruppe, die sich das anschauen wird.
Und nur so ist der Minecraft-Film erfolgreich geworden, weil da alle mit ihren Kiddies reingegangen sind.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, wer diesen Film gut findet.
Also das und oder ob das ChatGP das Drehbuch geschrieben hat, was Jack Black dazu sagt.
Aber grundsätzlich auch ein Fallout, eine große Marke.
Man muss es ja nicht falsch machen.
Man kann es ja gut machen.
Und Fallout, auch weil ich diesen zwei jetzt halt schon gesehen habe, ist ein Musterbeispiel dafür, wie man es gut machen kann und wo man die Liebe zum Universum und zu all dem, was drinsteckt, halt wirklich merkt.
Und wenn es so umgesetzt wird, habe ich damit auch kein Problem.
Also es muss ja kein Cash-Grab sein.
Umso gespannter bin ich auf Mass Effect, falls es nächstes Jahr kommt, die Mass Effect-Serie, weil die kann eigentlich, also ehrlich gesagt, die kann nur Sachen falsch machen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Serie irgendwie, und ich habe ein großes Herz, ich liebe Mass Effect, so wahnsinnig, aber da habe ich echt Angst vor, so ein bisschen.
Ja, schauen wir mal.
Also ich habe beides nicht gesehen, Fallout-Serie und Minecraft im Film, aber ich mag Fallout und Minecraft.
Aber vielleicht was Interessantes ist, für die Spieleindustrie ist es ja nicht nur, ey, hier ist Geld aus dem hier, aus der Serie oder aus dem Film.
Ich glaube, bei Fallout war das doch so, das war zwischendurch wieder in den Top, Fallout 4 war zwischendurch wieder in den Top 10.
Also ich glaube, er hat ja auch eine gute Werbemaßnahme, auch in einem breiteren, Feld Leute für ein Spiel zu interessieren.
Ich meine, die geben ja eh viel Geld für Marketing aus, dann kann man auch noch schnell einen Film produzieren.
Ja, bei Cyberpunk Edge Runners war es ja auch so, das hat die Spielerzahlen von Cyberpunk plötzlich wieder nach oben katapultiert.
Witcher, die Witcher-Serie.
Okay, das ist jetzt vielleicht kein Beleg dafür, wie man eine Serie gut weiterführt.
Aber hat die Witcher-Spielerzahlen gestärkt?
Arcane hat League-Zahlen gestärkt.
Und das, obwohl die Serie hat nichts mit dem Spiel an sich zu tun.
Ich liebe diese Serie und ich liebe League of Legends.
Aber so grundsätzlich.
Aber das ist gut.
Bei League of Legends kann man halt dazu sagen, dass diese Charaktere schon immer viel Hintergrundgeschichte hatten und es ja auch schon immer Comics gab und alles drum und dran.
Und wenn man sich mit der Lore auseinandergesetzt hat, da schon immer deep-diven konnte und dann war es großartig und dann war da viel mehr dahinter als dieses MOBA, das man von außen sieht.
Aber ja, also sagen wir es mal, ich glaube abschließend zu diesem Thema kann man auf jeden Fall sagen, da sieht man eben schon auch, dass Gaming mehr ist und ein Kulturgut ist, das halt jetzt auch von anderen Parts der Medien adaptiert wird und genutzt wird, eben in Filmen zum Beispiel, in Serien.
Und ich glaube, das wird auch nicht mehr weggehen, sondern das wird wahrscheinlich immer so bleiben, so wie halt.
Früher man hauptsächlich Bücher als Vorlage genommen hat, sind es halt jetzt ganz viele Spiele, wo man halt sagt, hey, es gibt da eine Fanbase, es gibt da eine Geschichte, die schon erzählt wurde und darauf bauen wir auf und das machen wir jetzt nochmal in einer anderen Form des Mediums.
Ich freue mich, oder ich hoffe, dass God of War gut wird, weil das ist so mein Spiel.
Ich habe Angst davor, weil ich liebe die Spiele und ich glaube...
Man tötet Leute.
Ja, läuft halt so ein Glatzkopf rum und schlägt mir der Axt alles kaputt.
Ja, es ist ja so viel mehr.
God of War gut zusammengefasst.
Perfekt.
Ja, das ist genau das, was bei God of War passiert.
Das als Serie wäre sogar cool vielleicht.
Es gibt dafür sicher ein Publikum.
Wie gesagt, wenn es für Minecraft ein Publikum gab für diesen Film, dann würde es das für God of War auch geben.
Einerseits, wie gesagt, freue ich mich drüber, weil ich die God of War Story liebe.
Über alles.
Ich habe ein bisschen Angst, weil ich nicht weiß, wie man diese Tiefe, die diese stundenlange Spiel einfach beinhaltet, in, Also in einer Serie oder einem Film verpacken will.
Keine Ahnung, wie das funktionieren soll.
Aber ja, wir finden es heraus.
Da ist 2026 auf jeden Fall auch spannend, wenn man Filme und Serien schaut.
Jetzt kommen wir zu unseren Highlights und Lowlights des Jahres.
Lieber Micha, möchtest du anfangen?
Ja, ich sprinte da jetzt durch, weil viele Sachen haben wir schon besprochen.
Aber mein Highlight für dieses Jahr wäre tatsächlich, dass das Strategie-Genre noch lebt und floriert.
Weil das ja ein Genre ist, das wir schon so oft abgeschrieben haben als veraltet, PC-lastig, nicht für die Zukunft.
Falsch!
Es wird weiter existieren und es wird auch weiterhin bedient, unter anderem jetzt kommend mit einem Dawn of War 4, was dieses Jahr angekündigt wurde, von einem deutschen Entwicklerteam, von King Art in Bremen, die vorher Ion Harris gemacht haben.
Und das jetzt richtig groß und ernsthaft aufziehen wollen mit Dawn of War 4, freue ich mich riesig.
Und das Zweite, was mich dieses Jahr sehr gefreut hat an Ankündigungen, war, dass Creative Assembly noch ein historisches Total War macht mit Medieval 3.
Sogar das, was wir immer wollten.
Und über das sie, und das finde ich sehr, sehr bemerkenswert, jetzt schon, also kurz nach der Ankündigung, viel offener und transparenter erzählen, was sie vorhaben, als bei jedem anderen Spiel jemals zuvor.
Also wo man jetzt schon teilweise Spielgrafik zeigt, die noch lange nicht final ist, was sehr ungewöhnlich ist.
Und meine Theorie ist ja, Creative Assembly sucht Investoren, weil die von Sega weg wollen.
Das ist so ja meine heimliche Theorie, weil Relic, die früher Donnerfond und Company of Heroes gemacht haben, haben sich ja aus Sega rausgekauft.
Vielleicht hat Creative Assembly auch keinen Bock mehr auf den Laden und zeigt deshalb jetzt schon, was in ein paar Jahren von ihnen Cooles kommen wird, damit vielleicht Leute sagen, hey, ich gebe euch Geld, weil ihr macht genau das, was ich cool finde.
Ich reiche Personen.
Das wäre meine These.
Humann, glaubst du, das ist eine realistische These, die Michael da aufgestellt hat?
Ich habe auch gerade versucht, darüber nachzudenken.
Also als du es gerade gesagt hast, Michael, dachte ich mir, vielleicht lernen die Studios jetzt mal, dass man nicht einfach jahrelang in so einem Closed Room sitzt, um dann irgendwann rauszukommen und merken so, oh, Leute finden es scheiße, sondern man fängt mal früher an.
Und also ich glaube, das müsste doch eigentlich das größte Learning der letzten Jahre sein.
Nicht unbedingt immer, also diese alte Denke von großer Knall muss kommen, wenn wir releasen, sondern ey, lass uns doch sozusagen schrittweise rausgehen, lass uns früh rausgehen, testen und so weiter.
Das war mein erster Gedanke, aber die sinisteren Ideen von Herrn Michael.
Von Herrn Graf, Michael Graf, die sinisteren Gedanken des Grafen, da könnte auch was dran sein, vielleicht weiß ich mehr.
Ja, weiß man es, ich bin ja für die Dystopien hier zuständig.
Ich finde es ja sogar gut.
Ich glaube nicht, dass Sega ideal ist für Creative Assembly als Publisher.
Ich glaube, die könnten irgendwo besser aufgehoben sein, solange es nicht Paradox ist.
Aber das könnt ihr gerne in den Kommentaren jetzt weiter diskutieren.
Mein Lowlight dieses Jahres, wo wir gerade bei Paradox sind, ist Vampire Bloodlines 2, weil dieses Spiel nichts mit Vampire Bloodlines zu tun hat.
Es hat nichts mit Rollenspiel zu tun, es hat nichts mit Open World zu tun.
Hat es was mit 2 zu tun?
Nee, auch nicht.
Es ist auch keine Fortsetzung.
Es hat nichts was im Titel.
Es hat mit Vampiren zu tun, ja.
Aber nichts ist in diesem, also ja, ich hätte mir so ein tolles, anderes Spiel gerne gewünscht, was es ja auch ursprünglich werden sollte.
Die Story ist ganz cool, ja, also ich habe es nicht völlig zähneknirschend durchgespielt, aber am Ende halt doch, weil mein Herz weint, wenn ich daran denke, was wir verloren haben, aber das ist ja leider auch schon bei vielen Fortsetzungen in der Vergangenheit so gewesen.
Es war auch so eins dieser Spiele, die durch zu viele Wechsel, Wandel und Development Health gegangen sind, als dass da am Schluss noch was Vernünftiges hätte rauskommen können.
Ich habe sogar gehört, weiß nicht, ob es garantiert stimmt, dass sie im Nachhinein gesagt haben von Leuten von dem Entwickler, sie hätten ein bisschen drum gekämpft, ob man das nicht nochmal anders nennen kann, weil sie mit dem Titel Bloodlines 2 dass sie das auch einfach keinen guten Fit fanden und sie hätten es lieber nochmal als was Eigenständiges betitelt.
Komplett.
Das hätte vielleicht besser funktioniert.
Naja, aber zurück zu den Highlights.
Phil, was war dein Highlight?
Ein Spiel, über das wir heute schon öfter geredet haben?
Deswegen halte ich es kurz.
Außerdem hatten wir schon eine extra Talk-Runde zu Arc Raiders.
Ist auf jeden Fall mein Highlight dieses Jahr, weil ich.
Ja, also es ist jetzt schon ein paar Jahre so, dass ich so als großer Fan von Multiplayer-Shootern ein bisschen eine schwere Zeit habe, weil ich gefühlt irgendwie nur noch überschwemmt werde mit so, hier ist unser neuer Hero-Shooter, vielen Dank.
Und genau sechs Monate später haben wir im Newsroom die Nachricht, naja, der Server von Hero-Shooter X und Y wird abgeschaltet und dann wird der nächste Hero-Shooter angekündigt.
Ich nenne das inzwischen den Concord-Effekt.
Das ist was, was mir wahnsinnig auf den Keks geht und ich hatte so das Gefühl, diese Shooter-Bubble hat sich totgelaufen, da ist keine Innovation, da sind keine Ideen mehr und Arc Raiders hat halt gezeigt, doch, wir können noch was, wir können hier coole Konzepte starten, auch aus einem Double-A-Bereich, es muss nicht irgendwie Triple-A-Money sein.
Und einfach, mich hat es wahnsinnig gefreut, dass es so erfolgreich war.
Ich spiele es nach wie vor super gern und es leitet halt über so in mein Lowlight des Jahres, weil.
Ursprünglich war ja so die These, dass EA doch noch an einem neuen Titanfall arbeitet, nämlich an einem Singleplayer-Spinoff und ich vergöttere die Titanfall-Serie.
Das ist für mich eine der besten Shooter-Reihen, die es jemals gab und weiß nicht, wenn ihr Titanfall 2-Kampagne da draußen wenn ich das immer noch nicht gespielt habe, holt es euch billig im Winter Sale und ihr erlebt halt immer noch eine Singleplayer-Shooter-Kampagne, die besser ist, als was Call of Duty in den letzten Jahren abgeliefert hat oder sonst was alles für Spiele.
Also es ist einfach der Wahnsinn.
Aber anscheinend kann ja niemand was damit anfangen.
Jedenfalls Long Story Short, dieses neue Titanfall-Spin-Off wurde eingestampft.
Die wurden auch weitestgehend, wurde das Studio aufgelöst von EA, was daran gearbeitet hat.
Und die Leute haben sich neu zusammengefunden, haben sich neu organisiert, neues Studio gegründet, sind jetzt bei den Game Awards aufgetreten zum Jahresende.
Und ich war so, ich war so Hype, Mann, ich war so, boah, die Titanfall Leute, jetzt kommen sie.
Und dann haben sie Highguard angekündigt, einen neuen Euro-Shooter mit Comic-Grafik.
Und da bin ich halt wieder so in diesem, nee, Leute, das macht es nicht.
Wir sind wieder im Concord-Effekt.
Und ja, deswegen, also Arc Raiders, ja, High Guard und das Ende von Timefall, nein.
Ja, sehr traurig.
Aber sowohl dein Highlight als auch dein Lowlight hängt zusammen.
Man versteht sofort, wo du herkommst.
Human, was war denn dein Highlight des Jahres?
Ich kann wahrscheinlich beides in einem Satz umgehen.
Denn ich bin dieses Jahr tatsächlich gar nicht so sehr zum Spielen gekommen, leider Gottes.
Aber zwei Spieler haben mich dieses Jahr sehr intensiv vereinnahmt.
Ich habe angefangen, dieses Jahr sehr viel Faktorio zu spielen.
Micha hat davor schon die Storys gehört.
Ich habe irgendwie 600 Stunden oder so am Anfang des Jahres.
Ja, das geht schnell, das geht schnell.
Aber irgendwann dachte ich mir, diese grafische Oberfläche ist nur störend.
Also habe ich die grafische Oberfläche einfach aufgegeben und habe dann ein Spiel gespielt, das kann jeder mal gerne googlen, das heißt Kittens Game.
Das ist im Grunde sowas wie Factorio oder Anno, nur halt ohne Grafik.
Und das ist ein Incremental Game, das heißt, es hört nie auf.
Und es nennt sich selber Dark Souls der Incremental Games.
Und das war so intensiv, dass ich irgendwann so ein Cold Turkey machen musste.
Ich habe so Passwortschutz Systeme eingebaut, das dann an mehreren Geräten, dass ich da bloß nicht mehr rangehe.
Wow.
Das ist krass.
Und dann, als ich im Urlaub war und wiedergekommen bin, habe ich es geschafft.
Ich bin losgelöst.
Aber ich habe die Passwortsysteme immer noch drin, nur für den Fall, dass ich einen Relapse kriege und dann plötzlich wieder 100 Stunden auf Zahlen, und Excel-Tabellen gucke, die sich sehr schnell bewegen, zum Glück.
Zahlen und Excel-Tabellen, also dein Hype-Spiel klingt nach meinem völligen Albtraum.
Ich hätte gesagt, dein Hype-Spiel klingt nach deinem Job als Unternehmensberater.
Also ich habe zum Glück gar nicht so viel mit Excel-Tabellen zu tun, aber es ist im Grunde Diablo ohne Grafik.
Aber ist die Grafik nicht genau das Geile?
Ich finde eher so zu gucken, dass man die richtigen Entscheidungen trifft, damit die Zahlen hochgehen.
Ich habe zu der Zeit mit dem Kollegen… Jetzt will ich spielen.
Ich habe….
Ich habe zu der Zeit einen Kollegen sehr viel Anno 1800 gespielt und ich habe mir erklärt, das ist de facto Anno 1800.
Man baut Felder, also man klickt auf den Knopf, da steht ein Feld gebaut.
Und ich meine, das Einzige, was Anno mehr hat als dieses Spiel ist, du musst halt puzzeln.
Das Puzzeln ist weg.
Er meinte, er mag das Puzzeln.
Sag den Namen nochmal für alle, die kein Leben mehr haben wollen einfach in nächster Zeit.
Kittens Game, also das Katzenspiel.
Man baut so Katzenminzer ab und dann baut man daraus Holz, das braucht man zum Essen und dann irgendwann ist man im Weltraum und dann gibt es plötzlich so Lords aus einer anderen Dimension und man baut so, Weltraumaufzüge und kann in der Zeit zurückreisen und so weiter.
Okay, du bist sicher, dass das nicht KI generiert ist?
Nein, auf gar keinen Fall.
Ein Entwickler hat das gebaut.
Das hört sich so wild an, aber.
Es ist sehr, sehr komplex.
Also wirklich, es hat ein Komplexitätslevel.
Aber es fängt mit einem Klick an.
Ein Feld bauen.
Also ehrlicherweise, ich habe jetzt schon...
Was bekomme ich Bock drauf?
Scheiße.
Lea und Micha sind jetzt sold und ich renne gleich hier aus dem Studio raus.
Du rennst zurück zu Ark Raiders jetzt ganz schnell.
Das habe ich schon wieder Bock drauf.
Also ich glaube auch nicht, dass es ein Spiel wäre, wo ich süchtig nach werden würde, aber mich interessiert zumindest mal zu sehen, wie das aussieht.
Ist ein Browser-Game.
Und auf dem Mobile.
Man kann sozusagen Cross-Device spielen.
Das ist ganz schlecht.
Dann verstehe ich, woher deine Sucht kam.
Aber das war, war das dann auch direkt dein Lowlight?
Ich würde sagen, Lowlight war, als ich mich erwischt habe, dass ich bis drei Uhr morgens, vier Stunden lang, also ihr müsst euch das angucken, es sind halt nur Zahlen und Boxen.
Also da ist nichts an Grafik.
Und ich mir gedacht habe, fuck, das ist krass.
Ich muss einen Weg hier rausfinden.
Oh Gott.
Und da habe ich mit meiner Therapeutin darüber geredet und sie hat mir ein paar Tipps gegeben.
Sehr gut.
Und du hast es ja geschafft bis jetzt und wir hoffen, dass es trotz dieses Talks so bleibt.
Ich habe mein Methadon gefunden, aber ja.
Das ist krass.
Ja, also mir geht's...
Und was war es denn bei dir?
Ja.
Mir geht's ehrlicherweise ähnlich wie dir, Roman.
Also ich hab nicht Kittens Game gespielt.
Oh Gott.
Sondern, dass ich dieses Jahr ehrlicherweise sehr wenig Zeit für Gaming hatte.
Beziehungsweise vor allem sehr wenig Zeit für neue Games.
Also viel von dem, was da auf den Game Awards hier ausgezeichnet wurde, hab ich leider noch gar nicht gespielt.
Obwohl ich es gerne spielen würde.
Aber Leute, die diesen Kanal jetzt schon länger verfolgen und mitbekommen haben, was ich so mache, wissen, dass ich halt League of Legends spiele und WoW und Diablo und das sind alle Spiele, die sowieso alle sehr zeitintensiv sind, wenn man da, ähm, drin ist.
Deswegen war mein Highlight von den Games, die dieses Jahr rausgekommen sind, Ghost of Yotay, aus einem sehr persönlichen Grund, Yotay, weil das das erste Game war, das ich hier für die GameStar, anspielen durfte und auch das erste Game seit langem, das ich mal wieder außerhalb des Streams gezockt habe.
Weil wenn ich neue Games zocke, aktuell, dann mache ich das immer im Stream und dann mache ich das immer halt auch für den Stream und überlege mir, was ist denn unterhaltsam?
Und das war ein Game, das ich ja klar für den Job, aber auch für mich gespielt habe und mir da mal wieder Zeit genommen habe, das zu erkunden.
Alleine erst mal.
Und deswegen habe ich dieses Spiel, glaube ich, einfach sehr anders wahrgenommen als viele andere Spiele, die ich dieses Jahr gespielt habe.
Und es hat auch Spaß gemacht.
Ich war seit Ewigkeit nicht mehr an meiner Playstation.
Ich habe da eine PS5 stehen, aber ich spiele fast nie mit der, weil ich halt doch fast immer am PC lande.
Und auch das war cool, mal wieder den DualSense-Controller einfach wieder in der Hand zu halten und so, oh mein Gott, der reagiert.
Oh mein Gott, da kommen Sounds raus.
Es war mega cool und es hat sich richtig gut angefühlt und dieses Spiel hat sich gut angefühlt, weil es schön aussah, weil das Kämpfen einfach super satisfying ist und ich hatte einfach eine gute Zeit mit diesem Spiel und es war mein Start zu GameStar, deswegen ist es auch sehr persönlich.
Aber ja, das war definitiv mein Highlight.
Und über mein Lowlight haben wir ehrlicherweise auch schon ein bisschen geredet.
Und zwar, dass Amazon gesagt hat, sie machen kein Herr der Ringe-MMO.
Weil ich voll Bock auf Herr der Ringe-MMO habe.
Und das, obwohl ich wirklich kein Fan von der Amazon Prime Serie bin.
Also Ringe der Macht ist wirklich ein schwieriges Thema für mich, das mich sehr beeinflusst.
Sehr berührt, aber ich habe Bock auf ein gutes Herr der Ringe-MMO und ja, es gibt's Herr der Ringe Online und ja, Herr der Ringe Online ist immer noch cool und kann man immer noch spielen, aber das mit einer geileren Grafik und vielleicht nochmal einfach einem moderneren Ansatz, das hätte ich mir gewünscht und darauf habe ich mich echt gefreut und dass das dann einfach, also dass es jetzt heißt, ja, das wurde auf Eis gelegt, fand ich super schade, das hat mich sehr traurig gemacht, vor allem in der Zeit, wo New World gerade auf einem guten Weg endlich mal wieder war, wo Leute gesagt haben, hey, jetzt wird dieses Spiel.
Amazons einziges anderes Kursespiel, spielbar.
Und ich dachte mir, hey, voll cool, da ist ein MMO, das funktioniert und jetzt machen sie, ah nein, machen sie nicht.
Und das war, ja, das war schade.
Aber, mei, so ist es.
Andererseits, vielleicht wäre es irgendwie total KI generiert gewesen und dann hätte es auch keinen Spaß gemacht.
Ja, dann hätte es auch keinen Spaß gemacht.
Aber ich will einfach die Welt von Tolkien immer mehr erkunden.
Ich habe da Bock drauf.
Ich liebe Tolkien und ich liebe Herr der Ringe.
und es war einfach, schade, aber so ist das und jetzt dafür kommt ganz, ganz viel anderes Neues nächstes Jahr raus, auf das ich mich sehr, sehr freue und da wird eine andere Welt, die ich liebe, weitergedacht mit Game of Thrones, War for Westeros, das ist mein Highlight für nächstes Jahr, da freue ich mich schon drauf, ich weiß nicht, worauf freut ihr euch denn im nächsten Jahr schon?
Alles.
Wie gesagt, die Strategiespiele, die ich ja gerade genannt habe, Medieval kommt nicht nächstes Jahr, Save nicht, aber Total War Warhammer 40k bin ich auch sehr gespannt, Dawn of War 4 wird nächstes Jahr kommen.
Ich glaube, das wird echt ein spannendes Spieljahr, bis dann GTA einfach mit seinem Fuß so draufstampft, wie bei Monty Python und sagt, hier ist Schluss, jetzt bin ich da.
Ja, das wird passieren, wenn sie es einhalten können.
Wenn es kommt.
Wahrscheinlich auch GTA, aber ich wollte über die Feiertage mal mit Anno anfangen, das wird wahrscheinlich auch leicht ins Neujahr rutschen.
Von daher ein bisschen auf alle freue ich mich.
Das ist unterhaltsam.
Wenn du Anno 1800 mochtest, dann wirst du das wahrscheinlich auch mögen.
Du wirst dir halt denken, okay, ist jetzt nicht so viel Neues, aber mei.
Wahrscheinlich denke ich mir so, warum so viel Grafik?
Warum so viel?
Ich brauche wieder meine Pixel und meine Zahlen, meine Excel-Tabelle.
Text reicht und sein.
Du beim Anno-Spielen, dann hast du auch keine Grafik.
Genau.
Ja, worauf freue ich mich?
Ist eine gute Frage.
Ich glaube, ich freue mich auf die Überraschungen, von denen wir eben noch nichts wissen.
Also wenn ich jetzt so an dieses Jahr denke, wer hätte zu einem Talk, den wir letztes Jahr im Dezember aufgenommen hätten, wer hätte da gesagt, ja, ich freue mich auf Cleops Queer oder so.
Das war noch gar nicht.
Also die Dinge, die uns, die aus dem Nichts kommen und dann plötzlich alle weghauen und dann plötzlich alle reden nur darüber und das ist das Größte.
Das ist eigentlich das, was für mich so jedes Spielejahr irgendwie so spannend macht und definiert.
Nicht, weil ich weiß, dass ein GTA rauskommt oder ein neues Call of Duty.
Das ist nicht das, was das Spielejahr so faszinierend macht, sondern die Sachen, von denen wir jetzt noch nie gehört haben und die dann nächstes Jahr bei den Game Awards irgendwie abräumen und alle denken sich, boah krass, das kam mir echt aus mir nirgendwo.
Das hast du sehr schön gesagt.
Ja, da gehe ich auch mit.
Ich würde auch, ich ändere meins auch zu dem.
Ja, ich auch.
Ich glaube, da gehen wir alle mit.
Ich finde, das ist die beste Antwort.
Sehr gut.
Cool.
Dann schreibt auch gerne mal, schreibt ihr mal gerne in die Kommentare, wenn ihr das gerade auf YouTube anschaut, worauf ihr euch denn freut nächstes Jahr, was eure Highlights und Lowlights aus diesem Jahr waren.
Und vielen, vielen Dank, dass ihr dabei wart, zugehört habt, zugeschaut habt.
Und natürlich vielen Dank an meine Gäste.
Danke, Human, dass du dir die Zeit genommen hast und hier bist, hier warst.
Sehr gerne.
Dankeschön.
Vielen Dank natürlich auch an Micha, der das hier alles angeleiert hat und gesagt hat, hey, wir müssen unbedingt nochmal so einen Jahresrückblick machen.
Und ich so, ich war erst nur zwei Monate dieses Jahr wirklich in der Gaming-Branche so richtig aktiv unterwegs.
Das wird super.
Ja, wir haben ja auch nur jetzt ein bisschen über zwei Stunden gebraucht.
Ja, was auch sonst.
Also ich habe nichts anderes erwartet und danke dir, Phil, dass du dabei warst und hier die Shooter-Welt sehr gut repräsentiert hast.
Hat wie immer Spaß gemacht und gerne nächstes Jahr dann Rückblick auf 2026 bin ich dabei.
Auch gerne davor schon.
Also wir werden uns nächstes Jahr, glaube ich, auch alle safe wiedersehen.
Und zwar des Öfteren.
Wenn die Gaming-Meld so bleibt, wie sie ist, dann werden wir viel zu reden haben.
Und da freue ich mich drauf.
Damit erstmal alle, die das vor dem Jahresende anschauen, guten Rutsch.
Und falls ihr es danach anschaut, frohes neues Jahr und auf ein gutes 2026.
Ciao, ciao.
Macht's gut.
Tschüss.
