11. Ungespiegelt wird Anpassung zur eigentlichen Ausbildung

April 3
20 mins

Episode Description

Was passiert, wenn deine Realität dauerhaft nicht gespiegelt wird?

In dieser Folge geht es darum, wie es ist, als neurodivergenter Mensch in einer Wirklichkeit zu leben, die von außen oft nicht richtig gelesen, verstanden oder ernst genommen wird. Ich spreche darüber, wie sich das bei mir schon früh gezeigt hat: in der Schule, in meinem Körper, in meiner Reizverarbeitung, in Scham, Erschöpfung und im schwierigen Verhältnis zu den eigenen Bedürfnissen.

Es geht um:

  • Neurodivergenz als Minderheitenrealität
  • fehlende Spiegelung und verlorene Selbstkalibrierung
  • Reizüberflutung und dauerhafte innere Anspannung
  • Hunger, Durst, Harndrang und Körpersignale unter Stress
  • Kleidung, Scham und das Übergehen des eigenen Körpers
  • Hierarchie, Missverständnisse und soziale Fehlpassung
  • aber auch um die Erfahrung, wie viel sich verändern kann, wenn man von einzelnen Menschen wirklich verstanden wird

Diese Folge ist der Versuch, von innen zu beschreiben, wie sich so etwas anfühlen kann — und warum echtes Verstandenwerden manchmal nicht nur entlastet, sondern einen Menschen überhaupt erst wieder in die Lage versetzt, sich selbst richtig wahrzunehmen.

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