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Episode Description
Wir leben in einer Zeit des steten Wandels, dem man kaum entrinnen kann. Der Philosoph Heinz-Michael Bartling ergründet mit Jürgen Wiebicke, wie dabei ein innerer, freiwilliger Wandel gelingen kann, der für die Suche nach Weisheit unabdingbar ist.
Der Philosoph Heinz-Michael Bartling (*1953) forscht zum Thema der Philosophie als Medizin für die Seele in der Antike. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, die praktische Philosophie der Antike für die Gegenwart nutzbar zu machen.
- Das Fluss-Bild von Heraklit: Selbstreflexion als Schlüssel zu Erkenntnis (02:16)
- Warum Weisheit nicht durch Beobachtung, sondern nur im konkreten Erleben und Gestalten erlangt werden kann (12:22)
- Warum Weisheitssuche Mut erfordert und man Weisheit niemals besitzen kann (18:48)
- Demokrit: Über Staunen, Optimismus und den Blick nach innen (24:49)
- Über das Spannungsverhältnis von Beständigkeit und Wandel (33:42)
- "Zeitgeduld": Warum im Innehalten und Stillwerden die Kraft für Veränderung steckt (41:26)
- Ovid: Dädalus und Ikarus als Warnung vor Selbstüberschätzung und Technikgläubigkeit (48:33)
Literatur
Heinz-Michael Bartling (2025): Die Suche nach Weisheit in der Antike im Spiegel der Gegenwart. Münster: agenda Verlag. 200 Seiten. ISBN 978-3896889034.
Mehr zum Thema im Philosophischen Radio
Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html
Im nächsten Podcast sprechen wir mit Thomas Gries über Ideologien und Entscheidungen.
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