Alfred Hirsch: Heimatweh

February 23
53 mins

Episode Description

Heimat ist ein hochgeschätztes Gut, die Sehnsucht danach ein Kennzeichen des Denkens der Moderne. Der Philosoph Alfred Hirsch spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was wir mit Heimat meinen, wann wir sie vermissen und wie wir damit umgehen.



Alfred Hirsch (*1961) ist Professor für Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Er hat sich damit beschäftigt, was der Begriff Heimat bedeutet und welche Rolle er in unserem Leben spielt.
 

  • Heimatverständnis und -sehnsucht als Phänomen der Moderne (02:05)
  • Heimatweh als Sehnen nach unwiederbringlichen Orten und Zeiten (06:10)
  • Warum wir Raum und Zeit nur mit uns selbst im Mittelpunkt empfinden können (11:32)
  • Warum Heimatgefühl erst im Nachhinein nach Orts- und Blickwechsel entsteht (15:32)
  • Was Heimatweh von Heimweh unterscheidet (24:46)
  • Warum Heimat einen Ort braucht und digital nicht herstellbar ist (24:46)
  • Wie Migration Heimatsehnsucht erzeugt und wie Menschen damit umgehen (30:50)
  • Wie Kindheitserfahrung und Heimat zusammenhängen und warum Neubeheimatung möglich, aber nicht planbar ist (43:30)
  • Heimat als politisch missbrauchter Begriff (49:21)
 
Literatur

Alfred Hirsch (2025): Heimatweh: Eine philosophische Erzählung. Baden-Baden: Verlag Karl Alber. 260 Seiten. ISBN 978-3495991190

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