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Episode Description
Als Russland im Februar 2022 in die Ukraine einmarschierte, gehörte Rüdiger von Fritsch zu den begehrtesten Stimmen im Land. Er erklärte die russische Perspektive und versuchte einzuschätzen, wie dieser Angriffskrieg weiter verlaufen könnte. Hintergrund dafür ist seine langjährige diplomatische Erfahrung, u.a. als deutscher Botschafter in Moskau von 2014 - 2019. Er ist ein erfahrener Diplomat und Unterhändler und bereitete die EU-Osterweiterung in Brüssel mit vor. Außerdem leitete er den Planungsstab des Bundespräsidenten und war Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes. Von 2010 bis 2014 war er Botschafter in Warschau und von 2014 bis 2019 in Moskau. Von Fritsch erblickte 1953 das Licht der Welt. Seine Familie stammt aus Sachsen und zog 1966 nach Schwäbisch Gmünd, wo von Fritsch heute noch mit seiner Familie lebt. In seinem Buch "Die Geschichte in mir" erzählt Rüdiger von Fritsch seine Familiengeschichte: von der Großmutter, die noch den russischen Zarenhof kennenlernte bis zu seinem Vater Thomas, der bis zu seinem Tod im Bann des Nationalsozialismus stand. Über seine Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte sprechen wir mit Rüdiger von Fritsch in SWR1 Leute.