Episode Description
Wir leben in einer Zeit, in der selbst mathematische Gesetze in Frage gestellt werden. In diesem Video erfahren Sie, warum Didaktiker glauben, 5 mal 4 sei etwas anderes als 4 mal 5 – und warum Kinder dazu gezwungen werden, es genauso zu sehen.
Sie erfahren aber auch, warum das, was eigentlich gemeint ist, richtig und wichtig ist: Drei Vierecke sind etwas anderes als vier Dreiecke.
Der Fehler der Didaktiker liegt darin, dass sie glauben, man könne aus der Reihenfolge der Zahlen in einer Aufgabe (4 mal 5) darauf schließen, was diese Zahlen messen. Ohne Maßeinheiten ist das logisch nicht möglich.
Korrektur zu 31:55:
Ich wollte sagen, dass die reale Welt nicht zwingend komplizierter ist, als wir zunächst denken, und dass wir sie nicht komplizierter machen dürfen, als sie ist; komplexer als unser erster Eindruck ist sie allerdings oft.
Hier ist die erwähnte Kolumne einer Grundschullehrerin:
https://deutsches-schulportal.de/kolumnen/wie-kinder-mathematisch-denken-lernen/
Ein Zuschauer hat eine Bildquelle mit dem verwendeten Bild gefunden, obwohl es meines Wissens nicht die des Erstellers ist:
https://x.com/arnoldschiller/status/2015802005776670781?s=61
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Das im Video beschriebene Phänomen – scherzhaft „Master-Yoda-Mathematik“ – berührt eine grundlegende Frage: Wann ist die Reihenfolge einer Handlung entscheidend?
Beim Anziehen von Socken und Schuhen ist die Reihenfolge zwischen Socken und Schuhen wichtig, nicht aber die Reihenfolge der Füße. Die Didaktiker wollen dies vermitteln, glauben aber, man müsse Kinder zwingen, immer gleich zu beginnen, um Fehler zu vermeiden.
Die Ironie liegt darin, dass hier unbewusst Konzepte aus Physik und Informatik berührt werden: Operationen sind dort oft nicht kommutativ.
Eine Drehung mit anschließender Verschiebung führt zu einem anderen Ergebnis als umgekehrt. Genau diese Nicht-Kommutativität existiert dort – nicht jedoch bei der Multiplikation ohne Einheiten.
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