Episode Description
Tamedia teilt sich ab 1. März in zwei separate Geschäftsbereiche auf: «Premium Digital» und «Premium Print». Künstliche Intelligenz wird dabei strategisch neu positioniert und direkt der CEO Jessica Peppel-Schulz unterstellt – ein Signal für den Stellenwert von KI im Konzern. Zwischen 25 und 30 Vollzeitstellen fallen weg, hauptsächlich in kommerziellen Bereichen (persoenlich.com berichtete). Ackeret und Beck diskutieren im Podcast, wo die Grenzen von KI im journalistischen Alltag liegen und ob der Einsatz von Algorithmen deklariert werden muss.
Während KI Routineaufgaben übernehmen kann, braucht es weiterhin Menschen vor Ort – bei Bränden, Kriegen oder politischen Ereignissen. «Journalismus lebt ja auch vom Abbild eines konkreten Erlebnisses. Das kann keine KI ersetzen», sagt Ackeret optimistisch. Er sieht darin eine mögliche Renaissance des investigativen Journalismus – sofern die eingesparten Ressourcen tatsächlich in die redaktionelle Arbeit fliessen. Beck bleibt skeptischer: «Ich befürchte, dass die Realität in vielen Medienhäusern anders sein wird.»
Die Rubrik «Good News und Bad News» behandelt den Brand in der Zürcher Freimaurer-Loge und Trumps WEF-Auftritt.