9. Angst vorm Sterben nach Krebs – wie ich damit umgehe

February 22
21 mins

Episode Description

In dieser Folge beschreibe ich sehr konkret, wie sich akute Todesangst/Panik bei mir anfühlt (das „Untergehen inmitten von Menschen“) – und welche Dinge mir geholfen haben, wieder ins Hier-und-Jetzt zu kommen: Fokus-Techniken, Körper-/Atem-Wahrnehmung, Bewegung, „Grounding“ und am Ende ein paar philosophische Gedankenspiele, die mir subjektiv Druck nehmen.

Wichtige Einordnung (kurz & korrekt):
• Wenn ich vereinfacht sage, psychischer und körperlicher „Schmerz“ sei „gleich“: Gemeint ist die Überlappung im Erleben/Stresssystem – nicht, dass beides identisch ist.
• Zahlen/Tasks „beschäftigen“ bei mir den Kopf und dämpfen Panik oft – das ist kein Garant, dass Panik „unmöglich“ wird.
• „Vagus/Nervenstimulation“ nutze ich alltagssprachlich: Ein Zieh-/Dehngefühl bedeutet nicht automatisch „gezielte Nervenstimulation“.
• Die späteren Teile zu Existenz, Alan-Watts-„Dream of Life“, „neue Person nach dem Schlaf“, Blockuniversum etc. sind Gedankenspiele/Metaphern, keine Naturgesetze.

Körper-Hinweis (wichtig):
Wenn ich über Körperarbeit/Dehnung/Kontaktpunkte spreche: Das soll angenehm sein – kein „übel“-Schmerz, kein aggressives Reindrücken. Sobald es unangenehm oder „falsch“ wird: stoppen.

Sicherheits-Hinweis:
Ich erwähne in der Folge auch Press-/Atem-Manöver (Valsalva-ähnlich) ausdrücklich als gefährliche Notfall-Erfahrung. Das ist keine Anleitung und nicht nachmachen (Ohnmacht/Sturz/Verletzungsrisiko). Ich sage das in der Folge selbst nochmal klar.

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