VW-Gewinn halbiert: Marge fällt auf Niveau der Dieselkrise / Fünf Dinge, die der Staat gegen hohe Spritpreise tun könnte

March 10
29 mins

Episode Description

Bei Volkswagen häufen sich derzeit die Probleme. Europas größter Autobauer musste für das vergangene Geschäftsjahr einen massiven Gewinneinbruch melden. Das operative Ergebnis hat sich auf 8,9 Milliarden Euro in etwa halbiert. Besonders deutlich wird die Krise mit Blick auf die Profitabilität: Die operative Marge liegt nur noch bei 2,8 Prozent. Ein ähnlich niedriger Wert wurde zuletzt 2016 während der Krise um manipulierte Dieselabgaswerte erreicht.

„VW verkauft weiterhin viele Autos, verdient daran aber deutlich weniger Geld“, sagt Lazar Backovic, Teamleiter Mobilität beim Handelsblatt. Die Gründe dafür seien vielfältig. Vor allem belasten die Milliardenabschreibungen bei Porsche den Konzern, dicht gefolgt vom schwierigen China-Geschäft. 2025 habe VW dort weniger als eine Milliarde Euro verdient. Normal sei bis vor wenigen Jahren noch das Fünffache gewesen.

Für Diskussionen sorge aber der überraschend starke Cashflow in der Autosparte, der mit 6,4 Milliarden Euro deutlich höher ausfalle als erwartet. Dabei handele es sich um eine entscheidende Kennzahl für Millionenboni.

VWs Marge fällt auf Dieselkrisen-Niveau – Management will Sparkurs verschärfen

Außerdem: Infolge des Iran-Krieges sind die Spritpreise stark gestiegen. In Deutschland liegen die Preise für Benzin und Diesel bereits deutlich über zwei Euro pro Liter. Und der Tankstellenverband befürchtet, dass die Preise weiter steigen dürften.

Hauptstadtkorrespondent Julian Olk erläutert im Podcast, mit welchen Mitteln der Staat nun gegensteuern könnte. Denn neben einem Tankrabatt wie einst im Jahr 2022 gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die effektiver und nachhaltiger wirken könnten.

Dieses noch nie genutzte Gesetz könnte Spritpreis-Boom stoppen

Moderiert von Sandra Groeneveld

Produziert von Florian Pape

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