Episode Description
Die sogenannten Ewigkeitschemikalien sind ein industrielles Erfolgsmodell, weil sie Produkte wasser-, fett- und schmutzabweisend machen. Gleichzeitig werden PFAS heute weltweit in Böden, Gewässern, Lebensmitteln und sogar im menschlichen Körper nachgewiesen.
Prof. Dr. Sebastian Heselhaus ist Ordinarius für Europa-, Völker- und Öffentliches Recht an der Universität Luzern, mit Schwerpunkt vergleichendes Umweltrecht und Risikoregulierung. Er schildert, wie PFAS in die Nahrungskette gelangen und weshalb man mittlerweile von einer globalen Langzeitbelastung sprechen muss. Er beleuchtet die Regulierungsansätze in der Schweiz und der EU, die Rolle des Vorsorgeprinzips und die Schwierigkeiten im Umgang mit Risiken, deren Folgen sich erst Jahrzehnte später zeigen.