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Episode Description
Im Frühjahr 2024 gerät Célines Alltag aus den Fugen: Erst ist da nur dieser Moment am Bahnhof in Halle, in dem der Boden zu wanken scheint. Dann ist da diese Erschöpfung, die alles unfassbar anstrengend macht: Treppensteigen, Duschen, Lesen, später sogar Geräusche und Licht.
Deutschlandweit sind rund rund 600.000 Menschen am Myalgischen Enzephalomyelitis/Chronischen Fatigue-Syndrom erkrankt – kurz ME/CFS.– kurz ME/CFS. Sie haben Symptome wie schwere Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafstörungen. Aber ME/CFS ist bis heute schwer zu fassen. Es gibt keinen eindeutigen Labortest; Diagnosen beruhen auf den Schilderungen der Betroffenen – und damit auf etwas, das Raum lässt für Zweifel. Diese Leerstelle befeuert eine ungewöhnlich harte Debatte über die Ursachen der Krankheit.
In diesem Spezial von »Was jetzt?« begleitet Pia Rauschenberger Betroffene und Forschende, die das Rätsel um ME/CFS endlich lösen wollen. In Regensburg sucht ein Team um Alexander Dejaco und Michael Gruber nach Biomarkern im Blut, mit denen sie ME/CFS messbar machen könnten. Eine mühsame Arbeit, die für Betroffene ein Durchbruch sein könnte.
Moderation und Skript: Pia Rauschenberger
Redaktion: Tim Howard
Produktion: Markus Gläser
Sounddesign: Markus Gläser und Tim Howard
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