August 8

Episode Description

In dieser Folge werden verschiedene ADHS-Typen anhand neuer Forschungsansätze erläutert. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die äußere klinische Erscheinung, sondern der Blick auf zugrunde liegende Regulationsmechanismen und mögliche Unterschiede im Gehirn.

Es wird erklärt, dass die übliche Einteilung nach Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und kombiniertem Typ vor allem auf der Außenwirkung beruht. Diese Sichtweise könne wichtige Unterschiede übersehen, weil sie wenig über die inneren Prozesse, Startbedingungen und Belastungen einer Person aussage.

Anschließend werden drei in MRT-Studien beschriebene Biotypen vorgestellt. Typ 1 wird als schwere kombinierte Form mit emotionaler Dysregulation beschrieben, Typ 2 als vorwiegend hyperaktiv-impulsiv und Typ 3 als vorwiegend unaufmerksam. Genannt werden dabei unter anderem Auffälligkeiten in Bereichen wie medialem präfrontalem Kortex, Pallidum und superiorer Frontalregion.

Zu Typ 1 heißt es, dass starke emotionale Überflutung, Wut, Meltdowns und lange Erholungszeiten im Vordergrund stehen. Typ 2 wird mit innerer und äußerer Unruhe, starkem Handlungsdrang und geringer Bremsfunktion verbunden. Typ 3 betrifft vor allem Fokus, Organisation, Arbeitsgedächtnis und das Dranbleiben an Aufgaben.

Die Folge betont, dass ADHS wahrscheinlich kein einheitliches Phänomen ist, sondern eher unterschiedliche Regulationsprobleme unter einer gemeinsamen Oberfläche zusammenfasst. Daraus wird abgeleitet, dass Diagnostik und Unterstützung genauer auf die jeweils betroffenen Systeme schauen sollten, statt nur das sichtbare Verhalten zu bewerten.


[AI generated & AI modified: Metadaten, Transkription, Illustrationen, Musik & Soundelemente, akustische Optimierung]
(Alle rechtlichen Hinweise siehe: https://www.evomentis.de/rechtliches/ )
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