Jochen Hörisch: Warum Hände unser Denken prägen

February 16
50 mins

Episode Description

Unsere Hände sind Meisterwerke der Evolution. Sie verbinden Fühlen, Denken und Handeln auf einzigartige Weise. Warum sie mehr als Werkzeuge des Alltags sind, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Germanisten und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch.



Jochen Hörisch (*1951) ist ein deutscher Literatur- und Medienwissenschaftler. Von 1988 bis 2018 war Hörisch Ordinarius für Neuere Germanistik und Medienanalyse an der Universität Mannheim, wo er heute als Seniorprofessor emeritiert ist. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen neuere deutsche Literatur von der Goethezeit bis zur Gegenwart, Literaturtheorie sowie Medientheorie und Mediengeschichte.

  • Die Geschichte vom Maler Raffael ohne Hände (01:31)
  • Leben im handvergessenen Zeitalter (04:32)
  • Einfluss der Gestik auf die Rede (06:42)
  • Wissen Hände mehr als das eigene Ich? (12:22)
  • Die Hände auf der Tastatur (15:05)
  • Die Unzeitgemäßheit des Körpers (22:30)
  • Hände, Esoterik und Osteopathie (29:14)
  • Verhältnis zwischen Kopf und Hand (33:09)
  • Lob für Linkshänder (39:07)
  • Mit den Händen sehen lernen (46:12)
  • Goethes und die Hände (48:24)

Literatur: Jochen Hörisch: Hände. Eine Kulturgeschichte. Hanser, München 2021. Umfang 304 S., geb., ISBN 978-3-446-26774-9. Preis ca. 28 Euro.

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Alfred Hirsch über Heimatweh.

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