Digitale Souveränität: Warum Open Source wichtiger wird

August 11
27 mins

Episode Description

In dieser Episode sprechen wir mit Esther Menhard, Journalistin und freie Autorin bei netzpolitik.org, über Open Source aus einer zivilgesellschaftlichen Perspektive. Wir wollen aufzeigen, warum das Thema längst auf die Agenda von Unternehmen gehört. Die Debatte über digitale Abhängigkeiten hat in Deutschland und Europa stark an Bedeutung gewonnen. Denn bei der Entscheidung für Software- und Cloudlösungen geht es nicht nur um Funktionen und Kosten. Es geht auch um Abhängigkeiten, Wechselmöglichkeiten, Datenschutz oder rechtliche Rahmenbedingungen. Open-Source-Software kann die Abhängigkeiten verringern und Kosten kalkulierbarer machen. Wir reden darüber, warum offene Standards und die Anschlussfähigkeit an verschiedene Systeme in Zukunft einen Wettbewerbsvorteil haben können. Proprietäre Standards, also geschlossene Ökosysteme, können z. B. einen späteren Anbieterwechsel erheblich erschweren. Darüber hinaus beleuchten wir genauer den Begriff der digitalen Souveränität. Wir versuchen zu klären, was der Begriff eigentlich bedeutet. Wer soll souverän sein? Staaten, Unternehmen, Institutionen oder einzelne Menschen? Der Begriff, der eher positiv besetzt ist, kann durch eine vieldeutige Nutzung an Aussagekraft verlieren. Gleich reinhören und mehr erfahren!

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Das Projekt “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” (ZZA) wird im Rahmen des Programms “Zukunftszentren” durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds PLUS (ESF Plus) gefördert. Das “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” wird ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, kofinanziert.

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