Episode Transcript
Herzlich willkommen zu Schwarz-Gelb, unserem Live-Podcast hier aus Kamens.
Es sind ja stürmische Zeiten für die Sportgemeinschaft, müssen wir nicht drum herumreden und wir wollen es auch nicht schönreden, Platz siebzehn und sieben Punkte nach zwölf spielen.
Das hatten wir uns sicherlich für den Späterbst ganz anders vorgestellt.
und trotzdem.
Manchmal hilft es ja, wenn man darüber redet.
Und mit ihm red ich die letzten knapp drei Jahre besonders gern über den Fußball und speziell über Dynamo Dresden.
Heute hat er hier ein Heimspiel in Kamens, in seiner Heimatstadt.
Guten Abend, Tino Meier.
Ist schön hier.
Ja, es ist sehr schön hier.
Und danke Jens für die so freundliche und überraschend ausführliche Begrüßung.
Das haben wir noch nie gemacht.
Und keine Sorge.
Wir sind heute nicht allein auf der Bühne.
Wir holen unsere Gäste gleich auf die Bühne.
Aber, Tino, lass uns zuvor mal über die bewegten letzten Tage bei der SGD sprechen, ein bisschen rekapitulieren.
Was hast du gedacht am Sonntag, fünfzehn Uhr, als die Meldung kam, die Trennung von Sputschef Thomas Brändel bekanntgegeben wurde?
Also mein erster Gedanke war ganz ehrlich.
Punkt, Punkt, Punkt, Wochenende vorbei.
Ja, dachte ich mir auch.
Eigentlich, wenn das Spiel Freitagabend ist, diese Niederlage gegen Nürnberg, da ist man dann Samstag so atmosphärisch so ein bisschen drüber.
Die Texte sind alle fertig und der Sonntag sollte dann eigentlich ein Freier sein, so war es geplant.
Und dann kam es doch ein bisschen anders.
Und der zweite Gedanke war dann, okay, jetzt also doch, weil so richtig überraschend kam es jetzt.
Zumindest für uns glaube ich nicht Jens und ich glaube auch für viele von euch ist das jetzt nicht so die Breaking News gewesen, sondern man hatte schon das Gefühl, irgendwann wird es passieren.
Und trotzdem war vom Personalbeben bei Dynomotrisen in dem ein oder anderen Medium zu lesen, auf der nach oben offenen Richterskala wie groß war denn das Beben?
nun am Sonntag, wenn man die wie du gerade schon ein bisschen durchgeklingen lassen hast, die Seismut Grafen richtig eingesetzt hat, war das doch vorhersehbar?
Na irgendwie war es schon vorhersehbar.
und trotzdem, wenn man jetzt mal nochmal zwei, drei Tage weiter innerhalb von sechs Wochen ist der zweite Geschäftsführer entlassen worden.
Das passiert ja nur nicht jeden Tag.
Das sind ja so die wichtigsten Männer im Verein, die zumindest die Geschäfte führen, neben dem Schäftrainer irgendwie so die zentralen Figuren, wenn da zwei gehen.
Das wirft ja schon ein paar Fragen auf und jetzt hat es vielleicht nicht gebebt, aber es hat schon ganz schön gerüttelt da am Sonntag, Nametag und Montag und Dienstag ja auch noch.
Du hast zwei Geschäftsführer angesprochen, der wird für schon sechs Wochen zuvor.
Ist das auch ein Eingeständnis des Aufsichtsrates, dass man personell daneben gegriffen hat?
Na irgendwie schon, oder?
Wobei, ich sehe es ein bisschen auch so, wenn man dann feststellt und das, wir haben ja dann auch unsere Recherchen nochmal angestellt und ein paar Träte klühen lassen und Wenn sich viele Beschwerden über Thomas Brenndl den Sportchef dann auch ein Stück weit bestätigen, ja, dann muss man ihn dann wahrscheinlich irgendwann ja beurlauben.
Das sind dann nicht mal mehr die Mechanismen des Geschäfts, sondern dann hat es offenbar nicht gepasst und dann hat es irgendwie auch fachlich nicht gepasst.
Und ja, das ist dann so.
Das ist dann, wie heißt es immer so schön, in der freien Wirtschaft auch nie anders.
Was hat er nicht gepasst?
Fast alles, oder?
Wenn man es so hört.
Also wir kamen, wenn man das mal erzählen kann, und wir hatten ihn ja auch bei uns hier im Podcast, im Livetalk, im Pirna war man glaube ich vor ziemlich genauem Jahr.
Im Tom Pauls Theater sind wir gewesen mit Thomas Brenndl, aber das habe ich auch in unserem Podcast am Sonntag erzählt.
Einen Tag nach Ende der Transferperiode war er bei uns und hat uns erzählt, wie das Sommertransfer, wie das gelaufen ist.
Und das muss man sagen, muss man ihm hoch anrechnen, da haben wir auch schon andere gehabt.
Es waren dann eher so, ne, erst mal Urlaub.
ein bisschen abtauchen, um mal lieber nicht Redo und Antwort stehen.
Dafür war Thomas Prentel immer da, aber eigentlich das Kerngeschäft, das war offenbar nicht so.
Man hat den einen Vorwurf, den du auch immer wieder genannt hast, fehlendes Netzwerk.
Der hat sich ja doch irgendwie bestätigt.
Ja, das Netzwerk ist sicherlich eine Sache, die Sommertransferphase, die wird ihm immer wieder vorgeworfen.
Und zuletzt bröckelt er eigentlich auch das Verhältnis, haben wir auch im Podcast am Sonntag besprochen, das Verhältnis zu Thomas Stamm.
Und trotzdem tue ich mich schwer, Tino jetzt Thomas Brenndl allein für die sportliche Situation festzumachen.
Nein, an der sportlichen Situation.
Man ja schießt keine Drohre und er kriegt auch nicht pro Spiel zwei Gegend Drohre.
Das werden wir heute Abend auch noch rausarbeiten und den Druckschluss sollten wir alle nicht unterlegen, jetzt wo Brandl weg ist, dass es jetzt in Bochum automatisch eine frisch aufspielende Mannschaft gibt, die mal locker dort eben gewinnt oder die jetzt jedes Spiel irgendwie Punkte einfährt.
Die sportliche Krise ist, glaube ich, unbenommen, der Entlassung von Brandl.
Aber trotzdem hat er ja was man ihm halt vorwirft.
Dass er vielleicht in ein oder anderen Transfer hätte schon noch abwickeln können, wenn er mehr Netzwerk gehabt hätte, hätte er vielleicht in ein oder anderen Kandidaten mehr gehabt.
Ist Thomas Stammter Gewinner aus der ganzen Nummer?
Irgendwie schon, ja.
Auf jeden Fall ist sein Job natürlich sicher.
Das hat aber Thomas Brenndl ja auch deutlich gemacht, als er noch im Amt war.
Durch Stefan Zimmermann ist es nochmal deutlich geworden.
Ich glaube, der Aufsichtsrat steht hinter ihm.
Und trotzdem denke ich, er ist auch nicht frei von diesen Mechanismen und weiß das auch.
Ich glaube, das weiß jeder Trainer.
Naja, ich sag mal in Heidenheim, Frank Schmidt, der kann auch in die Motive absteigen.
Das sind andere Mechanismen.
Okay, das sind die Heidenheimer Mechanismen.
Genau, und dann gibt's die Mechanismenabseits von Heidenheim und von Freiburg, die dann und in Dresden sind sie dann vielleicht noch mal tickend besonders, aber machen wir uns nichts vor, wenn das bis Weihnachten punktumäßig nicht viel besser wird, wird sich die Trainerfrage stellen und Die werden ihr stellen, die werden wir stellen.
und das heißt nicht, dass er automatisch entlassen wird, aber es würde dann nicht ruhiger werden.
Da braucht man dann ein dickes Fell für die, die das zu verantworten haben.
Ein dickes Schweizer Fell.
Ein dickes Schweizer Fell.
Einer, der zu dem gehört, die das mit zu verantworten haben, ist Jürg Kasper.
Mit Ü, der ist seit gestern quasi kommissarischer Geschäftsführer, intergimsmäßig, war bislang Aufsichtsrat.
Er ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr und ist seit dem Jahr für Stefan Zimmermann.
Und wenn wir ganz ehrlich sind, es ist eigentlich derjenige, der nötig war, dass der Verein handlungsfähig ist, weil die Satzung einfach zwei Geschäftsführer vorschreibt.
Also im Grunde, also wir beide hätten es jetzt nicht sein können, doch wir, die hätten auch uns fragen können, theoretisch.
Weil man dafür als Geschäftsführer musst du ja nicht Vereinsmitglied sein.
Gut, ich bin's.
Also von daher ...
Hast du einen Anruf gekriegt?
Nee, definitiv nicht.
Hast du eher der Finanzgeschäftsführer oder eher der Sportchef?
Überwichtig, ein anderes Mal reden.
Na klar, reiz dich das so ein bisschen übersportlich mit zu entscheiden.
Das klickert doch bei jedem.
Jeder hat doch mal gerne Fußballmanager gespielt.
Das stimmt ja.
Und das ist sicherlich auch reizvoller als über Zahlen zu setzen, über Bilanzen.
Oder findest du viele Penanzen?
Nee, nee.
Also, ich entscheide doch lieber über den Wintertransfer als über den dritten Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung.
Das ist wohl richtig, da ist der Recht.
Und Jörg Kasper ist aber eher für die Gewinn- und Verlustrechnung zuständig.
Ja.
Und Stefan Zimmermann hilft jetzt Thomas Stamm und dem Kaderplaner, ne?
Der Name, also, der ist ja immer vom Kaderplaner, die Redes, Paul Wagner.
Und die drei Zimmermann, Stamm, Wagner, werden jetzt maßgeblich verantwortlich sein, wer da im Winter noch kommt und ob da noch jemand kommt.
Übersopp sind wir, glaube ich, inzwischen schon hinweg.
Aber wir brauchen schon einen neuen Sportschef, oder?
Das auf jeden Fall.
Und er kommt ja auch.
Gut.
Und heute erst mal der Vertrag von Stefan Zimmermann, der sich dann in Belde, wenn der neue Sportschef da ist, dann wieder mehr um die Finanzen kümmern wird.
So wird es kommen, denke ich, ja.
Und trotzdem die Mitgliederversammlung wird unterhaltsam am Samstag, oder?
Davon gehe ich aus, ja.
Uwe Karte hat mir gesagt, den war am Sonntag bei uns im Podcast, er hat gesagt, ich soll mir Schnitten mitnehmen.
Ich soll mir Schnitten früh schmieren und mir die dann auch mitnehmen.
Okay, und wer aus Kamens kommt, der packt noch ein paar dünne Kamens ein.
Sehr, sehr gut.
Kurzer Abstecher noch, was ich heute gelesen habe.
Ich kann nicht, ob du das mitbekommen hast.
Peter Packholt war hier in Dresden mal Trainer.
Die Älteren werden sich erinnern.
War sogar zweimal Trainer.
Ich erinner mich auch.
Ich hatte mit ihm den einen oder anderen Disput.
Und Peter Packholt war zuletzt?
Und ich darf schon wieder in der Vergangenheit reden beim Wolfsberger AC und ist nach nicht mal einem Monat gefeuert worden.
Entlassen heute?
Heute entlassen.
Heute die Papiere bekommen.
Nach nicht mal einem Monat.
Und, apropos ehemalige Dynamo-Trainer Markus Anfang, der ja möglicherweise, und ich sage möglicherweise Ende November nach Fessen kommt, sitzt ja auch nicht mal auf dem sichersten Stuhl.
Das habe ich heute gelesen, dass die Spieler in Düsseldorf also hörten, dass der neue Trainer Markus Anfang heißen wird, dass sie da gar nicht begeistert waren.
Ich bin mal gespannt, aber ein Trainer suchen wir hier gerade nicht.
Das wollte ich damit sagen, ein Trainer brauchen wir aktuell nicht.
Jetzt würde ich sagen, holen wir unsere Gäste auf die Bühne, wenn ihr nichts dagegen habt und starten durch mit unseren Gästen und freuen uns auf die Nummer eins bei der SGD.
Aufstiegstorhüter, Profi durch und durch, auch der Profi fürs DJ-Pult und die Ernährung.
Herzlich willkommen in Kamens, Tim Schreiber.
Und als zweiten Gast begrüßen wir den VOR VOR VOR.
Ich weiß gar nicht, wie viele VORs sind Gänger vom Tim.
Dynamo durch und durch.
Jin Kenner hat zu manche Parallel auch mit Tim.
Handverletzungen kennt er auch.
Krisen er probt.
Und vor allen Dingen auch, denke ich, um kein klares Wort verlegen.
Deswegen sind wir froh, dass er heute bei uns hier an Kamens ist.
Hallo, Benny Kirsten.
Benny, Tim, erst mal willkommen in meiner Heimatstadt.
Wart ihr denn schon mal in Kamens?
Ich bin das erste Mal Club hier jetzt in Kamens.
Club Fußball gespielt habe ich schon mal hier, aber da war ich ganz klein.
Aber sonst jetzt hier in der Stadt Kamens das erste Mal.
Siehst du, da haben wir auch eine Verbindung.
Ich habe ja auch mal Fußball gespielt.
Oh, ich müsste jetzt auch mal überlegen.
Es kann sein, dass ich bestimmt mit der zweiten Mal hier war, aber...
Und in Chin stand auf dem Markt oder so?
Nee, das ist bis jetzt noch nicht vorgekommen.
Tim, könntest du uns mal verraten, wie die berühmte Trüffelpastete geht?
Das ist tatsächlich keine Trüffelpastete.
Aber davon habe ich gelesen, ne?
Ja, das ist falsch geschrieben worden.
Das war eine Trüffelpasta.
Ah, und dann die Trüffelpasta aus Italien.
Wie macht man die?
Erst mal braucht man frischen Trüffel.
Das ist ja teuer, ne?
Also Trüffel ist ja ein teures Gut.
Wappst du in dem Sommer?
Nein, also es gibt uns maximal so einmal im Monat oder so, dass ich dann mal auch mal koche, also sonst übernimmt das meine meine Freundin, also die ist da besser in der Küche als ich.
Aber wir dürfen mal aus dem Nähkastchen plaudern, das mache ich jetzt einfach mal.
Tim hat präparierte Nahrung mitgemacht, also wir haben ein kleines Buffet hinten gehabt und Tim hat aber gesagt, ne ich Fußballer Nahrung, Sportler Nahrung, ich muss das essen, was ich hier mir selbst zusammengestellt hatte und da legste großen Wert drauf auf deine Ernährung.
Ja, auf jeden Fall.
Trotzdem, letzte Saison hatte ich einige Defizite trotzdem noch gehabt, auch was die Ernährung angeht.
Das ist natürlich jetzt auch alles noch mal ein bisschen extremer geworden, da meine Freundin extrem viel Plan von der ganzen Ernährung hat.
Sie erzählt mir dann immer was.
Sie bereitet mir auch mein Essen vor.
Das, was du hinten mithat, das war von der Freundin Vorbereide.
Das war tatsächlich Vorbereide von der Freundin.
Und was war das?
Das weiß ich nicht.
Hat es geschmeckt?
Tim, hat es geschmeckt?
Ja, tatsächlich.
Sie erklärt mir ja dann auch immer alles.
Also Kohlnytrate, Proteine, gesunde Fette.
Benny war vorhin auch kurz dabei, also das ist sehr, sehr viel Biologie mit dabei.
Also heutzutage, das ist ja einfach nur noch eine Wissenschaft und ja, ich versuche da auch so die Prozente eben halt dann nochmal rauszuholen und wenn meine Freundin eben halt davon extrem viel Plan hat, dann nutzt sich das.
Sag mal, ich habe einen halben Tag hinterm Herd gestanden und du weißt nicht mal, was du da drin hat.
Also, ich glaube, veganer Lachs war drin, Couscous, dann ein paar Nüsse und so was als Beilage und dann ein bisschen Pesto da noch rein.
Also, es ist ein bisschen viel gemixt, wo halt die ganzen Nährstoffe dann halt reinkommen.
Benny, zwei Fragen dazu an dich.
Eine aus der Jetztzeit und eine früher.
Wie ist das jetzt zu Hause im Hausekirsten?
Wer kocht da?
Bereitest du vor oder lässt du zubereiten?
Bist du für die Getränke zuständig oder?
Nein, also früher war es schon so, dass meine Frau das gemacht hat.
Das war ja ein bisschen anders wie heute.
Die Jungs essen jetzt alle im Trainingszentrum, ich ja auch.
Aber wenn dann versuche ich schon auch selber zu kochen, meine Frau arbeitet ja jetzt auch, seit die Kinder größer sind, auch wieder voll und hat es davor auch schon gemacht.
Also Von daher, wir wechseln uns ja schon ganz gut ab, aber ich muss ehrlicherweise sagen, das, was ich früher gerne hatte.
Genau, dass ich auch mal eine zweite frage, was du früher an spielfreien Tagen gegessen hast.
Ja, auf jeden Fall nicht, dass was er gegessen hat.
Also man fragt.
Aber man muss ja sagen, das ist ja heute wesentlich professioneller, ne?
Wir haben jetzt so ein bisschen darüber auch schon hinten gelacht, ne?
Ich meine, ich dachte, das wäre ein Witz gewesen, Freund.
Das ist ein eigenes Essen mit, der hat es wirklich mitgebracht.
Das finde ich ja erstmal schön, dass auch die Identifikation da auch zum zur Nahrung auch wirklich stattfindet, weil Das war früher überhaupt nicht so ein Thema.
Also wir haben da wirklich uns wahrscheinlich auch nicht perfekt ernährt.
Die Wissenschaft war damals einfach noch nicht so weit und heute versucht man einfach, gewisse Prozentpunkte da auch aufzuholen, um alles möglich zu machen, um ans absolute Zenitpension zu kommen und deswegen finde ich das schon ziemlich cool, dass er es auch hier durchgezogen hat.
Ich habe dann hinten die Möhren gegessen, die da lagen.
Aber ich kenne auch Spieler aus dem aktuellen Kader, die abends hin und wieder mal beim Meckers vorbei fahren.
Von daher ist das dann eher mein Team.
Wir würden ja gerne übers Kochen und übers Essen jetzt sprechen, aber wir haben heute die Therapiegruppe Wege aus der Krise ins Leben gerufen.
Tim, denkst du manchmal noch an die Vor-Saison, an die schönen Zeiten, an den Aufstieg, an die vielen Siege?
Ja, derzeit schon schwierig drüber nachzudenken.
Es ist schon so was, was ich mit...
Trimbehalte so in meinen Gedanken, weil es ist schon was Positives, eine positive Erinnerung und so was muss ein einfach hochziehen, aber es ist trotzdem in der Phase, in der wir jetzt gerade eben stecken, schwierig über sowas nachzudenken.
Benni, hast du eine Erklärung, wie aus diesen Frühlingsgefühlen, die uns da im Mai, April, Mai, überkommen haben, wie da so ein krasser Novemberplus geworden ist?
Ja, ich glaube, es sitzen genug Leute hier im Raum, die wissen, dass das jetzt nicht das erste Mal ist.
Ich selbst war ja auch schon der Situation, wo es dann auch mal einen Herbst gab, der tatsächlich so kalt war wie dieser.
Und das ist auch völlig normal.
Ich meine, die Zeiten früher wie heute sind auch nicht mehr vergleichbar, ähnlich wie mit Essen gerade.
Also wir haben auch natürlich eine extrem hohe Qualität in der zweiten Liga.
Und wenn du als Aufsteiger heute in diese zweite Liga kommst, da brauchst du auch schon ein bisschen mehr Zeit, um dich anzupassen, weil es natürlich auch Teams gibt, die auch in einem ganz anderen finanziellen Sektor agieren, die ganz anders arbeiten können, wie ein Drittligist, der jetzt hochkommt und dadurch, dass wir ja auch nicht über Jahre hinweg in der zweiten Liga waren und bei dem Abstieg, beim Aufstieg ist es ja wieder mit dem Fernseher dann auch anders.
Da muss man einfach auch durch und das gehört auch zu einer Entwicklung dazu und das ist natürlich, wenn man jetzt die letzten Monate so sieht, schade.
Klar, man hätte das gerne anders gehabt, vor allen Dingen, weil es auch Vorbilder gibt, die vielleicht besser gestartet sind in den letzten drei Jahren, die hochgegangen sind.
Aber trotzdem ist das, was in der Vergangenheit passiert ist, das kann einem keiner wegnehmen und das sollte auch gerade an Tims Stelle nicht zu weit in den Hinterkopf fallen, weil du kannst daraus schon ein bisschen was ziehen, weil du weißt ja, dass du es auch kannst.
Trotzdem, wir Journalisten sind ja mal ein bisschen Freunde auch der Statistik.
und wenn man das Statistik plättert, das ist jetzt die elfte Saison von Dynamo in der zweiten Liga, aber noch nie stand die Mannschaft nach zwölf Spieltagen so schlechter.
Hat das irgendwas zu sagen oder ist es am Ende auch schlecht?
Ist irgendwie immer schlecht oder?
Ich mit meiner auch nicht?
Nein, ich glaube nicht.
Das ist schon mal gut.
Habe ich jetzt nicht gewusst, weil es fühlte sich damals auch ähnlich an, muss man ja auch sagen, aber das ist ja keine Saison gleich der anderen.
Also das ist ein schöner Reporter, das ist immer ein Journalist, immer Statistiker, das ist ja auch wichtig, ein ganz wichtiger Job auch.
Jens hat auch dich angeguckt.
Ich glaube von außen immer einfach dann mit Statistik zu kommen.
Das stimmt.
Deswegen fragen wir ja dich, hat die Statistik irgendwas oder ist das Gefühl am Ende, Jetzt mal von deinem Erleben hat der Tabellenplatz was zu sagen oder haben die Punkte was zu sagen.
Wir haben auch Kollegen, die rechnen jetzt schon hoch.
Im November ist noch keiner abgestiegen.
Oder?
Also ich sag mal, so Statistiken sind für die, die Statistiken erheben.
Und alles andere wird am Ende abgerechnet.
Eine Floskel stimmt aber und von daher, es gab auch schon so einige Saisons, wo man gesagt hat, Dynamo schafft es nicht und am Ende haben wir es doch geschafft.
Geht ja auch nach oben, wenn man auf Platz neun ist, im Februar, doch noch aufsteigt.
Die Statistik hätte ich damals auch gerne gesehen.
Das stimmt.
Die gab es vorher auch noch nicht.
Das stimmt.
Tim, wie ist es für dich?
Du bist jetzt seit gut drei, vier Wochen raus durch deine Verletzung.
Ist das noch schwieriger?
Oder kriegt man dann so einen Abstandsblick hin, der vielleicht ein bisschen reflektierter ist, insofern, dass man einfach mal drauf gucken kann?
Oder wie nimmst du es gerade wahr?
Ja, schwieriger, nur dabei zuzusehen zu können.
Ja, für mich auf der Tribüne ist es natürlich jetzt ein anderer Blickwinkel.
Ich kann Dinge noch mal anders wahrnehmen.
Vielleicht auch manche Dinge noch mal fürs Team reingeben, aber es ist trotzdem für mich schwierig, da nur zusehen zu können.
Aber es hat sich einfach nicht gut angefühlt.
jetzt zur letzten Woche.
Nimm uns mal mit, wie läuft so ein Heimspiel, so ein Freitagabend für dich auf der Tribüne ab?
Also, sitzt du dann ganz ruhig da, nüchtern sachlich, introvertiert oder bist du extrovertiert und schreist dort richtig rum?
Nee, ich bin schon eher introvertiert, wenn ich zuschaue.
Also, es ist eher anders, wie wenn ich spiele, dann sieht man mich meistens anders.
Aber ja, ich analysiere sehr, sehr viel, ich schaue mir eben halt auch viele einzelne Aktionen an, vielleicht doch so diese Reaktion nach Aktion, also auch Emotion.
Aber es war auch jetzt auch mal interessant, in Berlin zu sein als Zuschauer.
Da war ich ja auch noch nie in dem Stadion und es ist halt einfach nochmal jetzt auch eine lange Zeit gewesen, wo ich keinen Spiel mehr so von der Tribüne aus zusehen konnte, da ich jetzt auch die ganze Zeit spielen durfte.
Und von daher war es jetzt einfach mal eine andere Erfahrung jetzt die letzten drei, vier Wochen und ich wäre trotzdem gerne auf dem Platz lieber gewesen.
Kommt ja.
Aber Freitagabend, da ist diese geile Koryo, das Spiel wird angepfiffen und nach vierzehn Sekunden fällt ja ja das Handy aus der Hand.
Also das glaubt man doch am Traumnee, oder?
Ja, schwierig derzeit.
Also das sind derzeit die Punkte, die wir im Team einfach haben.
Also wir finden es auch scheiße, wir sind auch dann einen Tag später zusammen im Team und sagen, dass diese Punkte auch im Training passieren, dass diese Punkte die ganze Zeit Themen sind.
Und trotzdem passieren sie immer noch und das ist eben halt...
sehr sehr ärgerlich, weil wir haben uns viel vorgenommen jetzt für den letzten Block und am Ende stehen wir eben halt nur mit einem Punkt da, also wir wissen wie die Lage steht und natürlich die ganze Unruhe jetzt auch drum und drum herum macht es natürlich alles nicht besser, aber trotzdem aufgeben ist in so einer Phase auf jeden Fall keine Option.
und ich denke auch in den Phasen wird man sehen, wer dann stärker zeigt und wer nicht.
Mit dem Block meinste, die Phrase seit der letzten Länderspielpause.
Also quasi den Oktober Anfang Novemberblock.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Vierundzwanzig Gegentore nach zwölf Spielen nur viert hat in der zweiten Liga mehr.
Schon wieder Statistik, Benni.
Du kennst dich ja berufsbedingt mit der Defensive aus, Tim.
Kannst du Gründen nennen?
Es sind das alles Einzelne Gründe für jedes Gegentor, aber so viele Gegentore.
Ja, es sind viele Gegentore passiert nach Standards.
Also wenn man jetzt mal so auch die Standards dazu zählt, wie zum Beispiel Einwürfe, nächsten drei, vier Pässe oder man hat einen gegnerischen Freistoß in den ihrer Hälfte, so wie es jetzt gegen Münster war, da waren es dann auch, ich glaube, ein Freistoß, dann waren es zwei oder drei Pässe, jeder in das Tor fällt.
Also ich denke, viele Gegentore haben was mit der Wachheit zu tun.
bis wir uns eben halt auch ein Stück weit selber dann einfach angreiten, weil diese Gegentore dürfen einfach nicht passieren.
und diese Statistik, die der Trainer uns dann auch mal vor der Mannschaft aufgezeigt hat, ist halt auch echt hart gewesen.
Also ich glaube von zwanzig Gegentoren in der Phase, ich glaube das war nach Münster gewesen, von den zwanzig Gegentoren waren halt zwölf durch solche Standards, das ist halt einfach viel zu viel.
Zeitpunkte sind halt auch dämlich.
Ja, also es sind viele, also wir bekommen halt...
Diese Gegentore in unglücklichen Zeitpunkten, wie zum Beispiel jetzt gegen Nürnberg, dass es nach drei Sekunden davon kein Gegentor bekommt.
Das ist einfach so.
Du startest ein Spiel, du musst wach sein und mit so einem Gegentor bringst du dich komplett aus diesem Spielanfang raus.
Du bekommst sofort auf die Fresse das Ganze.
Stadion ist dann erst mal, wie du es gesagt hast, also fällt ja erst mal das Handy aus der Hand.
Also dann ist es Stadion auch unruhig.
Also sowas will man halt einfach nicht haben.
Man will als Heimspiel dann das Stadion mitnehmen von Anfang an, diese Power dann mit reinnehmen und das haben wir in den letzten Spielen einfach nicht geschafft.
Dann noch ein Punkt ist, wir lassen halt zu viele klare Torchancen zu, wo Lenny und ich es enorm schwer haben, viele hundertprozentige Torchancen, die dann aber jetzt nicht unbedingt nur von unseren Verteidigern rauskommen, sondern da ist halt einfach jeder mit beteiligt.
Es ist von vorne bis hinten, haben wir sehr viele Baustellen, die sehen wir auch, die sprechen wir auch an.
Aber trotzdem ist es noch ein sehr langer und harter Weg.
Man sagt ja immer so schön, es fußt ja alles auf eine gute und starke Defensive.
Mit einem starken Angriff kann man sicherlich mal zwei, drei Spiele gewinnen.
Aber über eine Meisterschaftsrunde gesehen, über eine Saison gesehen, braucht man eine starke Defensive.
Ja, ich bin auch eher ein Freund davon, wenig gegen Tore zu bekommen, genau zu Null zu spielen.
Ja, alles was wir auch uns diese Saison vorgenommen haben, diese Werte leben wir derzeit in der Defensive einfach nicht durch die Statistiken, wie ihr es eben halt sagt.
Aber ja, trotzdem kann man das jetzt einfach nicht ändern, die Situation ist so, wie sie eben halt ist, die ist scheiße und wir müssen halt einfach jetzt Wege finden, wie wir das eben halt dann besser machen können.
Aber vielleicht ein...
Positiver Fakt bei der ganzen Nummer, dass Lenny gerade angesprochen, Leonard Grill, der hat gesagt, am Freitag nach der einste, zwei Niederlage hat schon viel schlimmere Situationen erlebt.
Und da meint er, glaube ich, auch so ein bisschen Kabine, Team Chemie.
Ich glaube, das scheint ja in Tag zu sein.
Also die Charakterschweine scheint da nichts zu haben in der Kabine.
Nee, überhaupt nicht.
Also bei uns ist es trotzdem so, dass jeder seine Meinung den anderen sagt.
Bei uns wird es auch ab und zu mal schon mal laut, ein Stück weit auf einer anderen Art und Weise, dass wir uns jetzt nicht gegenseitig anschreien oder sonst was oder uns beleidigen, sondern jeder sagt halt offen seine Meinung.
Was uns auch letzte Saison eben als Team stark gemacht hat und ich glaube, das Team an sich ist völlig intakt auch in der Phase.
Also wir reden viel miteinander, wir reden auch untereinander.
Es gibt keine Krübschenbildungen oder sonst wie.
Wenn du es jetzt als Beispiel mit Lenni nimmst, also wir kommunizieren halt auch sehr sehr viel.
Wir geben uns gegenseitig Tipps, wir reden über Situation, wie sie im Spiel eben halt dann auch passiert sind.
und so wie Lenni es jetzt auch gerade eben, oder wie du es eben gesagt hast, sagt er halt, es gab schon viel schlimmer Situation.
Ich habe auch schon mal Teams erlebt, wo es dann nur noch hin und her ging, wo er nur noch beleidigt wurde, wo man sich gar nicht mehr sehen konnte.
Und so was versucht man halt einfach erstmal zu unterlassen.
Also du kommst noch gerne zur Walter Fritz Academy?
Ja absolut, also es ist mein Beruf, es ist stückweit eben halt auch kein Hobby mehr, also steckt halt auch sehr sehr viel dahinter.
Allein wenn man so die ganze Größe der Fans und so was sieht, muss man sich eben halt dem auch bewusst sein.
Aber wenn man in so einer Lage ist, hat man andere Aufgaben.
Es ist natürlich ein anderer Fußball, wie wenn du jetzt in der letzten Saison zum Trainingszentrum fährst.
Die Situation vielleicht gar nicht so schlimm ist, beziehungsweise du.
So klang es auch schon viel Schlimmerer und hat Sache auch düstere Herbstinteressen erlebt hast.
Wie nimmst du die Situation jetzt?
War?
du bist ja, wie soll ich sagen, halbnah dran an der Mannschaft?
Du fährst auch jeden Tag zur Waldo Fritschakademie, ziehst dich dort nicht mehr an der Kabine um, kennst die Jungs ja aber.
Und war es lange genug selber auch in so einer Kabine drin, auch in der Dynamo-Kabine drin.
Kann man da Schlüsse ziehen, gibt es da Parallelen?
Kann man Tim das glauben, wenn er sagt, wir verstehen uns alle?
Das ist durchaus möglich.
Es gibt natürlich auch genau den anderen Fall.
Es ist auch gut, dass das Beispiel auch mal kommt, dass jemand wie Lenny sagt, ja, ich habe auch schon schlimmere Sachen erlebt.
Natürlich ist das so, das gibt es auch.
Man muss halt eben auch sagen, dass bei uns jetzt so ein bisschen auch die Gesamtsituation mit Aufstieg und auch mit dem, was einfach an Erwartungshaltung da ist, dass man das auch wirklich realistisch betrachtet.
Natürlich sind wir als Drittligist in einer Situation, wo wir uns zurechtfinden müssten.
Wir hatten das ja eingangs schon auch mal gesagt.
Und solange man nicht das Gefühl hat auf dem Platz, dass so den einen oder anderen Spieler vielleicht auch dann nachgesagt, er würde nicht an die Grenzen gehen.
Da hast du auch noch keine Alarmstimmung.
Am Zehenspieltag sagt man, da liegt die Tabelle nicht mehr.
Das ist auch so, das wird auch immer so bleiben.
Und das ist auch natürlich für Vereine in so einer Situation wichtig, um Analysen zu machen und zu sagen, okay, woran liegt es?
Wo müsste man vielleicht im Winter dann auch nachlegen, nachjustieren, etc.
Und auch das mit den Gegentoren.
Man merkt ja, dass die Dinge aufgearbeitet werden.
Ich weiß, dass das manchmal von außen schwerer, nachvollziehbar ist, wenn man Als Fan von oben auf das ganze schaut zumindest war es früher bei mir so hatte manchmal das Gefühl so als würden wir so ab und zu mal zum Training kommen und mal gucken was heute geht und wenn ich nicht will dann bleibe ich zu Hause.
natürlich wird hoch professionell gearbeitet das darf man nicht vergessen auch zu meiner zeit.
damals war es zum teil Auch einfach eine Qualitätsfrage.
Die Spieler waren bei Weitem noch nicht so gut ausgebildet wie heute, also auch jünger.
Wir hatten ja viele ältere Spieler auch.
Die wussten aber auch in den Situationen dann auch damit umzugehen.
Wir haben viele Spiele nicht gut Fußball gespielt.
Ich glaube, das spreche ich für viele, war nicht der geilste Fußball der Liga.
Aber irgendwie hast du die wichtigen Spiele und da waren ja auch mal Spiele gegen Hertha BSC zu Hause, vor Tuner Düsseldorf zu Hause, gerade in der zweiten Liga.
wo du knapp mit eins, null gewonnen hast, aber wo du einfach gespürt hast, da ist jeder an eine Grenze gegangen und manchmal auch da drüber hinaus, aber auch manchmal mit dem Auge von dem erfahrenen Spieler, der vielleicht auch mal einen Haken geschlagen hat, den Blick hatte für den Spieler im Raum und dadurch kannst du vielleicht auch für ein bisschen Entlastung sorgen.
In diesen Notphasen sind wir ja noch lange nicht.
Ich glaube, vier Punkte sind es vier Punkte.
Rückstand.
Diese Statistik ist nicht so meins, ich bin eher so der auf dem Platz was macht.
Also alles noch möglich, also es ist dann vorbei, wenn es halt eben Rheinpunkte technisch nicht mehr aufzuholen ist.
und es gab auch schon Vereine in der zweiten Liga, die sind deutlich besser gestartet.
Auf deutlich besseren Tabellenplätzen, die am Ende noch abgestiegen sind.
Ich glaube, Jan Regensburg ist auch mal ganz krass gefallen.
Würzburg ist mal ganz krass gefallen.
Würzburg war dritter oder vierter nach der Hinrunde und ist dann in der Rückrunde richtig abgefallen.
Ochtino Amutresen kann ja ein Lied nach einer starken Hinrunde singen.
Bei der letzten zweitliger Saison waren auch richtig gut dabei.
Dachten alle schon, was sollten da schiefgehen.
und dann sind wir in der Relegation, auf einmal auf dem Betzenberg gelandet.
Das war auch hart, ja.
Ja, der Betzenberg, das Rückspiel.
Auf dem Betzenberg ging's noch, ne?
Da hat man alle noch gedacht, das wär mal schon irgendwie ein Tor am Rückspiel, ging da nicht.
Wo mein Vater geweint hat auf der Turbine, das war das, glaube ich, auch am Fernsehen.
Weint oft scheinbar, ja.
Was war denn da die schlimmste Situation, die du selbst miterlebt hast als Torhüter?
In Bezug auf?
Auf Dynamo jetzt, weil du ja...
Der reicht die Zeit gar nicht, glaube ich.
Dynamo heißt Leiden, das wissen wir alle.
Storytas sowieso.
Das ist, glaube ich, auch mal wichtig zu sagen.
Die, glaube ich, eine der schwierigsten Positionen, die es bei Dynamo gibt, ist die Torwartposition, weil sie mit extrem viel Druck verbunden ist und mit Erwartung.
Wo kommt das her, Benni?
Ich glaube, das kommt so ein bisschen aus der Tradition, aus der Vergangenheit, weil Dynamo eigentlich immer die besten Storyte des Landes irgendwo hatte.
So.
Glaubte man, also gerade in der DDR so, ich glaube schon, dass das da herrühmelt.
Das wird der Jürgen Kreu jetzt aber, glaube ich, nicht gerne.
Der hat ja nicht für Dynamo gespielt.
Nee, das ist selber Schuld.
Aber das stimmt, natürlich gab es auch andere Toilette.
Da ist jetzt auch natürlich jetzt nur ein bisschen Vereinsfarben gesehen.
Aber wir hatten immer gute Torhüter auch in der Vergangenheit und natürlich auch Typen.
Ja, man hat ein extrem hohes Level, was ein Torhüter hier haben muss.
Der muss grundsätzlich alles können.
Der muss auch über ein neunzig groß sein.
Das ist natürlich ein Problem für mich gewesen damals immer.
Muss ich mich immer dagegen auch irgendwo wehren und ankämpfen.
Und wenn man uns beide ja auch mal sieht, mehr ähnliche Staturen, wie du hier siehst.
Nein, natürlich nicht.
Tim ist wesentlich größer und auch breiter.
Trotzdem unterscheiden wir uns von unserem Torwartstil.
Und jeder hat so seinen Stil.
Und auch in der Vergangenheit hat die Torhüter immer ihre Stile.
Aber ich sage mal, ein Tor war automatisch erst mal eine Grundlage für die Kritik an den Torhüter.
Das ist immer so.
Tim, weißt du das?
Ich weiß das und deswegen ist nicht jeder für dieses Tor geeignet, weil Zehntausend im Rücken, ich vergleiche es immer so, gerade wenn ich mit meinen Jungs darüber rede, was das eigentlich bedeutet, in diesem Tor zu stehen.
Du meinst die Nachwuchstorhütte von genauer?
Genau, das ist eigentlich, du brauchst gar nicht großartig dich umschauen, wenn du den Ball hast, du hörst den Stürmer kommen, weil die Zuschauer im Hintergrund einatmen.
Das hörst du richtig.
Also du brauchst noch nicht mal schauen.
und klar, jeder Ball der ins Ausgeschlagen wird, der war natürlich vermeidbar.
Das ist immer so.
Aber die Passquote ist beim Torhüternummer einfach automatisch die schlechteste, weil wir weniger Aktionen haben, dafür meistens aber über eine längere Strecke und das ist ganz normal.
Aber ich glaube, das würde den Abend jetzt sprengen, wenn ich das weiter ausführe.
Über das Torhüterthema, werden wir schon nochmal sprechen.
Jetzt, ich will nochmal zurück aufs Aktuelle Sportliche kommen.
Jetzt brauchst du einfach mal, wie du gerade gesagt hast, Dreckiger als zu null Sieg.
In Flow, du brauchst ein Flow.
Du brauchst einfach ein Spiel, was du über die Linie bringst und wo du einfach was draus ziehen kannst.
Und es wäre halt schön, wenn es nicht gerade einen Tag vor Weihnachten ist, wo dann alle nach Hause fahren, sondern vielleicht noch mal ein bisschen früher, wo du einfach ein bisschen was mitnehmen kannst.
Weil ich hatte auch schon andere Situationen, wo du dann den letzten Spieltag verloren hast und wo alles dann über Weihnachten so ein bisschen brach lag.
Das ist dann unangenehm.
Also in Kiel sollten wir definitiv wohl nicht verlieren, wie ich dachte.
Denn das letzte Spiel ist ja an diesem Samstagabend, dann in Kiel kurz vor Weihnachten, zwanzig Uhr dreißig.
Da sollte man dann nach Möglichkeit, nach Benny Kürsten nicht verlieren.
Das wäre ein Wunsch, ja.
Also ich sag mal, ich glaube, es wäre für ihn schlimmer als für mich, weil er hat ja einen Teil, ich nicht.
Wenn man sehen aber Anteil hat.
Aber eins noch, Benni.
Der Trainer hat Rückendeckung bekommen.
Wir haben gerade auch schon darüber gesprochen von allen Seiten.
Was kann man denn jetzt machen in dieser Phase?
Was kannst du machen?
Du hast ja mit den Jungs auch schon hundertmal geredet.
Hilft wirklich nur ausgehen und versuchen an bestimmten Sachen zu arbeiten.
Was kannst du in so einer Situation nach neun Spielen ohne Sieg machen, dass du wieder in dein Flow kommst?
Meine Erfahrung nach, ich habe mich ja meistens um mich gekümmert.
Das ist natürlich einfach, weil ich eine Position habe, die es nur einmal gibt.
Das wird eher auch vielleicht machen.
Also ich habe damals einfach in solchen Situationen geschaut, dass ich einfach für mich persönlich alles in der Woche investiere, damit ich zum einen am Wochenende meine Startelf-Platzrecht fertige, das zum einen und zum anderen, dass ich sagen kann, ich kann an mein Leistungsmaximum gehen.
Ich kann ja nicht für andere mitspielen.
Das bedeutet, ich kann ein Vorbild sein in meiner Arbeit, die ich täglich so auf dem Platz mache und hoffe, dass dann ich mit meiner Energie auch Leute mit ziehen kann.
Also auch mit einem Willen, auch was über die Linie zu bringen.
Und am Ende für mich ist es natürlich klar, ich muss das Tor verteidigen, ich kann kein Tor schießen.
Trotzdem kannst du ein Vorbild sein mit deiner Art und Weise, wie du arbeitest und wie du auf dem Platz dann auch von deiner Körperhaltung, von deiner Emotion her bist, wie du ins Spiel reinkommst.
Und wenn du dann viele Spieler, die auch die gleiche Meinung haben, dann kann das schon sehr, sehr schnell entstehen.
Aber es ist natürlich klar, du bist nicht alleine.
Es gibt eine gegnerische Mannschaft, die das Spiel natürlich auch gewinnen möchte.
Und du brauchst einfach wirklich, wenn du dann eins, null, zwei, eins wie auch immer führst, dass du einfach versuchst, dich wirklich in alles reinzuwerfen, einfach nur dieses Spiel über die Linie zu bringen und am Ende dieses Gefühl mitzunehmen.
Weil das Gefühl des Gewinnens ist einfach das, was dich dann wieder für die kommende Woche stärkt und auch die Arbeit, die du reinlegst, dass die wirklich wertvoll war.
Wie sehr hat dich so eine Phase mitgenommen?
Also hat das Sarah auch dann zu spüren bekommen?
Waren solche Wochen dann eher gebraucht oder konntest du da zwitschen?
Also ich konnte das ganz, ganz schlecht.
Also ich meine, meine Frau hat eigentlich nach der Zeit, wo ich im Jahr zwei Tausend Fünfzehn, hat es nämlich ja tatsächlich mal ohne Dynamo gang gelernt.
Ah, Mensch, ein ganz anderer Penny, wer ist denn?
Tatsächlich war es so, ja?
Nein, nein, sie hat da wirklich auch gesagt, dass es ein komplett anderer Mensch dann ist.
Also das nicht negativ war positiv gemeint.
Also, glaub ich, ich müsste jetzt fragen.
Definitiv, definitiv.
Aber es ist tatsächlich so, dass gerade die Torwart-Position halt extrem, extrem druckempfindlich ist.
Und ich habe das leider, oder ich habe viel, viel Verantwortung auf meine Schultern abgeladen, musste ich gar nicht, aber es war mein Gefühl, weil ich bin ja auch früher mit der S-Bahn immer zum Spiel gefahren auch und wollte dieses Gefühl aufsaugen, wie die Menschen aus ihren Häusern kamen, in die Bahn gestiegen sind, gehabt haben, lustige Geschichten auch.
Ja, erzähl mal.
Ja, einmal, da hab ich, bin ich in der Bahn gewesen, haben sich dann auch zwei Fans über mich unterhalten und da saß ich dann so da und hab das natürlich mitbekommen, weil die sind dann sehr laut gewesen auch und der eine, oh, und da kürsten und da, der ist so viel zu klein, der kommt da keine Ecke und so.
Und dann saß ich so da, hab mir das angeguckt und dann irgendwann hat er gegenüberliegende rüber geschaut und hat sofort verstummt und hat natürlich nichts gesagt und hat ihn aber immer irgendwie drauf aufmerzen und gesagt, er soll jetzt aufhören damit, ich hab's jetzt nicht gestört, aber ...
Als ich dann ausgestiegen bin, habe ich dann noch einen schönen Tag gewünscht und das war natürlich dann so ein recht lustiger Moment, aber trotzdem habe ich das natürlich auch gespürt, dass da immer Kritik auch da war, weil als Torhüter hast du die normal einfach, wenn du einen Gegentor bekommst.
Und ja, ich habe das oft mit nach Hause genommen und das war ein Fehler.
Tim, wie ist es für dich?
Mein Land ja sicherlich immer auch von älteren Spielern, von Ihr beide kennt euch auch gut, kannst du da was mitnehmen, landet man da was draus oder ist man am Ende doch sein eigener Charakter?
und wie machst du das?
Hast du dich jetzt wieder entdeckt oder machst du es ganz anders?
Ich glaube du wohnst jetzt nicht so weit weg vom Stadion, du musst nicht mit der Straßenbahn fahren.
Wir fahren nicht mehr mit der S-Bahn zum Beispiel, also bei uns ist es so, wir treffen uns.
Alle gemeinsam drei Stunden vom Spiel, dann gibt's immer ein Pre-Match-Meal.
Egal, Lachs, Benny gibt's dann.
Solche Geschichten sind natürlich auch immer schön zu hören.
Ich rede immer gerne mit Benny auch über solche Sachen, eben mit dem ganzen mentalen Druck oder sonst wie.
Mich interessiert das eben sehr, wie es eben in seiner Lage dann auch immer war.
Ich glaube, Benny kann das eben auch bestätigen, wie auch letztes Jahr schon häufiger mal das Gespräch gesucht haben.
Bevor ich jetzt hier zu den Namen gewechselt bin, dass wir uns dann auch kennengelernt haben beim Golf spielen.
Das war noch lange vor meiner Zeit hier bei den Namen.
Ich höre sowas immer sehr gerne.
Mit jemanden, der schon mal diese Erfahrungen gemacht hat, vor allen Dingen hier auch in der anderen Zeit, wie Benni es gesagt hat, mit der S-Bahn zum Spiel zu fahren, das ist halt schon mal anders.
Aber die Mentalität ist ja trotzdem eigentlich noch die gleiche.
Und wie fühlt es sich jetzt für dich in der Situation?
Das Verrückte ist ja, muss man ja sagen, bei den vielen Gegentoren, die ja als Mannschaft kassiert, kann man den Tor hütern, ob dir oder Olenny den geringsten Vorwurf machen, weil so richtig krasse oder halb krasse Fehler, kann ich mich jetzt nicht entsinnen, wo man sagt, ja okay, das kam jetzt noch obendrauf, heute haben sie vorne gut gespielt und hat der Torber daneben gegriffen.
Das gab es ja nicht.
Ja, es fühlt sich trotzdem nicht so geil an.
Also wenn du dann da stehst, dann hast du in jedem Spiel mindestens zwei Gegentore im Schnitt.
Es ist halt einfach zu viel und ich glaube, Benny kann das auch sagen.
Ich persönlich, ich hasse es, Gegentore zu bekommen.
Also ich finde es...
Es ist immer so ein richtiger Scheißmoment und ich glaube, Lendi kann dasselbe sagen.
Auch wenn wir, denke ich mal, keine groben Schnitzel gemacht haben, die zum Gegentor geführt haben, fühlt sich das einfach nicht geil an der Zeit mit der Statistik.
Aber welcher Tor heute findet es brickend, wenn der Gegentor kassiert?
Selbst wenn es bei einem klaren Sieg eher ein Treffer vom Gegner ist, das findest du nie besonders toll.
Benny!
weil du ja auf die Statistiken so großen Wert legst.
Ich hab noch Statistiken gefunden, die uns allen Mut machen.
Da schacht vor neun Jahren nach der Hinrunde.
Dreizehn Punkte, holten dann, sechsundzwanzig Punkte, Klassenhalt.
Der SV Santhausen vom Tino Meier vor sieben Jahren, zwölf Punkte nach der Hinrunde, sechsundzwanzig Punkte in der Ruhlkunde.
Ebenfalls gerettet.
Also jetzt noch ein bisschen was tun für's Punktepolster, dann musste aber wirklich, Eine richtig gutere Grunde spielen.
Ja, logisch.
Das ist ja ganz klar.
Also ich sag mal, jeder, der die auf die Tabelle guckt, der kann ja lesen.
Also das ist ja, kann es ja nicht wegwischen.
Die jetzige Situation musst du so nehmen, wie sie ist.
Das ist doch ganz klar.
Und natürlich weiß das auch jeder.
Die Jungs gehen ja nicht zum Training und sagen sich so, mal gucken, was jetzt passiert.
Ja, viele gucken die auf die Tabelle.
Sagen sie zumindest immer.
Ja, kann ja jeder für sich selber halten.
Also, habe ich früher auch gesagt, weil kann man immer dieselben Fragen von euch früher, weil ja immer das Gleiche.
Man muss ja auch mal sagen, ja ne, Tabelle interessiert mir nicht, das ist schon klar.
Das war der Ausgleich von Benni, den müssen wir ihm zugestehen, den Treffer jetzt, ja.
Ne, alles gut, also das gehört auch dazu.
Ich meine, es ist ja auch mal okay, dass du sagst, du guckst jetzt mal nicht auf die Tabelle, du weißt, wie viele Punkte hast, du weißt, du hast erst einen Sieg, aber trotzdem ist es ja immer noch ein Spiel.
Ein Floskel ist eine Floskelweise, aber es beginnt halt bei Null, das ist einfach so.
Es ist natürlich auch schwierig, wenn du in der jetzigen Situation sagst, ja wir gewinnen die nächsten fünf Spiele, das ist natürlich auch nicht jetzt realistisch betrachtet, aber trotzdem kannst du ja pro Spiel immer was mitnehmen und muss ja auch sagen.
Also wenn ich manchmal drüber nachdenke, wie wir gespielt haben, wenn wir wirklich auch unten drin gesteckt haben, das kannst du dir ja auch da nicht anschauen.
So ehrlich muss man ja auch mal sein.
Das ist ja so ein bisschen was wie die Rodifeller Brandrede damals, mit übergüntern Herzen, wie du jetzt gerade selbst übergespielt hast.
Ja, aber jetzt hier haben wir Radeberger.
Das war Baldi, ne?
Also es ist natürlich...
Eine ganz, ganz ungünstige Situation, da brauchen wir uns nicht anlügen.
Trotzdem gibt es viel, viel Möglichkeiten noch, das Ganze in Erfolg umzudrehen.
und die Qualität, da muss jeder Spieler natürlich auch an die Grenze gehen, um die auf den Platz zu bringen.
Weil in der zweiten Liga, da musst du nun mal einfach auch mal über dich, über dein Zinni, drüber gehen und sagen, okay, dann ist das mal so.
Trotzdem, ich sage immer, der Trainingsplatz entscheidet über die Leistung auch am Wochenende, ob du deinen am Ende spielst oder nicht.
Und ich glaube, da sind alle im Leistungsbereich auch in der Lage zu.
Aber Tim, können wir uns darauf festlegen, sieben Punkte zum hinrundenden Ende werden nie ganz ausreichen.
Ja, absolut.
Also trotzdem, also...
Wir wussten alle in der Mannschaft, dass es dieses Jahr auf jeden Fall schwer wird, dass die zweite Liga dann auf jeden Fall nochmal was anderes ist, als die zweite Liga einfach von der Qualität her.
Wir waren schon darauf vorbereitet.
Rein mental haben wir uns eben auch aus Mannschaft eingestimmt, aber es hat immer leicht geredet.
Da müssen halt jetzt auch Taten folgen, weil ich finde es einfach nicht geil, dann ja mit sieben Punkten jetzt hier da zu stehen und hier zu sitzen.
Also hätte mir einen schöneren Zeitpunkt ausgesucht, aber am Ende muss man das trotzdem jetzt so annehmen.
Wir haben jetzt sieben Punkte, du musst einfach den Tatsachen auch klar ins Gesicht schauen und das jetzt einfach.
dieser Start war einfach viel zu wenig.
Und trotzdem korrigiere mich, wenn mein Gefühl falsch ist, habe ich den Eindruck, der Support ist immer noch Ungebrochen, gerade der aus dem K-Block, wenig Pfiffe, auch am Freitag vielleicht mal ganz dezent im Stadionpaar.
Aber es ist ja immer noch der komplette Support, die komplette Unterstützung da.
Ihr habt noch Kredit durch den Aufstieg, nächster Spiel Heimspiel gegen Düsseldorf ist schon wieder ausverkauft.
Also an der Unterstützung eurer Fans, eurer vielen Fans liegt es nicht.
Das denke ich sowieso nicht.
Der Austausch ist auch zu den Fans.
Mancher wird startenlaut, manchmal kommen Fiffe.
Das hat man letztes Jahr auch, als wir zwei Eins gegen Sandhausen geführt haben und wir den Ball hatten.
Das wirst du immer in unserem Stadion haben.
Ja, es ist sehr, sehr positiv, dass wir jetzt noch zusammenhalten.
Ich will jetzt nicht nur sagen noch.
Es ist immer im Kopf, was könnte passieren.
Es ist ja trotzdem bei Dynamo so in der Tradition.
Es auch negative Zeiten gab und wo es irgendwelche Vorfälle gab, aber die dürfen halt nicht bei uns im Kopf sein.
Ja, das Daheimensieg wäre halt mal wichtig.
Ja, das so oder so.
Also selbst auch einfach dieses Gefühl zu haben, den Leuten irgendwas zurückzugeben, also die Erleichterungen in den Gesichtern, in Bielefeld, das war halt einfach schon mal ein Gefühl.
Einfach von positiver Energie und die fehlt uns einfach derzeit.
Tim, du warst Freitag im Stadion, hast du gesagt und bist eher so der introvertierte Typ, dass sich das Spiel anguckt.
Guckst wahrscheinlich auch mit einem besonderen Auge auf die Torhitter, auf dem Lenny auch.
Der macht seine Sache bisher ganz gut.
Atmerst du den Eindruck und hast du ja auch schon, du warst vor vierzehn Tagen bei unserem Kollegen beim Ufikkarte, du habt auch einen Tor gemacht, hast du es ja auch schon gesagt.
Ihr versteht euch auch ganz gut, atmerst du den Eindruck.
Wie geht es dir so damit, das so zu sehen und den Konkurrenten irgendwie zu sehen, der da seine Sache gut macht?
Ja, ich finde Konkurrenz immer gut.
Konkurrenz macht einen immer besser.
Der Draht zwischen mir und Lenny, der ist auch gesund.
Wir waren jetzt noch nicht in Kaffee trinken irgendwo zusammen, aber es ist trotzdem so, dass wir uns sehr gut verstehen in der Kabine.
Es ist auch nicht so, dass wir irgendwelche gezwungenen Themen oder so haben, sondern es ist dann schon mal, dass wir uns über viele Dinge ernsthaft unterhalten.
Ich denke auch in unserer Phase geht es nicht um uns, sondern es geht halt klipp und klar um ein Verein und von daher das sehen wir beide genauso und das sollte unser erstes Ziel erstmal sein.
Benni hat vorhin gesagt, die Journalisten stellen immer die gleichen.
Blöden hat er nicht gesagt, aber gedacht.
Die gleichen.
Ich habe es gerade gedacht.
nach der Frage, habe ich es auch gedacht.
Ich habe es ein bisschen auch schon gesehen.
Eine unbeliebte Frage ist ja immer, wenn wir euch fragen nach euren Stärken.
Jetzt frage ich mal nach den Stärken von Lennart Krille, oder ist das jetzt in dem Fall auch eine doofe Frage, dich zu fragen, welches Stärken der Lenni hat?
Was kann er besonders gut?
Ja, also so wie Benny's auch schon gesagt hatte, also modernen Tobi, da werden halt in allen Bereichen eigentlich sehr gut ausgebildet.
Von daher hat Lenni jetzt nicht allzu große Schwächen in irgendeinem Bereich.
Also ich finde, in jedem Bereich ist er sehr gut, also er hat eine gute Raumverteidigung, er ist auf der Linie auch jemand, der auch mal einen hundertprozentigen hält, also mit dem Fuß kann er auf jeden Fall in Spielaufbau leiten, also ich würde jetzt nicht sagen, dass er irgendwelche Schwächen hat, will das auch jetzt nicht bewerten oder sonst wie, ich denke als Trüder selber hat man nochmal einen anderen Blickwinkel, also ich könnte jetzt sagen, was ich verbessern könnte und ja trotzdem, also Ja, das musst du dann, wenn dann Lennart fragen.
Okay, das machen wir dann mit Lenny, genau.
Was war das für ein Gefühl an dem Tag im Training?
Ich glaube, es war Dienstag oder Mittwoch, wo du den Schuss auf die Hand gekriegt hast, wo du dich verletzt hast.
Hast du gleich gemerkt, oh Mist, hier ist was passiert als Sportler?
Wahrscheinlich hat man so das Gefühl, dass es jetzt nicht nur Finger verstaut, sondern das ist was größeres, längeres, längerfristigeres ist.
Vier Wochen, ne?
Ja, es waren jetzt gestern vier Wochen.
So Verletzungen sind immer nicht so schön, dass man Schmerzen hat, dass man sich mal ein Finger auskugelt oder sich irgendwas verstaucht.
Also Benni, ich kann das denke ich mal auch.
Das ist auf unserer Position auch normal.
Also ausgegugter Finger und verstauchter Finger ist eher normal.
Das würde jetzt nicht mal als Verletzung durchgehen.
Ich glaube, Benni und ich können...
Du hast auch die kleine Finger, ne?
Ja, das ist...
Ich sage, auf der Torwart-Position muss man halt mit Schmerzen umgehen können.
Aber ein Regional-Lieger war doch neulich der Spieler, der den Finger komplett weggesegelt war, oder?
Das war aber ein Feldspieler.
Ja, aber es gab es schon ein paar Mal am Jubi gegangen.
Das sah nicht schön aus.
Ich glaube sogar Sandro Wagner hat auch mal den Finger so weggestanden.
Ja, so ist es aber bei uns halt normal.
Also, so ein Finger geht halt auch ganz schnell mal wieder in die Kapsel rein.
Beim ersten Mal ist es immer schwieriger.
Stimmt.
Also, wenn das halt nochmal dreimal oder viermal an dem Finger hasst, dann ist es irgendwann mal kein Problem mehr.
Aber ja, ein Spiele hat es halt nicht so häufig.
Wenn wir es einfach haben wollen, wenn wir stürmer geworden.
Ja, auch klar.
Schön groß an den Papa, oder?
Ja, schöne Grüße.
Ja, von dem höre ich das sowieso jedes Mal.
Du warst schlappend.
Nach meiner ersten Knie-OP hat er gesagt, dass er früher zu seiner ersten OP hingejockt ist und zurück auch.
Das sind auch mal so Geschichten aus den Achtziger und Neutiger, wo da noch ein bisschen Schnee schon drauf liegt.
Außen Radeberger Garten.
Tim, wie geht es dir heute?
Du hast, glaube ich, gestern mit trainiert.
Mit der Hand ist wieder alles okay.
Ja, also ich habe jetzt die Woche voll wieder mit dem Training angefangen.
Also voll mit der Mannschaft, volle Belastungen.
Also ich glaube nach zwei Wochen habe ich wieder leicht angefangen Medizinbälle zu werfen.
Das habe ich damals gesehen, das hast du bei Social Media gezeigt, da dachte ich krass.
Entweder hat er gar keine schlimme Verletzung oder hat irgendwie so eine krasse Handkontrolle, so ein Medizinball zu fangen, das fand ich beachtlich.
Es war halt alles, was halt nicht so in dieser Handgelängsbewegung ging.
Es war halt trotzdem eine Fraktur am Handwirt für Knochen.
Ja, es ist jetzt kein schwieriger Bruch gewesen oder sonst wie.
Es musste jetzt auch nicht sonderlich heilen.
Es ging halt einfach nur um die Schmerzen.
Ja, jetzt direkt bei der Situation habe ich es auch sofort gemerkt, dass da jetzt irgendwas ist.
Also in so eine Fraktur hatte ich noch nie gehabt.
Also meine Hand wurde sofort taub, sofort kein Gefühl mehr, keine Kraft mehr gehabt.
Und ja, so was ist halt im ersten Moment immer halt nicht schön, will man nicht haben.
Nach den ganzen Untersuchungen hieß es dann auch erst mal wieder Kraft in die Hand bekommen.
Dann war das auch irgendwann mal so, dass sie gesagt haben, so mit Bewegung und so eher vorsichtig.
Ich bin da halt eher ein bisschen schwierig, weil dann eigentlich sofort wieder Kraft aufbauen, habe das auch gut hinbekommen.
Und jetzt nach vier Wochen nach einer Handwurzelknochenfaktor wieder voll drin zu sein, denke ich mal, Jetzt nicht so schlecht.
Aber so vom Gedanken war dir damals wahrscheinlich klar Mist, jetzt fall ich aus, ich kann jetzt nicht spielen, Stammplatz auch erst mal weg.
Oder ist das jetzt schon so analytisch?
Ja, das sind einfach Nebengedanken.
Zuallererst ging es erstmal um meine Gesundheit, um die Hand.
Ich habe natürlich dann bis zur Untersuchung gehofft, dass es jetzt nichts Schlimmes ist.
Ab und zu mal so ein Kontroll-MRT oder Kontrollringen macht in der Saison und dann ist doch nichts, das hast du ja öfter.
Aber ja, am Ende war da ja was und die Gedanken kam dann, wenn dann erst danach.
Also trotzdem bin ich nicht so einer, der dann sofort dann so negativ denkt, weil dann eher so die positiven Dinge sehen.
Hat er jetzt auch Zeit gehabt an ein paar anderen?
Ja, sag ich jetzt mal Schwächen zu arbeiten.
Hast du keine Schwächen?
Nee, ich war tatsächlich immer mehr im Kraftraum gewesen.
Das ist halt dann auch ein bisschen schwierig.
Ich denke, Spieler verstehen mich da.
Wenn man dann immer so im Spielrhythmus ist, ist es dann auch mal schwierig, mal viel Krafttraining zu machen oder mal sich intensiver eben halt mit irgendwelchen Dingen auseinanderzusetzen.
Jetzt hatte ich Vollzeit dafür, konnte viel machen und viel Kraft aufbauen.
Konnte viel mit den Fuß auch machen, war ja nur mit der Hand.
Wenn du Stürmer gewesen wärst, hättest du wahrscheinlich für mich das spielen können.
Daffy hat ja gleich mit der Handmannschette gespielt.
Ja, ist dann trotzdem als zu Wort schwer mit der Handverletzung.
Aber trotzdem, ich habe es positiv gesehen, konnte an anderen Dingen arbeiten und jetzt solche Gedanken kam jetzt nicht auf bei mir.
Wie ist denn jetzt die korrekte Formulierung?
Das muss endlich verkehrt machen.
Bist du Dynamus Nummer eins?
Bist du jetzt der Herausforderer?
Bist du jetzt die Wiedergenäßene Nummer eins?
Wie ist denn so dein Status?
Ich meine, der Trainer hat es jetzt ein bisschen einfach.
Der kriegt die Frage diese Woche nicht, aber der kriegt die nächste Woche Mittwoch, glaube ich, wenn Pressekonferenz ist.
Benni, können wir es schon mal ankündigen.
Einer von uns, Objenses ist oder einer der anderen Kollegen, wird Thomas Stamm fragen, wer steht in dem Bore im Tor?
Dann wartet doch auf nächste Woche einfach.
Ja, aber wir sind doch neugierig.
Wir sitzen noch heute hier in Kamenz.
Die Fragen werden ja immer schlimmer.
hier zu der ganzen Nummer.
Ja, ich denke, du hast ja jetzt grad schön gesagt, also der Trainer wird es auf jeden Fall schwer haben.
Ich denke, Lenny hat super gespielt in den letzten Spielen.
Also ich würde da auch nie in irgendeiner Weise sagen, dass Konkurrenzkampf schlecht ist.
macht uns beide besser.
Natürlich, wenn der Lenny jetzt fragt, er will spielen, wenn der mich fragt, ich will spielen, also ja, musst du dann sehen, wie der Trainer dann entscheiden wird.
Aber ja, es ist am Ende seine Entscheidung.
Ich werde mich zu einem Prozent darauf vorbereiten, dass ich spielen werde.
und ja, wenn der Trainer dann anders entscheiden wird, dann ja, kommt das so, wie es eben kommt.
Wenn ich jetzt frage dich, als früherer Torwart und als begutachterter Szene.
Ist das jetzt von Vorteil für Tim?
Wie würdest du das einschätzen?
oder für den Torwart insgesamt, dass die Mannschaft zuletzt nicht so erfolgreich war?
Weil man ja immer sagt, wenn die jetzt erfolgreich gewesen wären, gäbe es ja keinen Grund zu tauschen.
Nun waren sie nicht erfolgreich in den letzten drei, vier Wochen.
Ist das jetzt für Tim in Vorteil oder für den...
Du willst jetzt was rausholen, oder?
Also ich muss erst mal sagen, ich musste deswegen gerade lachen, auch dazwischen den Fragen.
Du hast ja jetzt dreimal versucht, jetzt die gleiche Frage aber umzuformulieren so ein bisschen.
Du, wir arbeiten doch auch professionell.
Ja, ich kenne euch ja auch schon lange.
Ich kenne euch schon leer lange.
Also ich muss aber trotzdem sagen, ich habe mir gerade so gedacht, wow, so eine Frage vor fünf, zehn Jahren.
Damals war es ja auch noch ein bisschen, sagen wir mal, heute hat man ja ein weitaus kollegialeres Verhältnis mit seinen Konkurrenten.
Also ich bin ja noch zu einer Zeit auch groß geworden und habe ja auch damals diesen Wechsel Hans-Jörg Budd und René Adler, wo es ja wirklich ...
in eine ganz andere Ebene ging, mit wirklich dann Torwartrainer, hat dann separat trainiert und so, also da muss man sagen.
Oli Kahn und Jens Lehmann sollen sich auch ganz dufte verstanden haben.
Ja, alles und das waren ja auch damals Alphatiere.
und ich finde aber auch ganz wichtig zu sagen, dass das heute auch ein bisschen anders ist, weil nun mal einfach auch...
die Struktur und die Stimmung in so einer Torwartgruppe auch eine andere ist.
Man arbeitet zusammen, das Torwarttraining ist darauf abgestimmt, dass nicht der Torwarttrainer einfach nur irgendwelche Bälle in die Hände spielt, sondern alle werden das Torwarttraining eingebunden.
Da hat jeder seine Aufgaben, jeder möchte qualitativ hochwertig arbeiten und der Service, also der Ball, der muss halt eben dann auch kommen und der andere erwartet das von dem anderen ja auch.
Also früher gab es ja auch noch keine Torwarttrainer, die mitgefahren sind zu den Spielen, da musste der Ersatz Torwart auch den Torwart warm machen.
Also du musst es schon auch Es ist ein Konkurrenzverhalten, nur einer kann spielen.
Trotzdem ist klar rübergekommen, dass der Mannschaftserfolg auch wichtig ist.
Auch wenn es manchmal hart ist, auch unter, wenn man in der Situation jetzt halt den Kürzern sieht, das ist nun einfach so und deswegen ist das auch keine Floskel.
Wenn man es einfach haben will, dann muss man wirklich stürmer werden, weil da kannst du neunzig Minuten vorne stehen, nix machen.
Einerneinzigste, also neunzig plus eins machst du das Tor alle feiern dich.
So, wir haben den schweren Job gewählt, das ist nun mal einfach so.
Ich bin auch an meinen Konkurrenten gewachsen, an jedem Einzelnen.
Ich habe bei jedem Einzelnen versucht, mich weiterzuentwickeln.
Und das ist auch etwas, warum die Jungs da sind, wo sie heute sind.
Weil Konkurrenz ist ein ganz klarer Bestandteil dieses Businesses.
Und das muss man wissen.
Und ja, das ist nun mal einfach für den Profibereich nicht wegzudenken.
Irgendwann lade ich mich mal bei Benni und Ulf ein zu so einem Fußballarten, wenn die sich dann dort gegenseitig begegeln.
Der eine schimpft über die Stürmer, der andere über die Torüter.
Das gefessen ist ja sehr gut.
Da könnten wir Karten verkaufen.
Das ist, denke ich, definitiv.
Da wäre ich gerne dabei.
Können wir so einiges an Weihnachten, was hätte Zuschauer gebracht?
Kann ich mir gut vorstellen.
Können wir uns darauf vereinigen, dass das keine einfache Entscheidung für Thomas Stamm und David Jadell wird, wenn sie da in Bochum ins Tor stellen?
ist nie eine einfache Entscheidung, egal welche Position.
Aber bei der Torwart-Position ist natürlich noch mal, ihr merkt es ja, es sind jetzt vier Fragen in die Richtung gekommen.
Ja.
Es interessiert nun mal einfach die Leute, es ist eine ganz wichtige Position und demnach...
Fragen die dich auch umrat?
Oder bist du, sagst du?
Nee.
Müssten sie ja auch nicht, warum sie sich umraten?
Nein!
Aber es könnte ja sein, du hast ja um am Tor gestanden.
Ja, aber nee, da wüsste ich jetzt erstens nicht, warum.
Weil dafür ist der Profi-Bereich ja auch mit den Trainern bestückt.
Ich kümmere mich dann um die Ebenen darunter.
habe ich schon genug mitzutun.
Aber wir können uns vielleicht darauf einigen.
Morgen können wir durch im Testspiel gegen Coltbus dann schon mal wieder in deinem Ort sehen, wo du häufiger zugehörig bist.
Ja, also morgen bekomme ich wieder die ersten neunzehn Minuten jetzt nach der Verletzung und tut gut, oder?
Ja, sehr gut.
Also jetzt auch die Woche jetzt, seit Montag.
Also ist dann schon ein bisschen langweilig, wenn du dann nicht spielen kannst und es Es fühlt sich auch einfach nicht gut an, wenn du dann im Kraftraum bist, wenn du dann die Jungs trainieren siehst oder immer sehr berat trainieren musst.
Es ist schon eine harte Zeit.
Sie war trotzdem kurz, also ich will jetzt nicht übertreiben mit dieser Verletzung.
Ist da morgen auch ein bisschen Kribbeln dabei?
Also jetzt läuft der Bühne hier vielleicht nicht, aber wenn du morgen merkst du jetzt doch wieder Trikot anziehen?
Ich denke, angespannt bin ich, aber es ist immer bei mir eine positive Anspannung selbst bei Test-Spielen.
Ich würde es auch nie so sagen, dass es jetzt nur ein Test-Spiel ist, sondern es ist halt ein sehr wichtiges Test-Spiel für uns.
Es ist, denke ich mal, auch wieder eine Chance, positive Stimmung reinzubringen, auch positive Erlebnisse zu bekommen.
Das morgen müssen wir auf jeden Fall ...
voll angehen, damit wir dann, denke ich mal, auch viel für Bochum mitnehmen können.
Von daher krippeln jetzt nicht unbedingt, dass ich jetzt irgendwie nervös bin, aber es ist auf jeden Fall eine gute Anspannung.
Also ich habe auf jeden Fall sehr, sehr viel Bock auf das Spielmorgen.
Was macht Dynamo Dresden aus?
Tradition, Leidenschaft und die besten Fans der Welt.
Radeberger Pilsener und Dynamo Dresden.
Zwei starke Partner, die zusammengehören.
Seit Jahren an der Seite der SGD.
Für unvergessliche Gänsehautmomente im Rudolf-Habich-Stadion.
Denn Tradition verbindet.
Leidenschaft vereint.
Unser Bier für die besten Fans.
Radeberger Pilsener.
Weiter mit der Folge.
Benni, nehmt du uns mal noch mal mit ins Frühjahr, du hast dich damals stark gemacht für die Verpflichtung von Tim Scheiber.
Der könnte hier nach Dresden passen.
Tim hat beim Talk mit Uwe auch verraten, ihr habt da dann schon telefoniert.
Warum hast du dich für Tim so stark gemacht?
Das ist tatsächlich ein sehr langer Prozess gewesen, weil ich bin ja für das Scouting auch zuständig bei uns im Verein, zum einen für die Profis, aber auch für den Nachwuchsbereich.
Und in dem Moment, wo ich das erste Mal Tim gesehen hatte, das ist, glaube ich, zweitausend...
Aufs Jahr dürfte mich jetzt nicht festange.
Zweiundzwanzig kann es gewesen sein, da habe ich Tim zum ersten Mal gesehen, wo ich das...
Also man wurde dem Markt so ein bisschen geschaut, und...
Damals habe ich so gedacht, okay, war ein Spiel von RB Leipzig, man hat ihn da gesehen und hat dann...
Gedacht zu, ja, okay, ein stabiler Typ so.
Für das Alter passt das so.
Hab das dann erst mal so ein bisschen weiter verfolgt.
Und dann dachte ich so, okay, jetzt guckst du trotzdem aufs Alter.
Und dann war er aber wesentlich jünger als das, was ich gedacht hatte.
Also, ich glaube, er sah genauso aus wie heute.
Aber kein Bart, glaube ich.
Kürzere Haare.
Der wuchs dann erst später.
Kürzere Haare.
Na, und dann dachte ich, wow, das ist schon krasser Torwart.
Krasser Torwart.
Und dann so in seiner Wiede geguckt, dachte ich so, okay.
kommt hier aus unserer Gegend so und dachte, er beleibt sich gut, wirst du nie eine Chance haben.
Und irgendwann kam das Thema aber auf, dass ich mich durch Zufall mit dem man unterhalten hatte und da kam so die Info, dass es eventuell sein könnte, dass Tim den Verein verlassen möchte.
Dann zu dem Zeitpunkt waren wir aber noch nicht so weit.
Tim ist ja dann auch mehrmals ausgeliehen worden und irgendwann sagte ich, okay, wir müssen das auf dieser oder ich habe dann den Auftrag bekommen.
Wir müssen uns nach potenziellen Nummer eins heute dann umschauen.
Und da haben wir dann mehrere Kandidaten gehabt, aber bei Tim war es halt so, dass ich sehr, sehr wenig Informationen hatte und wollte diesen Transfer halt eben auch sehr, sehr sauber vorbereiten.
Also sagen wir, wir haben ja mehrere Scouts, also damals noch mit anderen Personen dann auch gesprochen und haben dann gesagt, okay, ich würde ihn halt gern kennenlernen und haben uns dann tatsächlich unser erstes Date auf dem Golfplatz.
Also ich wohne in der Nähe von Postendorf und Das ist ein Golfplatz und ich wusste, dass er golft und ich auch.
Und da haben wir uns dann in der Sommerpause getroffen, weil ich kannte nichts.
Ich kannte bloß so die Meinung von außen und auch mit ehemaliger Torwarttrainer und ich wollte mir mein eigenes Bild machen.
Offen wir in der achtzenden Runde.
Nee, neun Loch haben wir gespielt, ich kann mit meinem Kwerd nicht machen.
Mein Sechser Eisen kann keiner schlagen.
In der Runde wurde ich absolut eingeschult.
Aber ich hab so Benny vorher gesagt, mein Golf ist noch gar nichts im Vergleich zu Benny, Benny ist ja im Golf.
Übertreibt völlig.
Aber auf jeden Fall war es dann so, der erste Eindruck war halt sehr gut.
Und für mich ist halt entscheidend und das ist tatsächlich so.
Ich wollte wissen, von ihm selbst auch, ob er sich das vorstellen könnte mit dem ganzen Druck.
Er wusste vom ersten Moment an, was das bedeutet, dieses Tor zu hüten.
Es war von vornherein eine ganz klare Situation.
Ja, letztendlich haben wir dann gesagt, was auf.
Es ist noch lange Zeit, er war ja damals auch noch in anderen Situationen.
Saarbrücken dann, glaube ich, noch, ne?
Und ja, dann haben wir gesagt, wir telefonieren ab und zu, mal in bestimmten Abständen haben wir dann auch gemacht.
War natürlich blöd, weil er im Pokal immer weitergekommen ist und natürlich dann die Attraktivität auf so einen Torhüter wächst und wir dann aber tatsächlich dann irgendwann, ich glaube im Februar, haben wir das letzte Mal telefoniert.
Ich glaube, nach Klartbach war das.
Ja, irgendwie so, und dann habe ich dann gesagt, was auf dem...
Wir kommen jetzt in so eine Situation, wo wir solche Kandidaten dann halt eben auch dann jetzt finalisieren oder halt eben enger in den Kreis aufnehmen.
Und wenn du jetzt sagst, du hast andere Möglichkeiten, dann mach und dann sei aber zu mir ehrlich, weil sonst kann ich das halt eben nicht weitergeben.
Jetzt sitzt er hier.
Und ich glaub, der Aufstieg letztes Jahr hat es klar bestätigt, dass das eine sehr wichtige Entscheidung war vor allen Dingen, weil wir einem Tor stehen haben, der aus unserer Region kommt.
Hast du das mal irgendwann bereut?
oder hast du gesagt, ach nee, der Schritt vor anderthalb Jahren hierher zurück, wie Benni gerade gesagt hat, in die Heimat war genau richtig, habe alles richtig gemacht?
Ja, das war die perfekte Entscheidung, denke ich.
Im Match.
Ja, absolut.
Also selbst nach unserer ersten Begegnung, also ich habe es Benni ja dann auch häufiger gesagt, so ist wäre irgendwann mal mein Traum nochmal für Dynamo zu spielen, war damals mein Satz.
Hat da einundzwanzig jährige damals, die du dann wahrscheinlich gewesen bist, hat da einundzwanzig jährige gesagt, irgendwann mal mein Traum?
Ja, also es war halt eine schwierige Situation für mich.
Ich bin in Kiel, nicht so richtig in den Pfad gekommen, hatte dann auch eine Verletzung gehabt, ist dann ein bisschen schwierig gewesen.
so und Ja, also mit Tat einfach so ein Gespräch, dann einfach mal gut mit Benni auch so.
Für mich war das ja auch dann so mein Kindheitsideal.
Also ich bin damals als Zehnjähriger ins Rudolf-Falbig-Stadion gegangen und Benni stand unten im Kasten von uns.
Das ist halt dann Tat halt schon mal gut, ne?
Und ja, ich weiß noch nach Klartbach, nach dem Klartbarspiel haben wir telefoniert und Benni hatte mir die Dinge gesagt, sei bitte ehrlich und sonst wie.
Und mit der Frage, ist es immer noch dein Traum für Dynamo zu spielen?
Ich habe mich zu Benni gesagt, absolut.
In der Zeit, das ist jetzt eineinhalb Jahre, was ich da schon erleben durfte.
Du nahm mal, das ist ein Privileg und sowas würde ich niemals bereuen, auch so wie die Situation jetzt ist, ist nicht optimal, aber die gehört trotzdem mit zum Weg, die nehme ich so an.
und ja, aber bereuen würde ich niemals irgendwas.
Vom Typ mehr seid ihr trotzdem immer ein bisschen unterschiedlich würde ich sagen, oder täuscht das?
Also ich würde schon sagen, da Benny Kirsten als Torhüter war.
Explosiver auf dem Rasen, aber auch außerhalb des entschuldigen Massen.
Das ist immer, weil ich es wirklich so, ich finde es immer total schlimm, wenn das jemand sagt, es war so explosiver, übelst in mir drin, habe ich gemut.
Wahrscheinlich, ja.
Steht das gar nicht.
Ich habe dich manchmal vergengelernt.
Er hast mich einmal jubeln sehen beim Tor.
Da kann mich jetzt einer kommen, hebt mal einer die Hand, habt ihr mich jemals beim Tor jubeln.
Ja, in Osnabolk.
Ja, bei drei Eins.
Bei drei Eins, wundern neunzehnte, da sich das Video empfiehende.
Du hast gerade gefragt, da hat dann mich ein...
Beim Aufstieg, da waren schon Polizisten auf dem Feld, wo Korriders Tor macht.
Ich war übelst ruhig.
Okay.
Gut, dann ist das dann...
Heute noch.
Heute noch ruhig.
Heute noch ruder in sich.
So, in der Mixzone, auch immer sehr, sehr ruhig, also...
Da muss man sagen, ist Benni über die Jahre ruhiger geworden, in der Mixzone.
Ja, ja, ja.
Ich stehe ja auch nicht mehr drin seit zehn Jahren.
Das war ja eine Erlösung.
Tim, wie lässt du die Kritik an dir abrallen?
Weil das ist ja, wenn ich halt gerade beschrieben, wenn man dich jetzt, wenn die Leute, wenn wir dir jetzt schätzen lassen würden, wie alt du bist, man würde wahrscheinlich wirklich denken, du bist schon fünf, zwanzig, acht, zwanzig, wenn wir nicht von dreißig gleich reden, weil wir haben ja wiederum gelernt, dreißig ist ein alter im Fußball, da ist man out.
Das sachen die älteren Spieler immer.
Das tue ich jetzt nicht unbedingt.
Also...
Das Dreisegeher, die Hauptsache.
Tatsache?
Immer noch, weil die Tendenz geht doch aber schon zum Immer-Jüngeren.
Nee, man hat jetzt schon einen Generationswechsel, denke ich.
Jetzt kommen so die jüngeren Troide, sei es Noah de Bulu, ist, denke ich mal, der größte Name, ist mein Jahrgang, mit dem habe ich viele Jahrgänge beim DFB durchmachen dürfen.
Wird man jetzt in der nächsten Zeit häufiger sehen, dass jüngere Trudder kommen, aber man hat trotzdem eben halt dann auch alteingesessene Trudder.
Also die wird es dann immer geben und ich denke viele Trudder kommen dann erst übers Alter.
Also wenn dann die Erfahrung dann kommt, klärt man dann ein paar Situationen vielleicht mehr.
Da kann man halt auch viel mit Erfahrung einfach spielen.
auf unsere Position.
Hattest du in der Karriere, du hast es gerade schon mal anklicken lassen, du hattest die eine oder andere Leihstation, hattest du das Gefühl, dass du vielleicht auch schon spät dran bist?
Obwohl du noch sehr jung warst, aber du hast gerade gesagt, es gibt andere, die haben dann mit zwanzig eben doch schon zweite Liga oder ein zwanzig schon Bundesliga gespielt und du hattest dann nochmal die Station über so ein Brücken genommen, die dann sehr erfolgreich war, aber das Kann man ja so nicht wissen, dass man mal so eben Pokal hält wird.
Ja, ich habe meine zehn Zweitligaspiele dann bei Kiel machen dürfen.
Ich konnte da auch, ich glaube, da war ich ja ...
...
zwanzig, einundzwanzig Jahre alt, also habe da auch gute Erfahrungen gesammelt.
Ja, es hat trotzdem nicht so gepasst.
Auch durch die Verletzung habe ich dann nochmal gesagt, ich such den Weg nochmal über die dritte Liga nach Saarbrücken und ...
Das ist natürlich dann so ein grünes Jahr wurde.
Das konnte man dann auch nicht vorhersehen, aber das war natürlich eben trotzdem immer schwierige Wege dann mit den ganzen Leihstationen.
Und mit der Kritik, die wir schon angesprochen haben und mit dem besonderen Fokus, den es hier auch bei Dynamo gibt, auf Torhüter, da kommst du, sag ich wirklich, erstaunlich.
gut zurecht.
Ich erinnere mich wirklich an eine Situation vor einem Jahr, als es die ersten Vifel gab, ich glaube ich im Oktober.
Wir haben ja, kann man hier mal erzählen, es gibt in der Woche immer ein öffentliches Training und da dürfen sich Journalisten dann noch zugucken, dann dürfen sie sich immer Spieler wünschen.
Und da geht das dann unter uns Journalisten immer, wen wollen wir denn diese Woche?
Lass uns doch mal Tim Schreiber nehmen, da steht da gerade, die Zuschauer haben doch jetzt ein bisschen gefiffen und sagen dann einige, nee, da brauchen wir gar nicht erst Anfragen, der kommt sowieso nicht, weil die Spieler können natürlich auch sagen passen oder so.
Und da haben wir gesagt, wir fragen doch mal den Tim an und er kam und dann haben wir die Frage nach der Kritik gestellt und du hast die mit einer Souveränität und nicht Entspanntheit, aber mit einer.
Also du hast das nie irgendwas weggeredet oder hast dich da irgendwie weggeduckt, sondern hast geradeaus darauf geantwortet, fand ich sehr bemerkenswert und habt den Eindruck ja immer noch, dass du damit nicht entspannt umgehst, aber sehr professionell und ja auch positiv.
Ja, es ist natürlich etwas, was man trotzdem mitbekommt.
Also ich würde jetzt persönlich lügen, wenn ich sage, ich bekomme sowas jetzt nicht mit, dass über meine Person gesprochen wird.
Aber man muss einfach damit umgehen können.
auf unsere Position.
In diesem Verein wird das niemals aufhören, dass sich die Leute eben halt ihr eigenes Bild darüber machen, dass es Pfeffer geben wird, wenn da mal ein Ball ins Ausschied ist.
Ich glaube bei Benni war das auch mal so vorne, hinten im Raum Thema gewesen.
Also diese Dinge kann man nicht beeinflussen.
und Dinge, die ich nicht beeinflussen kann, die interessieren mich nicht und oft habe ich keinen Fokus, weil Damit würde man nur unnötig Zeit verschwenden.
Weil du gerade so genickt hast.
Kannst du es nachfühlen?
Auch dieses Grau noch rum im Stadion.
Weil es heißt ja, Tim Schreiber, einer der stärksten in der zweiten Liga auf der Linie.
Spieleöffnung, Luft nach oben.
Ja, da können Sie jetzt meinen Namen dazu stichten.
Das war zu meiner Zeit genau das Gleiche.
Das ist auch nicht schlimm.
Das ist ja auch das, was wir eingangs gesagt haben, auch was wir hinten besprochen haben.
Tim wusste ganz genau, was hier passiert.
Ich habe mir das gesagt.
Du kannst mich gerne korrigieren, ich habe gesagt, du wirst für jedes Gegentor verantwortlich gemacht werden.
Jeder Pass wird der schlechteste Pass sein, wenn er nicht ankommt.
Du wirst immer Kritik kriegen müssen, aber irgendwann wird man zurückschauen und wird froh sein, dass du da warst.
Weil das habe ich dann irgendwann, ja natürlich, ich habe auch Fehler gemacht, ein, zwei vielleicht in den fünf Jahren.
Für mich war es immer ganz schlimm und da bin ich auch total ehrlich, ja.
Mein Raumverteidigungsverhalten war vielleicht nicht das Beste der Liga.
Das weiß ich auch.
Das geht auch nicht bei eins, zwei und achtzig.
Das ist so.
Ich war aber nicht der Schlechteste.
Irgendwann klar hat es mich auch mal genervt.
Dann habe ich einen Reporter gefragt, der eine Statistik erheben sollte.
Und habe gesagt, hier guck mal bitte, ob ich wirklich der Schlechteste bin.
Und dann sag ich, nee, war ich nicht.
Ich war sogar unter den Top fünf.
Jetzt muss man natürlich das ein bisschen relativieren, wie oft kommt da raus?
Also ich war natürlich jemand, der eher auf der Linie geblieben ist, weil ich habe mich da wohler gefühlt, das ist nicht mal so, aber natürlich bewertest du dann bei so einem Ball von der Seite, also aus dem Halbfeld, komme ich jetzt raus.
So, ich hatte ja, so meinen Problem waren ja immer dann so...
Wenn ich viel Betrieb vor mir hatte, weil die waren natürlich ein bisschen größer, ja, da kam es nicht vorbei.
Und irgendwann habe ich dann halt eben einfach durch viel Training auch das ein bisschen angepasst.
Natürlich wird es immer wieder ein Fehler geben, aber wenn du in einem Verein bist, über eine lange Zeit, du einmal dieses Thema angehangen bekommen hast, dann wirst du das deine ganze Karriere lang nicht los.
Und das ist nun mal einfach so.
Und okay, das muss ich akzeptieren, ich habe es besser daraus gemacht.
Aber das, was er sagt, Total reif, total weit und ich wünschte, ich hätte dieses Verständnis gehabt, weil ich musste lange, lange warten.
Damals gab es kein Social Media, so zumindest nicht so groß, wo das dann auch permanent auch vielleicht auch von anderen Torhütern gespiegelt worden ist, so dass Fehler zum Fußballspiel dazugehören.
Also gerade zum Torwartspiel ist ein Fehler für total wichtig, weil die Jungs sich sonst nicht entwickeln.
Das heißt, normalerweise, das ist hart für jeden Fan, also wer das jetzt nicht hören möchte, der muss sich jetzt die Ohren halten.
Nach jedem Fehler musst du eigentlich dich als Torhüter weiterentwickeln.
Und Fehler gehören bei uns dazu.
Und du musst als Fan auch wissen, ein Torhüter, der jung ist, wird niemals ohne Fehler sich weiterentwickeln können.
Weil die Fehler sind wichtiger als die geilen Aktionen.
Natürlich ist beides wichtig, aber der Fehler ist der Grund, warum du dich verändern lässt und warum du dich verbesserst.
Und das jetzt auch, ich meine, ich merke das bei meinen Torhütern.
Diese Position ist die einzige, die einen Fehler hat mit einem Namen, Torwartfehler.
Und wie lange das gedauert hat, auch zum Beispiel aufzuweichen unter den Trainern, Torwartecke.
Es gibt keine Torwartecke.
Die kurze Ecke gibt genauso viele Punkte wie die lange Ecke.
Warum ist dann die kurze Ecke die Torwartecke?
Es gibt es nicht, es ist ja keine Innenverteidige Ecke, die lange Ecke.
Also warum ist das so, ja?
Also das auch dann mal, oder wenn einer rauskommt und das habe ich dann in Holland gelernt.
Wenn du rauskommst und den Ball bloß ein bisschen berührst, gibt es eine neue Spielsituation.
Das haben die in den Niederlanden, wo ich das halbe Jahr da war, total abgefeiert in Deutschland.
Oh, kürzt und unsicher.
Das ist manchmal auch eine Ansichtssache.
Und wir sind sehr traditionell in unserem Torwartspiel.
Wir sind lange schon nicht mehr die besten der Welt.
Waren wir mal, sind wir nicht mehr?
Können Sie wieder werden?
Er ist der größere Beste?
Boah, kann man jetzt streiten.
Spanier sind, glaube ich, schon ziemlich krass drauf.
Muss man sagen, Italiener natürlich auch durch die letzten Jahre, aber ...
Also selbst die Engländer haben ja dazugelernt, muss man ja auch mal sagen, war ja auch lange Zeit immer kritisch gesehen, aber wir haben jetzt auch so ein bisschen, siehst du ja jetzt, ne, neuer ist zurückgetreten, Thers Degen ist nicht fit und jetzt diskutieren wir darüber, ob neuer zurückkommt.
Wenn es nach mir gehen würde, nein, wenn es halt so ist, dass wir eine WM wegen einem Torhüter jetzt verlieren, ja okay, dann ist es so.
Wer ist der beste gerade, Tim, für dich?
Ja, es ist auf jeden Fall eine schwierige Entscheidung.
Es ist natürlich in meiner Situation, in meiner Position, schwierig zu beurteilen, wer der beste Tod in Deutschland ist.
Und ganz auch weltweit schon.
Ja, ich will auf jeden Fall jetzt nicht in Nagelsmann zaut, weil es wird auf jeden Fall eine schwierige Entscheidung werden, auch jetzt mit der Sache, mit Neuer und so.
Es ist natürlich auch ein Stück weit unruhe auf diese Position, aber ich denke, Baumann würde ich glaube, das Ding dann machen.
Noch mal ganz kurz zu den sozialen Netzwerken.
Das fand ich gerade interessant, was Benni auch gesagt hat, damals war das noch nicht so präsent wie es jetzt präsent ist.
Wenn dir jemand direkt sagt, Mensch, Tim, Samstag, der inner Abschlag da, der war suboptimal, dann schaut er dir in die Augen.
Aber in den sozialen Netzwerken, das, was man da vielleicht manchmal als Nachricht bekommt oder was irgendwo als Kommentar drunter steht, das ist ja...
gerade das, was schwierig ist manchmal, oder?
Schwierig, wie man es nimmt.
Also ich würde jetzt nicht sagen, dass es für mich schwierig ist, solche Kommentare oder sonst was oder solche Nachrichten aufzunehmen, weil ich sie einfach nicht aufnehme.
Jeder bei Instagram bekommt eine Plattform, also jeder, der auch vielleicht keine Ahnung von Fußball hat, bekommt eine Plattform und kann eben halt auch leider anonym mit einem anonymen account kommentarisch schreiben.
von daher ja wenn fans wenn leute mit mir ein problem haben oder sonst wie dann ja gibt es auch manche die auch zu mir kommen.
nach dem spiel.
ich bin da auch jetzt keiner der sich da irgendwo versteckt oder sonst wie ich bin dann immer noch in den gängen und es gab schon auch einige die sich dann getraut haben mit mir ein gespräch zu führen.
Das nehme ich dann auch mal gerne auf, so eine Sicht zu haben.
Ich finde es auch interessant, was die Leute da erzählen, aber rein jetzt so die ganze Social Media-Plattform, die muss man halt schon sehr, sehr abkarten, weil das wird immer schlimmer und es sieht jetzt nicht danach aus, dass es da irgendwo ein Ende gibt, sondern es wird halt immer mehr, immer mehr werden.
und wenn man einfach damit nicht umgehen kann, dann ist man für dieses Business dann einfach nicht gemacht haben.
Benni, Social Media führt mich automatisch in Gedanken zu jungen Leuten und das führt mich dann irgendwie zu deinem Job als Torwart-Koordinator bei Dynamo.
Anschließend an die Social Media Frage ist das auch mit im Training drinnen, dass du die Jungs, die Talente, die bei dir trainieren, dass ihr darüber auch redet über soziale Medien.
Macht der Verein schon recht gut.
Ich glaube, es gibt einmal im Jahr einen eine Veranstaltung im Trainingszentrum, wo die Jungs dann zu einer Social Media Schulung kommen müssen, weil es gibt natürlich auch gewisse Gefahren, die man da auch abwägen muss, unterschiedliche Jahrgänge, haben dann dann ihre zwei Stunden Workshop, wo die dann auch über die Dinge sprechen.
Aber ja, das ist natürlich immer wieder ein Thema, ich habe damals mich dann irgendwann verabschiedet, also ich musste meiner Frau versprechen, nie mehr Kommentare zu lesen, weil es mich wirklich zerfetzt hat.
Es ist halt einfach so, wenn du für etwas arbeitest und so brennst und dann immer wieder diese Kommentare liest, die sehr perübeln.
Überhaupt nicht emotional.
auf dem Platz ist was anderes wie zu Hause, das ist ja klar.
Aber das ist dann schon damals wichtig gewesen, weil dadurch konnte ich mich auch noch anders fokussieren und die Zeit heute ist deutlich schlimmer.
Also wenn ich da sehe zum Teil mit was man sich da beschäftigen muss.
Das ist schon gut, dass die Jungs Unterstützung bekommen und da freue ich mich auch, dass der Verein da sehr sehr weit ist auch und da die Jungs an die Hand nimmt und natürlich muss am Ende jeder selber entscheiden, was er damit macht, aber ob er da jetzt aktiver ist oder oder halt nicht so, das kann jeder selber entscheiden.
Wie ist Dynamo aufgestellt im Nachwuchs zwischen den Fosten?
jetzt nicht bei Social Media deine Jungs, sondern ist da das nächste Top Talent dabei?
Ich glaube schon, dass wir sehr, sehr gut aufgestellt sind.
Ich habe ja neben meiner Tätigkeit jetzt als Torwart-Kondinator noch Torwart-Trainer.
Ich bin verantwortlich für die Uhr in den Uhr zwanzig und neunzehnt und Uhr siebzehn, allerdings geteilt mit Thomas Köhler, der mein eigener Torwart-Trainer früher war.
Wir teilen uns diesen Bereich auf, weil wir nicht immer nur mit einen oder zwei Toldern arbeiten wollen, sondern immer auch in einem gewissen Mischverhältnis, sondern habe ich noch zwei Torwart-Trainer im Aufbaubereich mit dem Jonas-Gnittenl und den Tristan Tide.
Tristan Thiedes ist automatisch noch zweiter Tröter bei der Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua-Ua.
Zweihundert Spiele für Dynamo Dresden und wissen natürlich auch, in welchen Situationen die Jungs da stecken.
Also gerade bei einem Fehler.
Was passiert eigentlich?
Oder sie aufzufordern, mutig zu sein, hoch zu stehen bei einer Flanke.
Und wenn sie drunter her springen, ja, dann springen sie unterher.
Und deswegen passiert jetzt auch nicht viel mehr, aber sie entwickeln sich.
Und wir haben jetzt regelmäßig, und das finde ich super, dass der Profi-Bereich, der auch sehr, sehr offen ist.
In den letzten drei Jahren wurde das deutlich geändert.
dass die Jungs aus der U-neinzehnten, U-sebzehn, meistens sind es die Starter Torhüter, dass die beim Profitraining einmal, zweimal die Woche mit dabei sind.
Das sieht man dann immer, wenn dann jemand sehr jung ist mit dabei ist.
Ja, also wir haben zwei U-neinzehnten Torhüter, die da wirklich schon über sehr viel Qualität verfügen, aber natürlich noch wichtige Entwicklungsschritte machen müssen.
Aber bei den Profis oben herrschen andere Toren und das ist manchmal ganz gut so, dass da ein bisschen, sagen wir mal, von der ersten Minute an Gas gegeben werden muss.
Es ist natürlich im Jugendbereich ein bisschen anders, die kommen aus der Schule, da musst du dann ein bisschen gucken, dass du Aktivierung machst.
Aber wenn Profis ab der ersten Minute losgehen, dann müssen sie performen, das gehört dazu.
Es sind aber ganz, ganz wichtige Faktoren und ich glaube, dass da vielleicht einer mal mit dabei ist.
Wir müssen natürlich auch den Vergleich mit anderen Vereinen hier in unserem Umkreis ziehen.
Und für uns ist es ein Stück weit schwieriger, weil wir einen kleineren Kreis haben, wo wir die Jungs herziehen, aber wir wollen natürlich die Jungs hier aus der Umgebung haben.
Und wir haben unsere Augen überall.
Also auch, wenn einer dabei ist hier in Kamenz oder so, wir wissen ganz genau, welchen Markt wir haben, egal welche Nachwuchsabteilung, also welchen Jahrgang.
Und ja, für mich ist immer so ein Ziel.
Wäre natürlich schon cool, wenn wir irgendwann mal wieder einen oben drin haben.
Aber auch vielleicht in den kommenden Jahren dann immer wieder das Profi oder den Profi-Stab damit erhöhen, dass die Jungs aus dem eigenen Kader kommen.
Das wäre toll, weil gerade solche Vorbilder wie Tim, wo sie wissen, okay, das ist die Benchmark.
Dahin muss ich kommen, um wirklich irgendwann meinen Traum Fußball-Profi zu werden realisieren.
Da muss ich das machen und da muss ich das arbeiten.
halt eben diese Schritte wichtig auch jetzt mit der Uhr einen zwanzig, wo sie einfach nochmal ein Jahr, zwei Jahre mehr haben.
Das ist schon cool zu sehen, das macht super viel Spaß.
und ja, das ist natürlich klar, du fühlst dich wie in der eigenen Jugend und dann weißt du, wie du dich damals gefühlt hast, wenn du ein Profis mal mit trainieren durftest.
Damals war natürlich, ich glaube, Bernd Schneider, ganz anders noch die deutsche Nationalspür, die haben wir jetzt bei uns nicht.
Ja, aber U-二undzwanzig immerhin.
Ja, ist alles gut.
Aber das vergisst du nicht und das prägt dich und das merkst du auch, wenn sie dann runterkommen.
Da ist dann auf einmal auch ein ganz anderes Level da, aber sie müssen es halten und da sind die Jungs selber verantwortlich auch.
Weil wir gerade über Trist-Nutrohütter reden und neulich der SC Paderborn.
Hier auch war Markus Schubert.
War ja mal genau das, was du beschrieben hast.
Kam er aus den eigenen Reihen in riesen Talent.
Ich glaube ich auch Nachwuchssnationalspieler schon gewesen.
War dann kurzzeitig Nummer eins.
Kann man jetzt rückblickend sagen, warum das dann so nicht funktioniert hat?
Hast du seine Karriere weiterverfolgt?
Hat ja damals den Schritt nach Schalke war, ist nicht gegangen.
Müsste man, könnte man sagen, dass das nicht geklappt hat?
oder ist das am Ende auch ein Schritt, den er damals machen musste, weil es das Angebot gab?
Wie siehst du das?
Das ist natürlich mit einer Menge Emotionen verbunden, das Thema.
Das muss man schon sagen, zu der damaligen Zeit, er war ein Jahr, zwei Tausend, vierzehn, fünfzehn, mit im Winter Trainingslage gewesen.
Ich hatte Handbruch.
Damals gegen Cottbus hatte ich mir die Hand gebrochen und hatte auch vier Wochen.
Hatte sind zwei Wochen so ein Brace wie du und durfte aber schon wieder fangen.
Hab aber im Training im Feld mitgemacht und Markus Schubert ist damals als zweiter Torwart neben Wiegers und ein dritter Torwart neben Markus Scholz damals mitgefahren.
Markus hatte damals, ich glaube, bei jedem Fehler, bei jedem Gegentor hat er jedes Mal an den Pfosten getreten.
Aber der war sechzehn, ne?
Aber der hat mit einer Wucht.
Und da habe ich dann irgendwann gefragt, ob bei ihm alles in Ordnung ist und so.
Ja klar, wenn er jedes Mal an den Pfosten tritt, ne?
Und dann habe ich, weil ich war mit ihm auch noch auf dem Zimmer gewesen, weil ungerade Zahlen und als älterer Spieler bei einer ungeraden Zahl hast du eigentlich ein Einzelzimmer.
So, Fiello hatte das Einzelzimmer.
dann, ich musste dann mit Markus Schubert auf den Zimmer gehen.
Und ich hab mich dann auch gefragt, ich hab gesagt, Markus, das kotzt mich an jedes Gegend, du hast schon so gemerkt, dass der speziell war, was ja schon mal für die Position gut ist.
Und dann war noch eine zweite Szene so, da hat mir dann, ich meine, wir waren ja mit dem vollen Ballett da.
Alle tolter waren dabei, so, und dann war ein Spiel gegen FC Sion, ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaub, es war FC Sion.
Und ich bin dann gegen den Zimmer und da kommt er rein.
Er hat seine Schuhe auf den Boden geschmissen.
Dann habe ich gedacht, Markus, was ist denn los?
Ich habe nicht gespielt.
Dann habe ich gesagt, Markus, du bist bis zu sechszehn Jahre alt.
Das ist ein Männerfußball.
Das ist was anderes.
Ich will jedes Spiel spielen.
War schon so okay, krass.
Natürlich, klar.
Zwei Jahre später, dann die Situation ...
Ich bin ja dann auch ...
...
im Jahr ...
...
im Jahr ...
...
hat er damit Ralf damals schon so besprochen, dass es ...
...
auch so danach aussah, dass derjenige da auch nachrücken wird.
Irgendwann.
Da war viel Talent da.
Nationalspieler gewesen.
Und du wusstest, okay, da kommt jemand, wo der Verein noch große Strücke drauf hat.
Hab damals auch gesagt, ich kann mir vorstellen, dass über den nächsten ...
drei Jahre plus zu begleiten und ihn dann halt eben ranzuführen.
Hat da nicht geklappt, wie wir wissen, ein anderes Thema, müssen wir nicht darüber reden, aber als er da Nummer eins wurde, da war das für den Verein schon sehr, sehr wichtig für die gesamte Jugendarbeit, weil es gab ja damals auch noch andere Spieler, Stefan Jakhauptmann, die ja beide damals auch im gleichen Atemzug fast hochkam.
und damals war irgendwie die Ausbildung von Dynamo plötzlich cool und auf einmal wollten alle die die Talente von Dynamo Dresden haben.
Und Markus hat dann sich halt für den Weg zu Schalke entschieden.
Viele würden sagen, es ist ein falscher, für eine falsche Entscheidung gewesen.
Ich sage immer, man muss die Entscheidungen aus den Augen des Spielers betrachten.
Und natürlich, bei sowas bleibt auch mal ein Verein auf der Strecke.
Ich glaube, dass der Verein das Geld gut gebrauchten hätte können.
Er war halt ablösefrei, egal wie das da vorher lief.
Und da sind auch dann andere Parteien vertreten.
Das muss man dann auch in diesem Business sagen.
Aber trotzdem ist sein Weg, wenn man überlegt, wo er herkommt.
Der war natürlich so nicht abzusehen.
Und ich meine, der hat international gespielt.
Ich glaube, der ging trotzdem im Hotspots gespielt.
Also da gibt es schlimmere Karrieren.
Und natürlich jetzt Hat bei Arnheim dann auch auf der Bank gesessen, hat bei Schalke dann seine Erfahrungen gehabt und so.
Das ist natürlich alles für ein Torhüter.
Eine Position bloß immer schwierig, wenn du mit großen Ambitionen zu einem Club gehst, der vielleicht dir auch, sagen wir mal, eine Ende Perspektive gibt.
Plötzlich spielst du aber nicht die erste Geige, sondern du musst dich rankämpfen.
Und da gehört auch dann auch eine gewisse Entwicklung und auch eine Qualität dazu, sich da durchzusetzen.
Und jetzt ist er in Paderborn.
Zwischendurch haben wir uns auch noch ein paar Mal getroffen.
Durch Zufall auch und haben auch geredet.
Und auch er ist ein sehr professioneller Torhüter geworden.
Also er ist nicht mehr der, der den Frosten zertritt.
Wollt ihr das mal?
Er ist entspannter geworden, ne?
Also ich hab in Dresden hier sehr entspannt erlebt, hat dann tolles Pokalspiel gemacht mit Paderborn gegen Leverkusen.
Da stand da drin in der Gister.
Und man muss das akzeptieren.
Er hat sich damals so entschieden.
Der Verein hat halt eben dann die Situation...
Ja, so hingenommen.
Und man muss ihn ablösefrei ziehen lassen.
Würde es heute wahrscheinlich nicht mehr so geben, weil auch die Statuten ein bisschen anders sind, auch mit Nachwuchsleistungszentrum und so.
Und so einfach ist es, nicht mehr jemand weggeben zu müssen.
Aber ja, er ist jetzt ein paar Daboren.
Ich glaube, er hat immer noch ambitionierte Ziele.
Und er ist auch noch in einem Alter, wo man diese Ziele realisieren kann.
Und ich glaube nicht, dass sein Weg vorbei ist.
Was macht das Ligiput?
Ich weiß, ihr Torhüter oder ihr Fußballer wollte dann sagen, ne, voller Fokus.
Offen Fußball ist ja auch richtig, aber der Tag hat ja vierundzwanzig Stunden und man hat ja auch mal ein bisschen Zeit, um mal abzuschalten.
Ja, das steht zu Hause.
Und war auch im Sommer, zwei, drei Mal im Einsatz, ne?
Ja, Aufstiegsfeier im Kraftwerk hatte ich da meine Set-Time bekommen.
Ja, es ist auf jeden Fall ein Hobby.
Für mich ist es ein guter Ausgleich, ich mache jetzt nicht nur alles am Pult, ich mache auch viel am MacBook.
Ich produziere auch selber, fuchs mich da so ein bisschen rein ins Produzieren.
Und ja, trotzdem, es bleibt eine Sache, die bei mir ist und wenn da ab und zu meine Anfrage kommen und Leute das eben mögen, dann ist es natürlich schön zu hören.
Gestern hat mich erst wieder einer gefragt, dass er dich gerne da hätte.
Meine Tochter hat Jugendweihe nächstes Jahr, oder?
Siehst du, hier wird schon gedielt.
Aber für einen schmalen Zähner.
Beim großen Idol legt er doch definitiv.
Das hat er nicht gesagt, Idol.
Sag mal, jetzt kommen ja bald wieder die Spotify-Jahresstadt.
Jeder kriegt seine individuelle Auswertung.
Das ist so das Lied, was du im Jahrmeisterjahr meist gehört hast.
Das bestimmt bei dir ganz kreativ.
Oder gibt es irgendwie doch ein Charts-Lied?
Das kann ich gar nicht sagen.
Also es ist bei mir sehr, sehr, sehr viel, sehr, sehr verschiedene Lieder.
Also ich höre als sehr, sehr viel Musik so in diesem EDM-Bereich, also viel noch genau in Afro House, Melodic House, also ist auch diese Schiene so, die ich halt selber ein Stück weit produziere und jetzt Ein Lied, so die ganze Zeit durchschören, das bin ich nicht.
Also ich schau dann, was gibt es auch so für ältere Lieder.
Also Solo Moon ist da so ein bekannter Producer und DJ, der damals schon richtig geile Songs rausgebracht hat.
Also ich könnte dir jetzt gar nicht sagen, was ich da auf dieser Liste stehen habe.
Benni, bald, ja?
Musik!
Ich weiß schon.
Ich überlege jetzt gerade, ich habe also meine Liste bestehen aus dem Lieblingslied an meiner Kinder aktuell.
Schön.
Was ist denn da ganz so?
Immer dieselben.
Bei meinen Kindern kann er, weil es die da tatsächlich...
Ja, du bist ja doch doch mal groß geworden, ne?
Ja, aber ich mag Kanneval nicht so.
Ist nicht so mein Ding.
Ich mach's mal in Kumpels zuliebe, wenn ich die mache.
Das hätte ich jetzt auch können.
Nee, ich will gar nicht mit, aber ich mach's euch zuliebe.
Also ich bin ziemlich langweilig, was das angeht, muss ich schon sagen.
Also da ist...
Das ist nicht viel zu holen.
Es gibt den Hitz, den gibt's gar nicht.
Nee.
Gut.
Naja.
Benni, aber bist du vorbereitet in zwölfundzwanzig Tagen?
Bist du da vorbereitet?
Was ist denn da?
Geburtstag.
Geburtstag.
Da könnte eine Playlist irgendwie kommen.
Happy Birthday to you.
Haben wir heute auch schon meinen Vater?
Ja!
Du bist perfekt vorbereitet.
Ich denke, du hast doch das große Geschenk schon.
Ja, äh, äh, äh, äh.
Großer, wunder Geburtstag.
Ja, der wird sechzig, das stimmt.
Das hätten wir jetzt gar nicht so gesagt.
Wir hätten gesagt, die fünfzig sieht man ihm näher an.
Ja, das ist das Schlimme, wenn jemand zu mir sagt, hey Ulf, der freut sich immer.
Er sagt immer, hauch guck mal, hauch, so toll und so.
Wir sind auch ab und zu schon mal Brüder gewesen, waren wir auch schon.
Hey Ulf oder hey Benni, wo ist dein Bruder Ulf?
Ich weiß jetzt nicht, für wen das besser ist, ob das für mich besser ist oder für ihn.
Also das sehe ich so alt aus.
Nein, nein, nein.
Danke.
Danke.
Ich glaube, ich weiß auf jeden Fall, was ihr zum Geburtstag bekommt.
Das macht meistens meine Schwester, die denkt an sowas immer.
Ich vergesse grundsätzlich Geburtstage, also ich vergesse meine Mutter jedes Jahr.
Aber dein vergisst sie nicht, oder?
Nein, mein vergesse ich nicht.
Aber also, gut, natürlich, ich werde ja überall daran erinnert.
Wenn mein Vater ...
Keiner erinnert mich an den Geburtstag von meiner Mutter.
Aber mein Vater immer.
Das nehmen wir heute mit?
Ja, genau.
Aber es ist ...
Ja, Rundergeburtstag kam zu ca.
um sechzig Jahre.
Es gibt keine fette Party auf jeden Fall.
Hat er neulich uns auch verraten.
Keine große Party am liebsten.
Ein bisschen Radeberger, ein bisschen Gin und ganz entspannt mit der Familie.
Geht da nicht, oder?
Ja, ich glaube, der macht schon was.
Am zwanzigsten Dezember ist irgendwas geplant.
Ich darf jetzt nicht sagen, wo.
Also, es kommen die alle.
Ja, das Datum hilft ja schon mal weiter.
Ja, das ist aber...
Ich sag nicht, wo es ist.
Aber es ist super lustig, wenn auf einmal tausend Leute da stehen.
Aber bist schon stolz, oder?
Dass er unter dem Stadion dach hängt.
Ja, definitiv.
Er tut ja immer so wie, ja, das ist gar nicht so eine große Sache.
Manchmal sehe ich, wie er dann so hoch guckt, so, oh, schön schön.
Also verdient, brauchen wir nicht drüber reden.
Das ist es und es macht mich unheimlich stolz.
Und ich glaube, seine Verbindung haben wir letzten Sommer gesehen.
Das mit dem Mannheim, wo er wirklich sehr sentimental war, wo meine Kinder so gesagt haben, dann hat Opa Ulf geheult.
Das war dann schon speziell und hat auch gezeigt, dass ihm das schon alles sehr wichtig ist.
Und ich bin auch froh, dass er einfach wieder diese Verbindung war.
nicht mehr da, die Verbindung auch wegen meinem Weggang.
Aber ich bin froh, dass es wieder so ist.
Da sehen wir aber eben nochmal durch Mannheim, was für ein hohes Gutes oder wie wertvoll das war.
Und das müssen wir irgendwie bewahren, die zweite Bundesliga.
Weil das haben wir alle so gefeiert, alle so.
Herr Bayer sehnt über drei Jahre über den Map Mont.
Ich wollte eigentlich Map Mont näher wählen, jetzt hab ich es doch erwähnt.
Aber wie wichtig das ist, also bewahrt uns die zweite Liga, stellt den Fahrstuhl ab.
Schönste Niederlage in meiner Kehre.
Mannheim.
Ja.
Also schon ein sehr, sehr besonderer Moment gewesen, denke ich mal, für alle Drehs.
Jetzt wollen wir so enden, wie wir angefangen haben.
Das ist auch so ein Journalistending, Benni.
Es muss immer eine runde Geschichte ergeben.
Wir haben mit dem Kühlschrank angefangen, mit dem Essen.
Da hören wir mit dem Essen auch auf.
Tim, gibt es irgendwas, was tabu ist im heimischen Kühlschrank?
Da haben wir ja gelernt, seine Freundin, guckt da genau, dass da alles an einem richtigen Ort ist.
Also ich glaube, die würde bei mir, wenn die bei mir zu Hause wäre, die Augen verdrehen.
Also ich bin näher auf sportlichen Bereich eingestellt.
Aber was darfen bei dir keinesfalls im Kühlschrank drin sein?
Ja, zündigst du auch mal.
Keinesfalls dürften Süßigkeiten drin sein, weil bei uns zu Hause gibt es sie jetzt nicht mehr.
Weil sonst, also ich bin halt schon ab und zu mal essig, die halt schon.
Wo fängt denn Süßigkeiten an?
Schokobungs ist ganz, ganz schwierig.
Aber wie gesagt, letzte Saison war alles schön und gut.
Der dritte Liga war noch mal ein anderes Pflaster.
Dieses Jahr habe ich auch noch mal gesagt, wie ich da noch mal einige Schritte gehen.
Seitdem ist so was tabu, tatsächlich.
Ja, da bin ich mal gespannt.
Du hast ja jetzt hier noch was mitgebracht irgendwie.
Ja, ja, ja.
Ich habe ja was vorbereitet.
Ich gehe mal ganz kurz hinter die Bühne.
Da bin ich mal gespannt, ob das überhaupt in deinem Kühlschrank reinpasst.
Also, dass nicht mal Schrokopons rein dürfen.
Bei Tim bin ich mir sicher, dass das Garantiert nicht gut ausgeht.
Aber Tim kennt ja auch genug Leute.
Wir sind ja in Kamenz.
Genau, okay.
Und was ist das, äh, die berühmteste?
Na, berühmteste, weiß ich nicht.
Aber ich hab's wahnsinnig gern gegessen und ich glaube auch ganz viele.
Das ist die berühmte Kamenser.
Es ist praktisch wie eine Wiener, aber viel deftiger.
Vielleicht auch wie die Kamenser, irgendwie knackig.
Und wie die Menschen, die hier sind.
Und da hab ich gedacht, ihr könnt nicht aus Kamenz...
Nach Hause.
Und ich kann es doch mal zeigen.
Ist natürlich alles auch ein bisschen hygienisch eingepackt, ne?
Weil da achten wir natürlich drauf.
Benni, ich weiß, du bist bestimmt.
Ich weiß auf jeden Fall, wer mir sie zu Hause aus der Hand rupt, nämlich meine Frau, weil die nicht so was sieht.
Sehr gut, definitiv.
Viele Grüße an Sarah.
Genau.
Tim, du findest auch jemanden bestimmt?
Oder beißt einfach heimlich rein und sagst deine Freunde nicht?
Mal schauen.
Und Jens, weil ich erweise, dass du auch ein Feinschmerker bist, kann ich dich nicht als Kamins gehen lassen, nicht ohne Tenor.
Dankeschön.
Und apropos Dankeschön, wir sagen Dankeschön an Sie und euch für diesen laudigen Abend hier in Kamins.
Danke an unseren Exklusivpartner Radeberger Pilsner.
Vielen Dank, dass ihr alle heute hier dabei wart.
Vielen Dank auch an die, die uns zugeschaut haben beim Stream oder unsere Podcastfolge jetzt hören.
Tino.
Das letzte Wort aus deiner Heimatstadt gehört dir.
Ja, vielen Dank, dass ihr alle da wart.
War eine schöne Rückkehr, hat mir sehr gefallen und ich verspreche, wir kommen auch mal wieder.
Und was ich eigentlich zum Einstieg sagen wollte Jens, wir runden sozusagen ein perfektes Jahr hier in Kamens ab.
Im Sommer war die Sportgemeinschaft hier zum Testspiel, du erinnerst dich, kürzlich, achthundert Jahrfeier, glaube ich, war uns achthundert, ne?
Wir, so zu sagen, machen das Jahr, so zu sagen, voll.
Schwarz, Gelb, Livetalk.
Schön, dass er da wird.
Vielen Dank ans Team für die Hilfe und kommt gut nach Hause.
Tim, du fährst ein paar Punkte ein und Benni, du bringst eine neue Nummer eins in drei bis fünf Jahren.
Und dann hat jeder seine Aufgabe.
Tschüss aus Grabens.
