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CL075 Auf den Spuren des Sterns von Bethlehem

Episode Transcript

Evi: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Cosme Glatte.

Evi: Mit mir Eva und diesmal dabei sowohl Jana als auch Elka.

Hallo.

Elka und Jana: Hallo.

Hallo.

Evi: Hi.

Und das Besondere ist, wir sind, wenn wir diese Folge aufnehmen, Evi: alle zusammen an einem Ort in echt in Wien.

Evi: Wir treffen uns jetzt gerade das erste Mal wirklich alle drei zusammen.

Evi: Bis jetzt hatte ja noch ich immer das Vergnügen, die eine oder andere von euch Evi: in echt zu treffen.

Und ja, aber diesmal, also Jana und Elka, Evi: ihr seht euch jetzt auch in echt.

Elka und Jana: Also die Anne existiert wirklich?

Tatsächlich, ja.

Nicht nur auf einem Bildschirm, Elka und Jana: ja.

Sie existiert wirklich.

Also ja, das erste Mal für uns, dass wir uns treffen.

Evi: Und ja, nicht nur das ist ein Grund zum Feiern.

Ich weiß auch nicht, Evi: ob man vor Weihnachten sagen soll.

Evi: Ich habe da immer so ein bisschen Hemmungen, auch bei so einem Astronomie-Wissenschafts-Podcast Evi: vor Weihnachten zu wünschen.

Evi: Auch angesichts der ganzen anderen Religionen.

Ich will dann auch immer Happy Evi: Hanukkah oder alles Mögliche sagen.

Evi: Also ich mag das eigentlich da auch nicht, dann irgendwie so eine Religion vielleicht so bevorzugen.

Evi: Aber ich muss gestehen, ich mag Weihnachten eigentlich sehr.

Elka und Jana: Ich auch.

Evi: Ich weiß nicht, wie es euch da geht.

Elka und Jana: Ja, ich auch.

Meine Familie ist nicht christlich, aber ich liebe Weihnachten, Elka und Jana: also Weihnachtszeit vor allem eigentlich.

Elka und Jana: Ja, vor allem, ich finde es jetzt auch diese Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, Elka und Jana: wo du einfach merkst, niemand ist erreichbar, niemand will irgendwas von dir, Elka und Jana: niemand verkauft dir irgendwas, du kannst niemandem irgendwas verkaufen.

Elka und Jana: Es ist eigentlich komplett Ruhe.

Das finde ich sehr schön, mag ich gerne.

Elka und Jana: Genau, das sind ja die Raunächte und da gibt es ja auf Social Media ganz viele so Self-Guides.

Elka und Jana: Wie kannst du die Raunächte optimal verbringen für deine Selbstreflexion?

Evi: Da hat man gleich vor den Performance-Drück bei den Raunächten sogar, oder?

Elka und Jana: Ja, sicher.

Du musst dein ganzes Leben neu aufstellen, aber auch entspannen.

Elka und Jana: Das ist total logisch erklärbar.

Elka und Jana: Ich glaube, wir müssen jetzt nochmal genauer nachgucken.

Ich glaube, Elka und Jana: die Raunächte grundsätzlich kommen ja ein bisschen aus einer, Elka und Jana: was man vielleicht bei den Christen als heidnisch bezeichnet, Idee.

Elka und Jana: Ich weiß nur, also zum Beispiel meine Mama, die manchmal so ein bisschen ins Elka und Jana: Esoterische reindippt, die wäscht keine Wäsche während der Raunen Nächte, Elka und Jana: weil wenn du die Wäsche aufhängst.

Elka und Jana: Dann verfängt sich die wilde Jagd da drin.

Evi: Wer?

Was?

Elka und Jana: Die wilde Jagd, die kommt während der Rau nicht.

Evi: Heißt die, die, der, die jagt?

Elka und Jana: Das ist eine Person?

Nein, nein, nein, das ist eine Jagdgemeinschaft sozusagen.

Elka und Jana: Eine Jagdgesellschaft.

Eine Jagdgesellschaft, genau.

Evi: Okay, was machen die mit meiner Wäsche?

Elka und Jana: Da fangen sie sich drinnen und dann reiten sie nicht weiter und bleiben bei Elka und Jana: dir und das willst du nicht.

Elka und Jana: Das ist eher so eine, also die sind so ein bisschen wie so diese irischen und Elka und Jana: schottischen Fae-Kreaturen.

so diese Trolle in die Richtung und die bringen Elka und Jana: halt allgemein ein bisschen Unheil und so.

Elka und Jana: Und ob man jetzt seine Wäsche aufhängt oder nicht, ich finde die Raunechte trotzdem sehr schön.

Evi: Ich kenne das nur, dass man die Wäsche nicht übers Neujahr hängen lassen soll, Evi: warum auch immer.

Also ich weiß auch nicht.

Elka und Jana: Ob das das heißt.

Mit nasser Wäsche ins neue Jahr gehen oder so.

Evi: Nein, oder mit der dreckigen Wäsche, ich weiß nicht, aber ich weiß jetzt auch Evi: nicht näher den Hintergrund.

Elka und Jana: Wahrscheinlich ist es ein ähnlicher Ursprung, ja.

Evi: Ja, ich kann es mir gut vorstellen.

Elka und Jana: Die Wäsche, das so eine Rolle spielt, auch bei uns in Albanien, Elka und Jana: ist ja sehr abergläubisch, muss man sagen.

Elka und Jana: Und da gibt es auch den Aberglauben, dass man nicht, wenn jemand eine Prüfung Elka und Jana: hat oder irgendwas Wichtiges anstellt, dass man da auch keine Wäsche waschen Elka und Jana: soll und aufhängen soll.

Allgemein nie Wäsche waschen.

Evi: Ja, ich glaube, das geht nicht.

Ich glaube, da würde sich zu viel Wäsche ansammeln Evi: über diese, wie lange sind die Raunächte?

Elka und Jana: Also ich glaube, das ist die Woche, oder?

Die eine Woche zwischen?

Evi: Nee, das ist länger.

Elka und Jana: Ist das länger?

Geht das im Januar rein?

Evi: Ja, das sind doch fast zwei Wochen oder sowas.

Das kann sein.

Evi: Ich glaube, es fängt ja am 21.

Dezember oder so schon an.

Elka und Jana: Fängt es nicht schon früher an?

Okay, das kann sein.

Aber dann darf man ja lang keine Wäsche waschen.

Evi: Ja, eben.

Und deswegen wäre mir das ein bisschen zu lang.

Evi: Aber prinzipiell ja natürlich auch Raunechte im Sinne von mal einen Gang zurückschalten, Evi: vielleicht auch innehalten, finde ich auch immer sehr angenehm.

Evi: Ich mag das auch sehr, mich dann so ein bisschen auch zurückzuziehen.

Evi: Also ich habe das total, ich mag diese cozy Days, da man einfach auf der Couch Evi: lümmelt mit der Kuscheldecke und sich seine Lieblingsfilme, Serien ansieht.

Evi: Das mache ich sehr, sehr gerne über die Feiertage.

Ja, aber wir sprechen heute Evi: nicht über Raunechte oder esoterische Jagdgesellschaften.

Evi: Ich weiß noch nicht genau, wie ich mir die vorstellen soll.

Evi: Sondern wir haben uns heute für ein ganz klassisches Thema entschieden.

Evi: Und zwar geht es darum, wenn man jetzt daran denkt, vielleicht so Weihnachten, Evi: Astronomie, glaube ich, gibt es nur ein Ding.

aber das dafür einem sofort einfällt.

Evi: Und das ist der Stern von Bethlehem.

Evi: Und den werden wir uns heute mal ein bisschen genauer ansehen, Evi: was es mit dem so auf sich hat, mit dem guten Stern.

Davor gehen wir noch ganz kurz in eine Werbung.

Evi: Vielleicht gibt es jetzt sogar die eine oder den anderen, der sich denkt, Evi: Moment, das kommt mir bekannt vor.

Evi: Dann kann ich nur sagen, ja, recht hast du.

Denn tatsächlich hatten wir das Evi: Thema auch jetzt im Dezember bei dem Adventskalender von dem Wissenschaftspodcast.

Evi: Also wir haben da ja auch mitgemacht.

Beim Adventskalender waren wir quasi ein Türchen.

Evi: Ja, und haben da auch schon kurz über den Stern von Bethlehem gesprochen und Evi: tun das jetzt noch einmal hier in ausführlichere Art und Weise.

Elka und Jana: Genau, das ist der Directors Cut für unsere Hörerinnen.

Evi: Von Bethlehem ist ja wissenschaftlich-astronomisch gesehen ja schon sehr gut untersucht.

Elka und Jana: Das Gute ist ja allgemein, dass man immer mit der Astronomie, Elka und Jana: also du kannst ja sehr viel zurückrechnen.

Elka und Jana: Also du hast ja die Situation jetzt und dann kannst du sagen, Elka und Jana: ja gut, wenn wir auf vor 2000 Jahren ungefähr gehen, was war denn da, Elka und Jana: wie sah da der Himmel aus?

Elka und Jana: Wir wissen inzwischen genug drüber, dass die ein oder andere Theorie vielleicht Elka und Jana: zumindest überprüfbar ist für so einen Stern.

Evi: Ich finde es auch immer spannend, wie du sagst, so diverse Apps kannst du das Evi: ja auch schon machen, Stellarium und so, dass da dann wirklich so die Zeit zurück Evi: ist oder auch noch vor und die Konstellationen ansiehst.

Aber fangen wir am Anfang an.

Elka und Jana: Gehen wir von vorne los.

Evi: Ja, richtig.

Und zwar, was denn die Bibel sagt.

Elka und Jana: Sehr zuverlässiges Dokument, wie wir wissen.

Aber da beginnt halt dieser Mythos und diese Geschichte.

Evi: Das ist jetzt unsere Datenquelle sozusagen.

Und tatsächlich gibt es jetzt eigentlich Evi: keine große Beschreibung von dem Stern von Bethlehem in der Bibel.

Evi: Es gibt tatsächlich nur zwei Stellen von Matthäus, die ich jetzt ganz kurz hier vorlesen kann.

Elka und Jana: Achtung, Predigt.

Evi: So wie ich es hier gefunden habe, es ist eine deutsche Übersetzung.

Evi: Theos, der schreibt hier, als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Bethlehem Evi: in Judäa geboren worden war, Evi: kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten, wo ist der neugeborene König der Juden?

Evi: Wir haben seinen Stern aufgehend sehen und sind gekommen, um ihn zu huldigen.

Evi: Und dann gibt es noch eine zweite Stelle.

Nach diesen Worten des Königs machten Evi: sie sich auf den Weg und der Stern, den sie hatten aufgehend sehen, Evi: zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war.

Evi: Dort blieb er stehen.

Naja, es ist jetzt… Könnte viel sein.

Elka und Jana: Also es ist ein Stern.

Also schon mal falsch.

Evi: Das wissen wir nicht.

Elka und Jana: Das ist das, was wir erfahren haben zumindest.

Evi: Nicht spoilern.

Erstens gibt es mal Sterndeuter.

Das heißt, wir gehen einmal Evi: von einem gewissen astronomischen Grundwissen von diesen drei Weisen aus.

Evi: Die Beschreibung ist halt ein bisschen wenig.

Interessant ist auch, Evi: dass es ja sonst nirgends irgendwie eine Erwähnung gibt von einem Himmelsereignis, Evi: sagen wir es jetzt mal so, Evi: zu jener Zeit, sondern eben wirklich nur diese Bibelschreiber davon berichten, Evi: was ja schon recht spannend ist oder nicht, je nachdem.

Evi: Ich weiß nicht, wie es euch geht, man hat ja so immer diese Vorstellung, Evi: dass das ja so ein Komet mit einem Schweif war.

Elka und Jana: Ja, total.

Evi: Bei mir geht es aber auf den Kindergarten zurück.

Elka und Jana: Total.

Ich wollte gerade sagen, also für mich die größte Berührung mit dem Christentum Elka und Jana: ist Kindergartengrundschule gewesen, weil meine Freundinnen und Freunde, Elka und Jana: die waren dann teilweise Kindergottesdienst und so weiter.

Elka und Jana: Und da gab es immer diese Bilder von Jesu Geburt und da ist das immer eine, Elka und Jana: für mich war das eine Sternenschnuppe, als ich das gesehen habe.

Elka und Jana: Also es ist immer dieser Schweif und das Kind in der Fraxe sowas ja auch nicht Elka und Jana: irgendwie weiter.

Und ich hatte mir halt immer vorgestellt, naja gut, Elka und Jana: da ist so eine Sternschnuppe aufgegangen und die ist dann über den Himmel gezogen, Elka und Jana: hat ihnen den Weg gezeigt bis in diese Scheune.

Eine sehr langsame Sternschnuppe.

Genau.

Elka und Jana: Und so wird sie auch meistens dargestellt.

Evi: Ja, also ich habe sie auch selber auch so im Kindergarten gezeichnet.

Evi: Ich glaube, das lässt sich einfach auch gut malen.

Ja, klar.

Evi: Beschäftigt Kinder auch gut, wenn sie dann so einen Stern mit Schweif zeichnen Evi: und malen können, was eben nicht richtig ist.

Evi: Tatsächlich geht diese Kometentheorie eher so ins Mittelalter, Evi: wo man eben diesen Stern von Bethlehem als Kometen dargestellt hat.

Evi: Und zwar, ich glaube, das bekannteste ist eben das Bild von Giotto, Evi: der diese Anbetung der Heiligen Drehkönige gemalt hat.

Evi: Ich glaube, das ist auch ein Bild, das den meisten wahrscheinlich geläufig ist.

Evi: Und ich glaube, dass das wirklich dieses prägende Bild ist.

Evi: Ach wow, also das ist von 1301.

Er hat eben auch diesen hellischen Kometen beobachtet Evi: und ich glaube, dass wir den wohl auch vielleicht inspiriert haben.

Evi: Naja, man malt ja und zeigt nur auf das, was man kennt oder was einem bekannt Evi: ist und ich kann mir gut vorstellen, dass ihn das inspiriert hat.

Elka und Jana: Ja, total.

Ich glaube, dass ja auch diese Sichtung damals vor allem vom hellischen Elka und Jana: Kometen die Leute total beeindruckt hat.

Elka und Jana: Also das ist ein Schweifstern, etwas, was du am Himmel wirklich sehen kannst Elka und Jana: mit bloßem Auge, brauchst du kein Teleskop dafür, gar nichts.

Elka und Jana: Und dass er das gesehen hat und sich davon hat inspirieren lassen, Elka und Jana: das finde ich sehr naheliegend.

Elka und Jana: Ich glaube, es gibt ja auch tatsächlich zumindest im Mittelalter in der Antike Elka und Jana: eben diese Kometentheorie zu Christi Geburt, die dann später eben auch gerne Elka und Jana: wirklich auf den heilischen Kometen übertragen wurde, dass man sagt, ja, Elka und Jana: wahrscheinlich war das heiliges Komet, der da damals vorbeigekommen ist.

Elka und Jana: Jetzt ist das Problem, du hast nämlich vorhin schon die richtige Bibelstelle Elka und Jana: vorgelesen, Jesus soll ja geboren sein zur Zeit der Regierung vom König Herodes.

Elka und Jana: Das Problem ist, Herodes ist vier vor Christus gestorben, nach den Quellen.

Elka und Jana: Deswegen wird Jesus wahrscheinlich, wenn er dann so historisch in der Form wirklich Elka und Jana: existiert hat, man geht so zwischen vier und sieben vor Christus aus, Elka und Jana: dass er wirklich geboren wurde.

Elka und Jana: Und dann kann man gucken, Hallys Komet kommt ja alle 74 bis 79 Jahre wieder und es ist leider blöd, Elka und Jana: denn es gibt einen Periheldurchgang von Hallys Kometen, also wenn da der Sonne Elka und Jana: am nächsten stand und damit auch besonders sichtbar gewesen wäre auf der Erde, Elka und Jana: um 12 vor Christus und der nächste kam dann um 66 nach Christus.

Elka und Jana: Das heißt, Halley fällt wahrscheinlich raus.

Elka und Jana: Und auch sonst, ein anderer Komet, der hätte irgendwo anders aufgezeichnet werden Elka und Jana: müssen, wie du schon gesagt hast.

Elka und Jana: Also, dass man sagt, es gibt keine weitere Beschreibung aus der Zeit von nicht Elka und Jana: christlichen Texten, die sowas erwähnt hätten und dadurch das Elka und Jana: Dass niemand irgendwas gesagt hat, kann es eigentlich fast nicht sein, Elka und Jana: dass es irgendein sichtbarer Komet war.

Evi: Was ich mir dann auch immer wieder denke, ist zu jener Zeit war ja so Kometen Evi: auch eher Unglücksboten.

Evi: Das sind ja Sachen, die man ja, glaube ich, ziemlich lange sogar eher mit schlechtes Omen.

Elka und Jana: Aber einen Funfact gibt es noch.

Giotto hat zumindest eine Legacy dagelassen.

Elka und Jana: Die Raumsonde, die Halley dann besucht hat bei seinem letzten erdnahen Durchgang, Elka und Jana: das war in den 80er Jahren, die heißt Giotto.

Und nicht nach der Süßigkeit.

Elka und Jana: Nicht nach der Süßigkeit.

Elka und Jana: Genau.

Insofern hat er sich da dann schon irgendwie ein bisschen verewigen können.

Elka und Jana: Aber seine Interpretation des Kometen über den Baby Jesus ist wahrscheinlich Elka und Jana: ausgedacht.

Es gibt einige Diskrepanzen, was jetzt den Zeitpunkt, glaube ich, betrifft.

Elka und Jana: Und was ich auch einmal gelesen habe, ist, dass auch der 24.

Elka und Jana: Dezember, dass das auch überhaupt keinen Sinn macht, dass Jesus, Elka und Jana: falls es ihn gegeben hat in dieser Weise, wo man ja davon ausgeht, Elka und Jana: es waren wahrscheinlich mehrere Propheten, die irgendwie zusammengelegt wurden, Elka und Jana: aber dass der im Dezember geboren wurde, macht auch keinen Sinn, Elka und Jana: weil auch die Tiere, die da waren, Elka und Jana: das passt einfach von der Geschichte her nicht zusammen.

Elka und Jana: Wahrscheinlich wurde er eher so im Frühling, Sommer geboren oder zumindest nach der Geschichte.

Evi: Wobei ich glaube, dieses Wann im Jahr, das ist noch weniger Rastoffen als das Evi: Jahr.

Also ich glaube eher, dass man vom Jahr her das einkreisen kann.

Evi: Und ich glaube, Weihnachten und das Christentum dann gehijackt hat, Evi: ist ja eher auf die bisschen heidnische, keltische Sonnwende halt.

Evi: Ja, richtig, genau.

Also da gab es ja diese ganzen Julfeste und ich glaube, Evi: dass das eher auf die Bräuche zurückgeht.

Elka und Jana: Das ist halt sehr clever, wenn du sagst, ja, ja, okay, ihr könnt schon eure Elka und Jana: Feste weiterfeiern und stellt euch weiter auch euren Baum hier hin.

Elka und Jana: Aber es ist halt die Geburt Jesus eigentlich, die ihr da feiert.

Elka und Jana: Ja, das war in Mexiko, das war sehr spannend.

Da haben sie es wirklich sehr Elka und Jana: plakativ gemacht.

Sie haben einfach über die...

Elka und Jana: Anbetungshäuser von Indigenen einfach Kirchen raufgebaut.

Die Leute sind zum Elka und Jana: selben Ort gegangen, nur jetzt waren es halt Kirchen.

Elka und Jana: Also es wurde einfach übernommen.

Gutes Marketing.

Evi: Ja, so kann man es auch machen.

Man muss da halt so jetzt dann keine neuen Daten merken oder so.

Elka und Jana: Ist ja alles gleich.

Evi: Und dann ist ja bei vielen von diesem ganzen christlichen Feiertank, Evi: dass das ja oft irgendeine Analogie oder eine Äquivalenz hat zu den davorherigen Bräuchen.

Elka und Jana: Ostern, glaube ich, ja auch.

Fruchtbarkeitsfest und so der Osterhase.

Elka und Jana: und so, das hat ja wenig mit Jesus zu tun im Prinzip.

Evi: Genau, Ostern, es ist ja selbst mit Nicola und Krampus, also das Perchten, Evi: also in Österreich, ist das ja auch mit dem, ist auch kein Zufall, Evi: glaube ich, dass das gerade so zusammenfällt.

Elka und Jana: Aber das heißt, wir brauchen jetzt nicht astronomisch nach dem 24.

Elka und Jana: Dezember Jahr Null suchen.

Elka und Jana: Das wird uns nicht zum Erfolg führen.

Wahrscheinlich nicht.

Evi: Jahr Null, glaube ich, weiß er sowieso nicht.

Ich glaube, wenn, Evi: dann weiß er sowieso irgendwie Jahr 1 oder davor oder irgendwie, Evi: ich meine, das mit dieser Kalenderrechnung, Das passt ja auch nicht ganz.

Evi: Also deswegen ja, vielleicht, wenn wir da jetzt mit 12 vor, hatten wir den hellischen Evi: Kometen.

Aber vielleicht gibt es irgendein anderes Ereignis noch.

Elka und Jana: Ja, gibt es andere Erklärungsansätze?

Evi: Ja, wenn wir uns ja überlegen, okay, was gibt es denn für astronomische Sachen, Evi: die das überhaupt sein könnten.

Evi: Also eben helle Himmelserscheinungen haben wir ja einerseits Kometen.

Evi: Aber dann gibt es natürlich auch etwas, was eigentlich recht cool ist, Evi: was ich total gerne mal sehen würde.

Elka und Jana: Ja, wir.

Evi: Aber ja, wahrscheinlich nicht passieren wird, außer, ja, vielleicht...

Evi: Bitte Geulze, bemüht sich, aber ich glaube, das wird ja auch nichts.

Elka und Jana: Ich hoffe immer noch.

Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Evi: Ja, von was reden wir?

Wir reden natürlich von Supernova.

Elka und Jana: Yes.

Evi: Genau.

Elka und Jana: Ist ja, glaube ich, auch so etwas, was Kepler sehr mit dem Stern von Bethlehem Elka und Jana: in Zusammenhang gebracht hat, oder?

Elka und Jana: Ich weiß gar nicht, Kepler, der hat ja diese Supernova beobachtet damals.

Evi: Ja, richtig.

Elka und Jana: Da bin ich mir jetzt gar nicht sicher.

Ich hatte es irgendwie so im Kopf, Elka und Jana: in so einer Verbindung, dass er dann angefangen hat, nachzudenken, Elka und Jana: ob eben der Stern von Bethlehem, der da eben in der Bibel erwähnt wurde, Elka und Jana: nicht so etwas hätte sein können.

weil es passt ja ganz gut.

Elka und Jana: Kepler hat ja damals auch noch gar nicht verstanden, was das ist, Elka und Jana: was er da beobachtet, diese Supernova, und hat es eben als neuen Stern gesehen.

Evi: Genau, dabei ist es genau das Gegenteil.

Elka und Jana: Genau, dabei ist es ein sterbender Stern.

Aber ich weiß nicht, Elka und Jana: ob ihr es genau wisst, oder ob es jetzt nur in meinem Kopf irgendwie so ist, dass er dann Elka und Jana: tatsächlich auch niedergeschrieben hat, dass er glaubt, dass sowas auch für Elka und Jana: den Stern von Bethlehem verantwortlich sein könnte?

Evi: Ja, schon.

Also vielleicht noch ganz kurz, ein Supernova tritt eben auf, Evi: wenn ein Stern am Ende seines Lebens angelangt ist.

Kepler hat das beobachtet.

Evi: Also wir wissen auch, dass es eben 1604 eine Supernova gegeben hat.

Evi: Du hast auch schon richtig gesagt, Evi: also Kepler wusste ja jetzt noch nicht wirklich, was da vor sich geht.

Evi: Also generell diese Vorgänge im Inneren von Sternen, das wissen wir eigentlich Evi: noch gar nicht so lange.

Ja, er hat das eben beobachtet.

Evi: Er hat gesehen, okay, da ist jetzt eine helle Erscheinung am Himmel, Evi: die dann nach einiger Zeit vor allem auch wieder verschwindet, also verschwunden ist.

Evi: Und er hat noch was anderes beobachtet.

Und zwar hat er gesehen eine Konjunktion.

Evi: Jupiter und Saturn, die sind sich eben scheinbar sehr nahe gekommen und waren Evi: jetzt am Himmel fast am gleichen Platz.

Evi: Und dann hat er plötzlich das gesehen.

Und er hat Rechnungen angestellt und Evi: ist dann eben draufgekommen, 7 vor Christus hat es auch eine Konjunktion gegeben Evi: und hat dann aber, und das war halt leider der Fehler, die falsche Schlussfolgerung gezogen, Evi: dass diese Konjunktion der Planeten die Supernova verursacht hat.

Elka und Jana: Ja, genau, stimmt.

Evi: Also er hat diese beiden Vorgänge, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben, in Relation gebracht.

Elka und Jana: Es ist ja auch erstmal naheliegend, finde ich.

Also wenn man nicht weiß, was da passiert.

Elka und Jana: Du siehst diese Begegnung von zwei sehr hellen Objekten am Himmel und dann plötzlich Elka und Jana: kommt ein drittes Objekt aus dem Nichts hervor.

Elka und Jana: Das typische Korrelation-Kausalität-Unterschied.

Elka und Jana: Sachen auch gleichzeitig passieren können, aber nichts miteinander zu tun haben.

Elka und Jana: Genau.

Also es war eigentlich recht falsch.

Ja, also das Problem ist halt vor Elka und Jana: allem, also diese Supernova-Theorie kann man relativ schnell abhaken.

Elka und Jana: Wir wissen heute, dass Kepler nicht recht hatte, dass diese Konjunktionen die Supernova auslösen.

Elka und Jana: Es hätte ja trotzdem eine Supernova sein können, also klingt ja auch erstmal Elka und Jana: gut.

Das Problem ist aber, Supernova hinterlassen halt Überreste.

Elka und Jana: Und zum Beispiel sowas wie der Krebsnebel, sehr auffälliger Nebel unserer Nachbarschaft, Elka und Jana: unserer astronomischen.

Da wissen wir, dass der von der Supernova stammt, Elka und Jana: die chinesische Hofastronomen 1054 beschrieben haben.

Elka und Jana: Und sowas fehlt einfach komplett für die Zeit um Christi Geburt.

Elka und Jana: Das hätten wir finden müssen und deswegen gibt es keine Anzeichen auf eine Supernova, Elka und Jana: die zu der Zeit von der Erde aus mit bloßem Auge sichtbar gewesen wäre.

Evi: Weißt du, welche Supernova Kepler beobachtet hat, welche das genau war?

Elka und Jana: Ich weiß nicht, wie der Überrisst heute heißt.

Die Supernova heißt, Elka und Jana: glaube ich, einfach nur Supernova 16 irgendwas, in der Zeit, Elka und Jana: wo er sie beobachtet hat.

Ich weiß nicht ganz genau, welcher Überrest das ist, Elka und Jana: aber ich glaube, der ist noch vorhanden, also den kann man schon auch beobachten heute.

Evi: Die Super-Nommer war alle die Abkürzung SN, soweit waren wir richtig, Evi: und nämlich das Jahr natürlich, wo sie sind.

Evi: Also die Kepler-Nova hat dann natürlich SN 1604 und ja, also sieht man doch, Evi: diese Überreste sind im Sternbild Schlangenträger.

Elka und Jana: Ah, okay.

Ja genau, sowas fällt halt auf.

Also gerade wenn es halt auf der Erde Elka und Jana: sichtbar sein soll, dann muss es in unserer Nachbarschaft sein, Elka und Jana: dann kann es nicht in irgendeiner Nachbargalaxie sein oder so und da finden wir halt nichts.

Evi: Genau, und vor allem sie war halt wirklich hell, also eine scheinbare Helligkeit Evi: von minus 2,5 Magnaturen gehabt.

Evi: Das heißt, sie war dann auch der hellste Stern am Nachthimmel.

Evi: Deswegen würde ich sowas schon ganz gern mal sehen.

Elka und Jana: Ach, das wäre toll.

Evi: Wäre schon toll, oder?

Elka und Jana: Aber Kepler hat uns tatsächlich am Ende auf die dann doch wahrscheinlichste Elka und Jana: Lösung für den Stern von Bethlehem, glaube ich, hingeführt.

Evi: Spoiler!

Elka und Jana: Genau, es war zwar nicht richtig, wie er sich das vorgestellt hat, Elka und Jana: warum das passiert ist, aber es war schon in die richtige Richtung gedacht.

Elka und Jana: Die wahrscheinlichste Erklärung hat uns ein gewisser, Achtung, Elka und Jana: jetzt kommt ein sehr langer Name, Konradin, Konstantin, Hubert, Elka und Jana: Marcat, Eugen, Josef, Maria, Georg, Graf, Ferrari, Doquepo gebracht.

Elka und Jana: Auch kurz genannt Konrad Ferrari Doquepo.

Elka und Jana: Ich hoffe, ich spreche das richtig italienisch aus.

Elka und Jana: Der war aber eigentlich Österreicher und er hat eben diese Konjunktion zwischen Elka und Jana: Jupiter und Saturn im Jahr 7 vor Christus untersucht mit historischen Quellen Elka und Jana: und hat dann eine plausible Erklärung eigentlich daraus gebastelt.

Elka und Jana: Er sagt eben, dass da eine Dreifachkonjunktion passiert ist.

Elka und Jana: Also dreifache Konjunktion, weil sie sich dreimal in diesem Jahr sehr, Elka und Jana: sehr nahe kamen, nämlich am 27.

Elka und Jana: Mai, 6.

Oktober und am 1.

Dezember.

Jetzt sind wir wieder bei dem Datum, was nicht so ganz passt.

Elka und Jana: Und wie wir schon am Anfang gesagt haben, diese historischen Nachthimmel kann Elka und Jana: man sich ja sehr gut berechnen.

Elka und Jana: Und man hat sich das dann einfach zurückgerechnet und den Himmel über Jerusalem visualisiert.

Elka und Jana: Und wahrscheinlich, wir vermuten, dass das der Grund war für diesen Stern von Bethlehem.

Evi: Den Konrad, den muss ich jetzt schon nochmal kurz highlighten, Evi: weil er auch an der Sternwarte in Wien war.

Evi: Also da war er wirklich sehr lange, ich glaube… Ein Kollege.

Evi: Quasi, ja.

Also lange vor meiner Zeit.

Also ich glaube, er ist in den Ruhestand Evi: gegangen, noch bevor ich auf der Welt war.

Elka und Jana: Aber auch 100 Jahre alt geworden.

Ja, 100 Jahre.

Ja, 2007.

Evi: 2007 ist er gestorben.

Ich weiß nicht, dass er wirklich auch… Also nach seinem Evi: Ruhestand, wobei das sind, glaube ich, solche Menschen, die eher in den Unruhestand Evi: gehen, Also hat er weiterhin geforscht und war halt am Institut.

Evi: Und er hat sich halt besonders für so geschichtliche Themen interessiert, Evi: hat auch ein Buch dazu geschrieben, eben zu dieser Konjunktion zu diesem Stern von Bethlehem.

Evi: Und hat sich da halt wirklich sehr ausführlich damit beschäftigt und hat das, Evi: glaube ich, in seiner Deutung dann ein bisschen auch astrologisch nicht erklärt, Evi: sondern interpretiert, würde ich sagen.

Evi: Aber ich glaube, wenn wir uns solche Sachen ansehen, also gerade auch eine biblische Evi: Schrift, glaube ich, muss man auch immer berücksichtigen, was Dinge für einen Symbolgehalt haben.

Evi: Und dass sie nicht einfach nur für das stehen, was sie jetzt vielleicht in erster Evi: Linie sind, sondern oft hat man ja dann noch viel mehr Bedeutung in Sachen hineingetan.

Evi: Und gerade bei so einer Konjunktion, da kommen wir nicht drum herum, Evi: dass wir das böse Wort in den Mund nehmen müssen.

Die Astrologie.

Ja, genau.

Evi: Und über astrologische oder mythologische Deutungen sprechen.

Elka und Jana: Genau, er hat sich das eben auch so mythologisch ein bisschen angeschaut.

Elka und Jana: Da ist es so, dass in der babylonischen Astrologie der Jupiter für den König Elka und Jana: Marduk gestanden ist.

Marduk war so der Stadtkönig.

Elka und Jana: von Babylon und der Saturn hat Israel symbolisiert, praktisch.

Elka und Jana: Und auch noch sehr praktisch war, dass Saturn und Jupiter sich im Sternbild Elka und Jana: der Fische getroffen haben.

Elka und Jana: Und der Fisch ist ja ein Zeichen für das Christentum.

Wir wussten das zwar alle, Elka und Jana: aber ich wusste nicht genau, warum Elka und Jana: ist jetzt der Fisch.

Ich habe mal nachrecherchiert, warum eigentlich.

Elka und Jana: Das hat jetzt mit dem Tier selber nicht wirklich was zu tun, Elka und Jana: sondern eine Abkürzung, weil nämlich der Glaubenssatz Jesus Christus, Elka und Jana: Gottes Sohn und Erlöser auf Griechisch bedeutet, Elka und Jana: Ichsis.

Ich würde es jetzt mal so aussprechen mit meinem schlechten Griechisch.

Elka und Jana: Und ichsis bedeutet Fisch auf Griechisch.

Elka und Jana: Und deswegen ist es sehr passend, dass sie sich genau im Sternbild Fische getroffen Elka und Jana: haben.

Macht alles Sinn.

Elka und Jana: Astrologie war damals halt sehr, sehr hip und wurde sehr anerkannt.

Elka und Jana: Es gab damals ja auch so Priesterastronomen, die die Sterne gedeutet haben und Elka und Jana: dann vorausgesagt haben, was das jetzt für Folgen hat für das Volk oder für die Königsfamilie.

Elka und Jana: Also es gab jetzt noch nicht Vorhersagen für einzelne Menschen und Sternzeichen, Elka und Jana: sondern man hat eher geschaut, okay, gibt es vielleicht einen Unheilbringer Elka und Jana: in einem Komet oder was passiert am Nachthimmel, was wird unser Volk daraus schließen können.

Elka und Jana: Deswegen war das damals schon eine wichtige Sache, so hat man das auch interpretiert.

Elka und Jana: Aber ja, was natürlich jetzt ein bisschen auffällt, ist, Saturn und Jupiter Elka und Jana: sind ja eigentlich gar keine Sterne.

Das stimmt, ja.

Evi: Da kommt der, wie heißt dieser Fuß, der Pferdefuß?

Der Haken.

Elka und Jana: Ja, vor allem in der Bibelstelle heißt er wirklich Sterndeuter und so weiter.

Elka und Jana: Und man muss ja schon sagen, seit der Antike war schon bekannt, Elka und Jana: dass die Planeten, die Wanderer, deswegen hießen sie ja auch so am Nachthimmel, Elka und Jana: nicht wirklich das Gleiche sein können wie Sterne.

Oder dass sie sich zumindest anders verhalten.

Elka und Jana: Also es wäre dann erst dann, es müsste eigentlich dann die Planeten von Bethlehem Elka und Jana: vielleicht heißen.

Klingt irgendwie nicht so romantisch.

Evi: Ja, ich glaube, das wird sich der Matthias auch gedacht haben.

Evi: Nee, das klingt nicht so cool.

Elka und Jana: Das machen wir nicht.

Ich finde halt diese Interpretation von der Konjunktion, Elka und Jana: wo man sagt, naja, das kann man zurückverfolgen, das macht mythologisch Sinn, Elka und Jana: das macht von der Deutung, von der Symbolik her Sinn, das wird es wahrscheinlich sein.

Elka und Jana: Und man sieht ja aber genau das, was passiert, wenn Leute Geschichten nacherzählen Elka und Jana: und versuchen, das irgendwie pompöser und besser wirken zu lassen.

Elka und Jana: Dann wird halt aus einem, oh guck mal, da treffen sich zwei helle Punkte am Elka und Jana: Himmel, ein gigantischer Schweifstern, der den Weg gewiesen hat.

Elka und Jana: Das ist menschlich, glaube ich.

Evi: Das heißt, du meinst, das ist eher eine künstlerische Freiheit zur Dramatik?

Elka und Jana: Klar.

Also stille Post.

Ja.

Die Person, der man es weitererzählt, Elka und Jana: die fügt ein bisschen was hinzu an Dramatik und dann entsteht das.

Das glaube ich auch, ja.

Evi: Aber das heißt, Geburt Christi wäre dann sieben vor Christus gewesen.

Elka und Jana: Sieben vor Christus, ja.

Beziehungsweise das kann natürlich auch wieder sein, Elka und Jana: dass sie das einfach zusammengestaucht haben.

Elka und Jana: Dass Jesus irgendwie, also ein Jesus, Joshua, wer auch immer, Elka und Jana: ist irgendwie, keine Ahnung, vier vor Christus geboren.

Elka und Jana: Und dann haben sie halt im Nachhinein gesagt, ach guck, da war doch diese Konjunktion Elka und Jana: kurz vorher, dann schmeißen wir das jetzt zusammen, dann ist das halt eins.

Das ist super.

Elka und Jana: Aber ja, also um Null ist er auf jeden Fall, glaube ich, nicht geboren.

Elka und Jana: Ich glaube, so war ein Zimmer, oder?

Evi: Ja, das glaube ich auch.

Also ich denke auch, dass das irgendwie so davor ist.

Evi: Und man muss sich da jetzt ein bisschen hineinversetzen in die Rolle von dem Matthäus.

Evi: Und der schreibt da jetzt eine coole Geschichte an.

Und dann denkt sich, Evi: okay, ja, irgendwie müssen wir diese Geburt jetzt ein bisschen betonen.

Evi: Also wir brauchen ein bisschen ein Statussymbol.

Evi: Ich meine, seine Ankunft müssen wir da irgendwie feiern.

Und ich glaube, Evi: dass wir es schon gedacht haben.

So, hey, eigentlich sowas ist total cool.

Elka und Jana: Mega.

Evi: Vor allem, ich glaube ja, Julius Caesar hat da ja auch irgendwie so sein Himmelsereignis.

Elka und Jana: Ja, der war doch ein Komet, oder?

Evi: Ich glaube, da war es irgend so, als er geboren war.

Da gibt es auch irgendeinen, Evi: unter Anführungszeichen, Stern.

Evi: Also ich glaube, das kommt schon ganz gut, wenn man da so von wichtigen Menschen Evi: da irgendwie, da muss das im Himmel zu sehen sein oder eine Bedeutung haben.

Evi: Da kann ich mir gut vorstellen, dass er da vielleicht so das eine oder andere Evi: zusammengebracht hat, damit er ein gutes Storytelling hat.

Das kennen wir doch alle, oder?

Elka und Jana: Natürlich, macht man halt.

Also wie gesagt, deswegen meine ich, es ist menschlich.

Elka und Jana: Also das ist, wenn du eine gute Geschichte erzählen willst, ein bisschen übertreiben, Elka und Jana: ein bisschen Sachen zusammenwerfen, an die richtige Stelle bringen.

Elka und Jana: Ich finde das eigentlich recht spannend, weil auch wenn wir jetzt sagen, Elka und Jana: wir werden jetzt wahrscheinlich die absolute Wahrheit nicht rausfinden.

Elka und Jana: Wir werden jetzt nicht sagen können, Elka und Jana: das war es fix, weil es sind viele Unsicherheiten in dieser Gleichung.

Elka und Jana: Aber so wie ich habe es ja mal darüber geredet, ob es eine Zivilisation vor Elka und Jana: unserer gegeben hätte können.

Elka und Jana: Und ich finde, das ist so ein bisschen, es macht einfach Spaß, Elka und Jana: darüber nachzudenken, irgendwelche Theorien abzuklappen und sich zu überlegen, Elka und Jana: könnte das sein, könnte nicht sein.

Elka und Jana: Wir werden jetzt euch nicht die richtige Antwort fixer geben können, Elka und Jana: nur das, was wahrscheinlich ist, was Sinn macht und was eben keinen Sinn macht.

Evi: Ich weiß, was das wirklich war.

Elka und Jana: Was war es?

Evi: Das war ein UFO.

Elka und Jana: Das ihn gebracht hat.

Alf, oder?

Evi: Nein, aber das heißt ja bei Life of Brian.

Also das Leben des Brian, Evi: da gibt es ja dann auch das UFO.

Elka und Jana: Das UFO.

Jesus war ein Außerirdischer.

Evi: Ich würde einiges erklären, oder?

Das würde alles erklären.

Das würde die ganzen Evi: Wunder, die er vollbracht hat.

Elka und Jana: Das finde ich sehr ketzerisch hier, diese Podcast.

Evi: Findest du das ketzerisch?

Elka und Jana: Ja.

Evi: Versuche nur Erklärungen zu finden.

Elka und Jana: Ich stelle nur Fragen.

Evi: Jetzt werde ich ja gleich verbrannt.

Elka und Jana: Kommt gleich der Blitz hier.

Evi: Nein, das ist überhaupt nicht ketzerisch gemeint.

Aber apropos Leben des Brian, Evi: für mich ist das auch so ein Film, den ich immer so...

Elka und Jana: Weihnachtsfilm?

Evi: Ja, den ich so zu Weihnachten und Feiertagen ansehe.

Elka und Jana: Kennt ihr den?

Ja, ja, klar.

Ich überleben das Brian und Ritter der Kokosnuss, Elka und Jana: das habe ich früher als Studentin sehr viel geguckt.

Evi: Ritter der Kokosnuss war einer der Lieblingsfilme von meinem Bruder und mir, jünger waren.

Elka und Jana: Da ist so komischer Humor drin, aber man kann ihn auch immer wieder angucken, das ist das Gute dran.

Elka und Jana: Aber ist Leben des Brian nicht eher ein Osterfilm?

Ha, das könnte natürlich Elka und Jana: auch sein.

Es geht so mehr um die Kreuzigung.

Um die Wiedererreizeitung.

Elka und Jana: Ich schaue das eher zu Ostern immer.

Elka und Jana: Zu Weihnachten schaue ich gern so Serien, zum Beispiel Weihnachten zu Hause.

Elka und Jana: Das sind diese nordischen, die sind aus Norwegen oder so oder Schweden.

Elka und Jana: Das sind so ein paar Serien, die da jetzt recht beliebt sind.

Elka und Jana: Auf Netflix kann man die zum Beispiel finden.

Evi: Ah, okay, kenne ich gar nicht.

Elka und Jana: Weihnachten zu Hause, ich weiß gar nicht, wie es auf Englisch heißt.

Elka und Jana: Ist das dann so, ich stelle mir das jetzt halt so total cozy irgendwie vor?

Ja, voll.

Elka und Jana: Sie wohnt in so einer kleinen Stadt, so einer verschneiten kleinen nordischen Stadt.

Elka und Jana: Also eigentlich Dorf oder Dörfchen und sie ist halt so um die 30 und Single.

Elka und Jana: Ich bin jetzt nicht Single, aber trotzdem kann man sich sehr relaten irgendwie.

Elka und Jana: Also wie The Holiday mit Cameron Diaz.

Ja, ja, genau.

Elka und Jana: Meine absoluten Weihnachtsfilme, für mich gehört das komplett dazu.

Elka und Jana: Es ist aber gar nicht so weihnachtlich.

Es werden immer zwischen Weihnachten Elka und Jana: und Neuer bei mir Herr der Ringe Extended Edition, alle drei Teile angeguckt.

Evi: Ja, da hat man dann die Zeit dafür.

Genau, dafür brauchen wir die Raunechte.

Elka und Jana: Genau, da kann ich immer schön vier Stunden Filme angucken.

Evi: Ich glaube, um das Leben des Brian, um noch ganz kurz da zurückzukommen, Evi: ich glaube, das kann man sich sowohl zu Ostern als auch an Weihnachten anschauen, Evi: weil es beginnt ja mit der Geburt von Brian.

Elka und Jana: Ja, es stimmt.

Evi: Also von dem her passt das, glaube ich, kann man das auswählen.

Evi: Jede Jahreszeit.

Wir sehen uns ja auch immer wieder an schöner Bescherung mit dem Chevy Chase.

Evi: Schöne seichte Unterhaltung.

Tatsächlich ist für mich Gremlin sein Weihnachtsfilm.

Elka und Jana: Ja, das auch.

Und Klaus mag ich auch gern.

Das ist ein Zeichentrick.

Elka und Jana: Vorher in wenigen Jahren ist das rausgekommen, wo Klaus so eine Art Praktikum Elka und Jana: macht, so als Bostler, so in die Richtung.

Elka und Jana: Ich habe den Schöner gleich mal gesehen.

Es ist sehr lieb.

Evi: Okay, das heißt, es gibt recht wenig Astronomie in euren Feiertagen.

Elka und Jana: Also ich muss sagen, tatsächlich, für mich ist in den Feiertagen bzw.

Elka und Jana: im Winter allgemein, wir haben vorhin schon davon gesprochen, Elka und Jana: Peter Goetze ist ja dann in der ersten Nachthälfte da und ich muss den angucken.

Echt?

Evi: Ja, den sieht man ja auch so schön.

Elka und Jana: Ja.

Evi: Also die Farbe sieht man nämlich auch.

Elka und Jana: Genau.

Und ich denke mir immer, je länger ich ihn angucke, desto höher ist die Elka und Jana: Chance, dass wenn er explodiert, dass ich hinschaue, wenn er explodiert.

Evi: Weil er sich dann schämt und dann meint, jetzt muss er endlich malen oder wie?

Elka und Jana: Nein, nein, nein, weil dann decke ich eine größere Zeit ab, wo er überhaupt Elka und Jana: existiert, dass ich ihn anschaue.

Elka und Jana: Das heißt, immer wenn er in der ersten Nacht hält, wenn man nicht zu irgendwelchen, Elka und Jana: fast unchristlich gesagt, irgendwelchen unschönen Urzeiten aufstehen muss.

Elka und Jana: Wir werden doch zensiert hier.

Elka und Jana: im Winter ist Orion und Peter Golze eben schön da, kurz nach Sonnenuntergang.

Elka und Jana: Und da nutze ich irgendwie immer die Chance und starre, wenn ich draußen unterwegs Elka und Jana: bin, den Peter Golze an, weil ich mir immer denke, wenn du da hinschaust, Elka und Jana: während das Ding hochgeht, dann bist du ja fertig.

Elka und Jana: Aber wenn das hochgeht, dann leuchtet es schon eine Weile, oder?

Ja, ja.

Elka und Jana: Aber ich will ja den Moment mitkriegen, wo er...

Evi: Stell dir vor, du gehst einmal früher schlafen und dann passiert es.

Evi: Du stehst auf den nächsten Tag und dann ist das an allen Nachrichten.

Das wollen wir nicht.

Elka und Jana: Ich schaue auch gern in den Himmel in der Weihnachtszeit, weil ich da einer Elka und Jana: wenigen Tage sitze, wo ich halt am Land bin und am Land sieht man einfach die Elka und Jana: Sterne besser als jetzt in Wien.

Aber ich schaue eher so, ah, schön.

Elka und Jana: Aber vielleicht werde ich mal schauen.

Der Peter Goethe.

Evi: Der Peter Goethe muss auf jeden Fall.

Elka und Jana: Der muss ich mal suchen.

Der ist leicht zu finden.

Du brauchst nur einen Orion, Elka und Jana: die drei Gürtelstern und dann gehst du links ein bisschen hoch und dann hast du einen roten.

Evi: Hellen Stern.

Und er ist in der, der rötlich erscheint.

Also deswegen, Evi: meine Kenne wirklich aufgrund der Farbe, finde ich, sehr schön am Nachthimmel Evi: mit bloßem Auge nämlich sogar.

Elka und Jana: Ja, frage ich mich schon.

Evi: Und damit, glaube ich, würden wir uns jetzt auch schon mal zurückziehen, Evi: damit wir unsere ganzen Filme und Serien durchbekommen.

Evi: An dieser Stelle wollen wir uns natürlich auch bei euch, liebe Hörer und Hörerinnen, Evi: bedanken, dass ihr uns das ganze Jahr über so treu geblieben seid.

Evi: Auch wirklich von meiner Seite ganz großes Dankeschön an all jene, Evi: die uns per Mail immer wieder Feedback zukommen lassen oder über Kommentare auf den Seiten.

Evi: Es ist wirklich sehr schön für uns, einfach dieses Feedback zu bekommen, Evi: wenn wir gehört werden.

Das ist bei vielen dann auch oft Ideen oder ach ja, Evi: da weiß ich das und das dazu.

Da freuen wir uns wirklich auch immer sehr.

Evi: Deswegen freuen wir uns natürlich, wenn ihr uns weiterhin schreibt oder Kommentare hinterlasst.

Evi: Ihr könnt das natürlich auf Spotify machen oder auf unserer Seite kosmiklatte.at.

Evi: Ihr könnt uns gerne ganz altmodisch eine E-Mail schreiben an kontakt.kosmiklatte.at.

Elka und Jana: Und wenn ihr Lust habt, uns über die Feiertage einen kleinen Kaffee zu spendieren, Elka und Jana: über die Rauhnächte hinweg zu helfen, dann könnt ihr das natürlich auch sehr, Elka und Jana: sehr gerne machen.

Das geht einmalig über PayPal.

Elka und Jana: Oder wenn ihr Lust habt, könnt ihr auch gerne ein Abo abschließen über Steady oder Patreon.

Elka und Jana: Die Links dazu sind auch alle in den Shownotes drinnen.

Elka und Jana: Und damit verabschieden wir uns, glaube ich, aus diesem Jahr.

Elka und Jana: Wir wünschen euch schöne Feiertage, schöne Raunechte.

Verfangt euch nicht in den Wäscheleinen.

Elka und Jana: Und wir hören uns 2026 wieder.

Elka und Jana: Tschüss.

Ciao.

Und frohes neues Jahr.

Frohes neues Jahr.

Evi: Ich muss eh schon mal wissen, was da rauskommt.

Vielleicht müssen wir es eh Evi: nochmal aufnehmen.

Ich garantiere gerade für nichts.

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