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Episode Description
In dieser Episode begrüßt Thomas Schindler die Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Unternehmerin Anne Seubert. Ihr roter Faden ist das „Miteinander-Füreinander“ – ein Konzept der wirksamen Zusammenarbeit, bei dem sie sich weniger als klassische Beraterin, sondern vielmehr als „Komplizin“ für Projekte in Aufbruchstimmung versteht. Geprägt durch eine Kindheit in gemeinschaftlichen Strukturen und frühen Inszenierungen wie dem „Geburtstag einer Gießkanne“, versteht sie es heute meisterhaft, Plattformen für Begegnung und den Zirkus der Möglichkeiten zu schaffen.
Das Gespräch vertieft sich in das Konzept der „Warm Data“ (nach Nora Bateson): Es geht darum, nicht nur isolierte Datenpunkte zu betrachten, sondern die lebenswichtigen Informationen in den Zwischenräumen und Beziehungen eines Systems wahrzunehmen. Anne plädiert für eine Welt, in der jeder willkommen ist und niemand als „Misfit“ gilt. Sie fordert uns auf, lineares Denken (Anfang und Ende) zugunsten von natürlichen Zyklen und Kreisläufen zu überwinden. Als „Gärtnerin für Spielräume“ schafft sie geschützte Orte, in denen Erwachsene durch Spiel und Experimente neue Narrative für eine kollaborative Zukunft entwickeln können. Die Folge schließt mit dem kraftvollen Bild der „Songlines“, die uns wie die Aborigines durch Singen und Erzählen sicher durch das Unbekannte navigieren lassen.
Das Gespräch vertieft sich in das Konzept der „Warm Data“ (nach Nora Bateson): Es geht darum, nicht nur isolierte Datenpunkte zu betrachten, sondern die lebenswichtigen Informationen in den Zwischenräumen und Beziehungen eines Systems wahrzunehmen. Anne plädiert für eine Welt, in der jeder willkommen ist und niemand als „Misfit“ gilt. Sie fordert uns auf, lineares Denken (Anfang und Ende) zugunsten von natürlichen Zyklen und Kreisläufen zu überwinden. Als „Gärtnerin für Spielräume“ schafft sie geschützte Orte, in denen Erwachsene durch Spiel und Experimente neue Narrative für eine kollaborative Zukunft entwickeln können. Die Folge schließt mit dem kraftvollen Bild der „Songlines“, die uns wie die Aborigines durch Singen und Erzählen sicher durch das Unbekannte navigieren lassen.