Episode Description
2024 hatte die Gen-Z-Bewegung in Bangladesch noch gegen Vetternwirtschaft, Korruption und Demokratieabbau demonstriert und die autoritäre Premierministerin Sheikh Hasina aus dem Land gejagt. Bei den jüngsten Parlamentswahlen kooperierte sie mit der islamistischen Partei Jamaat-e-Islami. Die kam vergangene Woche auf etwa ein Drittel der Stimmen und wurde zweitstärkste Kraft – ein historisch gutes Ergebnis in Bangladesch, das eigentlich für seinen liberalen Islam bekannt ist.
Wieso entscheiden sich junge gebildete Menschen dazu, mit Islamisten zu paktieren? Sind die Studierenden mit ihren Protesten gescheitert? Und in welche Richtung steuert Bangladeschs Gesellschaft? Über diese Fragen spricht taz Auslandsredakteur Fabian Schroer mit taz-Südasienkorrespondentin Natalie Mayroth in der neuen Folge der Fernverbindung.
Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 19. Februar 2026 um 16.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
📖 Zum Weiterlesen:
Bangladeschs neuer Premier, Bericht von Natalie Mayroth, 16. Februar 2026
Nationalisten sichern Zweidrittelmehrheit, Bericht von Natalie Mayroth, 13. Februar 2026
Aufbruch mit Widersprüchen, Reportage von Natalie Mayroth, 11. Februar 2026
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