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Ausblick 2026, Abschluss 2025: Das t3n-Interview-Finale

Episode Transcript

Stella: Schön, dass ihr eingeschaltet habt.

Bei mir ist heute mein Kollege Marco Engelien zu Gast.

Stella: Wir schauen auf das Jahr 2025 zurück und geben einen Ausblick, Stella: was uns in der Tech-Welt 2026 erwarten könnte.

Stella: Ich bin Stella-Sophie Wojtczak, Host von t3n Interview und habe dazu noch eine Stella: besondere Ankündigung.

Stella: Ihr hört nämlich hiermit offiziell die finale Folge von t3n Interview.

Stella: Ab nächster Woche gibt es hier freitags um 10 Uhr etwas Neues.

Stella: Details dazu hört ihr am Ende der Episode.

Stella: Und wer nicht bis dahin warten will, ich setze eine Kapitelmarke, Stella: dann könnt ihr direkt zu der Stelle springen und natürlich auch wieder zurück, Stella: weil jetzt legen wir mit der eigentlichen Folge los.

Und an der Stelle, moin Marco.

Marco: Moin Stella, danke, dass ich hier sein darf.

Stella: Ja, natürlich.

Danke, dass du dir jetzt nochmal die Zeit nimmst, Stella: um mit uns darüber zu sprechen, was wir eigentlich 2026 erwarten können.

Stella: Und die Zeit, das ist ein gutes Thema, Denn es geht für dich ja schon bald rüber in die USA.

Stella: Da steht nämlich wieder die Consumer Electronics Show an, die CES, in Las Vegas.

Stella: Und deshalb die erste Frage an dich.

Was erwartest du dort?

Marco: Die CES ist ja bekanntlich eine der größten Messen.

Marco: Viele der großen Hersteller nutzen die, um ihre neuen Fernseher vorzustellen.

Marco: Das ist jetzt auch so das, was ich im Vorfeld mitbekommen habe, Marco: dass Samsung und LG da wohl neue TV-Geräte mit neuer Bildschirmtechnik planen.

Marco: Da bin ich jetzt ehrlich gesagt gar nicht so tief drin.

Marco: Ansonsten kann man da Autos sehen oder auch was aus dem Bereich der sogenannten Marco: weißen Ware, das heißt Waschtrockner und Waschmaschine und all sowas.

Marco: Das wird alles untereinander vernetzt sein.

Das ist ja schon seit Jahren ein Trend.

Marco: Und ich gehe mal davon aus, dass sich das dieses Jahr mit mehr oder weniger Marco: sinnvollen Funktionen fortführen wird.

Stella: Jetzt hast du schon ein bisschen vorweggenommen.

Ich möchte dich nämlich noch Stella: fragen, gibt es denn schon erste Ankündigungen, vielleicht auch abseits jetzt Stella: von den TV-Bildschirmen, die du angesprochen hattest?

Marco: Ich habe jetzt noch nicht so viel gesehen im Vorfeld.

Ich glaube, Marco: dass sich die Hersteller das für die große Show dann aufbewahren, Marco: dass man dann wirklich auch einen Wow-Effekt hat, Marco: dass man jetzt nicht zu viel verrät, sondern so ein bisschen Antisatz links Marco: und rechts und dann aber das große Portfolio dann in den diversen Keynotes präsentiert, Marco: die man dann vor Ort sich anschauen kann und natürlich auch auf YouTube live streamen kann.

Stella: Im vergangenen Jahr warst du auch in Las Vegas, auch zur CES, Stella: die findet jährlich statt.

Stella: Und eine Sache, die du dort gesehen hattest, war ein Saugroboter, Stella: der Socken aufsammeln kann.

Stella: Aber was hast du da eigentlich außerdem 2025 gesehen, wo du sagst, Stella: hey, das ist mir wirklich in Erinnerung geblieben und es hat uns auch dieses Jahr begleitet?

Marco: Oh, ich weiß es nicht, ob es uns alle begleitet hat, aber ich habe auch da sehr Marco: viele smarte Haushaltsgeräte gesehen.

Marco: Da war eine Mikrowelle, die man quasi als Oberschrank einbauen konnte, Marco: die eine Kamera nach unten hatte, damit man darüber das Kochfeld sehen konnte.

Marco: Irgendwie sowas war da, erinnere ich mich, dunkel.

Marco: Und auch Kühlschränke mit Kameras innen drin.

Marco: Das betrifft jetzt vielleicht nicht jeden, aber ich plane tatsächlich gerade Marco: zu Hause eine neue Küche.

Marco: Und bei der Küchenberatung war auch nichts mehr zu kriegen, das nicht vernetzt ist.

Stella: Jetzt würde ich dich aber an der Stelle gerade noch fragen.

Erstmal viel Erfolg Stella: für die Planung deiner Küche.

Stella: Aber gab es vielleicht damals auch was oder generell mit Blick auf 2025, Stella: was dich beim Blick auf Hardware frustriert hat, was dich geärgert hat?

Marco: Was heißt geärgert?

Also natürlich sind die Hersteller dem Trend gefolgt, Marco: dass man überall KI einbaut.

Marco: Ich habe mich im Nachgang ein bisschen sehr gewundert, ob ich wirklich KI in Marco: meinem Fernseher auch brauche, weil das ja dann, also vielleicht geht es mir da auch alleine so.

Marco: Ich beschäftige mich natürlich den ganzen Tag irgendwie damit und möchte abends Marco: meine Ruhe haben, ohne dass mir der Fernseher auch noch vorschlägt, Marco: dass ich jetzt hier den Microsoft Co-Pilot oder so benutzen kann, Marco: um, ich weiß nicht was, Rezepte zu suchen.

Marco: Das ist jetzt vielleicht am Fernseher nicht unbedingt der Ort, Marco: den ich dafür wählen würde.

Stella: Ich erinnere mich auch daran, dass wir nach der CES gesprochen hatten.

Stella: Und damals hattest du auch gesagt, dass du dich fragst, ob es überhaupt sein kann.

Stella: Ich meine, es war die Waschmaschine, mit der du kommunizieren konntest.

Stella: Und der Trockner, ich setze mal voraus, deine Einstellung dazu hat sich nicht geändert.

Stella: Das heißt, da hat sich jetzt nicht irgendwie plötzlich doch ein Case aufgezeigt, Stella: wo du sagst, das ist total sinnvoll, auch diese Vernetzung, insbesondere mit Stella: künstlicher Intelligenz, auf diese Ebene zu heben.

Marco: Der Trockner konnte, glaube ich, Spotify abspielen.

Das war's.

Marco: Genau, du lachst selber ein bisschen drüber.

Es ist einfach, Marco: man zeigt, was technisch möglich ist und baut es ein, aber es ist etwas, Marco: das man nicht unbedingt benutzen muss, glaube ich.

Marco: Wie gesagt, ich glaube, damals habe ich es auch gesagt, wenn ich in meinem Waschkeller Marco: bin, bin ich für drei Minuten da, um die Wäsche reinzuladen und rauszuholen.

Marco: Da kann ich auch mein Smartphone mitnehmen und Spotify oder eine andere Streaming-App Marco: laufen lassen.

Das muss ich nicht eingebaut haben in meinem Waschtrockner.

Stella: Das heißt aber auch, wir halten an der Stelle fest, für 2025 gibt es jetzt keinen Punkt, wo du sagst, Stella: wow, diese technische Neuerung, die hat das Jahr verändert, die hat die Zukunft Stella: verändert, sondern es waren, wie du gesagt hast, Adaption, es war Integration Stella: von künstlicher Intelligenz, von Vernetzung, aber nicht das eine große Ding.

Marco: Ich dachte, wir waren jetzt da noch bei der CES.

Also ja, viel war sogenannte Marco: Produktpflege.

Das war mal mehr, mal weniger sinnig.

Marco: Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Samsung Galaxy Z Fold 7.

Marco: Ich glaube, das war die richtige Reihenfolge von Buchstaben und Nummern.

Marco: Wo man das erste Mal jetzt so ein faltbares Smartphone hatte, Marco: das man in der Mitte aufklappen kann zu einem kleinen Tablet, Marco: wo wirklich der Formfaktor sehr gut rübergekommen ist, der sehr überzeugen konnte, Marco: weil das sehr schlank gebaut ist und tatsächlich dann auch im geschlossenen Marco: Modus Spaß macht, sich damit auseinanderzusetzen und es zu nutzen.

Marco: Und man hat nicht mehr so einen riesigen Riegel in der Hand, Marco: sondern wirklich ein schlankes, normal aussehendes Telefon, das man dann sogar Marco: aufklappen kann zu einem kleinen Tablet.

Stella: Ich erinnere mich auch, dass wir Stella: dazu auch ein Video haben, was ich euch nochmal in die Shownotes packe.

Stella: Da könnt ihr euch das Ganze dann nämlich nochmal anschauen.

Und wo du gerade Stella: faltbare Smartphones ja im Endeffekt erwähnt hast, da gab es noch jemanden, Stella: der 2025 damit in Verdacht gekommen ist, in Anführungszeichen, nämlich Apple.

Stella: Die sollten ja damals bei der Worldwide Developers Conference, Stella: der WWDC, auch ein faltbares Smartphone vorstellen und haben sie natürlich nicht Stella: gemacht.

Rechnest du denn dieses Jahr damit?

Marco: Ja, also die Gerüchte gehen auf jeden Fall dahin.

Ob das nun so kommt, Marco: kann ich natürlich nicht verlässlich sagen, aber man liest es jetzt immer wieder.

Marco: Gerade heute habe ich wieder was dazu gelesen, also jetzt noch 2025, Marco: dass die Chancen gut stehen, dass im nächsten Jahr ein faltbares Smartphone Marco: von Apple auf den Markt kommen soll.

Marco: Was man so liest, wird es diesen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz haben, Marco: dass man diese Falte in der Mitte, die man bei allen anderen faltbaren Geräten Marco: sieht, beim iPhone, faltbarem iPhone, dem vermeintlichen, nicht sehen soll, Marco: nicht sehen können soll.

Marco: Das wäre natürlich wünschenswert, weil das war auch was, was bei dem Samsung-Gerät dann geblieben ist.

Marco: Zwar hat sich dieser Effekt ein bisschen reduziert, aber man konnte diese Falte Marco: auch immer noch ganz gut sehen und erspüren.

Marco: Und bei so einem Premium-Gerät, diese Geräte kosten ja über 2000 Euro oder um die 2000 Euro.

Marco: Da macht das natürlich so ein bisschen das Premium-Feeling kaputt, Marco: wenn dann dauerhaft so eine Displayfalte sichtbar ist und wenn Apple das hinkriegen Marco: würde, dann wäre es tatsächlich auch nochmal eine kleine Innovation in diesem Bereich.

Stella: Vielleicht auch ein Transparenzhinweis, du hast gerade gesagt, Stella: heute nochmal nachgeguckt.

Wir zeichnen jetzt am 17.

Stella: Dezember 2025 auf.

Das ist quasi der Redaktionsschluss für diese Folge.

Stella: Das heißt, falls es danach jetzt plötzlich überraschende Ankündigungen gibt, Stella: dann wollten wir die euch nicht vorenthalten, sondern wir kennen sie schlicht Stella: und ergreifend noch nicht.

Aber lass uns doch noch einmal beim Thema Apple bleiben.

Stella: Du hast nämlich auch 2025 das iPad als Arbeitslaptop, beziehungsweise so richtig Stella: als Laptop-Ersatz, im Arbeitsalltag getestet.

Stella: Was war denn da eigentlich dein Fazit?

Marco: Ich würde sagen, ich kann gut mit dem iPad jetzt so 90 Prozent der Dinge, Marco: die ich machen muss, machen, wenn ich wollen würde.

Müsste mich aber dafür trotzdem umstellen.

Marco: Also ich soll vielleicht vorab sagen, mit iPadOS 26 hat Apple eingeführt, Marco: dass man jetzt frei bewegliche Fenster auf dem iPad hat.

Marco: Man kann es also ein bisschen so benutzen wie ein Mac, kann die Fenster frei Marco: herumschieben, ohne diesen unsäglichen Stage Manager benutzen zu müssen.

Marco: Das sorgt natürlich für Mac-Feeling, aber so zwei, drei Sachen sind dann immer Marco: noch so iPad-speziell, zum Beispiel die Buttons, um die Fenster zu steuern.

Marco: Denn diese Ampel, die vielleicht jeder Mac-Nutzer kennt, die ist sehr kleinlagestellt, Marco: da muss man erst mit der Maus drüber fahren, damit sie größer werden.

Marco: Und das macht das Ganze so ein bisschen ungelenk.

auch, dass es keinen richtigen Marco: Datei-Explorer gibt, den gibt es zwar in der Dateien-App, aber eben halt nicht Marco: so, wie man es von dem Finder im Mac kennt.

Marco: Das macht das Ganze einfach ein bisschen ungelenkt, um damit dauerhaft zu arbeiten.

Marco: Da muss man sich schon sehr stark umgewöhnen, aber abseits davon, Marco: wenn ich jetzt nur privat, Marco: mein iPad für irgendwie Office-Aufgaben nutzen wollen würde, Marco: wo ich ab und zu mal das an einem großen Bildschirm anschließe, Marco: um kurz mal ein paar Mails wegzuarbeiten oder ein paar Textdateien zu bearbeiten, Marco: kann ich mir schon gut vorstellen, dass man jetzt als Privatanwender nicht unbedingt Marco: noch ein Mac zusätzlich braucht.

Stella: Und wie ist es beim Thema Software?

Hat da eigentlich alles funktioniert oder Stella: gab es da Einschränkungen?

Marco: Als ich das ausprobiert habe, war es ja noch im Beta-Status.

Das muss man dazu sagen.

Marco: Da ist es natürlich üblich, dass manche Dinge nicht so funktionieren, wie sie sollen.

Marco: Zum Zeitpunkt der Texterstellung war es so, ich habe natürlich im Nachgang dann Marco: auch noch ein bisschen weiter damit rumgespielt und sagen, das hat eigentlich Marco: alles soweit ganz gut funktioniert, Marco: war viel intuitiver, als es vorher mit diesem Stage-Manager war, Marco: wo du irgendwie pro Bühne in Anführungszeichen nur vier Apps gleichzeitig nutzen Marco: konntest und dann hat sich das dauernd durchgewechselt.

Das ist jetzt nicht mehr so.

Marco: Ich finde, da kann man schon dann ganz gut mit arbeiten, wenn man nicht zu viel vorhat.

Stella: Dann danke für deine Einschätzung.

Den Artikel, über den du gesprochen hast, Stella: den findet ihr natürlich auch in den Show Notes, aber ich glaube, Stella: du hast es quasi indirekt erwähnt.

Stella: IPad, da denken vielleicht manche erstmal an das Tablet, sprich den Bildschirm, Stella: aber du hast ja dazu natürlich auch Tastatur und auch Maus gehabt.

Marco: Ja, ich habe eine Tastaturhülle, die hat ein Touchpad, Marco: damit ich unterwegs das quasi als Mini-Ersatz-Macbook nutzen kann, Marco: wenn ich nur mal schnell ein paar E-Mails bearbeiten möchte und ich kann es Marco: natürlich auch zu Hause mit meiner Bluetooth-Maus und Bluetooth-Tastatur koppeln Marco: und hätte dann ein vollwertiges Setup, Marco: wenn man sich dann noch einen größeren Monitor dazu nimmt.

Marco: Jetzt für sich betrachtet, das normale iPad hat, obwohl, jetzt bringst du mich Marco: hier, ich habe ein iPad Pro, das lässt sich bequem an einen Monitor anschließen, Marco: ein iPad Air müsste das auch können, wie es beim normalen iPad ist, Marco: weiß ich gerade gar nicht.

Marco: Es kann sein, dass da das Bild nur gespiegelt wird, da war irgendwie was.

Marco: Aber wenn man eins der beiden, Air und Pro, hat, dann kann man es an der Monitor Marco: anschließen und hat im Prinzip ein vollwertiges Desktop-Setup.

Stella: Und wir reichen die eine offene Frage einfach nach und ihr findet die Antwort Stella: dann in den Shownotes beziehungsweise in der Videocast-Beschreibung.

Stella: Eine Sache auch in Bezug Apple noch, bevor wir zum nächsten Thema kommen.

Stella: Liquid Glass oder Glass, um es ganz richtig auszusprechen, war ja auch ein Ding 2025.

Stella: 25.

Dein abschließendes Fazit dazu, ja, es sieht anders aus.

Stella: Ich habe da jetzt auch gut, natürlich die Meinungen sind geteilt, Stella: manchen gefällt es, manchen gefällt es nicht, das Design.

Marco: Jetzt darf ich mich natürlich nicht in die Bredouille bringen und irgendwas Marco: Gegensätzliches zu dem sagen, was ich zur WWDC gesagt habe.

Marco: Ja, also ich finde, man gewöhnt sich einfach dran.

Marco: Ich kann verstehen, wenn jemand sagt, ihm gefällt dieses Design nicht, Marco: es war für mich jetzt auch gewöhnungsbedürftig, ich mag auch nicht unbedingt Marco: diese neugestalteten Icons mit dem Glaseffekt, die jetzt auch viele Hersteller adaptiert haben, Marco: mochte vorher dieses Flat-Design lieber.

Marco: Aber letztendlich ändert das nichts an der Benutzung von den Geräten.

Marco: Ja, optisch ist das ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber man kann es ja auch Marco: mittlerweile bei iOS über diverse Einstellungen anpassen.

Marco: Ich habe zum Beispiel auf meinem iPad diesen Transparenzmodus an, Marco: wo man dann diese die Farben der Icons ausschaltet und, Marco: Nicht mehr so darunter leidet, in Anführungszeichen, dass die Icons jetzt alle anders aussehen.

Marco: Ansonsten ist Apple wahrscheinlich selber aufgefallen, dass der Look nicht überall Marco: ganz so gut ankommt, denn dadurch lassen sich manche Sachen nicht mehr so gut lesen.

Marco: Deswegen ist mit jedem neuen Update, das derzeit rauskommt, eine neue Möglichkeit Marco: dabei, diesen Transparenzeffekt so ein bisschen einzuschränken, Marco: damit man diverse Texte und Schallflächen wieder besser erkennen kann.

Stella: Also da ist scheinbar das letzte Wort designtechnisch noch nicht gesprochen.

Stella: Kommen wir zum nächsten Thema, einem vielleicht eher Nischenthema, Stella: nämlich dem Bereich der Smart Glasses.

Stella: Gibt es seit Jahren, hat sich aber bisher nicht durchgesetzt und das hat sich Stella: auch 2025 nicht geändert, oder?

Marco: Nicht nennenswert, zumindest nicht in der Wahrnehmung.

Klar, Marco: in der Tech-Bubble, in der ich unterwegs bin, da kenne ich einige Leute, Marco: die so eine Meta-Ray-Ban-Brille haben mit der eingebauten Kamera.

Marco: Aber jetzt, glaube ich, im breiten Massenmarkt ist das Ganze noch nicht angekommen.

Stella: Kannst du uns doch mal kurz einen Einblick geben, wie sieht es technisch aus?

Stella: Sagst du, ich kann mir vorstellen, 2026 ändert sich das, weil es gibt total Stella: sinnvolle Funktionen.

Ist das eine Erleichterung für den Alltag oder eher nicht?

Marco: Das kommt darauf an, glaube ich, wie die Unternehmen das anbieten und wie man es selber nutzt.

Marco: Also es gibt ja von Meta auch die Ray-Ban mit Display eingebaut.

Marco: Die ist aber nur in limitierter Stückzahl, soweit ich weiß, produziert worden, Marco: weil es einfach nur so ein Showcase ist.

Marco: Da liest man ja zumindest, dass es sehr sinnvoll ist, wenn man die Navigationsfunktion Marco: benutzt und halt seine Navigation auf dem Display sieht.

Das sehe ich auch ein, dass das sinnig ist.

Marco: Aber ich wäre mir die Frage, ob das wirklich so sinnig ist, wenn wir uns über Marco: dieses Display dann Reels direkt ins Gesicht projizieren können, Marco: von Instagram oder so, oder auch WhatsApp-Nachrichten, ob das wirklich so sinnig ist.

Marco: Dann habe ich so ein bisschen die Befürchtung, dass es schnell dahin geht, Marco: dass es nicht das eine Problem löst, dass man unauffällig drauf gucken kann, Marco: sondern eher noch verstärkt, dass man in einer Gesprächssituation eine Nachricht Marco: bekommt und dann plötzlich nur noch so ins Leere statt, weil man sich auf den Marco: Inhalt der Nachricht konzentriert und nicht mehr auf den Gesprächspartner.

Stella: Also die Auswirkungen müsste man dann nochmal in der breiten Masse, Stella: ich glaube, die lassen sich schwer gerade abschätzen, was das auch für das Thema Stella: Ablenkung und Konzentration bedeutet, wenn jetzt auf der Brille dann plötzlich Stella: immer die WhatsApp aufploppt.

Stella: Das stelle ich mir auch sehr, sehr störend vor.

Aber noch ein Thema, Stella: was vielleicht so ein bisschen mit dem Thema zumindest VR-Glasses zusammenhängt, Metaverse.

Stella: Ich weiß, auch das begleitet uns seit Jahren immer mal wieder, Stella: auch in der Tech-Bubble.

Stella: Aber ist das eigentlich noch ein Thema?

Was sagst du?

Marco: War ich jetzt zuletzt nicht mehr so tief drin.

Ich habe es mir für die Feiertage Marco: vorgenommen, nochmal wieder reinzugucken, wie es aussieht im Metaversum.

Marco: Aber was man so liest, plant Meta wohl einen krassen Budgetcut da in dem Bereich um 30%.

Marco: Und will nicht mehr so viel Geld in dieses Metaverse stecken, Marco: weil es, glaube ich, einfach bei den Leuten auch nicht so gut ankommt.

Stella: Also Trendbarometer geht da quasi eher auf den absteigenden Ast.

Marco: Ja, es sieht so aus.

Es ist natürlich da ein bisschen unglücklich, Marco: wenn man sein Unternehmen dahingehend umbenannt hat.

Marco: Und das dann nun leider doch nicht so gut bei den Leuten ankommt, Marco: sage ich mal vorsichtig.

Stella: Bevor ich jetzt schon zum Abschluss komme, haben wir in unserem 2025-Rückblick Stella: etwas unterschlagen.

Wir haben über Samsung gesprochen, über Apple, Stella: über die CES, über die WWDC.

Stella: Gibt es was, wo du sagst, hey Stella, das war aber für mich aus der Tech-Bubble, Stella: aus der Hardware-Blickrichtung noch total relevant und spannend und das hatten Stella: wir noch gar nicht hier im Podcast?

Marco: Tatsächlich habe ich ja schon gesagt, es war viel Produktpflege dabei, Marco: was das Ganze jetzt nicht immer unbedingt interessanter macht.

Marco: Die Hersteller haben versucht, dem ein bisschen entgegenzuwirken, Marco: indem sie einen neuen Formfaktor ausprobiert haben.

Marco: Denn sowohl Samsung als auch Apple haben besonders dünne Geräte auf den Markt gebracht.

Marco: Die sind aber offenbar nicht so gut angekommen bei den Kunden.

Marco: Wobei man jetzt sagen muss, so ein iPhone R, das ist natürlich schon so ein Marco: Einschnitt gewesen, ein bisschen in das Design bei Apple.

Marco: Ein neu gestaltetes iPhone gibt es jetzt ja nun auch nicht mehr allzu häufig, Marco: wie es früher noch so war.

Marco: Deswegen hat es auf jeden Fall Beachtung verdient.

Aber offenbar kommt es bei Marco: den Leuten nicht so gut an, weil einfach die Kompromisse, die man eingeben muss, Marco: ein bisschen zu groß sind im Vergleich zu dem Nutzen, den man dann rausbekommt Marco: für ein paar Millimeter dünneres Gehäuse.

Stella: Also auch da ein Designfaktor.

Aber dann lass uns doch jetzt zum Abschluss dieser Folge kommen.

Stella: Und zwar, worauf freust du dich denn jetzt 2026?

Marco: Also ich bin gespannt.

Ich weiß nicht, ob ich mich freue, aber ich bin gespannt.

Marco: Ich habe ja vorher gesagt, dass ich nicht unbedingt KI auf dem Fernseher brauche, Marco: aber ich bin gespannt, was OpenAI und Johnny Ive für Hardware herausbringen.

Marco: Da geht ja auch mal wieder was durch die Gerüchteküche oder man äußert sich Marco: selber vage ein bisschen dazu.

Marco: Letztens war es glaube ich etwas, dass Sam Altman und Johnny Ive gesagt haben, dass man es, Marco: sehr gut finden, würde sogar in Anführungszeichen ablecken wollen, Marco: soll, können, soll, wollen, soll.

Marco: Und das ist ein neuartiges Device, das sich im Hintergrund quasi bewegt und Marco: nur dann zum Einsatz kommen soll, wenn es wirklich nützlich ist.

Marco: Da bin ich gespannt, wie das wird, was das wird.

Denn da muss jetzt auch wirklich Marco: mal eine Innovation kommen im Bereich dieser KI-Gadgets.

Marco: Denn in den vergangenen Jahren hatten es ja schon einige Unternehmen versucht Marco: und sind damit krachend gescheitert, also heute spricht keiner mehr vom Human AI Pin, Marco: weil es den auch in der Form nicht mehr gibt, das Unternehmen hat die Technik Marco: an HP verkauft, ist leider gescheitert, genauso wie dieser Rabbit R1, Marco: den gibt es zwar noch, aber davon spricht halt auch keiner mehr, weil einfach die Geräte, Marco: am Anfang nicht das gehalten haben, was vorab versprochen wurde, Marco: jetzt bin ich deswegen umso gespannter, was OpenAI, so ein großer Player, Marco: dann nachher auf den Markt bringen wird.

Stella: Wenn wir wissen, was es sein wird unter den ersten Vorberichten, Stella: die findet ihr natürlich auf t3n.de und vielleicht auch in dem einen oder anderen Stella: Artikel von Marco natürlich auch zur CES, also schaut da gern vorbei.

Stella: Jetzt muss ich aber noch eine Frage stellen, du hast gerade gesagt, Stella: KI ja, war noch nicht so das dabei, wo du sagst, das würdest du dir wirklich Stella: wünschen, persönlich zum Abschluss, was wäre denn so ein Use Case, wo du sagst, Stella: das fände ich klasse, nicht die Waschmaschine, die Spotify spielt, sondern was anderes.

Marco: Das fände ich klasse.

Marco: Ganz profan, ich bin ein großer Marvel-Fan und im allerersten Iron-Man-Film, Marco: da wird der Hauptcharakter geweckt und der Wecker liest ihn quasi direkt im Marco: Wetterbericht vor.

Das ist so eine ganz einfache Sache.

Marco: Das kann man bestimmt über eine App lösen, die ich noch nicht kenne.

Marco: Aber sowas hätte ich auch gern, dass mir mein persönlicher Assistent morgens Marco: mit sanfter Musik weckt und mir einfach schon mal kurz sagt, Marco: so wird das Wetter, das liegt heute an und das hast du in der Nacht verpasst.

Stella: Und weißt du was, Ende 2026, da sprechen wir nochmal, wenn vielleicht auch nicht Stella: an dieser Stelle, dann an anderer oder in Form eines Artikels und gucken, ob es da was Neues gibt.

Stella: Und falls ihr jetzt beim Zuhören gedacht habt, Moment, also da kenne ich aber Stella: was, dann tut uns doch einen Gefallen und schreibt uns das Ganze an podcast.t3n.de.

Stella: Da freuen wir uns über Feedback für diese Episode.

Stella: Und an dieser Stelle erstmal vielen, vielen Dank, Marco, dass du mit uns nochmal Stella: diesen Rückblick und Ausblick hier gemacht hast.

Marco: Sehr gerne.

Danke, dass ich dabei sein durfte.

Stella: Und wie gesagt, es war die finale Folge von t3n Interview.

Stella: Und warum, fragt ihr euch jetzt vielleicht?

Wir hören natürlich nicht auf.

Stella: Wir haben uns einfach weiterentwickelt und wollen uns 2026 thematisch vor allen Stella: Dingen auf einen Bereich ganz klar fokussieren.

Stella: Ab nächster Woche hört ihr an dieser Stelle t3n Arbeit in Progress.

Stella: Jede Woche spreche ich hier mit Berater:innen, Chef:innen, Menschen, Stella: die die Arbeitswelt mitgestalten und verbessern wollen.

Stella: Wir bleiben ein Interview-Format und künftig geht es hier unter anderem um KI-Nutzung Stella: in Unternehmen, um Unternehmensstrategie, Teamaufbau, Arbeitsorganisation, Stella: Arbeitsorganisation in Teams oder auch für jeden Einzelnen von euch.

Stella: Also schaltet auf jeden Fall ein und wir starten ganz offiziell in der nächsten Woche am 9.

Stella: Januar 2026 und in dieser Auftakt-Episode Stella: von t3n Arbeit in Progress ist Resilienz-Coach Bettina Steeg zu Gast.

Stella: Wir stellen euch darin Übungen vor, die euch helfen, entspannt und fokussiert Stella: ins neue Jahr zu starten.

Stella: Also abonniert auf jeden Fall hier diesen Stream, da bleibt alles wie gehabt, Stella: dann verpasst ihr die Episode nicht, Stella: Lasst uns gern eine Bewertung da und wie gesagt, Plattformen bleiben auch gleich, Stella: drückt ihr einfach auf Abonnieren und freitags um 10 Uhr gibt es dann wie gewohnt eine neue Folge.

Stella: Ich freue mich, wenn ihr dabei seid und wünsche euch einen guten Start in 2026.

Auf Wiederhören!

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