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Episode Description
In dem Interview berichtet eine Kollegin sehr persönlich von ihrem Weg, sich einem lange unbewussten Trauma zu stellen. Über viele Jahre hinweg hatte diese Erfahrung – geprägt durch ihre Zeit als sog. „Verschickungskind“ – ihr Leben beeinflusst, ohne dass ihr die Zusammenhänge vollständig bewusst waren.
Ein von ihr gebuchtes Seminar, das mit einer Reise verbunden war, löste intensive innere Reaktionen aus und brachte das Thema an die Oberfläche. Vor Ort nutzte sie die Möglichkeit, als Demoklientin in einer therapeutischen Sitzung direkt mit ihrem Trauma in Kontakt zu kommen. Dies erfolgte in einem geschützten und achtsamen Rahmen, auch wenn zunächst noch innere Widerstände spürbar waren.
Im Anschluss setzte sie sich weiterhin mit dem Erlebten auseinander, um das Thema zu integrieren und in ihren Alltag einzuordnen. Sie beschreibt, wie dadurch mehr Sicherheit in ihr Leben zurückkehren konnte. Dabei nutzte sie das neu entstandene gesunde Bild der Verbindung zwischen „Kopf und Bauch“, das durch die Therapie wieder abrufbar wurde.
Besonders eindrücklich schildert sie die spürbare Entlastung:Eine „große Last“ habe sich von ihren Schultern gelöst, und ihr innerer Wohlfühlraum habe sich deutlich verändert. Heute ist sie weiterhin mitfühlend im Kontakt mit früheren Anteilen ihrer selbst. Auch im Alltag zeigen sich Veränderungen – so kann sie inzwischen ihren Urlaub genießen, was früher mit innerer Anspannung verbunden war.
Wenn dich diese Folge berührt hat und du dich – wie unsere Kollegin im Interview – behutsam deinen eigenen Themen annähern möchtest, kann es sehr unterstützend sein, dabei nicht allein zu gehen.
Wenn du mit den „Imaginären Körperreisen“ weiterarbeiten oder die Methode vertiefen möchtest, empfehlen wir dir die Begleitung durch eine dafür ausgebildete Therapeutin oder einen ausgebildeten Therapeuten aus unserem Netzwerk. Eine aktuelle Übersicht findest du hier:
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