8. Masking hat mich fast umgebracht: Neurodivergenz, Trauma, Ärzte – und das Lymphom

February 12
24 mins

Episode Description

In dieser Folge spreche ich darüber, wie Neurodivergenz, Reizüberflutung, Masking und Dissoziation bei mir zusammenspielen – und warum sich bestimmte Erfahrungen (Schule, Autoritäten, Medizin) wie ein durchgehendes Muster anfühlen.Ich beschreibe, was bei mir passiert, wenn Reize nicht mehr filterbar sind: Schlaf/Ess-/Durst-Signale verschwinden, der Körper hängt in Kampf/Flucht, und weil weder Wut noch Rückzug „erlaubt“ waren, blieb irgendwann nur noch Masking. Außen aufmerksam wirken – innen komplett überlastet. Das führte zu Tagträumen, Zeitlücken und Dissoziation.Dann gehe ich in konkrete Situationen aus Kindheit/Jugend und zeige, wie diese Prägung später sogar in Arzt-Situationen wieder auftauchte: Ich habe Warnsignale geschluckt, wurde abgewimmelt – und stand kurz vor der Lymphom-Diagnose praktisch im falschen Film.Kapitel00:00 Neurodivergenz & erster Eindruck (7–10 Sekunden)01:22 Reizüberflutung: Schlaf/Hunger/Durst „aus“03:13 Masking: funktionieren um jeden Preis05:06 Best-of: Kindheit/Jugend/Schule & Autoritäten19:08 Arzt-Story: Vitamin D / Warnsignale / nicht ernst genommen22:09 Kurz vor der Diagnose: „zu jung, keine Sorge“23:40 Fazit: Warum ich manchmal so vehement bin⚠️ Hinweis: Hochdosiertes Vitamin D kann gefährlich sein. Bitte nicht nachmachen und medizinische Themen ärztlich abklären.


See all episodes