Episode Transcript
Diese Episode enthält explizite Details über einen wahren Kriminalfall.
Weitere Infos in der Folgenbeschreibung.
Wenn im Westen von Texas Nacht wird, verliert die Landschaft fast jedes Geräusch.
Die Straßen liegen dann wie ausgestorben zwischen Feldern und Dornbüschen.
Und selbst der Wind wirkt, als würde er schlafen.
Kyle kennt diese Stille gut.
Er lebt schon sein ganzes Leben in dieser Gegend.
Doch an diesem Abend im August 2013 wird die Stille von etwas durchbrochen, das sich von da an in sein Gedächtnis brennen wird.
Es ist kurz nach Mitternacht, als sein Telefon klingelt.
Auf dem Display steht der Name seines Bruders, Brandon.
Für Kyle ist das nichts Ungewöhnliches.
Die beiden sprechen oft spät am Abend.
Doch in dem Moment, in dem er abhebt, da spürt er, dass das kein normales Gespräch wird.
Brandon klingt angespannt.
Er sagt, sein Truck sei auf dem Highway liegen geblieben.
Er sagt, er brauche Hilfe.
Und bevor Kyle genauer nachfragen kann, erwähnt Brandon etwas, das ihn innehalten lässt.
Jemand sei hinter ihm her.
Die Verbindung rauscht, einzelne Silben verschwinden.
Kyle hört aber genug, um zu merken, dass sein Bruder Angst hat.
Während Kyle sich hastig anzieht, versucht er, Brandon noch einmal zu erreichen.
Aber jedes Mal bricht das Gespräch ab, bevor er versteht, wo sein Bruder genau ist.
Brandon sagt, dass er über ein Feld läuft.
Er sagt, dass er blutet.
Und dann ist die Leitung wieder tot.
Kyle sagt sich, dass das vielleicht wieder nur an der schlechten Verbindung da draußen liegt.
Wie so oft.
Er will keine Panik zulassen.
Dafür kennt er seinen Bruder zu gut.
Brandon hatte in den letzten Monaten schwere Phasen.
Aber er hat sich immer irgendwie gefangen.
Daher versucht Kyle, nicht vom Schlimmsten auszugehen.
Er nimmt seine Frau Audrey und das Kind mit, weil jetzt alles schnell gehen muss.
Er macht sich auf den Weg.
Überzeugt davon, dass er seinen Bruder Brandon gleich finden wird.
Vielleicht erschöpft.
Vielleicht verärgert.
Aber lebendig.
Er stellt sich vor, wie Brandon an der Straße aus der Dunkelheit tritt.
Einfach erleichtert, weil endlich jemand da ist, der ihn abholt.
In dieser Nacht weiß Kyle noch nicht, dass er seinen Bruder nie wiedersehen wird.
Er weiß nicht, dass sich nur wenige Minuten nach Brandons Anruf jemand bei der Polizei meldet, weil ein Pick-up verlassen auf dem Highway steht.
Alles, was Kyle in diesem Moment glaubt, ist, dass sein Bruder auf ihn wartet.
Dass diese Nacht der Anfang von elf Jahren Ungewissheit sein wird, das ahnt er nicht.
Und damit ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Schwarzen Akte, der zweiten in diesem neuen Jahr, mit Patrick Strohbusch.
Und mit Anne Lüppmann.
Hello!
Und bevor wir in den heutigen Fall rein starten, kommt hier eine ganz klitzekleine Eigenwerbung.
Denn heute startet auch die dritte Staffel von Wild Crimes, ein Podcast, den ich zusammen mit der ARD machen darf.
Da besprechen wir True Crime aus der Tierwelt und die dritte Staffel dreht sich um das Thema Rache der Orcas.
Denn seit 2020 greifen Orcas vermehrt Segelboote an.
Bei uns in Europa, vor der Küste Spaniens.
Betroffene Seglerinnen und Segler berichten dabei oft von Todesängsten, die sie erleiden.
Aber warum machen die Orcas das?
Aus Rache an den Menschen?
Wer ist hier eigentlich Täter und wer Opfer?
Das schauen wir uns in vier Folgen Wild Crimes Rache der Orcas mal genauer an und ich bin super stolz auf das Ergebnis und würde mich voll freuen, wenn ihr da mal reinhört.
Das findet ihr ab jetzt in der ARD-Audiothek oder überall, wo es Podcasts gibt.
Und der Fall, über den wir jetzt sprechen, führt uns zurück in den August 2013 nach San Angelo, eine Stadt mit etwa 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Westen von Texas.
Wer hier lebt, weiß, die großen Metropolen liegen weit entfernt.
Werbung Werbung Ende, Nach Dallas fährt man viereinhalb Stunden, nach Austin gut dreieinhalb.
Dazwischen gibt es viel Fläche, viel Himmel und endlose Straßen, die sich durch offenes Land voller Staub und Kakteen ziehen.
Von der Stadt St.
Angelo aus fährt man nur wenige Minuten, bis die Häuser hinter einem liegen.
Danach kommen Felder, Büsche und vereinzelte Ranches.
Nachts ist hier kaum Verkehr.
Man begegnet auf langen Strecken eher niemandem.
Funklöcher sind hier ganz normal.
Handygespräche brechen daher gerne mal mitten im Satz ab.
Und wenn in dieser Gegend etwas passiert, dann braucht die Polizei oft länger, bis jemand vor Ort ist, weil nur wenige Polizisten für ein sehr großes Gebiet zuständig sind.
Das ist die Umgebung, in der die Brüder Kyle und Brandon in dieser Nacht unterwegs sind.
Auf dem Highway 277 beginnt der Fall, um den es heute geht.
Es ist halb eins in der Früh.
Brandon hat gerade angerufen.
Vielleicht geht Kyle das Gespräch noch einmal im Kopf durch, während er ins Auto steigt.
Oder er erzählt seiner Frau Audrey davon, bevor sie zusammen losfahren.
Drei Leute würden ihm folgen, hat Brandon behauptet.
Kyle erinnert sich an diese Worte, so bruchstückenhaft sie auch waren.
Irgendwas über Männer aus der Nachbarschaft, die ihm gefolgt seien.
So erzählt Kyle es später auch in der St.
Angelo Standard Times.
Er war völlig überrascht.
Dieser Satz mit der Verfolgung hatte sich sofort von den übrigen Gesprächsfetzen abgehoben.
Er hatte spontan gefragt, ob Brandon halluziniert, ob er etwas genommen hat, ob er einen Trip hat.
Brandon hatte sofort widersprochen.
Das sei nicht in seinem Kopf, hatte er betont.
Und dann war die Verbindung abgerissen.
Trotzdem scheint Kyle in diesem Moment nicht vom Schlimmsten auszugehen.
Sonst würde er sofort die Polizei rufen.
Stattdessen entscheidet er, selbst loszufahren.
Es ist nicht das erste Mal, dass sein älterer Bruder in einer schwierigen Phase steckt.
Kyle weiß, dass Brandon vor kurzem einen Rückfall hatte, nach einer langen Zeit ohne Drogen.
Das liegt wie ein Schatten über dem, was Brandon in diesen Minuten sagt.
Vielleicht ist das wieder einer dieser Momente, in denen Kiles Bruder die Welt anders wahrnimmt, als sie ist.
Der erste Stopp in dieser Nacht liegt nur wenige Minuten entfernt von Brandon und Ledessas Haus.
Ledessa ist Brandons Verlobte.
Kyle ruft sie an, während er dorthin fährt.
Er erklärt, dass Brandon liegen geblieben ist, ohne Benzin.
Ledessa sagt, dass sie den leeren Kanister auf die Veranda stellt, bevor sie ins Bad geht.
Kyle sammelt den Kanister ein.
Dann geht es weiter.
Er fährt an einer Tankstelle vorbei, aber ohne anzuhalten.
Es geht nicht anders, denn sein Augustgehalt ist noch nicht auf dem Konto.
Er hat also kein Geld für Benzin.
Aber das ist ja schnell lösbar, denkt er.
Er will Brandon nur vom Highway einsammeln, gemeinsam zur nächsten Tankstelle fahren und dann könnten sie zurück zu Brandons Pickup-Truck.
Ein unkomplizierter Plan.
Ein Plan, der davon ausgeht, dass Brandon in ein paar Minuten sicher bei Kyle im Auto sitzt.
Während Kyle in Richtung Highway fährt, versucht er, Brandon wieder anzurufen.
Genau genommen versuchen sie es beide gegenseitig immer wieder.
Aber die Verbindung hier draußen ist launisch.
Funklöcher, Abbrüche, Gesprächsfetzen.
In den wenigen Momenten, in denen das Telefonat durchkommt, wirkt Brandon außer Atem.
Wie jemand, der rennt.
Er sagt, er sei auf einem Feld unterwegs.
Er sagt, er blute.
Diese Einzelheiten tauchen später in verschiedenen Zeitungsartikeln auf.
Wie vielleicht jeder in so einer Situation versucht Kyle erstmal, rational zu bleiben.
Wenn Brandon gerannt ist, dann könnte er ja gestolpert sein.
Vielleicht hat er sich an einem Stein geschnitten oder an einem der Dornbüsche, die hier überall wachsen.
Also nichts Dramatisches.
Nichts, was nicht gleich erklärt werden könnte.
Was Kyle zu diesem Zeitpunkt nicht weiß, ein LKW-Fahrer hat fast zeitgleich den Notruf gewählt.
Er ist auf der 277 unterwegs gewesen und hat Brandons Truck gesehen.
Der Pickup stand halb über der weißen Linie von Straße und Standstreifen.
Ein gefährliches Hindernis auf einem praktisch leeren Highway mitten in der Nacht.
Die Uhrzeit des Anrufs taucht später im Ablauf des Abends wieder auf.
0 Uhr 58.
Während Kyle noch unterwegs ist, wird ein Polizist, Deputy Brandon Neal, dorthin geschickt.
Er kennt diese Gegend.
Er weiß, dass Menschen hier oft liegen bleiben, wenn sie die Distanz zwischen den Tankstellen unterschätzen.
Als er kurz nach halb zwei Uhr morgens am Pickup eintrifft, sieht er zunächst nichts Ungewöhnliches.
Es gibt keinen Unfall und keinen Schaden am Auto.
Einfach nur ein stehen gebliebener Truck auf einer dunklen Strecke, umgeben von kargem Land, Dornbüschen und Kakteen.
Eine Landschaft, die später in lokalen Berichten als dürrgefährdetes Gelände beschrieben wird, bewohnt von Klapperschlangen und wilden Tieren.
Was der Deputy an der Straße aber nicht sieht, ist Brandon.
Er ist verschwunden.
Fast im selben Moment, als der Deputy anhält, kommt auch Kyle am Truck an.
Audrey sitzt neben ihm, das Kind auf dem Rücksitz.
Kyle hatte gehofft, Brandon würde auf sie zugehen, vielleicht aus der Dunkelheit auftauchen, aber nichts dergleichen passiert.
Kyle steigt aus und blickt ins Innere des Trucks.
Es gibt keine sichtbaren Spuren eines Kampfes, kein Glas ist kaputt, nichts, was darauf hindeutet, dass Brandon verletzt wurde.
Doch zwei Dinge fehlen, sein Handy und seine Schlüssel.
Vielleicht ist er irgendwo hingegangen?
Kyle und der Deputy sprechen kurz miteinander, doch Kyle erwähnt nicht, dass er gerade eben noch mit seinem Bruder telefoniert hatte.
Er erzählt nicht, dass Brandon behauptet hat, verfolgt zu werden.
Und auch nicht, dass Brandon gesagt hat, er blute.
Und er erwähnt auch nicht den Satz, den Brandon ihm sagte, als Kyle am Truck ankam und auf den Deputy zuging.
Brandon hat kaum hörbar durch das Rauschen »Run, Time, Run« gesagt.
Das ist ihre gemeinsame Warnung für Polizei, mach dich weg.
Für Kyle ergab das keinen Sinn.
Der Deputy stand nur ein paar Meter entfernt, ruhig und unaufgeregt.
Kyle hatte nicht vorzurennen und als er das ins Telefon sagte, hatte Brandon abrupt aufgelegt.
Während dieses Gesprächs versucht er noch zu verstehen, was Brandon überhaupt meint.
Doch jetzt, mit dem Deputy vor sich, trifft Kyle eine Entscheidung.
Er hält alles zurück.
Auch die Nachricht, die Kyles Frau Audrey an Brandon geschickt hat.
Es ist nur ein kurzer Hinweis, dass ein Polizist an seinem Truck steht.
Sie wollte Brandon warnen.
All das erzählt Kyle dem Deputy nicht.
Er lässt es weg, weil er glaubt, Brandon könnte sich irgendwo verstecken, weil er meint, ihn damit zu schützen.
Denn gegen Brandon gibt es ein Haftbefehl.
Von dem hat Brandon erst vor kurzem erfahren.
Kyle glaubt zu diesem Zeitpunkt, Brandon könnte sich im Gebüsch verstecken, um nicht mit der Polizei in Kontakt zu kommen.
Er will ihn schützen, nicht verraten.
Auch der Deputy wiederum weiß in diesem Moment eine entscheidende Information nicht, nämlich, dass in dieser Nacht noch jemand den Notruf gewählt hat.
Dieser entscheidende Hinweis ist im System zu diesem Zeitpunkt offenbar noch nicht sichtbar.
Wir erzählen euch aber später noch davon.
Fakt ist, es stehen in dieser Nacht zwei Menschen nebeneinander, die beide nur einen Teil des Bildes kennen.
Jeder versucht, die Situation zu deuten.
Beide liegen falsch.
Der Pick-up steht offen auf dem Asphalt in dieser stillen Nacht und Brandon bleibt verschwunden.
Um zu begreifen, wie es überhaupt so weit kommen konnte, also warum Brandon spät in dieser Nacht auf dem Highway unterwegs war, erschöpft, verwirrt oder verängstigt, ohne Benzin, müssen wir einen Schritt zurückgehen.
Dorthin, wo der Tag angefangen hat.
Zurück zu einem Mann, der eigentlich nur nach Hause gekommen ist und es danach nie wieder tat.
Brandon ist 26 Jahre alt, geboren in Texas, als Sohn von Bradley und Kimberly und der Bruder von Kyle und Brittany.
Brandon ist ein junger Vater von vier Kindern.
Drei davon mit seiner langjährigen Freundin Ledessa.
Die älteste Tochter stammt aus einer früheren Beziehung.
Brandon und Ledessa haben sich als Teenager kennengelernt.
In einem Highschool-Flur, erzählt Ledessa später.
Brandon habe sie angesprochen, mit seinem Lächeln und diesen schönen blauen Augen.
Sie wurden schnell ein Paar und wuchsen gemeinsam ins Erwachsenenleben hinein.
Zehn Jahre Beziehung, geprägt von Familienalltag, Campingausflügen, Football am Wochenende, Barbecues und Angeln.
Wie Ledessa der Presse sagt, zwar nicht perfekt, aber glücklich.
Doch an diesem Donnerstag, dem 8.
August 2013, liegt etwas in der Luft.
Brandon kommt spät nach Hause.
Und vor allem, er war in der Nacht davor gar nicht zurückgekommen.
Für LaDessa ist das ein rotes Tuch.
Brandon hatte vor kurzem einen Rückfall mit Drogen, nachdem er ein halbes Jahr clean war.
LaDessa ist erschöpft.
Es sind drei Kinder zu Hause, das jüngste gerade mal ein paar Monate alt.
Brenton selbst arbeitet über 60 Stunden pro Woche im Öl-Business, ein Job, der an die Substanz geht.
Als Brandon an diesem Abend die Tür aufmacht, brechen die angestauten Spannungen heraus.
Beide sagen Dinge, die sie später bereuen werden.
Ledessa sagt in einem Podcast, sie habe geglaubt, Brandon sei wieder auf Drogen und sie habe ihn rausgeworfen.
Es war ein Moment, der von Überforderung und Sorge geprägt war.
Sie sagt später, wir waren gestresst, ich bereue viele Worte, ich werde sie nie zurückbekommen.
Brandon verlässt das Haus also wieder.
Es ist kurz vor Mitternacht, 23.54 Uhr, und er kommt nie wieder zurück.
Auf dem Weg ruft Brandon seinen Vater an.
Er sagt, er wolle zu ihm nach Crowley fahren.
Der Ort ist nur drei Stunden entfernt.
Wahrscheinlich will Brandon ein bisschen Abstand gewinnen.
Vielleicht wollte er auch Zeit gewinnen, um den offenen Haftbefehl zu klären, von dem er erst vor kurzem erfahren hatte.
Johnson County sucht ihn wegen Drogenbesitzes und mit der Absicht zu verkaufen.
Brandon wollte das laut seiner Familie in den nächsten Wochen regeln.
Eine Last, die an diesem Tag sicher mit auf dem Beifahrersitz sitzt.
Was niemand ahnt, schon während er unterwegs ist, kippt die Stimmung in ihm.
Paranoia, Verfolgungsgefühle.
Kyle sagt später, Brandon habe schon früher am Tag erwähnt, Menschen aus der Nachbarschaft seien hinter ihm her.
Für Kyle klang das nach einem Symptom seines Rückfalls.
Währenddessen fährt Brandon weiter Richtung Nordosten, bis er schließlich auf der 277 liegen bleibt.
Das Benzin reicht nicht mehr.
Brandon ruft daraufhin seinen Bruder Kyle an.
Sie telefonieren immer mal wieder miteinander.
Was dann aus Kiles Sicht passiert, wisst ihr schon.
Aber dann geschieht etwas, das die Nacht entscheidend verändert.
Was in dieser Nacht fast niemand weiß, Brandon hat nicht nur Kyle angerufen, er hat auch die Notrufnummer 911 gewählt.
Dieser Anruf landet allerdings nicht in einer klassischen Leitstelle, sondern in einem Pflegeheim in der Gegend.
Das liegt wahrscheinlich daran, dass in der örtlichen Polizeiwache selbst nur sechs Leute angestellt sind und es aus finanziellen Gründen gar keine eigene Notrufleitstelle gibt.
Deswegen landet der Notruf von Brandon in einem Pflegeheim.
Dort ist eine Frau am Telefon.
Sie ist keine ausgebildete Notrufmitarbeiterin.
Aber sie nimmt das Gespräch ernst und versucht, so viel wie möglich zu verstehen.
Die Verbindung ist aber schlecht.
Brandons Stimme kommt abgehackt durch.
Es rauscht und Teile des Gesprächs sind kaum verständlich.
Trotzdem zeichnen sich ein paar klare Punkte ab.
Ihr könnt euch Brandons Anruf auch selbst anhören.
Wir haben euch die Aufnahme in den Shownotes verlinkt.
Brandon sagt, dass er mitten in einem Feld ist, irgendwo entlang der Strecke auf dem Highway.
Er erwähnt, dass sein Truck kein Benzin mehr hat, dass ein weiteres Auto in der Nähe ist und dass es dort draußen andere Menschen gibt, Männer, die ihm offenbar Angst machen.
Später wird in mehreren Artikeln beschrieben, dass er klingt, als würde er verfolgt werden und dass er gehetzt wirkt, so außer Atem.
Die Frau fragt, ob er einen Krankenwagen braucht.
Brandon verneint.
Er sagt, er braucht die Polizei.
Dann bricht die Verbindung ab.
Die Mitarbeiterin im Pflegeheim ruft ihn zurück.
Sie erreicht aber nur die Mailbox.
Sie versucht es noch ein zweites Mal.
Wieder ohne Erfolg.
Danach ruft sie beim Büro des Sheriffs an und gibt das weiter, was sie verstanden hat.
Ein Mann, unterwegs auf dem Highway, mitten in einem Feld, sein Truck ohne Benzin, irgendwelche Männer im Umfeld.
Er wirkt aufgebracht und sagt, er brauche die Polizei.
Aber sie kann nicht genau sagen, wo er ist und was genau passiert ist.
Nur, dass es sich dringend angefühlt hat.
Und hier passiert der Fehler, der den Fall bis heute überschattet.
Deputy Neil, der in dieser Nacht bei Brandon's Truck steht, der scheint zu diesem Zeitpunkt nicht zu wissen, dass dieser Notruf eingegangen ist.
Auch Kyle weiß nichts davon.
Für beide wirkt die Situation deshalb deutlich weniger bedrohlich, als sie vielleicht war.
Auf dem Highway sieht das Bild aber anders aus als in Brandons Notruf.
Dort steht einfach ein Pick-up, der halb in die Fahrbahn hineinragt.
Kein Fahrer, keine sichtbaren Spuren einer Auseinandersetzung, kein Blut, kein zerstörter Zaun und keine frischen Reifenspuren, die auf ein zweites Fahrzeug schließen lassen.
Nichts, was aus Sicht der Polizei sofort nach einem Verbrechen aussieht.
Nachdem Kyle und der Deputy kurz miteinander gesprochen haben, steigt der Polizist in sein Auto und fährt die Strecke entlang, um nach Brandon zu suchen.
Kyle fährt ein Stück weg und parkt seinen Wagen auf dem Highway.
Sein Gedanke?
Wenn der Polizist weg ist und etwas Abstand hat, traut Brandon sich vielleicht ja aus dem Gebüsch.
Vielleicht sitzt er irgendwo im Dunkeln und wartet nur darauf, dass die Luft rein ist.
Kyle bleibt dort nach eigener Aussage rund 30 bis 45 Minuten.
Er ruft nach seinem Bruder.
Immer wieder.
Aber nichts.
Keine Antwort.
Keine Bewegung.
Nur die Geräusche einer sehr stillen, sehr trockenen Nacht.
Das kleine Kind auf dem Rücksitz beginnt zu weinen.
Also trifft Kyle eine Entscheidung.
Er stellt den leeren Benzinkanister vor Brandons Truck.
Leer.
Weil er ja in dieser Nacht noch kein Geld für Benzin hatte.
Sein Plan ist simpel.
Brandon kommt zurück, sieht den Kanister, läuft zur Tankstelle, holt Benzin und dann löst sich das alles irgendwie auf.
Kyle und seine Frau fahren zurück nach San Angelo, um sein Kind zu versorgen.
In San Angelo wacht Brentons Verlobte La Dessa gegen 4 Uhr morgens auf.
Sie sieht die vielen verpassten Anrufe auf ihrem Handy, wahrscheinlich von Kyle und dessen Frau.
Sie versucht, Brandon anzurufen, aber kann ihn nicht erreichen.
Vielleicht geht sie zunächst davon aus, dass er keinen Empfang hat.
Als sie mit Kyle spricht, erfährt sie, dass sie seinen Aufenthaltsort nicht kennen.
Und doch wirkt es auf alle Beteiligten noch nicht wie eine lebensbedrohliche Situation, sondern eher wie ein Chaos, das sich gleich irgendwie schon sortieren wird.
Gegen 5 Uhr morgens fährt Kyle zurück zum Highway.
Brandons Pickup steht noch immer dort.
Auch der leere Benzinkanister liegt noch immer da.
Brandon ist immer noch nirgends zu sehen.
Kyle läuft am Straßenrand entlang, ruft und schreit den Namen seines Bruders, aber es antwortet niemand.
Kurz darauf kann Kyle schließlich Benzin in Brandons Truck füllen, denn sein Gehalt war morgens auf dem Konto.
In ihm wächst langsam das Gefühl, dass Brandon vielleicht doch nicht einfach irgendwo sitzt und abwartet, dass er sich vielleicht gar nicht bewusst versteckt, dass etwas passiert sein könnte.
Zwischen 8.30 Uhr und 9 Uhr morgens wird der Truck von der Polizei abgeschleppt.
Er steht ja gefährlich weit auf der Fahrbahn.
Brandon ist der Einzige mit einem Schlüssel, doch von ihm fehlt weiterhin jede Spur.
Damit endet die unmittelbare Echtzeit dieser Nacht.
Ab hier beginnt die Phase, in der Polizei und Familie versuchen, das Verschwinden zu verstehen, mit ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.
Der Petitiel beginnt in den nächsten Tagen, die Gegend systematisch abzusuchen.
Er kontrolliert Häuser und Grundstücke, auf denen gerade niemand ist.
In dieser Region gibt es viele Ferienhäuser und Ranches, die nur zeitweise bewohnt werden.
Er schaut, ob irgendwo eingebrochen wurde, ob Wasser aufgedreht wurde, ob es irgendein Zeichen dafür gibt, dass Brandon dort gewesen sein könnte.
Er findet aber nichts.
Danach setzt er eine Wärmebildkamera ein.
Das Gebiet wird aus der Luft abgesucht, auch mit einem Flugzeug und später mit Hubschraubern.
Der Piotenil sagt, dass man in dieser Dürre sogar Säcke mit Mais von oben sehen könnte.
Wenn man die erkennen kann, sagt er sinngemäß, müsste man ja auch einen Menschen sehen.
Aber auch aus der Vogelperspektive gibt es keinen Hinweis auf Brandon.
Ein Fluss in der Nähe ist in diesem Sommer flach, der tiefste Punkt geht nur etwa bis zum Knie.
Aber auch im Wasser finden sie nichts.
Am 11.
August 2013, zwei Tage nach Brandons mysteriösem Verschwinden, startet eine Suche mit einem kleinen Team zu Fuß.
In der Akte steht, dass die einzige Spur eine Stelle unter einem Baum war, als hätte dort jemand kurz gesessen.
Die Stelle ist in Sichtweite des Ortes, an der der Truck liegen geblieben ist.
Brandon könnte sich also tatsächlich dort versteckt haben.
Mehr findet die Polizei aber nicht.
Keine Kleiderfetzen, keine persönlichen Gegenstände, keine eindeutigen Spuren.
Drei Tage nach Brentons Verschwinden, am 12.
August 2013, trifft sich Deputy Neal mit einem Texas Ranger und dem Sheriff.
Der Sheriff ist der örtliche Polizeichef und der Ranger übernimmt den Fall auf Staatsebene.
Das passiert bei komplexen Fällen, wenn es zum Beispiel um Mord geht.
Sie kommen zu dem vorläufigen Ergebnis, dass Brenton wahrscheinlich nicht mehr in der Gegend ist.
Vielleicht hat er eine Mitfahrgelegenheit bekommen.
Vielleicht ist er bewusst verschwunden.
Vielleicht hat der offene Haftbefehl eine größere Rolle gespielt, als die Familie wahrhaben möchte.
Deputy Neil sagt später, wenn jemand wirklich weg sein will, dann kann er das auch.
Gerade mit einem Haftbefehl wegen Drogen im Rücken.
Am 13.
August 2013, am vierten Tag von Brandons Verschwinden.
Meldet seine Verlobte LaDessa Brandon offiziell als vermisst.
An diesem Tag übernimmt Texas Ranger Nick Hanna den Fall.
Es folgen mehrere organisierte Suchaktionen.
Im August gleich viermal.
Dazu im September, Oktober, im Januar und Februar 2014 und zuletzt im Juli 2014.
Also fast ein Jahr nach seinem Verschwinden.
Mit dabei sind Hubschrauber, Leichenspürhunde und verschiedene Behörden, die gemeinsam das Gelände absuchen.
Brenton wird nicht gefunden.
Kein Handy.
Kein Schlüssel.
Keine Geldbörse.
Gleichzeitig werden Spekulationen laut.
Einige Ermittler fragen sich, ob Brandon nicht einfach untertauchen wollte, wegen der angespannten Beziehung, wegen des Streits mit Ladessa oder wegen des Haftbefehls.
Und dann gibt's da noch dieses Detail, das später immer wieder in den Zeitungsartikeln auftaucht.
Brandon hatte kurz vor seinem Verschwinden Geld aus seiner privaten Altersvorsorge beantragt, die er über seinen Arbeitgeber angespart hatte.
In der San Angelos Standard Times bestätigte Dessa, dass er den Antrag gestellt hat, aber sie nicht weiß, ob das Geld überhaupt jemals ausgezahlt wurde.
Fakt ist, sein letzter Gehaltscheck, der in der Nacht seines Verschwindens überwiesen wurde, wurde nie angerührt.
Für einige Ermittler ist dieser Antrag aber ein Hinweis darauf, dass Brandon vielleicht ein neues Leben anfangen wollte.
Für die Familie ergibt dieser Gedanke aber überhaupt keinen Sinn.
Brenton ist Vater von vier Kindern.
Er verbringt seine freien Tage mit ihnen, mit Football, Campen und Fischen.
Nach allem, was LaDessa und seine Familie sagen, gab es keinen Moment, in dem Brenton auch nur angedeutet hätte, seine Kinder zu verlassen oder ein neues Leben zu beginnen.
Gerade deshalb wirkt der Gedanke, er habe sich bewusst abgesetzt, auf seine Familie wie eine Erklärung, die nicht zu dem Mann passt, der er war.
und schon gar nicht zu dem Mann, der in der Nacht um Hilfe gerufen hat und sagte, er brauche die Polizei.
Andere halten es für möglich, dass Brandon in der Hitze unter Drogen orientierungslos in das unwirksame Gelände gelaufen und dort gestorben ist.
Das Gelände rund um den Highway ist weitläufig und unwirksam.
Überall gibt es Kakteen.
Wieder andere denken an ein Verbrechen.
Vielleicht ist Brandon wirklich jemand gefolgt.
Vielleicht ist er auf einem privaten Grundstück gelandet, auf dem die falsche Person das Sagen hatte.
Vielleicht hat irgendjemand die Chance gesehen, einen Mann verschwinden zu lassen, nachdem niemand sofort auf die richtige Art sucht.
Die Familie glaubt jedenfalls nicht an ein freiwilliges Verschwinden.
Brentons Vater sagt der Presse, er schwanke zwischen dem Versuch, realistisch zu sein und Albträumen, in denen sein Sohn noch lebt und zu irgendwas gezwungen wird.
Brandons Verlobte Ledessa sagt, ihre größte Angst sei, dass ihre Kinder irgendwann ihre eigenen Familien gründen und immer noch nicht wissen, was mit ihrem Vater passiert ist.
Die Polizei hält lange an der Idee fest, dass Brandon irgendwohin mitgenommen wurde oder selbst verschwunden ist.
Die Familie hält an dem fest, was für sie genauso stark ist.
Dem Gefühl, dass hier etwas Entscheidendes übersehen wurde.
Zwischen diesen beiden Meinungen bleibt der Fall hängen und die Tage vergehen.
Dann Wochen, dann Monate.
Irgendwann liegt ein Jahr zwischen dieser Nacht und dem, was jetzt ist.
Ein Familienfoto ohne Vater.
Ein leerer Platz am Tisch.
In den Jahren nach Brentons Verschwinden passiert viel und gleichzeitig viel zu wenig.
Die Behörden suchen in den ersten Monaten großflächig Hubschrauber, Wärmebildkameras, Leichenspürhunde und mehrere Teams, die das Gelände immer wieder ablaufen.
Doch je länger Brenton unauffindbar bleibt, desto stärker verfestigt sich bei den Ermittlern eine Theorie, dass er die Gegend vielleicht längst verlassen hat.
Brantons Verschwinden wird zu einem Fall, der nicht offiziell geschlossen wird, aber wie ein Cold Case in den Akten liegt.
Für Ledessa dagegen wird die Suche zum Alltag, der nie endet.
Sie engagiert private Ermittler, die mit Spürhunden arbeiten, mit Helikoptern über privates Land fliegen und große Gebiete westlich und östlich des Highways durchsuchen.
Ledessa hält den Fall in Bewegung, schreibt, telefoniert, organisiert und fragt immer wieder nach.
Neun Jahre lang.
Neun Jahre später beginnt jemand anders zu suchen.
Und diese Suche bringt schließlich etwas Licht ins Dunkle, das alles verändern wird.
Denn viele Jahre nach jener Nacht meldet sich jemand bei LaDessa, der helfen will.
Er heißt Jason Watts.
Er ist ein lizenzierter Privatdetektiv.
Er kennt den Fall seit Jahren und hat ihn verfolgt, ihn nie losgelassen.
Für die Familie wird er zu einem Verbündeten.
Jemand, der zuhört und der glaubt, dass Antworten möglich sind, selbst nach all dieser Zeit.
Jason organisiert 2002 ein neues Suchteam.
2013 kaum jemand betreten hat.
Das Gelände, in dem sie suchen, ist gnadenlos.
Kakteenfelder, die meterweit reichen, die sich wie ein Teppich aus Stacheln über den Boden legen.
Büsche, deren Dornen Autoreifen zerreißen können.
Eine Sucherin beschreibt die Landschaft später so.
Alles hier draußen sei biologisch darauf ausgelegt, dich zu verletzen.
Und jedes Grundstück bedeutet auch neue Regeln.
Eigentümer, die gefragt werden müssen.
Zäune, die Grenzen markieren.
Einer der Landbesitzer, dessen Fläche sie durchsuchen wollen, lebt nicht mal mehr hier.
Er nutzt das Land als Jagdpacht.
2013 hatte niemand von der Polizei ihn kontaktiert.
Er wusste nichts von Brandon.
Als der Privatdetektiv Jason ihn 2022 anruft, gibt er man sofort seine Zustimmung.
Im Februar 2022 brechen die Sucher also erneut auf.
Sie gehen durch Bereiche, in denen 2013 niemand auf dem Boden gesucht hat.
Damals gab es nur Helikopterflüge und das erst Tage nach dem Verschwinden.
Damals hatte die Hitze über 38 Grad.
Die Vegetation war hart und trocken.
Das heißt, Zersetzungsprozesse verliefen schnell.
Die Behörden hatten nach einem Körper gesucht, sichtbar aus der Luft.
Aber das, was sich nach Tagen in extremer Hitze und mit Tierfraß verändert, sieht im Zweifel nicht mehr aus wie ein Körper.
Das Suchteam weiß das.
Sie suchen jetzt anders.
Sie gehen tief in das Gelände hinein.
Und dann finden sie etwas.
Es beginnt mit Kleidung.
Stark zerfetzt, sonnengebleicht und vom Gras teilweise überwachsen.
Shorts aus Polyester und Schuhe, deren Schichten sich schon voneinander gelöst haben.
aber mit Hersteller-Codes, die noch zu erkennen sind.
Jedes Stück wirkt, als habe die Natur es schon fast zurückerobert.
Als hätte es dort sehr lange gelegen.
Die Familie wird informiert, die Behörden auch.
Die Texas Rangers rücken aus und durchsuchen das Gelände nochmal.
Und sie finden tatsächlich menschliche Überreste.
Teile des Schädels.
Beide Scheitelbeine, etwas vom Hinterhauptbein und etwas vom Stirnbein.
Mehr nicht.
Keine langen Knochen, keine Rippen, keine Wirbelsäule.
Nichts, was sie sicher Brandon zuordnen könnten, außer DNA, die erst Monate später ausgewertet sein wird.
Die Distanz zum Fundort schockiert die Familie.
Es ist nämlich gar nicht weit weg.
Nicht irgendwo am anderen Ende des Counties, sondern nur rund anderthalb Kilometer von der Stelle entfernt, wo 2013 Brentons Truck gefunden wurde.
Eine Distanz, die in einem Sprint zehn Minuten dauern könnte, aber nicht durch dieses Gelände.
Nicht durch Dornen, nicht über mindestens ein Stacheldrahtzaun, wahrscheinlich eher zwei.
Nicht in Shorts und nicht nachts, nicht ohne Wasser.
Brentons Vater stellt später in den Medien die Frage, die viele beschäftigt.
Wie weit kann ein Mann mitten in der Nacht in Shorts ohne Wasser kommen?
Auch der Zustand der Fundstelle wirft Fragen auf.
Die Kleidungsstücke sind alt, zerfallen und eingebettet in Gras.
Die Kakteen rundherum erklären, warum so wenig gefunden wurde.
Dornenhecken, die so dicht sind, dass selbst ein Handy oder Schlüsselbund darin verschwinden können.
Auf der Facebook-Seite der Familie heißt es später, es sei durchaus möglich, dass Brandons Schlüssel, sein Geldbeutel oder sein Handy noch immer in einem dieser Kakteen stecken.
Unauffindbar für jeden, der nicht direkt hineingreift.
Für die Ermittler gab es nach dem Fund nach wie vor keine klaren Hinweise auf ein Verbrechen, keine eindeutigen Spuren von Gewalt, aber auch keine deutliche Erklärung dafür, was in jener Nacht passiert ist.
Antworten liefert der Fund nur begrenzt.
Die wichtigsten Fragen bleiben offen.
Und damit beginnt der nächste Abschnitt dieses Falls.
Einer, der noch technischer und noch ungewisser wird.
Die Forensik.
Als die Kleidung und die Knochenfragmente 2022 gefunden werden, ist für niemanden sofort klar, was sie bedeuten.
Es gibt einen Verdacht, ein Gefühl, aber noch keine Sicherheit.
Das Problem ist, es gibt nur sehr wenig Material.
Teile des Schädels, aber keine großen Knochen.
Die Kleidung ist stark angegriffen.
Sonne, Hitze und Zeit haben ihre Spuren hinterlassen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Ermittler versuchen zuerst, DNA aus den Knochen zu gewinnen.
Aber das ist kompliziert, weil das Material jahrelang draußen lag.
Auch noch in einem Gebiet, in dem Hitze, Tiere und Witterung jede Struktur angreifen.
Die Tests brauchen Zeit, eine lange Zeit.
Im Oktober 2023, anderthalb Jahre nach dem Fund und zehn Jahre nach dem Verschwinden von Brandon, schreibt die Familie auf ihrer Facebook-Seite, dass das Labor zumindest einen kleinen Fortschritt gemacht hat.
Es konnten genetische Marker aus dem Knochenmaterial gewonnen werden.
Die Tests bestätigen, dass die Überreste von einem Mann stammen.
Außerdem konnten Marker herausgefiltert werden, die mit der DNA von Brandons Vater verglichen werden können.
Der Texas Ranger, der den Fall betreut, warnt die Familie zwar davor, all ihre Hoffnung daran zu knüpfen, aber er sagt, dass er vorsichtig optimistisch ist.
So wie sie auch.
Dann vergehen nochmal Monate.
Im März 2024.
Also zwei Jahre nach dem Pfund der menschlichen Überreste, da heißt es in einem weiteren Update auf Facebook, Die finalen Ergebnisse sollen bald kommen, vielleicht in den nächsten Wochen, vielleicht im nächsten Monat, wenn alles gut läuft.
Inzwischen gibt der Ranger der Familie die Erlaubnis, das Gebiet nochmal zu durchsuchen, in der Hoffnung, weitere Überreste oder Brentons persönliche Gegenstände zu finden.
Ein weiteres Suchteam macht sich auf den Weg.
Wieder sind Freiwillige vor Ort und wieder sind Suchhunde dabei.
Sie gehen die Umgebung ab, so gut es geht, doch sie finden nichts.
Kein Schlüssel, kein Handy und keine Geldbörse.
Keine weiteren Knochen.
Die Familie schreibt später, dass sie trotzdem nicht glaubt, dass dort nichts mehr ist.
Der Boden ist übersät mit Kakteen und dichtem Gestrüpp.
Um wirklich alles abzusuchen.
Müsste man sich wahrscheinlich durch jeden einzelnen Busch arbeiten.
Wochenlang.
Auch forensisch bleibt vieles unklar.
Die Obduktion der gefundenen Überreste kann keine eindeutige Todesursache feststellen.
Am Schädel gibt es keine klaren Hinweise auf Schussverletzungen, keine eindeutigen Spuren von Stichverletzungen und keine klare stumpfe Gewalt.
Was zu sehen ist, wird eher als Tierfraß beschrieben.
Auf den Shorts finden sich kleine, nadelartige Löcher.
In einem Podcast mit dem Privatdetektiv Jason Watts wird erklärt, dass diese Löcher eher zu Kaktusstacheln oder Stacheldraht passen, als zu Messerstichen oder Schrot einer Waffe.
Auch die Kleidung kann also nicht beantworten, was in dieser Nacht passiert ist.
Offiziell wird der Fall als sogenannter Unattended Death eingestuft, also ein Tod, bei dem niemand anwesend war und die Umstände unklar sind.
In Texas werden solche Fälle zunächst wie ein Tötungsdelikt behandelt.
Formal läuft Brandons Fall bei den Texas Rangers als Cold Case Tötungsdelikt, obwohl es bis heute keine eindeutigen Beweise für ein Verbrechen gibt.
Es ist eine Art Zwischenzustand, nicht geklärt, nicht abgeschlossen und nicht wirklich erklärt.
Im Dezember 2024 kommt dann die Nachricht, auf die die Familie seit fast drei Jahren wartet.
Der Texas Ranger ruft an, denn die Laborergebnisse sind da.
Die DNA-Analyse bestätigt, die gefundenen Überreste stammen von Brandon.
Auf der Facebook-Seite der Familie beschreibt Brandons verlobte Ledessa diesen Moment als etwas, das sich gleichzeitig nach gebrochenem Herz und nach Frieden anfühlt.
Die Bestätigung bedeutet, dass Brandon tot ist.
Aber sie bedeutet auch, dass sie ihn nach all den Jahren endlich nach Hause holen können.
Trotzdem zieht sich alles weiter in die Länge.
Im Februar 2025 berichtet die Familie, dass sie immer noch auf die offizielle Freigabe der Überreste wartet.
Die Staatsanwaltschaft muss zustimmen, Formulare müssen unterschrieben und Bescheinigungen ausgestellt werden.
Auf Social Media schreibt Ledessa von ihrem Frust.
Sie schreibt von Anrufen, die nicht beantwortet werden, und davon, dass sie nicht länger still sein will.
Im Sommer 2025 ist es dann endlich soweit.
Nach 4362 Tagen schreibt sie, darf die Familie Brandon nach Hause bringen.
Fast zwölf Jahre nach jener Nacht, in der er verschwunden ist.
Die Familie plant eine Gedenkfeier.
Ledessa schreibt, es sei nicht das Ende, das sie sich gewünscht hätten, aber immerhin ein Anfang für ihre Trauer.
Zu diesem Zeitpunkt steht eins offiziell fest, Brandon ist tot.
Seine Überreste lagen all die Jahre nur rund anderthalb Kilometer von seinem Truck entfernt in der Landschaft.
Was weiterhin nicht feststeht, ist alles andere.
Die Todesursache bleibt nämlich unklar.
Es gibt keine Waffe, keine klare äußere Verletzung, kein Szenario, das sich lückenlos belegen lässt.
Brandons Schlüssel, seine Geldbörse und sein Handy sind immer noch verschwunden.
Die Familie glaubt nicht, dass er freiwillig gegangen ist.
Sie glaubt auch nicht, dass er einfach nur in der Wüste gestorben ist.
Ledessa sagt im Podcast, dass sie versuchen möchte, bei den Beweisen zu bleiben.
Sie will nicht blind an ein Verbrechen glauben, hält sich aber alle Möglichkeiten offen.
Brandons Eltern versuchen, ihren Alltag weiterzuleben, auch wenn Feiertage und Geburtstage schwer sind.
Ledessa hat seit einigen Jahren einen neuen Partner, der sie und die Kinder unterstützt.
Die älteren Mädchen stehen im Leben, die Jungs gehen zur Schule und machen Sport.
Irgendwie geht es weiter.
Und trotzdem bleibt eine Lehre, die sich nicht schließen lässt.
Auf Facebook schreibt Ledessa heute viel über die damaligen Ermittlungen.
Für sie ist klar, dass die Behörden damals versagt haben.
Besonders Deputy Neil steht heute im Zentrum ihrer Kritik.
Sie schreibt, dass er ihr gegenüber später sagte, Brandon sei vermutlich einfach mit einer anderen Frau abgehauen.
Eine Haltung, die der Familie bis heute wie ein Schlag vorkommt.
Ledessa schreibt, dass sie Wege sucht, rechtlich gegen die Verantwortlichen vorzugehen.
Gegen den damaligen Sheriff und gegen den Deputy, dessen Einschätzung aus ihrer Sicht früh dazu beigetragen hat, dass der Fall viel zu schnell in eine Richtung gedrängt wurde.
Brandon sei weggelaufen.
Brandon wolle nicht gefunden werden.
Brandon habe niemandem etwas gesagt, weil er ein neues Leben beginnen wollte.
Sie glauben, dass dadurch entscheidende Stunden und Tage verloren gingen.
Brandon ist heute endlich zu Hause.
Die Familie kann trauern, aber Antworten haben sie immer noch nicht.
Was bleibt, ist eine einfache, aber schwierige Frage.
Was ist in dieser Nacht wirklich passiert?
Das ist eine sehr, sehr gute Frage.
Übrigens, für alle, die sich unsere Diskussion anhören, ich habe nachher nochmal eine, nennen wir es mal persönliche Frage an dich, Anne.
Also bleibt gerne dran, wenn ihr das hören wollt.
Hat aber jetzt konkret nichts mit dem Fall zu tun.
Wollte ich nur gerade schon mal antiesen, so gesehen.
Nichtsdestotrotz, zum Fall.
Also ich bin sehr auf der Seite der Familie irgendwie.
Ich glaube, das ist der Großteil der Leute, weil die Polizei damals aus meiner Sicht einfach krass überfordert gewesen ist mit der ganzen Situation.
Dass nachdem da jemand verschwunden ist, nur mit einem kleinen Team gesucht wurde.
Ich meine mit einem Helikopter, okay.
Aber das war auch aus meiner Sicht zu spät.
und dann auch nur mit einem kleinen Team, da, fand ich, wurden nicht die Maßnahmen getroffen, die nötig gewesen sind.
Wie siehst du das?
Ja, also so die Vorstellung, dass seine Überreste dann später nur so anderthalb Kilometer entfernt gefunden wurden, das ist ja nichts, das ist ja so eine kleine Strecke.
Das ist so krass, dass man, oder dass die Familie eben so lange im Unklaren war und ja gar nicht wusste, was passiert ist.
und dann liegen die sterblichen Überreste einfach so in der Umgebung.
Das ist unvorstellbar, das können wir uns gar nicht vorstellen.
Und dann fragt man sich ja auch, okay, wenn es schon diesen Suchtrupp gab und man mit einem Helikopter und so gesucht hat, wie kann es sein, dass der nicht gesehen wurde?
Aber klar, dieses Gelände ist ja wirklich super krass bewachsen mit Kakteen und wahrscheinlich hat man das von oben einfach nicht gesehen.
Und das ist einfach so tragisch.
Da frage ich mich auch, hätte man mit mehr Leuten gewachsen, In der Suche ihn dann doch gefunden?
Oder wäre er trotzdem nicht gefunden worden?
Das sind einfach so viele Fragezeichen, die ja nicht nur ich habe, sondern ja wahrscheinlich die Familie bis heute.
Weil ja bis heute auch immer noch nicht klar ist, was ist denn tatsächlich passiert?
Und das stelle ich mir auch so schlimm vor, dass man ganz lange einfach gar nicht weiß, Wo ist die Person?
Lebt die noch?
Können wir Hoffnung haben?
Können wir es nicht?
Und dann hat man Jahre später so den endgültigen Beweis, nein, die Person ist leider tot und trotzdem weiß man nicht, was passiert ist.
Also ich finde, das ist so ein Schlag auf den nächsten.
Weißt du, was ich meine?
Ja, auf jeden Fall.
Und ich finde noch mal kurz zurück zu der Frage, ob mehr Polizeikräfte da geholfen hätten, bin ich mir schon ziemlich sicher.
Also wenn ich mich mal so zurückerinnere an das, was ich früher immer gehört habe, wenn Suchtrupps von der Polizei aufgestellt worden sind, da sind die durch einen Wald, der ja auch dick, also wirklich sehr dicht bewaldet ist, der sehr dicht bewachsen ist, so ist die richtige Bezeichnung, der sehr dicht bewachsen ist.
Da haken die sich untereinander, das sind riesig lange Schlangen, und dann laufen die da durch, so, und checken alles aus.
Und trotzdem ist es dann immer noch schwer zu finden, wonach sie suchen.
Und du hast ja auch gerade schon gesagt, wir haben heute darüber gesprochen, auch dort, man stellt sich das ja eigentlich vor, wir haben es ja auch am Anfang gesagt, da ist eigentlich nichts, da ist eigentlich tote Hose, aber trotzdem ist es ja krass bewachsen und sehr dicht bewachsen.
Und deswegen denke ich, ja, auf jeden Fall hätten da mehr Leute geholfen.
Das ist aber halt dieses altbekannte Problem, muss man gleichzeitig natürlich auch wieder sagen.
Erstens, da wird einfach eine Polizei getroffen worden sein, die überfordert wurde von einer verschwundenen Person und zweitens, es ist halt dann auch immer so eine Ressourcenabwägung, wo steckt man seine Ressourcen rein, weil das wird ja nicht der einzige Fall gewesen sein.
Wir haben zwar auch darüber gesprochen, ey, das ist ein riesiges Gebiet, was die abdecken müssen, das heißt, da wird sehr wahrscheinlich viel passieren, die brauchen viel Zeit, um überhaupt erstmal da hinzukommen, aber gleichzeitig gab es ja auch Kommunikationsfehler, also dass Informationen, ich will nicht sagen, zurückgehalten wurden, aber ja, nicht an die wichtigen Stellen gekommen sind.
Ja, voll.
Nachdem wir so ganz viele Fakten jetzt zu diesem Fall gehört haben, habe ich mich gefragt, ob tatsächlich seine Drogenvergangenheit oder seinen Drogenrückfall damit zu tun hat, dass er diese mutmaßliche Paranoia bekommen hat, dass die irgendwie ausgelöst wurde, weil wir ja auch wissen, dass er von irgendwelchen Männern gesprochen hat, die ihn verfolgen, die es vielleicht tatsächlich gegeben hat, aber vielleicht ja auch eben nicht.
Dass ihn das dazu gebracht hat, in dieses Gelände zu rennen in seinen Shorts.
Und dass er sich versteckt hat vor irgendwelchen Leuten und so traurig und in Anführungsstrichen einfach das jetzt auch klingt, vielleicht auch einfach dort draußen im Nirgendwo unterkühlt und verdurstet ist und daran letztendlich gestorben ist.
Also das wäre halt eine Möglichkeit.
Die andere ist natürlich, dass es diese Männer wirklich gegeben hat, die ihn da verfolgt haben.
Aber seine Überreste sollen ja angeblich nicht darauf hingewiesen haben, dass er ermordet wurde.
Ja, was glaubst du?
Was hältst du hier für ein mögliches Szenario?
Boah, da könnte halt auch wieder alles möglich sein.
Da könnte wirklich alles möglich sein.
Es würde mich sehr interessieren, was ihr da draußen sagt.
Deswegen schreibt es uns gerne mal über Instagram oder TikTok oder wo auch immer.
Die Plattform eurer Wahl so gesehen.
Weil ich bin da ehrlich gesagt mit meinem Latein am Ende.
Man könnte da so viele Theorien draus spinnen, dass ich jetzt nicht sagen wollen würde, ja, das ist Theorie X auf jeden Fall.
Ich könnte mir das mit dem Paranoia sehr gut vorstellen, dass da wirklich Leute ihn verfolgt haben.
Irgendwie fehlen da aus meiner Sicht die Spuren.
Gleichzeitig könnte ich mir vorstellen, dass da draußen die Spuren auch einfach super schnell verwischt werden.
Besonders mit einer Polizei, die eh schon überfordert ist von der ganzen Situation, dass sie die dann halt nicht richtig finden können.
Also da würde mich einfach super interessieren, was so die Schwarmintelligenz von euch da draußen jetzt so gesehen sagen würde zu dem Fall.
Und ich habe ja noch am Anfang gesagt, dass ich eine persönliche Frage an dich habe.
Ja, stimmt.
Keine Angst.
Ist nichts Großes, ist nichts Großes.
Aber ihr müsst wissen, für euch, kleiner Blick hinter die Kulissen, Wir haben ja ein bisschen vorgearbeitet, damit wir über die Feiertage ein bisschen es auch ruhiger haben.
Das heißt, die Folge, die wir heute aufnehmen, ist tatsächlich die erste, die wir im neuen Jahr aufnehmen.
Das heißt, wir beide haben noch gar nicht jetzt in diesem neuen Jahr innerhalb des Podcasts gequatscht.
Und deswegen würde mich sehr interessieren...
Und wenn ja, welche Neujahrsvorsätze du hast?
Ui, ja.
Das ist ein krasser Break, oder?
Das ist eine persönliche Frage.
Ja, also ich mache das immer so, dass ich mir zum Ende des Jahres so meine Vorsätze oder Wünsche oder wie auch immer wir das jetzt nennen wollen, anschaue und dann halt so gucke, okay, was habe ich denn erreicht oder was konnte ich umsetzen?
Was ist mir in diesem Jahr immer noch wichtig und worauf liegt kein Fokus mehr?
Und ich kann ja mal so zwei Sachen sagen.
Also die Liste ist sehr lang.
Das werde ich dir jetzt aber nicht alles erzählen.
Aber so zwei Sachen kann ich gerne mal teilen.
Und zwar eine startet direkt heute, habe ich dir vorhin schon erzählt.
Ich starte heute nämlich mit einem Italienischkurs an der Volkshochschule.
So richtig Anfänger-Anfängerkurs.
Aber ich freue mich sehr drauf.
Und die andere Sache ist so ein bisschen, ja, so ein bisschen Wischi-Waschi-Schwammiger, nenne ich es jetzt mal.
Und zwar möchte ich in diesem Jahr einfach mehr Me-Time haben.
So letztes Jahr war bei mir super voll, also beruflich, aber auch privat.
Und so ich bin jemand, wenn man mich fragt, so ey, hast du darauf Bock?
Wollen wir zu dem Konzert?
Wollen wir das, dies, jenes?
Bin ich immer so, jo, auf jeden Fall, voll cool, machen wir.
Und es ist ja auch alles toll und macht auch alles Spaß.
Aber es war einfach alles ein bisschen viel in diesem Jahr, im letzten Jahr, im letzten.
In diesem nämlich hoffentlich nicht.
ich möchte einfach so ein bisschen mehr darauf achten, dass ich auch hin und wieder mal ein bisschen Zeit für mich habe und Mir nicht meine Freizeit und mein berufliches Leben so hart voll baller.
Dass ich am Ende des Jahres einfach sau erschöpft bin.
Darauf möchte ich so ein bisschen mehr Wert legen.
Wie ist es bei dir?
Jetzt musst du dir auch mindestens zwei Sachen erzählen.
Erzähle ich gleich, aber erstmal I love it.
Und genau, da haben wir auch letztes Jahr währenddessen immer mal so ein bisschen drüber gequatscht.
Immer so in den Vorgesprächen.
Ich finde, das ist auch nochmal ein ganz gutes Appell an euch da draußen.
Passt auf euch auf.
Und nochmal kurz zu dem Italienischen.
Vielleicht sehen wir das ja dann auch in den Weekly Recaps auf Instagram, oder?
No pressure, aber fände ich zumindest ganz interessant.
Die beiden Sachen, die ich mir vorgenommen habe, ganz interessant.
Normalerweise nehme ich mir eigentlich gar keine Sachen immer so großartig vor, aber dieses Jahr dachte ich mir, okay, mache ich es mal ein bisschen anders.
Ich bin auch selbst noch gespannt, wie sehr ich die miteinander, ob ich die wirklich so gut aufnehme.
Kombiniert bekomme, aber zum einen auf jeden Fall mehr mit meiner Family machen.
Immer richtig, immer gut.
Ja, auf jeden Fall, weil das habe ich auch letztes Jahr gemerkt, dass ich meine Eltern zum Beispiel auch einfach viel zu wenig das Jahr über gesehen habe und gleichzeitig und jetzt kommt nämlich der nächste Punkt, das Streamen.
Ich habe wirklich gemerkt, es macht richtig Bock, es macht richtig Bock, sich die Community da aufzubauen.
Es sind ja auch schon echt viele vom Podcast rübergekommen und da habe ich echt gemerkt, okay, Da werde ich auf jeden Fall noch mal mehr Arbeit reinstecken, mehr Zeit reinstecken.
Da habe ich richtig Bock.
Deswegen, wenn ihr auf jeden Fall noch Bock habt, da vorbeizuschauen, ich glaube, das müsste sogar in der Folgenbeschreibung drinstehen.
ThePatrick auf Twitch kommt gern vorbei.
Und das sind so die beiden Sachen.
Also auf jeden Fall mehr, oder besser gesagt, mehr Arbeit reinstecken bei Twitch und mit der Family, aber trotzdem auch mehr Zeit verbringen.
Da bin ich sehr gespannt, was dieses Jahr auf jeden Fall bringt.
Und ansonsten, was, glaube ich, noch für uns beide ein dritter Punkt ist, ist ja auch weiterhin noch.
Der Podcast, da haben wir auch die ein oder andere Sache noch neu geplant.
Da bin ich auch, da freue ich mich auch sehr, bin ich auch sehr gespannt.
Auf jeden Fall.
Ja, wenn ich sage, ich möchte beruflich ein bisschen weniger machen als letztes Jahr, dann umfasst das auf gar keinen Fall die schwarze Akte.
Das möchte ich hier auch noch mal an der Stelle sagen.
Und ja, ich würde sagen, damit schließen wir den Fall, die Folge, was auch immer, wir schließen das jetzt hier.
Und ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn ihr in die neue Staffel von Wild Crimes reinhört, folgt Patrick als ThePatrick bei Twitch und dann hören wir uns nächste Woche Dienstag wieder, überall wo es Podcasts gibt.
Wir sind eure Hosts Anne Luckmann und Patrick Strohbusch.
Redaktion Johanna Müsiger.
Schnitt Anne Luckmann.
Produktion Nadine Lenfer-Unterweger und Lea Backes.
Die schwarze Akte ist eine Produktion der Julep Studios.
Besonderer Dank geht an Falco Schulte.
