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Unvernunft Live 167 - Aufgaben

Episode Transcript

Folge - Unvernunft Live 167 - Aufgaben Automatisches Transcript Sebastian: Hallo und guten Abend zur Unvernunft live.

Mein Name ist Sebastian Stix und Sebastian: das hier ist live Folge Nummer 167 und damit die allererste im Jahr 2026 und sie startet pünktlich.

Sebastian: Hat es auch glaube ich noch nicht gegeben.

Ja, ich wünsche euch frohes Neues.

Sebastian: Herzlich willkommen zu einem neuen Jahr Unvernunft auch live.

Sebastian: Und ja, das alte Jahr haben wir hinter uns gelassen.

Ich hatte eine wunderschöne Sebastian: Weihnachtszeit mit dem Podcast sowie mit ganz viel Verwandtschaft und allem dies und das und jem.

Sebastian: Und jetzt haben wir quasi drei Wochen Podcastpause gemacht so ein bisschen bis Sebastian: auf das Podcast.

so wie das, musst du immer Pakete packen.

Sebastian: Kleiner Link, tipp, shop.kunst.unvernunft.de.

Sebastian: Nein, das ist der kleine Eigenwerbeblock.

Aber wir starten jetzt voll durch.

Sebastian: Ich habe auch die letzten Buffet-Woo-Folgen versendet und verarbeitet.

Sebastian: Die letzte ging ja mal locker vier Stunden und ja, ein neues Jahr beginnt und Sebastian: ich bin da durchaus optimistisch, denn das letzte Jahr war ich sehr stressig und ich habe mir.

Sebastian: Vorgenommen und dem Universum gesagt, dass das dieses Jahr nicht so stressig Sebastian: wird und es einfach mehr Unvernunft Zeit sein wird.

Sebastian: Und ich begrüße ganz herzlich die Menschen im Chat.

Es sind viele.

Wow.

Sebastian: Ihr habt ja auch keine Wahl, denn morgen werdet ihr alle eingeschneit.

Sebastian: Ich habe hier ständig auf meinem Handy diverse Unwetter- Schneesturmwarnung.

Sebastian: Ich kann sagen, jetzt im Moment ist noch nix.

Sebastian: Aber das soll heute Nacht dann so richtig losgehen.

Und ich glaube, Sebastian: in Hamburg ist auch schon die Hölle los.

Sebastian: Also, da ihr morgen eh alle ausschlafen könnt, könnt ihr heute auch eine ganz Sebastian: lange Unvernunft mit mir durchstehen.

Sebastian: Ja, also, wie gesagt, mein Name ist Sebastian Sticks, der Tonmeister am anderen Sebastian: in der Ende der Stadt, der hört heute nur rudimentär zu, das heißt, Sebastian: wenn meine Gäste viel zu laut oder viel zu leise sind, lieber Chat, Sebastian: schreibt gerne mal was rein, dann kann ich das noch korrigieren und neben mir sitzt ein bisschen, Sebastian: von der ersten Arbeitswoche müde gemacht, ein bisschen das Podcast Subi und Sebastian: die sieht so niedlich aus, wenn sie so ein bisschen fast angeschlagen ist.

Sebastian: Die sieht dann immer so harmlos aus.

Aber glaubt mir, die hat mich ganz schön...

Sebastian: Also das scheint auch jedes Jahr so die Weihnachtszeit zu sein, Sebastian: dass wir jedes Jahr, müssen wir uns mal zurückerinnern, jedes Jahr zu Weihnachten Sebastian: machen wir irgendeinen neuen Scheiß.

Sebastian: Irgendwie fängt da immer irgendwas Neues an.

Das ist sehr spannend.

Sebastian: Ja, also das Podcast-Obrief.

Sebastian: Wenn ihr es nicht kennt, keine Sorge, ihr habt nichts verpasst, Sebastian: wollte ich gerade sagen.

Sebastian: Nein, ihr werdet es kennenlernen.

Auch das werdet ihr dieses Jahr hören.

aber heute nicht.

Sebastian: Ja, ich sollte vielleicht einmal erzählen, wie diese Unvernunft Live-Sendungen Sebastian: funktionieren, falls jemand neu ist, denn ich sehe tatsächlich mehrere neue Namen hier.

Sebastian: Also, Unvernunft Live bedeutet, ich spreche mit Menschen, die hier in der Sendung Sebastian: anrufen.

Bedeutet, wir haben ein Thema, das erkläre ich gleich.

Sebastian: Und wenn sich hier niemand bei mir meldet, dann ist die Sendung einfach sehr schnell vorbei.

Sebastian: Ihr könnt hier die Nummer wählen, ihr könnt euch unter einem Namen eurer Wahl Sebastian: melden und dann, ja, Ja, können wir einfach direkt sprechen.

Sebastian: Es gibt keine Warteschleife, entweder gehe ich ran oder nicht.

Sebastian: Ich kann auch gar nicht sehen, wer anruft.

Das ist ja alles so anonym, Sebastian: wie ihr das mögt und wir können dann über das Thema sprechen.

Sebastian: Ansonsten fragt im Chat einfach mal nach.

Das Tolle ist hier, Sebastian: ich habe ja das beste Publikum der Welt und der Chat, die helfen sich hier alle gegenseitig.

Sebastian: Und noch eine kleine Neuerung, falls ihr irgendwie jetzt in der Bahn sitzt oder Sebastian: unterwegs seid und der Stream ist so ein bisschen wackelig.

Sebastian: Der Stream, den ihr hier auf der Webseite startet, der ist darauf ausgelegt, Sebastian: möglichst verzögerungsfrei zu sein.

Sebastian: Das ist toll, hat aber Nachteile, wenn ihr, was weiß ich, in der Bahn sitzt Sebastian: und da ein schlechter Empfang.

Sebastian: Ich habe jetzt neu auf der Seite, auf der E-Seite, also auf unvonuf.live drei Sebastian: Möglichkeiten verlinkt, die alle drei da bessere Ergebnisse bringen sollen, Sebastian: die zwar ein bisschen mehr Verzögerung bringen, aber die ein bisschen sanfter sind, Sebastian: wenn ihr eine schlechte Internetverbindung habt.

Sebastian: Also schlecht heißt nicht langsam, sondern schlecht heißt tatsächlich mit Unterbrechungen Sebastian: zum Beispiel.

Wir gucken mal, ob das klappt.

Sebastian: So, okay.

Liebes Podcast-Sobi, habe ich was vergessen?

Sebastian: Sie schüttelt eventuell den Kopf.

Nur ich kann das Podcast so wie heute hören, Sebastian: wenn sie was sagt.

Ich gucke nochmal noch, ob das auch stimmt.

Ja, das stimmt.

Sebastian: Du fängst jetzt an, mich zu ärgern, ja?

Das habe ich mir auch verdient gestern Abend, glaube ich.

Sebastian: Okay, dann erzähle ich mal, was wir heute hier für ein Thema haben.

Sebastian: Ich habe nämlich meine Hausaufgaben gemacht und mir einen Sendeplan geschrieben Sebastian: und da steht ein bisschen drin, was heute besprochen wird.

Es gibt nämlich wieder Sebastian: so ein Thema, das haben wir lange, lange Jahre irgendwie hier übersehen.

Sebastian: Ich meine, das machen wir seit bald fünf Jahren unvernunft live und dieses Thema Sebastian: war noch nie das Thema.

Das Thema lautet Aufgaben.

Sebastian: Aufgaben gehören zum Kinky-Dasein vermutlich genauso wie Spanking.

Sebastian: Das machen nicht alle, aber fast alle.

Was für ein schönes Instrument für Top, Sebastian: um sich das Leben angenehmer zu gestalten.

Sebastian: Was für eine schöne Möglichkeit Sub zu fordern, fördern und auch im Zweifel Sebastian: mal, wenn er oder sie nervig ist, zu beschäftigen.

Sebastian: Aufgaben erinnern beide an das Machtgefüge.

Sie sind ritualisierbar und hoffentlich Sebastian: nicht automatisierbar.

Sebastian: Das wäre ja Schummeln.

Wenn Aufgaben aber so toll sind, warum machen das nicht alle viel mehr?

Sebastian: Nichts wird so schnell öde wie Verwaltung, Eintönigkeit und andauernde Wiederholung Sebastian: der immer gleichen Aufgabe.

Sebastian: Und leider Gottes bieten Aufgaben alles davon, wenn ihr nicht aufpasst.

Sebastian: Top muss unglaublich kreativ sein und Sub in der Lage sein, eine Sinnhaftigkeit Sebastian: zu finden oder zumindest ausreichend motiviert sein, nicht aufzugeben und überhaupt einfach.

Sebastian: Eine gute Aufgabe ist machbar, wird nicht zum Boomerang für Top, Sebastian: weil zum Beispiel die Verwaltung aufwendiger ist als die Aufgabe und sie bringt Sebastian: euch näher zusammen und gemeinsam weiter.

Sebastian: Wieder so ein großes zentrales Thema und ich werde nicht aufgeben.

Sebastian: Euch nach guten Aufgaben, nach guten Aufgaben, Ideen und euren Erfahrungen zu fragen.

Sebastian: Ich möchte mit euch sprechen, wenn ihr mit Aufgaben zu tun habt, Sebastian: wenn ihr das total toll findet, wenn es total doof für euch ist, Sebastian: wenn ihr euch da mal in eine Situation gebracht habt, wo ihr festgestellt habt, Sebastian: Aufgaben zu haben ist ja schön, aber jetzt wird es doch blöd.

Sebastian: Wie geht ihr damit um?

Woher kommen die Ideen?

Wie maßgeschneidert muss das Sebastian: sein?

Oder gibt es die immer gleichen Standardaufgaben?

Sebastian: Ja, mein Gott.

Also so viele Möglichkeiten, so viele Worte, so viele mögliche.

Sebastian: Es ist einfach ein Riesenthema.

Ob wir das heute abschließend behandeln werden, Sebastian: kann ich euch jetzt schon mal sagen.

Nein, werden wir ganz sicher nicht.

Sebastian: Und ich habe eine erste Gästin, die werde ich jetzt einmal antickern, Sebastian: die darf mich anrufen, die hatte mich vorher schon gesagt, Mensch Sebastian, Sebastian: zu dem Thema würde ich gern was sagen und die kennt ihr auch schon ein bisschen, Sebastian: und jetzt gucken wir mal, ob sie sich hier bei mir meldet und dann hole ich sie in die Sendung rein.

Sebastian: Mal schauen.

Jetzt muss ich erstmal die Nummer eingeben und wählen.

Sebastian: Aber das sieht gut aus.

Ich vergleiche die Endziffern.

Ja, sieht gut aus.

Sebastian: Hallo, Sebastian hier.

Hi Svenja.

AnruferIn: Hallo, guten Abend.

Sebastian: Ja, schön, dass das geklappt hat.

Du hast dich ja frühzeitig gemeldet.

Sebastian: Extrem löblich.

Aufgabe gemeistert.

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Willkommen in der Unvernunft live.

Wir haben unsere Folge aufgenommen.

Sebastian: Wann war denn das?

Ist das letztes Jahr gewesen?

AnruferIn: Das war Mitte Februar letzten Jahres.

ist.

Sebastian: Ja, da war es auch schweinekalt bei dir da in der Ecke und wunderschön.

Sebastian: Hoffentlich haben wir morgen auch so schönes Sonnenscheinwetter und nicht so Sebastian: viel Wind und Schnee.

Gibt ja kein Regen mehr.

AnruferIn: Ja, wir werden sehen.

Sebastian: Ja, lass uns über Aufgaben sprechen.

Was hast du damit zu tun?

AnruferIn: Ja, das ist etwas, was mir sehr, sehr lange fehlte, AnruferIn: und was ich wirklich sehr vermisst AnruferIn: habe und was so meine Spielfreunde teilweise versucht haben mit mir.

AnruferIn: Aber ich sage mal gerade so, die letzten anderthalb Jahre fehlte mir das sehr.

AnruferIn: Und ich habe jetzt seit September einen neuen Spielpartner.

AnruferIn: Und mit dem habe ich das jetzt endlich.

Und da hat das auf dieser Ebene total gefunkt.

Sebastian: Was ist denn eine Aufgabe für dich?

AnruferIn: Ähm, also einerseits können das unterstützende Sachen im Alltag sein.

AnruferIn: Im Prinzip Dinge, die ich mir gewünscht habe, weil es mir dann hilft, AnruferIn: zum Beispiel meine Küche aufzuräumen.

Sebastian: Okay.

Also ihr nehmt die Standardaufgaben, die man so hat im Alltag und BDSMisiert die, ja?

AnruferIn: Genau.

Sebastian: Okay.

AnruferIn: Oder also nach dem allerersten Treffen zum Beispiel, also am Ende des Treffens, AnruferIn: hieß es dann ja, okay, du baust denn heute Abend noch deinen Fernseher auf, AnruferIn: wovon ich erzählt hatte, dass der seit Wochen im Karton bei mir zu Hause stand und...

AnruferIn: Das war dann gleich so die allererste Aufgabe nach dem ersten Treffen.

Sebastian: Und sie wurde erfüllt, ja?

AnruferIn: Ich habe erst noch diskutiert, als ich zu Hause war, über Messenger.

AnruferIn: Aber ja, die wurde dann erfüllt und dann kam so, ja, er ist stolz auf mich und AnruferIn: er hätte da ja gar keinen Bock drauf gehabt.

Sebastian: Okay, da sind wir gleich schon bei der Motivation, ne?

Er ist stolz auf dich.

Sebastian: Warum?

Also ich meine, ganz ehrlich, wenn man, ich kann so nachvollziehen, Spanking, ne?

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Man wird gehauen, das setzt im Körper ganz viele Endorphine frei und der Körper Sebastian: reagiert da drauf und man hat so ein paar Wochen was davon, dass man, Sebastian: oder Tage wenigstens, sag ich mal, dass man einfach spürt, da ist was passiert Sebastian: und das ist ganz viel leidenschaftlich.

Sebastian: Eine Aufgabe ist ja erstmal, ja, eine Aufgabe.

Sebastian: Also, was ist die Motivation?

Warum findest du das spannend?

AnruferIn: Ja, es ist, das macht Gefälle.

AnruferIn: Einfach die, die die Macht, die mir dann auf mich ausgeübt wird, AnruferIn: die Dominanz und dem zu entsprechen und auch einfach zu wissen, AnruferIn: es hat dann eine Konsequenz, wenn ich das nicht tue und dieses Arbeiten mit AnruferIn: Belohnung und Bestrafung, das kickt mich einfach total.

Sebastian: Okay, genau, beides, Belohnung und Bestrafung.

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Wobei, ich finde, was Schöne ist ja, eine Strafe für eine nicht erledigte Aufgabe Sebastian: kann eine andere Aufgabe sein.

AnruferIn: Ja, definitiv.

Sebastian: Was fällt denn da in dieses Muster rein?

Also welche Aufgaben sind Strafe?

AnruferIn: Ähm, Moment.

Genau, also zum Beispiel, ähm, AnruferIn: Das muss ich gerade mal überlegen.

Ja, wir haben jetzt, also die Strafen, AnruferIn: die ich dann als Aufgaben hatte, oder die Aufgaben, die dann Strafe waren, wie auch immer, AnruferIn: das war dann nicht so diese täglichen Sachen, die sind nicht mit direkten Strafen verbunden.

AnruferIn: Aber wenn ich dann mal so zwischendurch Strafen hatte, dann hieß es zum Beispiel, AnruferIn: ich muss kaltduschen gehen, und zwar jetzt.

Sebastian: Hm, nett.

AnruferIn: Ja, oder zum Beispiel, du wolltest doch noch Staub sagen.

Ja, AnruferIn: dann trägst du jetzt Wäscheklammern dabei an den Mitteln.

Sebastian: Okay, also ja, das ist, da überlege ich gerade, da ist der Begriff Aufgabe ein Sebastian: bisschen unscharf, weil das ist ja dann direkte Interaktion.

Sebastian: Also, ja, ich habe auch in der Vorbereitung so ein bisschen überlegt, Sebastian: was ist Spielen und wo fängt die Aufgabe an?

Sebastian: Wenn ich jetzt sage, du hängst jetzt die Wäsche auf und trägst Wäscheklammern, Sebastian: dann ist das ja erstmal eine Aktion.

Da hätte ich jetzt, ist die Frage, ist das eine Aufgabe?

Sebastian: Also ich habe bei einer Aufgabe so ein bisschen das Gefühl, das ist etwas, Sebastian: das macht man alleine, wenn Top nicht im Raum ist, sage ich mal.

Sebastian: Und man hat vielleicht sogar noch die Möglichkeit, so ein bisschen an der Zeit Sebastian: rumzuplanen, dass man überlegen kann, okay, eine Aufgabe kann sein, Sebastian: mache im Verlauf des Tages XY.

Sebastian: Also was unterscheidet das?

Die Abwesenheit?

AnruferIn: Mhm, schon, ja.

Also ich hatte auch mal die Aufgabe, da hatte ich glaube ich AnruferIn: so anderthalb Wochen Zeit für.

AnruferIn: Ich hatte gesagt, ich habe hier seit Ewigkeiten Karton mit dem Schuhschrank AnruferIn: stehen, den ich aufbauen will.

AnruferIn: Und dann hatte ich halt anderthalb Wochen Zeit dafür und war dann auch mit einer AnruferIn: angekündigten Strafe verbunden.

AnruferIn: Und ja, das habe ich natürlich am Abend vor unserem Treffen gemacht, AnruferIn: also so am letzten Abend, wo ich die Möglichkeit hatte, aber ich habe es gemacht.

Sebastian: Wie eine Anwältin, die Frist ist noch nicht verstrichen, es ist also, Sebastian: was nicht zu spät ist, ist per Definition pünktlich.

AnruferIn: Ja, man muss das natürlich ausreizen.

Sebastian: Natürlich, ein bisschen Thrill muss ja auch sein.

Gibt es so wiederkehrende Sebastian: Aufgaben, so Daueraufgaben vielleicht?

AnruferIn: Ja, also es ist tatsächlich, dass ich meine Küche halt jeden Tag bis 20.30 Uhr machen soll.

AnruferIn: Und ich habe eine, ja, dass ich jeden Tag genug trinke.

Das sind halt auch für mich Aufgaben.

Sebastian: Wo ist denn da so die Grenze?

Wo sagst du, also das ist mir jetzt, Sebastian: ich sag mal, zu albern oder das mache ich nicht?

AnruferIn: Hatte ich tatsächlich früher sehr schnell, aber mit ihm nicht.

Sebastian: Okay.

Was für Erfahrungen hast du da gemacht früher?

AnruferIn: Es hat sich dann, ich glaube, da habe ich zu wenig Verbundenheit gespürt und AnruferIn: es hat sich dann einfach wirklich lächerlich angefühlt.

AnruferIn: Und dann habe ich wirklich, also es ist viele, viele Jahre da habe ich Dinge dann einfach gesagt, AnruferIn: also behauptet, ja, habe ich gemacht und weil es mir einfach zu blöd war und AnruferIn: jetzt ist es aber einfach so, da ist so viel Verbundenheit da und wir sehen AnruferIn: uns auch so regelmäßig und das, AnruferIn: Ich das einfach ernst nehmen möchte und das gar nicht in Frage stelle, AnruferIn: irgendwie Dinge nicht zu tun.

AnruferIn: Natürlich diskutiere ich das bis aufs Blut aus teilweise und verliere jedes AnruferIn: Mal, aber ja, es ist mir schon sehr wichtig.

Sebastian: Ja, ich habe eben gemerkt, wo du sagtest, ja, da sind so Sachen, Sebastian: die wollte ich dann und dann habe ich sie mir als Aufgabe geben lassen.

Sebastian: Also du stellst dir quasi ums Eck selber eine Aufgabe.

AnruferIn: Ja, ein bisschen schon.

Sebastian: Also was ändert das?

Also du sagst ihm, ich müsste mal und signalisierst damit, Sebastian: ich habe hier einen inneren Schweinehund, den es zu überwinden gilt.

Sebastian: Und dann, ich mach das jetzt mal bewusst flapsig, dann plappert er dir das nach Sebastian: und hängt noch eine Konsequenz dran und zack, schon hast du Motivation.

AnruferIn: Ja, ein bisschen ist es so, aber er legt da dann so eine Eindringlichkeit hinter AnruferIn: und dass dann plötzlich auch dieses Gefühl von, AnruferIn: dass jetzt kein Entkommen mehr bei der Sache ist und ja, AnruferIn: dass sich das dann gar nicht mehr danach anfühlt, als dass ich mir das ausgesucht AnruferIn: hätte, sondern okay, das ist mir jetzt auferlegt.

AnruferIn: Also da muss ich jetzt durch, da habe ich keine andere Wahl.

AnruferIn: Ansonsten hat es Konsequenzen, die ich nicht spüren möchte.

Sebastian: Okay, das priorisiert die Sache so ein bisschen, ne?

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Gibt es eine Aufgabe, die du gerne mal hättest?

Sebastian: Oder die du ihm vielleicht geben würdest?

Das kann ja auch mal was sein.

Sebastian: Auch Top kann Aufgaben kriegen.

Sebastian: Zum Beispiel kontrolliere meine Aufgaben.

Wäre ja mal eine Aufgabe.

Sebastian: Oh Gott, so ein ewiger Kreis.

AnruferIn: Das habe ich tatsächlich mal gemacht.

Sebastian: Echt?

AnruferIn: Ja, da habe ich gesagt, ähm, AnruferIn: Ich wünsche mir, also wir nutzen die Obedience-App, da kann man ja mal Werbung für machen, oder?

Sebastian: Ich habe diese App noch nicht verstanden, ich habe sie mir gestern installiert Sebastian: und gedacht, okay, dann müssen wir nochmal gleich drüber sprechen, aber erzähl erst mal.

AnruferIn: Ja, und dann haben wir da die Aufgaben drin stehen, auch mit Belohnung und Bestrafung AnruferIn: und ich erfülle das und ich hake die sozusagen ab und dann habe ich irgendwann gesagt, okay, AnruferIn: jetzt habe ich gemerkt, er hat ein bisschen wenig Zeit und so.

AnruferIn: Ich habe gesagt, ich wünsche mir und ich brauche ein Feedback dazu.

AnruferIn: Und ansonsten funktioniert das nicht.

Ansonsten habe ich das Gefühl, AnruferIn: ich spiele mit mir alleine.

AnruferIn: Und das war nicht so gut.

Und dann habe ich wirklich gesagt, okay, AnruferIn: deine Aufgabe ist es jetzt, da täglich einmal reinzuschauen und zu gucken, AnruferIn: habe ich das geschafft oder nicht und darauf zu reagieren.

Sebastian: Ja, also die App ist ja auch, die wurde ja schon öfter im Podcast genannt.

Sebastian: Ich habe sie mir gestern einfach mal installiert und habe dann festgestellt, Sebastian: okay, es ist im Prinzip so eine Art geteiltes Aufgabentool.

Sebastian: Person A stellt Aufgaben, Person B erledigt sie, Person A kriegt einen Report Sebastian: und wenn man aber alles Kinky-mäßig gesehen will an Vorschlägen, Sebastian: dann muss man die Web-App öffnen, weil das in der App nicht geht.

Sebastian: Irgendwie so.

Ich dachte, mhm, mhm, mhm.

Sebastian: Mir ist noch nicht ganz klar geworden, was diese App erleichtert.

Sebastian: Also, was ist es für dich?

So ein Aufgabenboard, wo du einfach reingucken kannst, Sebastian: was habe ich zu erledigen?

Sebastian: Oder wie so eine Art Einkaufszettel, sage ich mal.

AnruferIn: Also für mich ist das wirklich so, ich hole mir mein Flash-Sternchen ab.

AnruferIn: Das ist schon auch eine Motivation.

Und ja.

AnruferIn: Ja, ich sag mal, wenn man jetzt eine Trink-App hat und man kann da irgendwie AnruferIn: sein ganzes Wasser, was man getrunken hat, abhaken und am Ende kommt dann, AnruferIn: hey, das hast du toll gemacht, dann ist das ein gutes Gefühl und das ist halt in dieser App auch so.

AnruferIn: Wenn ich das abhake, dann kommt auch so, hey, das hast du toll gemacht und ja, AnruferIn: also es erscheint uns automatisch, das kann man auch selber noch gestalten zum AnruferIn: Beispiel, was denn da erscheint.

AnruferIn: Und also top kann das gestalten und das motiviert mich schon und ja, AnruferIn: wenn wir dann auch darüber reden und ja.

Sebastian: Es ist so eine Art, wenn man das gleiche per zum Beispiel WhatsApp versucht Sebastian: zu machen, dann hat man einen Chat, der sehr durcheinander ist.

Sebastian: Hift also top ein bisschen bei der Verwaltung.

Sebastian: Werden wir heute auch noch ein bisschen darüber sprechen, dass dieses, Sebastian: also das gehört glaube ich auch dazu, loben und auch ja, einfach Ach nee, Sebastian: nicht unbedingt bestrafen, aber Lob und Tadel.

Sebastian: Also es braucht Feedback.

Ohne das funktioniert es einfach nicht.

Sebastian: Eine Aufgabe für sich selbst kann in dem Bereich, glaube ich, Sebastian: einfach kein Selbstzweck sein.

AnruferIn: Das stimmt.

Sebastian: Gibt es einen Bereich, ich komme schon langsam zum Schluss, gibt es einen Bereich, Sebastian: wo du sagst, also in dem Bereich würde ich keine Aufgaben annehmen oder das Sebastian: würde ich nicht machen, weil, nee, also das geht nicht.

AnruferIn: Hast du ein Beispiel?

Sebastian: Was haben wir denn bei Beispiele?

Zum Beispiel könnte man bei Aufgaben Bereiche Sebastian: wie Sexualität ausklammern oder Bereiche wie Alltag.

Sebastian: Also ich kann durchaus verstehen, wenn jemand sagt, ja wir können den ganzen Sebastian: Kinky Stuff da drin machen, aber mein Alltagskram, der hat da drin bitte nichts zu suchen.

Sebastian: Also der gehört nicht in diesen Bereich rein.

Also wo du für dich eine Grenze Sebastian: siehst, wo du sagst, da wünsche ich jetzt keine Einmischung in Form von Aufgaben, Sebastian: weil du da diesen Druck vielleicht auch nicht haben magst.

AnruferIn: Bei der Arbeit definitiv, das ist ausgespart.

Sebastian: Ja, das klingt vernünftig.

AnruferIn: Ja, oder keine Ahnung, wenn ich meine Eltern besuche oder irgendwie so.

AnruferIn: Aber ansonsten, ja, da fällt mir noch einer.

AnruferIn: Wenn ich Besuch kriege, so über mehrere Tage, also meine Freundschaft Plus kommt AnruferIn: zu Besuch zum Beispiel, oder ich bin dort, dann ist alles stillgelegt.

AnruferIn: Dann ist das komplett ausgeklammert.

AnruferIn: Weil das einfach nicht fair wäre, wenn das das beeinflusst.

Sebastian: Ja, okay, also es gibt so freie Zeiten.

Muss man mal nach der App fragen, Sebastian: dann wird man doch bestimmt runtergerankt, weil dann da alles außer Kontrolle läuft.

AnruferIn: Nein, man kann das alles pausieren dann.

Sebastian: Ah, man kann schummeln, sehr gut.

Sebastian: Okay.

AnruferIn: Ich könnte noch ein kurzes Zitat von meinem Top einbringen.

Sebastian: Sehr gerne.

AnruferIn: Was ihm das bringt.

Sebastian: Ja, das wäre super, weil wir müssen ja ein bisschen Stoff auch für weitere Gespräche Sebastian: haben.

Also was bringt ihm das?

Ich meine, ich kann es mir vorstellen, Sebastian: aber es ist schön, wenn du es aussprichst.

AnruferIn: Er hat mir nämlich mal geschrieben, ich freue mich schon sehr darauf, AnruferIn: dir etwas abzuverlangen.

Das wiederum kickt mich nämlich total.

Sebastian: Die ein bisschen die eigene Macht spüren.

AnruferIn: Ja, das ist halt dieses, ja, Macht und Unterwerfung.

Sebastian: Jetzt frage ich noch, war es eine Aufgabe, heute hier teilzunehmen?

AnruferIn: Nein.

Sebastian: Okay, wunderbar.

Das ist die perfekte Motivation, wenn sie von ganz alleine Sebastian: kommt, aber Aufgaben können eben dann doch helfen, so einen kleinen Kick zu geben.

Sebastian: Also ich behaupte mal, mit einer Aufgabe im BDSM-Bereich oder mit dem Kontext Sebastian: kann man auch eine langweilige Tagesaufgabe wie Wäsche aufhängen, Sebastian: irgendwie ein bisschen sexifizieren.

AnruferIn: Genau, Zähneputzen zum Beispiel, wenn man dabei Wäscheklammern tragen muss.

Sebastian: Da würde ich kürzer putzen als lang genug schwierig.

AnruferIn: Nee, da gibt es ja deine Vorgabe.

Sebastian: Okay.

Ja, ich glaube, das Aufgabenplanung ist nochmal ein eigenes Thema im Management, sage ich mal.

Sebastian: Da werde ich heute Abend auf jeden Fall auch nochmal mit jemandem drüber sprechen.

Sebastian: Ich bin selber sehr gespannt.

Sebastian: Und Svenja, ich kann nur sagen, vielen, vielen Dank.

Wenn man mehr von dir hören Sebastian: möchte, in Folge 125 warst du dabei.

Sebastian: Und die Folge hat auch einen schönen Titel, nämlich Ich wollte einfach mal bestraft AnruferIn: Ja.

Sebastian: werden.

Das ist ein Zitat von dir.

Sebastian: Da kann man dich noch ein bisschen hören, wenn man möchte.

Natürlich nicht jetzt, Sebastian: weil jetzt machen wir ja live.

Sebastian: Ich wünsche dir einen tollen Abend und ich wünsche dir spannende Aufgaben und Sebastian: die passende Motivation.

AnruferIn: Vielen Dank.

Sebastian: Sehr gerne.

Tschüss.

AnruferIn: Tschüss.

Sebastian: So ihr Lieben, das war Svenja.

Die bekommt Aufgaben, die erledigt Aufgaben und Sebastian: sie mag Aufgaben ganz offensichtlich und wenn ihr die Aufgabe bewältigen wollt, Sebastian: hier einmal live dabei gewesen zu sein, ihr kriegt sogar Fleißsternchen im System, Sebastian: dann könnt ihr eine Nummer wählen.

Sebastian: Die sage ich jetzt aber nicht, weil es nämlich direkt schon klingelt.

Sebastian: Das heißt, ich gehe mal ran und sage, Hallo, Sebastian hier.

Mit wem spreche ich?

AnruferIn: Mimi.

Sebastian: Hallo Mimi.

Wir haben, glaube ich, noch nicht miteinander gesprochen.

AnruferIn: Nein.

Sebastian: Okay, willkommen bei der Unvernunft.

Und ja, wir sprechen über Aufgaben.

Was ist dein Thema?

AnruferIn: Ja, Aufgaben.

Ich habe tatsächlich mit Zettel vor mir liegen, AnruferIn: weil ich sonst mit Notizen besser arbeiten kann.

AnruferIn: Genau, also ich finde Aufgaben, sie haben so eine schöne Bandbreite, AnruferIn: weil ich tatsächlich auch selber durchgegangen bin.

AnruferIn: Also Svenja hat vorhin ja Obedienz schon erwähnt.

AnruferIn: Das ist auch was, was ich für mich nutze oder was wir für mich nutzen.

AnruferIn: Das war vor allem auf meinen Wunsch hin, also auch so um so ein bisschen so ja, AnruferIn: Selbstoptimierung quasi zu betreiben Okay.

Sebastian: Ich frage erstmal rein, also du spielst unten und musst Aufgaben erledigen Genau, genau, ja Okay, Sebastian: Selbstoptimierung Okay, das ist halt ein fieses Wort in der heutigen Gesellschaft Sebastian: Ich bin sehr gespannt Also da du ja Notizen gemacht hast, ich weiß, Sebastian: du möchtest dich dran herumhangeln an den Notizen.

Sebastian: Aber du hast zu deinem Top gesagt, gib mir mal Aufgaben.

AnruferIn: Quasi.

Also wir haben so ein bisschen zusammen, also man muss dazu sagen, AnruferIn: wir wohnen auseinander.

AnruferIn: Also 200 Kilometer heißt, wir AnruferIn: sind jetzt nicht so oft, also wir sehen uns vielleicht einmal im Monat.

AnruferIn: Und ich wollte halt für die Zeit dazwischen auch ein bisschen, AnruferIn: ja, eine kleine Erinnerung an das Machtgefälle, an das DS, was dahinter steht.

AnruferIn: Und deswegen kam ich dann um die Ecke mit Aufgaben und das haben wir dann verknüpft AnruferIn: mit entweder Sachen, die ich für mich nochmal wieder besser in meinen Tagesrhythmus AnruferIn: integrieren wollte, so zum Beispiel Anzahl X Sport die Woche, AnruferIn: oder Sachen, die, AnruferIn: ja für ihn im Endeffekt auch so ein bisschen den Nutzen haben, AnruferIn: also so in die Richtung Beckenbodentraining oder so Deep-Road-Training, AnruferIn: das waren auch so Sachen, die da so drauf standen.

Sebastian: Ja, da kommen wir ja in diesem Bereich, Aufgaben, die man vielleicht auch nur Sebastian: alleine machen möchte, also wo Top gar nicht mehr anwesend sein soll.

Sebastian: Wäre Deep-Road-Training sowas, wo du sagst, das würde ich vor ihm nicht machen?

Gibt es da sowas?

AnruferIn: Nee, tatsächlich mache ich das auch, wenn ich bei ihm bin.

Wenn er sagt, AnruferIn: hey, mach das, dann mache ich das auch bei ihm.

AnruferIn: Also da ist das Schamgefühl nicht da.

Sebastian: Okay.

Jetzt hast du gesagt Selbstoptimierung.

Also eigentlich, Sebastian: sag mal so, ich bin ja so ein blöder Romantiker und sage so, Sebastian: ja, meine Supp ist perfekt, weil sonst wäre sie ja nicht meine Supp.

Sebastian: Also sie ist für mich perfekt und an dir gibt es ja gar nichts zu optimieren.

Sebastian: Warum sollte ich ihr also Aufgaben geben, um irgendwas zu optimieren an ihr?

Sebastian: Also ich würde das eventuell als eine Art Kritik sehen, wenn ich Aufgaben stelle.

Sebastian: Kannst du den Gedanken irgendwie nachvollziehen oder ist die dir völlig fremd?

AnruferIn: Nee, das kann ich schon nachvollziehen Ich glaube, AnruferIn: ich würde es eher als Kritik sehen wenn es von DOM-Seite zu sehr gefordert wird AnruferIn: aber da wir meistens, also da wir sehr im engen Austausch sind mit welcher Aufgaben AnruferIn: sind gerade noch sinnvoll welche pausiert man, AnruferIn: welche will man ganz austauschen, ist es eigentlich, AnruferIn: gar nicht so, AnruferIn: Dass ich dieses Negative dahinter sehe, sondern es ist eigentlich auch noch AnruferIn: immer was, was sehr viel Spaß macht.

Sebastian: Es ist also eine Art, ich sag mal, Spielmechanik.

AnruferIn: Ja, schon.

Sebastian: Was ist denn, wenn er alles immer gut sein lässt?

Ach, hast du nicht geschafft, Sebastian: ist nicht schlimm, hast ja einen stressigen Tag.

Sebastian: Also wenn die Sache quasi weniger Konsequenzen hat, als für deinen Geschmack Sebastian: nötig wären, ist das schon mal vorgekommen überhaupt?

AnruferIn: Tatsächlich aktuell ja.

Also ich bin ein sehr gewissenhafter Mensch.

AnruferIn: Deswegen kam es sehr lange nicht vor, dass ich irgendwie mal in den Malus gekommen bin.

AnruferIn: Also ich habe wirklich immer versucht, das so reinzufitten in meinen Zeitplan, AnruferIn: dass ich alle Aufgaben zu 100 Prozent erledigt habe.

AnruferIn: Das ist jetzt bei vor allem täglichen Aufgaben fällt es mir sehr schwer und AnruferIn: da stehen auch noch ein paar Bestrafungen aus und da müsste ich ihn vielleicht daran erinnern, AnruferIn: weil er schaut auch nicht so viel in die App, weil wir sie gerade aktuell auch pausiert haben.

Sebastian: Ja, das ist immer so die Frage, ob dann, ja, ich habe das nicht erledigt und Sebastian: dann, also in der Fantasie ist es so, Sebastian: Aufgabe nicht erledigt, Strafe folgt und in der App ist die Strafe vielleicht Sebastian: sogar direkt dokumentiert, das ergibt das und das, so und zu viel, Sebastian: da und davon, dann ist das einfach so.

Sebastian: So, allerdings gibt es ja auch noch Gnade oder dass man sich erklärt und diskutiert Sebastian: oder wenn eine Aufgabe auferlegt wird, dass man vielleicht ein bisschen rumdiskutiert, Sebastian: auch muss das denn so sein, könnte man das nicht so machen, Sebastian: also inwieweit bist du auch gewillt zu sagen, ich möchte es unverändert, Sebastian: so wie er sich das ausgedacht hat oder inwieweit möchtest du auch mitwirken?

AnruferIn: Also meistens sind wir vor, bevor die Aufgabe überhaupt in Kraft tritt an diesem AnruferIn: Punkt, dass wir eben da schon diskutieren, wie viel mal die Woche wäre das möglich.

AnruferIn: Und dann versuche ich natürlich, also ich bin schon ein bisschen, AnruferIn: ja, manchmal zu optimistisch.

AnruferIn: Aber genau deswegen ist ich, werde das jetzt auch dann einfordern, AnruferIn: dass auch die Strafe eben dann auch konsequent abgearbeitet wird, AnruferIn: bevor das in Vergessenheit gefällt.

Sebastian: Okay, also im Bestrafen hängt er ein bisschen nach.

Sebastian: Ich würde ja überlegen dann zu sagen, okay, also wenn Top sich nicht ordentlich Sebastian: kümmert, ich nenne das ja so schön Verwaltung, dann muss es für ihr Top auch eine Strafe haben.

Sebastian: Ich fände, das wäre gerecht in dem Sinne, dass man zum Beispiel sagt, Sebastian: da muss Top halt mal kochen.

Sebastian: Wäre das so ein Deal, wo du vielleicht sagen könntest, ach ja, Sebastian: das hätte auch was, weil dann kannst du oder irgendeine Tätigkeit, Sebastian: die er nicht mag.

Ich meine, das ist da nicht switchen, würde ich sagen, Sebastian: weil das ist dann eher so ein Gerechtigkeitsding, sage ich mal.

Sebastian: Wäre das was von der Dynamik her, zu sagen, okay, auch er hat ein größeres Interesse daran, Sebastian: ja, da hinterher zu sein?

AnruferIn: Vielleicht.

Also er hat generell das Mindset, dass jede Regel ist eine zu viel, AnruferIn: weil er sich dann auch merken muss.

AnruferIn: Heißt, er wälzt dann auch die Aufgabe auf mich ab, dass ich ihm wieder sage, AnruferIn: was denn die ganzen Regeln sind im Zweifel, weil ich sie besser kenne, AnruferIn: weil ich sie ja befolgen muss.

AnruferIn: Heißt in dem Sinne...

AnruferIn: Da müsste man mal schauen, ob ich eine interessante Idee habe.

Sebastian: Ein kluger Mensch.

Ein sehr kluger Mensch, wenn er sagt, nicht zu viel.

Sebastian: Diese automatischen Daueraufgaben, wie viele gibt es im Moment?

Sebastian: Du hast gesagt, er hat pausiert oder gibt es noch welche im Moment?

AnruferIn: Im Moment sind alle pausiert.

Normalerweise sind es drei, die wöchentlich erledigt AnruferIn: werden müssen an bestimmten Tagen.

Sebastian: Vermisst du das?

Möchtest du die Pause beenden?

AnruferIn: Schon.

Ich vermisse es schon, vor allem weil sich jetzt das eine auch wieder AnruferIn: mehr ausgeschlichen hat, dadurch, dass ich gemerkt habe, okay, AnruferIn: ich werde nicht mehr durch die App dran erinnert.

AnruferIn: Aber ja, das steht auf jeden Fall auf unserem Zettel, dass wir die bald wieder AnruferIn: einführen und bald wieder endpausieren.

Sebastian: Jetzt hat ja Svenja schon gesagt, dass sie quasi auch dabei, Sebastian: behilfliches Aufgaben zu kreieren.

Sebastian: Gibt es irgendwas, wo du sagst, ach ja, die, vielleicht hat er sich noch dagegen Sebastian: gewehrt, aber die Aufgabe hättest du gerne.

Sebastian: Gibt es da was Konkretes vielleicht, wo du sagst, ach ja, das wäre reizvoll?

AnruferIn: Tatsächlich gar nicht, weil meistens auch die Aufgaben über mich angestoßen AnruferIn: werden oder wir brainstormen zusammen.

AnruferIn: Und dann findet man meistens schon irgendwas, wo man, AnruferIn: also wir hatten mal eine ganz kurze Zeit, ob ich es nicht schaffe, AnruferIn: mal einen Spagat zu lernen.

AnruferIn: Und das war eben auch diese tägliche Aufgabe, so ein bisschen Stretch- und Dehnübungen zu machen.

AnruferIn: Das war tatsächlich auch ein bisschen schwierig und bis es dann mal ein Ritual AnruferIn: geworden ist, bis man, also bis es so, AnruferIn: Im Körper angekommen ist und diese Wiederholungen drin sind, AnruferIn: dass man das noch nicht automatisch macht, aber zumindest nicht mehr aktiv daran denken muss.

AnruferIn: Das finde ich zumindest auch bei den Aufgaben sehr reizvoll, AnruferIn: dass es auch so eine Struktur hat.

Deswegen bin ich auch sehr fan.

Sebastian: Also ich habe hier noch so als Stichpunkt stehen, aufgeben.

Also ich habe mal Sebastian: festgestellt, das ist so ein Lustkiller, wenn man Aufgaben stellt und das Gegenüber schon weiß, Sebastian: oh nee, das wird nichts, ich werde dran scheitern oder dass relativ schnell dieses, Sebastian: ja, das Aufgeben einfach kommt.

Sebastian: Und das stelle ich mir immer so als den schlimmstmöglichen Moment vor, Sebastian: eine Aufgabe entnervt aufzugeben.

Sebastian: Und dann ist ja, also als Top würde ich dann eher trösten wollen, Sebastian: als bestrafen wollen.

Weißt du, was ich meine?

AnruferIn: Ja, da kommt es wahrscheinlich ein bisschen drauf an.

Also wenn ich von vornherein AnruferIn: weiß, es ist eine unlösbare Aufgabe, AnruferIn: sowas packe ich gar nicht also sowas ist auch sehr, AnruferIn: schwierig, ich muss schon so ein bisschen den Ansatz erkennen also ich bin auch AnruferIn: ich habe vorhin im Chat glaube ich geschrieben ich mag auch so Aufgaben, AnruferIn: die jetzt keinen tieferen Sinn haben die einfach vielleicht nur so Belustigung für DOM sind, AnruferIn: also es muss nicht immer irgendwie ein größerer Zweck dahinter stehen, AnruferIn: aber zumindest das Umgekehrte also wenn ich wirklich von vornherein weiß okay, AnruferIn: das wird schon nichts, wenn ich mir die Aufgabenstellung ansehe das ist nicht AnruferIn: so mein Themengebiet Okay.

Sebastian: Ja, das Podcast-Subi hat mir auch hier noch den kleinen Hint gegeben, Sebastian: Aufgaben können auch albern sein oder eben auch langweilig ich glaube, Sebastian: Langeweile ist noch so der letzte Punkt wo man sagt, oh, muss das sein also, Sebastian: es ist jetzt die Frage, ist es automatisch nicht mehr langweilig weil es eine Sebastian: Aufgabe von Top ist oder kann es eben einfach dann doch langweilig sein?

AnruferIn: Das kommt ganz auf die Aufgabe drauf an und vielleicht auch auf den Typ Mensch.

AnruferIn: Also was mich super schnell auch langweilen würde, wäre einfach, AnruferIn: einen Satz hundertmal zu schreiben.

AnruferIn: Den gleichen Satz auf das Papier, einfach stupide, also so wirklich stupide Aufgaben.

AnruferIn: Das wäre auch wirklich, da wäre ich schnell raus bei solchen Aufgaben.

Sebastian: Ja, das wurde im Chat eben auch schon mal geschrieben.

Das ist so der Bereich, Sebastian: der relativ schnell Richtung Strafarbeit quasi tendiert.

Sebastian: Kann auch für manche Leute spannend sein, aber interessant ist, Sebastian: wenn Top dann kontrollieren muss, ob man irgendwo einen Schreibfehler gemacht Sebastian: hat und du hast genug eingebaut und du weißt genau, wie viele es sind.

Sebastian: Dann kannst du immer sagen, nee, es sind nicht zwölf, musst nochmal gucken.

Sebastian: Ich möchte ja keine Tipps geben, wie man Tops ärgert.

Mimi, ich weiß, Sebastian: du hast deinen Zettel da, ist Sebastian: noch was übrig geblieben oder haben wir es geschafft, alles zu erwähnen?

AnruferIn: Also, das hat Sven ja auch schon angeschnitten, so ein bisschen Aufgaben im Servicebereich.

AnruferIn: Also, Sven hat das jetzt auf sich bezogen, aber bei mir ist es auch so, AnruferIn: wenn ich dann mal bei meinem Dom bin, dann ist es halt meistens ein Wochenende AnruferIn: oder ein verlängertes Wochenende.

AnruferIn: Und dann sind vor allem so Aufgaben wie, man bereitet das Frühstück zu, AnruferIn: kümmert sich um Essen, geht mal einkaufen.

AnruferIn: Dann sind das so schöne Alltagsaufgaben, die er so ein bisschen auslagern kann, AnruferIn: und ich aber trotzdem auch habe, um das Machtgefälle zu spüren, AnruferIn: um so ein bisschen eine kleine Art von Betopfung zu bekommen.

AnruferIn: Und was ich auch ganz witzig fand, am Anfang war es auch so, AnruferIn: dass es auch für mich ein bisschen spannender war, wenn man Aufgaben verkinkifiziert.

AnruferIn: Also man steht in der Küche und schneidet und schneidet, AnruferIn: Obst oder Gemüse oder so und hat dann eben nochmal, bekommt dann eben nochmal Nippelklemmen, AnruferIn: oder der Bewegungsradius wird eingeschränkt und man kann halt wirklich nicht AnruferIn: mehr aus der Küche raus, sondern wird halt da irgendwo festgekettet so und kann AnruferIn: dann nur noch vom Kühlschrank zum Herd und halt nur noch in diesen, AnruferIn: 10 Quadratmetern rumlaufen quasi.

Sebastian: Wichtiger Punkt, gehört unbedingt dazu liebe Tops seid kreativ, Sebastian: verkinkifiziert Dinge, das macht vieles leichter glaube ich, Sebastian: Okay, Mimi, noch eine kleine organisatorische Sache.

Sebastian: Du kannst im Chat das Podcast so wie mal anflüstern, damit sie dich dann findet, Sebastian: damit wir dich dieser Folge zuordnen können.

Dann kriegst du dieses Gäste-Profil.

Sebastian: Ich erwähne das einmal pro Folge, damit es auch alle wissen.

Sebastian: Dann gibt es erstens Fleischsternchen oder Sterne, Punkte, was auch immer du Sebastian: möchtest.

Das kannst du selber aussuchen.

Sebastian: Und dann bist du mit der Folge verbunden und kannst auch auf Kommentare und sowas antworten.

Sebastian: Wenn du denn möchtest, die Möglichkeit besteht, musst du natürlich nicht.

Sebastian: Aber du kannst das Profil unter deine Kontrolle bringen.

Alles klar.

Sebastian: Gut, Mimi.

Schönes Gespräch, hat Spaß gemacht.

Sebastian: Und solltest du mal irgendwie feststellen, dass die Aufgaben irgendwie langweilig Sebastian: werden und möchtest dich darüber beschweren, kein Problem, wir haben ja auch Sebastian: manchmal freie Themenabende hier, Sebastian: dann gerne anrufen und sich mal wirklich darüber beschweren, Sebastian: damit Top dann auch die Aufgabe bekommt, neue Aufgaben zu erfinden, Sebastian: die auch wirklich verkinkifiziert sind und richtig Spaß machen.

Sebastian: Alles klar.

AnruferIn: Ja, dann vielen Dank.

Sebastian: Ja, mach's gut.

Tschüss.

AnruferIn: Und schönen Abend noch.

Sebastian: Danke.

Tschau.

So ihr Lieben, das war Mimi.

Sebastian: Und ja, ich finde, sie hat da eine schöne Einstellung zu.

Und auch am Anfang Sebastian: des Gesprächs dieses, da ist Entfernung.

Sebastian: Und ja, Aufgaben verkürzen die Entfernung ein wenig.

Sebastian: So, und ich dachte, ich muss heute Abend tausendmal diese Telefonnummer ansagen.

Sebastian: Muss ich nicht, denn es klingelt mal wieder.

Und ich gehe direkt ran.

Sebastian: Hallo, Sebastian hier.

Mit wem spreche ich?

AnruferIn: Hallo, hier ist die Sarah.

Sebastian: Hallo Sarah.

Oh, ich glaube, du hast bei Instagram schon gebibbert, Sebastian: ob du es pünktlich schaffst.

Du hast es offenbar pünktlich geschafft.

AnruferIn: Ja, ich habe es geschafft.

Sebastian: Sehr gut.

Und ich muss noch fragen, ob ich dich hinten mit H schreibe oder ohne H?

AnruferIn: Mit.

Sebastian: Mit H.

Okay.

Hallo Sarah, dein erster Anruf hier, richtig?

AnruferIn: Genau.

Sebastian: Wunderbar.

Alles klar.

Ja, wir sprechen über Aufgaben.

Ich bin sehr gespannt, Sebastian: was du mit Aufgaben zu tun hast.

Gibst du welche oder bekommst du welche?

AnruferIn: Ich bekomme welche und zwar besteht fast mein ganzer Alltag, AnruferIn: also von morgens mit dem Aufstehen bis abends ins Bett gehen aus Aufgaben, denn ich lebe TPE.

Sebastian: Okay, das ist jetzt Aufgaben Level 2.0.

Ich bin äußerst gespannt.

Sebastian: Darf ich mal direkt reinfragen, so über den Tag verteilen, was für Aufgaben Sebastian: hast du denn, dass das Publikum sich das vielleicht ein bisschen vorstellen Sebastian: kann, wie detailliert und kleinteilig das ist?

AnruferIn: Ja, da muss ich jetzt ein bisschen ausholen.

Es gibt nämlich zwei Varianten.

AnruferIn: Einmal die Variante, wenn man auch zusammen ist, was bei uns auch nicht jeden Tag der Fall ist.

AnruferIn: Und dann einmal die Variante, wenn man sich eben nicht persönlich hat.

Sebastian: Ich muss einmal ganz kurz nochmal unterbrechen, ich muss einmal TPE, Sebastian: der Begriff ist so selten, kommt ja hier im Podcast vor, den muss ich einmal ganz kurz erklären, Sebastian: liebes Publikum, wenn ihr das nicht kennt, TPE, Total Power Exchange, das ist die Sache, wo, Sebastian: die Macht im BDSM in den Alltag hinein auf die Spitze getrieben werden kann, Sebastian: also wo wirklich genau das passiert, der Total Power Exchange, Sebastian: ist was für Menschen, die, Sebastian: das wollen, sag ich mal, weil das kann schnell anstrengend werden.

Sebastian: Sollte keine Wertung sein, aber das muss man wirklich wollen, Sebastian: ich könnte es nicht.

Okay.

AnruferIn: Ja, kann ich verstehen.

Sebastian: Okay, aber das heißt, das bringt Aufgaben mit sich.

Okay, ich unterbreche dich Sebastian: einfach mal nicht, ich höre einfach mal nur zu.

AnruferIn: Ja, und zwar wenn ich alleine bin, dann sind es so Sachen, wie dass ich beim AnruferIn: Aufstehen zum Beispiel direkt ein Foto von dem mache, wie ich eben gerade bin, auf dem Boden.

AnruferIn: Dann dann dokumentiere, was ich anziehe.

AnruferIn: Es gibt bestimmte Aufgaben, wie das Anziehen auch auszusehen hat, AnruferIn: bestimmte Formen von Make-up-Frisur.

AnruferIn: Dann gibt es Aufgaben, wie zum Beispiel, dass ich ein bestimmtes Frühstück zu mir zu nehmen habe.

AnruferIn: Und das muss natürlich, wenn man sich nicht sieht, alles dokumentiert werden.

Sebastian: Ein bisschen ketzerisch, das ist ein bisschen, also mit dem Dokumentieren, Sebastian: das ist ein bisschen wie ein Beruf.

AnruferIn: Nee, eine Lebenseinstellung.

Also ich mache das tatsächlich mittlerweile automatisch AnruferIn: und ich könnte es mir auch nicht mehr anders vorstellen.

AnruferIn: Also wir machen das jetzt in, ich hätte jetzt beinahe gesagt, AnruferIn: extrem seit zweieinhalb Jahren, also wirklich so ausgeprägt.

AnruferIn: Und...

AnruferIn: Es ist keine Arbeit.

Und ich habe vorher, bevor ich angerufen habe, AnruferIn: auch mit ihm gesprochen.

AnruferIn: Er sagt auch, es ist eigentlich eine Bereicherung.

Es ist für niemand von uns AnruferIn: Arbeit.

Also es ist eine Belastung.

AnruferIn: Also ein Aufwand ist das bessere Wort.

Aber es ist kein Job, AnruferIn: keine Arbeit.

Es ist eine Einstellung.

Sebastian: Wie fühlt sich das an, wenn man morgens aufwacht und weiß, okay, Sebastian: hier schwebt quasi die Hand des Top über mir und ich muss jetzt tätig werden?

AnruferIn: Schwer zu beschreiben.

Also es ist ein schönes Gefühl, sonst würde ich es ja AnruferIn: nicht machen.

Mich zwingt ja niemand das zu tun.

Sebastian: Naja, doch eher.

AnruferIn: Ja, aber ich habe mir das ja ausgesucht.

Ich habe mich ja entschieden, AnruferIn: dass ich das so leben möchte und dass ich mich da sehe in der Position.

AnruferIn: Er hat ja nicht gesagt, du musst jetzt mit mir TPE leben.

Sebastian: Ja.

Okay.

Also ein schönes Gefühl.

Genau, also schön.

Sebastian: Ich weiß jetzt nicht, wie viel Aufwand das jetzt ist, aber wenn es mal einen Sebastian: Moment gibt, wo keine Aufgabe ansteht, Sebastian: ich könnte mir vorstellen, dass wenn man so viel hat davon und auch so täglich Sebastian: und so verinnerlicht, dass dann entweder ein Moment der Langeweile oder Leere Sebastian: aufkommt oder ob du sagst, oh cool, das habe ich mir jetzt verdient.

Was ist es?

AnruferIn: Ich würde sagen, dass es diese leeren Momente Momente nicht wirklich gibt, AnruferIn: weil ja in jeder Handlung irgendwie doch dann was drin ist, nur halt manchmal AnruferIn: eben kleiner und manchmal eben größer.

Sebastian: Ja.

Gibt es Aufgabenfreie Zeiten für dich?

AnruferIn: Ja, also ich kann freie Zeiten erbitten.

Also wenn ich zum Beispiel mich mit AnruferIn: jemandem treffen möchte, muss ich dafür auch fragen.

AnruferIn: Die Antwort ist dann in der Regel ja.

AnruferIn: Und in der Zeit kann ich auch im Rahmen gewisser Grundregeln machen, was ich will.

AnruferIn: Aber das Grundkonstrukt steht eben immer.

AnruferIn: Und in der Zeit sind dann halt auch keine Aufgaben zu erledigen, AnruferIn: die jetzt irgendwie besonders oder besonders aufwendig sind, AnruferIn: sondern da gibt es nur ein Grundkonstrukt, das mitschwingt.

Sebastian: Gibt es Aufgaben, die so ein bisschen, ich sage mal, verhasst sind, Sebastian: wo du sagst, oh Gott, wenn es diese Aufgabe nicht gäbe, wäre mal ein Tag so Sebastian: viel schöner, aber leider hat er sie aufgestellt.

AnruferIn: Ja, das ganze Thema, was die anderen zwei Damen auch schon angesprochen haben, AnruferIn: Haushalt, es ist nicht mein Lieblingsthema, aber ich muss es machen und dadurch, AnruferIn: dass wir zwei Wohnungen haben, AnruferIn: muss ich es auch zweimal machen.

AnruferIn: Mache ich nicht so gerne.

Und dann gibt es auch bestimmte Aufgaben im Kinky-Kontext.

AnruferIn: Die gehen schon an Grenzen, beziehungsweise sie sind anstrengend.

AnruferIn: Da frage ich mich natürlich schon manchmal, warum möchte ich das jetzt heute Abend noch machen?

AnruferIn: Aber wenn ich es dann mache, dann ist es eben dann doch dieses erfüllende Gefühl und Freude dabei.

Sebastian: Magst du ein Beispiel nennen?

AnruferIn: Die Frage, wie explizit ich sein darf.

Sebastian: Du darfst hier alles sagen.

AnruferIn: Okay, also zum Beispiel das Thema Dehnung, insbesondere auch das Thema Analdehnung, AnruferIn: war für mich am Anfang auch ein sehr rotes Tuch, wo ich auch gesagt habe, AnruferIn: oh Gott, und ich weiß nicht, ob ich mich da überhaupt dran traue.

AnruferIn: Und da waren die ersten Male schon so, Also dass ich da gesessen habe, AnruferIn: als ich das auch üben sollte, weil es braucht ja eine gewisse Übung und ich AnruferIn: einfach nur gedacht habe, oh Gott, lass da schnell vorbeigehen.

AnruferIn: Aber das positive Gefühl hat immer überwogen und dieses Wissen, AnruferIn: warum ich das mache und der Wille es zu tun.

Sebastian: Ja und dann kommt irgendwann ja auch der Erfolg, der sich einstellt und vielleicht auch die Belohnung.

Sebastian: Wie sieht es aus mit Belohnung und inwieweit feiert ihr auch vielleicht, Sebastian: wenn eine Aufgabe so im Blut ist, dass sie einfach immer gelingt?

AnruferIn: Es gibt Dinge, die alltäglichen Dinge, für die gibt es keine Belohnung, AnruferIn: weil das sind Aufgaben, die habe ich zu tun.

AnruferIn: Zum Beispiel banale Dinge wie Frühstück machen oder aufräumen und bei den besonderen AnruferIn: Dingen, also größere Aufgaben oder auch eben die Kinky-Themen, AnruferIn: da werde ich dann schon sehr gelobt und bekomme dann auch mal eine Belohnung, AnruferIn: die ich vielleicht sonst nicht bekommen hätte.

AnruferIn: Das sind zum Beispiel bei uns dann oft Themen so im Bereich Orgasmuskontrolle, AnruferIn: dass man dann vielleicht doch mal kommen darf oder mal nicht ruiniert kommen darf.

AnruferIn: Genau.

Und auch was Zwischenmenschliches, also dass ich merke, AnruferIn: hey, mein Herr ist jetzt stolz auf mich.

Sebastian: Dazu muss er das natürlich alles dann doch ein bisschen kontrollieren, Sebastian: also inwieweit es auch, also ich sehe das immer so als Knackpunkt dieses, Sebastian: ja ich muss es kontrollieren und dann muss ich der Sache auch Konsequenzen folgen lassen.

Sebastian: Ich bin von der Persönlichkeit her so gestrickt, dass ich eher für mein Gegenüber, Sebastian: ja ich sag mal die Ausrede schon suche.

Sebastian: Ja, hat nicht geklappt, aber war ja auch ein stressiger Tag.

Sebastian: Bist ja auch angeschlagen, hast ja auch ein bisschen Erkältung.

Sebastian: Also ich bin so von meinem Inneren eher so gestrickt, dass ich eher für mein Sebastian: Gegenüber die Entschuldigung suche.

Sebastian: Keine Ahnung, ob ich damit unterbewusst die Strafe vermeiden will.

Sebastian: Keine Ahnung.

Also ich bin da ein bisschen ambivalent.

Sebastian: Wie ist das bei dir?

AnruferIn: Gut, ich kann das natürlich nur aus meiner Perspektive sagen.

AnruferIn: Strafen gibt es schon und natürlich gibt es auch einen Rahmen, AnruferIn: Ja, was ist machbar?

Das Thema hatten wir ja auch im Chat kurz.

AnruferIn: Aufgaben müssen machbar sein.

Wenn ich mit einer Grippe im Bett liege, AnruferIn: dann kann ich Sachen nicht machen.

AnruferIn: Aber Entschuldigungen sind da eigentlich kein Thema und das möchte ich auch gar nicht.

AnruferIn: Was da vielleicht noch ganz interessant zu erzählen ist, ist, AnruferIn: dass ich eher diejenige bin, die die Strafe einfordert.

AnruferIn: Nicht, weil er sie mir nicht geben würde, sondern weil ich, wenn ich eine Strafe AnruferIn: erhalte, dann habe ich einen Fehler gemacht, ich habe meine Strafe bekommen AnruferIn: und ich kann damit abschließen, auch so hinweg auf das schlechte Gewissen.

AnruferIn: Und es gibt durchaus Situationen, wo mein Herr dann diesen Punkt eben auch dafür AnruferIn: benutzt, dass ich eben durch mein schlechtes Gewissen schon eine Strafe habe AnruferIn: und ein Leid habe, bis ich dann überhaupt zu meiner eigentlichen Strafe komme.

Sebastian: Ja, das finde ich spannend.

Also jetzt alle drei Personen, mit denen ich heute Sebastian: bisher gesprochen habe, haben ganz klar dieses, ich fordere dann auch die Konsequenz ein.

Sebastian: Und jetzt bin ich am überlegen, warum das denn nötig sein soll, Sebastian: eine Konsequenz einzufordern, weil eigentlich müsste ja top drauf versessen Sebastian: sein, zu sagen, haha, endlich kann ich eine Konsequenz irgendwie machen.

Sebastian: Aber es scheint nicht so zu sein, zumindest nicht immer.

AnruferIn: Gut, ich kann das für Anderen beurteilen, aber auch aus den Gesprächen mit meinem Herrn, AnruferIn: oder auch aus unserer Konstellation heraus.

AnruferIn: Die Strafe macht es ja für mich einfacher, weil ich dann sagen kann, AnruferIn: okay, ich habe einen Fehler gemacht, ich bin dafür bestraft worden und ich kann damit abschließen.

AnruferIn: Und die Sache quasi ad acta liegen für mich.

AnruferIn: Und manchmal ist es das, was er genau nicht will, weil er will, AnruferIn: dass ich mich damit beschäftige, mit diesem geschlechten Gewissen und auch dieses AnruferIn: Learning habe, hey, das, was du da gemacht hast, war wirklich nicht gut und AnruferIn: so hast du dich nicht zu verhalten.

Sebastian: Okay.

Stell mal vor, er stellt irgendwann fest, oh je, Aufgaben, Sebastian: das ist es vielleicht doch nicht.

Wir lassen das mal weg.

Sebastian: Du würdest dir einen neuen suchen, ne?

Sebastian: Es ist provokant.

AnruferIn: Es wäre dann schwierig, wenn man sagt, man lässt das weg, von was soll denn AnruferIn: dann die TPE-Beziehung noch leben, wenn man einen so großen Bereich hat?

Sebastian: Ja, naja gut, man kann ja ganz viele andere Dinge tun.

Sebastian: Also es ist ein großer Bereich, aber man kann natürlich immer dieses Universal-Ding Sebastian: nehmen und sagen, nein, ich erwarte einfach, dass du alles, was notwendig ist, Sebastian: in meinem Sinne auf die Reihe bringst.

Punkt.

Sebastian: Oder ist das dann auch schon wieder eine Aufgabe und deshalb funktioniert es?

AnruferIn: Das würde nicht langfristig funktionieren.

Kurzfristig funktioniert das oder AnruferIn: auch wenn es zum Beispiel Phasen gibt, wo es ihm nicht gut geht, AnruferIn: also jeder kann mal krank werden, dann weiß ich trotzdem, was ich zu tun habe, AnruferIn: ohne dass es explizit gesagt werden muss.

AnruferIn: Aber langfristig wäre das natürlich weniger erfüllend.

Sebastian: Ja, ich glaube, das ist einfach dieser Punkt.

Also auch Top hat Pflichten bei Sebastian: der ganzen Geschichte und muss am Ball bleiben.

Sebastian: Und dadurch ist es ja eine Interaktion miteinander.

Sebastian: Und nur wenn das ein Miteinander ist und beide was beitragen, Sebastian: dann erfüllt es irgendwie auch und macht Spaß.

Ja.

Sebastian: Okay, ich habe noch im Chat mal den Hinweis bekommen, dass ich eventuell mal über TPE sprechen soll.

Sebastian: Ich zitiere mal hier Lucy in the Sky, ob ich noch mal einen Input zu TPE machen Sebastian: kann, wann das nicht mehr konsensuell oder missbräuchlich ist.

Sebastian: Sage ich ganz klar, das werden wir heute nicht behandeln können, Sebastian: weil TPE ist ein ganz eigenes Thema.

Damit kann man mindestens mehrere Live-Sendungen füllen.

Sebastian: Fakt ist aber, wenn es nicht konsensuell ist, dann ist es kein BDSM.

Sebastian: Damit ist es dann eigentlich auch wieder kein TPE, weil TPE eine Untermenge von BDSM ist.

Sebastian: Das ist meine Meinung dazu.

Ich glaube nicht, dass wir das heute definieren können.

Sebastian: An der Stelle mag ich halt einfach sagen, auch wenn du, Sarah, Sebastian: wenn du sagst, das ist das, was Sebastian: du möchtest, was du willst, was dir was bringt, was schön für dich ist, Sebastian: dann ist es offenbar konsensuell und damit ist es BDSM und damit ist es auch zulässig, sage ich mal.

Sebastian: Habe ich das vernünftig gesagt oder widersprichst du?

AnruferIn: Nö, da würde ich dir zustimmen.

Also ich glaube, der entscheidende Punkt ist AnruferIn: da wirklich wie bei allem anderen auch, AnruferIn: dass ich oder generell unten spielende Personen sich dafür ja entschieden haben.

AnruferIn: Mein Herr hat nie zu mir gesagt, du musst das jetzt machen, sondern es war mein AnruferIn: Wunsch, das so auszuleben.

AnruferIn: Sein Wunsch natürlich auch.

AnruferIn: Und es war auch mein Tempo.

Also hätte ich gesagt, nee, ich kann das jetzt noch AnruferIn: nicht, ich will das jetzt noch nicht, dann wäre das auch nicht der Fall gewesen.

AnruferIn: Und insofern spielt die Freiwilligkeit in dieser Entscheidung natürlich die AnruferIn: größte Rolle und wie du gerade schon gesagt hast, sonst wäre es kein Konsens AnruferIn: mehr und dementsprechend auch kein BDSM, sondern Gewalt und dann wahrscheinlich AnruferIn: auch eine sehr schlimme Form von Gewalt.

Sebastian: Genau, also dazu muss es wohl eine eigene Live-Sendung geben, Sebastian: aber ich wollte es dann zumindest erwähnt haben, weil wie gesagt, Sebastian: die Begrifflichkeit kommt hier nicht so oft vor und eigentlich gehört das einfach Sebastian: dazu, dass man hin und wieder auch mal Dinge erklärt.

Sebastian: Okay, Sarah, vielen, vielen Dank.

Ein toller Anruf, hat mich sehr gefreut.

Sebastian: Und dann möchte ich dich nicht länger von deinen Aufgaben abhalten.

AnruferIn: Ja, ich habe noch ein bisschen was vor mir heute Abend.

Sebastian: Na dann, viel Erfolg.

Mach's gut.

Tschüss.

AnruferIn: Danke, einen schönen Abend.

Tschüss.

Sebastian: So, ihr Lieben, das war Sarah.

Ich stelle fest, ich habe jetzt mit dreimal weiblich Sebastian: und submissiv gesprochen.

Sebastian: Ich finde, die armen Arm-Tops, die das alles verwalten und kreativ sein müssen, Sebastian: etc., müssen die auch zu Wort kommen.

aber ich komme gar nicht dazu, Sebastian: die Nummer zu sagen, denn es klingelt.

Sebastian: Und deshalb sage ich, hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?

AnruferIn: Hallo, Sebastian, du sprichst mit der Gehorsamen.

Sebastian: Die Gehorsame, die Gehorsame, das die gehört dazu, ne?

AnruferIn: Nein, das gehört nicht dazu, Entschuldigung.

Sebastian: Okay, ich war nicht ganz sicher, deshalb frage ich danach.

AnruferIn: Ich bin bei dir angemeldet, ich habe einen Account.

Sebastian: Sehr gut, das Podcast, so wie würde ich finden und verlinken.

Sebastian: Und lass mich raten, du erhältst Aufgaben, korrekt?

AnruferIn: Ja, ganz genau.

Ich bin PPE und verheiratet.

Sebastian: Interessant, dass dieses Thema, also das finde ich gerade total spannend, Sebastian: weil ich habe ja damit gerechnet, dass es hier total wild ist oder dass ihr Sebastian: nur männlich top anruft und sagt, ja, ich gebe total gerne Aufgaben.

Sebastian: Nein, das ist heute total umgekehrt.

Ich finde das total spannend.

Sebastian: Okay, Aufgaben.

Wie, weshalb, warum, was möchtest du dazu sagen?

AnruferIn: Also, bei uns muss ich sagen, ist das so ein bisschen ähnlich, aber nicht ganz so.

AnruferIn: Wir haben, bei uns ist es so, er gibt nicht die ganze Zeit Aufgaben vor.

AnruferIn: Nein, ich weiß auch so, meine Aufgaben, die ich immer zu machen habe, AnruferIn: die mache ich auch einfach so.

AnruferIn: Das braucht nicht immer einen Konsens dazu.

AnruferIn: Und ich finde es tatsächlich erfüllend.

Es stört mich überhaupt nicht.

AnruferIn: Und das, was mich stört, ist, wenn er das nicht sieht, was ich mache, AnruferIn: jeden Tag, wenn er nicht das berücksichtigt, dass ich sehr folgsam bin.

AnruferIn: Gut, da muss ich ihm auch wiederum sagen, es kann sein, dass der Tag stressig war.

Ja, okay.

AnruferIn: Ich relativiere.

Gut.

AnruferIn: Aber es gibt auch Sachen, wo ich feste Aufgaben habe und die sind rein sexuell.

AnruferIn: Und dann gibt es auch so von diesen sexuellen Dingen auch Sachen, die ich hasse.

AnruferIn: Die ich echt hasse.

Sebastian: Da bin ich gespannt.

Ich frage ja immer danach, aber so richtig sagen möchte es ja immer niemand.

AnruferIn: Ja, zum Beispiel, AnruferIn: wenn er mich erregt und mir rumspielt und ich darf mich dabei nicht bewegen AnruferIn: und darf keinen Orgasmus kriegen.

AnruferIn: Und das schaffe ich nicht.

Und das scheitere ich.

Und das scheitere ich jedes Mal.

Sebastian: Und das ist eine Aufgabe?

AnruferIn: Ja, das ist eine Aufgabe.

Wir haben nämlich Orgasmuskontrolle.

Sebastian: Ja, okay, vielleicht muss ich auch bei dir nochmal diese Definition machen.

Sebastian: Also ich habe eine Aufgabe tatsächlich als, also eine Aufgabe hat für mich so Sebastian: diesen, der fehlt der unmittelbare zeitliche Faktor.

Sebastian: Also eine Aufgabe ist sowas wie bis morgen um zwölf.

Sebastian: Das heißt, eine Aufgabe enthält auch immer so ein Stück weit eigenständige Planungsaufgabe Sebastian: ist mit drin.

Das ist wie Hausaufgaben.

Sebastian: Terminierbar, so ein End eine Frist wird gesetzt quasi und jetzt ist aber, wenn er wenn er dich, Sebastian: ärgert, sag ich mal dann ist es ja keine, ist das dann eine Aufgabe oder ist Sebastian: es dann einfach ein ich will das jetzt so also ich versuche den Begriff nochmal Sebastian: abzugrenzen.

Nein, es ist eine Aufgabe.

AnruferIn: Es ist terminiert, es ist terminiert für diese Zeit sagen wir mal so für nur 10 Minuten, AnruferIn: Und dann gibt es so, ja, terminierbar Aufgaben.

AnruferIn: Tatsächlich ist das so ein schwieriges Ding bei uns.

AnruferIn: Ich weiß, dass es terminierbar sein muss.

Ich selber halte es für mich terminierbar.

AnruferIn: Also ich sage mir selber, von mir selber aus, okay, bis dahin will ich diese AnruferIn: Aufgabe geschafft haben.

AnruferIn: Aber es ist nicht so, dass er das von sich aus macht, weil für ihn ist es schwierig.

AnruferIn: Schwierig in dem Sinne, das auch so zu überprüfen, weil er den ganzen Tag nicht da ist.

AnruferIn: Also unterschiedlich.

Sebastian: Ja, das ist dann wirklich mal dieser Verwaltungspunkt.

AnruferIn: Genau, und deswegen vertraut er mir da, dass ich das erfüllt habe.

Sebastian: Okay, also ja, da kommst du ihm ein Stück weit entgegen.

AnruferIn: Genau, ich bin aber auch, Entschuldigung, ich bin auch ehrlich, AnruferIn: wenn ich etwas nicht erfüllt habe, dann dokumentiere ich das.

Ich schreibe das auf.

AnruferIn: Ich habe zwei Strafbücher.

AnruferIn: Ich habe einen quasi so für meinen Alltag.

AnruferIn: Und dann so für andere Dinge.

Sebastian: Lass mich mal, bei den Aufgaben mag ich auch nochmal trennen zwischen, Sebastian: ich sag mal, Alltagsdinge, also das wäre der Haushalt, das wäre so Selfcare, so alle Dinge, die, Sebastian: also Selfcare wäre sowas wie Sport und solche Sachen und Dinge für ihn, Sebastian: also die direkt für ihn sind.

Sebastian: Natürlich ist es auch für ihn gut, wenn du gut gelaunt bist, Sebastian: weil du, was weiß ich, Sport gemacht hast und dich deshalb gut fühlst.

Sebastian: Aber so Dinge, wo man sagt, okay, das ist eine Aufgabe, die bringt dir nichts.

Sebastian: Die ist rein für sein Wohlbefinden gedacht.

AnruferIn: Rein für sein Wohlbefinden?

Da muss ich aber jetzt echt, da muss ich mal wirklich nachdenken.

Sebastian: Du kochst für ihn und kriegst nichts ab.

AnruferIn: Nee, nee.

Nee.

Sebastian: Oder, was weiß ich, du kaufst ihm die Sachen ein, die er gerne möchte und nicht Sebastian: die Sachen, die du auch gerne möchtest.

Also nichts für dich, sage ich mal.

AnruferIn: Ja, das wäre aber er tatsächlich auch wieder, weil ich es möchte.

AnruferIn: Weil ich ihm etwas Gutes tun will.

Sebastian: Genau, da ist diese Motivation.

Gefallen wollen, Belohnung, Lob.

Sebastian: Ist das deine Motivation?

AnruferIn: Genau, also meins ist, Also Wertschätzung.

AnruferIn: Ich beziehe es darauf, mir ist Wertschätzung wichtiger, als jetzt, AnruferIn: sage ich mal, dass er mir jetzt ein Geschenk mitbringt oder so.

AnruferIn: Nein, Wertschätzung.

Wirklich, dass er das sieht.

Sebastian: Okay, da sehe ich aber eine Gefahr.

Stell dir mal vor, du hast keine gute Zeit, Sebastian: weil, keine Ahnung, angeschlagen, Stress, irgendwas ist einfach gerade und du Sebastian: stellst fest, du kannst ganz viele Aufgaben nicht bewältigen, Sebastian: dann nimmt seine Wertschätzung ab und das ist doch eigentlich etwas, Sebastian: was man auf gar keinen Fall möchte.

Also ist das daran gekoppelt?

AnruferIn: Nein, nein, gar nicht, tatsächlich nein.

Er sieht es, wenn es mir nicht gut AnruferIn: geht, ich dokumentiere es oder ich, wir kommunizieren das viel, AnruferIn: Und das ist auch in Ordnung, wenn ich etwas, eine gute Begründung habe, dann ist es in Ordnung.

AnruferIn: Weil wir wissen, wir sind ja in erster Linie Menschen.

AnruferIn: Und es kann mal einen guten Tag geben, mal einen schlechten Tag.

Sebastian: Ja, würde ich mal sagen, dann hat er die Aufgabe nicht richtig gestellt.

AnruferIn: Aber die Sache, dass ich ihm meine Aufgabe stelle, das finde ich gut.

AnruferIn: Ich glaube, das werde ich mal echt in die Tacht umsetzen.

Sebastian: Ach, an dieser Machtposition bist du, ja?

AnruferIn: Ja, definitiv.

Ich würde daran gefallen.

Sebastian: Okay, also TPE-Boomerang.

Was ist denn, wenn er nachlässig wird, Sebastian: darin dann doch drauf zu achten oder auch was die Konsequenzen angeht?

Sebastian: Wenn du merkst, ja, du sagst ihm ja das und das hat heute nicht geklappt, Sebastian: dann sagt er ja, ist okay, Punkt, dann ist die Sache erledigt.

Sebastian: Ist das dann enttäuschend oder ist das Gnade?

AnruferIn: Also nein, also erledigt ist es nie.

Tatsächlich nicht, auch wenn er mich im AnruferIn: T-Recht nicht direkt bestraft.

AnruferIn: Weil für uns ist es auch so, dass ich als Fab gar nicht entscheide, AnruferIn: wann er mich zu bestrafen hat und wann nicht.

AnruferIn: Das ist sein Ermessen.

AnruferIn: Ich schreibe das auf oder ich melde es ihm und er entscheidet, AnruferIn: wann es passieren wird und wie es passieren wird.

AnruferIn: Es darf nicht zu lange sein, das ist das, was ich vorausgesetzt habe.

AnruferIn: Ich möchte nicht, dass es nach zwei Wochen passiert ist.

Ich habe gesagt, AnruferIn: ganz fest, innerhalb dieser drei Tage, das ist in Ordnung.

AnruferIn: Aber nicht Wochen später, das ist dann vergossene Milch.

Sebastian: Ich hätte nochmal eine Spitzfindigkeit.

Also bisher hatten wir heute Abend Aufgaben Sebastian: erledigt oder nicht erledigt.

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Es gibt ja auch noch schlampig erledigt, dahingepfutscht, übererfüllt, Sebastian: besonders gewissenhaft gemacht.

Sebastian: Also ich sag mal, eine Bewertung.

Ich bin mir nicht sicher, ob eben jene App, Sebastian: von der hier immer gesprochen wurde, das kann.

Sebastian: Aber es gibt halt noch was zwischen getan und nicht getan.

Wie sieht das da aus?

AnruferIn: Da ist er raus.

Da bin ich eher so, so selber so, das habe ich jetzt aber schlampig erledigt.

AnruferIn: Da ist er tatsächlich nicht so.

Da finde ich ein bisschen zu nachlässig.

AnruferIn: Sollte ich vielleicht auch nochmal nachjustieren?

AnruferIn: So ein bisschen so von unten herab, so mal richtig frech werden.

Sebastian: Ja, ich bin zum Beispiel nicht sicher.

Also nehmen wir mal an, Sebastian: du präsentierst am Abend, ich habe heute diese fünf Sachen gemacht und an jedem Sebastian: dieser fünf Punkte hat er noch irgendwas zu bemängeln.

Sebastian: Nehmen wir mal ein blödes Beispiel.

Aha, du hast das Wohnzimmer sauber gemacht, Sebastian: wunderbar, aber der Fernseher ist nicht staubgewischt.

Und egal was, Sebastian: irgendwas gibt es immer zu nörgeln.

Sebastian: Würde das dir die Motivation komplett wegnehmen?

Also wäre das so ein Killer Sebastian: für die ganze Sache oder wäre das eher so ein, also die Höhe des Anspruchs, Sebastian: die Messlatte, wenn die zu hoch ist, kann das ja auch wirklich Frust sein?

AnruferIn: Wenn das der Fall wäre, wenn er das so machen würde, was das dann nicht tut, AnruferIn: dann wäre es total der Lustkiller, gebe ich dir recht.

Aber definitiv.

AnruferIn: Das wäre total, nee.

Sebastian: Ja, man merkt, ich habe heute ausnahmsweise mal meine Hausaufgaben gemacht und Sebastian: das ein bisschen vorbereitet, damit ich immer wieder was einstreuen kann.

AnruferIn: Ich habe mir das alles so schön strukturiert und du hast mich durcheinander gewürfelt.

Sebastian: Ja, das gehört dazu.

Das ist ja meine Aufgabe, diesem Podcast niemanden sein Sebastian: vorbereitetes Schriftstück verlesen zu lassen.

Sebastian: Das ist eventuell ein bisschen gemein, aber dadurch wird es ja auch zu einem Gespräch.

Sebastian: Gehorsam.

Wir machen das mal so.

Ich möchte heute auch gerne wirklich nochmal Sebastian: mit dominanten Menschen sprechen, die in dieser Zwickmüde sitzen und sagen, Sebastian: oh Gott, ich muss bis morgen eine Aufgabe haben.

Sebastian: Also die Aufgabe haben, Aufgaben zu erfinden.

Dieses Leid möchte ich hier auch geklagt hören.

Sebastian: Deshalb würde ich dich jetzt schon verabschieden und wünsche dir einen wunderbaren Sebastian: Abend und dass du an sich einfach Erfüllung darin findest, Sebastian: dass dir Dinge gelingen und zwar zu einem richtigen Zeitpunkt und wenn nicht, Sebastian: dass die Strafe einfach so ist, dass es sich hinterher gut anfühlen wird.

AnruferIn: Okay.

Sebastian: Mach's gut.

AnruferIn: Mach's gut.

Tschüss.

Sebastian: Tschüss.

Sebastian: So ihr Lieben, das war Gehorsame und ja spannend, Sebastian: also jetzt müssen wir ein bisschen Mix hier reinbringen und ich könnte die Telefonnummer sagen, Sebastian: aber erstmal sage ich, wir haben eine Abstimmung gemacht, bei Telegram habe Sebastian: ich sie gemacht und das Social Media Mädchen hat sie auch bei Instagram gemacht, Sebastian: witzigerweise sind die Prozentzahlen fast identisch, Sebastian: deshalb reicht es einen davon zu sagen, was haben wir denn, 379 und 400 irgendwas Sebastian: Votes und da war die Frage, Sebastian: gehören Aufgaben dazu oder Aufgaben an sich und gehören dazu, Sebastian: sagen 40%, manchmal sagen weitere 42%, 9% sagen Papierkram, das nervt nur und Sebastian: 11% haben es noch nicht versucht.

Sebastian: Also an der Stelle scheint einfach, ja es gehört dazu und mindestens manchmal, Sebastian: also da ist eine Menge, Menge los.

Sebastian: Und jetzt muss ich mal schauen.

Also, liebe Menschen da draußen, Sebastian: die ihr mal eine Aufgabe erfinden musstet, ich glaube, das ist gar nicht so Sebastian: einfach, die korrekte Aufgabe zu finden, Sebastian: die eben ihren Zweck auch erfüllt und die das Gegenüber nicht überfordert, Sebastian: nicht unterfordert, die nicht zu kurzfristig und nicht zu langfristig geplant ist.

Sebastian: Ich stelle mir das schwierig vor.

Also hier die Telefonnummer, Sebastian: ihr könnt gerne anrufen.

Sebastian: 05101 911 8952.

Die Telefonnummer landet gleich nochmal im Chat, Sebastian: damit ihr sie auch ganz sicher findet.

Sebastian: Da könnt ihr anrufen und dann sprechen wir über Aufgaben.

Sebastian: Ich weiß, es wird hier gleich klingeln.

Sebastian: Ich gucke trotzdem nochmal was auf meiner List, die hier so steht.

Sebastian: Oh ja, kleine Erwähnung noch.

Ich hatte sieben Tage Maulkorb bei Instagram, Sebastian: konnte also keine privaten Nachrichten schreiben.

Das Social Media Mädchen demnach auch nicht.

Sebastian: Ursache, ich habe einem Gast den Link zu seinem Gästeprofil geschickt, Sebastian: konnte man nichts gegen machen, war super ärgerlich, aber da konnte einfach Sebastian: sieben Tage keine Antwort kommen, ist super frustrierend, aber so ist es manchmal, Sebastian: aber die Sperre ist inzwischen rum, mal sehen, wann sie wiederkommt und jetzt Sebastian: klingelt es, ich gehe ran und sage, hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?

AnruferIn: Hallo, hier ist der Mosfet.

Sebastian: Der Mosfet mal wieder.

Ich hab dich ganz schön oft hier im Podcast.

Sebastian: Wir machen das deshalb ganz kurz, weil hinter deinem Anruf stapeln sich gerade zwei andere.

AnruferIn: Ja, alles gut, aber in dem Moment, ich bin nicht schuldig.

Ich hab eine Aufgabe bekommen.

Sebastian: Du hast eine Aufgabe, ich wollte doch mit Top-Menschen sprechen, Sebastian: die Aufgabe erstellen.

Okay, ich stell dir drei präzise Fragen.

Sebastian: Oder hast du die Aufgabe bekommen, erledige deine Aufgabe, ich kann das ja nicht sabotieren.

AnruferIn: Nee, meine Aufgabe ist erstmal anzurufen.

Sebastian: Okay, Aufgabe erledigt.

AnruferIn: Aber was ich erzähle, ist erstmal nicht die Aufgabe.

Sebastian: Okay, dann kann ich sie erstellen.

AnruferIn: Kannst du, ja.

Sebastian: Okay, du switchst, soweit ich weiß.

AnruferIn: Jo.

Sebastian: Okay, wie erstellt man eine vernünftige Aufgabe?

AnruferIn: Gut, man muss sein Gegenüber gut kennen, muss gut einschätzen können, was okay ist, was nicht.

AnruferIn: Und da bin ich auch noch so ein bisschen am rausfinden, weil jetzt, AnruferIn: also es gibt ein paar Aufgaben, die gut funktionieren.

AnruferIn: Das sind aber eher weniger Kink-Aufgaben bei uns.

AnruferIn: Da geht es dann eher so um Selfcare-Aufgaben und so Sachen, die man eher selber AnruferIn: hinkriegen will, wo man einfach nur ein bisschen Motivation braucht.

Sebastian: Also wirklich motivierendes Unterstützen.

AnruferIn: Genau, sowas funktioniert ganz gut.

Kink-Aufgaben haben wir auch schon versucht, AnruferIn: aber da bin ich noch ein bisschen am Rumprobieren, wie ich da jetzt das richtige AnruferIn: Maß finde.

Das ist tatsächlich, fällt mir das auch nicht so leicht.

Sebastian: Okay.

Stell dir mal vor, wenn du eine Aufgabe kriegst, lieber eine Kink-Aufgabe Sebastian: oder lieber eine Alltagsaufgabe?

AnruferIn: Kommt auf die Situation und meine Stimmung an.

Ich mache an sich beides gern.

Sebastian: Jetzt gerade?

AnruferIn: Jetzt gerade ja eine King-Aufgabe.

Sebastian: Okay.

Ja, dann weißt dein Gegenüber ja Bescheid, was für eine Aufgabe dir zu Sebastian: stellen ist, gleich, wenn wir hier fertig sind.

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Ja, wie gesagt, das Thema hat immer so einen Kreis.

Aufgaben stellen ist eine Aufgabe an sich.

Sebastian: Aufgaben zu bewerten ist wieder eine Aufgabe an sich.

Sebastian: Ich glaube, das Wort war nicht ganz gut gewählt von mir als Folgentitel.

Wir werden sehen.

Okay.

Sebastian: Was gibt es, zu welchem Aspekt würdest du heute Abend gerne noch mehr hören?

Sebastian: Wo sagst du, da fehlt dir vielleicht noch eine Info?

AnruferIn: Also ja, tatsächlich mehr aus der Top-Sicht.

Bisher ja viele, viele Subs da waren.

AnruferIn: Da finde ich die Top-Sicht von einem Erfahrung-Top auch mal interessant zu hören.

Sebastian: Okay, dann machen wir das so.

Ich werde mich darum bemühen und wie gesagt, Sebastian: weil du so oft schon hier dabei warst, machen wir es wirklich, Sebastian: wirklich ganz kurz und ich hoffe, dass ich ein paar Top-Erfahrungen dazu kriege Sebastian: und ein paar Menschen kriege, die darüber klagen, dass sie mal Aufgaben stellen müssen.

Sebastian: Dann Grüße an die Gleichaufgabenstellerin.

Vielleicht mögt ihr im Chat posten, Sebastian: welche Aufgabe du bekommen hast.

AnruferIn: Oh je.

Sebastian: Alles klar.

Mach's gut.

Tschüss.

AnruferIn: Tschüss, bis dann.

Sebastian: So ihr Lieben, das war Mausfett.

Habt ihr gemerkt, war ganz, Sebastian: ganz kurz, aber ich hab ja jetzt hier einen Fokus, einen Aufruf.

Sebastian: Also ihr Lieben Tops, probiert's gern nochmal.

Leider sind immer in dem Mund, Sebastian: wo eine Person aufliegt.

Alle wartenden Anrufe weg, aber jetzt klingelt es.

Sebastian: Hallo, Sebastian hier.

Mit wem spreche ich?

AnruferIn: Moin, hier ist Stella.

Sebastian: Stella, hallo.

Herzlich willkommen bei der Unvernunft.

Auch du wirst ein Profil Sebastian: vom Podcast-Tobie bekommen.

Sebastian: Ja, herzlich willkommen bei der Unvernunft.

Stellst du Aufgaben oder bekommst du Aufgaben?

AnruferIn: Ich stelle welche.

Sebastian: So, wunderbar, endlich.

Diese Perspektive fehlt heute noch, ganz fürchterlich.

Sebastian: Und bisher hat niemand mit mir mitgelitten, weil ich finde es ganz schön schwierig, Sebastian: hier richtigen Aufgaben zu stellen.

AnruferIn: Das ist auch so.

Sebastian: Okay, stellst du gerne Aufgaben?

AnruferIn: Meine Lieblingsantwort, es kommt drauf an.

Sebastian: Ah, Anwältin vermutlich.

AnruferIn: Nee, nicht.

Aber okay.

AnruferIn: Ich habe unheimlichen Spaß daran, die Reaktion zu sehen.

AnruferIn: Oder im Tagebuch, was unter anderem auch eine Aufgabe ist, geschrieben zu bekommen.

Sebastian: Die Reaktion, wenn du sie stellst, wo du merkst, jetzt werden die Augen gerade Sebastian: groß.

oder welche Reaktion genau meinst du?

AnruferIn: Das auch, also wenn die Aufgabe gestellt ist, wobei ich die meisten Aufgaben AnruferIn: stelle, wenn ich nicht vor Ort bin, weil wenn man vor Ort ist, AnruferIn: dann kann man ja viel schöner miteinander spielen.

AnruferIn: Aufgaben sind dann bei mir eher so, dass wenn ich halt nicht da bin, AnruferIn: das ist so, heute zum Beispiel war eine Aufgabe, dass halt die Fußmanschetten AnruferIn: und die Handmanschetten angelegt werden und zusammen verbunden werden, AnruferIn: wo man sich halt nicht sehen kann, aber dass man halt trotzdem miteinander spielt auf die Ferne.

Sebastian: Ja, ich finde dieses Gefühl, man ist nicht da, aber man ist trotzdem irgendwie da.

Sebastian: Also gerade auf Entfernung, das Gegenüber kann ja theoretisch tun, Sebastian: also man kann keinen unmittelbaren Zwang ausüben und so eine Aufgabe ist eine Sebastian: sehr schöne, formalisierte Sache, Präsenz zu zeigen und auch diese Macht zu spüren.

Sebastian: Ich habe das gesagt und allein das hat gereicht, dass jetzt etwas passiert.

Oh, herrlich.

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Gibt es, das habe ich ja mit ein paar Menschen heute gesprochen und da kam die Sebastian: Aufgabe selbst doch eher von Subseite.

Sebastian: Hier, ich hätte gerne diese Aufgabe oder diese Aufgabe würde mir gut tun.

Sebastian: Wie würdest du auf sowas reagieren?

AnruferIn: Also ich finde sowas generell gut, dass man mir einen Rahmen vorgibt, AnruferIn: aber dann ist es meistens bei den Absprachen so, dass ich dann sage, AnruferIn: in welchem was ich davon jetzt genau machen möchte.

Sebastian: Ja, hast du dich schon mal verzettelt, dass du gemerkt hast, Sebastian: oh ich habe hier gerade irgendwie Aufgaben gestellt, Sebastian: hinter denen ich ja vielleicht nicht so stehen kann, weil man halt beim drüber Sebastian: nachdenken feststellt, ups, da habe ich eventuell nicht bedacht, Sebastian: mit den Fußmanschetten ist ja schön, aber ich habe vergessen, Sebastian: der Mensch erwartet heute drei Pakete als Beispiel und muss an die Tür.

Sebastian: Also gibt es was, wo man sich denkt, da war die eigene Planung eventuell nicht Sebastian: so durchdacht, wie man das gerne von sich hätte?

AnruferIn: Nee, das ergibt sich durch die Grundregeln.

Also in dem Fall ist es halt so, AnruferIn: dass kein Mensch außerhalb des BDSM-Kreises davon wissen soll.

AnruferIn: Und daher ist es automatisch so, dass er in dem Fall die einfach ablegen würde.

Sebastian: Okay, also da hast du Vorkehrungen getroffen.

AnruferIn: Ja, also wir haben viele Sachen vorher besprochen, worauf es uns beiden ankommt.

AnruferIn: Und da gibt es dann auch, das könnte ich mit mir nicht argumentieren, AnruferIn: dass ich dann sage, es gibt, man hat sich nicht dran gehalten, AnruferIn: es gibt eine Strafe, das wäre für mich Blödsinn.

Sebastian: Wie ist denn das mit Diskussion?

Du stellst eine Aufgabe und dann kommt erstmal Sebastian: die Diskussion, aber, aber, Sebastian: das geht doch nicht oder das ist doch dies oder jenes oder das könnte schwierig sein oder, Sebastian: also wie weit ist das dann so eine Art, ich sag mal so ein Wort der Göttin oder, Sebastian: ist das eher so eine, ich stelle hier eine Aufgabe, dann können wir diskutieren Sebastian: und dann gucken wir mal, was bei rauskommt.

AnruferIn: Also ich habe bisher eher den Eindruck, dass die Menschen zu sehr folgen wollen, AnruferIn: dass da eher so eine Sehnsucht nach ist.

AnruferIn: Das ausleben zu dürfen, das machen zu dürfen.

Aber es gibt dann schon diese AnruferIn: Hundeblick-Diskussion, nenne ich sie einfach mal.

Sebastian: Oh, das ist ein schöner Begriff.

AnruferIn: Wo dann dieses Schlichten kommt in Form von meinem Partner zum Beispiel, dass er dann, AnruferIn: wenn er merkt, er ist gerade dabei, so eine Grenze zu überschreiten und dann AnruferIn: kommt so ein beschwichtigender Kuss oder so eine Gestik von ihm, AnruferIn: wo ich genau weiß, er versucht mich gerade so ein bisschen abzumildern.

AnruferIn: Er weiß genau, er hat den Tagebucheintrag jetzt schon eine Zeit lang nicht geschrieben AnruferIn: und da mussten wir auch eine Änderung machen, AnruferIn: weil das hat nicht so ganz gepasst, weil es ihm zum Schluss eher Kopfschmerzen AnruferIn: bereitet hat oder es war halt zu anstrengend, abends darüber nachzudenken, AnruferIn: wie der Tag war und ich will, dass es etwas Positives ist.

Sebastian: Genau, das ist so der Punkt also eine Aufgabe, die so zum Scheitern einlädt Sebastian: oder die so eine, also wie so ein Riesen wie eine Wand aussieht, Sebastian: wo dein Gegenüber eher demotiviert wird, wäre das eine Aufgabe die du stellen Sebastian: möchtest oder möchtest du das lieber vermeiden?

AnruferIn: Ne, das möchte ich vermeiden also ich möchte, dass wir beide da Spaß dran haben AnruferIn: eine Aufgabe darf auch gerne ein bisschen Arbeit sein, aber es soll was Positives AnruferIn: für die Person zum Schluss bewirken.

Sebastian: Fällt dir da immer was ein?

AnruferIn: Ah, das ist schon recht schwer.

Also ich bin jetzt kein kreativer Mensch.

AnruferIn: Ich kann Sachen für mich abändern, aber halt nach Aufgaben zu fragen oder anderen AnruferIn: nach Beispielen zu fragen, gerade am Anfang, das ist halt wirklich schwer, AnruferIn: weil es halt wirklich menschenbezogen ist.

AnruferIn: Und es gibt da kein Mittel, wo du jetzt sagen, ach, hier hast du drei DIN A4 AnruferIn: Seiten, kannst du von 1 bis Aufgabe 100 runterrattern.

Sebastian: Ja, also erstaunlich, wenn man mal nach Aufgaben googelt, man findet unglaublich Sebastian: viele E-Books mit 1000 Aufgaben für den, die super.

Sebastian: Also es gibt, offenbar ist das so ein ganzer kinky Bereich, wo es Ratgeberliteratur Sebastian: gibt mit unglaublich vielen Ideen, weil ja, also offenbar ist es einfach 1000 Sebastian: Aufgaben in ein Buch reinzuschreiben.

Auf der anderen Seite, wer nutzt das denn?

Sebastian: Hast du dich schon mal inspirieren lassen, wo du gesagt hast, Sebastian: oh, ich gucke mal, was es da für mögliche Aufgaben gibt oder wo kommt die Idee her?

Sebastian: Wenn du sagst, du bist nicht kreativ, was ich übrigens nicht glaube, Sebastian: irgendwie muss es ja doch geschehen.

AnruferIn: Also ich habe tatsächlich mir schon so mal Bücher geholt dazu, wo ich gedacht habe, AnruferIn: oder wo die auch empfohlen worden sind von anderen Menschen, AnruferIn: aber halt einfach zu mir nicht passen und ich habe mir auch tatsächlich auch AnruferIn: schon mal so eine Liste für, keine Ahnung, 2,49 Euro gekauft, AnruferIn: ja klar, aber es ist einfach tausend Aufgaben voll zu kriegen, wenn du sagst, AnruferIn: schreib dir an einem Tag dieses Wort auf den Körper, schreib dir am anderen AnruferIn: Tag dieses Wort auf den Körper, Also dann kann ich aus einem Ding 50 Aufgaben machen.

Sebastian: Ja, okay, das ist dann langweilig.

Sebastian: Wie ist denn das für dich mit dem Kontrollieren?

Das könnte man auch outsourcen Sebastian: und sagen, sub, kontrolliere dich selbst und sag mir Bescheid, Sebastian: wenn irgendwas nicht erledigt ist.

Sebastian: Oder ist es wichtig, dass es deine Aufgabe ist?

AnruferIn: Dann würde jetzt in dem Fall ja zum Beispiel mein Partner sich selber zu Hause fesseln.

AnruferIn: Aber ich glaube, es gibt ja nicht das Gleiche.

Sebastian: Ja genau, also wie wichtig ist deine Aufmerksamkeit für die Sache?

AnruferIn: Also ich glaube schon, dass es relevant ist.

Wenn ich jetzt sagen würde, AnruferIn: ja, ist mir egal, ob du das jetzt gemacht hast oder nicht, dann kann man es auch lassen.

Sebastian: Ja, ich mag so ein bisschen auf diese Interaktion eingehen, die man da hat.

Sebastian: Und ich habe es eben schon mal erwähnt.

Sebastian: Was ist denn, wenn du merkst, okay, hier wurde eine Aufgabe, Sebastian: ja, sie wurde erfüllt, aber ja, ich sage mal, ein bisschen geschummelt oder Sebastian: eher, ich sage mal, schlampig ausgeführt.

Sebastian: Also, wie reagierst du darauf?

auf.

AnruferIn: Also das habe ich bisher noch nicht gehabt.

Was ich gehabt habe, AnruferIn: ist, dass man versucht hat, das für sich positiv abzuändern.

AnruferIn: Also das ist zum Beispiel hier hieß, trag für so und so vier Minuten Pluck und AnruferIn: Pluck und dann wurde halt nachgefragt, soll ich den jetzt rausnehmen?

AnruferIn: Wo man gemerkt hat, die Person möchte ihn noch länger tragen.

Zum Beispiel.

Sebastian: Ach so, die Aufgabe muss dann blöd sein für deinen Gegenüber?

AnruferIn: Nee.

Sebastian: Aber?

AnruferIn: Nee, das nicht.

Die musste ihm schon was geben.

Aber der Mensch wollte die Aufgabe AnruferIn: für sich, zu seinen Gunsten abändern.

Sebastian: Ach so, ja, okay, du sagst also, ich trage den Plug für, sagen wir mal, Sebastian: 30 Minuten und dann ist ja die Aufgabe klar, 30 Minuten, nicht 31 und auch nicht 29.

AnruferIn: Ja, so pinig bin ich nicht, aber wenn der Mensch dann halt mir zu verstehen AnruferIn: gibt, dass das jetzt ruhig noch länger dauern dürfte, dann ist halt trotzdem AnruferIn: dann Schluss, weil die Aufgabe war halt so.

Sebastian: Ja, jetzt gibt es Konsequenzen bei dir, wo du sagst, die Aufgabe muss erfüllt Sebastian: werden, sonst passiert das und das oder lässt du das dann noch offen in dem Moment?

AnruferIn: Ich habe das mal bei den Tagebucheinträgen zum Beispiel versucht, AnruferIn: dass ich gesagt habe, für den ersten Tagebucheintrag in der Woche gibt es fünf AnruferIn: Wäsche, Klammern und für jeden weiteren nochmal zwei on top.

Sebastian: Wenn er fehlt.

AnruferIn: Genau.

aber dann in dem Fall halt auch nicht irgendwo, sondern an den Hoden und, AnruferIn: Darf aber halt zum Beispiel nur eine Woche, ich sag jetzt einfach mal abgearbeitet AnruferIn: werden, damit es halt nicht zu viel wird, weil ich auch nicht möchte, AnruferIn: dass ich, also weil ich der Person die Sicherheit geben möchte, AnruferIn: dass sich nicht so viel ansammelt und es dann irgendwie auch unüberwindbar wird oder halt zu viel.

Sebastian: Ja, ja klar, wenn dann irgendwie 60 Wäscheklammern da ran sollen, Sebastian: das ist ja, allein der Zeitfaktor, die zu installieren, ist ja schon fürchterlich.

Sebastian: Okay, jetzt hat das Podcast so wie gehustet, oh Gott, es wird krank.

Sebastian: Zum Glück hat das morgen Homeoffice, dank Schnee, der muss allerdings auch fallen, Sebastian: sonst gibt es morgen kein Homeoffice für dich.

Entschuldigung, Stella.

AnruferIn: Alles gut.

Sebastian: Wenn, ja, wie soll ich das sagen, wie ist das mit, also wenn du jetzt Konsequenzen Sebastian: auslobst, dann gibst du deinem Gegenüber ja auch Kontrolle darüber, Sebastian: ob die Konsequenzen anfallen.

Sebastian: Also wenn du sagst, erledige das, sonst das, dann heißt es ja, Sebastian: dein Gegenüber kann entweder etwas erledigen oder es darf die Konsequenz genießen oder spüren.

Sebastian: Weißt du, was ich meine?

Du gibst ja ein Stück weit was aus der Hand an der Sebastian: Stelle, weil du einen Mechanismus etablierst, über den er deinen Sub kontrolliert.

AnruferIn: Das stimmt, aber es ist zum einen etwas, was er nicht möchte und zum anderen AnruferIn: suche ich mir dann halt Sachen aus, die er zu einem gewissen Teil zwar auch AnruferIn: als lustvoll empfindet, aber dennoch eine Strafe sind.

Sebastian: Ich glaube, dieser Grad, das zu finden, das ist, glaube ich, gar nicht so einfach.

AnruferIn: Das stimmt, da gibt es gar nicht so viel.

Sebastian: Okay, was sagst du, wenn dein Gegenüber sagt, nee, das geht nicht, Punkt.

AnruferIn: Und naja, also mich interessiert, warum das nicht geht, aber das ändert nichts AnruferIn: daran, dass es dann, wenn der Mensch das als Tabu nennt, dann ist das ein Tabu.

Sebastian: Also es gibt diesen Mechanismus, dass man sagt, ich stelle eine Aufgabe, Sebastian: die, ich sag mal, unmöglich oder unerfüllbar ist, damit es unweigerlich zur Konsequenz kommt.

Sebastian: Wäre ja auch so ein Spielmechanismus und Sub würde sich dann besonders ausgeliefert Sebastian: fühlen, weil es hat ja eh nie eine Chance gegeben.

Sebastian: Das kann ja auch ein Spiel sein, oder ist das überhaupt nichts für dich?

AnruferIn: Nee, das ist für uns beide unlogisch.

Dann kann ich das einfach so machen.

Sebastian: Ist auch wieder wahr, ja.

AnruferIn: Ja, das passt bei uns beiden nicht.

Sebastian: Ja, aber ich sag immer, ich brauch keine Gründe, aber es ist schön, welche zu haben.

AnruferIn: Ich verstehe das, aber es ist für mich anders oder für uns anders.

Sebastian: Okay.

Gnade vor Recht ergehen lassen, kommt das vor, dass du sagst, Sebastian: also dass du auch vielleicht für dein Gegenüber die Entschuldigung suchst und Sebastian: auch findest oder ist das was, was aus Prinzip nicht in Frage kommt?

AnruferIn: Das kommt schon vor vor allem wenn ich merke dass AnruferIn: der Mensch über seine eigene Gesundheit hinweg geht ob AnruferIn: das jetzt da ist weil man dem nicht nach also weil man nicht nachgeben möchte AnruferIn: weil man das ja aushalten möchte für die anderen Menschen oder weil man so erregt AnruferIn: ist und das deswegen aushalten möchte dann muss ich da für den Menschen mit AnruferIn: aufpassen das ist schon vorgekommen und dann, AnruferIn: wird das auch abgebrochen.

Sebastian: Ja, ich glaube, dieser menschliche Faktor, ich meine, man kann viel im BDSM Sebastian: formalisieren, Regeln, Aufgaben, Struktur bieten, Sebastian: aber es ist ja dann doch unterm Strich etwas, was allen Beteiligten Spaß machen Sebastian: soll und muss und irgendwie Erfüllung geben soll.

Sebastian: Und wenn das nicht der Fall ist, dann im Zweifel muss man einfach sagen, Sebastian: okay, wir müssen das ganze Konstrukt mal überdenken.

Sebastian: Und ich glaube, wenn du da auch selber diese Flexibilität hast oder da auch Sebastian: hinhörst und guckst, ist dieser Zweck eigentlich noch erfüllt, Sebastian: dann kann es ja eigentlich nur gut sein.

AnruferIn: Das hoffe ich.

Sebastian: Okay, Stella.

Ein schöner Einstand bei der Unvernunft, finde ich toll.

Sebastian: Ich würde gerne heute noch ein paar weitere Stimmen hören, gerade auch von oben spielenden Personen.

Sebastian: Aber ich finde du machst das toll und ja, möge dir immer die passende Aufgabe Sebastian: einfallen, sage ich mal zur Verabschiedung sehr gerne, mach's gut, tschüss, Sebastian: So ihr Lieben, das war Stella und ja, ist gar nicht so einfach, ne?

Sebastian: Also, liebe Sub-Personen, seid nicht zufordernd oder vielleicht doch, Sebastian: kann ja auch mal spannend sein.

Sebastian: Es klingelt, ich gehe ran und sage, hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?

AnruferIn: Hallo Sebastian, Gretchen hier.

Sebastian: Gretchen, so.

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Okay, ich habe ja die Aufgabe gestellt, dass Top-Personen anrufen und mit mir Sebastian: darüber sprechen, wie sie Aufgaben geben.

Sebastian: Jetzt bin ich gespannt, wie du den Dreh hinkriegst.

AnruferIn: Nun ja, ich kann auch mittlerweile switchen.

Sebastian: Ach, guck an.

AnruferIn: Jetzt guck an.

Sebastian: Mit dem Reaktionsfetischisten, ja?

AnruferIn: Nein, um Gottes Willen, das kommt nicht in Frage.

Sebastian: Der Wille Gottes kann an der Stelle, da würde ich mich für einsetzen, Sebastian: diesen Willen passend einzufügen.

So, Entschuldigung.

AnruferIn: Aber ich muss sagen, das passt einfach nicht.

Das geht nicht.

Sebastian: Okay, Aufgaben stellen.

Was möchtest du sagen?

AnruferIn: Also Aufgaben stellen ist für mich immer eine Aufgabe, die ich nicht gerne mache.

Sebastian: Weil langweilig oder schwierig?

AnruferIn: Anstrengend.

Ich finde Aufgabenstellen wahnsinnig anstrengend.

AnruferIn: Also du musst dir ja was mal einfallen lassen.

AnruferIn: Und dafür sorgen, dass es durchgeführt wird und es noch später kontrollieren.

Sebastian: Ja, und Konsequenzen auch noch folgen lassen und dann gleich die nächste Aufgabe stellen.

AnruferIn: Genau, und dann musst du dir auch noch Konsequenzen ausdenken.

AnruferIn: Und ich finde das wirklich sehr anstrengend.

Also ich bewundere alle dumm, die das machen.

Kurt ab.

AnruferIn: Für mich, wenn ich einen Sub habe, bei mir heißen die alle schon Teil, AnruferIn: ich kann mir den Namen nicht merken.

Sebastian: Das ist schon gut.

Okay, das finde ich gut.

Das ist pragmatisch.

Ja, sehr gut.

AnruferIn: Ja, oder?

Also da sind es meistens Menschen, die mich kurzzeitig begleiten bei AnruferIn: einer Party oder mal über ein paar Wochen, aber eben mal nur hin und wieder.

AnruferIn: Und da sind mal eben Aufgaben, mir Getränke zu holen, mich nach Toilettengang AnruferIn: sauber zu machen und sowas.

AnruferIn: Und diese kleine, unmittelbare Aufgaben, die kann ich dann gut durchsetzen.

Das ist okay.

AnruferIn: Aber etwas fürs Zuhause, sich einen Katalog ausdenken, finde ich wahnsinnig anstrengend.

Sebastian: Ich werde mir selbst untreu, aber wenn du unten bist und der Reaktionsfetischist Sebastian: keine Aufgabe für dich hat, dann ist das doch auch blöd.

Ohne Aufgaben macht Sebastian: das Leben doch gar keinen Spaß.

AnruferIn: Also ich muss dir sagen, ich bin bei der Sims-Szene seit vier Jahren und habe AnruferIn: einen Weg gemacht, ohne wirklich Aufgaben wahnsinnig geil zu finden, ganz am Anfang.

AnruferIn: Und auch dafür zu sorgen, dass sie kontrolliert werden.

AnruferIn: Also ich habe einmal den Verdacht gehabt, dass meine Videos nicht genau angeguckt AnruferIn: werden und habe einfach mal das Video, was ich schon vor einer Woche geschickt AnruferIn: habe, nochmal geschickt.

Sebastian: Ja, sehr schön.

Das finde ich äußerst sympathisch, ja.

AnruferIn: Und das war mitunter Grund für Trennung.

Sebastian: Oh Gott.

AnruferIn: Ja, weil es nicht kontrolliert würde.

Damals waren wir, also am Anfang fand AnruferIn: ich die Aufgaben wirklich einfach nur geil.

AnruferIn: Es hat mir Lust bereitet, es hat mich feucht gemacht.

AnruferIn: Mittlerweile muss ich dir sagen, nicht mehr.

Also gerade mit Reaktionsfettisches, AnruferIn: wo dieses Vielbeziehung in Liebebeziehung, Liebesbeziehung ungeklagen ist, AnruferIn: werden die Aufgaben weniger und die sind mal sehr angenehm.

AnruferIn: Schick mir ein Bild morgens, wenn du noch im Bett liegst und sowas, weißt du?

Sebastian: Ja.

AnruferIn: Und das ist auch so eine Aufgabe, die meinen Alltag nicht stören, AnruferIn: die meine Struktur nicht stören, ja?

Sebastian: Oh, das finde ich total spannend, weil bisher hatten wir jetzt hier ganz viel Sebastian: die Aufgaben geben Struktur und Alltag.

Sebastian: Und du sagst, nee, das darf meinen Alltag nicht stören.

Spannend.

AnruferIn: Nein, weil ich eben, wenn ich diesen geregelten Alltag habe, AnruferIn: bei mir ist viel Spontanität im Alltag.

AnruferIn: Und wenn ich Aufgaben habe, dann habe ich gerne, dass die genau und mit, AnruferIn: ich muss Lust dabei empfinden, also Lust die Aufgabe zu erfüllen haben.

Sebastian: Okay, also hohe Anforderungen.

AnruferIn: Genau.

Und wenn das nicht so ist, was sich halt auch mit Reaktionsfetischisten AnruferIn: in Beziehung mittlerweile auch geändert hat, dann sprechen wir darüber und passen es an.

Sebastian: Was ist denn so deine Lieblingsaufgabe?

Wenn du die kriegst, dann bist du happy.

AnruferIn: Wenn er sagt, schick mir mal ein Bild morgen, wenn du noch eingekuschelt im Bett liegst.

Sebastian: Das ist eine schöne Aufgabe.

AnruferIn: Das ist wirklich eine schöne Aufgabe.

Und dann ist mir warm ums Herz und dann AnruferIn: mache ich mal ein schönes Lächeln und schicke ihm das Bild, ja.

Sebastian: Also ich mag mal kurz dokumentieren.

Es ist jetzt 22 Uhr und ich habe jetzt Sebastian: erst Scrum Master im Chat gelesen.

Sebastian: Ich hatte gedacht, das sehe ich schon viel früher.

Sebastian: Welche Aufgabe ist so, oh, das geht gar nicht.

Das muss echt nicht sein.

Sebastian: Das magst du nicht.

Du machst es natürlich, aber wo sagst du, Sebastian: das ist eine doofe Aufgabe?

AnruferIn: Gibt es hin und wieder mal Aufgaben?

Also ich habe morgens und abends mal eine AnruferIn: kurze Mantra aufzusprechen.

AnruferIn: Das mache ich meistens per Audio.

AnruferIn: Aber ein paar Tage bevor wir uns sehen, in letzter Zeit ist das so, AnruferIn: dass ich dabei auch kommen soll.

AnruferIn: Und das manchmal nervt.

Also manchmal, aber es passt gerade nicht.

AnruferIn: Ich bin so wütend, weil ich gestresst bin und wirklich keinen Bock drauf habe.

AnruferIn: Es gibt aber keinen objektiven Grund abzusagen.

Also mir geht es gut und ich AnruferIn: bin ja nur wütend, also mache ich es.

Sebastian: Okay, wenn du das dann geschafft hast, hinterher Erleichterung oder was ist das Gefühl hinterher?

AnruferIn: Immer noch wütend.

Sebastian: Okay, ich finde dich da so schön direkt.

Das macht total Spaß.

Sebastian: Okay, jetzt müssen wir doch wieder die Topseite sehen.

Stell dir mal vor, Sebastian: da ist jemand, der sagt so, gib mir Aufgaben, gib mir Aufgaben, Sebastian: gib mir Aufgaben.

Ich meine, Sebastian: ist das so ein Punkt, also ödet dich das wirklich an oder ist das nur schwierig Sebastian: für dich?

Also ist das eher eine Herausforderung vielleicht?

AnruferIn: Nein, Herausforderung nicht.

Es bringt mir einfach gar nichts, AnruferIn: wenn ich den Menschen dann Aufgaben gebe.

AnruferIn: Wenn von Zugseite eine Anforderung kommen würde, gib mir Aufgabe, AnruferIn: glaub mir Sebastian, ich hätte mir sowas ausgedacht, dass er nie wieder darum gebeten hätte, AnruferIn: eine Aufgabe zu haben.

Wie zum Beispiel, weiß ich nicht, AnruferIn: Reißzwecken in Schuhe bitte streuen, weißt du, und fünf Kilometer mal zu dem AnruferIn: Laden das und das kaufen.

Sebastian: Okay, also du würdest das deinem Gegenüber direkt abgewöhnen, also klar.

AnruferIn: Auf jeden Fall, also ganz gewiss, ja.

Sebastian: Okay, aber selber, wenn du keine Aufgaben mehr kriegen würdest, Sebastian: wenn das einfach wegfallen würde, wäre doch auch irgendwie blöd.

Sebastian: Also ich meine, gleiches Recht für alle, wenn du unten und oben spielst, Sebastian: dann, ja, also es ist eine Anforderung, wenn man oben spielt, Sebastian: dass es halt gefälligst dazu gehört, dass man auch Aufgaben verteilen kann.

AnruferIn: Es gibt schon mal kleine Aufgaben für meine Chantal, ja, wie zum Beispiel, AnruferIn: weiß ich nicht, ich wichse dir mal eine an, aber komm dabei nicht und das machst AnruferIn: du, bis wir uns treffen, aber das müssen Aufgaben sein, die mir keine Mühe machen.

AnruferIn: Oder halt zum Beispiel melde dich morgens und abends, egal ob ich antworte oder nicht.

AnruferIn: Ja, okay.

AnruferIn: Vor allem ich, also gut, mein Sub auch, aber dass für mich dieses ganze Konstrukt bequem bleibt.

Sebastian: Okay, so eine App zu nutzen kommt nicht in Frage, ne?

AnruferIn: Nein, nein.

Also ich brauche dann mal dieses persönliche Kontrolle oder persönliches...

Sebastian: Ich nehme jetzt nochmal so diesen letzten Punkt, weil du hast diese schöne Boshaftigkeit.

Sebastian: Sub nervt, ich gebe ihm jetzt eine Aufgabe oder ich gebe Chantal eine Aufgabe, Sebastian: damit Sub beschäftigt ist.

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Okay, also damit es auch wieder leicht bleibt oder schön bleibt für dich, ja?

AnruferIn: Genau, genau.

Das ist das schöne Punkt, ja.

Sebastian: Okay, Gretchen, ich werde dieses Telefonat jetzt zu Ende bringen, Sebastian: würde gerne noch mit einer Person sprechen, das Telefon hat noch ein paar Mal Sebastian: geklingelt, eventuell holen wir noch mal ein, zwei Personen rein, Sebastian: aber ich überlasse dir einfach das letzte Wort des Gesprächs, Sebastian: vielleicht möchtest du dir noch irgendeine Botschaft hier lassen.

AnruferIn: Habt einfach Spaß daran, ne, habt einfach Spaß daran, was ihr macht, AnruferIn: wenn da, sowohl unten als auch oben.

Sebastian: Sehr schön.

Liebes Publikum, Gretchen hat euch eine Aufgabe gegeben.

Sebastian: Habt Spaß daran und sie wird es kontrollieren.

Sebastian: Mach's gut, tschüss.

AnruferIn: Tschüss.

Sebastian: So ihr Lieben, also 22.05 Uhr haben wir es jetzt, also ein bisschen müssen wir Sebastian: aufpassen, dass die Sendung nicht viel, viel, viel zu lang wird.

Sebastian: Ich sehe übrigens draußen immer noch nicht eine einzige Schneeflocke.

Sebastian: Hm, naja, immerhin wird der Boden so kalt sein, dass der Schnee morgen fegbar wird.

Sebastian: Wir schauen mal.

Also, Aufgaben, Top-Personen, wenn ihr, liebe Top-Personen, Sebastian: wenn ihr sagt, ah, ich habe noch was dazu zu sagen oder ich habe eine besonders Sebastian: wunderbare Aufgabe gestellt und bin ein bisschen stolz über meine Kreativität, Sebastian: dann immer her damit.

Sebastian: Ruft gerne an, wir machen noch kurze Gespräche und die Telefonnummer lautet Sebastian: 05101 911 8952 und dann sprechen wir über Aufgaben.

Sebastian: Ich bin sehr gespannt und liebes Podcast, wie soll ich eventuell schon mal teasen, Sebastian: was machtsüchtig für eine Schwester bekommt?

Sebastian: Ja, okay.

Oder machen wir das später?

Nee, mache ich das später.

Sebastian: Für die, die es nicht wissen, wir haben in unserem kleinen Merch-Shop Kaffeebecher Sebastian: reingepackt, nämlich machtsüchtig steht drauf und das ist ein schönes Wortspiel, Sebastian: was für Top und Sub passt.

Sebastian: Und dann kam direkt aus einer bestimmten Ecke, Sebastian: der nächste Spruch und ich habe heute bei der Druckerei den Auftrag erteilt, Sebastian: auf dem nächsten Becher wird stehen, zwangsläufig das könnt ihr interpretieren, Sebastian: wie ihr möchtet ich bin ein bisschen stolz darauf weil das auch wieder so ein Sebastian: schönes Wortspiel ist und je länger man drüber nachdenkt, desto schöner und Sebastian: das ist auch noch vanillafreundlich und so viel deutlich, Sebastian: dass das einfach funktionieren muss also zwangsläufig, ich mag Ich sage ja solche Wörter.

Sebastian: Wird noch zwei Wochen dauern, dann kriege ich ja einen Karton, Sebastian: dann machen wir Fotos und dann packen wir es in den Shop rein.

Sebastian: Also irgendwann so zweites Drittel vom Januar, irgendwann wird es die geben.

Aber finde ich toll.

Sebastian: Und jetzt klingelt es gar nicht.

Eben habe ich so viele Anrufer nicht annehmen Sebastian: können und jetzt klingelt es gar nicht.

Das kann ja nicht wahr sein.

Sebastian: Liebes Podcast, poste doch nochmal die Nummer in den Chat rein.

Sebastian: Ich sage sie auch nochmal.

Sebastian: 051019118952.

Ich möchte über Aufgaben sprechen.

Sebastian: Erteilt ihr sie ungerne oder besonders gerne?

Ist es schwierig?

Sebastian: Ist euch schon mal was Besonderes gelungen, dass ihr eine besonders schöne Aufgabe Sebastian: gefunden habt?

oder, sag mal, was völlig in die Hose gegangen, Sebastian: wo ihr gedacht habt, ja, das ist doch eine einfache Aufgabe.

Sebastian: Ich bin der König übrigens der gescheiterten Aufgaben, aber davon erzähle ich Sebastian: vielleicht gar nicht.

Ich sage nur Küche.

Sebastian: Und jetzt klingelt es.

Hallo, Sebastian hier.

Mit wem spreche ich?

AnruferIn: Hallo Sebastian, hier ist die Ziska.

Sebastian: Ziska, hi.

Du stellst Aufgaben.

AnruferIn: Nun wieder eine unten spielende...

Nein.

Sebastian: Und jetzt klingelt es gerade schon wieder.

Okay, die Person, Sebastian: die gerade jetzt anruft, die möge es gleich nach unserem Gespräch nochmal probieren.

Sebastian: Okay, Ziska, dann machen wir es aber ganz kurz zum Thema Aufgaben.

Was möchtest du sagen?

AnruferIn: Ich fasse mich ganz kurz.

Ich fand das alles so beeindruckend bei den bisherigen AnruferIn: AnruferInnen, weil das so, AnruferIn: das klang so alles nach unkompliziert und klar und es werden Aufgaben gestellt AnruferIn: und ich mache das oder ich fordere das sogar ein.

Sebastian: Endlich ist da mal jemand, der da auch so Zweifel dran hatte.

AnruferIn: Genau.

Sebastian: Erzähle.

AnruferIn: Ganz genau so ist es nämlich.

Also als mein Herr und Mann, Lord Wolf und ich, AnruferIn: damit angefangen haben, war das für mich sehr, sehr schwierig, AnruferIn: weil ich eben sehr wenig Erfahrung hatte bis dahin oder so gut wie gar keine, AnruferIn: gerade eben was Aufgaben angeht, es aber auch irgendwie wollte.

AnruferIn: Und dann steht man nämlich da und denkt, keine Ahnung, verdammt, AnruferIn: was kann ich denn oder was ist für mich machbar und was ist für mich nicht machbar und, AnruferIn: Was gibt es überhaupt?

Also da wäre ich an dem Punkt gewesen, AnruferIn: wo ich mir vielleicht gerne so eine Liste gewünscht hätte.

Sebastian: Oh, die kann man kaufen, da gibt es Bücher zu.

AnruferIn: Ja, ja, genau.

Mittlerweile weiß ich das.

AnruferIn: Zum damaligen Zeitpunkt war ich da noch nicht so informiert und ziemlich überfordert mit.

AnruferIn: Und wir haben uns aber ausprobiert.

Also ich habe eben unterschiedliche Aufgaben bekommen.

AnruferIn: Es hat zum Beispiel angefangen mit Fotos schicken, dann habe ich Plug-Training AnruferIn: gekriegt, was ich irgendwann verflucht habe, weil es mich echt genervt hat.

Sebastian: Das ist so ein Klassiker irgendwie, ne?

AnruferIn: Ja, ja, genau.

Was aber sich auch bezahlt gemacht hat, muss ich sagen.

AnruferIn: Also die Aufgaben machen ja durchaus Sinn, aber es sind immer so ein paar Sachen, AnruferIn: wo man dann, ja, wo ich eben sehr schnell dazu neige, das kann ich doch nicht.

Sebastian: Sagst du das vorher oder währenddessen oder irgendwann gibst du entnervt auf?

Sebastian: Es gibt ja auch mal so einen Punkt, dass man sagt, so jetzt reicht's.

AnruferIn: Beim Plug-Training habe ich irgendwann einfach nur gesagt, es nervt, AnruferIn: muss ich das schon wieder machen?

Ja, okay, mache ich es halt.

AnruferIn: Und bei den Fotos war das so, dass ich zu Anfang gesagt habe, AnruferIn: nee, das kann ich auf keinen Fall.

Und je länger ich es dann gemacht habe, umso besser wurde das.

AnruferIn: Und umso leichter fiel mir das dann auch.

Sebastian: Und wenn es dann wegfällt, fehlt es einem sogar?

AnruferIn: Nein?

Ja, wobei mir das ja freisteht, sozusagen meinem Herrn einfach auch mal AnruferIn: Fotos zu schicken, ohne dass es eine Aufgabe ist.

Sebastian: Das ist eh das Schönste.

Oh ja, sowas ist schön.

Einfach ein bisschen mehr machen als hm.

Sebastian: Wie ist das denn mit, ich habe ab dem Punkt schon einmal gehabt, heute Bewertung.

Sebastian: Also wenn man Aufgaben eventuell nicht mit ganzem vollem Gewissen perfekt erfüllt, Sebastian: sondern ich sag mal, es ist gerade wenig Zeit, ich muss es machen, Sebastian: ich pfusche das mal dahin, es gilt gerade so als erfüllt.

AnruferIn: Ich glaube, dann ist es so, dass ich eher diejenige bin, die damit unzufrieden ist, als mein Herr.

AnruferIn: Also ich glaube, mein Herr ist deutlich weniger streng mit mir als ich selbst.

AnruferIn: Wenn ich irgendetwas mache, auch eben, wir haben unterschiedliche Sachen probiert, AnruferIn: eben auch, wenn du dich erinnerst, wir hatten mal in der Folge Alltag.

AnruferIn: In der Live-Folge mit dem Thema Alltag hatten wir uns auch gemeldet und da hatte AnruferIn: ich gesagt, dass wir solche Sachen haben wie Kaffee kochen, wie Handtuch reichen etc.

AnruferIn: Dass wir das mit integrieren sozusagen.

AnruferIn: Irgendwann ist das bei mir so umgeswitcht irgendwie und dann bin ich sehr häufig AnruferIn: diejenige, die mit sich selber so unzufrieden ist.

Also es kommt eher von mir.

AnruferIn: Und deswegen bin ich jetzt keine, die sagt, ich fusche da irgendwas hin, AnruferIn: denn das macht mein Gefühl nicht besser.

Sebastian: Okay, das ist ja auch eine blöde Ecke, wenn es dich frustriert so ein bisschen aus eigenem Antrieb.

Sebastian: Nicht, weil er sagt, es ist schlecht erfüllt, sondern weil deine Ansprüche höher sind an dich.

Sebastian: Ist das vielleicht eine Gefahr des Ganzen, dass man so eine Topform immer haben muss?

AnruferIn: Ja, eine Topform muss man ja gar nicht haben.

Aber ich glaube, AnruferIn: ich bin leider sehr, sehr häufig an einem Punkt, wo ich sehr, AnruferIn: sehr unzufrieden bin Und wo ich von mir selber sage, auch wenn ich es von meinem AnruferIn: Herrn gegenteilig höre, AnruferIn: das war nicht gut.

Das war nicht gut genug.

AnruferIn: Das war irgendwie anders als letztes Mal.

Also, dass ich sehr hart mit mir ins AnruferIn: Gericht gehe, weshalb man eben AnruferIn: zum Beispiel auch Aufgaben irgendwie nicht wirklich dauerhaft durchführt.

AnruferIn: Also es gibt eben Sachen, wo dann auch mein Kopf sich auf andere Weise sozusagen AnruferIn: dazwischen schaltet und sagt, nee, Moment, was du jetzt hier machst.

AnruferIn: Also eigentlich ist das ja quasi, hat das mit Kinky nicht zu tun und das ist AnruferIn: ja eigentlich das und das.

Also verstehst du, was ich meine?

Sebastian: Ja, ich kann es mir so ein bisschen vorstellen, aber ist das nicht ein bisschen Sebastian: anmaßend, wenn, ich meine, es ist doch seine Aufgabe zu bewerten, Sebastian: wie gut oder schlecht du eine Aufgabe erfüllt hast und nicht deine?

AnruferIn: Richtig?

Eigentlich schon.

Abstellen kann ich trotzdem nicht.

Sebastian: Ja, ich glaube, das ist auch so eine Gefahr dabei, dass man so diesen eigenen Sebastian: Ehrgeiz befeuert und dann, auch wenn alles erfüllt ist, hat man da trotzdem Sebastian: so ein schlechtes Gefühl, weil man denkt, man ist gescheitert.

AnruferIn: Genau.

Und auf der anderen Seite ist eben so dieser Wunsch nach einer Aufgabe da.

AnruferIn: Also es ist ja schon so, dass ich eben auch regelmäßig etwas tun möchte, AnruferIn: meinem Herrn ja auch gefallen möchte oder etwas zur Zufriedenheit, AnruferIn: sage ich mal, machen möchte und parallel im Kopf habe, ja, kannst du sowieso nicht.

AnruferIn: Und das ist so das Schwierige, dass ich mir selber da so im Weg stehe in dem Moment.

Sebastian: Lass mich mal fragen, was ist so das Top-Ding, so die Aufgabe, Sebastian: wo du, also entweder während der Aufgabe oder als du sie gemeistert oder erledigt Sebastian: hattest, wo du gesagt hast, boah, das war ein besonderer Moment irgendwie.

Sebastian: Also gibt es da irgendwas, was dir im Kopf geblieben ist?

AnruferIn: Ja, ich hatte tatsächlich eine Zeit lang als Aufgabe, nachdem das dann mit den AnruferIn: regulären Fotos gut geklappt hat, AnruferIn: die Aufgabe Fotos in der Öffentlichkeit zu machen.

AnruferIn: Also auch möglichst freizügige Fotos in der Öffentlichkeit zu machen, AnruferIn: wo ich vorher gedacht habe, das schaffe ich niemals und dann gemerkt habe, dass mich das kickt, AnruferIn: dass ich das, also zum einen, dass ich das hinkriege, dass ich dann auch mit AnruferIn: diesen Bildern, dass ich mir die Bilder angucke und eben auch Bilder dabei sind, AnruferIn: wo ich sage, da bin ich zufrieden mit.

AnruferIn: Und auf der anderen Seite eben auch sich das Gefühl zu dieser Aufgabe komplett AnruferIn: geändert hat.

Das fand ich schon erstaunlich.

Sebastian: Okay, das ist cool, wenn man dran wachsen kann so ein bisschen.

AnruferIn: Genau.

Sebastian: Okay, Ziska, weil die Uhr einfach unerbittlich ist und ich auch gern noch andere Sebastian: Menschen hören möchte, würde ich sagen, wir beenden das Gespräch jetzt schon, Sebastian: wo ich mit dir gern noch weiterplaudern würde.

Sebastian: Aber ich wünsche dir einfach Aufgaben, die dich happy machen.

AnruferIn: Ja, danke.

Ich hoffe mal, also ich habe dir schon ganz viel mitgeschrieben und AnruferIn: wir werden da bestimmt noch einiges finden und ausprobieren.

Sebastian: Und wenn du was ergänzen magst, es gibt durchaus die Möglichkeit, Sebastian: einfach nochmal was unter der Folge, wenn sie Montag erscheint, zu kommentieren.

Sebastian: Die Möglichkeit haben wir natürlich.

Alles klar.

Sebastian: Also mach's gut, hab eine schöne Zeit.

Tschüss.

AnruferIn: Tschüss.

Sebastian: So, ihr Lieben, das war Ziska.

Und jetzt aber letzter Aufruf.

Sebastian: Ah, das klingelt direkt.

Okay, wir probieren es.

Hoffentlich eine Top-Person.

Sebastian: Hallo, Sebastian hier.

Mit wem spreche ich?

AnruferIn: Ja, hallo, hallo, hallo.

Sebastian: Der Tischler.

Wunderbar, der Aufgabemeister.

Sehr gut.

AnruferIn: Ach nee, ganz so schlimm ist es ja nun nicht.

Sebastian: Okay, komm.

Aufgaben stellen.

Dazu musst du mit mir sprechen.

Sebastian: Liebes Publikum, ich kenne den Tischler schon ein bisschen länger, ewig.

Sebastian: Die Aufgabe war, es melden sich Menschen, die gerne Aufgaben stellen und klagen Sebastian: ihr Leid darüber, aber wie kompliziert ist es, Aufgaben zu stellen und wie toll Sebastian: ist es, wenn sie erfüllt werden kannst und möchtest du dazu was sagen?

AnruferIn: Ja, weil Aufgaben stellen ist halt einfach, Aufgaben zu kontrollieren und ob AnruferIn: sie auch wirklich erfüllt worden sind, das ist oftmals gar nicht so einfach.

Sebastian: Moment, Aufgaben stellen ist einfach?

Okay, wie machst du das?

Gib mir dein Geheimnis.

AnruferIn: Lust.

Es gibt so viele Möglichkeiten, Kleinigkeiten, die man im Alltag machen AnruferIn: soll, was man als Aufgabe gibt, Daueraufgaben, schick mir jeden Abend Fotos, AnruferIn: eine Aufgabe für den Alltag, einfach mal ein Centstück in den Schuh packen.

Sebastian: Das ist ja nett.

AnruferIn: Ja, kleine Erinnerung an denjenigen, der die Aufgabe gegeben hat.

Sebastian: Okay, also Präsenz schaffen, ja.

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Was gibt dir das?

AnruferIn: Was gibt mir das?

Wenn ich dann die Rückmeldung kriege, ich muss den ganzen Tag an dich denken.

Sebastian: Okay.

AnruferIn: Das ist dann so dieses, ja, man hat sich immer wieder in Erinnerung gerufen.

Sebastian: Ja, also das Feedback hinterher, wenn Sub erzählt, so war es, Sebastian: die Aufgabe zu erfüllen, das ist dir wichtig.

AnruferIn: Ja, erzähl ruhig.

Sebastian: Ich höre dir zu.

AnruferIn: Oder halt auch Aufgaben, die man auf Partys vergibt.

AnruferIn: Ganz einfache Aufgabe, stell dich da hin und lache jeden an.

AnruferIn: Und du sitzt daneben in einer gewissen Entfernung und guckst dir das Schauspiel an.

Sebastian: Oh, kreativ.

Schön.

Lieber Tischler, damit Menschen mitschreiben können und Sebastian: so, wobei das Transkript-Team wird das Mitschreiben ja irgendwann erledigen.

Sebastian: Hau raus, immer mehr her damit.

Also ich finde das sehr kreativ, Sebastian: finde ich schön, die Ideen.

AnruferIn: Ja, Ideen gibt viele.

Du weißt, Spontanität ist da das Zauberwort manches Mal auch.

AnruferIn: Wenn ich jetzt so spontan sagen sollte, ja, mach irgendwas, kann ich so teilweise AnruferIn: gar nicht, weil es passiert aus der Situation raus.

Sebastian: Gibt es denn eine Aufgabe, wo du sagtest, oh ja, die zu stellen, Sebastian: das war besonders gelungen.

Dafür hast du dich selbst ein bisschen gefeiert.

AnruferIn: Voll.

AnruferIn: Da fällt mir jetzt spontan gar nichts ein.

Bin ich mal ganz ehrlich.

Sebastian: Ach so bescheiden, der Tischler.

Okay, jetzt hast du gesagt, Sebastian: dass das Kontrollieren ist so eine Sache.

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Da bist du auf Vertrauen angewiesen, ne?

Da bist du die schwache Person.

Sebastian: Also was heißt schwach, aber da bist du ausgeliefert.

AnruferIn: Ja.

Das ist halt bei Aufgaben, die über Entfernungen gestellt werden, AnruferIn: dauerhafte Aufgaben und so weiter.

AnruferIn: Ja, man kann Fotos schicken lassen und und und.

Aber heutzutage mit Fotos ist AnruferIn: auch so eine Sache, es gibt Möglichkeiten, sage ich mal so, wie man das probieren will.

Sebastian: Also das ist so ein bisschen der Punkt, also hat ja Gretchen so schön erzählt, Sebastian: dann hat sie einfach das Video von letzten Wochen nochmal geschickt.

Sebastian: Wo ich dachte, ja, das ist auf der einen Seite eine Herausforderung, Sebastian: auf der einen Seite, auf der anderen Seite ist das aber auch so ein, Sebastian: also dieses mal gucken, ob du mich kontrollierst.

Auf der anderen Seite ist Sebastian: das ja doch ganz schön anmaßend.

Sebastian: Also wäre das für dich was, wo es keinen Spaß mehr macht?

Sebastian: Oder würdest du sagen, ah verdammt, da hat sie mich erwischt, Sebastian: ich muss da in Zukunft, muss ich die Aufgabe, Aufgaben zu kontrollieren, besser wahrnehmen?

AnruferIn: Ich würde mich ärgern.

Ich würde mich richtig ärgern über mich selber.

Sebastian: Ja, und was würdest du dann machen?

Also mehr Aufgaben, also das gehört ja an Sebastian: sich, ist die Aufgabe dann ja nicht erfüllt, das gehört bestraft.

Sebastian: Also an der Stelle ist auch der Punkt mit dem Kontrolle, okay, Sebastian: aber dann ist ja die leidige Sache mit den Konsequenzen.

AnruferIn: Ja, aber diese Aufgabe wird nicht bestraft.

AnruferIn: Weil sie hat mich ja eigentlich dann erwischt.

Sebastian: Achso, das heißt, du kriegst dann die ausgelobte Strafe.

AnruferIn: Ja, kommt drauf an, von wem.

Aber darum geht es jetzt ja gerade nicht.

Sebastian: Also, pass auf, ich habe so ein bisschen das Problem, Strafe folgt auf den Fuß.

Sebastian: Also das Podcast-Tobi benimmt sich nicht.

Sebastian: Kriegt sofort ein Feedback.

Das ist direkte Interaktion.

Das guckt sie mich Sebastian: ja an und blinzelt mich hier mit großen Augen an.

Sebastian: Sie wurde gegrüßt, das hast du ja selber gehört, sie freut sich.

Sebastian: Das ist so direkte Interaktion.

Du hast dich nicht benommen, Konsequenz, zack.

Sebastian: Stell dir mal vor, du hast eine Aufgabe erteilt, die wurde jetzt minder gut erfüllt.

Sebastian: Es steht also im Raum, da ist eine Strafe fällig und jetzt trifft man sich endlich Sebastian: am Wochenende, hat total gute Stimmung und ist so eine total schöne Stimmung Sebastian: und jetzt steht da im Raum, oh du musst ja, diese Strafe muss ja auch noch abgearbeitet werden, Sebastian: du bist vielleicht gar nicht so in Stimmung, vielleicht passt das auch gar nicht so.

Sebastian: Also ist an der Stelle vielleicht dann auch diese Selbstverpflichtung, das auch zu ahnden.

Sebastian: Irgendwie musst du es ja machen, weil Konsequenz gehört dazu.

Sebastian: Auf der anderen Seite hast du vielleicht gar nicht so Lust dazu, Sebastian: aber es würde was fehlen, wenn es nicht gemacht wird.

Sebastian: Also welche Ausreden findest du, dass du dann die Konsequenz auslassen kannst?

Sebastian: Oh Gott, ich merke schon, ich rede total kompliziert.

Also kannst du das nachvollziehen?

AnruferIn: Ja, ich kann es nachvollziehen.

Also die Strafe nicht zu strafen, AnruferIn: dann ist es eine Absprachesache.

AnruferIn: Wenn beide gerade keinen Bock drauf haben, diese Strafe abzuarbeiten, dann ist das so.

AnruferIn: Und dann wird das auch mal aufgeschoben.

Sebastian: Wird es auch mal aufgehoben?

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Okay, warum?

Was kann es für Gründe geben, das aufzuheben?

AnruferIn: Wie gesagt, ich habe selber nicht aufgepasst, was wir eben hatten.

AnruferIn: Eigentlich ist die Aufgabe nicht erfüllt, ich habe aber auch nicht richtig aufgepasst AnruferIn: für gegenseitiges Aufheben oder dass die Strafe irgendwann halt einfach nicht AnruferIn: mehr passt, weil sie so lange schon zurückliegt, dass ich, AnruferIn: absolut nicht mehr gerechtfertigt wäre und nicht mehr passt.

Sebastian: Ja, es fehlt dann, glaube ich, auch dieser Zusammenhang einfach.

Sebastian: Es muss, glaube ich, einen zeitlichen Zusammenhang geben, der irgendwas auch bewirkt.

Sebastian: Und wenn der einfach nicht mehr gegeben ist, also wenn ich jetzt irgendwo in Sebastian: meinen Unterlagen einen fünf Jahre alten Zettel finde, auf dem draufsteht, Sebastian: das Podcast-Tobi hat irgendwas irgendwann mal nicht getan, dann ziehe ich den Sebastian: raus und sage, guck mal hier, fünf Jahren war das und das war die Strafe.

Sebastian: Ich glaube, das ist dann auch einfach nur noch albern.

Sebastian: Im Zweifel habe ich dann das Problem des Podcasts so wie mich bestraft, Sebastian: dass ich den Zettel fünf Jahre habe, der irgendwo vergammeln lassen, also von daher.

AnruferIn: Ja.

Sebastian: Okay.

Was sagst du denn zu schlampiger Ausführung?

Sebastian: Ich meine, du bist ja, also ohne jetzt sagen zu wollen, was du mal gelernt hast Sebastian: beruflich, aber ich weiß, dass Präzision schon etwas ist, was du mögen solltest.

AnruferIn: Geringfügig.

Ja, Präzision bei den Aufgaben.

AnruferIn: Die Aufgabe sollte erfüllt werden, so wie sie gestellt wird.

Sebastian: Ja, das heißt, du musst auch sehr genau aufpassen, wie du das formulierst.

AnruferIn: Ja, ja, ja, ja, ja, ja.

AnruferIn: Fass dich nicht an.

Heißt nicht, dass du dich wo draufsetzen darfst.

AnruferIn: Verstehst du, was ich meine?

Sebastian: Das ist so wie, du musst zwei Stunden den Plagg tragen, was allerdings nicht Sebastian: bedeutet, dass du ihn in die Hand nimmst und einfach zwei Stunden beim Spazierengehen Sebastian: durch die Gegend trägst.

AnruferIn: Ja, genau so.

Sebastian: Ja, aber wenn du das so sagst, dann hast du es ja so gesagt.

Also es ist so der Punkt.

Sebastian: Also kann man sich bei dir damit rausreden, dass man die Aufgabe wörtlich erfüllt Sebastian: hat, aber eigentlich dann doch nicht, also geschummelt hat?

AnruferIn: Es kommt drauf an, wie man sich dann rausredet.

Wenn es einfach nur so plumpter AnruferIn: hergesagt wird, muss die Aufgabe noch weiter erfüllt werden.

Ansonsten...

AnruferIn: Gehe ich auch mal mit dem Schmunzeln drüber weg.

Sebastian: Ja, ich finde ja an der Stelle so intelligente Renitenz.

Sebastian: Das finde ich ja persönlich äußerst sexy, dieses du hast doch so gesagt, Sebastian: ich habe es genau den Anforderungen gemäß erfüllt.

Sebastian: Wenn das jetzt nicht deinen Vorstellungen entspricht, das ist dein Problem, Sebastian: es war halt nicht präzise gestellt.

Sebastian: Also das ist ja dann auch eine Challenge und so ein gegenseitiges Verhandeln und Ausfighten.

AnruferIn: Ich kenne da, wem der das sehr gut kann.

Ich glaube, du auch.

Sebastian: Ich kenne solche Menschen nicht, nein.

AnruferIn: Nein.

Sebastian: Ja, also ich finde, das ist dann auch der Punkt, wo man dann wirklich Spaß drin hat.

Sebastian: Dieses, okay, mir wird zurückgespiegelt, du hast da ein Schlupfloch gelassen Sebastian: und das wurde auch ausgenutzt.

Sebastian: Und ich finde, das muss man dann honorieren.

Man kann ja dann trotzdem aus reiner Sebastian: Willkür die Strafe trotzdem ausführen.

Sebastian: Willkür ist ja auch was Schönes.

Aber vom Grundsatz her muss man dann anerkennen, Sebastian: dass das Gegenüber das Schlupfloch nicht nur gesucht, sondern auch gefunden hat.

Sebastian: Und das ist, glaube ich, Spielinteraktion.

AnruferIn: Ja, ja, ja.

Und für die Willkür, dafür stehen wir halt auf der Seite mit dem Griff an der Gerte.

Sebastian: Ja, definitiv.

AnruferIn: Ja, ich nicht immer, gebe ich ja auch zu.

Sebastian: Ich fürchte, ich auch nicht immer.

Also irgendwie, da muss ich hellisch aufpassen, Sebastian: dass ich hier nichts rumliegen lasse.

Sebastian: Okay, mein lieber Tischler, die Uhr sagt mir, um Gottes Willen, Sebastian: es ist schon spät, aber ich finde, du hast nochmal eine schöne Note hier mit Sebastian: reingebracht, die war mir total wichtig.

Sebastian: Und ja, da du auch auf beiden Seiten bist, also da nochmal die Entscheidung, Sebastian: Aufgaben bekommen oder stellen, was ist dir unterm Strich lieber?

AnruferIn: Da tatsächlich stehen.

Sebastian: Okay.

Und liebes Publikum, den Kommentar unter der Folge mit den 21 besten Tischler-Aufgaben Sebastian: findet ihr in ein paar Wochen unter der Folge.

Sebastian: Der Tischler hat hiermit eine Aufgabe bekommen.

AnruferIn: Ich spreche bitte nicht mit der AnruferIn: Person nebenan, weil dann muss ich ihn wahrscheinlich sogar noch erfüllen.

Sebastian: Liebe Person nebenan, du würdest mir eine persönliche Freude machen, Sebastian: wenn du den Tischler ein bisschen motivieren würdest.

AnruferIn: Zusatzcontent.

Sebastian: Ah, das ist ja ärgerlich.

Wir werden uns irgendwann sehen, wenn wir dich dran erinnern.

AnruferIn: Ja, ja, das ist befürchtig.

Sebastian: Alles klar.

Oh mein Gott.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend.

Sebastian: Grüße nach nebenan und habt eine schöne Zeit und mögen dir die Aufgabenformulierung Sebastian: so gelingen, dass irgendwas Schönes dabei rauskommt.

Sebastian: Es muss ja nicht unbedingt das sein, was du gesagt hast, sondern etwas, was euch Spaß macht.

AnruferIn: Ja, bei euch auch.

Alles Gute.

Sebastian: Ja, habt eine gute Zeit.

AnruferIn: Einen Abend noch.

Sebastian: Mach's gut.

Tschüss.

AnruferIn: Tschüss.

Sebastian: So, ihr Lieben, das war der Tischler und das war mein letztes Gespräch heute, Sebastian: denn die Uhr tickt einfach unerbittlich.

Sebastian: Und normalerweise versuche ich immer so gegen 22.10 Uhr das letzte Gespräch Sebastian: zu Ende geführt zu haben.

Sebastian: Jetzt ist 22.28 Uhr und es wird Zeit, die ein oder andere Tradition in diesem Sebastian: Podcast durchzuführen.

Sebastian: Und da hätte ich eine, nämlich die allzu berühmte Schätzfrage.

Sebastian: Eine alte, alte Tradition in diesem Podcast.

Damit haben wir mal angefangen, Sebastian: weil ich Kochlöffel in die Finger bekam, die mit dem Podcast gebrandet waren.

Sebastian: Und diesen Kochlöffel, auf dem draufsteht für Brat mit Herz, Sebastian: mit dem man tatsächlich kochen kann, der auch spülmaschinen geeignet ist und Sebastian: von Penumbra gelasert ist, den könnt ihr gewinnen.

Sebastian: Den kann man nur gewinnen und den gibt es nur hier und dazu müsst ihr einfach Sebastian: eine Frage beantworten, liebes Publikum.

Sebastian: Und wenn ihr neu dabei seid, erkläre ich es euch nochmal in ganz kurzen Worten.

Sebastian: Ich stelle gleich eine Frage und dann findet ihr in dem Live-Chat zur Folge, Sebastian: so ein kleines Fensterchen, was da erscheint.

Sebastian: Da steht die Frage nochmal und ihr könnt direkt in dieses Fenster eure Antwort eingeben.

Sebastian: Das System wird dann ermitteln, wer ist am nächsten dran an der richtigen Antwort.

Die habe ich hier auch.

Sebastian: Und dann wird das System jemand ausloben und dann, Sebastian: wenn du am nächsten dran bist, kannst du eine Postanschrift hinterlegen und Sebastian: dann bekommst du einen neutralen Briefumschlag in den nächsten Tagen von uns Sebastian: mit ein bisschen Podcast-Gedöns, wie es so schön heißt, also ein bisschen.

Sebastian: Postkarten, eine richtige Postkarte und vor allem eben die Kochlöffel des Podcasts.

Sebastian: Das gibt es dann alles von uns dazu und ja, das kann man gewinnen.

Sebastian: Und welche Frage ich stelle, das werde ich gleich sagen, sobald ich sie selber Sebastian: wieder gefunden habe und das Podcast so gehustet wirklich.

Sebastian: Ich stecke dich morgen ins Bett.

Sebastian: Dann hast du ja eh Homeoffice, dann kannst du ja auch vom Bett aus arbeiten.

Sebastian: Dann kriegst du sogar zwangsweise die Aufgabe, eine Wärmflasche im Bett zu behalten.

Sebastian: Das ist eine komische Aufgabe, ich weiß.

So, okay, also meine Schätzfrage.

Sebastian: Der Sticks hat in den letzten Monaten viel um die Ohren gehabt und war mit seinem Sebastian: E-Mail-Postfach unglaublich schlampig.

Sebastian: Aktuell jetzt sind noch 54 E-Mails drin in meinem E-Mail-Postfach, Sebastian: die noch eine nähere Betrachtung und vor allem Antwort brauchen.

Sebastian: Aber ich habe ganz viel Altes gelöscht, Nachrichten beantwortet, Sebastian: so automatische Benachrichtigungen, so Kommentarinfos und sowas entfernt.

Sebastian: Und ja, es wurden auf jeden Fall weniger Mails.

Also ich war die letzten zwei Sebastian: Wochen recht fleißig und meine Frage an euch lautet, wie viele unbearbeitete Sebastian: E-Mails sind jetzt weniger in meinem Postfach als noch vor zwei Wochen?

Sebastian: So, die ist also so eine klassische Frage, warst du fleißig oder nicht und guckt Sebastian: mal, wie viel Fleiß ihr mir zutraut.

Sebastian: Ich starte mal die Schätzfrage jetzt und ihr könnt jetzt da eine Antwort eingeben.

Sebastian: Das hat mich selbst überrascht, als ich dann nachgesehen habe, Sebastian: wie viele es waren, aber jetzt seid ihr dran.

Sebastian: Während ihr ein paar Minuten Zeit habt, zu überlegen, wie fleißig oder unfleißig ich gewesen bin.

Sebastian: Also manchmal habe ich auch einfach fünf Spam-Mails gehabt und habe sie markiert Sebastian: und gelöscht.

Also da geht die Zahl ganz schnell hoch.

Sebastian: Aber während das alles der Fall ist, mag ich mich mal bei den Menschen bedanken, Sebastian: die das ja alles möglich machen.

Sebastian: Das heißt, man kann diesen Podcast unterstützen.

Das geht recht einfach.

Sebastian: Man kann hier einfach per PayPal oder auch per Dauerauftrag dem Podcast Geld Sebastian: zukommen lassen.

und uns sozusagen ein Getränk ausgeben.

Sebastian: Und wenn ihr sagt, Mensch, den Podcast höre ich gerne, das macht mir Spaß und Sebastian: ich habe auch ein paar Euros übrig, dann freue ich mich sehr darüber, Sebastian: wenn ihr beschließt, den Podcast zu unterstützen.

Sebastian: Das geht, ja, relativ simpel, indem ihr auf kunstderunternunft.de slash donate Sebastian: geht oder oben den Unterstützen-Button einfach drückt.

Sebastian: Und danach könnt ihr euch in die Hall of Fame eintragen.

Sebastian: Das heißt, ich verlese hier auch nur Namen, die sich dort eingetragen haben Sebastian: und die mir erlaubt haben, dass ich die Menschen hier überhaupt nenne.

Sebastian: Und zwar auch nur mit dem Namen, den sie sagen, dass ich nennen soll.

Sebastian: Da haben Leute schreiben manchmal auf die Überweisung, bitte nicht nennen.

Sebastian: Keine Sorge, passiert nicht, es sei denn, ihr tragt euch da aktiv ein und macht Sebastian: den Haken bei, er darf mir in der Live-Sendung Danke sagen.

Und genau das mache ich jetzt.

Sebastian: Ich bedanke mich ganz herzlich neu dabei bei Helga und Athena.

Sebastian: Vielen Dank für eure Unterstützung.

Sebastian: Vielen Dank auch an, ich gucke mal, welche hier neu sind, an Glückskatze und Sebastian: Xplikor.

Manchmal ist es schwierig, diesen Namen richtig auszusprechen.

Vielen Dank an A und M.

Sebastian: Vielen Dank auch an Missstück, meines Herrn.

Sebastian: An, wer ist noch neu?

Da haben wir doch an Moe311, an Vegas.

Sebastian: Und ein paar Namen habe ich hier noch, die ich sagen kann.

Sebastian: Vielen Dank zum Beispiel an Aveline, an Migas, an Zauseli, Gagstar.

Sebastian: Und auch natürlich an Nadine Tam und Helia Moonlight.

Sebastian: Ein paar Namen habe ich noch.

Ich gucke mal, wer noch nicht so oft vorkam hier.

Sebastian: Vielen Dank an Kata, Katze, SH.

Sebastian: Und gucken wir mal, die Liste ist lang.

Das ist schön, dass sie lang ist.

Sebastian: Da bleibt man auch ein Jahr drin stehen in dieser Liste.

Vielen Dank an Bondi.

Sebastian: Und jetzt gucke ich nochmal an Riti Athena.

Sebastian: Mal schauen, diesen Namen habe ich natürlich vorher nicht geübt, Sebastian: vorzulesen.

Und dann gucken wir nochmal, ob ich noch ein, zwei dabei habe, Sebastian: die ich hier nennen möchte.

Vielen Dank an Kerida, Paola, an Leara und Teufel.

Sebastian: Steht in Klammern unwichtig dahinter.

Sebastian: Muss ich das mit aussprechen oder nicht?

Ist ja in Klammern.

Schwierig, schwierig.

Sebastian: Also an euch und natürlich alle anderen Menschen, die diesen Podcast möglich Sebastian: machen, unterstützen und uns einfach so den Rücken frei halten, Sebastian: dass die Unvernunft absolut unabhängig sein kann.

Sebastian: Danke, dass ihr das möglich macht, das ist total großartig und wenn ihr diesen Sebastian: Podcast unterstützen möchtet, könnt ihr das gerne tun.

Sebastian: Wir freuen uns total, dass dieses Projekt einfach auch so laufen kann und dass Sebastian: ich ja meine Podcast-Aktivitäten nach und nach ein bisschen ausweiten kann.

Sebastian: Dieses Jahr wird extrem spannend in der Richtung.

Sebastian: Okay, ich gucke mal, bei der Schätzfrage haben ein paar Menschen geantwortet, Sebastian: und das waren 87 Menschen, die im Chat geschätzt haben, wie viele E-Mails weniger Sebastian: in meinem Postfach drin sind.

Wow.

Sebastian: Dann gucken wir doch mal, wer am nächsten dran war.

Ja.

Sebastian: Klicke mal auf den Beenden-Button.

Jetzt können keine neuen Antworten mehr reinkommen.

Sebastian: Das ist doch schön, wenn man das irgendwann mal programmiert hat.

Sebastian: Und jetzt gucke ich mal, wer am nächsten dran ist.

So.

Ui.

Sebastian: Dieses Podcast, so wie ich fürchte, wir müssen drei Umschläge packen diesmal.

Sebastian: Das gibt es ja gar nicht.

Also, Leckerschnut, Pandasbank und Fishbone109.

Sebastian: Ihr alle drei habt exakt, nicht richtig geschätzt, ihr habt 567 angegeben, Sebastian: aber ihr seid exakt gleich weit weg von der richtigen Antwort.

Sebastian: Die lautet nämlich 582, 582 E-Mails belasten nicht mehr mein E-Mail-Postfach.

Sebastian: Und ja, das ist ein Fall, haben wir äußerst selten, aber offenbar haben drei Sebastian: Menschen, ja, die haben sich doch bestimmt abgesprochen, also spannend.

Sebastian: Aber ganz viele haben so um den Bereich um die 500 geschätzt, das ist echt spannend.

Sebastian: Und ja, dann schicken wir halt drei Kochlöffel raus, ist auch mal okay, ne?

Sebastian: Na gut, muss das Podcast so wie morgen ein bisschen mehr Post packen.

Sebastian: Ja, herzlichen Glückwunsch an euch.

Sebastian: Ihr habt jetzt alle drei die Möglichkeit, direkt in so ein Eingabefenster eure Sebastian: Postanschrift einzugeben.

Sebastian: Wenn das irgendwie nicht klappen sollte aus irgendeinem Grund, Sebastian: schickt mir bitte eine E-Mail.

Sebastian: Und dann bringen wir das irgendwie in den nächsten Tagen, wahrscheinlich irgendwie Sebastian: Anfang, Mitte nächster Woche auf den Weg.

Sebastian: Dann bekommt ihr ein bisschen Post der Unvernunft.

Und natürlich mit ein bisschen Gedöns.

Sebastian: Hui.

Und für alle Menschen, die den Podcast im letzten Jahr, Sebastian: also 2025 unterstützt haben.

Sebastian: Wir verschicken ja auch eine alte Tradition.

Ich schicke euch gerne eine Postkarte.

Sebastian: Einfach so ein Dankeschön an eine handgeschriebene von mir, handgeschriebene Sebastian: vom Podcast sowie handunterschriebene Postkarte.

Sebastian: Und damit wir eure Postanschriften erfahren, könnt ihr auf der Startseite oder Sebastian: in eurem Profil anklicken, wo wir eine hinschicken wollen.

Sebastian: Und dann machen wir das in den nächsten Monaten fertig.

Sebastian: Ich weiß jetzt schon, ich werde da gut zu tun haben.

Sebastian: Aber auch diese Aufgabe gehört dazu.

Und ich mache das total gerne, Sebastian: aber so mehr als 20 Gärtchen am Tag kann ich nicht schreiben, Sebastian: danach fällt mir ehrlicherweise die Hand ab und das, was draufsteht, Sebastian: ist es zwar bei allen ein bisschen ähnlich, aber jeder Text ist individuell, Sebastian: also ich schreibe nicht irgendwie 200 Mal denselben Text, das mache ich auf gar keinen Fall.

Sebastian: Aber ein bisschen individuell ist es auf jeden Fall und wenn ich ein bisschen Sebastian: was über die Menschen weiß, dann achte ich auch drauf, dass da auch vielleicht Sebastian: ein bisschen was individuell ist.

Sebastian: Ich kann mal kurz schauen, wie viele Menschen sich da schon eingetragen haben bisher.

Sebastian: Ja, das geht noch unmachbar.

103 Postkarten sind im Moment zu schreiben.

Sebastian: Bis Ende Januar könnt ihr euch noch eintragen und dann gibt's Post von uns.

Sebastian: Okay, so, das habe ich alles gesagt, das habe ich alles erledigt.

Sebastian: Das passt auch, das passt auch.

Ich mag euch noch eine kleine Vorschau geben.

Sebastian: Also ich kann wieder Termine planen, das ist wichtig um Folgen aufzunehmen.

Sebastian: Eine Folge habe ich kurz vor Weihnachten aufgenommen mit Gilbert Bach, Sebastian: das Thema können wir ihn schnell ahnen, die ihn schon mal gehört haben oder Sebastian: was von ihm gelesen haben.

Sebastian: Eine sehr spannende Folge, die erscheint am 19.

Sebastian: Januar, also montags morgens um zwei und da werden wir das erste Mal ein Gewinnspiel Sebastian: in einer regulären Folge eingebaut haben.

Auch mal was Neues.

Sebastian: Ja, also am 19.01.

erscheint die und am 22.01.

Sebastian: Sprechen wir uns hier wieder mit einem Thema, was immer, immer, Sebastian: immer wieder nachgefragt wird und da musste ich echt gucken, Sebastian: wie formuliere ich das Thema so, dass jeder es versteht, aber ich möchte einen Sebastian: bestimmten Begriff nicht verwenden, weil der einfach auf dieser Webseite nicht zu suchen hat.

Sebastian: Deshalb lautet das Thema Kinky Life trotz Nachwuchs.

Sebastian: Also inwieweit fühlt ihr euch gämt oder welche Möglichkeiten habt ihr?

Sebastian: Wie geht ihr damit um, wenn Nachwuchs im Haus ist?

Versteckt ihr eure Sachen Sebastian: im Panzerschrank, damit sie auf keinen Fall gefunden werden oder geht ihr damit Sebastian: ein bisschen offener um?

Sebastian: Ich möchte mit Menschen sprechen, die damit umgehen müssen, dass sie eben nicht Sebastian: einfach nur zu zweit irgendwie in der Wohnung sind und da machen können, Sebastian: was sie wollen, sondern wo man auch ein bisschen darauf achten muss, dass...

Sebastian: Ja, dass sie genug diesen Balanceakt hinkriegen zwischen Offenheit und dass Sebastian: man eben auch den eigenen King quasi nicht unwissentlich verteufelt.

Sebastian: Auf der einen Seite, indem man aber auch einfach dem Nachwuchs im Haus nur so Sebastian: viel zumutet, wie auch nötig und möglich ist.

Sebastian: Also es ist ein ganz schwieriger Akt, war schon öfter Thema in regulären Folgen Sebastian: und wir werden eine Live-Folge darauf machen, um einfach dann auch Menschen Sebastian: vielleicht ein bisschen, Sebastian: ja bestenfalls Orientierung zu geben, was sind da so eure Erlebnisse, Sebastian: was war vielleicht mal nicht so schön, wo habt ihr irgendwann völlig erschreckt Sebastian: festgestellt, oh Gott, ich habe irgendein Spielzeug im Wohnzimmer liegen lassen Sebastian: und dann war es vielleicht doch nicht so schlimm oder war es katastrophal.

Sebastian: Also das ist ein großes, großes Thema, das müssen wir wahrscheinlich auch mehr Sebastian: als nur einmal in diesem Podcast drin haben, weil….

Sebastian: Ja, Familie gehört nun mal ins Leben und wenn man kinky ist, Sebastian: heißt das nicht, dass man nicht mehr kinky sein kann, weil es Familie gibt oder umgekehrt.

Sebastian: Also irgendwie muss man diesen Drahtsaalakt hinkriegen und wie ihr den hinkriegt, Sebastian: das möchte ich gerne mit euch in der nächsten Unvernunft Live besprechen.

Sebastian: Ja, ihr Lieben, das war die Unvernunft Live Nr.

Sebastian: 167.

Wir machen gleich noch eine kleine Postshow vielleicht mit dem Tonmeister.

Sebastian: Mal gucken, ob er da ist.

Wir werden es sehen.

Sebastian: Das gibt es aber dann nicht im Podcast ab Montagnacht zu hören.

Sebastian: Das gibt es immer nur live, wenn man am Donnerstagabend, am Donnerstagnacht eh nichts zu tun hat.

Sebastian: Dann ist das genau der richtige Moment jetzt.

und ich bedanke mich ganz, Sebastian: ganz herzlich bei meinen vielen Gästinnen vor allem.

Sebastian: Also vielen Dank an Svenja, an Mimi, Sarah, Gehorsame, Mosfets, Sebastian: Della, Gretchen, Ziska und den Tischler.

Sebastian: Das hat richtig Spaß gemacht, das war ein schönes Thema.

Sebastian: Das Thema war wieder größer oder offener als gedacht.

Sebastian: Ich hatte so eine vorgefertigte Meinung, was ist denn eine Aufgabe?

Sebastian: Ich habe das total klassisch gesehen, aber ihr interpretiert das eben ganz weit Sebastian: und ganz offen und ja, es ist offenbar ein wichtiger Teil und ja, Sebastian: wenn ihr das später hört, kommentiert mir sehr gerne unter der Folge, wenn ihr sagt, Sebastian: also Aufgaben, das geht gar nicht, denn das hat heute niemand gesagt.

Sebastian: Es ist vielleicht manchmal schwierig oder kompliziert, aber irgendwie muss man Sebastian: sich als kinky Person damit auseinandersetzen.

Sebastian: Dann schauen wir mal, wie das weitergeht.

Sebastian: Liebes Podcast, wie habe ich alles gesagt?

Ja.

Sebastian: Das war ein bisschen so, er sagt doch immer denselben Kram und ich muss immer Sebastian: Ja sagen, weil er hat ja seine Liste abgearbeitet.

Sebastian: Ich habe meine Aufgaben gemacht, ich möchte jetzt mein Fleischsternchen haben.

Sebastian: Ist ein leicht verächtlicher Blick.

Kriege ich mein Fleischsternchen?

Sebastian: Okay, jawohl.

Oh, jetzt passiert irgendwas.

Sebastian: Oh, ich kriege ein Messi.

Das ist schön.

Welche Sorte ist denn das?

Sebastian: Kannst gar nicht lesen im Licht hier.

Sebastian: Cream, irgendwas.

Oh, Cream, Cookies.

Sebastian: Cookies und Cream.

Okay, muss ich das essen?

Sebastian: Okay, jawohl.

Okay, ihr Lieben, ich wünsche euch eine wunderbare Zeit.

Sebastian: Startet das Jahr genauso gut gelaunt wie ich.

Und ich starte jetzt wirklich verdammt gut gelaunt.

Sebastian: Ihr bekommt jetzt, wenn ihr live dabei seid, noch ein bisschen Musik und früher Sebastian: oder später auch eine kleine Postshow.

Sebastian: Und an alle anderen, wir hören uns wieder am, ich sag's nochmal, 19.01.

Sebastian: Mit der Folge mit Gilbert Bach.

Und am 22.01.

Sebastian: Live um 20.30 Uhr mit dem Thema Kinky Life trotz Nachwuchs.

Macht's gut, Sebastian: habt eine schöne Zeit.

Tschüss.

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