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TIL057 - Office ist nicht gleich Office

Episode Transcript

Sujeevan

Hallo und willkommen zu Folge 47, nein, 57 von Tilput.

Hallo Dirk.

Das war jetzt ein Off-By-Ten-Error, kein Off-By-Ten, ja, genau.

So, wir sind schon im August, die Zeit rennt.

Dirk

Ja, für die Annalen, weil wir werden ja noch in einer Million Jahren gehört, wir nehmen am 29.07.

auf, also kurz vor dem 1.

August.

Sujeevan

2025.

Dirk

Genau.

Sujeevan

Genau.

Kommen wir zu einem kurzen Feedback.

Und zwar habe ich ein Feedback.

Und zwar hatten wir, war das letzte Folge?

Ich glaube, das war letzte Folge, oder?

Dirk

Ja.

Sujeevan

Mit dem Hide Me, dass man doch sein eigenes Bild deaktivieren sollte.

Und ich habe da ja, vehement dagegen argumentiert, dass es sehr sinnlos ist.

Und Und dann, nachdem du mir das gesagt hast, habe ich das natürlich dann auch mal ein paar Mal gemacht.

Und ich merke so, du hast recht.

Dirk

Scheiße, scheiße, scheiße.

Sujeevan

Ich mag es ja nicht zugeben, aber.

Ja, doch, ich merke es dann schon, dass man ständig dann doch irgendwie auf sich guckt.

Ich gucke trotzdem am Anfang halt drauf, ob die Kamera richtig steht.

Dirk

Das mache ich auch, das mache ich auch.

Sujeevan

Das habe ich gerade mit dir jetzt quasi, wir haben ja auch einen Videocall laufen.

mache ich das halt auch, damit man auch sehen kann, ob nicht die Kamera doch aus ist oder sonst was.

Weil ich habe nochmal ein externes Setup oder anderes Setup.

Und dafür ist mir das schon wichtig, aber danach kann ich es deaktivieren.

Dirk

Ich mache es ganz genauso wie du.

Und ich wollte eigentlich auch nur nicht das zur Pflicht machen, sondern sagen, dass es die Möglichkeit gibt und dass man damit mal experimentiert, ob man es braucht.

Und du hast es ja gemacht.

Sujeevan

Ja, genau.

Einfach mal ausprobieren.

Und dann merkt man eigentlich, dass man sich dann...

Und das deckt sich ja eigentlich mit meiner Aussage auch, dass ich gesagt habe, dass ich es auch nicht so mag, wenn zu viel im Hintergrund ist, entweder bei einem selbst oder bei jemand anderem.

Dass man sich dann halt mehr auf die Person fokussiert statt auf dem Hintergrund.

Und das zieht darauf ja eigentlich auch ab, weil ich achte dann ja auch mehr auf dich statt auch auf mich.

Dirk

Ja.

Sujeevan

Und das macht dann natürlich schon einen Unterschied.

Dirk

Ja, also ich habe mich da mittlerweile auch dran gewöhnt.

Und ich habe heute einen Call gehabt, wo beide Leute die Kamera nicht anhatten, was ich ziemlich bescheuert fand.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Aber das ist bei Techies halt doch noch relativ häufig so.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Genau.

Ich habe auch noch was, und zwar habe ich ja letzte Woche Parallel BZIP 2 vorgestellt, und im Chat ist dann gleich gesagt worden, dass es auch noch Parallel GZIP gibt.

Und ich habe noch einen Artikel bei Reddit gefunden, wo dann auch noch gesagt wird, dass es das auch noch für XZ gibt, für den Packer.

Und da sind dann verschiedene Packer gegenübergestellt, in welcher Geschwindigkeit sie packen und wie hoch die Kompressionsrate ist in der Tabelle.

Ist vielleicht noch ganz gut zu sehen.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Und es zeigt sich einmal mehr, es lohnt sich in den Chat zu kommen.

Sujeevan

Ich finde immer Komprimierungsmechanismen so ein bisschen schwarze Magie.

Dirk

Ja, hat was.

Ich habe jetzt neulich wieder ein großes irgendwie so 50 Gigabyte wegkomprimieren müssen und das mit dem Parallelen geht es dann doch schon deutlich schneller.

Ich mache Archive damit.

Ich habe ja zusätzlich zum Backup noch Archive für bestimmte Sachen.

Ich mache Archive mit einem Bagger.

Ja, genau.

Sujeevan

Ja, ich meine vor allem schwarze Magie, der Teilwert zockt sich mehr auf, wie klein das dann am Ende ist.

Dirk

Ich habe dich schon verstanden, ja.

Und nach welchen Kriterien das zusammengepackt wird, mit welchen, ich bin auch nicht der größte Algorithmiker und gucke da auch mit Ehrfurcht mir das Ganze an, ja.

Sujeevan

Ja, genau.

Und wie schnell, letztendlich kommt es ja auch immer noch drauf an, wie schnell man was, wenn es nur um die Daten übertragen geht, schneller ist, was zu komprimieren drüber zu schicken oder ob es, Aber man hat es einfach direkt rüber kopiert.

Dirk

Ich habe, das habe ich glaube ich im Podcast schon mal erzählt, eine der Aufgaben für meinen allerersten Lehrling war die Datenübertragungsrate eines Bernadinas auszurechnen.

Damals gab es ja noch nicht die richtig dicken Internetleitungen.

Ich glaube wir hatten zwei Mbit, wenn ich es recht in Erinnerung hatte.

Und dann habe ich ihm gesagt, welche Datenübertragung wäre denn mit einem USB-Stick.

USB-Sticks waren damals auch noch nicht so groß, nur mit gebrannten CDs.

und dann sind wir halt draufgekommen, dass für viele Sachen es sich eher lohnt, das mit dem Kurier auf den Weg zu schicken, als das online zu übertragen.

Das hat sich ja komplett gewandelt heutzutage.

Sujeevan

Ja, es kommt auch vorhanden.

Ich hatte die Story ja schon erzählt, letzte Woche oder vor zwei Wochen oder so, hatte ich ja den Fall, dass ich Daten übertragen habe.

Dadurch, dass ich jetzt ja ein Office habe, was 300 Meter von zu Hause entfernt ist, Ich habe was von einem Server von mir aus dem Public Internet quasi auf meinen, weil ich es migriert habe, die Daten runtergeladen auf meinen Rechner.

Das war mein Nextcloud, habe ich nämlich migriert.

Habe es dann halt auf meinen Rechner im Büro geladen.

Das waren halt 60 Gigabyte.

Und dann wollte ich das von dort dann weiter auf meinen Server zu Hause schieben.

Und dann fiel mir das auch so im Moment mal, das dauert ja ewig, weil beide sowohl zu Hause als auch im Office habe ich VDSL 250 beziehungsweise 50 im Bit-Up oder 40.

Ja, das rübergehen war dann einfacher und schneller.

Ganz überraschend, bei so vielen Daten.

Dirk

Also es ist heute also auch noch ein Thema.

Wenn ich mich recht erinnere, hatte Hetzner früher eine Funktion, dass man da Festplatten hinschicken konnte, die sie dann auf Server kopiert haben, wenn man das wollte.

Sujeevan

Ja, genau.

was mir da nur einfiel ist, ich hätte den Download eigentlich auch schon von zu Hause machen sollen, statt vom Office aus.

Dirk

Ja, das wäre viel zu einfach gewesen.

Das hätte gezeigt, dass du nachdenken kannst.

Sujeevan

Ja, nachdenken ist überbewertet.

Dirk

Ja, definitiv.

Definitiv.

Sujeevan

Aber apropos Office.

Dirk

König der Überleitung, ja.

Sujeevan

Wir haben diesmal mal keine Shorties.

Da fahren wir zur Abwechslung mal wieder ein richtiges Thema.

Und zwar vor allem dadurch, dass ich ja jetzt eben kein Homeoffice mehr habe, sondern ein gemietetes Office, du ja ein hybrides Setup fährst, und wir, glaube ich, schon lange aus der Zeit raus sind, wo man nochmal diskutieren muss, was jetzt besser oder schlechter ist.

Gehen wir trotzdem auf das Thema nochmal ein, weil ich finde, man muss da immer wieder ein bisschen differenzieren, was, welche Arbeit, welches Kriterium man jetzt betrachtet, man mal was wie haben möchte.

Wir werden, glaube ich, auf einige Faktoren eingehen, aber nicht unbedingt auf alle, weil das höchstpersönlich dann teilweise auch nochmal ist.

Dirk

Ja, wir sind auch ein persönlicher Podcast.

Ja, also wir werden nicht darauf eingehen, dass doch alles Mist ist, wenn es nicht das Homeoffice ist, sondern eher so, dass wir festgestellt haben, dass es deutlich verschiedene Office-Typen gibt, mit denen wir eigentlich auch heute noch zu tun haben, selbst wenn wir überwiegend im Homeoffice sind.

Sujeevan

Genau, und viele, und da bekommen wir glaube ich zum ersten Punkt mal, viele setzen Homeoffice mit Remote gleich, was es nicht ist.

Dirk

Richtig, es kommt auf die Sichtweise an, natürlich.

Also wenn ich in meinem privaten Kalender, wenn ich meinen Firmenkalender schreibe, da schreibe ich mir schreibe ich rein, an welchem Standort ich bin.

Da kommen wir gleich auch nochmal drauf zu sprechen.

Oder wenn ich nicht an irgendeinem Standort im Office bin, dann schreibe ich remote rein.

Weil es dann eigentlich für die Firma egal ist.

Wenn ich nicht am Standort bin, ist es denen eigentlich egal, wo ich bin.

Sujeevan

Genau.

Und so soll es ja auch sein.

Du machst das dann halt, in deinem Fall ist remote dann halt zu Hause.

Aber das kann ja auch woanders sein, von wo du arbeiten darfst.

Dirk

Genau, es kann überall in der Schweiz sein, nur nicht im Ausland.

Sujeevan

Ja, genau, das ist jetzt eure spezifische Regelung.

Dirk

Genau.

Sujeevan

Und mein Arbeitgeber schreibt mir nichts vor.

Aber eventuelle Arbeitgeber.

Dirk

Es muss Castro Braux sein, genau.

Sujeevan

Genau.

Deswegen, ich meine, so gesehen habe ich jetzt mit meiner Firma, der hat die vorher der Deployments gegeben, wo ich der einzige Mitarbeiter bin und der einzige Angestellte bin, könnte man jetzt meinen, es ist ein, Ein Office-Based Firma.

Ich würde es aber nicht unbedingt so nennen.

Also klar, jetzt gerade ist der Stand korrekt.

Aber die Frage ist ja jetzt, was passiert, wenn ich Leute einstelle, einstellen wollen würde.

Und von wo arbeiten die?

Dirk

Ja, du kannst ja vielleicht auch gleich, kommen wir vielleicht auch gleich noch darauf zu sprechen, weshalb du dich entschieden hast, ein Office zu mieten.

und aus dem Homeoffice rauszugehen in das 300 Meter sehr weit entfernte Rented Office oder wie wir es auch immer noch mögen.

Genau.

Ja, aber wenn Leute jetzt dazukommen, dann wird es halt genau spannend an der Stelle.

Sujeevan

Genau, aber ich glaube, es ist doch besser erstmal über meinen Grund für ein angemietetes Office zu sprechen.

Oder sollen wir gleich das neudeutsche Wort Büro nennen?

Dirk

Oh, lange nicht mehr gehört.

Was war das noch?

Sujeevan

Ja, genau.

Also ein Büro ist ein Gebäude oder ein Raum, worin man in der Regel arbeitet oder so tut als ob.

Und ich habe mich jetzt entschieden, aus verschiedenen Gründen ein Office anzumieten.

Und das Erste ist, das habe ich relativ früh schon gemerkt, wenn man angestellt ist und einen Manager hat, einen Chef hat oder sonst was, dann kriegt man die Aufgaben ja so zugeworfen, mehr oder weniger.

Klar, man sucht sich hier und da natürlich irgendwelche Aufgaben.

Aber dadurch hat man ja schon mal so eine grobe Struktur, was man machen muss, was man machen soll und sonst was.

Ich bin ja gerade jetzt noch in einem Status, wo ich noch viel gucken muss, was will ich genau machen und was will ich wie genau machen.

Und theoretisch könnte ich 24 Stunden arbeiten.

Und ich habe dann halt gemerkt, ich muss ja trotzdem irgendwie abschalten, weil auch durch Abschalten kommt man ja auch zu irgendwelchen Gedanken.

und mit Abstand haben dann auch entsprechend.

Und, Da fiel mir schon früh auf, dass das nicht so toll ist, weil theoretisch kann ich dann die ganze Zeit, weil es ist auch der gleiche Rechner, vorher hatte ich getrennter Rechner, dann habe ich halt genau, habe ich keinen Wechsel zwischen Arbeit und Privates, was bei Selbstständigen ja eh überlappend ist.

Und gerade jetzt eben auch, weil ich keinen Kunden habe, wenn ich einen Kunden hätte, wo ich irgendwie, keine Ahnung, Freelancer-mäßig fünf Tage die Woche arbeite oder vier Tage, dann wäre es noch mal ein bisschen was anderes.

Aber in dem Sinne war das für mich halt dann ganz gut, Ich mache jetzt einen harten Cut.

Wenn ich zu Hause bin, bin ich zu Hause.

Meinen Rechner lasse ich auch in den meisten Fällen bisher zu Hause.

Ich habe das Office seit zwei Monaten angemietet.

Seit anderthalb Monaten bin ich da drin.

Und ich habe es selten, wenn ich Daten übertragen musste, habe ich den Laptop mit nach Hause genommen.

Oder alt, wenn ich von irgendwelchen Reisen kam oder sonst was.

Dann habe ich es natürlich kurz zu Hause.

Aber ansonsten habe ich es so weit zu Hause gelassen.

Was aber auch dazu führt, dass ich manchmal dann, weil ich eben nur einen Rechner habe und auch nur einen Rechner haben möchte, dass ich dann halt samstags, sonntags manchmal kurz ins Büro gehe, um nochmal irgendwie was zu machen.

Aber jetzt nicht unbedingt acht Stunden dran sitze oder mehr, was ich sonst halt machen will.

Auch weil ich ein bisschen mehr weg vom Rechner möchte.

Dafür sitze ich jetzt mehr am Handy.

Dirk

Ja, aber du bist ja jetzt auch im Office, also in deinem gemieteten Office-Raum für die Aufnahme vom Podcast.

Genau.

Also von daher verschmilzten da Privat- und Firmenleben ja doch schon wieder ein bisschen stärker miteinander.

Sujeevan

Genau, genau.

Es geht mir halt vor allem um die Feierabendzeit quasi.

Mich mal so gesehen habe ich ja vorher schon auch schon im Homeoffice oder in dem Raum zu Hause.

den Podcast aufgenommen, wo ich eigentlich dran arbeite.

Dirk

Ja.

Ja, mach du erst bitte.

Sujeevan

Für mich war es, was nochmal hinzukommt, das war nicht der einzige Grund.

Ich hatte nämlich überlegt, wie machst du das?

Der zweite Grund ist, es ist scheiße billig hier.

Es kostet mich, glaube ich, knapp 200 Euro mit Strom und Internet für irgendwie, ich glaube, 12, 13 Quadratmeter.

Also wirklich nicht viel.

Und da war jetzt auch so die Rentabilität gar nicht so ein großes Thema, weil ich weiß, dass bei so einem Coworking-Space oder auch einzelner Räume, wo alles schon fix eingerichtet ist, wie so ein WeWork oder sonst was, da zahlt es ja eher 500, 600, 700 Euro für.

Das wäre mir dann auch zu viel gewesen.

Und der dritte Punkt noch.

Es ist scheinbar steuerlich einfacher, ein Büro anzumieten, wenn man eine Firma hat.

Und wenn man sonst das Büro in einem Eigenheim hat, was einem selbst gehört.

Weil ansonsten, habe ich auch was Neues gelernt, wird man bei einem Umzug von Privat oder Umzug von der Firma, oder beides, müsste dann berechnet werden, was der Wert des Hauses, beziehungsweise des Zimmers, weil dann das Zimmereigentum der Firma werden würde.

Weil Einzug und bei Auszug ist und dann wäre das nochmal irgendwie steuerpflichtiges Unterschied.

Wenn es irgendwie gesagt ist, okay, heute ist es 400.000 und in drei Jahren, wenn ich ausziehen sollte oder mit der Firma oder sonst was, sind es 450.000, dann ist der Differenzbetrag halt irgendwas mit Steuern zu tun.

Dirk

Okay, ja, absolut nicht mein Bereich, da habe ich gar keine Ahnung.

Sujeevan

Ja, hat meine Steuerberaterin erzählt und dann dachte ich so, okay.

Dirk

Dafür hat man sie ja, oder?

Sujeevan

Ja, genau.

Und das war halt auch nochmal so grundsätzlich, okay, das hat dann so den Stein zum Anstoß gebracht, okay, ich mache das jetzt tatsächlich.

Dirk

Ja, genau.

Ich glaube auch, dass man sich zu Hause ein bisschen stärker disziplinieren muss.

Also in der Anfangszeit, als wir ins Homeoffice gegangen sind, habe ich morgens den Rechner, auch den Firmenrechner angeschmissen und habe ihn abends, bevor ich ins Bett gegangen bin, ausgeschaltet.

Und wenn mir zwischendurch eingefallen ist, was ich noch für die Arbeit tun könnte, bin ich halt an den Schreibtisch gegangen, habe es getan.

Das habe ich in der Zeit, als ich nur im Office gearbeitet habe, natürlich nicht gemacht.

Aber das zu Hause zu machen, macht es halt in dem Moment auch leichter.

und da wo du gerade von Trennung gesprochen hast die Trennung ist zu Hause einfach schwerer durchzuziehen ja.

Sujeevan

Also ich meine ich kriege das halt hin wenn man fremdgesteuert ist ich meine da schon einen Unterschied zwischen fremdgesteuert und, selbst, du kannst dir selbst jeden Tag gestalten wie du möchtest halt ja.

Dirk

Plus du hast natürlich den Vorteil jetzt in deinem gemieteten Office, dass du, dass auch einfach jemand vorbeikommen könnte Ja, also ich werde zwar Zu dir nach Hause kommt ja eher selten mal jemand Genau.

Sujeevan

Mich kann keiner besuchen, Ja, grundsätzlich richtig Ich erwarte halt nur nicht, dass mich jemand im Büro besucht, Und wenn, dann hätte man das Gut, kommt natürlich drauf an, wer Ich meine, wenn ich jetzt tatsächlich Meetingraum oder sowas bräuchte, hätte ich hier tatsächlich auch den ich nutzen könnte, Das ist dann natürlich einfacher, wenn man tatsächlich echten Kundenbesuch hat, den man nicht nach Hause einführen möchte, dass das so ein Ding ist.

Da fällt mir noch ein, ich hatte damals ja ein duales Studium gemacht und der Prof, der das der, Keine Ahnung.

Dieser Prof, der halt hauptsächlich dafür zuständig war, der hatte auch eine Firma gehabt und ich hatte von anderen Leuten gehört, die dann ein Bewerbungsgespräch hatten, dass das Büro von dieser Firma, was irgendwie so fünf, sechs Leute waren, bei dem zu Hause im Keller war.

Dirk

Ah, okay.

Ja.

Sujeevan

Und der Typ, der dann halt ein Bewerbungsgespräch bei der Firma hatte, sagte, er fand das total komisch, dann plötzlich in seinem Wohnzimmer zu sitzen.

Und auch wenn er den Prof da zu dem Zeitpunkt noch nicht kannte, aber wenn du dann halt in einem normalen Wohnzimmer dann sitzt und unten ist dann die Firma, ist das halt irgendwie merkwürdig.

Unterabhängig davon, dass man im Keller kein schöner Arbeitsplatz ist.

Dirk

Ja.

Ja, das finde ich auch merkwürdig, ehrlicherweise.

Da würde ich dann auch eher in einen Café gehen oder irgendwo anders hin, ja.

Sujeevan

Ja, ich meine jetzt auch so als Arbeitsplatz, stell dir vor, du gehst zu deinen Chefs nach Hause in den Keller zum Arbeiten.

Dirk

Die Kellerkinder, ja, genau.

Ich finde jetzt bei dir das Setup ganz interessant, weil das so ein bisschen fließend übergehen könnte in einen Coworking-Space, also womit wir eine weitere Office-Form haben, wo du den Vorteil der Flexibilität immer noch hast und auch sagen kannst, dass du auch noch andere Leute triffst.

Auch wenn du jetzt vielleicht nicht unbedingt Besuch im Office bekommst, hast du ja jetzt an deinem jetzigen Office-Standort auch schon Kontakte geknüpft und hast du auch mit Leuten zu tun, sag ich mal.

Hast du halt mit Leuten außerhalb der Familie zu tun, bist du halt nicht so ganz isoliert, in Anführungsstrichen.

Sujeevan

Genau, ich habe ja einmal den Till, der übrigens neulich gemeckert hat, dass unser Podcast-Name falsch geschrieben ist, weil er wie der Till mit zwei L geschrieben hat.

Ich fiel erst nie auf.

Aber gut.

Mit dem unterhalte ich mich halt regelmäßig.

Aber dann merkst du dann auch wieder so Dinge, die du vorher im Büro hattest, die ich natürlich die letzten fünf Jahre kaum hatte, dass ich dann eine Stunde verquatscht oder so.

Dirk

Ja.

Sujeevan

Was man dann sagt, ah shit, eigentlich wollte ich was anderes machen.

Aber ja.

Dirk

Ja, aber ich meine, das hast du in der Familie ja auch, wenn du Kinder hast, dass du dich mit den Kindern beschäftigst, wenn du eine andere Familie, Angehöriger hast, dass du dich mit den anderen Familienangehörigen beschäftigst und auch da mal einen Kaffee trinkst.

Ich finde das ganz spannend, dass ich, wenn ich ins Büro gehe, dass es für mich völlig normal ist, mit den Kolleginnen und Kollegen einen Kaffee trinken zu gehen und wenn ich das zu Hause mache, dann ziehe ich das von meiner Arbeitszeit ab, in Anführungsstrichen.

Sujeevan

Was meinst du?

Mit Arbeitszeit abziehen?

Dirk

Ich muss ja meine Zeit aufschreiben.

Ich muss ja sagen, meine verrechenbare Zeit muss ich ja aufschreiben.

Und ich habe keine Hemmung, wenn ich im Büro einen Kaffee trinken gehe, zu sagen, das ist Arbeitszeit und ich habe ein Problem damit zu sagen, wenn ich zu Hause einen Kaffee trinken gehe, dass das Arbeitszeit ist.

Sujeevan

Ja, das war witzig.

Dirk

Obwohl es eigentlich total bekloppt ist, aber das schwebt dann immer noch das große Damok des Schwertes Arbeitszeitbetrugs, was ein fristloser Kündigungsgrund sein kann über mir.

Sujeevan

Ja, so ein Coworking Space zum Beispiel fände ich, Es kommt darauf an, wie und was das genau ist.

Es gibt ja verschiedene Arten.

Also ich will, und das ist mir wichtig, alleine in einem Raum sitzen.

Ich will keine anderen Leute drinnen haben.

Und Co-Working-Space geht natürlich, wenn man dann einen eigenen Raum hat und trotzdem dann halt aber eine Public Area hat, wo man dann, wenn man nicht weiter dann dran sitzt.

Ich hätte jetzt keine Lust, dauerhaft an so einem Flex-Tisch zu sitzen.

Dirk

Also viele Co-Working-Spaces, die ich gesehen habe, ich habe noch nie in einem Umgang gearbeitet.

Viele Coworking Spaces, die ich gesehen habe, waren so, dass es eher Großraumbüro war.

Sujeevan

Ja, genau.

Dirk

Dass man dann einen Schreibtisch hat, wo ein Monitor stand, wo man Kabel für Internet hat, wenn man es braucht und wo man dann Zugriff auf die Kaffeemaschine hat oder auf die Küche zum Beispiel.

Sujeevan

Ja, ich hatte mal vor ein paar Jahren, hatte ich mal den Coworking Space in Bern genutzt für zwei Tage.

Dirk

Die Welle, ne?

Sujeevan

Ja.

Dirk

Alle sieben, genau.

Sujeevan

Genau da.

was ist das?

Ja, ich glaube schon.

Die direkt da am Bahnhof.

Und da hatte ich mich dann letztendlich in dieser Telefonzelle verbarrikadiert, weil A, wollte ich nicht, weil ich den ganzen Tag irgendwie in Calls saß, oder in dem Fall stand, und ich wollte natürlich nicht, dass Leute mir zuhören.

Gleichzeitig wollte ich auch nicht, dass ich andere Leute störe mit dem Telefonieren.

Und das Ding war echt nicht gut belüftet.

Das heißt, ich musste immer mal wieder zwischendurch mal die Tür aufmachen, damit man da mal Frischluft reinbekommt.

Deswegen, das finde ich dann halt auch nervig, wenn du dann manchmal mit irgendwelchen Leuten quatsch, die dann in den Coworking-Space entwurde und die ganzen Nebengeräusche und sonst was noch hörst.

Also es kommt natürlich darauf an, was so ein Callist ist.

Wenn es ein lockerer Callist ist, ist es egal.

Aber bei fachlichen Sachen ist wieder was anderes.

Dirk

Also wir haben im Office auch im Büro auch Telefonzellen.

Ich finde die furchtbar.

Es ist halt ein Mittel zum Zweck um Geräuschdämpfung zu haben, aber ich finde die eigentlich furchtbar.

Sujeevan

Genau.

Dirk

Deswegen setze ich mich, wenn dann in einen kleinen Meetingraum, aber ja.

Sujeevan

Ja, ich meine, klar, wenn die belegt sind, dann musst du halt auch gerne rein.

Dirk

Ja, aber ich finde es trotzdem nicht gut.

Sujeevan

Ja, ich glaube, damit können wir uns einigen.

Und eigentlich habe ich die eine Frage von vorhin ja schon beantwortet.

Wenn ich jetzt Mitarbeitende hätte, Die sollen gefälligst nicht hier drin sitzen.

Dirk

Aus Interesse, hat jetzt nicht so sehr viel mit dem Thema zu tun, würdest du regelmäßige Vor-Ort-Termine mit den Mitarbeitern machen, sodass du dich einmal im Zeitraum persönlich triffst?

Sujeevan

Ja, definitiv.

Und weil da kann man, glaube ich, auch nochmal ein bisschen unterscheiden, was heißt...

All-Remote, was heißt Remote-First, was heißt Hybrid oder was heißt mobiles Arbeiten.

GitLab sagt, es ist eine All-Remote-Firma.

Grafana sagt wiederum eine Remote-First-Firma.

Hybrides Arbeiten kennt man ja, so wie du quasi, mal im Büro, mal zu Hause.

und mobiles Arbeiten ist eher so das Schwammige, wenn die Leute keinen Arbeitsplatz den Leuten zu Hause finanzieren wollen in Deutschland.

Dirk

Ich habe auch keinen finanzierten von der Firma finanzierten Arbeitsplatz.

Sujeevan

Ja, ich glaube, das ist, wie war das?

Ich glaube, das war irgendwie so, das wird mobiles Arbeiten genannt, weil wenn man das richtig definiert, dann muss man entweder, man muss nicht unbedingt, dass der Tisch und sonst was finanziert ist von der Arbeit, aber die müssen theoretisch gucken, ob du auch einen ordentlichen Stuhl hast und einen ordentlich stehen, sitzen kannst und alles Mögliche.

Dirk

Das gilt vor allem auch in Deutschland.

Also in Deutschland muss man darauf gefasst sein, dass derjenige, der für den Arbeitsschutz in der Firma verantwortlich ist, durchaus auch mal unangemeldet vorbeikommen kann.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Um zu sehen, wie dann die Office-Situation ist, weil das gehört zum Homeoffice dazu.

Sujeevan

Ja.

Gleichzeitig ist wiederum Homeoffice eine Form von mobiles Arbeiten, weil du darfst ja auch von woanders arbeiten.

Dirk

Ja, genau.

Sujeevan

Wenn im Vertrag theoretisch drinsteht, nur Homeoffice, dann darfst du halt theoretisch nur im Homeoffice arbeiten.

Dirk

Ich merke halt bei mir, wenn ich vom mobilen Arbeiten höre, dann denke ich immer, dass die Leute im Zug sitzen und arbeiten.

Ist natürlich nicht damit gemeint, gar keine Frage, aber das ist so das erste Bild, was ich im Kopf habe, wenn ich über mobiles Arbeiten nachdenke.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Oder dass Leute im Laufen Telefongespräche führen, das ist auch mobil.

Sujeevan

Ja, genau.

Ich meine, telefonieren, direkt telefonieren ohne Videocall gibt es auch schon ewig.

Die Älteren erinnern sich.

Dirk

Die Älteren erinnern sich, genau.

Aber ich glaube, du hast recht, dass das eben damit zu tun hat, dass man sagt, die mobile Arbeit ist möglich oder Remote-Arbeit ist möglich, um dann halt sicherzustellen, dass man nicht für das Homeoffice verantwortlich ist.

Sujeevan

Ja, das sind halt mehr so rechtliche Rahmenbedingungen, rechtlich slash Arbeitsschutz, die da so mit reinspielen.

Dirk

Genau.

Sujeevan

Genau.

Was man auch bei der Office-Thematik noch unterscheiden sollte, ist, finde ich, ist man in einem Office, wo entweder die ganze Firma sitzt oder halt das Team, mit dem man arbeitet.

oder sitzt man, was zum Beispiel dann der Headquarters, der Hauptsitz der Firma sein kann, oder sitzt man an irgendeinem anderen Büro von derselben Firma, hat aber mit den Leuten zu tun, die in anderen Büros sitzen.

Dirk

Ja, das kann man natürlich beliebig kompliziert machen.

Also eine Firma, die über mehrere Standorte geht, da wirst du für ein Office eingestellt.

Und dein Team kann irgendwo ganz woanders sein.

Sujeevan

Genau, und das ist für mich schon fast remote arbeiten, weil effektiv, also kommt drauf an wenn du jetzt irgendwie so hast ich glaube den Fall hattest du mal und den Fall hatte ich indirekt auch schon mal oder direkt eigentlich auch dass wenn du wenn vier Leute im Office sitzen, zwei Leute nicht in dem Office sitzen, dann sind die zwei Leute out of the loop.

Die ganze Zeit.

Dirk

Ich habe jetzt den ähnlichen Fall.

Mein eigentliches Team sitzt mittlerweile in Bern.

Ich bin für Zürich eingestellt.

Wenn ich nach Zürich ins Office gehe, habe ich mit meinem Team gar nichts zu tun.

Wenn ich nach Bern fahre, habe ich mit meinem Team auch nichts zu tun.

Dann ist es halt so, weil ich ein Thema habe, was ich als einziger bearbeite, sind die Schnittmengen halt relativ klein.

Aber deswegen fahre ich momentan noch zweimal die Woche nach Bern.

Und wenn wir neue Leute einstellen, dann stellen wir die Leute für den Teamstandort ein.

Das war früher mal anders.

Sujeevan

Ja.

Ich meine, ich finde, das macht schon einen Unterschied, weil wenn ich dann von Firmen höre, die dann sagen, ihr müsst jetzt zurück ins Office, weil die Zusammenarbeit doch viel besser ist.

Und dann hat man so ein Setup, wo du der Einzige bist in Zürich und der Rest ist jetzt alles in Bern.

Schön, dass sie dich jetzt ins Büro zwingen.

Aber dann kannst du es auch von zu Hause arbeiten, weil das macht keinen Unterschied.

Dirk

Ja, deswegen bin ich auch dazu übergegangen, den zweiten Tag auch noch nach Bern zu fahren.

Ja, das macht dann auch Sinn.

Das muss man dann allerdings auch besprechen, weil das natürlich nicht unerhebliche Kosten sind, die da nochmal entstehen.

Sujeevan

Genau, in deinem Fall.

Dirk

Wir bekommen keine Bankarten 100, wir haben so einen Halbtags, also Bankart 50 pendant was von der firma bezahlt wird die firma zahlt zahlt erste klasse tickets zürich bern also alles was über meinen eigentlichen arbeitsweg hinausgeht zahlt die firma zürich bern sind 91 franken momentan und wenn ich mir überlege dass das das sind 360 oder 720 im monat also einmal die woche oder einmal die woche gehe, Und wenn wieder sehr aufs Geld geguckt wird, dann wird es wahrscheinlich nicht erlaubt werden, zweimal nach Bern zu fahren.

Und wenn nicht aufs Geld geguckt wird, also zumindest bei Fahrtkosten, dann ist es halt möglich.

Sujeevan

Ja, ich bin schon gespannt, wie viel Geld für sowas dann drauf geht.

Aber halt auch für so ein Office zu mieten, zu betreiben, ist ja auch echt nicht billig.

Dirk

Ja, dafür gibt es keinen gratis Kaffee.

Sujeevan

Ja, an irgendwas muss gespart werden.

Dirk

Ja, wir haben uns da schon häufiger drüber aufgeregt, das ist totaler Schwachsinn.

Sujeevan

Mit mir würdest du nicht mehr gratis Kaffee bekommen.

Dirk

Nein, aber ich finde...

Sujeevan

Ich wollte ja nicht dafür bezahlt worden.

Dirk

Also es wird ja dann gesagt, die Leute verdienen so gut, dass sich einen Kaffee selber leisten können.

Ich fand die Erklärung so bescheuert, weil ich verdiene auch so gut, dass ich mir mein Notebook selber kaufen kann, dass ich mir mein Handy selber kaufen kann und auch einen eigenen Mobilfunkvertrag mir leisten kann.

und trotzdem muss ich es nicht selber machen.

Also das ist ja völliger Blödsinn.

Meine feste Überzeugung ist, wenn die Firma sagt, dass sie wieder mehr Office-Präsenz haben wollen, dann sollten sie es doch so angenehm möglich wie möglich machen, dass die Leute ins Office kommen.

Sujeevan

Ja, genau.

Ich habe das bei ein paar Kunden gesehen die letzten Jahre.

Die hatten, dachte ich, in den Office würde ich schon eher arbeiten, als bei anderen Firmen.

Dirk

Ja.

Sujeevan

Aber weil es ist eine schöne Kantine, gibt, ordentliche Kantine gibt oder auch, ordentliches Frühstück bekommen kannst, was nicht halb vertrocknete Brötchen sind und auch große Auswahl.

Es sind natürlich ein paar hundert oder tausende Leute dann in dem Office, aber es geht.

Dirk

Bei der Bank, bei der ich vorher war, hatten wir auch gratis Mittagessen.

Wir hatten den obligatorischen Früchtekorb und gratis heiße und kaltige Getränke.

Sujeevan

Ja, ich war ja jetzt vor zwei Wochen wieder bei LinkedIn Learning in Graz gewesen, was ja auch ein Office war.

wo einmal die Leute arbeiten, die bei LinkedIn arbeiten oder bei LinkedIn Learning arbeiten, als auch natürlich die Leute, die zu Gast sind zum Aufnehmen, wie ich und ein paar andere natürlich.

Da gab es dann auch kostenloses Mittagessen, Snacks und sonst was, Getränke, alles Mögliche an Getränken.

Da war ich dann auch gerne für die eine Woche.

Dirk

Ja, also ich finde es cool, die Wahl zu haben.

Zu sagen, wenn ich ins Office komme, sehe ich da auch Leute, mit denen ich was zu tun habe.

Das ist ja das, was du eigentlich möchtest.

Weil wenn ich jetzt nach Zürich ins Office gehe, dann kann ich natürlich zu den Ex-Kollegen vom Banking gehen, aber die haben natürlich auch andere Sachen zu tun, als sich mit mir zu beschäftigen.

Und ich sitze da eigentlich allein und sitze da meine Zeit ab.

Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

Sujeevan

Ja, zumindest wenn es zwanghaft ist.

Ich meine, du kannst ja immer noch ins Büro gehen, einfach nur um dann Mittagessen mit den Leuten zu gehen.

Dirk

Ja, aber wir haben halt zweimal die Woche Office-Pflicht und, Und es geht die mehr, dass es auf dreimal erhöht werden soll.

Aber ich erkenne den Sinn dahinter nicht, wenn ich ehrlich bin.

Sujeevan

Genau.

Ja, ich meine, so ein paar Punkte, die noch so reinspielen, mit Pendelzeit sind, glaube ich, klar.

Mit sozialer Interaktion dadurch halt auch.

Privatsphäre effektiv auch.

Also da müssen wir eigentlich nicht viel drüber diskutieren.

Dirk

Nein.

Sujeevan

Was für mich, Ablenkung kommt für mich halt noch ein bisschen mit rein.

Wie sehr kannst du dich ablenken?

und das klappt bei mir halt eher, wenn, und das hängt davon ab, wie viele Leute noch mit mir im Raum sitzen oder drumherum quasi noch.

Dirk

Das wäre für mich mit Privatsphäre auch eigentlich gemeint, ja.

Sujeevan

Ja, okay.

Für mich ist das ein bisschen getrennt, aber ja, ja, ja.

Dirk

Gar kein Problem, ja.

Sujeevan

Für mich fährt das mehr unter Nährfaktoren.

Dirk

Ja, es gibt noch eine Sache, die wir nicht besprochen haben und das ist Coworking beim Kunden, was tatsächlich passiert.

im Banking bin ich dann einmal die Woche zu meinem Hauptkunden gefahren und habe den ganzen Tag da verbracht und da gearbeitet, später im Zwei-Wochen-Rhythmus und zum Schluss im Vier-Wochen-Rhythmus einfach vor Ort sein, mit den Leuten ins Gespräch kommen die soziale Interaktion halt mit Leuten vom Kunden zu haben und ein bisschen, mitzuspüren, was da gerade los ist das ist auch Office aber es ist halt Office in einer fremden Firma.

Sujeevan

Ja, hatte ich auch teilweise gemacht mit Partnern Partnerfirmen dann.

Da kommen auch nochmal ein paar Themen, die für mich relevant sind, für die relevant sind nochmal auf.

Dafür muss man sich aber dann auch ein bisschen Zeit nehmen dann.

Dirk

Das ist so eine Mischform zwischen Coworking und Office und eigentlich Büro.

Weil wenn du in der Zeit nur für den Kunden arbeitest, ist es natürlich wirklich wie Büro, wie Office.

Aber wenn du in der Zeit auch deine anderen Sachen machst, dann ist das eher wie Coworking.

Sujeevan

Ja.

Ich habe auch überlegt, ob ich noch einen zweiten Tisch, Ich habe noch einen Tisch zu Hause übrig, ob ich den noch ins Office stelle, damit ich Leute empfangen kann, quasi und dann sagen kann, okay, wir können zusammenarbeiten oder im selben Raum Coworking treiben, quasi.

Mache ich vielleicht dann noch, weil der Tisch ist eh da.

Für den kriege ich nicht viel Geld, wenn ich den verkaufen wollen will.

Also kann das auch ein zweiter Arbeitsplatz sein für Besuch, für den Fall der Fälle.

Dirk

Aber nicht dauerhaft.

Du machst ja jetzt nicht mehr so viel mit Hardware oder mit Servern oder so, das wäre ja auch ein typischer Labor-Tisch, den man auch noch aufbauen könnte und sagen kann.

Sujeevan

Ja.

Genau.

Was mir gerade noch einfällt, ist, ich hatte ja all remote und remote first eingebracht.

Grafana hat ja gesagt, remote first, weil sie sagten so, naja, remote.

Nee, die hatten einen Unterschied gemacht, glaube ich, zwischen remote only und remote first.

Remote only würde sagen, du würdest gar keinen niemanden je treffen.

Gar keinen je treffen, so.

Und remote first, naja, primär arbeitest du halt remote, aber du triffst dich halt hier und da natürlich mit den Leuten.

Effektiv war es, weil GitLab ja auch so All-Rebout heißt es zwar, aber weil es kein Office gibt, jeder ist verteilt, heißt aber nicht, ist kein Ausschluss für, dass du dich nie triffst.

Dirk

Ja, was ich noch kenne, ist, dass wenn man je nach Rolle, dass man und das Team ist verteilt über verschiedene Standorte, dass man dann halt alle Standorte auch mal bereist.

Also wenn man so Teamleiter ist oder mit verschiedenen Leuten an verschiedenen Standorten zu tun hat, dass man halt die verschiedenen Standorte dann auch besucht.

Das kenne ich dann halt auch noch, genau.

Sujeevan

Das kommt ja da auch nochmal an, was für ein Job, was für eine Rolle man hat.

Dirk

Ja, ja.

Sujeevan

Weil ich finde jetzt auch, ich habe ja diese Pre-Sales-Sache jetzt viereinhalb, fünf Jahre gemacht und davon die Hälfte in der Corona-Zeit, wo gar nichts unterwegs war.

Und da kommt jetzt wieder soziale Interaktion nochmal mit rein.

Das ist halt schon deutlich einfacher, wenn man sich trifft.

Weil man sich meistens dann auch mehr Zeit nimmt, als nur eine halbe Stunde irgendwo reingequetscht.

Dirk

Ich habe es auch so gemacht, als wenn ich irgendwo neu hingekommen bin, dass ich mich mit allen Leuten, mit denen ich zu tun hatte, auf einen wirklich realen Café verabredet habe.

Sujeevan

Ja.

In dem Fall bei mir war es halt ein virtueller Café mit den Leuten, mit denen ich zu tun habe.

Zu Beginn dann.

Dirk

Das hätte ich jetzt auch noch gesagt.

Also da, wo es nicht möglich war, war es dann ein virtueller Café, genau.

Sujeevan

Ja.

Es gab auch ein paar Leute, die dann im Nachbarteams waren, mit denen ich dann nie gesprochen habe direkt, außer in irgendwelchen Gruppen-Calls.

Ich kenne die Person eigentlich gar nicht.

Das sollte eigentlich nicht passieren.

Dirk

Was ich ganz spannend finde, wie gesagt, ich bin ein großer Fan von Flexibilität und dass man das Arbeitsmodell fahren können soll und dass das einem selber am nächsten ist.

Aber wir dürfen, glaube ich, auch über die ganze Debatte nicht vergessen, dass wir soziale Wesen sind und dass wir irgendwo den Sozialkontakt brauchen auf irgendeine Art und Weise.

Das kann sein, dass ich mir den im Privatleben hole oder Oder dass ich mir den irgendwo anders herhole.

Oder das ist eben, dass ich mich mit Leuten aus der Firma treffe.

Sujeevan

Ja, und ich finde, wenn man sich trifft, dann sollte da auch ein gewisser Zweck hinter sein.

Und das kann sein mit Kaffee trinken gehen.

Oder Mittagessen.

Dirk

Ja, oder zusammen Mittagessen gehen.

Genau, wirklich soziale Sachen.

Oder abends ein Kaltgetränk nehmen.

Oder ein Heißgetränk.

Sujeevan

Deswegen finde ich halt die Sachen mit, du musst jetzt ins Office, weil du ins Office sollst, Irgendwie ein bisschen Käse.

Vor allem, wenn jeder dann andere Tage hat.

Dirk

Ja, also ich habe ja mit meinem Team, weil wir zwei Pflichtoffice-Tage hatten, habe ich gesagt, dass ich das Team einmal die Woche sehen möchte.

Sujeevan

Ja, genau so was meine ich halt.

Das macht dann ja auch Sinn.

Dirk

Und wir haben uns dann im Team darauf verständigt, welcher Tag das ist.

Das war ein Teamentscheid.

Den haben wir zwischendurch auch mal gewechselt, weil ein anderer Tag dann aufgrund dessen, dass jemand sein Kind vom Kindergarten abholen musste, hat er mal gedreht.

Aber das ist ein Teamentscheid, welcher Tag da am besten passt.

Sujeevan

Ich kenne es auch von anderen Firmen, die machen es dann einmal im Monat oder so.

Dann haben die dann, auch wenn es dann über verschiedene Städte, die vielleicht ein bisschen weiter entfernt sind.

Und Zürich-Bern ist ja eigentlich relativ nah.

Dann auch irgendwie einmal im Monat oder sowas.

Wenn es halt nicht so ein du musst zwei Tage die Woche im Office sein ist, sondern halt flexibler ist.

Dirk

Also im jetzigen Team haben wir, wie es damals in meinem Team war, haben wir einfach einmal pro Woche Team-Tag.

Sujeevan

Ja, genau, irgendwie so, aber das kann man dann ja besprechen.

Ich finde ja nur diese Absolution halt ein bisschen anstrengend.

Dirk

Ja, definitiv.

Ich finde in dem Zusammenhang spannend, dass die Firmen immer so wahnsinnig agil tun und wenn es dann darum geht, dass das Team sich selber Regeln gibt, dass das dann nicht mehr agil gehandhabt wird.

Sujeevan

Ja.

Genau.

Ich meine, prinzipiell, ob ich jetzt, ich meine, klar, ich habe jetzt noch nicht irgendwie Arbeit, die ich auslagern würde, also an weitere Mitarbeitende, aber wenn, dann wäre es mir egal, wo die Person sitzt.

Ich würde es ja schon häufiger, regelmäßiger sehen wollen, aber nicht unbedingt hier vor Ort.

Dirk

Wobei ich gemerkt habe, dass das nicht einfach ist.

Also auch als Teamleiter, ich habe Leute gehabt, die waren sehr selbstständig, die konnten einfach gut arbeiten, da brauchte ich nicht so viel Check-In-Zeiten und gucken, wo die gerade stehen und brauchte nicht so häufig Updates.

Und ich habe Leute gehabt, die waren alleine nicht lauffähig, ich sage es bewusst so, wie es ist, und die hätte ich eigentlich wirklich viel, viel enger betreuen müssen und das ist rein remote nicht möglich.

Sujeevan

Ja, nicht so einfach, ja.

Dirk

Nee, nicht möglich.

Sujeevan

Ja, es gibt immer Ausnahmen, bei denen irgendwas nicht möglich ist.

Dirk

Ja, nein, ich will damit nur sagen, auch da den Absolutismus Homeoffice ist besser, würde ich da verneinen wollen, weil es durchaus Leute gibt, die halt nicht so selbstständig sind, dass sie nicht ständig Kontroll- oder Check-ins brauchen, sage ich mal, dass sie jemanden brauchen, mit dem sie auch sprechen können.

Sujeevan

Ja, und da erinnerst du mich einer Sache, die finde ich eigentlich komplett ignoriert wird immer, fälschlicherweise oder irritierenderweise, was man mit Azubis, Juniorekollegen, Kolleginnen macht, die halt keine kaum Erfahrung haben und halt mehr an die Hand nehmen muss.

Für mich war es praktisch, dass ich halt einfach in die Büros laufen konnte.

Und beziehungsweise, dass man mir zugucken konnte, wie ich was am Rechner getippt habe.

Über längeren Zeitraum, nicht nur kurz mal...

Weil gefühlt nimmt man sich, wenn man in Person ist, schon mehr Zeit, was zu erklären und sonst was, als wenn du sagst, mal eben so, okay, ich spring mal kurz in einem Zoom-Teams-whatever-Call rein, um mal was zu erklären oder zu zeigen.

Und ich hatte halt viel einen Kollegen gehabt, der hat dann halt geguckt, warum machst du das so ineffizient?

Mach das doch so und so und so.

Vor allem, was Linux-Sachen angeht.

Grüße an Thomas.

der hier gerade wahrscheinlich zuhört.

Und dann lernt man halt natürlich dann viel mehr, was ich dann halt nicht unbedingt habe, wenn ich das remote mache.

Aber ich bin halt auch in dieser Zeit nicht drin.

Also jetzt habe ich halt durch das Zugucken lerne ich nicht mehr so viel, auch weil ich nicht mehr so tief oder zuletzt nicht so tief in der Technik war.

Keine Ahnung, ob sich da groß was verändert hat.

Dirk

Also das ist ja bei uns sogar noch extremer, unsere Lehrlinge dürfen nur, oder Lernenden, dürfen nur einen Tag pro Woche Homeoffice machen.

Haben aber in der Regel auch zwei Schultage pro Woche, das heißt, da sind sie eh nicht da, sodass sie dann zwei Tage wieder vor Ort sind.

Aber dann, wenn sie Ferien haben und keine Berufsschule haben, dann sind sie halt vier Tage im Office.

Und das musst du im Team auch organisieren, dass dann jemand da ist, sonst ergibt das wieder gar keinen Sinn.

Das ist wieder so eine völlige Schwachsinsübung.

Sujeevan

Genau, und dann aus junioriger Sicht macht das nicht mehr Sinn, aber dann muss das halt, wie du gesagt hast, auch Sinn machen.

Wenn sonst niemand da ist, dann bringt das halt nichts.

Dirk

Ja, aber das muss man im Team dann wirklich absprechen, dass die Leute dann auch einen Ansprechpartner vor Ort haben.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Und im schlimmsten Fall muss es der Ausbilder sein, so doof das ist.

Sujeevan

Ja, aber dafür ist der Ausbilder ja auch da.

Dirk

Ja, na klar.

Oder hier heißt er Berufsbildner.

Ja, genau.

Sujeevan

Berufsbildner klingt wie so ein Künstler.

Dirk

Ja.

Du hast mich erkannt.

Nee, genau.

Ich finde das ganz interessant, wenn man sich überlegt, dass wir wirklich 100% im Büro waren und dass wir jetzt so viele verschiedene Möglichkeiten haben, uns flexibel auch zu verteilen.

Und, Über Flexibilität bei den Arbeitszeiten haben wir gestern noch gar nicht gesprochen.

Das war jetzt nur die Anwesenheit in irgendeinem Gebäude oder beim Kunden oder wo auch immer.

Aber über flexible Arbeitszeiten haben wir dann noch gar nicht geredet.

Leute, die halt besser nachts arbeiten als tagsüber.

Sujeevan

Stimmt, sowas kommt ja auch nochmal hinzu.

Das ist dann erstmal egal, was für ein Ort, Office es ist.

Dirk

Ja.

Ich habe einen Kollegen gehabt, der hat eine sehr kranke Tochter gehabt.

Der hat sich nachts immer mit der Tochter ins Bett gelegt und hat dann nachts kaum geschlafen und musste dann morgens halt länger schlafen, was völlig in Ordnung war.

Und ich habe gesagt, ich möchte, dass er zu den Teamzeremonien in jedem Fall dabei ist, also Daily und was wir nicht so alles hatten.

Das ist mir ansonsten aber völlig egal, dass man arbeitet und der hat dann halt immer bis abends 10, 11 Uhr gearbeitet, zum Beispiel.

Sujeevan

Ja, ich kenne da auch einen bei GitLab, der in der Nähe gewohnt hat quasi und der dann quasi im Slack-Profil drinsteht, da sind dann viele drin, welche Zeitzonen oder zu welchen Zeiten sie arbeiten und der dann irgendwie drinsteht von, ich glaube, sieben bis zwölf oder so.

Dann kam halt das Kind vom Kindergarten oder Schule oder sowas und dann halt nochmal von abends sieben bis neun oder sowas.

Dirk

Das finde ich total, also diese Flexibilität finde ich echt großartig, genau.

Sujeevan

Vor allem, wenn du bei einem Remote, der war auch Entwickler oder ist Entwickler, vor allem, wenn du dann noch so Sachen hast, wie jemand muss noch was reviewen oder sonst was, dann machst, finde ich, manche sogar mehr Sinn, das auch zu splitten.

Ähm, als weil du dann hier nur da was warten musst und dann machst du halt irgendwie mehr Sinn.

Okay, statt jetzt zwei Stunden hochzusitzen, nichts zu tun.

Übertrieben natürlich.

Dann kannst du lieber noch, okay, ich mache was anderes und mache dann was.

Dirk

Ja, dass da nicht follow the sun ist, dann follow the moon.

Ja.

Sujeevan

Follow the water, whatever works for you.

Dirk

The water cooler, ja.

Nein, ja, finde ich auch total gut.

Und ergibt auch total Sinn.

Also Funktionen müssen belegt sein in jedem Fall, aber Personen nicht unbedingt.

Sujeevan

Genau.

Ja, ich meine, ich bin aber schon einer, der braucht schon eher einen linearen Tag.

Das merke ich jetzt schon als Unterschied.

Ich bin sonst manchmal um 11 Uhr oder so joggen gegangen oder sowas.

Das habe ich jetzt noch nicht so wirklich gemacht, weil ich dafür erstmal wieder nach Hause muss und dann, gut, das sind so nur 300 Meter, das dauert halt auch noch mal fünf Minuten und und gut, ich könnte eigentlich auch was im Büro deponieren, und vom Büro loslaufen und dann nach Hause laufen.

Dirk

Ja, und keinen Tisch hinstellen, sondern Kleiderschrank.

Sujeevan

Genau.

Und sowas kann man ja dann, geht halt schon und bei mir ist es ja wirklich nur 5 Minuten Fußweg.

Ich hatte auch einmal meine Kopfhörer zu Hause vergessen und merkte dann so, hm, ich habe 5 Minuten, wir sind Calllist, bin dann schnell rübergerannt, Kopfhörer geholt, wieder zurückgerannt und dann war ich wie eine Minute zu spät und die andere Person war aber auch noch nicht da und das war zwar anstrengend, aber es geht.

Passiert natürlich nicht so häufig, aber weil ich die Kopfhörer im Office lasse.

Dirk

Ja, ansonsten könnte man ja ein Satz Kabel zu Hause haben und einen Satz Kabel Ja.

Sujeevan

Das war schon der Kopfhörer selbst Ja.

Dirk

Das ist natürlich ein anderes Leben.

Sujeevan

Oder man hat zwei Kopfhörer Ja, genau, ich habe halt nur diesen einen Kopfhörersatz, den ich im Büro halt nutze und wenn ich halt unterwegs bin und wenn ich von einem Trip wiederkomme dann landen die halt erst zu Hause, statt dass die im Büro landen Ja.

Dirk

Ich habe für meinen Schreibtisch halt nochmal einen separaten Kopfhörer mir zugelegt Wenn ich alles so viel hätte wie Kopfhörer dann würde es mir richtig gut gehen.

Sujeevan

Genau.

Dirk

Nein, aber die Trennung ergibt schon Sinn und Arbeitszeiten.

Ich bin auch hier ein Freund vom geregelten Tagesablauf.

Ich habe mit meinem Team, wir haben morgens um halb neun unsere Dailies und von neun bis zehn habe ich, wenn ich remote bin, also zu Hause bin, habe ich einen Tagesblocker drin, da gehe ich mit den Hunden raus und trinke mit Silvia einen Kaffee, also mit meiner Frau einen Kaffee.

und das habe ich jeden Morgen drin und das wird auch akzeptiert soweit.

Sujeevan

Ja.

Dirk

In dringenden Fällen habe ich gesagt, das kann überbucht werden, aber es ist noch nicht so dringend gewesen, dass es hätte überbucht werden müssen.

Sujeevan

Ja, ich hatte ja immer einen Lunchblock gerade drin.

Dirk

Ja.

Einen Lunchblock habe ich schon lange nicht mehr drin.

Sujeevan

Weil er überbucht wird oder weil es für dich standard ist?

Dirk

Nee, weil es mir ein bisschen zu unflexibel ist.

Manchmal gehe ich ja dann früher essen oder manchmal auch später, je nachdem, wie meine Arbeitssituation gerade ist?

Sujeevan

Ach so, ja gut, das habe ich eh gemacht.

Aber ich habe trotzdem dann, damit zumindest da keiner was überbucht.

Und manchmal wird es natürlich dann einfach mit 15 oder 30 Minuten drüber bucht.

Das war mir dann egal.

Es sollte halt nicht, wenn ich sieben Stunden am Stück Meetings habe, dann auch die Mittagspause nicht da sein.

Das wäre dann ungünstig.

Dirk

Das hat sich jetzt in einer neuen Rolle bei mir komplett geändert.

Ich muss erst mal lernen, mit so viel freier Arbeitszeit zurechtzukommen.

Sujeevan

Ja, das Problem habe ich gerade auch.

Kein Chef oder ich bin der Chef und einen leeren Kalender.

Dirk

Bist du ein guter Chef?

Ich weiß nicht.

Sujeevan

Bis jetzt bin ich doch unzufrieden mit meinem Chef.

Dirk

Ah, das können wir vielleicht nächstes Mal Shorty machen.

Ich habe für solche Fälle auch bei mir wieder angefangen, mit Time-Blocking zu arbeiten, um einem Tag Struktur zu geben.

Aber das können wir beim nächsten Mal machen.

Also Time-Blocking nicht, um Kollegen abzuschrecken, sondern Time-Blocking, um selber dem Arbeitstag Struktur zu geben.

Ein ganz anderer Ansatz.

Machen wir beim nächsten Mal.

Sujeevan

Ja, geht gut.

Gut, viel mehr habe ich dazu auch gar nicht.

Kurze Zusammenfassung eigentlich, was wir gelernt haben.

Homeoffice ist nicht gleich Homeoffice.

Für mich ist das jetzige Office halt einfach nur ein versetztes Homeoffice.

Nur eigentlich ganz, sagen wir, ein häuslich getrenntes Arbeitszimmer.

Dirk

Nee, das ist ein echtes Office.

Du hast halt einen relativ kurzen Arbeitsweg, aber das ist ein echtes Office.

Echter ist externes Office.

Sujeevan

Genau, aber nur um den Grund zu haben, dass ich, der einzige Unterschied ist eigentlich nur, dass das nicht immer ein Haushalt ist.

Und genau das wollte ich erreichen.

Ich möchte nicht mit anderen Leuten in einem Office gehen.

Ich möchte nicht lange Pendelzeiten haben.

Ich möchte nicht zu viel mit anderen interagieren müssen, zwangsläufig.

Ich möchte keine oder wenig zusätzliche Kosten haben und kaum Nervfaktoren quasi haben.

und das habe ich dadurch dann halt ich hätte es nicht gemacht, wenn es zu teuer wäre, das hätte ich dann nicht gemacht wenn es zu weit weg wäre, so 10 Minuten hätte ich noch gemacht wahrscheinlich, so Fuß so 15, 20, vielleicht sogar mit dem Fahrrad, das wäre mir dann schon wieder zu weit gewesen dann wäre ich eher zu Hause geblieben, und so Coworking Space mäßig hätte ich nur gemacht mit einem eigenen Zimmer, aber nicht so halboffen oder zu zweit mit anderen Teilen oder zu dritt oder so.

Dirk

Ja, also ich habe gerne ein bisschen Arbeitsweg und ich hätte mir sonst den Arbeitsweg auch irgendwie simuliert oder selber hergestellt, weil ich, Als ich noch in Deutschland gearbeitet habe, habe ich sehr viel Ärger mit nach Hause genommen.

Und das möchte ich nicht.

Und wenn man so ein bisschen Trennung zwischen zu Hause und Arbeit hat, das hat sich für mich als gut erwiesen.

Also so 20-Minuten-Differenz habe ich da gerne.

Sujeevan

Ja, ich laufe auch einmal durch den Park.

So, das sehe ich.

Nicht immer, aber wenn gutes Wetter ist zumindest, dann ist das anderthalb Kilometer Arbeitsweg.

Dirk

Ja.

Sujeevan

Und gute Mittagspause gehe ich halt kurz nach Hause.

Aber den kurzen Weg.

Aber ich versuche, wenn es jetzt nicht regnet, dann gehe ich meistens eher die längere Strecke dann zurück ins Büro.

Oder was heißt zurück ins Büro?

Ins Büro.

Und habe dann halt auch mal ein bisschen Frischluft.

Dirk

Ja, ich habe, wenn ich die Mittagspause im Office ohne die Kollegen gemacht habe, dass ich dann danach eine Verdauungsspazierung gemacht habe.

Das habe ich auch noch gemacht, ja.

Sujeevan

Ja, habe ich auch im Office gemacht.

Dirk

Aber solche Trennungen brauche ich tatsächlich.

Also ich muss eine Möglichkeit haben, runterzufahren.

Und wenn ich es halt nicht durch den Arbeitsweg habe, dann muss ich das halt in irgendeiner Form simulieren.

Sujeevan

Ja, genau.

Also, was hast du gelernt?

Dirk

Was habe ich gelernt?

Dass wir eine relativ große Flexibilität haben und dass wir gucken können, je nach Situation, wie wir die Flexibilität nutzen.

Und dass das eine Chance ist und wenn es verpflichtend ist, halt auch leider.

sehr doof sein kann, ja.

Sujeevan

Ich habe für mich gelernt, dass das bis jetzt zumindest eine gute Entscheidung war, das so räumlich zu trennen.

Da könnte man halt direkt mal überlegen, hätte ich das nicht vorher machen können?

Hätte ich vorher machen können, weil GitLab hätte das auch bezahlt.

Bei GitLab gab es auch noch ein Budget, was man nutzen konnte.

Ich glaube 300 Euro oder so was.

Oder 400 sogar.

Ich weiß es nicht mehr ganz genau im Kopf, aber ein paar hundert Euro waren es schon.

Oder Dollar.

Da hätte ich es aber, glaube ich, nicht so gebraucht.

Deswegen kommt halt drauf auf die Struktur und sowas dann halt auch an.

Deswegen bereue ich es nicht, es jetzt erst gemacht zu haben.

Aber es ist auch nicht, dass ich das ganz schlimm finde.

Also es ist halt ein kleines Plus.

Dirk

Ja, also für mich gilt es sogar so, wenn ich den ganzen Tag wirklich durchkonzentriert arbeiten muss und gar keine Störung brauche, könnte ich sogar ins Office gehen.

Weil es Office Standorte gibt, wo ich keine leute kenne ja wo ich auch nicht gestört werde zum beispiel ja und hier zu hause bin ich ja dann trotzdem da und und ansprechbar und das möchte ich auch sein wenn ich zu hause bin dass alles andere finde ich ein bisschen ein bisschen doof ein bisschen gekünstelt so dass wenn ich wirklich konzentriert mal acht stunden durcharbeiten müsste würde ich vielleicht wahrscheinlich auch sogar in office gehen ja gut ist es bei dir nicht der fall weil du noch ist für dich alleine hast aber ja genau genau obwohl du machst es ja nicht anders, Du hast ja jetzt auch ein Office für dich alleine.

Du gehst ja auch ins Office, um eben nicht gestört zu werden.

Sujeevan

Genau.

Und ich habe immer noch Kopfhörer auf und Musik meistens laufen, weil trotzdem irgendwelche Sachen, also nicht immer, aber das draußen dann irgendwie zu laut ist oder sonst was, auch wenn es nicht super laut ist.

Dirk

Ein guter Punkt, das mache ich zu Hause zum Beispiel nicht, weil ich immer hören möchte, ob irgendwas mit den Hunden ist oder ob meine Frau mich ruft, solche Sachen.

Sujeevan

Ja.

Genau, nee, das habe ich dann schon, weil sonst kann ich mich nicht so gut konzentrieren.

Dirk

Ich kann mich halt mit Geräuschen nicht so gut konzentrieren, aber ja, war bei mir auch mal anders, ist aber mittlerweile so, dass ich eher Ruhe brauche.

Sujeevan

Ja, war bei mir aber auch mal anders.

Dirk

Jeder so, wie er will.

Sujeevan

Was?

Nein, es gibt nur eine Lösung und das sind Thinkbed-Nippeln.

Dirk

Ich sage dazu nichts, sonst werde ich hier wieder ausgeschlossen.

Sujeevan

Gut, kommen wir zu den Tooltips.

Dirk

Ja, ich habe einen Tool-Tipp und zwar heißt der ARIA 2.

ARIA 2 ist ein Kommandozahlen-Tool für Linux.

Ich weiß gar nicht, ob es das auch für andere Unix gibt, das eigentlich ein Kommandozahlen-Download-Manager ist.

Es kann eine Vielzahl an Protokollen, unter anderem auch BitTorrent.

Und es kann mehrere Downloads für eine Datei aus verschiedenen Quellen zusammenziehen, was ich ganz spannend finde.

Also sprich, wenn man große ISO-Images runterladen muss, ich meine jetzt mal wirklich große ISO-Images, also irgendwie 10, 15, 16 Gigabyte, dass man einfach sagen kann, ich gebe auch zwei Mirrors noch dazu an, dann näht er das aus drei Quellen parallel runter, sodass man auch wirklich mit hoher Geschwindigkeit das runterladen kann.

Sujeevan

Ach so, vor allem dann, wenn der Server auf der anderen Seite einer davon zu langsam ist.

Dirk

Ja genau, also man kann halt mehrere Quellen für einen Download angeben.

So wie es bei BitTorrent hier auch ist, der zieht sich auch aus verschiedenen Quellen die Sachen zusammen.

Und der macht es halt mit Sequentierung, dass er aus den verschiedenen Quellen sich dann die einzelnen Segmente zusammensetzt.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Was ich schätze ist, ich habe ja lokal auch für das Buch, an dem ich mitschreibe, habe ich ja die großen Linux installiert und wenn ich mal die ISO-Images aktualisieren möchte, muss, dann schreibe ich halt alle in eine Textdatei, sag ARIA 2, dass er die Textdatei beantworten muss, dann lädt er parallel runter.

Und die Anzahl der maximalen parallelen Downloads kann man halt angeben.

Sujeevan

Ah, weil du viele verschiedene ISOs runterladen musst?

Dirk

Ja, genau.

Sujeevan

Aber warst du nicht eh dann net install dann letztendlich.

Oder sind es doch so viele, weil es auch jedes immer noch in Geogarbeit ist oder so?

Dirk

Ich probiere beides.

Also ich sage meistens, nehme ich das große ISO-Image, einfach weil ich kann, und sage aber, dass während der Installation aktuellere Pakete runtergeladen werden können.

Sujeevan

Ja, okay.

Weil ich lade meistens einfach das Minimal-Image, wenn ich was brauche.

Und das Ziel ist dann runter.

Wobei ich gerade auch gar nicht weiß, wie da der Unterschied ist.

Weil ich glaube, dass es mittlerweile, wenn du jetzt so ein Ubuntu-Image ziehst, ist es glaube ich auch ohne Server-Image quasi ziehst, was ich neulich brauchte, sind glaube ich auch über 1 Gigabyte.

Dirk

Aber wenn ich so Tech-Live installiere zum Beispiel, wenn ich eine spezifische Version brauche, dann habe ich dann halt alles im ISO-Image.

Sujeevan

Ja, Tech-Live ist aber auch groß.

Ja.

Dirk

Per Giga, genau.

Das ziehe ich halt nicht aus dem Netz, sondern das hole ich dann meistens via ISO-Image.

Ja.

Sujeevan

Und dann auch per Torrent wahrscheinlich.

Dirk

Nee, gar nicht mal.

Sujeevan

Ja, okay, dann echt.

Dirk

Aber ARIA 2, also ich habe sonst immer mit Curl die Sachen runtergeladen, habe dann halt eine große Anzahl an Terminalfenstern aufgehabt, um halt die Sachen runterzuladen.

Mittlerweile benutze ich ARIA 2 dazu und das funktioniert wirklich gut.

Sujeevan

Ja, ich habe es noch nie vorher gehört.

Gibt es das schon lange eigentlich?

Dirk

Ich glaube schon, ja.

Sujeevan

Wo ist denn das?

Dirk

Version 1.37.0.

Sujeevan

Also wenn ich auf GitHub gehe, dann sehe ich, dass es ein paar Dateien gibt, die gibt es schon seit 19 Jahren.

Die zuletzt vor 19 Jahren angefasst wurden.

Dirk

Ja, das ist dann doch schon ein bisschen älter, ja.

Sujeevan

Vor 19 Jahren wurde die teillicense.open.ssl angepasst.

Oder erzeugt.

Spannend.

Schon ein bisschen älter.

Dirk

Ja, aber es funktioniert wirklich gut.

Also das kann ich sagen.

Sujeevan

Genau, das hieß Changelog, ist 15 Jahre alt.

Ist leer.

Okay.

Dirk

So alt also.

Sujeevan

Genau, und dann gibt es noch Changelog Old.

Mit einer Commit-Message-Fix-Typo vor acht Jahren zuletzt.

Dirk

Copyright 2006, erstmalig, genau.

Also das sind die 19 Jahre, von denen du gerade gesprochen hast.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Ja, funktioniert aber gut.

Kann ich empfehlen.

Ist ein Tooltip.

Sujeevan

Gibt es da noch keinen Rewrite in Horst?

Wie gefühlt jedes, was in C oder was auch immer das geschrieben ist.

Dirk

Das wird langsam auch zum Runnengag, oder?

Sujeevan

Genau.

Kommen wir zu meinem Tooltip.

Und zwar, ich glaube, den hatte ich schon mal hier und da mal erwähnt, aber noch nicht offiziell als Tooltip.

Und zwar den Renovate-Bot.

Und da kann man nochmal ein bisschen was drüber diskutieren, nämlich es geht darum, automatisiert deine Abhängigkeiten in Projekten zu aktualisieren.

Das können normale Paketmanager sein, von den üblichen Programmiersprachen, das können aber auch Kubernetes-Helben-Files-Manifests oder sonst was sein.

und das ist relativ mächtig, was du damit alles machen kannst, sodass es dann halt auch nachgucken kann, wo was neu da ist und an Paketen da sind, die dann automatisch dann im Code dann auch entsprechend anpassen, ein Commit machen und pushen kann und das lässt sich dann natürlich entsprechend automatisieren und konfigurieren, wie man es haben möchte.

Es gibt nochmal das Konkurrenzgegenstück quasi dazu, die Penderbot.

der Nachteil von Dependabot ist, es ist nur in GitHub verfügbar, und dann halt so als GitHub-App und Renovate ist quasi plattformunabhängig, geht mit Bitbucket, Gitti, 4GJU, GitHub, GitLab und so weiter und so fort.

Braucht halt einfach nur ein Git-Repo und eine CI-Umgebung quasi, um es auszuführen und dann läuft das dann auch.

Da stellt sich natürlich auch immer die Frage, okay, es ist schön und gut, dass du Abhängigkeiten automatisiert aktualisieren kannst.

Stellst dich aber auch immer die Frage, ist das so sinnvoll?

Was sagst du?

Dirk

Kommt auf Ansage.

Sujeevan

Richtige Antwort.

100 Gummipunkte für dich.

Dirk

Ja, es ist natürlich ein großes, großes Thema generell mit den Abhängigkeiten und, was soll ich sagen also ich habe ich habe so generell problem mit abhängigkeiten wenn sie, versions versions gleichheiten voraussetzen also sprich bei mpm war es eine zeitlang so wenn du da, für eine für eine software installiert hast eine neuere bibliothek braucht ist dass du dir die anderen npm sachen die du auf dem rechner hat es eigentlich gleich zerschossen hast also nicht npm Sachen, so Node.js Sachen, dass du dir die gleich zerschossen hast.

Sujeevan

Ja, wenn du das systemweit gemacht hast, ja, aber das musst du ja nicht mehr machen.

Dirk

Solltest du nicht machen.

Sujeevan

Also für Entwicklungsumgebung, für Entwicklungsprojekte zumindest, ja.

Dirk

Ja, aber die meisten haben es dann trotzdem gemacht und haben sich dann das System zerschossen.

Aber deswegen haben viele Admins auch so eine Abneigung gegen, harten Abhängigkeiten, wo Versionsgleichheit getestet wird.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Und neue Versionen bringen halt auch neue Fehler, ne?

Also wenn es nicht ausreichend getestet wurde.

Sujeevan

Genau, und die Fehler oder Fehler würde ich jetzt vor allem jetzt auf die Security, Lücken betrachten, weil letztendlich hast du ja die Möglichkeit, entweder machst du es halt vollautomatisch, dann kriegst du die neueste Version sofort, was bei meiner Version grundsätzlich erstmal in Ordnung wäre.

Bei Major Sachen wahrscheinlich eher nicht, weil dann was kaputt gehen kann mit Abwärtskompatibilität, aus Abwärtskompatibilitätsgründen.

Und deswegen rede ich jetzt erst mal nur von so meiner Version, die tendenziell keinen Fehler drin haben sollen.

Die Frage ist dann natürlich, wenn es eine Supply Chain Security Attacke gibt, also irgendeine Abhängigkeit, gibt irgendeine Lücke drin, die ...

Die natürlich dann halt in die Projekten landen soll, dann ist es natürlich in dem Fall dann schlecht, wenn es sofort in den Projekten drin ist, automatisiert.

Weil dann hat natürlich kaum jemand drauf geguckt und du wirst nicht durch die Projekte gehen und nachschauen, gibt es da irgendwelche Probleme.

Das kannst du schlicht nicht machen, auch weil du eh nicht alles feststellen und nachstellen willst, weil wenn man die XZ-Lücke von letztem Jahr oder so, wann war das?

Vor ein, zwei Jahren, die Lücken in XZ da angucken willst mit dieser SSH-Vektor effektiv.

Da war es ja auch so, dass es nicht im Quellcode direkt mit drin war, sondern nachgelagert wurde und dann im Package dann natürlich drin war, aber nicht unbedingt im Quellcode.

Das heißt, es bringt auch nichts unbedingt immer, wenn du den Quellcode durchschaust.

Dirk

Wenn du nur den Quellcode durchschaust, genau.

Sujeevan

Genau, und wenn du jetzt überlegst, du willst jetzt alles irgendwie nachschauen und alles irgendwie ausprobieren, dann klappt das dann halt auch nicht.

also, dann wirst du heute bis morgen nicht fertig.

Ich fand es immer geil, wenn irgendwelche Leute, irgendwelche GitLab-Kunden, oder die es werden wollten, sollten, gesprochen haben, dass sie, ja, wir wollen gerne in GitLab quasi, alle Abhängigkeiten sollen von uns abgenickt werden, bevor die genutzt werden dürfen.

Und ich so, ja, vergiss es.

Dirk

Ja.

Sujeevan

Selbst wenn es technisch so weit problemlos gehen würde, es wird sofort eine Schatten-IT aufgebaut werden, weil sonst kannst du nicht arbeiten.

Dirk

Ich habe eine ähnliche Diskussion mit, dass auf den System auf den Workplaces ja nur genehmigte Software installiert werden kann.

Da habe ich dann gefragt, Leute, ihr wisst, dass jetzt ein Linux-Workplace von mir vorbereitet wird, wollt ihr wirklich alle 30.000 Pakete prüfen?

Und da haben sie gesagt, wie 30.000 Pakete her?

Sag ich so, das ist das, was mit einer Linux-Distribution kommt.

und da ist genau der gleiche Schwachsinn.

Sujeevan

Aber da kann man zumindest die Begrenzung machen zu das, was aus dem Linux-Distro-Paketquellen kommt das vertrauen wir jetzt, weil, da hat wahrscheinlich schon jemand drüber geguckt und du kannst das immer noch, abgrenzen zu, okay, aber sonst darf nichts nachinstalliert werden, was nicht in diesen offiziellen Quellen drin sind Ja.

Dirk

Aber das ließe sich mit Bibliotheken ja auch machen, dass es ein Satz an Bibliotheken ist, den du benutzen darfst, den du über Artifekte auslieferst zum Beispiel und alle, die nicht in Artifaktor sind, darfst du nicht benutzen.

Ja.

Als Beispiel.

Sujeevan

Mhm.

aber ja genau und ich hatte dann noch mal ein bisschen geguckt okay was wird denn als Best Practice oder sonst was genannt wie sollte man das denn am besten machen zu die Abwägung zwischen Security-Lücken, die halt in, wenn man das nicht sofort aktualisiert mit drin hat und Supply Chain Security-Attacken ich hatte dann einen Vortrag gefunden der ich glaube auch schon irgendwie drei Jahre alt ist und der hat dann als Beispiel genommen dass Signal, also die Messenger-App Signal, auf dem Desktop halt eine Elektron-App ist.

Und die machen das so, dass Security-Lücken, also kritische Security-Lücken, die werden halt dann sofort aktualisiert.

Alles andere, wo jetzt auch keine Lücken bekannt sind, die werden erst mal sechs Monate liegen gelassen quasi.

Und nur bei Bedarf dann halt aktualisiert, um so Supply-Chain-Security-Lücken zu umgehen.

Beziehungsweise Also man geht dann halt von aus, was ja auch irgendwie dann Sinn macht, okay, wenn sechs Monate lang nichts aufgetreten ist, dann dürfte es okay sein, im Vergleich zu fünf Minuten.

Dirk

Ja.

Sujeevan

Ist eine Möglichkeit.

Dirk

Ist eine Möglichkeit.

Ich wollte gerade noch was zu meiner Version sagen, die du gesagt hast.

Generell ist es so, dass man glauben müsste, dass das so wäre.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Aber, nicht alle folgen Semantic Versioning und nicht alle haben es verstanden.

Sujeevan

Ja, genau.

Dirk

Und ich habe auch schon tatsächlich neue Features in meiner Version gesehen, was eigentlich nicht so sein sollte.

Auch RP-Breaking-Changes gesehen, das sollte eigentlich genau nicht passieren.

Sujeevan

Das erinnert mich gerade auch nochmal an einen alten Arbeitgeber.

Da gab es dann eine Version 5.0 oder sowas.

Und dann gab es dann statt 5.1, 5.2 oder sonst was, gab es dann Hotfixes, Hotfix 1, Hotfix 2.

und irgendwann war dann halt so, ja, dann gab es in dem Hotfix aber neue Features, die dann nicht funktioniert haben, also gab es einen neuen Hotfix.

Dann hatte ich den Typen so gefragt, der dafür zuständig ist, ja, warum ist das überhaupt in einem Hotfix drin?

Dann hat er gesagt, ja, wir nehmen alles Hotfix, weil sonst installieren sich das die Kunden nicht.

Dirk

Ja, bei Perl war es lange auch so, da waren ja die ungeraden Versionen nach dem Punkt waren Developer-Versions und die geraden Versionen waren Releases und 5.

Und der 5er-Zweig hat auch sehr viele neue Features bekommen nach dem Komma.

Also nicht nur mit der Vorkommaversion, sondern eben auch mit der Nachkommaversion.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Aber ich glaube, keine brechenden Changes.

Aber ich bin mir 100% sicher, bin ich mir ehrlicherweise nicht.

Sujeevan

Genau.

Aber dazu gehört ja auch, selbst bei meiner Version, die mit automatisch abgehört, solltest du ja trotzdem immer das Projekt durchbauen lassen, Tests laufen lassen.

Damit deckst du natürlich schon vieles ab.

ob, wenn du es ordentlich gemacht hast, natürlich.

Dirk

Du hast das böse Wort sollte gesagt.

Sujeevan

Wenn man das ordentlich gemacht hat, dann kann man solchen Changes auch freitags, nachmittags ausrollen.

Dirk

Man könnte auch eine Firma bestellen, die Friday Deployment Sites, die da unterstützen könnte.

Sujeevan

Genau.

Weil wenn man das alles nicht hat, dann sollte man am besten gar nicht deployen, so in die Richtung.

Und dann entsprechend das auch nicht automatisieren.

Deswegen kommt es ein bisschen darauf an, wie man da drangeht.

Dirk

Spannend ist, ich habe mit Leuten zusammengearbeitet, die gesagt haben, dass sie gar keine Bibliotheken, gar keine Libraries benutzen, weil sie die halt nicht kennen und die haben alles selber geschrieben.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Der Kollege hat dann sogar einen Jason Parser selber geschrieben und da habe ich dann gedacht, Leute.

Sujeevan

Hat er auch einen Webserver selbst geschrieben?

Dirk

Ihr frisst auch kleine Kinder, ja.

Nein, aber so es geht um Webserver hat er genommen, aber wenn er eigene Skripte geschrieben hat, Perl, Python, was auch immer, dann hat er halt keine Bibliotheken genommen, sondern hat alles selber geschrieben.

Sujeevan

Ja, nee.

Dirk

Sagt dazu nichts.

Sujeevan

Genau.

Und dann sind wir jetzt in der AI-World, wo dann, irgendwas gemacht wird.

Dirk

Genau.

Eine wunderbare Überleitung zu meinem...

Sujeevan

Achso, stimmt.

Zu deinem Medientipp.

Dirk

Zu meinem Medientipp.

Also, wenn du fertig bist.

Sorry.

Sujeevan

Ja, ich glaube schon.

Es ist eigentlich schon automatische Abhängigkeit.

Aktualisierung ist eigentlich ein Thema für sich.

Ein komplett eigenes Thema für sich.

Weil da kommen ja auch nochmal so Sachen rein, wie Typo-Squatting, Name-Squatting.

Aber das macht das fast zu groß auf.

Deswegen mein Tipp ist eigentlich nur Renovate, anschauen, wenn man es nicht schon nutzt.

Zumindest semi-automatisch mit, damit du zumindest Merch-Requests erzeugt, damit du dann nur noch gucken musst und OK drücken musst.

Das hilft schon mal einiges.

Dirk

Sau guter Tipp, ja.

Sujeevan

So, jetzt aber dein Medientipp zu künstlicher Intelligenz.

Dirk

Ja, genau.

Ich habe ein Buch gelesen, und zwar Künstliche Intelligenz.

Das ist im Rheinwerk-Verlag erschienen.

Keiner Disclaimer für den Rhein-Werk Verlag, schreibe ich selber.

Und so G-Wen schreibt jetzt mittlerweile auch für den Rhein-Werk Verlag.

Ich habe das Buch gekauft mit meinem Geld privat.

Ich habe es nicht kostenlos bekommen.

Und das ist vielleicht, wie ich finde, die beste Einführung in das Thema künstliche Intelligenz, die ich so gesehen habe.

In leicht verständlicher Sprache von einer AI-Forscherin aus Norwegen.

Der Name lässt zwar annehmen Inga Strümke, dass sie aus Deutschland käme, aber sie kommt aus Norwegen.

die dann erklärt, wie künstliche Intelligenz funktioniert und worauf es da ankommt, die dann auch sagt, dass es auf Trainingsdaten ankommt.

Und wenn man eine wirklich gut und einfach verständliche Einführung in KI haben möchte, dann ist das sicherlich das Buch, was man sich mal angucken sollte.

Das ist für wirklich richtig gut.

Sujeevan

Die ist übrigens in Gummersbach geboren.

Dirk

Ja, also doch, wollte ich schon wusste.

Ja, nicht schlecht, okay.

Aber sie ist Norwegerin.

Vielen Dank.

Sujeevan

Genau, steht auch in der Autorendingung.

Es ist eine norwegische Physikerin, spezialisiert auf künstliche Intelligenz und Maschinenlernen.

Dirk

Ja.

Und sie ist, also ich habe es mit sehr viel Gewinn gelesen.

Bin noch nicht ganz durch die letzten zwei, drei Kapitel, fehlen mir noch.

Aber es ist ein sehr gutes Buch, finde ich.

Sujeevan

Was macht es jetzt gut für dich?

Dirk

Ja, weil es halt mal eine Einführung ist, die weg ist vom Hype und die nicht so, ja, biased ist.

Also sprich, die nicht sofort alles in den Himmel lobt oder alles total schlecht macht, sondern die ganz klar sagt, so funktioniert es, das sind die Grenzen, darauf muss man achten, als relativ unaufgeregt mit dem Thema zusammen geht und auch sagt, was möglich ist und was nicht möglich ist.

Sujeevan

Auch auf Risiken eingeht?

Dirk

Auch natürlich auf Risiken eingeht und dann auch erklärt, wie zum Beispiel diese Bildergenerierung in LLMs funktioniert und das ist schon spannend.

Also kannst du das Buch wirklich empfehlen.

Kostet auch nicht die Welt glücklicher Dings.

Sujeevan

25 Euro ist ja auch ...

Dirk

Wirklich ein gutes Buch, ja.

Sujeevan

270 Seiten ist ja auch überschaubar, ist nicht extrem ...

Dirk

Ich lese es als E-Book, hat nicht so viele Grafiken, dass sich jetzt wirklich das Buch als Bilderbuch lohnen würde.

Von daher, gutes Buch, Empfehlung.

können.

Sujeevan

Gut.

Kommen wir zu meinem Medientipp.

Und zwar ist das etwas aus der ARD Mediathek, beziehungsweise mittlerweile auch veröffentlicht auf YouTube von Y-Kollektiv.

Und zwar ist das eine Reportage, Bericht, Doku, ich glaube eher Reportage, über die teuerste Schule der Welt.

Und zwar ist das eine Schule in der Schweiz, wo die Schulgebühren so knapp 160.000 Euro, glaube ich, sind.

Pro Jahr.

Was natürlich ein bisschen teuer ist.

Und die Doku geht halt, oder die Reportage.

Dirk

Ich lebe in der Schweiz.

Ich finde es jetzt gar nicht so teuer.

Sujeevan

Was ist das?

Dirk

Nein, Quatsch.

Sujeevan

Dein halbes Jahresgehalt?

Oder doch nur ein Viertel?

Dirk

Ja, deine Armut kotzt mich manchmal schon an.

Genau.

Sujeevan

Aus dem Weg, gering Verdiener.

Dirk

Nein, ist schon sauviel gilt, ja.

Sujeevan

Genau.

Und ich fand die Doku eigentlich ganz oder Reportage ganz gut gemacht, weil es, halt auch immer ein bisschen so beleuchtet, okay, wie wachsen die Kinder dort auf, die Schüler dort auf, was ist ein Unterschied zu normalen Schulen quasi, die gehen auch so leicht drauf ein, was für eine Klientel das ist und was für Probleme die hätten quasi, Probleme in Anführungsstrichen, ja, wobei auch ohne Anführungsstrichen, wenn sie in einer normalen Schule wären, also was ist ein normales Schulleben quasi und.

Trotzdem, dass das halt kein Schleckerbissen ist, so von wegen du kriegst das nur gute Noten, weil du auf einer teuren Schule bist.

Ein paar Sachen sind offensichtlich, so wie super kleine Klassen, Lehrer natürlich, die mit hohen Standard und alles mögliche.

Das ist glaube ich klar, wenn du da natürlich viel Geld drauf hirfst.

Die sind aber trotzdem sehr, sehr streng, sowohl was die Außenkommunikation anging, als auch innerhalb der Schule.

Also alles mit Schuluniform und sehr nach, dass die Zimmer auch aufgeräumt sind.

Die hatten keine Einzelzimmer oder sonst was.

Das sind geteilte Zimmer zu zweit.

Die hatten lustigerweise auch zwei Schulorte.

Eins in den Bergen für Skifahren.

Das ist dann eher der Proletenteil, würde ich jetzt mal sagen.

Und das andere Ding ist dann halt die normale Schule.

Ich weiß auch gar nicht mehr wo.

genau, und in dem Sinne war es dann halt spannend, was ich aber vor allem spannend fand ist, was für ein Klientel das ist, weil die meinten im Wesentlichen sind das halt reiche Leute teilweise aber halt auch, und dazu gehören auch Royals, royale Leute dann aus verschiedenen Ländern noch bei, wo die Kinder wo die Eltern dann halt die Kinder hinschicken, weil aus dem Grund und das kann ich dann halt voll verstehen die hätten sonst kein, in Anführungsstrichen normales Schulleben, Weil sie halt eher Personenschutz und sonst was bräuchten.

Und die wären halt total die Ausnahme an der normalen Schule.

Dirk

Ja, na klar.

Sujeevan

Und dann ist natürlich die Frage, okay, was machst du dann?

Weil eigentlich, also ich finde es, Also aus deutscher Sicht quasi, und ich zähle ja die Schweiz da jetzt mal mit zu, hätte ich Kinder, gut, du hast auch keine Kinder, aber hätte ich Kinder und du Kinder, würde ich, glaube ich, die nicht auf irgendeine Privatschule schicken.

Die müssen ja nicht so extremst teuer sein.

Sondern einfach nur, die sollen auch sehen, wie normale Schulen halt so in die Richtung sind, auch wenn ordentliche Schulen, private Schulen halt bessere Bildung ermöglichen.

Aber in dem Fall, wenn es dann halt die Sonderstellung effektiv dann zwangsläufig ist, nicht durch die Leute selbst, sondern von außen gegeben, hast du natürlich ein Problem.

Und so gesehen fand ich es spannend, dass sie da noch relativ normal aufwachsen.

Klar, die Schule hat wahrscheinlich dann auch nochmal einen ganzen Schutz an Bodyguards oder sonst was in die Richtung, aber halt dann für die ganze Schule und nicht für Einzelne.

Das macht dann natürlich auch schon einen Unterschied.

Dirk

Ja warum das dann wirklich keiner was groß besonderes ist also genau.

Sujeevan

Weil jeder ist halt irgendwie was was anderes und dann macht es dann halt für die leute dann haben die ein relativ normales schulinternatsleben dann.

Dirk

In meiner heimatstadt in wanne eickel gab es mal die firma heidkamp aber sie gibt es immer noch aber die war mal das größte deutsche privat und bauunternehmen in privatern selvia ist mit einem sohn der familie heidkamp zur schule gegangen und Und der hat dann auch gesagt, dass die ständig in Angst waren, dass der Sohn entführt wird und dass sie Lösegeld zahlen müssen und dass sie dann schon besondere Maßnahmen ergriffen haben, dass das halt nicht passiert.

Und das ist genau das, was du sagst, dass die Leute im normalen Schulleben halt was Besonderes sind aufgrund dessen, dass sie halt...

Gefahrenträger sind, wenn man das so sagen darf.

Sujeevan

Ja, oder Gefahren anziehen, ja.

Dirk

Gefahren anziehen, ja, das ist besser.

Sujeevan

Die sind ja selbst an sich keiner Gefahr.

Dirk

Ja, ja, na klar, Entschuldigung, natürlich.

Sujeevan

Genau, und klar gibt es natürlich viel zu kritisieren dazu, aber ich glaube, also muss das wirklich so teuer sein und bla bla, aber ich finde, eigentlich muss mehr Geld in staatliche Schulen halt gesteckt werden.

Dirk

Ja, ich finde also das ist in der Schweiz auch leider ein bisschen anders aber ich bin der festen Überzeugung, dass Bildung frei sein muss Ja.

Sujeevan

Genau, gute Bildung halt auch.

Dirk

Und der Zugang zur Bildung auch frei sein muss Und das auch mein Warum ist ja auch genau dreht sich auch genau darum zu sagen dass man auch Leuten mit finanziell schwächeren Menschen halt Zugang zur Bildung ermöglichen muss Ja.

Sujeevan

Gut, dass du nicht sozial schwach gesagt hast.

Dirk

Ja, ich bemühe mich sehr, das nicht zu tun, weil sie sind nicht sozial schwach, sie sind finanziell schwach.

Sujeevan

Ja, genau.

Ich meine, ich bin ja, und du glaube ich ja auch, aus eher ärmeren Verhältnissen.

Dirk

Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, finanziell ärmer, ja.

Sujeevan

Ja, genau, das meine ich auch.

Dirk

Gefühlsmäßig vielleicht nicht, ja, aber genau.

Sujeevan

Genau, da merkt man natürlich, ich habe ja auch einen deutlichen Unterschied gemerkt zwischen meiner Zeit auf einer Realschule und den Wechsel auf ein Gymnasium.

Weil Realschule waren es fast alle irgendwie Arbeiterkinder quasi.

Gymnasium waren dann halt viele Anwälte, Ärzte, Kinder und sonst was.

Dirk

Genau.

Sujeevan

Da war ich dann wieder die doppelte Ausnahme quasi.

Also es fiel jetzt im tagtäglichen Umgang jetzt nicht auf.

Aber wenn du dann halt mit den Leuten unterhalten hast, dann merkst du dann natürlich schon den Unterschied.

Dirk

Ja, und bei den Leuten, die auch von ihren Eltern eine vernünftige Erziehung genossen haben, bei denen ist es auch kein Problem.

Aber es gab doch einige Leute, die sich auf das Geld der Eltern was eingebildet haben.

Ja, genau.

Solche Leute habe ich auch kennengelernt.

Sujeevan

Ja, klar.

Es gibt natürlich, ich erinnere mich noch ein paar Leute, die dann zum Geburtstag, zum 18.

Geburtstag ein Auto geschenkt bekommen haben und zum 19.

dann die Reparatur des Autos.

Dirk

Ja, genau.

Oder den Abtransport durch den Heli.

Ja, egal.

Sujeevan

Irgendwie sowas, genau.

Und das ist dann halt dann doch so, okay, das ist schon dann ein Unterschied.

Aber ja, ich finde die Doku auf jeden Fall interessant, kann man sich mal anschauen.

Die hat auch relativ zügig irgendwie ein paar Millionen Klicks auf YouTube bekommen.

Dirk

Ich habe jetzt gerade ARIA 2C mit der Datei gefüttert, aber ich drücke erst auf Enter, weil wir fertig sind mit der Aufnahme.

Sujeevan

Genau.

Dirk

Ja.

Sujeevan

Gut.

Dirk

Bin sehr gespannt.

Sujeevan

Viel mehr habe ich auch gar nicht mehr.

Dirk

Nee, dann sind wir jetzt glaube ich auch am Ende.

Sujeevan

Genau.

Ja, 1.

August kommt die Folge raus.

Und wir sind beide auf der FrostCon.

Und du hast ja einen Vortrag über?

Dirk

Vom Techniker zum Leader.

Genau.

Sujeevan

Was für ein Lied?

Dirk

Das war ein Papier.

Das war der mehrfache Wunsch einer einzelnen Person, dass ich mal was darüber erzählen sollte.

Sujeevan

Okay Ja Genau, Frostgorn am 16.

oder 17.

August in St.

Augustin bei Bonn und ich bin auch da sind auch ein paar andere aus der Hörerschaft da Ja.

Dirk

Wir reisen am, also ich reise am 15.

bereits an und bin in Siegburg untergebracht, wer mag kann auch gerne am Freitag Abend mit uns zusammen essen gehen nur kurz Bescheid sagen, würde ich einen entsprechenden Tisch reservieren.

Sujeevan

Genau, ich bin ja auch in seinem Hotel.

Dirk

Da gibt es ein relativ gutes türkisches Lokal, wo man nicht nur Döner essen kann, sondern auch andere Sachen.

Und ich würde dann versuchen, einen Tisch zu bekommen, dass wir da zusammen essen können.

Sujeevan

Ich sehe gerade, dass die Froscon auch deren Keynote announced hat.

Daniel Stenberg, der Curl-Maintainer oder Main-Developer.

Dirk

Wenn er jetzt langsam ARIA 2 übernimmt, dann haben wir alles zusammen.

Gerade noch über Curl gesprochen.

Ja, genau.

Keynote ist drin.

Ich habe Sonntagnachmittag meinen Vortrag.

Sujeevan

Ja, und meiner wurde ja nicht angenommen.

Wie viel ist so dieses Jahr?

Dirk

Ja, ich bin ja auch jetzt auf der Nachrückliste gewesen.

Sujeevan

Haben die das dir gesagt?

Dirk

Nein, aber ich bin ja nachdem, ich habe ja mehrfach angeschrieben und gefragt, was ist, ob ich eine Zu- oder Absage bekomme und ich habe dann irgendwann eine Zusage bekommen.

Das sah ganz stark danach aus, dass irgendwer abgesagt hat.

Sujeevan

Ja, okay.

Dirk

Macht ja auch nichts.

Sujeevan

Genau, aber ansonsten bist du wie Bist du noch sonst auf irgendwelchen Veranstaltungen dieses Jahr?

Dirk

Nein, ich war auf den DevOps Days in Zürich, also in Winterthur.

Und ansonsten, ich überlege noch an Dornbieren, an den Dienungstag, aber vermutlich eher nicht.

Sujeevan

Der ist im September, glaube ich.

Dirk

Korrekt, korrekt.

Können wir auch in die Sendungsnotizen packen.

Sujeevan

Ja, da war ich mal vor, ich glaube 2016 oder 17, genau dann war es nicht da.

Dirk

Hat sich sehr über die Sprache aufgeregt, ich erinnere mich dunkel.

Sujeevan

27.

Dirk

September.

Sujeevan

Ja.

Ich weiß nur, dass das ein weiter Weg war für mich.

Dirk

Ja.

Sujeevan

Das war 10 Stunden oder so.

Dirk

Ja, das ist im Dreiländereck Deutschland, Österreich, Schweiz.

Sujeevan

Ist das nicht schon fast Vierländereck mit Lichtenstein?

Dirk

Ja, es gab Vierländereck.

Sujeevan

Ja.

Dirk

Kann man schon sagen, ja.

Sujeevan

Genau.

Ja, ich bin noch bei der CLC-Konferenz, ehemals Continuous Lifecycle, in Mannheim im November mit Vortrag vertreten.

Aber das ist mehr Business-lastiger, würde ich mal sagen.

Also mit teuren Eintrittstickets.

Dirk

Gut ihr habt bis hierhin durchgehalten Respekt wir freuen uns sehr von euch zu hören kommt in den Matrix Chat, und ansonsten bis zur FrostCon tschüss und tschüss.

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