View Transcript
Episode Description
Wie gehen wir mit Angst und Verunsicherung um? Wie können wir lernen, das Ungewisse nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Möglichkeit zu begreifen? Darüber diskutieren Sozialpsychologe Andreas Zick und Moderatorin Carolin Courts.
Der Sozialpsychologe Andreas Zick (*1962) leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld und ist seit 2014 Autor und Herausgeber der Mitte-Studie. Er wirbt dafür, einen gesunden Umgang mit Unsicherheit zu lernen, um nicht durch Populisten verführbar zu sein.
- Wer zur Mitte der Gesellschaft gehört und warum sie verunsicherter geworden ist (01:50)
- Wie individuell empfundene Sicherheit und kollektive Unsicherheit auseinanderklaffen (10:37)
- Warum Komplexität und Geschwindigkeit verfügbarer Informationen uns heute nicht sicherer, sondern verunsicherter machen (16:28)
- Wie ungerechte Vermögensverteilung und Unsicherheit zusammenhängen (20:52)
- Wie Individualisierung und Fragmentierung Menschen zu Populisten treibt (27:45)
- Warum wir mehr Räume für Debatten und Dialoge brauchen (33:55)
- Wie Menschen auf die Verunsicherung der Coronapandemie reagiert haben (38:00)
- Wie Resilienz entsteht und was wir von Menschen in großen Krisen lernen können (42:42)
- Warum Institutionen sich öffnen müssen und Politik den Menschen mehr vertrauen sollte (47:32)
Literatur
Andreas Zick / Beate Küpper / Nico Mokros / Marco Eden / Franziska Schröter (Hrsg.): Die angespannte Mitte: Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2024/25. Bonn: Verlag J.H.W. Dietz Nachf. 428 Seiten.
Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.
Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.
Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.
Unsere Podcast-Empfehlung
Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5