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#121 Cannabis & Depressionen V mit Pascal

Episode Transcript

Der 22 dezember unfassbar 22 Folgen am Stück kann es gar nicht glauben.

Herzlich Willkommen hier im Adventskalender zu einer Uhrzeit.

Na ja, wir haben 09

Na ja, wir haben 09:00 Uhr morgens Pascal.

Guten Morgen, ja.

Guten Morgen, wie ist das mit

09

09:00 Uhr?

Das ist für dich in Ordnung.

Katalin meint Es ist auch nicht deine Uhrzeit.

Ja, also ich habe im Hotel geschlafen.

Ich bin schon um 7 aufgestanden.

Vielen Dank für die Reise, dass du, die du auf sich genommen hast.

Sehr gerne, sehr, sehr gern sogar.

Nee, und ich bin um 7 aufgestanden, bin dann noch so ein bisschen durchs morgendliche Berlin gelaufen, habe mir noch einen Kaffee unterwegs geholt und das war dann eigentlich ganz gut, um mich noch mal mental so ein bisschen vorbereitet vorzubereiten.

Apropos Kaffee.

Dieser Adventskalender wird präsentiert von Angelique Feines.

Der läuft gerade hinten durch, hört man das ja, sollte man hören, alles nähere zu findet ihr in den Showdowns, gibt auch einen Rabattcode.

Am Verkauf von diesem Rabattcoup bin ich nicht beteiligt, denn der Kaffee liegt zu 100% in den Händen der Beuren und da soll auch das Geld hingehen, wenn ihr bestellt, so Pascal.

Wir reden heute über Cannabis.

Ganz richtig.

Gab es länger nicht eine ausschließlich Cannabis Folge, freue ich mich sehr drauf und wie dein Leben damit ablief.

Was ich schon weiß ist, dass dein Rockbutton 9 Jahre her ist.

Das stimmt ja.

Das heißt, das ist.

Mal auch ne interessante Perspektive, wenn das schon fast n Jahrzehnt her ist, wo es einem so schlecht ging, da hat sich doch bestimmt auch jetzt erst mal meta betrachtet, die Perspektive drauf verändert oder wie wie wie siehst du das?

Ja, also ich kann schon mal vorwegnehmen.

Also ich hatte vor 9 Jahren mein Rock Bottom, hatte dann auch ne halbjährige Abstinenz, also Rock Bottom auch mit geschlossener Psychiatrie.

Auch aufgrund von Suizidalität.

Das war so ein bisschen mit einer schweren depressive Phase, mit einhergehend und ja, dann zwischendurch wieder konsumiert, auch wenn auch ja, es gab Phasen, wo es noch wieder serienmäßig war, dann, das habe ich ja vorhin schon mal kurz gesagt, so die letzten 34 Jahre eigentlich nur noch so ein bis zweimal monatlich, aber dann halt richtig, würde ich, oder was heißt richtig ordentlich viel ohne Ende.

Und ja, vor anderthalb Jahren habe ich's dann den Absprung final geschafft, was mich sehr freut.

Und ja, ja, weiß jetzt nicht wie, wie sich die Perspektive Perspektive darauf verändert hat.

Ich wusste eigentlich schon lange, dass es ein Problem ist, aber habe diesen finalen Sprung eigentlich nie geschafft, genau.

Danke dafür für die kleine Einleitung.

Dann kurze Befindlichkeit.

Wie geht's dir?

Mir geht's gut, ich habe sehr, sehr gut geschlafen.

In dem Hotel fand es auch sehr schön herzukommen, aber habe jetzt so die letzte halbe Stunde schon gemerkt, dass ich sehr aufgeregt bin, habe auch gerade noch mal ein paar Atemübungen gemacht um so ein bisschen runterzufahren.

Ich bin ich.

Ich hatte ja hier am 20.

Weihnacht, also 20.

War bisher 20.

War hier mein Heiligabend, das heißt, gestern war der 21.

Genau und toll ist der 22.

Sehr guten Tag was ich sagen wollte warum ich noch mal gerechnet hab.

Also ich hatte gestern einen sehr traurigen Tag, das lag da, das lag ein bisschen an dem Zeitfenster was mir zur Verfügung stand, also kurz kurzes Szenario.

Am 20 kam mein Sohn um 13

Am 20 kam mein Sohn um 13:00 Uhr habe ich ja erzählt, ne, meine

Tochter kam um 16

Tochter kam um 16:00 Uhr und am nächsten Morgen um 09:00 Uhr wurde er schon wieder abgeholt, weil da eben die Reise losgeht, in deren Weihnachten meine Tochter ist dann auch um 12:00 Uhr gefahren, das heißt schon und das war ich so und da war ich so und da kam ich gestern so ein bisschen nicht, nicht ganz klar, mit mir war das überhaupt nicht, ich hatte das vorher gar nicht auf der Uhr.

Dass dass dass die nicht mal 24 Stunden hier sind, so weißt du sonst, das ist jetzt auch kein, kein kein meckern und auch kein Selbstmitleid, sondern das war so.

Ich bin irgendwie, irgendwie war ich total traurig, weil weil ich naja indirekt gemerkt habe, dass ich eben nicht in der Lage bin, also wie soll ich sagen, ich, ich bin ja auf dieser.

So eine Art Buße Tour muss man ja schon sagen für mein Leben.

Das ist auch meine Grundeinstellung, da Buße zu tun und auch demütig zu sein, aber wenn es darum geht, wie sind die Pläne, bin ich eigentlich nicht involviert in in wie sind die Pläne.

Weißt du also, ich krieg so, ich, also ich weiß nicht, ob es so ist, aber doch vielleicht schon.

Ich will jetzt auch jetzt nicht anprangern, sondern ich muss mir das ja auch, so sehe ich das selber, ich muss mir das ja auch verdienen, ja und und das habe ich ja auch und ich glaube nächstes Jahr möchte ich auch deutlich kommunizieren, dass ich auch mit den beiden ordentlich frühstücken möchte am nächsten Tag und vielleicht sind die sogar auch mal 2 Nächte hier Weihnachten so, weil nicht mal 24 Stunden, also weißt du dann.

Also ich war so ein bisschen in Lost mit der Situation danach, weil der Baum, den, den haben die geschmückt und aufgebaut und und irgendwie war es aber schon auch mit angezogener Handbremse, weil ich wusste dann, mir ist dann irgendwie nach dem Essen klar geworden am Abend, dass der Kleine morgen um 9 geholt wird und jetzt, dass der auch demnächst ins Bett muss, weil und dann muss er noch duschen und.

Weil er dann am sonst am nach dem nächsten Tag ja auch völlig einen blöden Tag hat.

Und das wird einem dann ja auch noch vor vielleicht vorbehalten.

Das wollte natürlich nicht, Kinder sind manchmal schlecht drauf, wenn die sehr wenig schlafen haben, das kann sehr anstrengend sein und deswegen war ich irgendwie gestern ich war, ich glaube ich habe die einfach unfassbar vermisst und hätte gewollt, dass wir noch länger da sind.

Das war wie das war.

Wie traurig, muss ich ehrlich sagen.

Das war zu kurz.

Ja, das kann ich verstehen.

Ich bin selber scheidungskind und ja, das ist manchmal echt schwierig, das alles zu organisieren für die Eltern.

Ich glaube bei dir ist halt noch mal besonders schwierig, weil halt nicht nur eine Familie dranhängt, sondern.

3.

Genau, und das ist, da sind die Abstimmungsarbeiten natürlich noch mal.

Ja klar, also mit mit 3 Kernfamilien zu hantieren, das nicht ohne.

Aber ich finde das eh schön.

Also dass deine Kinder auch zusammen Weihnachten feiern und ja, also bei uns ja, was immer ein bisschen, also das Verhältnis meiner Eltern ist bis heute echt schlecht, also die können nicht miteinander reden, die können nicht miteinander im Raum sein und da habe ich Respekt für jedes quasi getrenntes Paar, das das anders macht, weil ich das wirklich.

Super noch mal, ich wollte das nicht.

Es war keine, keine Beschwerde.

So Dinge passieren eben und.

Ich ja.

Bin ja froh, dass es klappt, aber ich war dann trotzdem hilflos.

Ja, das kann ich verstehen, aber ist ja alles auch ein Learning.

Und ja, ja, es ist ja der Anfang eines Weges, oder?

Absolut.

Aber das Ding ist doch mal an Weihnachten, warum ich auch in der einen Folge mal so ein Blues hatte.

Weihnachten stellt einen Halt auch vor so eine große emotionale Aufgabe.

Es muss jetzt ein schöner Abend sein.

Das stimmt.

Es muss gemütlich sein, es muss kuschelig sein.

Wir müssen lachen.

Das Essen muss mega schmecken, also es ist halt auch, man hat ja auch so einen Selbstanspruch, der wahrscheinlich aber generiert ist durch Filme und und Werbung durchaus beeinflusst.

Auf jeden Fall also bei mir wahrscheinlich sehr stark und das setzt einen unter Druck unter Druck und ich hab gestern richtig viel geweint, muss ich echt sagen, wollte ich nochmal auch teilen, das heißt das traurig sein auch die Dinge klar aussprechen, ich war richtig.

Also Julia muss mich ganz schön trösten.

Aber schön ja, dass du jemanden hast, der da zur Seite steht.

Danke.

Ja, das Glaube, das war das und du bist, passt.

Lieber Pascal, Du bist der letzte Gast im Adventskalender, das heißt die nächsten 2 Tage habt ihr mich alleine, weil ich fahre ja auch heute noch im Zug zu Julias Eltern nehmen das Mikrofon mit.

Und melde mich dann am 22 2324 von unterwegs.

Dann darf ich mich, glaube ich, schon mal im Namen aller regelmäßigen Zuhörer bei dir bedanken, dass du die Aufgabe auf dich genommen.

Hast hast du den Kalender gehört?

Ich habe alle Folgen gehört, bis auf die gestrige, weil ich war gestern noch im Zug unterwegs, da gab es dann auch noch ein Problem mit Airbnb und dann musste ich irgendwie, weil mein Host nicht da war.

Dann musste ich ihn noch spontan umbuchen und so einen Spaß und dann habe ich sie irgendwie vercheckt anzuhören.

Aber das werde ich auf dem Weg zurück heute machen.

Genau darf.

Ich mal eine Frage stellen wie wie ist es eigentlich?

Also ich muss wirklich sagen, das war ein unfassbarer Ritt und ich muss auch sagen, die letzten Tage war es auch nicht mehr ohne, also es hat hat man das, zum einen hat man das gespürt, zweite Frage, wie ist es eigentlich als Zuhörer generell so ein so ein tägliches Spezialprodukt, wie war das?

Also erstens, ich finde schon, dass man auch gemerkt hat, dass du an manchen Tagen einfach ein bisschen angestrengter warst.

Also das hat man schon gehört, aber es ist, ich meine, das ist auch ein Format oder in einem Format passiert, wie du es noch nicht gewohnt bist.

Aber ja, ich fand es, ich fand es echt cool.

Also ich habe es meistens, ich war immer so 20 Minuten, halbe Stunde in die Arbeit, habe das dann auf dem hinweg meistens schon angemacht auf dem Rückweg dann weiter gehört und dann kurz bevor ich ins Bett bin fertig gehört.

Und ich habe mich eigentlich immer gefreut.

Man weiß ja auch nicht, was kommt.

Auch die Folgen, wo du alleine bist, finde ich häufig echt cool.

Also es ist wirklich, ja ich fand es, ich fand es eine echt coole Sache.

Dankeschön wird wahrscheinlich Tradition werden hier, dann nimm uns doch mal mit Pascal.

Jetzt gehen wir in dein Leben rein und du kennst die erste Frage.

Die kenne ich ja.

Über die habe ich mir auch viele Gedanken gemacht.

Ich weiß jetzt seit knapp 2 Monaten, dass ich heute hier sein werde, ich habe echt viele Bilder im Kopf, die ich aber nicht so richtig einordnen kann zeittechnisch, aber ich glaube mit die erste wird es auf jeden Fall sein.

Meine erste Erinnerung, da sind meine Großeltern weggefahren, also meine Oma und meine Opa.

Ja, die waren sehr präsent in meinem Leben, obwohl die in Essen gewohnt haben.

Ich bin ein bisschen südlich von München aufgewachsen und da gab es eine sehr, sehr tiefe Bindung und da weiß ich noch einmal, wie ich und meine ältere Schwester am Zaun stehen und die verabschieden und einfach wirklich nur Rotz und Wasser weinen, weil es einfach ja einfach so schade war, dass die wieder weggefahren sind.

Sag doch mal, wo sind die hingefahren?

Nach Essen?

Ach so, genau also die sind quasi nach Hause gefahren, wieder ja, obwohl da 700 Kilometer dazwischen sind, haben wir die eigentlich wöchentlich gesehen und da war wirklich super inniges Verhältnis, aber es war halt einfach, wenn die Gefahren sind, das war immer das Schlimmste, so als Kind, das war einfach nicht schön.

Ja, dank fürs Heim.

Dann nimm uns doch mal mit in dein Familienkonstrukt ne, du auch du.

Auch diese anschließende Frage kennst du wie, wie stehen deine Eltern zueinander in deren Beziehung, vor deiner Perspektive?

Wie war so deine deine Situation, hast du Geschwister, Großstadt, Kleinstadt, wie wurde sich gestritten, wie wurde kompliziert?

Ist denn das System Pascals Familie?

Also ich bin groß geworden, bisschen südlich von München, in einem, ja Kleinstadt, so ungefähr, wenn man mit dem Auto reinfährt, so 40 Minuten bis München in einem Einfamilienhaus mit meinem Vater, mit meiner Mutter und meiner anderthalb Jahre älteren Schwester bei uns daheim, ja, war es sehr früh sehr stressig für mich, weil meine Eltern sehr viel gestritten haben.

Auch mit Gewaltakten zwischen den beiden, und das habe ich als Kind schon echt.

Sag mal welchem Alter, dass du das wahrgenommen hast.

Also ich kann dir nicht genau sagen ab welchem Alter, aber es war eigentlich immer präsent.

Also meine Eltern, es gibt.

Keine Zeit und dann, wo das nicht so war.

Nee, also es gab gab Phasen, wo es mal besser war.

Also mein Vater ist auch ausgezogen am 0101 2003, da war ich 7 Jahre alt und davor waren halt.

Die sind alle so jung, ja.

2003 mein Gott, da war ich schon 21 fuck.

Ja, und also ich weiß noch genau, ich bin, wenn wir abends hingelegt wurden, wir haben dann immer noch irgendwie als Familie zusammen gebetet, jeder musste kurz oder hat gesagt, was er am schönsten am Tag fand und.

Das finde ich ganz.

Schön, das war sehr schön, aber ich bin dann wir hatten so ne Treppe die nach oben führte.

Ich hab sie gerade genau vor meinem inneren Auge.

Ich habe mich dann da immer auf die Treppe gesetzt, weil man konnte Runterschauen und mitbekommen, was halt passiert, ohne dass man von unten gesehen werden konnte.

Und da saß ich also, da war ich 56 Jahre alt, saß ich wirklich gefühlt stundenlang, hab geschaut, ob was passiert, warum.

Saß du da?

Warum bist du rausgegangen?

Warum hast du dich über die Decke oder hast dich anderweitig ab, warum wolltest du das auch mitbekommen?

Weil ich im schlimmsten Fall da sein wollte.

Also es gab auch.

Gibt auch oder eine Situation, an die ich mich erinnere.

Ich hatte so n so n Plastikschwert nicht so diese komischen, die so abknicken, sondern so n massives Plastikschwert, mit dem bin ich mal zwischen meine Eltern und hab auf meinen Vater eingehauen, dass der halt von meiner Mutter auch ablässt.

Also es war wirklich einfach um zu schauen was passiert, ich bin dann runter, hab versucht zu beschwichtigen oder sowas was mal geklappt hat, mal auch nicht, manchmal saß ich da auch einfach und es ist nichts passiert, damit ich irgendwann ins Bett gegangen.

Aber das war also, das sind somit die ersten.

Ja, also so mal so bis Mitte zweite Klasse war das so mein Lebensalltag genau.

Boah, das ist ganz schön heftiger, sagt man.

Starker Tobak.

Wie immer kann ich mich hier ganz gut mitfühlen bei sowas, ich habe auch viele viele Streitigkeiten aus meinem Zimmer oben mitgehört.

Darf ich kurz fragen, wie da Dynamik war?

Im Streit war es immer eher, dass einer Part dominant ist und der andere devot oder hat sich das war das dynamischer.

Ich würde behaupten, dass das dynamischer.

Ich kann mich wirklich an einzelne Streitsachen ganz, ganz schlecht erinnern.

Es ging um die die Verteilung, weißt du und die wie wie die Energien gewandelt sind.

Also ich würde behaupten, haben sich beide nicht viel genommen, aber halt jeder auf eine andere Art.

Also meine meine Mutter kann schon auch wahnsinnig.

Wahnsinnig gut provozieren, das Tat da auch, also war Teil dessen, was auch wichtig dabei ist.

Also mein Vater ist Alkoholiker, auch ich glaube, das hatte natürlich auch, also das ist nicht Ursprung aller Probleme, aber war es hat.

Nicht geholfen.

Nee, es hat natürlich nicht geholfen und wie es halt so häufig ist, genau.

Bei uns war es oft so bei mir, dass es eben in eine Richtung ging.

Und es war also, ich erinnere auch ganz viel, also was mich für das kannst du gleich noch mal sagen, auch wie es für dich war, als Kind für mich war als Kind das Gebrülle, das schreien also eine Katastrophe da die diese lautstarken Bekundungen, was dann auch gesagt wurde, das ist, das ist teilweise noch in meinem Kopf und.

Das, und da ich ja auch selber wusste, wie es ist das Target zu sein, also das Ziel habe ich in dem Moment immer sehr, sehr mit meiner Mutter natürlich auch mitgelitten.

Auf der anderen Seite muss ich war es ja auch eben nicht so, dass sie mich beschützt hat in Situationen, denen ich das Ziel war, muss ich leider so sagen, also in ihrem Rahmen würde ich sagen, aber das der hat nicht gereicht, der der.

Der Rahmen da mal kurz was zu sagen jetzt lassen brauch mal oder so das von daher war ich auch einfach nur froh und im Moment, dass ich jetzt nicht dran bin so das muss ich auch ehrlich sagen.

Also ich kenne das Gefühl ja zumindest zum Glück bin ich es nicht, den hab ich heute mal ja erzählt.

Ja, das war bei uns, also meine Schwester und ich waren nicht das Ziel.

Also das war wirklich der Streit zwischen den Erwachsenen, wo ich dann halt im.

Manchmal dazwischen gegangen bin einfach, wenn es zu krass wurde.

Also ich kann auch wie gesagt, ich kann mich nicht so in in Einzel, ich hab so einzelne Bilder im Kopf so einzelne Szenen, an die kann ich mich wahnsinnig gut erinnern, aber ich denke mal, dass das also da hab ich so viel irgendwo in mir verpackt.

Sag mal, wie traurig dich das gemacht hat.

Unheimlich traurig.

Also ich hab jetzt auch bis vor kurzem jetzt über n Jahr ne tiefenpsychologische Therapie gemacht und.

Ja, also da musste ich auch erst mal lernen, das wirklich anzuerkennen.

Also ich hab dann ich weiß noch, also dieses Bild wie ich da und auf der Treppe sitze.

Krass.

Krass.

Ich, also ich, ich, ich seh das sehr dreidimensional.

Ohne das Schwert, das Schwert hab ich irgendwann dann mal dazu geholt, weil es dann halt zu krass wurde.

Aber also ich hab mich dann mal quasi in der Therapie mental als Erwachsener eben ein inneres Kind, das da sitzt gesessen und hab den umarmt und das also da sind solche Emotionen hochgekommen, das ist echt, ja, also.

Das ist wirklich krass, welche welche Narben und Verletzungen oder Spuren das so ganz tief in der Seele hinterlässt.

Ja, und das ist ja nicht mal was, was einem direkt passiert ist, sondern man hat nur was gehört.

Ja, ich würde schon sagen, dass es einem direkt passiert ist, weil man war.

Also ich war direkt involviert, meine Schwester war war immer im Zimmer, hat sich da nicht eingemischt, da habe ich sie ganz ganz, ganz, ganz lange für verflucht.

Warum ich als kleiner Bruder das machen musste?

Aber das hab ich auch in der Therapie gemerkt.

Das war halt mein Weg, damit umzugehen, zu schauen, dass das nicht komplett überkocht und ihr Weg war halt, dass sie geschaut hat, dass sie sowas nicht mitbekommt, was auch vollkommen legitim ist und ich mein, das sollte niemals die Rolle eines Kindes sein, da irgendwie einzugreifen, ja.

Ich hab noch ne Frage nach dem zu dem Dazwischengehen.

Tschuldigung, in meiner Version dieser Variante.

Gibt es dies nicht, gibt es diese Möglichkeit nicht, denn ich wurde ja auch geschlagen und das war eine Übermächtigkeit und es gab quasi in meinem Kopf, wenn ich dazu gehe, dann kriege ich genauso in die Fresse.

Also was ich sagen will ist Kurzversion, mein Vater hält nicht davon ab, wenn jemand dazwischen geht und schon gar nicht ich als Kind.

Ich glaube also, ich kann mich nicht dran erinnern, wie mein Vater darauf reagiert hat.

Ehrlicherweise, ich glaube, dass es schon auch wirklich gedauert hat, dass er das gecheckt hat.

Es gab auch, ja, er ist jetzt 23 Jahre her, dann glaube ich am ersten Weihnachtsfeiertag oder Heiligabend gab es auch mal eine Szene, wo dann meine Mutter, meine Schwester und ich uns ins Schlafzimmer der Eltern eingesperrt haben, und er hat da wirklich, also ich.

Wir saßen da alle oder ich bleib bei mir.

Entschuldige, ich saß da und hatte wirklich Angst.

Also mein Vater hat versucht, die Tür einzuschlagen aus meiner Erinnerung, also er hat auf jeden Fall extremst.

Klassische Filmszenen.

Genau.

Es gab an dieser Zeit, das war wirklich kurz bevor er dann auch ausgezogen ist.

Es gab Situationen, wo dann noch die Polizei daheim war, wo wir bei den Nachbarn, die im Urlaub waren, wo wir den Schlüssel hatten, da untergekommen sind und so, also da ist wirklich.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir das Ziel waren, aber wir waren.

Ich würde überhaupt, wir waren Kollateralschaden, der in Kauf genommen wurde.

Ich glaube, so kann man es vielleicht am ehesten formulieren, ja.

Das heißt, ihr wurdet nie geschlagen?

Wir.

Wurden schon so dieses klassische Schlag auf den Hintern oder so, aber nicht sehr häufig.

Wenn dann nur, wenn wir in Anführungszeichen was richtig schlimmes gemacht haben.

Das ist etwas.

Trotzdem, wie war das für dich?

Das war unglaublich unfair, also finde ich, finde ich absolut scheiße.

Also ich habe jetzt auch eine Tochter bekommen im April und also ich mein Ziel ist es nicht mal meine Stimme wirklich, wirklich zu erheben, also dass man, dass man eine Strengheit hat, alles gut, man hat einen Erziehungsauftrag, aber also ich habe das Gefühl bei uns wurde auch viel zu viel geschrien im auch in den späteren Jahren dann.

Da sagst du was, da kommen mir fast die Tränen.

Weil ich habe genau den gleichen Gedanken gehabt, weil ich auch so angeschrien wurde.

Genau das und wenn du meine Kinder fragst, da bin ich echt stolz drauf und nur ich bin jetzt nicht und ganz wichtig bei Erziehung ist, das müsst ihr alle selber entscheiden absolut ich sage hier nicht was um zu sagen das ist toll, probiert das aus ich teile nur das ist alles aber ich wenn du meine Kinder fragst und ich habe sie mal gefragt letztens.

Weil es hat irgendwie der Kontext hat Sinn ergeben dazu, und die kennen beide nicht, dass ich sie anbrülle, da bin ich sehr stolz drauf.

Ja, das kannst du auch wirklich sagen.

Ich kann.

Das nicht und und wir hatten Konflikte, wir haben Konflikte natürlich, und ich bin dann halt so ey, ey, ich bitte, ich brauch das jetzt von dir, du musst es machen.

Sorry, es tut mir leid, aber das ist jetzt so.

So bin ich dann also auch ehrlich, so wie ich auch mit Erwachsenen reden würde, also weißt du wie ich meine, prinzipiell ich, ich kann die nicht anbrüllen, das geht nicht, das wird auch nicht passieren ja das.

Finde ich sehr gut, aber wie du schon richtig sagst, da muss jeder seinen Weg.

Finden auf jeden Fall, aber warum sollte man Kinder anbrüllen?

Ich hol mal den Kaffee, du kannst, du musst dazu irgendwas erzählen.

Ja, sehr gerne.

Reden kann ich ganz gut, wird mir häufig nachgesagt.

Also Hagen steht hier gerade auf, läuft am schön dekorierten Weihnachtsbaum vorbei.

Ach so, du kannst dir wieder tasten.

Aussuchen.

Ich habe hier.

Cruise von Galaxy.

Oh ja, mit so Superhelden bin ich gar nicht vertraut.

Ja, dann darf.

Ich die Beatles, so der Hagen, hat so einen wunderschönen The Office Pulli an hast du hast du irgendwas von The Office?

Better Call.

Saul Oh better Call Saul nehme ich auch gerne hier.

Ja, Hagen hat mich heute morgen hier in einem damda mifflent Paper Company Incorporated Shirt empfangen, was ich sehr schön finde.

Ich bin riesen the Office fan, ich habe das tatsächlich sehr spät entdeckt, aber ich auch, ich habe es inzwischen glaube ich 12 mal durchgeschaut, immer wenn ich nicht weiß was ich schauen soll, dann läuft das so ein bisschen im Hintergrund.

Bei mir magst du auch Stromberg.

Ja, aber ich finde die Office schöner, weil es holesom ist irgendwie.

Ich finde Stromberg ist.

Ist halt schon irgendwie ein fieser Charakter.

Ja, er hat ein bisschen Menschlichkeit hinten raus und in den neuen Kinofilmen.

Insbesondere brauchst du Zucker.

Nee, okay.

Danke.

Ich brauch, glaube ich Zucker muss leider mal wir grüßen angeliques feines.

Ja, vielen Dank.

Ich nehme hier gleich mal eine Geruchsprobe.

Ich weiß gar nicht, ich muss noch mal einmal kurz den Zucker suchen.

Jetzt habe ich aus Versehen am Mikro gerochen.

Das riecht auch sehr gut.

Ja, ein sehr feiner Kaffee, tolles Aroma, ich bin mal gespannt, ob er auch so schmeckt wie er riecht, weil dann ist er auf jeden Fall sehr gut, aber da warte ich noch auf den Hagen, für der stößt ja auch gerne an, wie wir alle in den letzten Folgen gelernt haben.

So, ja, Maik ist Gott ist wirklich ein.

Ganz krasser character, den man also das ganze Office auch natürlich der Hauptkrass das Besondere ne mit Pam und Pam, dann der befindest Pam.

Ja, wer ist dein Lieblingscharakter, wenn du einen hast?

Ich bin schon noch großer dright Fan, natürlich ja auch vor allen Dingen, wenn er mal wieder irgendwie so weiß auch nicht.

Also es ich, der ist ja super Smart.

Trotzdem ist er immer dieses Assistant to the Assistant to the Regional Manager, das ist ihm immer so wichtig, da die Nummer 2 zu sein oder seine ehrenamtlichen Berufe da als Hilfssheriff und so, das aber auch dieses dieses Lieben von strengen Regeln.

Also als er dann da selber einmal.

Fand ich n bisschen fand ich interessant, der ist ja selber mal kurz, dann eben der Boss und dann ist er super streng und rigide.

Hätte ich fast hätte ich fast gedacht, dass er das irgendwie anders regelt, aber ja ist.

Ganz am Ende Spoilala macht das ja dann auch.

Aber ja, also ich bin auch großer Dwight Fan, hat n gutes Herz, ist n bisschen weltfremd, bisschen verpeilt ist irgendwie also meiner Meinung nach so der der.

Der hat einfach die die natürlichste Lustigkeit oder den natürlichsten Humor oder die humorvollste Rolle irgendwie.

Jim ging mir irgendwann tierisch.

So gesagt muss ich sagen, ja, also schon, aber das ist ja auch das tolle, dass man mit den Charactern so auch, also ne, dass man kann ja nicht jeden toll finden, manche findet man so Ach also Jim ist ich mag Jim schon auch sehr, ist aber irgendwann.

Also Ach come it's dude.

Ja, ja, gerade zum Ende hin, wo er dann irgendwie seinen zweiten Job hat und das mit Pam, wo man eigentlich weiß, die gehören zusammen und dann leben die sich mal so kurz auseinander.

Das ist irgendwie, das haben sie dann auch gut gut wieder hinbekommen, aber ja, das hätte nicht sein müssen.

So dann zurück zu dir.

Die Frage ist jetzt die ich habe, hat sich dann die Grundsituation.

Natürlich hätte sich verändert, als dann die Trennung kam, aber bezogen, was hat das mit dir gemacht und deiner Ganzen, auch mit der Angst und der Traurigkeit vielleicht?

Also wir sind ein halbes Jahr nachdem mein Vater ausgezogen ist, aus dem Haus ausgezogen.

Das wurde dann verkauft.

Also es hat beiden, also meinen Eltern, gemeinschaftlich gehört, wir sind dann auch gleich mit meinem Stiefvater zusammengezogen, so schnell, ja.

Was mir aber sehr, sehr gut getan hat.

Also ist auch bis heute in meinem Leben.

Später kamen dann noch 2 Brüder dazu, die eben von ihm sind, gleiche Mama, ach ja, genau, die sind jetzt 15 und.

17.

Und das sind auch deine Brüder, oder?

Also das Wort Heilbruder gibt es da auch nicht.

Boah, da gab es eine ganz lustige Situation, da war der eine, Glaube ich so 5 oder 6, da war der sauer auf mich und da hat er gesagt, Pascal, du weißt schon, dass wir eigentlich nur Halbbrüder sind und das hat mich, da war ich also, das hat mich richtig getroffen, ja, also in meinen, in meinen Augen sind das meine Brüder, wir sind auch lange, haben wir zusammengewohnt, ich meine, das ist ein großer Altersunterschied.

Aber in meinen Augen sind das meine Brüder, ja.

Genau, ja, so so sehen das ja meine Kinder auch.

Das ist toll, wenn man das so hinbekommen hat, finde ich.

Absolut ja, wenn.

Die Kinder das auch so fühlen.

Ja, absolut genau.

Nee und also mir hat das sehr gut getan.

Mein Stiefvater ist ein sehr, sehr ruhiger Typ, trinkt überhaupt nicht, also das war schon auch ein Thema, einfach als Kind noch unterbewusst.

Das kam dann erst so im Jugendlichenalter.

Dass ich gemerkt habe, mein Vater hat wirklich problematischen Alkoholkonsum auch bis heute und vor allem der Andreas Entschuldige, jetzt hab ich den Namen gesagt, aber ich glaub, es ist Feind für ihn, der ist halt also mein.

Vater auch ein Vorname also.

Ja genau, mein Vater ist überhaupt nicht körperlich, liebe geschenkend, also so kuscheln und ich brauch das schon, also auch bis heute riesen kuscheltyp.

Und.

Kann ich dir sagen, da hast du wie alt ist dein Kind jetzt?

8 Monate ja.

Da da kommt jemand, der möchte ganz viel kuscheln.

Das merke ich.

Und.

Das machst du ja jetzt schon mit dem.

Absolut ja.

Aber die, die fordern das auch später ein.

Das ist sehr schön.

Und also mit meinem Stiefvater war es dann auch so nach dem Frühstück, dass ich eigentlich immer auf seinen Schoß gegangen bin und dann mit ihm gekuschelt habe und.

Es gab auch mal ein paar Jahre, da haben wir ein 23 Jahre zusammengewohnt, da ist er mit meiner Mutter über Weihnachten weggeflogen für 3 Wochen und da habe ich dann immer gesagt, dass ich jetzt jeden morgen länger mit ihm kuscheln muss, um meinen Kuschelakku aufzuladen, weil mir klar war, okay, da ist jetzt 3 Wochen ja echt 3 Wochen flaute quasi.

Das muss ja deine Mutter richtig glücklich gemacht haben.

Ich glaube schon, ja, also.

Ich gehe schwer davon aus, ja.

Sag doch mal, damit ich das genau checke, wie etwas zum Zeitpunkt der Trennung.

Zum Zeitpunkt der Trennung, weil ich 7 bin, dann ein paar Monate später 8 geworden.

Naja, genau.

Ja, ist schön, dass du dann noch so lange auch noch weiterhin, dann so so viel gekuschelt hast.

Absolut absolut.

Nee.

Also ich bin habe dann auch Schule gewechselt im Zuge des Umzugs von der zweiten auf die dritten Klasse.

Eben andere Schule, da war es ganz cool.

Wir sind in so eine Doppelhaushälfte gezogen und in die andere Seite ist eine ein Mädel gezogen, in meinem Alter, die auch neu an der Schule war, wir waren auch in der gleichen Klasse dann, das hat irgendwie dann auch geholfen, dass man da zusammen rein startet, mit der habe ich dann auch viel gemacht, bis ich dann in der fünften Klasse aufs Gymnasium gegangen ist, hier auf die Realschule.

Und ja, das war eigentlich also, als wir da gewohnt haben, das war echt eine richtig, richtig schöne Zeit, ich.

Habe natürlich jetzt noch eine Frage sehr gern und zwar 8.

Dann weißt du ja, zum Zeitpunkt hat sich irgendwie.

Wie warst du in der Schule, in der Grundschule und ich könnte mir vorstellen, dass der der Switch in der Familienstruktur, also.

Frage Ich hat das auch deine dein Verhalten, dein soziales Verhalten in der Schule verändert oder beeinflusst?

Das kann ich ehrlicherweise gar nicht so sagen.

Also ich kann mich an die an so meine Kindheit echt.

Schlecht erinnern.

Ich glaube, das ist auch also meine persönliche Theorie, so ein bisschen Folge der Erlebnisse, die man als Kind macht.

Das haben schon einige hier berichtet.

Also ich, ich merke das bei meiner Frau.

Meine Frau ist in einem super wohlbehüteten Haushalt aufgewachsen.

Die weiß ja alles, die hat.

So krasses Detailwissen über ihre Kindheit, das ist so.

Also es ist wirklich richtig schön, und wenn ich das mit mir vergleiche oder auch mit anderen Scheidungskindern oder Kinder, die halt ja in vielleicht nicht so geordneten Verhältnissen.

Aufgewachsen sind oder wo es viel Streit gab, da hab ich aus meiner Erfahrung das Gefühl, dass die tendenziell sich weniger an sowas erinnern können.

Tatsächlich.

Ich kann da kurz, ich glaube, ich hab ja immer eigentlich relativ viel noch, also ich würde nicht sagen, ich kann mich schlecht erinnern, auf der anderen, auf der anderen Seite sind es auch im Grunde nur so 20 Situationen, an die ich mich oder war 30 ja die, die ich auch immer wieder erzähle.

Und halt so ein generelles Gefühl vom Alltag.

Aber da weiß ich schon noch ziemlich genau, wie dieses, wie die, wie ich mich da gefühlt habe und wie die anderen sich vermeintlich gefühlt haben im Haus.

Aber ist schon interessante Sache, die du da sagst, ne?

Also weil ich habe ja diese Situation, aber das sind irgendwie aber auch nur diese Situation ne oder ansonsten ist es eher ein Konglomerat.

Ja, also ich habe auch so einzelne Situationen, die sehr abgekapselt sind.

Also ich kann dir nicht sagen, was davor oder danach passiert ist, aber ich.

Über diese einzelnen Situation, die habe ich so ganz, ganz in voller Detailschärfe vor meinem inneren Auge.

Ja und also ich meine, wenn ich mich richtig erinnere, hat meine Psychologin mir halt auch gesagt, das ist sehr typisch für traumatische Erfahrungen, dass die quasi sehr abgekapselt vom Rest sind, was auch?

Wenn ich drüber nachdenke, muss ich dir da wirklich viel Recht geben.

Ja, weil.

Ich weiß gar nicht, wie der Speicherplatzverbrauch da ist, weil man hat ja diese Situation so stark in Erinnerung, mit allem, was da drumhängt, dass dann wahrscheinlich die die restlichen Tage drumherum im Buffer verschwunden sind.

Ja, kann gut sein, ja nee, aber also grundsätzlich würde ich behaupten, weil ich also in der Schule, ich habe nie Probleme gehabt in der Schule, ich bin 1, dieser.

Ja, 1 dieser Kinder gewesen, die nichts machen mussten.

Das ist ihnen zugeflogen, bin ich sehr, sehr dankbar.

Für das war die Podcast Aufnahme für heute vielen Lieben dank Pascal, schön, dass du da warst.

Ich habe euch, ich habe euch sehr beneidet, halt.

Ja, ich habe das so.

Beneidet deswegen gerade diese Reaktion?

Ich kannte auch Leute mit der einigen war ich auch befreundet und ich war immer so, boah, ich habe ja, ich hatte besser gespürt, der hat das ernst gemeint, er musste nichts machen, ich.

Hatte kein Blatt dabei.

Weißt du hat sich noch was geborgen und dann eine 1 geschrieben, so zu spät gekommen, eher gegangen und das war natürlich saucool.

Auf der einen Seite, auf der anderen Seite, da stelle ich jetzt mal kurz, aber führt ihr das ja auch zu einem?

Also dieser Punkt hat dir dann ja keinen Stress bereitet.

Nee, absolut nicht.

Also ich war, ich war jetzt nicht so einer, ich war, ich war immer sehr gerne in der Schule, ich war immer pünktlich.

Ich habe auch, also auch glaube ich mal 2 Jahre in Folge keinen Fehltag gehabt, und zwar immer meine Taktik, dass ich halt schaue, dass ich in der Schule aufmerksam bin.

Ich bin ein auditiver Typ, also wenn man mir also drum auch Podcasts, drum höre ich auch dich so gerne, wenn man mir was erzählt, dann speichere ich das einfach super schnell ab, wenn ich wenn ich mir Dinge aus Texten erarbeiten muss, ganz andere Nummern und deswegen.

Du konntest prinzipiell bis zu.

Gilt es auch für die für die weiterführende Schule?

Ja.

Okay bis zum Abschluss.

Bis zum Abschluss.

Welcher ist das?

Abitur bei mir.

Note 2,3.

Das ist doch ein richtig gutes so, da kann man, da kann keiner was machen, ne mit 23 absolut nicht, ne also sowieso nicht, aber ich meine das ist doch 23 ist doch.

Ich bin ich bin voll zufrieden.

Locker durchgesegelt, würde ich sagen.

Ja, ich bin tatsächlich tatsächlich noch in die Nachprüfung gegangen.

Glückwunsch, aber auch nur freiwillig.

Ich war nämlich bei 24 und mir hat Original ein Punkt auf 23 gefehlt und meine Schwester hatte 23 und ich hatte mal großspurig in der glaube ich 11 angekündigt, ich mache ein einser Abi, da habe ich dann aber ganz schnell die Ambition verloren, weil da habe ich gemerkt, da müsste ich in den Fächern, die mich nicht interessieren, wo mir das eben nicht so zufliegt, da müsste ich was machen, das habe ich dann nicht gemacht, da war ich dann immer so, ja eine 3 oder so, und die Fächer, die mich interessiert haben, war ich so.

Ohne Probleme.

Einsatz zweier Bereiche.

Man muss aber wirklich sagen, dass er hinten raus auf dem auf dem Gymnasium und auch generell wahrscheinlich in allen Schulen hinten raus da noch mal ordentlich Druck auf dem Kessel ist.

Auch was das Material angeht.

Ich erinnere mich wirklich an also um den Punkt noch mal kurz zu Ende zu erzählen, ich finde das, ich finde, das hat das so beneidet mit dem denn, denn ich musste mich so anstrengen, ich musste so viel Zeit investieren.

Privat zu Hause, um am nächsten Tag bei dir ne 4 zu schreiben, weißt du so so um überhaupt zu bestehen so nicht in allen Fächern ne klar also deutsch, Geschichte, politische Bildung, Kunst ging relativ easy, aber aber auch nur weil man dann so labern konnte.

Die berühmten Lavafächer sagt man also haben wir früher das auch genannt.

Ich auch.

Aber.

Ich hab das sehr, sehr beneidet und ich sagen will ist hinten raus gibt es ja auch Fächer wo du wo ist.

Also Mathe, Physik ist ja hinten super kompliziert oder hast du das so nicht wahrgenommen?

Also war es geil.

Bei mir war es genau andersrum, ich hab die Laberfächer immer nicht gemocht, weil für mich, also ist auch bis heute ne These die ich vertrete.

Ich finde zum Beispiel Deutsch Aufsätze sollte man nicht mit Noten bewerten, weil das kommt einfach, das ist so subjektiv.

Bei bei Mathe zum Beispiel oder Physik.

Wenn ich eine rechnerische Aufgabe habe.

Da kommt ein Ergebnis raus, und das entweder.

Was man interpretieren muss oder eine Erörterung, da kann man ja schon sagen.

Also man kann eine Richtung geben, aber ich finde es.

Ich finde, es ist ein bisschen schwieriger als in den naturwissenschaftlichen Fächern und bei mir waren, also ich war immer stark in den naturwissenschaftlichen Fächern, auch gerade Mathe ist etwas, was mir bis heute echt Spaß macht, aber da ist halt jeder irgendwie der Kragen schaut mich gerade ganz kritisch an.

Mathe.

Mathe, Alter, ich bin gestorben in Mathe.

Ich glaube, ich habe in in 12 und 13 da irgendwie einen Punkt geschrieben oder nur wenn wenn nicht sogar 0.

Was sind die Leistungskurse hier?

Ich war g 12 in Bayern, da gab es nicht wirklich Leistungskurse.

Ich habe ein Abi gemacht in Sport, also praktisch und theoretisch, das war super Cool, Mathe, englisch, Geschichte und Erdkunde, glaube ich.

Und ich hab also schriftlich hab ich Deutsch, englisch, Mathe gemacht und für die hab ich auch jetzt.

Also hab ich quasi nicht gelernt, ich glaub ich hab zusammen ne Viertelstunde gelernt weil ich Mathe irgendeine Aufgabe angefangen hab, das wird mir dann zu bunt.

Dann hab ich gesagt Ach scheiß doch drauf ja geil ja ja.

Danke haben wir, das haben wir das jetzt schon mal geklärt.

Zurück zur.

Sag mal, gibt es etwas in der Grundschule was du teilen möchtest?

Okay eigentlich nicht, dann gehen wir mal zur Pubertät erstkonsum was war das also gehe ich jetzt mal von aus, dass das in der Pubertät passiert ist.

Tut mir leid, korrigiere mich, das war was war es denn und?

Wie alt warst du genau?

Also Erstkonsum war bei mir ganz ganz früh.

Das war noch, als meine Eltern zusammen waren, da waren wir noch in dem Haus, mein Opa hat geraucht und dann kam die Nachbarin, da muss ich so 56 gewesen sein, die Nachbarin, meine Schwester und ich haben uns da die, also die Stummel von meinem Opa irgendwie geklaut und haben dann da die noch mal angezündet hatten auch n Feuerzeug und haben dann da halt so gepufft OK ja.

Da hab ich neulich, als ich meiner Schwester erzählt hab, dass ich herkomm hab ich mit ihr drüber geredet.

Hast du schon eine anscheinende Erinnerung?

Nee, also das Entscheidende daran war, ist eigentlich, mein Opa hat das sofort gespannt, der war da kurz, kurz irgendwie einkaufen oder irgendwie weg und der kam wieder und der hat sofort, der wusste anscheinend wie viele, wie viele ja.

Kippen da oder ja nicht mal kippen die wie heißt das die Stummel da halt drin waren und hat uns sofort drauf angesprochen die Scheiße lass dir bleiben so ungefähr ja nee und.

Sei mal kurz drauf, Entschuldigung, der Opa hat der Mal war der war der laut.

Ja, aber hauptsächlich meiner Oma gegenüber.

Also der war Grad Auto fahren erst gefahren, sie war daneben und.

Und der hat die echt wirklich, der hat so Rumgeschrien, das war krass, eigentlich grausam.

Keine Ahnung warum.

Als sie ihren Fahrstil kritisiert, oder?

Ja ne, also sie er ist ja gefahren, aber naja ich weiß ich kann es nicht mehr genau sagen woran es lag, aber irgendwie also der hat die manchmal echt so Sau gemacht in einer Lautstärke wo ich mir dachte das ist also ja ist Scheiße.

Ehrlicherweise vor allem ich.

Also ich bin ein absolutes Oma Kind, ich habe meine Oma über alles geliebt, die ist leider viel, viel, viel zu früh verstorben, die ist mit 61 an Brustkrebs verstorben, da war ich glaube ich 12 oder so oder 13 aber das das war echt voll für den Arsch will ich jetzt so aus heutiger Perspektive sagen ja mein Opa ist auch trockener Alkoholiker gewesen, das aber schon deutlich vor.

Also vor unserer Zeit, also aus Sicht von mir und meiner Schwester ja und hat aber recht viel geraucht.

Meine Oma hatte auch eine lange Krankheitsgeschichte, dann eben und die hat ihm immer gesagt, Hey Wilfried, Wenn du irgendwann mal aufhören solltest zu rauchen und ich sterben sollte, dann fang lieber mit dem Rauchen wieder an, bevor du wieder trinkst.

Und das hat er bis wirklich zum Ende dann auch durchgezogen, der hat ich weiß nicht wie viele Raucherentwöhnungen der gemacht hat.

Hat leider nie geklappt, aber mein Gott, das ist halt, er hat es wenigstens wirklich, also bestimmt 20 mal probiert.

Hast du mal geraucht, also abseits von ist das sorry, blöde Frage der seine Hauptsubstanz raucht.

Nicht wirklich.

Ich war jetzt Nikotin.

Also ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jeweils eine Zigarette alleine geraucht habe.

Krass, aber ich bin, ich bin auch bis heute so ein, so ein Partyraucher.

Wobei ich mir jetzt vorgenommen habe, dass ich aufhöre, also ab Silvester komplett aufhöre zu rauchen, weil ich auch jetzt gemerkt habe in der Arbeit, dass ich häufig dann ein 2 Zigaretten am Tag mir, weil halt dann alle hinten sitzen.

Ich arbeite in der Gastronomie, da wird sehr, sehr viel geraucht, und dann rauche ich halt irgendwie mit und habe jetzt irgendwie gemerkt, es ist eigentlich, also mir schmeckt es nicht, ich habe kein Bedürfnis danach, es ist bei mir sehr gesellschaftlich konnotiert, irgendwie.

Und deswegen, also ich würde mich nicht als Raucher bezeichnen, aber ich bin, also ich war auch vor.

Vor einer Woche haben wir mit Freunden viel gekocht da, also ich trinke auch noch Alkohol, da habe ich auch ein bisschen was getrunken, da habe ich dann auch bestimmt 10 Zigaretten geraucht, aber ich würde trotzdem nicht sagen, dass ich Raucher bin, so absolut es klingt, ja wir.

Springen heute ein bisschen, aber wir kommen gleich zurück.

Wieder, weil du es gerade gesagt hast.

Lass uns doch kurz sagen, wie du, wie du dann Alkohol konsumierst und ob.

Seit wann du da vielleicht auch achtsam mit umgehst.

Also achtsamer gehe ich seit der Geburt meines Kindes damit um.

Ich habe das Jahr, also mein Kind ist im April gekommen, ich habe letztes Jahr im Juni oder Juli mal beschlossen, dass ich eine Alkoholpause mache, weil da, auch wenn ich.

Kommen wir später noch mal wahrscheinlich drauf zurück.

So ein paar Aussetzer hatte, wenn ich wirklich, wirklich viel getrunken hatte, da kamen so bei mir die inneren Kinder so richtig raus, mit all ihrer Frustration, dass ich sie im Alltag nicht beachte und das endete dann meistens damit, dass ich am Boden lag, meine Frau neben mir war und ich eigentlich nur gesagt habe, ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, da habe ich dann ja fast ein Jahr nichts getrunken, seitdem trinke ich ab und zu wieder ich.

Trink auch sehr gerne Wein, also guten Wein.

Ich habe tatsächlich auch überlegt, ob ich ein Sommelier mache, also ja, quasi Wein Weinkenner Ausbildung.

Kellner kennst du ja meine Meinung zu.

Ja, hast auch in vielen Teilen recht.

Alles gut.

Ich weiß schon, dass da auch was dran ist.

Aber also ich kenne auch Leute, die vermeintlich so viel über Wein wissen, aber dann, wo es eigentlich nur um den Konsum geht.

Oder ja.

Es wird halt.

Also ist natürlich, ich glaube, es wird oft instrumentalisiert, natürlich, klar gibt es da n Fachwissen und ne Unterschiedlichkeit, aber dass das so groß manchmal auch gehypt wird und so n riesen Ding draus gemacht wird ist natürlich um das für das Produkt als als als also.

Weißt du, das ist meine halt.

Absolute Ja, finde ich hast du auch recht mit.

Ich finde trotzdem, dass es durchaus ne Daseinsberechtigung hat, gerade wenn man gehoben essen geht und da jemand wirklich die Weinkarte kennt und.

Dir zum Gericht das Richtige irgendwie sagen kann.

Ich stell mir halt immer vor, weißt du, es gibt dann auch so einen Laden, wo man eben mit Kokain noch und dann gibt es natürlich auch da das Kolumbianische, das peruanische, und wenn man das so und da ist weniger, und hier hast du mehr davon, und dann, das ist im Nachgang, schmeckt das in deiner Nase, also man kann das ja alles auch kopieren auf andere Substanzen, absolut, und dann wirkt es sofort.

What the fuck?

So geht's mir, wenn andere Leute über Cannabis strains und sowas reden.

Da hab ich für mich mir war mir war eigentlich immer wurscht was ich geraucht hab, Hauptsache ich bin halt ordentlich breit.

Ich war dann auch eher, es gibt ja so verschiedene Arten, ich war immer der, der am liebsten einfach nur auf der Couch gelegen hat und also andere sagen ja sie wären aktiv davon, das wollte ich immer nicht, ich wollte immer komplett einfach vor mich hin vegetieren am.

Ende.

Interessant wie die Perspektive.

Eine eine Situation anders aussehen lässt für jeden der der Draufschaut.

Absolut ja, das.

Ist ja verrückt.

Genau und also ich hab dann auch zurück zum Alkohol.

Ich hab dann auch mit meiner Frau geredet und hab dann halt gesagt hey ich würde wieder Alkohol konsumieren, wenn ich aber merke mir geht es um die Rauschwirkung oder ich kann wenn ich angefangen habe, das hatte ich manchmal, kann nicht aufhören zu trinken.

Dann höre ich sofort auf und ich habe inzwischen festgestellt, dass ich das kann.

Also ich kann auch ein Bier trinken, da merke ich, es schmeckt mir gerade nicht und dann stelle ich es weg, aber auf der anderen Seite, ich kann auch, also jetzt, als wir da gekocht haben, da haben wir es, waren nur Gastro Leute haben 11 Gänge gekocht, jeder Gang einen passenden Wein dazu, also es kommt schon auch vor, dass ich einen Rausch habe, definitiv, aber es ist in meinem Lebensalltag, spielt Alkohol.

Meiner Meinung nach eigentlich keine große Rolle.

Danke fürs Teilen.

Es ist natürlich gerade für jemanden, der schon mal eine Abhängigkeit hatte mit einer Substanz, nach allem, was ich gehört habe in den letzten 3 Jahren sehr wichtig, dass man dort sehr achtsam bleibt, dass man nicht eine, dass sich nicht eine Suchtverlagerung entwickelt und man am Ende von einer anderen Sache abhängig ist.

Das stimmt.

Es ist auch ein großes Thema für mich selber gewesen.

Ich habe auch als Kind, als Jugendlicher, dadurch, dass mein Vater alkoholkrank ist, habe ich auch immer wirklich drauf aufgepasst.

Es passt mit dem Alkohol, ich hatte auch mit 1516 17 mal ein 2 Jahre, wo ich gar nicht getrunken habe, also bei Alkohol habe ich tatsächlich aufgrund meines Vaters oder dem Umgang meines Vaters mit Alkohol immer wahnsinnig aufgepasst.

Ja, bin dann irgendwie, aber war mir nicht klar, dass das bei Cannabis ähnlich schnell gehen kann und bin dann da quasi drauf eingefallen.

Genau.

Nochmal zurück zum Erstkonsum da waren wir ja auch.

Schon also bei mir erstkonsum war da glaube ich, war ich 14 bei Cannabis.

Ich glaube ja so, also Alkohol.

Cannabis war vor Alkohol.

Ich glaube, Alkohol war schon davor, dass man mal irgendwie so am Bier genippt hat oder so.

Aber.

Ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich betrunken war, bevor ich das erste Mal Cannabis konsumiert habe.

Das war tatsächlich im Kontext des Konfirmandenunterrichts.

Ich meine, dass ich da 14 war, da gab es halt so ein Paar, die waren halt cool und die haben halt gekifft, wenn ich das jetzt einmal gerade so sagen darf, und ich habe mich irgendwie mit denen verstanden, die waren auch auf einer anderen Schule, das war auch so eine Zeit, wo ich.

Für mich sehr unsicher war, weil ich in der Schule auch gemobbt wurde, würde ich so aus heutiger Perspektive sagen und auch nicht so wirklich den Anschluss mit den mit den anderen an meiner Schule gefunden habe.

Also ich hatte.

Was vom Gymnasium?

Ja, genau.

Warum wurdest du gemobbt?

Wenn ich das wüsste.

Ich glaube, es hat damit zu tun, dass ich halt so meine Probleme aus meinem Privatleben, oder ja, sagen wir mal Privatleben immer irgendwie mit in die Schule mitgenommen hab.

Also ich weiß noch, es gab einen, mit dem war ich ne Zeitlang so 5.6.

Klasse, echt eigentlich ganz gut befreundet, der hat der hat mich dann immer verarscht von wegen ja dein Vater will dich ja auch nicht und so n Scheiß war echt ja es war echt war es war richtig beschissen.

Das war auch die Zeit, das hab ich jetzt tatsächlich auch erst in der Therapie mal so als Gedanke, oder meine Therapeutin hat das als Gedanke gefasst.

Wir haben ja mit meinem Stiefvater zusammen zusammengewohnt, wir sind dann ausgezogen, wieder in die nächstgrößere Stadt, wo er nicht mitgezogen ist, wo sie meinte, Oh, das könnte, da könnte man eigentlich auch mal reingehen, weil ich hab ja vorhin schon erzählt, also mein Stiefvater hat doch ne große Rolle, auch für mein Wohlbefinden gespielt, so mit.

Thema kuscheln und so, dass das ja quasi ja auf eine Art eine zweite Trennung war, die ich miterlebt habe.

Sehr gern ja, und ich würde so aus meiner, Ich bin da noch nicht wirklich reingegangen, aber ich würde aus meiner Perspektive sagen, so Alterstechnisch überlagert sich das schon, das war so, als ich 12 war, dann bis dahin war ich eigentlich immer ganz gut in der Schule, war auch.

Von Bildern und so, die ich kenne eigentlich ein sehr dünnes Kind, oder?

Ja, ich habe viel Sport gemacht und so und danach, ja danach bin ich halt ein bisschen, ich bin jetzt nicht dick, ich bin so ein bisschen in Bayern, sagt mir quumpert, was sagt man da quumpert so ein bisschen, du hast halt so eine kleine Wampe, also ich fühle mich wohl.

Aber also ich kann mich, ich kann mich noch erinnern, ich weiß nicht mehr, welche Jahrgangsstufe das war, da war ich im 800 Meter Lauf Drittbester der Klasse und im Jahr drauf war ich letzter und zwar so abgeschlagen Letzter.

Ich glaube ich bin die fast nur gegangen, dass der Lehrer meine Zeit nicht mehr mehr gestoppt hat, weil der dachte, dass ich schon lange fertig bin.

Ja und ja das.

Keine Ahnung das das war irgendwie so so diese Zeit genau dann sorry.

Ich hatte gerade die Taste gedrückt, zu früh, dann sind wir.

Genau mit.

Als ich dann 13 war, sind wir dann wieder mit dem Stiefvater zusammengezogen, der hat dann ein Haus gekauft am Arsch der Welt, also wirklich Dorf, aber nicht so.

Berliner Perspektive Dorf so irgendwie 20000 Einwohner auch nicht 1000 Einwohner, sondern original 63.

Boah, 5 Kilometer bis zur nächsten Bushaltestelle, also Schulbus fährt glaub ich dreimal am Tag.

5 Kilometer bis zur Haltestelle.

Und 12 Kilometer bis zur s Bahn.

Du bist wirklich am Arsch der Welt.

Ja, das ist wirklich Dorf.

Ja, das ist.

Wirklich?

Das fand ich gerade sehr sympathisch.

Berliner Perspektive Dorf ja, aber mein.

Ist.

Ist richtig, weil weil ich wir sagen zu Neuenhagen und Hoppe gerade ein Dorf bist du.

Also ich glaube damals, wann fährst du wieder ins Dorf, ich muss ins Dorf, weil das ist ja die Stadt, also kann das ja nicht, was soll das sein, das ist Dorf, aber das ist natürlich ein Dorf, irgendwie weiß ich nicht.

20000 Leute leben, na ja, das.

Ist das ist Q Cup, also es gab also wirklich keinen Scheiß.

Es gab mehr Kühe als Menschen in diesem.

Ort, das ist geil und mit dem Auto und gut riefen.

Ach das ist aber ne Q Cup hier.

Das Wort hab ich lange nicht gehört.

Genau.

Und.

Aber sag mal, wie ätzend ist das denn da?

Wie alles Jugendliche Alter.

Ja boah, es war Horror.

Wir hatten dann also es war dann auch die Zeit, also man musste auf einmal so krass planen, wir haben davor in einer.

Stadt ich apostrophiere gewohnt mit 20000 Einwohnern.

Da konnte man spontan sein, da war die Schule, also da kannst du im Bus steigen und irgendwas machen, auf einmal musst du halt irgendwie planen, die Eltern immer fragen oder mit dem Fahrrad, wobei Fahrrad halt blöd ist, weil je nachdem wo du hinfährst ja wenn man zur Bushaltestelle fährt.

Wollte ich gerade fragen, konnte man das da anschließen?

Ja, ja, das auf jeden Fall.

Das Problem ist nur, wenn man zurückfährt, da ist ein Berg, der heißt Schlossberg, der hat 18% Steigung, das ist verdammt viel.

Das ist Sau anstrengend und halt bei Wind und Wetter.

Das ist halt echt für ein Arsch.

Also dann noch das war so die Zeit wo ich auf viel Zeit dann langsam am Computer verbracht habe, weil ich halt, also ich bin mein Alltag sah in der Regel so aus, wir sind aus der Schule heimgekommen, ich habe mich sofort hingelegt, vielleicht habe ich noch was gegessen davor und dann habe ich bis abends geschlafen, habe die ganze Nacht irgendwie am Computer verbracht,

so bis 34 05

so bis 34 05:00 Uhr.

Weiß ich nicht.

Ich glaub vielleicht auch um mich so n bisschen aus dem Familienalltag raus zu was?

Wurde da gespielt?

Boah, also ein Spiel was ich noch weiß war Stronghold Crusader, das hab ich ganz lange gespielt.

Mit anderen im Netz.

Oder oder so.

Einfach für mich, für mich alleine oder hab mir youtube Videos angeschaut und da war das so frustrierend in diesem Kaff, da hatten wir dann so Internet mit so 50 KB.

Wenn also das war, das war Höchstleistung.

Es gab auch Tage, wo wirklich so Bytes angezeigt wurden, wenn es wetterscheiße war oder so, dann hat gar nichts funktioniert, dann hattest du keinen Fernseher, kein kein Internet und dann warst du mit irgendwie 13.

Fernseher empfangen war auch nicht so gut.

Wenn es, wenn es windig war oder krass geregnet hat, nicht nee, dann ging auch das nicht.

Und dann also meine Schwester hat es mal scheiß verficktes Kukaff genannt, so ungefähr.

Und das war echt.

Ah, von Deiner Schwester haben wir länger nichts gehört.

Magst du kurz sagen, wie ihr jetzt zu Jugendlichen Zeiten miteinander wart?

Nicht gut, nicht schlecht.

Also mal besser, mal schlechter.

Aber also wir haben immer zusammen gewohnt.

Ja, parallel existiert aber nicht zusammen.

Ja, also wir hatten jetzt auch nicht so gemeint, gleichen Freundeskreis oder so, weil ich war.

Als sie dann Ihren Mofaführerschein so mit 25 KMH gemacht hat, da bin ich dann ab und zu mal hinten illegalerweise ohne Helm, dann mitgefahren nach der Schule und so.

Aber also es war schon, wir haben eigentlich nicht so viel gemeinsam gemacht.

Ist es heute anders, ohne Kontakt?

Ja, also seit seit 23 Jahren oder 4 Jahren haben wir wirklich.

Ich würde sagen, sehr guten Kontakt.

Ich habe es ja auch neulich.

Ich hasse telefonieren, habe ich mal eine Dreiviertelstunde mit ihr telefoniert und also auch auch wirklich viel über unsere Kindheit inzwischen geredet, viel über unseren Vater, weil da auch einfach in den letzten Jahren viel vorgefallen ist über unsere Mutter, auch weil es da auch genug zu reden gibt, und inzwischen würde ich echt sagen, das ist eine ganz enge Vertrauensperson geworden, ja.

Verrückt.

Das habe ich jetzt auch schon mehrmals gehört, ich.

Ich kann mir das sowieso nicht vorstellen mit Geschwister, das ist wirklich ein Konstrukt, krasses, dass man manchmal eben, dass sich erst später eine Connection einstellt, ne.

Ja, ich glaube, das ist interessant.

Jeder hat halt auch irgendwie so seinen Umgang mit den Dingen, die passiert sind, finden müssen und erst wenn man im Alter ist, wo man das alles reflektieren kann, gibt es irgendwie die Möglichkeit, die Dinge dann auch gemeinsam.

Also wieder zueinander zu finden.

Und das Schöne ist halt auch, wenn man Geschwister hat, schade, dass du es nicht hast.

Man hat halt jemanden, egal wie man sich mit dem versteht, der hat viele deiner Erfahrungen auch gemacht, der hat die vielleicht anders bewertet, aber er hat diese Erfahrung gemacht, das muss so.

Krass sein das Krambelt ja gar nicht.

Ich habe halt niemanden, der deswegen war ich ja mal auf so einer versuche ich ja, versuche ich Menschen aus meiner Vergangenheit zu treffen, sei es so einem familiären Kontext oder auch Bekannte die.

Die mir das irgendwie auch spiegeln können mit meiner, mit meiner Perspektive hab ich schon mal gesagt, dass mir das sehr geholfen hat zu hören, dass andere mit dem man auch Probleme hatten oder dass er sich auch so verhalten hat, einfach damals im Alltag, sondern so n bisschen so ne Absolution für mich persönlich, dass das eben so war.

Ich würd gern deinem Schulthema abschließen mit dem Abitur.

Da aber noch mal auch eingehend Sekundarstufe 2.

Also wie hat sich das denn mit dem Mobbing entwickelt und hast du dann da noch deine deine Rolle gefunden oder das Klang gerade ganz schön anstrengend?

Also weil weißt du, vorhin hatten wir dieses du dir das alles zugefallen, du bist gerne in die Schule gegangen.

Das habe ich jetzt so gespeichert, nur mit mit so einem Fall geht man dann auf einmal wieder ja gar nicht gerne in die Schule.

Das würde ich gerne kurz zusammenkriegen.

Also ich bin trotzdem gerne in die Schule gegangen, weil ich es einfach mochte, Dinge zu lernen, was das anstrengende war, war halt das soziale, das hat sich also wie gesagt so siebte bis neunte Klasse, würde ich behaupten, war ich so ein bisschen das Mobbingopfer, es gab dann damals auch so eine Lokalistengruppe.

Die dann erstellt wurde.

Also das war so prä Facebook Shit für die die Jünger sind als ich.

Ja man wo dann ich weiß nicht mal wie die Gruppe hieß, ich war da nie drin, mir wurde es nur gezeigt wo dann n Bild war als quasi Gruppenbild wo so n Elefant Dunsches hat und n Bild von mir drunter so und also ich.

Ja, das war halt.

Das war halt echt Scheiße.

Ich hatte ganz wenige Leute aus der Schule, mit denen ich Kontakt hatte, ich hatte trotzdem im Freundeskreis so außerhalb der Schule, und das hat sich dann eigentlich eigentlich erst dadurch geklärt, dass ich in der am Ende der neunten Klasse für ein Jahr nach Amerika gegangen bin, habe ich ein Austauschjahr gemacht, genau, und das war für mich unheimlich prägend.

Weil ich einfach komplett aus man, also du kannst bei 0 anfangen.

Bei 0.

Also wirklich, du hast eine, du hast eine Familie und du kannst einfach bei 0 anfangen.

Du kannst dich quasi neu erfinden.

Und die Kultur da drüben korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

Aber ich war ja auch schon weiß, nicht sehr oft dort, nie länger, aber ich habe auch viel gearbeitet dort, die Kultur ist ja schon wahrscheinlich, dass man das auch kann, die machen das einem ja auch nicht so schwer.

Da neu zu starten, weißt du, ich meine.

Absolut nicht ne also wirklich, ich war The German Exchange Student und egal wo ich war, also die Leute haben mich eingeladen, super herzliche Leute wo immer auch ein Platz im Haus war, ich musste dann auch zur Halbzeit meiner Familie wechseln, weil da so ein bisschen was vorgefallen ist.

Und das weiß ich noch.

Da hatte ich.

Also von dir oder von.

Beidseitig also wir, das war eh so an dem Punkt, wo wo, wo ich gemerkt hab, das ist irgendwie am Anfang, war das super harmonisch und dann auf einmal war es super voller Konflikte, ich will da jetzt nicht in Einzelheiten gehen, weil das wird den Rahmen hier sprengen, aber dann kam quasi die Entscheidung der Organisation, wo auch meine Gastmutter gearbeitet hat bei dieser Austauschorganisation, dass ich da ausziehen muss und.

Die Entscheidung habe ich halt per SMS geschickt bekommen, während American History und da saß ein Typ neben mir, Justin, der ist erst zum Halbjahr, also das war so Anfang Januar oder Mitte Januar, der ist erst zum Halbjahr quasi in diese Klasse gekommen, und mit dem war ich immer ja, der hat dann erzählt, der hat irgendwie deutsche Vorfahren, hat mich ganz gut mit dem verstanden, waren irgendwie zweimal nach der Schule im Burger essen und ich bin.

Du bist 15 Jahre alt.

Kriegst du so eine SMS so von wegen Hey, du bist in einem fremden Land, aber such dir jetzt mal eine neue Familie, das macht was mit einem, so bin ich auch erst mal zam gesagt, war echt so, kann auch sein, dass die eine oder andere Träne geflossen ist und der saß halt neben mir und meinte, Hey was denn los?

Dann habe ich ihm halt das gezeigt und er nur gesagt so von wegen ja okay schläfst halt auf meiner Couch so und.

So ist es am Ende dann auch gekommen.

Ich hab mein eigenes Bett bekommen, die Organisation Organisation hat gesagt, Ja die Couch reicht nicht aus, dann haben die da halt n neues neues Bett in sein Zimmer, das war vielleicht 12 Quadratmeter groß.

Ach so schnell kann man da Gastfamilie sein.

So schnell kann man da Gastfamilie sein.

Also das.

Ist da nicht krasse.

Nein, nein, also das wird dann, das war n Prozess.

Also ich hab dann quasi die Kontaktdaten von der Organisation weitergegeben, die haben das alles gecheckt mit Backgroundcheck und so.

Aber innerhalb von 2 oder 3 Wochen bin ich dann bei denen eingezogen.

Aber was hab ich schon?

Horror Stories gehört von Familien, die dann da 34 Gastkinder haben damit ihr Geld verdienen.

Ja, also die Organisation wo ich war, die haben das alle freiwillig gemacht, die haben überhaupt kein Geld bekommen.

Genau, also es hilft wahrscheinlich ja ja und also es ist auch bis heute sind wir fast täglich in Kontakt, meine Schwester heiratet nächstes Jahr, da kommt er wieder her.

Ich war bei seiner Hochzeit vor 2 Jahren, er dann irgendwie ein paar Wochen später auf unserer Hochzeit.

Genau.

Aber erzähl noch mal zum Neustart und dein generelles Ja, wie soll man sagen Deine auch Entwicklung die da stattfand.

Naja, ich habe halt gemerkt, wenn ich so ganz unbefangen von 0 anfangen kann, dass ich halt auch ein cooler Typ sein kann.

Jetzt mal blöd gesagt, also es ist natürlich auch.

Ich meine mit dem Status, den ich da als Austauschschüler hatte, das ist ja schon was Besonderes, auch da kriegt man natürlich auch mehr Beachtung und so, und das hat halt meinem Selbstvertrauen einfach unheimlich gut getan, würde ich sagen, ja, und dann ja, als ich als ich gefahren bin oder da meinen letzten Tag hatte, ich habe Rotz und Wasser geheult, ich wollte nicht weg, ich wollte wirklich, ich wollte nicht nach Hause, aber ja wie?

War es dann der erste Tag, wieder die zweite, der Dritte gerade in der Schule.

In der Schule war es cool, weil ich bin quasi ins laufende Schuljahr zurück, aber war halt quasi mit meinem Schuljahr schon fertig.

Also ich habe mir eingebildet, ich komme, kann kommen und gehen wie ich will, habe ich dann auch gemacht, aber so auf die anderen weiß ich nicht ob es da wirklich viel Kontakt gab dann aber es war dann schon so, dass ich so also dann 1112 klasse, also ich habe auch nicht wiederholt.

Hatte ich schon das Gefühl, dass also das Mobbing war vorbei?

Ich war jetzt vielleicht nicht so der der Coolste, sondern bin so im ja vielleicht unteren Mittelfeld geschwommen, ja.

Dann nach der Schule wann ich frag natürlich jetzt, wann hat eigentlich der kritische Cannabis?

Da müssen.

Wir jetzt mal reingehen nach einer Stunde 4.

Genau.

Also wie gesagt Konfirmations auch ohne Stress gemeint, bitte.

Konfirmationsunterricht mit 14 Erstkontakt dann so mit als ich wieder da war, hatte meine Schwester so n Freundeskreis wo wo sie mich dann auch mal mitgenommen hat.

Da wird dann halt schon konsumiert, da hab ich mir dann ab und zu mal was geholt, konnte aber auch noch nicht die Joints drehen, hab mir das dann von meinem von meinem Typen drehen lassen und so.

Das war noch sehr.

Ja, ab und zu mal und jeder kennt es irgendwie.

Dann raucht man ganz wenig und ist super drauf.

Wirklich angefangen hat es bei mir, als ich angefangen habe zu studieren, nach dem nach dem Abitur, da bin ich in eine ostdeutsche Kleinstadt gezogen und habe gemerkt, also erstens hat das Studienfach, da habe ich biomedizinische Technik studiert.

Ich wusste ganz lange nicht, was ich machen will, bin dann zu einer privaten Berufsberatung.

Das ist da irgendwie rausgekommen, habe ich gesagt.

Ja, okay gut mache ich, bin dann dahin und habe halt gemerkt, also erste Freundin damals, erste Freundin damals, die war halt nicht da, meine Familie war nicht da, es hat.

Es hat einfach nicht gepasst und da habe ich dann wirklich.

Also ich war auch nicht oft dann in der Uni, habe sofort gemerkt, okay irgendwie alles, was ich machen wollte, war, mich daheim zu vergraben und Cannabis zu konsumieren, ja, und ab dem Zeitpunkt.

Geht es auch schnell, dann ins tägliche?

Ja, wenn ich die Möglichkeit hatte, schon.

Ich kannte da keinen, ich habe nicht.

Also das waren doch wirklich.

Kleinstmengen so.

Ja, Toleranz wird da.

Ja genau also und dann aber auch.

Also gibt ja diese Gewürzmühlen, nennen wir es mal, mit dem man das Zeug immer klein macht, wenn ich nichts mehr hatte, ich habe das dann wirklich, also wirklich stundenlang oder nicht stundenlang, aber wirklich ganz lange ganz intensiv ausgekratzt mit Messern und sonst was, ja genau, also wirklich, um um das letzte letzte bisschen dann noch.

Und das waren also.

Das klingt nach Abhängigkeit.

Das war definitiv schon Abhängigkeit, ja.

Also das macht man das.

Das ist doch zum Beispiel das, das macht man doch nicht, aber nicht abhängig ist.

Überhaupt nicht.

Vor allem also dann.

Dann ist doch hucare.

Also.

Vor allem die waren ja auch aus Metall oder Plastik.

Und dann ist da irgendwie mehr.

Hast du mehr Metall abgeschabt als irgendwas anderes und bildest dir dann ein, baust dir dann so so ne kleine Konsumeinheit die wirklich.

Irgendwie kleiner ist als dann als so n Fingerglied und meinst dann wegen irgendwie 3 Minuten wo wahrscheinlich nur Nikotin kickt.

Also dafür machst du es dann unglaublich ja.

Hast du auch schon mal den Bund abgesucht oder so weiter was kennst du?

Denn ja, ja, ja, ja.

Also also jetzt nicht häufig, aber ist vorgekommen.

Ja genau oder ja, oder ein Schreibtisch und dann kratzen wir irgendwie alles vom Schreibtisch zusammen, das ist eigentlich nur Staub, aber es könnte ja was drin sein und es wird trotzdem konsumiert.

Ist in Ordnung für dich.

Gerade die frische Luft?

Absolut ja los, sag, wenn es dir so kalt ist.

Ja genau, dann bin ich auch recht schnell wieder nach Hause gezogen, weil ich gemerkt hab, das Studium ist es einfach nicht.

Hab.

Dann ein halbes Jahr also Werbeplakate aufgehangen über einen Bekannten von meiner Mutter bin dann mal Auto gefahren und hatte immer eine Dose dabei, also wo halt, also Cannabis halt drin war.

Ich habe auch bin ich nicht stolz drauf, ich habe unglaublich viel konsumiert wenn ich Auto gefahren bin auch ja es war da gab es verrückte Situationen, da haben wir mal ich glaube 2014 SPD Wahlkampf in ganz Bayern plakatiert.

Mein Chef war schwerster Alkoholiker.

Wir sind immer losgefahren, 05:30 Uhr auf die Autobahn, erste raus, das waren anderthalb Kilometer, ich geh uns mal Frühstück holen, hab mir eine Semmel mitgebracht und sich selber halt 3 Flaschen jägermeister, wow so und war dann der Meinung wenn ich irgendwie blink und in die andere Richtung schaue, dann merke ich das Gluck, Gluck, Gluck, gluck nicht so das war halt das vollkommen absurd, ich war halt der Fahrer, hab mitgeholfen hab halt viel konsumiert auch und.

Und wir hatten so einen orangenen VW Caddy, mit dem wir über die Gehsteige gefahren sind und.

Rote Hundefinger ja.

Genau und dann mehrfach auch von der Polizei angehalten worden.

Also mein Chef ganz sichtlich intoxikiert ich krieg immer, also meine Augen glühen quasi wie rot, wenn ich konsumiert habe und dann, ja, was macht ihr hier?

Ja, wir machen hier dies und das plakatieren wir gerade dann noch kurz mit denen gequatscht und dann also das das.

Ich fand es ja wahrscheinlich auch bayrisch, oder?

Eigentlich nicht.

Dadurch, dass meine Eltern quasi Preisen sollen, ja nicht wirklich.

Du kannst also nur so tun, also ich kann so ein bisschen tun, als ob wir Leute, die es nicht können, genau also mein Schwiegervater ist waschechter Bayer, ich glaube, wenn wenn der mich bayrisch reden hört, der lacht mich ja aus.

Ich saß mal am Hauptbahnhof.

Ich habe mal beruflich öfter in München gearbeitet und bin dann immer im Nachtzug.

Bin immer im Nachtzug nach München und dann war ich da 2 Tage wieder im Zug zurück.

Jedenfalls saß ich mal am Hauptbahnhof, im café und hinter mir waren so 2 Bayern, die ein bisschen älter waren.

Ich habe kein Wort verstanden, die waren jetzt auch nicht aus der Stadt, also keine Ahnung, die wirkt ein bisschen dörflicher auch nicht bewertet, ich habe kein Wort verstanden, das waren auch nur so laute was ist so also ich will es auch jetzt gar nicht, ne.

Ich fand es krass.

Ich hab also ich hab keinen Dialekt wo ich so wenig nichts verstanden.

Ja, aber ich glaub, das kommt auch in Bayern ganz drauf an, wo man ist, weil da gibt's irgendwelche so Richtung Allgäu oder so.

Da klingt dann jedes Tal anders.

Also es ist ja, also ist halt wie sich halt Dialekte entwickeln ist.

Krass, oder?

Ist krass.

Je weniger Zugang zu anderen, dass, so Eigner, der Dialekt immer gefühlt.

Ja, ja.

Hat denn dieser Konsum zu dem Zeitpunkt auch schon dein Sozialverhalten beeinträchtigt?

Also führte es zu dieser berühmten Isolation auch.

Die.

Beziehung mit der Substanz ne.

Ich würde behaupten, ja, so retrospektiv, ich hatte nie wirklich ein großes Freundeskreis und meine Freunde haben auch alle immer eher getrunken als Cannabis konsumiert, und ich hatte da dann irgendwann keinen Bock drauf.

So, ich habe dann einen Freund gehabt, mit dem habe ich dann ab und zu konsumiert, der war dann aber.

Also das war dann, da ging's halt.

Da hatte ich dann auch Geld, weil ich halt wirklich viel gearbeitet habe, da ging's mit dem Konsum dann ganz steil bergauf, ja, mit dem habe ich dann halt ab und zu konsumiert und der ist halt dann eigentlich immer sofort eingepennt gefühlt, also da war da war nicht mehr viel, da haben wir noch so ein bisschen Fifa gespielt oder so, ah, da war nicht mehr viel, ich habe dann die Nummer.

Was war denn das FIFA 13 oder so?

Ja, also schon bis halt her, genau dann habe ich also ich bin im Frühjahr oder kurz nach Weihnachten zurück zu meinen Eltern gezogen, da ins Kukaff dann glaube Ende September wieder nach München, da habe ich.

Dann Alter doch mal ins Kukaff.

Ja.

Ja, das dann.

Wird besser, weil da hatte ich ein Auto.

Ja, da waren wir dann mobil und da hatte ich dann auch, ach Gott, ich glaube, das war sogar, na, das war später erst, wo ich so einen kleinen Unfall hatte, wo ich ja Mama, ich war bekifft, ich habe versucht zu driften im Wald, es ist schief gegangen, ja.

Ja, bekommt man auch gerne auf so Ideen, ne.

Ja klar, man hat eh nichts zu tun.

Also ja ja, frag mich ja.

Nee, dann bin ich eben nach München gezogen, weil ich dann meinte, Okay bei dieser privaten Berufsberatung, was mich auch immer interessiert hat, war Politik, Politikwissenschaften, Supergeil, studiere ich mal Nebenfach war, glaube ich, Soziologie, habe da eine geile Wohnung in der oder ein Zimmer in der WG gefunden in München, bin dann da hingezogen, es war ein super großes Zimmer, ja und da war ich dann halt schon echt so im Konsum drin, dass ich dann die Studiengebühren.

Oder den Semesterbeitrag.

Es gab keine Studiengebühren, nicht überwiesen hatte und exmatrikuliert wurde.

Ach du Scheiße.

Aber halt so nach 2 Wochen ja.

So schnell geht das.

Das geht super schnell.

Ich hätte wahrscheinlich Einspruch erheben können oder ist auch was, das hab ich meiner Mutter erst vor 3 Wochen oder so erzählt.

Was hast du denn damals erzählt?

Ich hab gesagt, ich studier ach so, ich hab also ich hab.

Wie lange hast du das gemacht?

Wie lange hast du studiert, also warst gerade nicht mehr in der Uni?

3 Semester insgesamt.

Ich hab mich dann aber im dritten Semester, das war ja quasi das Jahr drauf, hab ich mich dann eingeschrieben und auch geschaut, dass ich die Studiengebühren überweis.

Ich hatte also ja.

Auch mit Kindergeld und so, dass das alles durchgegangen ist, hatte ich Riesenglück.

Also das ist damals nicht aufgeflogen, aber da war ich eigentlich dann schon.

Ich habe in dieser Wohnung eigentlich nur noch konsumiert, ich habe dann recht schnell einen Nebenjob, angefangen in einem Kino, wo halt auch Gastronomie, also wo quasi Service am Platz ist.

Und das hat wahnsinnig Spaß gemacht, also das war so als Nebenjob damals glaube ich noch 400,00€ Basis, irgendwie 8,00€ die Stunde bekommen, was utopisch klingt heute.

Warte ich mach Fans über zu erzähl.

Weiter sehr gerne.

Und das das war halt das, was mich irgendwie, ja was halt richtig Spaß gemacht hat.

Was mich am Leben gehalten hat, wo noch, das war noch so das das Einzige wo ich nicht konsumiert habe, also während der Arbeit vor der Arbeit immer natürlich ja, und so lief das eigentlich anderthalb Jahre, also 3 Semester habe ich studiert, in Anführungszeichen, in der Zeit vielleicht 3.

345 mal an der Uni keine Prüfung gemacht, nix, wenn ich daheim war, bin ich ja ja, wenn ich daheim war, ich hab mein.

Und das ist, würdest du, sorry, das das war die Substanz.

Ja, Substanz am Anfang halt auch damit gepaart, dass ich halt exmatrikuliert wurde.

Dadurch bin ich zur Uni, warum ich das damals nicht erzählt hab.

Weiß ich nicht.

Ich glaube, es lag daran, dass ich halt.

Ich hatte eigentlich gutes Geld verdient, aber halt alles in die Substanz gegeben, dass ich meinen Eltern nicht sagen wollte, hey, ich hab alles, was ich verdient hab ja konsumiert und hab es verpeilt.

Wir reden ja oft darüber, dass da dieser Charme involviert ist.

Ne, bei vielen dieser Sachen, die durch viel Konsum und einer daraus entstehenden Abhängigkeit resultieren.

Und wie.

Kannst du da noch mal kurz reingehen?

Warum also warum hat sie dieses?

Das ist ja eigentlich keine Option, wenn man noch konsumiert und dann passiert so was man das ganze Geld ist für konsumiert, das kann man keinem sagen, das ist auch keine Option absolut also dieses aufmachen was was ich gerne hier propagieren seit vielen Jahren und deswegen mache ich ja die Sendung, aber das ist so schwer das damals anzuwenden, also es ist eigentlich unmöglich, also.

Deswegen versuche ich ja, so laut wie möglich zu sein, dass Leute das irgendwie mal teilen, dass sie da schon in so einem Tunnel sind.

Denn wo sie kein Licht mehr finden, aber kannst du noch mal was kurz zu sagen, wie du das wahrgenommen hast, diese ganzen Punkte?

Ja, also unglaublich schambehaftet.

Also das war keine Option das zu sagen, weil dann hätte man halt sagen müssen okay, ich habe vielleicht meinen Konsum nicht unter Kontrolle, was man vielleicht unterbewusst weiß, aber.

Das halt trotzdem irgendwie den Eltern nicht sagen will oder was ich glaube, ich konnte mir das auch selber noch nicht eingestehen, also es ging dann auch soweit in diesen anderthalb Jahren, ich hatte so ein Sparbuch, wo da war jetzt nicht extrem viel Geld drauf, irgendwie 2000€ oder so, das habe ich mehr oder weniger dann in der letzten Zeit alles abgehoben und halt in Konsum investiert.

Ja, das kenn ich, die Sparbuchstation.

Also ich ich hab ich hab Glück, ich hab keine Schulden gemacht nix, ich hab Geld ausgegeben, dass ich sonst anders ausgegeben hätte, aber ja.

Genau.

Also im Endeffekt ist es gerade auch die Phase, haben wir oder vorhin schon gesagt, mein Rock Bottom liegt eben 9 Jahre zurück.

Kommen wir jetzt, da gehen wir jetzt.

Hin, da gehen wir jetzt hin.

Danke, dass du uns mitnimmst.

Gerne.

Das war dann so.

Ich hab zwar in München gewohnt, aber ich war immer noch bei meinen Eltern gemeldet, was sehr gut war.

Weil ich dann irgendwann in einem Kino, wo ich gearbeitet habe, von Minijob auf studentische Teilzeit gewechselt bin.

Und da hätte ich mich drum kümmern müssen, dass ich mich selbst versichere.

Das kostet irgendwie einen hunni Monat, da ruft man mal an, dann ist es geregelt, aber als Konsument ja.

Ruft man nirgendwo an.

Genau, oder?

Also ich würde weitergehen, kümmert kümmert man sich nicht um sowas, weil das ist ja viel zu abstrakt also.

Auf einmal viel mehr Geld bekommen, weil halt mehr gearbeitet oder mehr arbeiten dürfen, keine Versicherung gezahlt und dann haben sich halt Briefe bei meiner Mutter gestapelt.

Also zwischendurch mussten wir auch noch aus aus dem WG Zimmer, das fällt mir gerade ein aus dem WG Zimmer raus weil das eh nur auf Zeit war und ich habe es auch nicht geschafft in München was zu finden und.

Wirklich ein Tag oder 2 Tage bevor ich ausgezogen bin, hat eine sehr gute Freundin mir geschrieben, die hat auch noch ein halbes Jahr in München gewohnt.

Ihre Mitbewohnerin sieht aus, die hat noch ein Zimmer über ob ich nicht rein will, dann habe ich gesagt, EY das war wirklich so, ja klar, unbedingt weil sonst die Alternative wäre, ich hätte alles wieder einpacken müssen zu meinen Eltern ja dann, aber da war ich vielleicht 4 oder 6 Wochen, hatte da also das war auch eine Zeit wo ich ja wo dann halt auch ne schwere depressive Phase war, also wenn ich nicht konsumiert habe, hab ich unkontrolliert geweint, also wirklich da, da ging gar nichts mehr, weil auch einfach dieses Lügenkonstrukt halt auch viel meine Kindheit was nie wirklich bearbeitet wurde, obwohl ich auch im Jugendalter bei verschiedenen Psychologen war, aber irgendwie nie so den richtigen Zugang dazu gefunden.

Du redest auch so häufig von Funktion.

Bei mir war glaub ich die Funktion den Kopf auszuschalten.

Ich konnt halt wirklich einfach einfach im Moment sein Musik hören und irgendwie Fifa spielen so so dämlichen Scheiß.

Ich find das ist so n tolles Wording was ich von den also ist ja auch ne sehr simple Sache, ne was war die Funktion und ja das ist das Ding ist, dass jeder Süchtige wahrscheinlich auch so Leute die wobei die denken vielleicht aber.

Was ich sagen will, wenn man drüber nachdenkt, weiß man weiß eigentlich jeder, was für eine Funktion die Substanz so hatte.

Da kommt man schon relativ schnell drauf.

Ja, ich glaube, ohne diese Funktion wäre man nicht abhängig.

Also.

Ja, das.

Ist meine Meinung.

Ja.

Jedenfalls hat sich dann, irgendwie haben sich die Briefe gestapelt und dann kam auf einmal so vom Zoll, ich weiß nicht in welchem Niveau das dann schon ist, so eine Mahnung oder so, meine Mutter hat das Halt aufgemacht.

Ah warte, da vergesse ich gerade noch was.

Zwischendurch habe ich dann mal was hingeschickt, von wegen wie ich halt finanziell da stehe und so, aber habe halt deren Form nicht benutzt.

Dann war noch diese dieser Umzug da für ein paar Wochen wo ich dann bei einer guten Freundin gewohnt habe, die dann aber auch gemerkt hat, Oh der liegt eigentlich nur im Bett konsumiert, nur ist nicht so gesund, er hat mich aber auch nicht drauf angesprochen, wenn also aus aus meiner Perspektive.

Und da habe ich dann meinen Eltern auch schon gesagt, das mit dem Studium funktioniert nicht.

Es ist einfach nicht meins, habe ich glaube ich gesagt.

Ich habe auch immer, wenn ich nach Hause gefahren bin, habe ich so ein bisschen geschaut, so ein Semesterverzeichnis, was so gerade Thema sein könnte, habe ich so ein bisschen eingelesen, damit ich so ein bisschen so, wenn das Thema darf, ach ja, klar, wir machen gerade das und das und.

Sowas, ja.

Ja, ja, so so dieses klassische Lügen.

Ja, ja.

Und dann war es halt so, dass halt wirklich irgendwie ein Mahnbescheid oder sonst was vom Zoll schon kam wegen der Wegen der Krankenkassenbeiträge, die ich nicht zahlen konnte.

Die haben mich dann natürlich gleich, ich glaube, das hast du auch schon mal erzählt, mit Höchstsatz irgendwie eingestuft und dann war das eben so, dass ich dann mit meiner Mutter ausgemacht habe, hey okay in 2 Tagen oder so, wir machen da einen Termin, wir fahren da gemeinsam hin und regeln das sind dann dahin gefahren, haben das alles geregelt und.

War dann ich hatte das Glück, dass ich eben mal so n so n formloses Ding, wo ich mich dargestellt hab, meine Einkommensverhältnisse und so hingereicht hab.

Also ich musste dann nur nen stark verminderten Betrag statt dem ich weiß nicht, da ging es bestimmt um 4 5000 schon ich glaub ich muss 800 oder so nachzahlen am Ende und bin danach also da hatte ich dann auch nicht konsumiert an dem Tag hab glaub ich am Abend davor alles weg konsumiert was ich hatte.

Bin dann habe mich mit meiner Mutter eben getroffen.

Bei der Krankenkasse, habe den Termin gemacht und dann bin ich mit ihr heimgefahren und ich weiß nicht mehr, wie das zustande gekommen ist.

Aber ich habe reinen Tisch gemacht, gesagt, Hey es geht nicht mehr, ich kiff mir so, habe auch eben berichtet, das war auch eine Zeit wo ich eben.

Suizidgedanken hatte, es war jetzt noch nicht so, dass ich eine Art oder es gibt, da gibt da glaube ich so Abstufungen, sondern ich wusste halt, irgendwann werde ich mein Leben durch meine eigene Hand beenden.

Das war damals, das war mir klar, ja, und hab das dann eigentlich nicht gemacht, eben weil ich auch 2 kleine Brüder hab und die Mama und sonst was, ja.

Das hat mich halt davon dann glücklicherweise abgehalten und dann sind wir eben nach Hause gefahren und dann wollte war irgendwie klar, dass ich abends wieder in meine Wohnung fahr, aber ich bin dann daheim, bin ich rumgelaufen, wieso ein Tiger im Käfig?

So und dann irgendwann hat meine Mutter oder mein Stiefvater hat mich gefragt, Pascal, wenn wir dich jetzt heimfahren, was passiert und ich konnte es nicht sagen, ich konnte es wirklich nicht sagen.

Und mein Stiefvater ist Arzt, der hat dann in der psychiatrischen Klinik angerufen, die für den Landkreis zuständig ist, und hat gesagt, Hey, wir haben hier einen Suizidalen jemanden mit suizidabsicht, wir müssen den heute zu euch bringen.

Ganz kurze Frage.

Und das haben wir dann auch gemacht.

Ich bin dann mit meinem Stiefvater ins Auto gestiegen, wir sind noch mal kurz nach München gefahren, in die Wohnung.

Ich habe das Nötigste eingepackt, habe noch meine gute Freundin dann umarmt und da hat sie dann auch gesagt, ja, das hat sie schon irgendwie gemerkt und dann bin ich eben in die geschlossene psychiatrische Einrichtung da gegangen und ich glaube, ich war da 6 Tage oder 8 Tage oder so, jetzt nicht wirklich lang und war aber halt das erste Mal wieder runter von meinem Konsum.

Zu sagen, der Konsum hat diese Suizidität befürwortet, also bestärkt.

Das ist so ein Henne ei Problem.

Ich kann dir nicht, ich kann dir nicht sagen ob ich zuerst ein Suchtprobleme hatte aus dem sich eine Depression entwickelt hat oder umgekehrt, es hat es auf jeden Fall, es hat es auf jeden Fall nicht besser gemacht genau also ich damals glaube ich also als ich so drin war hatte ich auch das Gefühl, dass ich.

Dadurch, dass ich eben, wenn ich, wenn ich kein Konsummittel hatte, hab ich ja so tierisch geweint.

Also war klar, Konsum ist nicht das Problem.

Ich weiß, das ist jetzt küchenpsychologie, aber ich frag es trotzdem.

Hattest du denn, nachdem du nicht mehr regelmäßig konsumiert hast, noch diese Gedanken?

Ich hatte schon noch mal so n bisschen depressive Phasen, ja, aber aber Suizidalität war nur da OK genau ah was ich auch noch vergessen hab bevor ich rein nen Tisch gemacht hab mit meiner Mutter da war schon irgendwie klar das hatte ich vorhin angeschnitten mit Studium funktioniert nicht, da hab ich dann gesagt OK bevor ich jetzt das dritte anfange zu studieren mach ich ne Ausbildung und hab mich dann für Hotelfachmann entschieden und hab dann gesagt, dass ich ich glaub ich hab 38 Bewerbungen also wirklich so ne so ne absurd hohe Nummer meiner Mutter gesagt.

Schon so 2 Monate bevor dann wirklich der psychiatrische Aufenthalt war.

Und dann hat die natürlich auch immer nachgefragt, aber da war ich halt auch immer noch im Konsum und ja, sie haben natürlich keine einzige abgeschickt, um das mal klarzustellen und dann immer ja Mama, nee, das ist im Spam Ordner gelandet, habe ich gar nicht gesehen oder die melden sich alle nicht und so genau ja ja wo waren wir gerade, wir haben kurze Pause gemacht.

Ja, Psychiatrieaufenthalt hat mir wahnsinnig gut getan, da war ich grad 21 und ich war da.

Also ich war auf der geschlossenen Psychiatrie eben, und da waren wirklich, da war alles dabei, also da waren da waren Geschichten, die man gehört hat.

Aber hast du dich da richtig geführt?

Oder hast du ne interessante Frage?

Immer.

Ja und Nein.

Und das war das Gute.

Also ja, weil ich halt wusste okay ich, ich schaff es alleine nicht und hätte, hätte man mich an dem Abend alleine nach Hause fahren lassen ich ich weiß wirklich nicht was passiert wär, aber auf der anderen Seite wirklich mit Leuten die ganz andere Probleme hatten, denen auch so viel Scheiße in ihrem Leben passiert ist und ich war 121 jähriger Typ der jetzt mal blöd gesagt.

Zu viel kifft und auf sein Leben nicht klar kommt.

Und das hat mir unglaublich geholfen.

Dann war ich da eben 6 bis 8 Tage, bin dann rausgekommen und habe mich dann nicht darum gekümmert, da irgendwie therapeutisch weiterzumachen, weil ich mich sehr sicher gefühlt habe, auch mit meiner Abstinenz Entscheidung dann, das hat dann ungefähr ein halbes Jahr angedauert und dann.

Also in der Zwischenzeit habe ich dann auch tatsächlich als Hotelfachmann eine Ausbildung begonnen.

Die habe ich auch fertig gemacht, war eine supergeile Zeit, da habe ich auch meine Frau kennengelernt in dem Hotel, ich bin jetzt lustigerweise gerade wieder in dem Hotel wieder als Auszubildender, weil ich gerade noch eine Kochlehre mache.

Ach Mensch, du legst ja richtig nach, also im positiven Sinne.

Absolut.

Also ich habe auch zwischenzeitlich dann.

Noch mal studiert, abgeschlossen, diesmal hotelmanagement.

Genau.

Ich würde dir vorschlagen, diesen Teil einer 2.

Folge komplett zu besprechen.

Ich wollte nur sie klein ausgleichen.

Alles gut, alles gut.

Wir sind nämlich schon bei einer Stunde 27 und ich möchte vor allen Dingen auch noch mal über die Folge wird schon heißen Cannabis und Depression, wenn es für dich in Ordnung ist, weil du hast also mit der Suizidalität, die aus den depressiven Phasen kommt, sollte man das schon in den Titel packen, glaube ich.

Und da würde ich gerne noch mal im Detail drüber sprechen.

Auch vielleicht schon, wie sich das entwickelt hat in jüngerem Alter.

Das haben wir heute zu der Phase prinzipiell ausgeklammert und was du ja auch schon ganz am Anfang erzählt hast, dass du ja auch noch mal, du hast ja nie diese eine Suchtherapie gemacht, sondern viele, aber trotzdem therapeutische Erfahrung gemacht aufgrund anderer Diagnosen, und da würde ich schon auch gerne noch mal im Detail drüber sprechen, vor allen Dingen auch, wie du dann am Ende nach dem Rock Button.

Trotzdem ja noch mal in 9 Jahren ein wiederkehrende Konsummuster hattest.

Und die sollte man genauso detailliert besprechen wie jetzt den ersten Teil deinem Leben.

Ja, das klingt von daher komm bitte wieder, also unbedingt musst du jetzt, weil das ist hier dein römisch 1, wir brauchen römisch 2 von Pascal.

Sehr gerne, sehr gerne.

Schön, dass du heute da warst.

Ja, ich bedanke mich auch ganz herzlich, das habe ich ja auch schon dir in der e Mail, die ich dir geschrieben habe.

Gesagt, ich habe keinen therapeutischen weggenommen und ich habe das Gefühl, immer wenn ich dich höre, das ist so ein bisschen meine Selbsthilfegruppe gewesen, die Erfahrungen von Angehörigen und anderen Konsumenten zu hören, Substanzübergreifend das hilft einem, viele Dinge einzuordnen, also Dinge, die man selber gemacht hat, wo man aber ja, wo man.

Nicht die sucht als Entschuldigung vorschieben kann, aber als Erklärung voll so.

Und wenn man, wenn man diese Erfahrungen halt nicht anderswo kriegt, dann ja, ich hab sie hier bekommen.

Es ist einfach das magische.

Ich bin nicht allein.

Ja genau, was einfach das genau?

Wie ich auch immer wieder Gänsehaut kriege, wenn ich, wenn ich hier sitze und und den Menschen zuhöre, auch heute bei dir und einfach allein beim Thema Lügen.

Das das weiß einfach auch das, das kannst du mit keinem besprechen der nicht diese Diagnose hat.

Natürlich gibt es auch Menschen die mit anderen Diagnosen lügen, aber es ist eben nun mal so, man braucht halt Gleichgesinnte um das besser verarbeiten zu können absolut und es ist ja auch nicht negativ gemeint, dass jemand das nicht weiß, der das ist.

Ich bin froh darüber, dass es viele Leute nicht wissen wie das ist, weil es ist furchtbar.

Absolut.

Aber die Perspektive, mit jemandem zu teilen, macht es halt für einen irgendwie ertragsamer irgendwie.

Genau.

Erträglicher.

Ja, ich habe auch noch ein kleines Geschenk für dich dabei.

Tatsächlich okay das ist Weihnachtszeit, Ich steh mal kurz auf.

Ja, bitte.

Er setzt sich wieder hin, er hat was geholt, gerade aus seiner Tasche, ich hatte kurz Stop gedrückt, jetzt wird Plastikfolie entfernt, ist das ein Honig, ist das eine Marmelade?

Ich bin Kochliebhaber und habe gerade eine Ausbildung zum Koch.

Und meine Frau zieht für mich immer Chilis im Garten und die verwerte ich immer ganz gerne und mein Spezialgebiet ist chilipulver.

Zum einen, da hab ich aber dieses Jahr leider nicht so viel, aber ich mach auch ne geile chilisauce also ich find sie geil.

Ist eine umami Hotsauce aus Gepickelt.

Ich esse gerne scharf.

Das freut mich zu hören.

Ich habe auch für dich hinten, falls du Allergien hast, eine ganze Zutatenliste draufgeschrieben.

Schön der Handschrift finde ich toll.

Genau geht so ein bisschen in Richtung diese süß saure Soße.

Wie ist die Haltbarkeit?

Muss ich den Kühlschrank machen und die aufwacht und wie schnell verwerten, wenn sie aufwacht?

34 Monate ok, so meiner Erfahrung nach halt immer mit einem sauberen Löffel rein.

Genau.

Ja, das ist, das hilft.

Das ist der Trick.

Mich.

In den Mund dann wieder.

Ja, das ist nicht Pascal.

Vielen Lieben Dank.

Sehr gerne.

Verzehrempfehlung klingt ein bisschen wild, magst du Leberwurst?

Lange nicht gegessen, aber mag ich.

Ja, so ein schönes Brot, schön Butter, schön Leberwurst und davon was dazu oder halt Hühnchen.

Asiatische Gerichte passt auch super, aber.

Hast du die Tipps aus Bayern?

Schön Butter, Leberwurst und dann die umami Hotsource drauf, das ist 2025.

Vielen Lieben dank Pascal.

Ich freue mich auf deine 2.

Folge.

Schreib mir einfach, wenn du es, wenn du mal wieder n Tag frei hast und dann kommt gerne mit der Familie hoch.

Ich würde, ich würde gerade sagen ich passe in der Zeit auf euer Baby auf.

Bisschen schwierig.

Das funktioniert nicht, aber du kannst mit dem Kleinkind auch hierher kommen.

Alles gut.

Ich schau mal, meine Frau hat mir gestern auch geschrieben, ach wäre schon schön, wenn sie auch dabei wäre.

Ja, sie kann mitkommen, dann kann sie auch kurz in der Sendung sein.

Wir können ja auch mit Baby ein Interview machen, also nichts besser als das.

Ja, sehr gern.

Leute, passt auf euch auf und bleibt sauber.

Natürlich, wir lassen natürlich nicht weg, die Hilfsangebote.

Wenn ihr euch Gedanken macht um euren Konsum oder um den anderer, es gibt den Hausarzt, der hat eine Schweigepflicht, könnt ihr, der hat meistens gute Prospekte oder Weiß wo die nächste Drogen Beratungsstelle ist.

Kann euch da weiterleiten, ansonsten ist auch eben, dass das gute Netz an sucht, Beratung und Drogen Beratungsstellen perfekt da ist auch Schweigepflicht und es kostet nichts, das ist umsonst.

Dort kann man sich auch beraten lassen und viele viele andere Dinge.

Schaut einfach mal vorbei.

Google ist euer Freund und ich sage danke Pascal.

Wir hören uns jetzt noch 2 Tage mit mir alleine die letzten 2 Türchen im Kalender.

Ich freue mich sehr und jetzt pass auf dich auf und bleib sauber.

Bleib sauber.

Servus, Tschüss.

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