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Episode Description
Gerechtigkeit ist ein Ideal, über das seit der Antike gestritten wird. Doch was bedeutet sie eigentlich? Jürgen Wiebicke spricht mit dem Rechtsphilosophen und Schriftsteller Bernhard Schlink über Gerechtigkeit, Ungleichheit und die Frage, wie gerecht unsere Gesellschaft heute ist.
Bernhard Schlink (*1944) ist Rechtsphilosoph, Jurist und Schriftsteller. International bekannt wurde er mit seinem Roman "Der Vorleser". In seinen Büchern setzt er sich mit Fragen von Recht, Gerechtigkeit, Schuld und gesellschaftlicher Verantwortung auseinander.
- These: Das Leben ist gerechter geworden (01:44)
- Die Gefahr moralisierender Einseitigkeiten (05:50)
- Warum Gerechtigkeit nicht Gleichheit bedeutet (09:47)
- Ungleichheit in der Antike (13:54)
- These: Was gerecht ist, muss nicht verwirklicht werden (19:10)
- Was es mit dem Irrtum des Egalitarismus auf sich hat (22:42)
- Warum es in der Liebe keine Gerechtigkeit gibt (27:05)
- Gerechtigkeit in der Antike (31:06)
- Was mit "Gerechtigkeitsarbeit" gemeint ist (37:00)
- Kritik am Begriff der "Generationengerechtigkeit" (47:47)
Literatur: Bernhard Schlink: Gerechtigkeit. Ein Essay. Diogenes Verlag (2026). 208 Seiten.
Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Wolfgang Detel: Die Ungleichheit und die Macht des großen Geldes
Markus Rieger-Ladich: Privilegien in der Gegenwart
Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.
Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Michael Hampe über Weisheit.
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