Episode Description
Vergangene Woche haben Beamte der US-Abschiebebehörde ICE in Minneapolis eine Frau erschossen – die Videos verbreiteten sich rasend schnell. Nach der Tötung von Renée Good am helllichten Tage demonstrierten Zehntausende gegen das brutale Vorgehen von ICE, in etlichen US-Städten, aber vor allem auch in Minneapolis selbst. Sie fordern ein Ende der brutalen Suchaktionen nach Migranten, die in den USA vor allem liberale Gegenden treffen.
In Minneapolis wappnen sich die Menschen derweil zum Widerstand gegen Trumps Politik. Während viele sich ICE auf friedliche Weise in den Weg stellen sollen, gibt es aber auch einige, die bereits von einem drohenden Bürgerkrieg sprechen. Der taz-Autor Sebastian Moll ist am vergangenen Wochenende nach Minneapolis gefahren, um mit jenen zu sprechen, die Widerstand leisten. Was er dort gehört und erlebt hat, erzählt er Auslandsredakteur Leon Holly in der neuen Folge der Fernverbindung.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 13. Januar 2026 um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
📖 Zum Weiterlesen:
-Trillerpfeifen gegen ICE-Kugeln, Reportage von Sebastian Moll, 12.01.26
-Gegen die brutale Realität hilft auch keine Trump-Propaganda, Kommentar von Leon Holly, 08.01.26
-„Es geht darum, Obdachlose unsichtbar zu machen“, Interview von Tim Döpke, 13.01.2026
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