Hatten die Verschwörungstheoretiker die ganze Zeit Recht?

February 24
1h 36m

Episode Description

B-Lash, bürgerlich Yousefali Bidarian Nejad, wurde 1982 im iranischen Qazvin geboren und wuchs in Berlin-Kreuzberg auf. Als Sohn eines iranischen Musikers begann er um das Jahr 2000 als DJ und Produzent in der Berliner Hip-Hop-Szene, arbeitete mit Rappern aus dem Bassboxxx-Umfeld zusammen und veröffentlichte insgesamt 16 Alben – nach eigener Aussage ohne je Geld damit verdient zu haben. Gemeinsam mit MC Bogy betreibt er seit 2019 den Podcast „100% Realtalk", in dem Hip-Hop-Kultur auf gesellschaftspolitische Themen trifft. Während der Corona-Zeit geriet B-Lash durch Gäste wie Ken Jebsen und Attila Hildmann ins Fadenkreuz von Medien und Szene: Er wurde als Verschwörungstheoretiker, Corona-Leugner und Antisemit bezeichnet – letzteres wehrte er per Gerichtsbeschluss ab. Seit über 15 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Machtstrukturen, Geheimdienstoperationen und dem, was er selbst „historische Verschwörungsanalyse" nennt.Im Gespräch entfaltet B-Lash seine Sicht auf die Epstein-Akten, die aktuelle Rehabilitation von Xavier Naidoo und die Frage, ob die sogenannten Verschwörungstheoretiker am Ende Recht behalten haben. Er zieht Parallelen zwischen dem Epstein-Netzwerk und dem Franklin-Skandal der 80er Jahre, spricht über Erpressungsstrukturen in Politik und Geheimdiensten und vertritt die These, dass die Veröffentlichung der Epstein-Files Teil eines geplanten Systemwechsels sein könnte. Dabei geht es auch um Pizzagate, Hollywood, rituellen Missbrauch und die Rolle von Figuren wie Jean-Luc Brunel und Virginia Giuffre. Jasmin hakt nach, wo die Grenze zwischen fundierter Analyse und Confirmation Bias verläuft.
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