Uns reicht‘s! Der 8. März als feministischer Kampf- und Streiktag

March 7
23 mins

Episode Description

Am 8. März protestieren Menschen weltweit für besseren Schutz vor Gewalt, den sicheren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und die Sicherung der Rechte queerer Menschen.

1911, vor über 100 Jahren, wurde der internationale Frauentag zum ersten Mal gefeiert. Damals ging es vor allem um das Frauenwahlrecht, heute protestieren Menschen auf der ganzen Welt am 8. März für besseren Schutz vor Gewalt, den sicheren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und die Sicherung der Rechte queerer Menschen.

Wir schauen uns in dieser Folge die lange Tradition des feministischen Kampftags an. Außerdem schauen wir auf Frauenstreiks in Island, der Schweiz und auf den FrauenStreikTag am 8. März 1994 in Deutschland.

Die Historikerin und Soziologin Gisela Notz war damals vor Ort und berichtet davon, wie über eine Millionen Menschen auf die Straße gingen. Ähnliches erhofft sich auch Isabelle Emig. Sie ist bei der Initiative Enough! aktiv, die am 9. März 2026 einen globalen Frauenstreik organisiert. Und wir hören Laura Rauschnick von dem DGB-Projekt „Was verdient die Frau? Mehr Geld, Zeit & Resepekt“ darüber, welche Bedeutung der 8. März für sie als feministisches Gewerkschaftsprojekt hat.

„Geschichte wird gemacht” ist eine Produktion von Hauseins im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung.   

  • Host: Katharina Alexander
  • Redaktion für Hauseins: Katharina Alexander
  • Redaktion Hans-Böckler-Stiftung: Dieter Pougin und Amanda Witkowski
  • Produktionsleitung: Stefanie Groth  
  • Schnitt und Sounddesign: Joscha Grunewald   

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