Episode Description
Die Anti-SRG-Initiative will das Budget der unabhängigen SRG halbieren – und das in einer Zeit, in der der Journalismus sowieso bereits unter massivem Druck steht. Wir diskutieren in der neusten Folge Meyer:Wermuth mit Min Li Marti, Nationalrätin und Verlegerin, sowie Kaspar Surber, Journalist bei der Wochenzeitung WOZ, über die Bedeutung dieser gefährlichen Initiative für die Medienvielfalt, die Demokratie und die politische Meinungsbildung in der Schweiz. Dabei geht es nicht nur um Gebühren, sondern um Grundsätzliches: Wer finanziert künftig unabhängigen Journalismus? Welche Rolle spielen Tech-Konzerne und Medienkonzerne? Und weshalb folgt die heftige Kritik an der SRG einem Muster, das wir aus autoritären und rechtspopulistischen Kontexten kennen, in denen unabhängige Medien systematisch delegitimiert und finanziell geschwächt werden?
((02:48)) Medien in der Krise: Wie es um den Schweizer Politikjournalismus steht
((18:29)) Anti-SRG-Initiative: 630 Millionen unwiederbringlich fürs Schweizer Mediensystem verloren
((22:59)) Agenda gegen öffentliche Medien: Europaweite Angriffe auf Service public durch die populistische Rechte
((29:10)) Reform statt Kahlschlag: Warum ein kritisierbarer Service public besser ist als gar keiner.