Die neue Akzeptanz – Erschöpfte Gesellschaften, fehlende Führung und die Suche nach Zuversicht

January 29
46 mins

Episode Description

Was passiert, wenn Gesellschaften nicht mehr rebellieren, sondern resignieren?
Wenn man sich über politische Entscheidungen, gesellschaftliche Entwicklungen oder wirtschaftliche Perspektiven zwar noch wundert – aber kaum noch empört?
In dieser Folge sprechen Frank und Lars Thomsen über ein Phänomen, das sie als „die neue Akzeptanz“ beschreiben: Eine stille Form des Sich-Arrangierens, geboren aus Überforderung, Frustration und dauerhaften Krisenmeldungen.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele Menschen – ebenso wie Führungsgremien in Politik und Wirtschaft – das Gefühl verloren haben, wirklich gestalten zu können. Statt Aufbruch dominieren Erschöpfung, Zynismus und Rückzug ins Private. Selbst Demokratien wirken für viele weniger orientierend als Systeme, die zumindest Stabilität und Richtung versprechen.

Wir diskutieren:
•⁠  ⁠warum Akzeptanz heute oft Kapitulation ist
•⁠  ⁠weshalb Entscheidungsunfähigkeit gefährlicher sein kann als falsche Entscheidungen
•⁠  ⁠welche Form von Leadership in erschöpften Gesellschaften fehlt
•⁠  ⁠und wie individuelle Wirksamkeit neue Zuversicht entstehen lassen kann

Eine Folge über Mindsets, Führung, Verantwortung – und die Frage, wie wir vom Hinnehmen wieder ins Gestalten kommen.
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