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Smarte Toiletten

Episode Transcript

Hallo und herzlich willkommen bei Digitale Anomalien.

Mein Name ist Wolfgang Schoch und in diesem Podcast erzähle ich Geschichten von Computern und Katastrophen und von allem, was irgendwo dazwischen stattfindet.

Hier geht es um die wunderbare Welt der Technik und um all die Geschichten von Fehlern und vom Scheitern.

In der heutigen Folge Nummer 115 geht es um wirklich schlaue, stille Örtchen.

Doch bevor wir zur Folge kommen, habe ich noch eine kleine Ankündigung.

Ihr wisst ja, dass Weihnachten bevorsteht und in der Weihnachtszeit, da gibt es ja immer wieder mal solche Adventskalender.

Und in diesem Jahr gibt es einen ganz besonderen Adventskalender und zwar von den Wissenschaftspodcasts.

Bei den Wissenschaftspodcasts handelt es sich um eine kuratierte Sammlung von Wissenspodcasts und von Wissenschaftspodcasts.

Und in diesem Jahr gibt es einen Adventskalender mit 24 verschiedenen Podcasts, die da jeweils eine eigene kleine Folge aufgenommen haben.

Und das Ganze, das startet jetzt am 1.

Dezember.

Und ich freue mich, dass die digitalen Anomalien auch Teil von diesem Adventskalender sind.

Und den Link dazu, den findet ihr in den Shownotes und ich kann nur empfehlen, da mal reinzuhören beziehungsweise den Feed von den Wissenschaftspodcasts direkt mal zu abonnieren, damit ihr keine Folge verpasst, denn ich weiß schon, welche Podcasts das da drankommen mit diesen Spezialfolgen und das sind wirklich richtig tolle Podcasts und ich bin auch selbst sehr gespannt, was es da für Spezialfolgen geben wird.

Aber zurück zur heutigen Geschichte.

Vielleicht habt ihr ja mitbekommen, dass ich im Urlaub war und mein Urlaub, der ist jetzt vorüber.

Der war aber wirklich schön.

Ich war nämlich für drei Wochen in Japan und die Zeit war toll, ich habe viel erlebt.

Aber ich freue mich auch, heute mit dem Podcast weiterzumachen.

Und weil es mir in Japan wirklich gut gefallen hat, gibt es heute auch ein Thema mit Bezug zu Japan.

Und ja, vielleicht wird es in den nächsten Wochen und Monaten noch weitere Themen mit Bezug zu Japan geben.

Wenn man an Japan denkt, dann fallen einem doch sofort ein paar Dinge ein.

Sowas wie Sushi, Matcha, Nintendo und diese super abgefahrenen Toiletten.

Und genau darum geht es heute.

Ich habe nämlich im Urlaub diese Heiterich Porzellantempel kennen und lieben gelernt.

Und damit ihr wisst, wovon ich spreche.

Japanische Toiletten haben sehr viele Funktionen, die über die normale Spülung hinausgehen.

Weit hinaus.

Am bemerkenswertesten ist wahrscheinlich die eingebaute BD-Funktion, also ein Wasserstrahl, der per Knopfdruck den Po reinigt und Toilettenpapier unnötig macht.

Auf Englisch wird diese Funktion als Rear Wash bezeichnet, also als Wäsche oder Reinigung für hinten.

Daneben gab es für weibliche Körper auch noch einen zusätzlichen Front Wash.

Und dazu kommen noch weitere schlaue Funktionen, wie beispielsweise ein Gebläse, um nach der Reinigung auch wieder trocken zu werden, ein Geruchsneutralisator oder Geräuschegeneratoren, die für Privatsphäre auf der Toilette sorgen.

Und das klingt jetzt vielleicht ein bisschen absurd.

Und ich bin ehrlich, mir ging es genauso, bevor ich nach Japan ging.

Wenn man das Ganze aber einmal ausprobiert hat, wenn man also die Toilettenbox der Pandora nur ein einziges Mal geöffnet hat, ja, dann fällt es wirklich schwer, wieder darauf zu verzichten.

Die Frage ist jetzt vielleicht, warum gibt es in Japan so besondere Toiletten, die es ja auch weltweit in die Popkultur geschafft haben?

Es gibt ja natürlich eine Simpsons-Folge darüber und auch noch andere Serien, wo diese speziellen Toiletten, die oftmals nur als japanische Toiletten bezeichnet werden, eine Rolle spielen.

Und man kann sich sicherlich auch vorstellen, dass das nicht immer so war, dass es nicht immer solche Hightech-Toiletten gab.

Die ursprünglichen Toiletten in Japan, das waren Hocktoiletten.

Die waren aus Porzellan gefertigt und ebenerdig in den Boden eingelassen.

Um sein Geschäft zu verrichten, stellte man sich darüber, ging in die Hocke und legte dann los.

Der Vorteil an diesen Toiletten waren die geringen Herstellungskosten, eine einfache Reinigung und die Vermeidung von direktem Körperkontakt mit dem Porzellan.

Außerdem diente diese Hockstellung auch der Stärkung der Beckenbodenmuskulatur, was wohl vor allem bei Frauen eine relevante Sache ist.

Ein Nachteil an diesem Toilettentyp bestand aber darin, dass Menschen mit einer körperlichen Einschränkung große Probleme in der Benutzung haben konnten.

Man kann sich das ja auch vorstellen.

Wenn man jetzt alt ist oder gebrechlich oder irgendwie ein Knieproblem hat oder ein Hüftproblem, dann fällt es schon schwer, in so eine Hockposition zu gehen und vor allem diese Position ja auch für mehrere Minuten zu halten.

Solche Toiletten gab es früher übrigens nicht nur in Japan, sondern in ganz Asien.

Und nicht nur dort.

Ich selbst kenne ähnliche Modelle aus dem Frankreich-Urlaub meiner Kindheit und in vielen weiteren Ländern waren und sind solche Toiletten ebenfalls verbreitet.

In den Details unterscheiden sich die japanischen bzw.

Asiatischen Modelle von diesen europäischen Varianten, aber das Prinzip ist das gleiche.

Auf meiner Reise in Japan habe ich übrigens solche traditionellen japanischen Hocktoiletten auch noch vereinzelt in öffentlichen Gebäuden gesehen.

Bis zum Zweiten Weltkrieg waren diese Toiletten der Standard, obwohl es auch schon seit Anfang des 20.

Jahrhunderts vereinzelt westliche Sitztoiletten in Japan gab.

Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Japan ja unter der US-amerikanischen Besatzung und in dieser Zeit verbreiteten sich die westlichen Sitztoiletten recht stark im Land.

Einen großen Boost gab es dann im Jahr 1964, denn in diesem Jahr fanden die Olympischen Sommerspiele in Tokio statt.

Der erwartete Zustrom internationaler Besucher führte zu einem Bauboom bei Hotels und öffentlichen Einrichtungen und da dachte man sich, hey, es ist vielleicht eine gute Sache, wenn wir auch westliche Toiletten einbauen, damit die ganzen Besucher nicht irgendwie irritiert sind.

Damals wurden diese westlichen Toiletten noch importiert.

Manche Unternehmen begannen aber auch schon mit einer lokalen Produktion von solchen klassischen Sitztoiletten in Japan.

Und im Jahr 1977 überstieg die Produktion von Sitztoiletten bereits die Produktion von Hocktoiletten.

Und wie ich es schon gesagt habe, diese traditionellen Hocktoiletten, die findet man immer noch in Japan und ich habe mal ein bisschen gelesen.

Hauptsächlich findet man die wohl noch in manchen Schulen und in alten Bahnhöfen.

Die westliche Variante der Toiletten, die setzte sich allzu spätestens im Jahr 1977 durch.

Für manche Menschen hatten diese westlichen Toiletten aber auch echte Vorteile.

Beispielsweise, wie schon angemerkt, für alte und gebrechliche Leute oder halt für Leute, die sonst wie eingeschränkt waren.

Wichtig ist jetzt, dass bis zu diesem Zeitpunkt in diesen japanischen Sitstoiletten schönes Porzellan steckte, aber noch kein bisschen heitig.

Das sollte sich erst im Jahr 1980 ändern.

Doch um die Geschichte zu verstehen, müssen wir nochmal einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit machen und zwar in die 1960er Jahre und da springen wir jetzt mal in die USA, denn in dieser Zeit wird dort eine spannende Erfindung gemacht.

Da wird nämlich von Arnold Cohen die American BD Company gegründet und diese Firma, die hat ein Produkt namens American Sitzbath.

Und Sitzbath ist eine Mischung aus Deutsch und Englisch.

Vermutlich hatte der Arnold Cohen irgendwelche deutschen Vorfahren, die vielleicht damals in die USA ausgewandert sind.

Dieses American Sits Bath, das war ein Aufsatz für eine normale Toilette und dieser Aufsatz integrierte eine BD-Funktion, also so einen Wasserstrahl für die Intimreinigung.

Der Erfinder, der wurde durch seinen Vater inspiriert, denn der Vater vom Erfinder, der hatte gesundheitliche Beschwerden mit Hämorrhoiden und deswegen war der Stuhlgang für ihn schmerzhaft und auch hier eine Reinigung nach dem Stuhlgang war schmerzhaft wegen diesen Hämorrhoiden.

Und da dachte sich sein Sohn, hey, da könnte ich irgendwas Cooles erfinden, um meinem Dad hier zu helfen.

Und dieses Produkt, das da entstand, also dieses American Sitsbath, das war genau sowas.

Man konnte das quasi auf die Toilettenschüssel draufschrauben und da war dann diese BD-Funktion integriert.

Der Vater war happy damit und der Sohn dachte sich, hey, da kann man vielleicht ja auch noch ordentlich Geld verdienen, denn es gibt ja auch eine Zielgruppe dafür und zwar Leute, die körperlich eingeschränkt sind.

Also das dachte man zumindest im Jahr 1960 beziehungsweise Anfang der 1960er Jahre.

Und der Arnold Cohen, der hatte vor allem Krankenhäuser und ähnliche Einrichtungen im Sinn.

Diese spezielle Toilette sollte eben halt für die bedürftigen Leute oder für die körperlich eingeschränkten Leute eine große Hilfe sein.

Aber leider floppte das Gerät total in den USA und das lag zu einem großen Teil an der Brüderie, denn man sprach eben nicht über die Toilette in der Öffentlichkeit.

Falls ihr schon mal in den USA wart oder ihr euch noch an euren Englischunterricht erinnert, dann wisst ihr sicherlich noch, dass man in den USA beispielsweise nicht nach einer Toilette fragt, wenn man mal muss, sondern man fragt immer nach dem Bathroom oder nach dem Ladies Room entsprechend, um herauszufinden, wo die Toilette ist.

Und diese Brüderie Anfang der 1960er Jahre und auch das Tabuthema Toilette, das sorgte halt dafür, dass die Werbung floppte und dass das ganze Produkt floppte.

Das Gerät, das wurde dann aber im Jahr 1967 an das japanische Unternehmen Toto lizenziert.

Toto importierte die Geräte und brachte es unter dem Namen Wash Air Seat auf den japanischen Markt.

Doch das Gerät floppte zunächst auch in Japan und dafür gab es verschiedene Gründe.

Zum einen setzten sich im Jahr 1967 die normalen Sitztoiletten gerade erst in Japan durch.

Es gab hier in der Bevölkerung doch einige Berührungsängste, auch kulturelle.

Zum anderen waren die Geräte technisch noch nicht ausgereift und sehr teuer.

Ich habe gelesen, dass so ein American Sitzbath bzw.

Der Wash Air Seat in Japan ungefähr 700 Dollar gekostet hat.

Und das war im Jahr 1967 einfach richtig viel Geld.

Und außerdem war die Technik noch nicht wirklich gut.

Die Wassertemperatur, die war instabil und die führte oft zu Kälteschocks oder zu Verbrühungen.

Denn diese Heizmechanismen, die dort verbaut waren, die waren noch relativ träge.

Also nicht wie man es vielleicht heute kennt mit so einem Durchlauferhitzer, wo man sofort die ordentliche Temperatur hat.

Das war damals einfach noch nicht so gut.

Außerdem war der Winkel von diesem Wasserstrahl noch sehr unpräzise und das führte dazu, dass Benutzer entweder nicht sauber wurden oder das Wasser unkontrolliert verspritzt wurde.

Und die ganzen Dinge, die sorgten halt dafür, dass das Gerät total floppt in Japan.

Aber obwohl der Wash Air Seed scheiterte, erkannte Toto das Potenzial in dieser Technologie.

Mitte der 1970er Jahre startete bei Toto dann ein großes Forschungs- und Entwicklungsprojekt für eine neuartige Toilette mit BD-Funktion.

Und diesmal wollte man das Konzept, das durch dieses amerikanische Produkt eingeführt wurde, komplett neu denken und als Zielgruppe wollte man nicht nur Krankenhäuser oder sonst irgendwie körperlich eingeschränkte Personen ansprechen.

Sondern man wollte dieses neue Produkt als Premium-Produkt für alle Menschen positionieren.

Und man nahm bei Toto damals viel Geld und Personal in die Hand und legte los.

So wurden damals zum Beispiel über 300 Angestellte von Toto rekrutiert, um als Testpersonen zu dienen.

Und bei diesen 300 Personen wurde quasi der Intimbereich karografiert, um ideale Winkel und Positionen für diesen BD-Strahl herauszufinden.

Ich habe gelesen, dass man damals bei Toto auch Stripclubs besucht hat, um sich mit der weiblichen Anatomie vertraut zu machen und auch hier quasi eine Feldforschung zu betreiben, um auch hier herauszufinden, wie man so einen BD-Strahl für weibliche Körper positionieren muss.

Und diese Forschungen...

Die waren wirklich intensiv und diese ganzen Testpersonen, die halfen dabei, am Ende den optimalen Winkel und die optimale Temperatur für diese Wasserstrahlen herauszufinden.

Und das Ergebnis sah so aus.

Der Reinigungsstrahl, der sollte einen Winkel von 43 Grad haben und die BD-Funktion für Frauen, also Frontwash, sollte einen Winkel von 53 Grad haben.

Diese 43 Grad, die wurden später von Toto auch als goldener Winkel bezeichnet.

Und dieser spezifische Winkel, der wurde gewählt, weil er steil genug war, um eine effektive Reinigung zu gewährleisten.

Aber er war auch flach genug, um zu verhindern, dass das verschmutzte Wasser auf die Düse selbst zurückspritzt.

Und das war ein entscheidendes Detail für die Hygiene vom ganzen Gerät.

Neben dem perfekten Winkel wurden damals auch noch die perfekten Temperaturen erforscht.

und er stellte sich heraus, dass das Wasser eine Temperatur von 38 Grad haben sollte.

Der Sitz, oh ja, das habe ich noch gar nicht gesagt, solche Klobrillen, die sind in Japan beheizt und hier ist die optimale Temperatur 37 Grad, also Körpertemperatur und die Warmlufttrocknung, also dieser in der Toilettenschüssel verbaute Föhn, der den Hintern wieder schön trocken pustet, der sollte eine Temperatur von 50 Grad haben.

Die damals von Toto erforschten Werte, die gelten übrigens noch bis heute als Referenz in der Branche.

So viel Technik, die jetzt in der Toilettenschüssel oder in der Toilette verbaut werden sollte, die braucht natürlich auch viele elektronischen Komponenten.

Und man kann sich jetzt vorstellen, Elektronik in der Toilette ist ja meistens keine gute Idee.

Doch in dem Fall ist jetzt nicht versehentlich ein Handy in die Schüssel gefallen, sondern es sollte ja Elektronik-Toiletten sicher verbaut werden.

Und Toto forschte damals auch an diesem Thema relativ viel und man schaffte es, die Elektronik wasserfest mit Harz zu versiegeln und so problemlos in diesen Toiletten zu verbauen und diese Harzlösung und beziehungsweise diese Versiegelung von der Elektronik, das war auch damals ein sehr wichtiger Grund für die Zuverlässigkeit von diesen Toiletten.

Im Juni 1980 war es dann endlich soweit und die Eigenentwicklung von Toto, die erblickte das Licht der Welt.

Dieses erste Gerät hieß Washlet G und der Name Washlet, der entstand aus Let's Wash, das hat man einfach umgedreht.

Und G stand für Gorgeous, also auf Deutsch prächtig, denn darunter wollte man es nicht machen bei Toto.

Der Start verlief zunächst schleppend.

Der Grund dafür war, dass in Japan das Thema Toilette damals auch ein Tabuthema war.

Aber Toto glaubte an das Produkt und investierte massiv in Werbung.

Und schließlich gelang zwei Jahre später der Durchbruch, also im Jahr 1982.

Man setzte damals auf die bekannte Sängerin Jun Tokwa als Werbegesicht für die Kampagne mit dem Namen »Auch dein Hintern möchte gewaschen werden«.

Und das klappte.

Die Message der Kampagne, die war kurz und prägnant und die lautete, wenn Sie Schmutz in der Hand haben, wischen Sie ihn ja auch nicht mit Papier ab.

Sie waschen sie.

Und das zog einfach.

Die Kampagne funktionierte und veränderte die Wahrnehmung gegenüber Toiletten.

Das Washlet-G wurde zum Statussymbol und die Verkäufe, die stiegen rasant an.

1998 waren bereits 10 Millionen Einheiten verkauft und 2022 überschritt Toto die Marke von 60 Millionen weltweit verkauften Washlets.

Heute findet man solche Washlets, die es mittlerweile auch von einigen anderen Herstellern gibt, in 80 Prozent aller japanischen Haushalte und außerdem in Hotels, Restaurants oder auch in Bahnhöfen.

Und damit sind solche Toiletten in mehr Haushalten anzutreffen als Geschirrspüler.

In den Geräten, da ist super viel Technik verbaut und ich will euch kurz mal einen kleinen Eindruck davon geben, was da alles an Funktionalität drin steckt.

Die Klassiker sind ja die bereits erwähnten Funktionen wie eine beheizte Klobrille und die BD-Funktion.

Bei dieser BD-Funktion ist der Wasserstrahl natürlich in der Intensität und in der Position steuerbar.

In der Praxis sieht das so aus, dass im hinteren Bereich der Toilette eine kleine Klappe ist und wenn man die BD-Funktion aktiviert, dann öffnet sich die Klappe, es fährt die Düse aus und ja, diese Düse ist natürlich in der Position veränderbar.

Also man kann die weiter nach vorne schieben oder weiter nach hinten schieben.

Selbstredend gibt es hier natürlich auch sehr komplexe Systeme, die mit Wassertropfen unterschiedlicher Größe arbeiten, um ein optimales Gesamtergebnis zu erhalten.

Sehr viele Toiletten haben auch eine Geruchsneutralisierung.

Die setzt auf Aktivkohlefilter und auf ein Gebläse.

Dieses Gebläse saugt die Luft aus der Kloschüssel ab und pustet diese Luft eben durch Aktivkohlefilter.

Und das Ganze aktiviert sich natürlich automatisch, sobald man auf der Toilette Platz nimmt.

Es gibt auch Premium-Modelle, die diese abgesaugte Luft noch ionisieren und so zusätzlich Gerüche eliminieren.

Ich muss wahrscheinlich nicht erwähnen, dass die eigentlichen Kloschüsseln noch mit so einer Spezial-Antihaftbeschichtung versehen sind und dass die eigentliche Spülung hochoptimiert ist.

Also da kommt nicht irgendwo ein Strahl raus, sondern es ist wirklich ein Schauspiel dazu zu schauen, wie aus vielen Düsen genau berechnet das Wasser kommt, um wie mit einem Tornado hier alles wegzuspülen.

Eine weitere Besonderheit ist die Klangprinzessin.

Eine Forschung von Toto, die zeigte in den 1980er Jahren, dass Frauen auf öffentlichen Toiletten häufig während des Toilettengangs die Spülung betätigten, um mit diesem Toilettenspülungsgeräusch die eigenen Körpergeräusche zu überdecken.

Auch hier spielte die Scham und die Toilette als Tabuthema eine große Rolle.

Und die Studie von Toto ergab, dass pro Toilettengang im Mittel 2,5 Mal die Spülung betätigt wurde.

Und das war natürlich eine enorme Wasserverschwendung.

Und so entstand damals die Klangprinzessin.

Dabei handelt es sich um eine Funktion, die permanent das Geräusch einer Toilettenspülung oder von fließendem Wasser abspielt, um so etwas mehr Privatsphäre zu haben.

Als ich in Japan zum ersten Mal auf der Toilette war, da gab es auch so eine Klangprinzessin und die aktivierte sich automatisch und ich wusste das nicht.

Und ich dachte mir dann, als ich auf der Toilette saß die ganze Zeit, was ist denn hier los, was ist denn hier so laut, ist hier irgendwie, keine Ahnung, so ein Leitungsrohr in der Wand, wo gerade irgendwie super viel durchgespült wird oder so.

Und es hat ein bisschen gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass das quasi ein elektronisches Geräusch war.

Es gibt übrigens von dieser Klangprinzessin nicht nur die fest verbauten Varianten in der Toilette, sondern es gibt auch mobile Geräte für unterwegs, die kann man sich dann irgendwie in die Handtasche stecken und wenn man irgendwo auf der Toilette ist, dann kann man es einfach anschalten und hat auch so seine Privatsphäre.

Das klingt alles ein bisschen lustig, aber durch diese Erfindung können jetzt in großen Bürogebäuden pro Jahr mehrere Millionen Liter Wasser eingespart werden und das finde ich eine großartige Sache.

Es ist natürlich klar, dass bei so viel Technik auch einiges schief gehen kann.

Und ich habe euch da mal ein paar lustige und kuriose Geschichten rausgesucht.

In den 2000ern und in den 2010er Jahren, da gab es einen Boom, was die Funktionalitäten von diesen Toiletten anging.

Also es war fast schon so ein Wettrüsten zwischen den einzelnen Herstellern und man übertrumpfte sich mit zusätzlichen Funktionen.

Und das Ganze führte dazu, dass es für ausländische Besucher immer schwerer wurde, diese Toiletten korrekt zu bedienen.

Denn jeder Hersteller, der kochte hier sein eigenes Süppchen und arbeitete mit eigenen Bedienkonzepten und mit eigenen Beschriftungen und Piktogrammen auf diesen ganzen Tasten.

Und für Touristen sah das dann teilweise wirklich so aus, als ob man in so einem Flugzeugcockpit saß und zwar in so einem japanischen Flugzeugcockpit.

Und naja, in der Folge, da kam es natürlich dann häufig zu Fehlbedienungen.

Beispielsweise drückten Leute statt zu spülen auf die Notruftaste oder versehentlich wurde das Bidet auf voller Stärke aktiviert.

Und wenn man damit nicht rechnet, kann man da durchaus erschrecken.

Und diese ganzen Geschichten, die gipfelten dann in einem Abkommen zwischen den großen Herstellern und da gehört Toto dazu, aber beispielsweise auch noch Panasonic oder L-I-X-I-L-Lixil, spricht man die wahrscheinlich aus, spricht man die vielleicht aus.

Und diese ganzen Hersteller, die trafen sich und die einigten sich darauf, dass jede Toilette acht Grundfunktionen hat und dass diese acht Grundfunktionen auch bei jeder Toilette gleich beschriftet sind.

Und diese acht Funktionen sind große Spülung, kleine Spülung, Stopp, Front-Wash, Rear-Wash, Trockner, Temperatur einstellen und Position beziehungsweise Intensität einstellen.

Das war übrigens wirklich eine Besonderheit, denn eigentlich kooperieren diese Unternehmen jetzt nicht so viel miteinander.

Da gibt es einen harten Konkurrenzkampf, aber man sah damals wahrscheinlich ein, dass man das jetzt einfach tun muss, weil man sich sonst einfach selbst schadet.

Eine weitere spannende Geschichte, die trug sich so in den Jahren 2006 und 2007 zu.

Da gab es nämlich einen großen Rückruf bei der Z-Serie von Toto.

Denn in diesen Jahren, da gab es mehrere Vorfälle, bei denen Washlets Feuer fingen.

Und die Ursache dafür war eine fehlerhafte Verkabelung und Materialermüdung und das Ganze führte zu einer Überhitzung.

In einigen Fällen, da schmolz sogar diese Toilette.

Es gab ein paar andere Fälle, da gab es Rauchentwicklung.

Glücklicherweise gibt es keine bekannten Fälle, in denen irgendjemand auf der Toilette saß, während da was passiert ist.

Aber ich bin ehrlich, die Vorstellung, dass man Feuer hat direkt unter seinem Hintern, das ist natürlich wirklich eine gruselige Vorstellung und es gab damals auch sehr viele Schlagzeilen und Toto startete daraufhin eine massive Rückrufaktion und reparierte 180.000 Geräte kostenlos.

Eine weitere spannende Geschichte habe ich aus dem Jahr 2013 für euch.

Da entdeckten nämlich Sicherheitsforscher eine gravierende Schwachstelle in dem Luxusmodell Sartes von Lixil.

Diese Spezial-Luxus-Premium-Toilette, die hatte Bluetooth und die ließ sich über eine Android-App steuern.

Also ich meine, warum auch nicht?

Das große Problem war, für die Kopplung von der Android-App und der Toilette, Da muss man ja eine PIN eingeben.

Das kennt ihr vielleicht, wenn ihr euer Handy irgendwo mit so einem Lautsprecher koppelt oder vielleicht mit einem Auto irgendwo koppelt.

In dem Fall hier war es aber so, dass alle Toiletten hartcodiert die PIN 0000 hatten und man konnte die PIN auch nicht ändern.

Das bedeutete, dass Leute einfach ihr Handy nehmen konnten, sich mit irgendwelchen Toiletten connecten konnten und die dann fernsteuern konnten.

Gut, man konnte jetzt nicht wirklich krasse Sachen machen, aber man konnte so Dinge tun wie Deckel öffnen oder schließen.

Oh ja, das ist übrigens auch noch eine richtig krasse Funktion, dass sich die Toilette automatisch öffnet, wenn man so auf die zugeht.

Das ist auch ein bisschen spooky, aber irgendwie auch ein bisschen cool.

Das Ganze konnte man in dem Fall jetzt mit dieser Android-App steuern, dann konnte man die BD-Funktion aktivieren und damit kann man Leute schon erschrecken und man konnte auch dauerhaft spülen und so Wasser verschwenden.

Also es gab jetzt nicht das Potenzial, wirklich krasse Sachen zu machen, aber es gab durchaus halt so ein Missbrauchspotenzial und das Ganze hatte natürlich auch das Potenzial, den Ruf zu schädigen von Lixil.

Also eine weitere Geschichte oder eine weitere Situation, die man sich vielleicht gut vorstellen kann, ist die Frage, was passiert mit so einer Toilette, wenn es einen Stromausfall gibt?

Japan ist ja so ein Land, in dem es vielleicht öfter mal einen Stromausfall gibt, weil es öfter mal einen Erdbeben gibt.

Und was ist dann?

Funktioniert die Toilette dann nicht mehr?

Die Spülung, die wird ja per Knopfdruck erledigt.

Und manche Modelle, die spülen auch automatisch, wenn man aufsteht, beziehungsweise wenn man den Klodeckel schließt.

Und es wäre natürlich schon unangenehm, wenn das nicht mehr funktioniert, nur weil der Strom weg ist.

Aber keine Angst, auch ohne Strom kann man solche Toiletten spülen.

Es gibt nämlich immer noch irgendwo so einen Notspülungsknopf.

Manchmal ist der ein bisschen versteckt hinter einer Abdeckung, aber das gibt es immer.

Außerdem haben viele moderne Toiletten auch eine Notfallbatterie verbaut, also so ein USV-System, damit man wirklich unterbrechungsfrei hier die Toilette nutzen kann.

Ja und dann habe ich zum Schluss noch ein paar lustigere Fails, die auftreten können im Zusammenhang mit solchen Toiletten.

Als Tourist, da drückt man gerne mal auf den ganzen Knöpfen herum, bevor man sich draufsetzt.

Und ich kann das super gut nachvollziehen.

Man ist im japanischen Hotel, man muss auf die Toilette und man sieht da so ein Panel mit irgendwie drei, vier, fünf oder zehn Tasten.

Da sind irgendwelche Piktogramme drauf.

In den Hotels, in denen ich war, war bei vielen Toiletten auch noch eine englische Beschriftung.

Aber ich hatte auch einige Hotels, da war nur eine Beschriftung auf Japanisch drauf.

Und jetzt möchte man vielleicht mal herausfinden, was da eigentlich passiert, wenn man drauf drückt und zwar bevor man auf dem Klo sitzt.

Und bei modernen japanischen Toiletten passiert nichts, weil in der Klobrille ist ein Sensor und der Sensor, der überprüft halt, ob jemand drauf sitzt und wenn niemand drauf sitzt, dann wird beispielsweise das Bidet auch nicht aktiviert.

Das ist ja eine gute Sache.

Jetzt kommt es aber durchaus vor, dass man sich als Tourist da runterbeugt, weil diese Bedienelemente sind ja so angebracht, dass man die bequem bedienen kann, wenn man auf der Toilette sitzt.

Und es gibt durchaus so Fälle, von denen ich gelesen habe, dass sich Touristen runtergebeugt haben, um da rumzudrücken und sich dann mit einer Hand auf der Klobrille abgestützt haben.

Naja und dann wird man halt schön geduscht bzw.

Erschrickt natürlich, wenn dieser Bidet-Sensor ausfährt und man dann entweder eine Front-Wash oder eine Rear-Wash bekommt oder vielleicht auch beides.

Ist auf jeden Fall glaube ich möglich.

Eine lustige Geschichte, die man dann erzählen kann, wenn man aus dem Urlaub wieder zurück ist.

Und wenn es keine Touristen sind, dann sind es eben Katzen.

Denn Katzen lieben diese beheizten Klobrillen.

Wenn ihr mal nach Japanese Toilet und Cat bei Google sucht und eine Google Bildersuche macht, dann werdet ihr viele Fotos finden, wo Katzen auf diesen Klobrillen sitzen.

Und ich kann es denen ja nicht verübeln, denn das ist so schön angenehm.

Und es gibt natürlich jetzt auch so die Konstellation, dass eine Katze da drauf sitzt auf der Klobrille und viele Leute haben ja nicht nur eine, sondern vielleicht auch zwei oder drei Katzen und es dann vielleicht auch einen Gerangel gibt, wer darf da jetzt sitzen und vielleicht auch so eine flauschige Königin aus Versehen auf so eine Taste kommt und dann das Bad ein bisschen unter Wasser setzt.

Auch nicht wirklich schlimm, aber sicherlich eine lustige Geschichte, wenn man es mitbekommt.

Es gibt aber auch noch ernsthafte Probleme.

Die durch diese Toiletten entstehen können.

Und zwar ist es so, manche Menschen, die gewöhnen sich zu sehr an den Wasserstrahl und vielleicht nicht nur an diese reinigende Wirkung vom Wasserstrahl, sondern auch an seine Massagewirkung.

Und medizinisch ist es so, wenn man das Ganze jetzt übermäßig benutzt und jetzt nicht nur, keine Ahnung, 30 Sekunden vielleicht, um sich zu reinigen, sondern vielleicht auch 5 Minuten, weil man sagt, hey, das sind good Vibrations, das gefällt mir, dann geht es Kann es zum Beispiel passieren, dass so die Haut geschädigt wird, also man hat ja so eine Art Fettschicht in der Haut drin und das wird dann halt irgendwie weggespült und man kriegt dann vielleicht irgendwie eine empfindlichere Haut oder eine sehr trockene Haut und das ist durchaus was, was in Japan gehäuft auftritt, weil viele Leute das sich einfach zu stark reinziehen.

Aber ich sage es mal so, auch wenn es verschiedene Fails gab und es sicherlich auch noch viele Fails in Zukunft geben wird, diese Washlets, die sind ein sehr großer Erfolg in Japan.

Was ist das Fazit von der Geschichte?

Japanische Toiletten, die wirken sehr kurios, vor allem wenn man noch nie eine benutzt hat.

Für mich ist es so, dass sich meine Einstellung und meine Wahrnehmung von Toiletten im Allgemeinen und natürlich auch von japanischen Toiletten im Besonderen stark verändert hat, nachdem ich jetzt in Japan war.

Denn zuvor habe ich über so japanische Toiletten geschmunzelt und auch mich ein bisschen lustig gemacht.

So hey, warum sind da 10.000 Knöpfe dran?

Wer braucht sowas?

Nachdem ich jetzt aber solche Geräte in echt erlebt habe, muss ich sagen, ja, also ich vermisse sie jetzt schon.

Japanische Toiletten sind super.

Ich habe mich noch nie so sauber gefühlt, nachdem ich auf der Toilette war.

Und eine andere Sache, die sich so für mich ein bisschen verändert hat, ist das Thema Toilette an sich.

Für mich war das zuvor auch irgendwie ein Tabuthema.

Vielleicht ist es nicht so krass wie in den USA oder vielleicht auch früher in Japan.

Aber ich habe nicht wirklich viel über Toiletten gesprochen oder mich damit beschäftigt.

Und ich muss sagen, ich spreche jetzt vielleicht ein bisschen mehr über Toiletten, vor allem über meine Erfahrungen aus Japan, aber ich finde das auch viel normaler heute, über sowas zu sprechen, weil ich meine, hey, wir benutzen das jeden Tag und es ist so normal, wie jetzt irgendwie zu schlafen oder zu essen, so what?

Und diese ganzen Vorteile, die es hier in Japan gibt, die sind großartig.

Also wenn ich ein eigenes Haus hätte, ich glaube, ich würde mir so ein Washlet kaufen.

Aktuell wohne ich hier in einer Mietwohnung.

Da lohnt es sich jetzt, glaube ich, nicht wirklich so ein Gerät anzuschaffen und hier irgendwo einbauen zu lassen.

Aber ich merke mir das mal für die Zukunft.

Und wenn euch die japanische Toilettenkultur interessiert, dann habe ich noch einen schönen Filmtipp für euch und zwar den Film Perfect Days.

Der ist ein paar Jahre alt und da geht es um den japanischen Toilettenputzer, um dem sein Leben.

Der Film ist wirklich super, hat auch tolle Musik.

Und in dem Film, da geht es um verschiedene Toiletten in Tokio und diese Toiletten, die wurden als Kunstprojekt installiert und da sieht man, finde ich, auch, was für eine Stellung vielleicht solche Toiletten in diesem Land haben.

Und ja, auch wenn ihr euch nicht so arg für Toiletten interessiert, es ist wirklich ein großartiger Film.

So als kleines Takeaway für mich und vielleicht auch für euch nehme ich aber noch mit, die Einstellung zu irgendwelchen Themen.

Die kann sich manchmal relativ stark und relativ schnell ändern, wenn man sich mal damit beschäftigt und in dem Fall waren es jetzt Toiletten, aber ich glaube, es lohnt sich auch immer, sich mal mit Themen zu beschäftigen, die vielleicht ein Tabu sind, die man vielleicht irgendwie nicht so cool findet, allein um herauszufinden, ob da vielleicht noch mehr dahinter steckt.

Und ja, das ist so ein bisschen meine Erkenntnis.

Das war die Folge Nummer 115 der digitalen Anomalien und ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht.

Und ich freue mich natürlich, wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder mit dabei seid.

Bis zur nächsten Folge wird es nicht mehr so lange dauern.

Ich dachte mir nämlich, dass ich im Dezember vielleicht noch die ein oder andere Extra-Folge veröffentliche, weil jetzt ja auch durch den Urlaub einiges ausgefallen ist und weil ich einfach Bock habe, noch ein bisschen Podcast zu machen.

Wenn euch der Podcast gefällt, dann könnt ihr mir gerne einen virtuellen Kaffee spendieren und das geht ganz einfach über die Plattform Kofi.

Und wer mich monatlich mit einer Dosis Koffein unterstützen möchte, der bekommt dafür sogar ein paar kleine Goodies und kleiner Spoiler an der Stelle.

Nächstes Jahr wird sich hier wahrscheinlich ein bisschen was verändern und es wird ein paar zusätzliche Goodies geben.

Alle Infos findet ihr unter support.digitaleanomalien.de oder natürlich in den Shownotes.

Und falls ihr es noch nicht kennt, dann schaut euch doch auch mal mein kostenloses monatliches E-Mail-Magazin Die Anomalie an.

Den Link zur Anmeldung findet ihr ebenfalls in den Shownotes.

Ja und was gibt es sonst noch?

Ihr könnt mir gerne noch auf Instagram oder Mastodon folgen oder direkt mal im Discord vorbeischauen.

Da gibt es eine nette Community und da können wir gemeinsam über das Thema der Toiletten oder auch über andere spannende Dinge diskutieren.

Und wenn ihr Lust habt, dann schaut doch auch mal bei Twitch vorbei.

Da wird es demnächst auch wieder Livestreams zu spannenden Technikthemen geben.

Mein Account heißt da übrigens Herr Schoch.

Alle Links gibt es wie immer in den Shownotes oder gesammelt auf digitaleanomalien.de.

Und wenn ihr Feedback habt, dann schreibt mir gerne per E-Mail an feedback at digitaleanomalien.de oder direkt im Discord.

Und zum Schluss, ich würde mich riesig freuen, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder mir eine Sternebewertung bei Apple Podcasts oder Spotify gebt.

Besonders toll wäre natürlich so ein kurzes Review bei Apple Podcasts.

Das hilft nämlich ungemein, um neue Leute zu erreichen.

Danke fürs Zuhören und bis bald.

Tschüss.

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