Episode Description
Die Suche nach einem Therapieplatz kann vor allem als gesetzlich versicherte Person in Deutschland zu einem Spießrutenlauf aus unzähligen Telefonaten, E-Mails und wenig hilfreichen Erstgesprächen verkommen. Alles Dinge, die einer Person in einer psychischen Notlage nicht besonders leicht fallen. Doch wie kann man dieses System in Zukunft verbessern, auch mit Hilfe von Technologie? Spektrum-Analyzer Tommy Falkowski und Retro-Gaming-Selfcare-Experte Prof. Roman Dumitrescu vom Fraunhofer IEM nähern sich in dieser Folge von OUTATIME den Ursachen dieses maroden Systems an, um herauszufinden, wie die Zukunft der Therapie aussehen kann.
Die Anwendung von digitalen Apps in der medizinischen Versorgung — die sogenannten DiGAs — werden hierzulande schon überraschend oft eingesetzt, ganz anders sieht es aus mit moderneren KI-Anwendungen, die Lücken in der Behandlung von psychischen Krankheiten schließen könnten. Doch wie verhindert man, dass solche KI-Chatbots nicht den gegenteiligen Effekt haben und Menschen nur in ihren Problemen bestärken? Die Antwort ist komplex, denn künstliche Intelligenz lässt sich nicht so leicht einfangen, wie auch Psychologin Alison Darcy bei ihrem Chatbot „Woebot"" feststellen musste.
Sollten wir es trotzdem wagen? Immerhin liegen die Vorteile auf der Hand und viele Menschen besprechen eh schon alles mit Chatty. Schreib uns deine Meinung an outatime@iem.fraunhofer.de!
Wichtiger Hinweis: Wir sind kein medizinisches Fachpersonal. Solltet ihr euch in einer akuten Krise befinden, wendet euch bitte an die Telefonseelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222) oder andere professionelle Stellen."