Goethes dickster Wälzer: Der Tragödie zweiter Teil

July 22
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"Faust I" ist Goethes bekanntestes Werk. Aber die Geschichte geht noch 12.000 Verse weiter, in "Faust II". Als Goethe am 22.7.1831 den letzten Vers geschrieben hatte, wollte er das Werk selbst niemals gedruckt sehen.



In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:

  • über die Ursprungsgeschichte des Dr. Faust,
  • welche Rolle Friedrich Schiller bei der Entstehung der Bücher spielt,
  • warum "Faust II" eine Teamarbeit ist,
  • wo sich Künstliche Intelligenz im "Faust II" entdecken lässt.

"Das Hauptgeschäft zu Stande gebracht", notiert der schon greise Goethe am 22. Juli 1831 in sein Tagebuch. Mehr als zwei Jahrzehnte nach "Faust I" vollendet er der Tragödie zweiten Teil.

Veröffentlichen will Goethe die Fortsetzung des suchenden Fausts und des teuflischen Mephistos nicht: "Da kommen sie und fragen, welche Idee ich in meinem Faust zu verkörpern gesucht. Als ob ich das selber wüsste und aussprechen könnte."

Erst nach seinem Tod erscheint "Faust II" und bis heute wird darüber gestritten, ob am Ende Faust oder Mephisto die Wette gewinnt
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Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Marko Rösseler
Redaktion: Frank Zirpins
Technik: Sascha Schiemann
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