Episode Transcript
Wenn man irgendwo hinkommt, man kann das ja gar nicht so richtig sagen.
Warum ist das so, dass ich mich an manchen Orten fühle?
Ich fühle mich einfach wohl.
Ich gehe irgendwo nur in den Raum rein.
Wir haben das Erzeugt, als du bei uns reingekommen bist.
Oder wenn man hier reinkommt und fühlt sich dann wohl.
Und es gibt Orte, die geben sich genauso viel Mühe.
Man fühlt sich aber nicht so wohl.
Ich liebe es dabei zu sein.
Ja, aber am Rand eher.
Und deswegen ist auch Fotografie natürlich toll.
Man kann ein bisschen Fotos machen, kann sich in der Kamera auch verstecken.
Auch super.
Und dieses dabei sind, das wollte ich immer.
Und deswegen war dann Bassist sein, großartig.
Und ich glaube auch, dass Fragen stellen ist.
Also, ich mag Fragen mehr als Antworten, also jetzt für mich selber.
Und dann ist das irgendwie, hat sich das so ergeben, aber dass das dann mal, keine Ahnung, beim Beruf wird, hätte ich nie im Leben gedacht.
Man muss halt auch wirklich den Leuten, die man mag, ob das jetzt berühmte Leute sind oder nicht.
Das ist völlig egal.
Also, wenn jemand ein gutes Brot backt, dann einfach zu sagen, ey, das ist wahnsinnig lecker oder ich mach das immer.
Wenn die Stadt bei uns gereinigt wird, dann muss ja viel gereinigt werden.
Ich bedanke mich dann immer.
Und die sind immer ganz überrascht darüber, dass da lieber man sagt, danke, dass wir das hier sauber machen.
Ich glaube, das muss man viel, viel mehr machen, damit diese Leute eben und das jeder merkt, ey, super, ich mache hier was, ich leist im Beitrag und das spielt eine Rolle.
Meine Lieben, heute ist ein besonderer Tag, denn ich habe heute einen Gast zu Besuch, der, der König ist, vielleicht sogar, der Fragen, könnte man sagen.
Er ist jemand, der in einem schönen Leben liebt, glaube ich, mit einem kleinen Tiny House, darüber haben wir gesprochen, darüber haben wir auch gesprochen, über das wunderbare Versprechen uns gegenseitig eine Kerze zu schenken, in der letzten Moment gekommen ist.
Ich freue mich auf Matze Hilscher, der mit seinem Podcast, mit dem Deutschland erreicht hat.
Ich bin glücklich, vielleicht sogar einen neuen Freund gefunden zu haben.
So, meine Lieben, ich sage herzlich willkommen zu Feindstoff.
Ich freue mich, dass ihr da seid.
Und ich freue mich, sage ich oft, ich freue mich, aber ich freue mich wirklich schnell.
Aber heute freue ich mich ganz besonders, denn ich habe das Gefühl, jetzt kommt endlich mal ein Mensch, mit dem ich nicht zu Ende gesprochen habe.
Denn ich hatte das große Glück, in seinem Podcast eingeladen gewesen zu sein.
Und als ich rausverdachte, ja, das war wie Sex ohne Orgasmus, für mich so vom Gefühl, weil ich dachte, Mensch, mit dem hätte ich noch vieles besprechen können.
Und hätte ich dann erfahren, an dem Abend, ich muss dir sagen, Das ist dein Bruder.
Den hast du leider verloren.
Irgendwie vertauscht.
Der Matze-Hilscher ist dein Bruder.
Hätte gesagt, ich hätte mich gefreut.
So, da ist er.
Ich freu mich auch.
Das war ein Eingang.
Das war schön.
Hast du gut gemacht.
Ja, aber ich dachte, so war es für mich ein bisschen, als ich bei dir war.
für alle, die, ich glaube, es gibt gar keine Menschen, die dich nicht kennen.
Du gehörst ja wirklich zu den erfolgreichsten Podcastern dieses Landes und hast die, ja, das finde ich auch schön, hast du auch so eine schöne gescheinerte, dass gerade den Ham so hochgenommen, so ein bisschen, so was wie die Queen gewunken ist, ach, das ist doch übertrieben, aber es ist ja so, du hast es dir wirklich, hast dich nach oben gesprochen mit so vielen guten Menschen und so viel gute Gespräche geführt, aber als die Einheit kam, habe ich mich so gefreut, weil es ist ja auch so, es sind die auch einen Ritterschlag, sagen wir mal auch Menschen, sagen die jetzt erst so weit noch.
Der Mats Hilsch hat angefragt, dann geht man da hin und dann freut man sich.
Und ich hatte gar nichts, finde ich ehrlich, ich bin so viel Zeit, mich da irgendwie vorzubereiten, wie immer.
Und ich kam dann an zu dir und dachte dich noch so, Mensch, wie der wohl.
Das macht, wie das aussieht.
Ich war gerade erst neun Räumlichkeiten.
Das war nicht so süß.
Da war so ne Gruppe von denen, da hab ich erzählt, viele bunt gekleidete Menschen.
Ich dachte, ich bin in der Kita.
Ich bin, weil die auch hübsch stricken da.
Dann dachte ich, das ist ja wirklich eine betreute Abteilung.
Ganz warm und freundlich.
Aber wie bei dir eigentlich auch.
Ja, wie bei mir.
Genau.
Aber mir haben die nicht ganz so bunte Pullover angeht.
Doch haben wir auch gerade heute.
Aber ich war so willkommen und hatte dieses wunderbare Gespräch mit dir.
Und dachte nach einem Menschen mit der Matze, könnte ich für dich mal ein bisschen länger applaudern.
und jetzt ist es der Fall.
Wie schön, vielen Dank für die Einladung.
Ja.
Berlin ist ja dein Zuhause.
Jetzt bist du in Hamburg.
Hast du so Hamburg-Affinität auch ein bisschen?
Oder die Überlicht Berlin zu verlassen?
Nee, ich habe schon dieses Jahr oft tatsächlich ...
Ich hatte so eine ...
Es hat mich schon weg aus Berlin gezogen in diesem Jahr schon ein paar Mal und wir haben auch kurz überlegt, wirklich die Stadt zu verlassen.
Nach vielen, vielen Jahren, weil ich merke, irgendwie es ruft mich nicht mehr.
Also das ist irgendwie...
Das geht ja viel über Resonanz.
und irgendwann merkt man, also ich hab's gemerkt und meine Familie auch, ah, irgendwie so richtig funktioniert's gerade nicht mehr so richtig.
Also ich merke, ich bin in Berlin weniger kreativ als in anderen Städten.
Ich weiß nicht, woran es liegt.
Erstaunlich, weil viele sagen, Berlin hat ja auch seinen Nachteil.
Ich mein, Berlin hat ja immer dieses Ding gehabt.
Seine alte Frau, oder wie Wovi mal gesagt hat, ist ne alte, schon ne Frau.
Und da ist auch was dran, würd ich sagen, mach mal, ist das Berlin auch, weil alle in Berlin was mitnehmen und keiner lässt richtig was da.
Da habe ich oft gedacht, Armes Berlin, wenn ich morgens durch Berlin gehe und sehe den Dreck und die Raketen liegen noch lange da und die Flaschen oder wird nichts weggeräumt und jeder lässt seinen Müll da und denkt, ach Berlinchen, denke ich, ich würde doch alle ein bisschen aufpassen würden.
Oder dass diese kleinen süßen Gärtchen, den man so macht in den Straßen, wo Leute am Baum probieren zu gießen und das ist die Nachbarschafts-Community, die da irgendwelche Azzerlehnen reinstecken.
Ich war mal ein schöner Berg.
Da bin ich da durchgegangen und dann denke ich noch, ach wie niedlich.
Da seh ich schon eine ganze Malle Mutti mit dem Fahrrad.
Geht da vorbei, weht die da zwei Stiefmütterchen.
So schnell kannst du gar nicht gucken.
Rutsch hatte die rausgerissen in den Körbchen, fuhr die einfach weiter.
Also, der hat ganz normaler Mitmensch, würde ich sagen, wo man eigentlich gedacht hätte, die betreut die Zerlechen damit, hat die schnell geklaut und ist weg.
Und das ist natürlich, was er nur statt auch hat.
Wenn du da viele Menschen hast, die irgendwann, die da feiern, irgendwas dalassen, Aber dass du nie denkst oder wenige Menschen denken, komm, was braucht denn auch Berlin?
Bei mir ist es, ich merke, dass ich immer mehr, also deswegen fühle ich mich auch immer wohl in Hamburg, beispielsweise, ich brauche Wasser, merke ich.
Und das ist natürlich schon, Wasser ist eine Kraft, also für mich totale Kraftquelle.
Ich bin ein bisschen Astrologie auf ihn.
Ich hoffe, es ist ...
Da kann ich gut.
Man kann sich sozusagen astrologisch seine Orte sagen lassen, wo einem passend zum Horoskop, wo man bestenfalls gut aufgehoben ist.
Und dann kam raus, dass Hamburg ein Ort ist, beispielsweise.
Hamburg ist aber auch ...
Hamburg ist ein Ort, Zürich ist ein Ort.
Salz, Gitter, Salz, Gitter.
Du hast ja nur so Topplätze, das kann auch sein, dass Astrologie bei der Verteilung Glück gehabt ist.
Das kann ja auch sein wie bei Rückführung, glaube ich.
Hört sich das gerade für mich ein bisschen an, wenn die sagen, es könnte Paris sein, vielleicht London, da nicht sehr Hamburg, oder ist es vielleicht doch, ich seh es konkreter, sie sind an der Alster, da können sie ihn in der Rückführung machen, sagen die doch immer, ich wollte die Königin, ich wollte die Schwester von König, sagen die dann, oder ich war Tempelprostituiert und hab da Gas gegeben oder immer irgendwas besonderes.
Da sagt ja keiner, ich war Buschnutter irgendwie an der Ecke und war da billig im Markt immer, und ich bin ja selber mal, da hat eine Freundin mich mal rückgeführt, ich wollte das gar nicht, ich hatte gesagt, Gido, ich krieg da gerade so einen Moment, ich krieg da einen Moment.
Sagt sie, jetzt hab ich's gesehen.
Weißt du, was du warst, Gido?
Ich sag, nee.
Sagt sie, du warst bei Hofe.
Natürlich.
Du warst...
Natürlich.
Du warst eine Assistentin von Marie Antoinette und hast eine gute Zeit gehabt.
Ich sag, das ist sehr schön.
Da komm ich raus, ihr Mann, ein zauberhafter...
Tunisia, auch wie so ein Buddha.
Ich habe den so geliebt, so ein tunes Erscher früher, der da oft im Land völlig real und seine Frau völlig durchgedreht, hippiemäßig macht und sagt dir auf einmal, stell dir mal vor, was der Gido ist.
Der Gido, der ist die Begleitung von Marie Antoinette.
Und dann verbeugt er sich von mir, küsst mir ihn hier und sagt, auch schon ein Thema, damit geht er einfach weiter.
Das war nicht so geil.
Aber ich muss sagen, glaubst du denn, dass das so ist, dass man, dass es diese Plätze gibt, an denen man sein sollte?
Ich glaube tatsächlich dran.
Also weil man merkt das ja auch, dass wenn man irgendwo hinkommt, man kann das ja gar nicht so richtig sagen, warum ist das so, dass ich mich an manchen Orten fühle, ich mich einfach wohl.
Ich gehe irgendwo nur in den Raum rein.
Wir haben das erst in so was erzählt, als du bei uns reingekommen bist.
Oder wenn man hier reinkommt, man fühlt sich dann wohl.
Und es gibt Orte, die geben sich genauso viel Mühe, man fühlt sich aber nicht so wohl.
Also bei Städten ist das so, in Natur ist das natürlich auch so.
Ich meine, wie viele Wälder hast du schon gesehen und durchlaufen?
Und es gibt aber manchmal so ein Wald, wo du sagst, Dieser Wald, der ist so ganz besonders.
Oder dieser See ist ganz besonders.
Also ich glaube schon, dass es unterschiedlich, je nach Mensch, aber dass es für jeden Menschen irgendwie ein Ort gibt.
Und ich glaube, ich denke, es hat etwas mit Resonanz zu tun.
Und manche Wälder, da fahre ich durch und denke...
Und manchmal denke ich, jetzt will ich aber aussteigen, hier will ich anhalten, hier will ich mich am liebsten irgendwo hinlegen.
Und so geht es auch mit Orten.
In Berlin war es für mich ganz, ganz lange und irgendwann habe ich gemerkt, oh, meine schlechte Laune, manchmal hat irgendwas damit zu tun, dass dieses Gefühl verloren gegangen ist, wie das ja auch manchmal ist mit Menschen, dass man manchmal merkt, oh, wir haben uns nichts mehr so richtig zu sagen.
Da muss gar nichts vorgefallen sein, sondern irgendwie ist irgendwie vorbei oder so.
Deswegen glaube ich schon, dass es Orte, Menschen ...
zu bestimmten Zeiten auch zu einem gehören.
Ich finde das ein schöner Gedanke, wie du gerade gesagt hast.
Es gibt Orte, die sich auch besonders Mühe geben oder ein Wald gibt sich Mühe.
Das habe ich noch nie dobernackt.
Ich finde das so schön, weil das so ist.
Es gibt da wirklich Plätze, die sich extrem exponieren.
Die sich zeigen, hallo, ihr Freunde, hier ist was los.
Wie war ich mal in Baden-Baden?
Und da gingen die Prominenten aus, habe ich das Gefühl, dass Toni Marsch halt tot war.
Und ich mochte das gerne in Baden-Baden.
Guck mal schlecht hin.
Und dann sagte irgendwann der Bürgermeister zu mir, Mensch, Herr Kretschmer, Sie werden doch was für uns.
Ich wollte das hier so sehen.
Das ist wirklich hübsch mit dem Kumborort.
Alles, was man sich vorstellt, ein bisschen abgeschlagen vielleicht.
Da meint ihr, wir brauchen dringend nochmal auch, dass da ein paar Leute kommen, die man mag.
Dann dachte ich, das ist auch so was.
Man wird irgendwie hübsch gemacht in einer Region, wo man denkt, da könnten sie sein.
Und dieses Gefühl, glaube ich, dass man irgendwo lebt, wo die...
anderen ja auch dann sagen, ach, das ist aber toll.
Und das ist ja, wenn du in Hamburg lebst.
Das hatte ich früher auch noch nicht.
Wenn du sagst, guten Tag, ich lebe in Hamburg, dann denken alle sofort, du lebst an der Alster oder an der Elbe, die Schiffe fahren vorbei.
Die sehen natürlich auch nicht, das ist wie Paris.
Wenn du sagst, volipisch, ich lebe in Paris, dann denkst du sofort, oh, Chance, ihr seht, du wohnst vielleicht total am Arsch, schlecht angezogen.
Die kleine Wohnung, genau.
Aber so ist Berlin ja auch, wenn du Leuten, die eher etwas, sag ich mal, vorsichtig sind und denken, Wo ist eine große Stadt, die ganze Million?
Du sagst an Berlin, der denkt sofort, das ist aber ein mutiger Mensch.
So war das ganz, ganz lange, fand ich, mit Berlin.
Das war auch mit New York so gewesen.
Wenn jemand aus New York kam, konnte der langweilig dahin sein.
Du wusstest sofort, also so ein Button, der ist cool, mit dem will ich um ihr reden.
Genau.
Und hast du Kraftorte?
Ja, würde ich sagen.
Also es ist ein bisschen abhängig davon, was für eine Art Spiritualität ich da erlebe.
Dann würde ich sagen, hat es besondere Orte.
Ich war mal in St.
Utilien, das ist so ein Benedettiner Kloster, in der Nähe von München gar nicht so weit entfernt.
Das ist so ein Kraftort, wo ich dachte, oh, hier ist aber was los.
Aber ich habe das extrem in London.
Und fast generalisiert in London, das ist irgendwie meine City.
Alles riecht so hoch, zwei Stockwerken nur, so Club, das mag ich eh ganz gern.
Ich hab die Englene gern, ich hab die Sprache gern.
Ich kaufe da gern einen, mir schmeckt das da auch leider lecker.
Ich finde, London hat sowas, da bin ich fast around London, würde ich sagen, hab ich ein gutes Ding.
Dann Malmaison, das ist da, wo Napoleon gelebt hat, also mit Josephine Bonaparte.
Ja, du bist ja auch so ein kleiner Napoleon.
Nein, ich bin Ampire-Fan.
Ach, denkst du, ich bin da.
Nein, das hast du mir erzählt.
Ja, weil meine Mitarbeiter das Grönungsbild von Napoleon da meinen Kopf reingesetzt haben und unsere Garfringer hat gesagt, sie brauchte nichts ändern, eine Locke, da war ich's.
Aber ich wurde das Sags interessant, weil ich hatte schon als Kind auch oft das Gefühl, ja, im Schloss hätte ich's auch machen können.
Und ich war in Paris ja als junger Student in Paris.
Na, wie ist das anhört, ne?
Aber es war so.
Und ich war dabei eigentlich unglücklich ein bisschen, weil ich hab das sehr schlecht gewohnt.
Ich hatte da nicht diese tolle, wunderschöne Zeit.
Und bis auf Parkour abwand, der hat mir an meinem Zündnermittag gemerkt.
Er hat gesagt, oh, Sie sind aber ein besonderer Mensch.
Und Sie sind geboren an der Sonnenkonstellation.
Und Sie werden doch sehen, es wird gut für Sie laufen, Gito.
Auf weg, please you.
Und er dachte ich ja.
Auf weg, please you.
Habe ich aber da dauernd gedacht, das würde gar nicht funktionieren.
Und dann habe ich mich so rausgefahren.
Komm, ich nehme jetzt einen Zug, ich will aufs Land und ich möchte raus.
Ich bin einfach rausgefahren mit so einem Dicket und bin dann ausgestiegen an irgendeiner Station, wo ich dachte, jetzt reicht's.
Und dann bin ich da durch so einen wunderschönen Park gelaufen.
Es war Herbst und stand irgendwann vor einem Tor, von einem verschlossenen Tor und da lese ich Chateau-Malmaison.
Das ist das Chateau gewesen, wo Napoleon gelebt hat, mit seiner wunderbaren Frau natürlich.
Und die hatte das Gleiche, wie ich ein paar Hundert Jahre vorher gab.
Die war ja eine Kreolin, ganz kurz, die war eine Kreolin, die nach die dann nach Frankreich muss, das war eine Kolonie, und dann wurde die erst, da hat die so einen Mann da geheiratet, und dann merkte die schnell, das geht nicht, dann lernte die in der Bullion, kennt diesen kleinen Mann.
Und in der Phase war die so, hat die gedacht, was tue ich denn, was mache ich denn als Frau in der Zeit?
Und dann ist die auch wie ich rausgeworden, wie spät in ihrer Biografie gelesen, und hat dann vor diesem Chateau gestohnt, genau wie ich durch den Park gelaufen, und hat sich gedacht, guck mal, wenn ich mal irgendwann zu Geld komme, wenn es mal läuft, möchte ich hier leben.
Und das ist der einzige Grund, warum Napoleon nicht in einem Schloss in den Follerinen gelebt hat, sondern in diesem Chateau-Malmaison.
Als sie dann geheiratet hat, hat sie dann gesagt, wo möchtest du hin?
Hat sie gesagt, ich habe vor vielen Jahren ein Chateau gesehen.
Das war genau dieses Chateau.
Es war schon ein bisschen Magic.
Und dann bin ich da rein, war so ein Mann, der begrüßte mich und ich sage dir, ich war da zu Hause, ich bin da wirklich zu Hause, da war noch so ausverblühte gelbe Rosen.
und seitdem, jetzt kommt's, hab ich noch nie erzählt, seitdem, im Moment, ich bin dann durchgelaufen, ich große Ompie färme, bin das die Zeit nach dem Barock, als es dann irgendwie reduziert da wurde.
und dieser kleine wilde Mann und dieses wunderschöne Chateau und diesen schönen Sedern, da hab ich mir gedacht, Gido, das ist ein Ort, wo ich alles, was ich...
Mir wichtig ist hinbringen müssen.
Ich mache jedes Jahr, schreibe ich ja immer, wenn ich Wünsche habe, schreibe ich dir auf keine Zettel.
Die möchte, dass ich wollte viel als Kind und auch als Jugendlicher.
Also es wurde langsam immer weniger.
Früher habe ich dann immer so einen Platz gehabt, habe das dann drunter gelegt.
Am Ende des Jahres, immer am Silvester-Tag, am einen dreißigsten Mittag, nehme ich die ganzen Zettel, lehste sie nochmal durch und verbrenne die dann und in so einer Schale.
Und die Asche habe ich aber nie weggeschmissen.
Und da hab ich mir vor hundert Jahren meine Freundin gesagt, so eine Hippie-Freundin, Gedo, die darfst du nicht weggeschmeißen, die musst du an einen Ort bringen, wo es schön ist.
Deswegen fahre ich jedes Jahr zur Pariser Messe, nehme ich meine Asche des Jahres zuvor mit, fahre nach Malmaison.
und streue meine Gedanken, Wünsche, Asche in die Rosen, in die gelben Rosen.
Mache ich jedes, jedes Jahr.
Und das ist jetzt, nachher geh ich gut essen meistens, ne?
Leider.
Was man sagen kann.
Aber das ist so ein bisschen der Ort, wo ich sage, das ist ein Kraftort, wo ich immer denke, da werde ich ganz ruhig und da freue ich mich und hab dann, Jahre später, von meiner Schwiegermutter, die auf Bücher über alles geliefert hat, hat sie mir ein Buch vererbt.
Das ist die Rosen von Malmeson.
Verrückt, dass ich das bekam und das war von so einer ganz tollen Autorin.
Und da war dann diese Geschichte auch drin.
Deswegen hat sich das geschlossen.
Das würde ich sagen, ist so ein Ort.
Warum sind dir Wünsche so wichtig?
Ich kenne den Podcast, du hast ja auch einen Teil des Podcasts.
Ja, Make-A-Wish.
Make-A-Wish, genau.
Weißt du, weil Wünsche was eigentlich was uneigennütziges sind?
Weil wenn du gute Wünsche hast, dann haben sie immer mit anderen zu tun.
Deswegen, glaube ich, freue ich mich über Wünsche.
Und ich erlebe Menschen, wenn ich die Frage Make-A-Wish, dann erfahre ich, ob die bei dir sind oder bei jemand anderem.
Oder ob die nur bei sich sind.
Weil Wünsche können sehr, sehr, sehr, sehr egomant sein.
Das finde ich manchmal auch okay in Situationen.
Aber ich finde, wenn jemand einen Wunsch ...
rauslässt, dann schaust du den Moment in die tiefere Seele, dann siehst du, was ist dein Plan, will er, dass es offen bleibt oder will er, dass er vielleicht nur an sich denkt oder so.
Ah ja, das kann ich noch, ja, ja, das ist okay.
Aber jetzt mal zurück, das heißt du, aber wenn es jetzt so wäre, dass jetzt, wo du sagst, Berlin, da spürtest du, das war nicht mal so der richtige Platz, ist es denn so, dass du daraus eine Konsequenz siehst?
oder kannst du sagen, nee, ich bleibe dann doch hier?
Nee, also für uns, wir haben das als Familie tatsächlich überlegt, aber für uns macht das jetzt nicht so richtig Sinn, weil unser Sohn noch in der Schule ist und das für ihn einfach zu eine große Veränderung geführt hätte.
Und das ist dann, weil die Eltern jetzt es gerade mal nicht so richtig fühlen, dann so ein Kind irgendwie rauszureisen, der ...
Ja, das ist irgendwie auch ein bisschen, das dreht sich dann zu sehr um einen selber.
Und deswegen haben wir gesagt, nee, wir machen das jetzt die Schule zu Ende.
Und dann gucken wir uns noch mal um.
Und ich glaube, dass meine Frau Stefanie und ich irgendwann mal so ein bisschen eher nomadischer unterwegs sind.
Also reisen.
Ja, wir reisen wahnsinnig gern, lieben das total.
Und wenn wir irgendwo hinreisen, dann tun wir fast jedes Mal so, als würden wir da schon leben.
Wir sind gar nicht so alles angucken, sondern wir richten uns das immer so in den Orten ein und gucken ab.
In dem Bäcker geht man dahin und versucht schnell irgendwie ...
Local zu werden.
Ja, schnell irgendwie so ...
Kennst du, dass man in ein Restaurant reingeht und die Leute so begrüßt ...
Ciao, Roberto!
...
und die denken so, Scheiße, ich weiß gar nicht, wer da ist.
Aber hey, ja, schön, dass du wieder da bist.
Da verwirrt man natürlich die Leute, weil die denken, ich kann mich nicht erinnern.
Aber man kriegt eigentlich sehr oft was aufs Haus.
Aber hast du einen zweiten Platz, das du geschaffen hast?
So ein Wochenendort oder einen Platz, wo du denkst, das ist ein Platz, wo wir auch ein Second Life ...
Leben können, hast du so was?
Ich hab das selber, ja, für mich eher.
Wir hatten das eigentlich als Familie, aber meine beiden sind jetzt gar nicht so tierisch scharf drauf.
Und deswegen ...
Das ist dein eigenes geworden.
Genau, wir haben so einen Wochenendengrundstück, der war lang gestanden, da eine Jurte drauf.
Und jetzt hab ich mir da so ein Tiny House gegönnt.
Und deswegen ist das ...
Ich hab da richtig so ein ...
Keine Ahnung, für achtzehn Quadratmeter, da ist alles drin.
Und da bin ich meistens so Sonntag, Montag.
Und das ist auch direkt in einem Wasser.
Und das ist total schön.
Und ich komm da schnell hin mit unserem Hund auch.
Und das ist so mein, wirklich so mein Ort.
Und da ist auch nichts.
Und da bin ich irgendwie fast allein.
Und das ist so ein bisschen das, wo ich dann, wenn alles so stressig war, dann weiß ich, ah, ich gucke ein Kalender und ich weiß jetzt schon, dann kommende Wochenende bin ich wieder da.
Und das ist mir dann immer so ein Ventilos ist, dann weiß ich, ah, ja, da geh ich da wieder hin, mach mir ein Feuerchen an, leg mich aufs Bett, mach eine Platte an.
lesen ein bisschen oder auch, ich kann da wunderbar einfach aus dem Fenster gucken und die Bäume angucken und es wackelt ein bisschen, herrlich.
Weil das ist sehr schön natürlich, weil der Achtzehn Quadratmeter ist ja für einen auch gut.
Ich muss sagen, ich habe eine Freundin, die ist in Steine hier rausgezogen, für mich wäre es der Albtraum, für sie eigentlich auch, weil die viel zu viel hat und die muss ich immer entscheiden.
Ich glaube, das ist schön, dass man sich reduziert, aber es kommt der Moment, wo das auch eng wird.
Das ist auf jeden Fall der Fall.
Schön ist es nicht mehr.
Ich glaube auch, man muss reduziert sein.
Man muss reduziert sein.
Und ich finde es eigentlich auch gut, dass man sich so ein bisschen, also bei mir gibt es da immer Nudeln mit Tomatensoße, immer das gleiche oder eine Kartoffel mit Park.
Ja, da ist es irgendwie, ich bin da auch nicht...
Das ist was Bescheidenes auch.
Total.
Ja, bis es so ein Ass geht, weil ich muss sich auch sagen, ich hatte auch, als ich dich kennenlernte, wirklich hatte ich das Gefühl, bin ja Internatskind und in der Klusterschule groß geworden.
Ich sage dir, ich habe gedacht, Meinst du, das ist wie so ein Closetop-Bruder?
Du bist ein Internatswaustürkern nicht, ne?
Du wärst das perfekte Internatskind gewesen.
Du hättest, wenn du mit mir im Internat gewesen wärst, wenn wir einen ganzen Freund, alle hätten dich gemocht, weil du der bist, den man gut haben kann.
Ja, was Bescheidenes hat, wo man nicht denkt, wo kommt der eigentlich her, wo alles möglich wäre, wo man denkt, ja, muss der richtig zusehen?
Oder ist der so ganz vermögen groß geworden?
Du bist jemand, der sehr gut sich einbauen kann.
Und dann denkt man, ach, der ist bestimmt ein ganz bescheidender Mensch.
Das bist du, glaub ich, auch.
Du bist ein bescheidender Mensch.
Ich find aber auch bescheidender ...
Bescheiden hat, kann aber auch so eine Art vor sich hertragen sein.
Dann finde ich es ganz schlimm.
Sagt es auch den Leuten, ich bin ganz bekannt.
Ich würde sich nie das kaufen.
Das sagen ja so manche Leute.
Nein, ich finde es auch, ich finde schöne Sachen auch schön.
Also, will mir erzähle ich das, ja?
Ja, leider immer.
Ich finde aber auch diese, also man sollte sich nur das kaufen, was man auch wirklich will.
Also mich interessieren Autos nicht mehr.
Das sind ganz viele Sachen, einfach überhaupt nicht Uhren, da, da, da.
Und das ist dann, ich mag, also so Männerdinge, wo sie sagen, Bruder, Grill hast du so einen großen Grill?
Oh Gott!
Das hast du nicht, so ein Moffi-Ding, wo die Mütze auslässt.
Ich glaube, das wertvollste, was ich habe, ist eine Leica-Kamera.
Ah, Fotografieren?
Ja, ich liebe Fotografieren.
Also ulzgudrig, mit Filmen?
Nein, nicht mit, nein, nicht mit.
Ach so, ich dachte, du machst jetzt so richtig Klick und guckst, was hinten rauskommt.
Äh, nee, nee, also das nicht, aber so, das liebe ich, ich liebe Fotografie und das ist dann so...
Das war dann aber auch so, oh, jetzt müssen wir eine Leica kaufen.
Aber meine Familie, ich komme aus so einer Bäckerfamilie.
Und es gab dann immer nur, und das ist total geblieben, mein Opa.
Wir sind dann immer an die Ostsee gefahren.
Und eigentlich nur in den Sommerferien, wenn wir da waren, da wurde gegönnt.
So.
Jetzt gönnen wir uns.
Und was wurde sich dann gegönnt als Familie?
Cappuccino.
Und schlagen wir mal die strengen, richtig schönen Stuckungen.
Und sich auf Reisen gutgehen lassen, das hab ich total voll.
Das ist so mein...
Ich glaube auch, dass es auch, wenn man groß wird, mit weniger Möglichkeiten, sag ich mal, ich bin ja auch groß geworden in so einer realen Welt.
Da war das gar nicht machbar, dass sich tausend Sachen Paris beinacht und so.
Und ich auch immer denke, ich hab das auch, z.B.
ich war so ein Kind, was auch mein Eltern es nie vorgeworfen hat.
Und es gibt tatsächlich hier sagen, ich möchte mehr.
Ich dachte auch schade eigentlich, dass ich jetzt nicht hier bei Flix groß wurde oder so.
Ich hätte auch bei den Quans gut.
Ich wäre auch ein perfektes Erbekind gewesen, dachte ich so.
Ich wäre auch eine Freude gewesen für manche Großunternehmer-Familie.
Kann ich mir vorstellen, dass so manche das hätten auch gut für die gewählen.
Für die wäre es gut.
Ich könnte dir fünf, sechs Unternehmen nennen, die wo es gut hingehauen hätten und wo die ihre eigene Brut vielleicht dann mit anderen Problemen versorgt hätten.
Aber gut, das ist wie es ist.
Denn auch glaube ich, dass es zum Großwerden auch nicht unklug ist, wenn man träumen muss und sich auch ein bisschen...
Limitierter ist.
Und wenn du dann die Chance hast, dass es leichter wird, bleibt man auf eine seltsame Art Bescheiden.
Dass man dann nicht denkt, komm jetzt lass ich mal Alakate hier die Minna springen, sondern man denkt, komm, man freut sich auch, dass gute Sachen kommen, ist es bei dir auch so geblieben, weil du hast dir auch viele Möglichkeiten, weil die weiß ich auch nicht vorgesehen, dass du mal so ein erfolgreicher Mensch wirst, oder?
War das schon als Kind, haben die gesagt, Mensch, der Matze, dass wir mal eine ganz große Nummer beim Podcast haben.
Der Quatsch, du kriegst Geld dafür, sagen die Bibel.
Nee, das war nicht vorgesehen, nee, gar nicht.
Also, null.
Also, das ist für mich ja auch nicht vorgesehen gewesen.
Also, ich selber hab da auch nicht dran gedacht, dass das mal nie, nee.
Exponiert zu sein, hast du nie gedacht?
Nee, also, ich hab früher lange Musik gemacht.
Bei der Bassist.
Und Bassist ist genau, aber steht auch immer so ein bisschen im Halbschatten.
Leider.
Nee, finde ich aber geil.
Also ich finde immer sozusagen diese Halbschatten am Rand stehen.
Deswegen liebe ich den Podcast auch, weil ich ja immer in der ersten Reihe sitze und vor mir sitzt dann ein toller Mensch.
Und ich denke so, ich hab jetzt hier zwei, drei Stunden.
Und das ist ja großartig.
Und ich mag das eher, ich finde dabei sein, für mich, ich liebe es dabei zu sein.
Ja, aber am Rand eher.
Und deswegen ist auch Fotografie natürlich toll.
Man kann ein bisschen Fotos machen, kann sich in der Kamera auch verstecken.
Auch super.
Und dieses dabei sind es, wollte ich immer.
Und deswegen war dann Bassist sein, großartig.
Und ich glaube auch, dass Fragen stellen ist.
Also, ich mag Fragen mehr als Antworten, also für mich selber.
Ist das irgendwie, hat sich das so ergeben, aber dass das dann mal, keine Ahnung, beim Beruf wird, hätte ich nie im Leben gedacht.
Wie gut das Leben sein kann, auch manchmal, dass es dir irgendwas hinlegt.
Und dann kommt der richtige Moment, dann sagen wir, Gott, du hast ja auch so viel Glück gehabt.
Aber ich denke, nee, nee, es ist gar nicht das Glück, das ist im richtigen Moment wach gewesen sein zu nehmen.
Guck mal, das könnte irgendwie zu mir passen.
Und es wird dir nie funktionieren, wenn das gegenüber nicht spülen würde, dass da auch irgendwas passiert.
Weil dann kann es ja noch so lange Bassist sein in der letzten Reihe.
Stimmt aber ein Bands, ist der Bassist häufig?
Ja, das sind die Liedsänger, die schleppen ab und so.
Die Liedsänger und Schlagzeuger.
Die machen da, du, du, das fängt alle vor.
Die sehen alle, wow, der kann aber.
Die Keyboarder tun sich auch schwer.
Außer, dass es schon schwierig aussieht.
Das sieht halt schon schwierig aus.
Bis zum Ende.
Ja, das stehst dann halt mit deinen verschiedenen Dingen da.
Nichts gegen Keyboarder, aber es tut mir immer leid.
Ja, genau.
Da haben die auch immer so viel zu...
Dann sind die ja so Technikaffin, dann gibt's doch ne neue Technik und so.
Was ist das immer?
Ich war mal schnell fertig.
Ja genau, ich mochte die auch immer.
Ich hab ja auch viele Musikerfreunde.
Das ist ja auch ne ganz eigene Welt.
Das sind ja Leute, die extrem begeistert sind von sich.
Das gibt ja auch der Hedonist, dass es nicht durchhält.
Auch wenn die Mama so extrem unerfolgreich sind, kenne ich auch zwei, die ein Leben lang im Grunde hat, das nie richtig funktioniert, aber da sind Rockstars, also die sagen dann.
Und so es läuft.
Du hast ganz das wahnsinnig gute Name.
Aber was ist das?
Mein Name läuft bei mir.
Wie du machst, wie tschüss bei dir, Freunde, das läuft.
Und das ist ja auch schön.
Ich glaube, das ist eben das Schöne an der Kunst, sondern der Begeisterung für etwas.
Aber wenn du auf der Bühne bist, ist Bühnebühne, dann ist es eigentlich relativ egal, ob da thirty- vier sitzen und denken, das ist mein Freund oder ob da vielleicht die ganze Halle schreit.
Ich denke, man wächst ja auch mit dem Publikumsmoment.
Aber ich finde es trotzdem interessant, weil du kommst ja auch so ähnlich wie ich auch aus einer Welt, woher jetzt ja nicht so was, dass da ständig Applaus kam.
Wenn du jetzt nach Hause gabs, haben die ja nicht gesagt, ah, man, das ist nicht schön, da hat der Stammhalter endlich zurückgekommen ist.
Der Stammhalter, da ist er, da ist er.
Und dann Kapucino raus.
Da hat das gute Brot gebacken, sagt hier, mein lieber Junge, das Stückchen ist für dich.
Sag mal, eigentlich beim Backer, für das Endstück beim Backer, ich bin mal interessiert.
Also was sagt dein Backer dazu, der Brotback?
Wie das Stückchen Knäppchen oder wie sagt man, oder Endstück oder wie sagt man da?
Oh, da stellt sie mir jetzt aber eine Frage.
Ich weiß nicht, wie das Wort...
Es gibt auf jeden Fall einen Wort dafür, aber ich weiß es gerade nicht.
Tut mir leid, nee.
Aber das heißt, du bist in richtigem Bäckereig groß geworden.
Das heißt, da gab es immer frisches Warmkuchen.
Es gab immer...
Ich bin aufgewachsen mit jeden Morgen Pfannkuchen.
Was?
Ist dir kein Brötchen habt?
Doch, haben wir auch natürlich alles.
Pfannkuchen, Essen, Bäcker, das ist ja amerikanisch.
Aber diese Berliner...
Ah, Berliner!
Ach, das meinst du?
Ach, Berliner!
Also, ich dachte richtig, Fanko.
Nein, nein, nein.
Das heißt, das sind so Früchte.
Ich hab so...
Bist du so schlank?
Ist das da aus dem Leder gespürt?
Ja, das ist wirklich verrückt.
Kommt der dicke Matze.
Ich hab aber wirklich, in meiner Cousine auch immer in die Backstube, immer alles hier wo, ich sag mal so, jetzt die Bäckerei ist geschlossen.
Also Hygiene-Standards, die haben wir auf jeden Fall nicht erfüllt.
Weil wir überall mit den Fingern rein sind und zack und abgeleckt und hast du nicht gesehen.
Also das war großartig.
Das Kauen gab's immer genug.
Nein, das hab ich gar nicht.
Das Kind fand ich tollt.
Bäckereien.
Noch ein Teilchen hat man ja früher gesagt.
Teilchen, genau.
Ich stemme noch ein Teilchen mit.
Gib mir mal noch ein Teilchen.
Ich hab auch einen Kuchenmarken.
Ich kann meine Frau, sagt immer das Wahnsinn, ich kann essen, bin satt und dann kann ich theoretisch noch einen halben Kuchen essen.
Ich muss sagen, das ist bei mir nichts an den schlesischen gehen, glaube ich.
Ich bin nicht mehr sicher.
Ist das hier viel für der Heimat?
Das ist immer dieses Aufgehende.
Alles, was aufgeht, kann man ja auch komprimieren.
Deswegen bin ich gern mit Hefe.
Wenn ich was sehe, was aufgeht.
Wenn ich so ein Butterkranze, wie hast du noch mal so ein Kranz, die ihr zopf, Hefe zopf sehe.
Der schreit richtig, finde ich den so sehr glasiert, lecker.
Und dann denke ich, ich kaufe die auch gerne, wenn ich so kaufe.
Ich bringe die auch gerne als Mitbringsel mit.
Richtig dicken Gebt.
Dann denke ich mir, das ist eine Bäckerleistung.
Dann ist sie das, und wenn du es dann zusammendrückst, ist es ja gar nicht so groß eigentlich.
Aber dann dachte ich immer, als Kind selbst muss ich ja toll sein.
Aber dein Vater war ja immer früh dran und nachmittags müde.
Nein, mein Vater ist, also die Bäckerei kommt von meiner Mutter, sozusagen Mutterseits, und das war mein Onkel und mein Opa.
Und mein Vater war Handwerker, also der hat richtig Zimmer auf dem Dachstühle gemacht.
Manchesterhosen in Quart.
Ja, immer, ja, genau, ja.
Ich bin mit Korthos gewonnen.
Ich bin mit Korthosen oder den Zimmererhosen von meinem Vater auf jeden Fall, ja.
Du wolltest immer nie auf die Walze da so?
Nein.
Das du mal dachtest, komm, das ist das Handwerk meines Vaters.
Nee, ich muss wirklich jemanden anrufen, um mir ein Bild an die Wand anmachen zu lassen.
Nein.
Und du, du kommst aus Knetwelt und aus Hammer und auf dem Dach stehen, sagen hier, der Richtspruch und so.
Ich glaube auch, dass meine Eltern schon ein paar mal dachten, das kann doch eigentlich nicht sein.
Aber ich nehme meinen ...
Das machen wir später mit dem Matze.
Das machen wir aber ...
Ich rede von Applaus.
Dabei dachten die abends im Bett.
ganz ehrlich, ne?
Wie ist dein Vater?
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Oh Gott.
Ganz ehrlich, ne?
Wie ist dein Vater?
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Hagen.
Das ist dann wie der Wurst.
Das setzt du den Nagel und machst den Zimmermann Spruch umdrauf.
Das ist ja auch wie Bartos.
Bei mir ist das Frage der Punkt- oder Fragezeichen.
Das ist mein Nagel.
Du kannst auch so schön intonieren und wartest im Moment, ich quatsche ja wie ein krankes Pferd, was sehr schrecklich ist.
Ich bin gar nicht so geeignet für Fragen stellen, weil ich selber so viel lau war.
Aber wo ich mal bei Klamotte und Quartumse sind, das ist was der in meinem Podcast Weinstoff, geht es ja auch mal darum, weil ich ja weiß, was Textilien können.
Und deswegen habe ich gedacht, ich fände es schön.
Wenn man was mitbringt, das wird fast jeder haben und wenn er nix heißt, ist auch okay.
Aber wenn es fast gibt in diesem Leben, wo du sagst, wenn ich das anhab, das gibt mir irgendwie Stärke oder denke ich, das bin ich eigentlich.
Ich zeig dir gleich mal, in welches Kleidungsstück würde Gido heißen?
Gido heißen?
Also welches Kleidungstil?
Alles, was bequem ist und lange bleibt, wenn aus guter Qualität gearbeitet ist.
Gido ist sehr breit bespielbar.
Ich bin da wirklich so ein bisschen Textile, Wanderhohre.
Also wenn das...
Gido ist breit bespielbar?
Ja, ich bin nicht.
Also ich muss sagen, wenn das bequem ist und bleibt, ich bin nicht gemacht für Sondermüll.
Das muss ich sagen.
Nicht im Leben, nicht auch, wie ich gerne wohne und auch was ich trage.
Ich habe ungern Sachen an, wo ich schon am Anfang weiß, das ist mit viel Elend gemacht.
Ich nenne es immer die Langonis, die ich immer so schnell gemacht habe.
Das soll ich, weil ich auch glaube, Antisäle von Menschen, das machen ja immer noch Menschen.
Es gibt ja kaum Roboter oder Maschinen, die jetzt komplett in der Kleidung stehen, ausschneiden, zusammen basteln, wissen die den meisten nicht.
Und deswegen würde ich sagen, sind es fast immer Sachen, die lange bleiben, auch von guter Qualität sind.
Ich bin ein großer Gaba-Den-Fan.
Ich habe gerne Stoffe, die gute Bindung haben.
Strick kann ich auch gut haben, auch was gemütlich ist, hab ich auch gern.
Und was mir so ein bisschen Mitte gibt, das hab ich auch mal gern.
So ein bisschen, dass ich Hosen habe, die ja so und ...
Aber nicht so richtig hohe Hosen.
Kann ich auch, ich kann lau wie hoch, da bin ich breit bespielbar.
Was ich nur gerne hab, ich hab's gern dunkel.
Ich hab das gern dunkel, weil ich ja so ein bisschen so ein Mensch einen Wimpernschlag mehr hätte.
Ich für mich wäre es eine Leichtigkeit.
Aber wäre das für dich mit dem Nichtreden auch okay gewesen?
Dass ich auf keinen Fall ins Onschweige org'n könnte, ne?
Ich wäre auch ruckzuck abgewordnet, die mir gedacht hätte, mit einem Ballertool.
Nee, aber jetzt mal zurück zu deinem Gehalt.
Das geht ja nicht um mich heute, ne?
Mit dir ist es aber auch schwierig, weil man so vorwärmig mit dir ist, dann hat man das Gefühl gekommen, sag ich auch noch mal was dazu.
Weil du auch das so rauslockst, dass man selber so verbal ist.
Okay, du hast das mit mir gings ganz einfach, weil ich wusste natürlich, der Kleidungsstück und ich kann mir vorstellen, dass es bei manchen dann...
Wahrscheinlich schwer ist, welches Kleidungsstück bring ich mit?
Weil die so viel haben.
Ja, oder welches ist es dann was Besonderes?
Und bei mir ist, ich hab irgendwann diese, wir haben ja über so Arbeitsethos kurz geredet.
Und bei mir ist ...
Workwear.
Workwear.
Absolut.
Chinnswort.
Ja, ich liebe das auch.
Und bei mir ist, ich hab von diesen blauen Jacken, ich hab heute auch eine an.
Ich hab noch mal eine mitgebracht von Closed, heute März beschwarn.
Ist Marke die wichtig oder würdest du sagen, ist wie es?
Das ist mir wirklich egal.
Also ...
Glaubst du jemanden, wenn du sagst, das ist gut gewesen, es hat lange gehalten, dann glaub ich es wieder.
Ja, das ist irgendwie, ich hab irgendwann diese Work-Aware entdeckt und dachte so, ach, das ist ja super, das ist irgendwie auch schön.
Schön, wie du Work-Aware sagst, das ist süß.
Das find ich schön, Work-Aware.
Aber das ist schön, weil du machst das jünger.
Ja.
Ja, find ich gut.
Arbeitskleidung ist eigentlich.
Eigentlich ist Arbeitskleidung und für mich ist es dann auch so, ich ziehe das eigentlich immer an und für mich ist es gar nicht so.
Aber ich weiß mal, es ist ja im Grunde eine Jacke, die aus einem festen Popolin ist.
Das ist ein Popolin-Stoff.
Das ist so ein bisschen eine Mischung aus Fast-zu-Anzug und Uniform.
Man denkt ein bisschen auch chinesisch.
Du hättest auch bei Mau mitmachen können.
Mau hätte dich nicht schlecht gefunden.
Genau, der alte Aussie in mir, der ist das auch noch für wirktätigen.
Das ist ein bisschen so für Chosendick.
Aber was macht das mit dir, wenn du den würdest sagen?
Das ist so ein Look, weil es der Schnitt ist und jetzt Material.
Das bleibt ja ewig, das kann es dir in die Erdmasse geben.
Da wird dann Sohn sich noch freuen und sagen, der Tiny House da am Wasser und diese blöden Flacken, die können wir nicht wegschmeißen.
Eine Güte, das hat den Pfarrer mal der alte Gut getragen.
Oh Mann, die gleiche.
Die gleiche.
Die Kamera.
Meine Kollegen haben mir auch immer gedacht, ich ziehe mal die gleiche an und ich sage, nein, ich habe verschiedene davon.
Aber du hast deinen Look gefunden.
Wann hast du die zum ersten Mal gefunden, wo du dachtest, das ist ein Teil, was dir ...
Hast du so einen Erweckungsmoment gehabt, wo du rein bist und hast gedacht, Matze Hilscher ist dem Einsatz.
Jetzt bin ich aber auch endlich berührt von etwas, was zu mir passt.
Nein.
Also, nee, nee, also ...
Aber es wäre schön, wenn das so ...
meiner ist Matze Hilscher.
Und ich will nicht, welcher ich dem Einsatz habe.
Ich bringe Junge aus dem Osten.
Ah, nee.
Nee, ich hab die einfach tatsächlich von Klosst irgendwann ...
Ich habe mir die Jacke gekauft und dachte, das ist ja gut.
Und dann habe ich eine tolle Frau, die sagte, das steht dir.
Das hat die dann gesagt.
Hätte die gesagt, das sieht aber gar nicht gut aus.
Meine Frau vor allem.
Was bedeutet das?
Was sagt die zu dir?
Sagt die Schatz, das ist eine tolle Jacke.
Die sagt dann manchmal, das tut nichts für dich.
Ach, das sagt dir, wie ich das ...
Ach, guck mal, die gute Frau.
Das tut nix für dich.
Ich hab mir verkürzt, ich mein, das wollen die, glaub ich, aufnehmen.
Wie du als Aussage von ...
Und es ist ja so, wenn wir sagen, wenn es nichts für dich tut, dann tut's nix.
Trotzdem kann man's tragen.
Und es ist möglich, du kannst mit voller Kraft voraus rausgehen.
Und auch wenn du denkst, das tut gar nix für mich.
Trotzdem ist es tragbar.
Aber...
Wir haben erst über Menschen und Orte geredet.
Ich finde das auch mit Klamotten so.
Dass es so eine Zeit gibt, da kann man bestimmte Klamotten tragen und dann irgendwann ist auch vorbei.
Bei mir, ich habe ganz lange so Ringeshirts getragen.
Und dann sagt eine Frau zu mir, du siehst aus wie ein Kind.
Das war eine Problemfrau.
Nein, das war keine Problemfrau, das war eine tolle Frau.
Aber das sagt man doch nicht aus wie ein Kind.
Ich mein, Mika hast du was bis zum Ende gezahlt.
Nein, aber für mich hat es eine Weile viel getan, aber irgendwann auch nicht mehr.
Hast du es denn selbst gespürt, oder war die Frau diejenige, die gesagt hat?
Nein, ich habe es dann selber in dem Moment, wo sie gesagt hat, weil ich dachte, das stimmt.
Ah, mal Junge, das sind die Heteros.
Das ist natürlich schwierig.
Weil du dann denkst, wie heißt die Frau?
Iris.
Iris, ja, Iris, das ist ein häufig...
Also, ich auch eine Freundin, Iris.
Ich bin das Schöner, wenn man selber denkt, wenn du immer lang gestanden hast gedacht, Matze, Hilscha, jetzt siehst du dich und denkst so, bin ich noch Picasso, bin ich Gutier, bin ich ein britannischer Fischer?
Da würde ich eher sagen, ich finde gerade, dass du so was gut tragen kannst, weil du bist ein ewiger Junge.
Also, Iris hat mir da falsch gewickelt, glaube ich, weil eigentlich hätte man sagen müssen und es wäre vielleicht anders gelaufen, dann hätte die gesagt, Matze.
Hilscha.
Hilscha.
Matze, ich sage dir...
Ich finde, du siehst in dem Shirt immer noch aus wie ein großer Junge.
Und das ist toll, dass du das machst.
Du hast das getragen, was dir Freude gemacht hat.
Und ich glaube, dass ein Shirt gestreift.
Die einfachste Form eines Musters ist.
Und das kann nicht so.
Das ist fast wie eine Tarngeschichte.
Du bleibst damit auch jung.
Wenn du am Meer bist, dann ist das schön, sowas blau-weiß zu tragen.
Du bist in perfekter Gesellschaft.
Du meinst, was Coco Chanel gemacht hat?
Ich sehe sofort Coco Chanel, wie der da stand und hat die Fischer beobachtet.
Ich hatte ja das Glück, dass ich Karl Lagerfeld so eng hatte.
Da hätte ich das Karl Lagerfeld erzählt.
Der würde sagen, gut, Gido, das hättest du, Matsche, Hülscher jetzt mal sagen.
Das ist, sie müssen frei bleiben.
Du musst frei bleiben, weil Streifen ist eine Freiheit.
Das ist eine...
Aber du zahlst auch deine Streifen.
Nee, aber ich hab's ja auch nie einer gesagt.
Ich hätt's trotzdem irres zu mir gesagt, Lass das schwarz weg.
Ich hätt's gesagt, irres räust ich mal zusammen.
Du hast ganz andere Sorgen.
Ich will damit nur sagen, das Klamotten, ich glaube nicht daran, dass man nichts mehr tragen kann.
Ich glaube, dass dein Leben sich verändert, dass du vielleicht sagst, keine Ahnung.
Roswita S.
Ich trage jetzt keine Kursagen mehr, weil ich unter die Brust passt nicht mehr.
Ich glaube, es gibt den Moment, wo du merkst, jetzt bin ich raus aus der Welt.
Aber du musst es trotzdem mit Liebe betrachten, weil es ist ja...
Das sowieso.
Das würde ich auch sagen.
Aber ich hatte das zum Beispiel ganz lange nicht immer so Ben-Shirt.
Ja.
Und dann habe ich dann irgendwann halt, ja, das ist jetzt...
Da habe ich mir dann vor zwei Jahren noch mal so ein Nirvana-Shirt gekauft.
Da habe ich mich über Anne geguckt und spiel und dachte, Junge, also das ist jetzt...
Ja, aber da würde ich jetzt auch sagen, okay, war du selber schon so ein tolles Brand besser.
Trägst du auch mal, hast du Merchthals an deinem?
Ich gebe so einen Kerl im Kerlmüll.
Du hast ja dieses Wunder, weil ich hatte gerade irgendeine Sendung, eine ganz tolle Frau, also meine Einrichtungssendung, also in der Dekosendung.
Und der hat gesagt, ich muss...
Ich hoffe, ich habe zweitausendbezüge und ich muss unbedingt, muss ich, dieses wunderschöne kleine Matze, Hilsch von Hotel Matze, dieses kleine, du hast ja dieses wunderbare Spiegel gemacht, wo man zu Karten zieht.
Und das war für sie ein Maas-Tef in der Eintriff.
Und hat die gesagt, ich sage es ganz ehrlich, wie es ist.
Für mich ist das ein gut kultiviertes.
Wohnzimmer, wenn das nicht da ist.
Also, da hat die das mit eingerichtet.
und dann dachte ich, guck mal, wie schön.
Und da dachte ich jetzt mal ganz endlich, Mann, der sowas schafft.
Dass meine Kandidaten schon sagen, also ich möchte das haben, der kann auch einen Ringelstall schaffen.
Hast du dir einen abgeschafft, den Ringelstall, hast du dir weggegeben?
Ich hab noch so ein paar.
Jetzt trage die doch mal wieder.
Ich trage die, ich befeße nichts, was du dir kommen solltest.
Und dann mach ich dir so ein Print drauf und dann guck ich mal.
Nee, aber du hast vielleicht insofern recht, weil Klamotte ja natürlich auch ...
Die auch zeig ich dir, was man gerade macht.
Wenn du auf der Bühne bist, gerade als Musiker, hast du dir als Bassist auch gedacht, du hast dir keine Gedanken gemacht, was du anziehst.
Irgendwann haben wir das dann mal gemacht, aber am Anfang überhaupt nicht.
Da hat es aus wie so ein bunter Strauß aus Brandenburg.
Und irgendwann dann schon ein bisschen mehr.
Und ich will mir was anziehen, wo ich mich wohl drin fühle und wo ich aber schon, was du auch sagst, so ein bisschen, hat es eine kleine Rüstung an.
Ich guck schon immer sehr genau rum und gucke, was los ist und gefühlt wird und fühle auch.
Und dann ist man dann aber, hat man sich so was angezogen und man ist so ein bisschen, ah, man steht so da, muss ich darüber keine Gedanken machen, muss nicht so rumzippeln und sich unsicher fühlen oder so was.
Das ist das für mich auch.
Ja, zippeln ist auch so was, so viel wie auch ein Kissen.
Viele Frauen, die machen schon Kissen in den Arm und man hat so ein bisschen das Gefühl, es gibt ja auch Tage, wo etwas nicht gut funktioniert.
Aber ich glaube auch, bei Modis immer das Ding, das ist ja das Glück.
und auch danach, da machen wir das der Kopf oben rausschaut und du bist ja, wenn du viel wie ich, dunkel, Trägst du?
Du hast es ja auch relativ dunkel?
Ja.
Dann hast du noch einen Mehrfokus auf das Gesicht.
Deswegen musst du darauf achten, dass alle, die so etwas...
Exzensialisten-Menschen sind, die haben alle gerne Rollkragen.
Bis zum Behöhr geht's nicht.
Zadro und so, hat dann da gestanden.
Und wenn man dann so über den Gespräch und so, dann muss man auf achten, sind häufig Menschen, die ganz hoch haben, dass man nur noch fast das Gesicht sieht in den Mund.
Und die würden vermutlich noch mehr im Schwarzlicht sitzen, damit man dann denkt, ah, da kommt die Wahrheit und so.
Das hat natürlich Schwarz auch, das hat sowas, das Reduzierte.
Man sieht nicht den Rest vom Körper, alles ordnet sich demunter.
Dann gibt's ja auch Menschen, die ja ganz anders agieren, die sagen dann, Hurra!
in die Saskia und dann lässt es richtig krachen, weil dann alles auf Neustart steht und so.
Und das finde ich ja interessant, weil du ja auch mit so vielen Menschen ja bist.
Du hast ja so interessante Menschen da, du kannst da ja relativ aller Kart leben, indem du ja Menschen einlädst, die dich interessieren, die du als Gescheit empfindest oder wo du denkst, die ja mit der Zeit zu tun oder vielleicht auch dir selber.
So habe ich es manchmal auch, dass ich denke so...
Die ganzen Jahre schon mit Menschen, dass ich es schön finde, dass man sich das schenken kann, dieses Gefühl, den Blick und die Geschichte des anderen.
Und zu erfahren eigentlich, was bewegt den so, dass ich den auch so toll finde eigentlich?
Und was könnte irgendwie bleiben, dass er so ein bisschen wie so Sterne stoppt und einem kleben bleibt, dass man so ein bisschen.
auch was übernimmt.
Und das hast du ja total, habe ich das Gefühl.
Du hast ja eine sehr divers aufgestellte Gastenkruppe.
Das ist ja bei dir, ist ja wirklich trittsicher.
Der ist mal alles, würde ich sagen.
Da gibt es ja auch keinen Stopp für dich, oder?
Nee, nee.
Also ich glaube schon...
Oder was ist Stopp?
Stopp ist, würde ich sagen verfassungsfeindlich sein.
Da würde ich sagen...
Ja, da kannst du auch nicht.
Da musst du halt...
muss die Gitarre zubleiben.
Da sagt der Korn, das geht nicht.
Kommt nicht weiter durch den ersten Faktor.
Genau.
Also wenn wir so ans Grundgesetz glauben, an eine Demokratie, ich glaube, da kann man die Türen aufmachen.
Aber wenn das nicht gegeben ist, würde ich sagen, nie.
Der Antikrist ist schon mal raus.
Genau.
Also das ist, hat es schon mal gegeben, dass du jemand da hattest, wo du dachtest, als er da war, oh, das hätte ich jetzt aber auch nicht gedacht.
Das gibt es ja immer wieder.
Man hat ja so Erweckungserlebnisse, grad man sitzt mit Leuten und denkt, ah, wie ich auch oder so, das habe ich wirklich öfter letzter Zeit, wo ich ganz erstaunt bin, auch gerne auch vermögende Unternehmerfamilien, die sich da ganz schnell positionieren und sagen, nein und so, das ist schon.
auch fand ich interessant, dass sich da was ändert grad.
Ja, bei mir ist es nicht so, ich würde das nicht unbedingt sagen, weil ich dann schon nur so gucke, aber ich gucke natürlich auch, dass mein politischer Horizont auch immer wieder mal so ein bisschen gewaltet wird aus meinem linksgrün geprägten Fensterchen, wo ich immer raus gucke.
Und natürlich habe ich jetzt Markus Söder interviewt vor ein paar Wochen.
Und dann dachte ich auch danach, naja, also das ist nicht meins.
So ist aber auch in Ordnung.
Also muss ja auch nicht, der Sternstaub ist dann nicht ab zu mir rüber gewandert in dem Fall.
Aber das ist auch in Ordnung.
Heißt ja nix.
Dennoch hab ich ja die These auch, ich weiß, vielleicht denkst du, was das Schwachs sind, aber ich hab auch so viele Menschen mein Blumen schon getroffen, also wirklich massiv da.
Und ich überall, aber ich hab immer das Gefühl, jeder, das war sehr, sehr selten, dass ich so gar nicht dachte, dass nicht irgendwas bleibt, was mir gefallen hätte.
Also das was bleibt, wo ich denke, Gino, denk auch mal nach, vielleicht.
Gibt es da doch irgendwas, was man, es gibt die Menschen im Jahr.
Häufig sieht man's ja nicht gleich.
Manche sieht man's ja an.
Das hab ich auch.
Ich denke, jetzt sei nicht ungerecht und so.
Der hat auch vielleicht den falschen Weg da abgemacht.
Manchmal ist es ja so eine, also in dem speziellen Fall ist es eher so eine Art, wo man sagt, okay, ich bin, da gibt's etwas, was mich vorher schon immer ein bisschen getriggert hat.
Ich dachte so, was ist das eigentlich, was mich da so triggert?
Und ...
Und ich habe dann auch immer krass, da ist so ein Selbstbewusstsein, das kenne ich gar nicht für mich.
Das man so kommt, einfach so verredigt.
Das gibt es ja Leute.
Da denke ich dann auch, wow, das ist schon abgefahren, dass man das so hat.
Und das denke ich dann eher so im Positiv.
Ah, da kann man sich auch was ein bisschen von mitnehmen.
Von Sternenstopp würde ich jetzt nicht reden, aber...
Aber das Interessante, dass du das sagst, weil ich das auch...
Ich glaube, da sind wir uns eh nicht, merke ich gerade.
Ich kann ja auch relativ schnell mit allen quatschen.
Aber wenn ich mit ihm auf einer Bühne bin, auch in so einer Show oder Sendung, wo so richtige Rampen sind, die so keinen Stopp kennen, die einfach so Hedonisten, die das einfach raushauen, wo du weißt, die Souverän auch scheiß erzählen zum Teil und rumlügen, und wenn die dann so richtig laut, dann werd ich still.
Das ist der einzige Moment, wo ich still werde, wo mich das so beschämt.
Da bin ich dann wieder der Junge vom Land aus Westfalen, dann sagt so, lass mal die anderen reden, weil ich dann erschüttert bin über diese Dreistigkeit, die manche haben.
Und das gibt's ja auch.
Also, man redet immer mal auch mit Leuten.
Die sind gar nicht so hemmert, aber wenn sie sich so interagieren wie so ein Silberrückensohne, dann werd ich still.
Ist das bei dir?
Ich kann mit Silberrücken gar nichts anfangen.
Und Silberrücken auch ganz oft überhaupt nichts mit mir.
Ich merke das immer, wenn so richtige Alphas kommen, die wissen dann, mich nicht zu nehmen.
Das ist eine ganz ...
Weil ich nicht ...
Ich geh nicht in Konkurrenz.
Ich denk auch nicht in Konkurrenz.
Und Menschen, die so Alfa oder Silberrücken sind, die sind ja schon so auch ...
Es gibt eine Art von Zerstörungs- oder Machtwillen und das habe ich überhaupt nicht.
Also ich will meinen Dingen machen und man soll mich bei den Ruhe meinen Dingen machen lassen.
Aber wenn du als mein Nachbar das größere Haus hast, freue ich mich.
Also das ist doch wunderbar.
Solange du mir nicht reinredest, wie ich meinen Grundstück anlege, ist doch alles wunderbar.
Das haben die aber nicht gern.
Da habe ich jetzt festgestellt, im letzten Sommer war ich anladen bei Freunden.
Es ist wirklich gut, dass ich die auch habe, muss ich sagen.
Die haben so ein ganz großes Schiff und da dachte ich, wie toll das für dich.
Man sagt ja, das schönste Schiff ist das.
Schiff deiner Freunde, weil die müssen sich ja den Scheißkarten daraus holen und das ganze Theater.
Das ist ein guter Spruch auch.
Das sagt man jetzt, sagen wir mal, man mag eigentlich sagen, dass das schönste Schiff ist und so.
Und ich fand, das war wirklich ein ehrenzunehmender Muschale.
Das war wirklich groß, also man konnte gut sitzen.
Und egal wo wir reinmarschierten, wir fuhren dann durch die Italien so ein bisschen.
Ich war so Gast eine Woche.
Wie weit wir reinfahren, waren wir der Bobo.
Wir hatten da das größte Ding und dann haben wir da auch so, der hat sich da gefreut.
Das ist eigentlich ein Mensch, wo ich dachte, er hat doch viel im Leben erreicht und so.
Und dann irgendwann, gerade beim ersten Abend, ist da ein Schabli hier und da.
Und dann, irgendwann wisst ihr auch so ein Boat-People dann, muss man sagen.
Ich hatte auch übrigens blau-weiß geschraubt, ich muss das liegen lassen.
Das sieht dann sehr gut aus auf so einem Schiff.
Auf jeden Fall, wir sitzen da, kommt auf einmal ein...
noch größeres Schiff rein und wird direkt so geparkt.
Auch das ist ja auch Actionmissers, wenn du drin ist, dann musst du mit den Defändern da und so.
Ich dachte, ich muss aber auch nur ganz ernst zu nehmen, Miss Bötchen hier.
Du, sofort, erst hieß es noch so schön, wir haben ja ja wochenlang gedacht, endlich sind wir ja am Hafen und so.
Du, wir haben die Spaghetti, kaum Trinken gehabt, da musst du in der Anker gelst werden, dann sind wir da weg.
Weil der, das nicht ertragen konnte, dass da jetzt der dickere Ding lag.
Und dann dachte ich, die ganze Zeit, während das klar gemacht wurde, auch ein bisschen armselig, sag ich mal, weil ich dann dachte, guck mal, du hast doch so viel, das ist doch, da wird auch immer einer kommen, der den längeren hat und immer kommt da einer der größer und feister und so.
Aber es gibt eben auch in unserer Welt, ja auch bei denen, die dann vorne damit machen, gibt es die, die das verbal ja extrem auch tun, die dann so richtig vollgasen.
Und hast du das mal, bei die auch gehabt, die immer, wo du dachtest, oh, das ist dir fast zu viel wurde?
Ich muss jetzt keine Namen nennen, aber hat es doch bestimmt auch schon mal gegeben, wo du dachtest, nee, eigentlich, ich bin da wirklich in diesen, in den Räumchen da, wo ich da immer sitze mit meinen Gästen.
Kann das gar nicht passieren?
Nee, eigentlich nicht.
Also, das ist eine Art, und wenn jemand, ich hab neulich, das kann man ja auch nachhören, ist er neulich, ne?
Also, es war Michel Friedmann da.
Und irgendwann merkte ich, der will jetzt gar nicht meine Fragen unbedingt.
Also, der hatte, war so im Flow.
Und es war auch völlig in Ordnung.
Ich hab gesagt, okay, also, ist total interessant.
Ich lass ihm jetzt einfach reden und gebe ihm einfach den Raum und ich muss da gar nicht...
Weil er eine Message hat.
Genau.
Weil er eine Message hat.
Bei dem Michel Friedmann habe ich ganz oft das Gefühl, das ist wirklich einer, der trägt irgendwie so eine Last auch in sich und der...
Vielleicht ist es auch so, wenn du denkst, gut, das ist Teil meines Lebens und so, ich muss das machen, der wird dir oft angegangen und dann muss ich immer, dann kamen so viele Sachen dazwischen, noch die Drogen dann noch und so.
Und der hat ja auch dann alles, wo du bei anderen schon vergessen hast, dass der mal irgendwie das ist, bei dem bleibt das präsent.
Und da sind viele, glaube ich auch, dass der immer in so einem Fokus steht, der muss sich da nicht verteidigen, der muss sich erklären.
Und diese Menschen, die haben es auch schwer, die sind atemlos.
Und dann finde ich dann das auch total richtig, sagen, okay, ich guck mal hier, atme.
Atme raus, hau raus, ist in Ordnung.
Und ob ich jetzt meine Frage, ob ich die jetzt gestellt habe oder nicht, alles in Ordnung.
Also so lange sozusagen irgendwie das Interessant ist und auch so einen Raum gibt, dann ist das ja ...
Ich hab gut reden, weil ich ja selber so viel quatsche.
Aber ...
Das ist nicht schlimm.
Ich dachte auch gerade, ich bin auch wie Michel Friedmann.
Das muss man aber auch sagen, das natürlich war miestes.
Manchmal liebere ich dir ganz ehrlich Menschen, die auch verbal sind, als wenn er so schnarcht, dass das dir gar nichts zu sagen.
Hast du das auch mal erlebt?
Ich finde, das ist ja das Schlimmste.
wenn er so ganz hat, bließ das und das gelaufen und sagen dann, ja, nein.
Das ist schon auch nicht leicht.
Oder hast du mal jemanden gehabt, wo du dachtest, dem kannst du aufwichtig im Lauf, in die Schuhe besohlen?
Also der gar nicht verbal.
Da fragt man sich, was machen die denn da in so einer Idee von Podcasts?
Ich hab das ein einziges Mal gehabt.
Das möchte ich nicht sagen, aber das ist ...
Kenne ich den?
Mann.
Ja.
Und ...
Lebt noch oder tot?
Lebt noch.
Oh Gott, dann wird das Leben manchmal eben ...
Hättest du doch vielleicht vorher mal ganz gut ...
Also, es ist schon ein Podcast, wo man redet und Fragen stellt.
Da ist jemand, der Fragen stellt und man muss reden.
Aber da will ich auch sagen, ich konnte dann eine ganze Weile mit der Person und dem Övre nicht mehr so viel anfangen und dann dachte ich aber auch, es gibt es ja auch bei einem, dass man manchmal irgendwie schlechte Laune hat oder so, dass man nicht gut drauf ist.
Du kennst ja auch Wolfgang Job interviewt und der ist und der hat mir einmal abgesagt und ich habe das auch schon ein paar Mal erzählt, deswegen darf ich es auch erzählen.
Da kam wie Nachricht, ich habe heute keine Lust.
Dann dachte ich, super.
Das wäre wirklich hart, wenn er so...
Ja, kommen würde trotzdem.
Ja, und dann ist es doch wunderbare Filme und auch neuen Terminen.
Und ich wüsste auch bei dir, könnte man das auch sagen, können wir so, Gido, sagen wir mal, ganz ehrlich, heute ist echt doof.
Ich weiß nicht.
Das würd ich nicht machen.
Wenn du nicht könntest.
Ach so, ja, das würd ich nicht.
Ich selber würd das nie machen.
Nee, ich find das aber, ich kann das auch nicht.
Ich würd auch durchziehen, aber ich find es doch, eigentlich ist es doch...
Menschlich.
Ist es sehr schön, dass man auch mal sagt, Es ist die Frage, warum du das du.
Es gibt ja auch Menschen, die dann sagen, ich kann's nicht.
Das gibt auch ne hedonistische Grundstattung, wo man sagt, aber das kenn ich auch Leute, mit denen du was machst, die dann sagen, nein, bitte, ich bin da gar nicht gut drauf und so.
Wo es sich so um sie dreht und sagt, ich hatte irgendwie einen Ziehen im Bein und so.
Und dann, also ich kenne euch keine Erpominente, die extrem nerven, ich also.
Nee, das hab ich noch nie gehabt.
Nee, ich hab dann...
Ist es oft viel privat um oder kommen die nur zu dir?
Bist du auch in so einem Zirklus, dass die dann...
Nee, das hab ich nicht, nein.
Nein, ich hab dann irgendwie, nee, das ist dann, ich find das auch schön.
Und ich hab dann mit Wolfgang eines meiner liebsten Interviews geführt, weil es dann genau richtig war.
So gescheitert und warm und lustig.
Der kommt und der ist ja so voller Geschichten der Wolfgang.
Der ist ja auch so lebendig.
Schnell wie so.
Schnell und begabt und ist eben voller Stories auch.
Und das ist ja eben, was ihn natürlich auch so zauberhaft macht.
Man wartet ja auch.
Ich glaub, schlimmer ist natürlich, wenn du dann denkst, das war gar nicht machbar.
Da kommt gar nichts.
Das ist wie so eine ungemähte Wiese.
Du denkst, wo öffnen wir jetzt das Gatter?
Das ist natürlich schwierig, wenn du in den Medien bist und gar nichts sagst und sagst mal, ja, nein.
Der konnte dich gut.
Steine merken dir, ich hab den leider nie, der hätte dich gemocht.
Er wäre wirklich ein absoluter Wunschgas gewesen und auch war für mich ein totales Vorbild immer für Interviews.
Alle haben den geliebt.
Der hat da was ein bisschen was von ihm, will ich sagen, in manchen Momenten.
Die Art, wie du fragst und so, das konnte der Rucker auch.
Der hat ja ganz warma gescheitert.
Alle haben den ja geliebt, weil der so ...
Es gibt so ein paar, glaube ich, die auch uns allen abgegangen sind.
Ich finde auch, das Schlingenseef ist auch jemand, der fehlt total.
Ich habe gestern Abend im Hotel, ich konnte nicht pennen, da habe ich mir, ich mache das so einmal im Jahr, gucke ich mir Schlingenseefs Talk, zweitausend an.
Das hat der in der Volksbühne damals gemacht.
Und das war für mich ein Brandenburg, guck mal hier.
Ich sehe schon Gänsehaut.
Gänsehaut und ich habe das in Brandenburg, ne, das war ja...
Neona hat sich die ganzen Scheiße, die man so im Osten haben kann.
Und hab ich einen Fernseher irgendwann angemacht.
Und da stand dieser Typ, ich kannte den nicht mit seinen verrückten Haaren.
Und hat dort Harald Schmidt interviewt.
Und ist dann aus seiner eigenen Sendung rausgegangen.
Weil Harald Schmidt ihn zu viel war.
Das hab ich mir gestern Nacht wieder angeguckt.
Das ist ja ein Zufall.
Ja, und Moos Hammer und so weiter.
Moos, oh, da hab ich auch noch eine Geschichte.
Aber ich sage, es gibt manche, die wirklich schwer abgehen.
Bei mir war's manchmal so, als ich ...
Ich saß in der Bahn, bin von A nach B gefahren und habe erfahren, dass Anna-Ere gestorben war.
Und ich habe geweint, geweint, geweint, geweint.
Und das hat mich so umgehauen.
Und heute sind immer noch diese wunderbare Anna-Ere, die ich so, wann kommt die Sonne?
Diese wunderschönen Lieder.
Ich habe da nicht ganze Zeit, glaube ich, drei Tage lang nur Rosenstolz-Lieder gehört, diese wunderschöne Anna-Ere.
Und das sind so Sachen, glaube ich auch, wo man merkt, es gibt auch so ein kollektiven Verlustmoment.
Und das finde ich...
ist eben auch Teil von...
Deinhaft auch meiner oder von Arbeit, wenn man irgendwie in der Öffentlichkeit steht.
Und das ist ja vielleicht dann die große Frage.
Was sind so deine, wenn die Abgänge des Jahres gibt es was für dich?
Du denkst, Leute, die wurden...
Du meinst, was mir...
Ja, wo Menschen, die vielleicht mal verbeidigt waren oder die einfach wir als Gesellschaft verloren haben, die gestorben sind oder einfach nicht mehr stattfinden?
Nee, ich hab eigentlich den, also so, ich hab Udo Weitz irgendwann mal interviewt, aber das ist ja lange her, also das ist sehr, sehr lange her.
Und das ist, das war, ist wirklich ein legendäres Interview, weil ich's...
Das ist das erste Mal, dass ich ein Interview abgebrochen habe, weil er mich überhaupt nicht an sich ran gelassen hat.
Und dann habe ich gesagt so, nee, also können wir aufhören.
Und dann war es aber insofern total schön, weil wir uns ein Mikros aus und in dem Moment hat er mich dann ernst genommen.
Und dann hat er gesagt, ja, wollen wir noch mal?
Wollen wir nicht hören?
Okay.
Geh mal rüber in den Salon, da sind wir in seinen Salon gegangen und dann sagten wir dann bei ihm und er hat die ganze Zeit meinen Knie getetchelt.
Er hatte so was Fatimisi.
Und dann war das aber wirklich was ganz...
Und so viel Schuppen, der Udo hat dir so viel Schuppen gesagt, Udo, wenn Leute sind, wie viele Schuppen du hast, du musst was machen gegen die Schuppen, weil der hat ja immer...
Ich kannte niemanden, der so weiße Schuppen schuld hat, wie Udo.
Das bin ich aufgefallen.
Hast du nicht gesehen?
Nein, ich war so oft so nah dran.
Ich habe auch ordentlich verschluckt, glaube ich, oder Eingaben, weil ich ja nach Berlin kam damals.
Und der erste, der stand, war Udo Walzen, der zweite war Woborait.
sofort, die Jungs sind ja dann sofort da, da hat der Udo mich da geschnappt und dann habe ich da gesessen vom Salon, der hat dann ein Show von mir gesehen und dann weiß ich noch, das war so eine Journalistin von der Bildzeitung, da hat der gesagt, da darf ich mal weg, darf ich sie mir was fragen, der sagt, gimme, der riecheste gar nicht, die ist ja morgen schon entlassen, nein, nein, nein, mit dem gar nicht.
und so hat er sofort für mich das da organisiert und hat immer meinen Shows da gesessen, immer an mich geglaubt.
Ganz süß.
Der hat mir extrem geholfen.
Am Anfang der Udo geht es extrem geholfen.
Er hat mir ganz viele Leute vorgestellt, wenn ich da alles im Salon kennengelernt habe.
Ich könnte die hunderttausend Geschichten erzählen.
Aber ich habe den gemocht, weil was gute war, der war manchmal auch etwas langweilig, weil der ein Emotionsmensch war.
Der war keiner, der wissen wollte, warum das so ist.
Und der war auf einer sehr schönen Art etwas umgebildet, würde ich fast sagen.
Aber ohne dass ich das jetzt dispertiere, ich meine, sondern der war interessiert an dem jetzt und an dem, der da saß.
Und was der ...
Konnte, obwohl er in diesem Friseursystem war, wo es ständig Leute quatschen und labern, hat er nie schlecht über Menschen gesprochen.
Und das habe ich immer geliebt.
Und ich habe irgendwann mit ihm mal so einen Tag gehabt, da ging es ihm nicht so gut.
Er hat ja auch diesen Diabetes und habe gesagt, dann ging es darum, was wäre, wenn es schloss wäre.
Dann habe ich gesagt, Udo, ich zeige dir mal was.
Ich sage dir mal kurz, wie das aussieht, wenn du stirbst.
Weißt du, wie das dann läuft, habe ich mir erzählt.
Drei Uhr, zehn morgens.
Denkt er, oh, es könnte nicht eng werden, und so, ich dachte, du stehst.
Okay, dann kommt um sechs Uhr zehn, deine Haushälterin kommt, findet dich.
Da hab ich ihm so erzählt, wie das aufgebaut wird.
Radio, na, erste Radio.
Allmeldung, Udo Walz, dann gläuft das als ticker durch.
Ich hab gesagt, dann fetzt die Kanzlerin, da ging's immer weiter.
Hab ich das immer weiter aufgespielt, ich hab gesagt, neun Uhr zehn, erste Blumen, erste Kerzen, da, wo in der ...
in der Straße.
Dann habe ich satt, zwölf Uhr, erster Feuerwehreinsatz, wollte viel kerzen, da waren das verbrannte, schreiende Frauen, die sagen, wer macht mir die Extensions?
Da habe ich ihm das so durchgespielt bis zum Abend, dann bis in der Tagesschau, dann abends kamen, zwanzig und fünfzehn.
heute starb der.
Und der Udo hat, der hat gestrahlt, das kannst du nicht vorstellen.
Ich habe es natürlich auf die Spitze getrieben.
Dann hat er mich festgehalten und gesagt, Kito, komm, wir rufen ganz schnell die Bildzeitung an, damit die genau wissen, wie das läuft, wenn ich sterbe.
Das war so süß.
Und das habe ich auch mal geschrieben.
Und das habe ich so geliebt, weil er ...
begeistert war von dem Moment, dass es ihn gibt.
Und das ist etwas, was viele Menschen auch ein bisschen brauchen würden, dass sie mehr...
Freude daran haben wir in ihrer eigenen Existenz.
Das haben wir gar nicht so viele Leute.
Das liegt daran, glaube ich, weil viele zu früh nicht erfahren, dass einer Sathe toll gemacht hat, dass es zu wenig Mentoren gibt, dass es zu wenig Leute gibt, die auf die Schulter klopfen und sagen, wenn ihr mal ein bisschen übertrieben bist, begeistert dich, selbst gefeiert hast, dass einer sagt, komm, ist auch in Ordnung.
Ja, ich habe das erst gedacht, als wir über Schlingensiefe oder Roka kurz geredet haben.
dass man muss halt auch wirklich den Leuten, die man mag, ob das jetzt berühmte Leute sind oder nicht.
Das ist völlig egal.
Also wenn jemand ein gutes Brot backt, dann einfach zu sagen, ey, das ist wahnsinnig lecker oder ich mach das immer, wenn die Stadt bei uns gereinigt wird, dann muss ja viel gereinigt werden.
Ich bedanke mich dann immer und die sind immer ganz überrascht darüber, dass da jemand sagt, danke, dass wir das hier sauber machen.
Ich glaube, das muss man viel, viel mehr machen, damit diese Leute eben und das jeder merkt, ey, super, ich mache hier was, ich leiste im Beitrag.
Und das spielt eine Rolle.
Und egal, was es ist, also völlig egal.
Weil gesellschaftsrelevant ist ja im Grunde auch das Miteinander.
Das dürfen wir nicht vergessen.
Wir reden immer gerade aktuell auch davon.
Das wüsste ich auch immer wieder erleben mit Leuten, die eine Idee haben oder die vielleicht gar nicht genau wissen, warum das alles nicht so läuft und sie in das total schwarz.
Und das ist ja auch in manchen Momenten so, dass man denkt, was ist denn hier los in dieser Welt?
Aber es ist ja immer noch die Welt, in der wir gerade sind.
Und man hat ja immer die Chance an jedem Tag, dass einfach ein bisschen...
freundlicher das Ding gestartet ist.
Und wenn man dann vielleicht eben auch die, die da was Besonderes machen, für alle auch mal ein bisschen feiert.
Und das ist ja auch ein bisschen verloren gegangen, habe ich das Gefühl.
Ja, aber ich habe das, es ist wirklich meine Erfahrung in jeglicher Lebenslage, in jeder Situation, dass, was ich erst sagte, man kommt irgendwo hin.
Ob das ein Café ist, ein Restaurant ist oder in der Bahn ist oder ins Taxi ist, man muss immer so reingehen, als würde man die Leute schon kennen.
Also von sich vom Gefühl her, klar, übertreibt man es da ein bisschen, aber das, was man dann auch zurückkriegt, also man hat ja einen ganz anderen Begegnung, weil die freuen sich ja dann auch viel mehr.
Also wenn man sich freut, kriegt man Freude zurück und dieses...
Alles ist scheiße.
Da kommt doch scheiße einfach zurück.
Es ist so.
Ich merke das auch, wenn ich schlecht drauf bin.
Da laufe ich auch so.
Dann ist garantiert, dann wird's noch beschissen.
Kann ich dich nicht vorstellen, wenn du was Nettes hast und so.
Ja, ich bin aber auch...
Bist du mal durch die Städten denkst du, jetzt bin ich aber hier der...
Nein, der Recher.
Ja, das bin ich.
Hier kommt Maxi hier schon mit seinem Regelshort an.
Und nach euch, Blattfreunde.
Nee, das hab ich nicht.
Das hab ich nicht.
Aber so manchmal war ich auch doof auf und denk so...
Und dann geht man um wie die schlecht gelaunt irgendwo hin und sagt, nicht bitte danke, das kake dich auch.
Straßenverkehr ist so was.
Bist du Autofahrer und so?
Und du fährst nicht viel, ne?
Nee, ich vermeide sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel.
Also versuche ich deutsche Verhandlungen, doch das mag ich.
Aber so S-Bahn, Tram und so weiter, mir ist das irgendwie zu doller.
Also mir ist das zu viel, auch gerade Berlin.
Da hast du dann wieder irgendeinen Fentanyl-Opfer.
Ich packe das nicht, muss ich echt sagen.
Du musst nach Hamburg, ne?
Du müsstest eigentlich auch hier ganz schön Blankenese an die Elbe kündig mir gut vorstellen.
Ich hab gesehen, hier ist ein Haus, wird gerade frei.
Ja, die ist gerade Generationswechsel, weil viele von den Eltern gerade gehen und es gibt ja so schöne kleine Momente hier.
Und vielleicht wär's für dich auch nicht so schlecht, würde ich sagen.
Du, Gido, da müsste ich aber noch wirklich ganz schön viele Podcast machen.
Meinst du?
Das müsste auch gut bei dir laufen oder so.
Das Tiny House ist doch schnell drüber.
Hat das Räder?
dann Tiny House?
Ja, das hat Räder.
Du hast ja bestimmt noch einen Garten hier.
Ich kannte dich auf die Kochose.
Ich würde dich, glaube ich, ein Stückchen freimachen.
Aber jetzt mal mal zurück.
Ich würde sagen, trotzdem, diese Idee, aber es ist wirklich so, man denkt doch immer, der Matze, der muss doch ein gutes Leben haben.
Wir hatten ein gutes Leben.
Natürlich habe ich ein gutes Leben.
Er kann auch seinen Bauwagen hinstellen.
Ich kann meinen Bauwagen aufrufen machen.
Wer nimmt dich?
So ein Verschiedene hier irgendwo in deiner Nachbarschaft.
Aber das ist schon ein schöner Gido.
Ich muss sagen, ich lebe aber...
Mir ist mein Leben lang wichtig gewesen, dass ich da lebe, wo die anderen schön leben.
Ich bin sehr abhängig von Location, weil ich so extrem, das ist auch mein Beruf, dieses Designer-Ding.
Als Kind war das auch nicht immer leicht.
Du könntest nicht im Tiny House sagen, jetzt kommt alle vorbei und wir machen einen Shopping.
Ich muss sagen, ich hab Freu mich für die, aber ich sitze bei meiner Freundin völlig falsch gegangen, die war auch so leicht übertrieben.
Ich würd sagen, schon messy.
Und im Tiny House wurde die noch schlimmer.
Da kam sie nicht hinsetzen und so.
Ich hab gesagt, was machst du denn hier in Sonnermarkt?
Karin Schachtel, die hat so viel zu euch, die sich, ja, ich rediziere mich, jetzt hat die überhaupt nicht funktioniert.
Das habe ich schon.
Die guten Sommer, wenn die draußen sitzen konnte.
Das war eine alte Rumpelbude, sah ich dir.
Schön war das nicht.
Und das Klo.
und dann dachte ich mir.
Nee, ich schick dir mal Fotos.
Also das ist alles wunderbar.
Aber das ist nicht...
Nee, weil ich auch gerne, ich brauche Wände auch und so.
Ich muss dir auch mal was hängen.
Und dann würde ich sagen, hat das auch damit zu tun, dass ich gerne auch gesellig, ich habe auch gerne einen Platz.
Ich habe immer etwas zu großen Häuser gehabt, aber nicht, weil ich jetzt selber so geil bin.
weil wir auch Leute haben, Staate haben.
Hier ist Übernachtungsmöglichkeit.
Du kannst auch hier pennen.
Ja, du kannst.
Es gibt immer die Tür, die sagt, du könntest...
Dich zwei, drei Tage hier reinlegen.
Und wenn wir auch schaffen, dann will vielleicht mal sagen, wann so ein Matze wird.
Da würde ich die Wäsche noch mal durchwaschen.
Es ist jetzt auch schon Weihnachten.
Aber das hab ich von meinen Eltern gelernt.
Die haben immer, da hättest du wirklich, bei meinen Eltern hättest du einfach, da hättest du jetzt, die noch leben würden, konjunktiv.
Dann hättest du jetzt selber uns kennengelernt und sagen, wir mögen uns, der Matz ist auch ein guter Kumpel von Guido, sagen wir mal.
Wir würden jetzt noch drei, vier Tage, dann können wir das auch sagen.
Dann wärst du da hingefahren.
Ich bin in der Gegend des Ding-Dong.
Hätte mein Vater aufgemacht und gesagt, hallo, ich bin der Matze Hilscher.
Hätten die gesagt, Matze reicht, komm rein.
Hättest du gesagt, ja, ich kenn den Gittergut.
Erst mal hätte meine Mutter schon die Fritteuse angemacht.
Hättest du gar nicht geguckt, hättest was Frittiertes bekommen.
Dann hättest du was zu essen gegeben und dann hättest du Wäsche dabei.
Dann hätten die erst mal was gewaschen, dann hätten die dich.
Erst mal sagt du bleib mal über Nacht, dann hättest du da wirklich, ich schwöre es dir jetzt keinen Spruch, wenn du nichts gesagt hättest, hättest du zehn Tage, hätten die vielleicht immer gedacht, da, Matze, wie lange soll's noch gehen?
Die hätten dich beherbert und dieses Gefühl von, dass man so offen, den Raum offen hält, was du erfunden auch gesagt hast, diesen Raum attraktiv zu halten, dass da Menschen sind.
Sonst will das eigene vorankommen und die eigene Möglichkeit sagen mal, dass man schöne Betten hat und dass man schönes Leben hat und so.
Ich würde mich versündigen, an meinem Leben, wenn ich nicht anfangen würde, das immer zu teilen, auch, dass ich immer auch für Freunde, für Menschen Raum schaffe, dass da Leute kommen können.
Was ist aber dein, hast du auch so ein Tiny, also du hast kein Tiny House?
Ich habe kein Tiny House.
In der Ende ist es völlig klar, aber nicht völlig klar.
Aber ich hatte mal eine ganz kleine Wohnung.
Also für mich war die Klein.
Aber ich meine eher in so einem Ort, wo du für dich bist, wo du sagst, hier, der gehört mir und ...
Wo keiner reinkommt?
Wo du mit Frank vielleicht bist oder wo du wirklich, wo ihr sagt, hier ist ja wirklich Open House, merkt man ja sofort.
Ja, also nicht so.
Ich hab überall, wo ich Plätze habe, so.
Es ist auch für Menschen offen.
Also da sind jetzt, was ich, Weihnachten oder so, Silvester oder so.
Sonst sind immer Leute da.
Ich hab immer Gäste, die auch wohnen.
Und die bleiben und die gut versorgen, werden geschlafen in schönen Betten.
Und ich will, dass die kuschelig wach, wenn die braunen nichts mitbringen.
Da steht alles für die perfekt vorbereitet.
Nee, da hab ich so ein Hotel, da bin ich Hotel-Sacher-Pottier.
Das hab ich auch schon gern gespielt.
Ich bin schon gern der Hoteldirektor, muss ich sagen.
Also das schon.
Aber ich hab mal ein Geschenk bekommen von einer Freundin, das war fast.
Die wurde vor kurzem mal zum Interview gefraut.
Was ist denn so ihr?
Schönstes Weihnachtsgeschenk, was sie geben kommen.
Da war ich gut zu sagen, es war das Bonanzerfahrrad, was meine Eltern secondhand gekauft haben, was auch für dich geil war.
Das fand ich einfach super mit dem Buchschwanz und so.
Aber dann hatte ich eine Freundin und die hat mir ihren Haustürschlüssel vergoldet, was fand ich auch ganz schön, dass sie vergoldet hat.
An einer Kette hat die mir den geschenkt und hat gesagt, Gido, ich will, dass du weißt, dass du immer Oh, dass du in meinem Leben bekommen bist.
Du brauchst nie anrufen.
Du bist der Mensch, der einfach reinkommen kann.
Und soll das jemals in deinem Leben, egal was passiert, du irgendwo einen Platz brauchen.
Du musst nicht anrufen, du musst nicht klopfen.
Du kannst einfach reingehen und ich werde mich freuen, egal wann das ist.
Und da kommen mir jetzt fast noch die Tränen, weil ich das so liebevoll fand und so ein wunderbares Geschenk und die ist leider gestorben, diese Freundin.
Und ich habe diesen Schlüssel immer noch und ich sage dir, das ist etwas, das ist wirklich Freundschaft und das ist vielleicht auch die Antwort auf diese Frage.
Warum hält man den Raum offen?
Weil man diesen Schlüssel auch eben, man sollte nicht vergessen, dass es, dass es das gibt.
dass man Platz schafft für Umfeldmenschenfreunde.
Das ist ein wichtiges Ding.
Wenn du selber gute Möglichkeiten hast und hast ein freieres Leben und kannst dich freier entscheiden, dann wär's doch völlig wahnsinnig, wenn du das nur mit dir machen würdest, sondern dass die anderen nicht auch was davon haben.
So seh ich das ein bisschen.
Ich seh das auch so.
Da bin ich so ein Sozialistenkind, wo ich denke, das ist die Aufgabe, die man hat, wenn man.
genauso würde ich auch erwarten, wenn ich jetzt selber nichts mehr hätte oder so, dass die anderen auch mal sagen kommen, Gido.
Was ist denn noch?
Eine Nacht.
Ja, mal schön, wenn ich auch mal wieder so einen Hefe zapprinken könnte.
Aber ist das so?
Ja, natürlich.
Bei mir ist es im fortschreitenden Alter eher so, dass ich merke, also ja, ich finde das auch wichtig, offen zu sein und auch Leute mitzunehmen, weil ich auch ganz viel mitgenommen wurde.
Aber gleichzeitig merke ich, ich brauche eben den Rückzug.
Ich brauche irgendwie einen Ort, wo ich dann nun mal für mich sein kann.
um dann auch wieder rauszugehen, um auch wieder sozusagen die Tür aufzumachen.
Aber ich merke immer wieder, ich brauche Meditationen und Tiny House, also was auch immer, und Natur, um wirklich wie Kraft zu tanken.
Und dann geht das auch wieder.
Aber es ist nach einer Weile, ich merke dann immer so, oh jetzt ist zurück ins Leben.
Sowohl das eine oder auch das andere zurück zum Rückzug.
Also am Wochenende in der Veranstaltung gab es super viele Leute, das war total toll.
Und ich war da am nächsten Tag und ich so, boah, ich bin sozial, meine, ich muss mir erst mal richtig ewig geduscht, um alles abzuwaschen und dann wieder so...
Okay, wieder zu mir zu kommen.
Das finde ich auch total wichtig, dass man bei sich dann auch ist, weil ich bin dann, wenn ich mit anderen bin, dann bin ich auch eher bei den anderen.
Ja, ja, du wirst ein Mitmensch, ne?
Und dann bei den, aber bei sich, um zu sich zu kommen, da brauche ich eher, brauche ich dann...
Was du sagst, dass ich das auch mache, wenn ich gerne auch gucke mit Leuten und richtig rein und so wie Gangbang mit allen.
Ich kann die gut auch haben, wenn die mich an...
Also, ich bin okay mit vielen, auch nie Angst oder so.
Aber wenn das Mama vorbei ist, so das ganze, tschüss, und ich steig dann ein und bin dann weg.
Dann hab ich das Gefühl, dass ich jetzt nicht, dass diese Körperlichkeit, aber dann mach ich das auch, wenn ich so lange unter dem heißen Wasser stehe.
Dann läuft das auch mehr ab und dann nicht, dass ich jetzt denke, ich muss mich da reinwaschen.
Aber es hat eine Art von Reinigung, wo man dann denkt, so, jetzt muss ich irgendwie was weglassen.
Und dann mag ich das Gefühl, ich kreme mich dann so gerne ein nachher.
Und dann hab ich das Gefühl, so, jetzt bin ich wieder bei mir.
Man muss das auch anfassen, deswegen kreme ich, glaub ich, so gern.
Weil ich dann alles einmal angefasst hab und denke, so, jetzt hab ich wieder, jetzt können der Gido ...
Bei mir ist dann ein Schlafanzug an.
Ja, richtig.
Hast du richtig oben unten was für ein Material?
Oh, da fragst du mich.
Das Baumwolle.
oder ist das so ein Kuscheliger wie Nicky?
Kuschelig.
So Nicky.
Ja.
So mit elastischem Boden und so.
Nee, nee, nee, so eine Zugknöpfe.
Das wisst jetzt meine Frau, die hat sie mir auch geschenkt.
Die wisst jetzt genau, was das für einer ist.
Dann bist du zu Hause.
Ja, das ist so.
Egal, auch im Hotel, nimmst du den mit.
Nee, im Hotel hab ich den diesmal vergessen, aber ich lass den mal mitnehmen.
Ich bin ja immer früher noch mit T-Licht gereist, immer.
Mit dem was?
T-Licht, leider.
Ich mag T-Licht, wenn so ein kleines Licht ist und so.
Habst du denn nicht Angst, dass irgendwas abbrennt?
Das ist es, das sollt ihr was sagen, das verstehe ich gar nicht, wenn das das eigentlich passiert.
Jetzt war ich gerade im einem Sterbuch aus Piz, weil ich ja öfter dahin gehe.
und jetzt habe ich, und ich, da ging es darum, dass ich Laterne, Laterne, da ging es um, sondern da habe ich so ein Latern gebastelt und da war noch eine Frau, die wollte mich unbedingt noch sehen, bevor sie steht.
Dann haben die mir so eine LED in die Laterne gebaut.
Ich hab gesagt, nein, ich möchte da ein T-Licht drin, das ist ein richtiges.
Dann haben die gesagt, es geht nicht, so gefährlich.
Und ich hab gedacht, viel bitte, wenn ich jetzt eines Tages sterben würde.
Und ich müsste mit einem LED-Licht da liegen, fäll ich raus, sag ich dir ganz ehrlich.
Dann denke ich mir ein T-Lichter wohl das Minimum.
Da haben doch Generationen vor uns auch ganz gut, sondern nicht alle irgendwie unvorsichtig mit so einem Scheiß LED-Licht.
Ich weiß gar nicht, wer hat sich das eigentlich ausgedacht?
Du hast doch so viele Leute da gehabt.
Ich muss im Sommer eine erklären, was ist eigentlich der Vorteil vom LED-Licht.
Du hast den Scheiß Akku.
der irgendwie gemacht werden muss.
Du musst es ja irgendwie aufladen.
Das erste Mal ist das ja auch nicht nur schön, immer so zum Scheiß, LED-Licht und so einem Flackerei.
Früher, mit diesem Laternenfest, waren doch immer die ersten, nach zehn Minuten, heute die erste Laterne, Laterne, haben wir die abgebrannt und so.
Heute ist das gar nicht mehr machbar, es brennt nichts mehr ab, was ja schön ist in dem Fall.
Aber in so einem Krankenhaus, wenn ich jetzt am Ende wäre, dann, wenn deine Kerze brennt und die Flackheit empfinde, das ist ja wirklich ein heiliger Moment.
Wir sind doch groß geworden mit Kerzenlicht da.
Sagen die Leute, es gibt es nicht mehr.
Warum ist das ökologisch eigentlich besser?
Ich hab mich nie nachgefragt.
Ich auch nicht.
Aber ich will jetzt auch nicht, dass wenn ich irgendwann mal sterbe, dass da so LED-Lichter leuchtet.
Ach, das wird aber kommen, das kann ich dir sagen.
Ich will kommen im Leben, Maxi Hilscher.
So sieht's aus, weil du hast, hier gibt's keine Kerze mehr.
Ich hoffe, dass ich dann noch mich benötigen kann.
Dann machen wir jetzt einen Pakt.
Wenn du es mitkriegst, dass ich und du, dann machen wir jetzt einen Pakt, dass wir auf jeden Fall eine Kerze mitbringen.
Komm mal, was wolle, dann drauf.
Genau.
Weil ich sage dir, guck mal, es ist schon mal ein Pakt.
Weil ich finde, so ein Kerzenlicht, wenn das dann ausgeht, dann bläst das aus und das ist so ein ...
Das hat doch zu tun.
Ich weiß noch mal, ich hab einmal einer Freundin vom Sterben begleitet und dann diese Kerze und die hat irgendwie so seltsam geflagert und dann wusste ich, jetzt können wir sie ausblasen.
Und ich werde nie vergessen, wie dieser ...
Doch, so langsam, das gibt ja noch mal so ein End.
Der Kerl sagt ja, ruft ja noch mal, hallo, ich fahre an.
Das ist ja was Schönes, du siehst ja, wie das weggeht.
Das kann LED eben nicht.
Ich liebe das ja auch im Geburtstag.
Da ist ein Kuchen, da sind Kerzen drauf und dann wützt man sich was.
Also diese Verbundenheiten mit irgendwelchen...
Ich stecke heutzutage.
Ich will auch nichts wünschen mit einer LED-Kerze.
Und wenn ich sterbe, dann soll bitte auch ein paar richtige Kerzen.
Ich werde dafür sorgen, dass einer kommt.
Ich meine, so eine Kerze ist ja nur ein Beispiel dafür.
Ich glaube, einfach von so einer Sehnlichkeit auch zu leben und zu sehen, dass das Leben auch manchmal mehr ist.
Ich glaube, es ist so schön, modern zu sein.
Das ist, glaube ich, auf jeden Fall.
Das sehe ich bei dir auch ganz oft, wenn ich so ...
Ich habe kurz noch ein Gespräch gehört, wo ich dachte, wie offen und modern du bist.
Aber dann spürt man auch manchmal, dann spürt man auch, dass du auch dieser Ostjunge bist, der Junge, der ganz normal real groß geworden ist und der sich auch an Dingen hält.
Und das muss auch sein, finde ich.
Und da denke ich, warum kriegen wir das gerade nicht hin, dass wir so eine Realität bauen und sagen, okay, was macht Sinn, was sind wir, wo können wir aufpassen, wo passen wir auf Ressourcen auf und wo?
Die Frage ist mich auch immer, dass ich denke, Böller-Farbo zum Beispiel, denke ich mir, warum ist das so ein Riesending?
Wir haben so vieles verändert, warum muss man immer noch Feuerwerk durch die Gegend knallen und so?
Dann hörst du, in Berlin ist es ja wirklich grausam, da längst du, du bist im Krieg.
Tage vorher werden Dinger geschossen, ich finde, es ist die Toten-Roll-Kirchen-Zaun-Königelingen im Garten, die Eichhörigen sind fertig.
Weil da Krieg ist, das ist richtig, Krieg, da wird ja nicht so ein bisschen ...
In Dahlen war Finger abgerissen, da, da, da, die großen Dinger aus Polen nachgebaut.
Was sind da für Detonationen, die Hunde flippen aus?
Was ist das für eine Lust auch?
Ich denke auch, wir reden ja so, es ist eine Kriegslust.
Und das ist das, wenn man alle mal redet von Kriegstüchtigkeit und dann plötzlich an Silvester.
Ja, was ist denn los mit euch?
Ich fand das total schön von ein paar Jahren, weil wir in Lissabon zu Silvester, und da klopfen die einfach nur auf Geschirr und ziehen frische Unterwäsche an.
Nein, was ich toll.
Frisch im Schritt das neue Jahr begrüßt.
Oder in Spanien sollst du über eine Kertsocke, die machen auch Feuer weg.
Da springst du über eine Kertsaß, rote Unterwäsche an und dann immer eine Weintraube ersticken.
Leider auch Leute, wenn die bei jedem Gong schlacken, muss da eine Uwe nehmen.
Ey, den Horten trainen.
Gibt's auch, das kauft man klein.
Aber ich glaube, das ist ja auch die Tradition.
Aber ich denke, Mama, den ist dann so...
völlig aus dem Ruder läuft und dann drehen ja manche durch und ich verstehe auch, vielleicht manche da schön fühlen, wenn es puff macht, aber da könnte man auch eine Lasershow machen.
Einmal die ohne Krach wäre.
Einfach eine schöne Lasershow?
Nein, aber kommen wir vor, um sich allen wegzunehmen.
Es gibt auch Leute, die sagen...
Aber dieses, was so am Brandenburger Tor ist, dieses Feuerwerk, so ist es ja ganz schön.
Wenn man das mag, aber dieses gleiche Rumgeböller, dass man sich irgendwie so Böller hinterher schießt und dann hinten reinschmeißt, da denk ich mir...
Ey, jetzt verlierst du vielleicht sogar dein Leben unter deiner rechter Hand, weil du so ein Scheiß machst da.
Was ist da wirklich außer Zeit gefallen?
Da frage ich mich, warum lernen wir das dann nicht?
Da machen wir alle vielleicht eine Kerze ein, gehen auf die Straße, oder wie so ein Lucia-Fest in Schweden, auch wäre auch gefällig mit den Hard-Mint-Extensions, aber hast du so einen auf den Kopf?
Irgendwas brennt immer.
Aber ich glaube, man kann auch die Menschen können ja auch so ein bisschen Eigenverantwortung da übernehmen.
Das muss auch nicht alles geregelt sein, vielleicht auch.
Freiheit, aber die FDP ist abgeschafft worden.
Das war ja für die Partei von denjenigen, wo sie sagten, wir möchten, dass nicht ganz so kontrolliert wird, ein bisschen Freiheit, nicht da alles erfasst und so, aber das ist jetzt vorbei.
Das sind ja die Tammer ganz anderer Sorgen gerade.
Aber wenn du jetzt sagen würdest, du würdest jetzt, gibt es so...
Eine Oma hat immer gesagt, es gibt so eine Art Bollerwagen des Lebens.
Wenn du jetzt akut, ja, so was, dann pack ich mir die rein, die ich unbedingt dabei haben will.
Hast du so Top-Five, jetzt Menschen, jetzt nicht deine Freunde oder so.
Vielleicht Menschen, die du in deinem Leben, in deinem Podcast auch erlebt hast oder so würde sagen, wo du sagst, ach, die werden für mich Menschen, die ich mit denen nicht gerne ...
mich auf den Weg machen könnte.
Oder wo ich denke, die haben dir irgendwas mehr dargelassen, als du dir erahnt hast oder so.
Oder Frage, aber...
Mir fallen sofort wirklich die fünf Freunde ein, das weiß ich, da gibt es, das ist so völlig klar und geklärt auch...
Aber die sagen wir mal...
Genau, die sind alle dabei und du möchtest gerne eher so aus der Podcastwelt.
Oder wo du denkst, Menschen, wo du vielleicht noch gar nicht kennengelernt hast und du denkst, ach, das sind so Leuchtdinger.
Das ist vielleicht doch eine schwachsinnste Frage, aber ich dachte, du hast ja wirklich viele so interessante Menschen da.
Und ich hab mich immer gefragt, was macht das mit ihm?
Wie viel bleibt da Kleben?
Und wer ist es, der könnte vielleicht dich etwas nachhaltig ...
gerührt haben.
Gibt es das jetzt nicht so eine Top-Pfeife?
Nee, also es ist immer wieder neu, dass es mich nachhaltig berührt und ich dann irgendwie so eine neue, ah, interessant, so kann man das auch sehen.
Also das ist ja das Schöne, dass man immer wieder oder dass ich dann immer wieder mein eigenes Horizont erweitern kann.
Und ich finde eigentlich gerade so Bodderwagen des Lebens finde ich wirklich total schön das Bild.
Und wenn ich jetzt so einfach jetzt so zurückdenke an die letzten eigentlich meistens Gespräche, die gerade so waren.
Also die, ich bin gar nicht so in den letzten neun Jahren oder so, sondern eigentlich, und das ist das Glück auch meines Berufs, dass es auch immer wieder neue gute Gespräche letzte Woche stattgefunden haben.
Also, und ich hab jetzt, also sofort, ich hab eine Live-Veranstaltung gehabt in Berlin und im Deutschen Theater, das war eine so irre Runde, weil, und ich würde jetzt einfach genau die Leute nehmen, weil die dann mit auf der Bühne waren, das war Sabine Rückert hier aus Hamburg von der Zeit.
gescheite frau unglaublich gescheit und sowas von klein kopf klar und lebensbejahend und auch sich selbst toll findend und das war so auf der bühne war das großartig weil sie einfach sagte ich liebe mich und auch an diesem abend dabei.
philis tastan ist eine komedien aus berlin stand up komedien und sie ist wahnsinnig lustig Unglaublich trocken, redet nicht so viel und haut dann aber immer wieder was rein, wo man sagt, oh Gott, das hat sie wirklich gerade gesagt.
Und das braucht man ja auch, wenn man mit so einem Böllerwagen und Bosse einen der Spaß bringt.
Dann haben wir Fariadem gehabt.
Schauspieler, kennst du ihn?
Nee, ich weiß, wenn er ist, aber ich hab ihn nie kennengelernt.
Schauspieler, der in einer harten Midlife-Crisis ist, also man braucht auch auf so einem Bollerwagen auch jemanden, wo man sagt, Moment, wir müssen uns ein bisschen umfahrenden kümmern.
Und der bringt auch Sachen mit, weil der ...
Da wissen wir gar nicht, was jetzt als Nächstes passiert.
Also, der hat dann auf der Bühne oder ist kurz runtergegangen eingekifft, weil er das immer mal machen wollte vor Publikum.
Das war interessant.
Er erlaubt jetzt, er darf ja noch.
Er darf noch.
Und dann war Bosse dabei, der Musiker, weil man braucht, auch wenn man mit so einem Boller rumzieht, jemanden, der die wieder singt.
Und natürlich jetzt Gido, musst du natürlich jetzt auch mit dabei sein.
Ich ziehe auch, ich kann den Schieben im Boller wangen.
Ich kann Schieben ziehen und drin sitzen.
Ja, wir machen beide zusammen, würd ich mich freuen.
Ja.
Weil lieber Mats, das ist schon fast vorbei, weil ich's gar nicht so lange machen will.
Das ist ein großes Vergnügen, weil ich...
und mit den noch viel, viel länger plaudern.
Und ich hab jetzt am Ende, meines Podcasts gibt's ja immer, du hast ja schon von angesprochen, Make-upWish.
Und ich bin mir sicher, du hast ganz viele wunderbare ...
Wünsche, die mit allen zu tun haben, weil ich weiß, dass du ein guter Mensch bist und die guten Menschen wollen, natürlich auch mit dem Bollerwagen zusammengebaut hast, machen ja auch dann die gute Mischung rein und so, weil du dich auch begeistern kannst, wie das Talente andern.
Das find ich wichtig und du kannst dich auch begeistern für das Wissen der anderen und selber bleibst du schön auf Augenhöhe.
Aber jetzt ist die Frage, wie eine Make-A-Wish, wenn es für dich einen Wunsch gibt, der dein Wunsch ist.
Ich weiß ja, dass du das als letztes Fragten habt.
Das erste, was mir eingefallen ist, ist Wahrhaftigkeit, dass ich mir das mehr wünsche.
Tatsächlich gar nicht so sehr für mich, weil ich so, ich hab früher ganz lange so Sachen für mich selber ausgemacht und hab die so.
entweder dachte ich, ich will die anderen irgendwie jetzt nicht damit behälligen oder mich zumuten, aber auch manchmal gedacht, ah, wenn ich das jetzt so sage, dann verletze ich die und dann finden die mich doof und schmeißen mich raus aus der Gruppe.
Und ich hab das so vor ein paar Jahren sehr...
krass so angefangen, wirklich zu sagen, wie es mir geht.
Und aber gleichzeitig, wir haben erst über Räume geredet, auch einen Raum zu öffnen, dass mir andere Leute es auch genau so sagen und egal, ob das jetzt gut oder schlecht ist, gar nicht bewerten, sondern einfach so, wie geht es dir?
Okay, und damit gehen wir jetzt um.
Und ich habe für mich wirklich gemerkt, dass dadurch, dass mein Umfeld da so geklärt ist und meine Beziehung zum Umfeld, mir diese Wahrhaftigkeit, da bin ich auch noch nicht bei noch hundert Prozent, aber mich hat das total stabilisiert.
Also ich fühle mich total stabil, weil ich irgendwie mich zumuten kann, weil sie andere mir auch zumuten können.
Und ich glaube, also es ist dann schon was Globaleres, weil wir sind in unstabilen Zeiten.
Und ich glaube, wenn die Menschen sich wirklich mehr trauen würden, Politiker, Wirtschaftsmenschen, kleine, große, blonde, dunkelhaare.
Egal, alle Menschen, wenn sie wirklich so trauen, wahrhaftiger zu sein und wirklich zu sagen, so ist es, das fühle ich, so geht es mir gerade.
Ich glaube, es wird am Ende Die Welt stabiler machen, glaube ich wieder.
Das glaube ich, das ist ein guter Wunsch.
Und ich glaube sogar, wenn mal das so ein bisschen mein Wunsch, wenn ich den jetzt anbringen würde, oder du das gerade sagst, der da auch mit zu tun hat, dass ich mir Mama wünschen würde, dass wir vielleicht mal der Welt die Chance geben, dass vielleicht fünf Jahre lang Frauen das mal übernehmen, dass Frauen das machen.
Die guten, wichtigen Girls, die Mädchen, dass die Mädchen mal übernehmen.
dass wir mal lernen, auch das vielleicht ist, sich anders zu verbinden, vielleicht mal zu überlegen.
Es gibt auch bekloppte Weiber, keine Frage, aber es gibt sehr viele gute Mädchen, die gut aufpassen, die geschalt sind, die sehr lange brauchen, bis sie irgendwo sind.
Und wenn Konflikte auf der Welt entstehen, auch miteinander, dass man einfach sich hinsetzt und spricht, und Sprache dann das Kommunikations-Ding ist und die Waffe sein könnte nichts anderes.
Und gerade raus ist, also nicht sozusagen diesen, was hast du denn jetzt für eine Agenda-Silver-Originatur?
Und ich will dich zerstören oder es aus größer Machen als dein.
Genau.
Und irgendwie das Gefühl haben, dass das auch Mütter sein können, die mitentscheiden, die wissen, wie das ist, wenn mein Kind hat und die schickt man auch nicht in den Krieg.
Und dann passt man eben auf, dass man irgendwie sagt, komm, jetzt reist ich mal kurz zusammen und pass mal auf, dass das hier jetzt zurückgegeben wird.
Und einfach mal zu schauen, dass wir vielleicht anders agieren und vielleicht auch da ein bisschen nachhaltiger sind.
Das wäre echt mein Wund.
Ich glaube, das würde eine bessere Welt.
Wir hätten die Chance, das etwas noch zu drehen.
Aber...
Ich sage vielen, vielen Dank.
Ich danke dir.
Danke für das Vergnügen und schön, dass du da warst.
Ich danke euch natürlich.
Ich hoffe, ihr habt es genossen.
Ich bin mir sicher, ihr habt es genossen.
Natürlich, wenn der Matze kommt, der Hähelschampionier.
Dann habe ich meinen Namen so oft gehört, wie heute.
Alles Gute, dass du schöne Wagen gegessen hast.
Tschüss.
Ciao.
Meine Lieben, ich weiß es sehr genau.
Besonders gut geht es nur in der Gruppe.
Deshalb habe ich das feinstofflichste Team an meiner Seite, bestehend aus Konstantin Entertainment und neben mir Executive Producer Otto Steiner.
Und für die Creative Production und Redaktion meinen Dreamteam Clara Binke und Max Schreuder.
