Episode Description
In dieser Episode sprechen wir mit Esther Menhard, Journalistin und freie Autorin bei netzpolitik.org, über Open Source aus einer zivilgesellschaftlichen Perspektive. Wir wollen aufzeigen, warum das Thema längst auf die Agenda von Unternehmen gehört. Die Debatte über digitale Abhängigkeiten hat in Deutschland und Europa stark an Bedeutung gewonnen. Denn bei der Entscheidung für Software- und Cloudlösungen geht es nicht nur um Funktionen und Kosten. Es geht auch um Abhängigkeiten, Wechselmöglichkeiten, Datenschutz oder rechtliche Rahmenbedingungen. Open-Source-Software kann die Abhängigkeiten verringern und Kosten kalkulierbarer machen. Wir reden darüber, warum offene Standards und die Anschlussfähigkeit an verschiedene Systeme in Zukunft einen Wettbewerbsvorteil haben können. Proprietäre Standards, also geschlossene Ökosysteme, können z. B. einen späteren Anbieterwechsel erheblich erschweren. Darüber hinaus beleuchten wir genauer den Begriff der digitalen Souveränität. Wir versuchen zu klären, was der Begriff eigentlich bedeutet. Wer soll souverän sein? Staaten, Unternehmen, Institutionen oder einzelne Menschen? Der Begriff, der eher positiv besetzt ist, kann durch eine vieldeutige Nutzung an Aussagekraft verlieren. Gleich reinhören und mehr erfahren!
Links:
- Netzpolitik.org
- BMAS Denkfabrik
- Databroker files
- Chaos Computer Club
- D64
- Algorithm watch
- Open Source business allianace
Die Projektpartner des ZZA:
- ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. (konsortialführend)
- ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH
- RKW Kompetenzzentrum
- Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement, IAT der Universität Stuttgart
Kontakt:
- Per Email an zukunftsmusik@rkw.de
- LinkedIn Tanja Lakeit
- LinkedIn Martin Deschauer
- LinkedIn Zukunftszentren
- Facebook Zukunftszentren
- Instagram Zukunftszentren
Das Projekt “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” (ZZA) wird im Rahmen des Programms “Zukunftszentren” durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds PLUS (ESF Plus) gefördert. Das “Zentrum Zukunft der Arbeitswelt” wird ergänzend durch den Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, kofinanziert.