UNhörbar

·S2 E29

UNhörbar Recht #29 – Das IGH-Klimagutachten und dessen Auswirkungen

July 23
43 mins

Episode Description

Das Klimagutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) war das größte Verfahren, das je vor dem Gericht in Den Haag verhandelt wurde. Es stellt eine wegweisende Entscheidung im Kampf gegen den Klimawandel dar. Auf Grundlage des Gutachtens verabschiedete die UN-Generalversammlung im Mai 2026 mit überwältigender Mehrheit eine Resolution, die die Staaten verpflichtet, noch stärker gegen den menschengemachten Klimawandel vorzugehen.

Angesichts des einjährigen Jubiläums des Gutachtens sprechen wir in dieser Folge mit Christina Voigt von der University of Oslo, die unter anderem als leitende Rechtsberaterin für die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) an diesem IGH-Verfahren beteiligt war, über die rechtliche Tragweite und Bedeutung des Gutachtens sowie die (potenziellen) Auswirkungen auf einzelne Staaten und auf die internationale Klimapolitik.


Inhalt

  • Die rechtlichen Konsequenzen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens (2:47)
  • Bestehende Klimaschutzverpflichtungen im Völkerrecht (9:00)
  • Die Auswirkungen der Einbeziehung des Völkergewohnheitsrechts (14:45)
  • Die Rolle der Menschenrechte beim Klimaschutz (20:35)
  • Bedeutung und Folgen des IGH-Gutachtens (27:15)
  • Das Gutachten als gelungener „Balance-Akt“ und abschließende Einschätzung (37:22)


Weiterführende Informationen


Moderation: Nils Witte

Redaktion: Luise Hoffbauer, Laura Stettner und Nils Witte

Postproduktion: Erwin Eisenhardt, ⁠DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit

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